Wo ist das Volk, in dessen Namen man noch Recht spricht?

„Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden,
wo das gelehrte beginnt, hört das politische auf.“
                                                                        Friedrich Schiller

Gibt es ein deutsches Volk? In keinem anderen Land wird das eigene Volk so infrage gestellt wie hier. Große Teile der intellektuellen und politischen „Elite“ mit ihren roten Straßenkampftruppen hassen und bekämpfen das Volk in versteckter und unverhohlen offener Weise. Wer noch am Volk festhält, wird als „völkisch“, also rechtsextrem diffamiert. – Dieser irrationale Hass ist mit dem Hinweis auf die Verbrechen des Nationalsozialismus im Namen dieses Volkes allein nicht mehr zu erklären. Andere, wie der linke Schreibtisch-Krieger Jakob Augstein, bestreiten überhaupt die Existenz eines deutschen Volkes. „Aber das Volk, um das sie (die Rechten) sich sorgen, das gibt es gar nicht“, schrieb er 2016.

Wenn man die ganze erbärmliche Hetz-Polemik seiner Schreibe abstreift, bleibt als Begründung die Stütze auf eine vermeintliche Autorität: „Der Soziologe Hans-Georg Soeffner hat neulich in der „FAZ“ noch mal erklärt, dass der „Wir sind das Volk“-Ruf ins Mythisch-Leere geht: ´Seit 1945 führten Flüchtlingsbewegungen, Aus- und Rückwanderung, Armuts- und Arbeitsmigration, politische Asylsuche und gezielte Anwerbung von Fachkräften dazu, dass sich, bezogen auf die jüngsten vier Generationen, fast in jeder dritten deutschen Familie Zuwanderer finden. Heute ist jeder achte Einwohner Deutschlands im Ausland geboren und innerhalb der vergangenen 60 Jahre als Einwanderer nach Deutschland gekommen. Schon 2013 lebten 10,7 Millionen Einwanderer aus 194 Ländern in Deutschland`.“

Dies zeige, dass Deutschland nur eine „Verfassungsnation“ sei, ein „Staat des Grundgesetzes“. „Unsere Kultur und unsere Werte sind von solcher Art, dass man ihnen beitreten kann. Es ist eine Bekenntniskultur, keine Abstammungskultur. Und es gibt keine geheimnisvolle Substanz, die nur von Deutschen an Deutsche weitergegeben wird und die man nur durch Geburt erlangt, und danach nicht mehr.“ 1
Er unterstellt also, dass alle, die sich „um das Volk sorgen“, dieses als eine Abstammungsgemeinschaft betrachteten, innerhalb der das Deutsche, die deutsche Kultur, allein weitervererbt werde. Und diese deutsche Abstammungsgemeinschaft, das Volk, gebe es nach den Zuwanderungen der letzten 60 Jahre praktisch nicht mehr.

Ist ein Volk eine Abstammungsgemeinschaft? Sicher, eine solche Auffassung gibt es in Teilen der Bevölkerung noch. Aber selbst in national-konservativen Kreisen ist es heute weitgehend selbstverständlich, dass dem Volk auch Menschen aus anderen Völkern „beitreten“ können, wenn sie sich denn wirklich in die Kultur integrieren. Kultur ist für sie also durchaus „Bekenntniskultur“, in die man nicht nur durch Geburt hineinwachsen kann.

Was ist ein Volk?

Nach dem Untergang des Römischen Reiches bildeten sich in der Folge der „Völkerwanderung“ durch die Vermischung germanischer Stämme mit der jeweils einheimischen Bevölkerung allmählich die europäischen Völker heraus. Mit dem Erbe der griechisch-römischen Kultur im Gepäck wuchsen sie in das sich ausbreitende Christentum hinein. Die Stämme waren noch reine Blutsgemeinschaften, in denen sich jedes Mitglied vom gemeinsamen „Stammbaum“ der Ahnen herleitete, also alle sich durch das gemeinsame Blut miteinander verbunden fühlten, ja jeder sich als unselbständiges Glied der ihm übergeordneten Ganzheit des Stammes empfand. Die Vermischung verschiedenster Stämme und Bevölkerungsgruppen zu den europäischen Völkern bedeutet aber, dass das Verbindende jetzt nicht im Blutszusammenhang, sondern in seelischen Gemeinsamkeiten gesucht werden muss, die sich in kulturellen Eigentümlichkeiten und in eigenen Sprachen zum Ausdruck bringen. Die europäischen Völker sind Kultur- und Sprachgemeinschaften.

Mit dem Übergang von der Blutsgemeinschaft des Stammes zur Seelengemeinschaft des Volkes war eine wachsende Selbständigkeit des Einzelmenschen gegenüber der Gemeinschaft verbunden. Er erlebt sich zwar als Angehöriger eines Volkes, insofern er zumeist hineingeboren und eingetaucht ist in die gemeinsame Seelenwelt, ist aber nicht von ihr zwingend abhängig. Ihm stehen in ihr bestimmte seelische Veranlagungen zur Verfügung, die er naiv ausleben, aber auch bewusst ergreifen, in ihrer Einseitigkeit erkennen und im Erfassen anderer Volkskulturen ergänzen, bereichern und vervollkommnen kann. Die Volksgemeinschaft steht nicht über dem einzelnen Menschen wie noch der Stamm, sondern sie bietet ihm den kulturellen Boden, auf dem er sich als Individuum in einer bestimmten Richtung entwickeln kann.

Der stärkste Impuls für das Loslösen der Individualität von den Blutszusammenhängen ging vom Christentum aus. Christus selbst spricht es radikal aus: „Wenn jemand zu mir kommt und sich nicht frei machen kann von seinem Vater und seiner Mutter, von seinem Weibe und seinen Kindern, von Brüdern und Schwestern, ja sogar von seiner eigenen Seele, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14, 25-26) Er gibt ein Bild für den Blutszusammenhang. Aus allen ihn bestimmenden Blutsbindungen muss sich der Mensch lösen, ja auch von dem, was er durch sie bisher seelisch geworden ist. Er muss sich zu seinem innersten Wesen erheben, seiner geistigen Individualität, seinem Ich, das rein menschlich ist, in dem er mit allen Menschen gleich und brüderlich verbunden ist und in dem er sich durch die Erkenntnis von allen Bindungen frei machen kann. „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8, 32) Das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft hat sich dadurch grundlegend geändert. Nicht mehr ist der Einzelne der Gemeinschaft untergeordnet und hat ihr zu dienen, sondern im christlichen Sinne ist die Gemeinschaft für den Einzelnen da und hat seiner Entwicklung zu Freiheit und Selbstbestimmung zu dienen.

Dies ist in dem Artikel „Das eigentliche Europa“ schon näher ausgeführt, aus dem die vorstehenden Sätze weitgehend übernommen sind. Sicher wurde der Übergang von der physischen Abstammungs- zur Seelengemeinschaft, da er im Unbewussten verlief, von den Menschen erst allmählich realisiert. Denn man erlebte sich ja in der Regel durch die Geburt als Angehöriger des Volkes, was den Fehlschluss nahelegt, dass nur das gemeinsame Blut auch die Zugehörigkeit zur seelischen Kulturgemeinschaft ermögliche. Dieser Irrtum wirkt noch bis heute nach.

Die Würde der Individualität

Wäre das Volk eine Abstammungsgemeinschaft, stünde es als Kollektiv über dem einzelnen Menschen, der von ihm bestimmt würde. Der Mensch wäre bloßes Objekt des das Volk repräsentierenden staatlichen Handelns, wie es ja auch in der brutal reaktionären NS-Ideologie der Fall war. Das verstößt fundamental gegen die Würde der sich selbst bestimmenden freien Individualität, auf der die freiheitliche Ordnung des Grundgesetzes beruht. Daher hat auch das Bundesverfassungsgericht im NPD-Urteil vom 17.1.2017 klar festgestellt:

„Die Garantie der Menschenwürde umfasst insbesondere die Wahrung personaler Individualität, Identität und Integrität sowie die elementare Rechtsgleichheit. Dem liegt eine Vorstellung vom Menschen zugrunde, die diesen als Person begreift, die in Freiheit über sich selbst bestimmen und ihr Schicksal eigenverantwortlich gestalten kann. Mit der Subjektqualität des Menschen ist ein sozialer Wert- und Achtungsanspruch verbunden, der es verbietet, den Menschen zum „bloßen Objekt“ staatlichen Handelns zu degradieren.

Auch wenn diese „Objektformel“ in ihrer Leistungskraft begrenzt sein mag, ist sie zur Identifizierung von Menschenwürdeverletzungen jedenfalls überall dort geeignet, wo die Subjektqualität des Menschen und der daraus folgende Achtungsanspruch grundsätzlich in Frage gestellt werden. Dies ist insbesondere bei jeder Vorstellung eines ursprünglichen und daher unbedingten Vorrangs eines Kollektivs gegenüber dem einzelnen Menschen der Fall. Die Würde des Menschen bleibt nur unangetastet, wenn der Einzelne als grundsätzlich frei, wenngleich stets sozialgebunden, und nicht umgekehrt als grundsätzlich unfrei und einer übergeordneten Instanz unterworfen behandelt wird. Die unbedingte Unterordnung einer Person unter ein Kollektiv, eine Ideologie oder eine Religion stellt eine Missachtung des Wertes dar, der jedem Menschen um seiner selbst willen, kraft seines Personseins zukommt. Sie verletzt seine Subjektqualität und stellt einen Eingriff in die Garantie der Menschenwürde dar, der fundamental gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verstößt.

Menschenwürde ist egalitär; sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen Gattung, unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht. Dem Achtungsanspruch des Einzelnen als Person ist die Anerkennung als gleichberechtigtes Mitglied in der rechtlich verfassten Gemeinschaft immanent. Mit der Menschenwürde sind daher ein rechtlich abgewerteter Status oder demütigende Ungleichbehandlungen nicht vereinbar.“ 2

Volk – keine ausschließlich ethnische Gemeinschaft

Das bedeutet, dass Menschen anderer Völker, die in das Land aufgenommen worden sind und die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben, zum deutschen Volk gehören. Denn, wie sich aus dem Vorangegangenen ergibt:
„Das Grundgesetz kennt einen ausschließlich an ethnischen Kategorien orientierten Begriff des Volkes nicht. Insoweit hat das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass gemäß Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG das Volk, von dem die Staatsgewalt in der Bundesrepublik Deutschland ausgeht, „von den deutschen Staatsangehörigen und den ihnen nach Art. 116 Abs. 1 gleichgestellten Personen“ gebildet wird. Für die Zugehörigkeit zum deutschen Volk und den daraus sich ergebenden staatsbürgerlichen Status ist demgemäß die Staatsangehörigkeit von entscheidender Bedeutung. …
Demgemäß kommt bei der Bestimmung des „Volkes“ im Sinne des Grundgesetzes ethnischen Zuordnungen keine exkludierende (ausschließende) Bedeutung zu. Wer die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, ist aus Sicht der Verfassung unabhängig von seiner ethnischen Herkunft Teil des Volkes.“ 3

Das ist vollkommen richtig. Es bedeutet, dass das Volk auch von der Verfassung her keine physische Abstammungsgemeinschaft sein kann, sondern eine seelische Kulturgemeinschaft ist. Diesen Schluss deutlich zu ziehen, unterlässt aber das Gericht. Daher kommt es anschließend in Bezug auf Vergabe der Staatsangehörigkeit zu einer sehr bedenklichen Formulierung:
Dabei überlässt das Grundgesetz dem Gesetzgeber, wie sich aus Art. 73 Abs. 1 Nr. 2 und Art. 116 Abs. 1 GG ergibt, die Regelung der Voraussetzungen für den Erwerb und den Verlust der Staatsangehörigkeit. Er kann insbesondere bei einer erheblichen Zunahme des Anteils der Ausländer an der Gesamtbevölkerung des Bundesgebietes dem Ziel einer Kongruenz zwischen den Inhabern demokratischer politischer Rechte und den dauerhaft staatlicher Herrschaft Unterworfenen durch eine Erleichterung des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit für Ausländer, die sich rechtmäßig in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, Rechnung tragen.“

Die Vergabe der Staats- und damit der Volksangehörigkeit kann in ihrer Zahl nicht durch die Menge der Ausländer bestimmt sein, sondern allein davon, wer sich voll in die Kulturgemeinschaft Volk integriert hat. Mit einer „Erleichterung des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit“ entleert das Gericht den Volksbegriff überhaupt. Von der unabhängig von ethnischer Abstammung bestehenden Kulturgemeinschaft, die es zu schützen und zu erhalten gilt, haben die Richter offenbar auch keine Ahnung mehr. Die erhebliche Zunahme des Anteils der Ausländer offenbart ja den Wildwuchs außerhalb eines kontrollierten Einwanderungsverfahrens, in dem die Vertreter des Volkes bestimmen müssten, wieviel und welche Einwanderer ins Land gelassen werden.

Wenn das Grundgesetz an das historisch gewachsene deutsche Volk anknüpft, kommt es zwar nicht auf die ethnische Reinheit an, die es auch schon in der Vergangenheit nie gegeben hat, sondern gleichwohl auf das Volk als Gemeinschaft einer spezifischen Kultur. Die Kriterien für die Vergabe der Staatsbürgerschaft müssen natürlich die der Integration in diese Kultur sein. Mit seiner Formulierung öffnet das Gericht das Tor für die Perspektive, die dann die Massenmigrations-Förderin Angela Merkel am 21.2.2017 mit der Formulierung aufzeigte: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“ 4 Das Volk als Kulturgemeinschaft würde substanziell immer mehr ausgedünnt, und Deutschland wäre dann schließlich nur noch geographisches Becken, landschaftliche Hülle einer multikulturellen Bevölkerung ohne ein sich selbst bestimmendes deutsches Volk, in dessen Namen das Gericht doch angeblich Recht spricht. Der Satz, am Anfang jedes Urteils gesprochen, wird zur inhaltsleeren Phrase.

Die geistige Dimension des Volkes

Im Hinblick auf das Volk ist der wesentliche geistige Aspekt verloren gegangen, wie er noch in der deutschen Klassik vorhanden war. Man muss sich ja fragen, wie bereits in dem Artikel Volk oder Bevölkerung thematisiert: Woher kommt es eigentlich, dass die Menschen eines Volkes in einer bestiimmten Weise seelisch konfiguriert sind, so dass wir von typisch italienisch, typisch britisch oder typisch deutsch sprechen? Was existiert, muss irgendwo herkommen. Dieses Besondere wird ja nicht zwischen den Menschen abgesprochen und herbeigeführt. Es gibt keine Vereinbarung, dass sich jetzt alle so verhalten wollen, weder irgendwann in der Vergangenheit noch später. Erst recht nicht entspringt die Sprache mit ihrem weisheits- und kunstvollen Aufbau irgendeiner bewussten menschlichen Konstruktion. Der Mensch wächst unbewusst in sie hinein, bewegt sich in ihr und wird von ihr ergriffen und gebildet. Er bildet sie zwar etwas weiter, aber aus den Impulsen der seelischen Konfiguration des Volkstums, die ihm ganz unbewusst bleiben. Das lässt, wenn man nicht in einer Art materialistischem Aberglauben fixiert ist, nur den vernünftigen Schluss zu, dass Sprache und einheitlicher Duktus einer Volkskultur auf den Einfluss von über dem Menschen stehenden Wesen zurückgehen müssen.

Wenn man irgendwo einen komplizierten Motor findet, wird man nicht auf die schwachsinnige Idee kommen, die verschiedenen Teile hätten sich an dieser Stelle zufällig so zusammengefügt, sondern man wird den Motor vernünftigerweise auf den gedankenvollen Plan eines Menschen, also eines intelligenten Wesens zurückführen, nach dem er konstruiert und zusammengebaut worden ist. Vor dem viel komplizierteren lebendigen menschlichen Organismus mit seinen seelischen und geistigen Fähigkeiten und dem komplexen sozialen Beziehungsgefüge setzt aber bei vielen Menschen ein solch vernünftiges Denken in gedanklichem Stillstand aus.

Justus Möser und Herder bildeten Ende des 18. Jahrhunderts noch den Begriff des Nationalgeistes. Und Hegel sprach von einem überpersönlichen „objektiven Geist“, dem Volksgeist. Wilhelm Wundt, Moritz Lazarus und Heymann Steinthal begründeten um die Mitte des 19. Jahrhunderts die Wissenschaft der Völkerpsychologie, die einem je verschiedenen Volksgeist als Charakteristikum der „Völker“ nachging (Wikipedia). Rudolf Steiner hat dies aus seinen geistigen Forschungen ausführlich konkretisiert. Wesen im Range eines Erzengels, so seine Schilderungen, umfassen mit ihrer Seele die Menschen eines ganzen Volkes, durchdringen unterbewusst deren Seele und Lebensorganisation und inspirieren sie im Sinne eines besonderen Volkscharakters und Volkstemperamentes. Der Volksgeist durchdringt aber auch, worauf Hans Erhard Lauer hinweist, die Lebensvorgänge der Landschaft, in der das Volk lebt, und wirkt so prägend auch von außen. Es gehen unterschiedliche Einflüsse auf den Menschen aus, je nachdem wie die Elemente Erde, Wasser, Luft, Wärme und Licht im Gebirge, im Flachland, am Meer oder im Innern des Kontinents verteilt sind. Der Volksgeist ist die Quelle der Volks-Kultur.5  Damit hängt letztlich auch das Heimatgefühl zusammen.

Wer diese geistige Dimension nicht einbezieht, lebt nicht in der Wirklichkeit, sondern in einer physischen Reduktion, einer Illusion. Ein Handeln, das nicht von der Erkenntnis der vollen Realität geführt wird, muss zu Zerstörungen führen. Das bisher noch traditionell gefühlte Wesen des Volkes wird nicht mehr als Realität wahrgenommen und so zum Verschwinden gebracht – mit unabsehbaren Folgen für die Entwicklung der Menschheit, die in keiner primär wirtschaftlich-politischen, sondern in einer geistig-seelischen, also kulturellen Entwicklung verläuft.

Verfassung des Volkes

 Das Grundgesetz ist die Verfassung des deutschen Volkes. In der Präambel heißt es:
„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“ 6

Die Abgeordneten des Parlamentarischen Rates beriefen sich bei der Abfassung des Grundgesetzes auf das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes, also auf das Recht jedes Volkes, sich in einem eigenen Staat zu organisieren. Sie verstanden, worauf der Staatsrechtler Dietrich Murswiek, den Abgeordneten Dr. Schmid zitierend, hinweist, das deutsche Volk weiterhin als Staatsnation: „Als ein Volk einheitlicher Kultur und Geschichte, einheitlicher Sprache und einheitlicher Grundgesinnung wollen wir diese Gemeinschaft auch in der staatspolitischen Ebene wieder werden.“ 7

Subjekt der verfassungsgebenden Gewalt und der freiheitlichen Demokratie, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, ist nicht irgendeine beliebige Bevölkerung, sondern das historisch überkommene deutsche Volk mit seiner spezifischen Kultur und Sprache. Die Vergabe der Staatsangehörigkeit an Menschen, die sich in die Kulturgemeinschaft des Volkes nicht voll integriert haben, führt zu ihrer formalen Volkszugehörigkeit, ohne dass sie der Kulturgemeinschaft, die das Wesen des Volkes ausmacht, angehören. Sie ist daher verfassungswidrig, da so das Volk in seiner Substanz ausgehöhlt wird.

Das Subjekt der Verfassungs- und Staatsgewalt kann nicht von seinen befristet gewählten Organen via unbegrenzter Masseneinwanderung ohne Rücksicht auf Integrationsmöglichkeit, -fähigkeit und –willen sukzessive verdrängt werden. Ein größerer Verfassungsbruch ist gar nicht mehr vorstellbar, dass die gewählten Volksvertreter ihr Volk, ihren Herrn und Auftraggeber, beseitigen. Das ist de facto ein Putsch von oben.

Völkerrecht

Existenz und Selbstbestimmung der Völker sind auch selbstverständlicher Bestandteil des Völkerrechts, das die Identität eines Volkes, die in einer überwiegend ethnisch tradierten Kultur- und Sprachgemeinschaft besteht, schützt und ihre Zerstörung in § 6 des Völkerstrafgesetzbuches unter lebenslange Strafe stellt. Als Völkermord gilt nicht nur die ganz oder teilweise physische Vernichtung eines Volkes, sondern auch, wenn es Lebensbedingungen ausgesetzt wird, die geeignet sind, ihm körperliche oder seelische Schäden zuzufügen.

Interessanterweise speist sich aus dieser Rechtsquelle seit Jahrzehnten das Engagement der Linken und Grünen für indigene Völker und nationale Minderheiten wie den Kurden, während sie die Deutschen, welche die Identität des deutschen Volkes erhalten wollen, als Rassisten beschimpfen. Im Jahre 1996 beschloss sogar der Bundestag eine Resolution, welche die Abgeordneten der CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen einbrachten, mit der die chinesische Zuwanderungspolitik in Tibet verurteilt wurde. In Antrag und  Entschließung hieß es:
Der Deutsche Bundestag,
im Hinblick darauf, daß Tibet sich in der gesamten Geschichte eine eigene ethnische, kulturelle und religiöse Identität bewahrt hat, …
I. verurteilt die Politik der chinesischen Behörden, die im Ergebnis gerade auch in bezug auf Tibet zur      Zerstörung der Identität führt, insbesondere mittels Ansiedlung und Zuwanderung von Chinesen in großer Zahl …, und Zwangsabtreibungen, politischer, religiöser und kultureller Verfolgung …
II. fordert die Bundesregierung auf, sich verstärkt dafür einzusetzen, daß
–   die chinesische Regierung jede Politik einstellt, welche die Zerstörung der tibetischen Kultur zur Folge haben kann, wie z. B. die planmäßige Ansiedlung von Chinesen in großer Zahl, um die tibetische Bevölkerung zurückzudrängen, und die Verfolgung der Vertreter der tibetischen Kultur,
… …
–   die vorstehenden Grundsätze und Maßnahmen auch innerhalb der Europäischen Union Anerkennung und Durchsetzung finden.“ 8

Nun denn also.

Der Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen … hat sich das Deutsche Volk … dieses Grundgesetz gegeben“, heißt es in der Präambel des Grundgesetzes. Darin haben die Abgeordneten des damaligen Parlamentarischen Rates, kurz nach der Katastrophe des größten und fürchterlichsten Krieges der Weltgeschichte, ihr Gefühl zum Ausdruck gebracht, dass die Menschen für ihr Tun vor höheren Mächten Verantwortung tragen, die Schöpfer und Lenker der Welt sind. Der Staatsrechtler und ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Udo Di Fabio schreibt dazu in seiner Einführung in das Grundgesetz:

Es ist dieser dichte Zusammenhang von stolzem Freisein und der Einsicht in die sozialen und kulturellen Grundlagen der Freiheit, der dazu führt, aus eigenem Entschluss Instanzen zu suchen, vor denen man sich zu verantworten hat; es geht um Selbstbindung. Die verfassungsgebende Gewalt betont deshalb ihre ´Verantwortung vor Gott und den Menschen`. Dies ist keineswegs hohles Pathos, sondern schöpft aus den tiefsten Quellen unserer Kultur. Mit dem Gottesbezug machen die Deutschen ihre christliche Identität im Sinne eines Herkommens deutlich; eine Identität, die andere Glaubensrichtungen weder ausschließt noch gar bekämpft, aber auch nicht gleichgültig gegenüber dem Verfall oder der Gefährdung der eigenen geistigen und religiösen Wurzeln ist.

Ebenso wichtig ist der Gottesbezug aber auch als bewusste Geste der Demut, ein Gegengewicht gegen jede Hybris einer Selbstvergötterung menschlicher Vernunft. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes hatten wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine der größten moralischen Katastrophen ihres Volkes vor Augen. Sie wussten: Jede geistige und politische Konstruktion, die diese Demut vor Gott verlacht, die die Symbole einer zweitausendjährigen Kulturgeschichte missachtet und sich allein auf die Evidenz ihrer jeweiligen tagesaktuellen Überzeugungen verlässt, führt die Menschen in gefährliche Irrtümer.“ 9

Di Fabio redet hier zur Einleitung der Verfassung vom Volk und seiner Kultur, aus der alle staatliche Ordnung erst hervorgeht. Je weiter man in der europäischen und deutschen Kulturgeschichte zurückgeht, desto selbstverständlicher lebte in den Menschen Erfahrung, Gefühl und Bewusstsein von höheren Mächten, die in das Leben hereinwirken, so auch von solchen, deren Inspirationen den verschiedenen Charakteren der Völker, ihrer Kulturen und Sprachen, zugrunde liegen, die also ihre tiefsten Quellen sind.

Im Verlauf der neuzeitlichen Entwicklung hat sich allgemein das Bewusstsein der abendländischen Menschheit auf die Erkenntnis der physischen Welt reduziert, was andererseits eine Verstärkung des Selbstbewusstseins und der Freiheit mit sich brachte. Das verführt vielfach dazu, mit Hochmut auf die Menschen der vorherigen Zeiten herabzuschauen, die noch „abergläubisch“ von Höherem redeten, als sie selber sind. Doch Erkenntnisse einer höheren Welt sind auch nur durch Demut zu erlangen. Wer diese Demut verlacht und nur seine auf Irdisches bezogene Ratio walten lässt, lebt illusionär außerhalb der vollen Wirklichkeit und kann letztlich nur Zerstörungen herbeiführen, wie es hier mit dem deutschen Volk geschieht – mit unabsehbaren Folgen. Und das gegenwärtige Bundesverfassungsgericht des Volkes wirkt dabei mit, da es offensichtlich gleichgültig gegenüber dem Verfall oder der Gefährdung der eigenen geistigen und religiösen Wurzeln ist.
———————————
1   spiegel.de 29.2.2016
2   BVerfG Urteil vom 17.1.2017, Randnummer 539-541
3   a.a.O., Randnummer 690, 691
4   welt.de 26.2.2017

5   Rudolf Steiner: Die Mission einzelner Volksseelen, Gesamtausgabe Bd. 121,
Vgl. auch: Hans Erhard Lauer: Die Volksseelen Europas, Stuttgart 1965, S. 40 f.
6   Dass die verfassungsgebende Gewalt in dieser Situation von den Siegermächten abhängig war, darauf kommt es in diesem Zusammenhang nicht an.
7   Zitiert nach Dietrich Murswiek in: Otto Depenheuer/Christoph Grabenwarter (Hg.):
Der Staat in der Flüchtlingskrise, Paderborn 2016, S. 125
8   http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/044/1304445.pdf
9   Grundgesetz, Beck-Texte im dtv 2007, S. XI-XII

 

 

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67 Kommentare zu „Wo ist das Volk, in dessen Namen man noch Recht spricht?“

  1. Blut ist dicker als Wasser und ich Liebe mein Land Deutschland und meine Staatsangehörigkeit ist nach RUSTAG von 1913 vom 22 Juni Bayern und ja Deutschland ist nicht die Bananenrepublik BRVD. Als Patriot bin ich stolz Deutscher zu sein. Meine Ahnen und Vorfahren sind Deutsche seit hunderten von Jahren und ich laufe nicht davon sondern kämpfe gegen die Faschisten der BRVD und gegen die Alliierten
    HHEEEEEEEEEEEEIIIIIIIILLLLLLLLLLL DDDDDDDEUTTTSCCHHHHHHHHHLLLAAAAANNNNNNDDDDD !!!!!!!!!!!!!!

    1. „ich Liebe mein Land Deutschland“

      Man kann keine Länder lieben, das ist Unsinn.

      „Als Patriot bin ich stolz Deutscher zu sein.“

      „Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben. Denn auch diese Leute wollen sich gut fühlen und auf irgendwas stolz sein. Also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie, und halten sich für besser. Oder sie sind bekloppterweise stolz darauf, deutsch zu sein, wozu keinerlei Leistung ihrerseits nötig war.“

      https://www.sueddeutsche.de/kultur/aerzte-saenger-farin-urlaub-frontmann-gegen-rassismus-1.2585433

      1. “Man kann keine Länder lieben, das ist Unsinn.”

        Oh doch, ich kann!

        Wer liebte nicht die Eigenart verschiedener Länder und Völker? Achtet und respektiert diese, besonders dann, wenn einem bewusst ist, dass hinter dieser Verschiedenheit ein höherer Gedanke/Idee steht. Ich denke, der Italiener liebt sein Land ebenso wie der Franzose, oder der Österreicher, usf.

        Wie wäre die Geschichte für das Urner Volk wohl ausgegangen, wenn Wilhelm Tell, der sein Land, seine Heimat genauso liebte, wie seine Mitmenschen, sich nicht gegen den Reichsvogt Gessler gestellt hätte?

        Vielleicht ging Wilhelm Tell, bevor er sich gegen Gessler auflehnte, folgendes durch den Kopf:

        „Heimat ist der Boden, indem die Wurzeln stets verbleiben, ist der Wald, in dem ich tief einatmend meine Wege ziehe, ist der Vogel, der am Morgen seinen lieblichen Ruf ertönen lässt, ist der Bauer, der seine Tiere beim Namen kennt, deren Milch ich guten Gewissens trinken kann, ist der Raum, in dem ich mich geborgen fühle, ist der Platz, auf den mich die Götter stellten, um Mensch zu werden, ist die unbelastete Luft, die nach Beeren, Pilzen, Gräsern riecht, ist die prachtvolle Eiche, vor der ich mich beim Vorübergehen tief verneige, ist die Linde in der Mitte des Dorfes,
        die am Abend ihren süssen Duft verströmt, ist das Kind welches meinen Namen ruft, ist der Boden, auf dem mein Garten blüht, ist das Grab auf dem mein Name steht, ist die Liebe, für das Land in dem ich einst geboren ward…“

      2. @Zitrone

        Wie wäre die Geschichte für das Urner Volk wohl ausgegangen, wenn Wilhelm Tell, der sein Land, seine Heimat genauso liebte, wie seine Mitmenschen, sich nicht gegen den Reichsvogt Gessler gestellt hätte?

        Da haben Sie sich aber ein schlechtes Beispiel ausgesucht, um irgend etwas zu beweisen, das mit Volk, im Sinne von völkisch / national Stolz etz. zu tun hat. Wilhelm Tell hat es nie gegeben. Eine nette kleine Erfindung in wessen Interesse auch immer.

      3. Hallo Dragao,

        ich habe einen besonderen Urner kennengelernt, den Architektenkollegen Urs Huber:
        http://urshuberuri.ch/skulpturen/

        Er ist mit einer ausgewachsenen ‚Hopi-Begeisterung‘ aus den USA zurückgekehrt, in den 70-iger Jahren und hat seine Erfahrungen in einer Kombination aus künstlerischer Einfühlung (Grafik, Malerei, Skulptur, Architektur) und privater Mythologie (Hopi-Eschatologie) verarbeitet. Er ist sehr humorvoll und offen für andere Auffassungen, wenn sie denn ‚echt‘ (selbstgemacht/ -erfahren) sind und hat das Buch seines Großvaters, eines bekannten Arztes in Uri, Eduard Renner, ‚Goldener Ring über Uri‘, neu herausgegeben.

        Beide Urner stehen für eine ‚Gemeinschaftskultur der Bergbauern und Berghirten‘, die sich in dem Transit- und Passstraßen-Staat (Minikanton) sehr lange der Mainstreamentwicklung widersetzen konnten. Bis heute verzichtet man in Uri auf eine eigene Uni. Dafür leben viele Traditionen, auch neben und gegen die allgemeine, touristische Vereinnahmung, in diesem Flecken der Kantonskonföderation, fort.

  2. Aus dem sehr feinsinnigen Artikel:

    „….sondern in seelischen Gemeinsamkeiten gesucht werden muss, die sich in kulturellen Eigentümlichkeiten und in eigenen Sprachen zum Ausdruck bringen.“

    Nicht nur dies. Anhand vieler historischer Zeugnisse, lässt sich die Ausbildung besonderer geistiger aber auch handwerklicher Fähigkeiten innerhalb von Volksgruppen auch wissenschaftlich nachweisen. Es passt nur derzeit nicht in die politische Agenda der „Eine Welt-Strategie“ einer kleinen Machtelite, die jede Existenz bzw Beweisführung zu Geist und Materie aus niederen Beweggründen ablehnt. Tanzen sie aus der Reihe, wie Rupert Sheldrake, David Bohm oder Hans P. Dürr als ehemaliger Leiter des Max Planck Instituts, werden sie vom Mainstream-Betrieb auf allen Kommunikationsebenen als Verschwörer und Spinner diffamiert.

    Das wiederum zeigt, wie sehr der Mensch noch mit emotionalem automatisiertem Verhalten behaftet ist und dadurch bis in die Tiefen des Bewusstseins manipuliert werden kann.

    Bis zu einem erneuten Frühling der Aufklärung, wird es wohl noch lange dauern, denn die Völker sind auf allen gesellschaftlichen Ebenen der medialen Dauermanipulation, die sie als neues Machtinstrument überhaupt nicht verstehen, nicht gewachsen.

  3. Der christliche Aufbau ist lächerlich. Schon hier irrt der Autor. Bin der Meinung, es gibt kein deutsches Volk mehr, schon lange nicht mehr. Sofern es das jemals gegeben hat. Es hat wohl vor sehr langer Zeit mal deutsche Stämme gegeben, aber mehr auch nicht und diese sind in ihrem Wesen so unterschiedlich, da kann man nicht von Homogenität sprechen.

    1. Danke an den Autor für diesen Beitrag.
      Es gibt zwei Betrachtungsweisen, die immer wieder zu beobachten sind:

      1) Die depressive Sicht
      Das deutsche Volk/Deutschland wird hoffnungslos zerstört,
      weil der Staat gegen den Willen des Volkes handelt, oder wer mehr weiß,
      weil die Drahtzieher übermächtig scheinen.
      Mit dieser Ansicht besteht allerdings die Gefahr, den Mut zu verlieren.

      2) Die positive Sicht
      Das deutsche Volk wacht auf, diskutiert Lösungsorientiert, engagiert sich, um die Heimat zu schützen und zu erhalten.
      Dafür ist gerade der Plan der Drahtzieher der notwendige Antrieb: Es muss schlimmer werden, damit es besser werden kann.
      Ich tendiere zu positiver Sicht,
      denn mit der AfD ist eine Kraft da, die den Patrioten eine Stimme gibt. UND
      Die Revolution kommt aus dem Osten!
      https://www.watergate.tv/aufgedeckt-durchmarsch-der-afd-in-sachsen/

      Zu den Weltweiten Hintergründen, die weiterhin positiv stimmen, empfehle ich jeden Wochenanfang „Benjamin Fulford deutsch“.

      Zum Verständnis, wie Massenmanipulation über Emotionen läuft, sehr zu empfehlen: ÖDP Vortrag 04. Juni 2018 // Prof. Dr. Rainer Mausfeld
      „Wie werden politische Debatten gesteuert?“

      Und immer wieder interessant:
      Afd news bzw. youtube Afd.

      1. Herr Münzhardt

        „Die positive oder die depressive Sicht“

        Nach meiner Ansicht haben Sie die REALISTISCHE Sicht vergessen. Sie scheint mir die vernünftigste zu sein. Da gehören Benjamin Fulford, Walter Eichelburg und Konsorten sicher nicht dazu.

        Die Weltlage stellt sich als schnell veränderndes Paradigma dar, in dem der Ausgang / Übergang noch lange nicht feststeht. Die herrschende Clique von Verbrechern bis in die UN Gremien, sucht die endgültige Übernahme aller Macht mit den ihnen gehörenden Werkzeugen, wie das Geldsystem und den von Ihnen verlinkten Hinweisen des Prof. Mausfeld zur Medienmacht.

        Realistisch betrachtet, sind die Menschen als Masse mittlerweile dumm, ungebildet und aufgrund des Nannykonzepts der Eliten völlig unselbstständig im Denken. Deshalb ist es nicht Pessimismus, wenn man die realen Aktionen den Wirkungen in der Bevölkerung gegenüberstellt. Der Optimist muss sich eben immer etwas herbeiwünschen, während der Realist versucht, mit den zur Verfügung stehenden Informationen ein wahrscheinliches Szenario aufzubauen. Danach müssen wir aufgrund des unrettbar zerstörten Geldsystems auch mit schlimmen Szenarien rechnen, da „Germoney“ mitten im Auge des Sturms liegt (geografisch, geopolitisch und mental).

      2. @Münzhardt & Stendahl

        Ja, Hubi Stendahl, der ‚entschiedene‘ Realismus ( https://www.amazon.de/Friedrich-Heinrich-Idealismus-Realismus-Nordrhein-Westf%C3%A4lische/dp/350678837X/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&ie=UTF8&qid=1532434704&sr=1-1-fkmr0&keywords=sandkaulen+2017#reader_350678837X ), also die, ohne abkürzende Reduktionen und ohne unnötige Spekulation, ausgeübte, realistisch-existenzielle ‚Kritik überhaupt‘ kann uns weiterhelfen, Orientierung bieten.

        Münzhardts Hinweis ist insoweit wertvoll, insofern er die notwendige Spanne aufzeigt, zwischen Pessimismus und Optimismus. Leider sind das nur hinweisende Oberbegriffe mit einer Tendenz zur ‚L e e r e‘ (Inhaltsfreiheit) ohne jedes ‚h‘. Dennoch, als Verweis auf den Such- und permanenten Orientierungsprozess, ist es hilfreich.
        Warum?

        Hinterfrage ich nämlich meine derzeitigen Glaubensstrukturen nach pessi- oder optimistischen Tendenzen, dann bin ich bereits auf dem Wege mich selber zu kalibrieren, nicht gleich meinen ersten Annahmen blind zu glauben usw… Den meisten Unsinn verzapfen wir Menschen nämlich regelmäßig mit defizitärem Selbstumgang und mangelnder Selbstzuständigkeit.

        B. Fulford sehe ich auch kritisch, als Informant ja, als Interpret nur begrenzt, beitragend. Seine Verschwörungstotalisierung ist widersprüchlich, etwa gegen andere Machtkomplexe und gegenüber der Tatsache, dass das Konkurrenzprinzip mit dem Grad der Macht eher noch zunimmt, sich verfeinert!

        Grüßend, auch Frau Zitrone

        Lieber Herr Ludwig,
        hat Ihr Blog auch einen RSS-Kommentar-Feed?
        Nochmals grüßend

  4. Wer sich nicht sicher ist, wie ein deutsches Volk zu definieren wäre, braucht nur links zu fragen: Deutsch ist allein die Gruppe im Land, die eine immerwährende (!) Verantwortung für das „singuläre Menschheitsverbrechen“ zu tragen hat. Und das sind nun mal nicht Ayshe und Ali, obwohl deren Deutschsein ansonsten rauf und runtergebetet wird, wenn es um den Zugang zu Geldern geht. Aber sobald der Schwarze Peter verteilt werden soll, sind alle „Menschen mit xxx Wurzeln“ spurlos verschwunden. Und übrig bleibt, allein auf weiter Flur … Das Deutsche Volk.

    Das heißt, das deutsche Volk definiert sich über die Abstammung und sonst nichts. Und links weiß man das sehr gut.

    1. @Theo
      Das deutsche Volk definiert sich nicht über die Abstammung. Und das wissen auch die Linken (s. oben Jakob Augstein) genau. Aber sie hängen diese Ideologie den Patrioten an, wozu ihnen auch einige den Anlass bieten, um alle, die am Volk festhalten, zu diskreditieren und das Volk als Kulturgemeinschaft durch eine Bevölkerung von Staatsangehörigen zu ersetzen, wodurch allmählich das Volk verschwindet. Denn ohne eine eigenständige Kultur gibt es kein Volk mehr.
      Diese Methode gilt es zu durchschauen.

      1. Guten Abend, hwludwig, ich glaube, wir haben aneinander vorbeigetippt: das Volk selbst nimmt diese Definition natürlich nicht vor. Es wurde schließlich erfolgreich gehirngewaschen von jenen, die das sehr wohl tun. Und jene tun es aus gutem Grund! Eine Kultur kann nur erwachsen aus der gemeinsamen ethnischen Veranlagung der Menschen innerhalb der jeweiligen Gesellschaft. Ist diese weitgehend homogen, entsteht eine Ordnung, und innerhalb dieser eine Kultur. Wird diese Gemeinschaft aber ethnisch/genetisch durchmischt, wird die Ordnung zerstört, die Kultur wird verwässert und geht mit dem ursprünglichen Volk, nach generationenlangem Siechtum, unwiderruflich unter.

        Ohne ein ethnisch/genetisch homogenes deutsches Volk hätte die deutsche Kultur nie entstehen können. Das hat mehr mit Biologie als Ideologie zu tun. Die bodenlose Ideologie des Internationalismus jedoch kann, weil sie laut ist und alle Machtmittel besitzt, auch die Biologie erfolgreich aus dem öffentlichen Diskurs tilgen. Dabei wird die raue Wirklichkeit unfreiwillig anerkannt, wenn die internationalistische Linke den Vorschlag, Gentests zur Herkunftsbestimmung von unkooperativen Schutzsuchenden einzusetzen, mit dem Nicht-Argument „Rassismus“ abschmettert.

        Hilfsorganisationen in Deutschland rufen offiziell die Schutzsuchenden zur Blutspende auf, da das Blut von deutschen Spendern mit dem der syrischen etc. Schutzsuchenden häufig nicht kompatibel ist.

        Nehmen Sie die offiziellen, äußerst divergenten Durchschnitts-IQs nach Ländern (Völkern) aus den UN-Statistiken hinzu, und Sie sind auf der richtigen Spur.

        „Ohne Kultur kein Volk“ ist der Denkansatz eines Verfassungspatriotismus, wie ihn die US-Bürger benötigen, um ihr Völkergemisch zusammenzuhalten. Die Wirklichkeit ist sehr viel profaner… biologischer:

        Ohne Volk keine Kultur.

        Jeder Deutsche muss sich heute fragen, was denn nun genau hier ausgelöscht oder ersetzt werden soll.

        Gruß, Theo

      2. @Theo
        „Eine Kultur kann nur erwachsen aus der gemeinsamen ethnischen Veranlagung der Menschen innerhalb der jeweiligen Gesellschaft.“

        Eben nicht. Die europäischen Völker sind aus der Durchmischung germanischer Stämme mit keltischer, römischer und sonstiger jeweils dort ansässiger Bevölkerung entstanden. Also nichts von „gemeinsamer ethnischer Veranlagung“. Die Gemeinsamkeit ist erst durch eine allmählich sich entwickelnde gemeinsame Kultur entstanden. Und diese entstand nicht irgendwie von selbst, sondern wurde und wird jeweils von einem höheren geistigen Wesen, dem Volksgeist, inspiriert. Ohne diese geistige Dimension ist die ganze geschichtliche Entwicklung in ihrer Differenziertheit nicht zu verstehen. Diese kulturelle Gemeinsamkeit prägt sich dann auch bis zu einem gewissen Grade in die sich vererbende Körperlichkeit aus.

        Ein Volk ist vielfach unterschiedlicher körperlicher Abstammung, aber Träger einer gemeinsamen Kultur. Und mit dem Zurückdrängen und Ausdünnen der Träger, verschwindet auch die Kultur.
        Was ein Volk ausmacht, ist die gemeinsame Kultur und nicht die Abstammung. Letzteres scheint nur so zu sein, weil natürlich die meisten durch die Geburt in die Kultur hineinwachsen.
        Der Verfassungspatriotismus in den USA ist noch etwas ganz anderes.

  5. Ich würde mir erst ein Bild machen von dem was hier abgeht:

    Das „Volk“ wurde immer schon besch….
    Die Bundesrepublik ist die Firma, die Gebietskörperschaft darstellt und Germany(von Steinmeier gegründet) ist die Bank, die mit den Personen- und deren Obligationen handelt.
    Beinahe alle „Länder“ werden von drei Firmen betrieben, die hier langsam die Leute raustreiben wollen, um eine reduzierte Zwischenbesiedlung für die künftige Verwendung vorbereiten..

  6. Danke Herr Ludwig, wieder einmal. Bleibt nur die Frage nach der Kultur zu klären. Was macht die deutsche Kultur (außer der Sprache) aus, Ihrer Meinung nach? Könnte man da einen Kanon des Erhaltenswerten oder Wiederzubelebenden aufstellen, zu dem sich Menschen dann im Konsens zusammenfinden?

      1. Sie haben darüber geschrieben, stimmt, und die meisten Artikel habe ich gelesen.
        Aber fassen wir das doch mal ganz konkret:

        Was müsste jemand denn erfüllen, um als Angehöriger des deutschen Volkes anerkannt zu werden? Dass er die im Text genannten Zitate gut findet? Das wäre wohl ein bisschen leicht, reine Lippenbekenntnisse wie bei den Fragen zur ESTA (Einreise in die USA): „Planen sie terroristische Aktivitäten?“

        Woran würde man einen Menschen deutschen Geistes im HANDELN erkennen? An der Gewissenhaftigkeit, dem Interesse für andere Völker oder was jemand liest? Denn erst wenn das formuliert ist, kann man sich überlegen, durch welche gedankliche oder tätige Arbeit Defizite ausgeglichen werden können – sei es bei nativen Deutschen oder solchen, die es werden wollen.

      2. @Thomas C.
        Ein hervorragendes Beispiel habe ich ja in dem Artikel mit Hamed Abdel-Samad zitiert. Ein weiteres Beispiel ist Imad Karim, der Deutschland als die Heimat seiner Werte bezeichnet und danach lebt. Ich kenne gut einen armenischen Philosophieprofessor, der jetzt in der Schweiz lebt, der Seminare über deutche Kultur abhält, eines hatte den Titel „Das Ich spricht deutsch“, um auf die besondere Veranlagung des Deutschen, sich zu seinem höheren Ich, seinem eigentlichen geistigen Wesen zu erheben, hinzuweisen.

        Ein Integrationsprozess müsste am besten wie im Einwanderungsland Kanada von Mentoren begleitet und über den Erfolg nach 1-2 Jahren von einem Gremium entschieden werden. Wer die Kriterien nicht erfüllt, müsste dann das Land wieder verlassen.
        Im Artikel: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/07/02/die-grosse-taeuschung-mit-der-integration/ ist auf einen vierstufigen Integrationsprozess hingewiesen.

  7. Ihren tiefgründigen Ausführungen zum Volk als seelische und kulturelle Gemeinschaft kann ich nur zustimmen. Wenn man darüber nichts weiß und nichts wissen will wie weiland die damalige Integrationsbeauftragte Özoguz und ihre politischen Spießgesellen, wird man das Verständnis für ein Volk (nicht nur für das deutsche) immer verfehlen. Aber: Der von Ihnen zitierte erste Satz der Präambel des GG ist eine Lüge, denn das (dort großgeschriebene) Deutsche Volk besaß damals die verfassungsgebende Gewalt nicht, konnte sich also dieses GG gar nicht geben. Das war ja 1949 auch nicht so gedacht, deshalb wurde dem Volk weder damals noch später das GG oder ein anderes Dokument als Verfassung zur Abstimmung vorgelegt. (Ich bin Dunkeldeutsche, die durften über eine Verfassung abstimmen, aber das tut hier nichts zur Sache und ist auch eine völlig andere sehr problematische Geschichte.) Wohl aber haben die Väter und Mütter des GG vorausgedacht, im Artikel 146. Gegeben werden wird die verfassungsgebende Gewalt dem deutschen Volk von niemandem mehr. Es müßte sich diese selbst nehmen, was ja auch der Idee der Volkssouveränität entspricht. Im derzeitigen Zustand des deutschen Volkes ist das eher unwahrscheinlich.

    1. @leipzigoma
      Was Sie zum ersten Satz der Präambel schreiben, ist richtig, und das habe ich auch in Anm. 6 angeführt. Aber darauf kommt es in diesem Zusammenhang nicht an, sondern darauf, dass die Väter des Grundgesetzes von einem Fortbestehen des deutschen Volkes ausgingen, das sich auf eine geschichtlich gewachsene einheitliche Kultur, Sprache und Gesinnung gründet und dass dieses deutsche Volk das Subjekt des Grundgesetzes sein soll.

      1. Vielen Dank für Ihre Antwort, dann habe ich wohl nicht genau gelesen und Ihre Intention nicht auf Anhieb verstanden. Vier Mütter waren aber auch dabei. Mir ist das wichtig, denn wenn sich spätere Generationen von Feministinnen mehr an solchen Frauen orientiert hätten, wäre es um unser Volk heute bestimmt besser bestellt.

      2. @leipzigoma
        „Vier Mütter waren auch dabei“, bei den „Vätern“ des Grundgesetzes. Sie haben recht und mit der notwendigen Orientierung der Feministinnen an solchen Frauen auch.

  8. Wenn wir schon das Thema Integrationsprozess anschneiden, dann sollten wir uns an Napoleon erinnern. Er stelle den Juden die Gretchenfrage, ob sie eine separate Nation bilden oder Teil der französischen Nation sein wollten. Die Liste der Fragen, die Napoleon den Juden stellte, kann man bei Douglas Reed „Der Streit um Zion“ in dem Kapitel 18 „Napoleon stellt die Gretchenfrage“ lesen.
    Das Ergebnis in Westeuropa war sehr fruchtbar und das Reformjudentum erlangte volle bürgerliche Rechte. Natürlich profitierte auch Deutschland davon, und das Jahrhundert der Emanzipationswelle wurde nur durch den aufkommenden und zerstörerischen „Zionismus “ beendet, vor dem insbesondere Benjamin Disraeli warnte.
    Durch diese Emanzipationswelle wurde Deutschland im 19. Jahrhundert kulturell und wirtschaftlich zu einer Macht.
    Man erinnert sich z.B. an Heinrich Heine, der in Paris über sein Heimatland jammerte.
    Das talmudistische Zentrum verlagerte sich allerdings nach Warschau, entging somit der Gretchenfrage, und die Ostjuden bildeten weiterhin eine separate Nation.
    Dies in sehr gekürzter Fassung. Wer Geschichtswissen hat, kennt die weiteren Umstände und die Folgen.

  9. Grüß Gott,
    wenn es kein deutsches Volk gibt dann gibt es auch keine Schuld am Holocaust.
    Ich bin 42 Jahre alt und meine Eltern, Großeltern,Urgroßeltern und Ururgroßeltern sind bzw. waren Deutsche.
    Mir sagt man schon mein ganzes Leben ich trage Verantwortung für den Holocaust,wenn nun durch die Vergabe der BRD Mitgliedschaft jemand zum Deutschen gemacht werden kann der aus z.B. der Türkei,Uganda,China etc. stammt dann ist dieser dann als Deutscher ebenso schuldig wie ich oder?
    Des weiteren frage ich mich warum will man freiwillig Deutscher sein?
    Außer für die halbe Welt sich abzurackern,vom deutschen Staat wie eine Zitrone ausgepresst werden und grundsätzlich als pöse pupsgesichtige Nazies an allem Schlechtem schuldig zu sein bleibt uns Deutschen doch nichts…..

  10. ,,…die Entwicklung der Menschheit, die in keiner primär wirtschaftlich-politischen, sondern in einer geistig-seelischen, also kulturellen Entwicklung verläuft.“
    Nun zeigt sich gerade aber auch, je stärker die ,wirtschaftlich-politische‘ Entwicklung dominiert, desto mehr Schaden nimmt die geistig-seelische Entwicklung und führt schlussendlich sogar zu einer Regression, wie in vielen neo-ökonomisch geprägten Ländern zu beobachten ist.
    Aber es gibt auch gute Kräfte, die dem entgegenwirken.

  11. Gibt es ein deutsches „Volk“? Aber hallo. Kennt ihr den Witz, wo der Fisch sagt: was zum Teufel ist Wasser?

    Wir sind ein Volk, und zwar ein herkunftsbezogenes solches. Ich bin infolge höherer Gewalt (Geburt) Deutscher. Äußerlich zu erkennen an Schulbildung, an Sozialversicherung, und vor allem an der Sprache.

    1. Wolf-Dieter, richtig, herkunftsbezogen. Qua Geburt, aber nicht hinsichtlich des Standortes, sondern hinsichtlich der Eltern. Ius solis, Verfassungsstaat, Wertestaat und sonstiges brauchen z. B. die US-Amerikaner, als ein Bindeglied außerhalb der gemeinsamen Abstammung, die sie nicht haben.
      Für uns gilt das aber nicht!
      Entgegen aller Behauptungen sind wir nie ein Einwanderungsland gewesen, sondern im Gegenteil ein Auswanderungsland. Hier befand sich zu allen Zeiten der einheitliche Genpool. Und wer als Deutscher auswanderte, der galt im anderen Land trotzdem für immer als Deutscher, und wenn er noch so integriert war.
      So kam es im WKII zu brutalsten ethnischen „Säuberungen“ von Deutschen in ganz Osteuropa, und in Amerika wurden US-Staatsbürger (!) deutscher Abstammung vorsorglich zu Tausenden verhaftet und interniert.
      Das Machtpack umflort uns mit Ius solis, Verfassungspatriotismus, Kultur und „Werten“.
      Und handelt nach nichts anderem als nach Ius sanguinis, das alleingültig und wirksam ist.
      Das mag vielen nicht schmecken, aber in dieser Sache ist das GG, eine gemeinsame Sprache oder Religion, das „Bekenntnis zu Grundwerten“ etc. überhaupt nicht von Belang, und zwar
      überhaupt nicht. Ein Gentest schafft Klarheit.
      Integrierte Nichtdeutsche können ohne weiteres hier leben, und man kann sich aneinander freuen, aber sie können niemals Deutsche werden – wir werden auch keine Chinesen, nur indem wir dort leben und uns integrieren.
      Und noch ein Wort zu „Man kann nichts für seine Geburt, deshalb sollte man auch nicht stolz sein Deutscher zu sein“:
      Wenn Familie Müller einen Präsidenten hervorbringt, wird sie stolz sein, zur Familie Müller zu gehören. Meiers von nebenan werden aber nicht stolz sein, obwohl sie gleich nebenan wohnen.
      Der Stolz ergibt sich aus der Zugehörigkeit, und diese ergibt sich aus der gemeinsamen Abstammung.
      Es ist so einfach, und im Grunde wissen es alle. Nur einige haben Angst vor dem N-Wort. Aber weil dieses qua Geburt sowieso an uns haftet, nützt das ganze Gezappel auch nichts.

      1. @Theo

        Sehr schöne und vorallem, präzise Darlegung mit nachvollziehbarem Schluß, Danke.

        Dazu noch eine kleine humoristische Ergänzung:

        ‚Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter, der Mißerfolg hingegen ist ein Waisenkind (respektive eine Ius solis-Relation)‘

      2. @Theo
        „Integrierte Nichtdeutsche können ohne weiteres hier leben, und man kann sich aneinander freuen, aber sie können niemals Deutsche werden.“

        Falsch. Im 16. und 17. Jahrhundert füchteten mehr als 50.000 französische Hugenotten nach Hessen und Preußen. Sie haben sich vollkommen assimiliert. Ihre Nachkommen sind Deutsche, die Sie gar nicht mehr von anderen Deutschen unterscheiden können.
        Das gleiche gilt für die vielen Juden, die sich zum Ärger der Zionisten in Deutschland vollkommen assimiliert und in der deutschen Kultur Hervorragendes geleistet haben.

        Es ist eine Trugschluss, deswegen weil natürlicherweise die meisten durch die Geburt in das deutsche Volk hineinwachsen, dieses für eine physische Blutsgemeinschaft zu halten, der man nur durch die Geburt, durch Abstammung angehören könne. Das war noch bei den alten germanischen Stämmen der Fall, wie im Artikel ausgeführt. Das Volk ist demgegenüber eine seelische Kulturgemeinschaft, in der auch von außen Kommende hineinwachsen können.
        Das zeigt auch die Geschichte. (s.o.)
        Man muss aufpassen, dass man sich nicht emotional in rückwärtsgewandte Vorstellungen verkrampft, die mit der Realität nichts zu tun haben und dogmatischen Charakter annehmen.

      3. Conrath, danke für diese nette Ergänzung.

        hwludwig, die Hugenotten taugen mir leider ebensowenig als Beispiel wie die Juden, aus mehreren Gründen. Zunächst bin ich sehr geneigt, den Hugenotten als vermutete Nachkommen etwa der Westfranken eine gemeinsame Wurzel mit deutschen Stämmen, z. B. den Ostfranken, zuzusprechen. Man kann also sagen, nicht nur ihre Nachkommen, sondern mehr noch ihre Vorfahren waren Deutsche. Ihr Aussehen und Gebaren, Werte und Traditionen dürften denjenigen ihrer Gastgeber daher weitestgehend entsprochen haben.

        Dass die Juden perfekt integriert, sogar assimiliert sind, ist vollkommen richtig. Oftmals leben sie den Glauben ihrer Väter nicht mehr, sind säkular oder Christen. Dennoch wissen sie sehr wohl um ihre Abstammung und wertschätzen sie mehrheitlich, so wie sie ihren spezifischen Beitrag zur deutschen Kultur wertschätzen und betonen, der eben nicht deutsch, sondern jüdisch ist. Der berühmte Reporter Ken FM sagte in einem yt-Interview : „Ich bin iranischer Jude.“ Man kann ihn ohne Weiteres für einen Deutschen halten, aber er sieht sich selbst eben nicht so. Auch der Zentralrat der Juden IN Deutschland ist niemals auf die Idee gekommen, sich einen Namen wie „Zentralrat der jüdischen Deutschen“ oder „Zentralrat der deutschen Juden“ beizulegen. Was auch völlig zutreffend und in Ordnung ist für alle Seiten.

        Denn:

        „Ein DNA-Test von iGENEA gibt Ihnen klare Hinweise, ob Sie jüdische Wurzeln haben. Aufgrund Ihrer spezifischen genetischen Merkmale können wir bestimmen, ob Sie jüdischer Abstammung sind, von welcher Linie die jüdische Abstammung ist (väterliche, mütterliche oder beide Linien) und sogar zu welchem Prozentsatz Sie jüdisch sind.“
        https://www.igenea.com/de/juden

        Gerade die Juden führen ihre ethnische/genetische Identität auf lange, nahöstliche Abstammungslinien zurück, die in der Bibel aufgeführt sind. Von einem deutschen Volk ist da nirgends die Rede.

        Man kann sich Werte und Verfassungen, auch einen ganzen Staat, wunderbar teilen. Eine Volkszugehörigkeit aber höchstens durch Mischehe der Eltern, niemals jedoch durch noch so langen Aufenthalt im jeweiligen Land. Wie gesagt, hwludwig, auch aus Ihnen würde kein Chinese werden, wenn Sie Ihren Wohnsitz in China nähmen. Keine Ideologie, ob rückwärts-, vorwärts- oder sonstwohin gewandt, kann es mit biologischen Tatsachen aufnehmen.

        Gruß, Theo

      4. @Theo
        Es kommt nicht darauf an, ob die deutschen Juden und andere ihre Abstammung noch im Bewusstsein haben, sondern darauf, dass sie sich als Angehörige der deutschen Kultur empfinden. Natürlich ist Hamed Abdel-Samad sichtbar und hörbar ägyptischer Abstammung. Aber er ist Angehöriger der deutschen Kultur und damit des deutschen Volkes, das primär eine Kulturgemeinschaft ist.

        Der Verweis auf China geht daneben, weil die Chinesen kein europäisches, sondern ein asiatisches Volk sind. Und diese sind – im Gegensatz zu den europäischen Völkern – leiblich noch stark in der Rasse verankert. Hier ist das Volk mit seiner Kultur in der Tat noch wesentlich durch die leibliche Abstammung bestimmt. Geistig gesehen bedeutet das, dass der Volksgeist dort noch stark durch das Blut wirkt, während er in einem europäischen Volk sozusagen freilassend seelisch wirkt.

        Aber auch in Asien ändern sich die Dinge durch das globale Zusammenwachsen der Menschheit und die damit verbundene wechselseitige Wahrnehmung und Beeinflussung. Es findet überall eine Streben nach Individualisierung des Menschen statt, und dies hat zur Voraussetzung, dass sich der Mensch aus den Zwängen und Abhängigkeiten eines irgendwie gearteten Kollektivs emanzipieren kann.

      5. hwludwig, der von Ihnen erwähnte „Volksgeist“ ist nicht irgendein von allem losgelöstes „höheres Wesen“, sondern der Ausdruck genetischer Veranlagung. Deshalb will er auch nicht zu den Millionen Migrationshintergründlern mit Integrationsproblemen herniedersteigen.

        Deutschland war in den Anfängen der Völkergeschichte ein Auswanderungsland. Germanische Urstämme verteilten sich vor Jahrtausenden über Europa (Franken, Goten, Alemannen, Friesen, Sachsen etc.) und bildeten die Völker unserer heutigen Nachbarn heraus. Wenn sie in einer späteren Epoche wieder zusammen kamen und sich vermischten, blieb es doch „in der Familie“. Die Beimischungen nichtgermanischer Stämme und Völker in das heutige deutsche Volk blieben bis in die späte Neuzeit verschwindend gering.

        Ich meine, Ihre Intention zu verstehen: Unsere Kultur versteht sich als integrativ und profitiert von den (konstruktiven!) Beiträgen anderer Ethnien, und in der Tat ist dies ein guter, eigentlich selbstverständlicher Ansatz für die Bildung eines Staates, der grundsätzlich mehr als nur ein Volk umfassen kann. Hier gehe ich mit Ihnen konform.

        Aber Staat und Volk sind nicht dasselbe!

        Und hier wird nun für alle Zeiten das eingangs erwähnte „singuläre Menschheitsverbrechen“ das Zünglein an der Waage sein. Was die Internationale selbst zu verantworten hat, da sie seit dem Aussterben der Zeitzeugen die „immerwährende Verantwortung“ zum mindesten moralisch auf die direkten Nachkommen überträgt, und das bis heute, wo schon die vierte Nachkriegsgeneration geboren wird.

        Oder finden Sie mir einen, nur einen einzigen Passdeutschen aus der Türkei, dem Senegal oder Kroatien, der diese Bürde mitzutragen bereit wäre, indem er sich – als „Deutscher“ (???) – öffentlich zu „seiner Schuld“ bekennt und sich „dafür schämt“, wie sich das für anständige Deutsche gehört und bis heute vielfach praktiziert wird.

        „Hier“ zu schreien, wenn es Freibier gibt, ist keine Kunst. Aber den Laden hinterher wieder sauberzumachen, überlässt man dann doch ganz gern dem Eigentümer.

        Gruß, Theo

      6. @Theo
        “ der von Ihnen erwähnte „Volksgeist“ ist nicht irgendein von allem losgelöstes „höheres Wesen“, sondern der Ausdruck genetischer Veranlagung.“

        Das ist natürlich purer Materialismus, für den sich mit der Materie die Welt erschöpft und aus der Materie die Materie hervorgeht und aus der Materie alles Seelische und Geistige wie Rauch aufsteigt und mit dem Tode wieder in nichts zusammensinkt.

        Man könnte ja jetzt weiterfragen: Wo kommt die „genetische Veranlagung“ denn nun her? Entsteht sie auch wieder irgendwie von selbst, aus der Materie?
        Es ist inhaltlich so etwas Schwach-Sinniges, im wörtlichen Sinne von schwachem Sinnen, Denken, das mit wissenschaftlicher Erkenntnishaltung nichts mehr zu tun hat. Es ist purer materialistischer Aberglaube.

      7. „Das ist natürlich purer Materialismus.“
        ??
        Mir scheint, die Argumente sind Ihnen ausgegangen, da Sie zu Ausfälligkeiten und Unterstellungen Zuflucht nehmen. Nun, ich möchte Sie nicht weiter behelligen. Nur noch soviel:

        Man muss kein Materialist sein, um das Vorhandensein der materiellen Ebene zur Kenntnis zu nehmen. Was muss man aber sein, um sie vor anderen zu leugnen?

        Ich lasse Ihnen nun Ihren Frieden.

        Gruß, Theo

      8. @Theo
        Entschuldigen Sie, das ist doch gar nicht persönlich gemeint, sondern ich habe ganz aus der Sache Ihr Argument nur konsequent weitergeführt.
        Wenn Sie sagen, der Volksgeist sei kein „höheres Wesen“, sondern „Ausdruck genetischer Veranlagung“ muss ich das so verstehen, dass Sie die Gene, also die Materie absolut setzen. Und das ist materialistischer Glaube.

        Ich leugne die Materie nicht, sehe sie aber als hervorgehend und abhängig von einer höheren Welt. Also nicht der Volksgeist ist Ausdruck der Gene, sondern genau umgekehrt, die Gene, wenn sie überhaupt kulturelle Veranlagungen enthalten, wären Ausdruck des Volksgeistes.

      9. @Theo

        „[…] der von Ihnen erwähnte „Volksgeist“ ist nicht irgendein von allem losgelöstes „höheres Wesen“, sondern der Ausdruck genetischer Veranlagung. Deshalb will er auch nicht zu den Millionen Migrationshintergründlern mit Integrationsproblemen herniedersteigen.“ Zitatende Theo

        Nun Herniedersteigen oder Korrespondieren kann ja differenzierter gedacht werden. Festes Fundament ist, wir alle bewohnen einen Leib, jedeR den eigenen! Dies kann man auch als Umgebungsperspektive betrachten/ behandeln. Und tatsächlich gibt es eigentlich nur Doppelverhältnisse. Jeder blickt aus einem teilnehmenden Leib auf den Inhalt der (gedachten/ vorgestellten) abstrakten Welt und ist zugleich mit ihrer konkret-sinnlichen Nah- und Extraausgabe, nur für uns und die unsrigen, dauerhaft konfrontiert und zwar alltäglich-praktisch.

        Und Sie schreiben ja auch, weiter unten, dass die Nahbeziehung (wiederum als Kombination aus abstrakter Allgemeinheit und konkreter Gegebenheit) zu diesem ‚deutschen‘ Verfassungsstaat/ Kulturraum/ Kartell-Konzernstandort/ Aufmarsch-Glacis für WKIII usw…, jedenfalls, das die Nähe und Innigkeit nicht abstraktiv, passiv entschieden wird, sondern konkret aktiv. –

        Auch mit einer überwiegenden Fremdgenetik kann ich mich durch lebendiges Kulturinteresse als iranischer Jude oder schiitisch-deutscher Konvertit, hier in DE um Rechtsgenese bemühen. Aber Vorsicht, nicht meine Ethnoähnlichkeit, sondern meine individuellen Entscheidungspräferenzen zählen dabei. Rechtsgenese umfasst auch Konzepte wie den Wahhabismus und die Ungleichstellung der Frauen, die Scharia – dann eben materialistisch-fundamental-konservativ interpretiert. Es geht auch alles anders.

        Ich habe mich auf der letzten Buchmesse in Fr. auf einem Stand festgequatsch, wo eine Synthese von schiitisch-buddhistischer Sicht vertreten wurde. In diesem Rahmen fand sich dann Kant als Inspirator einer intellektuell-spirituellen Scharia, hier eben in der Gestalt ‚gegen den Unglauben‘ (als Fremdbestimmung/ selbstgewählte Unvernunft) und für gelebte Entscheidungen aus eigenen Maximen. Wir waren dann überrascht, aber auch wieder beruhigt festzustellen, dass der späte Kant der freien Wesens-Intelligibilität (Opus postumum), inhaltlich das vertritt, was eben diese Religionssynthese auch positiv synkretistisch anstrebt.

        Das ist gelungener Austausch, anders als der maßenmedial Dauerkonsum und die Quellenvergessenheit oder die Gefahr durch Reduktion der Lehrpläne und Studiengänge nur noch nützliche Tagesfertigkeiten zu trainieren. Man kann dann noch resümieren, dass Kant, Hegel und die duale Ausbildung in DE eine sinnvolle Möglichkeit bieten, die die USA auch gerne hätten, wenn etwa zusätzlich das fehlende Humboldtsche Element des ‚Studium Fundamentale‘ lebenslang per Seminar, Internetfreundschaft, VHS, usw. ergänzend gepflegt wird. –

        „Deutschland war in den Anfängen der Völkergeschichte ein Auswanderungsland. Germanische Urstämme verteilten sich vor Jahrtausenden über Europa (Franken, Goten, Alemannen, Friesen, Sachsen etc.) und bildeten die Völker unserer heutigen Nachbarn heraus.“ Zitatende Theo

        Ja und parallel verschmolzen Glaubenssysteme und Staatskulte miteinander. Das Christentum entstand aus hebräischen Mischformen und römisch-persischen Formen (Mithras, Zoroasterkultus, via Philon v. Alexandria auch die griech. Henadenlehre integrierend).

        Regionale Entitäten, Stadtgötter, Elementegötter oder Seelengötter (griech. Sagen/ Mythen) wurden jeweils der lokalen spezifischen Aufmerksamkeit ausgesetzt und vermischten sich zugleich symbol-archaisch. Im christlichen Logos steckt das Konzept von Jupiter (gegen Vater Zeus agierend) und Cairos/ Chronos (Sohn als umfassendes Gegenwartsprinzip > Novalis,…) und dem unsagbaren Überseienden Platons (noch vor allen ewigen Ideen-Prinzipaten die mit den pseudodionysischen Hierarchien gleichgesetzt werden können). Später wurde das christliche ‚Konzept‘ erweitert, transformiert, etwa um das ‚Sophien-Demeter-Thema‘, in der Ost und Südkirche. Nördliche, iro-schottische Einflüsse amalgamierten auch keltisch-slawische Glaubensformen.

        Steiners späte Übernahme von H.P. Blavatskys ‚Volksseelen-Göttern‘, nach seiner Emphase für Darwin, Haeckel, Nietzsche, später Fichte und Goethe) von ihm dann in der ‚Erzengel-Michael‘ Fassung rezipiert, war contra dem Zeitgeist des damals überall auftretenden ‚Historizismus‘ aufgefasst und es war spiritueller Naturalismus (contra Hegel). Anthroposophie war gerade eine deutsche Transformation der kolonialen britisch-indischen Theosophie, also eine Eingemeindung, vergleichbar einem van Gogh, der seine nördliche Innigkeit mit südfranzösischem Licht transformierte. Kultur ist somit gelungene Transformation, Aneignung für’s praktische Leben, Orientierungshilfe und ganz wichtig, Werteangebot, auch in Konkurrenz zu anderen Konzepten, Angeboten und zwar immer auch ‚räumlich‘, selbst/ gerade, in unserer ‚Internetzeit‘. –

        „Ich meine, Ihre Intention zu verstehen: Unsere Kultur versteht sich als integrativ und profitiert von den (konstruktiven!) Beiträgen anderer Ethnien […]“ Zitatende T.

        Vorsicht, Ethnie und Raum tragen Kultur, sind aber nicht selber Kultur, sondern nur Grundlage, Bestandteil eines gemeinschaftlichen Kreativprozesses, der Möglichkeit nach. –

        „Aber Staat und Volk sind nicht dasselbe!“ Zitatende T.

        …was sich schon am Begriff des ‚Vielvölkerstaates‘ oder der Reichsherrschaft zeigt.

        „Und hier wird nun für alle Zeiten das eingangs erwähnte „singuläre Menschheitsverbrechen“ das Zünglein an der Waage sein. […]“ Zitatende T.

        Hier widerspreche ich Ihnen. Diese ‚Singularität‘ (Transformation von KL > KZ in den 70-iger Jahren, Ausblendung der Rheinwiesenlager,…) ist Siegerdoktrin, so wie ägyptische Pharaonen die Bildsäulen ihrer unliebsamen Vorgänger zerstörten, so zerstören die Welthandelsmächtigen alle Kulturäußerungen, insbesondere diejenigen, die gemeinschaftsbildende Elemente aufweisen, nicht nur gegen/ in, Deutschland, auch gegen andere Kulturvölker, weltweit, etwa in Korea (Peds Ansichten).

        Grüßend

  12. Wenn ein Land besetzt ist, finden Kriege statt und geschehen Sachen, die Konflikte hervorrufen. die mit „Ordo ab Chao“ beschrieben werden. Die Farbe Rot, das Rubedo der Alchemisten steht für Veränderung, daher die Rot-Schild-Zentralbanken als Arbeitsmittel zum roten Schwert der City of London gesellt. Deshalb die rote Freimaurerei.
    Die Plünderung erfolgt nicht mehr direkt, sondern über Vereine und Firmen. Die Menschen werden darüber nicht informiert – obwohl der Papst dieses System 2013 zu den Personen geschickt hat und die sich damit fälschlicherweise identifizierten Menschen die Schuld zu tragen haben.
    Die Weiterbetreiber machen sich dann schuldig, privat haftend, und das machen sie gerade. Und der ursprüngliche Betreiber, der Vatikan und dann die CROWN-Firmen sind aus dem Schneider.

    Das Ziel der Neuen Weltordnung beschreibt Henry Kissinger: „Alles wird anders sein. Viele werden leiden. Eine Neue Weltordnung (Lizensiertes Geschäftsmodell – Anmerkung von mir) wird auftauchen. Es wird für jene, die überleben, eine viel bessere Welt sein. Das Leben wird, auf lange Sicht gesehen, besser werden. Die Welt, die wir wollen, wird Wirklichkeit sein.“

    Die Frage ist also, was ist Deutschland, was macht uns aus und von wem werden wir wirklich geplündert, mißhandelt und bei Bedarf getötet. Wer kann Strategien wie den „Clash of Civilisations“ für die Ur-Loge „Hathor Pentalpha“ als geheimes Projektmanagement herausgeben?
    Deshalb wird durch die „Bildung“ am Projekt : „Ein Ochse vor dem Pflug und ein Ochse hinter dem Pflug, das reicht“ gearbeitet.

    Orbáns Rede: Endzeit für Europa | 16. Juni 2018 | http://www.kla.tv/12595

    1. @Drusius
      Ich habe unbelegte Verschwörungsmeinungen gelöscht. Es werden dadurch die soliden Verschwörungstheorien mitdiskreditiert. Das Zitat von Kissinger hätte eigentlich auch belegt werden müssen.

      1. Nicht der Weltfriede, sondern die „Religion der Demokratie“ ist das wahre Ziel der illuminatischen Drahtzieher, die im auch im Vatikan die Puppen tanzen lassen.
        Ach übrigens, es sind eigentlich alles Zitate, belegbar, wo die Spuren noch nicht verwischt sind.

      2. Als ich jemanden von den Illuminaten kennen lernte, als ich einen Bilderberger (ein Verwandter einer Bekannten, inzwischen verstorben) kennenlernte und ich habe es einem Freund erzählt, daß es die gibt, wurden mir auch schon ähnliche Meinungen dargeboten, und denkbehindernde Ausgrenzungsbegriffe benutzt. Ihrer ist dagegen nett formuliert. Mein Freund hat die Bilderberger erst akzeptiert, nachdem die in Dresden offiziell einrückten.

        “Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.”
        “Gelegentlich stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.” – Winston Churchill

  13. Auf der Seite theoccidentalobserver.com ist ein Artikel mit der Überschrift „Die Kunst, Kinder zu erziehen, um ihre Rasse und Kultur zu verehren“veröffentlich worden. Der Autor ist deutscher Abstammung und aus diesem Grunde lesenswert. Er diskutiert die Erziehung von Kinder unter 3 Überschriften moralische, soziale und politische Bildung.
    Es sind interessante Gedankengänge, die hier in Deutschland aller Voraussicht nach im Mainstream auf Ablehnung stossen würde, da man Kinder im Merkelstaat keine Freiheiten gönnt, d.h. indoktrinieren möchte. Hier nun der Link zu dem Artikel: https://www.theoccidentalobserver.net/2018/07/20/the-art-of-raising-children-to-revere-their-race-and-culture/

  14. @hubi stendahl 24. Juli 2018 um 08:40

    1) Der „Realist versucht, mit den zur Verfügung stehenden Informationen ein wahrscheinliches Szenario aufzubauen“

    … oder auch nur „intelligent Kaffeesatz zu lesen“?

    Wir befinden uns in einem gewaltigen Umbruch, Weltweit.
    UND
    Ganz klar stehen wir absehbar vor dem Umbruch im Geldsystem.
    Das hat mit den neuen Weltmächten Russland und China zu tun.

    Es kommt eben auf die Sichtweise an:
    Will man den Untergang aus jeder „schlechten“ Nachricht herbeireden, weil man glaubt „Realist“ zu sein,
    oder
    erkennt man die Notwendigkeit,
    dass der Druck im Kessel zunehmen muss,
    damit die Politdarsteller ihre gesamte Unfähigkeit preisgeben?

    Sicher sind damit die Drahtzieher noch immer im Hintergrund,
    aber was,
    wenn Benjamin Fulford nicht zu „den Konsorten“ gehört, und Recht haben sollte mit den Ermittlungen und Veränderungen in den USA? https://www.watergate.tv/trump-und-putin-sagen-globalisten-des-deep-state-den-kampf-an/
    https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-trump-will-radikale-reflationierung/14781820-2.html

    Trump können wir nur an seinen Taten messen.
    Bisher hat er geliefert!

    UND
    Unterschätzen Sie nicht die Stammtische, die Unzufriedenheit in den Behörden,
    bei der Polizei etc.
    Die „dumme Masse“ wird lediglich in den Systemmedien überrepräsentiert, der Rest wird nachweislich zensiert.

    Auch als Optimist sehe ich, dass es sehr wahrscheinlich nicht unblutig abgehen kann.
    Dazu sind zu viel Waffen im Land, Waffen hatten z.B. viele Türken schon längst davor.

    ABER
    Was halten Sie von folgendem Szenario?
    Die AfD übernimmt Regierungsverantwortung,
    und mit der Unterstützung von Russland,
    das ja an einer stabilen Lage in Europa sehr interessiert ist,
    werden die 99% der illegal Zugereisten innerhalb weniger Monate aus Europa ausreisen.
    Etwas in dieser Richtung hatte Putin auf der gemeinsamen Erklärung mit Trump angedeutet.

    UND
    Was meinen Sie, was passiert, wenn der EURO zusammenbricht?
    Vermutlich wird man dann sehr schnell auf Goldgedeckte Internationale Währungen ausweichen können, oder/und es gibt in Deutschland die DM.
    Ich hatte durch ein technisches Versehen das Vergnügen, vor einiger Zeit am Geldautomaten u.a. die DM zu lesen 😉

    2) „Der Optimist muss sich eben immer etwas herbeiwünschen“

    Na ja, wenn es nicht beim Wünschen bleibt, Ziele sind doch wohl notwendig.
    Das Ziel sollte sein, aufzuklären, Lösungen zu erarbeiten.

    Hubi, aufklären zu Fehlern im Geld- und Wirtschaftssystem, zu den Lügen in Politik und Geschichte, das machen Sie hervorragend.
    Noch besser wäre es, wenn Sie Lösungsorientiert diskutieren.

    Für mich immer wieder ein ganz tolles Vorbild Franz Hörmann,
    übrigens ein scharfsinniger, optimistischer Problemlöser:

    Franz Hörmann – Verbotenes Wissen 05.06.18 https://www.youtube.com/watch?v=ULVPRSPSIwM

    http://www.franzhoermann.com

    Mit optimistischen Grüßen

    Harald Münzhardt

    1. @Harald Münzhardt

      Sie schreiben Unsinn.
      „Unterschätzen Sie nicht die Stammtische, die Unzufriedenheit in den Behörden, bei der Polizei etc.“

      Unzufriedenheit nennen Sie das?! Diese Leute haben keine Arbeit! Diese Leute waren in ihrem ganzen verdammten Leben noch nicht einen einzigen Tag für den Staat tätig in dem sie leben!
      Diese Leute werden von allen Seiten kriminalisiert und mit Klagen überzogen, weil nichts von dem was sie tun legitim ist in diesem Land!

      „werden die 99% der illegal Zugereisten innerhalb weniger Monate aus Europa ausreisen.“ Die Antifa sagt: ,,Kein Mensch ist illegal!“ Und besonders dann, wenn ein Land keine legalen Gesetze vorzuweisen hat, weil das ganze System illegal ist.

      Aber bei euch Deutschen, ist genau an der Stelle Feierabend, nicht wahr?
      DANN GEHT ES AUF EINMAL UM GESETZE! UM LEGAL ODER ILLEGAL! WENN MIR DIE HAUTFARBE NICHT GEFÄLLT! Genau so sieht es aus!

      „Die AfD übernimmt Regierungsverantwortung“
      Die AfD übernimmt rein gar nichts, denn sie lässt sich für ein illegales System aufstellen, deren Wahlen längst ungültig sind. Die AfD ist also Teil des Problems.
      Ohne Bundesrepublik auch keine Bundesregierung, mangels Grundgesetz, denn BRD war zu keinem Zeitpunkt ein Staat.

      „Dazu sind zu viel Waffen im Land, Waffen hatten z.B. viele Türken schon längst davor.“
      Ja, und unter derartigen Verhältnissen, könnte es keine Regierung der Welt verantworten, den Bürgern Waffenrechte einzuräumen, weil ansonsten morgen früh Bürgerkrieg wäre, und Polizisten fallen würden wie die Fliegen.

      „Noch besser wäre es, wenn Sie Lösungsorientiert diskutieren.“
      Können Sie haben:

      1. Widerstand muss geleistet werden, gem. Artikel 20, Absatz 4, rechtsungültiges Grundgesetz, gegen ein verbrecherisches und illegales Staatssystem, welches in Begriff ist, Deutschland in einen internationalen Gesamtstaat, mit dem Namen Europäische Union (EU) einzugliedern.

      2. Desweiteren muss eine Verfassung erstellt werden, gem. Artikel 146, rechtsungültiges Grundgesetz, da ein Grundgesetz eben keine Verfassung ist, und der Staat handlungsunfähig am Boden ruht.
      Das wäre dann bspw. die ,,BRD“, die hier verloren gegangen ist, die Demokratie, der Rechtsstaat in diesem Land, den eine WRV einfach nicht aufwiegen kann, denn das ist nur das nackte Reich, und gerade mal ausreichend, um den Staat zu organisieren, der nebenher der Welt auch noch feindlich gegenüber steht!

      3. Es müssen Friedensverträge geschlossen werden, und zwar mit 53 Nationen der Erde, da Deutschland international der Feindstaat von allen ist, und erst wenn das geschehen ist, kann sich hier jemand als ,,souverän“ bezeichnen.
      Und auch erst dann dient der Staat dem Volk, und erst dann sind die Kinder hier sicher. Und solange wie dieser Fall nicht eingetreten ist, betrachte ich jeden von euch Deutschen auch weiterhin als Staatsfeind!

      1. Vielleicht ist ein weiterer Blick besser:
        Ich würde mir einmal anschauen, ob Staaten zur Fiktion gehören oder nicht, wie alles Sichtbare.
        Die Frage ist: Wer lenkt die Menschheit, wer fährt das Geschäftsmodell “ Totale Zerstörung, totale Produktion“ im Hintergrund bzw. „Ordo ab Chao“ und wer verwendet die lateinische Sprache in seinem „Land“ und warum geht die „geistige“, verborgene Führung über diesen Weg. Einen Schlüssel haben die Freimaurer, einen hat der Papst, aber wozu – und scheint uns vieles, was mehrere Organisationen sind, nicht ein und die selbst Organisation zu sein, wie plus und minus im Spiel.
        2005 wurde der Handelsvertrag „Besatzung“ mit der Treasury um 50 Jahre verlängert – und nun?
        Wer darf Handelsverträge über die Personen machen, über die, die das nach ungeültigem Wahlgesetz gewählt haben, abschließen? Oder spielt das keine Rolle, weil die Rechtsebene Fiktion ist, wie die Handelsgesetze eine andere Fiktion sind. Es geht um die Plünderung der Menschheit und deren Untenhaltung, um die „artgerechte Menschenhaltung“.

        Ganz so schnell sind die Nägel wohl nicht einzuschlagen, die die Schilder „Frieden“ halten sollen. Es kommt auf die Entscheidung von jedem an, auf die Ent-Wicklung.

  15. Zitrone schreibt: ,,Oh doch, ich kann!“
    Nein, das können Sie nicht.

    ,,Wer liebte nicht die Eigenart verschiedener Länder und Völker?“
    Um genau zu sein Nazis, denn die lieben nur das deutsche Volk, und zwar egal was es tut, und das aus ideologischen Gründen, was nichts weiter ist als Wahnsinn.

    Das was Sie meinen ist ,,die Natur“: die Seen und Flüsse, Wälder und Tiere, darunter natürlich auch Landschaften. Das haben Sie aber in vielen Teilen der Welt, nicht bloß in einem Land.
    Das Geschwafel von Länder lieben, läuft früher oder später immer auf eine faschistische Grundidee hinaus, glauben Sie, man kann keine Länder lieben.

    1. @Christian Leue

      Sie widersprechen sich, eimal schreiben Sie:
      Zitat: “Um genau zu sein Nazis, denn die lieben nur das deutsche Volk, und zwar egal was es tut, und das aus ideologischen Gründen, was nichts weiter ist als Wahnsinn.”
      Weiter unten:
      Zitat: “…denn im Augenblick sind sie extrem faschistisch, in ihrem 4. Reich.”

      Und, liebt jemand von den Verantwortlichen in diesem “4. Reich” das deutsche Volk? Nein! Sie hassen alles, was auch nur annähernd Deutsch aussieht.
      Peter Rosegger sagte einmal: “Patriotisch sein und denken: Das heisst nicht fremde Völker hassen, sondern das eigene Volk lieben.”

      Nun, Sie werden kaum einen Politiker finden, der dieses Volk, oder das Land auf dem er lebt, liebt. Das Volk, bzw. die autochthone Bevölkerung, wird gerade ausgetauscht und das Land, bzw. unser Wald, für Windkraftanlagen geopfert. Was diese tatsächlich bewirken, ist eine massive Umverteilung von Vermögen von unten nach oben. Es ist der Bürge(r), der die massiven Subventionen, für Hersteller, Investoren und Planer, bezahlt

      Zitat:
      “Das was Sie meinen ist ,,die Natur“: die Seen und Flüsse, Wälder und Tiere, darunter natürlich auch Landschaften. Das haben Sie aber in vielen Teilen der Welt, nicht bloß in einem Land.”

      Richtig, in vielen Teilen der Welt gibt es Berge, liebliche Landschaften, wunderschöne Gärten, grüne Hügel, eine aussergewöhnliche Tierwelt, jedoch unterscheidet sich die Topographie jedes Landes. Den Tegernsee gibt es nur in Deutschland und Überlingen kann man mit keiner anderen Kleinstadt in Spanien vergleichen.

      Zitat:
      “Das Geschwafel von Länder lieben, läuft früher oder später immer auf eine faschistische Grundidee hinaus, glauben Sie, man kann keine Länder lieben.”

      Es soll doch tatsächlich Menschen geben, denen das Land auf dem der Wald steht, der für einen Windindustriepark geschlagen werden soll, am Herzen liegt. Ebenso gibt es Menschen, die für die Landschaft, die für einen Staudamm geflutet werden soll, kämpfen. An dieser Stelle könnte man noch viele Beispiele anführen, warum sich Menschen dafür einsetzen das Land auf dem sie leben zu bewahren. Vielleicht weil sie es tatsächlich lieben?

      Wer ein Ideal eines Lebens und Wirtschaftens in Verbundenheit mit Natur und Mensch verwirklichen will, weil er/sie das Land auf dem man die Natur und die Menschen vorfindet liebt, wird dieses Ideal ganz sicher nicht auf einer “faschistischen Grundidee” aufbauen.

  16. @Zitrone

    „ist die unbelastete Luft, die nach Beeren, Pilzen, Gräsern riecht, ist die prachtvolle Eiche, vor der ich mich beim Vorübergehen tief verneige, ist die Linde in der Mitte des Dorfes, die am Abend ihren süssen Duft verströmt“
    Damit ist die Natur gemeint.

    „ist die Liebe, für das Land in dem ich einst geboren ward…“
    Man könnte es ,,Heimatverbundenheit“ nennen, aber Liebe ist doch etwas anderes. Verbunden sein, ist mehr so etwas wie Freundschaft, und da lieben Sie auch nicht gleich jeden, und erst recht kein Land.

    Bei Frank Rennicke ist das z.B. so, er singt gern ,,Heimat“lieder.
    Aber Liebe ist das nicht.

  17. „Daher hat auch das Bundesverfassungsgericht im NPD-Urteil vom 17.1.2017 klar festgestellt:“

    Gar nichts. Seit wann haben Justiz Kriminelle etwas festzustellen? Die sind arbeitslos, denn BRD war nie ein Staat. Seit 1945 keine Beamtenverhältnisse, und niemand von den Figuren besitzt eine militärische Genehmigung.

    „Wer die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, ist aus Sicht der Verfassung unabhängig von seiner ethnischen Herkunft Teil des Volkes.“

    Welche Verfassung bitte? Grundgesetz ich rechtsungültig, und war nie eine Verfassung.

    Staatsbürgerlicher Status: Staatenlos/vogelfrei.

    https://medienredaktion.wordpress.com/2013/08/11/schein-eigentum-in-der-brd-keiner-besitzt-eigentum/

    Wer das liest, achtet bitte darauf, dass dit Grundgesetz gar nix überlagert, sondern die WRV bis 1990 durch Verträge überlagert war. Das steht dort falsch.

    „Das Grundgesetz ist die Verfassung des deutschen Volkes.“

    Das ist eine Lüge, denn es gibt hier zur Stunde nur eine gültige Verfassung, und das ist die Weimarer Reichsverfassung.

    1. @Christian Leue
      Ob die BRD ein Staat und das Grundgesetz gültig ist oder nicht – sie werden als bestehend und gültig behandelt, und das ganze Leben richtet sich danach. Wenn man das bockig ignoriert, lebt man nicht in der Lebenswirklichkeit.

      Hier kommt es darauf an, dass die Richter richtig erkannt und festgestellt haben, dass die „Menschenwürde egalitär (ist); sie gründet ausschließlich in der Zugehörigkeit zur menschlichen Gattung, unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Rasse, Lebensalter oder Geschlecht.“
      Das bedeutet, dass das Volk auch von der Verfassung her keine physische Abstammungsgemeinschaft sein kann, da der einzelne Mensch dann durch das Abstammungskollektiv determiniert, also nicht frei wäre. Dies ist mit der Würde des Menschen nicht vereinbar.
      Dass das Gericht dieses festgestellt hat, ist eine Erkenntnisfrage, bei der es nicht darauf ankommt, ob das Gericht nun zu Recht besteht oder nicht. Es ist in jedem Fall eine richtige Erkenntnis. Darauf kommt es in meinem Artikel primär an.

  18. „Dies zeige, dass Deutschland nur eine „Verfassungsnation“ sei, ein „Staat des Grundgesetzes“.“

    Verfassungsnation soll in dem Zusammenhang wohl bedeuten, dass in Deutschland die WRV gilt, ohne das dieses Land selbst souverän wäre.
    Deutschland ist besetztes Gebiet.

    Was ist denn ein ,,Staat“ des Grundgesetzes“?!
    Ein illegaler Staat – BRD – so lässt es sich interpretieren. Wer selber einem Staat angehört, der kann kein eigener Staat sein. Denn das Deutsche Reich ist nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, am 08.Mai 1945, nicht untergegangen, sondern wurde desorganisiert.
    Der 2+4 Vertrag sollte als Friedensvertrag fungieren, das steht bei Wikipedia, kam aber in Wahrheit niemals zustande, da BRD noch nie ein Staat gewesen ist, und ist folgerichtig ungültig, die Grenze damit illegal.

    „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen … hat sich das Deutsche Volk … dieses Grundgesetz gegeben“
    Es macht halt gern illegale Staaten, dieses Volk.

    Und dann wundern die sich über Hass auf Deutsche?! Wenn diese Subjekte die ganze Welt verarschen? Wenn sie die ganze Menschheit belügen? Und Juden sind dann die Lügner, weil Adolf Hitler das sagt? Es ist doch genau umgekehrt Leute.

    Aber auch dieses Volk braucht eine Zukunft, doch es kann und will nicht die anderen Menschen anerkennen, die es Zeit Lebens in dieses Land gelassen hat, viele von denen.
    Das deutsche Volk ist soeben von diversen Rechten abgeschnitten, das heißt davon ausgeschlossen, denn BRD ist nicht der Staat, und demnach sind die Verträge alle niemals ratifiziert worden. Wenn hier etwas positives bei raus kommen soll, sollten wir die Zeit nutzen, um dieses Volk wieder demokratisch werden zu lassen, denn im Augenblick sind sie extrem faschistisch, in ihrem 4. Reich. Ich habe damit schon angefangen! Und ich stehe bis auf weiteres auf Seiten der NICHT Deutschen in Deutschland, um sie vor den Nazis, die sie ALLE weg haben wollen, weil es keine Deutschen sind, zu schützen!

    Und Nazis haben nur ein einziges Ziel, das bleibt immer gleich: Die Republik zu beseitigen. Und was tut dieses Land? Richtig, die Republik beseitigen.
    Das sogenannte 4. (EU) Reich.

    1. 2005 wurde der Besatzungsvertrag (ein „Handelsvertrag) um 50 Jahre verlängert. Also gilt dieses Vertragsrecht noch in der „Bundesrepublik“, der eingetragenden Firma, der Gebietskörperschaft.
      Die Staatsverträge der BRD und der DDR wurden durch die alliierten gekündigt, da Schewardnadse, der sowjetische Außenminister den sogenannten 2+4-„Vertrag“ nicht unterschrieben haben soll. Deswegen hat Herr Steinmeier schnell die Firma „Germany“ in Delaware angemeldet, damit die die JP-Obligationen gehandelt werden können. Auf die Firma bezieht sich DEAGEL.com bei der Darstellung des Bevölkerungsvorcasts für Germany 2025. Diese Firma Germany ist in der USA nicht gehandelt, somit gelten die SOX-Regeln hier nicht. Deshalb finden hier die extremen Plünderungsveranstaltungen durch die 64 Eigner der Gesellschaft statt.
      Der Zwang den die „Ämter“ ausüben, daß wir uns mit der toten, bei unserer Geburt geschaffenen Person identifizieren sollen. Auch die USA werden von drei Firmen geführt, die der finden kann, der sie sucht.

      Kleine Einführungsliteratur
      https://books.google.de/books?id=0KvS-CujQ18C&pg=PA146&lpg=PA146&dq=firma+germany+delaware+steinmeier&source=bl&ots=89tJr9l-Dv&sig=yxsWhv-ZuSatcaic9BFMqkJpchQ&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwizsq3At7ncAhUNDewKHT_7D4EQ6AEIYjAH#v=onepage&q=firma%20germany%20delaware%20steinmeier&f=false

      1. Danke Ihnen für diese Antwort.

        Das erklären Sie aber mal den Deutschen, da geht es weniger um Zwänge von den Ämtern, als darum, dass es von denen einfach außen vor gelassen wird:

        „Ob die BRD ein Staat und das Grundgesetz gültig ist oder nicht – sie werden als bestehend und gültig behandelt, und das ganze Leben richtet sich danach. Wenn man das bockig ignoriert, lebt man nicht in der Lebenswirklichkeit.“
        Das ist so als wollte man jemanden in eine Notlage erpressen.
        Die körperlichen und seelischen Schäden, gehen da ja nicht von den NICHT Deutschen in Deutschland aus, die genau wie alle anderen, diesen Zuständen ebenso hilflos ausgeliefert sind. Damit sind diese Menschen unsere Freunde, nicht unsere Feinde.
        Das System ist dabei der Feind von jedem einzelnen, egal welcher Hautfarbe.

        „Die Staatsverträge der BRD und der DDR wurden durch die alliierten gekündigt, da Schewardnadse, der sowjetische Außenminister den sogenannten 2+4-„Vertrag“ nicht unterschrieben haben soll.“
        Die wären so oder so ungültig!
        Ein Nichtstaat kann keine Staatsverträge schließen, das gleiche mit Rundfunk“staats“vertrag und solchen Kisten, das ist alles komplett nichtig.

        PS: Ich bezweifel das es eine ,,Gebietskörperschaft“ ist, denn die Bezeichnung ,,Körperschaft des öffentlichen Rechts“, wurde von deren Briefkopf bereits entfernt. Und es gibt hierzulande auch keine Notare, die was auch immer feststellen könnten.

        „Dass das Gericht dieses festgestellt hat, ist eine Erkenntnisfrage, bei der es nicht darauf ankommt, ob das Gericht nun zu Recht besteht oder nicht.“
        !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Bei der Logik kann ich auch sagen: Die Ausländer sind meine Kumpels, kommt nicht darauf an, ob sie rechtsmäßig eingebürgert sind oder nicht.

      2. @Christian Leue
        Die persönlichen Ausfälle gegen mich habe ich aus Ihrem Kommentar gestrichen, wie auch vorher schon nicht in der Sache bleibende persönliche Polemiken gegen andere.
        Ich lege Wert auf rein sachliche themenorientierte Diskussionen.

        Wenn Sie noch einmal persönliche Angriffe oder Spitzen einstreuen, werde ich überhaupt keinen Kommentar mehr von Ihnen veröffentlichen.
        Das ist keine Zensur, sondern die Ausübung meines Hausrechtes, um für ein Niveau des Diskurses zu sorgen, das ich hier für erstrebenswert halte.

      3. An alle Leser:
        Da Herr Christian Leue weitere Kommentare mit persönlichen beleidigenden Angriffen geschrieben hat, habe ich sie, wie angekündigt, nicht veröffentlicht. In einem schrieb er an @Drusius: „Und erst dann kommt es darauf an, was dieser Scharlatan sagt: Ich nehme mir die Freiheit in diesem Text einige Begriffe zu verändern, und andere auszuwechseln.“

        Nachdem Herr Christian Leue bemerkt hatte, dass ich den ganzen Kommentar nun wirklich nicht veröffentlichte, schrieb er einen weiteren Kommentar an mich, den ich wegen seines Inhaltes hier zur allgemeinen Kenntnis doch veröffentlichen will:

        @hwludwig 25.07.2018 um 13:24

        „Ach Sie sind der selbe, ok!
        Und Ihnen kann ich nur raten, auf das zu hören was ich Ihnen sage.
        Denn das hier ist zu wichtig, um es an so so etwas wie ,,Netiquette“ scheitern zu lassen! An Ihrer Stelle, werde ich Ihnen gern demonstrieren wie ein richtiger Krieger kämpft – bis zum Tod.“

        Versteht das jemand? Seine von ihm angegebene E-Mail-Adresse stimmt nicht, daher kann ich ihn selbst nicht erreichen.

        Das Original steht aus technischen Gründen weiter unten.

  19. Tell you what, things gonna change.

    „Wir sind ein blödes Volk“ hing mal irgendwo bei ’ner Kommune als Transparent vom Balkon. War ne Antwort auf die Ex-DDR Hymne von diese Montagsdemonstranten.

    Deutschland gab es nur kurz, die Musik spielt längst wo anders. Wer so blöd ist sich in 2 Weltkriege treiben zu lassen bekommt halt die Rechnung. So läuft es nun mal.

    So wie die Israelis irgendwann ins Meer getrieben werden weil Sie den Hals nicht voll bekommen oder die Amis weil Sie die Friedensdividende verprasst gaben.

    Sorry, ist nicht zu ändern, aber es wird was neues entstehen. Da hilft es nichts auf einen auf Wutrentner zu machen und den alten Zeiten nachzutrauern. Ihre Denkweise ist Steinzeit die war gerade 20 Jhdt.

    Der einzige Blog in Old Germany der mit der Zukunft schwanger ging war postcollapse. Ein irrwitziges Konglomerat des Wahnsinns pur aber der Typ traf den Kern auf eine Weise wie Sie es nie „Vermögen“ werden.

    Ob Sie nun auf „Unterwerfung“ oder „Das Heerlager der Heiligen“ machen wäre ihre Sache. Meine Wenigkeit fürchtet das Sie auf die Handlunhsanweisungen houellebecq’s befolgen werden statt Raspal zu geniessen.

  20. „…Kultur ist für sie also durchaus „Bekenntniskultur“, in die man nicht nur durch Geburt hineinwachsen kann…“

    Dieses Bekenntnis erlebe ich regelmäßig bei integrationswilligen Ausländern, welche durch entsprechende Sozialisierung, familiärer Herkunft, Ausbildung und vor allem dem unbändigem Wunsch folgend, die eigene Position innerhalb der Gesellschaft stärken zu wollen, welche sich mühelos für die Einhaltung gemeinsamer Spielregeln einsetzen und ihr altes Leben an den Rand der eigenen Vita stellen, als typisch Italienisch, Rumänisch oder Französisch erachtet werden können und dennoch vollumfänglich auf ihr neues Land setzen.

    Genauso stelle ich mir eine Gemeinschaft vor, in welche nicht die eigene Geburt oder der Verweis auf vorhergehende Generationen das alleinige Kriterium darstellt, sondern eben auch der nachweisbare Wille von nun an auch dazugehören zu wollen, eine vom Neuling zu leistende Bringschuld und der Selbstverständlichkeit, diese bei Erfüllung seitens der Bevölkerung entsprechend zu würdigen.

    Die Vorfahren Waldenser, Hugenotten und schlussendlich im heutigen Norddeutschland gelandet, fleißige Leute die es vor langer Zeit als Camisarden, in Folge des Cevennen Krieges, dorthin verschlug. Ab da alle in Deutschland geboren, ich hingegen in London, also mit 2 Pässen und einer englischen Geburtsurkunde ausgestattet, in Düsseldorf aufgewachsen, wo sich letztendlich meine emotionale Heimat befindet.

    Heimatliche Gefühle hege ich auch für England und Frankreich, bin dennoch trotz bester Sprachkenntnisse für alle immer der Deutsche, sich durch den Akzent verratend, dessen Pünktlichkeit abschreckend, die Hartnäckigkeit nervend und Ausdauer ansteckend wirken kann.

    Grenzen sind für mich etwas Künstliches, Werkzeuge um Steuern und Abgaben erpressen zu können, denn die Schutzfunktion für seine Bürger hat es nur insofern gegeben, den Raub nur sich (Staat) und nicht irgendwelchen Banden gestatten zu wollen. Welchen Unterschied macht es, wenn die Verbrecher in Brüssel und nicht in Berlin sitzen, andere Volkszertreter die eigenen Volkszertreter ablösen.

    Wie schon eingangs beschrieben, ich glaube nur an die Bekenntniskultur, der Rest war gestern.

    1. @Ludwig, Zitrone & Leue

      Ich stimme Herrn Ludwig in seiner Kulturkritik insofern zu, als dass wir deutschsprechenden und deutsch-kulturierten, ‚Zeitgenossen überhaupt‘, also auch Japaner die Freunde von ‚Michael Ende‘ im Original sind oder in Peru lebende deutsch-stämmige Auswanderer deutschem Kultur-/ Politikinteresse, tendenziell weit unterhalb unserer Möglichkeiten von den vorhandenen Kulturquellen Gebrauch machen, die sich nun einmal historisch in Mitteleuropa in langen Zeiträumen amalgamiert haben. Aus keltisch-slawischer Transformation (Römer) entstand ein fruchtbarer Kulturraum, schließlich mit Hoch(!) und Niedersächsischer Sprachverschriftlichung. Antrieb zur Versprachlichung boten die Kanzleien und Sekretariate der weltlichen und klösterlichen Herrschaften. Der Hannoveraner Dialekt und die Hochsächsische Grammatik, sind die unmittelbaren Quellen des Deutschen. Ohne Melanchton und Thomasius, beides geniale Übersetzer/ Wissenschaftler, hätte diese Sprache keinen tragfähigen wissenschaftlichen Wortschatz bekommen und ohne Walter von der Vogelweide und die Gebrüder Grimm, ohne Jacobi und Goethe, gäbe es nicht die besondere ‚Innigkeit‘ usw…

      Aber der Befund, eigene Quellen nicht mehr zu kennen, ist nicht auf die deutsche Kultursphäre begrenzt. Die Geschichtsverlorenheit und der mangelnde Anspruch die Spitzenleistungen der Welt kennen- und schätzen zu lernen, gibt es unter den Bedingungen der neoliberalen, imperialistischen ‚Entfremdung‘ auch anderswo. –

      Keiner der genannten schöpfte nur aus seinem eigenen Kulturraum, das sollte allen Schreibern hier die Augen und Ohren und vorallem das Herz öffnen, vor und für echte Weltkultur. Nur die Teilhabe an dieser führt zu einer lebendigen Spiegelung und Resonanz in einem gelebten Kultur-/ Wissenschafts-/Verfassungsstaat. Nation meinte historisch die Selbstregierung von erbschaftsberechtigten Fürsten, Königen,…, nicht ethnische Armut (Pseudobegriff der Reinheit).

      Und wie Ludwig richtig anführt, die Hugenotten, Sarazenen, Slawen und Juden, die gebildeten nordafrikanischen ‚Mohren‘, historisch im Zusammenhang mit Pharmazie und Medizin auftretend, sie alle haben zu dem ‚Kulturraum‘ mit offenen Übergängen und in ständiger, lebendiger Resonanz mit anderen Kulturräumen, ‚zusammengewirkt‘.

      Auch die dauerhaften Fernwirkungen, Morgenland/ Abendland, Russland-Deutschland, Frankreich-Deutschland usw. sind allesamt eigene Kulturquellen und Übergänge, somit wirksame ‚Kulturbrücken‘.

      Das Problem beginnt dort, wo ein naiver Naturalismus entweder die Natur (Blut/ Genom-Ähnlichkeit/-nähe) oder abwechselnd dazu, manchmal auch kombiniert, die Glaubensstrukturen der Herrscher und Beherrschten, naturalisieren zu einem Synonym für ‚Kultur überhaupt‘.

      Kulturbrennpunkte und Megaquellen wie etwa Alexandria, Konstantinopel, Rom, Karthago, London, Peking oder Paris sind Ansammlungen von Kulturvielfalt.

      Aber das alles muss getrennt werden von der/ einer, falschen Inanspruchnahme von rechtlichem Grenzfrevel und geplanter Migration (UN-Vorhaben). Letzteres soll nicht abgefedert und human bewältigt werden, was ja noch nachvollziehbar ist/ wäre, sondern Migration und Arbeitskonkurrenz sollen kräftig gesteigert werden, gegen die Interessen der Weltmehrheit und der Betroffenen. Entwurzelung und Schmalspurkultur-Mix sind keine Kategorien der Marktradikalen und Unipolar-Globalisten, der Kriegsimperialisten. Macht ist ungleich Kultur.

      Wer das einfältig oder theorie- und kritikfern ’naturalistisch‘ durcheinander bringt, handelt nur nach den Wünschen der weltweiten Kartellpolitiker und ihrer Zuarbeiter.

      Und noch etwas. Der Reichtum des deutschen ‚Kulturraums‘ ergibt sich durch die Lage und die vielen fruchtbaren anliegenden Kulturräume, von den eng verbundenen Benelux-Staaten, über Frankreich (Bruderreich unter Karl d.Gr.) dem Elsass, der Alemannischen Sprachbrücke in die Schweiz hinein. Dann der offene Austausch zu Habsburg, zu Prag, den Slawen. Ich nehme nur die Logiker als Beispiel. Es gibt eine historische Konzentration von ihnen in den letzten 250 Jahren und zwar im Bereich der Ostsee-Hanse, Nordfrankreich, Südengland, Niederlande, Norddeutschland, Polen, Ungarn,…

      Dann gibt es die spanisch-südeuropäische Konzentration an Schriftstellern, bildenden Künstlern. Ähnliche kulturräumliche Konzentrationen gibt es bei den Musikern und Komponisten, ‚quer‘ zu Landes-/ Fürstengrenzen, aber meistens parallel zu den Handelswegen. –

      Ist Deutschland christlich?

      Jein,

      Nein, denn dann würde alles, was vor dem 8. Jahrhundert hier lebte, unterdrückt oder doch sehr verfremdet werden.

      Ja, aber gerade nicht in einem statischen Sinne, mit Christus als Inventar/ sinnliche Naturtatsache, gedacht, wie die Alpen, die Nordsee, die Donau und der Rhein, sondern die Ausdifferenzierung im 30-ig jährigen Religions-Kulturkrieg. In diesem Rahmen kam hochgriechisches Kulturgut nochmals in Konfrontation mit slawischem, irischem, und mediterranem (monotheistischen) Kulturbestand. Der blutige Krieg wurde durch die Spätaufklärung, Sattelzeit (1785-1815) kompensiert, durch fruchtbare, geschichtsmächtige Synthesen.

      Das alles muss dann noch von dem ‚Mackinder-Wahn‘ der Handels-Weltmachtkrieger unterschieden werden. Die Vorgänge, zweiter 30-ig-jähriger Krieg (1915-45), haben sehr viel Kulturbereitschaft und Kulturfähigkeit zerstört, auch wiederum weltweit. –

      Aber wer es einfach lieber hat, der weint der jüngeren Vergangenheit hinterher, etwa dem Wilhelminismus oder umarmt die Bäume in den Rheinauen.

      Die, liebe Frau Zitrone, wissen aber nichts von ihrem deutschen ‚Spitzweg-Charme‘. Und umgekehrt sind die deutschen Reisetagebücher eines Humboldts voll von wildromantischer Weltnatur.

      Eines steht fest. Der LOGOS der Henaden (Griechenland) konvergiert mit allen anderen Hoch-Religionsgestalten, seien es die chinesisch-indischen oder die persischen ‚Annäherungen‘ an das ‚überseiende‘, ‚übergute‘ Verborgene unserer Menschensehnsucht.

      Platon kam überall in seinen Dialogen in offene Aporien (unaufgelöste Widersprüche und Paradoxien) hinein, versuchte aber in seiner gesamten Schaffenszeit einen Kern an ’negativer‘ Theologie zu schaffen. Negativ nicht für geringwertig oder ablehnend stehend, sondern als Hinweis auf die Grenze, die uns menschlich gesetzt ist dasjenige hinreichend zu erkennen, was noch vor/ über, dem Wirken der Handwerkergötter (Henaden, Hierarchien, Helferintelligibilität, Prinzipaten) immerzu wirksam ist. Wen es interessiert, der lese dazu bei den deutschen Altphilologen Halfwassen und Beierwaltes nach.

      Im deutschen Kulturraum wurde und wird weiterhin um diesen Zugang gerungen, miteinander, egal wie viele Handelsgötzen davon ablenken. Das Reich der Mitte lässt in Wuppertal, hier um die Ecke, dieses Denkmal aufstellen:

      Und nun die Quizfrage. Entspricht es deutscher Kultur, das chinesische Kultur-Interesse auf Tourismusgewinne und chinesische Investoren in Wuppertal zu reduzieren (> Video)? Hat der deutsche Philosoph mit seinem ‚Überbaubegriff‘ für Kultur etwa ins Schwarze getroffen, nicht ‚ontologisch‘, sondern ‚glaubenspragmatisch‘. Solche Fragen sind mMn typisch deutsch und auch wieder nichtdeutsch.

      Grüßend

    2. @Greenhoop

      Na dann willkommen hier, in DE und im Blog von Herrn Ludwig. Meine Vorfahren verteilen sich ebenfalls auf halb Europa, von alten Wesergermanen (Deter-Ting) über Pommern & Wolhynien. Und weiter zurück wird es für die Allermeisten noch vielfach gemischter.

      Und Grenzen können sinnvoll, naturgemäß (Zellmembran) oder aber auch rechtsgenetisch kulturell (Verfassungserrungenschaften) sinnvoll sein. Grenzfrevel ohne Perspektiven für die Staatssouveräne, das ‚Kulturvolk‘, nur zur Reduktion der Grundrechte, zum Vorteil der Finanzmachteliten, sollte kritisiert und beendet werden. Es gibt auch jede Menge unsinnige Grenzen und Ab-/ Ausgrenzungen, klar. Der Diskurs darf uns aber nicht verboten werden und der Unwille vieler, existenziell bedrengter Menschen, darf nicht instrumentalisiert werden von den Systemlingen.

  21. @hwludwig

    Ach Sie sind der selbe, ok!

    Und Ihnen kann ich nur raten, auf das zu hören was ich Ihnen sage.

    Denn das hier ist zu wichtig, um es an so so etwas wie ,,Netiquette“ scheitern zu lassen! An Ihrer Stelle, werde ich Ihnen gern demonstrieren wie ein richtiger Krieger kämpft – bis zum Tod.

  22. Mit dem Beginn der Moderne ha­t die Nation die Funk­ti­on und die Rolle des ausschlaggebenden My­thos übernommen. Irra­tional erscheint das Nationale nur, wenn man meint, die Ge­sell­schaft vor­ausset­zungslos abstrakt-rationalistisch neu kon­struieren zu können. Die­ser Machbarkeitsglaube ist aber höchst un­vernünftig. Er vergißt, daß die mei­sten Menschen ihre Identität ge­schicht­lich und nicht in­tel­lek­tualistisch bil­den. Die Nation steht in der Tra­dition der an­tiken res publica. Sie hat sich empirisch als die ein­zige dauerhafte Ver­ge­mein­schaf­tungsform erwiesen. Wir gehören kraft un­se­rer Geburt einer Familie an, einer Gemeinde, einem Stamm und einem Volk. Auf die­se bestehenden sozialen Verbände muß und kann allein sich so­zia­les Han­deln ausrichten.

    Tatsächlich überleben wir nur in unseren Nachkommen. Die ge­ne­ti­schen Informationen und kul­tu­rellen Struk­turen sind das ein­zige, was nach un­se­rem Tode von uns bleibt. Jeder verkörpert eine physische und eine geistige Ordnung. Die Na­tion kann auf nichts anderem auf­bau­en als auf der Abstam­mungsge­meinschaft, denn es gibt keine na­tür­liche Ver­pflich­tung als die gegen unsere Vorfahren und unsere Nach­kommen. Je­der ist die buch­stäb­liche, wirkliche Verkörperung seiner Eltern, und in seinen Nachkommen ver­körpert er sich wie­der­um. Dazu bedarf es kei­nerlei Behauptung eines Jenseits. „Die erbliche Kontinuität beruht“ zwar auf „einer mate­riellen Kontinuität“, besteht aber eigentlich darin, „daß es eine bestimmte, materie­gebundene Struktur ist, die von Ge­ne­ration zu Generation weitergegeben wird.“ Hinzu kommt die kul­tu­relle Tradition, die Denkstrukturen und -inhalte weitergibt.

    Jeder ist in die­sem Sinne seine zwei El­tern, vier Großeltern, acht Ur­großeltern und so weiter. Was von jenen überhaupt blieb, steckt in ihm. Rückwärts geblickt bis zum dreißigjährigen Krieg stammt er ab von prak­tisch allen Ein­woh­nern seiner en­geren Heimat, außer denen, die ohne Nach­kommen star­ben. Gehen wir bis zum Mit­tel­alter zu­rück, stammt jeder von uns fast von allen Damaligen ab, wie­der außer de­nen, die kinderlos aus­star­ben. In die Zukunft ge­wen­det ergibt sich das­selbe Bild: Sofern nicht unsere Nachkommen es vor­zie­hen wer­den, aus­zu­sterben, wird jeder von uns Ahne eines beträchtlichen Teils der künf­­tigen Deutschen sein. Wenn wir uns gra­phisch die Vorfahren als aufwärts sich öffnenden Stammbaum vorstellen und die Nach­kom­­men darunter malen wie eine abwärts sich weitende Py­ramide, gewin­nen wir das Bild einer Sanduhr. Deren Engstelle bildet der einzelne. So verkörpert das deutsche Volk in Ver­gangenheit, Gegenwart und Zukunft die Wur­zel meines Seins und die Zukunft meines Selbst. Der Ab­­stam­mungs­­­ge­danke führt un­mit­tel­bar zum Volk als Ganzem und zur Ver­ant­­­wor­tung für das Ganze: „Das Prinzip der na­tionalen Iden­ti­tät be­sagt ent­we­der gar nichts, oder es besagt, daß eine Ge­mein­schaft be­steht von Verdienst und Schuld, von Ruhm und Unglück, von Ta­lent und Be­fä­higung zwischen den vergangenen und den ge­gen­wärti­gen Ge­­ne­ra­tio­nen und zwi­schen den ge­genwärtigen und den zu­künf­tigen; diese Gemeinschaft ist in jedem Punkte uner­klärlich, betrachte ich sie nicht als das Ergebnis der Vererbung.“

    Als Gegenstand unserer Liebe und materieller Bezugspunkt un­se­rer Vorstellungen eines Gemeinwesens eignet sich nur die wirkliche Ab­­stam­mungsge­meinschaft. Nur sie ist langfristig in der Lage, die bin­­den­de Kraft zu entfalten, deren ein Gemeinwesen bedarf. Alle mul­ti­­eth­nischen Superstaa­ten haben sich noch immer irgendwann in ihre Be­­­standteile zerlegt. Sozial­bindung bedeutet immer vielfachen Ver­zicht: Verzicht auf Entscheidungs­willkür, Verzicht auf Geld zu­gun­sten der so­zialen Fürsorge und anderes mehr. Noch niemand hat mir die Frage beantworten können, warum eigent­lich ich einen solchen Ver­­zicht leisten soll zugunsten irgend­welcher wild­fremder Menschen, mit denen mich nichts verbindet, als daß sie kürz­lich in Frankfurt ge­lan­det sind und sich jetzt zufällig hier aufhalten. Das warnende Bei­spiel der USA zeigt überdies, daß die ethnisch zentrifugalen Kräf­te sich auf Dauer nur durch völlige Integration niederhalten las­sen, und das gelingt ab einer gewissen Menge von Unter­schiedlichkeiten nicht mehr.

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