Das Jugoslawien-Tribunal

Ein finsteres Licht fällt auf die Zukunft des Rechts –
Bericht eines Augenzeugen*

von Arnold Sandhaus

Das Jugoslawien-Tribunal1 in Den Haag wurde Ende 2017 eingestellt. Mit dem Selbstmord des letzten Verurteilten erlebte es einen passenden Abschluss. Nach der Verlesung des Urteils (nach 13 Prozessjahren) rief General Praljak aus: «Slobodan Praljak ist kein Kriegsverbrecher! Ich lehne Ihr Urteil ab!». Dann setzte er ein kleines Glas an seinen Mund und trank Gift. Kurz darauf starb er. Für das Tribunal ist jetzt die große Frage, wie das Gift hineingeschmuggelt werden konnte. Die wesentliche Frage aber lautet: Wie konnte die Welt dieses schändliche Tribunal, ohne Unterschied zwischen Richter und Ankläger, 24 Jahre walten lassen?

Heimlich wurde Slobodan Milosevic rehabilitiert, wie Gerald Brei im Europäer von Juli/August 2017 berichtete – und zwar in der Verurteilung von Radovan Karadzic im März 2016. Vergraben auf Seite 1303 des 2615 Seiten zählenden Urteils wird nebenbei erwähnt, dass man keine Beweise für eine Verurteilung von Milosevic gefunden habe. Genau zehn Jahre zuvor, am 11. März 2006, starb der 64-jährige Milosevic unter suspekten Umständen in seiner Zelle. Im Jahr 2002 besuchte ich über längere Zeit den Prozess gegen Milosevic. Die oben erwähnten Geschehnisse bezeugen die traurige und empörende Aktualität von dem, was ich damals erlebte.

Slobodan Milosevic (1941-2006) kopieSlobodan Milosevic (1941-2006)

Information und Falschinformation

Im gleichen Jahr, als der Prozess gegen Milosevic begann, berichtete die New York Times, die US-Regierung habe den Entschluss gefasst, ein Public Relations-Bureau zu beauftragen, künftig (!) Freund und Feind mit Falschinformationen – man nennt es heute FakeNews – zu versorgen, um so weltweit die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen.2 Dies war einer meiner Gründe, um das «Jugoslawientribunal» zu besuchen. Denn, wenn es uns auch von hier aus kaum möglich ist, die wirklichen Geschehnisse in Jugoslawien zu erfassen, dieses Tribunal ist ein Teil dieses Krieges, wie auch die Art, in der die Medien darüber berichten.

Die Sitzungen waren teilweise öffentlich. Am Eingang zeigte man seinen Ausweis vor, wurde eingeschrieben und konnte danach das Gebäude betreten. Ab da war alles eine englische Angelegenheit. Auch holländisches Bewachungspersonal durfte nur Englisch sprechen. Der Sitzungssaal im ersten Stock war überraschend klein und so sah man real von der Publikumstribüne aus nur wenige Meter entfernt, hinter einer kugelsicheren Glaswand, die Menschen, die man bisher nur aus den Medien kannte – ihre Gesichter, ihre Gestalten, ihre Bewegungen und Reaktionen. Ich sah das meistens gelangweilte Gesicht von Richter May, mit seiner nasal klingenden Stimme, Richter Robinson, der seine Augen verbarg hinter einer Sonnenbrille, Richter Kwon, der lächelnd ins Publikum schaute, als wäre man für ihn gekommen, die kampflustige Chefanklägerin Carla del Ponte mit ihrem erstaunlich groben Gesicht, deren Körperbewegungen denjenigen eines Boxers glichen – wie auch das regelmäßige Austauschen eines bösartigen Lächelns zwischen ihr und Ankläger Geoffry Nice. Und vor allem Slobodan Milosevic, den wir aus den Medien kennen als «der Schlächter des Balkans». Bis zur Eröffnung der Sitzung wurde er durch ein Rouleau vom Publikum abgeschirmt. Nach Erklingen der letzten Worte ließen die Wächter dieses gleich wieder herunter. So wurde dem Publikum kaum Augenkontakt mit Milosevic gewährt. Es wurde behauptet, dass er während seiner Befragungen (Kreuzverhör) Zeugen einschüchtern würde. Ich habe das nicht konstatieren können. Er war gar nicht in der Position, um einschüchtern zu können. Er musste sehr beherrscht vorgehen, wurde regelmäßig unterbrochen, musste viel Empörung hinunterschlucken, durfte bestimmte Fragen nicht stellen, oder Richter May stellte einfach sein Mikrophon ab. Seine Fragen zeugten immer von großer Sachkenntnis und irritierten deswegen Zeugen und Ankläger.

Judge Richard George May (1938 _ 2004) kopie
Richter Richard George May (1938-2004)

 Die großen Abwesenden: UÇK3 und NATO

Milosevic war schon ein Jahr inhaftiert, bevor die Anklage formuliert wurde und der Prozess anfing: Man beschuldigte ihn, den Auftrag für «Ethnische Säuberungen» und «Völkermord» gegeben zu haben. Dies nun sollten die zahlreich aufgerufenen Zeugen bestätigen. Nun fiel gleich auf, dass ihre Aussagen fast immer etwas Unklares, Unverständliches, Ungenaues hatten. Nachdem die Zeugen, manchmal ohne dass man ihre Identität offenbarte und hinter einem Tuch sitzend – wie es hieß für ihre Sicherheit –, von den Anklägern befragt wurden, bekam Milosevic Gelegenheit, sie zu befragen.

Das Merkwürdige war nun, dass die ursprünglich von den Zeugen beschriebenen «Tatsachen» ausnahmslos erst durch die Fragen von Milosevic verständlich wurden, und sich oft in ihr Gegenteil verkehrten. Dies machte die Sitzungen zu etwas sehr Spannendem, denn es enthüllte sich eine Wirklichkeit vor unseren Augen: Da viele Zeugen sich als Lügner entlarvten und nicht wenige dies auch zugaben, entstand ein Bild von dem, was sich wirklich abgespielt hatte.

Ein Zeuge erklärte, als Arzt aus ethnischen Gründen benachteiligt worden zu sein. Als Milosevic aber Name und Ort seiner Klinik nannte, gestand der «Zeuge», dass er dort ganz normal als Frauenarzt hat arbeiten können und jetzt auch eine normale Rente empfängt.

Wiederholt erweckten Zeugen einen falschen Eindruck durch Weglassungen, durch fehlende oder falsche Orts- und Zeitangaben. Nachdem ein Zeuge auf dramatische Weise beschrieben hatte, wie serbische Soldaten in seinem Dorfe Grausamkeiten begingen, verplapperte er sich und musste dann gestehen, dass er sich in dem betreffenden Zeitraum in einem Kellerversteck aufgehalten hatte. Das aber deutete viel eher auf Luftangriffe. Was als «Deportation» dargestellt wurde, stellte sich als das in Sicherheit-Bringen von Bürgern wegen der NATO-Bombardements heraus. Was «Vernichtung durch serbische Soldaten» genannt wurde, konnte nach fachmännischer Beurteilung des Schadens nur das Ergebnis von Bombardements sein. Wo gemordet wurde, war immer die UÇK in der Nähe gewesen. Mehrere «Augenzeugen»-Berichte stellten sich als bloße Berichte vom Hörensagen heraus.

So war man Zeuge eines grausamen Katz-und-Maus-Spiels, wobei das Tribunal hartnäckig versuchte, UÇK und NATO-Angriffe als nicht-existent zu betrachten. Keiner der Zeugen kannte UÇK-Kämpfer und niemand hatte etwas von UÇK-Anschlägen vernommen. Bombardements, die nur wenige Kilometer entfernt stattfanden, wollten Zeugen nicht bemerkt haben. Sie waren zuhause auch niemals Gesprächsthema. Anscheinend war man in Holland darüber besser informiert als an Ort und Stelle. Bemerkungen oder Fragen zu UÇK und NATO wurden von Richter May, so schnell es nur ging, als «not relevant» abgetan. Aber es ging eben nicht immer. Zum Beispiel im Fall eines Zeugen, der wiederholt betonte, persönlich absolut keine Verbindung zur UÇK zu haben und «also» auch nie etwas von dieser Organisation gehört zu haben (diese bemerkenswerte Logik ließ Richter May einfach durchgehen). Dann fragte Milosevic nach seinem Sohn, er kannte seinen Namen und fragte, ob es stimmt, dass dieser Mitglied der UÇK ist. Der Zeuge gab es zu und bestätigte auch, dass in seinem Dorfe (wo «absolut kein einziges UÇK-Mitglied» war) an einem zentralen Platz ein Denkmal steht… für gefallene UÇK-Kämpfer.

Wenn es gelang, einen Zeugen in die Enge zu treiben, griff Richter May streng ein: «Mister Milosevic, es ist deutlich, dass der Zeuge hierzu nichts mehr zu sagen hat. Bitte fahren Sie fort mit einem anderen Thema, sonst muss ich annehmen, dass Ihre Befragung beendet ist.» Doch auch die «Amici Curiae»4 äußerten, meistens vorsichtig, Zweifel an Zeugenaussagen. Ihre Fragen haben wichtige, entlastende Zusammenhänge ans Tageslicht gefördert.

Ein Höhepunkt war der Mut von Radomar Markovic, Chef des geheimen Dienstes, der als Schlüsselzeuge nach Den Haag geholt worden war, um zu erklären, dass Milosevic Auftrag zu ethnischen Säuberungen gegeben hätte. Er entschloss sich, während der Befragung, zum Entsetzen der Ankläger, die Wahrheit zu sagen, und beschrieb genau, wie er erpresst worden war, gegen Milosevic auszusagen.5 Die Rache des Tribunals war grausam: 40 Jahre Haft. Hätte er jedoch gegen Milosevic ausgesagt, hätte man ihm Immunität gewährt.

Ein Frühling ohne Blätter

Mit erstickter Stimme erzählte der Zeuge vom 11. und 12. März, wie er – aus 400 Meter Entfernung – Grausamkeiten, von serbischen Soldaten begangen, gesehen hätte. Überwältigt von Emotionen musste er sein Zeugnis mehrmals unterbrechen. Der Ankläger zeigte Verständnis, er verstand, wie schwer es dem Zeugen fiel, aber er musste seine Fragen, leider, stellen. Er bat ihn fortzufahren. Es wurden dann Lichtbilder einer waldreichen, hügeligen Landschaft gezeigt. Ein eingezeichneter Pfeil zeigte, wo sich der Eingang unterirdischer Höhlen befinden würde. Hier hätten die Soldaten ihre Opfer hinein geworfen, nachdem sie diese auf grausame Weise (der Zeuge beschrieb sie detailliert; auch hatte er die Opfer wiedererkannt) umgebracht hatten. Dann meldete sich einer der Amici Curiae und fragte: Wie war es möglich aus 400 Meter Entfernung, durch einen Wald, diese Szenen zu sehen? Er bat um ein bestimmtes Lichtbild, eine Nahaufnahme, die der Ankläger nicht gezeigt hatte. Man sah den mutmaßlichen Eingang der Höhle umringt von Bäumen mit dicken Stämmen, die die Sicht schon ab etwa 6 Meter verdecken. Es war Winter, sagte der Zeuge, die Bäume hatten also keine Blätter und deswegen konnte er alles gut sehen. Der Amicus Tapuskovic meinte, dass auch ohne Blätter eine freie Sicht unmöglich war. Überdies fand das Ereignis laut Aussage des Zeugen am 24. März statt, dann fängt in dieser Gegend schon der Frühling an… Unwirsch griff Richter May ein. Mit drohender Stimme fragte er, ob der Amicus Curiae das Geschehen etwa anzweifele. Ein merkwürdiger und spannender Augenblick. Keineswegs, sagte der Amicus entschuldigend, dennoch fragte er sich, wie es möglich wäre, dass… Richter May unterbrach ihn und betonte, dass der Zeuge erklärt hatte, dass an den Bäumen keine Blätter waren. Basta. Richter May verbarg seine Irritation nicht. Seine Haltung den Amici gegenüber, anfangs ausgesprochen höflich, wurde allmählich ungeduldig bis regelrecht grob.

Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

Milosevic’ Verteidigung war stark und allmählich wurde es klar, dass dieser Prozess nicht so verlief wie erhofft. Vieles, ja eigentlich alles, wurde den Anklägern aus den Händen geschlagen. Mehr und mehr machten die Zeugen einen unzuverlässigen Eindruck und die Ankläger griffen zu anderen Mitteln. Am 11. März bat Ankläger Geoffrey Nice auch schriftliche Zeugenaussagen als Beweisstücke liefern zu dürfen. Dies wurde umgehend bewilligt, obwohl Milosevic und die Amici protestierten. Die Ankläger kündigten direkt an, 120 Beweisstücke zu liefern. Wir wurden immer mehr Zeugen eines Zermürbungskrieges, in welchem die postume Rechtfertigung der NATO-Angriffe auf dem Spiel stand.

Dragoslav Ognanovic, Milosevic’ juristischer Berater, erzählte mir von dessen Lebensumständen. In seiner Zelle war 24 Stunden Kamera-Überwachung; vertrauliche Gespräche waren somit unmöglich. Ein- und ausgehende Post wurde geöffnet. Besuch wurde höchstens ein Mal pro Woche und vollkommen willkürlich zugelassen, oder eben nicht zugelassen. Sogar Milosevic’ Arzt durfte ihn nicht besuchen, auch wenn Milosevic schon länger ernste Herzprobleme hatte. Ein Wochenendbesuch seiner Ehefrau, wonach Milosevic seit Wochen Ausschau hielt, wurde nicht erlaubt, weil ihr Visum «zu spät angefragt» war. Ognanovic, der ständig nach Den Haag reiste, musste jedes Mal abwarten, ob er überhaupt zugelassen wurde. Auf eine kleine Handgebärde an Milosevic aus dem Publikumsraum folgte gleich eine Zurechtweisung vom Bewachungspersonal.

Die Ankläger verfügten über einen großen Stab von Mitarbeitern. Diese konnten sich frei bewegen, Menschen und Orte aufsuchen, Aufnahmen machen usw. Milosevic wurde zwar juristisch unterstützt durch eine Gruppe Professoren aus Belgrad, aber seine Kontaktmöglichkeit bestand aus dem öffentlichen Gefängnistelefon, das manchmal «defekt» war. Auch wurden die Telefonverbindungen zu Jugoslawien regelmäßig unterbrochen. Während der Sitzungen wechselten die Ankläger sich ab und konnten jedes Mal erfrischt antreten, während Milosevic keine Pause bekam. Die Zulassung von schriftlichen Zeugenaussagen zwangen Milosevic, nach äußerst anstrengenden Prozesstagen, abends, alleine, noch einen Stapel Aussagen durchzuarbeiten.

Die Berichterstattung über die Prozesstage, die laut der Webseite des Tribunals «so schnell wie möglich» erscheinen sollte, stockte ab dem 19. Februar. Und der serbische Fernsehsender RTS SAT, der täglich, live, den Prozess ausstrahlte, stellte dies ein; man vermutet, weil die Popularität von Milosevic im Verlauf des Prozesses wuchs. Der Sender übertrug jetzt nur bedeutungsloses Amüsement.

Neben öffentlichen Sitzungen gab es geschlossene Sitzungen: «Protected witnesses». Geschützte Zeugen, namenlos und unsichtbar, wurden ermutigt, belastende Aussagen zu machen; dafür wurde ihnen Immunität zugesagt. Dennoch sprach man von einem offenen, ehrlichen Prozess, der ein Vorbild für eine weltweite Gerechtigkeit sein sollte, «der sich keiner entziehen kann».

Der französische Anwalt Vergès, der die Illegitimität des Tribunals vor den Europäischen Gerichtshof gebracht hatte, wurde nicht zu Milosevic zugelassen; dadurch ist dieser Prozess lahmgelegt worden. Amnesty International in Holland, mit dem ich Kontakt aufgenommen habe, war nicht gewillt, hier aktiv zu werden.

Nebenan hielt das International Committee to Defend Slobodan Milosevic eine Pressekonferenz ab. An Hand von Filmmaterial wurde akribisch gezeigt, wie der britische Fernsehsender ITN im Jahr 1992 durch manipulierte Bilder den Eindruck erweckte, dass es ein Bosnisch-Serbisches Konzentrationslager gäbe. Zwanzig Minuten, nachdem die manipulierten «Stacheldraht»-Bilder ausgestrahlt wurden – es war am 6. August 1992 – erklärte US Präsident Bush Senior, dass Serbien dafür «einen Preis zahlen» würde…6

Man muss es erlebt haben, um es glauben zu können

Manchmal bekam die Haager Bühne der Weltweiten Gerechtigkeit Züge einer Komödie. Ich will mit der Zeugenaussage vom 21. Februar 2002 abschließen. Aus der Erinnerung, aber wahrheitsgetreu wiedergegeben:

Thema: Serbische Soldaten nähern sich einem Dorf
Frage des Anklägers: Wie wussten Sie, dass es Soldaten waren?
Antwort des Zeugen: Ich wusste, dass es Soldaten waren, da sie Uniformen trugen.
Frage: Was waren das für Uniformen?
Antwort: …Ich verstehe die Frage nicht.
Frage: Können Sie die Uniformen beschreiben?
Antwort: …Es waren normale Soldatenuniformen.
Frage: Würden Sie sie dennoch dem Gerichtshof bitte beschreiben?
Antwort: …Jeder weiß doch wie Soldatenuniformen aussehen.
Frage: Aber können Sie sie beschreiben?
Antwort: …Ja, das kann ich. (Schweigen)
Frage: Würden Sie das dann bitte jetzt tun?
Antwort: Nun, es waren ganz normale Soldatenuniformen. (Gelächter und Geflüster im Publikum)
Frage: Erlauben Sie mir, dass ich anders frage. Welche Farbe hatten sie?
Antwort: Ich verstehe die Frage nicht.
Frage: Würden Sie sie wiederkennen, wenn ich Ihnen ein Bild zeige?

Es wurden jetzt unterschiedliche Uniformen gezeigt, aber der Zeuge konnte sich nicht entscheiden. Freunde der dramatischen Kunst möchte ich auf die fast wortwörtliche Ähnlichkeit mit Akt 5, Szene 2 aus Molières Der Geizige hinweisen. Aber leider war es keineswegs eine Komödie, sondern ein eiskalter Krimi, worin Rechtsgefühl und Menschlichkeit verspottet wurden. Als ich abends nach Hause kam und erlebte, wie die Medien von dem Prozesstag berichteten, dem ich beigewohnt hatte, wurde mir die enorme Macht der Presse nochmals bewusst.

Und jetzt, nach 24 Jahren unehrlichen Kampfes, nach etwa 400 Zeugen, Hunderttausenden Dokumentseiten und rund 200 Videos, gesteht das Tribunal heimlich, keine Beweise gegen Milosevic gefunden zu haben. Die gesamte westliche Presse hat ihn schon längst verurteilt; jetzt aber schweigt sie. Auch dieses Schweigen ist Teil des Krieges.

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Anmerkungen
* Der Artikel wurde zuerst veröffentlicht in der Monatsschrift „Der Europäer“ März 2018
1   Der «Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien»
2   Laut dieses Artikels vom 19.02.2002 soll eine Beraterfirma aus Washington hierzu die Ideen liefern. In den US hat man damit Erfahrung: Public Relation Buro Hill & Knowlton lancierte damals den Bericht, inklusive Augenzeugen, dass irakische Soldaten in Kuweit Babies im Brutkasten getötet hätten. Später stellte sich heraus, dass diese Geschichte von a bis z gelogen war; sie verursachte aber eine fundamentale Meinungsänderung in der amerikanischen Öffentlichkeit und machte so den Weg frei für den Krieg gegen den Irak. Jaap van Ginneken, Verborgen verleiders, Teleac, isbn 90 5352 638 2.
3   UÇK, Befreiungsarmee des Kosovo (KLA) war eine albanische paramilitärische Organisation, die in den 90er Jahren die Abtrennung des Kosovo von Jugoslawien und die Formung eines Groß-Albanien anstrebte. Sie verübte Anschläge gegen Sicherheitskräfte und Polizei, mordete in serbischen Dörfern usw. Von 1998 an trainierten Ausbilder aus den USA, Deutschland und England die UÇK. Spätestens mit Beginn des Kosovo Krieges am 24. März 1999 wurde die UÇK faktisch zu einem Verbündeten der NATO. Der Kriminologe Raufer beschreibt sie als paramilitärischen Zweig der Albanischen Mafia. Durch die NATO-Intervention im Kosovo sei diese Region ein gesetzloses Paradies für das organisierte Verbrechen geworden. [Raufer, X. (2000). La mafia albanaise, comment est née cette superpuissance criminelle balkanique?: une menace pour l’Europe. (S. Quéré, Ed.). Lausanne: Favre.] Andere Untersucher kommen zu der gleichen Schlussfolgerung.
Cilluffo, F., & Salmoiraghi, G. (1999). «And the winner is … the Albanian Mafia». The Washington Quarterly, 22(4), 21–25. doi: 10.1080/01636609909550421 .
Gounev, P. (2003). «Stabilizing Macedonia: Conflict Prevention, Development and Organized Crime», Journal of International Affairs, 57(1), 229–240.
4   Amici Curiae, «Freunde des Hofes», waren drei vom Tribunal angestellte Juristen (Steven QC Kay, Branislav Tapuskovic und Prof. Michail Wladimiroff). Sie sollten zusehen, dass der Prozess auch für Milosevic ehrlich verlief. Dies war ein Notgriff des Tribunals, da Milosevic das Tribunal als illegal betrachtete und sich nicht von einem Anwalt verteidigen lassen wollte.
5   Eindrucksvoll zu sehen ab 37:50 auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=GnY-O0bN8_Q
6   Siehe: Judgement! – The Bosnian «Death Camp» Accusation: An Expose. https://youtu.be/xox7TR11evI
Empfehlenswert: Germinal Civikov, Der Milosevic Prozess. 2006, Promedia Verlag, Wien.

 

 

 

 

 

 

 

 

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31 Kommentare zu „Das Jugoslawien-Tribunal“

  1. ‚Die Geschichtsbücher werden vom Gewinner eines Krieges geschrieben‘ und solche Kriegsverbrecher-schau-prozesse sind das Vorwort der Geschichtsschreibung. Vor diesem Hintergrund fragt man sich, was in Nürnberg verhandelt wurde und wie glaubwürdig das alles war?

  2. es ist wie fast alles im westen, auf lug und trug aufgebaut! deshalb wird auch von allen Institutionen so vehement daran gearbeitet das die Wahrheit nicht ans licht kommt!
    bestes Beispiel der irakkrieg , alles basierte auf lügen. und werden jetzt die Engländer oder Amerikaner vor dieses gericht zitiert! nein, denn sie haben sich doch nur geirrt!
    alles eine verlogenen nicht zu gebrauchende mischpoke!

  3. Zitat: „Die wesentliche Frage aber lautet: Wie konnte die Welt dieses schändliche Tribunal, ohne Unterschied zwischen Richter und Ankläger, 24 Jahre walten lassen?“

    Warum sollte es heutzutage anders sein, mit den Deutschen wurde ja bekanntlich auch nicht anders verfahren – seit 1945 sind die Rollen klar verteilt – die Verlierer sind die Verbrecher, und die Sieger sind es nicht.

    Schon allein, daß die Sieger über die Besiegten zu Gericht sitzen ist ein juristischer Offenbarungseid, nur neutrale Richter und Staatsanwälte haben überhaupt eine Chance gerecht vorzugehen, weil es jedoch nicht um Recht, sondern um Rache geht und darum, ein weiteres Exempel zu statuieren, ist diese Vorgehensweise nur logisch bzw. folgerichtig.

  4. Es ist ein neuer Baustein für ein Puzzle, das das Bild einer Verbrechernation seit 100 Jahren zeichnet. Als der Kosovokrieg begann, sagte ich sofort, daß da etwas nicht stimmt. Alles wirkte gestellt. Beim Krieg in Georgien hatte ich dasselbe Gefühl, aber da schalteten wir um auf russische Sender, weil wir nun um ein Vieles mißtrauischer gegenüber der Presse waren, genauer, wir glauben seit 2000 gar nichts mehr. Da wir Russisch können, stellte sich die Situation genau umgekehrt dar. Auch daß Medwedjew und Merkel aneinander vorbeiredeten, war der falschen Übersetzung geschuldet.
    Verachtenswert sind nicht die Drehbuchschreiber, es sind die Darsteller, die eifrig mithelfen, das böse Spiel zu vollenden. Ich sehe dasselbe Jahr des Sterbedatums von Milosovic und des Richters. Zufall?
    Danke für die persönlichen Eindrücke aus dem Prozeß. Ähnliches spielte sich ja in Nürnberg ab. Und wie ich aus einem Balkanforum weiß, ist im Kosovo heute ein Drogen- und Organhandelumschlagplatz. Da weiß die NATO doch gleich, warum sie dort gekämpft hat, immer für die gute Sache.

    1. @ KW: “ Verachtenswert sind nicht die Drehbuchschreiber, es sind die Darsteller, die eifrig mithelfen, das böse Spiel zu vollenden. Ich sehe dasselbe Jahr des Sterbedatums von Milosovic und des Richters. Zufall ?“

      Ist das Zufall ? Wer an keinen höheren Richter glaubt bzw. von ihm weiss, der mag es „Zufall“ nennen.
      Ich nenne es Auffall. Jene „Drehbuchschreiber“ sind nur deshalb nicht verachtenswert, weil sie in ihrer Bosheit auch genial sind. Wahre Intelligenz- Bestien. Sie stellen Behauptungen auf, ohne den Beweis vorzulegen und schaffen es, dass das Volk, das sie selber durch Staatsschulen verblödet haben, ihnen alles glaubt. Seit 45 – Nürnberg usw. – schaffen sie das.

      @ Stahlfront : „weil es jedoch nicht um Recht, sondern um Rache geht“

      Nein, nein, denen geht es nichtmal um Rache – wofür sollten sie sich auch rächen ? ., sondern denen geht es darum, den deutschen Geist auszuschalten, den Goetheanismus und die Anthroposophie zu bekämpfen.
      Churchill z.B. sagte ganz offen, dass sie nicht Hitler weghaben wollten sondern das deutsche Volk.
      Dasselbe Muster der Lügenkunst erleben wir ja heute wieder, wo Russland bezichtigt wird, den Giftanschlag in England verübt zu haben. Reine Behauptungen ohne irgendeinen Beweis.
      Wo wir dieser Lückenpresse noch irgendwas glauben, ohne es zu hinterfragen, sind wir mit schuld.

      1. @ Michaela apropos Muster der Lügenkunst
        Es ist ja auch nicht schwer für diese Art Kreatur, wenn man sich haufenweise das Geld erschwindelt hat, mit dem man zur eigenen Existenzrechtfertigung große globale Buchstabenkonstrukte erschuf, nebenbei die Fimindustrie und die Medien beherrscht und die eigenen Schandtaten schönreden läßt-nur der Intellekt fehlt ihnen, etwas Neues zu lügen. Es fällt langsam auf, daß sie ihre Methoden immer wiederholen, nach demselben Muster. Sie stilisieren sich oder die Macht, hinter der sie sich verstecken, grundsätzlich als Opfer und appellieren an unser Mitgefühl oder unsere Solidarität, Dinge, die ihnen völlig fehlen, wenn es sich um Außenstehende handelt. Ja, das sind die Drehbuchschreiber, aber unsere Leute helfen ihnen, ihre Untaten umzusetzen. 2x erlebte das deutsche Volk wegen Verrat eine furchtbare Niederlage mit vielen Opfern. Durch die ausgelösten Völkerwanderungen versucht sich jetzt das Finanzsystem erneut zu retten, denn ein Krieg will sich dank Putin partout nicht entzünden lassen. Und wieder helfen willige Europäer an ihrem eigenen Untergang heftig mit, Politiker und ihre ganzen Systemhuren-für Geld.

      2. Zitat: „… wofür sollten sie sich auch rächen ?

        Jeder, der sich nicht freiwillig in die vorgegebenen Strukturen der judaistischen NWO einfügt, hat mit dem Haß und der Rache der Möchtegernweltbeherrscher zu rechnen, zumal Siegerjustiz immer racheartige Züge trägt.

        Warum hassen diese Leute z.B. Putin, war hat er ihnen denn getan ???

        Mit solchen naiven Fragen kann sich der Mensch beschäftigen, unglaublich aber wahr.

  5. Wer oder was sichert die Wahrheit über den Bericht vom Haager Tribunal? Verlangt er blindes Vertrauen in eine Person, die ich nicht kenne? Mein Empfinden: der Bericht eignet sich zur Stimmungsmache nicht gegen oder für, sondern pauschal gegenüber allen solchen Berichten, die wir sogenannten normalen Bürger nicht überprüfen können. Eine inhaltliche Beschäftigung mit solchen ist Zeitvergeudung. Besser ist es, das eigene Verhalten und Wirken unter strenger Kontrolle der Selbsterkenntnis zu halten! Denn – eine Änderung der Verhältnisse ist nicht möglich – sie sind offenbar eine Entwicklung, die zum Signum des 21. Jahrhunderts gehören – und erst aufhören werden, wenn „Alle“ begreifen lernen, wie wenig hilfreich die Verbiegung der Wahrheit ist. DAS WIRD DAUERN –
    schätze ich!

    1. „Besser ist es, das eigene Verhalten und Wirken unter strenger Kontrolle der Selbsterkenntnis zu halten!“
      Eben, glaube auch nicht alles, was du denkst.

  6. Ein wenig generelles zu dem Thema, leider kennen die Leute die Geschichte des Kunstprodukts „Jugoslavien“ nicht genauso wie die Geschichte der Deutschen gefälscht und gepfuscht wird.
    Die Kroaten sind eines der ältesten Völker Europas und ebenso zum Teil wie dei Deutschen arischer Abstammung aber auch anderer, es gab sie ebenfalls vor Jesus sogar im heutigen Indien, Iran etc, Sie sind später nach Europa gekommen und haben schon oft das Abendland beschützt und statt dankbar zu sein haben die Freimaurer das satanische aufgebaut um eben diese zu zerstören, die Serben, Montenegriner, Bosnier, Makedonen, Slovenen sind alle kroatischer Abstammung, vor dem 1WK war klar das Europa zerstört werden muss, die Deutschen sollten vernichtet werden um für all zu zahlen, so war es auch mit den Kroaten, deren Theritorium von zentraler Bedeutung ist für Europa, Kroatien hat das meiste trinkbare Wasser und wer das Meer hat, hat die Macht. Es war vorher schon geplant das es ein Kunstprodukt Jugoslavien unter den Serben als Hegemon finanziert und gesteuert durch die Fransosen/BRitenfreimauerer. Die Fraimauer haben alle Kriege dort geplant um das kroatische zu zerstören, es ist ihnen ziemlich gut gelungen wieviele Tote und Lügen aufgabaut wurden. Die Serben sind das schlimmste Volk was ihre Historie angeht, Hochverat gegen den Papst um einen eigenen Heiligen aufzubauen, engste zusammenarbeit mit den Osmanen, serbe heißt ansonsten Sklave, weil Sie immer gegen Macht alles getan haben. Es gibt hier sehr viel zu schreiben, das kann hier nicht alles passen, es dürfen jetzt viele Informationen heraus wie über die Deutschen. Die Warheit wird siegen.

  7. Das Den Haager Tribunal sollte sich auf die richtigen Schausteller einschiessen angefangen bei Busch sen., Clinton. Busch jun,Obama., Toni Blair über Chirac,Sarkozy, Rudolf Scharping bis Gerhard Schröder. Alles Kriegsverbrecher im Auftrag der Demokratisierung .

  8. Alles nach angelsächsischem Präzedenzfall“recht“ abgewickelt. Da man die Charade in Nürnberg und anderswo im niedergeworfenen Deutschland ab 1945 durchziehen konnte, wurde sonach ein Präzedenzfall zum offenen Rechtsbruch geschaffen und jetzt glaubt man, ein juristisches Rezept in der Hand zu haben, das gleiche Theater anderswo aufführen zu können. Ich hoffe, daß die Täter noch selbst in den Genuß ihres „Rechts“ kommen werden, bevor sie sich duch Ableben aus dem Staube machen können. Interessant, daß alles auf englisch ablief.
    Soweit es uns Deutsche betrifft stand dahinter das Ekelpaket J. Fischer, der als treibende Kraft die Teilnahme der Bundeswehr an diesem Angriffskrieg auf das in Selbstverteidigung handelnde Serbien durchsetzte und immerzu von Moral nur so triefte. Jetzt scheint er sich in Washington herumzutreiben, um da weiter herumzuzündeln. Natürlich wurde da von ihm und seinesgleichen wieder einmal die internationale Moral beschworen.

  9. die gleiche elite, die yugoslawien gemacht hatte, hat sie auch zerschlagen. und wie beim 1. wk, so wurde wieder serbien dazu ausgewählt – obwohl angeblich alle wichtigen figuren dazu bezahlt wurden. und natürlich, die gleiche elite hat dann den schauspiel vor der weltpublikum gegründet – den haager gerichthoff. die billige farce. obwohl genügend beweise, die dicken mappen von jna-generallstab-verbrecher – die hat man gleich bei seite gelegt, nicht mal angeschaut. von anfang an, gab es aussagen über unglaubwürdigkeit des gerichts, von der korruption dabei. es gab kein genozid, keine aggression, nur bloß a bürgerkrieg. die echten zeugen hatten angst, die figuren mit den fingern in den krieg hatten das sagen. die wichtigsten kriegstreiber. die haupt-köpfe sind praktisch nicht verurteilt worden. und die intriganten dahinter auch nicht. die spazierten später herum und lachten, oder bekammen in ihren regierungen die wichtigsten posten. und selbst beim letzten prozes m. general praljak hat man die verteidigungs-beweise glatt abgeschmettert. die florence hartmann hat geredet und wurde bestrafft. eine farce, halt. kein wunder, dass alles so glatt vorbei ging, ohne interesse der medien. weit von augen…..im grunde hat dieser gerichthoff keinesfalls für auflärung gesorgt, und keinen frieden an balkan gebracht. ein paar kleineren kriegsverbrecher wurden verurteilt, die größten laufen noch heute frei herum. und die elite hat wie immer alles unter kontrolle. bis zum nächsten krieg.

  10. @ KW: “ – nur der Intellekt fehlt ihnen, etwas Neues zu lügen.“

    Diese Kreaturen verachten den Intellekt der Mitteleuropäer. Den Intellekt brauchen sie nicht, weil sie Instinkte haben. Und die mitteleuropäischen Intellektuellen schämen sich selbst noch für die letzten Reste ihres Instinktes.
    Sie verachten den Instinkt und wollen ihn durch Intellekt ersetzen.
    Aber solange der Intellekt nicht im Dienst einer höheren Weisheit steht und sich dieser unterordnet, ist er ein trojanisches Pferd für angloamerikanische Suggestionen. George W. Bush sagte, notfalls würden sie Den Haag bombardieren.
    Etwas Neues müssen die gar nicht lügen, weil durch die Wiederholung derselben Lügen sich diese tiefer einprägen und so immer etwas hängenbleibt.
    Mittlerweile haben sie ja die Maske des Friedensstifters und Bringers von Demokratie, die sie 1945 noch trugen, längst fallengelassen. Ein Beispiel für diese Tatsache ist George Friedman vom Think Tank STRATFOR.
    Die scheinen davon auszugehen, dass sie geschafft haben, den (allgemeinen) Deutschen zum Zombie zu machen.
    Denn sie machen sich nichtmal mehr die Mühe, ihre Lügen zu verbergen.

  11. @ Stahlfront: „judaistischen NWO“

    Putin beging das „Verbrechen“, denen nicht mehr zu gestatten, russisches Erdöl gratis abzupumpen, was Jelzin denen ermöglicht hatte, und ausserdem hat Putin die Oelgeschäfte vom Dollar abgekoppelt.
    Als Saddam Hussein und Ghaddafi das Oelgeschäft vom Dollar abkoppeln wollten, wurden sie dafür ermordet.
    Ich weiss nicht, ob Hass auch dabei eine Rolle spielt? Oder andere Gefühle? Diese angloamerikanischen Kreise fühlen sich von der göttlich- geistigen Welt dazu auserwählt, die Weltherrschaft zu erringen. Aehnlich wie die antiken Juden der vorchristlichen Zeit sich als auserwähltes Volk sahen. In der vorchristlichen Zeit waren sie es auch. Denn nur das jüdische Volk war dazu fähig, das Christentum vorzubereiten.
    Der angloamerikanische Exzeptionalismus könnte allerdings nur dadurch erfolgreich sein, wenn er alles wirklich Christliche abschafft und die Menschen zurückbringt in Verhältnisse, die denen ähneln, die vor der frz. Revolution herrschten. Ideal wäre für diese Kreaturen, wenn sie uns zurückbringen könnten in Verhältnisse, wie sie zur Zeit der Pharaonen herrschten. Sehen wir die Pyramide auf dem Dollarschein.
    Es ist in Mitteleuropa ein geistiges Vakuum, das all diese antichristlichen Kreise ansaugt.
    Wo ein Verständnis für das Mysterium von Golgatha fehlt und ein Verständnis für den Unterschied zwischen Organismus und Mechanismus fehlt, da ist diese Vakuum, da ist die „Saugpumpe“, die diese Kreaturen ansaugt.
    Ist es nicht so ?

    1. Zitat: „Denn nur das jüdische Volk war dazu fähig, das Christentum vorzubereiten.“ ???

      Der erste Absatz Ihres Kommentares ist evident … für die Beantwortung Ihrer Abschlußfrage fehlt mir die sachliche Kompetenz und den zitierten Satz kann ich gleich gar nicht nachvollziehen.

      1. Zitat: „…den zitierten Satz kann ich gleich gar nicht nachvollziehen.“

        Das Mysterium von Golgatha wäre doch ohne den jüdischen Eingeweihten Jesus von Nazareth gar nicht geschehen. Sein materieller Leib war jüdischer Abstammung, und es brauchte eben diesen speziellen Körper, um den Christus bei der Jordantaufe empfangen und bis zur Kreuzigung tragen zu können. Dieses hohe Sonnenwesen stieg zur Erde herab in einen jüdischen Leib, um als einziger Gott den Tod kennenzulernen.
        Er ist doch auch durch die jüdischen Propheten vorherverkündigt worden.
        Das jüdische Volk war das einzige Volk, dessen Gott bis ins Ich hinein wirkte. Er ist der Ich- bin.
        Andere Völker sahen das Göttliche als ein Wir- Prinzip. (Pantheismus)
        Also wer heute geistig weg will vom wirklich Christlichen, von Individualismus und von Freiheit weg will, der betont das Wir – Prinzip, um das Ich auszublenden.
        Obama sagte “ We can“, und Merkel sagt;“Wir schaffen das“.

        1. @ Michaela

          „Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir Menschen, Gott aber sind wir offenbar geworden; ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar zu sein. Wir empfehlen uns nicht wieder selbst bei euch, sondern geben euch Anlass zum Ruhm unsertwegen, damit ihr ihn habt bei denen, die sich nach dem Ansehen rühmen und nicht nach dem Herzen. Denn sei es, dass wir außer uns waren, so waren wir es für Gott; sei es, dass wir vernünftig sind, so sind wir es für euch. Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. Und für alle ist er gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist. Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

          2. Korinther 5, 11 – 17

          Seien Sie so gut, und hängen das Judesein des Christus nicht so hoch, oder meinen Sie wirklich, daß der Allmächtige auf die Juden angewiesen war, um sein Erlösungswerk zu verbringen ???

          Zudem ist das äußere Judesein nicht mehr relevant:

          „Denn Beschneidung ist wohl nütze, wenn du das Gesetz befolgst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, so ist deine Beschneidung Unbeschnittensein geworden. Wenn nun der Unbeschnittene die Rechtsforderungen des Gesetzes befolgt, wird nicht sein Unbeschnittensein für Beschneidung gerechnet werden, und das Unbeschnittensein von Natur, das das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist? Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.“

          Römer 2, 25 – 29

          Die Juden bildeten sich schon immer sehr viel darauf ein, Abrahams Kinder zu sein, was jedoch echte Männer Gottes nicht beeindrucken konnte:

          „Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: Otternbrut! Wer hat euch gewiesen, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Bringt nun der Buße würdige Frucht; und meint nicht, bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater! Denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.“

          Matthäus 3, 7 – 9

          Und schon lange vor den Juden gab es Menschen, welche Gemeinschaft mit dem wahren Gott hatten:

          „Und dem Set, auch ihm wurde ein Sohn geboren, und er gab ihm den Namen Enosch. Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen.“

          1. Mose 4, 26

          Und im neuen Bund hat es seine Bedeutung ganz und gar verloren:

          Römer 10, 12 Galater 3, 28 Kolosser 3,11

          Liebe Grüße SF

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