Über die Schwierigkeit des Koreaners, „ich“ zu sagen

Schon mehrmals ist hier darauf hingewiesen worden, dass die Menschen der asiatischen Völker überwiegend noch in einem gruppenhaften Bewusstsein leben, in dem die Gesetze der Sippe, des Stammes, der blutsverwandten Gemeinschaft das Vorherrschende sind, denen der einzelne Mensch in seiner Lebensgestaltung untergeordnet ist. In ihm ist dementsprechend ein individuelles Ich-Bewusstsein nicht in dem Maße ausgebildet, wie es sich in den europäischen Völkern historisch entwickelt hat und Grundlage eines Freiheitsstrebens in allen Lebensgebieten geworden ist. Dies kommt natürlich auch in der Sprache zum Ausdruck und soll am Beispiel des Koreanischen aufgezeigt werden.

In der Schule und aus den Medien erfährt man solche Dinge gewöhnlich nicht. In betäubender Oberflächlichkeit werden nur politische, geographische und wirtschaftliche Zustände geschildert, aber nicht die seelisch-geistigen Besonderheiten der östlichen Völker, die allem äußeren Leben zugrunde liegen. Ihre Kenntnis macht erst ein menschliches Verständnis der Völker möglich, wie es für friedliche und fruchtbare Beziehungen grundlegend und unerlässlich ist.

Doch es gibt erfreuliche Ausnahmen. So druckte die Neue Züricher Zeitung am 3. März 2012 einen Artikel1 ab, der sachkundig und einfühlsam darüber handelt, dass es in der koreanischen Sprache kein Wort für das eigene Ich oder Selbst gibt. Autorin ist die in der Schweiz verheirateten Südkoreanerin Hoo Nam Seelmann, die tief in die deutsche und europäische Kultur eingetaucht ist, Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Saarbrücken studiert und über Hegels Geschichtsphilosophie promoviert hat. Aus diesem Abstand zur Sprache und Kultur ihrer Heimat, in der sie geboren und aufgewachsen ist, ermöglicht sie uns einen tiefen Einblick in Eigentümlichkeiten der koreanischen Seele.

Das Ich

Die Autorin beschreibt zunächst sehr präzise, was das Ich, wie es sich in den europäischen Völkern entwickelt hat, im einzelnen ausmacht. „Die konkrete Gestalt dessen, was man heute als das Ich oder das Selbst bezeichnet, ist in Europa eine wichtige historische Errungenschaft. Diesem Selbst werden in der Regel folgende Eigenschaften zugeschrieben: Es ist eine Entität, mit sich identisch, um sich zentriert, sich der eigenen Einheit bewusst, autonom, strukturiert, einzigartig, wollend und agierend. Das Ich übt Kontrolle über die eigenen Gedanken, die Emotionen und das Handeln aus. Ein solches Selbst kann zum Gegenstand der Analyse und der Introspektion (nach innen gerichtete Beobachtung) gemacht werden. Es macht die unverwechselbare Identität eines Individuums aus. Die Sprache, die Erziehung und das kulturelle Umfeld verstärken in Europa das Kultivieren dieses Selbst.“

Die unverwechselbare Identität des Individuums ist der eigentliche Wesenskern jedes Menschen, dem Leib und Seele als Instrumente untergeordnet sind. Sie zu kontrollieren und zu beherrschen, bzw. sich immer mehr von ihrer Fremdbestimmung zu befreien und sie in seine Beherrschbarkeit zu bringen, ist die Intention seiner ihm innewohnenden potentiellen Autonomie und Selbstbestimmung.
Aber der Drang nach ihrer Realisierung und Behauptung ist absolut. Er richtet sich ebenso nach außen gegen die Gesellschaft, so lange sie seine in eigener Erkenntnis gegründete Autonomie ignoriert und ihn zum willenlosen Glied eines übergeordneten Gemeinschaftswillens macht.

Der Begriff des Ich oder Selbst hat in der Sprache der Koreaner keine Entsprechung. Sie können über ihr Innerstes nur in der dritten Person sprechen. Das deutet daraufhin, dass das Ich auch nur schwach erlebt wird. Natürlich ist es bei jedem Menschen vorhanden, tritt aber hier nicht mit der Deutlichkeit ins Bewusstsein, dass es sich als autonomes und selbst wollendes und bestimmendes Agens geltend machen würde. Es schwimmt daher in der allgemeinen seelischen Gemeinsamkeit des Kollektivs mit, deren Fremdbestimmung gar nicht als Beeinträchtigung einer Selbstbestimmung empfunden wird, da das Selbst nicht voll bewusst erlebt wird.

Die Autorin führt an: „Die Einführung der westlichen Psychologie, Psychiatrie und Psychoanalyse im 20. Jahrhundert machte die Konstruktion eines Terminus technicus notwendig. Im wissenschaftlichen Kontext wird heute das Wort „jagi“ benutzt, um das englische „self“ ins Koreanische übersetzen zu können. Aber wie eine Umfrage unter Studenten zeigte, wussten diese damit nichts anzufangen.“
Das heißt: Wenn man das Ich nicht tatsächlich im Selbstbewusstsein erfasst und erlebt, verhilft einem auch kein neues Wort dazu. Man kann damit selbstverständlich nichts anfangen, weil ihm keine innere Realität entspricht.

Ans Beziehungsgefüge geknüpft

So bleibt „das koreanische Selbstbild flexibel an das Beziehungsgefüge geknüpft“, also an das „wir“, an den Gemeinschafts-Zusammenhang. Es gibt im Koreanischen verschiedene Wörter, die von unterschiedlichen Aspekten aus auf das innere Wesen des Menschen hindeuten. Ihre Wahl hängt jeweils vom Gegenüber und der gebotenen Höflichkeitsstufe ab. „Die komplizierten Höflichkeitsregeln gebieten es, für sich eine Selbstbezeichnung zu wählen, die der Gesprächssituation adäquat ist.“

Hinzu kommt die grundsätzlich schwache Stellung des Satzsubjekts. Ein Satz benötigt nicht immer ein Subjekt. „In Konversationen ist es sogar eher die Regel, dass es wegfällt. Das Fehlende wird vom Kontext her erschlossen. Man kann also ständig über sich sprechen, ohne „ich“ zu sagen. Den ersten westlichen Korea-Kennern im 19. Jahrhundert fiel auf, dass die Koreaner von sich anders redeten, als man es im Westen gewohnt war. Diese „unpersönliche Redeweise“, die das Ich zum Verschwinden zu bringen schien, machte ihnen große Mühe.“
Daher reden die Koreaner viel häufiger und aus einem ganz anderen Grund von sich in der dritten Person, als es im europäischen Sprachraum üblich ist.

Ersatzsubjekte

Eine weitere Eigenheit besteht darin, dass man die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Handlungen unpersönlich ausdrückt. „Hat man Durst, sagt man ´Der Hals ist trocken`. Beim Hunger heißt es: ´Der Bauch ist hungrig`. Ist jemand wütend, sagt man ´Die Wut steigt auf`. Anstatt ´Ich bin vor Ärger sprachlos` sagen die Koreaner ´Das Ki ist verstopft`, wobei mit ´Ki` die zirkulierende kosmische Vitalenergie gemeint ist.
So erscheinen die intimsten Befindlichkeiten des Menschen seltsam außengeleitet, oder die Emotionen verselbständigen sich.“

An die Stelle des Ich treten auch Körperteile, die als subjekthafte Instanzen „handeln“: „So sagt man ´Meine Füße wenden sich nicht`, was bedeutet ´Ich will nicht gehen`. ´Der Kopf dreht sich nicht schnell` heißt ´Ich kann nicht schnell begreifen`. Ebenso kann man sagen ´Die Hand geht nicht` in der Bedeutung ´Ich will das nicht nehmen`.
Es gibt im Koreanischen auch ein Wort, das man etwa mit ´Leib` übersetzen kann. Dieser Leib spielt in gewissen Situationen die Rolle des Ich. So heißt ´Ich bin krank` im Koreanischen ´Der Leib ist schmerzlich»`. Geht es einem besser, sagt man ´Der Leib hat sich gebessert`. Daneben gibt es weitere Instanzen wie ´Geist` oder ´Vernunftnatur`, die ebenso eigene Zuständigkeiten besitzen.
Die Vielfalt dieser sprachlichen Eigentümlichkeiten legt den Schluss nahe, dass ein starkes, alles dominierendes ´Ich` nicht vorhanden ist. Vielmehr ist ein seltsam diffuses und zersplittertes Ich sichtbar, dessen Konturen nicht klar zu erkennen sind, als gleiche die Innenwelt eines Koreaners dem asiatischen Landschaftsbild, in dem die Bildelemente durch schwebende Nebelschleier getragen sind.“

koreanische Landschaft Choi_Buk,_Cho-oksansuQuelle Pixabay: Koreanische Landschaft choi_buk,_cho-o ksansu

Das Ma-um

So gibt es in der koreanischen Sprache gewissermaßen ein funktionales Äquivalent zum „Selbst“ des Westens, das begrifflich nicht scharf zu fassen ist, sondern merkwürdig in der Schwebe bleibt, aber eine tief gefühlte seelische Nähe und Verbundenheit mit dem Selbst aufweist – das Ma-um. In ihm liege, so die Autorin, der Schlüssel zum Verständnis der Koreaner und der koreanischen Kultur. Ma-um sei das, was einen Menschen wahrhaft zum Menschen macht. Es habe sich, geschliffen durch die Literatur und bereichert durch das Leben, im Laufe der Jahrhunderte zu einem subtilen und komplexen kulturellen Gebilde geformt.

„Ma-um benennt jenes angeborene Zentrum spontaner menschlicher Regungen, das durch Kultivierung verfeinert werden kann. Es ist der Moral, der Empathie und der Einsicht fähig und steht in offener Beziehung zum Umfeld. Ma-um besitzt gewisse organische Qualitäten. Denn man kann es ´berühren` oder ´streicheln`. Das Charakteristische am Ma-um sind jedoch seine Autonomie und seine Spontanität. Es reguliert das gesamte emotionale Leben eines Menschen und verleiht so einer Person eine eigene Note. Die ideale Kommunikation zwischen zwei Menschen gilt als von Ma-um zu Ma-um, wortlos. Man kann es ´öffnen`, ´geben`, ´senden` und ´nehmen`. Liebt jemand einen anderen, dann heißt es ´Mein Ma-um geht zu dir`. Wenn einem etwas gefällt, sagt man ´Es kommt ins Ma-um hinein`. In einem bekannten Schlager heißt es: ´Liebe kommt wortlos zum Ma-um und umfängt es sanft`. Man versucht auch, das Ma-um der untreu gewordenen Person ´zurückzuwenden`.

Verunsicherung kommt, wenn es ´wankend` wird. Einsam ist man, wenn das Ma-um `keinen Ort hat, wohin es gehen könnte`. Ist jemand in tiefster Trauer, ´schmerzt` sein Ma-um, was mit dem Seelenschmerz in Europa vergleichbar ist. In seiner Empfindsamkeit und Verletzlichkeit besitzt das Ma-um gewisse Aspekte der Seele in der europäischen Kulturtradition, die selber keine Entsprechung in Korea hat. So ist die tiefste Verwundung, die man einem Menschen zufügen kann, die des Ma-um. Die Koreaner können ihr Ma-um ´falten`, und in diesen «Faltungen» horten sie Erinnerungen, Sorgen und Freuden. Man kann es auch ´leeren`, um sich Linderung zu verschaffen. Oft ziehen die Koreaner in buddhistische Klöster, um durch Meditationen die Leere im Ma-um zu erreichen. Anstatt zu sagen ´Du verstehst mich nicht`, wirft man in Korea vor: ´Du verstehst mein Ma-um nicht`. Denn Nähe und Intimität lassen sich nur durch das Berühren des Ma-um herstellen.“

Das Ma-um ist tief von Gefühlen erfüllt und daher eher ein seelisches als ein geistiges Element. Es ist nicht identisch mit dem geistigen Selbst, aber wie von dessen Reinheit von oben geprägt. So gehören Trauer, Melancholie und Schmerz zu ihm, „aber nicht negative Emotionen wie Hass, Groll oder Wut“, die von unten heraufsprudeln oder plötzlich emporschießen. Das Ma-um bleibt eigentümlich konturlos und schwebend. „Denn das, was in ihm geschieht, wird nie richtig ins Bewusstsein gehoben und strukturiert. Ma-um und ´Ich` stehen in einer offenen und oszillierenden Beziehung.“ Die Koreaner fühlen sich daher oft im quälenden Zwiespalt und sagen „Ich kenne mein eigenes Ma-um nicht mehr.“ Dessen Innenleben ist ihnen oft unerklärlich und voller Widersprüche.

Wegen seiner Beziehung zu den Gefühlen steht das Ma-um zugleich in einem Gegensatz zum Intellekt, der berechnend und manipulierend sein kann. „Das Ma-um will nicht überzeugt, sondern gerührt werden. Rührung ist ein sehr wichtiges Element der zwischenmenschlichen Beziehung in Korea. Die große Neigung der Koreaner zur Sentimentalität und zu Tränen geht auf diese kulturelle Tradition zurück, ebenso die Impulsivität, die mit der Spontanität des Ma-um zusammenhängt.“

 Wesentlich bleibt, dass sowohl das Ich als auch das Ma-um, durch das es gleichsam hindurchscheint, nicht voll ins Bewusstsein gehoben werden können. Daher können die Koreaner über ihr innerstes Wesen nur in der dritten Person sprechen.
Dies führt dazu, „dass der Versuch der koreanischen Philosophen gescheitert ist, eine koreanische Variante der Subjektphilosophie zu entwickeln. Ebenso mussten die koreanischen Psychologen und Psychiater die Idee aufgeben, eine Theorie der Introspektion zu formulieren. Es gibt keine beschreibbare abgezirkelte Innerlichkeit, in die man hineinblicken oder die man zum Gegenstand der Analyse machen kann. Das dürfte wohl der Grund dafür sein, dass die Koreaner meditieren. Meditation ist weder Introspektion noch Analyse, sondern mehr ein Sichversenken und Eintauchen in die Unterschiedslosigkeit. Das Ziel der Zen-buddhistischen Meditation ist es, die Ich-Grenze ganz zu überwinden und sich mit dem All identisch zu setzen.“

Letzteres bedeutet aber gerade, dass das mangelnde bewusste Erfassen des Ich den Asiaten in der Meditation eher dazu führt, es vollends zu fliehen und mit dem geistigen All eins zu werden, sich selbst also gleichsam aufzugeben, während im Westen der seines Ichs bewusste Mensch durch die Meditation in die geistige Welt strebt, um dabei sein Ich nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern durch die Vereinigung mit spirituellen Kräften und Wesen zu stärken und zu erhöhen.

Fazit

Was hier über die Koreaner geschildert wird, ist beispielhaft für die Völker Asiens. Das weitgehende Aufgehen des Einzelnen in blutsverwandten kollektiven Gemeinschaften spielt sich in ähnlicher Weise in Japan, China, Indien und allen anderen asiatischen Ländern bis nach Vorderasien herein ab.

Die Menschen über die Erde hin sind nicht gleich. Ihre Bewusstseinsverfassung und die daraus hervorgehende Lebensweise sind je nach Rasse und Volk sehr verschieden. Ein großer Gegensatz besteht zwischen den Menschen des Ostens und denen des Westens. Während die abendländische historische Entwicklung zur immer stärkeren Ausbildung des Ich-Bewusstseins und dem damit verbundenen Streben nach der sich selbst bestimmenden freien Individualität geführt hat, haben die östlichen Völker diese Entwicklung in dieser Weise nicht mitgemacht.
Aus welchen Gründen nicht, gehört zur Rätselhaftigkeit der ungeheuren Differenziertheit menschlicher Entwicklung.

Die technische, wirtschaftliche und kommunikationstechnische Entwicklung des Westens hat sich über die ganze Erde ausgebreitet und schließt die Menschheit immer mehr zu einer erlebten Ganzheit zusammen. Was in einem entfernten Winkel der Erde passiert, bleibt der übrigen Welt nicht mehr verborgen und hat auch einen Einfluss auf sie. Doch zu dieser äußeren Verbindung des Handels und Verkehrs muss ein tieferes Verstehen der Eigenarten und Besonderheiten der jeweils anderen Völker hinzukommen, wenn man nicht an ihren wahren Bedürfnissen vorbeihandeln und wachsende Konflikte hervorrufen will. Für ein friedliches Zusammenleben ist das wechselseitige Verständnis immer notwendiger.

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1   nnz.ch 3.3.2012

 

 

 

 

36 Kommentare zu „Über die Schwierigkeit des Koreaners, „ich“ zu sagen“

  1. Hallo Herr Ludwig,

    mein Dank und Kompliment für diesen m.E. extrem interessanten Artikel.

    Dazu diese Anmerkung:

    Ich hatte schon immer den Eindruck, daß die Völker Ost-Asiens Kollektiv-Völker sind, in denen das Individuelle wenig bedeutet. Ohne entsprechende Sprache ist auch das Empfinden und das diesbezügliche Denken behindert bzw. limitiert oder in Teilen sogar unmöglich.

    In einem Buch über Seelenalter (Varda Hasselmann), das ich vor ca. 20 Jahren mal gelesen habe, wurde geschrieben, daß die Seelen der Ost-Asiaten (nicht der Inder) im Durchschnitt wesentlich jünger seien als die der Europäer.

    Das würde einerseits die sehr kollektivistische Lebensweise der Ost-Asiaten erklären und andererseit die hohen Leistungen in der Philosophie der Europäer, besonders der Deutschen und Franzosen, wobei insbesondere im Deutschen die Exaktheit der Begriffe bemerkenswert ist. Beispiel: Wut verus Zorn hat im Englischen keiner semantisch exakte Unterscheidung und auch im Französischen nicht wirklich, nach meinem allerdings etwas eingerosteten Sprachempfinden, wobei ich in F. ein Jahr zur Schule gegangen bin und in meinem ersten Beruf fast täglich Französisch benutze.

    Vielen Dank für Ihre exzellente Arbeit

    P.S. Und wenn Sie sich angewöhnen könnten, das Wort „Profit“ auf Konzerne und Heuschrecken zu beschränken und dem Mittelstand oder Selbstständigen ehrenvollen „Gewinn“ zuzugestehen, dann wäre ich Ihnen gegenüber kritiklos! 🙂
    und das wäre eine weitere und wichtige semantische Unterscheidung, die es im Englischen so nicht gibt (oder allenfalls durch ungewöhnliche, hierfür selten benutzte Begriffe)

  2. Ihren sehr verständlich geschriebene Beitrag kann ich aus übermittelter Erfahrung ergänzen.
    Eine ältere Dame und Therapeutin aus dem als „Graf Dürckheim Zentrum Rütte“ bekannten gleichnamigen Ort, schilderte mir, wie sie jährlich 2 mal nach Japan reiste, um im Sinne der Dürckheimschen Individualpsychologie mit japanischen Frauen zu arbeiten.

    Immer wenn es um das Thema „Ich“ ging und versucht wurde, dieses zu beschreiben, zeigten, so die Schilderung der Therapeutin, ihre Adeptinnen auf ihre Nasenspitze. Sie hatten keinen anderen Begriff und Darstellungsmöglichkeit als den äußersten Punkt auf ihrer Nase.
    Das ist die „Sache mit dem Osten“.

    Wie aber verhält es sich in dieser Hinsicht im „Westen“. In immer mehr Kommunikationen, seien sie schriftlicher, vor allem aber mündlicher Natur taucht auf vielfältige oft verschlungene Weise das „man“ und das „Allgemeine“ auf. Des – das weiß man doch, es sei doch allgemein (man) bekannt –
    Gerade auch da, wo Menschen sich östliche Lebens „Kultivierungstechniken“ wie verschiedene Formen von Meditation zu Nutze machen, abseits eines tieferen Verständnisses der jeweiligen Kultur, werden Praktiken angewendet, die ein ähnliches Ergebnis zu zeitigen scheinen wie beschrieben. In diese Gleichheitswelt der Ununterschiedenheit und Konturlosigkeit springt dann schließlich das Manipulations-Gebaren von Politik und Macht gerne mitten hinein.

    Der Mensch ohne Selbst- und Ich-Bewusstsein ist zur Steuerung komplexer gesellschaftlicher und historischer Prozesse anscheinend „besser“ geeignet. Allein z.B. der Butoh Tanz, ursprünglich als Gegenbewegung gegen eine heraufziehende und als dekadent empfundene amerikanische Besatzungskultur nach dem WKII initiiert, scheint in Japan zumindest eine Selbstvergewisserung versucht zu haben. Indem er sich dem archaischen östlichen Menschen und seiner Körper-Geist-Bewusstheit zuwendete und gleichzeitig überkommene leere Ritualien in Frage stellte, hat er sich schließlich mit Aspekten des europäischen Ausdruckstanz der 20er-Jahre verbunden. Vielleicht ein Hinweis auf zukünftige Ost-West Wege?!?

  3. Die unverwechselbare Identität des Individuums ist der eigentliche Wesenskern jedes Menschen, dem Leib und Seele als Instrumente untergeordnet sind.

    Wieso soll dies so sein….? In den werte-westlichen Systemen, wird dies ohne jeden Zweifel allen Menschen aufoktroyiert….. ansonsten die gesamte werte-westliche narzisstische Ellbogengesellschaft gar nicht so exixtieren könnte wie diese sich darstellt.

    Insofern darf man sich ruhig fragen, ob ein wenig weniger ich, nicht besser wäre.

    1. @dragaonordestino
      Klar, das paßt in Ihre Denkwelt, wie man sie von hier und anderswo kennt.

      Der Mensch besteht nun mal aus unkaputtbarer Seele, aus Geist und aus temporärem und häufig wechselndem Leib, der jedoch in keiner Weise das „ich“ darstellt. Das „ich“ hat zeitweise einen Leib, nicht umgedreht. Der Leib ist aber nicht mehr als eine Art Fahrzeug, das uns durch eine Inkarnation bringt und danach wieder zum Dünger für die materielle Welt wird.

      Sie müssen halt wählen zwischen den beiden Extremen:

      Dem Mohamedismus, der nichts anderes kennt als die total Unterwerfung (die Übersetzung von „Islam“ ist Unterwerfung und keinesfalls „Friede“, wie es über Jahrzehnte von den Medien gelogen wurde) unter rigide Regeln, die jede Individualität und Entwicklung im Ansatz abwürgen – und damit auch Bildung per se. Darum gibt es ja so viele Nobelpreisträger aus diesem perfiden Staatssytem in Verkleidung einer Pseudoreligion. In dieses Schema paßt auch die absolute Unterwerfung der Frau unter den Mann, masakrierende Strafen, grausame Beschneidung und viele andere Satanitäten mehr.

      Und der christlichen Ethik, die mit Gottesglauben erst mal rein gar nichts zu tun hat, in der das Individuum die klare Priorität vor dem Kollektiv genießt, weil das der einzige Weg zum spirituellen Aufstieg und Reife und damit zum uns völlig unbegreifbaren Gott ist. Das zeigt sehr schön das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

      Wegen dieser christlichen Positionen wurde das christliche Ethiksystem und deren Befolger nicht nur vom Islam, sondern auch von allen anderen satanischen Ersatzreligionen wie dem Marxismus (Mordechai Levy = bekennender Satanist) bekämpft.

      Die Ost-Asiaten sind mit ihrem dritten Weg, der Suche nach dem Nirvana allein im Inneren, m.E. sicher nicht vollständig aber doch in wesentlichen Teilen auf dem falschen Weg. Klar, man sollte auch mit sich selbst im Reinen sein, aber das ist sicher nicht alles und nicht die einzige Lösung.

      Ich frage mich: Wird die spirituelle Entwicklung des Individuums durch einen Mangel an Ich-Bewußtsein und die Abwesenheit entsprechender Terminologie nicht massiv behindert wenn nicht gar verunmöglicht?

      1. @Frank …. Der Mensch besteht nun mal aus unkaputtbarer Seele….. unsw. …..

        Lassen wir doch einfach unbeweisbare religiöse Behauptungen…. Die Frage die sich stellt, ist, ob der Mensch im Grunde ein egoistisch, narzisstisches Ego ist, oder doch eher ein Gruppenwesen.

        Wieso @Eva Scherrer, den asiatischen Weg welcher eher in „Wir“ investiert als Rückschritt sieht, müsste Sie noch genauer erklären.

        1. @dragaonordestino

          „Lassen wir doch einfach unbeweisbare religiöse Behauptungen“
          Klar, das ist Ihnen unangenehm. Beweise gibt es vielfach mehr, als was durch die Selbstgbegrenzung unserer dummen materialistischen „Wissen-Schaft“, die allein dadurch mehr Wissen verhindert als schafft, übrig bleibt.

          „Die Frage die sich stellt, ist, ob der Mensch im Grunde ein egoistisch, narzisstisches Ego ist, oder doch eher ein Gruppenwesen“

          Das hängt davon ab, welches Ethik-System ein Mensch lebt und das dürfte primär durch den Reifegrad und die Gottesnähe der betreffenden Seele bestimmt sein:

          Ist es das Kollektiv (vulgo Sozialismus etc), dann mutieren nahezu alle Menschen zu puren Egoisten. Das kenne ich nach über 25 Jahren in früher sozialistischen Ländern nur zu gut, man sieht es dort heute noch an Alltäglichkeiten und auch in der BRiD, nicht erst nach deren Übernahme durch Stasi & Co, allein schon am Verhalten der „sozialen“ Parteien, die zwar den Mittelstand mit Freude schröpfen, ansonsten als Nutten der Hochfinanz handeln. Folgerichtig werden Wohnungen für „’n Apple und ’n Ei“ an Blackrock & Co verschenkt, statt sie den Bewohnern in Eigentum zu überlassen.

          Sozialisten wollen keine informierten, autarken, selbstbestimmten Menschen und noch weniger als Eigentümer und/oder Unternehmer. Das ist pur satanische Denke: Nur dumme, permanent belogene und vom Kollektiv abhängige Herdenmenschen sind leicht beherrschbar. Früher geschah das durch Gestapo und Stasi, heute per Verdummung durch staatliche Schulen und staatstragende Medien.

          Lebt ein Mensch aber das Ethik-System des Christus, dann wird er sich allein deshalb und ganz von allein entsprechend verhalten und auch dem Kollektiv dienen, was Eigeninteresse nicht ausschließt, es aber weder zur alleinigen noch zur obersten Maxime macht. Sozusagen der „radikale Mittelweg“ – (C) Armin Risi.

        2. Klar, das ist Ihnen unangenehm. Beweise gibt es vielfach mehr, als was durch die Selbstgbegrenzung unserer dummen materialistischen „Wissen-Schaft“, die allein dadurch mehr Wissen verhindert als schafft, übrig bleibt.

          Nein dies ist mir nicht unangenehm. …. aber man kann auf Glaubensbassis einfach nicht faktisch disskutieren. Zum restlichen Kommentar möchte ich mich nicht äussern …. ist schlicht und einfach zu destruktiv …./ …negativ….

        3. @dragaonordestino
          Wenn noch kein rein subjektives ICH vorhanden ist, siehe Text von Herrn Ludwig, so ist der einzige Weg (wieder) zum WIR zu kommen über die Negation des ICH. So wie es z.B. in den buddhistischen Meditationen exerziert wird. Man will Nirwana erreichen.
          Wenn einmal ein starkes, subjektives ICH etabliert ist, führt der Weg zum WIR nur über die Objektivierung des ICH ohne das subjektive ICH aufzugeben. Jeder Verzicht auf das einmal entstandene ICH führt in die psychische Krankheit. Insofern unterscheiden sich die östlichen und die westlichen Meditationen. Der „Westen“ überwindet das ICH ohne es zu töten, der „Osten“ verwirft die Ansätze eines starken ICH. Beide Wege führen…….
          … und da beginnt für Sie das Esoterische,

        4. @Eva Scherrer ….. Beide Wege führen…… .… und da beginnt für Sie das Esoterische…

          Ich weiss ja nicht genau, was Sie damit sagen möchten… jedoch bin ich eigentlich ziemlich nah an Ihren Ansichten, ausser dass es mir nicht wirklich ersichtlich ist, dass „der Westen“, das ‚ICH‘ überwindet ohne es zu töten …… einige wenige Subjekte vielleicht…. alle andern morden ohne Unterbruch…..

          Der neoliberale Finanzkapitalismus ist ja geradezu die Krönung von egozentrischen erznarzistischen Giersubjekten. Und dies betrifft im Gegenteil zur allgemeinen Auffassung nicht nur die Elitedarsteller…… alle sind dabei, die irgendwie an der Werte-westlichen Wirtschaftsweise teilhaben.

        5. @dragaonordestino
          ja wir sind uns einig. Mit der Egozenztrik haben Sie völlig Recht. Nur erst wenige haben diesen Status überwunden. Bleibt zu hoffen, dass es bald mehr werden, sonst sehe ich die größere Gefahr des Untergangs der Menschheit im Egoismus als in der Vernichtung durch Bomben.
          Zum „nicht beweisbaren“ christlichen Glauben: die Urchristen, nicht die herrschende Kirche in ihrem Handeln, glauben an einen Jesus, der zum Christus wird, weil er sein ICH überwindet, sein ICH nicht ablegt sondern im Sinne des WIR lebt und handelt, soweit die Überlieferung, mag sie nun rational nachweisbar oder nicht sein.

        6. @Eva Scherrer

          „die Urchristen, nicht die herrschende Kirche in ihrem Handeln, glauben an einen Jesus, der zum Christus wird, weil er sein ICH überwindet, sein ICH nicht ablegt sondern im Sinne des WIR lebt und handelt, soweit die Überlieferung, mag sie nun rational nachweisbar oder nicht sein.“

          Genau das ist Kern der Lehre des Christus.

          Er hat das in einem einzigen Satz ausgedrückt: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Darin wird Handeln aus Überzeugung und in Freiwilligkeit gefordert.

          Seit Nicäa anno 325 wurde in Theorie und Handeln der institutionalisierten Kirche und aller seitdem folgenden Kirchen etwas gänzlich anderes daraus verdreht. Das ergibt sich allein schon aus der gegen den Christus und Seine Lehre gerichteten Einbeziehung des hochgradrassistischen Wüstendaemons JAHWE, ein Begriff den der Christus niemals verwendete wie auch keinen seiner vielen anderen Namen (u.a. El Shaddai, also Shaitan = Teufel).

          Christus sagte dazu in Matth. 11:27 „Niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will“. Damit kann also VOR der Inkarnation des Christus niemand den „Vater“ gekannt haben. Das sagte auch der erste Kirchenlehrer Marcion (man suche nach Adolf von Harnack), dem bis Nicäa und darüber hinaus etwa die Hälfte der damaligen Urchristen folgten und der Jahwe klar als Satan bezeichnete.

          Kein Wunder, wenn der aktuelle Papst-Darsteller einen „Chrislam“ will und fördert und die antichristlichen Spitzbuden Marx und Strohm eine Moschee besuchen und dabei sogar noch das Kreuz ablegen. Vatikan und Kirchenleitungen ist zutiefst satanisch durchseucht. Genau erklärt das der Exorzist Malachi Martin zu finden auf YT.

        7. ZITAT @ Frank:
          „Nur dumme, permanent belogene und vom Kollektiv abhängige Herdenmenschen sind leicht beherrschbar. Früher geschah das durch Gestapo und Stasi, heute per Verdummung durch staatliche Schulen und staatstragende Medien.“

          Ein Satz für die Ewigkeit!

        8. Frank:
          „Seit Nicäa anno 325 wurde in Theorie und Handeln der institutionalisierten Kirche und aller seitdem folgenden Kirchen etwas gänzlich anderes daraus verdreht.“
          Das ist so. Aber von den Ursachen und Folgen haben sie keine Ahnung.
          Stefan Wehmeier schon: http://opium-des-volkes.blogspot.com/
          …falls Sie wirklich wissen wollen, wer der Vater und wer der Sohn ist.

        9. @melezyprzikap

          Wenn mir jemand einen Blog empfiehlt, um zu lernen, und dieser beginnt mit einen Zitat des Satanisten Mordechai Levy (Tarnname Karl Marx) als Überschrift und liefert dann ein höchst zweifelhaftes Zitat aus dem schlimmsten Lügen- und Verdummungsmedium des Netzes, Lügipedia, dann ahne ich, was ich davon zu halten habe: NullKommaGarNix.

          Das schrieb ich nach dem ersten Eindruck Ihres Links und bekanntlich gibt es keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Aber gut, ich lese noch ein wenig weiter….und melde mich dann wieder.

          Das tat ich mit diesem Ergebnis:

          Dann geht es weiter mit der Genesis, einem Teil der Thora, die für mich als Urchristen nicht nur ob ihres extremen Rassismus weniger als Null an Bedeutung hat – und da beziehe ich mich direkt auf den Christus, der den „alten Wein in neuen Schläuchen“ nicht nur damit verworfen hat, sondern durch Seine gesamte Lehre und Handeln.
          Christus war kein Jude, nicht nur weil aus Galiläa stammend, sondern weil er alle wesentlichen Gesetze de JahweSatans mißachtete.

          Ich will gar nicht wissen, was der dortige Autor geraucht hat, aber mich nervt solches dummes Gesülze und ich halte mich da lieber an den fast-noch-Zeitzeugen Marcion.

          Sie haben mir mit diesem Schwachsinnsblog Zeit gestohlen!

    2. @ dragaonordestino Einerseits haben Sie Recht, weniger ICH wäre gut.
      Das wird auch kommen, aber eben nicht als Rückschritt in die Ichlosigkeit sondern durch Wandlung des subjektiven ICH zu einem objektivierten ICH, soll heißen, dass das subjektive Ich sich zurücknimmt und sich als Objekt quasi von außen betrachten kann. Dann werden alle „Ich“s gleichberechtigt. Auch das heißt weniger ICH und mehr WIR.

    3. @Eva Scherrer ….. Zum „nicht beweisbaren“ christlichen Glauben: die Urchristen, nicht die herrschende Kirche in ihrem Handeln, glauben an einen Jesus, der zum Christus wird, weil er sein ICH überwindet…

      Apokryphen….?

      In einer uralten Kirche (17. Jahrhundert) in Olinda (recife pernambuco brasilien) kann man einige Wandmalereien aus „azulejo“ bewundern, die die Geburt Jesus in einem Palast darstellen….. mit allem drum und dran…..

      Ausserdem soll Jesus weit gereist sein, mehrere Sprachen gesprochen haben … selbst im entfernten Indien soll von ihm berichtet worden sein…. …. also die ersten 30 Jahre scheinen eher, die der hochobersten Elite gewesen sein…..

  4. Was mich bei diesen Schilderungen höchst verwundert, das ist die Tatsache, daß diese Völker offensichtlich keine Lehnworte anderer Sprachen für etwas verwenden, für das es in der eigenen Sprache keine Begriffe gibt.

    Die Deutschen sind da wohl leider devote Weltmeister, schaut man sich die Menge der meist unnötigen Anglizismen an und früher der franzöischen Worte, deren Herkunft den meisten Menschen heute oft gar nicht mehr bewußt ist. Aber sogar das Englische nutzt Lehnworte aus dem Deutschen, wo es selbst zu arm ist: Zeitgeist, Angst, Schadenfreude, Kindergarten, Fest und noch viele mehr.

    Noch viel stärker ist das in den westslawischen Sprachen gegeben, in die ich ein wenig Einblick habe, nur fällt es dort weniger auf, weil solche fremden Worte radikal in die eigene Aussprache und damit auch in die Schreibweise integriert werden, die dort immer exakt der Aussprache folgt, also anders und besser als im diesbezüglich wirren Englisch. Das geht oft bis hin zur Verballhornung wie z.B. beim šnúrka (gesprochen schnurka) abgeleitet von Schnürsenkel in Slowakisch.

    Warum machen das die Ost-Asiaten nicht ähnlich?
    Oder fehlt gar auch das Bewußtsein, also das bewußte Sein, für „ich“?

    1. ZITAT @ Frank:
      „Was mich bei diesen Schilderungen höchst verwundert, das ist die Tatsache, daß diese Völker offensichtlich keine Lehnworte anderer Sprachen für etwas verwenden, für das es in der eigenen Sprache keine Begriffe gibt.“

      Vielleicht kann ich Ihre Verwunderung über „devote“ Weltmeister ein wenig aufklären mit meinen Beobachtungen aus Frankreich – denn ich wurde Zeuge wie dort eine Art politische „Sprachpolizei“ von oben herab – den angeblich RICHTIGEN Gebrauch der französischen Sprache zwingend für alle verordnet.

      Ein Computer muß in Fankreich zum Beispiel als „ordinateur“ bezeichnet werden, und ein „cellphone“ wird einheitlich als „portable“ (tragbar) bezeichnet . . .

      Ich vermute also eher, daß es der Grad an ECHTER FREIHEIT ist – der maßgeblich darüber entscheidet – welche Worte aus dem Ausland übernommen werden dürfen, und welche nicht . . .

      In einer echten Demokratie (VOLKS-Herrschaft) entscheidet demnach die Straße, entscheiden meist wohl die ausgeschlafenen Kids & die Jugendlichen – welche Entwicklungen & welche dazu passenden Worte sie entweder übernehmen oder abwandeln oder ganz ablehnen . . .

      In einer extrem autoritären FAKE-Demokratie wie bei uns im Westen – entscheiden als „Moderation“ GETARNTE ZENSUR & gekaufte Medien (copyright: Dr. Udo Ulfkotte) darüber – WAS & WIE berichtet wird, und was NICHT!

      Wenn durch massiven Gesetzes-Bruch der Regierung plötzlich Millionen Migranten OHNE Papiere & OHNE Kontrolle das Land überrennen & die Sozial-Kassen plündern – dann wird die völlig natürliche Reaktion des VOLKES durch AB-WAHL der Schuldigen & die Gründug neuer alternativer Parteien zur KORREKTUR des Unrechtes – mit einem erneuten RECHTS-BRUCH & GEHEIM-DIENSTLICHER Zerstörung des WÄHLER-Willens reagiert & die durch ZWANG finanzieren Medien werden mißbraucht zur gewaltsamen Unterdrückung des Wähler-Willens.

      Will sagen:
      „Moderne“ & „wissenschaftlich“ perfektionierte GEHIRN-WÄSCHE im Westen überläßt NICHTS dem Zufall & ist ebenso „wissenschaftlich“ perfekt GETARNT – und wird zwecks VOLKS-Verblödung in den gekauften Medien als angeblich die Menschenrechte achtende „Demokratie“ verkauft – während Alkohol, Kokain & Medikamente für die perfekte Zwangs-Hypnose des Volkes mißbraucht werden.

      Wie bei allen entscheidenden Fragen des Überlebens, geht es auch HIER im Kern darum ob Kriminelle & Psychopathen mittels ergaunerter Regierungs-Macht & ihren uralten satanischen Methoden wie „Sanktionen“, „Erpressung“, „Gesetzen“, „Bomben“, „Drohnen“& ganz allgemein mit „Zwang & Gewalt“ die Völker steuern, oder ob wir es schaffen, durch ECHTE Demokratie den echten Willen des VOLKES entscheiden zu lassen – wie teilweise schon in der Schweiz – welche Entwicklungen angenommen werden & WIE sie letztenendes genannt werden . . .

      Bei einer in diesem Sinne ECHTEN Demokratie würden die BÜRGER bestimmen – WAS sie von der jeweiligen globalen Konkurrenz halten – und WIE schnell oder langsam eine natürliche Globalisierung dann auf harmonische Art & Weise passieren dürfte . . .

  5. Nach meiner Auffassung ist das Festhalten an der Familie/Gruppe und das Zurückstellen des „Ich“ eng verbunden mit der 3.000 Jahre alten Tradition des Schamanismus in Mittelasien. Ich kann mich an eine Vorlesung erinnern, dass speziell die Koreaner bis heute an einem speziellen Schamanismus festhalten, der sich als eine Art Volksseele über die Jahrtausende halten konnte, obwohl Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus historisch vordergründig den Schamanismus ablösten. Diese drei neuen Philosophen wurden aber stets so angepasst, dass das Fundament dieses speziellen Schamanismus erhalten blieb.
    Gewissermaßen Synthesen gebildet wurden, ohne den Kern des Schamanismus zu verlassen.

    Der Schamanismus der Koreaner stellt das „gut“ in den Mittelpunkt der Überlegungen einer Anschauung, in der alles, ob Tier, Mensch, Mineral oder Kosmos, beseelt ist. Diese Anschauung hat sich trotz Überlagerung anderer Anschauungen einschl. des Katholizismus trotz Verbote immer erhalten.

    Daraus folgt, dass das „gut“ eine Idee ist, dass der eigene Nutzen am besten realisiert werden kann wenn der Gesamtnutzen optimiert wird.

    Wikipedia meint zu den Kernideen des „gut“

    Frieden und Wohlstand des Staates
    Glück und Wohlstand der Familie
    Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Solidarität in Dorfgemeinschaften
    Heilung von Krankheiten
    Förderung einer erfolgreichen Ernte bzw. des Fischfangs
    Geleit der Totenseelen ins Jenseits und Verehrung der Verstorbenen
    Initiation des Schamanen

    Ich habe den Vortrag so in Erinnerung, dass es vor allem in der „Zwischenwelt“ in der wir uns befinden, es auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Solidarität ankommt.

    Es wäre eine Erklärung, warum die koreanische Volksseele dem „Ich“ des Westens nicht folgt und trotzdem sehr erfolgreich Industriepolitik betreibt und in Nordkorea die Menschen die Last des selbsternannten „Gottes“ mit nur geringen Murren tragen und dabei im Untergrund ihrem Glauben nachgehen.

    Eine qualitative Bewertung der sich historisch entwickelten Anschauungen Mittelost vs. Westen scheint mir hier nicht geboten. Eher bin ich geneigt, der ausufernden Egozentrik des Westens eine Absage zu erteilen., Denn Geist und Materie sind in diesem Zusammenhang untrennbar verbunden.

    1. Auch in Skandinavien wird traditionell das „wir“ über das „ich“ gestellt und Individualismus als anstößig empfunden. Das wurde 1930 satirisch in einem Roman beschrieben und ist seitdem als Jante-Loven (Gesetz der Stadt Jante) bekannt.

      Zitat aus Wikipdia:
      Das Gesetz von Jante ist Moses Zehn Geboten nachgebildet; als sarkastische Steigerung[2] des Dekalogs drücken die einzelnen Gebote nur Variationen der immer gleichen Botschaft aus:

      „Dies ist das Gesetz von Jante

      Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.
      Du sollst nicht glauben, dass du uns ebenbürtig bist.
      Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.
      Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.
      Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.
      Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als wir.
      Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
      Du sollst nicht über uns lachen.
      Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
      Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.[3]“
      In der zweiten, überarbeiteten Ausgabe von 1955 kommentierte Aksel Sandemose, als erzählender Autor praktisch unverhüllt:

      „Abweichung wurde niemals geduldet. Sie verursachte einen unerträglichen Druck. (…) Gesetz und Religion von Jante zeigen uns, dass Menschen, wenn sie eine angemessene Zeit unterdrückt wurden, selbst die Unterdrückung übernehmen. Jante hat sich das Gesetz selbst gegeben und unterdrückt sich selbst, ohne dass sich jemand darum zu kümmern bräuchte. (…) Mit dem Gesetz von Jante töten die Menschen ihre Chancen, das bedeutet jede Möglichkeit für Liebe und Frieden.[4]“

      Und er ergänzte ein elftes Gebot, dessen Frageform Ausdruck pauschaler Verdächtigung sei und „wie ein Blitz ins Unbewusste einschlage“:
      Glaubst du etwa, ich wüsste nichts über dich? (…) Das Gesetz von Jante war Jantes Grundgesetz. Das „elfte Gebot“ war das Strafgesetz.[5]“

      Meiner Ansicht nach ist dies ein Relikt aus archaischen Zeiten, wo Menschen nur als Sippe überleben konnten, wo gemeinsam Vorräte für den Winter erjagt und gesammelt wurden und wo der Einzelne, auch die einzelne Familie (Vater, Mutter, Kind) ohne den Stammesverband aufgeschmissen waren.

      In Mitteleuropa waren die Menschen autonomer, weil sie eine andere Strategie entwickelten. Es ist wie der Unterschied zwischen Hunden und Katzen: Hunde sind Rudeltier, Katzen haben mehr Erfolg, wenn sie allein jagen. Das liegt daran, daß (Beispiel) ein Mammut nur im Rudel erlegt und verwertet werden kann, während kleinere Beute nur Wenigen zugute kommt. Es ist also eine Frage der Überlebensstrategie.

      In diesem Zusammenhang finde ich auch die Genetik interessant: bei uns dominierte lange Zeit die Blutgruppe 0, welche in Skandinavien und Osteuropa eher selten ist. Dazu der Rhesusfaktor, welcher u.a. entscheidet, ob jemand Rheuma-anfällig ist oder nicht. Die Entwicklung der Menschenfamilie und ihrer Anpassung an die Lebensbedingungen halte ich für sehr spannend.

      1. @Pangolin
        Ich glaube, das ist ein Missverständnis. Die skandinavischen Völker haben wie alle Europäer ebenfalls ein starkes Ich-Bewusstsein. Das satirische Gesetz von Jante ist eher gegen das aufgeblasene, verhärtete Ich im Egoismus gerichtet.

  6. Das Geheimnis des ICH

    Wir können uns dem ICH nicht verschließen. Spätestens nach der sogenannten ICH-Findung zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr, ist dieses ICH unser individueller Selbstname, einmalig im Universum!
    Kein anderes Wesen kann von außen mit diesem „Namen“ angesprochen werden!
    Wir bezeichnen uns selbst mit diesem Wort. Da das ICH aber kein materielles Organ unserer Lebensform ist, sprechen wir in dem wir „ich“ sagen von etwas Unkörperlichem. Kein Naturwissenschaftler kann dieses ICH nachweisen, durch kein noch so exaktes physikalisches Verfahren. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, wenn wir „ich“ sagen, spricht etwas Geistiges aus uns.
    Ich denke, ich fühle, ich will… wer ist es in uns, der da Wesensäußerungen formuliert?
    In jedem gesprochenen und gedachten „ich“ spricht jemand aus uns heraus, der wir paradoxerweise selbst sind, aber auch wieder nicht, und wir sind uns dessen selbst nicht bewusst. Leuchtet Bewusstheit in das Ich-Phänomen zeigt sich, dass neben unserer namentlichen Selbstbestimmung ein tieferer Name mitschwingt.
    Johannes spricht in seinem Evangeliums-Vorwort vom „ wahren Licht, das ALLE Menschen erleuchtet“
    Im ICH wird dieses Licht Wirklichkeit.
    Wenn auf dieser Welt täglich milliardenfach das Wort „ich“ ertönt, dann ist es das wahre Licht, der Christus selbst, der dabei zu WORT kommt.
    Das unbewusst daher geplapperte „ich“ ist das Alltägliche, der Hintergrundklang ist göttliche Offenbarung und ein liebevoller Erinnerungsruf. Nur zusammen mit dem großen Hintergrund-ICH sind wir wirklich ein ICH. Paulus nennt das „Christus in uns“.
    Wundervoll hat der Sprachgeist diese geistige Realität in das Wort ICH gelegt, ist es doch die Kurzform des Jesus Christus, I= Jesus, CH= Christus. Der französische Sprachgeist hat es nur zur Kurzformel des Jesus gebracht: Je=Jesus. Beim „Ich-bin“ einem weiteren Christusnamen ist er der geistigen Wahrheit noch etwas näher gekommen, wenn das „i“ ausgeklammert wird, Je su(i)s….= Jesus.
    Im Italienischen und Spanischen verweist der Sprachgeist im ICH auf die hebräische Form Joshua für Jesus.
    Steiner sagte, in unserer Zeit dürfen diese Geheimnisse ausgesprochen werden, obwohl es so banal einfach erscheint, wie die Tatsache, dass unsere Zeitrechnung weltweit auf Christi Geburt festgelegt ist, eben weil eine völlig neue Zeit der Mensch- und Erdenentwicklung begann. Aber wer denkt schon darüber nach ??
    Es waren immer die großen Eingeweihten, die die sprachlichen Akzente setzten… der europäische Eingeweihte Ulfilas brachte das ICH zur deutschen Sprache
    „Ich wusste: an dem „Ich“ kann nicht gerüttelt werden. ( Rudolf Steiner, mit etwa 22 Jahren, aus „Mein Lebensgang). ..aus „Gedanken, Gedichte, Geschichten“, 2019

  7. Es beleidigt oder kränkt ja keinen Menschen, wenn wir ihn „Kind“nennen, solange er noch Kind ist. Ebenso wenig kränkt es jemand, wenn er als Jugendlicher, als Erwachsener oder als alter Menschen benannt wird, sofern er Jugendlicher,Erwachsener oder alter Mensch ist.
    Nun ist aber das Kindsein usw.etc. an die Zeit gebunden, weil kein Mensch andauernd Kind bleibt, ausgenommen manche Frauen, die mit 80 Lenzen noch auf 18 geschätzt sein möchten.

    Wir werden nun zwar geboren – wer um seine eigene Reinkarnation weiss, kann kein Rassist sein- entweder als Rote, als Weisse, als Gelbe oder als Schwarze und bleiben es das gesamte eine Erdenleben auch, sofern wir nicht Michael Jackson hiessen. Doch die eher gelb gefärbten Menschen wie die Koreaner es nun einmal sind, ähneln mehr dem jugendlichen Menschen, wie die Schwarzen eher dem Kind ähneln, z.B. besonders deutlich wird es beim Pygmäen sichtbar, und die Weissen ähneln eher dem Erwachsenen, wie die Indianer dem alten Menschen ähneln, durch scharfkantige Physiognomie,im Gegensatz zum Afrikaner.

    Wann tritt besonders das Ichbewusstsein beim Menschen hervor ? Solange wir kleine Kinder sind, haben wir noch kein ausgeprägtes Ich im Bewusstsein und haben noch keine scharfkantigen Gesichtszüge. Und dann als Jugendliche ist uns eher wichtiger, zu dieser oder jener Familie oder Gruppe zugehörig zu sein, mit der wir uns noch „identifizieren“.Allgemein scheint das bei „den Koreanern“so zu sein. Ausnahme ist schon Hoo Nam, die gerade auf die Unterschiede des Ichbewusstseins bei diversen Menschen besonders sieht und das zum Thema macht.
    Was gerade der Christus als Bedingung zur Jüngerschaft laut Lukas 14 sagt, dass wer seinen Vater, seine Mutter, seine Kinder und sich selbst nicht hasst (Luther Übersetzung), der kann nicht Sein Jünger sein, macht mir ERKENNBAR, dass das Sein der Jünger völlig frei ist von Rassismus und familiärer Abstammung, ebenso frei ist von Egoität und Selbstliebe.
    Die zwei Begriffe „Ich“und „Selbst“scheinen zwar „dasselbe“ auszudrücken, doch stimmt das auch ?

    Solange eine Metallverbindung aus Silber und Gold und etwas Kupfer besteht, solange ist sie -erkaltet zumindest – eine einzige feste Masse. Doch erhitzen wir diese Masse, bis wir das Silber rausnehmen können, ist möglich, das Silber zu einem Spiegel zu formen, AN dem das Gold usw. SICH spiegeln & erkennen KANN.
    Bei der christlichen Einweihung des Johannes war es so, dass der Geist und die Seele des Menschen vier Tage draussen war aus dem Körper, getrennt war vom Körper. Initiation ist auch ein ERKENNTNIS PROZESS.
    Um uns selber usw. ERKENNEN zu können, muss erst das Selbst vom Ich gelöst sein, wie Silber vom Gold gelöst sein muss.Das wir das Selbst erst zum „Silber“, und das kann erst erlebbar werden, wenn das Selbst raus aus dem Ich kommt.
    Es ist eine Verkennung des Christentumes, es – wie die Kirchen allgemein es tun -nur als „Glauben“ zu benennen, was
    dragaonordestino ähnlich missversteht. Es ist Glaube zwar notwendige Voraussetzung für eine Suche nach Erkenntnis, doch zwischen ERKENNEN und GLAUBEN besteht ein Unterschied wie zwischen Silber und Gold ein Unterschied besteht. Zwar sind beides „Metalle“ genannt, aber eines ist silberfarbig und anderes goldfarbig.
    Bei manchen Damen sind die Haare eher silberfarbig, aber sie färben sie lieber um, bis sie goldig erscheinen.

    1. Zusatz und eine Korrektur

      Der obig von mir genannte Johannes ist der biblisch genannte Lazarus, der durch die Erweckung zum Johannes geworden ist, zum Verfasser des Johannes – Evangeliums wurde.
      Korrektur:“ Da wird das Selbst erst zum „Silber“..

      @ jan: „hier noch ein Wir-Gefühl gibt, was uns im Westen aberzogen wird“

      Zwischen Ich – BEWUSSTSEIN und einem Wir – GEFÜHL besteht ein himmelweiter Unterschied.
      Identität ist nicht an irgendeine Gruppe und nichtmal an ein Gefühl gebunden, sondern Identität ist direkt erst ein Ausdruck von Ichbewusstsein.
      Ob nun der von Ihnen benannte „Westen“ hier oder dort liegt, hängt ja auch mit der FRAGE zusammen, ob Deutschland von England aus betrachtet oder von China aus betrachtet wird.
      Churchill betrachtete und benannte uns Deutsche als „Hunnen“.

      1. Frau Dr. Hoo Nam Seelmann trifft genau den Kern des Geistigen, um das es besonders in Europa derzeit geht.
        Bedenken wir, wie Churchill uns Deutsche benannte.
        Bedenken wir den Namen Churchill: Church – ill.

  8. Erlebe das in Thailand auch, man spricht von sich selbst in der dritten Person, allerdings ist das nicht Pluralis Majestatis, im Gegenteil. Es gibt auch das Wort nein nicht, man kann nicht – ja sagen. Insgesamt kann man sagen,dass es hier noch ein Wir-Gefühl gibt, was uns im Westen aberzogen wird und wohl bald ganz verboten werden dürfte, siehe Identitäre, etc. Ohne Identität sind Menschen politisch leicht zu manipulieren.

  9. Die spektakulärste Form der Erkenntnis des ICH passiert beim so genannten „Exteriorisieren“. (Verlassen des Körpers mit voller Wahrnehmung)

    In allen Kulturen & zu allen Zeiten gab & gibt es Überlieferungen von einzelnen Individuen – die sich diese menschliche Fähigkeit des „aus sich heraus gehens“ bewahrt & kultiviert haben – nur im m0dernen „wissenschaftlichen“ Westen wird diese spektakulärste aller menschlichen FÄHIGKEITEN mit höchster Professionalität unterdrückt.

    Denn dieses WISSEN um die wahre Natur des Menschen ist schlecht für’s Geschäft.

    Und dieses WISSEN macht die Unterdrückung der Menschheit praktisch unmöglich.

    DARUM ist der Staat auch der größte Drogen-Dealer von allen – denn Medikamente, Drogen & besonders Alkohol, sind zuverlässige Mittel das Exteriorisieren zu verhindern – und den Rest erledigen verlogene Medien & GEHEIME Kriege der Politik.

    In dieser staatlich organisierten Verwirrung gelingt der Einstieg am ehesten über die sogenannten „Nahtod-Erlebnisse“ von inzwischen auch immer mehr geschulten Wissenschaftlern – die plötzlich AUFWACHEN und kapieren wie das VOLK systematisch hinter’s Licht geführt wird – ansonsten finden Sie einzelne echte Profis bei der Suche nach Studenten der sensationellen Techniken von Hubbard, die bereits 1972 von der CIA im Stanford-Research-Institute überprüft & bestätigt wurden , was allerdings zur öffentlichen Zerschlagung der Scientology-Kirchen durch GEHEIME UNTERWANDERUNG, VOLKS-Verhetzung & Rufmord führte . . .

    1. Lieber Kalle, Hubbard und Scientology sollten nicht in einen Topf geworfen werden. Die Exomatose beherrschten viele Eingeweihte. Dascalos von Zypern beschreibt sie ganz anschaulich. Auch im NT finden wir Hinweise darauf: z.B. das Nikodemus-Gespräch (joh.) findet im leibbefreiten „Raum“ statt. Christus konnte sich entmaterialisieren und wieder Körperform annehmen. z.B. auf dem Weg von Galiäa nach Jerusalem…. “ er reiste auf verborgene Weise“ schreibt Emil Boch in seiner NT-Übersetzung aus dem griechischen Original.

      1. ZITAT @ Klaus Binding:
        „Die Exomatose beherrschten viele Eingeweihte.“

        In meinem WAHRIG, deutsches Wörterbuch existiert das Wort „Exomatose“ NICHT – wenn ich mit Google danach suche, finde ich genau 264 eher verwirrende Geschichten von außerkörperlichen Reisen etc. – aber eine KLARE Definition des Begriffes habe ich vergeblich gesucht!

        Wenn Sie dann noch wie ein Oberlehrer daher schwafeln: „. . . Hubbard und Scientology sollten nicht in einen Topf geworfen werden.“ – dann werte ich Ihren Kommentar als versuchten Rufmord an Hubbard – der als erster Mensch auf diesem Planeten einen praktikablen & standartisierten Weg für JEDERMANN entwickelt hat, den eigenen Körper mit MEGA-Erkenntnis-Gewinn & vollkommen OHNE Schaden zu verlassen!

        DIESE spirituelle Technologie lieferte Hubbard bis zu seiner Ermordung im Jahre 1972 durch das FBI im Knast in New York unter dem geschützen Markennamen „Scientology“ – einem Begriff aus den Worten SCIO & LOGOS – Begriffe, die wir als „science“ also „Wissenschaft“ und „Logik“ kennen & verwenden.

        Diese spirituelle Technologie war ab 1950 derart weit ihrer Zeit vorraus – daß der US-GEHEIM-Dienst CIA dieses high-tech-WISSEN unbedingt für GEHEIME militärische Zwecke in seinen Besitz bringen wollte – was Hubbard aber Zeit seines Lebens als „kriminellen Mißbrauch“ vehement ablehnte.

        DAS erklärt die heutige Situation!
        Die alliierten GEHEIM-Dienste der westlichen Welt organisierten die GEHEIME Verhaftung & Ermordung von Hubbard im Jahre 1972 – und starteten direkt danach einen GEHEIMEN Labor-Versuch mit den drei zuvor in Hubbard’s Kirche eingeschleusten GEHEIM-Agenten Prof. Harold Puthoff, Pat Price & Ingo Swann im GEHEIMEN Institut der Universität von Stanford (SRI), wo die Original Materialien Hubbard’s von diesen drei GEHEIMEN US-Spionen vor den Augen der Militärs mit spektakulären Ergebnissen ANGEWENDET & somit BEWIESEN wurden.

        Die bestens organisierten Kriminellen aus der CIA & den alliierten GEHEIM-Diensten & GEHEIMEN Teilen des US-Militärs & diversen Kriminellen des Tiefen Staates waren derart beeindruckt, daß sie daraufhin gegen jedes Gesetz & gegen jedes Menschenrecht das Ende der Scientology-Kirche beschlossen – um in Zukunft allein, GEHEIM & ungestört, die geraubte Technologie Hubbards für kriminelle & GEHEIME militärische Zwecke mißbrauchen zu können – was aber allein schon daran scheitert, daß es zu viele erstklassige Zeugen gibt, die selbst nach ihrer Ermordung, im nächsten Leben umso motivierter für die vollständige & lückenlose AUFKLÄRUNG dieses bisher spektakulärsten MENSCHHEITS-VERBRECHENS arbeiten & kämpfen werden.

        Weil Sie, allerliebster Klaus Binding, offensichtlich NICHTS davon kapiert haben – wiederhole ich meine einleitenden Sätze aus meinem Kommentar, der ja auch Ihre exotisch klingende „Exomatose“ selbstverständlich mit einschließt:
        (Anfang Zitat)
        „Die spektakulärste Form der Erkenntnis des ICH passiert beim so genannten „Exteriorisieren“. (Verlassen des Körpers mit voller Wahrnehmung)

        In allen Kulturen & zu allen Zeiten gab & gibt es Überlieferungen von einzelnen Individuen – die sich diese menschliche Fähigkeit des „aus sich heraus gehens“ bewahrt & kultiviert haben – nur im m0dernen „wissenschaftlichen“ Westen wird diese spektakulärste aller menschlichen FÄHIGKEITEN mit höchster Professionalität unterdrückt.“ (Ende Zitat)

        Für alle professionell an diesem spannenden Thema interessierten Bürger – HIER die bisher bekannten Hintergründe dieses GEHEIMEN, weil KRIMINELLEN Religionskrieges – der die nichts davon ahnende Menschheit um Jahrhunderte in ihrer spirituellen Entwicklung zurück geworfen hat.
        http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection

  10. Ich nehme an, der Verfasser hat sich bei Rudolf Steiner schlau gemacht, der genau diese Kulturunterschiede in seiner Anthroposophie ziemlich ausführlich dargestellt hat. Das ICH ist, wie es in der Offenbarung des Johannes heißt, ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es der göttliche Wesenskern des Menschen, andererseits führt der Weg zu diesem reinen ICH-Bewusstsein nur über den Egoismus. Da muss jeder durch, angefangen von der kindlichen Trotzphase, bis er sich geläutert hat. Aus dem Egoismus kann aber niemand heraus, man kann ihn höchstens für immer höhere Ziele einsetzen.
    Das eigentliche ICH-Volk sind die Deutschen – deswegen tun die anglo-amerikanischen Logenbrüder alles, um sie mit anderen Völkern zu vermischen (Kalergi-Plan: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Coudenhove-Kalergi). Kundesbanzler Merkel wurde übrigens 2010 mit dem „Europapreis“ der „Coudenhove-Kalergi Stiftung“ ausgezeichnet…

    1. Der Verfasser brauchte hier gar nicht auf Rudolf Steiner zurückzugreifen, da die Koreanerin Hoo Nam Seelmann, auf deren Schilderungen der Artikel beruht und die meines Wissens keine Anthroposophin ist, selbst den Unterschied zwischen Ich und Wir scharf herausgearbeitet hat.

      Der hingepfahlte Satz: „Das eigentliche ICH-Volk sind die Deutschen“ muss Missverständnisse erzeugen, wenn sein Verständnis nicht aus dem Zusammenhang des Organismus der europäischen Völker vorbereitet wird. Siehe dazu:
      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/05/09/das-eigentliche-europa-eine-besinnung-in-den-zeiten-der-entmundigung/

      1. @ Flotttbek: „Das eigentliche ICH – Volk sind die Deutschen“

        Die Tatsache, dass jemand zu diesem „ICH – Volk“ gehört, schliesst seit zwei verlorenen Kriegen nicht aus, dass dieses „ICH – Volk“allgemein nur noch aus ichlosen Marionetten besteht, was allerdings schon vorrangig so war zur Zeit der rechten & linken „Sozialisten“.
        Beides waren oder sind Materialisten, und das ICH ist allerdings etwas Geistiges, ist kein materielles Ding.
        Mater= Mutter. Der Materialismus schmeisst das ICH weg, wie er alles Geistige wegwirft.

        Der Materialismus kennt noch nicht den Vater, den Geist, er kennt nur die Mutter=Mater.
        Materialisten sind wie 2 jährige Rotznasen, die der Mami am Rockzipfel hängen und vom Vater noch nichts wissen, aber sie meinen, die staatl. geprüften „Besserwisser“ zu sein, und dieser sogenannte „Staat“ist schon ein Kindergarten.

        Wenn dieses ICH Volk nicht AUFWACHT aus seinem ichlosen Traum, das Kind unter Kindern zu sein, wird der VATER zum drittenmal ihm eine Ohrfeige geben, und danach gibt es nur noch ZERO.

        1. ZITAT @ Michael:
          „Der Materialismus kennt noch nicht den Vater, den Geist, er kennt nur die Mutter=Mater.“

          DANKE @ Michael, für diese erhellende Klärung.

  11. ZITAT @ Flottbeck:
    „Das eigentliche ICH-Volk sind die Deutschen . . . “

    DER Satz ist genauso bescheuert, wie der ähnlich klingende Größenwahn bei Ihren eingebildeten Feinden, den Untermenschen . . . !

    Laut dem schwarzen Drohnen-Killer sind auf unserem Planeten nur die Amerikaner die „exceptional“ people – und im Osten des Mittelmeeres wüten die angeblich vom Teufel himself auserwählten Verstümmler des männlichen Genitals – als die angeblich „Auserwählten“ auf ihrem religiösen Wahn-Weg zur Welt-Herrschaft . . .

    Selbst Mohammedaner & sogar angebliche Christen beanspruchen diese göttliche Sonderrolle – die am ehesten der bereits vor 2583 Jahren geborene BUDDHA richtig auf die Reihe bekam – denn das ICH ist zwar WESENTLICH & dennoch nur ein ACHTEL des Menschen in seiner ganzen Blüte & Vollkommenheit, wenn man das ÜBERLEBEN des Menschen mal rein mathemathisch definieren möchte.

    Genau DARUM ist auch der von Ihnen gewählte Begriff des „Egoismus“ viel zu kurz gegriffen – weil er die Menschheit komplett in die Irre führt – was wir unter den verschiedensten „Egoismen“, besonders als Deutsche, endlich kapieren sollten . . . !

    Hubbard hat statt den verwirrenden Begriff „Egoismus“ für das Streben nach „immer höheren Zielen“ für den „göttlichen Wesenskern des Menschen“ einzusetzen – gleich den gesamten Wesenskern des Lebens definiert – als den DRANG ZU ÜBERLEBEN.

    Erstens beinhaltet DIESE Definition Ihren „Egoismus“ beim Blick auf das Individuum – aber es läßt jede Menge Raum zur Definierung des Wesenskerns des Lebens auf ALLEN ANDEREN Gebieten des Lebens – die wir Menschen bisher immer wieder aus dem Blick verlieren, wie die Welt der Tiere oder der Natur zum Beispiel . . .

    Diesen „Drang zum Überleben“ als ICH – das nennt Hubbard die 1. von insgesamt 8 Dynamiken – die 2. Dynamik, also der GLEICHWERTIGE „Egoismus“in Ihrer Sprache wäre demnach der „Drang zum Überleben als Familie“, weil ja OHNE die Familie aus Mann & Frau auch das ICH in aller Regel keine wirklich gute Chance hat, denn OHNE weibliche Eizellen & OHNE männliche Samen stirbt IHR „Ich“ nach genau einer Generation auf diesem Planeten aus, swie schon die Dinosaurier . . .

    Aber auch ganze VÖLKER wie das Deutsche & alle Anderen VÖLKER wollen überleben, Fußball-Vereine wollen überleben. Die Gruppe der Landwirte will genauso überleben wie das Militär, wie die Rennfahrer & wie alle Religionen. Das wäre die dritte Dynamik. Der Drang des Lebens als GRUPPE zu überleben.

    DAS sind nur die ersten DREI von insgesamt ACHT Dynamiken, die ALLE gleichwertig nebeneinander als „DRANG ZU ÜBERLEBEN“ existieren & die alle stark oder schwach ausgeprägt sein können & die alle entweder gefördert oder bekämpft werden können.

    Wenn Sie dann noch in Ihre Berechnungen einbeziehen, daß Sie im nächsten Leben vielleicht NICHT wieder in Deutschland landen, sondern den Koreanern bei der Aufklärung helfen wollen – zumal die Autorin Hoo Nam Seelmann (nomen est omen) ja den BEWEIS erbracht hat, das sie als Koreanerin das Konzept des ICH bestens versteht – dann werden auch SIE begreifen, daß die NATIONALITÄT & die DNA des KÖRPERS eines Menschen nicht zwangsläufig mit seiner SEELE oder mit seinem BEWUSSTSEIN im Einklang sein muß, auch wenn sicher viele Deutsche gerne am Ballermann rein unter Deutschen abhängen, ähnlich wie auch Engländer & Franzosen, Russen & Amerikaner wenigstens für jeweils EIN Leben gerne unter sich bleiben . . .

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