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Faschisten und „Antifaschisten“

18. März 2013

Immer wieder kommt es zwischen „Antifaschisten“ und vermeintlichen oder tatsächlichen Faschisten, d. h. Anhängern des Nationalsozialismus, zu öffentlichen Zusammenstößen, die in den Medien große Beachtung finden. Was liegt dem zugrunde? Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.

Frühe Polarität

Hauptgegner des ursprünglich in Italien entstandenen Faschismus, dessen Bezeichnung dann auch den totalitären Nationalsozialismus umfasste, war von Anfang an der Kommunismus. Und der Hauptgegner der heutigen Neo-Faschisten sind die aus kommunistischen Hintergründen kommenden „Antifaschisten“ (Antifa). Die Alt-Nazis sterben aus, und die  Neo-Nazi-Gruppen sind  im gesamtgesellschaftlichen Spektrum von zu geringer Bedeutung, als dass von ihnen eine reale Gefahr für die Demokratie ausgehen könnte. Sie erscheinen zumeist nur dann groß in der Öffentlichkeit, wenn ihre genehmigten Demonstrationen trotz großen Polizeiaufgebots von den „Antifaschisten“ medienwirksam verhindert oder gestört werden. Und dies geschieht regelmäßig, mit gleichsam rituellem Ablauf, wie in Dresden am 13., und in Pforzheim am 23. Februar, dem jeweiligen Jahrestag ihrer Einäscherung durch alliierte Bomber kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges.

Antifaschisten brauchen die Faschisten. Schon dem Begriffe nach könnte es ohne Faschisten auch keine Anti-Faschisten geben. Von daher scheint sie bewusst oder unbewusst die Sorge umzutreiben, dass jene ihnen abhandenkommen könnten. So stürzen sie sich, wo immer Faschisten auftauchen oder vermutet werden, sofort auf sie, werten sie dadurch, von den Medien sekundiert, in der Öffentlichkeit auf und lenken zugleich die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich und ihren „berechtigten antifaschistischen Kampf“.

Natürlich ist Antifaschismus berechtigt. Jeder überzeugte Demokrat, der für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung eintritt, ist auch ein überzeugter Gegner des Faschismus. Aber nicht jeder „Antifaschist“ ist deswegen auch ein Anhänger der Demokratie. Stalin  z. B. war ein bekennender Antifaschist, aber einen Demokraten wird man ihn nicht nennen können. In der kommunistischen Bewegung des 20. Jahrhunderts bildete sich schon früh die Auffassung heraus, dass der Faschismus Ausdruck und Kriseninstrument des Kapitalismus gegen das Proletariat sei. Bürgerliche Demokratie und Faschismus seien letztlich zwei verschiedene Ausprägungen des Kapitalismus; beide beruhten auf der gleichen ökonomischen Basis. Sei der Kapitalismus akut bedroht, werde sich die „Pseudodemokratie“  in die faschistische Diktatur verwandeln.

Heutige Antifaschisten

Daher beabsichtigt auch der heutige linke „Antifaschismus“ konsequenterweise die Abschaffung des Kapitalismus und der Demokratie. Er richtet sich insofern nicht nur gegen Faschisten bzw. Rechtsextremisten, sondern auch gegen bürgerliche Demokraten  liberaler und konservativer Ausrichtungen als gleichsam potentielle Faschisten („Kampf  gegen Rechts“). Mit diesem ideologisch ausgeweiteten Faschismusverständnis dient das Etikett „Antifaschismus“ als politisches Instrument den eigenen ideologischen Machtansprüchen. Über das engere Antifaschismusverständnis geht man je nach Situation auch Bündnisse mit bürgerlichen Kräften ein und zieht idealistische junge Leute an, die natürlich den Kampf gegen den Faschismus als berechtigt empfinden, dann aber mangels ausreichender historischer Kenntnisse allmählich indoktriniert und für die linksextreme Ideologie rekrutiert werden können.

Zu den aus solchen Absichten gegründeten Organisationen gehört die „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (WN-BdA). Als eine 1947 überwiegend von Kommunisten gegründete Verfolgtenorganisation öffnete sie sich 1971 für jüngere Anhänger, die keinen Verfolgtenhintergrund haben und sich zu großen Teilen aus nicht-kommunistischen Gegnern des Rechtsextremismus zusammensetzen. Die Führung bestand und besteht jedoch aus Kommunisten, anfangs aus Angehörigen oder Sympathisanten der KPD bzw. DKP, die aus der DDR finanziell unterstützt wurden, und nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes ebenfalls aus orthodoxen kommunistischen Kräften.

Öffentliche Veranstaltungen zur Erinnerung an NS-Verbrechen und Kampagnen gegen den Rechtsextremismus dienen dazu, gesellschaftliche Anerkennung zu gewinnen. Und der dabei gesuchte Zusammenschluss mit Christen, Gewerkschaftlern, Grünen, Liberalen und Sozialdemokraten soll alle „fortschrittlichen Kräfte“ gegen den Faschismus vereinen, bei ihnen weitere Anhänger gewinnen und so die Grenzen zwischen linken Antifaschisten und Demokraten allmählich verwischen.

Auch linksextreme „Autonome“ bedienen sich des Antifaschismus als Agitationsinstruments. Ihr Selbstverständnis ist von der Vorstellung eines freien, selbstbestimmten Lebens innerhalb „herrschaftsfreier Räume“ geprägt, die sie als unabdingbar für die Verwirklichung der eigenen Lebensentwürfe ansehen. Zur Durchsetzung ihrer Ziele halten sie die Anwendung von Gewalt für legitim, um sich gegen die „strukturelle Gewalt“ eines „Systems von Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung“ zu wehren. Mit Parolen wie „Antifa heißt Angriff“ richtet sich ihre Agitation und Gewalt nicht nur gegen rechtsextreme Organisationen und Personen, sondern zentral auch gegen das bürgerliche und kapitalistische System der Bundesrepublik, worin auch sie die eigentliche Wurzel des Faschismus sehen. (Vgl.:  http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33612/antifaschismus?p=all )

Daher nutzen die linksextremen Gruppierungen die Agitation mit dem Antifaschismus in großem Maße, um unliebsame politische Auffassungen  bürgerlicher Intellektueller dadurch zu diskreditieren, dass sie ihnen eine faschistische Gesinnung oder Zielsetzung unterstellen und sie mit medialer Unterstützung an den Pranger stellen. Unter Gewaltandrohung und Rufschädigung, für welche die Medien sorgen, werden diese zum Absagen oder Abbrechen ihrer Veranstaltungen genötigt und so ihre Grundrechte auf  Freiheit der Meinung und Versammlung ausgehebelt.

Gemeinsamkeiten

Stellt man den Faschismus und den kommunistischen Hintergrund der linksextremen „Antifaschisten“ einander gegenüber, so fallen weitgehende Gemeinsamkeiten auf. Beide sind nicht auf die Selbstbestimmung der freien Individualität, der Frucht der europäischen Geistesentwicklung, gegründet, sondern schließen sie zugunsten der Herrschaft eines Kollektivs aus.

Für den Faschismus besteht das Kollektiv in der Abstammungsgemeinschaft der Nation oder Rasse, von der der einzelne Mensch nur ein unselbständiges Teil sei. („Du bist nichts, dein Volk ist alles.“) Im kommunistischen Staat wird das übergeordnete Kollektiv durch die ökonomische  Klasse des Proletariats gebildet, deren „Willen“ sich der Einzelne nicht widersetzen darf, will er nicht als „Konterrevolutionär“ eliminiert werden.

An der Spitze beider Kollektive steht jeweils ein alle überragender Führer, der zugleich als die Spitze des Staates diesen hierarchisch von oben nach unten organisiert. Sein Wille, in dem sich angeblich der Gemeinschaftswille manifestiert, ist Gesetz, das nach unten durchzusetzen  und von allen zu befolgen ist. Beide Totalitarismen sind insofern Karikaturen des altägyptischen Gottesstaates, in dem der Pharao höchster, absoluter Herrscher und zugleich als höchster Priester Stellvertreter des Gottes auf Erden war. Auch bei faschistischen  und kommunistischen Diktaturen lassen sich deutlich pseudoreligiöse Züge ausmachen.

In beiden gibt es keine Freiheit des Geistes. Die Freiheit der Wissenschaft, der Lehre, der eigenen Meinung, der Versammlung und der politischen Auseinandersetzung  –  die alle die Würde des strebenden Menschen ausmachen  –  sind ausgeschlossen. Es gilt nur die eine Auffassung des Herrschers und seiner Paladine, die zum Dogma, zur Doktrin für alle erhoben wird. Jede abweichende Auffassung würde sie und damit das ganze System gefährden und wird daher mit allen möglichen Formen physischer und psychischer Gewalt verfolgt und zum Schweigen gebracht.

Gemeinsame Wurzeln

Der Unterschied in den Inhalten der Ideologien von Faschismus und Kommunismus ist nur ein äußerer. Die innere Quelle, die Gesinnung, das unbewusste Bild vom Menschen, aus dem sie hervorgehen, sind bei beiden dieselben. Es ist die gleiche Vorstellung des Menschen als eines von außen geleiteten höheren Tieres und dessen notwendige Unterordnung unter eine biologistische oder ökonomisch bestimmte kollektive Masse. Daraus folgt die Leugnung der eigenen Erkenntnisfähigkeit jedes Menschen, die Verachtung seiner Selbstbestimmung und Freiheit, die Abwesenheit jeglichen tieferen Verständnisses für die Meinung anderer und über den eigenen Zirkel hinausgehende Nächstenliebe, ja das Vorherrschen der Antipathie, des Hasses und der Gewalt gegen jeden Andersdenkenden. Die sozialen Motive vieler können nicht verhindern, dass in der Konsequenz der Ideologie die Brutalsten die Schaltstellen der Macht besetzen. Für sie ist das Leben des einzelnen Menschen  nichts wert, nur das des Kollektivs. Daraus ist auf beiden Seiten die kaltblütige Vernichtung von Abermillionen Menschen und so viel Not und Leid hervorgegangen, wie es die Menschheit bis dahin noch nicht erlebt hat.

Prägt dieser innere dunkle Quell nicht  auch tendenziell Geisteshaltung und Verhaltensweise der heutigen Faschisten und „Antifaschisten“? Beide verfolgen fanatisch die Ziele ihrer Ideologien, unduldsam, intolerant und hasserfüllt gegen Menschen mit anderen Auffassungen, die sie mit physischem und psychischem Terror auszuschalten suchen, wobei auffallend ist, dass dies bei den „Antifaschisten“ in viel ausgeprägterem Maße in Erscheinung tritt.

Manche bürgerliche antifaschistische Sympathisanten lassen sich bei Aktionen im „Kampf gegen Rechts“ dazu verleiten, den vermeintlichen oder tatsächlichen Faschisten wegen der „Unvergleichlichkeit“ der historischen Verbrechen des Faschismus die Grundrechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Forschungsfreiheit abzusprechen. Sie übersehen, dass damit der Boden der Demokratie verlassen wird, zu deren Grundfesten die elementaren Freiheitsrechte gehören. In ihr hat niemand das Recht, die Meinungen anderer zu kriminalisieren, sofern sie nicht gegen Strafgesetze verstoßen. Gerade aus den Erfahrungen der Diktatur des Nationalsozialismus sind die elementaren Grundrechte als Ausdruck der Würde des Menschen zur unantastbaren Grundlage der freiheitlichen Demokratie gemacht worden. Allein in der freien geistigen Auseinandersetzung müssen die fruchtbarsten Ideen sich durchsetzen und schädliche überwunden und ad absurdum geführt werden.

Die Unterordnung der menschlichen Individualität führt dazu, dass Faschisten und „Antifaschisten“ auch immer als Kollektiv auftreten. Hinter anonymen Internetseiten, Drohbriefen, vermummten Aktionen bleibt die Individualität stets verborgen. Sie wirken durch die Gewalt der Zusammenballung vieler, deren Individualitäten in der Massenentfaltung aufgehen. Das Wort Faschismus kommt von lat. fascio, was Rutenbündel bedeutet. Das ist ein sprechendes Symbol: Im Rutenbündel werden viele einzelne Ruten, die ihr Eigendasein verlieren, zu einem Bündel zusammengebunden, das in der Hand eines Einzelnen ein kraftvolles Instrument der Gewalt darstellt, um dessen Willen durchzusetzen. In diesem Sinne sind beide Seiten Faschisten.

Für einen tieferen psychologischen Blick ist der Kampf der „Antifaschisten“ gegen die Faschisten ein äußeres Scheingefecht. In ihrem Inneren lebt die gleiche Gesinnung wie bei ihren Gegnern. Indem sie gegen diese vorgehen, wenden sie sich in Wirklichkeit gegen die Gesinnung ihres eigenen Inneren, die ihnen bei den Faschisten gleichsam von außen wie ein Vorwurf entgegentritt. Sie hassen und bekämpfen in diesen das Bild ihres Innern, das sie so aber nie erreichen. Sie verstärken im Gegenteil nur die Haltung der Faschisten. Denn Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. So tragen sie den Kampf nach außen, der in ihrem eigenen Innern auszufechten wäre. Wie überhaupt jeder äußere Kampf und Krieg gegen „das Böse“ ein aus dem eigenen Innern nach außen verlagerter Krieg ist, der nur dokumentiert, dass der Kampf gegen das Böse in sich selbst nicht geführt und das Böse in der Welt dadurch unendlich vermehrt wird.  (hl)

9 Kommentare
  1. Faschismus und Nationalsozialismus haben viele Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede. Der Faschismus war zum Beispiel nicht antisemitisch und viel weniger rassistisch. Hitler machte seinen Antrittsbesuch bei Mussolini und laberte, daß die Italiener mit Negerblut belastet seien. Mussolini war schwer beleidigt. Das ist nur ein Beispiel für die Unterschiede. Gleich war die Neigung zu Korporationen und,Kammern, aber die gibt es in der antinationalsozialistischen Bundesrepublik auch als Zwangsorganisationen. Es ist so eine Sache mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten…

  2. Eine sehr wichtige Feststellung im obigen Artikel: „So tragen sie den Kampf nach außen, der in ihrem eigenen Innern auszufechten wäre. Wie überhaupt jeder äußere Kampf und Krieg gegen „das Böse“ ein aus dem eigenen Innern nach außen verlagerter Krieg ist, der nur dokumentiert, dass der Kampf gegen das Böse in sich selbst nicht geführt und das Böse in der Welt dadurch unendlich vermehrt wird.“
    So wird mitunter das „Gute“ zum Steigbügelhalter des Bösens.
    Die sogenannten deutschen Antifaschisten im Status c.d.m. und ohne Staatsbürgerschaft in der Treuhandanstalt Bundesrepublik „deutsch“Land (kein Staat – ohne eigene Währung und legitimiertes Gesetz hat Deutschland keine Hoheit über seine Geschicke mehr und hat als Staat aufgehört zu existieren) können sich für eine sogenannte Demokratie in dieser Treuhandanstalt noch weitere 68 Jahre bemühen, werden aber nicht wirklich etwas für den gesellschaftlichen Fortschritt bewirken, solange sie sich als Teil des Imperiums (teile und herrsche) nicht selbst entnazifizieren und ihre von Adolf Hitler durch die Gleichschaltungsgesetze 1934 aufoktroyierte Staatsangehörigkeit „deutsch“ ablegen.
    Nicht Hirte noch Schaf, nicht Herr noch Knecht, sondern Kinder des Einen allein! (Ps 1; 23; Jes 43,25; 44,22; Jer 31,31-34; Eph 5,8.9)

  3. „Bürgerliche Demokratie und Faschismus seien letztlich zwei verschiedene Ausprägungen des Kapitalismus; beide beruhten auf der gleichen ökonomischen Basis. Sei der Kapitalismus akut bedroht, werde sich die „Pseudodemokratie“ in die faschistische Diktatur verwandeln.“

    Der Schritt, bevor der Kapitalismus sich zum Faschismus wandelt ist doch die Überakkumulation des Kapitals, was keinen Profitzuwachs mehr hat und sich in den Händen weniger konzentriert.
    Dazu kommt eine gleichgeschaltete Presse, gerade in Hinblick der Ukraine gut zu erkennen, so wird die Meinungsfreiheit teilweise ausgehebelt. Aber noch viel schlimmer finde ich, schon seit sehr langer Zeit immer die gleichen Personen über Wirtschaftsfragen in den Medien präsent sind. Die seit der Finanzkrise einen ökonomischen Nationalismus und in Ausnahmefälle Biologismus predigen. Ökonomischer Totalität in Form von Marktliberalismus oder Libertarismus, Exportweltmeister, Wettbewerbsfähigkeit, Faule Griechen und Sarazzin.

    Ich fürchte manchmal das die Dimitrowthese nicht ganz falsch lag.
    Mir kommt es übrigens manchmal so vor, als würden viele Antifaschisten falschen Thesen hinterherlaufen, weil die Kentnisse über den Faschismus in Deutschland, vielleicht aus guten Grund, nicht vorhanden sind. Und es ist sich wirklich sehr schwer ein Bild vom Dritten Reich zu machen, was nicht aus irgendwelchen Schlagworten besteht.

  4. Als Kleinstadtpunks von 20 Jahren waren wir weder Kapitalisten, noch Kommunisten.Wir waren; und ich bin es noch; Anarchisten. Von Marx wussten wir damals nur den Namen, und dass kein Schwein ihn ließt, während sich jeder auf ihn beruft. Da gab es die sturzbesoffenen und kognitiv retardierten Bahnhofspunks, es gab vegetarische Müslipunks mit Biogarten und es gab sogar Jesuspunks, die rebellierend ihr Heil in der Bibel suchten. Allesamt Anarchisten und zugleich auch Antifaschisten. Denn Glatzen wollten wir nicht in unserer schönen, kleinen Stadt und sie haben es auch nie riskiert. Dennoch hat nicht einer von all diesen Leuten ein solches ideologisches Fass aufgemacht, wie Sie sehr gekonnt in Ihrem Beitrag. Und ich denke auch nicht, dass viele andere dies tun. Es gibt durchaus auch AntifaschistInnen, die gerade keine Herrschaft ausüben wollen. No one’s slave and no one’s master. Und ein bisschen Spass haben am Leben. Yeah, eat the rich.

    • Sie haben recht, dass es diese vorwiegend anarchistischen und auch idealistischen Antifaschisten gab und gibt. Das schließt aber nicht aus, dass die Hauptströmung der Antifaschisten in der gekennzeichneten Weise ideologisch geprägt ist.

  5. Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

  6. Rüdiger permalink

    Mir fällt auf, wer da seit den dreißiger Jahren alles ihm Unangenehme „faschistisch“ nennt.
    Grundsätzlich ist der Faschismus eine national orientierte Bewegung.
    Und seine Kritiker kamen zuallererst aus internationalistisch orientierten Kreisen mit globalem Machtanspruch.
    Bolschewisten.
    Zur Einführung in die Beschäftigung mit deren Gedankengut empfehle ich einen Blick auf das Staatswappen der UdSSR.
    Menschenrechtler.
    Weltweit gültige Menschenrechte seit 1789.
    Auf die Tradition von 1789 berufen sich zur Begründung globalen Machtanspruchs zuerst Marxisten/ Bolschewisten.
    Und dann die Begründer der UN.
    Aktuell gründen darauf u.a. R2P, Agenda 2030 und die Aktivitäten eines Soros.
    Bleibt noch zu bemerken, daß die deutsche Wikipedia dem Interessierten der schlechtestmögliche Einstieg in diese Themen ist.
    Für die Freunde der Information mittels Youtube empfehle ich den russischen Film (mit Untertiteln) „Der Tschekist“.

  7. Ätznatron permalink

    Antifaschisten, Autonome und Anarchisten sehe ich eigentlich ausschließlich als Horde erpresserischer Kräfte. Sie haben weder eine funktionierende Gesellschaftsidee, noch eine auf Freiheit basierende Wirtschaftsidee, noch ernsthafte politische Ziele. Im Grunde sind sie selbsterwählte und selbstgemachte Verlierer, Faulenzer mit totalitärem und manisch überzogenem Selbstgerechtigkeitsempfinden, welche die „Anderen“ für ihr eigenes Versagen verantwortlich machen.
    Denn allen ist eines gleich:
    Sie leben auf Kosten der Gesellschaft die sie verachten und bekämpfen. Im Grunde nehme ich sie ausschließlich als Leistungsverweigerer und Leistungserpresser wahr, die nicht einmal willens sind, ihr eigenes Leben selbst zu erarbeiten. Sie leben sozusagen als Sozialschmarotzer einer Gesellschaft, die bei Entzug ihrer Wirtstätigkeit unter dem Deckmantel des „GUTEN“ und von „Rechtschaffenheit“ mit Gewalt und Zerstörung agieren.
    Politisch nicht korrekt, aber ich denke, den Kern treffend.

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