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Geschichtserkenntnis und Politik – Vom Missbrauch der Begriffe „Relativierung“ und „Revisionismus“

13. April 2013

Zum Verhältnis von Geschichtserkenntnis und Politik

Der Mensch strebt nach Erkenntnis der Wirklichkeit, in der er lebt. Ohne das Gefühl, dass er sich auf Wahrheit stützen kann, fehlen ihm innerer Halt und Lebenssicherheit. Er findet sich in Familie, Land, Volk, Staat und Welt vor, die ihn in vielfältiger Weise beeinflussen, prägen und bestimmen. Da sich alles Leben in der Zeit entwickelt und das Gegenwärtige an das Vergangene anschließt und darauf aufbaut, kann er nur im Verfolgen der aus der Vergangenheit kommenden Entwicklungslinie Aufschluss darüber gewinnen, wie der Weg sinnvollerweise in die Zukunft weiterführt.

So einleuchtend das jedem sein wird, so ist doch nichts gefährdeter und vielfach verborgener als die Wahrheit in der Geschichte. Nicht nur, dass es sehr schwer ist, die Fülle vergangenen Lebens und Wirkens aus immer nur lückenhaften stummen Zeugnissen sicher zu rekonstruieren; – die Irrtumsmöglichkeiten und Neigungen des Menschen, nach langer Mühe doch nur wenige Aspekte für das Ganze zu halten, sind ungeheuer groß. Daher ist es gerade in der Geschichtswissenschaft eine notwendige Tugend, selbst bisher sicher geglaubte „Wahrheiten“ immer wieder in Augenschein zu nehmen, einer Revision zu unterziehen (lat. revidere – wieder anschauen), wenn sich durch neue Hinweise oder Gesichtspunkte die Veranlassung dazu aufdrängt.

Die größte Gefahr droht der Geschichtswissenschaft aber von der Politik. Für Herrschende, die nicht das Wohl der Gesamtheit, sondern Gruppeninteressen im Auge haben, ist die Versuchung groß, das geschichtliche Bewusstsein der Menschen mit Teilwahrheiten, Entstellungen und Verfälschungen zu manipulieren, um sie in die von ihnen gewünschte Richtung führen zu können. Aber auch politische Parteien und Gruppierungen versuchen vielfach, die Geschichte selektiv in der Perspektive ihrer Ideologie zu sehen und entsprechenden Druck auf die Geschichtsschreibung auszuüben.

Vollends wird die Geschichte zur Dienstmagd der Politik nach einem Kriege. Der Sieger diktiert dem Unterlegenen in der Regel, wie der Verlauf der Geschichte angeblich gewesen sei. „Die Geschichtsschreibung ist immer der zweite Sieg des Siegers über den Besiegten“, soll der britische Feldmarschall Bernard L. Montgomery formuliert haben.

Es springt ins Auge, wie unabdingbar die völlige Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft ist. Für sie genügt es nicht, wenn nach der Verfassung Forschung und Lehre frei sein sollen, die Wissenschaftler aber organisatorisch in Abhängigkeiten und Direktiven des Staates oder gesellschaftlicher Interessengruppen (partei-, gewerkschafts- oder industrienaher Institute) eingebunden sind.

In der Wissenschaft kann es nur um die Erkenntnis der Wahrheit gehen, sonst ist es keine Wissenschaft. Jede interessengeleitete Einschränkung oder Tabuisierung des Gegenstandes, jede „Schönung“, Veränderung, Vereinseitigung und Verfälschung der historischen Fakten ist ein Angriff auf die Wahrheit und hat mit Wissenschaft nichts zu tun, auch wenn er sich in ihren Mantel kleidet. Wissenschaftler, die sich in direkter oder indirekter Abhängigkeit von Staat oder gesellschaftlichen Gruppen befinden, sind dadurch von vorneherein verdächtig, nicht ausschließlich dem Interesse an der Wahrheit zu dienen. Und die Erfahrung zeigt auch, dass es nur wenigen von ihnen gelingt, die notwendige innere Unabhängigkeit und Unerschrockenheit aufzubringen, allein die Wahrheit geltend zu machen.

Es liegt im Wesen der Erkenntnis, dass sie nur in äußerer und innerer Freiheit zu wahrheitsgemäßen Ergebnissen gelangen kann. Das gilt für den Forschenden wie für diejenigen, denen die Ergebnisse vermittelt werden. Auch diese müssen sie im freien Nachvollzug anerkennen können. Werden sie angezweifelt, müssen sie wissenschaftlich widerlegt werden, und auch diese Widerlegung bedarf der freien Anerkenntnis. Die Wahrheit muss sich stets in der freien geistigen Auseinandersetzung durch ihre Überzeugungskraft und Fruchtbarkeit durchsetzen.

Es darf keine Instanz geben, die verbindlich festschreiben dürfte, welches das wahre wissenschaftliche Ergebnis sei. Das wäre keine Wissenschaft mehr, sondern  Dogmatismus. Er wirkt heute auf vielfältige subtile Weise: in der „Autorität“ staatlich organisierter Wissenschaft, durch staatliche Strafbestimmungen gegen nicht erwünschte historische Auffassungen, im medial verbreiteten Anspruch, „die Wissenschaft“ habe festgestellt und schließlich in indirekten Denkverboten, die von folgsamen Massenmedien verbreitet und durch öffentliche Diskreditierung und Anprangerung durchgesetzt werden.

Auch die Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges ist natürlich von den siegreichen Alliierten vorgegeben worden. Es kann hier nicht den vielfältigen Wegen nachgegangen werden, durch die das geschehen ist und weiter geschieht. Das Ergebnis spricht für sich: Die vorherrschende deutsche Geschichtsschreibung, vom gängigen Schulgeschichtsbuch bis zu den Standardwerken der Universitäts-Historiker und des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, nimmt zur Vorgeschichte und zum Verlauf des Krieges gleichsam wie mit einem „Tunnelblick“ fast nur die Rolle und Schuld der Nazi-Diktatur und des deutschen Volkes ins Auge. Was an Vorbereitungen im Hinblick auf einen möglichen Krieg in England, Polen, der UdSSR, Frankreich oder den USA im Einzelnen tatsächlich geschehen ist, wird dagegen kaum untersucht und weitgehend ausgeblendet.

Das hat natürlich mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern mit Verzerrung der Wirklichkeit. Wenn ich von einem Haus nur eine Seite beschreibe, bekomme ich eben nur ein ein-seitiges Bild. Denn die eine Seite steht nicht isoliert in der Landschaft, sondern in Beziehung zu den anderen Seiten des Hauses, existiert nur im Zusammenhang mit ihnen; und nur der Gesamtzusammenhang aller Seiten ergibt die Wirklichkeit des Hauses. „Nur das Ganze ist die Wahrheit“, hatte schon Hegel aus rein logischen Gründen unwiderlegbar geltend gemacht.

Zum Begriff „Relativierung“

Wenn ein historischer Außenseiter es wagt, zu Taten der Deutschen die Taten der Alliierten hinzuzufügen, z. B. zur deutschen Bombardierung englischer Städte die alliierte Bombardierung deutscher Städte, wird ihm sofort entgegengehalten, dies sei eine unzulässige „Relativierung“ deutscher Kriegsverbrechen. Damit werde die Größe der deutschen Schuld abgeschwächt und verharmlost. Also es erhebt sich bereits warnend der Verdacht des Rechtsextremismus.

Aber „relativieren“ (von lat. relatio = Beziehung) heißt: etwas in Beziehung zu etwas anderem setzen. Denn nichts besteht isoliert für sich, sondern alles in der Welt steht mit vielem anderen in Beziehung. Eine isolierte Betrachtung ist künstlich einseitig, reißt etwas aus dem Zusammenhang, in dem es in der Wirklichkeit steht. Mit ihm muss man es wieder in Beziehung setzen. Dadurch wird die absolute Geltung einer Sache, die es nicht gibt, auf das Maß zurückgeführt, das ihr im Gesamtzusammenhang zukommt, eben relativiert, und in ihrer tatsächlichen Bedeutung erkannt. Auf  „The Free Dictionary“ heißt es treffend:

„etwas (durch etwas) relativieren: etwas in einem größeren Zusammenhang und meist so in der richtigen Perspektive sehen: Alte wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch neue meist nicht aufgehoben, sondern relativiert“.

„Relativierung“ ist also eine wissenschaftliche Notwendigkeit. Wer sie bekämpft, will die Erkenntnis der Wahrheit verhindern. Das geschieht mit großer psychologischer Raffinesse dadurch, dass dem Namen des eigentlichen Begriffs „Relativierung“ die negative Bedeutung des Begriffes „rechtslastige Verharmlosung“ untergeschoben, er insofern umgangssprachlich diskreditiert, und, mit diesem Virus besetzt, in seiner eigentlichen positiven Wirksamkeit ausgeschaltet wird.

Zum Begriff „Revisionismus“

Eine noch schwerwiegendere Manipulation ist mit dem Begriff „Revisionismus“ vorgenommen worden. Auch  die „Revision“ hat, wie schon gesagt, eine positive Bedeutung: etwas wieder ansehen, überprüfen. Im deutschen Gerichtsverfahren ist „Revision“ geradezu ein fest eingebautes Rechtsmittel, um ein Urteil von einem Obergericht einer letzten Überprüfung unterziehen zu lassen. In der Geschichte ist es bei der Irrtumsanfälligkeit des Menschen nicht weniger notwendig, einmal gewonnene Ergebnisse wieder neu vorzunehmen. Auf Wikipedia heißt es zutreffend:

Der Begriff Revisionismus (lat. revidere „wieder hinsehen“) bezeichnet Versuche, eine als allgemein anerkannt geltende historische, politische oder wissenschaftliche Erkenntnis und Position nochmals zu überprüfen, in Frage zu stellen, neu zu bewerten oder umzudeuten. (…) In der Geschichtswissenschaft wird (…) von Revision gesprochen, wo es um Überprüfung oder Änderung eines bis dahin herrschenden Geschichtsbildes geht. Diese kritische Grundhaltung und Offenheit für neue Quellen gehört zu den Aufgaben jedes Historikers.“

Revisionismus muss daher für eine von Siegermächten vorgegebene „Geschichtsschreibung“, die nur auf bestimmte Seiten beschränkt wird und hier natürlich vielfach auch wunschgemäße Ergebnisse hervorbringt, hochgefährlich sein. Denn diese ist ja von vorneherein für jeden echten Wissenschaftler grundlegend revisionsbedürftig. Die Frage musste daher für die politischen Apologeten der herrschenden Geschichtsschreibung entstehen, wie diese Gefahr des wissenschaftsimmanenten Revisionismus auszuschalten sei. Und man griff zur bewährten Methode, auch dem Namen Revisionismus eine negative Bedeutung unterzuschieben, ihn sozusagen mit einem Virus zu belegen, der den Begriff in der Öffentlichkeit diskreditiert, seine positive Bedeutung verdeckt und deren Wirksamkeit weitgehend ausschaltet.

Zu Hilfe kamen ihnen da die alten und neuen Anhänger des Nationalsozialismus, die natürlich an der siegerkonformen Geschichtsschreibung sofort den größten Anstoß nahmen und selbst zweifelsfrei nachgewiesene Verbrechen und Gräueltaten der Nazis im Nachhinein nicht wahrhaben und die Geschichte in ihrem Sinne „revidieren“, das heißt hier verfälschen wollen. Man belegte nun diese Fälschungsversuche des verwerflichen Rechtsextremismus mit dem Namen „Geschichtsrevisionismus“, womit die Verwerflichkeit des Rechtsextremismus auf den Geschichtsrevisionismus überging. Das bedeutet, auch wer im geschichtswissenschaftlich positiven Sinn aus reiner Wahrheitssuche Revisionismus betreibt, setzt sich sofort der willkürlichen Verdächtigung aus, ein (negativer) „Geschichtsrevisionist“ zu sein.

Denn einem wissenschaftlich vorgehenden Forschungsprojekt sind die Motive, die ihnen zugrunde liegen, nicht anzusehen. Ob reines, ergebnisoffenes Erkenntnisinteresse den Forscher bewegt oder ein aus politisch-ideologischen Untergründen stammender Vorsatz, das Geschichtsbild zu verfälschen, ist unmittelbar nicht erkennbar. Man müsste sich schon auf seine methodische und inhaltliche Argumentation einlassen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können. Aber man will ja gerade den Weizen des positiven Revisionismus nicht, der das herrschende Geschichtsbild gefährdet. Und so gibt man als Erkennungszeichen des rechtsextremen „Geschichtsrevisionismus“ einfach die konkreten historischen Gegenstände an, auf die er sich gewöhnlich richtet.

So heißt es auf Wikipedia unter „Revisionismus“, Unterartikel „Geschichtsrevisionismus“, dass sich in Deutschland Geschichtsrevisionisten vor allem auf Ereignisse im Zusammenhang beider Weltkriege bezögen. Sie bezweifelten, relativierten oder bestritten unter anderem den entscheidenden Anteil Deutschlands an der Kriegsschuld 1914 und 1939; die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg usw. Diese Punkte werden als absolut unbezweifelbar feststehende Wahrheiten hingestellt, und in einem unzulässigen Umkehrschluss wird unterstellt: Wer diese wissenschaftlich anerkannten Erkenntnisse bezweifelt, „relativiert“ oder bestreitet, ist ein „Geschichtsrevisionist“, also ein den Nazi-Verbrechern nahestehender „Rechter“.

Das hat natürlich mit Wissenschaft nichts zu tun. Es ist blanker Dogmatismus, der den religiösen noch übertrifft, von dem sich die Wissenschaft mühsam emanzipiert hat. Und man vermeidet die inhaltliche wissenschaftliche Auseinandersetzung, indem man den Forscher von vorneherein persönlich diskriminiert und mit Hilfe der Medien an den Pranger stellt. Es sind ja hier auch keine Wissenschaftlicher am Werk, sondern politisch linke Strippenzieher und Agitatoren, die den echten Revisionismus als wesentliches methodisches Element aus der Wissenschaft herausbrechen und vordergründig zum Kampfbegriff gegen Andersdenkende umformen. Hintergründig geht es aber um die Abschirmung der herrschenden selektiven Geschichtsschreibung.

Wir stehen in einem Kampf um das historische Bewusstsein. So wie sich beim einzelnen Menschen die Identität seines Ichs aus der ununterbrochenen Kontinuität seiner Erinnerung konstituiert, so bildet sich die Identität eines Volkes als Sprach- und Kulturgemeinschaft in der ununterbrochenen gemeinsamen geschichtlichen Erinnerung. Wer diese dauerhaft verfälscht, will es in eine andere Richtung führen, als in seiner eigenen Entwicklung vorgezeichnet ist. Er arbeitet an der inneren Zerstörung des Volkes. Wahre Entwicklung ist nur in der Wahrheit möglich.  (hl)

6 Kommentare
  1. Fuenf Sterne fuer diesen exzellenten Artikel.
    Ausser den ehemaligen Alliierten-Geschichtsschreibern, vergassen SIe die juedischen Lobbyisten, die erheblichen Einfluss auf unser Geschichtsverstaendnis nehmen.
    Der ultimative Zynismus ist, dass gerade die Elemente, die uns die Relativierung vorwerfen, ja von ihren eigenen „Rekorden“ leben. So bleiben zum Beispiel 50 Millionen tote Chinesen unter Mao unbeachtet, weil sie (A) „nur“ von ihren eigenen Leuten vernichtet wurden, und (B) weil es keine systematischen Dokumentationen gab. Ein toter Mensch ist jedenfalls ein toter Mensch.
    Aber da sind wir schon wieder beim Geld (oder „Wiedergutmachung“) angelangt, und um die und die Reparationen ging es.

  2. jayD permalink

    schöner bericht! man bedenke: „religion“ bzw eine überzeugung (wie judentum christentum oder islam) sind nicht dogmatisch, bzw der wissenschaftlerei fern! imgegenteil sie fordern diese ganz und gar, am stärksten im islam zu lesen

    oder wo steht in den heiligen büchern die erde sei eine scheibe, oder welchen endgültige beweis gibt es für die evolutionsTHEORIE? 😉

    auch hier ist wichtig genau hinzuschauen.

    glaube bezieht sich auf das innere, das seelische und jenseitige, das wissenschaftlich unfassbare, die wissenschaft der dinge auf alles drumherum, deswegen wird niemals die wissenschaft den glauben „ablernen“ können – alleine aus der logik heraus und aus ihrem bestandsdrecht.. die gründe!

    zum thema revisionismus.. ein sehr heikles thema, in dem sich vorallem menschen mit migrationshintergrund sehr offen ergehen können, da sie nicht fürchten müssen so oder so dargestellt zu werden – welch kranke welt wir nun haben

    und ich gedenke seelenkrieger.org und politaia.org .. beides seiten die in keinsterweise rechts waren, und doch „gehen mussten“ aus schlussendlich irgendeinem rechtlich an den haarne herbeigezogenen grund

    grüße und frieden und einsicht in die dinge

  3. gunther permalink

    sehr guter Artikel. Ich vermisse aber den Hinweis, dass in kommunistischen Staaten der Begriff „Revisionist“ ein Schimpfwort für alle diejenigen waren, die die Erkenntnisse von Marx und Engels in einzelnen Passagen als überholt in Frage stellten. Und es blieb nicht bei der Beschimpfung, sondern dazu kam Ächtung und politische Verfolgung.

  4. Michaela Wolff permalink

    Ein grossartiger Artikel. Er verdeutlicht mir die Notwendigkeit der Dreigliederung des sozialen Organismus, die nach wie vor besteht. Das Rechtsleben bzw. Politik blendet alle Ungleichheit aus, und dafür trägt Justitia die Augenbinde.
    Diese Blendung ist im Rechtsleben am richtigen Ort. Da gehört die Augenbinde hin.
    Nur darf sie niemals im Geistesleben in Mode kommen, weil dort Forschung stattfindet, die ergebnisoffen zu sein hat.

  5. Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

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  1. Die Keule “Verschwörungstheorie” – oder wie man die Verschwörungspraxis verbirgt….eine mögl. Argumentationshilfe | Der Honigmann sagt...

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