Pfingsten, die freie Individualität und die antichristliche Kraft des Islam

Das Christentum ist größer als eine Religion. Es ist zentrales Ereignis menschheitlicher Geistesentwicklung, ob man daran glaubt oder nicht. So steht das Pfingstgeschehen in einem tiefen Zusammenhang mit der europäischen Entwicklung des Menschen zur freien, sich selbst bestimmenden Individualität, die sich zunehmend einem antichristlichen religiösen Totalitarismus ausgesetzt sieht, der in seinem eigenen Hause bedrohlich heranwächst. Eine notwendige Besinnung in den Zeiten der Geistverwirrung und der Herrschaft des Unrechts.

Die Menschheit ist immer in einer seelisch-geistigen Entwicklung begriffen, die sich nicht irgendwie auf wundersame Weise aus materiellen Prozessen ergibt, sondern die von über dem Menschen stehenden göttlichen Mächten impulsiert wird. Dabei spielen die Religionen, durch die sich die Menschen mit ihnen in Verbindung zu setzen suchen, eine wesentliche Rolle der Bewusstwerdung. Gerade an der langen Entwicklung des innersten Wesens des Menschen, seinem „Ich“, das seinen Ursprung nicht im Irdischen, sondern in höheren Welten haben muss, kann man den Einfluss göttlicher Wesen besonders deutlich wahrnehmen, wie er in den Religionen ausgesprochen wird.

Das Ich-Erlebnis im Judentum

„Jahve“, der Gott des jüdischen Volkes, der immer als „Herr“ angeredet wurde, heißt übersetzt „Ich bin“. Auf die Frage des Moses an den ihm im brennenden Dornbusch Erscheinenden, was sein Name sei, antwortete er: „Ehjeh ascher ehjeh“, was zumeist übersetzt wird: „Ich bin der Ich bin“. Das bedeutet so viel wie: „Ich bin derjenige, der war, der ist und der sein wird.Ich bin die Einheit in der Folge der Zeit. Ich bin die Identität des Ich, die sich selbst gleich bleibt in den Metamorphosen, die erfolgen im Laufe der Zeit.“ 1

Durch die Jahve-Kräfte, mit denen sich der jüdische Mensch im Allerheiligsten seiner Seele verband, entstand in ihm die Fähigkeit, sich in allem Wechsel als ein mit sich identisch bleibendes Wesen zu erleben, als ein Sohn des göttlichen „Ich bin“, das sich als der „Herr“ über alle wechselnden Seelenkräfte begreift, die es immer mehr zu beherrschen gilt.
Die Erfahrung des „Ich bin“ ist der Ursprung des Monotheismus. Wo das Monos, das Einzelne der Ich-haften Selbsterfahrung des Menschen entsteht, wird auch die Gottheit monotheistisch aufgefasst.

Doch war im Judentum die Erfahrung des Ich noch an das Leben in einem hebräischen Leibe gebunden. Jahve, das „Ich bin“, wurde im gemeinsamen Blute der Volksgemeinschaft erlebt, das gleichsam von Abraham durch die Generationen herunterrann. Nur wer Jude war, konnte an dem Ich- und dem damit verbundenen Monos-Erlebnis des Jahve teilnehmen, alle anderen Menschen waren für den Juden Heiden, die noch in der Vielgötterei verharrten. Das Ich war eingebettet in das Gruppenbewusstsein des Volkes, hatte sich noch nicht zu einem von allen Gruppenbindungen unabhängigen, sich von innen selbst führenden Ich emanzipiert. Es war insofern noch wie in einer Mutterhülle der Volksseele geborgen und von außen bestimmt.

Dies bedingte auch eine seelische Lenkung von außen. So wie von Abraham der Impuls ausging, die Leiblichkeit rein zu erhalten, damit das göttliche „Ich bin“ im Blute leben konnte, so ging von Moses der Impuls aus, die Seele rein zu halten, und sie nur mit den göttlichen Geboten, den Gesetzen der rechten Lebensführung zu erfüllen, in denen das Ich leben konnte. Das Ich war noch nicht imstande, sich von innen selbst zu bestimmen; es mussten ihm zur Entfaltung und Stabilisierung seines Wesens noch von außen Entwicklungslinien gegeben werden. Der Mensch konnte dem göttlichen „Ich bin“, nur dadurch treu bleiben, dass er dessen Gesetz erfüllte, das seinem eigenen Ich die rechte Richtung gab. Die Zehn Gebote sind zehn Richtlinien für die Ich-Entwicklung des Menschen, damit es immer kräftiger und selbständiger werden konnte.

Die Zehn Gebote

Luthers Übersetzung der Zehn Gebote ist insofern unzureichend, dass sie nicht diesen Zusammenhang des göttlichen „Ich bin“ mit dem „Ich“ des Menschen zum Ausdruck bringt. Bei ihm lautet die Kurzfassung des 1. Gebotes: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

„Der Herr“ ist aber das „Ich bin“ nicht nur im Gotte, sondern auch im Menschen. Daher übersetzte Rudolf Steiner aus diesem Sinnzusammenhang heraus den Urtext der Langfassung des 1. Gebotes:
„Ich bin das ewig Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht Mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über Mich stellen. … Denn Ich bin als das Ewige in dir und bin ein fortwirkendes Göttliches.“ 2 ….
Der jüdische Mensch sollte sein Ich als Spross des göttlichen Ur-Ich erkennen, das ihn zur Freiheit führen will, was in der ägyptischen Gefangenschaft nicht möglich war, wo der Mensch noch der äußeren suggestiven Führung der Priester unterstand.

Auch im 3. Gebot kommt es auf diese innere Ich-Beziehung an. „Du sollst den Feiertag heiligen“ bleibt da äußerlich, auch wenn man die Luther´sche Übersetzung der Begründung in Moses 2. 20, Vers 8-11 hinzunimmt.
Rudolf Steiner übersetzt diese Langfassung sinngemäß:
Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild Meines Daseins werde. Denn, was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun und deines Sohnes Tun und deiner Tochter Tun und deiner Knechte Tun und deines Viehes Tun und dessen, was sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußeren zugewandt sein; am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.“

Die ersten drei Gebote fordern, wie der Mensch den Quell seines Ich im Gottes-Ich suchen soll. Im 4. Gebot (Verhältnis zu den Eltern) wird der Übergang zum sozialen Leben vollzogen, und alle folgenden Gebote, die eigentlich Verbote sind, haben den unausgesprochenen Appell zur Grundlage, nicht nur das eigene Ich, sondern auch das Ich im anderen Menschen zu achten, womit die Grundregel des sozialen Lebens gekennzeichnet ist: Sieh in deinem Nebenmenschen ebenso ein Abbild des göttlichen Ich, das du wertschätzen sollst, wie dein eigenes Ich. Das ist die geistige Begründung der Gleichheit vor dem Gesetz.

Die Voraussetzung der Freiheit

Wenn das Ich aus Entwicklungsgründen noch der Außenlenkung des Gesetzes bedurfte, dann musste einmal das Stadium erreicht werden, in dem es reif wurde, sich selbst zu bestimmen, in dem das Gesetz also seine Aufgabe erfüllt hatte. Es liegt im Wesen des Gesetzes zur Förderung der Ich-Werdung, dass es im Laufe der Entwicklung aufhören muss, ein von außen gebotenes Gesetz zu sein. Der Sinn des mosaischen Gesetzes erfüllt sich im Ende seines äußeren Zwanges. Die Treue dem Ich-Gesetz gegenüber muss den Menschen dazu führen, keines Gesetzes mehr zu bedürfen, das ihn von außen bestimmt.

Das bedeutet, dass der Inhalt des zunächst von außen gegebenen Gesetzes nach innen in die Einsicht des Ich zieht als etwas, das sozusagen zu seinem eigenen Lebenselement wird. Das Gesetz will in den ureigenen und freien Willen des Menschen selbst verwandelt werden. In der Freiheit des Menschen findet jedes Gesetz seine entwicklungsgeschichtliche Erfüllung.
„Es geht darum, dass der Mensch sich dieses Gesetz so aneignet, so mit eigenem Denken durchdringt, dass es ihm immer mehr einleuchtet, dass es zum Gesetz des eigenen Denkens selbst wird, so dass dasjenige, was Jahve will, zu dem wird, was der Mensch aus ureigenstem ichhaftem Wesen selbst will.“ 3
Friedrich Schiller dichtete in diesem Sinne unter „Das Ideal und das Leben“:
„Nehmt die Gottheit auf in euren Willen;
Und sie steigt von ihrem Weltenthron.“

Doch um diesen Prozess nach innen zu erreichen, reichte die Kraft des Gottes eines einzelnen Volkes nicht aus. Denn das „Ich“ macht ja im Grunde den Wesenskern eines jeden Menschen aus, gleich welchem Volke er angehört; es ist etwas allgemein Menschliches. Jahve, der Volksgott der Juden, musste von einem ihm zwar verwandten, aber viel höheren Geist abgelöst werden, der der Gott der ganzen Menschheit, der Spender des menschlichen Ich überhaupt ist. Er musste die volle Kraft des „Ich bin“ in die einzelnen Menschen zu ihrer Verselbständigung hineintragen.

Christus

Aus dem Judentum als Volksreligion wuchs das Christentum heraus, das sich, jene überwindend und ablösend, als eine Menschheitsreligion ausbreitete. Und aus dem Johannes-Evangelium tönt uns entgegen, wie Christus den Menschen z. B. zuruft: „Ich bin das Licht der Welt.“ „Ich bin die Tür.“ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“  Er spricht hier nicht nur von sich, dem göttlichen Sohn, sondern zugleich wörtlich von dem „Ich bin“, das als sein innerstes göttliches Wesen in ihm selbst und ebenso in jedem Menschen wirkt. Das „Ich bin“ ist der Weg der Entwicklung des Menschen und die Wahrheit seines Wesens, die sein eigentliches höheres, über den Volkszusammenhang hinausgehendes Leben ausmacht.

Wenn Christus nach dem griechischen Originaltext des Johannes-Evangeliums die Worte „Ich bin“ spricht, übersetzt Luther immer „Ich bin es“, z. B. „Ich bin es, fürchtet euch nicht“ (Joh. 6, 20). Und im sprachlichen Zusammenhang ist das in vielen Fällen auch nicht falsch. Eigentümlicherweise lautet der griechische Wortlaut aber immer „Ich bin“, ohne ein „es“. Welch ein anderes Gewicht erhalten dann die Worte: „Ich bin – fürchtet euch nicht.“

Im Prolog des Johannes-Evangeliums wird Christus als der Logos, das Wort, bezeichnet, aus dem alles entstanden ist, und das selbst auf die Erde herab kam und menschliche Gestalt annahm. Das heißt, er zog ein in Leib und Seele eines einzelnen Menschen, den Jesus von Nazareth, so dass das göttliche allgemein menschliche „Ich bin“ jetzt aus dem Innersten eines Menschen heraus wirkte und sprach. Dieser hob sich damit aus der Volksgebundenheit heraus in die Späre der Gesamt-Menschheit. Im Opfertod auf Golgatha ging das göttliche „Ich bin“ über sein Einzeldasein hinaus und gab sich mit all seinen Lebenskräften an die ganze Menschheit hin, um an Pfingsten die Flamme seiner Ich-Kräfte zu zerteilen und sie im Ich jedes einzelnen Menschen, der sich ihm öffnet, befruchtend aufleuchten zu lassen.

Das Allgemein-Menschliche des so befruchteten Ich wirkte bei den Jüngern so, dass sie von vielen Menschen aus den verschiedensten Völkern und Sprachen verstanden wurden; das Trennende der Volks- und Sprachbarrieren wurde aufgehoben. In dem Maße, in dem sich Pfingsten im Ich des Menschen realisiert, hat sich das Zentrum aller moralischen Impulse vom äußeren göttlichen Ich in das Innere des Menschen-Ichs selbst verlagert. Das Gesetz ist insoweit an sein Entwicklungsziel gekommen. Dessen Inhalt wird dadurch nicht aufgehoben, aber der Zwang von außen hat seine Berechtigung verloren, insofern sich nun der Mensch aus Erkenntnis in Freiheit den Impuls seines moralischen Handelns selbst geben kann.

Daher sagte Christus auch: „Ihr sollt nicht denken, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Meine Aufgabe ist nicht aufzulösen, sondern zu erfüllen.“  Die Erfüllung besteht darin, dass der Mensch nun die Kraft haben kann, aus Erkenntnis der Wahrheit sein Handeln selbst frei bestimmen zu können: „… und ihr werden die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Das Allgemein-Menschliche des Ich gehört nicht den Blutsgemeinschaften der Familie, Sippe oder eines Volkes an, von denen es nun noch durch Gruppenregeln und Gesetze bestimmt werden dürfte. Der leibliche Bruder ist nur das Vorbild für den Menschen, der ihm in gleichem allgemein-menschlichem Geiste begegnet und dadurch zum Menschenbruder wird. Christus zeigte selbst wegweisend die Richtung der Entwicklung, wie Matthäus es im 12. Kap., V. 47 f. schildert:
Und jemand sagte ihm: Siehe, draußen stehen deine Mutter und deine Brüder und wünschen mit dir zu sprechen. Und er antwortete dem, der zu ihm sprach: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus und wies auf seine Jünger und sprach: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Wer aus dem Willen meines Vaters in den Himmeln handelt, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“

Es ist von tiefer entwicklungsgeschichtlicher Symbolik, dass das Pfingsterlebnis des Jünger-Kreises genau an dem Festtag stattfand, an dem die Juden neben dem ersten Erntefest im Jahreslauf stets die Offenbarung der Zehn Gebote auf dem Sinai feierten. Nach der alten Tradition sollte sich sieben Wochen nach dem Auszug aus Ägypten die Kundgebung des göttlichen Willens durch Moses vollzogen haben. Das Feiern des vorbildhaften Geschehens der von Christus gesandten feurigen Zungen der göttlichen Ich-Kraft, die in die Seelen der Jünger einzogen, löste das Gedenken an den Empfang des Gesetzes ab, das seine Erfüllung gefunden hatte. – Und ist der merkwürdige Umstand Zufall, dass das Wort ICH, wie es sich in der deutschen Sprache herausentwickelt hat, aus eben den Buchstaben gebildet ist, welche die Initialen von Jesus Christus sind?

Die gesellschaftliche Gegenwart

Wenn wir die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse und Impulse verstehen wollen, müssen wir die geistigen Entwicklungsprozesse aufsuchen, aus denen sie hervorgegangen sind. Die staatlich-rechtliche, kulturelle und soziale Entwicklung Europas ist ohne den Einfluss der jüdisch-christlichen Geistesentwicklung nicht zu denken. Dabei die impulsierenden Einwirkungen über dem Menschen stehender göttlicher Wesen auszublenden, wie sie historisch dokumentiert sind, wäre eine unzulässige Verkürzung der Wirklichkeit, die nichts erklärt, sondern Verständnislosigkeit verbreitet.

Der Mensch steht heute im Spannungsfeld zwischen Gesetz und Freiheit. Es gibt natürlich kein Entweder – Oder, sondern nur ein Sowohl – Als auch. Jeder Mensch ist in Entwicklung begriffen, und jeder steht an einem anderen Punkt. Freiheit ist natürlich nicht in breiter Front mit einem Sprung zu erreichen, sondern immer nur partiell. Das heißt, jeder ist noch mehr oder weniger unfrei und bedarf des Gesetzes. Und jeder ringt sich mehr oder weniger zu selbstbestimmten, freien Handlungen durch. Ein Gesetz, das ihm vorschreibt, was er aus eigener Erkenntnis sowieso frei ausführt, stört ihn nicht, während es ein anderer noch benötigt. In anderen Fällen kann es umgekehrt sein. Doch Gesetze, die der Gerechtigkeit nicht entsprechen, sind von dem insoweit Freien schwer zu ertragen und fordern zur demokratischen Korrektur auf.
Vor uns allen liegt ein weites Feld der Entwicklung. Sie geschieht aber nicht von allein, sondern nur aus dem freien Entschluss und der Kraft des sich selbst erkennenden Ich-bin.

Doch nicht nur im Menscheninneren bauen sich dagegen Hindernisse auf. Durch die grenzenlose Einwanderungspolitik geistloser Parteien-Cliquen dringen mit Millionen Menschen aus Vorderasien und Afrika ein archaischer Kollektivismus und eine absolut freiheitsfeindliche Unterwerfungsreligion nach Europa. Was jahrhundertelang in vielen aufopfernden Kämpfen ferngehalten werden konnte, bildet nun eine unmittelbare alltägliche Konfrontation und Bedrohung der europäisch-christlichen Freiheitsentwicklung des Menschen.

Die antichristliche Kraft des Islam

Der Islam ist die einzige Weltreligion, die nach Christus entstanden ist. Die Araber, bei denen er sich durch Mohammed herausbildete, führen ebenso wie die Juden ihren physischen Ursprung auf den Stammvater Abraham zurück: die Juden durch Isaak und Jakob, die Araber durch Abrahams Nebensprossen Ismael, den Sohn der Magd Hagar. Mohammed wollte die reine Lehre Abrahams, die Juden und Christen verfälscht hätten, wiederherstellen. Das heißt, dass das vorchristliche soziale Prinzip der Blutsgemeinschaft, das bei den Juden so überaus stark war, im arabischen Islam eine fast noch stärkere, jedenfalls wildere und leidenschaftlichere Bedeutung erhielt.

Und durch die Blutsgemeinschaft wirkt Allah auf jeden einzelnen Menschen mit ausschließlicher, Gehorsam fordernder Gewalt. Und Allah ist der einzige Gott. Es gibt keinen Sohn und keinen Heiligen Geist. Daher wird der Anspruch der Christen, dass in Jesus, der als großer Prophet vom Islam durchaus anerkannt wird, Gottes Sohn Mensch geworden sei, als größte Empörung gegen Allah betrachtet. Das bedeutet, dass das göttliche „Ich bin“, das in den Menschen einziehen will, um ihn zur Selbstbestimmung und Freiheit zu führen, aus dem Bewusstsein der Islam-Gläubigen ausgelöscht wird. Sie werden in die Bande der Blutsgemeinschaft und die Lenkschienen des Gesetzes gebannt, auf Dauer. Denn der Ausweg ist ihnen, solange sie Moslems sind, auf ewig versperrt.

Der Islam ist die feindliche Gegenkraft des Christentums und dessen Freiheitsimpulses im Menschen. Allah fordert die absolute, sklavische Unterwerfung des Menschen unter seinen wie eine Naturkraft alles durchdringenden Willen, in allen Ebenen des Lebens. Der Einzelne ist kein unabhängiges, in sich gegründetes Wesen. Auch zu meinen, der Mensch sei selbständig in seinem Denken und Handeln, ist nach dem Islam eine verführerische Illusion. Es ist Allah, der in all seinen Geschöpfen denkt und lenkt. Dies zu sehen und zu glauben, ist Aufgabe der Religion, damit der Mensch ein gottgefälliges Leben führe, das darin besteht, sich mit allen Fasern seines Leibes und seiner Seele dem allmächtigen Willen Allahs zu unterwerfen.

Dieser Unterwerfungswille Allahs richtet sich indes nicht nur an die Moslems, sondern an alle Menschen. Die bereits Gläubigen sind die auserwählten Vortruppen, die die Aufgabe haben, im andauernden großen Dschihad die ganze Menschheit zum einzig wahren Glauben des Islam zu bekehren oder sie mit Gewalt zu unterwerfen. So schreibt der Althistoriker Egon Flaig:
„Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen die islamischen Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich das ´Haus des Islam` und das ´Haus des Krieges`. (…) Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.“
Der berühmte Gelehrte Ibn Chaldun im vierzehnten Jahrhundert sagte daher kategorisch: „Im Islam ist der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islam zu bekehren.“ 4

Der Islam, dessen Gläubige sich bereits in Mitteleuropa in so großer und immer weiter wachsender Zahl festsetzen durften und dürfen, dass sie spätesten in zwei Generationen die Mehrheit bilden werden, ist die Schicksalsfrage der europäischen Geistesentwicklung. Und er ist die Herausforderung an jeden einzelnen Menschen – da auch auf die großen tönernen Kirchen überhaupt nicht mehr zu rechnen ist – seine innere Entwicklung und die dafür notwendige gesellschaftliche Ordnung selbst in die Hand zu nehmen.
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1   Pietro Archiati: Die Weltreligionen, Dornach 1997, S. 124
2   Rudolf Steiner in Gesamtausgabe Nr. 108, Dornach 1970, S. 63 f.
3   Anm. 1, S. 146
4   Egon Flaig: Der Islam will die Welteroberung
faz.de 15.9.2006

 

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30 Kommentare zu „Pfingsten, die freie Individualität und die antichristliche Kraft des Islam“

  1. Nach der 2. Völkerwanderung – soll der 3. Weltkrieg dann den Spuk der FREIHEIT des INDIVIDUUMS auf diesem Planeten endgültig ersticken – soweit die THEORIE der Verschwörer, die HEUTE ihren 2. Weltkrieg feiern, die auf Bilderbergen sitzen, die unsere Meinungs-Freiheit mit drakonischen Strafen töten & die die Presse-Freiheit durch den Mord in Zeitlupe an Julian Assange für immer vernichten & ihre perfide „Endlösung“ im US-Bundesstaat Georgia bereits 1978 auf den Georgia Guide Stones in Granit gemeißelt haben . . . ?
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    Oder wir reiben uns den Schlaf aus den Augen & werden endlich wach – stehen auf, nehmen unser Herz & unser Schicksal in die eigene Hand – und VERTEIDIGEN endlich unsere FREIHEIT, für die bereits unzählige Generationen vor uns ihr Leben gegeben haben . . . !
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    Denn diese süße FREIHEIT hat einen hohen Preis – und dieser Preis ist unsere 24/7 WACHSAMKEIT – und unsere jederzeitige Bereitschaft gegen die immer wieder unter neuen, perfekten TARNUNGEN auftauchenden VERRÄTER der FREIHEIT, uns zur Wehr zu setzen & zurück zu schlagen!

      1. Vielleicht könnte man mal darüber sinnieren, ob Wiki nicht einfach eine Inszenierung ist und ob es dafür Anhaltspunkte gibt. Wenn es stimmen sollte, dass Snowden und Zuckerberg Vettern sind und Zuckerberg in einem 5. Grad mit Rockefellers verwandt, würden viele neue Fragen zu stellen sein. Auch bei Assange werfen so manche Unglaublichkeiten Fragen auf.

        1. ZITAT @ michel o.neland:
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          „Wenn es stimmen sollte, dass Snowden und Zuckerberg Vettern sind und Zuckerberg in einem 5. Grad mit Rockefellers verwandt…“
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          Ihre blühende Phantasie gefällt mir – denn OHNE Phantasie lassen sich viele der zunächst oft „UNGLAUBLICHEN“ Zusammenhänge nicht begreifen – aber die Phantasie allein reicht leider nicht aus – wir brauchen B E W E I S E !
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          Wenn Sie von der Schmalspur-Philosophie der Schul-Medizin infiziert sind – dann verwechseln Sie den Menschen ja bereits vom Grundsatz her mit seinem eigenen KÖRPER – und von der Abstammung unserer KÖRPER her, also von den so genannten „Bluts-Linien“ – sind wir Menschen sowieso ALLE miteinander verwandt . . .
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          KRIMINALITÄT oder besser die PSYCHOPATHIE ist aber KEINE Krankheit des KÖRPERS des Menschen – sondern eine STÖRUNG im menschlichen VERSTAND – den Kundige also eher als eine „GEISTES-KRANKHEIT“ bezeichnen würden.
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          Wie „ansteckend“ derartige geistige Verwirrungen & Verirrungen sein können – DAS hat kein anderer als Joseph Göbbels – eindrücklich mit seiner berühmt/berüchtigten Frage demonstriert: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“
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          https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0200_goe&object=translation&l=de
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          Im Original ist dieses Geschichts-Dokument auch 74 Jahre nach dem Ende des Krieges immer noch ein Opfer der ZENSUR in Deutschland durch unsere angeblichen westlichen „Freunde“ . . .
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          HIER eine halbwegs authentische Version, in der ab Minute 8:18 der O-Ton Göbbels zu hören ist:
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          Ein JEDER möge sich sein eigenes Bild machen!
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          Mich frappiert, daß die heutigen ANTI-TERROR-REDEN – angefangen von George W. Bush über Benjamin Netanjahu bis Emmanuel Macron – durchaus mit der intelligenten Kampf-Rede von Joseph Göbbels vergleichbar sind . . .
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          Offensichtlich sollen wir aber damalige KRIEGS-HETZER – mit den heutigen KRIEGS-HETZERN nicht vergleichen – denn die ABSICHTEN hinter den Worten haben sich kaum geändert . . .
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          „DASS DIE LASTEN GERECHT VERTEILT WERDEN…“
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          DAS sagte Joseph Göbbels am 18. Februar 1943!
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          WAS sagt Donald Trump HEUTE?
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          Deutschland muß laut US-Präsident MEHR für die Aufrüstung tun . . .
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          „Du sollst NICHT töten!“ – das sagt JESUS von NAZARETH – ABRÜSTUNG ist dagegen also echtes CHRISTENTUM . . . !
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          Und DAVON sind wir auch als angebliche Christen heute immer noch meilenweit entfernt!

  2. Hallo! Ich fand den ersten Teil Ihres Artikels eine wunderbare, geniale Zusammenfassung des mystischen Kerns, der dem Christentum zugrunde liegt. Vielen Dank dafür! Für den zweiten Teil möchte ich Ideen aus der integralen Theorie von Ken Wilber/Spiral Dynamics ins Spiel bringen, da sie hilft, wichtige Differenzierungen vorzunehmen, die einer Pauschalisierung wie „der Islam“ entgegenwirken können. Demnach durchläuft jede Religion, jede Gesellschaft bestimmte Entwicklungsstufen/etappen. Das Christentum befindet sich demnach großteils auf einem traditionellen, teilweise bereits modernem, gar postmodernem oder integralem Level, während der Islam in seiner Entwicklung hinterherhinkt, und der Schwerpunkt auf dem archaischen, magischen und traditionellen Level zu liegen scheint, so dass es noch mehr Mystiker und Aufklärer (die das Ich-bin in sich gefunden haben) in seinen Reihen bräuchte, die diese Entwicklung in die Moderne und darüber hinaus beförderten.

  3. Lieber Herbert, treffend und mutig zusammengefasst. Der Islam ist aber auch notwendige Gegenkraft, um den Christus-Impuls immer stärker in uns und der Welt zu verankern. Es ist in der Tat der freie Mensch der durch den Islam bedroht ist. Freiheit bedeutet im Christentum, der Verzicht Gottes auf Allmacht, weil nur der freie Mensch zu freier LIEBE fähig ist. Gott will ihn liebende „Mitarbeiter“, keine Sklaven !!

  4. @ Sandra… die „Entwicklung“ des Islam halte ich für eine riesige Illusion, weil sie im fundamentalen Grundsatz, der Menschheits-Entwicklung entgegensteht. @ Kalle: Gut gebrüllt Löwe… :–) … im Ernst

  5. Es gibt noch immer schmerzliche Verwirrung, wenn man das reflektierende Licht vom Mond (Jahweh), scheinend in die Nacht, verwechselt mit dem Lichtbrunnen von der Sonne (Christus), indirekt in die Nacht und direkt in den Tag strahlend.
    Gruss, Albert

  6. Wenn wir nur einmal betrachten, was das NT uns beschreibt zwischen Jordantaufe, Kreuzigung und Auferstehung, dann können wir erkennen, dass es auch einer bestimmten Art der Einweihung entspricht, welche Muslimen ganz unbekannt ist. Warum unbekannt ?
    Saulus – Paulus war ein Eingeweihter der griechischen Mysterien, und er wusste, dass das Volk (!) von den geheimen Dingen nichts wissen durfte, die dort und auch in Ägypten gelehrt wurden. Paulus hatte die Fähigkeit, den Christus hellseherisch und hellhörend vor Damaskus zu erleben, weil er in den Mysterien gelernt hatte, wie geistiges Sehen und geistiges Hören möglich ist.

    Muslimen ist das und auch die Einweihungsart der Ägypter – „Gott rief seinen Sohn aus Ägypten“-unbekannt geblieben. In Ägypten wurden die Söhne des Pharao für dreieinhalb Tage lang in ein künstliches Koma versetzt.
    Es war eine ausserkörperliche Erfahrung, die dem Geist und der Seele bei der Rückkehr in den Körper ermöglichten, ein WISSEN mitzubringen, das Glauben an eine Religion überflüssig macht, wie Kinderschuhe für den Erwachsenen nicht mehr nötig sind. Die so Erweckten wurden „Schlangen“ genannt. Auch die Eingeweihten des Mose wurden „Schlangen“genannt.

    Eine ausserkörperliche Erfahrung macht doch möglich, ein Ichbewusstsein zu entwickeln, das nicht an den Körper gebunden ist ! Der Mensch betrachtet sich nicht mehr als einen materiellen Körper, sondern sein Körper ist sein Werkzeug.

    1. „Der Islam ist die feindliche Gegenkraft des Christentums und dessen Freiheitsimpulses im Menschen.“

      Wenn der Islam „sklavische Unterdrückung“verlangt, mag das für manche Menschen wie Devotion erscheinen, doch die wirkliche Devotion ist nicht eine von anderen Menschen vordiktierte sklavische Unterdrückung. Sondern sie bewegt den freien Menschen dazu, sich selbst zu erniedrigen, wenn er es als geboten erkennen kann, sich selbst zu erniedrigen.
      Ist es nicht eine Selbsterhöhung, anderen Menschen etwas vordiktieren zu wollen ?
      Und ist es nicht auch eine Selbsterhöhung, anderen Menschen vorzuschreiben, woran sie zu glauben hätten ?

      1. Zwingen zum Glück – oder – verschiedene Wege zum Glück anraten?

        Soll freie Willenswahl etwas bedeuten, dann kann niemand, der in seiner Umwelt überlebensfähig wurde ohne anderen zu schaden, zu einem weiteren Glück gezwungen werden.

        Echte Religionen weisen Wege zum Glück, die von ihren Anhängern natürlich eingehalten werden müssen, wollen sie das Ziel erreichen.

        Echte Religionen wissen um die Notwendigkeit der Freiwilligkeit jeglicher Wegentscheidung und damit verbundener Gesetzeseinhaltung und zwingen daher niemand zu ihrem Weg.

        Echte Religionen verlangen von ihren Anhängern daher keine Zwangsmissionierung anderer Menschen – im Gegenteil – sie verlangen von ihren Anhängern, anderer Menschen Selbstbestimmungsrecht heilig zu halten.

        Die Greueltaten der spanischen Eroberer, beispielsweise gegenüber den Indios in Lateinamerika, wurden salopp ‚christlich‘ gerechtfertigt: Gott will es so, sonst hätten wir nicht die Möglichkeit dazu – Amen. Daß durch solche Rechtfertigung jede Tat des physisch Stärkeren gottgewollt darstellbar wird, sollte als Hinweis genügen, den freien Willen des Mitmenschen zu achten (sofern er keinen Schaden anrichtet).

        Daher ist es nur folgerichtig, daß die Indios salopp für unmündig angesehen wurden. Strenge – auch grausamste – Vormundschaft war daher nur Erfüllung heiligster Pflicht: diese für Gott schon fast Verlorenen mit allen Mitteln ihm – mit seiner Hilfe – doch noch zuzuführen.

        Hier liegt die Wurzel allen Missionierens: Wissende (meist Täuscher) stehen natürlich (vorgeblich) über den Unwissenden, so wie Eltern über ihren Kindern, für welche sie natürlich nur das ‚Beste‘ wollen.

        Kluge Eltern wissen ihre Zwangsmaßnahmen für das Wohlergehen ihrer Kinder auf das absolut Notwendige zu reduzieren und entlassen ihre Kinder, so diese das ernsthaft wollen – den freien Willen achtend.

        Die Spanier allerdings töteten viele ihrer von Gott Anbefohlenen. Wahrscheinlich konnten sie mit Gottes Hilfe schon erkennen, bei wem nur mehr der Tod vor noch größerem Unheil bewahren konnte. So betrachtet können wir auf Gesetze zum Schutz der Kinder eigentlich verzichten.

        Es bleibt dabei: nur der in der Physis Stärkere kann Schwächere als unmündig bezeichnen und ihnen seinen Willen aufzwingen – auch entgegen ihrem ausdrücklichen Wunsch und Willen. Gerechtfertigt durch Gott sehen das all jene, für die körperliche Leistungskraft eines Menschen unmittelbarer Ausdruck seiner geistigen Größe ist.

        Echte Religionen wissen natürlich, daß physisches Wohlbefinden wichtig, aber eine ausgeprägte Muskulatur zur Erleuchtung nicht gefordert ist.

        Der physisch Starke trifft schwächeren Erleuchteten und will ihn zwingen? Wie soll das gehen, wenn Geistiges über dem Materiellen steht?

        Nun ja, es gibt erfreuliche Elternhäuser – und ihr Gegenteil, wo das ‚Recht des Stärkeren‘ alle Schwächeren lenken MUSS – gegen ihren Willen – zu ihrem eigenen Glück.

        1. ZITAT @ Günter:
          .
          „Der physisch Starke trifft schwächeren Erleuchteten und will ihn zwingen? Wie soll das gehen, wenn Geistiges über dem Materiellen steht?“
          .
          BINGO!

        2. @ Günter:“…wenn Geistiges über dem Materiellen steht ?“

          Der Geist, der auf der Gewitterwolke kommt, ist der Christus, ist das ewiglebendige Wort, von dem Joh. 1 berichtet.
          Denken wir DEVOTION mit diesem Wort zusammen.

  7. Warum Allah nicht „Einer“ sein kann… ( oder sollte) es widerspricht dem Welt-Kosmos-Schöpfungsprinzip…

    Die Zahlen als Grundlage aller Schöpfung

    Schon Pythagoras lehrte, das die Zahl der letzte Baustein, die Wurzel der Welt sei. Zahlen und Sprache hat der Mensch nicht erfunden oder erschaffen, er hat sie vorgefunden.
    Zahlen repräsentieren die Gesetze und Geheimnisse der Schöpfung. Wir haben vergessen das Zahlen auch qualitativen Charakter haben. Wir denken nur in Mengen, 3 Äpfel, 3 Euro, 3 Tage… die Zahl DREI ist die Zahl aller Schöpfung. Es ist deshalb unsere Lieblingszahl: 3mal auf Holz klopfen, toi, toi, toi, aller guten Dinge sind 3, 3mal darf’s du raten, 3 Aufgaben gibt es im Märchen…..
    Jede Schöpfung besteht aus drei Schritten:
    Die EINS symbolisiert den all-EIN-igen Gott. Die Zahl EINS enthält alle anderen Zahlen als Möglichkeit und ist nach deren Erscheinen auch in ihnen erhalten. Es ist die aktive (männliche) ursprüngliche EIN-heit. Die EINS kann sich als EINS selbst nicht erkennen, weil es nichts gibt was nicht EINS ist. Sie muss aktiv ein Gegenüber aus sich herausstellen.
    Das ist die ZWEI, das aufnehmende (weibliche) Prinzip, eine Spaltung entsteht.
    Die DREI ist das Ergebnis der Beziehung von Einheit zum Gegenüber, die Zeugungskraft aus der der entstandenen Polarität, sie ist neutral.
    „Wäre Gott nur EINER, dann wäre er niemals Schöpfer oder Vater, wäre er ZWEI, dann gäbe es im Unendlichen einen Antagonismus oder eine Trennung, und das bedeutete auch für alle übrigen Dinge Trennung und Tod. Deshalb ist er DREI, damit er die unendliche Menge der Wesen und Zahlen aus sich selbst und nach seinem Bilde erschaffen kann.“ ( Eliphas Levi, 1810-1875)
    Das Geheimnis der DREI-EINIG-keit versuchen alle Religionen darzustellen: Vater, Sohn, Heiliger Geist; Brahma, Vishnu, Shiva; Isis, Osiris, Horus…

    Der Raum ist DREI: Länge, Breite, Höhe. Die Zeit ist DREI: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die Grundfarben sind DREI: Blau, Rot, Gelb. Drei Zustände der Materie, DREI-Klang in der Musik, Drei in der Alchemie: Salz Schwefel, Quecksilber….
    Die VIER ist nichts Neues, sie ist zahlenmythologisch eine eins. ( 1+2+3+4= 10=1 ! theosophische Addition und Reduktion) Sie ist eine Wiederholung der ersten Dreiheit auf einer neuen Stufe.

    aus: „Gedanken, Gedichte, Geschichten“, 2019

  8. „Das Christentum ist grösser als eine Religion.“

    Woran können wir das erkennen ?

    Joh. 8:32:“…werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
    ERKENNTNIS und FREIHEIT sind mit WISSENSCHAFT verbunden. Denken wir an die Freiheit der Forschung und an die Erkenntnis als Ergebnis.
    Bei der Suche nach Wahrheit auf z.B. die Frage nach dem Ergebnis von zweimal zwei gelangen wir zur Erkenntnis, dass vier das wahre Ergebnis sein muss. Die Erkenntnis dieser Wahrheit macht uns frei gegenüber allen falschen Ergebnissen, an die andere, welche einen Irrtum begingen, noch glauben müssen.

    Warum wurde Jesus Christus gekreuzigt ?
    Damals gab es Hochschulen, die dem Volk unter Androhung von Todesstrafe den Zutritt verboten.
    WISSENSCHAFT war damals exklusiv den höher Gestellten erlaubt, zu betreiben, die dem Volk das Verbot erteilt hatten.
    Paulus war ein Eingeweihter dieser höheren Schulen, der griechischen Mysterien, und er wusste, WARUM Jesus zum Tode verurteilt worden war. Weil er dem Volk (!) den Zugang zu solchem verbotenen WISSEN eröffnet hatte, indem er dem Volk erlaubt hatte, dabei zu sein, als er Lazarus erweckte.

    Christus hat auch dem Volk die Freiheit ermöglicht, und das war sein „Verbrechen“ aus Sicht der Religiösen und auch aus der Sicht der Machthaber. Das Volk sollte gefälligst weiter glauben, nur nicht wissen.
    Ist FREIHEIT so betrachtet nicht ein grosses Glück für uns alle ?

  9. Vorsicht: das hier ist kein Christen gefälliger Kommentar.
    Das Christentum stirbt an seinen eigenen Fehlern. Feinde lieben funktioniert ja nur, wenn diese dadurch beeindruckt sind, ihre Feindschaft beenden, und sich der lieben Gemeinschaft anschliessen. Die Moslems aber haben entdeckt, dass sich dieses Verhalten der Feindesliebe ganz leicht zum eigenen Vorteil ausnutzen lässt. Und so tun sie es, und sie gewinnen. Im Diesseits. Seit vielen Jahrhunderten.
    Einzig in Spanien und Sizilien wurden sie geschlagen, aber wenn man sich die christlichen Ansichten dazu anhört, ist eigentlich nur noch Schuld zu erkennen, am liebsten würden sie sofort alles zurückgeben. Besitzlosigkeit ist auch so eine Tugend. Eher geben sie alles den Moslems, als dass sie irgendwas verteidigen. Nur, von Luft und Liebe allein kann halt keiner leben. Aber wer als Zukunftsperspektive das Jenseits hat, der wird das Diesseits anderen überlassen.

    1. @ Realistischer :“Feinde lieben..“

      Was bedeutet es denn, seine Feinde zu lieben ?
      Wenn ein Feind gegen uns kämpft, den wir lieben, dann geben wir dem Feind die grösste Liebe, indem wir ihn besiegen und dadurch ihm bewusst machen, worin seine Schwächen bestehen.

      Jenseits und Diesseits sind erstmal reine Worthülsen. Die Materialisten halten das Denken bzw. den Geist für das Kind bzw. Produkte des materiellen Gehirnes. Mater bedeutet Mutter. Dem widersprechen aber andere, die behaupten, der Geist sei der Vater der materiellen Welt.

  10. ,,Der Islam ist die feindliche Gegenkraft des Christentums und dessen Freiheitsimpulses im Menschen.
    ..das ´Haus des Islam` und das ´Haus des Krieges`. (…) Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges nicht mehr existiert und der Islam über die Welt herrscht.“
    Hier kommen zwei Aspekte zusammen, die (((jenen))) dienlich sind, Vehikel, um die absolute Weltherrschaft zu erlangen.
    Jeder Krieg erhöht die Gewinne des militärisch-industriellen Komplexes, je mehr Kriege und je länger diese dauern, desto höher die Profite.
    Mit der Zerstörung des ,,Ich“ der christlichen Menschen verlieren diese die Freiheitsimpulse und werden so gewissermaßen entkernt.
    Unter psychologischen Aspekten könnte man dies als Ultra-Mind-Control Instrument ansehen, also eine Art Programmierung des Unter(Bewußtseins), das den Weg zum L,,ich“t auf ewig verschließt.

  11. Ich danke sehr für diesen fundierten Beitrag. Von der Anlage her ist der Islam zweifellos gefährlich. Dem verführerischen Stolz, der richtigen Religion anzugehören, wird reichlich Nahrung geboten. Das naheliegende Ergebnis ist Verachtung Andersgläubiger. Alle Religionen, den Atheismus einbezogen, haben Strömungen und „Fischschwärme“. Kritisch wird’s, wenn man sich in einem wähnt, in dem es das „einzig wahre gute Futter“ gibt. C.S. Lewis hat in seinen „Dienstanweisungen für einen Unterteufel“ auf diese feinsinnige Falle hingewiesen. Dennoch halte ich Jesus Christus aus reichlich Erfahrung für den Weg, die Wahrheit und das Licht. Ich möchte noch auf Worthaus.org und den Nachrichtenspiegel hinweisen.

    1. ZITAT @ E.Go:
      .
      „Von der Anlage her ist der Islam zweifellos gefährlich.“
      .
      So suggeriert es ja bereits die ÜBER-Schrift des Artikels mit den Worten: „. . . die antichristliche Kraft des Islam“
      .
      Ich halte das für SCHEIN-HEILIG – derart pauschal über eine andere Religion herzuziehen – in deren Namen nicht annähernd so viele Verbrechen begangen wurden, wie im Namen des Christentums.
      .
      Meine Devise war immer – erst einmal vor der eigenen Türe kehren – BEVOR man mit dem Finger auf die Anderen zeigt.
      .
      Christen sind zweifellos die besseren LÜGNER – nur mir stellt sich die Frage:
      .
      Kann ein echter Christ gleichzeitig ein professioneller LÜGNER sein – oder ist ein echter LÜGNER – nicht automatisch ein ANTI-Christ?
      .
      WIR angeblichen Christen der westlichen Alliierten & der NATO ermorden gerade in Zeitlupe den einzigen freien Journalisten – den der Westen neben Dr. Udo Ulfkotte jemals hatte – ganz zu schweigen von den Verwüstungen islamischer Länder, deren Zerstörungen wir alle mit unseren Steuen finanzieren . . . !
      .
      Diesen ganzen Terror verbreitet der Westen ja auch immer im angeblichen Namen des Christentums . . . ?
      .
      Schauen Sie zu Pfingsten mal etwas genauer HINTER die Kulissen dieses angeblich „christlichen“ Terrors rund um Israel – und sehen sie wer im GEHEIMEN die Fäden zieht – das hat mit JESUS von NAZARETH nicht das Geringste zu tun . . . !
      .
      HIER sehen Sie im Detail, wie Israel die Politik der USA hinter den Kulissen steuert:
      .
      https://www.paulcraigroberts.org/2019/06/07/israel-now-owns-floridas-government/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=israel_now_owns_florida_s_government_along_with_washington_and_26_other_state_governments&utm_term=2019-06-08
      .
      Und HIER sehen Sie wie der angeblich „christliche“ Westen mit seinem brillantesten Kritiker umgeht:
      .
      https://www.paulcraigroberts.org/2019/06/07/julian-assange-is-being-persecuted-not-prosecuted/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=julian_assange_is_being_persecuted_not_prosecuted&utm_term=2019-06-07
      .
      Julian Assange wird drangsaliert & schikaniert – was wir auf gut Deutsch menschenverachtende FOLTER nennen – denn echte Justiz ist Fehlanzeige, weil alle BEWEISE von Julian Assange zu 100 Prozent echt & damit wasserdicht sind!
      .
      Seit der Ermordung von JESUS von NAZARETH hat sich im angeblich „christlichen“ Westen NICHTS geändert – denn die schöne Glitzer-Fassade ist LÜGE – und was darunter zum Vorschein kommt ist dunkelstes Mittelalter und „passt“ nahtlos zu allen anderen großen Verbrechen unserer angeblich christlichen Regierungen!
      .
      Du sollst NICHT töten.
      .
      Dieses christliche Gebot gilt zu aller erst für diejenigen – die im Namen des VOLKES das GEWALT-MONOPOL für das VOLK verwalten sollen – OHNE es ständig zu mißbrauchen!

      1. @Kalle Möllmann
        Auch wenn ich die Überschrift in meinem Kommentar sinngemäß wiederhole, das Problem des Islam besteht aus christlicher Perspektive in seinen Leistungsanforderungen für die Selbsterlösung. S. auch Paulus Briefe zu diesem Themenbereich; Opfertod usw.. Deshalb sind Muslime keine schlechteren Menschen, sondern nur anders informiert.
        Die besseren Lügner haben immer den böseren Geist als Wiege ihrer Worte und Taten. Mit dem Christentum hat das asoziale Treiben des mordenden Raubtierkapitalismus ohnehin nichts zu tun. „Denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ 1. Mose 8, 21 . Die Ursachen bestehen bekanntlich u.a. in Begierden der Selbstsucht und ebenso in einer zum Tode verurteilenden Natur. Gott sei Dank dafür. Nicht auszudenken, wenn der Mensch nicht mehr sterblich wäre!
        Ossietzky, Assange, Manning & Co erleiden seit jeher das Schicksal derjenigen, die nicht in das Konzept der Herrschsüchtigen passen. Ich bin ein großer Freund von Paul Craig Roberts. Es gab nie einen „christlichen Westen“.
        Propaganda funktioniert hauptsächlich durch permanente Wiederholung, bis die Wahrheit sich nicht mehr verheinlichen lässt. Er hat seine Kritik so formuliert, um den scheinheiligen Kriegstreibern einen Dämpfer zu verpassen. Weiter so!
        Im Übrigen erbarmt sich der Schöpfer wessen er will, steht auch irgendwo in den Büchern Mose. Die richtige Religionszugehörigkeit spielt dabei sicherlich überhaupt keine Rolle. Der Herr prüft das Herz, wie es in einem Psalm heißt :-).

      2. Meine Fragen zu Ihren Äußerung, wenn Sie all die Missetaten der „Christen“ aufzählen: Wieviele von denen sind denn überhaupt gläubige Christen? Sie wissen doch dass das der übliche Mißbrauch der Religion ist, was doch gar nichts über den Wert dieser Religion aussagt. Wir nennen uns christliches Abendland, was aber schon lange nicht mehr heißt, dass hier alles Christen, bekennde Christen leben. Wenn die moralische Keule herausgeholt wird, damit man wieder mal die Demokratie in ein Land hinein Bomben konnte, dann habe ich dabei mit Verlaub nie daran gedacht, dass das „Christen“ sind, die dazu aufrufen. Nein, es wurde eher getönt „bei unserer Vergangenheitdürfen wir das doch nicht zulassen“ usw… Nun gut. Ich habe bei M.Mannheimer gerade von 2013 einen Artikel gelesen, den wirklich jeder, auch die Muslime lesen sollten – bevor man sich auf Diskussionen über den Islam einläßt. Das Fatale ist ja, man kann dem Koran beliebig neue Texte hinzu fügen, und dann werden die alten, die vielleicht das Gegenteil aussagen, gelöscht. Sehr interessant. https://michael-mannheimer.net/2013/01/04/wer-nichts-von-den-drei-geheimnissen-des-koran-weis-hat-in-diskussionen-mit-muslimen-keine-chance/

        1. DANKE @ politpsycho für die hoch interessante Islam-Analyse des Michael Mannheimer – die man im übrigen auch fast 1 zu 1 für das VOR-christliche Judentum übernehmen könnte – denn auch Juden dürfen täuschen & tricksen, wenn sie die „Ungläubigen“ als „VIEH“ bezeichnen & entsprechend als Feinde ihres satanischen ANTI-Gottes erschlagen dürfen . . .
          .
          TALMUD & TORAH benutzen das Wort „GOJIM“ für die Ungläubigen, die von den strenggläubigen Juden als „VIEH“ bezeichnet werden – im KORAN heißen die gleichen Ungläubigen dagegen „KUFFAR“, was ebenfalls als „VIEH“ übersetzt wird – KEIN Unterschied zwischen Judentum & Islam.

  12. Grandioser, fein säuberlich ausgearbeiteter Vortrag – den ICH mit jedem weiteren Wort nur entwerten würde, aber nicht wirklich bereichern könnte. DANKE

  13. „Der Islam, dessen Gläubige sich bereits in Mitteleuropa in so großer und immer weiter wachsender Zahl festsetzen durften und dürfen, dass sie spätestens in zwei Generationen die Mehrheit bilden werden, ist die Schicksalsfrage der europäischen Geistesentwicklung.“

    Die „Welt“ berichtete am 14.2.2018 über Schulen in NRW, „Auf 56 Schulen gehen fast ausschließlich Kinder mit einem Migrationshintergrund – der Anteil liegt bei 90 bis 100 Prozent.“

    Für die erwachsene Mehrheitsbevölkerung könnte es „spätestens in zwei Generationen“ stimmen, für viele Kinder und Lehrer ist das heute schon Lebensrealität!

    Dazu ist zunächst zweierlei anzumerken:

    1. Die Menschen, die zu uns kommen, sind keinesfalls „das Problem“! Das Problem ist die „Zumutung“ durch die Bundesregierung von 2015 uff. und hier insbesondere ihre Kanzlerin! Niemandem, der verfolgt wird oder der in ärmlichen und aussichtslosen Verhältnissen lebt, ist es zu verdenken, wenn er sein Schicksal selbst in die Hand nimmt und sich insbesondere auf nach Deutschland und seine Sozialsysteme macht! Die „Zuwanderer“ nehmen in Anspruch was ihnen angeboten wird-und das ist kein Verbrechen!

    2. Die Ich-Entwicklung ist insbesondere mit dem Christus verbunden und dessen WORT (Johannes 13,34-35) „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“. hat weiterhin vollumfängliche Gültigkeit!

    Und schon wird die Sache zum wirklichen Problem! Statt sich gegen die aktuell herrschende Elite zu wenden oder sich gegen sie mit demokratisch gültigen Mitteln zu erheben, bildet sich bei reichlich vielen Mit-Menschen ein (unbändiger!) HASS gegen die Migranten! Wer das tut, weißt sich als überragender Dummkopf aus und kann noch allerlei in Anspruch nehmen, nur nicht mehr in der Nachfolge Christi zu stehen!

    Denn jeder, der (z.B.) anhand der Evangelien die drei Lebensjahre des Christus in Jesus „nachgeht“, kann bemerken, dass für unsere vorhandenen, angestammten Vorstellungen das TUN, das Wirken des Christus auch wie „Zumutungen“ sind! Christus-Tun ist alles andere als ein Sonntagsspaziergang oder Zucker schlecken, sondern (fast immer) eine immense Herausforderung! Reden von den Evangelien kann wer mag, es zu tun (!!) stellt vor ungeheure Anstrengungen! Simpelstes Beispiel: Im Straßenverkehr nimmt ihnen ein anderer die Vorfahrt- wie handeln sie jetzt? Freuen sie sich an ihrer guten Reaktion, die einen Unfall verhindert hat, oder schreien sie eine Beschimpfung gegen den Anderen? Was tun sie, wenn ihnen “vor ihrer Nase“ ein anderer den Parkplatz wegnimmt? Der Beispiele gebe es hier noch und nöcher. Und alle weisen sie in eine Richtung. Im Ich bleiben ist für uns nicht immer einfach! Es ist immer eine Herausforderung und manchmal eine echte Zumutung! Was tun sie, wenn Vier auf Eine(n) einschlagen und treten?
    Hier ist nun eine größere individuelle Herausforderung real existent, denn sonst „enthöhlt“ sich Mitteleuropa (endgültig) als Geistgebiet von seiner inneren (Antriebs-) Kraft: Der Nachfolge Christi, dem Christus-nach-tun! Flankiert wird dies von der Zuwanderung durch Mohammedaner, denn ihre Religion kennt weder das individuelle Schicksal noch die Freiheit! Alles kommt von Allah! Dadurch zeichnen sich Menschen dieser Zugehörigkeit auch als (im Regelfall) gute Untertanen aus! Und zusätzlich unterstützt wird dies von der „angestammten Darlegung des Christentums“ , denn diese ist mittlerweile doch recht häufig „Lichtjahre weit weg“ von den Taten des Christus!

    So ist die eigentliche Frage auch nicht, ob Deutschland von Muslimen eingenommen wird. Die eigentliche Frage ist die der Freiheit- denn die lernt nur der kennen, der dem Christus nachstrebt!
    Von dem her wäre es wohl auch angebracht, die momentane Situation als das zu verstehen was sie eigentlich ist! Ein Kampf um die Freiheit, der von bestimmten Kräften gegen den (hier, jetzt, in diesem Augenblick!) lebendigen Christus geführt wird!

    1. @ Thilo Hahn

      Volle Zustimmung – wir sollten aber unterscheiden zwischen innerer und äußerer Freiheit. Innere Freiheit, die einhergeht mit zunehmender Bewusstheit, kann uns niemand nehmen; und nur aus innerer Freiheit kann äußere Freiheit erwachsen. Wo keine innere Freiheit vorhanden ist, da ist äußere Freiheit nur Illusion, Einbildung, Phantasie, Lüge, denn ohne innere Freiheit (Bewusstheit) herrscht immer eine Form von Abhängigkeit – weshalb es auch einen riesengroßen Unterschied gibt zwischen Wahrheit und Information. Wahrheit macht frei, Information bindet und macht (zumeist) unfrei. Wahrheit kommt von innen, Information kommt von außen.

      Die Erkenntnis der Wahrheit ist indes nur der erste (!) Schritt auf dem Weg zur Freiheit. Der eigentliche (!) Weg führt über das LEBEN der erkannten Wahrheit, also über das Denken und Handeln entsprechend dieser erkannten Wahrheit. So sagte Jesus auch:

      »Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN; niemand kommt zum Vater denn durch mich.« (Joh. 14,6)

      Ja, das „Christus-Tun“, wie Sie es nennen, das LEBEN in und aus dem Christus, der Wahrheit, dem Wort, dem Logos, ist wahrlich kein Spaziergang oder Zuckerschlecken, sondern (fast immer) eine immense Herausforderung! – Nach 30 Jahren Licht-ins-Dunkel-Bringen und nahezu ebenso langem „Ans-Kreuz-genagelt-Werden“ weiß ich, wovon ich rede.

      Wissen ist Demut, und – so paradox das auch klingen mag – Demut ist, sich wissend (!) einzufügen (!) in das Schwingen der ehernen Gesetze Gottes in der Schöpfung. Schon die alten, vorchristlichen Ägypter wussten das; und so lauten denn auch die vier Tugenden der Sphinx: Wissen – Wollen – Wagen – Schweigen. In dieser Reihenfolge! Das Wagen, das dem Wissen (dem Erkennen der Wahrheit) und dem Wollen (dem Leben nach der Wahrheit) folgt, findet sich wieder in den „geflügelten“ Worten Jesu:

      »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!« – was letztlich nichts anderes bedeutet als: Befreie Deinen Nächsten wie Dich selbst!

      Das Übermaß (!) an Information, das heute via alte und neue Medien die ganze Welt überschwemmt und verseucht, ist der größte Feind des GEISTES des Menschen, der sein innerster Wesenskern, sein wahres Selbst, sein „Ich bin“ ist und in dem allein er wahre (!) FREIHEIT finden kann. Da dieser GEIST, der innerste Wesenskern des Menschen, aber permanent durch Information „zugeschüttet“ und somit auch zunehmend verwirrt wird, leben die meisten Menschen (auch Christen) in Wirklichkeit nicht (mehr) nach den Worten Jesu, sondern – sich dessen natürlich nicht bewusst – nach dem Motto: Versklave Deinen Nächsten wie Dich selbst! – und machen sich selbst und ihre Nächsten damit zu Dienern Luzifers, zu Dienern des Antichristen!

      Vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag.

      P.S. @hwludwig:
      Ich kann nur hoffen, dass ich falsch liege mit meiner Überzeugung, dass Sie sich tausendfach (!!!) schuldig machen, wenn Sie Kommentare freischalten, von denen Sie ganz genau wissen, dass Sie damit nur die Zeit und Energie Ihrer Leser verschwenden.

      Liebe Grüße

    2. @D_mut
      Sie haben das christliche Nächstenliebe-Konzept nicht im mindesten verstanden!
      Die von Christus vorgelebte Nächstenliebe beinhaltet nicht, dass ich dafür dem demographischen Völkermord an meinem eigenen Volk zustimmen oder gar daran mitwirken soll. Ein solches Gebot der Selbstaufgabe bzw. Selbstauslöschung zwecks „Nächstenliebe“ gibt es nicht.

      Ebenso wenig beinhaltet „Nächstenliebe“, dass ich selber zur Arbeit versklavt werde, um die von mir nicht eingeladenen Merkel-Gäste durchzufüttern.
      Das bedeutet, dass selbst die „Nächstenliebe“ ihre Grenzen in der Freiheit, der Menschenwürde und vor allem im FREIEN WILLEN findet, den Gott IMMER und unter allen Umständen respektiert.

      Es entspricht daher weder meiner Freiheit noch meiner Menschenwürde und schon gar nicht meinem FREIEN WILLEN, unfreiwilig Gäste aufoktroyiert zu bekommen, für sie arbeiten gehen zu müssen und gegen meinen erklärten Willen MEIN Territorium mit ihnen zu teilen. Auch nicht hinzunehmen, dass sie sich in meinem Habitat tummeln und wie feindliche Eroberer verhalten.

      Nächstenliebe ist ohne Freiheit, SELBSTBESTMMUNG und den erklärten FREIEN WILLEN nicht das, was Christus damit meinte, sondern nur eine dekontextuaisierte, manipulative Mogelpackung zur Durchsetzung des politischen Willens einer herrschenden Machtelite.

      1. @maru

        „Sie haben das christliche Nächstenliebe-Konzept nicht im mindesten verstanden!“

        Wenn Sie eine Antwort von mir haben wollen, dann müssen Sie sich schon die Mühe machen, mir zu verraten, welche meiner Aussagen Sie dazu veranlasst hat, mir einen solchen „Knüppel“ auf den Kopf zu schlagen!

        Für’s Erste lasse ich mal Gnade vor Recht ergehen, denn allem, was Sie nach diesem ersten Satz geschrieben haben, kann ich im Grunde nur zustimmen.

        Sollte es Ihnen jedoch allein darum gehen, einen „Krieg“ gegen mich anzuzetteln, dann können Sie das gerne tun – wie unzählige Andere vor Ihnen. Aber dann hat die GNADE ganz schnell ein Ende. Und dann werde ich von meinem RECHT Gebrauch machen, mich zu verteidigen!

        1. @D_mut
          Nach Ihrem Droh-Kommentar haben Sie sich für eine weitere Diskussion bereits disqualifiziert. Ich lege auf eine weitere Antwort daher keinen Wert mehr.
          Überdies sind weder ich noch andere auf Ihre „Gnade“ oder andere narzisstische Inszenierungen angewiesen.

  14. @D_mut

    Volle Zustimmung.

    Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,
    Und würd er in Ketten geboren,
    Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,
    Nicht den Mißbrauch rasender Toren.
    Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,
    Vor dem freien Menschen erzittert nicht.

    F.Schiller

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