Hintergründe der Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt“

Transkript eines Referates von
Dr. Wolfgang Leisenberg
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Vorbemerkung der Redaktion:

2013 sahen erste Arbeitsentwürfe eines reformierten Bildungsplanes von Baden-Württemberg eine Erziehung schon von Grundschülern zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ vor. Dagegen gab es heftige Proteste aus der Bevölkerung, Demonstrationen und eine Petition an den Landtag, die 192.000 Bürger unterzeichneten. Daraufhin wurde der Entwurf des Bildungsplans überarbeitet. Bisherige „Leitprinzipien“ änderte man in „Leitperspektiven“ und verschob den Einführungstermin des neuen Bildungsplans von 2015 auf 2016. Anstelle von „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hieß es nun „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“, womit unter Vielfalt neben der Staatsangehörigkeit, Nationalität, Ethnie, Weltanschauung etc. auch die „geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung“ gemeint war.
(hl)

Zunächst mal: „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt  – das klingt freundlich: Toleranz, Akzeptanz. Wenn man das (genauer) anschaut, so bedeutet „Toleranz“ eigentlich Duldsamkeit, d.h. Geltenlassen fremder Überzeugungen und Handlungsweisen. Aber es bedeutet eben nicht, dass ich meine Überzeugung abgeben muss. D.h. der Tolerante behält seine Überzeugung, er lässt aber andere Überzeugungen stehen. „Akzeptanz“ heißt (von lat. accipere) gutheißen, steht für positiven Zuspruch und drückt zustimmendes Werturteil aus. Wer akzeptiert, übernimmt die akzeptierte Überzeugung und gibt die eigene auf.

Das heißt, dieser Ausspruch „Toleranz und Akzeptanz“ ist vergiftet. Die staatliche Verordnung zur Akzeptanz wäre also eine Aufforderung zur Aufgabe meines Wertesystems. Das ist dem Staat in einer pluralen Gesellschaft nicht erlaubt. Deshalb hat das Bundesverwaltungsgericht beschlossen: „Das Einfordern von Akzeptanz sexueller Vielfalt verstößt gegen das Indoktrinationsverbot.“ Dieser Umgang mit dem Recht ist symptomatisch, und ich werde dieses ganze Referat hindurch fragen: Was ist eigentlich Gesetz, und was wird gemacht?

Abgesehen davon: Die erste Frage ist natürlich: Was genau sollen wir denn jetzt akzeptieren? Was ist denn unter dieser sexuellen Vielfalt zu verstehen? Oder, wie das in einem Artikel der FAZ stand: Was geschieht eigentlich „unter dem Deckmantel der sexuellen Vielfalt“. Es wird nach außen gesagt: Es geht eigentlich nur um ein bisschen Geschlechtergerechtigkeit – aber darunter laufen ganz andere Dinge ab, die man sich kaum vorstellen kann. Das ganze System lebt eigentlich davon, dass die Menschen nicht wissen, was eigentlich getan wird, also von Verschleierung, von Täuschung.

Zerstörung der Scham

Ich möchte sogar vor der Schule anfangen, denn die Kitas wurden ja mittlerweile Bildungseinrichtungen, und damit unterstehen sie den Bildungsplänen und sind von der Regierung, wenn man so will, übernommen worden. Um sie attraktiv zu machen, wird den Eltern suggeriert, dem Säuglingsgehirn würden irgendwelche Entwicklungschancen genommen, wenn es sich nicht in einer Kinderkrippe mit Frühförderungsprogramm aufhalten darf. Die gesamte Bindungsforschung sagt das Gegenteil: Die Kinder zwischen 1 und 3 Jahren brauchen nicht Bildung, sondern sie brauchen Bindung.  Unsicher gebundene Kinder, die früh von der Mutter getrennt werden, können nicht gebildet werden. Und das sieht man auch ganz deutlich: Bundesländer mit den üppigsten Ganztags- und Krippenangeboten haben die meisten Schulabbrecher.

Und das zweite ist: Durch diese frühzeitige, politisch gewollte Trennung der Eltern von ihren Kindern werden die Kinder traumatisiert. Das heißt, diese fehlende Bindung zur Mutter wird jetzt von den Kindern in irgendeiner Form ausgeglichen. Und so sagt Christa Mewes: „Aus diesem Blickpunkt ist es einsichtig, warum viele Heimkinder in frühester Kindheit onanieren. Sie haben keinen gesteigerten Geschlechtstrieb, sondern suchen einen Ersatz für die fehlende Mutter.“ Und genau hier setzen jetzt unsre Sozialpädagogen an. Manfred Berger leitet die Erzieher dazu an, die Onanie von Kindergartenkindern zu fördern. Oder es heißt in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung eines Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich Lustbefriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.“

Es heißt in § 100b des Schulgesetzes von Baden-Württemberg: „Die schulische Sexualerziehung muss altersgemäß sein.“ Für eben diese Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heißt das: „Selbstbefriedigung zwischen 0 und 4 Jahren, Homosexualität zwischen 4 und 6 Jahren, Empfängnisverhütung zwischen 6 und 9 Jahren, Genderorientierung zwischen 9 und 12 Jahren und Sex zwischen 12 und 15 Jahren.“ –  Das ist heute „altersgemäße“ Sexualerziehung.

In diesem gleichen Gesetz heißt es: „Die Familien- und Geschlechtserziehung soll das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre entwickeln und fördern. Insbesondere ist das natürliche Schamgefühl der Kinder und Jugendlichen zu achten.“ – Da heißt es dann in einem Standardwerk für Sexualpädagogik: „Was ist Liebe? Zur Auswahl stehen mindestens jeden zweiten Tag Sex haben, mit anderen ins Bett zu gehen oder Oralverkehr. Was halt so ansteht im Sexualleben eines Zwölfjährigen“, so die Süddeutsche Zeitung. „Dazu gehören auch zur Veranschaulichung: Plastik-Penisse, Plüsch-Vaginen und Kondome, detaillierte Darstellung sexueller Handlungen und erzwungene Verbalisierung sexueller Vorgänge im Klassenverbund.“
Das bedeutet also jetzt, das Schamgefühl der Kinder zu achten! Christina Henning von der Vereinigung deutscher Psychotherapeuten schreibt: „Eine solche Sexualpädagogik ist der Versuch, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen.“ Und: „Die Zerstörung der Scham“, so sagt es Sigmund Freud, „bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, verbunden mit Brutalität, Missachtung der Persönlichkeit und der Mitmenschen.“ –
Das heißt, die Kinder werden systematisch  sexualisiert, und es wird ihnen die Scham genommen.

Verantwortungslosigkeit und Normalität des Unnormalen

Dann heißt es weiter im Schulgesetz: „Die Familien- und Geschlechtserziehung soll das Bewusstsein für partnerschaftliches Verhalten, insbesondere in Ehe und Familie, entwickeln und fördern.“ –
In der schon oft genannten Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung heißt es: „Alles, was Spaß macht, ist okay, wenn du nur richtig verhütest.“  Dass Verantwortung auch heißt, zu zweit und in Liebe für ein Kind zu sorgen, wird nicht vermittelt. Im Grunde ist es eine Erziehung zur Eheunfähigkeit. Gabriele Kuby schreibt dazu:
Die Kinder müssen sich sagen: Die Schule bereitet mich darauf vor, Geschlechtsverkehr zu haben; das tun ja alle. Aber mit jeder zerbrochenen Beziehung nimmt die Bereitschaft zur Bindung ab. Schließlich degeneriert der Sex zu einer rein körperlichen Befriedigung. Und die Jugendlichen sind eigentlich unfähig, Beziehungen einzugehen.“

Es heißt weiter in diesem § 100b des Schulgesetzes: „Die Erziehungsberechtigten sind zuvor über Ziel, Inhalt und Form der Geschlechtserziehung zu informieren.“ Das Standardwerk für die Sozialpädagogik will durch Praxis-Methoden den Kindern beibringen, „wo der Penis sonst noch stecken könnte.“ Aufgeklärt wird auch über „Oral- und Analverkehr, Sperma-Schlucken und einen neuen Puff für alle.“ Das sind einfach Zitate aus der FAZ bzw. aus der Süddeutschen Zeitung.

Die Erziehungsberechtigten, die Eltern, sind laut Schulgesetz über hierbei verwendete Lehr- und Lernmittel zu informieren. Das sieht dann so aus: In einer virtuellen Auktion sollen Gegenstände versteigert werden: Kondome, Potenzmittel, Handschellen, Aktfotos, Vaginal-Kugeln oder Leder. Oder, so sagt das Christian Weber von der Süddeutschen Zeitung: „was sich 14-Jährige halt so noch von Oma und Opa zum Geburtstag wünschen.“ – Es ist absurd!

„Eltern“, so heißt es wieder im Schulgesetz, „haben das Recht, dass ihre Kinder unter Respektierung ihrer religiösen und philosophischen und pädagogischen Überzeugungen gelehrt werden.“
Dreiviertel der Mädchen und Jungen wachsen bei ihren Eltern auf. Transsexuelle und was es sonst an exotischen sexuellen Varianten gibt, kommen im persönlichen Leben so gut wie nie vor. Das heißt, die sind eigentlich in dem normalen Leben gar nicht existent. Trotzdem sollen jetzt die Vierzehnjährigen in einer virtuellen Auktion Gegenstände für sieben Parteien eines Mietshauses ersteigern, darunter ein schwules und ein lesbisches Paar mit zwei Kindern, alle möglichen Lebensgemeinschaften, aber eine Kleinfamilie mit Vater, Mutter und Kind kommt in diesem Hause nicht vor. Den Schülern wird vermittelt, dass ihre und die Lebensweise der großen Mehrheit veraltet und die Lebensweise von winzigen Minderheiten das Normale sind.

Dann heißt es, die Geschlechtserziehung wird „fächerübergreifend durchgeführt“, auch in § 100b Schulgesetz. Und das sieht dann so aus: Im Mathebuch ist ein Haus eingezeichnet, in dem zwei Frauen wohnen, die bisexuell leben und ein Kind adoptiert haben. Dazu gibt es dann eine Textaufgabe. In dem Buch sind auch andere Häuser aufgezeichnet, aber in keinem davon wohnen Vater, Mutter und Kinder.

Es heißt im (ursprünglichen) Schulgesetz weiter: „Der Gesamterziehungsplan der Eltern darf nicht unterlaufen werden.“ Eingesetzt werden heute freiberufliche, meist homosexuelle  Sexualpädagogen. Die Lehrer sollten nach Möglichkeit den Raum verlassen. Ziel ist die übergreifende Darstellung der sexuellen Vielfalt.

Nachdem jetzt in Medienberichten und Protesten von Lehrern und Eltern das Ganze ein bisschen ans Licht kam, hieß es jetzt in einer Zusammenfassung von Sexualpädagogen auf einer Tagung am 6. September 2013 in Kassel: Jetzt will man die Ziele besser verschleiern und die gleichen Inhalte mundgerechter verkaufen. Dazu Ursula Enders, Verein sexueller Missbrauch: „Sexualpädagogik der Vielfalt mit sexuell-grenzverletzenden Methoden ist ein Etikettenschwindel. Alle Heranwachsenden durchlaufen eine sogenannte homoerotische Phase. Diese Freundschaften sind durch Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung gekennzeichnet. Aber sie haben nichts mit Sexualität zu tun.“ – Ich kann mich selber erinnern an so eine Phase. – „Diese Phase hat entwicklungspsychologisch die Funktion, sich der eigenen Geschlechtlichkeit gewiss zu werden, bevor man eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht eingeht. Und je mehr junge Menschen in dieser Phase mit Aussagen konfrontiert werden wie „Homosexualität ist eine frei wählbare Option“ oder „Heterosexualität ist anerzogen“, umso wahrscheinlicher wird es, dass die Identitätsfindung misslingt.“

Dazu kommt, zumindest in der Papieren der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft), eine offene Diffamierung von Heterosexuellen, also letztlich auch der Eltern der Kinder. Da heißt es z. B.:
„80% der Kinderbelästiger sind heterosexuell. Kannst du es verantworten, deine Kinder heterosexuellen Lehrern oder Lehrerinnen auszusetzen?“
Nebenbei sagen diese Zahlen das exakte Gegenteil aus; denn wenn die maximal 5% der Homosexuellen für 20 % der Übergriffe verantwortlich sind, und die 95% Heterosexuellen nur für 80%, dann ist die Gefahr von Missbrauch bei Homosexuellen fast fünfmal so hoch. Peinlich für eine Lehrergewerkschaft, dass sie offenbar nicht einmal den Dreisatz beherrscht.

Konstruktion des neuen Menschen

Jetzt kann man sich fragen, wozu? Was soll das Ganze eigentlich am Ende bringen? Was ist das Ziel? Bekannt wurde diese ganze Genderidee durch den berühmten Satz von Simone de Beauvoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird zur Frau gemacht.“ Und dann heißt es beim Ministerium für Sozialordnung und Familien in Baden-Württemberg: „Gender umschreibt das soziale Geschlecht. Alle tradierten Geschlechtsbilder (Gender) sind eine Rollenzuschreibung von außen, die häufig verinnerlicht wurde.“
Das heißt, Mann oder Frau sein sind aufgezwungene Rollenzuschreibungen. Dazu muss man wissen, dass hinter dieser Zuschreibung von irgendwelchem Geschlecht ein materialistischen Menschenbild steht: „Wir, die Linken, glauben fest daran,“ so sagt das Jan Fleischhauer, „dass alle Phänomene der menschlichen Existenz am Ende auf Erziehung beruhen, auf nichts, aber gar nichts anderem. Die Natur des Menschen ist es, keine zu haben.“
Das heißt, er ist weißes Papier, auf das ich jetzt schreiben kann, was ich will. Dahinter steht die Theorie des Behaviorismus, nach der eine vollständige Neuprogrammierung des Menschen denkbar ist. Nach dieser Theorie sind alle gesellschaftlichen Institutionen: Ehe, Familie, Geschlecht, Werte, Normen menschengemacht und damit konstruiert und können genauso gut wieder dekonstruiert werden. „Und das Ziel“, so sagt das Volker Zastrow in seinem Buch „Gender, politische Geschlechtsumwandlung“, „greift hoch hinaus, es will nicht weniger als den neuen Menschen schaffen und zwar durch Zerstörung der traditionellen Geschlechterrollen.“
Also es ist wieder eine Utopie, ein neues Paradies auf Erden, das man da schaffen möchte.

Zerstörung der Identität

Die Zerstörung der Geschlechterrollen hat die Zerstörung der Identität zur Folge. Judith Butler, die Chefideologin dieser Bewegung, hat in ihrem programmatischen Werk „Gender Trouble : Feminism and the Subversion of Identity“ das Ziel direkt vorgegeben: Subversion of Identity = Zerstörung der Identität. Und Nina Degele aus Freiburg, Professorin für Gender-Studien, schreibt: „Was verunsichert uns mehr, als uns nicht eindeutig als Mann oder Frau klassifizieren können.“ Im Schwäbischen gibt es als Ausdruck der höchsten Stufe von Verwirrung das Sprichwort: „I weiß nimmer, ob i a Männle odr a Weible bin.“ Und die Kasseler Professorin Elisabeth Tuider, die mit einigen Kollegen das erwähnte Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verfasste, möchte als Methode ausdrücklich die Verwirrung und die Veruneindeutigung angewendet wissen. Das ist das Ziel all dieser Lehrbücher, die in den Schulen über dieses Thema kursieren.

Früher hat man die Gesellschaft geändert, das soziale Umfeld. Jetzt geht man einen Schritt weiter: an die Biologie, also an die Naturwissenschaft. So heißt es im Artikel des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung: „Ein kluger Kopf hat mal gesagt: Biologie ist das, was man dafür hält.“ Die Baden-Württembergische Landesregierung, so sagt es die Wirtschaftswoche, will den Biologie-Unterricht in einen Fachverbund Naturphänomene und Technik aufgehen lassen. Offensichtlich wird der Versuch unternommen, einer Ideologie mit einem bestimmten Menschenbild den Weg zu ebnen.

Und wenn man sich die Geistesgeschichte anschaut: Finden wir mit dem Humanismus, mit Kant und Laplace die Emanzipation von Gott und seinen Normen; die nächste Stufe war der Sozialismus, die Emanzipation von der sozialen Wirklichkeit mit Rousseau und Marx; und jetzt sind wir am Endpunkt: Emanzipation von der biologischen Wirklichkeit, durch dem Konstruktivismus von Foucault, de Beauvoir und Skinner. Das heißt, auch die Physik, die Biologie, sie muss, so Donna Haraway dekonstruiert werden. Wir fallen also im Grunde wieder zurück in die vorwissenschaftliche Zeit, wo nicht mehr die Natur, das Experiment, darüber entscheidet, ob eine Hypothese stimmt, sondern eine Ideologie.
Und Konrad Lorenz, einer der großen Kämpfer gegen diese Ideologie, hat damals in dem Buch „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ geschrieben: „Der Irrglaube, dass man aus dem Menschen schlechterdings alles machen kann, liegt den vielen Todsünden zugrunde, welche die zivilisierte Menschheit gegen die Natur des Menschen begeht. Es muss übelste Auswirkungen haben, wenn eine weltumfassende Ideologie samt der sich daraus ergebenden Politik auf einer Lüge begründet ist.“

Totalitäre geheime Agenda

Es ist schon ein unglaublicher politischer Vorgang, wenn man sich das einmal vor Augen führt: Diese Ideologie, die unsere gesamte Gesellschaft verändern soll, wurde als „Hidden-Agenda“ (= geheime Absicht), ohne jemals das Parlament oder die Bevölkerung aufzuklären oder gar zu fragen, an allen demokratischen Institutionen vorbei per Kabinettsbeschluss für alle gesellschaftlich bedeutsamen Institutionen verbindlich eingeführt, vorbei an der ganzen Bevölkerung, kein Mensch weiß, worum es geht. Das Ziel dahinter ist „die Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten“, so der kinderlose Olaf Scholz damals. Der Staat bestimmt, wann die Kinder schulpflichtig werden: Tendenz immer früher. Der Staat bestimmt, wie lange die Kinder täglich die Schule besuchen müssen: Tendenz Ganztagsschule. Der Staat bestimmt die Unterrichtsinhalte und Erziehungsziele: Durchsetzung der Gender-Ideologie.
Und der Trend ist eindeutig: In den meisten Grundschulklassen sind es höchstens noch eine Handvoll Kinder, die mittags zu Oma oder Opa oder sogar, noch seltener, nach Hause zu Mama und Papa gehen. „Kitas und Ganztagsschulen sind für mich“, so sagt das Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, „Symptome der Verstaatlichung und Kollektivierung der Erziehung.“ Es geht ganz eindeutig darauf hinaus, die Eltern aus der Erziehung herauszudrängen. Ein entscheidender Baustein ist im jetzigen Koalitionsvertrag vereinbart: Kinderrechte in die Verfassung aufzunehmen. Damit entscheidet letztlich der Staat – auch gegen die Eltern – was gut oder schlecht für das Kind ist.

Und da stört natürlich die Familie. Der Kinderwert-Monitor der UNICEF hat tausend Mädchen und Jungen im Alter von 6 – 14 Jahren befragt, und 98% von ihnen sagten, dass ihnen die Eltern die Werte am besten vermitteln. Und das ist tödlich für eine solche Ideologie. Man muss also, wenn diese Ideologie durchgesetzt werden soll, die Kinder möglichst früh von den Eltern trennen. Ein Mittel dazu ist die Sexualisierung. So heißt es in einer inoffiziellen Handreichung zur Sexualerziehung: „Wir brauchen die sexuelle Stimulation der Schüler, um den Autoritäts-Gehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.“ Die Kinder sollen sexualisiert werden, um sie abzugekoppeln von ihren Eltern.

Der Sexualkundeunterricht“, so heißt es eigentlich im Gesetz, „muss in größtmöglicher Abstimmung zwischen Schule und Eltern geplant und durchgeführt werden.“ Das sind die Gesetze, die (damals 2013) noch galten. In den neuen Schulgesetzen, die heute fast flächendeckend eingeführt wurden,  legt allein die Bildungsbehörde die verbindlichen Standards fest. Die Erziehungsberechtigten müssen nur noch darüber informiert werden. Sie haben keinen Einfluss mehr auf das, was dort inhaltlich angeboten wird.

Aber wird man das Ziel auf diese Weise erreichen? Es gibt ja Länder, gerade in Skandinavien, wo schon seit Jahrzehnten das durchgesetzt wird. In Norwegen hat sich ein sogenanntes Gender-Paradox gezeigt: Obwohl die Norweger ein reiches Land sind und jedes Kind im Grunde frei wählen kann, welchen Beruf es ergreifen will, zeigt interessanterweise die Berufswahl trotz jahrzehntelanger geschlechtsneutraler Erziehung noch immer die klassische Rollenverteilung: Jungens werden Ingenieure, Frauen werden Ärztinnen oder Pflegerinnen. Es hat im Grunde an der Sache nichts geändert, das heißt, die menschliche Natur ist am Ende stärker. Auch das Institut für Demoskopie in Allensbach fand in seiner jüngsten Studie heraus, was bis heute gilt: dass das Rollenverständnis von Mann und Frau (2013) konservativer ist als in den 1990er Jahren. Und das gilt besonders für die junge Generation.

Ein heraufziehendes totalitäres System

Das wissen natürlich auch die Strategen der Gender-Ideologie. Aber es muss dann offensichtlich ein anderes Ziel hinter dem Ziel geben. So sagt Josef Kraus, der schon zitierte Präsident der deutschen Lehrer: „Der abendländische Wertekonsens soll außer Kraft gesetzt werden und mit ihm alle Orientierung. Für mich sind diese Ansätze Dekadenz-Phänomene. Sie beginnen mit dem Verlust von Identität und Selbstachtung.“ Das heißt, der seiner Identität beraubte Mensch wird beliebig lenkbar, abhängig, unmündig und führungsgläubig.
Und ein Schwede, der gegen diese Politik und auch den gesellschaftlichen und finanziellen Druck, dem er ausgesetzt war, seine Kinder zu Hause erzogen hat, schreibt: „Ich habe in diesem System viele Jahre verbracht. Ich habe dieses System unter allen möglichen Gesichtspunkten untersucht und kann keinen Gewinner dabei ausmachen als diesen: einen modernen säkularen Staat, der seine Bürger allmählich umformt, damit sie ein totalitäres System akzeptieren.“

An dieser Stelle sind wir jetzt. Es gibt in jüngster Zeit mehr und mehr Eltern, die ins Gefängnis gehen, um für die versäumten Kollektiv-Sexual-Stunden ihrer Kinder zu büßen. Aber noch immer ist das Vertrauen der Deutschen in den Staat und das Schulsystem so groß, dass am Wegesrand noch die große Mehrheit schlummert, getreu dem Motto: So schlimm wird es doch nicht sein. Das heißt, mit Gabriele Kuby: „Wir brauchen eine starke und mutige Bewegung in jedem Land. Denn es geht hier nicht um irgendwelche Nebensächlichkeiten. Es geht um die Grundlagen der menschlichen Existenz. Es ist ein Kampf für die Würde des Menschen, für die Familie, für unsere Kinder, letzten Endes für unsere Zukunft.“

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1   Originalvortrag vor dem Forum Familie, veröffentlicht 27.1.2017:
https://www.youtube.com/watch?v=-x97YMlX1P0
Das Transskript wurde von Dr. Leisenberg selbst für diese Veröffentlichung
etwas überarbeitet und aktualisiert.
2   BVerwG Beschluss vom 8.5.2008, Az.: 6B 64/2007

 

 

 

 

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30 Kommentare zu „Hintergründe der Erziehung zu „Toleranz und Akzeptanz sexueller Vielfalt““

  1. Bedenkenswert – was Braintrusts vordenken und uns als neue Ideologie zur Beschäftigung verkauft wird:

    1. Ich habe mir das Video ganz angeschaut. Es hat auch mit der „Konstruktion des neuen Menschen“ zu tun und passt somit zum Thema, die Identität der Kinder zu verwirren und zu chaotisieren, um sie dann, ohne allzu viel Widerstand, neu aufbauen zu können. Sozusagen „Ordo ab Chao“ auf das Menschliche bezogen?
      Aus dem Video erfährt man, dass auch die Fabian Society „die Schaffung des neuen Menschen im Sozialismus“ im Blick hatte. Es tummelten sich in ihr auch einige Eugeniker : George B. Shaw, H. G Wells und Bertrand Russel. Eugenik ist ja das, was die Menschenleiber „optimieren“ will. H. G. Wells, Autor der „Zeitmaschine“, schrieb auch „Anticipations of the Reaction of Mechanical and Scientific Progress Upon Human Life and Thought”. Auszüge daraus hier, ab ca. Min. 28:00) https://www.youtube.com/watch?v=ESHJmLCFKEk
      die ich übersetzt habe:
      „Das ethische System, das den Weltstaat dominieren wird, wird in erster Linie dazu bestimmt sein,… schöne und starke Körper, klare und mächtige Köpfe zu begünstigen und die Fortpflanzung von niederen und unterwürfigen Typen zu kontrollieren… und die Alternative zum rechten Verhalten zwischen dem schönen und effizienten Leben in vollem Umfang, wird darin bestehen, zu sterben… Die Männer der Neuen Republik (einer Weltregierung) werden wenig Mitleid und noch weniger Wohlwollen haben…“.
      Sie werden die Ansicht vertreten, dass ein gewisser Teil der Bevölkerung nur geduldet wird, … unter der Voraussetzung, …. und dass sie sich nicht fortpflanzen, und ich sehe keinen Grund zu der Annahme, dass sie zögern werden, zu töten, wenn diese Duldung missbraucht wird…. Die Männer der Neuen Republik werden nicht zimperlich sein, weder dem Tod ins Auge zu sehen noch ihn aufzudrängen… Sie werden ein Ideal haben, das das Töten der Mühe wert machen wird…

      Etwas später, im selben Video wird Bertrand Russel zitiert, ein großer Unterstützer der UN, er schrieb 1953 (übersetzt): „Ich tue nicht so, als ob die Geburtenkontrolle der einzige Weg wäre, um die Bevölkerung vor einer Zunahme zu bewahren… Der Krieg… war bisher sehr enttäuschend in dieser Hinsicht, aber vielleicht kann sich der biologische Krieg als wirksamer erweisen. Wenn die Pest auf der ganzen Welt verbreitet werden könnte, so könnten sich die Überlebenden in jeder Generation frei fortpflanzen, ohne die Welt zu voll zu machen… Die Umstände könnten etwas unangenehm sein, aber was solls? Wirklich hochgesinnte Menschen sind dem Glück gegenüber gleichgültig, besonders dem anderer Menschen.“ ( … )
      „Es gibt drei Möglichkeiten, eine bevölkerungsstabile Gesellschaft zu sichern. Die erste ist die der Geburtenkontrolle, die zweite die der Kindstötung oder wirklich zerstörerische Kriege, und die dritte, allgemeines Elend, von dem eine mächtige Minderheit ausgenommen ist … Diese Überlegungen beweisen, dass eine wissenschaftliche Weltgesellschaft nur dann stabil sein kann, wenn es eine Weltregierung gibt … Wenn nicht … eine Macht oder eine Gruppe von Mächten sich siegreich durchsetzt und eine einzige Weltregierung einsetzt, mit einem Monopol auf Waffengewalt, ist es klar, dass das Niveau der Zivilisation kontinuierlich sinken muss.“…
      „Diät, Injektionen und einstweilige Verfügungen werden von einem sehr frühen Alter an kombiniert, um die Art des Charakters und die Art von Überzeugungen herzustellen, die der Staat für wünschenswert halten, und jede ernsthafte Kritik an der Macht wird psychologisch unmöglich sein. Selbst wenn alle unglücklich sind, werden alle glauben, glücklich zu sein, weil die Regierung ihnen sagen wird, dass es so sei.“ Übersetzung der Zitate Ende.

      (Internet – Quelle für das Original: https://archive.org/stream/TheImpactOfScienceOnSociety-B.Russell/TheImpactOfScienceOnSociety-B.Russell_djvu.txt Voller Text von “The Impact of Science on Society”, Bertrand Russel)

      Man bedenke, dass diese Leute sehr einflussreich waren.

      1. Julian Huxley, britischer Wissenschaftler und “first head of UNESCO schrieb 1948 in :
        “UNESCO: Its Purpose and Its Philosophy”:
        “Even though … any radical eugenic policy will be for many years politically and psychologically impossible, it will be important for UNESCO to see that the eugenic problem is handled with the greatest care, and that the public mind is informed of the issues at stake so that much that is now unthinkable may at least become thinkable.”

        Übersetzung der Aussage von Julian Huxley:
        Auch wenn… jede radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein wird, wird es für die UNESCO wichtig sein, einzusehen, dass das eugenische Problem mit größter Sorgfalt behandelt wird und dass die öffentliche Meinung über die anstehenden Probleme informiert wird, damit vieles, was heute undenkbar ist, zumindest denkbar wird.“

        (Info ebenfalls aus oben verlinkten Boardman-Vortrag, nach den beide oberen Zitaten)

        Man sieht also, dass die Ideen zur „Schaffung des Neuen Menschen“ auch zu etwas führen, was mit dem Gegenteil zu tun haben kann: mit Tod. Doch Eugenik spukte schon früher in der Literatur: Edward George Bulwer-Lytton (1803-1873) veröffentlichte 1871 den Roman: „The Coming Race.“ Darin beschreibt er eine überlegene Rasse der Zukunft, die Vril-ya, und die betreiben Eugenik, sie töten gnadenlos das, was sie für schädlich für ihre Rasse halten.

        Das Thema, „bessere Menschen“ „herzustellen“ kann man auch in anglo-amerikanischen Science Fiction-Filmen finden, etwa Avatar und Blade Runner I und II. In beiden Blade Runner-Filmen habe ich sogar freimaurerische Symbole, wie Pyramide mit abgeplatteter Spitze, Fünfstern, Schachbrett, das strahlende Auge (aus einem strahlenden Bildschirm heraus), die beiden Säulen, Ventilator (als Symbol für Schakra), Luft- und Wasserprobe gefunden. Die Symbole geben dem Film eine noch suggestivere Kraft.

        1. @Angelika Eberl
          Die Konfrontation der Menschen scheint eines der obersten Ziele zu sein. Mit der Bildung fängt es an, es werden Weltbilder als usere eigenen an uns verkauft, die dann konfrontiert werden. Schauen Sie sich einmal die drei Haupt-Macht-Industrien an: Drogen, Waffen, Sklaven (4o Millionen). Das Erfordernis permanenter Konflikte/Kriege (laut einer Studie aus den USA fand in den letzten 180 Jahren alle 1,91 Jahre ein Krieg statt) scheint eine „Toleranz“ dazu zu bedingen. Zigtausende Hungertote am Tag (https://www.rtl.de/cms/welthunger-index-2017-zahl-der-hungernden-steigt-weltweit-wieder-an-4129698.html) werden „toleriert“.
          Wir bekommen eine grenzenlose Zuwanderung ins begrenzte Land organisiert, da ist eine Ideologie der „Toleranz“ notwendig, eine Toleranz – bis das Blut auf die Straßen spritzt. Die Organisatoren des „Clash of Civilizations“ lassen grüßen. Und es fängt immer mit der Bildung, mit der Unten-Bildung, an.
          Nietzsche hat sinngemäß gesagt, daß das so weit geht, daß sich gut auf dumm reimt. Dazu ist viel „Unten-Bildung“ erforderlich – oder Unterdrückung der Meinungen oder einfach Manipulation oder Propaganda nötig.
          Ansonsten würde man einfach auf das Volk schießen, um das durchzusetzen.

        2. @Angelika Eberl
          Die Logenmagie, die wohl am häufigsten betrieben wird, ist das „Ritual der hermetischen Vier“.
          Aber versuchen Sie einmal das einem Otto-Normalverbrauchen-Menschen zu erzählen, der würde Sie anschauen, wie eine Kuh, wenn es blitzt.

  2. Zum Punkt Toleranz: Der hier gut skizzierte Unterschied zur Akzeptanz gehoert zu meinen bevorzugten Beispielen demagogisierter Sprache. Das geht aber noch weiter: Hier wird ‚Duldsamkeit‘ als Synonym erwaehnt – wie das auch der Duden macht:

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Duldsamkeit

    Interessanterweise gibt der Duden unter obigem Link unter den Synonymen auch das Wort ‚Nachgiebigkeit‘ an, welches tatsaechlich auch eine Bedeutung von Duldsamkeit ist. Sie sollte aber in meinen Augen nicht die einzige – noch nicht einmal die ueberwiegende – Bedeutung von Toleranz sein. Diese beinhaltet auch ‚Duldung‘ als aktive und machtunterlegte Form, die gerade heute viel staerker in den Vordergrund gehoert. Egal, wieviele echte und vorgeschobene Schneefloeckchen dann anfangen zu schmelzen.

  3. „Das heißt, er ist weißes Papier, auf das ich jetzt schreiben kann, was ich will. Dahinter steht die Theorie des Behaviorismus, nach der eine vollständige Neuprogrammierung des Menschen denkbar ist“

    Das stimmt auch. Wie funktioniert Bewusstsein denn? Durch Programmierung / Dressur / Konditionierung. Unsere Gehirne lassen sich beliebig programmieren / dressieren. Ich glaube nicht, dass wir einen wirklich freien Willen haben.

    1. @Holger
      Der Behaviorismus blendet das innerseelische Eigenleben, insbesondere die Wesenssubstanz des Ich völlig aus. Der Mensch ist eben kein unbeschriebenes Blatt, wenn er geboren wird, weil er schon viele Erdenleben hinter sich hat, mit deren Früchten er sein neues antritt (vgl. https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/08/24/entwicklung-durch-wiederverkoerperung-des-menschen-eine-ignorierte-erkenntnis-deutschen-geistes/ ).

      Beim Kind ist allerdings das Ich als aktives Subjekt des Bewusstseins noch weitgehend im Hintergrund, so dass seine Seele stark indoktriniert werden kann, ohne sich dagegen wehren zu können. Dadurch findet das später die Seele voll ergreifende Ich korrumpierte Seelenkräfte vor, die ihm ungeheure Hindernisse in den Weg legen.
      Das legt ja allen Erziehern eine große Verantwortung auf.

      1. „Der Mensch ist eben kein unbeschriebenes Blatt, wenn er geboren wird, weil er schon viele Erdenleben hinter sich hat…“

        Leichter wird es mit dieser Sichtweise nicht unbedingt. Wir würden dann nämlich von der Unendlichkeit sprechen. Befinden wir uns in der Unendlichkeit und reinkarnieren ständig? Falls dem so ist: Ich kann keine geistige Evolution entdecken. Immer noch läuft das Kriegsbusiness auf vollen Touren. Wo ist denn die geistige Weiterentwicklung?

        Vielleicht befinden wir uns in der Unendlichkeit. Die Ziffer 9 deutet auf diese Variante hin.

        9 gedoppelt ist 18 -> 1 + 8 = 9
        18 gedoppelt ist 36 -> 3 + 6 = 9
        36 gedoppelt ist 72 -> 7 + 2 = 9
        72 gedoppelt ist 144 -> 1 + 4 + 4 = 9
        144 gedoppelt ist 288 -> 2 + 8 + 8 = 18 -> 1 + 8 = 9
        288 gedoppelt ist 576 -> 5 + 7 + 6 = 18 -> 1 + 8 = 9
        576 gedoppelt ist 1152 -> 1 + 1 + 5 + 2 = 9

        Anstelle von Dopplung funktioniert auch Addition:

        1152 + 9 = 1161 -> 1 + 1 + 6 + 1 = 9
        18 + 9 = 27 -> 2 + 7 = 9
        2304 + 9 = 2313 -> 2 + 3 + 1 + 3 = 9

        1. Noch eine Überlegung zu Unendlichkeit / Ewigkeit / Reinkarnation. Falls es die Unendlichkeit / Ewigkeit gibt, müsste die eigentliche Quelle passiv sein. Nehmen wir diese ominöse Ziffer 9. Diese Ziffer müsste ein passives Bauelement sein. Mir würde ein RFID Chip einfallen. Dieser Chip hat auch keine eigene Batterie. Es ist ein passives Bauelement, dass auf Signale reagiert. Selber ist dieser Chip jedoch passiv. Das Höchste der Welt wird oft „Gott“ bezeichnet. Für die Ewigkeit / Unendlichkeit gerüstet, müsste dieser „Gott“ eine passive ewige Quelle sein. Gott hat demnach nicht aktiv gehandelt, wie sehr viele Leute glauben.

        2. Warum habe ich denn keine Erinnerungen? Wie ist das möglich, wenn es Reinkarnation geben soll? Ich weiß nicht, wie diese Möglichkeit bestehen soll. Man kann sich jedoch ein wenig Grusel ausdenken. Festplatten zum Beispiel eignen sich für Grusel. Wenn eine volle Festplatte gelöscht / neu Formatiert wird, zeigt sie die VOLLE Speicherkapazität an. Die ganze Kapazität (500 GB zum Beispiel) wird wieder frei. Angeblich lässt sich der Inhalt vor der Löschung / Neuformatierung trotzdem wieder herstellen. Das erscheint irgendwie auch unmöglich. Es soll aber so sein

        3. > Vielleicht befinden wir uns in der Unendlichkeit. Die Ziffer 9 deutet auf diese Variante hin. […]

          Esoterischer Unsinn. Das ist der Inhalt der Neunerprobe, durch elementarste Betrachtungen von Kongruenzen auf einer dekadischen Zahlenbasis durch jeden Hobbymathematiker beweisbar.

        4. @Holger
          Interessant dazu wären Dr. Plichta mit dem Primzahlkreuz – der in die Schweiz gehen mußte – und vielleicht noch das „Global Scaling“ von Dr. Müller – der in die USA gehen durfte.
          Wir leben in einer pulsierenden Welt :

          Deshalb funktioniert auch die Einstrahlung von Informationen in die Welt und über das Licht und Wasser
          Alexander Lauterwasser: Wasser-Klang-Bilder — Das Geheimnis der Schwingungen im Wasser

      2. Der Behaviorismus kann nicht erklären, warum ein ‚weisses Papier‘ überhaupt reagiert – es könnte ja auch ’nichts‘ dem Betrachter seines Verhaltens anbieten. Hm – und wenn es denn schon reagiert auf einen Stimulus, so ist doch sehr interessant, daß es Stimuli gibt, die den ‚weissen Papieren‘ allen die gleiche Reaktion entlocken – gerade so, als ob die ‚weissen Tafeln‘ mit irgendeiner unsichtbaren Substanz IMPRÄGNIERT seien, mit Geheimtinte vielleicht, die auf den Stimulus ‚Wasser‘ reagiert und sichtbar wird.

        1. Entweder ist alles unglaublich oder alles ist unglaublich einfach. Ich weiß es nicht.

          3 gedoppelt ist 6
          6 gedoppelt ist 12 -> 1+2 = 3
          12 gedoppelt ist 24 -> 2 + 4 = 6
          24 gedoppelt ist 48 -> 4 + 8 = 12 -> 1 + 2 = 3
          48 gedoppelt ist 96 -> 9 + 6 = 15 -> 1 + 5 = 6

          Es ergibt sich 3, 6, 3, 6, 3, 6, 3, 6, etc. unendliche Reihenfolge

          Es gibt auch die unendliche Reihenfolge 9, 9, 9, 9, 9, 9, etc.

        2. Und es gibt noch eine Unendlichkeit:

          0 + 1 = 1
          1 gedoppelt = 2
          2 gedoppelt = 4
          4 gedoppelt = 8
          8 gedoppelt = 16 -> 1 + 6 = 7
          16 gedoppelt = 32 -> 3 + 2 = 5
          32 gedoppelt = 64 -> 6 + 4 = 10 -> 1 + 0 = 1

          Diese unendliche Reihenfolge lautet 1, 2, 4, 8, 7, 5

          In dieser Reihenfolge gibt es niemals 3, 6 oder 9

        3. Ich mag das Phi und die Fibonacci-Reihen und den goldenen Schnitt, wenn ich die wahrnehmen darf.
          Dazu gibt es sehr gute Herleitungen. Es verbindet die Quadratwurzel von 5 auch den Weg zum Pi und die Erkenntnis des pythagoreischen Kommas, der die Abweichung vom reinen Klang in unserer Schwingungsebene beschreibt. Diese Abweichung ist für die Stabilität der Schwingungsebene wichtig.
          Die harmonische Anordnung der Fenster 2 – 3 -5 in Kirchen zeugt vom Wissen, daß den einfachen Menschen nicht gegeben wurde.
          Es wird immer wieder „Ordnung aus dem Chaos“ entstehen – auch wenn das gewaltsam gemacht wird und nicht der Harmonie des Weltalls entspringt – die Harmonie stellt sich ein, zeitlos.
          Der Geist, der in die Materie geht und nach Vervollkommnung strebt ist immer vollkommen.
          Aber
          „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“
          Johann Wolfgang von Goethe

          wenn er alles nur mit dem Geist erfassen will.

  4. Ist doch nichts anderes als wieder ein Stück mehr DDR. Die geistig minder bemittelten „Murxisten“ ganz oben wollen die Eltern aus der Formung der zukünftigen Wähler heraushalten. Die Eltern sollen nur noch für das „Werfen“ zuständig sein.

  5. In der DDR wurde der gute Engel in der geltenden Staatsblödideologie „Jahresendflügelfigur“ genannt. Es gibt doch immer wieder neue Ideologien, die mit immer neuen Wortschöpfungen und Beherrschungsdummheiten glänzen. Es hat sich nur an einem nichts geändert. Ideologien sind immer gegen die Menschen und zu deren Beherrschung und Verdummung ausgerollt worden.

    1. Wenn man die Seite nicht betrachtet, daß man die tiefsten Schläfer nur mit immer größeren Mengen Wasser wach bekommt.

  6. Zum Thema „Akzeptanz“, wer hätte denn gedacht, daß wir noch im Krieg sind?
    Vor einer Weile wäre man noch als Verschwörungsketzer hingestellt worden,
    Ich kann mir nicht vorstellen, warum man diese Denkschublade noch einmal aufzieht – vielleicht brauchen die Menschenhalter die noch?

    US Präsident Donald Trump bietet Friedensvertrag mit Deutschland an!

  7. Das paßt zu Toleranz und Akzeptanz:

    Verschwörungstheorien 1 – Wie die Mainstream-Medien (MSM) ihre Hetzjagd gegen die Wahrheit betreiben

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