Das Rätsel der zwei verschiedenen Geburtsgeschichten Jesu*

Das Fest der Geburt Jesu ist fester Bestandteil des Jahreslaufs im öffentlichen Leben, aber es ist vielfach zu einer kitschigen Geschenk- und Konsumorgie veräußerlicht. Immer weniger Menschen können seinen eigentlichen spirituellen Sinn noch erfassen und halten nur aus Tradition in Form eines großen Familientreffens daran fest. Dabei birgt Weihnachten noch tiefe Menschheits-Geheimnisse, die dem allgemeinen Bewusstsein verloren gegangen sind. Nur durch eine vertiefte Erkenntnis wird es möglich sein, die große Bedeutung des Weihnachtsfestes für das menschliche Gemüt zurückzugewinnen.

Doch schon die überlieferten Evangelien bieten der suchenden Erkenntnis mehr Nahrung und Perspektiven, als gewöhnlich ausgeschöpft wird. Man sollte halt nicht nur den tradierten Interpretationen folgen, die von den zerfallenden Kirchen vorgegeben sind, sondern selber denken.

Jesus Christus

ist nach christlicher Überlieferung mehr als ein großer Mensch. Er ist der Sohn Gottes, also selber ein hohes Gotteswesen, das aus Liebe irdische Menschengestalt angenommen hat, um der Menschheit Kräfte zu bringen, die sie aus Sünde und auswegloser Verstrickung in die irdische Welt  erlösen können. Dies kommt in dem Doppelnamen Jesus, des Menschen aus Nazareth, und Christus, des göttlichen Messias, zum Ausdruck. Vier Evangelien berichten von seinem Erdenleben. Es fällt auf, dass zwei von ihnen, das Lukas- und das Matthäus-Evangelium, mit der Geburt des Jesusknaben beginnen, über sein Leben nach der frühen Kindheit aber schweigen und dann ausführlich sein Leben von seiner im 30. Lebensjahr stattfindenden Taufe im Jordan an bis zu Tod und Auferstehung schildern. Das Markus- und das Johannes-Evangelium sagen über Geburt und Kindheit gar nichts, sondern setzen gleich mit der Taufe des dreißigjährigen Jesus ein und schildern nur Ereignisse seines dann noch etwa drei Jahre dauernden Lebens.

Das Wesentliche des Lebens und Wirkens Jesu Christi hat sich also für alle vier Evangelisten in den letzten dreieinhalb Jahren von der Taufe an abgespielt. Wenn man sich die Frage stellt, wann sich Christus, das Gotteswesen, in Jesus verkörpert hat, um aus seinem Leibe heraus als Mensch gewordener Gott auf Erden zu wirken, dann legt daher die ganze Komposition der vier Evangelien nicht den Zeitpunkt der Geburt, sondern den der Taufe im Jordan durch Johannes den Täufer nahe. Bis dahin hat es sich danach noch nicht um das Leben des Jesus-Christus, sondern nur um das Leben des zwar bedeutenden, aber eben doch nur des Menschen Jesus gehandelt.

Dafür spricht auch die Taufszene selbst, die Matthäus, Markus und Lukas nahezu übereinstimmend so beschreiben:
„Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über ihn kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“ (Matth. 3; 16, 17 nach Luther) Eine andere Übersetzung des letzten Satzes lautet: „in ihm will ich mich offenbaren.“ Bei Johannes (1; 32-34) heißt es:
„Und Johannes (der Täufer) zeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist’s, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.“  Und Lukas fügt noch hinzu (3; 23):  „Und Jesus war, als er anfing, etwa dreißig Jahre alt und wurde gehalten für einen Sohn Josephs, der war ein Sohn Elis. …“

Also jetzt, wo der Christus, der Sohn Gottes, in Seele und Leib des Jesus von Nazareth eingezogen war, fing erst die Wirksamkeit des Jesus-Christus an; aber die Menschen wussten natürlich nicht, was sich mit Jesus ereignet hatte, und hielten ihn weiterhin nur für den Menschen Jesus, den Sohn Josephs.1

Taufe Jesu
Ikone der Taufe Jesu (Wikipedia)

Bis in das 4. Jahrhundert hinein feierten die Christen Weihnachten auch nur am 6. Januar als das Fest der „Epiphania“, der Erscheinung des göttlichen Christus im Menschen Jesus. Dann wurde dieses übersinnliche Ereignis nicht mehr recht verstanden und im Jahre 354 1a (nach Wikipedia 432) erstmals das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember als Fest der Geburt Jesu verlegt und alle vorhandenen Gefühle für den göttlichen Erlöser damit verbunden. An die Stelle der nicht mehr begriffenen Geistgeburt des Gottes im Menschen Jesus trat die physische Geburt des Jesus, des Christophorus, des späteren Christusträgers.

Die Kindheitsgeschichten Jesu

Diese genauere Betrachtung wirft die gewohnte Vorstellung vom Christus, der schon als Kind mit der Geburt zur Erde gekommenen sei, über den Haufen. Und wir fragen uns bestürzt, was es denn dann mit dem Jesus auf sich hat, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern. Doch an der Größe und Erhabenheit dieses Festes, das die Geburt des Christkindes, des für den Christus bestimmten Kindes, feiert, ändert sich dadurch nichts. Es musste ja ein ganz besonderer Mensch sein, sozusagen die Blüte der ganzen bisherigen Menschheitsentwicklung, die allein geeignet war, den Sohn Gottes in sich aufzunehmen.

Warum gibt es aber nun zwei verschiedene Geburtserzählungen, eine im Matthäus- und eine im Lukas-Evangelium? Für das allgemeine Bewusstsein der Christenheit gelten sie als die Schilderungen verschiedener aufeinander folgender Ereignisse um das eine Jesuskind, das einmal von den Hirten und etwas später von den Heiligen drei Königen angebetet wird. Wenn wir die beiden Evangelien jedoch genauer ins Auge fassen, bemerken wir Unterschiede, die sich nicht auf ein und dieselbe Familie beziehen können. So führen beide die Ahnen Josephs an, deren Namen völlig voneinander abweichen. Bei Matthäus gehen sie von Joseph über Matthan Jakob, Eleasar Matthan, Eljud Eleasar usw. bis zu König Salomo, dem Sohn König Davids, dann weiter bis zu Abraham; bei Lukas über Eli, Melchi, Matthatias usw. bis zu dem Priester Nathan, einem anderen Sohn König Davids. Von David bis hinauf zu Abraham stimmen die Namen dann in beiden Evangelien überein, Lukas führt die Liste nur noch weiter bis zu Adam.

Joseph und Jesus bei Matthäus stammen also von König Salomo ab, Joseph und Jesus bei Lukas von dessen Bruder, dem Priester Nathan. Nimmt man die Evangelien ernst, kann es sich nicht um dieselbe Familie, sondern es muss sich um zwei verschiedene Familien handeln. Sie haben zwar alle dieselben Namen Maria, Joseph und Jesus; das war aber nicht ungewöhnlich, da diese Namen damals weit verbreitet waren. Die Familie bei Lukas wohnte in Nazareth in Galiläa und musste wegen der Volkszählung nach Bethlehem reisen, wo Jesus in einem Stall geboren wird. Bei Matthäus wohnt die Familie offenbar in Bethlehem. Denn die Heiligen Könige „gingen in das Haus“, wie es ausdrücklich heißt, in dem sie das Kindlein fanden. Von einem Stall ist da nirgends die Rede.

Die von Matthäus geschilderte Familie des von König Salomo abstammenden Jesus musste nach Ägypten fliehen, da sein Leben bedroht war. Der unrechtmäßige König Herodes fürchtete, nachdem ihm die Heiligen drei Könige vom neugeborenen König der Juden gesprochen hatten, um seinen Thron und ließ alle Kinder bis zu zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung töten. Das Geschehen ist hier von großer Dramatik durchzogen. Bei Lukas ist demgegenüber alles in einen heiligen Frieden getaucht. Zu der aus Nazareth nach Bethlehem gereisten Familie kommen die Hirten zur Anbetung des Knaben. Die Eltern lassen ihn acht Tage nach der Geburt beschneiden und tragen ihn nach Ablauf der Reinigungstage, die traditionell 40 Tage dauerten, zur Darbringung in den Tempel nach Jerusalem. Darauf ziehen sie in aller Ruhe – nicht nach Ägypten – sondern in ihre Heimat Nazareth zurück. Das bedeutete ja, dass inzwischen die tödliche Gefahr für die kleinen Kinder vorüber gewesen sein muss, weil Herodes gestorben war. Folglich muss der von Nathan abstammende Jesus des Lukas-Evangeliums, das in der Komposition des Neuen Testamentes auch nach dem Matthäus-Evangelium folgt, einige Zeit später geboren sein als der salomonische Jesusknabe.2

Natürlich tritt hier die große Frage auf, was es mit zwei Jesusknaben auf sich hat, wie sie sich voneinander unterscheiden und welcher denn der rechte ist. Denn einer nur kann es ja schließlich sein, in den der Christus bei der Taufe einzieht. Wozu aber ist dann der andere da? Beginnen wir mit den Unterschieden ihres Wesens, denn sie führen uns auch zu ihren unterschiedlichen Aufgaben.

Wesens-Unterschiede der beiden Jesusknaben

In den Evangelien selbst steht nur bei Lukas etwas direkt Charakterisierendes über den von Nathan abstammenden Jesusknaben. Nach der Heimkehr „in ihre Stadt Nazareth“ heißt es (in der Übertragung von Emil Bock, der die von Luther für nicht ganz zutreffend hält): „Und das Kind wuchs heran, in seiner geistdurchdrungenen Seele reifend, göttliche Anmut ruhte auf ihm.“ Mehr findet man in den „apokryphen Evangelien“, die nicht in den Kontext der Bibel aufgenommen wurden, wie das Arabische Kindheits-Evangelium, das Pseudo-Matthäus-Evangelium, das Jakobus- und das Thomas-Evangelium. Dort wird er in vielen  Erzählungen bildhaft als ein verträumtes Kind von einer wundersam unschuldigen Reinheit und unbegrenzten Liebefähigkeit beschrieben, die alle Wesen, welche in seine Nähe kamen, als elementar wohltuend erlebten. Kranke Menschen, die ihn oder Gegenstände von ihm berührten, wurden geheilt, wilde Tiere zahm und folgsam. An äußerer Weisheit wenig interessiert, besaß er eine außerordentlich Gemüts- und Gefühlstiefe. Frische Lebenskräfte strömten von ihm aus, die auf alles übergingen, das sich ihm nahte. In seiner engelhaften paradiesischen Güte und Liebe muss er wie ein noch ganz von überirdischer Anmut erfüllter Mensch vor dem Sündenfall gewirkt haben.

In den genannten Urkunden sind unter die Legenden auch solche gemischt, die das Jesuskind ganz anders charakterisieren, so dass es sich um einen anderen Knaben, also den salomonischen Jesus handeln muss. Er zeigte sich schon früh als ein hellwaches, außerordentlich begabtes und lernbegieriges Kind. Der Vater bemühte sich, ihn zu den besten und fähigsten Lehrern zu bringen. Doch bei keinem blieb er lange, da er sie schnell an Klugheit und Weisheit weit übertraf. Bei einem Lehrer sah er einmal „ein Buch auf dem Lesepult liegen, und er nahm es, las aber nicht die Buchstaben, die drin waren, sondern tat seinem Mund auf und redete voll Heiligen Geistes und lehrte die Umstehenden das Gesetz. Eine große Menge aber strömte zusammen, sie standen dabei und hörten ihm zu, und sie wunderten sich über die Schönheit seiner Lehre und die Wohlgesetztheit seiner Worte, dass er, obwohl er ein unmündiges Kind war, derartig sich äußerte.“ 3

Im Pseudo-Matthäus-Evangelium wird die Szene ähnlich beschrieben:
Als Jesus aber in die Schule eingetreten war, nahm er, geleitet vom Heiligen Geiste, dem Lehrer, der gerade über die Gesetzesvorschriften vortrug, das Buch aus der Hand und begann vor den Augen und Ohren des ganzen Volkes zu lesen. Aber er las nicht, was in dem Buche der Schriftgelehrten geschrieben stand. Sondern vom lebendig strömenden Gottesgeist erfüllt sprach er, als ob aus einer lebendigen Quelle ein machtvoller Wasserstrom entspränge. … So lehrte er das Volk mit Weltenschöpfermacht die Wunderfülle der lebendurchpulsten Gotteswelt, so dass selbst der Lehrer in Anbetung vor ihm zur Erde fiel. Die Herzen des Volkes, das sich gelagert hatte und ihn solche Worte sprechen hörte, wurden von starrem Staunen ergriffen.“ 4

In einer anderen Erzählung bringt ein Lehrer dem Vater Joseph den Knaben mit den Worten zurück, er sei schon ein Meister, ihn könne er nichts mehr lehren.

Zahlreiche Maler des Mittelalters und der Renaissance hatten offensichtlich ein Bewusstsein von zwei verschiedenen Jesus-Knaben. So wird die Anbetung der Hirten vielfach mit einem verträumt auf dem Schoß Marias, auf dem Boden oder in der Krippe liegenden Jesuskind gezeigt.

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Duccio di Buoninsegna: Die Geburt Christi (1308–1311; Wikipedia)

Den Heiligen drei Königen dagegen, die zum salomonischen Jesusknaben kommen, schaut ein zumeist aufrecht sitzender, wacher Jesusknabe aufmerksam und nicht selten mit segnender Gebärde entgegen.5

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Albrecht Altdorfer: Die Anbetung der heiligen drei Könige, um 1530–1535; (Wikipedia)

Zwei Jesus-Knaben in Nazareth

Als Herodes gestorben war, gab ein Engel – so berichtet das Matthäus-Evangelium – dem Joseph in Ägypten die Weisung, nach Israel zurückzukehren. Joseph befürchtete dort auch von dem neuen König Archelaos, dem Sohn des Herodes, eine Gefahr für das Kind, und zog nach einer weiteren göttlichen Offenbarung nicht nach Bethlehem zurück, sondern nach Galiläa, wo er in Nazareth Wohnung nahm. So wohnten nun beide Familien, die des nathanischen Jesus und die des salomonischen Jesus, im selben Ort. Nazareth war nicht groß, so dass sich beide Familien sicher schnell kennengelernt haben. Irgendwelche Überlieferungen darüber sind bisher noch nicht aufgetaucht.

Doch gibt es Gemälde, auf denen zwei heilige Familien zusammen abgebildet sind, z. B. eines, das dem flämischen Maler Bernart van Orley, einem Schüler Raphaels, zugeschrieben wird. Ein auf dem Schoß einer jungen Madonna halb liegender Knabe schaut verträumt nach rechts in die Ferne, mit dem linken Arm dem 15 Monate älteren Johannes dem Täufer zugewendet, und zu Füßen einer älteren Frau sitzt ein zweiter heiliger Knabe, der in einer Schriftrolle schreibt und zu dem anderen Jesus nachdenklich aufblickt.

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Bernart von Orley (?) Heilige Familie (San Francisco)

Raphael selbst malte eine Maria (Madonna del Duca di Terranuova) mit einem ebenfalls halb liegenden Knaben auf ihrem Schoß, der sich liebevoll dem rechts stehenden Johannes zuwendet, der voller Hingabe zu ihm aufschaut. Links steht ein weiterer heiliger Knabe mit einem Aurenreif über dem Haupt, der mit wachem, ernstem Gesicht zu Maria schaut, die ihn mit der linken Hand noch etwas zurückzuhalten scheint.5

"Maria mit dem Kind, Johannes d.T. und einem Hl. Knaben (Madonna Terranuova)"
Raphael: Madonna del Duca di Terrannova (Wikipedia)

Der 12-jährige Jesus im Tempel

Von den Evangelisten schildert nun nur noch Lukas eine Begebenheit aus der späteren Kindheit, die geheimnisvolle Szene des 12-jährigen Jesus im Tempel von Jerusalem. Wenn man nicht mit oberflächlichen Gedanken göttlichen Wunders darüber hinweggeht, bleibt das große Rätsel bestehen: Woher kam diese plötzliche ungeheure Verwandlung des nathanischen Jesus-Knaben, die sich dort abgespielt hat und die für seine Eltern völlig unbegreiflich war?

Die Eltern hatten ihn auf der Rückreise vom Osterfest auf einmal vermisst, waren umgekehrt und fanden ihn nach drei Tagen schmerzvollen Suchens endlich im Tempel. Er saß inmitten der Lehrer, der Schriftgelehrten, in gelehrte Gespräche mit ihnen vertieft. Sie erlebten mit, wie die Weisen Jerusalems und alle Umstehenden nicht genug über die Fülle von Wissen und Weisheit staunen konnten, die in den Fragen und erst recht in den Antworten des Knaben zum Vorschein kam. Und die Eltern selbst erschraken und erkannten ihren Sohn nicht wieder. Denn solch Wissensfülle und Weisheit hatte ihr verträumtes, nur von innerlicher Liebe und Güte überfließendes Kind nie gehabt.

Stünde die Szene im Matthäus-Evangelium, wäre sie nicht weiter erstaunlich, denn ähnliches ist ja in den apokryphen Schriften vom salomonischen Jesus viel berichtet worden. Es war also, als ob das Ich des salomonischen Jesus in den nathanischen Jesus hinüber gegangen war und plötzlich aus ihm sprach. So etwas musste sich abgespielt haben. Das ist ungewöhnlich, findet aber offenbar immer mal statt.

1954 erkrankte z. B.  in dem indischen Dorf Rasulpur der Knabe Jasbir an Pocken und schien gestorben zu sein. Einige Stunden später gab er aber wieder Lebenszeichen von sich und das Bewusstsein kam allmählich zurück. Der Junge war aber ganz verändert, er drückte sich in der Redeweise der höheren Bramahnenkaste aus und behauptete, Sobha Ram aus dem 35 km entfernten Dorf Vehedi zu sein. Obwohl Jasbir und seine Familie niemals dort gewesen waren, schilderte er genau seine dortigen Lebensverhältnisse. Er habe vor kurzem vergiftetes Konfekt gegessen und sei daran gestorben. Angehörige Sobha Rams kamen nach Rasulpur, und der Knabe „Jasbir“ erkannte sie alle und machte völlig richtige Angaben über den Grad ihrer Verwandtschaft mit Sobha Ram. Er fuhr selbst später alleine nach Vehedi, fand sofort den Weg zum Haus der Familie Sobha Rams und identifizierte detailliert alle Familienmitglieder. Der Fall wurde von dem US-Medizinprofessor Stevenson 1961 und 1964 vor Ort überprüft und bestätigt.6

Die von dem Evangelisten Lukas bewusst so geschilderte Szene von dem total verwandelten nathanischen Jesus legt also nahe, dass der salomonische Jesus nun in Leib und Seele des nathanischen Jesus lebte. Sein verlassener eigener Leib müsste danach rasch gestorben sein.

Frappierend ist nun, dass es in der Malerei eine ganze Reihe von Bildern der Szene des 12-jährigen Jesus im Tempel gibt, auf denen ein zweiter heiliger Knabe meist im Hintergrund zu sehen ist, der mit hingebungsvollem  Antlitz zu dem Jesus in der Mitte blickt oder sich traurig abwendet. Das eindrucksvollste Bild, das von Borgognone stammt und in Mailand hängt, zeigt in der Mitte thronend den in blühender Jugendlichkeit redenden Jesus. Vorne rechts von ihm sieht man in voller Größe einen gleich aussehenden und gleichgewandeten Knaben, der sich mit Abschied nehmender Geste und schmalem, fahlem Gesicht zum Gehen wendet. Jesus in der Mitte blickt ihm ernst nach, wie auch die Aufmerksamkeit einiger Priester auf ihn gelenkt wird.7

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Borgognome: Der zwölfjährige Jesus im Tempel (AnthroWiki)

Das Ganze verstärkt sich noch dadurch, dass sowohl in den 1947 – 1956 in der Wüste Juda entdeckten Schriftrollen von Qumran, die von dem jüdischen Essener-Orden (250 v. Chr. –  70 n. Chr.) stammen, als auch in apokryphen Schriften merkwürdigerweise vielfach von zwei zu erwartenden, verschiedenen Messias-Gestalten die Rede ist: einem priesterlichen und einem königlichen. Und im Thomas-Evangelium z. B. weist der (ja noch unerkannte) Christus selbst auf die Lösung der Zweiheitsfrage hin: „Auf die Frage der Salome, wann das Reich Gottes kommen werde, antwortete der Herr: Wenn die zwei eins werden und das Auswendige wie das Inwendige.“ 8

Es drängt sich also der Eindruck auf, dass zwei ganz verschiedene Menschen, eine wie paradiesisch reine, von großer liebevoller Innigkeit erfüllte Persönlichkeit und eine andere mit großer Erkenntniskraft und Weisheitsfülle ausgestattet, ausersehen waren, nacheinander den Leib und die Seele desjenigen Menschen aufzubauen und vorzubereiten, der das bestmögliche irdische Instrument für das göttliche Christuswesen abgeben konnte. Es konnte wohl nur ein Mensch der Träger des Christus sein, der zugleich ganz reines Kind und vollendeter Weiser war.

Die Welt ist tief und tiefer als der Tag gedacht.“ 9


Anmerkungen:
*     Überarbeitete Fassung des am 15.12.2015 veröffentlichten Artikels   „Offenbare Geheimnisse um die Geburtsgeschichten Jesu“
1)   Rudolf Steiner wies schon früh auf diesen Zusammenhang hin, so in den Vorträgen über das Lukas- und das Matthäus-Evangelium Gesamtausgabe Nr. 114 und 123
1a)  Nach Rudolf Steiner im Vortrag v. 25.12.1921 (in Bd. 209 Ges. Ausg.)
2)    Vgl. Anm. 1a und Emil Bock: Kindheit und Jugend Jesu, Stuttgart 1980
3)    Erich Weidinger: Die Apokryphen, Augsburg 1996, Kindheitserzählung  des Thomas S. 451
4)    Abgedruckt bei Emil Bock: Kindheit und Jugend Jesu, S. 271
5)    Siehe eine Ausführliche Zusammenstellung und Betrachtungen in: Hella Krause-Zimmer: Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst, Stuttgart 3. Aufl. 1986
6)    Johannes Hemleben: Jenseits, Rowohlt TB Hamburg 1975, S. 235 f.
7)    Siehe Anm. 5
8)    Vgl. Emil Bock: Kindheit und Jugend Jesu, S. 86
9)    Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra

 

 

 

 

 

 

38 Kommentare zu „Das Rätsel der zwei verschiedenen Geburtsgeschichten Jesu*“

  1. Deus sive Natura. Schon in der Trinität Gottes erfahren wir von der Vielfalt der Natur. Der Mensch, der die Wunder der Natur noch schauen will, muss sich in der Weihnachtszeit wie in keiner anderen Jahreszeit zurückziehen; die Barbarei des Konsumismus darf ihn nicht erreichen, sonst ist er verloren.

  2. Die abgebildete Figur ist Johannes der Täufer, der letzte große Prophet. Er bildet die Schnittstelle zum Neuen Testament. Motivisch wird dies durch die solare Symbolik des Johannes dargestellt, dessen Feiertag am 29. Juni, also 8 Tage nach der Sommersonnen- wende stattfindet. Er spricht über Jesus: `Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen,,,´ (die Sonne). Dies ist aber nur ein Aspekt des astralen Hintergrundes der gesamten Heilsgeschichte.

  3. die tradition des weihnachtsfestes wäre im august bei 30ig ° im schatten unmöglich durchzusetzen aber im dezember bei kurzen tagen und langen ungemütlichen nächten ist es eine „perfekte“ ablenkung von der unvorteilhaften klimaregion, deshalb fliehen ja auch so viele über weihnachten in den warmen süden—die weihnachtlichen fressorgien und die nicht immer freiwilligen verwandschaftskontakte sind eine trainingsmaßnahme des klerus damit die schafe immer schön auf der staatskoppel bleiben

  4. Wie alles in Jesus wirken sehr diese beiden Geschichten als Bilder:
    Der eine mehr verstandesmäßig nach außen orientierte und der andere mehr nach innen orientierte, der nur durch seine Energie wirkende Jesus.
    Beide müssen gemeinsam wirken: Verstand UND Herz.
    Auf die Balance kommt es an.

  5. An die Stelle der nicht mehr begriffenen Geistgeburt des Gottes im Menschen Jesus trat die physische Geburt des Jesus, des Christophorus, des späteren Christusträgers.

    Zu der Entstehung von Weihnachten kann man aber auch ganz anderes lesen. Stichworte: vorderasiatischen Mithraskult / Sonnenwende / Isiskult / Sarturnalien / Julfest / germanisches Toten- und Fruchtbarkeitsfest…..

    Also wie man sieht, eine ganze Liste von Kulten, wurden seit tausenden von Jahren an diesem Tag gefeiert, …. was natürlich die Zusammenlegung dieser Kulte mit der Geburt Jesus als reinen Macht-politischen Poker der damaligen Polit- und Machtdarsteller aussehen lässt.

    Denn ohne jeden Zweifel, machten sich die römischen Päpste und Kaiser die kraftvolle Symbolik des Datums (die Geburt des Lichts mitten in der Dunkelheit des Winters) zunutze, als sie das Christentum im 4. Jahrhundert zur Staatsreligion erklärten.

    Statt der Geburt des Sonnengottes Mithras am 25. Dezember feierte man in Rom fortan die Geburt Jesu – der ja von sich sagte: „Ich bin das Licht der Welt“(Joh. 8,12) und weiter, als das »Wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet« (Joh. 1,9) in diese Welt gekommen sei.

  6. Zitat: „Nimmt man die Evangelien ernst,…“
    Mit seinem absolut außergewöhnlichen Scharfsinn zeigt Wilhelm Kammeier in „Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums“ (www.archive.org) eindeutig auf, dass die unglaublich vielen Widersprüche in den verschiedenen Evangelien keineswegs auf natürlichem Wege entstanden sein können, sondern dass sie mit vollster Absicht von einer „Fälschergemeinde“ konstruiert worden sein müssen. Ebenso verdeutlicht er, dass es in dem seinerzeitigen (jüdischen) Milieu ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, eine christliche Bewegung zu propagieren geschweige denn zu verbreiten.

    Wer die beiden anderen Bücher Kammeiers -„Die Fälschung der deutschen Geschichte“ und „Die Wahrheit über die Geschichte des Spätmittelalters“- gelesen hat, weiß ohnehin, dass die gesamte Geschichtsschreibung bis ins 16. Jahrhundert hinein nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, sondern ausschließlich in den Köpfen der Urheber der „großen Fälschungsaktion“ ersonnen wurde. Diese Urheber identifiziert er an der Universität zu Paris, den Beginn der Aktion sieht er nach dem „avignonesischem Exil“ -anhand unzähliger Beispiele beweist Kammeier, dass es vor diesem vermeintlichen „Exil“ nie und nimmer einen „heiligen Stuhl“ in Rom gegeben haben kann- und schätzt die Dauer der Aktion auf mindestens ein Jahrhundert, eher sogar noch länger.
    Während der Lektüre staunt man bei nahezu jeder Entlarvung einer Geschichtslüge über die Gutgläubigkeit, ach nein, das wäre ein unangebrachter Euphemismus, besser trifft es Begriffsstutzigkeit, der Philologen und Historiker, die jegliche (psychologische) Absurdität akzeptieren, sofern nur eine (vermeintlich echte) Urkunde sie bezeugt. Es ist aber natürlich auch denkbar, dass die kleine wurzellose Clique, die seit spätestens 1945 die alleinige Meinungs- und Deutungsmacht auf diesem Planeten innehat, auch vorher schon die Wissenschaft dermaßen korrumpiert hatte, dass zumindest seitens der „etablierten Wissenschaft“ -Kammeier ist ebenso wie andere „wahre“ (Geschichts-) Wissenschaftler wie z.B. Jürgen Spanuth und Erhard Landmann kein „gelernter“ Historiker- keine höheren Wahrheiten mehr zu erwarten waren.

    1. Es ist ja eine Sache, zu fragen, ob Historiker Fälschungen begangen habe. Eine andere Sache ist es – unabhängig von dem Geschwafel von Historikern- den lebendigen Christus zu erleben.
      Und ich glaube zumindest, dass Besserwisser Ihn nicht erleben können, denn um Ihn erfahren zu dürfen, braucht es sein Mitleid wegen einer Leidensgeschichte.

      1. Ich habe nicht geschrieben, dass Historiker Fälschungen begehen -das haben Klöster und Orden während eines langen Zeitraums in bestmöglicher Abstimmung ganz alleine bewerkstelligt- sondern dass sie diese Fälschungen für bare Münze nehmen, egal wie unglaubwürdig und hanebüchen sie auch klingen mögen.
        Ihren letzten Satz verstehe ich ehrlich gesagt nicht: es geht hier nicht um Besserwisserei, sondern um die Frage, ob Jesus eine historische Figur oder eine Fabelgestalt ist und da steht für mich spätestens -reichlich Indizien gab es schon vorher- seit der Lektüre Kammeiers fest, dass letzteres der Fall ist. Ich bin mir also sicher, dass ich nicht durch/vom Christus erlöst werden werde, was aber absolut nichts an meinem Glauben an einen Schöpfer ändert und mich auch in keiner Weise daran hindert, Mitgefühl, Demut und Empathie zu empfinden.

        1. @ Seance
          Zitat:
          „es geht hier nicht um Besserwisserei, sondern um die Frage, ob Jesus eine historische Figur oder eine Fabelgestalt ist und da steht für mich spätestens -reichlich Indizien gab es schon vorher- seit der Lektüre Kammeiers fest, dass letzteres der Fall ist.“

          Man muss sich schon ziemlich blind für die historische Realität gemacht haben, wenn man meint, dass die ungeheuren seelischen und geistigen Wirkungen, die von Christus auf die Menschen und die geschichtliche Entwicklung des Abendlandes ausgegangen sind, von einer nicht vorhandenen Person, also von der Einbildung der Gläubigen stammen sollen.

    2. @Seance
      „Mit seinem absolut außergewöhnlichen Scharfsinn zeigt Wilhelm Kammeier in „Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums“ (www.archive.org) eindeutig auf, dass die unglaublich vielen Widersprüche in den verschiedenen Evangelien keineswegs auf natürlichem Wege entstanden sein können, sondern dass sie mit vollster Absicht von einer „Fälschergemeinde“ konstruiert worden sein müssen.“

      Man kann auch mit „absolut außergewöhnlichem Scharfsinn“ haarscharf daneben hauen. Der Artikel mit seinem Vergleich der Geburtsgeschichten im Matthäus- und im Lukas-Evangelium zeigt ja, dass sich die Widersprüche der Evangelien auflösen, wenn man erfasst, dass jedes Evangelium einen anderen Aspekt ins Auge fasst.

      Das Christusgeschehen ist so gewaltig, dass es niemals von einem Gesichtspunkt aus erfasst werden kann. Es kann ja auch kein Haus in seiner Realität erfasst werden, wenn man es nur von einer Seite aus anschaut; man muss schon herumgehen und alle vier Seiten betrachten. Darauf hat Rudolf Steiner immer wieder hingewiesen.

      So fasst das Johannes-Evangelium die höchste göttliche Weisheit des Denkens des Christus ins Auge, Lukas das von ungeheurer Liebe und Mitleid durchdrungene Fühlen des Christus, Markus die Stärke und Kraft, die sich im Wollen ausdrückt. Und Matthäus schildert die ganz menschliche Gestalt und Persönlichkeit des Christus-Jesus.
      Insofern ist es schon richtig, dass „die Widersprüche“ mit vollster Absicht hervorgerufen wurden. Aber Widersprüche bleiben es nur, wenn man sie absolut fasst und nicht berücksichtigt, dass die Evangelien vier verschiedene Aspekte ins Auge fassen, die sich nicht widersprechen, sondern ergänzen.

      Von einer „Fälschergemeinde“ kann also keine Rede sein, das ist Unsinn.

      1. Nun ja, jeder möge mit und in seinem Glauben glücklich werden, auch dafür sind wir vom Schöpfer mit einem freien Willen ausgestattet worden. Kammeier liefert so viele Widersprüche auch biographischer Art in den Evangelien -wo geboren? wo angefangen zu lehren und vor allem, wie lange? wo wieder erschienen? etc.- dass man nicht glauben kann, dass diese Evangelisten Jesus als Mensch gewordenen Sohn Gottes gesehen haben wollen, da ist die Biographie jedes Haustiers genauer. Diese immer wiederkehrende Methodik des (künstlichen) Widerspruchs zieht sich so von Anfang bis Ende durch die Evangelien, dass man wahrhaftig viel, sehr viel (Gut-) Gläubigkeit sein Eigen nennen muss, um dieses Phänomen für natürlich zu halten.

        1. Sie werden Jesus niemals mit Hilfe der Wissenschaft oder mit Hilfe von Beweisen sehen können. Das ist auch gut so. Ihre Gesinnung ohnehin nicht. Und das ist auch gut so. Gehen sie hin und glauben Sie an die Wissenschaft, Obama, Trump, Marx, Stalin, Kant oder Mao, Merkel, an den Einen dessen Ankunft gerade bereitet wird oder wen oder was auch immer. An den Sohn Gottes reicht niemand heran, den er ist die Wahrheit. Sehen Sie sich um in der Welt und Sie sehen in dem ganzen Elend verursacht durch uns überall nur Wahrheit. Um es mit seinen Worten auszudrücken: „Es ist vollbracht.“

  7. @ Seance

    Die Frage, ob „Jesus“eine „Fabelgestalt“ ist, stellt sich doch in dem Moment nicht mehr, wo Sie den Christus vollbewusst erleben. Mir wurde Er erlebbar und hat mir geholfen.

    Wenn Sie z.B. einem Herrn Dreier begegnet sind, der Ihnen geholfen hat, dann sehen Sie doch alles Geschwätz von Autoren, die behaupten, den Herrn Dreier gäbe es gar nicht, für Unsinn an, weil Sie WISSEN, dass Herr Dreier lebt und Ihnen helfen konnte bzw. kann.

  8. Was in langen Jahren des Suchens und der Mühen, dem Geraune über den Sinn des Lebens etwas abgewinnen zu können, mich nicht verlassen hat, fällt mir ’spontan‘ bei diesem ‚hellgesichtigen‘ Artikel wie folgt ein (ohne Quellenangaben).

    ‚Wer nicht wiedergeboren wird, …. ist tot … ist bis zu diesem Zeitpunkt ein lebender Toter‘
    ‚Die Erleuchtung ist noch keinem Meister vom Himmel plötzlich zugefallen, sondern bedurfte seiner geistigen Führung und Vorbereitung in seinem irdischen Dasein‘

    Zwei Geburten – die Biologische und die Geistige – sind in den Evangelien vermischt worden. Hinzu kommen die Zwänge unter denen die Chronisten auch damals standen. Manches durfte nur angedeutet werden, manches wurde dem eigenen Glauben – für den man Chronist war – zurecht gebogen.

    Die ‚Stallgeburt‘ zwischen ‚unvernünftigen Tieren‘, die 3 heiligen Könige – die Weisen aus dem Morgenland, die den Stern einer nahenden geistigen Wiedergeburt hell strahlend am geistigen Firmament wahrgenommen hatten – sie kamen, um das Werk dieser geistigen Neugeburt (die wirklich eine Besondere war) zu begleiten … und das wurde vermischt mit der biologischen Geburt.

    Für den heutigen Durchschnittsintellektuellen – auch wenn er sich selbst als Christ bezeichnen mag – ist es doch so, daß die Offenbarung Gottes in der dunklen Materie vor ca. 2000 Jahren beendet war. Der Gedanke, daß ein weniger sparsam veranlagte ‚Gott‘ sich damit nicht abfinden könnte – zumal er ja seine ‚Schäfchen‘ wieder gerne um sich hätte – bahnt sich nur langsam seinen Weg. Ist der Durchbruch erfolgt, sieht man die Offenbarung Gottes ‚überall‘ – die Verschmelzung von innen und außen (sie sind eins geworden) – von Phänomenologie und der Welt der Wissenschaft – das Reich Gottes ist erreicht – die Wiedergeburt erfolgt.

    Aber auch das Werk der Verkündigung als Wegweiser für diese Wiedergeburt – in allen echten großen Religionen zu finden – paßt sich der zeitbedingten Situation der geistig Dürstenden an – wie könnte Geistiges sich sonst ‚verständlich‘ offenbaren?

    Früher hegte ich oft den brennenden Wunsch, Jesus ein paar Fragen stellen zu dürfen. Seit einiger Zeit wurde dieser Wunsch erfüllt durch einen Mann, der für mich eine weitere Offenbarung des göttlichen Geistes in der Zeit darstellt, in die wir hineingeboren worden sind.

    Jeder hat einen ‚Liebling‘, zu dem er aufschauen kann. Jesus – den Echten – und dann jenen Mann, der mir die Augen öffnete.

    https://boyinra.uno/BYR/BoYinRa/Servers/HTML_einzelnblock/johanneshtml.html#Das%20Bild%20des%20Meisters

  9. Der Mangel an sonnenbedingten Vitamin D/Glückshormon Serotonin wird durch fettes/süßes Gelumpe und soziale Kontakte/Kuschelhormon Oxytocin ersetzt – diese Verarsche/Ersatzdroge ist nur in den langen ungemütlichen Dezembernächten möglich, im August bei 30° im Schatten würde keiner auf die Idee kommen, Weihnachten zu feiern, weil da die Sonne alles kostenlos zur Verfügung stellt was die Erdenwürmer zum leben brauchen

  10. im August bei 30° im Schatten würde keiner auf die Idee kommen, Weihnachten zu feiern, weil da die Sonne alles kostenlos zur Verfügung stellt was die Erdenwürmer zum leben brauchen

    Ein wenig eng Ihre Ansichten…. denn in diesem Fall klammert Ihre Ansicht 3/4 der Menschheit aus, auch nur an Weihnachten zu denken……

    1. die mehrheit des noch praktizierten christentums lebt nun mal in der menschenfeindlichen klimaregion nord- und osteuropas und der rest der gläubigen in südeuropa usw. hat die offenbahrung der sonne und ihrer kostenlosen nahrung/licht/wärme und deren folgewirkungen noch nicht zugelassen

      1. @cource ……die mehrheit des noch praktizierten christentums lebt nun mal in der menschenfeindlichen klimaregion nord- und osteuropas …..

        praktizierten christentum in Europa.????? Erstaunliche Feststellung …. dazu kommt, dass Mittel -und Südamerika, sowie Afrika, für Sie nicht zu existieren scheint, obschon da wohl die meissten praktizierenden Christen leben.

        1. die spanischen/britischen christen haben dem rest der welt das christentum übergestülpt selbst in asien/indonesien haben es die christen geschafft, in dem von natur aus mit sonne gesegneten tropischen paradies, den einheimischen einen norddeutschen nadelbaum/weihnachtsbaum als heilig zu verkaufen, das ist geradezu grotesk/perfide

  11. Eines sei mir noch erlaubt, hier hinzu zu fügen zu dem bisher Mitgeteilten: Johannes 20 beschreibt, wie Jesus zu Thomas spricht: „Weil du mich gesehen hast,glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

    Wer nicht sieht und doch glaubt, hat grösseres Vertrauen als der, welcher erst glaubt, nachdem er gesehen und erlebt hat. Ist es nicht so ? Das glaube ich zumindest doch, obwohl ich`s nicht sehe.

    1. irgendwann fällt das kartenhaus zusammen, spätestens am sterbebett bereuen die meisten: sich im namen gottes zu tode geschufftet/geschunden zu haben

  12. Ich möchte mit einem Zitat von Angelus Silesius (1624 – 1677), zu einem weiteren Diskurs beitragen und mich in diesen „heiligen Nächten“ bei Herbert Ludwig für seine wertvollen, geistigen Inspirationen danken.

    Zitat:
    Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir:
    Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.

    Für den Theologen Gerhard Wehr ist es der Weg zum „Inneren Christus“.
    Mit der Geburt des I CH wird im geistigen Bereich ein Tor geöffnet und ein Weg geebnet der zur Veränderung des ganzen inneren Lebens führen kann. Es ist der Weg zum Licht, zum All-Eins, zum Numinosen. Die christliche Theologie setzt für diesen Weg Gott ein, zu Gott in allen Dingen wie es Meister Eckart in seinen Predigten beschreibt, der Weg zur Unio Mystica. Karlfried Graf Dürckheim nennt es: „Das Einswerden des Menschen mit seinem innersten Wesen und die von dorther erst mögliche Urerfahrungen sind das Sprungbrett in eine andere Wirklichkeit, in der ein neues Leben anfängt.“
    Geistige Erkenntnisse sind das Ziel des inneren Weges. Bewusstseinserweiterungen sind die Wegmarken, die wir uns erarbeiten sollten. Es ist die Arbeit der Selbstwerdung (Individuation), Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind dann keine oberflächlichen Begriffe mehr.
    In der Symbolsprache der Archetypen finden sich die Bezeichnungen „Heilige Hochzeit“ auch mystische bzw. chymische Hochzeit. Es sind spirituelle Durchbruchserlebnisse.

    1. „Das Einswerden des Menschen mit seinem innersten Wesen und die von dorther erst mögliche Urerfahrungen sind das Sprungbrett in eine andere Wirklichkeit, in der ein neues Leben anfängt.“ das ist wohl wahr aber dazu benötige ich nicht den glauben an einen überirdischen gott sondern lediglich die freiheit/gelegenheit meine wahren bedürfnisse kennen zu lernen und diese freiheit/gelegenheit wird durch traditionen/arbeit/pflicht/disziplin usw. verhindert—-wer die gelegenheit bekommt sich von dem heerden-/gruppen-/familienzwang usw. zu befreien hat auf einmal ganz andere bedürfnisse und es entsteht eine tiefe innere zufriedenheit ohne jegliche äußere reize/anreize/konsum usw. wer dieses tiefe gefühl der inneren zufriedenheit zulässt und bewusst wahrnimmt wird gegen jede manipulation der gesellschaft immun und deshalb werden freigeister/yogis usw. im christentum gefürchtet/verachtet/bekämpft

    2. Die zwei Jesus-Knaben, von denen einer früh verstarb, sind zwei Menschen, doch es geht um den EINEN CHRISTUS.
      Das ist der Geist, der bei der Jordantaufe in einen etwa 30 jährigen Jesus fuhr und dann ca. 3 Jahre lang wirkte durch diesen Jesus, bis die „Religiösen“ Ihn töten liessen, um ihre „Religionen“ – die der Römer und die der Juden- beibehalten zu können.

      Aber ebenso wenig werden die Buddhisten ihren Buddhismus getrennt vom Christus beibehalten können, wenn sie die Wahrheit erkennen, dass Buddhismus Weg & Wahrheit, dass der CHRISTUS der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

      Und eines hat Angelus Silesius begriffen: CHRISTUS kann einweihen, wen Er will.
      Ob auf dem Wege einer „chymischen“ bzw. chemischen Hochzeit, wie noch in Griechenland- siehe Saulus- Paulus- üblich – dem Volk allerdings verboten – war, wie in Ägypten üblich, was dreieinhalb bis vier Tage dauerte und Komazustand, aus dem erweckt wurde, war. Es waren Einweihungen. Auch die Erweckung des Lazarus war eine Einweihung, was diejenigen nicht einmal ahnen, die sich gar nicht dafür überhaupt interessieren, weil sie dem heute verbreiteten Materialismus zum Opfer gefallen sind.

      1. alle religionen haben einen elitären/rassistischen ansatz und können deshalb die menschheit nicht retten sondern nur ins verderben führen, nur eine 100%ige nutzung der gehirnenergie zur förderung des verstandes kann die menschheit retten und das bedeutet, dass die allgegenwärtige 300%ige ausbeutung der gehirnenergie für die erzielung von unnötigen konsum/profit überwunden werden muss

  13. ZITAT @ Herbert Ludwig:
    „Zwei Jesus-Knaben in Nazareth“

    Wer verstehen will, WARUM es angeblich „Zwei Jesus-Knaben in Nazareth“ gab – und WARUM es auch bis zum heutigen Tage ZWEI völlig gegensätzliche Methoden des angeblich richtigen Umganges mit den alltäglichen Problemen des Lebens gibt – der sollte zu erkennen versuchen, daß diesen ZWEI gegensätzlichen Methoden, auch ZWEI gegensätzliche Arten von Menschen zu Grunde liegen.

    Weil erstmals auf diesem Planeten L. Ron Hubbard den wissenschaftlichen BEWEIS für diese These liefert – wurde er 1972 vom FBI in New York erst unter einem fadenscheinigen Vorwand eingesperrt & dann ermordet, wie alle anderen religiösen Führer dieser Zeit – die die „offizielle“ FAKE-Religion der amtierenden Globalisten-Sekte erschütterten . . .

    PSYCHOPATHEN sind ANGST-getriebene Geisteskranke – die einst in ferner Vergangenheit systematisch überwältigt wurden, und in ihrer Psychose gefangen geblieben sind – und weder der Tod des Körpers, noch eine neue Geburt in einen neuen Körper ändert diese für Profis der „SCIENCE of LOGOS“ kinderleicht zu BEWEISENDE & OHNE Ausnahme heilbare Ursache.

    DAS ist die einfache Erklärung der Tatsache – das derartige PSYCHOPATHEN in JEDEM VOLK, in jeder Firma, in jeder Familie und schlußendlich in JEDER Gruppe zu finden sind – die sie Zeit ihres Lebens von innen heraus verdeckt zu zerstören versuchen, um die EIGENE Angst zu beruhigen.

    Je stärker, je besser, je erfolgreicher Menschen, Familien, Gruppen & Völker werden – umso fanatischer der brennende Wahnsinn der in aller Regel perfekt getarnten PSYCHOPATHEN – um den Erfolg um jeden Preis zu STOPPEN.

    Jeder Genozid, jeder Mord, jeder Krieg & jede Pleite läßt sich von einem echten & professionell ausgebildeten Experten auf die Präsenz von mindestens EINEM hochgradig geisteskranken Psychopathen zurück führen – der FÜR den Genozid, FÜR den Mord, FÜR den Krieg oder FÜR die Pleite im Geheimen intrigiert, gemobbt & GEKÄMPFT hat – oft aus seiner perfekten TARNUNG heraus, die er dazu MISSBRAUCHT, regelmäßig die FALSCHEN Personen genau der Verbrechen zu beschuldigen, die der Psychopath SELBST ununterbrochen begeht!

    DIESES WISSEN IST NICHT NUR ABSOLUT NEU – ES IST AUCH ABSOLUT ÜBERLEBENSWICHTIG – UND FÜHRT BEI KORREKTEM VERSTEHEN & KORREKTER ANWENDUNG, DIREKT ZU FRIEDEN & ERFOLG.

    JESUS von NAZARETH war so ein außergewöhnlich erfolgreiches Licht-Wesen – dem es mit dem absolut magischen Zauberwort „VERGEBUNG“ erstmals gelang – den uralten PSYCHOPATHEN-WAHNSINN des TEUFELSKREISES von „Auge um Auge – Zahn um Zahn“ zu neutralisieren und den Weg zu ewigem Frieden in Wohlstand zu zeigen.

    Es gibt also tatsächlich ZWEI ARTEN VON MENSCHEN – aber diese extrem ÜBERLEBENSWICHTIGE Unterscheidung haben bisher ALLE Philosophen & Forscher NICHT verstanden & FALSCH gemacht – denn gut & böse sind weder durch Religion, Hautfarbe, Klasse, Geschlecht, Alter, Portemonnaie oder Herkunft zu definieren . . . !

    Schaffen wir das im Neuen Jahr – endlich die RICHTIGE Unterscheidung zu kapieren . . . ?

    1. psychopaten sind oftmals auch nur traumatisierte opfer der gesellschaft sie werden lediglich von den machthabern benutzt um die dreckarbeit zu erledigen— solange der stärkere/leistungsfähigere/rücksichtslose selbstausbeuter/selbstversklaver den höchsten status in der gesellschaft bekommt wird sich da auch nichts ändern

      1. ZITAT @ cource:
        „psychopaten sind oftmals auch nur traumatisierte opfer der gesellschaft . . .“

        Nach Ihrer Theorie gibt es demnach VIER Gruppen von komplett unterschiedlichen Menschen.

        Zu den von mir definierten, geistig gesunden Menschen, die in etwa 97,5 Prozent der Menschheit ausmachen – und den etwa 2,5 Prozent echten UNTERDRÜCKERN, die wir auch PSYCHOPATHEN nennen – kommt nach Ihrer Theorie noch eine DRITTE Gruppe von „machthabern“ und zu guter letzt eine VIERTE Gruppe von „benutzten“. . .

        VERALLGEMEINERUNGEN dieser Art basieren auf dem oft blindem Hass von verirrten und/oder verwirrten“opfern“ – die irgendwie „angesteckt“ sind & in dem grossen & von Psychopathen immer wieder VORSÄTZLICH erschaffenen Chaos unter die Räder gekommen sind – denn natürlich ist auch diese geistige Krankheit genau so „ansteckend“ wie unsere berühmt berüchtigten „Krankenhauskeime“ . . .

        Aber nur EIN Kranken-Pfleger unter hundert Kranken-Pflegern heißt Niels Högel – und hat Spaß am Quälen & Töten von Menschen – und im gleichen Verhältnis finden Sie auch echte, aber perfekt getarnte Brandstifter in der Feuerwehr . . .
        https://www.welt.de/vermischtes/article182972654/Niels-Hoegel-Ex-Krankenpfleger-gesteht-100-Patientenmorde.html
        https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/greiz/ehemaliger-feuerwehrmann-soll-elf-braende-gelegt-haben-100.html

        ALLE ALTEN & FALSCHEN THEORIEN GABEN IMMER EINEM KOLLEKTIV, ALSO EINER GANZEN GRUPPE DIE SCHULD – MAL WAREN ES DIE JUDEN, MAL DIE FRANZOSEN, MAL DIE RUSSEN, JETZT DIE CHINESEN, ODER DIE ISLAMISTEN – UND IN IHREM FALL DIE „MACHTHABER“, GENAU WIE FRÜHER DIE KOMMUNISTEN ODER DIE KAPITALISTEN . . .

        Aber diese Kollektivierung der Schuld hat niemals das Problem lösen können – weil diese Theorie der Kollektiv-Schuld IMMER schon FALSCH war – wenn man denn mal GENAU hingeschaut hätte . . .

        Doch erst mit Hubbard & seiner „Dianetik“ gelang erstmals der klare, aber bis heute öffentlich von eben genau diesen Psychopathen UNTERDRÜCKTE BEWEIS durch den wissenschaftlich dokumentierten Blick in frühere Leben – und damit der Blick in eine manches Mal über sehr viele verschiedene geistige Existenzen FORTDAUERNDE Störung der MENTALEN Gesundheit – die weder mit den herkömmlichen klassischen Techniken der Schul-Medizin, wie zum Beispiel den chemischen Psychopharmaka (für den Körper), noch den von Freud inspirierten Psychotherapien, die ja leider immer nur bis in die frühe Kindheit reichen – weder abschließend dokumentiert, noch wirklich geheilt werden können.

        Wegen der ANSTECKUNGSGEFAHR mag es Ihnen so erscheinen, daß zum Beispiel das gesamte deutsche Volk Balla Balla war – wenn ein ganzer Saal in Nürnberg auf Göbbels Frage: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ JAAAAAA schreit – aber das gleiche Phänomen der ANSTECKUNG gibt es auch im positiven Sinne bei JEDEM modernen Motivations-Coach wie zum Beispiel Jürgen Höller . . .

        Gute Laune ist (siehe: „Ballermann“ oder „Karneval“) genauso ansteckend wie schlechte Laune.

        Gute Menschenführung ist genauso ansteckend wie schlechte Menschenführung.

        Und „stärkere/leistungsfähigere“ Selbstausbeuter – wie Sie Ihre Lieblings-Feinde nennen – sind ganz sicher allein wegen dieser Kriterien KEINE Psychopathen!

        Denn Psychopathen schicken aus ihrer tiefen eigenen Angst ANDERE in den KRIEG zum Sterben.

        Psychopathen schicken aus ihrer tief im Verstand verborgenen inneren Angst ihre Drohnen in ANDERE Länder zum Töten der „Feinde“, die sie über alles fürchten.

        Psychopathen sind – wenn man sie genau analysiert – die größten FEIGLINGE von allen, was man aber nur dann erkennen kann, wenn es Ihnen als Beobachter von außen gelingt, durch die hervorragende TARNUNG zu schauen.

        Denn wirklich „gefährlich“ am echten Psychopathen – ist einzig & allein seine fast unglaubliche Fähigkeit zu LÜGEN & seine große Raffinesse – mit der er seine abgrundtiefe KRIMINALITÄT als angebliche „Wohltat“ TARNT.

        WER zum Beispiel die weltweit führende deutsche Automobil-Industrie mutwillig & vorsätzlich mit Hilfe von perfekt GETARNTEN & als angeblich „öko“ verpackten & getimten LÜGEN zerstört – und diesen verdeckten KRIEG gegen AUDI, BMW, MERCEDES & PORSCHE als angeblichen „Klimaschutz“ VERKAUFT, obwohl DEUTSCHE DIESEL inzwischen BESSERE Luft aus dem Auspuff verbreiten, als sie zur Verbrennung einsaugen – DER sollte dringend als potentieller Kandidat auf“PSYCHOPATHIE“ untersucht werden, um unser LAND & unser VOLK vor derartigen Klima-Scharlatanen zu schützen . . . !

        Ein fleißiger Manager, der den ganzen Tag im Feuer steht – um ein Unternehmen aufzubauen & zu führen, was Ihnen Essen, Behausung, Strom, Transport, Telefon, Klamotten & Unterhaltung liefert – ist ganz sicher KEIN Psychopath.

        Aber bei seinen roten, grünen oder anderen Neidern & Feinden in der Politik & in den Medien, da werden Sie schon eher mal fündig – wenn Sie auf der Suche nach echten GEISTESKRANKEN sein sollten – die dem Erfolgreichen aus sicherer Entfernung die Pest per RUFMORD an den Hals wünschen oder schreiben . . .

        „Leichen pflastern seinen Weg“ – auch Pleiten, Unfälle & Krankheiten rund um einen PSYCHOPATHEN herum – sind erstklassige INDIKATOREN um einen möglichen Psychopathen in’s Visier zu nehmen, aber religiöse Hexenjagden wie bisher, sind der FALSCHE Weg, den auch wieder nur Psychopathen fordern . . .

        Auch HIER beginnt alles nur mit einer erstklassigen Ausbildung.

        Denn nichts ist schlimmer für ein glückliches Leben – als die von hohen Kanzeln & Kanzlern gepredigten Lügen & Ungerechtigkeiten dieser Welt, allem voran die uralte & zutiefst satanische Psychopathen-Devise: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ – die den ewigen KRIEG der Psychopathen garantieren, und die das Glück eines jeden ehrlichen Menschen von uns in höchste Gefahr bringen.

        Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!

        Das wäre mein frommer Wunsch an ALLE für’s Neue Jahr.

        1. @Kalle Möllmann
          wenn sie schon meine worte zitieren dann bitte vollständig, denn von einem sich selbst gegenüber „rücksichtslosen selbstausbeuter“ kann man nun einmal keine rücksicht auf andere erwarten und deshalb sind solche von der gesellschaft hoch angesehene selbstausbeuter oftmals die legalen sadisten

          weiterhin sprechen sie von V e r g e b u n g zeigen aber in ihren argumenten nur blinden hass und leugnen sogar die möglichkeit einer traumatisierung durch die gesellschaft/machthaber, wer nicht einmal dieses minimale mitgefühl aufbringen kann, muss selber extrem misshandelt/traumatisiert worden sein—ich vergebe ihnen ihren hass

        2. @ Kalle Möllmann: „Aber diese Kollektivierung der Schuld hat niemals das Problem lösen können.“

          Kollektivierung der Schuld muss genau betrachtet das ICH ausblenden, und das ist die Blindheit derer, welche glauben, Schuld kollektivieren zu können. Die wollen Schuld bei einem Volk suchen, statt zu beachten, dass z.B. diejenigen Individuen, welche nach 1945 geboren sind, gar keine Schuld haben an den Verbrechen, welche vor 45 ganz andere Individuen begangen hatten. Oder haben etwa die heute lebenden Amerikaner die Schuld an der Ermordung von zig Millionen Indianern, die früher ganz andere Individuen begangen haben, die sich selber als „Christen“ getarnt hatten ? LÜGNER zeigen oft mit dem Finger auf andere, um von der eigenen Schuld abzulenken.

          Was wird denn aus einem MENSCHEN, wenn das ICH abgeschafft ist ? Ein Trockennasenaffe (Wikipedia).
          Eine SPEZIES oder GATTUNG bzw. TIERART bleibt übrig, und die bedeutet GLEICHEIT. Selbstverständlich hat Religion im Tierreich nichts zu suchen.
          Ein Vieh hat keinerlei „Schuld“, auch dann nicht, wenn der Affe einen MENSCHEN gebissen hat, stellt das Tier keiner vor einen Gerichtshof.

          Und was die freiheitsfeindlichen gleichmacher angeht, so haben diese ANGST vor der geistigen Welt, in der es UNTERSCHIEDE gibt. unterschiede wollen die abschaffen, und das UNTERSCHEIDET sie vom MENSCHEN.
          Wer das ICH abschaffen will, will es auch deswegen abschaffen: I.CH. Es ist exklusiv in der deutschen Sprache möglich, IESUS CHRISTUS so auszudrücken.

  14. „Kinder des Lichtes‘ und „Kinder dieser Welt“ – war die von Jesus getroffene Unterscheidung …. Psychopath ist anfänglich wohl jeder, der hier in der dunklen Materie geboren werden muß – oder soll man den Verstoß gegen das allgemeine Gesetz der Liebe nicht als schwerstes seelisches Defizit bezeichnen?

    Ist schon nicht leicht, Blinden etwas ‚zeigen‘ zu wollen, aber gänzlich unmöglich wird es gegen deren Willen, denn Wille ist und bleibt heilig, auch wenn er eigene Vernichtung will.

    Willensumkehr – anders Wollen wollen – braucht zuerst einmal eine gründliche, vor allem schonungslose Selbstreinigung. Katharsis hat man das genannt. Dann allerdings bleibt abzuwarten, ob diese Reinigung Gottes Gnade und Vergebung teilhaftig wird.

    Mögen die „Kinder des Lichtes“ mehr und mehr Geburt nehmen wollen, um so die Schrecken der Finsternis wieder in deren (sehr sinnvolle) Bereiche zurück zu weisen – durch VER-achtung = NICHT-beachtung.

    1. psychopaten werden von den machthabern für die blutige drecksarbeit missbraucht siehe den skandal um den von Trump unterstützten US-Elitesoldaten/Kindermörder

  15. Jesus sagte:
    „Ich bin ja nicht in die Welt gekommen, um zu richten, sondern um zu retten.“ (Joh. 12, 47)

    Deshalb – und nur deshalb – musste einer der beiden Jesus-Knaben wieder gehen – was die allergrößte GNADE für die Menschheit bedeutete, denn durch diesen GNADENAKT wurde das Gericht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

    1. naja, aber wenn er denn doch wieder kommen sollte, wird er wohl oder übel doch r i c h t e n: die guten bekommen das ewige leben und die schlechten ins kröpfchen—-wer auch ohne diese belohnung/bestrafung an einen überirdischen gott glaubt muss lange weile haben

      1. @cource: Gerade das stimmt nicht!!! ER richtet gar nichts, das macht jeder für sich selbst. Wer keine Ohren hat zu hören, wer keine Augen hat zu sehen – nun der sieht und hört eben nicht. Punkt!
        irgendwo habe ich das Bibelzitat von Jesus (Christus) gelesen: laßt die Toten die Toten begraben. Ihr Lebendigen folgt mir nach. (sinngemäß). So wurden ja auch die Jünger ausgewählt. Sie ließen ihr bis dahin gelebtes Leben mit den Familien zurück und folgten, eben weil sie sehen und hören konnten (im übertragenen Sinn natürlich, waren halt schon ein bisschen weiter auf dem Weg zur Wahrheit).
        Durch eigenes Erleben erlangt man die Ewigkeit, ansonsten ist man wirklich tot.

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