Die Heilige Nacht

Die Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag unterscheidet sich von allen Nächten des Jahres. Es wohnt ihr objektiv ein besonderer Zauber inne – nicht weil die Menschen ihr erwartungsvoll entgegenleben, sondern sie leben ihr entgegen, weil sie diesen Zauber hat. Man macht sich das nur nicht ganz klar. Zwar ist Weihnachten zumeist zu einem Familienfest reduziert. Aber die Einsamkeit in dieser Nacht macht eben auch krassen Materialisten und Ungläubigen zu schaffen. Denn was sich in ihr abspielt, lässt sich nur voll in der Gemeinschaft mit anderen Menschen erleben – oder auch zudecken.

Zahllose Menschen haben diesen Zauber in den elendigsten Situationen und in ganz unerwarteter Weise erlebt. Besonders eindrucksvoll und ergreifend sind die zahlreichen spontanen gemeinsamen Weihnachtsfeiern und Verbrüderungen von gegnerischen Soldaten in der Heiligen Nacht während der beiden Weltkriege, von denen ich an den beiden vergangenen Weihnachten berichtet habe.1
In der Begebenheit „Merry Christmas“, die verfilmt worden ist, sagte der schottische Pastor, der die gemeinsame Weihnachtsmesse gehalten hatte: „Diese Männer sind heute Nacht von dem Altar angezogen worden wie von einem Feuer mitten im Winter, selbst diejenigen, die nicht gläubig sind, sind gekommen, sich zu wärmen.“ Und ein deutscher Oberleutnant bekannte: „Ich bin Jude. Weihnachten bedeutet mir nichts. Aber an diesen Abend werde ich mich immer erinnern.“

Nicht umsonst ist das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ weltweit das bekannteste Weihnachtslied und gilt überall als Inbegriff deutscher Weihnachtsinnerlichkeit. Wie alles wird es auch verkitscht, aber die ernste und tiefe Stimmung, die in ihm liegt, wird immer wieder empfunden. Es ist in 320 Sprachen und Dialekte übersetzt. 1914 sangen, wie überliefert ist, in einigen der erwähnten spontanen Weihnachtsfeiern an der deutsch-britischen Front deutsche und britische Soldaten gemeinsam Stille Nacht.

Heute möchte ich eine – sicher vielen bekannte – Weihnachtslegende nachfolgen lassen, die Selma Lagerlöf mit fünf Jahren von ihrer weisen Großmutter2 erzählt bekommen und nie wieder vergessen hat. Sie bringt in besonders spiritueller Weise den Zauber der Heiligen Nacht zum Ausdruck. Sicher wird dieser Zauber von vielen Menschen nicht anerkannt. Aber auch dafür hatte die Großmutter eine Erklärung.

Die Heilige Nacht

von Selma Lagerlöf

Als ich fünf Jahre alt war, hatte ich einen großen Kummer. Ich weiß kaum, ob ich seitdem einen größeren gehabt habe.
Das war, als meine Großmutter starb. Bis dahin hatte sie jeden Tag auf dem Ecksofa in ihrer Stube gesessen und Märchen erzählt.
Ich weiß es nicht anders, als dass Großmutter dasaß und erzählte, vom Morgen bis zum Abend, und wir Kinder saßen still neben ihr und hörten zu. Das war ein herrliches Leben. Es gab keine Kinder, denen es so gut ging wie uns.

Ich erinnere mich nicht an sehr viel von meiner Großmutter. Ich erinnere mich, dass sie schönes, kreideweißes Haar hatte und dass sie sehr gebückt ging und dass sie immer dasaß und an einem Strumpf strickte.
Dann erinnere ich mich auch, dass sie, wenn sie ein Märchen erzählt hatte, ihre Hand auf meinen Kopf zu legen pflegte, und dann sagte sie: „Und das alles ist so wahr, wie dass ich dich sehe und du mich siehst.“

Ich entsinne mich auch, dass sie schöne Lieder singen konnte, aber das tat sie nicht alle Tage. Eines dieser Lieder handelte von einem Ritter und einer Meerjungfrau und es hatte den Kehrreim: „Es weht so kalt, es weht so kalt, wohl über die weite See.“
Dann entsinne ich mich eines kleinen Gebets, das sie mich lehrte, und eines Psalmverses.

Von allen den Geschichten, die sie mir erzählte, habe ich nur eine schwache, unklare Erinnerung. Nur an eine einzige von ihnen erinnere ich mich so gut, dass ich sie erzählen könnte. Es ist eine kleine Geschichte von Jesu Geburt.
Seht, das ist beinahe alles, was ich noch von meiner Großmutter weiß, außer dem, woran ich mich am besten erinnere, nämlich an den großen Schmerz, als sie dahinging.
Ich erinnere mich an den Morgen, an dem das Ecksofa leer stand und es unmöglich war zu begreifen, wie die Stunden des Tages zu Ende gehen sollten. Daran erinnere ich mich. Das vergesse ich nie.
Und ich erinnere mich, dass wir Kinder hingeführt wurden, um die Hand der Toten zu küssen. Und wir hatten Angst, es zu tun, aber da sagte uns jemand, dass wir nun zum letzten Mal Großmutter für alle die Freude danken könnten, die sie uns gebracht hatte. Und ich erinnere mich, wie Märchen und Lieder vom Hause wegfuhren, in einen langen schwarzen Sarg gepackt, und niemals wiederkamen.

Ich erinnere mich, dass etwas aus dem Leben verschwunden war. Es war, als hätte sich die Tür zu einer ganzen schönen, verzauberten Welt geschlossen, in der wir früher frei aus und ein gehen durften. Und nun gab es niemand mehr, der sich darauf verstand, diese Tür zu öffnen.
Und ich erinnere mich, dass wir Kinder so allmählich lernten, mit Spielzeug und Puppen zu spielen und zu leben wie andere Kinder auch, und da konnte es ja den Anschein haben, als vermissten wir Großmutter nicht mehr, als erinnerten wir uns nicht mehr an sie.
Aber noch heute, nach vierzig Jahren, wie ich dasitze und die Legenden über Christus sammle, die ich drüben im Morgenland gehört habe, wacht die kleine Geschichte von Jesu Geburt, die meine Großmutter zu erzählen pflegte, in mir auf. Und ich bekomme Lust, sie noch einmal zu erzählen und sie auch in meine Sammlung mit aufzunehmen.

Es war an einem Weihnachtstag, alle waren zur Kirche gefahren, außer Großmutter und mir. Ich glaube, wir beide waren im ganzen Hause allein. Wir hatten nicht mitfahren können, weil die eine zu jung und die andere zu alt war. Und alle beide waren wir betrübt, dass wir nicht zum Mettegesang fahren und die Weihnachtslichter sehen konnten.
Aber wie wir so in unserer Einsamkeit saßen, fing Großmutter zu erzählen an.

„Es war einmal ein Mann“, sagte sie, „der in die dunkle Nacht hinausging, um sich Feuer zu leihen. Er ging von Haus zu Haus und klopfte an. ´Ihr lieben Leute, helft mir!`, sagte er. ´Mein Weib hat eben ein Kindlein geboren, und ich muss Feuer anzünden, um es und den Kleinen zu erwärmen! `
Aber es war tiefe Nacht, so dass alle Menschen schliefen, und niemand antwortete ihm.
Der Mann ging und ging. Endlich erblickte er in weiter Ferne einen Feuerschein. Da wanderte er dieser Richtung zu und sah, dass das Feuer im Freien brannte. Eine Menge weißer Schafe lag rings um das Feuer und schlief und ein alter Hirt wachte über der Herde. Als der Mann, der Feuer leihen wollte, zu den Schafen kam, sah er, dass drei große Hunde zu Füßen des Hirten ruhten und schliefen. Sie erwachten alle drei bei seinem Kommen und sperrten ihre weiten Rachen auf, als ob sie bellen wollten, aber man vernahm keinen Laut. Der Mann sah, dass sich die Haare auf ihrem Rücken sträubten, er sah, wie ihre scharfen Zähne funkelnd weiß im Feuerschein leuchteten, und wie sie auf ihn losstürzten. Er fühlte, dass einer nach seiner Hand schnappte und dass einer sich an seine Kehle hängte. Aber die Kinnladen und die Zähne, mit denen die Hunde beißen wollten, gehorchten ihnen nicht, und der Mann litt nicht den kleinsten Schaden.

Nun wollte der Mann weitergehen, um das zu finden, was er brauchte. Aber die Schafe lagen so dicht nebeneinander, Rücken an Rücken, dass er nicht vorwärts kommen konnte. Da stieg der Mann auf die Rücken der Tiere und wanderte über sie hin dem Feuer zu. Und keins von den Tieren wachte auf oder regte sich.“
Soweit hatte Großmutter ungestört erzählen können, aber nun konnte ich es nicht lassen, sie zu unterbrechen. „Warum regten sie sich nicht, Großmutter?“, fragte ich. „Das wirst du nach einem Weilchen schon erfahren“, sagte Großmutter und fuhr mit ihrer Geschichte fort.

„Als der Mann fast beim Feuer angelangt war, sah der Hirt auf. Es war ein alter, mürrischer Mann, der unwirsch und hart gegen alle Menschen war. Und als er einen Fremden kommen sah, griff er nach seinem langen, spitzigen Stabe, den er in der Hand zu halten pflegte, wenn er seine Herde hütete, und warf ihn nach ihm. Und der Stab fuhr zischend gerade auf den Mann los, aber ehe er ihn traf, wich er zur Seite und sauste, an ihm vorbei, weit über das Feld.“
Als Großmutter so weit gekommen war, unterbrach ich sie abermals. „Großmutter, warum wollte der Stock den Mann nicht schlagen?“ Aber Großmutter ließ es sich nicht einfallen, mir zu antworten, sondern fuhr mit ihrer Erzählung fort.

„Nun kam der Mann zu dem Hirten und sagte zu ihm: ´Guter Freund, hilf mir und leih mir ein wenig Feuer. Mein Weib hat eben ein Kindlein geboren, und ich muss Feuer machen, um es und den Kleinen zu erwärmen.` Der Hirt hätte am liebsten nein gesagt, aber als er daran dachte, dass die Hunde dem Manne nicht hatten schaden können, dass die Schafe nicht vor ihm davongelaufen waren und dass sein Stab ihn nicht fällen wollte, da wurde ihm ein wenig bange, und er wagte es nicht, dem Fremden das abzuschlagen, was er begehrte. ´Nimm, so viel du brauchst`, sagte er zu dem Manne.

Aber das Feuer war beinahe ausgebrannt. Es waren keine Scheite und Zweige mehr übrig, sondern nur ein großer Gluthaufen, und der Fremde hatte weder Schaufel noch Eimer, worin er die roten Kohlen hätte tragen können.
Als der Hirt dies sah, sagte er abermals: ´Nimm, so viel du brauchst! ` Und er freute sich, dass der Mann kein Feuer wegtragen konnte. Aber der Mann beugte sich hinunter, holte die Kohlen mit bloßen Händen aus der Asche und legte sie in seinen Mantel. Und weder versengten die Kohlen seine Hände, als er sie berührte, noch versengten sie seinen Mantel, sondern der Mann trug sie fort, als wenn es Nüsse oder Apfel gewesen wären.“

Aber hier wurde die Märchenerzählerin zum dritten Mal unterbrochen. „Großmutter, warum wollte die Kohle den Mann nicht brennen?“
„Das wirst du schon hören“, sagte Großmutter, und dann erzählte sie weiter.

„Als dieser Hirt, der ein so böser, mürrischer Mann war, dies alles sah, begann er sich bei sich selbst zu wundern: Was kann dies für eine Nacht sein, wo die Hunde nicht beißen, die Schafe nicht erschrecken, die Lanze nicht tötet und das Feuer nicht brennt? Er rief den Fremden zurück und sagte zu ihm: ´Was ist dies für eine Nacht? Und woher kommt es, dass alle Dinge dir Barmherzigkeit zeigen?`
Da sagte der Mann: ´Ich kann es dir nicht sagen, wenn du selber es nicht siehst.` Und er wollte seiner Wege gehen, um bald ein Feuer anzünden und Weib und Kind wärmen zu können.

Aber da dachte der Hirt, er wolle den Mann nicht ganz aus dem Gesicht verlieren, bevor er erfahren hätte, was dies alles bedeute. Er stand auf und ging ihm nach, bis er dorthin kam, wo der Fremde daheim war. Da sah der Hirt, dass der Mann nicht einmal eine Hütte hatte, um darin zu wohnen, sondern er hatte sein Weib und sein Kind in einer Berggrotte liegen, wo es nichts gab als nackte, kalte Steinwände.
Aber der Hirt dachte, dass das arme unschuldige Kindlein vielleicht dort in der Grotte erfrieren würde, und obgleich er ein harter Mann war, wurde er davon doch ergriffen und beschloss, dem Kinde zu helfen. Und er löste sein Ränzel von der Schulter und nahm daraus ein weiches, weißes Schaffell hervor. Das gab er dem fremden Manne und sagte, er möge das Kind darauf betten.

Aber in demselben Augenblick, in dem er zeigte, dass auch er barmherzig sein konnte, wurden ihm die Augen geöffnet, und er sah, was er vorher nicht hatte sehen, und hörte, was er vorher nicht hatte hören können. Er sah, dass rund um ihn ein dichter Kreis von kleinen, silberbeflügelten Englein stand. Und jedes von ihnen hielt ein Saitenspiel in der Hand, und alle sangen sie mit lauter Stimme, dass in dieser Nacht der Heiland geboren wäre, der die Welt von ihren Sünden erlösen solle.

Da begriff er, warum in dieser Nacht alle Dinge so froh waren, dass sie niemand etwas zu Leide tun wollten. Und nicht nur rings um den Hirten waren Engel, sondern er sah sie überall. Sie saßen in der Grotte und sie saßen auf dem Berge und sie flogen unter dem Himmel. Sie kamen in großen Scharen über den Weg gegangen, und wie sie vorbeikamen, blieben sie stehen und warfen einen Blick auf das Kind.

Es herrschte eitel Jubel und Freude und Singen und Spiel, und das alles sah er in der dunklen Nacht, in der er früher nichts zu gewahren vermocht hatte. Und er wurde so froh, dass seine Augen geöffnet waren, dass er auf die Knie fiel und Gott dankte.“

Aber als Großmutter so weit gekommen war, seufzte sie und sagte: „Aber was der Hirte sah, das könnten wir auch sehen, denn die Engel fliegen in jeder Weihnachtsnacht unter dem Himmel, wenn wir sie nur zu gewahren vermögen.“

Und dann legte Großmutter ihre Hand auf meinen Kopf und sagte: „Dies sollst du dir merken, denn es ist so wahr, wie dass ich dich sehe und du mich siehst. Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern was Not tut, ist, dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können.“

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1   Siehe: Merry Christmas ; Ein Weihnachtswunder
2   Das Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln ist ja im Allgemeinen ein besonders tiefes. Es wird hier u.a. behandelt: Der verdrängte Tod

14 Kommentare zu „Die Heilige Nacht“

  1. Ja, wenn die Großmütter nicht wären. Ende der 40er Jahre hatte ich mit meiner Großmutter auch Erlebnisse, welche ich mein Leben lang nicht vergessen habe. Ich durfte den Weihnachtsschmuck an den Tannenbaum hängen. Als ich eine kleine kantige Kugel aus einen verschlissenen und alten Karton nahm und sie an den Weihnachtsbaum hänge, weinte meine Großmutter und ich war zutiefst erschrocken, da ich keinen Grund dafür sah. Auf meine Frage, „Oma, warum weinst du?“, antwortete sie. „Diese Kugel hat immer Büddi an den Weihnachtsbaum gehangen.“ Dann erzählte sie mir, wer Büddi war und warum es in unserer Familie keine Männer gab. Büddi war ihr Sohn Bruno, der 1941 vor Leningrad gefallen war und die anderen Männer unserer Familie lagen alle in Soldatengräbern in Europa und Nordafrika. Selbst der Opa, ihr Mann, war im März 1945 bei einen Bombenangriff getötet worden. Sie sagte, dein Vater fiel erst im April oder Mai 1945 vor oder in Berlin, nachdem er den ganzen Krieg durchgemacht hatte. Gott hat uns keinen Mann mehr gelassen, er hat uns bestraft – aber wofür weiß ich nicht.

  2. Ich habe erst eben die vielen Kommentare zum vorangegangen Thema der Christenverfolgung gelesen. Der Heilige Abend sollte auch in der Erkenntnis der Erlösungsbedürftigkeit der ganzen Schöpfung gesehen werden, deren Natur an der Jagd lebender Wesen auf andere gebunden ist. Dieses Erlösungswerk hat Jesus Christus am Kreuz vollbracht, was der Welt natürlich unverständlich erscheinen muss. Die Natur des Menschen ist von Natur aus so angelegt, lieber sein eigener Gott zu sein. Ich sage das aus eigener Erfahrung. Die Freiheit eines vernünftigen Wesens liegt aber paradoxerweise gerade im Gehörsamen (Gehorsam). Wo man sich als Mensch oder Christ befindet, lässt sich gut am Grad der eigenen Barmherzigkeit ablesen. Wer etwas gegen den heilenden heiligen Geist hat, befindet sich in einer sehr kritischen Lage. Die großen Amtskirchen haben bekanntlich als Organisationen wenig mit dem Christentum gemeinsam. Sie werden im Wesentlichen nach ökonomischen Gesichtspunkten geleitet und sind auch geistlich stark vom Weltgeist geprägt, was sich auch am Beispiel der Erfahrungen der Leipzigoma zeigt. Es wäre möglicherweise gut, wenn diese mangels Mitgliedern zerfielen. Aber da fehlt mir die Voraussicht. Die aktuelle Politik der geistlichen Führer der Welt zielt ja scheinbar mehr auf eine Einheitskirche für die ganze Welt ab, in der alle unvereinbaren Glaubensgrundsätze zwangsvereint werden sollen. Einen Vorgeschmack davon findet man in Astana, der Hauptstadt Kasachstans https://noicon101.blogspot.com/2011/09/zuruck-nach-astana.html

    Aus weltlicher Sicht würde ich den von Bosheit besessenen Christenverfolgern F.Z.’s Song „the torture never stops“ empfehlen, damit sie vielleicht ihre Position in ihrer eigenen wirklich geistigen Hölle erkennen. Aber ich denke mal, das ist alles völlig umsonst. Ok, der Song ‚The Torture Never Stops‘ bezieht sich mehr auf sexuelle Perversionen, ist aber eben auch eine klare Beschreibung der gefallenen Natur und behandelt damit das Thema vom zutiefst grausamen Wesen mancher Menschen.

    Frank Zappa – The Torture Never Stops

    Flies all green and buzzin‘
    In this dungeon of despair
    Prisoners grumblin
    Piss they clothes
    Scratch their matted hair
    A tiny light from a window-hole
    Hundred yards away
    That all they ever get to know
    ‚Bout the regular life in the day
    ‚Bout the regular life in the day

    Slime and rot and rats and snuck
    Vomit on the floor
    Fifty ugly soldier men
    Holdin‘ spears by the iron door
    Stinks so bad, stones are chokin‘
    Weepin‘ greenish drops
    In the den where
    The giant fire puffer works
    And the torture never stops
    The torture never stops, torture
    The torture never stops
    The torture never stops

    Flies all green and buzzin‘
    In this dungeon of despair
    An evil prince eats a steamin‘ pig
    In a tumbers right near there
    In the chambers right near there
    He eats de snouts an trotters first!
    The loins and the groins are then dispersed
    His carvin‘ style is well rehearsed
    He stands and shouts
    All men be cursed (4x)
    And disagree it, well no one durst
    He the best of cause of all the woist
    Best of cause of all the woist

    He stinks so bad his stones been chokin‘
    Weepin‘ greenish drops
    In the room with the iron maiden
    And the torture never stops, torture
    Torture never stops
    Torture never stops, torture
    Torture never stops

    Flies all green and buzzin‘
    In dungeon of despair
    Who are’ll those people
    That is shut away down there
    Are they crazy
    Are they sainted
    Are they heroes someone painted
    Someone painted
    Are they -isms
    Later ornated
    Once they come they have been tainted
    Once they come they have been tainted
    Never been explained
    Since at first it was created
    But a dungeon and his kin‘
    Require naught but lockin‘ in
    Of any anything that’s been
    Could be a her but it’s probly a him
    Could be a her but it’s probly a him
    Its what’s the deal were dealin‘ in
    Its what’s the deal were dealin‘ in
    An he stinks so bad it’s hurt
    To the pearl and the piles of blast
    Any dungeon have a trailer
    Were the torture never stops, torture
    Torture never stops
    Torture never stops, torture
    Torture never stops
    Torture never stops, talkin‘ to you
    Torture never stops

    Ich wünsche ihnen allen herzlich aufbauende Feiertage und danke insbesondere Herrn Ludwig für seinen treuen und tapferen Blog :-)!

  3. Naja, die Einsamkeit kann auch daran liegen, dass die Kneipen zuhaben. Oder die Kumpels in Familie machen und man selbst da nicht hin will oder (nicht mehr) kann. Für mich ist Weihnachten eine verlogene Horrorshow von verlogenen Christen, die mit Abstand selbstgerechteste Mörder- und Lügnerschaar die dieser Planet usw. … Den Termin vom Geburtstag haben Sie auch verlegt. Aus, so munkelt man, politischen Gründen.

    Was dann noch an Konsum läuft, spottet nun wirklich jeder Beschreibung. Warum man dann noch ne Tanne absägt und mit Lametta behängt, weil das Jesuskind am Rande der Wüste im Stroh lag, ist nur mit der hochkonzentrierten Verdampfung von Weihrauch und Myrrhe zu erklären. So wie beim Osterhasen, der über die Wiese hoppelt und bunte Eier versteckt, weil J.C. am Ende seiner Karriere … .

    It’s coming on Christmas, they’re cutting down trees
    They’re putting up reindeer and singing songs of joy and peace
    Oh, I wish I had a river I could skate away on
    Joni Mitchell

    1. Na ja, ich bin kein Christ und fühle mich nicht angesprochen. Das mit der Mörderbande scheint zu stimmen, aber es gibt noch andere „Gläubige“, die sind viel, viel schlimmer. Die Inquisition war in der Vergangenheit, Bedford-Dingsbums und Marx sowie die „Friedensreligion“ Gegenwart. Lieber am Heilig Abend allein als als mit einem Idioten zu zwein. Amen!

    2. @Trebon Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Mich widert die aktuelle Weihnachtskultur mit abgesägten Bäumen und Jahresendkonsumrausch ebenso an. Studieren Sie mal die gesammelten Überlieferungen über Jesus Christus in der Bibel. Sie werden da neben in der Sache inhaltlich unwichtigen Widersprüchen auf Aussagen treffen, die ganz anders sind und teilweise sehr anmaßend wirken. Ein Alleinherrscher für das gesamte Universum ist für unser an Demokratie gewohntes Denken ziemlich sperrig.

      Man kann es nicht oft genug wiederholen, Namenschristen handeln nicht unbedingt im Sinne von Jesus Christus. Dieser allzu bequemen Aussage über die vielen Verbrechen der so genannten Christenheit hat sich auch der nach eigenem Bekenntnis leidenschaftliche Christenhasser Karlheinz Deschner bedient, dessen Werk allerdings wegen vieler prägnanter inhaltlicher Fehler von Historikern als nicht besonders empfehlenswert bewertet wird. Der übliche Abschnitt Kritik fehlt hier ausnahmsweise im Wikipediabeitrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

      Weitere Anregungen:
      Auszüge aus C.S. Lewis – Über den Schmerz:

      C.S. Lewis über das in seinem Buch behandelte Problem: Hätte ich mich vor nicht sehr langer Zeit, als ich noch Atheist war, einer gefragt: >>Warum glaubst Du nicht an Gott? <> Sieh dir das Universum an, in dem wir Leben. Der weitaus größte Teil ist leerer Raum, vollkommen dunkel und unvorstellbar kalt…Im Vergleich zu diesem Raum gibt es nur eine verschwindend geringe Zahl von Lebewesen. Selbst wenn man wüsste, dass diese ganz und gar glücklich wären, fällt es immer noch schwer zu glauben, Leben und Glück seien für die Kraft, welche das Universum gemacht hat, mehr als nur ein Nebenerfolg…
      Doch wie sieht das Leben aus, solange es währt? Es ist so eingerichtet, dass alle Lebewesen einzig dadurch existieren, dass sie aufeinander Jagd machen… Wenn du nun von mir verlangst, ich solle glauben, dies sei das Werk eines wohlwollenden und allmächtigen Geistes, so antworte ich: Alle Indizien sprechen dagegen.

      Heute muss das Christentum erst einmal die Diagnose verkündigen, eine an sich sehr schlechte Nachricht, ehe es erwarten kann, dass man sich für die Therapie interessiere.

      Menschliche Bosheit – Ihr könnt kein deutlicheres Zeichen eingefleischten Stolzes haben, als wenn ihr meint, demütig genug zu sein.
      (Law)

      Menschlicher Schmerz
      Weil denn nun das Leben Christi aller Natur, Selbstheit und Ichheit das bitterste ist — denn zu dem wahren Leben Christi muss alle Selbstheit und Ichheit und Natur gelassen und verloren werden und gänzlich absterben —, darum graut einer jeglichen Natur vor dem Leben. (Theologia Deutsch)

      Die Gutheit Gottes
      Liebe kann ertragen, und Liebe kann vergeben… aber Liebe kann sich niemals mit einem ungeliebten Gegenstand abfinden . . . Darum kann Er sich niemals mit deiner Sünde abfinden, weil die Sünde selbst unfähig ist, sich zu ändern; aber Er kann sich mit dir abfinden, weil du gesunden kannst.
      (Traherne)

      Leseprobe: http://www.hoye.de/gottlicht/lewisgut.pdf

  4. Trebon….. Sie sind ein ……..
    Sie kennen weder den Islam, den Hinduismus noch andere Religionen.
    Sonst wüssten sie, unter welcher es sich am besten lebt.
    Ihnen fehlt es am grundsätzlichen Verständnis der Menschheit.
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    Sogar ein Jürgen Fritz veröffentlichte gerade auf seinem Blog einen Artikel, bei dem ich nur noch den Kopf schütteln kann. Ich streiche seinen Blog von meiner Linkliste.

    Er sieht sich als Kämpfer für eine neue Politik und hat nichts Gescheiteres zu tun, als die Grundlage unserer Gesellschaft zu attackieren….. wo gerade eine solche jetzt gerade sehr wichtig wäre.

    Ausgesprochen dumm, wie er das Christentum attackiert.
    Auch das Christentum ist wie die Menschen, die es leben, von Macht, Politik und dem Zeitgeist abhängig.
    Wie Demokratie auch, musste sich das Christentum erst selber festigen, entwickeln, seinen Stil finden …….und es ist auch heute wieder stark vom Zeitgeist beeinflusst.
    Papst Karol Wojtyla habe ich zum Ende hin sehr bewundert……. er hat verstanden, dass sich die Kirche nicht den Strömungen hingeben darf.
    Darum hielt er durch…… was andere längst aufgegeben hätten und wurde ein Symbol des Ewigen.
    ——————

    Guckste hier….
    Titel : Warum wir das Christentum endlich überwinden sollten.
    https://juergenfritz.com/2019/12/23/warum-wir-das-christentum-endlich-ueberwinden-sollten/
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    Lest es selber, ich jedenfalls empfinde den Artikel als ein ganz mieses Pamphlet……. und das obwohl ich Agnostiker bin.
    Agnostiker ……. weil ich einen Gegenbeweis nicht erbringen kann.
    Nur wegen dem Christentum kann ich Agnostiker sein……

    Der Grundfehler in der Denkweise von Jürgen Fritz besteht, wie bei vielen, die so argumentieren, darin, dass er meint, ohne Christentum stünde ein ….NICHTS….. an dessen Stelle, welches man mit positiven Gedanken füllen könnte.

    Aber es gibt keine Gesellschaft auf unserem Planeten ohne Religion.
    Sogar in Australien, welches sich 10ooo Jahre vom Rest der Welt getrennt entwickelte, gabs eine starke Religion.
    Offensichtlich brauchen die Menschen im Gegenzug für ihre höhere Vernunft einen Ausgleich, etwas höheres, etwas wonach sie suchen können.

    Es gab nie eine Gesellschaft ohne Religion……. der Mensch brauchte das, er muss nachdenken über das was „Nachher“ kommt, wie wir …und das Universum entstanden sind.

    Also, vor dem Christentum gabs hier in Europa längst allerhand andere Religionen, aber das waren Religionen, die teils ungeheuer harte Bräuche pflegten.
    Nur ein Vakuum gab es nie………
    Ohne das aufkommende Christentum, ……….. würden wir heute noch immer Menschenopfer darbringen ?

    Hätte sich OHNE das Christentum eine Aufklärung Bahn brechen können, gäbe es einen Humanismus ?

    So sehr die Menschen unter dem Banner des Christentums auch Verbrechen begingen, andere Menschen zwingen wollten….. es gab in der Schrift immer den Kern, einen roten Faden, der das Positive verkörpert, Nächstenliebe nennt sie sich.
    Und das ermöglichte nach und nach eine neue Interpretation, schuf die Voraussetzungen für die Aufklärung, ließ den Humanismus zu und gab nicht zuletzt den Frauen mehr Sicherheit denn je zuvor.
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    Nicht dass wir heute in einer perfekten Welt angekommen wären, aber Wehe den Menschen, sollte ein Vakuum entstehen und durch den Islam oder den Sozialismus gefüllt werden.
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    Wer glaubt, wir sollten das Christentum überwinden, der dient dem Sozialismus.
    Was Jürgen Fritz da tut ist extrem schädlich für unsere Zukunft.
    Und das sage ich als Agnostiker.

    Also wünsche ich allen eine schöne Weihnacht und ein gutes Neujahr, auch meinen christlichen Kollegen z. B. der freien Evangelischen Kirche.

    1. @Walter Roth
      Dem Zitat: „Wer glaubt, wir sollten das Christentum überwinden, der dient dem Sozialismus“ möchte ich noch hinzufügen, dass das Christentum im Kern sozialistisch ist, nicht im Sinne eines nie dagewesenen totalitären Gleichheitskommunismus. Soziologische Studien zeigen immer wieder, je weniger Ungleichheit in ethnischen Gemeinschaften vorhanden ist, umso glücklicher und wertvoller schätzen die Mitglieder ihre eigene Zugehörigkeit zur Gruppe.
      Apg 2,41-47
      „Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber über jede Seele Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle Gläubig gewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.“

    2. @ Walter Roth
      Wer das Christentum abschaffen will, hat die essentielle Botschaft noch nicht verstanden.
      Jürgen Fritz ist mir schon öfter diesbezüglich aufgefallen. Meiner Meinung nach setzt er Kirche mit der christlichen Botschaft gleich. Das geht schon einmal gar nicht.
      Zudem ist er als Philosoph im Rationalismus verhaftet, hat noch nicht begriffen, dass das aristotelische „tertium non datur“ überholt ist. Heute gilt auch das „sowohl als auch“. Auch scheint ihm nicht erkennbar zu sein, dass es ein Innenuniversum (Phänomenologie) und ein Außenuniversum (Wissenschaft) gibt, welche beide miteinander verwoben sind, das eine nicht ohne das andere denkbar ist.
      Herr Ludwig hat mit seinem Beitrag und mit der Geschichte von Selma Lagerlöf genau diese christliche Botschaft weitergegeben. Es wird das mythische Innenuniversum versinnbildlicht, und wir, die wir sehen können, empfinden diese Botschaft als wärmende Quelle und Licht in dunklen Zeiten der materiellen rationalen Welt. Frühe Kindheitserinnerungen werden wieder wach. Die unendliche Freude und der Frieden dieser „heiligen Nacht“ (auch wenn man das Datum verfälscht hat) kehren zurück in die Gedanken UND in die Gefühlswelt ein. Wer das nicht ertragen kann, muß eben ins Wirtshaus gehen.

  5. „..und weder versengten die Kohlen seine Hände, als er sie berührte, noch versengten sie seinen Mantel..“

    Die Grossmutter zur Enkelin:“ …denn es ist so wahr,wie dass ich dich sehe und du mich siehst.“

    Jeder vernünftig denkende Mensch, ganz gleich, ob er Christ oder Buddhist usw. ist, wird es zumindest BEMERKENSWERT finden, dass glühende Kohlen weder die Hand noch den Mantel versengen. Nicht wahr ?
    Entweder wird er die Geschichte als verlogen ansehen, weil er als Materialist nur sinnlich wahrnehmbare Dinge kennt. Oder jemand kennt auch aussersinnliche Wahrnehmung, kennt eine Form des Hellsehens, und mit dieser TATSACHE vermag er auch jene Geschichte als WAHRHEIT zu betrachten.
    Nur ist aussersinnliche Wahrnehmung meist mit einem LEID oder PROBLEM verbunden, das jemand dafür MOTIVIERT, in der spirituellen Welt nach der Lösung zu suchen.

    Was Kinder noch nicht wissen, ist, dass wir in einer Zeit leben, in der allgemein jede geistige Wahrnehmung noch unbekannt ist, und dass der Begriff „Hellsehen“ schon deswegen eine „glühende Kohle“ist, von der besonders die zum Materialismus dressierten kopflosen Angsthasen oder genauer gesagt: Saufnasen ihre Finger lassen.

    FROHES WEIHNACHTSFEST !

  6. @Walter Roth,

    welches „Christentum“? Das der Staatskirche, die noch jede Sauerei mitgemacht hat, Hauptsache die Kirchensteuerkohle stimmt? Oder das klägliche Restchristentum Bundesrepublikanischer Ausprägung das maximal zu Weihnachten in die Kirche tappst, um nach einer Stunde dem Glühweinstandglauben zu huldigen? Die lassen den lieben Gott nen Guten Mann sein. Das ist es auch, warum man hier besser lebt als in Ländern, wo man 5 mal täglich am Arsch des Vordermanns schnuppern darf.

    Ließe man die Schwarzkittelträger gewähren, sähe es hier nur in Nuancen anders aus. Schon in deren Ritualen tritt das satanische zum Vorschein. Die Übernahme heidnischer Bräuche zum Zwecke der Machtausbreitung. Untrennbar verbunden mit einem Totenkult, der jede seiner Stätten mit den unzweifelhaften Symbolen überhäuft, was mit Abtrünnigen zu geschehen habe.

    Das hat mit persönlichem Glauben nichts zu tun, wer die metaphysischen Seiten seiner Seele daran bindet, möge das tun. Aber Gott schuf die Welt und der Teufel die Religionen, in diesem Sinne

    Insch Ah Allah, Gottes Wille geschehe.

  7. Trebon……

    lassen sie es einfach, ich fühle mich nicht berufen einem Blinden das sehen beizubringen.
    Diese blöden Parolen die sie verbreiten sind doch Pappe, nachgeplappertes…..

    Generell…..
    Sie werden erst lernen, dass unser Christentum für unsere Gesellschaft sehr wichtig war und ist, wenn ihnen der Ersatz bis hinein ins Ehebett Vorschriften macht.
    Ich bin nun ein Agnostiker, aber ich anerkenne die Realitäten.

    Im Islam würde ich mit dem Tode bedroht…. weil ich nicht an jenen pädophilen Verbrecher aus der Wüste glaube und ich mir die Glaubens- Freiheit nehme.

    Unsere linksverblödeten Ideologen werden ein überaus blutiges Erwachen erleben….. wenn das Christentum durch etwas anderes ersetzt wird.

    Diejenigen die uns im Fernsehen weismachen wollen, dass wir von den Muslimen etwas gelernt, ja die meinen, dass die Mauren in El-Andalus eine kulturelle Blütezeit hervorgebracht hätten……. mannnnnn….. die werden es schwer haben.

    1. Ist das Christentum eine reine Glaubenssache ?

      Es ist das Ende aller Religionen, denn es ist weit mehr als ein Glauben: „…und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8:32) Es hat mit ERKENNTNIS der WAHRHEIT und mit FREIHEIT zu schaffen und ist so betrachtet eine GEISTESWISSENSCHAFT, welche das bloss – Religiöse überwunden hat, wie ein Kind, wenn es heranwächst, die Kinderschuhe überwindet, weil sie ihm nicht mehr passen.

      Die grosse Gefahr, in der wir heute sind, ist die Gefahr, im Materialismus stecken zu bleiben und alles Übersinnliche zu leugnen und dadurch den Christus – der uns die Freiheit gab-zu vergessen, weil wir Ihn dann nicht mehr schauen können, wie noch Paulus Ihn zu schauen vermochte.

      Wie ist es denn möglich, einen Getöteten so zu erleben, wie es dem Paulus und vielen anderen Menschen möglich wurde ? Ein geistiges Schauen ist dafür Voraussetzung, was heutzutage den Menschen direkt ausgetrieben wird nach dem Motto: Wer Visionen erlebt, gehört zum Arzt.
      Eine FÄHIGKEIT wird als Krankheit hingestellt werden, und solche Dinge werden einen KULTURKAMPF nach sich ziehen.
      Das Christentum war den Machthabern nur so lange kein Problem, wie es als Glaubenssache, als Religion galt.
      Diese „Religion“ ist jedoch heutzutage wie ein Paar Kinderschuhe, die dem Erwachsenen nicht mehr passen, wie sehr er sich auch bemüht. Die Füsse sind eben mittlerweile gewachsen..
      Die Kinderschuhe sind gut als Erinnerungsstücke an die Kinderzeit, die vorüber ist.

      1. @Michael
        Schön zusammengefasst lieber Michael! Etwas sophistisch formuliert ist Christus als Mensch gewordener Gott auch kein Religionsstifter im klassischen Sinn. Seine Aussagen sind kein Mysterium, sondern einfach die Wahrheit und damit das Leben, Gottes letzte Worte an die Menschheit. Deshalb ist er auch vielen der berühmte verworfene Eckstein und ein Ärgernis. https://www.auftanken.de/bl_andachten/2019-12-26/

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