Die Zerstörung Deutschlands – Wie es den führenden Briten gelang, die Deutschen für sie kämpfen zu lassen

Ein Gastbeitrag von Angelika Eberl

„Menschlichkeit, Friede und Freiheit ist immer ihr Vorwand…
In Wahrheit aber schrieben die Times und die Königin im
Interesse von England, das mit dem unsern nichts gemein hat.
Das Interesse Englands ist, daß das Deutsche Reich mit
Russland schlecht steht, unser Interesse, daß wir mit ihm
so gut stehen, als es der Sachlage nach möglich ist.“
                                         Otto von Bismarck, 7. April 1888 1

Das deutsche Volk ist umgeben von zahlreichen Nachbarvölkern. Ein deutscher Staat in der Mitte Europas hat somit das fundamentale Interesse, mit seinen Nachbarstaaten ein gutes Verhältnis zu pflegen, bis hin zu freundschaftlichen Bündnis-Beziehungen – auch und vor allem mit dem größten Nachbarn Russland. Doch vor einem solchen freundschaftlichen Bündnis zwischen Deutschland und Russland hatte bereit 1904 der britische Geograph und Geostratege Sir Halford Mackinder die Eliten Englands gewarnt.
Er sagte vor der Königlich Geographischen Gesellschaft :
„Die Neuordnung des Gleichgewichts der Kräfte zugunsten des Drehpunktstaates (damit ist Russland gemeint. A.E.), die seine Expansion über die am Rande gelegenen Staaten Eurasiens zur Folge hätte, würde den Einsatz seiner ungeheuren kontinentalen Ressourcen zum Flottenbau ermöglichen und ein Weltimperium hervorbringen. Dazu könnte es beispielsweise kommen, sollte Deutschland ein Bündnis mit Russland eingehen.“ 2

Keine andere Menschengruppe erscheint so geschickt in Diplomatie und Politik, wie die britische politische Oberschicht. Nicht von ungefähr hatte sie sich ein Weltreich erobert: das British Empire. In Bezug auf Europa bestand ihre Strategie stets darin, dafür zu sorgen, dass kein übermächtiger Hegemon auf dem Kontinent entstehe. Großbritannien verbündete sich in einem solchen Fall mit den Zweitstärksten, um den allzu mächtig werdenden Staat einzudämmen. „Balance of Power“ nannte man diese Politik – und sie ermöglichte ihnen die weitgehend ungestörte Eroberung ihrer Kolonien. Sie waren „Schachspieler“ – sie spielten mit Staaten, als ob sie Spielfiguren wären.

Gegenüber dem Geschick der britischen politischen Führenden waren und sind die Deutschen und ihre politischen Eliten ein sehr unpolitisches Volk, bei dem die Begabung des strategischen Denkens nur bei sehr wenigen entwickelt zu sein scheint. Durch eine gewisse Leichtgläubigkeit, die annimmt, dass, das was gesagt wird, auch tatsächlich so gemeint sei und durch eine gewisse Übertölpelbarkeit eignet sich das deutsche Volk hervorragend als Strategie-Objekt. Strategisch denkende Briten setzten die Deutschen schon seit Jahrhunderten für ihre Zwecke ein, z. B. durch eine Politik, die sich aus Anregungen und „Geschenken“ an die Deutschen zusammensetzte.

Die britische Außenpolitik gegenüber Deutschland im 18./19. Jahrhundert

Großbritannien benutzte im 18. Jahrhundert Friedrich II von Preußen. Er sollte durch Krieg das französische Heer auf dem Kontinent binden, so dass es beschäftigt war und Großbritannien somit kaum beim Ausbau seiner nordamerikanischen Kolonien behindern konnte.3
Nach den Napoleonischen Kriegen wurde Preußen auf dem Wiener Kongress ein Gebiet zugesprochen, das rechts vom Rhein lag – und wieder hatte ein britischer Politiker die Finger im Spiel: Lord Castlereagh, der damalige British Foreign Secretary. Er hatte diese strategische Idee ursprünglich von William Pitt, dem Jüngeren: Preußen sollte neben Frankreich platziert werden, um Letzteres, den traditionellen Rivalen Großbritanniens, in Schach zu halten.4 Damals war Preußen den britischen Eliten also schon recht. Was ihnen allerdings nicht recht war, das war ein geschlossener deutschsprachiger Raum unter einem Staatsgebilde, also die sogenannte „großdeutsche Lösung.“ Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs waren  Deutschland und Österreich enge Verbündete.  Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von den Siegermächten verfügt, dass Deutschland und Österreich dauerhaft getrennt bleiben müssen.

Auch Österreich-Ungarn wurde von einem bedeutenden britischen Staatsmann „bedacht“: Auf dem Berliner Kongress 1878 schlug Lord Salisbury vor, Österreich-Ungarn solle doch, zum Heile Europas, Bosnien-Herzegowina okkupieren.5 Österreich-Ungarn bekam damals zwar nur das Verwaltungsmandat – doch selbst das reichte aus, es dem Russischen Zarenreich zu entfremden. Und als der österreich-ungarische Außenminister Aehrenthal nach mannigfaltigen Manipulationen von britischer Seite und von Seiten des russischen Außenministers Alexander Iswolski im Jahre 1908 schließlich die Annexion Bosnien-Herzegowinas vorantrieb6, war der Bruch mit dem Zarenreich nicht mehr aufzuhalten. Österreich-Ungarn galt fortan als „bedrohlich-aggressive“ Macht, und Serben und Russen waren ihm spinnefeind geworden. Langfristige Manipulation geglückt.

Kaiser Wilhelm II. wurde ebenfalls von einem Mitglied der britischen Elite ein „Floh ins Ohr“ gesetzt: Im März 1899 war es kein Geringerer als der britische Super-Imperialist Cecil Rhodes, der ihm während einer persönlichen Unterredung vermittelte, dass auf das Deutsche Kaiserreich im Nahen Osten große Aufgaben warteten: „Mesopotamien, der Euphrat und der Tigris, Bagdad, die Kalifenstadt, dort läge seine Zukunft.“ Er müsse schließlich „den Landweg nach Indien“ bauen.7 Rhodes selbst stachelte den naiven Kaiser sozusagen zu einem expansiven Programm an – und 15 Jahre später zieht dann das Empire gegen den „expansiven“ Kaiser unter anderem wegen der Bagdad-Bahn gegen ihn in den Krieg.

Auch beim Boxeraufstand 1899 war es wieder ein britischer Lord, Admiral Sir Edward Hobart Seymour, der gesagt haben soll: „The Germans to the front.“ 8 Wahrscheinlich fand er, dass das deutsche Kaiserreich zu wenige Kriege geführt hatte, nämlich seit 1871 gar keine mehr. Das British Empire hingegen hatte allein zwischen 1871 und dem Boxeraufstand acht Kriege geführt, den Zulukrieg (1879), den Ersten Burenkrieg (1880/81), den Anglo-Ägyptischen Krieg  (1882), den Mahdi-Aufstand (1881-1898), die Gordon Relief Expedition (1884/85), den Britisch-Sansibarischen Krieg (1896), den Zweiten Matabelekrieg (1896) und den Malakand Field Force (1897)9

Da wundert man sich schon, wie es gelang, dieses deutsche Kaiserreich so stark zu diskreditieren. Doch Großbritannien besaß ein Weltreich und London war praktisch die Presse-Hauptstadt des Empire. Die Zeitung „The Saturday Review“ brachte zum Beispiel in den späten 1890er Jahren drei deutschfeindliche Artikel heraus.10  Am 11.9.1897 endete ein Artikel mit dem Titel: „England and Germany“ mit dem Aufruf: „Germania est delenda“ – Deutschland muss zerstört werden.
Ab 1910 gab es heftige antideutsche Presse- Kampagnen  in „The Times“ und in der Empire-Zeitschrift „The Round Table“, beides sehr wichtige Zeitungen, die Einfluss auf die Multiplikatoren im gesamten Empire ausübten. Schon die erste Ausgabe der Zeitschrift  „The Round Table“ vom November 1910 beinhaltete einen gegen Deutschland gerichteten Propaganda-Artikel mit dem Titel „Anglo-German Rivalry.“ 11 Der Artikel erschien anonym, doch der Autor war Philip Kerr, der spätere Lord Lothian. In diesem Artikel unterstellte er dem deutschen Kaiserreich  „eine unerbittlich aggressive Politik, die weder Recht noch Gerechtigkeit jenseits des Orbits der deutschen nationalen Existenz anerkennt.“ Vom Britischen Empire hingegen schrieb er: „…das[britische] Empire ……ist kein Imperium, sondern ein Regierungssystem, das einem Viertel der Menschheit Frieden und Hunderten von Millionen rückständiger Völker eine bessere Regierung gibt, als sie auf andere Weise bekommen könnten…“
Diese antideutsche Propaganda von damals wirkt bis heute.

Doch wieso hatte man im Empire ab einem gewissen Zeitpunkt das Deutsche Kaiserreich im Visier, während man doch bis in das 19. Jahrhundert hinein Zweckbündnisse mit deutschsprachigen Ländern abgeschlossen hatte? Wo hatte der neue, außenpolitische Kurs seine Wurzeln?

Beginn eines neuen, außenpolitischen Kurses in Großbritannien

Es war im Jahr 1885, da überlegte sich Lord Salisbury, der aus der einflussreichen Cecil-Familie stammte, wie der damalige Rivale des British Empire, das Russische Zarenreich, in Schach gehalten werden konnte und entwickelte folgende drei Langzeit-Strategien, die heute, mehr als hundert Jahre später, alle zur Anwendung gekommen sind:
1.   Schwächung des russischen Gegners durch Hineintreiben in Zahlungsunfähigkeit und danach Entfachen von Revolutionen,
2.   Wiederbelebung des Islams an Russlands Rändern,
3.   ein verlustreicher Ausblutungskrieg zwischen dem Zarenreich und Deutschland.12

Doch obgleich er Russland als eigentlichen imperialen Langzeit-Gegenspieler des angelsächsischen Weltreichs ansah, ging es Lord Salisbury zunächst darum, die deutschsprachigen Staaten einzukreisen und dazu ein Bündnis zwischen Frankreich und Russland voranzutreiben, dem sich dann später auch England in einer lockeren „Entente“ anschließen würde. Lord Salisbury sah Staaten ebenfalls als Figuren auf einem Schachbrett an – und er fand höchstrangige, unterstützende „Mitspieler“:  Kronprinz Edward von England, Papst Leo XIII., und – den russischen Diplomaten Alexander Petrowitsch Iswolski, dessen Rolle bei der „Schaffung der österreichischen Bedrohung“ oben schon erwähnt wurde.

Wie ging Salisbury vor: Anfang 1887 traf er in Dieppe den französischen Diplomaten Graf Chaudordy und erörterte mit ihm die Grundlinien der späteren Ententepolitik, wobei die Frage entstand, wie man Russland und Frankreich einander annähern könnte.
Bei dieser Annäherung spielte der Heilige Stuhl (!) eine wichtige Rolle: Ein enger Freund von Lord Salisbury, der katholische Herzog von Norfolk, reiste nach Rom und berichtete Papst Leo XIII. von den Bündnisplänen. Es kam daraufhin zu einem Politikwechsel des Heiligen Stuhls, indem Papst Leo XIII. den französischen Katholiken befahl, sich der laizistischen französischen Republik zu fügen. Den polnischen Katholiken wiederum befahl er, sich der russisch-orthodoxen Zarenherrschaft zu fügen. So arbeitete er daran, ein Bündnis zwischen Frankreich und Russland zu ermöglichen – unterstützt vom russischen Diplomaten Alexander Petrowitsch Iswolski, der ab 1888 Botschafter Russlands (!) am Heiligen Stuhl wurde.

Nachdem der britische Kronprinz schließlich als Edward VII. den Thron bestiegen hatte, machte er im Frühjahr 1903 einen „Überraschungsbesuch“ in Paris und leitete damit die „Entente Cordiale“ ein, das „herzliche Einvernehmen“ zwischen England und Frankreich.13 Wie es dann zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs kam, kann der interessierte Leser in einem Artikel dieses Blogs nachlesen.14

Zerstörungstechniken

–   Man kreiste Deutschland und Österreich-Ungarn ein und lockte Deutschland in einen Drei-Fronten-Krieg.
–   Man zerstückelte das Gebiet des deutschen Kaiserreichs und Österreich-Ungarns in machtlose kleine Staaten, in denen die Deutschen und viele andere Völkerschaften zu diskriminierten Minderheiten wurden.
–   Man drückte dem besiegten Deutschland irrsinnig hohe Reparationszahlungen auf.
–   Man suchte einen „hervorragenden Demagogen“, den man mit heimlichen Spenden, geheimdienstlicher Förderung und durch eine künstlich herbeigeführte Weltwirtschaftskrise auf den Posten des deutschen Reichskanzlers hieven half. Dannn sorgte man durch Kredite, Propaganda und Appeasement dafür, dass er zunächst auf unblutige Weise außenpolitische Erfolge haben konnte. Danach lockte man ihn in eine Falle und schlug wieder mit einer weltweiten Bündniskoalition zu, um Deutschland endgültig zu entmachten, zu dezimieren und zu helotisieren.
–   Nach dem endgültigen Sieg und der dauerhaften Besetzung Deutschlands ließ man die Deutschen, zunächst in Westdeutschland, eine föderale Demokratie errichten, sorgte aber dafür, dass die Bundeskanzler und die wichtigsten Regierungspolitiker stramme Transatlantiker waren und sind und die Interessen der angloamerikanischen Kreise vertraten und immer noch vertreten. Gleichzeitig suggerierte man den Deutschen, dass man es gut mit ihnen meine und ein guter Freund sei. Heute suggeriert man diesen deutschen Eliten, dass sie frei seien und zum Westen gehören und dass sie sich somit auch verhalten dürften, wie westliche Staaten. Und ein westlicher Staat müsse sich selbst verteidigen können.
–   Durch Umerziehung, Indoktrination und Einflößen von Schuldgefühlen sorgt man dafür, dass das deutsche Volk sich selbst und seine großen Geister verabscheut. Man suggeriert ihm, dass das Böse in ihm stecke und dass es daher nie mehr „Alleingänge“ machen dürfe, sondern praktisch immer unter der Kontrolle (Vormundschaft) der Angloamerikaner gehalten werden müsse.

Die Implantierung eines bösen Diktators zur dauerhaften Diskreditierung

Nach dem russischen Historiker Nikolay Starikov soll sich Hitler in seinem Pamphlet „Mein Kampf“ den Briten angedient haben.15 Auf Seite 697 heiße es in „Mein Kampf“: „Wer von dem obigen Gesichtspunkt aus eine Prüfung der heutigen Bündnismöglichkeiten für Deutschland vornimmt, muss zu der Überzeugung gelangen, dass als letzte durchführbare Bindung nur eine Anlehnung an England übrigbleibt.“ Hitler machte klar, dass er bereit sei, gegen die Sowjetunion vorzugehen. Starikov schreibt:
„Der Schlüssel zum Erfolg für das schwache und zerschlagene Deutschland ist das Bündnis mit den Siegermächten, weil sie an seiner weiteren Schwächung nicht interessiert sind! An dieser Stelle habe ich es begriffen: Nicht für die deutschen Bürger, … nicht für die wohlgenährten SA-Leute und nicht für die … SS hat Adolf Hitler sein Buch geschrieben. Die Seiten seines Buches ´Mein Kampf` gaben ihm die hervorragende Möglichkeit, sich an den Herrscher der damaligen Welt – an die Briten – zu wenden, um ihnen mit einfachen und klaren Worten seine Gedanken und seine  Vorschläge zu unterbreiten.“ 16
Und auf S. 61 schreibt Starikov: „Ohne Zweifel lauteten die Fragen des britischen Geheimdienstes: Warum sollten wir einen derartigen Patrioten nicht unterstützen? Warum sollten wir ihm kein Geld geben? Warum sollen wir einen derartigen Freund von Großbritannien nicht helfen, an die Macht zu gelangen?“ 17

Starikov weist auch auf die dubiose Rolle des amerikanischen Geheimdienst-Mannes (?) Ernst Hanfstaengl hin, der Hitler unterstützte, indem er ihm z. B. ihm im März 1923 ein Darlehen von 1000 Dollar gab, was in der damals galoppierende Inflation sehr viel Geld war. Die Nazis kauften dafür zwei neue Druckmaschinen für den „Völkischen Beobachter“, so dass ihr Propagandablatt künftig großformatig und täglich erscheinen konnte. Des weiteren engagierte Hanfstaengl einen Karikaturisten dafür und gab Ratschläge für die Gestaltung des Blattes. Er beriet Hitler auch bei der Auswahl der Melodie von Marschmusik und komponierte selbst einige davon für die SA. Starikov beschreibt auch, wie Hanfstaengl sich für Hitlers Bücherregal eingehend interessierte. Offenbar hatte er die Aufgabe, Informationen über den künftigen „Führer“ zu sammeln.18

Hier könnte das Motiv liegen, weshalb Montague Norman, der Chef der Bank of England, die Union Banking Corporation in New York und die Harriman-Clique, die Rockefeller-Verbindungen, die Chase -Bank, die britischen Appeaser um Philip Kerr und andere anglo-amerikanische Gruppen den Nazismus politisch, wirtschaftlich und finanziell unterstützten und ihm somit halfen, auch militärisch wieder hochzurüsten, wie es Historiker in ihren Werken darlegen, z. B. Antony Sutton in „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ und in „America’s Secret Establishment – An Introduction to the Order of Skull & Bones“ und Guido Giacomo Preparata in „Wer Hitler mächtig machte“, Gian Trepp in „Bankgeschäfte mit dem Feind“ und Andrea Bosco in „The Round Table Movement and the Fall of the „Second“ British Empire “. Boscos und Preparatas Forschungen machen deutlich, dass die britische außenpolitische Elite, die von Alfred Milner und dem Round Table und später von Philip Kerr und Lionel Curtis geleitet wurde, Fallen für Deutschland ausgelegt hatte, in die die Deutschen 1914 und 1939 zweimal bereitwillig hineingetappt sind. Diese Fallen waren Teil des herbeigeführten Prozesses, Deutschland als Konkurrenzmacht auszuschalten und als „Rammbock“ gegen die Sowjetunion zu benutzen. Deutschland und die Sowjetunion sollten sich in einem Vernichtungskrieg gegenseitig ausbluten – und dieser machiavellistische Plan ist im Zweiten Weltkrieg auch gelungen.19

Nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs war Deutschland vollständig besiegt und auch moralisch total am Boden, der Ruf für Jahrhunderte vollständig ruiniert und die Umerziehung und Knechtung konnte beginnen. Jedenfalls sagte sogar Wolfgang Schäuble auf dem Europäischen Bankenkongress am 18. November 2011, dass Deutschland „seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“ sei.20
Dies lässt vermuten, dass die anglo-amerikanischen Sieger des Zweiten Weltkriegs auch ein gewichtiges Wörtchen mitreden bei der Entscheidung, wer in Deutschland Bundeskanzler werden oder andere hochrangige Posten besetzen darf. Und dass das zumindest in einigen Fällen so war, dafür gibt es mindestens fünf Belege, wie der folgende Abschnitt zeigen wird:

Die „genehmigten“ Bundeskanzler

1)   Konrad Adenauer: Er war dem mächtigen Briten Alfred Milner aufgefallen, dem Verwalter des Rhodes-Trusts. Milner hatte vom Inhalt einer Rede Konrad Adenauers erfahren, die Adenauer am 1. Februar 1919 im Hansa-Saal des Kölner Rathauses vor den rheinländischen Abgeordneten der Weimarer Nationalversammlung gehalten hatte. In der Rede sagte Adenauer:
„… daß sich die Länder am Rhein … zu einem westdeutschen Bundesstaat, zu einer Westdeutschen Republik im Verbande des Deutschen Reiches, zusammenschließen. … Würde Preußen geteilt werden, die westlichen Teile Deutschlands zu einem Bundesstaat der „Westdeutschen Republik zusammengeschlossen, so würde dadurch die Beherrschung Deutschlands durch ein vom Geiste des Ostens, vom Militarismus beherrschtes Preußen unmöglich gemacht …“

Adenauer wollte damit dem französischen Sicherheitsbedürfnis entgegenkommen und die drohende Abspaltung des linken Rheinufers von Deutschland abwenden. Er sprach also schon 1919 die Teilung Deutschlands an, die dann nach 1945 realisiert wurde.
Milner fügte den Text dieser Rede seinem Brief bei, den er an Philip Kerr schickte, seinen engen Vertrauten und damaligen Sekretär von Lloyd George. Milner legte Kerr nahe, diese Adenauer-Rede genau zu studieren und den damaligen britischen Premierminister Lloyd George mit ihren Grundgedanken vertraut zu machen.
Und nach 1945 wird Konrad Adenauer dann Bundeskanzler.21

Philip Kerr, der spätere Lord Lothian, der dem alten schottischen Adel angehörte, formulierte übrigens den Wortlaut des Kriegsschuldparagraphen 231 des Versailler Vertrags.22 Ausgerechnet er, der als führendes Mitglied des kriegstreiberischen „Round Table“ Movement schon in der ersten Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift „The Round Table“ diesen anonymen, deutschfeindlichen Propaganda-Artikel geschrieben hatte, wie oben beschrieben11 und somit genau wusste, wer wirklich den „Großen Krieg“ wollte, nämlich er selbst und sein eigener, verehrter „King Arthur“, nämlich Lord Milner und die „Tafelrunde“, „The Round Table“, also die Gruppe, der Kerr selbst angehörte. Und dennoch besaß er die Chuzpe, dem deutschen Kaiserreich die Alleinschuld im Versailler Vertrag zuzuschreiben. Wie geht es eigentlich Engländern heute, wenn sie dies erfahren? Schämen sie sich heute wenigstens für diesen „Lord Lothian“ und seine Lüge, so wie die Deutschen sich für Adolf Hitler schämen?

2.)   Von Willy Wimmer gibt es einen interessanten Hinweis in Bezug auf die Regierungsbildung in der Bundesrepublik im Jahre 1982:
„Mir ist aus diesem Besuch ein Gespräch auf der obersten Etage der CIA in bleibender Erinnerung geblieben. … Es kam allerdings auch die innenpolitische Situation in der damaligen Bundesrepublik zur Sprache, und wir klagten wohl heftig über die politischen Verwerfungen, die bei der Bundestagswahl 1980 die Wahl des Bundeskanzlers Helmut Schmidt und die damit verbundene Niederlage unseres Kandidaten Franz-Josef Strauß … hervorgerufen hatte. Unser Gesprächspartner rief deshalb den für die Bundesrepublik Deutschland verantwortlichen Mitarbeiter sofort zu diesem Gespräch dazu. Der verkündete uns geradezu eine „frohe Botschaft“, denn er bat uns, die kritischen Anmerkungen doch herunterzuschlucken. „In einem Jahr sind sie an der Regierung“, war seine lapidare Feststellung.“ 23

1982 gab es dann tatsächlich eine neue Regierung mit Helmut Kohl von der CDU/CSU und der FDP.

3.)   Auch bei der Bundeskanzlerwahl im Jahre 1998 gab es aktive Wahlkampfhilfe aus den USA für Gerhard Schröder. Jochen Scholz, Oberstleutnant a.D. berichtete im Herbst 2016 bei einer Sendung des Internetportals KenFM, dass Gerhard Schröder im Frühsommer 1998, während seines Wahlkampfs, in die USA gereist sei und dass man dort mit der Clinton-Regierung über den Kosovo gesprochen habe. Im Anschluss seien Wahlkampfhelfer aus dem Clinton-Team zu Gerhard Schröder gesandt worden – im Gegenzug für gewisse Zugeständnisse. Jochen Scholz sagte:
„Aber wir haben eben auf diesem Wege gehört, dass über das Thema Kosovo gesprochen wurde und zwar natürlich nicht in irgendeiner verbindlichen Form, sondern man hat das so ausgedrückt: „Also wenn es da mal zu einer Auseinandersetzung kommen sollte, dann erwarten wir schon, dass die neue Bundesregierung unter Schröder sich dann auch  – mit – militärisch engagiert“. Da war noch nicht die Rede von UNO-Sicherheitsbeschlüssen,… sondern nur „im Prinzip“,… dass die neue Regierung dem zustimmen würde. Das muss man natürlich vor dem Hintergrund sehen, dass… mit Helmut Kohl dieser Krieg, diese deutsche Kriegsbeteiligung nicht zustande gekommen wäre. … Und deswegen musst es, aus Clintons Sicht, Rot-Grün machen. Und die wollten ja an die Regierung. Also man hat ihnen sozusagen die Bratwurst hingehalten und gesagt: Wir tun auch noch ein bisschen Senf drauf und unterstützen euch im Wahlkampf. Und das hat man auch getan. Es sind Personen in die Wahlkampfzentrale der SPD geschickt worden, nach Bonn, aus dem Clinton-Team. Und es hat dann auch geklappt…“ 24

4.)   Am 13. September 2002 hielt die damalige Oppositionspolitikerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende eine Rede im Deutschen Bundestag, in der sie vor einem „deutschen Alleingang“ warnte.25 Darüber hinaus reiste sie nach Washington und verfasste am 20. Februar 2003 einen Artikel für die Washington Post mit dem Titel: „Schroeder doesn`t speak for all Germans.26
Hat sie durch dieses Verhalten nicht signalisiert, dass sie die Politik von George W. Bush voll und ganz unterstützt hätte, wenn sie an der Macht gewesen wäre? Nun – bald war sie an der Macht.

Ursula von der Leyen wurde während der Europawahl 2019 nicht von den EU-Bürgern zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt, sondern durch ein Gremium am 2. Juli 2019 dazu nominiert, nachdem sich der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs nicht auf den gewählten Kandidaten hatte einigen können. Bei ihr wird besonders deutlich, dass der Bürgerwille in der angeblichen „Demokratie“ nichts zählt, sondern dass vielmehr ganz andere Gründe für ihre Nominierung ausschlaggebend gewesen sein dürften:
Sie hatte am 18. Januar 2019 einen Kommentar in die New York Times gesetzt, in dem sie die NATO als Bündnis beschrieb, welches auf den „gemeinsamen Bestrebungen seiner Mitglieder beruhe und entschlossen sei, die Freiheit, das gemeinsame Erbe und die Zivilisation der Völker zu schützen, die auf den Grundsätzen von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit basieren.“ Russland und China benannte sie als Bedrohungen, indem sie von der „russischen Aggression in Osteuropa“ und der chinesischen Machtdemonstration im Südchinesischen Meer sprach. Diese Staaten würden sich der „internationalen Ordnung“ widersetzen und versuchen, die Regeln von Demokratie und Wohlstand, die nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert worden seien, aufzuweichen. Deshalb sei die NATO nicht nur unersetzlich für eine, Freiheit und Frieden fördernde, internationale Ordnung sondern stelle auch eine „emotionale Verbindung“ zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Kontinent dar.27 Ursula von der Leyen war auch häufiger Gast bei den Bilderbergern. „Diese Treffen besuchte Frau von der Leyen als Verteidigungsministerin 2015, 2016,2018 und 2019…28

Fragen zur weiteren Entwicklung

Sehen sich die anglo-amerikanischen Imperien in der Nachfolge des Römischen Imperiums? Die Römer nutzten Germanen, um sie gegen die Gegner des Imperiums kämpfen zu lassen. Auch haben die Römer die Fürstensöhne der von ihnen unterworfenen Völker in Rom erziehen lassen, um getreue Vasallen heranzuziehen – so wie deutsche Nachwuchs-Politiker in Young-Leaders-Programs von transatlantischen Organisationen „erzogen“ werden – oder so, wie gewisse Politiker und Politikerinnen zu den Bilderbergern und anderen Veranstaltungen eingeladen werden.

Zuletzt soll noch auf ein ganz besonderes „Satire-Magazin“ hingewiesen werden: Auf die neueste Asterix-Ausgabe von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad: In „Die Tochter des Vercingetorix29 gibt es eine Anspielung auf dieses Vorgehen einer solchen, forcierten „Adoption“, besser gesagt „Umerziehung“ durch die Römer: Asterix und Obelix verteidigen darin die Tochter des gallischen Widerstandskämpfers Vercingetorix vor den Römern, die sie als prominente gallische Geisel „romanisieren“ wollen, sie also zu einer echten Römerin umerziehen wollen. Dieser tapferen jugendlichen „Widerstandskämpferin“, die sich nicht für römische Zwecke instrumentalisieren lassen will, wird auf den Seiten 37 und 40 des Comics ein wild trommelnder, „hyperaktiver und hochbegabter,“ blonder, gotischer Junge gegenübergestellt, der offenbar gerade erfolgreich zum Römer umerzogen wird, sich aber lautstark beklagt, dass er sich als Gote nicht ausleben dürfe. Die Anspielung ist unschwer zu verstehen: Als Ziehsohn des Römers darf er den Takt angeben – so wie Deutsche zurzeit in der EU den Takt angeben dürfen. Doch ist es nicht ein NATO-Takt, der einen antirussischen Kurs vorgibt? Denn zwei wichtige Funktionsträger der NATO, General Sir Nicholas Carter, höchstrangiger Militär der britischen Armee, und die NATO-Botschafterin Kay Hutchison fordern beide einen harten antirussischen Kurs.30 Und Deutschland scheint sich zu fügen.

Doch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wich erst kürzlich vom NATO-Konsens ab und signalisierte in einem Brief an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, einen Wunsch nach Annäherung an Russland 31 – während sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland weiter verschlechtern, was ganz im Sinne der NATO zu sein scheint. Offenbar hat in Deutschland die Umerziehung stärker gefruchtet als in Frankreich.
Und was hat das Imperium USA und seine NATO mit dem so erfolgreich „Umerzogenen“ vor? Diese Frage soll in einem weiteren Text betrachtet werden.

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Anmerkungen:

  1. Zitiert nach Wolfgang Effenberger: Europas Verhängnis 14/18. Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht. Höhr-Grenzhausen 2018, S. 18.
  2. Halford John Mackinder: Der Schlüssel zur Weltherrschaft. Die Heartland-Theorie. Mit einem Lagebericht von Willy Wimmer. Frankfurt/Main 2019, S. 70.
  3. Wolfgang Effenberger: Europas Verhängnis 14/18. Kritische angloamerikanische Stimmen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs. Höhr-Grenzhausen 2018, S. 20-21
  4. Siehe http://threeman.org/?p=1869
  5. Rudolf Steiner, Zeitgeschtl. Betrachtungen, Band 1, Taschenbuchausgabe, S. 238
  6. Siehe John P. Cafferky: Lord Milner’s Second War, Kapitel 9: Fabricating the Austrian Menace.
  7. „Welt im Umbruch“ von Markus Osterrieder auf S. 901
  8. de 20.6.2000
  9. Wikipedia: Portal: Britisches Weltreich
  10. Wikipedia: Saturday_Review
  11. Siehe: http://threeman.org/?p=2667 ; http://threeman.org/?p=2584
  12. John Charmley: „Splendid Isolation?“ London, 1999, S. 201, und auf S. 213: „Die Zeit und das Glück könnten die Antwort auf das russische Problem bringen: Revolution, Widerbelebung des Islam oder Krieg gegen Deutschland…“
  13. Wie Anm.3 S. 30-33 und S. 45-47.
  14. Siehe: Widerlegung der Hauptschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg
  15. Nikolay Starikov: „Wer hat Hitler gezwungen, Stalin anzugreifen“, ab S. 52
  16. Ebenda, 55
  17. Ebenda, S. 61
  18. Ebenda, S. 96 ff
  19. Siehe auch: com; nrhz.de;
    Von der Wegbereitung des Nationalsozialismus …  
  20. Siehe com
  21. Markus Osterrieder: „Welt im Umbruch“ ab S. 1443 ff.
  22. Andrea Bosco: The Round Table Movement and the Fall of the „Second“ British Empire, S. 402
  23. Willy Wimmer: zeitgeist-onlinde.de 7.11.18 und com 11.11.18
  24. https://kenfm.de/kenfm-positionen-7/ bei etwa 01.02.20 Std/Min
  25. Merkel: youtube.com
  26. com
  27. Ursula von der Leyen: The World Still Needs NATO, NYT am 18. Januar 2019
  28. Wolfgang Effenberger: de
  29. Asterix, Band 38: Die Tochter des Vercingetorix, Berlin 2019
  30. nachdenkseiten.de 5.2.2018 und deutschlandfunk.de 8.6.2018
  31. rt.com 28.11.2019

 

23 Kommentare zu „Die Zerstörung Deutschlands – Wie es den führenden Briten gelang, die Deutschen für sie kämpfen zu lassen“

  1. Wer die Wahrheit kennt, der weiß, dass in London bereits 1871 mit Kriegsplanung begonnen wurde, um Mitteleuropa wieder in die Zeit vor 1871, also den Agrarflickenteppich, zurückzuschießen.
    Das Versailler Diktat war nichts anderes als ein großer Betrug. Und der größte Volksverräter seit 1871 hieß Erzberger.
    (Lag im Spam, daher verspätet)

    1. ZITAT @ Patriot:
      „Wer die Wahrheit kennt, der weiß, dass in London bereits 1871 mit Kriegsplanung begonnen wurde . . . “

      Kennen SIE die Wahrheit?
      Wenn ja – WELCHE Wahrheit meinen Sie – denn meines Wissens gab es im Jahre 1871 ÜBERALL auf der Welt sowohl „normale“ Kleinkriminelle, wie Betrüger, Pädophile, Vergewaltiger & Mörder, als auch weithin von den verschiedenen Völkern verehrte Massenmörder & Psychopathen von der geistigen Qualität eines Adolf Hitler, eines Mao Tse Tung, eines Josef Stalin, eines Pol Pot, eines George W. Bush, eines Francisco Franco, eines Augusto Pinochet, und wie sie alle heißen . . . ?

      Seit es Menschen auf diesem Planeten gibt – bewundern manche Menschen die scheinbare Stärke von starken Kriegern über alles – und erst heute wissen wir ziemlich genau, WARUM Menschen sogar politische Massen-Mörder & andere mächtige Psychpoathen bewundern, denen wir in der Vergangenheit sogar Denkmäler bauten . . .

      Genau nach dem gleichen Prinzip funktioniert bis heute die Zuhälterei, der Drogen-Handel, die Schutz-Geld-Erpressung, ja sogar die Folter in Abu Ghreib & in Guantanamo und allen anderen US-Gefängnissen . . .
      Psychologen nennen eine derart seltsam erscheinende LIEBE zu VERBRECHERN das „Stockholm“ SYNDROM – also eine, wie wir heute wissen, VORSÄTZLICH erzeugte Geisteskrankheit als Folge von brutalster GEWALT – und angeblich „moderne“ SANKTIONEN von US-Präsident Donald Trump bewirken bis heute genau das!

      WENN ein Mensch mit unmenschlicher Gewalt unterdrückt und/oder überwältigt wird – dann verändert sich SCHEINBAR sein Charakter – denn er schlüpft dann in die FALSCHE Identität seines Peinigers.
      DAS ist aber nur eine SCHEIN-Lösung – denn derart „GEHIRN-GEWASCHENE lassen sich von echten Profis einfach & schnell wieder therapieren, heißt REPARIEREN – und finden den Rückweg aus dem TRAUMA und zurück zu sich SELBST.

      DASS aber nicht ALLE Menschen so schwach sind – das beweisen Hochkaräter wie JESUS von NAZARETH, Nelson Mandela oder derzeit Julian Assange, Edward Snowden & Carlos Ghosn- deren CHARAKTER stärker ist, als jede FOLTER, stärker als jede GEWALT.
      Jede Art von Folter ist also VOR-christliche Scharlatanerie & krimineller Quatsch – weil die nachhaltige Veränderung eines Menschen nur durch VERSTEHEN & nur durch den Menschen SELBST funktioniert.

      Wenn wir DIESE wissenschaftlich leicht BEWEISBAREN Zusammenhänge endlich begreifen & anwenden – enden erstens alle KRIEGE & kriminelle FAKE-Erziehung durch Gewalt & Folter – und zweitens werden alle KRIEGS-TREIBER & alle FOLTER-KNECHTE als ECHT „geisteskrank“ erkannt & solange aus dem Verkehr gezogen, bis sie durch geeignete Therapien wieder fähig geworden sind, der Menschheit zu dienen.

  2. Angelika Eberl hat sich wirklich große Mühe gemacht, dieses Thema zu beleuchten. Dieser Beitrag hat das Gewicht einer wissenschaftlich fundierten Analyse. Es stellt sich jedoch die Frage: Welcher Durchschnittsdeutscher, wie Otto Normalverbraucher, ließt diesen Beitrag? Lesen mag er ihn ja noch können, trotz der vielen Verschlimmbesserungen an der Deutschen Sprache, aber kann er ihn wegen der vollzogenen Gehirnwäsche auch verstehen? Ich glaube nicht. Nur wenigen Menschen ist es in Deutschland noch vergönnt, eigenständig zu denken.

    Dem „perfiden Albion“ und seiner noch perfideren Kolonie im Norden des amerikanischen Kontinents ist es mit Erfolg gelungen, eine ganze Nation umzuerziehen. Das war wahrlich eine grandiose Leistung mit dem Ziel des Unterganges dieser Nation. Gott schütze Deutschland!

    1. Ich kann mich ja nur an die Leser dieses Blogs wenden. Und darunter sind nicht wenige, die das verstehen. Sie selbst sind ja ein Beispiel. Im übrigen kommt es nicht immer auf die Zahl an.

  3. Amerika ist das Rom 2.0. Darauf weisen schon die Symbole im Kapitol in Washington hin. Wie damals ist auch dieses Imperium in Provinzen gegliedert. Sie sind nicht nur tributpflichtig, sondern auch politisch abhängig. Wie damals sorgt das Imperium im Kernland für poltische Stabilität. Der Preis ist eben dann der Verlust an Identität. Auch die Kelten waren schon lange vor der Besiegung vom Glanze Roms geblendet und übernahmen dessen Sitten. Aber auch für Rom 2.0 ist der Preis hoch. Aus Rom wurde ein religiös geprägter Militärstaat mit jährlichen Kriegszügen um seine Macht aufrecht zu erhalten und diese Entwicklung wird auch in Rom 2.0 erfolgen..

    1. „Amerika ist das Rom 2.0“
      Ich bitte um Entschuldigung, wenn meine Anmerkung nerven sollte, aber: Amerika ist der Name eines Doppelkontinents, der zwischen Kap Barrow in Alaska und Kap Hoorn auf Feuerland liegt. Sie meinen mit „Amerika“ sicherlich die USA, oder ?
      Es ärgert mich jedesmal, wenn derart unpräzise argumentiert wird, obwohl hier eine Präzision weder kosten noch wehtun würde. Man muss sich sprachlich noch nicht einmal verbiegen, um „USA“ zu sagen. Aber wenn das schon von den US-Repräsentanten so falsch vorgegeben wird, wundert es nicht, dass es viele Menschen unreflektiert nachsprechen.
      Als Geographielehrer komme ich mir manchmal wie Don Quichotte im Kampf gegen die Windmühlen vor, wenn ich solche Selbstverständlichkeiten fordere, die Begriffe Amerika, Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, Angloamerika und Lateinamerika grenztechnisch sauber zu trennen. Wenn die Schüler dann in ihrer Freizeit die Medien konsumieren, muss bei ihnen so etwas wie kognitive Dissonanz auftreten.

      1. Lehrer scheinen immer alles besser zu wissen, das ist eine Berufskrankheit wie die Mehlallergie bei Bäcker. Aber auch als Geographieleher muss man etwas dazulernen. Die Spanier entdeckten Amerika auf der suche nach Reichtum und nun verkörpern die USA all jene Hoffnungen auf Reichum und Selbstverwirklung die diese Entdeckung antrieb. Wer Amerika sagt, denkt dabei nicht an Patagoien, sondern eben an die USA. Durch eine geschickte Marketingstrategie und gerissene Feldzüge wurde dieses Land zum Symbol für Träume, so wie früher UHU das Symbol für einen guten Klebstof war.

        1. Lehrer sehen mit ihrem geschärften beruflichen Blick vor allem sofort, dass dieser kurze Text 5 Rechtschreibfehler und 2 Kommafehler enthält, die man vermeiden kann, wenn man ihn vor dem Abschicken noch mal durchliest.

  4. Danke Frau Eberl für diesen ausführlichen Bericht.
    Vieles war mir bekannt.
    Das aber jetzt so zusammenfassend zu lesen, gibt doch einen klaren Blick auf manche Ereignisse.

  5. Hubert Brune schrieb:

    „Der Mackinder-Schüler Spykman formulierte kurz vor dem Eintritt der USA in den 2.Weltkrieg seine »Randland«-These. Wegen seiner Betonung der strategischen Bedeutung maritimer Gebiete und Küsten unterscheidet sich Spykmans Analyse des »Herzlandes« deutlich von der Mackinders. Spykman sah das Herzland nicht als ein Gebiet, das durch Infrastrukturmaßnahmen in naher Zukunft vereint sein werde. Auch wenn dies geschehen würde, würde dieses Gebiet nicht in der Lage sein, mit den USA als Seemacht zu konkurrieren. Er gestand dem Herzland eine einzigartige Verteidigungsposition zu, aber nicht mehr. Obgleich Rußland eine große Landmasse umfaßt, ist sein Hauptgebiet auf einen kleinen Teil beschränkt, der im Westen Rußlands liegt. Auch die Bodenschätze Rußlands liegen meist westlich des Urals. Der politische und materielle Schwerpunkt Rußlands liegt im Westen, so daß Spykman es für eher unmöglich hielt, daß die Sowjetunion in Zentralasien große Macht würde ausüben können.

    Das »Randland«, umfaßt: Europa (ohne einige seiner östlichen Gebiete), den Nahen und Mittleren Osten und die asiatischen »Monsoon«-Länder. Also grenzt das »Randland« im Nordwesten, Westen, Südwesen, Süden, Südosten, Osten und Nordosten an das Herzland, so daß dieses nur im Norden über Küsten verfügt – allerdings sind diese immer bzw. fast immer vereist. Spykman hielt Europa (ohne einige seiner östlichen Gebiete) sowie den Nahen und Mittleren Osten für sinnvoll definiert, aber lehnte die Gruppierung der asiatischen Länder in ein »Monsoon«-Land ab. Indien, die Küsten des Indischen Ozeans und die Kultur Indiens seien geographisch und kulturell von China deutlich zu trennen (was ja auch richtig ist). Das Unterscheidungsmerkmal »Randland« ist die mittlere Lage zwischen Herzland und den Seemächten am Rand. Als amphibische Pufferzone zwischen den Landmächten und den Seemächten muß es sich gegen beide verteidigen und darin liegt sein grundlegendes Sicherheitsproblem.

    Spykmans Konzept hat mehr Ähnlichkeit mit Alfred Thayer Mahans »Debated and Debatable Zone« als mit Mackinders »Inner or Marginal Crescent«. Das »Randland« hat durch sein demographisches Gewicht, seine Bodenschätze und die industrielle Entwicklung große Bedeutung. Daher war für Spykman das »Randland« von entscheidender Bedeutung für die Kontrolle des Herzlandes. Eben weil das Randland so bedeutend ist, ist das geopolitische Ziel nicht Ordnung, sondern Chaos, weshalb das Randland auch als »Bogen der Instabilität« (Hegel) bezeichnet werden kann.

    Mackinder wußte – hier bezogen auf die Entwicklung der Weltpolitik bis zum Ende des 1. Weltkrieges: Hätte Deutschland seine gesamte Kraft auf die Beherrschung des Ostens, des »Herzlandes«, konzentriert, hätte es von da aus die »Weltinsel« unter seine Kontrolle bringen und die Seemächte von der Landseite her ihrer Stützpunkte berauben können. Er wußte, daß die atlantischen Mächte durch den 1. Weltkrieg nur knapp dieser Gefahr entronnen waren. Mackinder sprach die Prophezeiung aus, daß diese Gefahr nicht für alle Zeiten gebannt sei. Die Kriege in Eurasien betrachtete Mackinder als Auseinandersetzung des Herzlandes gegen die Seemächte um die Kontrolle des Randlandes, was zugleich einen Gegensatz von Land- und Seemächten bedeutet.

    Diesbezüglich stellte Spykman dagegen fest, daß in der Geschichte Großbritannien entweder (a) mit Hilfe von Alliierten des Randlandes gegen Rußland oder (b) mit Rußland gegen eine dominierende Randland-Macht kämpfte. Demnach ging es nicht um die Kontrolle des Herzlandes durch die Seemächte, sondern um die Vermeidung der Kontrolle über Randland, für die gekämpft wurde. Spykman erinnerte an Mackinders berühmten Ausspruch:

    »Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland; wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel; wer über die Weltinsel herscht, beherrscht die Welt.«

    Aber Spykman wandelte Mackinders Ausspruch seinem Verständnis entsprechend um:
    »Wer über Randland herrscht, beherrscht Eurasien; wer Eurasien beherrscht, bestimmt das Schicksal der Welt.«

    Spykman war der Auffassung, daß im Interesse der USA Deutschland nach dem 2. Weltkrieg mächtig bleiben solle, um Rußlands Macht auszugleichen. Strategisch gesehen bestehe kein Unterschied zwischen einer Dominanz Deutschlands bis zum Ural und einer Dominanz Rußlands bis an die Grenzen Deutschlands. Beide Szenarien seien für die USA in selbem Maße bedrohlich.

    Spykman sagte die Niederlage Japans im Krieg um den Pazifik voraus. China und Rußland würden wegen Grenzstreitigkeiten im Konflikt bleiben. Er sagte auch den Aufstieg Chinas zur asiatischen Vormacht voraus, weshalb die USA die Verantwortung für die Verteidigung Japans zu übernehmen hätten. Spykman war ein Gegner der europäischen Integration. Den Interessen der USA entspreche eine Mächtebalance in Europa eher als eine integrierte Macht. Die USA habe gegen Deutschland gekämpft, um Deutschlands Herrschaft über Europa zu beenden. Es habe keinen Sinn, Europa zu föderalisieren und dadurch Europa zu vereinigen, nachdem ein Krieg zur Bewahrung des Mächtegleichgewichts in Europa geführt worden sei. Und tatsächlich: die »Europäische Union« (»EU«) symbolisiert geradezu den Kampf gegen die Einheit Europas, obwohl ihre »Vertreter« (Zertreter) ständig das Gegenteil predigen, also: lügen.

    John Foster Dulles und die Urheber der »Containment«-Strategie machten kräftige Anleihen bei Spykman und Mackinder, als sie die Strategie des »Kalten Krieges« entwickelten.“

    Meine Frage: KANN ES SEIN; DASS DIE „STRATEGIEN“ VON MACKINDER, SPYKMAN; DULLES u.a. FALSCH SIND?

    1. Ob die Thesen der Genannten falsch oder richtig sind, kann man keineswegs mit ja oder ein beantworten, insbesondere dann nicht, wenn dynamische Aspekte einfließen. Zu Lebzeiten der Autoren mögen diese Theorien durchaus plausibel gewesen sein. Aber früher benötigte man einen Eisberg, wo heute eine Buk oder Luft-Luft-Maßnahme genügt.

      Während die VS ihre Kolonien, Protektorate und annektierte Gebiete ausgebeutet haben, also der Reichtum aus der Peripherie kam, ist es beim ,,Herzland“ umgekehrt. Da flossen die Mittel in die Satelliten, das Herzland und innerer Rand bluteten.
      Solange Europa geteilt war, garantierte dies VSA mehr oder weniger einen Vasallengehorsam im Westen. Mit dem Wegfall des eisernen Vorhangs könnte sich ein geeintes Europa durchaus von den VS ab- und dem Herzland zuwenden.
      Damit dies nicht passiert, wurde seitens der VS vieles unternommen, vielfach auch bewiesen und diese Interventionen auch in den VS inzwischen nicht mehr verheimlicht.
      Daher bestimmt die Interessenlage dort derzeit wieder ein ungeeintes, aber ausbalanciertes Europa unbedeutender Mittelmächte, was aber langfristig ein labiler Zustand ist, der irgendwann in ein stabiles Gleichgewicht überführt werden muss. Daran arbeiten wohl die Guten, während die ,,Bösen“ daran kein Interesse haben, weil Krieg das profitabelste Geschäft aller Geschäfte zu sein scheint.

      1. Der „Eiserne Vorhang“ fiel aber schon am 9. November 1989 weg. Seitdem hat sich keine Annäherung Westeuropas an das „Herzland“ ergeben – abgesehen von einigen eher harmlosen Versuchen. Statt dessen hat es aber immer wieder Ermahnungen seitens der Herrscher aus dem Yankeeland gegeben. Sie scheinen sich immer noch an Mackinders Theorie oder/und Spykmans Theorie zu orientieren – vgl. auch die am 4. Februar 2015 abgehaltene „Pressekonferenz beim Chicago Council on Global Affairs“ ( https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI&feature=player_embedded ).

        Die haben nach wie vor Angst vor einem Bündnis zwischen Deutschland und Rußland.

    2. H. Desenberg fragt:+
      „KANN ES SEIN; DASS DIE „STRATEGIEN“ VON MACKINDER, SPYKMAN; DULLES u.a. FALSCH SIND?“

      Die Beantwortung dieser Frage hängt einzig & allein vom Blickwinkel des Betrachters ab!

      Der vom ALTEN Testament, von der Thora & vom Talmud inspirierte SATANIST, wird jede Art von psychopathischen – also von direkt GEGEN das Überleben ANDERER gerichteten Strategien als „RICHTIG“ behaupten – und danach leben & handeln, und danach auch seine kriminellen Kumpel aussuchen.

      Der geistig gesunde Mensch, dem das Überleben der ANDEREN genauso wichtig ist, wie das eigene Überleben – weil reine LOGIK & sein gesunder Menschenverstand ihm sagen, daß das EINE ohne das ANDERE garnicht gehen kann – der wird die „DIE „STRATEGIEN“ VON MACKINDER, SPYKMAN; DULLES u.a. “ als durch & durch „KRIMINELL“ ablehnen, und sich statt dessen den Überlebens-Strategien von geistig gesunden Menschen zuwenden.

      So wie die Menschheit inzwischen im täglichen Miteinander gelernt hat, zwischen ehrlichen Bürgern & Betrügern zu unterscheiden, so sollten wir jetzt mal langsam aber sicher auch lernen – zwischen politischen Lügnern, Erpressern, Rufmördern, Kriegstreibern & Massen-Mördern auf der einen Seite – und ehrlichen & auf Ausgleich & ein harmonisches Miteinander bedachten Profi-Managern auf der anderen Seiter zu achten.

      Denn diese Unterscheidung zwischen geisteskranken & geistig gesunden Führern entscheidet über unser aller ÜBERLEBEN – in Zeiten von Atom-Bomben und bis an dier Zähne bewaffneten Psychopathen im Amt mit dem Gewalt-Monpol – und unser gemeinsames ÜBERLEBEN zusammen mit der Natur & der Tierwelt verträgt sich absolut nicht mit dem Teufelskreis des Satanismus des „Auge um Auge“ aus dem ALTEN Testament! . .

      HIER war JESUS von NAZARETH mit seiner POWER der VERGEBUNG – den Satanisten einen Quantensprung voraus – denn Psychopathie als GETARNTE ANGST vor dem Anderen, kann jeder professionell ausgebildete Hubbard-Student inzwischen VERSTEHEN, THERAPIEREN & deshalb auch VERGEBEN !

  6. „Balance of Power“

    Was wir übersehen würden, wenn wir diese „Balance of Power“ nicht als Trichotomie sondern als duales Gebilde betrachten würden, wäre, dass zur Betrachtung zweier Gewichtigkeiten ein Dritter gehört, und das ist der Betrachter selber.
    Wir können jene „Balance of Power“wie eine Waage vorstellen, bei der beide Waagschalen im Gleichgewicht sind.
    Aber eine Waage ist Instrument von Menschen, die ZIELE verfolgen.
    Und wenn solche Menschen uns Deutsche in ihre eigene Waagschale werfen wollen, dann in die andere Schale z.B. die Franzosen werfen wollen, bis die Waage – die sie selber in der eigenen Hand halten möchten – im Gleichgewicht ist, tun sie das, um selber die Überhand bekommen zu können.
    Otto von Bismack hat die Intentionen der Engländer durchschauen können, und wer das entweder nicht konnte oder nicht wollte, war der Verderber unseres Heimatlandes, das ohne Russland nicht mehr in ein Gleichgewicht gegenüber seinen ärgsten Feinden kommen könnte.

    1. Fehlerkorrektur

      OTTO VON BISMARCK ist der Name – korrekt geschrieben-, den Frau Eberl erwähnt.
      Frau Eberl betont, dass die Deutschen ein sehr „unpolitisches“Volk seien, dem allgemein strategisches Denken fern liegt. OTTO VON BISMARCK ist diesbezüglich eine AUSNAHME.
      Woran mag die von Frau Eberl erwähnte „Übertölpelbarkeit“des allgemeinen Deutschen liegen ?

      Ich meine, es liegt an der anti-spirituellen Denkweise des allgemeinen Deutschen, dem „Karl Murks“, wie ihn Kalle Möllmann nennt, eher Interesse entgegen zu bringen als spirituellen Lehrern.
      Ich selber verdanke einem spirituellen Lehrer, aus eigenem Irrtum befreit worden zu sein, aber bei mir dauerte solche Lehrzeit enorm lange, weil ich einem Irrtum aufsass, der mich von eigener Tölpelhaftigkeit & geistiger Schläfrigkeit zu plötzlichem ERWACHEN brachte.

      Wenn es bei anderen Menschen auch lange dauern sollte, eigene Irrtümer zu erkennen und die KONSEQUENZEN zu ziehen, habe ausgerechnet ich überhaupt keinen Grund, das zu „bekritteln“.
      Bin leiblicher Vater einer Tochter und Grossvater von Enkelkindern, und mein Enkelsohn ist bei der Bundeswehr.
      Falls erneut die Deutschen gegen die Russen in einen idiotischen Krieg getrieben würden, bekenne ich, keine Verwandten mehr zu kennen.
      Das glaube ich, OTTO VON BISMARCK und den RUSSEN schuldig zu sein.

  7. ZITAT @ Angelika Eberl:
    „Keine andere Menschengruppe erscheint so geschickt in Diplomatie und Politik, wie die britische politische Oberschicht.“

    Wie so oft im Leben braucht es den klaren Blick & die echte Courage einer Frau – derart durchtriebene „Schachspiele“ um die Macht zu erkennen & zu durchschauen – aber Angelika Eberl erinnert uns auch daran, daß es auch in Deutschland schon Männer mit politischem Weitblick & Durchblick gab, wie zum Beispiel den zitierten Otto von Bismarck am 7. April 1888 . . .

    WARUM aber verführten unsere deutschen Politiker das deutsche Volk dennoch in die vor allem für Deutschland so verheerenden Weltkriege 1 & 2?
    Und WIE kann Deutschland verhindern – daß ein derart perfides Spiel unserer ganz offensichtlich perfekt getarnten Feinde – uns in unserer großen AHNUNGSLOSIGKEIT, in einem möglichen Werltkrieg Nr. 3, nicht den endgültigen Rest gibt . . . ?

    Durchblick & Weitblick sind auch für unser ÜBERLEBEN in der Zukunft die wichtigsten Werkzeuge unserer Wahl.
    Falls wir also wieder einmal verdeckte Feinde hätten – WO würden diese verdeckten Feinde also den Hebel ansetzen – WIE könnten wir aus unseren alten deutschen Fehlern LERNEN, und neue deutsche Fehler frühzeitig erkennen & VERMEIDEN?

    Um den Durchblick & den Weitblick der Deutschen zu unterbinden – gibt es einige verdeckte Möglichkeiten – die mir spontan zu diesem Thema einfallen:
    – A.) die Bildung sabotieren
    – B.) die Industrie sabotieren
    – C.) das Volk spalten
    Und genau DIESE drei verdeckten – weil hoch kriminellen ANTI-deutschen Angriffe – laufen derzeit mal wieder auf Hochtouren . . . !

    Nur ein paar Beispiele für die perfekte TARNUNG dieser Sabotage gegen Deutschland:
    zu A.):
    – die deutschen Schul-Gebäude sind überwiegend uralt & Schrott
    – Schwimmbäder, Turnhallen, Sportplätze verfallen ebenfalls
    – Straßen & Brücken sind überwiegend auf dem Stand von vor 50 Jahren
    – Ausländer & Behinderte haben FAKE-Privilegien, Hochbegabte gibt es wohl nicht
    – durch kriminelle Schulpflicht werden Elite Schulen für die Besten unterdrückt
    – staatliche Schulen & staatliche Propaganda & Kirchen verharmlosen Alkohol

    zu B.):
    – die kerngesunde Automobil-Fabrik von Karl Borgward wurde von „oben“ zerstört
    – die Vernichtung unserer Welt-Klasse-Industrie ist als „Umweltschutz“ GETARNT
    – Zur Zerstörung der ATOM-Industrie diente dem Feind die „radioaktive“ Strahlung
    – Zur Zerstörung der KOHLE-Industrie diente dem Feind das „CO²“
    – Zur Zerstörung der SOLAR-Industrie dienten dem Feind die „bessere“ Windkraft
    – Zur Zerstörung der WINDKRAFT-Industrie diente dem Feind der „Lärmschutz“
    – Zur Zerstörung der Strassenbau-Industrie diente dem Feind das „Ende des Öls“
    – Zur Zerstörung der weltbesten Diesel-Industrie diente dem Feind der „Feinstaub“

    zu C.):
    – „Alle vereint gegen Rechts“ dient der raffinierten Unterdrückung von PROTEST
    – die „Greta“-Spaltung von Kids gegen Eltern dient dem Ersticken der VERNUNFT
    – Der Rechtsbruch zur Erstickung der Systeme mit Asylanten dient dem CHAOS
    – Die Hetze auf „Raser“ = TARNUNG der MEGA-Schäden durch Flugzeuge & Schiffe

    Obwohl durch den überaus friedlichen & freundlichen russischen Präsidenten Michail Sergejewitsch Gorbatschow im Jahre 1989 die deutsche Wiedervereinigung gelang – schafften wir Deutschen es nicht – nun endlich das Joch der angloamerikanischen Welt-Terror-Paten abzuschütteln, die als EINZIGE TERRORISTEN auf dieser Welt bereits unschuldige ZIVILISTEN mit ATOM-BOMBEN ermordeten . . .

    Zu tief hat sich diese MAFIA inzwischen in unsere deutschen Strukturen eingenistet, selbst die offensichtlichsten LÜGEN – werden von deutschen Zwangs-Medien als angebliche „Tatsachen“ verbreitet – dafür aufrechte Kritiker & Dissidenten, wie die 89-jährige Ursula Haverbeck in den Knast geworfen!

    Statt Elite-Schulen – wo deutsche Kids wieder LOGIK, also DENKEN lernen könnten – werden wir mit Millionen von Kulturfremden & Analphabeten zugeschüttet, die unsere Kultur & unsere Sozial-Systeme sprengen . . .
    Das reichste Land Europa’s schaut vor Angst & Ahnungslosigkeit wie gelähmt zu – wie unsere Kinder & Alten verarmen und Verelenden – wärend die maroden deutschen Krankenhäuser uns 30.000 Extra-Tote durch versiffte Räume, Gerätschaften & inkompetentes Personal bescheren . . .
    Für jeden Quatsch gibt es scheinbar Geld in Deutschland – NUR NICHT FÜR DAS WESENTLICHE – ein Schelm, wer Böses dabei denkt . . .

  8. Wenn man die zitierte „Zerstörung Deutschlands“ zum besseren Verständnis mal aus der Vogelperspektive betrachtet – kann man erkennen, daß Deutschland nur eines von mehreren Opfern ist – und daß die gefährlichste Waffe, besser der GEMEINSAME NENNER aller politischen Straftäter über die Jahrhunderte, die LÜGE ist.

    Politische Welt-Brand-Stifter unterscheiden sich also nicht so sehr von Ladendieben, Pädophilen, Vergewaltigern oder anderen „normalen“ Kriminellen – einzig & allein die Dimension der Verbrechen politischer Krimineller & ihre hoch intelligente TARNUNG ist größer – was dem normal Sterblichen die Erkenntnis des Ausmaßes der Rechtsbrüche & schweren Verbrechen unserer politischen Führer natürlich extrem erschwert!

    Eine weitere & meines Erachtens viel gefährlichere Erschwerung der AUFKLÄRUNG & STRAFVERFOLGUNG von politischen Verbrechen wie Mord oder Völkermord – ist durch die totale KORRUPTION unserer politisch gesteuerten JUSTIZ entstanden – nachdem ja bereits die MEDIEN hoffnungslos an die global agierende LÜGEN-MAFIA verloren sind, was derzeit Julian Assange nun bereits im zehnten Jahr in seiner extremen & hoch kriminellen Folterhaft mitten in London erdulden muß, nur damit aus nackter ANGST der Rest der so durch Erpressung effizient eingeschüchterten Medien zu allen VERBRECHEN der kriminellen politischen Führung weiter schweigt!

    Daß aber inzwischen auch die internationale JUSTIZ zu einem tragenden Teil dieser globalen Polit-MAFIA erpresst worden ist, sehen bisher die wenigsten Beobachter – obwohl mit der Flucht des einst mächtigen Ex-Nissan-Renault-Chefs Carlos Ghosn aus der japanischen JUSTIZ-WILLKÜR (von US-Gnaden) in den Libanon, zusammen mit erstklassigen BEWEISEN für seine UNSCHULD & eine scheinbar total KORRUPTE JUSTIZ auch in Japan, nun erstmals ein Weltklasse-Industrie-Boss mit drei Nationalitäten um seine EHRE & seine REPUTATION kämpft, und dabei KEINE Angst hat, die BEWEISE für die KORRUPTION der JUSTIZ & ihre hinterhältigen RECHTSBRÜCHE, offen auf den internationalen Tisch zu legen . . .

    UMSO WICHTIGER FÜR ALLE BÜRGER ZU WISSEN – daß diese politischen JUSTIZ-MAFIOSI der USA, aus Israel & aus Großbritannien inzwischen das eigene & das internationale RECHT unter dem Namen „Bethlehem Doctrine“ in sein genaues GEGENTEIL verkehrt haben – und den politischen TERROR des Westens versuchen so, durch die Hintertür zu legalisieren? …

    Früher galt: In dubio pro reo, und damit die „Unschuldsvermutung“ – DAMIT wollte man sich von perfiden Hexenverfolgungen und anderer Scharlatanerie in der Justiz emanzipieren – also „erwachsen“ & richtig professionell werden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung

    Wie es inzwischen erscheint – wollten die USA & Japan mit ihrer geheimen FINANZIERUNG der angeblich „Deutschen Umwelt-Hilfe“ nicht nur die deutsche Weltklasse-Auto-Industrie in Schutt & Asche legen. Ghosn schätzt den bisher für das japanisch-französische Unternehmen durch Polit-WILLKÜR entstandenen JUSTIZ-Schaden für Nissan-Renault auf etwa 40 Milliarden €uros!

    Noch perverser die inzwischen von den USA offen zugegebene ERMORDUNG des iranischen Generals Soleimani auf offener Straße mitten im Irak!
    https://www.merkur.de/politik/iran-donald-trump-konflikt-usa-twitter-krieg-angriff-rakete-irak-merkel-nato-bundeswehr-zr-13426139.html
    Wir erinnern uns mit welchen pereversen LÜGEN die Regierung Bush im Jahre 2003 den Irak völkerrechtswidrig überfiel – und seither den zerstörten Irak als Militärstützpunkt für seine ebenso völkerrechtswidrigen Angriffe auf andere Länder rund um Israel, wie Afghanistan, Syrien, Libyen, den Sudan & nun auch den Iran mißbraucht . . .

    Der perverse Gipfel dieser kriminellen Komplizenschaft der meisten westlichen Länder ist aber die KORRUPTE JUSTIZ – die angeführt vom geistigen Brandstifter Daniel Bethlehem unter dem Namen „Bethlehem Doctrine“ den alttestamentarischen SATANISMUS & das damit verbundene UNRECHT institutionalisiert. Daniel Bethlehem war zunächst Berater von Israel’s Netanjahu, dann vom Briten Tony Blair . . .
    Seit etwa 10 Jahren ist diese Bethlehem Doctrine nun auch für die USA die perverse, juristische RECHTFERTIGUNG für die willkürliche ERMORDUNG von fremden Menschen in fremden Ländern per Drohne – OHNE ANKLAGE, OHNE RECHTE DES ANGEKLAGTEN AUF GEHÖR & VERTEIDIGUNG – also einer PERVERSION der Justiz im Westen. Im Klartext heißt das, JEDE Regierung darf JEDEN Bürger per künstlicher Intelligenz, per Roboter, Drohne oder bezahltem Killer überall auf der Welt ERMORDEN, wenn er den „richtigen“ Text aus der „Bethlehem Doctrine“ als Rechtfertigung drauf hat . . .

    Aber lesen Sie selbst den Artikel von Craig Murray: „Lies, the Bethlehem Doctrine, and the Illegal Murder of Soleimani“
    Wer eine Übersetzung braucht, findet die beste der Welt gratis bei:
    https://www.deepl.com/de/translator

    HIER die Geschichte dieser perfiden ERMÄCHTIGUNG der MÖRDER in Amt & Würden:
    https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/01/lies-the-bethlehem-doctrine-and-the-illegal-murder-of-soleimani/

    1. Während meines „rechtswissenschaftlichen“ Studiums in Ostberlin, wurde uns Studenten bereits in der Einführungsphase indoktriniert: „Das Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils herrschenden Klasse.“ Das soll einer der Großväter des Kommunismus, Lenin oder Marx selbst, geschrieben haben. Wie recht hatte dieser Großvater gehabt, wenn man den Begriff „Klasse“ mit dem modernen „Establishment“ oder „Schicht“ ersetzt.

      Blauäugig glaubte ich Ende der 70er Jahre in der BRD eine unabhängige Justiz gefunden zu haben. Damals gab es diese wohl noch, aber heute? Personen, im Geiste wie Roland Freisler (NSDAP) oder Hilde Benjamin (SED) bestimmen die Justiz als weisungshörige Vasallen der Politik. Über diese Un-Juristen sagte man, sie hätten „Blutroben“ getragen und das stimmt. Unsere heutigen Richter haben bereits auch Blut an ihren Roben. Wann werden die eingemotteten Fallbeile aus dem Keller geholt? Mich graut es vor diesen RichterInnen!

      1. ZITAT @ Lenin oder Karl Murks:
        „Das Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils herrschenden Klasse.“

        DAS ist Gott-sei-Dank nur die halbe Wahrheit!
        Denn dieser Satz stimmt immer nur DANN – wenn echte Kriminelle die REGIERUNG und/oder den „DEEP STATE“ eines Landes durch einen Putsch oder Betrug gekapert haben – wie das im Kommunismus immer wieder offensichtlich gewesen ist, und jetzt auch im wilden Westen der Angloamerikaner, durch den alttestamentarischen Zionismus aus Israel kommend, zum x-ten Male auch wieder in der westlichen Welt Einzug hält . . .

        Dem entgegen steht die NATUR!
        Der Mensch ist in der Tiefe seiner Seele GUT – nur darum funktioniert die professionelle Therapie OHNE Ausnahme – aber hartgesottene Kriminelle brauchen trotz ihrer oft überlegenen Intelligenz manchmal viele Leben, bis sie begreifen, daß sie auf dem Holzweg sind . . .

        Umso wichtiger ist es für die Allgemeinheit, diese Zusammenhänge zu erkennen & zu begreifen, und besonders auch den teilweise perfekt GETARNTEN Kriminellen in unseren Regierungen – unter ehrlicher Anwendung von universell geltendem Recht & Gesetz – genau so lange das Handwerk zu legen, bis sie wieder ein konstruktiver Teil der Menschheit geworden sind, und den von Ihnen vorsätzlich verursachten & angerichteten Schaden zu 100 Prozent behoben haben.

        DAS ZIEL FÜR DIE MENSCHHEIT KANN NUR SEIN – FAIRE & BEKANNTE SPIELREGELN FÜR ALLE MENSCHEN ZU ENTWICKELN – DIE AUCH FÜR ALLE GELTEN & OHNE AUSNAHME KORREKT ANGEWENDET WERDEN.
        Erst wenn dieser Zustand dauerhaft erreicht sein wird – leben ALLE Menschen auf diesem Planeten in RECHTS-SICHERHEIT – doch DIESE echte & universelle Rechtssicherheit ist derzeit besonders in allen von USRAEL offen und/oder verdeckt gesteuerten, erpressten und/oder korrumpierten Regierungen NICHT gegeben, weil spätestens seit dem „Patriot act“ des George W. Bush aus dem Oktober 2001, die reine kriminelle WILLKÜR – wieder einmal – ein schwarzes Kapitel des alttestamentarischen SATANISMUS auf diesem Planeten eingeläutet hat . . .

        Denn der „offizielle“ VORWAND für diese drastische Ausser-Kraft-Setzung von Recht & Gesetz durch die US-Regierung hat sich längst als krimineller FAKE erwiesen – den sogar 78 Prozent der Amerikaner ihrer eigenen Regierung nicht mehr glauben – aber lesen Sie selbst, denn die „Architekten & Ingenieure für die Wahrheit“ gibt es nun auch als Schweizer Ausgabe auf Deutsch!
        https://de.metapedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_am_11._September_2001
        https://ae911truth.ch/

  9. Zitat: „Blauäugig glaubte ich Ende der 70er Jahre in der BRD eine unabhängige Justiz gefunden zu haben. Damals gab es diese wohl noch, aber heute?“

    Die für einen Rechtsstaat unbedingt notwendige Gewaltenteilung ist in Deutschland nach 1945 leider niemals völlig umgesetzt worden. Sie steht nur auf dem Papier. Das ist wohl auch der Grund dafür , dass deutsche Richter aktuell keine EU Haftbefehle ausstellen dürfen. Die Thematik ist unter „ http://www.gewaltenteilung.de“ sehr ausführlich und kompetent beschrieben. Es ist erschütternd .

    Wenn sich zu viel Macht in einem Amt konzentriert, wird es immer Mißbrauch geben. Das ist bekannt. Dabei ist es völlig unerheblich, wer derjenige ist. Selbst wenn der Amtsträger völlig selbstlos und mit edlen Motiven antritt, wird ihn das Amt (wie ein Götze dies tut) abhängig machen und ihn in seiner Persönlichkeit verändern = schwächen. D.h. die Struktur entwickelt eine Eigendynamik , welche im Ergebnis zu Entscheidungen führt, die nicht mehr den Willen des Volkes widerspiegeln.
    Die Legitimation der Macht wäre somit abhandengekommen, kann nur noch geheuchelt werden. Unter anderem dazu braucht es zwangsfinanzierten „öffentlich rechtlichen“ Rundfunk .

  10. Interessanter Artikel, allerdings teile ich die vom Autoren übernommene Position Nikolay Starikows ausdrücklich nicht.

    Als Deutschland Polen „überfiel“, erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland sogleich den Krieg. Als zwei Wochen später die Rote Armee in Ostpolen einmarschierte, erfolgte keine Kriegserklärung Frankreichs und Großbritanniens an die UdSSR. Weshalb nicht?

    Weshalb die massiven Material-, Waffen- und Rohstofflieferungen der USA an die UdSSR ab März 1941 („Lend-Lease-Act“) wenn es doch das primäre Ziel gewesen sein sollte, die Sowjetuinion zu erobern und zu zerschlagen?

    In diesem Zusammenhang erachte ich folgende Passage aus Stefan Scheils Buch: „Polen 1939: Kriegskalkül, Vorbereitung, Vollzug“ für sehr aufschlußreich:

    «Aus Washington berichtete Jerzy Potocki, der Botschafter vor Ort, schon seit einem Jahr über wachsende Kriegsentschlossenheit gegen Deutschland. Seine Berichte um die Jahreswende 1938/39 waren in bezug auf diese Angelegenheit dann derart antisemitisch gehalten, daß man sie für eine Erfindung der deutschen Propaganda halten könnte, die sie später nach deren Erbeutung in Warschau ja auch für ihre Zwecke verwendete. Potocki bestätigte darin mehrfach ausdrücklich die Vorurteile der NS-Führung über das Zustandekommen der außenpolitischen Entscheidungen in Washington und den Einfluß jüdischer Gruppen und Personen darauf: „Die amerikanische Öffentlichkeit ist einer ständigen alarmierenden Propaganda ausgesetzt, welche unter jüdischem Einfluß steht und andauernd das Gespenst der Kriegsgefahr heraufbeschwört; auf diese Weise haben sich im Vergleich mit dem vorigen Jahren die Amerikaner in ihrer Haltung zu den Problemen der Außenpolitik gewandelt.“

    Potocki behauptete mehr oder weniger, daß die amerikanische Öffentlichkeit in weitem Umfang in jüdischer Hand sei, und versuchte das in diesem Bericht mit Umfrageergebnissen zu belegen. Drei Tage später ging er in einem weiteren Bericht nach Warschau erneut auf das Thema ein, spottete über die laufende Kampagne gegen Deutschland und die „totalitären Staaten“, weil die Sowjetunion aus dieser Kampagne völlig ausgeschaltet sei und dem Publikum als zum demokratischen Lager gehörend dargestellt würde. Es werde gezielt eine Kriegspsychose geschürt.»

    (Quelle: Stefan Scheil – „Polen 1939 – Kriegskalkül, Vorbereitung, Vollzug“; S. 59/60)

    Polen wurde – von den Anglo-Zionisten als Falle aufgebaut und – in seinen eigenen, teils zum Größenwahn neigenden, chauvinistisch expansiven (im Kern: anti-deutschen) Bestrebungen motiviert und alsdann wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen.

    Das Ziel war mE über die Opferung Polens, Deutschland den Krieg erklären zu können, sowie der Roten Armee für den geplanten und massiven Angriff auf Mitteleuropa eine signifikante Frontlinie mit dem Deutschen Reich einzuräumen.

    Die Sowjetunion wurde also gegen Deutschland (gegen Europa) in Stellung gebracht und nicht umgekehrt.

    Siehe auch:

    · Stefan Scheil – «Präventivkrieg Barbarossa. Fragen, Fakten, Antworten»

    · John Wear – “Germans Cut Through Red Army in 1941 Because Soviets Were Only Prepared to Attack”
    (RUSSIA INSIDER: link)

    Ein wichtiger Aspekt über die Hintermänner des Bolschewismus geht aus folgendem Zitat Alexander Solschenizyns hervor:

    Aber T r o t z k i j war nicht mit dem windigen russischen Reisepass unterwegs, sondern mit einem soliden amerikanischen, der ihm aus unerklärlichen Gründen während seines kurzen Aufenthalts in den Staaten ausgestellt worden war. Er befand sich zudem im Besitz einer b e t r ä c h t l i c h e n G e l d s u m m e</b< , deren Herkunft im Gang der Ermittlungen nicht geklärt werden konnte.

    (Quelle: Alexander Solschenizyn – „Zweihundert Jahre zusammen“ ; F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung München 2003; S.33)


    mehr zu diesem Thema: „Von Pyramiden, Pentagrammen und Hexagrammen“

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