Zwischendurch: „Das Lumpengesindel“

Ein Märchen der Gebrüder Grimm

Wie ein Wirt beschloss, kein Lumpengesindel mehr in sein Haus zu nehmen – das viel verzehrt, nichts bezahlt und obendrein zum Dank Schabernack treibt, wobei Schabernack hier noch sehr sanft ausgedrückt ist.

Hähnchen sprach zum Hühnchen: „jetzt ist die Zeit wo die Nüsse reif werden, da wollen wir zusammen auf den Berg gehen und uns einmal recht satt essen, ehe sie das Eichhorn alle wegholt.“ „Ja,“ antwortete das Hühnchen, „komm, wir wollen uns eine Lust miteinander machen.“ Da gingen sie zusammen fort auf den Berg, und weil es ein heller Tag war, blieben sie bis zum Abend.

Lumpengesindel_Karl_Appold_Muenchner_Bilderbogen_375_01grimmbilder.wikia.com wiki Datei: Lumpengesindel Karl Appold Muenchner Bilderbogen 375 05.jpg

Nun weiß ich nicht ob sie sich so dick gegessen hatten, oder ob sie übermüthig geworden waren, kurz, sie wollten nicht zu Fuß nach Haus gehen, und das Hähnchen mußte einen kleinen Wagen von Nußschalen bauen. Als er fertig war, setzte sich Hühnchen hinein und sagte zum Hähnchen „du kannst dich nur immer vorspannen.“ „Du kommst mir recht,“ sagte das Hähnchen, „lieber geh ich zu Fuß nach Haus, als daß ich mich vorspannen lasse: nein, so haben wir nicht gewettet. Kutscher will ich wohl sein und auf dem Bock sitzen, aber selbst ziehen, das thu ich nicht.“

Wie sie so stritten, schnatterte eine Ente daher: „ihr Diebsvolk, wer hat euch geheißen in meinen Nußberg gehen? wartet, das soll euch schlecht bekommen!“ ging also mit aufgesperrtem Schnabel auf das Hähnchen los. Aber Hähnchen war auch nicht faul und stieg der Ente tüchtig zu Leib, endlich hackte es mit seinen Sporn so gewaltig auf sie los, daß sie um Gnade bat und sich gern zur Strafe vor den Wagen spannen ließ. Hähnchen setzte sich nun auf den Bock und war Kutscher, und darauf ging es fort in einem Jagen: „Ente, lauf zu was du kannst!“

Lumpengesindel_Karl_Appold_Muenchner_Bilderbogen_375_03grimmbilder.wikia.com wiki Datei: Lumpengesindel Karl Appold Muenchner Bilderbogen 375 03.jpg

Als sie ein Stück Weges gefahren waren, begegneten sie zwei Fußgängern, einer Stecknadel und einer Nähnadel. Sie riefen: „halt! halt!“ und sagten, es würde gleich stichdunkel werden, da könnten sie keinen Schritt weiter, auch wäre es so schmutzig auf der Straße, ob sie nicht ein wenig einsitzen könnten: sie wären auf der Schneiderherberge vor dem Thor gewesen und hätten sich beim Bier verspätet. Hähnchen, da es magere Leute waren, die nicht viel Platz einnahmen, ließ sie beide einsteigen, doch mußten sie versprechen ihm und seinem Hühnchen nicht auf die Füße zu treten.

Spät Abends kamen sie zu einem Wirthshaus, und weil sie die Nacht nicht weiter fahren wollten, die Ente auch nicht gut zu Fuß war und von einer Seite auf die andere fiel, so kehrten sie ein. Der Wirth machte anfangs viel Einwendungen, sein Haus wäre schon voll, gedachte auch wohl, es möchte keine vornehme Herrschaft sein, endlich aber, da sie süße Reden führten, er sollte das Ei haben, welches das Hühnchen unterwegs gelegt hatte, auch die Ente behalten, die alle Tage eins legte, so sagte er endlich, sie möchten die Nacht über bleiben.
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Nun ließen sie wieder frisch auftragen und lebten in Saus und Braus. Früh Morgens, als es dämmerte und noch alles schlief, weckte Hähnchen das Hühnchen, holte das Ei, pickte es auf, und sie verzehrten es zusammen; die Schalen aber warfen sie auf den Feuerherd. Dann gingen sie zu der Nähnadel, die noch schlief, packten sie beim Kopf, und steckten sie in das Sesselkissen des Wirths, die Stecknadel aber in sein Handtuch, endlich flogen sie, mir nichts dir nichts, über die Heide davon.

Die Ente, die gern unter freiem Himmel schlief, und im Hof geblieben war, hörte sie fortschnurren, machte sich munter, und fand einen Bach, auf dem sie hinab schwamm; und das ging geschwinder als vor dem Wagen. Ein paar Stunden später machte sich erst der Wirth aus den Federn, wusch sich und wollte sich am Handtuch abtrocknen, da fuhr ihm die Stecknadel über das Gesicht und machte ihm einen rothen Strich von einem Ohr zum andern: dann ging er in die Küche, und wollte sich eine Pfeife anstecken, wie er aber an den Herd kam, sprangen ihm die Eierschalen in die Augen.

„Heute Morgen will mir Alles an meinen Kopf,“ sagte er, und ließ sich verdrießlich auf seinen Großvaterstuhl nieder; aber geschwind fuhr er wieder in die Höhe, und schrie „auweh!“ denn die Nähnadel hatte ihn noch schlimmer und nicht in den Kopf gestochen. Nun war er vollends böse und hatte Verdacht auf die Gäste, die so spät gestern Abend gekommen waren; und wie er ging und sich nach ihnen umsah, waren sie fort.

Da that er einen Schwur, kein Lumpengesindel mehr in sein Haus zu nehmen, das viel verzehrt, nichts bezahlt, und zum Dank noch obendrein Schabernack treibt.

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       grimmbilder.wikia.com wiki Datei: Lumpengesindel Karl Appold Muenchner Bilderbogen 375 11.jpg

 

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38 Kommentare zu „Zwischendurch: „Das Lumpengesindel““

  1. „Biedermann und die Brandstifter“ – aktueller denn je, wird wie Schillers „Räuber“ an Deutschen Theatern nicht mehr gespielt.
    Den Linken sind diese Stücke zu heiß.

  2. Das erinnert mich an etwas ? Weiss aber nicht mehr an was……
    Lügengesindel aus 1000 und einer N8 ? Esels-und Ziegenliebhaber, Kameltreiber oder ao ?

  3. Das erinnert an das nicht mehr (sehr!) utopische Szenario: Neuwahlen und dann eine Regierung unter einem grünen Bundeskanzler! Pardon, BundeskanzlerIN.

  4. Das Märchen ist ein Gleichnis und wie jedes Gleichnis hinkt es. Die Zuwanderer sind nicht das Problem, dafür gebe es Gesetze. Die, die Gesetze außer Kraft setzen, die Zuwanderung organisieren und bezahlen, die sind das Problem.
    Zu nennen sind die Organisationen, die sichtbar die Migration fordern. Das sind vor allem der Papst und die Freimaurer, die die „Ordo ab Chao“ Strategie verfolgen. Aber auch das sind nur die Werkzeuge und sie haben nicht die Macht des Rates der 13 oder des Rates der 9, des Komitees der 300 oder die EL.IT.E schlechthin, wie sich die Bruderschaft gern nennen läßt.
    Die Sklavenhalter und Organisatoren der Konflikte auf der Erde lassen grüßen.

    Ein Denkanstoß zum Systemverständnis: Warum kann eine Bank auf der Basis ihres Kreditvertrages die neunfache Geldmenge schöpfen?

    Ganz einfach: Der Treuhänder der Person bekommt 10 Prozent und der Begünstigte kann sich 90 Prozent nehmen.

    1. @Drusius
      Jede Sache hat verschiedene Aspekte. Das vorliegende Märchen enthält den Aspekt des Benehmens der Gäste und des Verhaltens und der Reaktion des Wirtes.

      Bezogen auf die Millionen Gäste in Deutschland geht es also darum, wie der Wirt Deutschland auf so die Gastfreundschaft missbrauchende Leute vernünftigerweise reagieren müsste. Und wenn es nicht die gewählten Vertreter des Volkes tun, weil sie Marionetten von Hintergrundkreisen sind, dann wenigstens das Volk, als der eigentliche Herr im Hause.

      Die Sklavenhalter können nur in dem Maße wirken, als die Menschen sich zu Sklaven machen lassen, die nicht mehr vernünftig reagieren. Also das Märchen spricht diesen inneren Widerstand im Menschen an: „Da that er einen Schwur, kein Lumpengesindel mehr in sein Haus zu nehmen, …“
      Im Märchen ist das Gesindel ja von selbst abgehauen. Bei uns ginge es dazu auch darum, das noch im Haus befindliche rauszuschmeißen.

      1. @hwludwig

        „Die Sklavenhalter können nur in dem Maße wirken, als die Menschen sich zu Sklaven machen lassen…“

        Ich schätze, wir sind alle zu Sklaven gemacht worden. Wir haben diesen „Namen“ – und diese Name gehört nicht uns selber. Wir sind Treuhänder davon. Außerdem sind wir durch den Namen eine Person – und mitnichten Menschen. Ich schätze, wir sitzen sowieso alle – weltweit sogar – in der Sklavenfalle

        1. Mach einen Vertrag mit der Person (eigentlich ist es ein Bündel von Verträgen), dazu eine Lebenderklärung und erkläre Dich zum Begünstigten der Person. Dann bist Du in einer anderen Rechtsfiktion in der die Rechte durch die Machthaber ebenso benutzt werden, wie sie es wollen, wie in der anderen Fiktion. Es wird nur immer eine Fiktion von einer anderen umhüllt.

      2. Das ist schon klar, aber wenn der Fürst von nebenan das Haus des Wirtes einfach vermietet oder zur Nutzung freigibt, ohne den Wirt zu fragen und ihm die Leute permanent auf den Hals schickt, nützt es auch nichts mehr, sich gegen die „Geschickten“ zu wenden.
        Da muß man sich etwas anderes einfallen lassen.

        1. @Drusius
          Ja schon, aber es kommt hier darauf an, ob die ausgeschalteten Wirtsleut noch oder wieder genug inneren Widerstand haben, das weiter hinzunehmen und sowohl „das Lumpengesindel der politischen Kaste“ (Thilo Hahn) als das von außen kommende aus dem Haus zu schmeißen.

        2. Der dänische Augenarzt Anders, der die Seite new.euro-med.dk betreibt, ist eine Pflichtlektüre für den kritischen Zeitgeist. Habe ich heute morgen auch gelesen. Viele verstehen den Text überhaupt nicht, weil die Voraussetzungen nicht vorhanden sind.
          Von der Thematik ähnlich ist Henry Makow. Sein gestriger Artikel https://www.henrymakow.com/2018/10/hate-emanates-from-the-left.html zeigt, dass der politische Ausblick mit immer mehr Gewaltbereitschaft einhergeht und dass diese Bereitschaft von Links kommt, was historisch belegbar ist (siehe hierzu u.a Martin Armstrong). Es hat den Anschein, dass sich Geschichte wiederholt. Die Zeichen sind für den der sehen kann ersichtlich. Und wer den Lauf der Geschichte kennt muss hilflos zusehen wie das Drama seinen Lauf nimmt.

          Kleine Anmerkung zur Hessenwahl und zu Wahlen allgemein. Die Umfragen liegen mittlerweile sehr dicht an den Ergebnissen.

        3. Genau so ist es. Der Fürst vom Ländle schickt das Gesindel aus aller Welt in die Herberge des ehrbaren Gastwirtes. Der Wirt ist also nicht mehr der Herr im eigenen Haus.
          In dem Märchen ist er aber noch Herr im eigenen Hause, insoweit besteht also heute kein Bezug zur Realität, ein schönes Märchen halt.
          Zu bewundern hier wieder ein Teil des großen deutschen Kulturschatzes, die Märchen und die Illustrationen, wo man sich gern an die Kindheit erinnert und die Märchenvorlesungen der Großeltern.

        4. Aus der Mischung der Menschen soll laut Blavatsky die neue Wurzelrasse entstehen.

          Auf jeden Fall läuft das Programm „Clash of Civilizations“ – wie geplant und dann dürfte man die http://www.deagel.com/country/Germany_c0078.aspx -Zahlen wohl als geplant annehmen.
          In einen begrenzten Raum eine unbegrenzte Zuwanderung zu organisieren, zielt immer auf Zerstörung.

        5. @Tom
          Bei Makow können Sie auch folgendes finden:

          “Wir kontrollieren sowohl links als auch rechts” — Kuhn Loeb Bankier
          Read more at https://henrymakow.com/deutsche/?_ga=2.198781615.1263295302.1540790802-1852737550.1540790802#rl5MbOcE4Pu3rMRf.99

          Deshalb, Politik, wie auch Wahlen, sind das Theater für die Deppen.
          Aber die Banken sind nur die „Begünstigten“ der Person. Sie sind nicht die Erschaffer. Deswegen lohnt es sich nur sekundär, einen Blick auf diese Strukturen zu werden. Der globale Pädiktor regiert aber nicht nur über Strukturen, sondern auch scheinbar strukturlos.
          Wer hat 2013 die Legitimität der Tot-Mann-Firmen aufgehoben? Der Papst! Und wer steht hinter dem weißen Papst? Der schwarze Papst! Und wer hat die Papst-Macht erschaffen? Es dürften die 12 Cohans gewesen sein, die für die Familien stehen. Dahinter fängt es laut den Hermetikern an, etwas geistig zu werden. Aber die Meisten dürften sowieso schon ausgestiegen sein.

          Auch die City of London und die Crown (alle Länder sind Crown-Kolonien oder Crown-Länder, BAR-Association, Handelsrecht) sind nur Produkte einer Macht, die auch die magischen Rituale der „hermetischen 4“ nutzt (zur Machtfundierung).
          Aber auch das sind nur GE-danken der EL-ite, die hierher KA-men und schon länger hier sind und ein Denkschema für Fortgeschrittene bilden könnten.

        6. Wegen der Aufhebung der Legitimität der Tot-Mann-Firmen ist es erforderlich eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen. Und seit etwa 1890 hört man Reden der Päpste über die Neue Weltordnung, etwa 1776 wurde die bisherige Weltordnung ausgerollt, die seit 882 (City of London) vorbereitet wurde – nur um einmal den Rahmen zu sehen und die Langfristigkeit zu sehen, die für Menschen wegen der begrenzten Lebensdauer eher untypisch ist.

      3. Das ganze System läuft nur durch die Veranstaltung von Konflikten und Kriegen.
        Dieses mal wird bei uns das Spiel organisiert.

  5. Das Lumpengesindel ist doch wohl eher die politische Kaste und der gastgebende Wirt das Volk! (Art.20.2 GG)
    Dumm nur, wenn seitens des eigentlichen Souveräns vergessen wird, wer der rechte Herr im Hause ist.

  6. Aus linksgrüner Perspektive muss man sagen, dass dieser Wirt sehr böse und ausgrenzend reagiert hat. Ein typischer Nazi, der Fremde hasst. Er hätte einsehen müssen dass es seine Forderungen nach Bezahlung sind, welche die armen Opfer, die seine Gäste waren, so in die Enge getrieben hat.

    1. @Realistischer
      Glauben Sie nur jeder Ideologie, wiederholen Sie deren Leitsätze und Menschen werden durch programmierte Gegensätze sterben. Das ist bei jeder Ideologie so. Alles, was als Ideologie den Menschen aufs Auge programmiert wird, ist Ideologie – sonst gebe es keine Konflikte und Kriege – ist zu vermuten. Es gibt keine Gleichheit, nur eine Gleichwertigkeit, nur um damit anzufangen.
      Eigenes Denken, soweit es das gibt, und das Hören auf das Herz sind das, was wir haben

        1. Zu den Hintergründen ist auch interessant:
          Henry Makow & Alexander Gottwald Interview NWO Hitler Putin Anti-Semitism Feminism (deutsche UT)

      1. Auch die Gleichwertigkeit gibt es nicht, oder ist etwa der Massenmörder gleich viel wert wie die alleinerziehende Mutter? Und wenn ja – welcher Wertmaßstab steht dahinter? Etwa, dass es so ist wie es ist und man nichts machen kann? Bitte, das sind ja keine Werte, das ist nur Ohnmacht.
        Die linksgrüne Ideologie ist im Wesentlichen die christliche Ideologie, und die besagt dass man selbst keinen Lebenswert haben darf sondern sich für andere aufopfern muss, für Fremde. Deshalb auch der dringende Bedarf an Moslems, die haben unbedingten Lebenswert, ganz egal was sie tun.
        Es sind also selbst in der linksgrünen Ideologie nicht alle gleich viel wert, denn die einen sind Menschen und als solche alle gleich viel wert, die anderen aber sind keine Menschen sondern müssen helfen, sich aufopfern, um auch gleich viel wert zu sein – oder sonst sind sie Nazi usw., also unwert.

        1. @Realistischer
          Vor Gott schon. Vor seinen Kindern, seiner Mutter vielleicht schon.
          …Auch die Gleichwertigkeit gibt es nicht ..
          Vor denen, die UR-teilen und Verurteilen wird er gleichwertig mit einem Nicht-Mörder behandelt, sonst gebe es den Maßstab überhaupt nicht, nach dem ein Mörder ausgegrenzt wird.

  7. Das Märchen ist vom 19. Mai 1812 und wurde den Gebrüdern Grimm von August v. Haxthausen erzählt.

    Es kann wohl auch als eine „prophetische“ Warnung an den Deutschen Michel, herrlich ins Bild als Wirt gesetzt, verstanden werden. Offenbar muss der deutsche Michel-Wirt erst diese Erfahrung unliebsamer Überraschungen durch „Gäste“ in seinem Hause machen, bevor in die Lage versetzt wird, sich endgültig zum Schwur zu besinnen.
    Zunächst hat er offenbar noch gut funktionierende „Abwehr-Instinkte“, die ihn vor diesen Gästen warnen, lässt sich dann aber durch Versprechungen auf Vorteile und süße Reden einlullen; er ist halt grenzenlos naiv, fast schon dumm, (zu) gutgläubig, jedenfalls ein recht tumber Tor, der Michelwirt – und dadurch der (verlogenen) Schläue seiner Gäste haushoch unterlegen.
    Die Geschichte erinnert mich jedenfalls daran, wie gut es ist sich selbst zu vertrauen und sich nicht regelmäßig ein X für ein U von einer „Schlange“ einsäuseln zu lassen. Habe nicht nur den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen, sondern vertraue Dir selbst- im Zweifelsfalle immer ein bisserl mehr, als dem verführerisch-süßen Gesülze der Anderen.

  8. Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt, verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.

    (Ernst Moritz Arndt, (1769 – 1860), deutscher Professor für Theologie und Verleger, wegen seiner antinapoleonischen Flugschrift „Geist der Zeit“ 1806-1809 im Asyl in Stockholm)

    Vielleicht machen Sie sich zur Erholung von diesem ganzen Stress heute Abend zur besten Sendezeit mal so einen richtig erholsamen Couchaufenthalt vor dem Fernseher. Da können Sie dann sehen:
    Sat.1
    20:15
    Navy CIS
    Krimiserie | 2018 | 60 Min.
    21:15
    NCIS: Los Angeles
    22:15
    Hawaii Five-0
    23:15
    Scorpion
    00:05
    Hawaii Five-0

    ODER:

    kabel eins
    20:15
    Running Man
    SciFi-Actionfilm | 1987 | 115 Min.
    22:10
    John Rambo
    23:45
    Running Man
    01:30
    kabel eins late news
    01:35
    John Rambo
    03:40
    Black Forest

    Der englische Propagandaminister des II. WK hatte ja bereits in Aussicht gestellt, dass der Krieg erst dann ganz und endgültig gewonnen sei, wenn die Deutschen sich selbst verleugnen, ablehnen, hassen würden. Und weil das noch nicht ganz erreicht ist, haben wir auch noch keinen Friedensvertrag.

    1. Was nützen diese Informationen, wenn man kein Fernsehen mehr hat?
      Wozu brauche ich den Müll? Ist doch alles kalter Kaffee ohne Erkenntniszuwachs!
      Was nützt die Wahrheit, wenn man keinen Empfänger mehr hat oder eine andere Frequenz.
      Wobei Wahrheit auch nur eine temporäre Erkenntnislage ist.

      Da lege ich mir schon eher die Wassermusik ein.

  9. Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.

    Egal wie man es dreht und wendet – die SCHULD trägt immer der, der die VERANTWORTUNG hat.

    Jedenfalls kann der Wirt nicht sagen, der Kater, der ihm nachts im Traum erschien, als er tief und fest geschlafen hat, hätte ihn nicht gewarnt.

    Tempora mutantur (24.08.–29.10.2018)

    1. Im BAR-System ist der Treuhänder immer der Depp. Der Begünstigte und der Administrator waschen ihre Hände in UN-SCHULD. Deswegen muß der BAR-Richter dem Menschen, der erscheint, die Rolle des Treuhänders für die tote Person aufdrängen. Dazu gibt es erst einmal die 12 BAR-Vermutungen, die zurückgewiesen werden müssen, ohne daß der Treuhänder das weiß. Ansonsten ist er sowieso schuldig und ein Idiot. Ahnen Sie vielleicht, was der Wirt in unserem Spiel nicht weiß?
      Es könnte einen Hintergrund und einen Untergrund geben. Hintergrund – vielleicht ist der Wirt in geistiger Resonanz mit dem Lumpenpack, vielleicht fühlt er sich so – aus Kriegstrauma, aus Schuldverteilung aus Programmierung im Schulsystem und aus der gesamten Manipulation heraus. Vielleicht gibt es im Untergrund ein Organisation, sagen wir eine Räuberbande, die die Gesetze der Manipulation und Steuerung des Menschen kennt und nutzt?

      1. Ein wenig zum Hintergrund – souverän entscheiden

        MERKEL RÜCKZUG / POLITIK DEUTSCHLAND / WELTPOLITIK / WELTGESCHICHTE SPIRITUELL / WELTHERRSCHAFT

        Frau Merkel macht keine eigenständige Politik, soweit man das ohne Schwierigkeiten erkennen kann.

        1. Natürlich macht Merkel keine eigenständige Politik. Das muss man nicht diskutieren, was in Deutschland nicht möglich ist, man weis es – Punkt. Gehen Sie mal auf die Seite www. patriotmouse.com .
          Die deutschsprachigen Blogs haben sich der Meinungsdiktatur angepasst. Für das Protokoll meines gekürzten Kommentares der Link, falls jemand Armstrong in Gänze lesen möchte:
          https://www.armstrongeconomics.com/international-news/europes-current-economy/merkel-has-been-the-face-of-europe-so-get-ready/

        2. @ Tom
          Der Link ist interessant, danke. Wir sollen noch sehen, daß das eigenständige Denken verfolgt wird, wenn der Geist der Freiheit nicht langsam in den Menschen erwacht.
          Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ bedeutet ja auch schon auf gut Deutsch „Halts Maul!“.
          Nur wurde der etwas „dämonkratisch“ oberflächlich weich gewaschen.

  10. Übersetzung Martin Armstrong von heute:
    Merkel war das Gesicht Europas – also macht euch bereit!
    Blog/ECM
    Geschrieben 30. Oktober 2018 von Martin Armstrong

    Merkel war das Gesicht Europas – gut, schlecht oder gleichgültig. Deutschland war die wichtigste Volkswirtschaft in Europa, Frankreich der zweitgrößte. Wir müssen verstehen, dass das Schicksal des Euro von dieser Position Merkels abhängt. Sie war eine überzeugte Verfechterin der Sparsamkeit, und die Grünen und die AfD erheben sich, weil Merkel ihre Einwanderungspolitik fortsetzt. Anstatt zu erkennen, dass sie einen großen Fehler machen und ihn sofort angehen kann, hat sie das typische Politiker-Manöver durchgeführt – alle anderen beschuldigen und leugnen, dass es ihre Politik war.

  11. Die Füllung des Gasthauses in unserem Märchen wird in der Realität nach dem Machiavellischen System organisiert. Das System ist erfolgreich, wenn der Erschaffer des Problems:

    1. Es schafft, Menschen gegeneinander kämpfen zu lassen und nicht gegen den Urheber.
    2. Er nicht als wahrer Anstifter der Konflikte in Erscheinung tritt.
    3. Er alle streitenden Parteien unterstützt und steuern kann.
    4. Er als wohlwollende Instanz gilt, die den Konflikt beenden kann.

    Die Menschen sollen zerstritten bleiben, dann kann man erfolgreich herrschen. Das ist seit dem Turmbau von Babel her immer die gleiche Strategie.

  12. wer will die Parabel auslegen?

    hier sind meine Gedanken:

    Hähnchen & Hühnchen, fettgefressen auf fremdem Acker und satt, sind nicht die auf den 1ten Blick vermuteten „Flüchtilanten“, Nadel und Stricknadel sind nur die zugestiegenen Nutzniesser, die geduldeten Mitreisenden, die aufgenommen und versorgt werden und „mitmachen“

    Geschädigter ist natürlich der gutmütige Wirt, er trägt ja auch Michel´s Schlafmütze…..:-)

    die Ente ist nur das Vehikel, das die ungewöhnliche Reise vereinfacht und sich rechtzeitig verflüchtigt……könnte das „unser“ Bundestag sein ?

    Nadel und Stricknadel verursachen recht sichtbare Schäden am Michel, sicher hat er sie im Zorn verbogen, verbrannt und verflucht…….

    die eigentlichen „Verursacher“ aber sind „auf und davon“…nicht greifbar und ….wenn sie nicht gestorben sind, treiben sie ihr Unwesen noch heute…..lach, früher mglw. im Nachbarsdorf, heute in Paraguay oder anderen „sicheren Orten“, wo keiner Regressansprüche anmelden kann………

    Resümee:….nimm´was geht und denk´dran….jeden Tag steht ein Dummer Michel auf…..oder 80 Millionen……….

    „Hühnchen und Hähnchen“ sitzen heute (noch) im Bundestag und werden immer fetter, fragt man nach, sagen sie: „was interessiert uns unser Geschwätz von gestern“….oder auch „jetzt sind sie halt da“, oder „damals war das alternativlos“

  13. Viele Generationen werden die Untaten von Merkel in Zukunft als solche Erzählungen erfahren können und werden sich vielleicht auch darüber amüsieren, wie bei einem Märchen von Grimm, aber vorerst wäre diese Unperson zuerst weg zu kriegen von der Bildfläche!

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