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Zur Qual des Wahl-Rituals

29. Februar 2016

Aus Anlass der bevorstehenden Landtagswahlen seien einige Aphorismen und Zitate zum Innehalten und Nachdenken zusammengestellt.

Demokratie?

„Auch in der heutigen Demokratie wird das Leben der Menschen weitgehend von außen durch Gesetze reglementiert, die von einer privilegierten Politikerkaste beschlossen werden, nur dass diese ihre Stellung nicht der Geburt, sondern Wahlen verdankt.“
(Fassadenkratzer)

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit.“
(Frank Karsten, Karel Beckmann: Wenn die Demokratie zusammenbricht)

„Im Wahllokal kriecht das Volk den Politikern zu Kreuze.“
(Thomas Böhm)

„Wir haben in Wahrheit eine Oligarchie, in der ´die herrschenden Gesetze die Gesetze der Herrschenden´ (B. Brecht) sind. Es herrscht in den Gesetzen vielfach nicht das von allen als gerecht empfundene Recht, sondern im Kostüm des Rechts herrschen die Interessen der Wenigen.“
(Fassadenkratzer)

„Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.“
(Geflügeltes Wort)

„Ich kann es nicht verantworten,
jemanden die Verantwortung zu übergeben,
für den ich die Verantwortung nicht übernehmen kann.“
(Gerald Dunkl)

„Nie wird so viel gelogen wie nach einer Jagd, im Krieg und vor Wahlen.“
(Otto von Bismarck)

„Und für welchen Fischer stimmst du? fragte die Sardine den Hering.“
(Manfred Hinrich, Philosoph)

„Wählen von Regierungen ist eine freiwillige Selbstentmündigung,
die nicht als Entmündigung empfunden wird,
was die Unmündigkeit erst recht unter Beweis stellt.“
(Gerald Dunkl, österr. Psychologe)

„Mit der Wahl aber, die stets als großes demokratisches Ritual gefeiert wird, beschränkt sich die Mitwirkung des Bürgers an der politischen Willensbildung darauf, seine Stimme im doppelten Wortsinn abzugeben und anschließend ohnmächtig zu verfolgen, was die Parteien und Politiker daraus machen.“
(Fassadenkratzer)

„Der Wähler gibt seine Stimme ab…
Und ist anschließend sprachlos.“
(Willy Meurer)

„An der Wahlurne verzichtet das Volk auf seine Souveränität.“
(Siegfried Wache)

„Aus der Unmündigkeit hat sich die Menschheit allmählich herausentwickelt. Die Selbstbestimmung stützt sich darauf, die Wahrheit im eigenen Denken selbst erkennen und danach handeln zu können, ohne auf die Autorität von Herrschern und Priestern angewiesen zu sein. Darin wurden alle Menschen gleich: aus eigener Erkenntnis ihr Handeln selbst bestimmen und darin ihre Persönlichkeit frei entfalten zu können. Das macht letztlich die Würde des Menschen aus. Jeder Anspruch eines der Gleichen, den anderen ihr Denken und Handeln (in Kultur und Wirtschaft) inhaltlich vorzuschreiben, ist die hohle Anmaßung, ihnen nicht gleich zu sein, sondern höher zu stehen. …
Die in alter Zeit dem Einzelnen übergeordnete Gemeinschaft, die ihn unter der Führung des Herrschers umfassend wirtschaftlich versorgte, geistig leitete und staatlich schützte, hat mit der Emanzipation der Persönlichkeit ihre omnipotente Berechtigung verloren. Sie wird aber heute auch in der „Demokratie“ weitgehend in bürokratisch perfektionierter Form fortgeführt.“
(Fassadenkratzer)

„Wahlurne: Gefäß zur Beisetzung der Wählerhoffnungen.“
(Prof. Querulix)

„Die organisierte Gemeinschaft kann als Staat jedoch heute nur die Aufgabe haben, die auf der Gleichheit ruhende Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen zu ermöglichen und zu schützen. Es ist nicht mehr ihre Angelegenheit, die wirtschaftliche Versorgung und die geistig-kulturelle Entwicklung der Menschen irgendwie inhaltlich zu lenken oder zu bestimmen. …
Es muss streng zwischen Gesetzen, die den Schutz der physischen und seelisch-geistigen Integrität des einzelnen Menschen betreffen, und solchen unterschieden werden, die aktiv das physische und geistig-sittliche Wohl der Menschen von außen fördern und entwickeln wollen. Nur die ersteren bilden das eigentliche Recht, das Aufgabe des Staates ist. Für sein leibliches Wohl im Wirtschaftsleben und seine moralisch-geistige Entwicklung im Kultur- und Bildungsleben zu sorgen, ist Sache der dort tätigen Menschen selbst. Darin besteht gerade die selbstbestimmte, freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.“
(Fassadenkratzer)

„Ein Staat, in welchem die Bürger … genötigt oder bewogen würden, auch den besten Ge­setzen zu folgen, könnte ein ruhiger, friedliebender, wohlhabender Staat sein; allein er würde mir immer ein Haufen ernährter Sklaven, nicht eine Vereinigung freier, nur, wo sie die Grenze des Rechts übertreten, gebundener Menschen scheinen.“
(Wilhelm von Humboldt)

„Früher setzten nur Analphabeten ihr Kreuzchen aufs Dokument.
Heutzutage macht das jeder Wähler!“
(Willy Meurer)

Parteiensystem

„Es gibt nur eine begrenzte Personenwahl, die von den Parteien vorgegeben wird, und eine Gruppenwahl, die ebenfalls über die Landeslisten der Parteien erfolgt. 40 % der Abgeordneten kommen schon über einen sicheren Listenplatz der Parteien in das Parlament. Sie stehen also schon vor der Wahl fest, werden gar nicht von den Bürgern, sondern praktisch von den Parteien bestimmt, in denen nur 2,4 % des Volkes organisiert sind.“
(Fassadenkratzer)

„Das Wort „Partei“ kommt von lateinisch „pars“, was der Teil bedeutet. Parteien vertreten weltanschauliche und konkret politische, wirtschaftliche oder kulturelle Teil-Interessen, die sie durch möglichst viele Vertreter im Gesetzgebungsverfahren des Parlamentes und in der Regierung durchsetzen wollen. Es handelt sich um organisierte Gruppeninteressen, die primär nicht das Ganze, sondern Einseitigkeit und Egoismus eines Teiles im Auge haben. So prallen mit den Parteien verschiedene Gruppenegoismen im Kampf um die Macht über die Gesetzgebung aufeinander. Und wer durch die Wahl die Mehrheit der Stimmen im Parlament erhalten hat, kann dem Ganzen des Volkes Gesetze aufzwingen, die den Interessen eines Teiles, einer Gruppe, dienen, was zwangsläufig die Vernachlässigung und Unterdrückung der Interessen der Anderen bedeutet. Parteien haben nicht das Gemeinwohl im Auge.“
(Fassadenkrazuer)

„Alle Parteien sind, wenn sie nach Macht streben, ausnahmslos Abarten des Absolutismus.“
(Pierre Joseph Proudhon)

„Die Partei und ihre Fraktion im Parlament sind hierarchisch aufgebaute Organisationen, die ihre Mitglieder zur Durchsetzung von gemeinsamen Interessen zusammenbinden. Dies kann ja auch nur bei geschlossenem Vorgehen erreicht werden. Der Einzelne ist an die durch Mehrheitsbeschluss oder Vorstands-Vorgaben verordneten Parteirichtlinien gebunden. Seine eigenen Einsichten, Erkenntnisse und Motive spielen demgegenüber keine Rolle mehr. Er unterliegt dem Gruppenzwang, der ihn als freie Individualität, auf der doch die Demokratie beruhen soll, ausschaltet und zum gehorsamen Parteisoldaten degradiert. Das wird nicht dadurch anders, dass er seine parteiinternen Vormünder wählen kann. Der Mensch, durch Erkenntnis und Selbstbestimmung über das Tier erhoben, wird im Hohen Hause, wie der Volksmund treffend sagt: zum Stimmvieh.
Von daher liegt die Gesetzgebung de facto nicht bei den Abgeordneten, sondern bei ihrer Partei. Gesetzgeber ist im Grunde nicht das Parlament, sondern die Mehrheits-Partei oder Koalitionsrunde, wo die Gesetzesvorhaben beschlossen werden. Das Parlament stellt nur noch formal das Forum dar, auf dem der Gesetzgebungsprozess als leeres Theaterstück für das Volk abläuft. Da zudem Parlamentsmehrheit und Regierung von derselben Partei gestellt werden, ist die Gewaltenteilung von Legislative und Exekutive praktisch aufgehoben.“
(Fassadenkrazuer)

„Wie oft sieht man, wie der Parteistandpunkt die Menschen gegen die einfachsten Wahrheiten blind macht, wenn diese gegen ihr System sprechen.“
(Ernst Ludwig Alfred Hegar)

„Der entscheidende, heftig umkämpfte neuralgische Punkt des politischen Systems ist der Gesetzgebungs-Mechanismus des Parlamentes. Wer ihn mit der Mehrheit in Besitz hat, stellt auch die Regierung, was über die Parlamente und Regierungen der Länder auch die Mehrheit im Bundesrat, der zweiten Gesetzgebungskammer, bedeutet. Die Omnipotenz, alle Lebensbereiche der Menschen gesetzlich lenken und regeln zu können, macht die ungeheure Anziehungskraft des parlamentarischen Gesetzgebers für alle Interessen-Gruppen aus. Das Parlament ist der Flaschenhals, durch den alle wirksame gesellschaftliche Beeinflussung und Bestimmung – in Gesetze gegossen – hindurch muss. Hier sammeln sich daher wie die Schmeißfliegen alle Interessen-Gruppen, die Parteien im Innern, die anderen in der Lobby, um ein möglichst großes Stück der Macht über Menschen zu ergattern.“
(Fassadenkratzer)

„Diskreter orthographischer Hinweis auf die Bestechlichkeit von Parteimitgliedern. – ´Werden auch Sie Mietglied der Fortschrittspartei!`“
(Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer)

Pünktlich zu den Wahlen wird der Machtmensch zum Volksbettler!
(Thomas S. Lutter)

Wahl-Werbung

Die Primitivität der inhaltslosen Phrasen auf den Wahlplakaten wiederholt sich ja vor jeder Wahl und müsste jeden denkenden Menschen eigentlich schon davon abhalten, solche Parteien zu wählen, die derart seine Intelligenz beleidigen. Zwei Beispiele:

SPD                               Grüne

Doch immer sind auch geradezu zynische Plakate dabei, auf denen eine Partei Missstände anprangert, die sie den Wählern selbst eingebrockt hat und nun angeblich beseitigen will.

So sorgt gegenwärtig die CDU unter Führung ihrer Vorsitzenden Merkel in Deutschland für die größte Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Sogar der saarländische Innenministers Klaus Bouillon (CDU) warnte bereits am 13.9.2015: „Wir haben eine katastrophal schwierige Situation in Deutschland. Teile dieser Republik sind im Chaos versunken. Wir haben die Entwicklung, dass die Menschen teilweise machen, was sie wollen, es wandern ungeordnete, wilde Asylströme durch Deutschland.“ Und am 6.2.2016 sagte er: Nachdem 2015 rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien und der Zustrom noch immer nicht abreiße, habe die Flüchtlingskrise „die öffentliche Ordnung in Deutschland nachhaltig gestört“. Seit den Vorfällen an Silvester in Köln sei auch klar, „dass die öffentliche Sicherheit gefährdet ist“.

CDU

In größtem Stil hat die politische Klasse die angestammte Bevölkerung mit der ununterbrochenen Überflutung des Landes mit Millionen Menschen aus fremden Kulturkreisen vor vollendete Tatsachen gestellt und bevormundet. Doch mit welchen Plakaten wirbt die CDU in Baden-Württemberg? :

CDU  (links oben)

Das Niveau einer gewissenlosen Parteienclique, die sich mit den primitiven Mitteln einer Waschmittelwerbung nicht an das denkende Urteil des mündigen Bürgers, sondern wie Rattenfänger zum Stimmenfang an die gefühlsduselige Gedankenlosigkeit wendet, ist nicht mehr zu unterbieten.

Was tun?

„Freiheit ohne Ausweg: Auch Nichtwähler sind Wähler.
Sie haben gewählt, nicht zur Wahl zu gehen.“
(Anselm Vogt)

„Im bestehenden System kann von den Parteien keine grundsätzliche Änderung erwartet werden, auch nicht von einer neuen Partei. Daher missachtet man das System am besten durch Nichtwählen. Wenn die Zahl der Nichtwähler groß genug ist, fehlt den Herrschenden die „demokratische Legitimation“, auf die sie sich immer gerne berufen, und eine Neuordnungsdebatte kann einsetzen.
Es könnte aber auch situationsbedingt sinnvoll sein, einer neuen Partei mit vernünftigen Ansätzen als dem geringsten Übel die Stimme zu geben, wenn dadurch aktuellen Katastrophen etwas entgegengesetzt werden kann.“
(Unbekannter Zeitbeobachter)

 

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18 Kommentare
  1. Traurig, wenn die einzig gangbare Wahl darin besteht, nicht zur Wahl zu gehen.

    Was, wenn die Wahlbeteiligung unter 30% sinkt? Ist damit dann wirklich die „demokratische Legitimation“ entzogen oder nur die moralische? Wird nicht der (relative) Wahlgewinner sich feiern lassen und mit den kritischen Worten schließen, dass man es einfach nicht geschafft hat, die Wähler/innen zu erreichen – hier aber die nächsten 5 Jahre Besserung gelobt…

    Solange die Deutungshoheit der Nicht-Wähler bei der Politik verbleibt, sind alle Nicht-Wähler nur einfach zu faul, zu satt oder (positiv formuliert) zu zufrieden (mit der Politik). Aber was soll’s, in 5 Jahren wird wieder in BW der Landtag gewählt… oder auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden…

    • sdfgh permalink

      Zum Thema BW, ich lebe hier und kann die aktuellen Umfragen beim besten Willen nur als ein Witz bezeichnen. Die Umfrage muss in der Zentrale der Grü*en stattgefunden haben, anders ist das nicht zu erklären.

      Obwohl doch: die einzig mögliche Erklärung wäre, dass die Verblödung der Massen das endgültige Stadium vor dem Untergang erreicht hat. Ich will es nicht glauben, aber alles spricht dafür.

      • BW ist auch meine Heimat und so mache ich mir auf meinem Blog hin und wieder meine Gedanken zum Ländle. In zwei Wochen sehen wir klar, was Umfragen mit der Wirklichkeit zu tun haben.
        Da ich nach Abwägung aller Für und Wider zur Wahlenthaltung tendiere, ich aber nicht den Eindruck erwecken möchte, dass mir alles Egal wäre, werde ich am 13. März wohl Wahlbeobachter werden. Der Block liegt schon bereit, dazu einige Stifte. Der Akku der Kamera ist voll und dessen Speicherkarte leer. Eigentlich gute Voraussetzungen 😉

      • sdfgh permalink

        Hallo roland,

        Ob wir das sehen? Siehe Stalin-Zitat unten…

    • Annerose permalink

      ……sind Nichtwähler nur einfach faul, satt ……..
      Selten so viel Blödsinn gehört (gelesen)

      • Jürgen Stillger permalink

        Vielleich sind die -das System stabilisierenden(sic!)- Nichtwähler auch nur zu besoffen, desinteressiert, bequemlichkeitsverblödet, zu faul um am Wahltag aus dem Bett zu finden.

        siehe http://www.polpro.de/diqual.html

    • Exkremist permalink

      @Roland

      Wer seinen Schlachter wählt, hat es einfach noch immer nicht verstanden. Wer wählen geht, schenkt diesem System die benötigte Energie. Die Lösung ist definitiv nicht innerhalb des Systems zu suchen…

      Die BRD ist ein alliiertes Kriegsgefangenlager mit integrierter Staatssimulation.

      Die Wehrmacht hat am 8.5.1945 kapituliert, das Deutsche  Reich nicht. Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 31.7.1973, dass das Deutsche Reich nicht untergegangen ist und die BRD nicht Rechtsnachfolger des Reichs sei. Das Reich habe den Zusammenbruch 1945 und die alliierte Besatzung überdauert.

      Die BRD hat keine Verfassung.
      Carlo Schmid, Vater des Grundgesetzes:
      „Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands zu machen.
      Wir haben keinen Staat zu errichten.“

      Laut Haager Landkriegsordnung ist ein Grundgesetz ein Gesetz zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet.

      Art. 146 Grundgesetz:
      Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

      Art. 120 Grundgesetz:
      Die Aufwendungen für Besatzungskosten trägt der Bund.

      Gegen das Deutsche Reich gerichtet, wurde im Oktober 1945 die UNO gegründet. Die Feindstaatenklausel der UN-Charta besagt, dass gegen alle Länder, die sich zum Kriegsende mit einem oder mehreren der Signatarstaaten im Krieg befanden, jederzeit Zwangsmaßnahmen ergriffen werden dürfen.

      Auch das Besatzungskonstrukt BRD trat 1973 der UNO bei. Als UN-Mitglied ist die BRD (sowie alle BRD-Parteien) der natürliche Feind des völkerrechtlich gültigen Subjekts (des deutschen Reichs) und somit des deutschen Volkes.

      Wir befinden uns also noch immer im zweiten Weltkrieg, es herrscht lediglich Waffenruhe.

      Es gab 1989 keine Wiedervereinigung, sondern lediglich die Eingliederung eines Teils von Mitteldeutschland an das Besatzungskonstrukt. Die riesigen deutschen Ostgebiete werden noch immer fremdverwaltet.

      Einen Friedensvertrag gibt es nicht. Die BRD ist auch nicht befugt, einen solchen abzuschließen.

      ===ZITATE===
       “Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.”
      Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm

       “… Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen … Jedes Sittengesetz ist von den Siegern gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden. …”
      Mahatma Gandhi, “Hier spricht Gandhi.” 1954, Barth-Verlag München

  2. sdfgh permalink

    Ein wichtiger Spruch fehlt übrigens noch, der von Stalin:

    „Nicht die Stimmen auf den Wahlzetteln sind entscheidend, sondern derjenige der sie auszählt.“.

    • Dann passt ja mein Vorschlag mit der Wahlbeobachtung ganz gut.
      Habe gerade bei den Zuständigen angerufen. Die Kamera muss wohl zuhause bleiben. Weiterhin erfuhr ich, dass es eine vermehrte Anfrage bzgl. Wahlbeobachter gibt – so wird der Beitrag, an dem ich gerade schreibe vielleicht noch den ein oder anderen ins Wahllokal locken, auch wenn kein Wahlschein abgegeben wird 😉

      • Jürgen Stillger permalink

        Du kannst Wahlbeobachter sein (sehr lobenswert!) UND selber wählen.
        Nichtwählen bewirkt nur was, wenn es auch leere Sitze verursachen würde.
        Ansonsten stabilisiert es dieses Schweinesystem.
        es wird künftig ein gutes werkzeug zur wahl geben.
        Schau Dir mal die Fragen bei http://www.polpro.de/fragen-i.html an!

    • sdfgh permalink

      Bin echt gespannt, bitte hinterher berichten 🙂

    • macmarine permalink

      Der Vorschlag mit der Wahlbeobachtung geht im Prinzip in die richtige Richtung, weil den offiziellen Wahlergebnissen bei Bundes- und Landtagswahlen in Deutschland (und anderen westlichen Staaten) schon lange nicht mehr getraut werden kann. Ich habe das bei der letzten Landtagswahl hier – allerdings in meiner Funktion als Wahlhelfer – gemacht und war damals der einzige Wahlhelfer vor Ort, der nicht Mitglied einer der etablierten „Volksparteien“ war (was zu interessanten Diskussionen geführt hat). Diese Art der Wahlbeobachtung greift aber deutlich zu kurz, wenn man das nur im örtlichen Wahllokal und bezogen auf die dortige Stimmenauszählung macht. Begründung: die aktive Wahlfälschung im einzelnen Wahllokal ist zu aufwändig, zu auffällig sowie gleichzeitig hinsichtlich der Größe der realisierbaren Effekte ineffektiv und damit letztlich viel zu ineffizient.

      Von daher glaube ich, daß die wirklichen Gefahren dort drohen, wo mit klandestinen Methoden ein viel größeres Rad gedreht werden kann: nämlich bei der Übermittlung der Einzelergebnisse aus Wahlkreisen bzw. Ländern an die Landes- und Bundeswahlleiter. Man überlege nur mal, welcher feindlich-befreundete Geheimdienst sich bei Bedarf Zugriff auf jedes Computersystem im Land verschaffen und dort fast beliebig (via Hard- und Software) manipulieren kann, ohne daß die Betreiber davon etwas mitbekommen. Mindestens genauso gefährlich ist die Fähigkeit dieses „Dienstes“, Daten schon bei der Übertragung abzufangen, zu inspizieren und quasi in Echtzeit zu manipulieren mittels der sog. „deep packet inspection/injection“-Verfahren, über die u.a. Edward Snowden und Jake Appelbaum berichten. Diese Methoden sind gegenüber dem bekannt gewordenen „state of the art“ schon wieder 6-8 Jahre weiterentwickelt und damit noch leistungsfähiger und gefährlicher geworden.

      IMHO wäre eine Möglichkeit, dem kontrollierend entgegenzuwirken, ein von den Bürgern selbst zu organisierendes Wahl-Monitoring mit sog. „exit polls“ (gibt es bspw. in den USA schon lange). Dabei werden Wahlteilnehmer direkt nach der Wahl gebeten, ihre Wahl noch einmal vorzunehmen (natürlich ebenfalls geheim), falls sie an der Wahrung der Integrität der Stimmauszählungen interessiert sind. Meine laienhafte Idee wäre es, diese „exit polls“ direkt auf Smartphones und Tablets ablaufen zu lassen (wobei immer das 6-Augen-Prinzip gegenseitiger Aufsicht gelten muß, damit keiner der Pollster selbst „korrigierend“ tätig werden kann) und die jeweilige Stimmabgabe sofort verschlüsselt an ein Netz verteilter Server zu übermitteln, wo dann nach Schließung der Wahllokale die vergleichende Endauszählung stattfinden könnte. Die Programmierung der dazu notwendigen Software für die Mobilgeräte, der Aufbau und Schutz der Server sowie die sichere Verschlüsselung kann nur in Zusammenarbeit mit unabhängigen Fachleuten (wie etwa dem CCC) gelingen. Für Planung, Auswahl geeigneter Monitoring-Standorte, Ermittlung nötiger Stichprobengrößen und Auswertung bräuchte man zudem (nicht parteipolitisch gebundene) Statistiker. Mit einem solchen Setting könnte ein wichtiger Beitrag zur Rettung der kümmerlichen Reste unserer demokratischen Strukturen und Abläufe von den Bürgern selbst geleistet werden. Bis zur nächsten Bundestagswahl könnten wir das noch schaffen …

      • IM Müller permalink

        Würden Sie Ihre umfangreichen Kenntnisse zur Wahlkontrolle nicht mal gern auf einer großen Plattform ausbreiten?

  3. Henei permalink

    Rettet die bedrohte Tierwelt, lasst die Zitronenfalter am Leben

    „Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.“
    (Geflügeltes Wort)

    Vertreter haben schon immer etwas verkauft. Staubsaugervertreter eben Staubsauger, Volksvertreter das Volk.

  4. Henei permalink

    Es muss gar nicht so wissenschaftlich ausfallen, wie macmarine das darstellt. Bezweifle auch, dass aus dem fernen Maryland irgendein Interesse am Wahlergebnis im Ländle zu verzeichnen ist. Das schaffen die Hofschranzen in Schdurrgrd schon ganz von alleine. Habe ein halbes Berufsleben lang erleben „dürfen“, wie mit gezinkten Tabellen gezielt Entscheidungen des „Plenums“ beeinflusst wurden. Die „Ehrfurcht“ selbst von intelligenten Menschen vor der Stimmigkeit von EDV-Ausdrucken ist grenzenlos, umso entsetzter sind die Reaktionen, wenn nachgewiesen werden kann, dass „man“ irrtümlichen oder gar willentlichen Fehlern aufgesessen ist. Da braucht es nur bspw. – gut versteckt im Dickicht der ganzen Rechenformeln – der Deaktivierung der richtigen Formel durch Eintrag eines zielführenden Wertes, mit dem löblich weiter gerechnet wird. Und so stimmen dann natürlich die Einträge von allen Wahleinheiten (die Wahlhelfer nicken mit dem Kopf), ob die Summenfunktionen stimmen ist eine ganz andere Frage, wer will das denn nachprüfen. Und wenn es die Summenformeln nicht sind, ist es eben was anderes. Und der Möglichkeiten gibt es gar viele.

    Seit 50 Jahren gehe ich jetzt im Ländle – allerdings im einst annektierten Teil – zur Wahl, so gut wie nie habe ich mich verweigert, bis hinunter zur Kreistagswahl, bei der ich bis heute nicht begriffen habe, was da wegen mir gekreist wird. Kann mich auch nicht erinnern, dass ich von meiner Wahl hinterher jemals begeistert gewesen wäre. Doch, bei einer, da war ich noch jung und gutgläubig. Allerdings nur wenige Wochen bis allenfalls Monate. Die Willy-Wahl 1972, dann war aber auch bei ihr basta. Und jene von 1998, was hat Deutschland, wohl wir alle dafür büssen müssen. Sie wirkt bis heute nach. Eine Partei von damals wundert sich bis heute, weshalb man ihr bis auf Weiteres weitgehend die Zuneigung entzogen hat. Wo doch die anderen Mitmischer es genauso verdient hätten. Und die damals von aussen in den Suppentopf Spuckenden und nicht gerade zur Verträglichkeit des Gebräues Beitragenden, die führen sich seither auf als Rächer der Enterbten und Betrogenen und keiner nimmt diese Rattenfängerei zur Kenntnis.

    Doch, vielleicht jetzt. Wie bestellt, tauchen da welche auf, die angeblich als Retter deutscher und vor allem (r)echter Gesinnung wieder ihre Daseinsberechtigung glauben schnuppern zu können. Ehrlich, ich traue dem Braten nicht. Ist es doch nur wieder ein Revival urdeutscher Volksverarschung. Da spriest ein blaurotes Pflänzchen kurz vor der rechten Mauer zum Nichts – herzallerliebst – und die daneben stehende schwarzrotgrüne Distel, die Transatlantische Einheitspartei Deutschlands – kurz TED – feiert Feste ob ihres auf ewig unterstellten Niessbrauchrechts. Links, sozial, demokratisch, sozialdemokratisch – alles weggebürstet, unterwandert, umgedreht, platt gemacht. Der Mindestlohn hat gefälligst zu reichen, ausgerechnet der Mindestlohn, unglaublich. Stimmt ja gar nicht, die Frauenquote in Dax-Aufsichtsräten gibt es ja auch noch. Fürwahr!

    Alles Verbleibende unverdaulich. Und wahrscheinlich will sich seit Langem kaum noch mehr als die masochistisch veranlagte Hälfte damit den Magen verderben oder Verdauungsschwierigkeiten einhandeln. Gibt es etwas Vernünftigeres als Wahlenthaltung? Für was denn ein Kreuzchen machen (siehe notfalls hier oben)? Jeder Nichtwähler dieses Mal erhöht das Sprengpotential fürs nächste Mal, dann wenn es evtl. mal wieder eine echte Alternative für Deutschland geben sollte, wenn überhaupt in absehbarer Zeit dann noch Wahlen stattfinden. Die regierende TED ist doch allemal fähig und in der Lage – wenn es sein muss über Nacht – die erforderlichen Ermächtigungsgesetze zu verabschieden. Die aus Wahlen hervorgegangenen Volksvertreter werden sie fröhlich abnicken. Gelesen oder gar verstanden haben müssen sie deswegen noch lange nicht. Siehe hier TTIP und manches Gesetz der jüngeren Vergangenheit. Mehr als die Wackeldackel auf der Hutablage können wir gar nicht wählen.

    Schlechtem staatsbürgerlichen Gewissen wegen nicht von der Wahl fernzubleiben, gar vielleicht aus Mitleid mit ehemaligen bzw. vermeintlichen Hoffnungsträgern, mit Verlaub, das ist mir zuviel der Naivität. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber! Wenn wir etwas Glück haben im Ländle ist am Sonntag, den 13. März Frühlingswetter, dann heißt es raus zum vorgezogenen Osterspaziergang. Und aufgepasst: abends um 18:00 Uhr bleibt die Glotze aus! Wer nicht wählt, braucht auch nicht zu wissen, was er gewählt hat.

  5. EgilSkallagrimson permalink

    Die Regierung in Deutschland und weitere deutschfeindliche Kraefte wuenschen sich einen Buergerkrieg in Deutschland, damit sie dann eine totalitaere Diktatur errichten koennen. Man sehe sich nur einmal an, was die Antifa aktuell liest

    [HANS VON DACH – DER TOTALE WIDERSTAND]
    https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2015/10/5210541085.pdf
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/154526

    [PRISMA – PRIMA RADIKALES INFORMATIONS SAMMELSURIUM MILITANTER AKTIONEN]
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/23028
    https://archive.org/details/PrismaFruhjahr2010
    http://xqz3u5drneuzhaeo.onion/users/prisma/Prisma.pdf
    http://thepiratebay.org/torrent/5664087/prisma

    Bereits frueher hatten Regierungen keine Skrupel mit verdeckten Mitteln gegen den Gegner vorzugehen. Hier ein paar von den Regierungen offiziell freigegebene Dokumente

    [THE WWII SPECIAL OPERATIONS EXECUTIVE TRAINING MANUAL – AGENTENAUSBILDUNG GEGEN DAS DEUTSCHE REICH]
    https://ironwolf008.files.wordpress.com/2010/07/the-wwii-soe-training-manual-rigden.pdf

    [TM 31 210 IMPROVISED MUNITIONS HANDBOOK – FUER AGENTEN IM AUSLAND UM SICH EIGENE AUSRUESTUNG HERZUSTELLEN]
    https://archive.org/details/milmanual-tm-31-210-improvised-munitions-handbook

    [CIA IMPROVISED SABOTAGE DEVICES – VORSCHRIFT FUER ZIVILEN UNGEHORSAM GEGEN GEGNERISCHE INFRASTRUKTUR]
    http://www.survivalcentral.net/wp-content/uploads/2011/02/CIA-Improvised-Sabotage-Devices.pdf

    [STEN SUBMACHINE GUN, 9-millimetre – WURDE IN UNTERGRUNDWERKSTAETTEN HERGESTELLT UM PARTISANENKRIEG GEGEN DEUTSCHLAND ZU FUEHREN]
    https://ironwolf008.files.wordpress.com/2010/07/sten-gun-mk2.pdf

    Diese Angaben dienen der Information zu was Staaten faehig sind, wenn es um Machterhalt und Machtausbau geht. Schuetzt euch vor diesen Wahnsinnigen, aber bleibt friedlich. MAN WILL UNS HIER EINEN KRIEG AUFZWINGEN!!!!!!!

  6. Jürgen Stillger permalink

    Nichtwählen würde tatsächlich helfen, – aber nur wenn dadurch Sitze frei bleiben. Sonst festigt man die Zustände und unterwirft sich bedingungslos.

    Weil die Quote der Vorstafen bei MdB (und angeblichen Eliten) wesentlich höher als in der Restbevölkerung sind, empfehle ich als Wahltaktik

    http://www.polpro.de/taktik.html

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  1. News 01.03.2016 | Krisenfrei

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