Anthroposophische Gutmenschen* in der Massenimmigration und die Erhaltung der Kultur Mitteleuropas

Nicht nur in den Kirchen gibt es viele gutmeinende Menschen, die sich aus Gründen der Humanität und des christlichen Gebots der Nächstenliebe, wie sie es verstehen, für die Politik der offenen Grenzen gegenüber allen ankommenden Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten einsetzen, sondern auch bei den Mitgliedern der Anthroposophichen Gesellschaft. Nur dass letztere sich noch besonders auf die Anthroposophie berufen, zu Recht?

Es soll hier nichts gegen die verdienstvollen Bemühungen von Waldorfschulen und einzelner Pädagogen oder Eltern gesagt werden, besondere Integrations-Klassen für ausländische Schüler einzurichten, bzw. sich um die Förderung einzelner Migrantenkinder zu kümmern. Es geht um die Einstellung zur grenzenlosen, unkontrollierten Zuwanderungs-Politik der Bundesregierung, die begrüßt und als noch zu restriktiv kritisiert wird.

Stellvertretend für die Haltung vieler seien nachfolgend Äußerungen des in der Anthroposophischen Gesellschaft weithin – auch von mir als Außenstehendem – geschätzten anthroposophischen Autors, des Medizin-Professor Dr. Peter Selg, untersucht, die er im Vorwort zu einem verdienstvollen Buch des Waldorfpädagogen Bernd Ruf formuliert hat.1

I.   Europas Schutz vor den Schutzsuchenden

Peter Selg beklagt die Haltung Europas gegenüber den weltweiten Flüchtlingsströmen, die vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Not fliehen und Schutz und Hilfe suchen. Doch Europa schotte sich weitgehend ab, habe der Islamwissenschaftler Navid Kermani bereits 2005 beschrieben: „Jeden Tag spielen sich an Europas Grenzen und den gegenüberliegenden Küsten die gleichen dramatischen Szenen ab wie vor sechzig Jahren: klapprige Boote, die an einer abgelegenen Stelle ins Meer stechen, beladen mit jungen Männern, Familien, schwangeren Frauen, Kindern. Boote, die kentern, Flüchtlinge, die auf hoher See vertreiben, bis sie verdursten oder erfrieren. Jeden Tag bringen sich an den Toren Europas Menschen um, weil ihre Fluchthelfer sie im Stich gelassen haben.“
Die europäische Flüchtlingspolitik beschränke sich weitgehend darauf, zu verhindern, dass Flüchtlinge Europa erreichen können. Europa schütze sich mit massiven Mitteln vor denen, die bei uns Schutz suchen. Flüchtlingsschutz bedeute in Europa nicht mehr den Schutz von, sondern den Schutz vor Flüchtlingen.

1979 seien die „boat-people“ aus Vietnam, Laos und Kambodscha noch in Deutschland auf eine große Welle der Unterstützung getroffen. Millionen Menschen hätten Geld gespendet, Arbeitsplätze, Kleidung und Adoptionen angeboten. Unterstützend habe zeitgleich die US-Serie Holocaust gewirkt, die im Januar 1979 im Fernsehen lief und von mindestens 20 Millionen Menschen gesehen wurde. „In der Gewahrwerdung der historischen Schuld“ habe eine „humanitäre Hilfsbereitschaft“ eingesetzt, die „Nachkriegsdeutschland“ zuvor nicht gekannt habe.

Die Aufnahmebereitschaft und das „historische Gewissen“ hätten aber in Deutschland bald wieder nachgelassen. Ab 1980 seien Diskussionen über „Scheinasylanten“ und „Wirtschaftsflüchtlinge“ lanciert und geführt worden. Eine ausländerfeindliche Stimmung angesichts der wachsenden Zahl der Asylanträge habe um sich gegriffen. Im November 1981 habe die deutsche Bundesregierung unter Helmut Schmidt dekrediert, dass die Bundesrepublik kein Einwanderungsland sei und auch künftig nicht werden solle. Und es seien Maßnahmen zur Begrenzung des Zuzugs und zur Rückführung von Migranten verabschiedet worden. Die 80er- und 90er-Jahre hätten nicht nur in Deutschland einen zunehmend restriktiven Umgang mit den Gesetzen und Abkommen zum Schutz von Flüchtlingen und Bedrohten gebracht.

Dabei seien es gerade die Folgen des immer weiter expandierenden Kapitalismus (der westlichen Welt), wie der Soziologieprofessor Stephan Lessenich bilanziere, in dem die Reichen auf Kosten der Armen lebten und ihr System Zerstörung, Armut und Gewalt an anderen Orten der Welt produzierten, ökologische Katastrophen und Hungersnöte, die zu den hauptsächlichsten Fluchtursachen des späten 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts gehörten und gehören. „In weiter Ferne, an den vielen Peripherien der kapitalistischen Weltökonomie, (…) Ressourcen gefördert, Giftstoffe freigesetzt, Abfälle gelagert, Landstriche verwüstet, Sozialräume zerstört, Menschen getötet – für uns, für die Menschen in den Zentren des Wohlstands, für die Ermöglichung und Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards.“ Die europäische „Insel der Sicherheit, der Stabilität und des Wohlstands“ mitsamt ihrer kollektiven Verdrängung  werde nicht mehr lange existieren – der „Aufstand der Verlierer“ auf ihrer verzweifelten Fluchtwanderung sei nicht mehr aufzuhalten. „Der Kreis schließt sich, die Schlinge zieht sich zu, die Einschläge kommen näher …“ Die Folgen der Externalisierung kehrten nach „Hause“ zurück, in das Territorium der reichen Industrienationen, damit auch nach Europa und Deutschland.

Die „Externalisierungsgesellschaft“ aber, so Peter Selg, versuche bis zum heutigen Tag, das Problem weiterhin mit „Grenzsicherungen“ sowie an vielen Orten mit einer forcierten Re-Nationalisierung in den Griff zu bekommen, in der Orientierung an den „Neuen Rechten“ und ihren autoritären Führern, die den Fortbestand der „Insel der Sicherheit, der Stabilität und des Wohlstands“ versprächen. –

Eine solch fragmentarische Darstellung erfasst die Realität nicht.

1.   Zunächst ist für die Situation in Deutschland von Bedeutung, dass von 1961 bis Anfang der 1970er Jahre ca. 830.000 türkische und kurdische Gastarbeiter in die Bundesrepublik kamen, die aber nicht wie vorgesehen nach einigen Jahren zurückkehrten, sondern im Lande blieben und ihre Ehepartner und Kinder nachholten. Es fand so eine schleichende Einwanderung statt, ohne dass diese auf demokratische Weise mit einem geordneten Integrationsverfahren beschlossen worden wäre. In der Folge bildeten sich aufgrund ihres Lebens in hier kulturfremden Blutsgemeinschaften und des Festhaltens am antiindividuellen Islam türkische und kurdische Parallelgesellschaften, die sich in den westdeutschen Großstädten stadtteilspezifisch ausbreiteten. Assoziierungsabkommen zwischen der EWG und der Türkei und Entscheidungen des EuGH besorgten aber eine rechtliche Gleichstellung mit den einheimischen Deutschen.

Die Verselbständigung der laufenden Einwanderung aus fremden Kulturkreisen und die sich allmählich abzeichnende Überfremdung der westdeutschen Großstädte beunruhigte die bundesdeutsche Gesellschaft und führte 1973 zu einem Anwerbestopp durch die Regierung Brandt und der Haltung der nachfolgenden Regierungen, die Zuwanderung nach Deutschland radikal zu drosseln. Diese Absichten blieben aber folgenlos und bewirkten im Gegenteil durch Verheiratung der hiesigen Kinder und Enkel in der Türkei und ihre Zusammenführung in Deutschland ein stetiges Anwachsen der türkischen Parallelgesellschaften.

Seit den späten 1970er Jahren ist zum Familiennachzug, nicht nur für weitere Türken aufgrund politischer Verfolgung, sondern ganz allgemein das Asylrecht des Grundgesetzes, das wie in keinem anderen Land ein persönlich einklagbares Recht auf Asyl gewährt, als weiteres Einfallstor millionenfacher Einwanderung hinzugetreten. Daher war auch die Absicht Helmut Schmidts, Deutschland nicht zum Einwanderungsland werden zu lassen, nur Beruhigung fürs Volk. Deutschland war bereits ein Einwanderungsland, mit dem Unterschied zu den klassischen Einwanderungsländern, dass nicht das Land bestimmte, wer dauerhaft ins Land kam, sondern der Zuwanderer.

Stets ist nur ein geringer Prozentsatz im niedrigen einstelligen Bereich als Asylberechtigte anerkannt worden. Der etwas größere Teil der Kriegsflüchtlinge mit Schutzstatus und die große Mehrheit der Migranten, die mit dem Zauberwort Asyl über die Grenzen kamen, blieben überwiegend und waren praktisch Einwanderer, wiederum ohne dass dies ein Einwanderungsgesetz der Legislative geregelt hätte. Zumeist aus muslimischen Ländern kommend, verstärkten oder vermehrten sie die bestehenden Parallelgesellschaften, da eine wirkliche Integration in die Kultur und freiheitliche Lebensweise Mitteleuropas kaum stattfindet.
Die etwa 35.000 „boat-people“ des Vietnamkrieges, die Deutschland 1979 aufnahm, kamen aus einem buddhistischen Kulturkreis, waren in hohem Maße integrationswillig und bildungseifrig. Sie gelten heute als Musterbeispiel gelungener Integration. Davon kann bei den Menschenmassen aus Vorderasien und Afrika keine Rede sein.

1992 beantragten 438.191 Menschen politisches Asyl in Deutschland. Daraufhin einigten sich CDU/CSU, SPD und FDP 1993 auf den bis heute geltenden Asylkompromiss, wonach sich auf das Asylrecht in Deutschland nicht berufen kann, „wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.“ (Art. 16a GG) Denn wer in solchen Ländern schon gewesen ist, ist praktisch kein Flüchtling mehr. Das zuerst betreten EU-Land ist auch nach EU-Recht für das Asylverfahren zuständig.

Danach sanken die Asylbewerberzahlen (insgesamt) kontinuierlich bis auf 28.000 Asylbewerber im Jahr 2008. Seit 2009 sind die Zahlen wieder angestiegen und erreichten 127.000 im Jahr 2013 und 202.834 im Jahr 20142, weil die EU-Zuständigkeitsregelungen der Dublin-III-Verordnung nicht eingehalten und nach dem Schengen-Abkommen der EU die Binnengrenzen nicht mehr kontrolliert wurden, so dass die Menschen, angelockt durch das komfortabelste Sozialsystem, bis nach Deutschland durchreisen konnten und bis heute können.

2.   Es entspricht nicht der Realität, dass in Deutschland eine ausländerfeindliche Stimmung um sich gegriffen hätte. Was zunahm, war die Kritik von immer mehr Bürgern, dass trotz überwiegender Nicht-Integrierbarkeit und wachsender Parallelgesellschaften der Zuzug solcher Menschen immer weiter zunahm. Gegen eine maßvolle Aufnahme integrierwilliger Ausländer gab es bei der großen Mehrheit keine Ressentiments. Der Umstand, dass eine kleine Minderheit rechtsextremer Neonazis Deutschland von jedem Ausländer freihalten will, wurde und wird von Politik und Medien benutzt, alle Kritiker der Flüchtlings- und Migrationspolitik als Ausländerfeinde zu diffamieren und in die rechte bis rechtsextreme Ecke zu stellen.

Peter Selg durchschaut nicht die Manipulationen der öffentlichen Meinung durch einen Journalismus, dessen Methoden Rudolf Steiner schon damals als ähnlich der „schwarzen Magie“ bezeichnete. Ebenso wenig durchschaut er die Methode der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges, von denen das Land noch immer abhängig ist, die Deutschen aller weiteren Generationen an eine kollektive historische Schuld zu ketten, die sie gefügig und folgsam macht für das, was von ihnen erwartet wird.

 3.  Peter Selg unterscheidet nicht zwischen Flüchtlingen, die als politisch Verfolgte asylberechtigt sind, Kriegsflüchtlingen und Armuts- bzw. Wirtschaftsmigranten. Migranten sind für ihn auch auf einer „Fluchtwanderung“. Alle bedürften des „Schutzes, der Fürsorge und Förderung“.
Dass politisch Verfolgten Asyl zu gewähren ist, ist selbstverständlich. Dass Kriegsflüchtlingen in ihrer Not geholfen werden muss, ist eine Pflicht der Humanität und geschieht sinnvollerweise mit UNO-Hilfe möglichst in benachbarten Ländern, damit die Flüchtlinge nach Ende des Krieges rasch in ihre Heimat zurückkehren können. Dass viele Kriegsflüchtlinge nach Europa, speziell Deutschland streben, hängt mit der mangelhaften UNO-Hilfe und insbesondere mit dem Magneten des komfortablen deutschen Sozialsystems und anderen Gründen zusammen, von denen noch die Rede sein muss. Je weiter sie von ihrem Heimatland entfernt gut versorgt sind, desto kleiner wird die Neigung, zum Aufbau der zerstörten Heimat zurückzukehren.

Doch Migranten müssen nicht aus einer akuten Lebensgefahr fliehen. Sie leben oft in Not und Elend und suchen aus verständlichen Gründen Länder, die ihnen bessere Lebensverhältnisse bieten. Aber sie sind keine Flüchtlinge. Sie haben weder einen Anspruch auf Asyl, noch auf einen Schutzstatus nach der Genfer-Konvention. Peter Selg praktiziert dieselbe Begriffsvermischung wie Politik und Medien sie aus propagandistischer Täuschungsabsicht zur emotionalen Vereinnahmung der Bevölkerung seit Jahren betreiben.

4.   Die „Flüchtlinge“ die im Mittelmeer in „klapprigen Booten“ „auf hoher See vertreiben, bis sie verdursten oder erfrieren“, sind keine Flüchtlinge, sondern zum allergrößten Teil Migranten. Und ihre „Fluchthelfer“ sind Schlepper, die nur diejenigen in die Boote setzen, die ihnen mehrere tausend Dollar gezahlt haben. Die Allerärmsten in den afrikanischen Ländern können das gar nicht. Und die Boote sind zumeist überhaupt nicht darauf berechnet, die Küsten Europas zu erreichen, sondern mit ihnen eine Seenot zu inszenieren, die private oder staatliche Rettungsschiffe herbeiruft, welche die Schleuserarbeit fortsetzen und die „Geretteten“ ins gewünschte Europa bringen.

Es stimmt also auch noch nicht einmal, dass sich Europa vor den Migranten abschotte. Es kreuzte z.B. jahrelang unter dem Namen „Sophia“ eine Armada europäischer Schiffe auf dem Mittelmeer, an der 22 europäische Nationen mit 1.300 Mann/Frau in Schiffen, Flugzeugen und Hubschraubern beteiligt waren, darunter Deutschland mit 2 Schiffen und 400 Leuten, mit dem offiziellen Auftrag, den Schleusern das Handwerk zu legen. Allein in den ersten 5 Monaten 2016 z.B. „retteten“ sie ca. 50.000 Migranten und brachten sie nach Europa, setzten also de facto die Arbeit der Schleuser fort.

5.  Es ist richtig, dass der in die Entwicklungsländer expandierende westliche Kapitalismus – in Zusammenarbeit mit den korrupten lokalen Eliten – die Ressourcen der Länder ausbeutet und die Bevölkerung verarmen und ungebildet verelenden lässt.4 Und der Strom der Migranten in die kapitalistischen Länder ist sicher Folge der Verarmung, die von diesen Ländern mitausgeht. Aber dass es das notwendige Schicksal Europas sei, Millionen Menschen, die ununterbrochen nach Europa strömen, bei sich aufzunehmen, ist ein fataler Unsinn. Denn dadurch wird die Ursache in deren Ländern nicht beseitigt und in den europäischen Ländern entstehen immer untragbarere Zustände, die der welterfahrene Journalist Peter Scholl-Latour auf die zugespitzte Formulierung brachte: „Wer halb Kalkutta bei sich aufnimmt, hilft nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.“

Die Verarmung, ob mit oder ohne Migration im Gefolge – die meisten und wirklich Armen bleiben ja dort – ist die schicksalhafte Aufforderung an Europa zu helfen, aber vor Ort, in den Ländern selbst, wo die Ursachen immer neues Elend hervorbringen. Und wo, wie in Afrika, die Bevölkerung jeden Tag um 200.000 Menschen wächst, um 1,4 Millionen jede Woche, wächst entsprechend das Elend. Wenn 1 Millionen Afrikaner nach Europa eingewandert sind, sind sie nach 5 Tagen bereits in Afrika ersetzt.5  Zudem hat ein direkt in Afrika ausgegebener investierter Euro nach den Worten des deutschen Entwicklungshilfeministers Gerd Müller die dreißigfache Wirkung wie ein in Deutschland eingesetzter.

6.   Merkwürdigerweise erwähnt Peter Selg nicht den 2015 auf 476.649 und 2016 auf 745.545 Asylbewerber anschwellenden unkontrollierten Zustrom nach Deutschland, der 2017 noch 222.683, 2018 noch 185.853 betrug und 2019 bereits jetzt wieder 100.000 überschritten hat.6
Dieser wird zudem von der Bundesregierung fortlaufend unter schwerem Verfassungs- und Gesetzesbruch in totalitärer Manier zugelassen7, mit der Folge eines inzwischen eingetretenen Verlustes der inneren Sicherheit.

Über die unkontrollierten Grenzen konnten unbehelligt Kriminelle und Terroristen ins Land kommen. 300.000 „Asylbewerber“ sind bisher nicht identifiziert. 2018 sind insgesamt 265.930 Straftaten registriert worden, bei denen Asylbewerber, Geduldete oder Personen, die sich unerlaubt in Deutschland aufhalten, als Tatverdächtige ermittelt wurden. Darunter gab es 98 Mordfälle, 261 Totschlag-Fälle, 1.082 Fälle von Vergewaltigungen und sexueller Nötigungen oder Versuche dazu, 3.477 Fälle der räuberischen Erpressung auf Kraftfahrer sowie 16.929 Fälle mit gefährlicher oder schwerer Körperverletzung. Die meisten Tatverdächtigen sollen aus Syrien (25.328), Afghanistan (16.687) und dem Irak (10.225) stammen.8
2.245 islamistische Terrorverfahren, wurden laut Generalbundesanwalt (GBA) in den vergangen vier Jahren in Deutschland eingeleitet, 2018 allein 1.220 Terrorverfahren (bisheriger Rekordwert).9 Kritiker an diesen rechtsstaatlich untragbaren Zuständen, werden als rechtsextrem diffamiert.

Inzwischen hat jede vierte Person in Deutschland einen Migrationshintergrund, die allermeisten davon sind muslimischen Glaubens, die nicht integrierbar und auch nicht integrationswillig sind. Nach Einschätzung des in der Integrationspraxis erfahrenen syrisch-stämmigen Politologen Bassam Tibi leben 90 % der Muslime in Deutschland praktisch in Parallelgesellschaften.10 Nach der derzeitigen demographischen Entwicklung werden in zwei, spätestens drei Generationen die eingewanderten Islamgläubigen mit ihrer reservierten bis feindseligen Haltung gegenüber dem freiheitlichen Individualismus Mitteleuropas die Bevölkerungsmehrheit bilden und die Deutschen als Minderheit im eigenen Land die gesellschaftliche Gestaltungsmacht verlieren.

Warum handelt eine Regierung so, die geschworen hat, dem Wohl des deutschen Volkes zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden?

7.   Die Frage lässt sich nur beantworten, wenn man eine Realitäts-Ebene hinzuzieht, auf die Rudolf Steiner während und nach dem Ersten Weltkrieg die Anthroposophen immer wieder in zahlreichen Vorträgen hingewiesen hat und ohne deren Einbeziehung man nicht in der vollen Wirklichkeit lebt: die weltweiten politischen Machenschaften angloamerikanischer Kreise, die auf okkulte Logen zurückgehen und sich heute in internationalen Organisationen wie UNO, NATO, EU usw. Instrumente globalen Wirkens geschaffen haben.

Führende Vertreter dieser Kreise und Organisationen fordern und fördern seit Jahrzehnten die Massenmigration der Armen in den asiatischen und afrikanischen Entwicklungsländern nach Europa, nutzen also ihre Notlagen aus, um angeblich den schrumpfenden Bevölkerungsstand Europas aus wirtschaftlichen Gründen zu halten, im Eigentlichen damit aber eine „Vermischung der Rassen und Nationen“ herbeizuführen, „homogene monokulturelle Staaten auszuradieren“, „multikulturelle Diversität“ umzusetzen und eine „vermischte Superkultur“ entstehen zu lassen.11
Die herrschende politische Parteienkaste in Deutschland steht in ihren Diensten.

Eine Reihe von Rechtswissenschaftlern hat dazu als juristische Zuträger der Macht das Volk bereits zum „Mythos“ erklärt und den Volksbegriff völlig entleert, so dass er auch Menschen aus aller Welt aufnehmen kann12, getreu ihrer politischen Führerin Merkel, die schon vor Jahren den neuen Volksbegriff mit dem Satz vorgab: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“

II.   Die geistige Aufgabe Mitteleuropas

Peter Selg sieht es als in der besonderen geistigen Aufgabe Mitteleuropas liegend an, den „Flüchtlingen“ Aufnahme, Schutz und Hilfe zu bieten und sich nicht abzuschotten.
Am 23. Mai 2014 habe Navid Kermani im Berliner Reichstag zum 65. Geburtstag des Grundgesetzes sprechen können und die Parlamentarier – „noch ohne „AfD“ – daran erinnert, „dass die Aufklärung in Deutschland nie als nationales, sondern als europäisches Programm verstanden worden war“, dass Lessing den Begriff des „Kosmopoliten“ im Sinne des „Weltbürgers“ gebraucht hätte, dass für Goethe das Vaterland „nirgends und überall“ sei und für August Wilhelm Schlegel die Deutschen „die Kosmopoliten der Europäischen Cultur“ seien.

In der Initiative des Waldorfpädagogen Bernd Ruf, eine Notfallpädagogik für traumatisierte Flüchtlingskinder weltweit zu entwickeln und einzusetzen, wird für Peter Selg „vielleicht …  ein grundlegender Aspekt eines künftigen Europas im Sinne jenes ´übernationalen Reichs des Humanismus` ansichtig, von dem der europäische Flüchtling Stefan Zweig schrieb.“
Und er müsse dabei an Ausführungen Rudolf Steiners aus dem Jahr 1923 in Stuttgart denken, in denen er es als katastrophal bezeichnete, wenn die Menschen in Mitteleuropa diesen mitteleuropäischen Geist nicht schätzen würden. „Man wird in weitesten Kreisen in der Welt in verhältnismäßig gar nicht langer Zeit dasjenige, was sogar hier vielfach heute verleugnet wird von älterer mitteleuropäisch-geistiger Gesinnung, mit Sehnsucht ergreifen. (…) … das wäre das Furchtbarste, dass, wenn die Welt schreien wird – und das wird sie in verhältnismäßig nicht langer Zeit tun – zu ihrer eigenen Rettung nach der Auferstehung des mitteleuropäischen Geisteslebens, dass dann in Mitteleuropa die Menschen nicht vorhanden wären“, die an wichtiger geistiger Stelle stehend diesen Ruf verstehen könnten.

1.   Kosmopolitismus und Weltbürgertum sind Eigenschaften der deutschen Ich-Kultur. Das Ich ist allgemein menschlich, welchem Volk und welcher Rasse es auch angehört. Wenn der Deutsche sich zur inneren Unabhängigkeit des Ich erhebt, wächst er damit zugleich über das Volk hinaus und erlebt sich als Mensch schlechthin, d. h. als Weltbürger, Kosmopolit und Humanist.
Aber das setzt voraus, dass er in der Kultur des deutschen Volkes gegründet ist, die es ihm in besonderer Weise ermöglicht, sich zum Kosmopoliten und Weltbürger zu erheben. Von hier aus kann er befruchtend in die Kulturen der anderen Völker hinauswirken. Das bedeutet aber nicht, Millionen Hilfsbedürftige bei sich aufzunehmen, die zudem in ihrem überwiegendes Verhaftetsein in alten blutsgebundenen Kollektiven und einer totalitär-faschistischen politischen Religion eine absolute Gegenkraft gegen die Ich-Kultur, die Entwicklung zur freien, selbstbestimmten Individualität darstellen.

Die grenzenlose Aufnahme aller Flüchtlinge und Migranten, von denen 70 -80 % kräftige junge Männer zwischen 16 und 35 Jahren sind, als Ausdruck des Kosmopolitismus und Humanismus mitteleuropäischen Geistes zu bezeichnen, ist für sich eine schöne Idee mitleidsvoller Nächstenliebe. Aber sie ist nicht in ihren Auswirkungen und Folgen an der Wirklichkeit gemessen, sie ist in verhängnisvoller Weise illusionär. Sie entzieht den Herkunftsländern kräftige Menschen für deren Aufbau und schafft hier im Arbeitsleben, im Bildungs- und Sozialsystem, in der inneren Sicherheit, und in der Chaotisierung des Zusammenlebens Zustände, in denen wir letztlich niemandem mehr helfen können, weder bei uns noch im Ausland.

2.   Was Rudolf Steiner befürchtet hat, dass in Mitteleuropa niemand mehr da sein könnte, der den Ruf der Welt nach der mitteleuropäischen geistigen Gesinnung hört und helfend beantwortet, droht gerade durch die grenzenlose Aufnahme aller „Schutzbedürftigen“, die Peter Selg und mit ihm viele Anthroposophen fordern, herbeigeführt zu werden.
Und die Auflösung des deutschen Volkes mit seiner besonderen Kultur herbeizuführen, ist das vielfach ausgesprochene Ziel globaler, europäischer und deutscher „Eliten“.

Die edle Nächstenliebe wird in der Seele als eine erhebende Realität erlebt, die unmittelbar zur Tat drängt. Aber für sich ist sie noch ohne Bezug zur Realität.. Und wenn sie in der Art ihrer Ausführung nicht mit all ihren Folgen an der Erkenntnis der vollen äußeren Realität geprüft wird, in der sie verwirklicht werden soll, ist sie blind und kann letztlich Verheerendes anrichten.
Rudolf Steiner gab dafür einmal ein praktisches Beispiel:
Es ist ein wahres Wort: die Liebe ist das höchste Gut. Aber sie kann auch die unheilvollsten Folgen haben. Im alltäglichen Leben sieht man das, und ich erzähle hier ein Beispiel, das erlebt ist. Eine Mutter hat ihr Töchterchen sehr geliebt, und aus Liebe hat sie ihm alles hingehen lassen, was es auch getan hat. Sie hat es nie bestraft, hat ihm jede Laune erfüllt. Eine Giftmischerin ist das Töchterchen geworden, und aus Liebe ist es dies geworden. Liebe muß mit Weisheit gepaart sein, sie muß eine erleuchtete Liebe werden, dann erst kann sie wahrhaft gut wirken.“ 13

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*    Der gängge Begriff wird im Sinne der Definition des Wörterbuchs der deutschen Sprache verwendet:
Jemand, der in einer als moralisierend, selbstgerecht, naiv und realitätsfern empfundenen Weise der politischen Korrektheit entsprechende, als übertrieben altruistisch o. ä. eingeschätzte Auffassungen, Ziele und Forderungen vertritt.“
1    Bernd Ruf: Krieg – Flucht – Notfallpädagogik. Wie Pädagogik minderjährigen Flüchtlingen helfen kann, traumatische Erlebnisse zu überwinden, Arlesheim 2018
2    statista
3    Vgl. Seenotrettung als Fortsetzung der Schleuserwege
4    Vgl. Der Welthunger
5    tichyseinblick.de
6    Siehe: Anm. 2
7    Vgl.  Rechtsbruch der offenen Grenzen
8    Vgl. freiewelt.net
9    Vgl. jungefreiheit.de
10  Vgl. Die große Täuschung mit der Integration
11  Vgl. UNO, EU und US-Kreise planen
12  Vgl. Wie eine Rechtspflicht zur Souveränitätsaufgabe
13  Rudolf Steiner im Vortrag vom 14.6.1911, GA 127, S. 187-188

 

 

15 Kommentare zu „Anthroposophische Gutmenschen* in der Massenimmigration und die Erhaltung der Kultur Mitteleuropas“

  1. Man könnte es so auf den Punkt bringen:

    Wer Nächstenliebe praktiziert, ohne sich seines Verstandes zu bedienen und die Folgen seines Tuns nicht bedenkt, ist für das Kollektiv zerstörerischer als jede ursprünglich zu bekämpfende Gefahr. Der Praktizierende, meist auch wirtschaftliche Profiteur, motiviert sich dabei heuchelnd mit einem überhöhten Selbstbildnis, manchmal bis ins Krankhafte gesteigert und aufgrund von Schuldgefühlen, weil es ihm besser geht, so dass keine Gegenrede mehr möglich wird. Diese Nächstenliebe hat den Charakter des Totalitarismus. Wahre Nächstenliebe aber offenbart sich immer am Ergebnis des Tuns.

    Das hat Jesus von Nazareth, auf den sich die Heuchler meist berufen, bereits vor 2000 Jahren erkannt und in Sprache übersetzt:

    „An den Früchten sollt ihr sie erkennen“.

    1. ein großes „BINGO“ für Hubi –
      und für alle Schlafmützen noch einmal die einfache aber schockierende Erklärung der meist verdeckten MOTIVE für KRIEG, UNTERDRÜCKUNG, ZERSTÖRUNG, VERTREIBUNG, FLUCHT auf der einen Seite & IMMIGRATION & KRIEG, KRIMINALITÄT & CHAOS beim ZWANG zur INTEGRATION in ein FALSCHES neues Leben, mit katastrophalen Folgen aus dem Munde eines der Fürsprecher aus dem Lager der Täter:

      Sascha Mounk ist ein deutscher Jude, der in Harvard leert . . .

      HIER noch einmal gaaaaaaaaanz langsam zum mitlesen:

      https://sezession.de/58253/yascha-mounk-und-ein-einzigartiges-historisches-experiment

      WER dieses „historischg einzigartige Excperiment“ wohlwollend unterstützt, ist also krimineller als alle Nazis – denn es ist das größte Experiment oder der größte MENSCHEN-VERSUCH in der Geschichte der Menschheit – OHNE daß jemals auch nur irgend ein Bürger um seine Einwilligung zu diesem Menschen-Versuch gefragt worden wäre . . .

      Hier nur EINE der vielen direkten Folgen in Schweden:
      https://www.paulcraigroberts.org/2019/10/09/the-joys-of-immigration/

      Die Vergewaltigungen junger Schwedinnen haben sich in nur vier Jahren verdreifacht . . .

    2. @stendahl …. „An den Früchten sollt ihr sie erkennen“..

      Hmmm @stendahl, dann sind die Werte-westler Mördermaschinen schlecht hin. Die weltweiten Flüchtlinge sei es vor Krieg, Mit-Weltzerstörrung, Ausbeutung oder was auch immer, zu einem guten Teil Früchte, die von uns Werte-Westler produziert wurden.

  2. Auf den Unterschied zwischen „Gutmensch“ und „guter Mensch“ sei nochmal verwiesen. Der gute Mensch setzt sein Eigenkapital ein, um anderen zu helfen, während der Gutmensch nur die Klappe frech aufreißt und von anderen verlangt, sie sollen ihr Geld nach seinen Vorstellungen verschenken.

    Die Zeiten werden sich jetzt eh ändern. Nach 10 Jahren Party aus der Notenpresse wird nun der Mr. Market das Kommando übernehmen und den ganz großen Kater, sprich schwere Rezession, bringen. Die Zahlen aus der deutschen Volkswirtschaft klingen bereits furchtbar und die nun mangels Pulver machtlose EZB zeigt schon erste Anzeichen von Panik. Es ist mir schleierhaft, wie man nur so dumm sein kann, die dringend benötigten Geldquellen von allen Seiten zu bekämpfen und gleichzeitig zu nichts brauchbare Personen als Heer in Millionestärke anzulocken. Es sieht geradezu so aus, als ob „die da oben“ den Zusammenbruch der Staatsfinanzen kaum mehr erwarten könnten.

    Die Chancen werden jeden Tag besser, dass auch die vielen noch schlafenden Michelinnen und Michels es schnallen, was volksverratende Politster angerichtet haben und die AfD und deren Warnungen plötzlich in ganz anderem Licht sehen. Es wird bei sehr vielen, noch friedlichen Bürgern ans Eingemachte gehen. Z.B. grad Kasten gekauft mit anderer Leute Geld (Hypothek) und plötzlich arbeitslos. Das bereits gelaufene erste blutige Ereignis (Lübke) könnte leicht viele Fortsetzungen bekommen. In den letzten 3 Jahren haben sich ja viele dafür „beworben“. Es ist also angerichtet. Und nur für gute Nerven geeignet. Gute Zeit an alle, soweit noch möglich!

  3. „Ernst sind schon diese Zeichen der Zeit, und der Ernst enthüllt sich, wenn wir gerade über mancherlei nachdenken, was uns so naheliegt. Denken Sie doch, wir sprechen von dem, was unseren Weg durchziehen soll mit einem ernsten Grundsatze: Aufsuchen das Gleiche in allen Menschenseelen und durch alle Nationen und Rassen hindurch. Wir betrachten mit Recht dies als ein hohes Ideal der Menschheit, aber wir dürfen uns nicht verhehlen, welchen ungeheuren Kontrast das Leben des gegenwärtigen Europa zu diesem Ideal bildet. Können wir denn sagen, daß die europäische Menschheit heute irgendwie in dem, was sie ausspricht, diesem Ideal auch nur im entferntesten nahesteht? Wie weit steht sie von ihm entfernt!

    Und dürfen wir denn – dürfen, sage ich – dieses Ideal als eines betrachten, das wir so unmittelbar heute anwenden dürfen? Sind wir denn nicht als Deutsche selbst verpflichtet, damit wir uns nichts vormachen, uns klar zu sein darüber, daß wir durch die europäischen Verhältnisse gar nicht im entferntesten denken können an die Realisierung eines solchen Ideales? Die uns spezifisch als Deutsche auferlegte Mission würden wir ganz schlecht erfüllen, wenn wir in allgemeinen verschwommenen Idealen heute einfach aufgehen würden. Die Zeit verpflichtet uns, das Spezifische unseres mitteleuropäischen Wesens zu entfalten. Und mit dem dürfen wir schon zusammenhängend betrachten das Karma, das uns, ich möchte sagen im Speziellen zugewachsen ist.“

    Rudolf Steiner: Mitgliedervortrag am 18.2.1906 in Kassel, GA 168 (Die Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten) S. 62 ff

    Mit herzlichen Grüßen

    NN

  4. „Assoziierungsabkommen zwischen der EWG und der Türkei und Entscheidungen des EuGH besorgten aber eine rechtliche Gleichstellung mit den einheimischen Deutschen.“

    Das genau ist der Punkt: Der Gast, der eigentlich nur BEFRISTET beherbergt werden soll, wird rechtlich mit dem Gastgeber, dem Staatsbürger, gleichgestellt. Ein Unding! Als Staatsbürger haben wir hier in unserem Land das HAUSRECHT, d.h. wir bestimmen die Regeln.

    Das, was de facto hier abgeht, ist so, als ob ich in meinem Haus Gäste aufnehme, die 2 Wochen bleiben wollen. Nach 2 Tagen bereits fangen die Gäste an, Bilder umzuhängen bzw. ihre eigenen Bider an meine Wände zu hängen. Nach einer Woche reissen sie die Wand zwischen Schlaf- und Wohnzimmer ein und machen einen Durchbruch. Und nach 10 Tagen fordern sie, in das Grundbuch mit aufgenommen zu werden – selbstverständlich ohne sich am Abzahlen der Hypothek zu beteiligen.
    Am Schluss übernehmen sie aufgrund ihrer Fertilitätsrate das Haus und sind die neuen Eigentümer – und ich verliere in meinem eigenen Haus (eigenen Land) die (gesellschaftliche) Gestaltungsmacht.

    Zu fragen wäre noch, ob dieses anthroposophische Gutmenschentum nur Dämlichkeit bzw. ein naiv-infantiler Mangel eines konsequenten zu-Ende-Denkens ist oder ob seitens anthroposophischer Organisationen – wie im Fall der christlichen Kirchen – auch bereits finanzielle Interessen an der Invasion fremder Siedlervölker aus Afro-Arabien besteht.

  5. „Eine Reihe von Rechtswissenschaftlern hat dazu als juristische Zuträger der Macht das Volk bereits zum „Mythos“ erklärt..“

    Dann ist gemäss diesen „Rechtswissenschaftlern“doch auch die Sprache eines Volkes reine „Mythologie“, die – wie solche Besserwisser zu glauben scheinen – keine volle Lebenswirklichkeit ist.
    Gilt das etwa GAR NICHT für die englische Sprache ? Ist die englische Sprache der Kuckuck im mitteleuropäischen Nest ?

    Der Kuckuck legt seine Eier in fremde Nester, und wenn der Kuckuck schlüpft, wirft er die echten Jungvögel aus dem Nest und lässt exklusiv sich selber durchfüttern.
    Egal, welche „Sprache“die fremden Eltern „sprechen“, es ruft Kuckuck – Kuckuck aus deren Nest.

    Mir fällt auf, dass u.a. Peter Selg & Konsorten – wenn sie von „Mitteleuropa“ reden- gerne England und Amerika erwähnen, so betrachtet den Westen, nur nicht den Osten, nur nicht Russland in ihre schöngeistigen Phrasen einbeziehen wollen. Russland kommt in deren Weltbild gar nicht vor.
    Für den Kuckuck gibt es nur EINEN Vogel im Nest, der durchgefüttert werden soll.
    Und DESSEN Sprache ist KEINE Mythologie.
    Wenn wir das bedenken, erkennen wir die Halbwahrheit, die obig erwähnte Zuträger der Macht uns für teuer Geld verkaufen wollen bzw. verkaufen müssen.

    1. ZITAT @ Michael:
      “ . . . nur nicht den Osten, nur nicht Russland in ihre schöngeistigen Phrasen einbeziehen wollen. Russland kommt in deren Weltbild gar nicht vor.“

      HIER ein russischer Artikel über westliche „Halb-Männer“ – die speziell in Schweden & Deutschland gesichtet werden – weil sie weder ihre Frauen noch ihre Kinder verteidigen . . .

      The difference between Russian men and Western semi-men: https://www.rt.com/russia/470700-saratov-murder-girl-lynch-mob/

      Wer den ganzen Artikel lesen will, der findet ihn HIER:
      https://www.paulcraigroberts.org/2019/10/11/from-a-reader-the-last-real-american-died-in-2003/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=from_a_reader_the_last_real_american_died_in_2003&utm_term=2019-10-11

      1. @ Kalle Möllmann:“…weil sie weder ihre Frauen noch ihre Kinder verteidigen.“

        Fehlt denen der Mut ? Oder fehlt denen die Liebe ? Oder verwechseln sie Feigheit mit Moral ?
        Wo ist solche Gurkentruppe bloss zur Schule gegangen worden ?

        1. P.S.: „gegangen worden“ ist kein Schreibfehler, sondern es ist bewusst so formuliert worden, um die grenzenlose Passivität jener Gurkentruppe deutlich zu machen.
          Diese Feiglinge tun nur, was Gesetze denen vorschreiben, die tun nichts aus eigener Überzeugung.
          Gesetze schrieben ähnlicher Gurkentruppe bereits vor, dass der Christus gekreuzigt werden müsse, also liessen sie Ihn kreuzigen.
          Wofür eigentlich ? Was war Sein Verbrechen ?
          Wer kann mir die Frage beantworten ?

  6. zunächst einmal herzlichen Dank für diesen Artikel, Herr Ludwig.
    Schade, dass weder Herr Selg noch Herr Ruf hinter die Kulissen blicken.
    Arbeite in einer Waldorfschule im Büro.
    Meine Wahrnehmung sagt mir, dass unter den Lehrkräften sich ganz viele Grüne und Linke befinden.
    Gehen auch zu FFF.
    Hinterfragen nichts.
    Mir scheint die gesamte Bewegung ist inzwischen unterwandert.
    Höre ich auch von einem Waldorflehrer aus der Schweiz.
    In der Schulleitung ein Juristin, die keinerlei Kenntnisse über Waldorfpädagogik hat und deren Aufgabe darin besteht, die Schule zu „sanieren“.
    Legt großen Wert auf „Qualität“ und möchte die Schule dem bestehenden System anpassen.

    Wie sagte Rudolf Steiner bei seiner ersten Schulgründung:“Vielleicht wird das die einzigste Waldorfschule bleiben.“

  7. Eigentlich ist es doch ganz einfach Gutmensch und Guter Mensch zu unterscheiden.
    Handele/argumentiere ich aus meinem Gefühl heraus, so agiere ich als Subjekt für mich (und manchmal damit auch für die anderen).
    Stelle ich mich über mein eigenes Ich, betrachte mich selbst und alle anderen als gleichwertige Subjekte, so kann ich objektiv urteilen, für alle das Beste herausholen.
    Ein Mensch, der sich in Emotionen der anderen Subjekte hineinversetzen kann, der dann ohne Emotion objektiv über Probleme nachdenkt, kommt zu einem anderen Schluß als Links/Grün & Co. Fragt jeden, mit dem ihr argumentiert, man merkt sehr schnell den Unterschied.

  8. Danke für diesen Artikel. Zum Thema gibt es in diesem Blog bereits eine Fülle an sehr gut recherchierten Texten. Herr Ludwig hat den Mut, dieses Thema umfangreich zu bearbeiten und er bleibt seinem Urteil seit Jahren treu und dafür zolle ich ihm großen Respekt, denn ich erkenne an, dass sein Urteil um die Wahrheit ringt und dass es auf dem Boden der Wirklichkeit steht.

    Rudolf Steiner hat schon am Anfang des Ersten Weltkriegs erkannt, dass mit diesem Krieg das deutsche Geistesleben bekämpft werden sollte, siehe hier:
    „Denn darum handelt es sich, daß wir zu jener Objektivität hindurchdringen, die nur durch den Geist der Wahrheit errungen werden kann. Dann wird man auch heute schon erkennen können, was eine spätere Zeit erkennen wird: daß dieser Krieg eine Verschwörung ist gegen deutsches Geistesleben.“ (GA 174b – S. 27, Vortrag vom 30. September 1914, Stuttgart) Damals also schon!

    Ich bin nach dem Lesen zahlreicher Schriften und durch all meine Übersetzungen von englischsprachigen Historikern, die ich gemacht habe und weiteren historischen Werken, die ich durchforstet habe, auch zu dem Schluss gekommen, dass es tatsächlich diese Bestrebung gibt, das Geistesleben, wie es von den deutschen Klassikern, Goethe, Schiller, Lessing, Hegel, Fichte, Schelling usw. angestrebt wurde, zu bekämpfen und deren Verständnis zu behindern – und erst recht wird bekämpft Rudolf Steiners Geisteswissenschaft!

    Und es ist von einer tiefen Tragik, dass sogar Peter Selg sich denjenigen angeschlossen hat, die Rudolf Steiner in einigen entscheidenden Punkten nicht verstehen wollen. Selg hat es im Nachrichtenblatt vom 10. September 1917 selbst bekannt, als er beschrieb, wie er sich fühlte als er im Februar 1917 zu einer Konferenz der Freien Waldorfschule durch Belgien reiste:
    Selg: „Die Konferenz in der Freien Waldorfschule, zu der ich als Deutscher mit schlechtem Gewissen eintraf – auch beladen mit dem, was ich an Rudolf Steiners „Gedanken während des Krieges. Für Deutsche und solche, die nicht glauben, sie hassen zu müssen“ (Sommer 1915) nie verstanden hatte und auch nicht verstehen wollte, aber auch mit dem, was mir an seinen zwei „Memoranden“ (vom Sommer 1917) reichlich unklar geblieben war -, diese Konferenz wurde ein außerordentliches Ereignis.“

    Ich werde misstrauisch, wenn sogar ein Anthroposoph solch einen Wider-Willen (er „wollte“ es nicht verstehen!) gegenüber gewissen Ausführungen von Rudolf Steiner hegt, wie Peter Selg es in obigem Zitat bekennt, obwohl doch heute eine beträchtliche Anzahl von historischen Forschungen vorliegen, die Rudolf Steiners Sicht auf die Ursprünge des Ersten Weltkriegs belegen! Was heißt das, dass Peter Selg sich nicht für diese Seite interessiert? Anthroposophen stehen ja nicht nur die Zeitgeschichtlichen Betrachtungen und die genannten Schriften zur Verfügung sondern auch die umfangreichen Forschungen zum Thema von Markus Osterrieder und Terry Boardman. Was bedeutet dieses konsequente Ignorieren?
    Was bedeutet dieses damit einhergehende Ausblenden der Schuld anderer, während Selg aber auf der Größe der deutschen Schuld beharrt – ein Beharren, das die Form einer, bis in alle Ewigkeit suggerierten Kollektivschuld annimmt? Gerade Anthroposophen, die ein Wissen von der Reinkarnation haben, dürften nicht den Folge-Generationen eines Volkes einen Schuldkomplex aufladen, denn sie müssten wissen, dass die Individualitäten der Menschen sich in den verschiedensten Völkern reinkarnieren. Ein nachgeborener Deutscher kann nicht an etwas Schuld sein, was vor seiner Geburt geschah! Wenn ein Anthroposoph dennoch ein „Schuld-Framing“ suggeriert, wie es vielfach im Mainstream getan wird, dann stellt sich die Frage nach den Einflüssen, welchen er ausgesetzt ist.

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