Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft

„Der Kapitalismus gründet auf einem faustischen Handel.
Die Teufel der Habgier und des Wuchers wurden von der Leine gelassen …“
(R. u. E. Skidelsky)

Wenn Mephistopheles, die teuflisch-verführerische Gestalt in Goethes Faust-Drama, die Prinzipien und Gesetze des Wirtschaftslebens bestimmen könnte, wie würden diese dann aussehen? Unter dieser Fragestellung untersucht der Volkswirtschaftler Prof. Christian Kreiß unser heutiges Wirtschaftssystem.1  Und er kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Es lassen sich mit diesem Ansatz Phänomene im Wirtschaftsleben erst in ihrer tieferen Bedeutung erfassen, die vorher nur schwer erklärbar schienen.

Die Ziele Mephistos

Die Ziele Mephistos sind bekannt. Er offenbart selbst von sich: „Ich bin der Geist der stets verneint! / Und das mit Recht; denn alles was entsteht / Ist wert, dass es zu Grunde geht; / Drum besser wär’s, dass nichts entstünde. / So ist denn alles was ihr Sünde, / Zerstörung, kurz das Böse nennt, / Mein eigentliches Element“ (Faust Teil 1, Studierzimmer). Und später sagt er: „Ihr wisst, wie wir in tief verruchten Stunden / Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht“ (Teil 2, Grablegung).

Das Hauptziel Mephistos ist also, schreibt Christian Kreiß, die Menschen nicht zu fördern, sondern ihnen wo es nur geht zu schaden – bis zur Vernichtung. Er will die Menschen möglichst davon abhalten, die hohen menschheitlichen Ideale des Wahren, Schönen und Guten zu verfolgen und stattdessen das Gegenteil anzustreben; ebenso statt der Ideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit die teuflischen Gegensätze Unfreiheit, Ungleichheit und den Kampf jeder gegen jeden zu realisieren. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Anstachelung des Egoismus. Aus ihm folgen von alleine Gier, Neid, Habsucht, soziale Kälte, Rücksichtslosigkeit usw. Je mehr es gelingt, die Menschen in den Egoismus zu treiben, desto schlimmer werden die gesellschaftlichen Zustände. Daher ist Mephistos wesentlicher Ansatzpunkt, den Egoismus so stark wie möglich zu fördern, um die Menschen damit auf die schiefe Bahn zu bringen und zum Bösen zu verleiten.

„Der von Goethe verwendete Name ´Mephistopheles`, abgekürzt ´Mephisto`, kommt von den beiden hebräischen Begriffen ´mephir` (Zerstörer, Verderber) und ´tophel` (Lügner). Vom letzteren stammt der deutsche Begriff ´Teufel` ab. Neben dem Egoismus spielt also die Lüge eine ganz besonders wichtige Rolle. Je stärker Lüge und Unaufrichtigkeit verbreitet sind, ein umso leichteres Spiel hat Mephisto. Denn kaum ein Mensch ist heute bereit, bewusst und willentlich die schiefe Bahn zu betreten oder bewusst Böses zu tun.“

Deshalb erreicht Mephisto seine Ziele am besten, wenn er unehrlich, lügnerisch vorgeht. Das bedeutet, dass zunächst die Begriffe, um die es sich handelt, verwirrt werden, um den Menschen die wahren Verhältnisse zu vernebeln und ihnen sozusagen den Kompass zu nehmen. Ist erst mal das Denken verwirrt und orientierungslos, kommen die schädlichen Auswirkungen von alleine.
Wie wir heute denken, so wird in einer oder mehreren Generationen die Welt aussehen. Ein Haus entsteht aus einem Architektenplan, eine Brücke oder eine Maschine aus dem Plan eines Ingenieurs, eine Therapie folgt einer Diagnose. Wenn die Pläne, Analysen und Diagnosen falsch sind, werden auch die gesellschaftlichen Folgen falsch und schädlich sein. Deshalb ist der allererste und wichtigste Ansatz von Mephisto, die Theorien, das Denken auf eine unheilvolle Bahn zu lenken“ (S. 12).

Auf das Wirtschaftsleben angewendet heißt das, dass in die Wirtschaftstheorie möglichst falsche und schädliche Grundannahmen (Axiome) eingeführt werden müssen, die aber auf den ersten Blick plausibel, gut und vernünftig erscheinen. Wenn das Theoriegebäude der Wirtschaftswissenschaftler auf schlechten oder unheilvollen Grundannahmen aufgebaut ist, folgen die schädlichen, zerstörerischen gesellschaftlichen Ereignisse von ganz alleine.

Grundannahmen der Wirtschaftswissenschaften

 Christian Kreiß führt aus, dass gewisse Axiome einzeln oder gemeinsam praktisch allen in der Ökonomie verwendeten Analysen, Modellen und Erklärungsansätzen im Lehrgebäude der heutigen Mainstream-Ökonomie“ zugrunde liegen: 1. Unersättlichkeit, 2. Zinseszins, 3. Eigentum in beliebiger Höhe, 4. Gewinnmaximierung der Unternehmen, 5. Konsumenten-Eigennutz, 6. Konkurrenz und Wettbewerb, 7. Die unsichtbare Hand des Marktes gleiche den Egoismus aus.
Es ist deutlich, dass alle aus dem Egoismus hervorgehen.

Es seien zunächst die ersten drei etwas charakterisiert, deren Auswirkungen anschließend betrachtet werden sollen.

Unersättlichkeit

Das Weltbild der Ökonomen geht davon aus, dass Güter knapp sind und die Menschen endlose Bedürfnisse haben. So heißt es in dem international führenden Lehrbuch von Mankiw und Taylor zur Volkswirtschaftslehre gleich zu Beginn: ´Die Gesellschaft wird nie genügend Ressourcen haben, um Waren und Dienstleistungen in dem Maße zu produzieren, dass alle Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitglieder befriedigt werden können.´
Gerade in den Einleitungen der Lehrbücher stehen die weltanschaulichen Prämissen, die den nachfolgenden Theorien zugrunde liegen. Mahatma Gandhi hatte unterschieden: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.Die Ökonomie-Lehrbücher machen keinen Unterschied zwischen Bedürfnissen und Gier, so Kreiß, zwischen Luxusgütern und lebenswichtigen Dingen. Alles sei gleich gut und wichtig, jede Nachfrage müsse berücksichtigt werden.

Die Fragen: Wieviel ist genug? Wieviel Wirtschaftswachstum verträgt die Umwelt? – würden praktisch nie gestellt oder in wenigen Sätzen bagatellisiert. Dadurch werde eine bestimmte Analyserichtung vorgegeben und andere Fragestellungen würden von vorneherein ausgeschlossen.
Gier und Unersättlichkeit werden bereits durch die ersten Sätze der Ökonomie-Lehrbücher als ganz normal dargestellt, nicht hinterfragt und damit moralisch legitimiert. Bescheidenheit, Verzicht, Genügsamkeit und Selbstbeschränkung, alte religiöse Tugenden, werden von vorneherein verworfen. Und es ist bekannt, dass Mephisto religiöse Tugenden nicht leiden kann.“

Zinseszins

Nicht nur alle Lehrbücher zu Investition und Finanzierung, sondern auch alle Ökonomie-Lehrbücher bauen auf dem Prinzip von Zins und Zinseszins auf. „´Zinseszins ist gut, richtig und wichtig´ ist einer der Kardinalsätze der heutigen Ökonomie, ein Glaubenssatz, der nicht hinterfragt wird. Im Lehrbuch ´Grundlagen der Finanzwirtschaft´ zeigen die beiden US-Ökonomen Jonathan Berk und Peter de Marzo, dass 1.000 Euro, die man zu einem Zinssatz von 10 % anlegt, über einen Zeitraum von 20 Jahren durch Zins- und Zinseszins zu 6.727 Euro werden. Das entspricht beinahe einer Versiebenfachung des eingesetzten Kapitals. Nach 20 Jahren hört das Schaubild auf. Das ist kein Zufall. Die beiden Finanzierungsprofessoren der Eliteuniversität Stanford weisen zwar darauf hin, dass die Auswirkungen von exponentiellem Wachstum durch Zinseszins bei längeren Laufzeiten ´sehr dramatisch´ sein können. Verlängere man den Betrachtungszeitraum auf 75 Jahre, so werden aus den ursprünglichen 1.000 Euro 1,27 Mio Euro, was mehr als eine Vertausendfachung … sei.“
Nimmt man 500 Jahre, z.B. Martin Luther hätte 1.000 Euro damals zu 10 % angelegt, so wären heute daraus etwa 296.984.196.731.247.000.000.000 Euro geworden, „das ist ungefähr 6.000 Milliarden Mal das Weltsozialprodukt von 2019 von etwa 85.000 Milliarden US-Dollar. Also hätten die Ururenkel von Luther 6.000 Milliarden Mal Anspruch auf die gesamte Wirtschaftsleistung der Erde.“

Dies zeigt, wie absolut absurd es ist, dass sich Geld selbst exponentiell vermehren kann. In der Natur gibt es kein endloses exponentielles Wachstum. Eine Bakterienkultur z.B. kann nur für eine gewisse Zeit exponentiell wachsen, aber irgendwann reicht der Nährstoff nicht mehr, und sie bricht zusammen. Der Fokus des Bankers liege aber darauf, wie man den Nährboden so lange wie möglich ausnutzen kann und dann auf neuen Nährboden übergeht, wo das Spiel von vorne beginne. –
Es sei wie bei der Krebskrankheit, die sich lange vor dem Ausbruch durch ungehemmtes Wachstum vorbereitet. Im Endstadium versucht man verzweifelt durch OP, Bestrahlung oder Gift das Wachstum zu hemmen, doch dann ist es meistens zu spät.
Auch im Wirtschaftsorganismus riefen ungehemmte exponentielle Wachstumsprozesse Krankheit in Form von krebsartigen Wucherungen hervor, die zu schlimmen ökonomischen Reinigungsprozessen führen (siehe auch hier).

Unbegrenztes Eigentum

„Im führenden Lehrbuch zur Volkswirtschaftslehre heißt es, dass Märkte ´nur dann richtig funktionieren, wenn die Eigentumsrechte durchgesetzt werden´. (…) Im Normalfall unterscheiden die Ökonomen dabei nicht, in welcher Höhe Eigentum vorliegt. Ob es sich um die Zahnbürste oder ein Aktienpaket im Wert von 10 Milliarden Dollar handelt, spielt keine Rolle. (…) Die gängigen Wirtschaftstheorien unterscheiden in der Regel auch nicht, ob der Eigentümer sich persönlich mit dem Besitz verbindet, aktiv mit dem Vermögen arbeitet, oder ob das Kapital passiv anonyme Erträge erwirtschaftet. Eigentum ist Eigentum und muss geschützt werden.“

Dabei gehe der Eigentümer-Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens ganz anders mit seinen Mitarbeitern und seinen Produkten um, als der Vorstand eines gewinngetriebenen börsennotierten Aktienunternehmens. „Der Landwirt, der sein Land und seine Geräte verwendet, verbindet sich mit seinem Boden, den Beschäftigten und den Tieren völlig anders als ein Investor, der aus einer Großanlage in einem Agrar-Fonds Millionenerträge bezieht.“
„Diese undifferenzierte Pauschalisierung ist ein gefährlicher Denkfehler mit unheilsamen und folgenschweren ökonomischen und sozialen Auswirkungen. … Mephisto reibt sich die Hände: Der unlimitierten Gier und Vermögensanhäufung werden keinerlei Grenzen gesetzt.“

Doch noch viel wesentlicher, füge ich hinzu, ist die Unterscheidung, ob die Gegenstände des Eigentums dem persönlichen Gebrauch dienen oder solche sind, deren Gebrauch über die individuelle Existenz hinausreicht und tief in die Lebenskreise anderer Menschen eingreift, wie beim privaten Eigentum eines Wirtschaftsunternehmens, das den Gewinn alleine in die Taschen der Eigentümer fließen lässt. Denn diese Okkupation des Gewinnes ist die zentrale Quelle des ungeheuren Reichtums weniger (s. dazu hier).

Auswirkungen der Grundannahmen

 1.  Zinseszins

a) Zinseszins und kurzfristiges Denken
Das in den Ökonomie-Lehrbüchern zu Grunde gelegte Axiom vom Zinseszins bedeutet, dass, betriebswirtschaftlich gesehen, künftige Ein- und Auszahlungen auf- oder abgezinst werden müssen. Ein Beispiel: Nehmen wir an, ein Atomstrom-Konzern muss Rückstellungen für die Lagerung abgebrannter Brennstäbe für mehrere tausend Jahre bilden. Bei einem Zinssatz von 10% entsprechen 1 Mio Euro in 10 Jahren heute 385.543 Euro,  in 25 Jahren heute 92.296 Euro, in 50 Jahren heute 8.519 Euro (…), in 100 Jahren heute 73 Euro (…), in 200 Jahren heute 1 Cent.
Das heißt: 1 Million Euro in 200 Jahren sind bei einem Zinssatz von 10% pro Jahr unter Berücksichtigung der gängigen Zinseszinsrechnung heute nur einen Cent wert. Mit anderen Worten: Das Lagern von Atommüll ist ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft kostenlos.“ (S. 37)

Das lasse sich verallgemeinern. Der Schaden, den eine Investition in ferner Zukunft auslöst, sei in der derzeit angewandten betriebswirtschaftlichen Rechnung heute fast nichts wert und werde deshalb bei den Investitions-Entscheidungen auch nicht berücksichtigt. Das Gleiche gelte für die Erträge. Entscheidend sei, wie stark sich die Investition innerhalb der nächsten etwa zehn bis zwölf Jahre rentiere. Danach könne die Welt unter Ertragsgesichtspunkten untergehen. Es werden daher die kurzfristigen Vorteile berücksichtigt, langfristige Schäden wie Umweltzerstörungen spielten bei den Entscheidungen kaum eine Rolle.

b) Fragwürdige Legitimation von Zinsen und Dividenden
Fragt man Ökonomen oder sucht man in Lehrbüchern nach der moralischen Legitimation für Zinsen und Dividenden, erhält man normalerweise die Antwort: Wer anderen Kapital gibt, geht dadurch ein Risiko ein und muss dafür in Form von Dividenden oder Zinsen entschädigt werden.“
Diese Argumentation hinke jedoch, sei sehr einseitig und wiederum Propaganda zu Gunsten der Wohlhabenden. Denn ein Arbeitnehmer, der bei einem Unternehmen arbeitet, gehe das Risiko ein, entlassen und arbeitslos zu werden, mit allen existenziellen Beeinträchtigungen und Gefahren. Aber für dessen Risiko machten sich die Ökonomen nicht stark und forderten kein entsprechendes Entgelt, sähen keine moralische Legitimation für eine Risikokompensation.

„Die gängige ökonomische Lehre ist in vielerlei Hinsicht einäugig und vertritt meistens implizit einseitig ideologisch die Interessen der Mächtigen, ohne dies explizit offenzulegen. Sie ist daher auf vielen Gebieten alles andere als eine neutrale, objektive Wissenschaft, sondern ruht auf einseitigen weltanschaulichen Grundannahmen.“

c) Moralische Auswirkungen des Zinseszins
Das Denken in den Kategorien von Zins und Zinseszins treibt unaufhörlich die Wirtschaft zu Wachstum an – zu Lasten der Umwelt und der Zukunft. Denn Unternehmen, die Schulden haben, stehen unter dem Druck zu wachsen, da sie sonst die zu den Krediten hinzukommenden Zinsen und Zinseszinsen nur schwer bedienen können. Ebenso die privaten Haushalte und Staaten. Mit den Schulden entsteht der Druck, die Einnahmen zu erhöhen, wenn man nicht seinen Lebensstandard durch die Zinszahlungen senken will. Das heutige Zinseszinssystem beruht also auf dem moralischen Imperativ des „Mehr und Mehr“.
Um es am Laufen zu halten, müsse auch für eine Mentalität des „Mehr und Mehr“ gesorgt werden, eine Mentalität der Unbescheidenheit, Gier und Unersättlichkeit. Tausende von Werbebotschaften – jeder Bundesbürger nehme täglich 3.000 bis 13.000 Werbungen auf – sorgten dafür, diese Mentalität hervorzurufen oder zu verstärken. Und von den Lehrkanzeln der Ökonomie werde täglich verkündet, dass wir Konsum und Wachstum bräuchten. „Das Dogma des Wirtschaftswachstums ist geradezu ein Credo (lat.: ich glaube) der Ökonomen. Ich meine das ganz wörtlich. Es ist ein Glaubenssatz, ein Dogma, eine weltanschauliche Grundeinstellung. Es hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern ausschließlich mit (negativen) Moralvorstellungen.“

Martin Luther bringe gut auf den Punkt, was diese Mentalität auf moralischer Ebene bedeute: Wer reich werden wolle, fiele dem Teufel in die Stricke und in viel unnütze und schädliche Begierde, welche die Leute in Verderben und Verdammnis versenkten. Lieber mit Gott arm, als mit dem Teufel reich sein.
Mephisto hat also an denjenigen, die immer mehr haben wollen, die immer reicher werden wollen, seine Freude. Nicht umsonst war avaritia (Geiz, Habgier) eine der sieben Todsünden. Unser derzeitiges Wirtschaftssystem kann ohne das mephistophelische Prinzip der avaritia gar nicht bestehen.“

2.  Zinseszins kombiniert mit Vermögensanhäufung

Unser gegenwärtiges Geldsystem verbirgt verschiedene Zahlungsströme, die gewissermaßen unterirdisch, unbewusst in unserem täglichen Wirtschaftsleben stattfinden. – Ob wir es wissen oder nicht, ob wir es wollen oder nicht, durch jeden Kaufvorgang werden bestimmte Zahlungsflüsse ausgelöst.

a) Unser täglich Brot
Der Preis eines jeden Produkts, das wir kaufen, enthält neben Material- und Arbeitskosten immer auch Kapitalkosten. Im Preis eines Brotes z.B. sind die „kalkulatorischen Eigenkapitalkosten“ des Landwirtes oder Kosten für Pacht und Kredite enthalten, desgleichen die entsprechenden Kosten des Müllers und des Bäckers.
In der Summe enthält also der Brotpreis einen bestimmten Anteil von Kapitalvergütung, den wir bezahlen müssen, ob wir es wissen und wollen oder nicht. Das sind „Renten“, Einnahmen, denen keine Arbeitsleistung gegenübersteht, also leistungslose Einkommen, die jemand einfach dafür erhält, dass er Vermögen besitzt.

„Nach der Methodik des Sachverständigenrates der deutschen Wirtschaft beträgt die Höhe dieser „Nicht-Arbeits-Einkommenszuflüsse“ oder Rentiereinkommen an die Rentiers in Form von Mieten, Pachten, Dividenden, Gewinnentnahmen und Zinsen für die Jahre 2014 bis 2016 (rund) 546 Mrd. Euro pro Jahr. (…) Bezogen auf die Konsumausgaben der privaten Haushalte von etwa 1.680 Mrd. Euro 2016 beträgt die Abgabenquote der privaten Haushalte an die Rentiers etwa ein Drittel.
Im Durchschnitt beträgt also der Kapitalanteil, den wir mit jedem Produkt oder Dienstleistungskauf zahlen, etwa ein Drittel des Kaufpreises. Jeder von uns zahlt also täglich Zinsen, Dividenden und Pachten an die Bezieher dieser leistungslosen Einkommen, auch wenn wir keinen Kredit bei der Bank aufgenommen haben und in den eigenen vier Wänden wohnen.“ (S. 44)
60 % dieses riesigen Geldstromes von über 540 Mrd. Euro, das sind 325 Mrd. Euro (knapp der gesamte Bundeshaushalt), fließen an die wohlhabendsten 10 % der Bundesbürger. Es findet also eine ständige Umverteilung durch leistungslose Zahlungsströme von „fleißig nach reich“ statt.

b) Gewinne und Dividenden
In den USA seien die Unternehmensgewinne in den letzten 30 Jahren von etwa 300 Milliarden Dollar im Jahr 1990 auf über 2.000 Milliarden Dollar 2018 gestiegen, sie haben sich also innerhalb einer Generation versiebenfacht. Die nominale Wirtschaftskraft habe sich im gleichen Zeitraum dagegen nur verdreifacht. Weit über die Hälfte dieser Gewinne, also über 1.000 Milliarden Dollar, fließen den oberen 1 % der Bevölkerung zu, und gut 90 % der Unternehmensgewinne oder etwa 1.800 Milliarden Dollar an die oberen 10 % der Bevölkerung als den Eigentümern der Unternehmen. –
Dabei muss man bedenken, dass diese ungeheuren Gewinne stets auf Kosten der im Verhältnis unterbezahlten Arbeitnehmer zustande kommen, die auf diese Weise wie Sklaven ausgebeutet werden, ohne die die Gewinne aber gar nicht möglich wären (siehe dazu hier).
Was machen die Reichen mit dem vielen, ihnen ständig zufließenden Geld, das sie ja gar nicht alles für Konsum ausgeben können? Sie legen es wieder festverzinslich oder in Unternehmensaktien, Immobilien oder Investmentfonds gewinnbringend an, so dass sich die leistungslosen Zuströme weiter erhöhen – und damit zugleich ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht.

c) Ungleichverteilung und Machtkonzentration
Durch die täglichen Flüsse leistungslosen Einkommens muss die Umverteilung wie durch ein Naturgesetz immer stärker zunehmen. Und fast überall auf der Welt nahm seit 1980 die Ungleichverteilung sowohl der Einkommen als auch der Vermögen deutlich zu. „So sind 8 Männer derzeit etwa so reich wie 3,5 Milliarden Menschen zusammen, die reichsten 1% der Erdbevölkerung sind etwa so reich wie die restlichen 99% zusammen.“

Durch die Umverteilungsmechanismen entsteht eine enorme Machtanhäufung. „Laut einer Studie der ETH Zürich von 2011 werden 40 % des weltweiten Unternehmenswertes von lediglich 147 international agierenden Konzernen gehalten, was wegen vielfacher Eigentumsverschachtelungen weitgehend unsichtbar bleibt. So heißt es in der Studie: ´Das bedeutet, dass die Netzwerkkontrolle sehr viel ungleicher verteilt ist als das Vermögen. Konkret besitzen die Akteure an der Spitze eine Kontrollmacht, die zehn Mal so groß ist wie aufgrund ihres Vermögens erwartet werden könnte.´ Einer der drei Autoren der ETH-Studie, James Glattfelder, ergänzt in einer Untersuchung 2012: ´Es zeigt sich, dass 730 Top-Aktionäre in der Lage sind, 80% der Umsätze aller transnationalen Unternehmen zu kontrollieren.´“ – Eine einzigartige Machtkonzentration im Wirtschaftsleben und damit in der Gesellschaft, d.h. speziell in der Politik, die immer mehr von diesen kapitalistischen Machthabern abhängig geworden ist (siehe dazu hier).

d) Überkapazitäten
Es lässt sich weltweit beobachten, dass das in den letzten 40 Jahren exponentiell wachsende Kapitalangebot die Zinsen immer mehr gedrückt und auf der Suche nach rentablen Anlagen zu hohen Investitionen in Sachanlagen aller Art geführt hat. Dadurch kam es überall zu krebsartigen Überinvestitionen in praktisch allen Arten von Anlageobjekten: Unternehmensanteilen, Immobilien, Rohstoffen, Nahrungsmitteln, Gold und vor allem Produktionsanlagen wie Maschinen, Produktionsgebäuden und Infrastrukturanlagen.
Mit diesem stilisierten Wachstum, so Chr. Kreiß, seien die Masseneinkommen und damit die Massenkaufkraft nicht mitgekommen, so dass sich zwischen Angebot und Nachfrage eine  wachsende Lücke aufgetan habe.

Diese wurde zum großen Teil dadurch geschlossen, dass die Massen vielfach über Kredite gekauft haben. „In den Industrienationen erhöhte sich die reale, inflationsbereinigte Verschuldung der privaten Haushalte von 1980 bis 2010 auf das Sechsfache. (…) So entstand ein auf Pump und damit auf Sand gebautes Wirtschaftswachstum. Zur Befriedigung der (realen) Massennachfrage würde eine (Produktions-) Kapazität von etwa 63 % ausreichen. (…) Etwa zwei von fünf Produktionsanlagen, Hotels, Restaurants usw. brauchen wir nicht und dürften in den kommenden Jahren stillgelegt werden. Was das für Arbeitslosigkeit und soziale Entwicklung bedeutet, kann man nur erahnen.“

Es handelt sich also um ein krebsartiges Wachstum. Riesige leistungslose Einkommen fließen von allen zu wenigen Reichen. Diese können das viele Geld gar nicht ausgeben und suchen nach immer neuen Investitions-Möglichkeiten für Produkte und Dienstleistungen, die niemand wirklich braucht oder sich die meisten nicht leisten können. Trotzdem wird mit riesigem Werbeaufwand und Kredit der Konsum künstlich angeheizt. Dies bedeutet krebsartige Wucherungen im sozialen Organismus. „Wir stehen heute ökonomisch wieder vor einer solch gefährlichen Situation wie 1914 oder 1929.“

 „Eine Ökonomie, die auf Basis der beiden Axiome Zinseszins und ungehinderte Eigentumsanhäufung arbeitet, wird über die geschilderten Prozesse der Ungleichverteilung, Überinvestition, Überschuldung, Machtkonzentration und Krebsprozesse automatisch nach etwa drei Generationen einen unhaltbaren Zustand von Überkapazitäten herbeiführen, der bereinigt werden muss.“  Dafür „gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten: Wirtschaftsdepression, Bürgerkrieg oder Krieg. …
Dabei sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass es nicht nur Krisengewinner, sondern immer auch Kriegsgewinner gibt. So verdoppelten sich die Unternehmensgewinne in den USA von 1939 bis 1944. … Nicht für alle bedeutet Krieg Elend, Tod und Verzweiflung. Es gibt immer auch einige wenige, oft aber sehr mächtige und einflussreiche Gewinner. Sie haben großes Interesse am Krieg.“ (S. 65)

In allen drei Fällen der Bereinigung kommt es oft zu Zuständen, in denen das Ende der Menschlichkeit gekommen zu sein scheint und Notstands-, Kriegsgesetzgebung, Unfreiheit, Zwang, Verheerungen und Verzweiflung regieren.
Und das ist genau das, was Mephistopheles will: Die Menschen in Not, Elend und Chaos stürzen, sie ihrer Arbeitsfrüchte und vor allem ihrer Freiheit und Menschenwürde, unserer höchsten Güter, berauben. Die beiden Axiome Zinseszins und unbegrenztes Vermögenswachstum, die in den Wirtschaftswissenschaften ständig gepredigt werden, führen also nicht nur zu unethischen, egoistischen und asozialen Entwicklungen, sondern … sind brandgefährlich. Kurz: Es sind in Mephistos Augen wundervolle Axiome.“ –

Mephisto

Viele werden aus ihrer materialistischen Weltanschauung bestreiten, dass es Mephisto überhaupt gebe, genauso wenig wie Gott, so dass das Ganze müßige Spekulation sei. Christian Kreiß schreibt, zu Analysezwecken spiele es keine Rolle, ob man Mephisto als reale Wesenheit ansieht oder davon ausgehe, dass solche negativen Kräfte im Menschen selbst dahin wirken, die Wirtschafts- und Gesellschaftsregeln zu machen. Ihm gehe es darum, über die heute üblichen Analyseansätze hinaus eine zusätzliche Perspektive einzuführen, aus der sich erst manches erklären lasse.

So richtig das einerseits ist, bin ich doch davon überzeugt, dass Mephisto oder überhaupt die Kräfte des Bösen als reale geistige Wesen zu begreifen, ungeheuer wichtig ist. Denn sich über sie in Illusionen zu befinden, bedeutet, nicht in der vollen Wirklichkeit zu leben, und das Wirken des Bösen, wie es sich durch die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse geltend macht, nicht voll erfassen zu können. Darüber wird noch zu sprechen sein.

Das Thema wird fortgesetzt.
—————————————-
1   Christian Kreiß: Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft, Hamburg 2019

88 Kommentare zu „Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft“

  1. Kurz gesagt: Marx hatte recht! Aber das wäre zu kurz gedacht. Wenn es denn so wäre wie Marx geschrieben hatte (Das Kapital), dann hätte morgen die DDR ihren 71. Geburtstag. Daran zu denken, schaudert es mich!

    1. Auch wenn ich pro P.tin eingestellt bin, so geben mir seine Äußerungen zur s.zialistischen/k.mmunistischen Ideologie im Zusammenhang mit den D.mokraten in den USA zu denken. – Dass diese Ideologie/n in der Realität nichts taugen haben wir ja in der Vergangenheit der ehemaligen UD.SR und DDR gesehen und sehen wir noch heute in solchen Regimen – man braucht nur nach Nordkorea zu schauen.

      https://www.anti-spiegel.ru/2020/putin-im-o-ton-darueber-welcher-us-praesidentschaftskandidat-ihm-lieber-waere/

      Andererseits hat sich P.tin bislang immer fair verhalten und ich meine, dass wir ihm zu verdanken haben, dass wir noch nicht zu at.marem/at.marer Schutt und Asche verarbeitet wurden.

      Was wiederum Polen reitet hinsichtlich seiner Aktion gegen North Stream 2, worauf ganz Kerneuropa angewiesen ist, kann ich mir nur denken bzw. wer da wieder im Hintergrund die Strippen zieht:

      https://www.epochtimes.de/politik/ausland/polen-verhaengt-milliarden-bussgeld-gegen-gazprom-wegen-nord-stream-2-a3351760.html

  2. Zu diesem komplexen Thema ist es schwierig einen Kommentar verständlich zu verfassen; er würde den Rahmen eines Kommentars sprengen.

    Deshalb nur soviel:
    Kreiß gehört zu den progressiven Wirtschaftswissenschaftlern unseres Fachs, der sich seit Jahren mit der Zinsproblematik und den sozialen Auswirkungen beschäftigt. Er ist also eher ein Sozioökonom. Dieser Ansatz verfolgt die Einbindung soziologischer Vorgänge in die Volkswirtschaft.

    Dadurch wird erklärbar, warum er als Verursacher von Verwerfungen und egoistischem Verhalten den Zinseszins ausmacht, der in Wahrheit nur die Wirkung des „Teufels“ Urzins ist. Das wird der nächste Schritt seines Denkens werden wenn er erkennt, dass die ungerechtfertigte Verteilung nicht die Folge des Zinseszins ist; er ist nur der Turbolader des Motors – Zins -. Es würde sich also gar nichts ändern. Nur die Zeit bis zum nächsten Zusammenbruch würde verlängert.

    Jesus von Nazareth sagte nicht von ungefähr, dass das Verleihen von Geld zinsfrei erfolgen muss. Schon Moses verlangte es. Während bei Moses der Grund das Unwissen über die Ursache der Zusammenbrüche war, denn ein Zinsverbot ohne Umlaufsicherung führt in die Kreditkontraktion weil die Geld-Besitzer streiken, sodass eine (modern ausgedrückt) Kreditkonstraktion zum Zusammenbruch führen muss, wie seinerzeit bei den Esäern. Der größte begnadete Mystiker aller Zeiten Jesus von Nazareth lieferte das Rezept gleich mit (Bergpredigt nicht esoterisch, sondern korrekt praktisch unter Berücksichtigung von Logik und Metaphorik verstanden). Es versteht nach 4.000 Jahren Zinswirtschaft und Verschleierung der Botschaft nur (fast) niemand mehr. Auch Kreis (noch) nicht.

    Silvio Gesell der bereits vor 100 Jahren einen Vorschlag für ein zinsfreies System mit Umlauf gesichertem Geld erarbeitete, das freilich für heutige Verhältnisse angepasst werden müsste, sprach davon, dass jedes System nicht etwa von Natur aus gegeben, sondern Menschen gemacht ist. Hatte er eine Jesus Erleuchtung? Wir müssen nur der Natur der Dinge auf die Finger schauen. Jesus von Nazareth hat nichts anderes gemacht als er feststellte, dass die Pharisäer den Hunden gleichen, die auf der Futterkrippe der Rinder liegen und sie weder selbst fressen, noch die Rinder fressen lassen. Nichts anderes als das, was Kreiß oben kritisiert. Nur ist die Ansammlung von leistungslosem Einkommen nicht auf den Zinseszins, sondern auf den Urzins zurückzuführen.

    Wir müssen uns die tatsächliche Entwicklung der letzten 4.000 Jahre frei von religiöser Vernebelung wieder auf den Schirm holen und mit dem heutigen Kenntnisstand dieses dual aufgebauten Universums erkennen, dass nicht die Dualität abgeschafft werden soll oder überhaupt kann, sondern VERSTANDEN werden muss. Denn Dualität, z.B. Verkäufer und Käufer, Neutrino und Anti-Neutrino, Sympathikus oder Parasympathikus sind keine Gegensätze sondern existentielle Grundbausteine des Lebens, die wir als PARTNERPRINZIP lernen müssen zu verstehen UND ZU NUTZEN. Dann ist die Dualität, die gegensätzliche Bewegung und Entwicklung als Partnerprinzip der Natur erst möglich macht, zwar nicht aufgehoben – die gibt es nur in absoluter Ruhe nach dem irdischen Ableben – , das Verstehen nach dem (religionsfreien) Jesus-Konzept wäre aber dann der so lang erwartete große Paradigmenwechsel, in dem auf die Wirtschaft bezogen aus vordergründig unterschiedlichen Interessen ein gemeinsames Ziel von Käufer und Verkäufer als Partner und nicht etwa Gegnern ensteht.

    1. Das stimmt schon alles für sich genommen allem Anschein nach. Aber diese Betrachtungsweise der Gesellianer allein bringt nicht die Lösung: erst die Gliederung des sozialen Organismus in seine seit der französischen Revolution verkündeten Prinzipien der Gleichheit (vor dem Recht!), der Brüderlichkeit oder Gegenseitigkeit (im Wirtschaftsleben!) und der Freiheit (im Geistesleben, wozu allerdings jede menschliche Arbeit zählt!) wird es bringen. Aber dazu gehört (kindliches) vorurteilsloses Denken, auch als gesunder Menschenverstand bekannt. Das wird uns aber in unserem staatlich vergewaltetetn Bildungswesen systematisch abgewöhnt.Gerhardus Lang Bad Boll

    2. Es gab im Spätmittelalter – in Zeiten der Gotik – einen schönen Brauch: das Geld wurde entwertet, wenn der Kaiser starb. So gab es immer einen Grund, Geld auszugeben und die Wirtschaft florieren zu lassen, während der Zins keine Chance hatte. Mit dem neue Kaiser kam auch das neue Geld. Hierzu gab es auch Variationen (also: unabhängig vom Tod des Kaisers), z.B. die, daß innerhalb einer festgelegten Frist bestimmte Münzen in Gültigkeit waren, dann entwertet und anschließend neue Münzen geprägt wurden.

    3. Zuerst, um mir nicht die Schlusspointe zu versauen, eine Frage: Darf ich diesen Kommentar ganz oder in Teilen ggf. in meinem Blog zitieren und auf ihn verweisen?

      Nun, wer Jesus von Nazareth für einen „Mystiker“ hält, befindet sich immer noch auf dem Holzeg, auch wenn einiges, das in dem Kommentar angesprochen wird, grob in die richtige Richtung weist.
      Die Wahrheit ist nur Wahrheit, wenn sie vollständig und ohne den geringsten Denkfehler ist.

      Die niederträchtige (Um)Dichtung der Bergpredigt eignet sich nicht, die wahre Lehre Jesu verstehen zu können und führt nur zu Mißdeutungen, was wohl auch so beabsichtigt war.
      Die wahre Bedeutung findet sich im Thomas-Evangelium und weiteren Teilen der Schriften von Nag Hammadi, aber Details würden hier zu weit führen:

      Klicke, um auf Thomas-Evangelium.pdf zuzugreifen

      Jesus war ohne Zweifel erleuchtet. Heute kann man sogar wissen, was das bedeutet:

      Klicke, um auf aue.pdf zuzugreifen


      Philippus-Evangelium, Spruch 21:
      „Diejenigen, die sagen: „Der Herr ist zuerst gestorben und dann auferstanden“, sind im Irrtum. Denn er ist zuerst auferstanden und dann gestorben. Wenn jemand nicht zuerst die Auferstehung erwirbt, wird er sterben. “

      Vom Herausklettern des leibhaftigen Jesus aus seinem Grab kann man sich also verabschieden. Nicht jedoch vom Konzept der Wiedergeburt:
      Thomas-Evangelium, Logion 108: „Jesus sagte: ‚Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.‘ “
      Von seinem Mund getrunken (seine Lehre vollständig entschlüsselt und verstanden) hat Stefan Wehmeier:
      https://www.deweles.de/intro.html

  3. ein sehr guter artikel!
    ergänzung:
    es ist schon mal ein systemfehler, dass das geld privaten organisationen und personen eigentumsrechtlich, gehört und nicht dem volke ausschließlich, – auch keiner regierung etc.!
    jedes stück geld, welches das licht der welt erblickt, also neu gedruckt wird, ist automatisch und sofort mit einen zins belastet. damit wird die arbeitsleistung letztendlich zu einer schuld. das kann und darf so nicht in ordnung sein. das ist der nächste systemfehler!
    die steuer ist ein förderprogramm zur weiten wachtumsbeschleunigung bei unternehmen. ab einer bestimmten göße dürften keine steuervergünsigung, selbst bei vergößerung des betriebes mehr stattfinden

    1. Ja, die Geldschöpfung gehört in staatliche Hand. Das ist auch meine Meinung.
      Es sollte auch nicht mehr Geld im Umlauf sein, wie es Gegenwerte gibt, damit es seinem eigentlichen Zweck, dem Tausch und der Wertaufbewahrung, gerecht wird.

    2. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß diese Lösungen aus einer Zeit sind, die für die Zeit nicht gelten, die die Gloablisten anstreben – die Zeit der „Neuen Weltordnung“, des „Transhumanismus“ (Globalisten als „Übermenschen“, die anderen als „Untermenschen“- beide aber immerhin nicht mehr als „reine Menschen“, sondern die einen als „eingebildete Götter“ und die anderen als „maschinisierte Sklaven“). Anders gesagt: Die Globalisten können sagen: „Das, was wir tun, ist doch genau das, was ihr wollt!“ (Alf, 07.10,2020, 17:47). Sie können damit einverstanden sein und selbst dafür sorgen, daß der Zins verschwindet und vieles andere auch, denn es ändert am Machtgefüge nichts mehr, wenn dieser „Transhumanismus“ bereits Wirklichkeit und damit unumkehrbar geworden ist. Es müssen also zuerst die Globalisten verhaftet und anschließend bestraft werden.

      Dies nur zur Erinnerung.

  4. was wäre wenn, das geld aus allen zinseinnahmen aller banken den bürgern pro kopf, zugute käme?
    Vielleicht noch kombiniert mit einkommens- und vermögensobergrenzen!

    1. Bitte Kommentare in Zukunft nach den Regeln der Großschreibung von Hauptwörtern und am Beginne eines Satzes einhalten, wenn sie veröffentlicht werden sollen.

  5. ZITAT @ Johann Wolfgang von Goethe:
    „Ich bin der Geist der stets verneint!“

    Wenn wir Deutschen & der Rest der Welt, Johann Wolfgang von Goethe verstanden hätten – dann gäbe es keine unterirdisch blöden & respektlosen HASS-Filme wie: „Fack yu Göhte“ – sondern wir würden dem Alten Meister ein besseres Denkmal bauen!
    Aber die „linken“, also kriminellen Herrscher dieser Welt wußten immer – die reine LOGIK aus den Schulen & Universitäten zu verbannen – aus nacktem Selbstschutz. Denn „link“ war in meiner Jugend ja DAS Zauberwort für falsch, verlogen & kriminell! Und das Verb „türken“ stand für betrügen. Wir waren also keinesfalls besser, als Bora Dagtekin & Elyas M’Barek – was den jugendlichen Mißbrauch von Worten angeht.

    Wenn wir dem „Kapitalismus“ an den Kragen wollen – dann müssen wir ihn zuallererst verstehen – oder anders gefragt: „Kann Geld denn böse sein?“
    Klares NEIN! Weder Geld ist böse, noch sind Medikamente böse, nicht einmal Waffen können böse sein! Und auch die KÖRPER der Menschen können NICHT böse sein – DAS merken Sie spätestens auf dem Friedhof – wo ja die Körper der Menschen, nach dem Gebrauch, gesammelt & recycled werden . . .

    Es braucht also diesen „GEIST“, damit Leben, wie wir es kennen, überhaupt erst stattfinden kann! Und genau HIER beginnt das Problem mit dem „Geist“, der bei Goethe stets verneint!
    Auch das Wort „Geist“ wird mißbraucht & mißverstanden – und zwar so extrem – daß es John D. Rockefeller nur 100 Jahre NACH Johann Wolfgang von Goethe gelang, diesen GEIST aus der angeblich „modernen“ Medizin komplett zu verbannen, und die vielen tausenden Jahre der Entwicklungsgeschichte der Heilkunde & der Naturmedizin auszurotten!

    Gerade graben sie wieder 2.500 Jahre alte Mumien aus – die die damaligen Heilkundigen derart perfekt konservieren konnten – wie das weder das heutige Robert Koch Institut, noch die Charité, nicht einmal ansatzweise könnten. (…)

    Zurück zum „GEIST“!
    1910 gelang es John D. Rockefeller – diesen „Geist“ radikal aus der Schulmedizin zu verbannen – wie wir DANK @ Vivaldi aus dem „Flexner-Report“ wissen.
    1913 gelang es dem gleichen John D. Rockefeller diesen Geist ebenso radikal aus dem Geldwesen zu verbannen – denn 1913 fand auf Jeckyll Island in Georgia/USA und nur unweit der heutigen Georgia Guide Stones – ein denkwürdiges Ereignis statt: Die streng geheime Gründung der privaten FED (Federal Reserve Bank)
    https://www.pdfdrive.com/die-kreatur-von-jekyll-island-die-us-notenbank-federal-reserve-das-schrecklichste-ungeheuer-das-die-internationale-hochfinanz-je-schuf-e156945069.html

    WIE auch bei der vor 110 Jahren, duch kriminellen Vorsatz entgleisten Medizin – so sollte uns auch bei der AUFKLÄRUNG in dem nur drei (3) Jahre später entgleisten Geldwesen – der Grundsatz leiten, zuerst GENAU hinzuschauen, nach dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“
    In beiden Fällen fällt meine persönliche Diagnose identisch aus:
    Der „GEIST“ wurde beim „Tanz um das „goldene Kalb“ vorsätzlich „vergessen“ – und steht heute unmittelbar vor seiner endgültigen Ausrottung – wenn es also eine bedrohte SPEZIES gibt, dann ist das der „GEIST“, the „SPIRIT“, „ESPRIT“ bei den Franzosen, die „SEELE“ des Ganzen bei den Germanen, oder im Spitzensport das „MENTALE“.

    Nun war aber John D. Rockefeller nicht der erste skrupellose GANGSTER – der aus reinen PROFIT-Gründen – das Geldwesen & das Gesundheitswesen mit krimineller Energie unter seine Fittiche nahm, und als verantwortungslose „Nebenwirkung“ dabei in Kauf nahm, diese wichtigen Gebiete für das Überleben der Menschheit zu zerstören . . .
    Bereits im Jahre 325 NACH JESUS von NAZARETH – verbannte die KIRCHE, als erste wichtige Institution auf dieser Erde, den „GEIST“- das war beim Konzil von NICÄA, wo genau DIESE BASIS-LEHRE über das Leben auf diesem Planeten & die ewige Wiedergeburt des „GEISTES“, aus der BIBEL entfernt wurde.

    PSYCHOPATHEN haben ANGST vor diesem unsterblichen „GEIST“ – und wir haben ANGST vor PSYCHOPATHEN – aber unsere ANGST ist unlogisch, denn diese kriminellsten aller Kriminellen, sind in Wahrheit feige „Angsthasen“, die ihre Tage & Nächte mit TARNUNG, TARNUNG & TARNUNG verbringen & sich dennoch aufgrund ihrer permanenten LÜGEN & BETRÜGEREIEN immer, immer & immer wieder aufklären & entdecken lassen.

    Und Aufklärung & Heilung dieser uralten Verbrechen gegen die Menschlichkeit – allen voran die Verbrechen der Psychopathen in unseren angeblich „CHRIST“-lichen Kirchen – lassen sich nicht zuletzt auch durch die derzeitigen, offen sichtbaren Corona-Lügen & Corona-Verbrechen, eine nach dem anderen aufdecken & endlich heilen, indem wir nicht die „Kirche zurück in’s Dorf bringen“, sondern den „GEIST zurück in die Kirche“, den „GEIST zurück in die Medizin“, und den „GEIST zurück in das Geld“ bringen!

    1. @KBM

      Ein runder und schlüssiger Kommentar. Ich darf ergänzen, dass das Gegeneinander weder erst seit Rockefeller, noch seit Entstehen der Bibel Grundlage dieser Fehlsichtigkeit ist. Es ist das Zurückbehaltungsrecht des Eigners seit Beginn der Sesshaftwerdung und Vorratshaltung. Das ist die eigentliche Verbannung aus dem Paradies, dessen Beschreibung wir esoterisch verdreht, jedoch metaphorisch verstehbar, in der Bibel als naive Adam und Eva Geschichte vorgekaut bekommen.

      Diese Schnittstelle bzw dieser Paradigmenwechsel ist von den Menschen bis heute nicht verstanden worden, denn die Wirkungen dieses Zurückbehaltungsrecht von gehorteten Waren war neu und unverstanden. Heute nennen wir es Termingeschäft.

      Während sich unsere Vorfahren noch Gedanken über die Fehler im Zusammenleben machten und diese Gedanken und Ideen zunächst mündlich und später schriftlich hinterließen weil sie einfach keine Lösung fanden, machen wir uns heute erst gar nicht mehr die Mühe darüber nachzudenken, ob dieser Zyklus von Zerstörung und Wiederaufbau unnatürlich sein könnte. Wir haben einfach vergessen, dass Moses (oder wie immer diese Gruppe oder Person hieß) verzweifelt versuchte, diese Problematik im neu entstadenen Privatkapitalismus mit Regeln unter einem erfundenen Gott EL (geklaut aus Mesopotamien) zu beseitigen. Deshalb hat er neben einem Zinsverbot allerlei religiösen Hokuspokus vom monotheistischen Gott übermitteln lassen. Die Verteilung der Äcker auf Familien der 12 Stämme, das Ruhen der Äcker, das Jubeljahr usw. sind nur wenige Beispiele, um die Wirkung des Zinses zu mildern.

      Bei Interesse daran unser Erbe näher kennen zu lernen, einmal das im Netz kostenlos zur Verfügung stehende Buch von Prof. Gustav Ruhland lesen, der für Bismarck die historische Wirtschaftsform im Nahen Osten analysieren sollte:
      http://vergessene-buecher.de/band1/bd1-s207bis248.html#mos_grundsaetze

      Es vergingen 1.200 Jahre und die ursprünglich verzweifelte Suche der Moses-Gruppe nach einer Lösung war längst in Vergessenheit geraten. Die Menschen, auch die Führer, hatten sich an diese neue Form des Zusammenlebens und des Gegeneinanders gewöhnt. Irgendwann begannen die Fälschungen der überlieferten Anordnungen (z.B. zwei Schöpfungsgeschichten). Die von den Führern gewünschte Verwirrung wurde auf die Spitze getrieben.

      Dann kam Jesus von Nazareth und sagte: „Die Pharisäer und Schriftgelehrten haben die Schlüssel der Erkenntnis empfangen und haben sie versteckt. Selbst sind sie nicht hinein gegangen, aber sie ließen auch nicht hineingehen, die hineingehen wollten.“ (Übersetzung nach Konrad Dietzfelbinger).

      Der Mensch ist ein duales Wesen, wie alles in diesem Universum dual geordnet ist. Nur sprechen wir außerhalb des Menschen von Polarität ohne die es diese Welt nicht gäbe, denn sie hält alles in Bewegung. Der Mensch liebt und hasst, er ist egoistisch und altruistisch. Um seine zerstörerische Wirkung zu mildern, hatte Moses noch Unterdrückung und Zwang in der Hoffnung eingeführt, dass das System nicht zusammenklappt. Spätere Generationen haben dies vergessen und fielen zurück in die Sucht nach Macht. Hätten Sie damals verstanden, dass es nur das VERSTEHEN der universalen Zusammenhänge braucht, um die beiden Gegensätze zu managen und zum Partnerprinzip zu machen, wie es die Polarität der Natur vormacht, hätten wir uns viel ersparen können. Denn richtig verstanden, kann der individuelle Nutzen (nicht Egoismus) dann den höchsten Grad erreichen, wenn der Gemeinnutz zur Triebfeder des Handelns wird. Das hat Jesus von Nazareth mit seinem Konzept und der vernebelnd uminterpretierten Berg- bzw Feldpredigt und den überlieferten Evangelien verfolgt.

      Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass wir bereits an diesem Punkt des Verstehens angekommen sind. Denn selbst Agnostiker sind derart religiös verblendet, dass sie nicht imstande sind die Botschaften, die immer wieder von „Gesandten“ auftauchen, zu erkennen. Sie WISSEN es eben nicht besser und schließen sich anderen Religionsführern an, statt in sich hineinzuhören.

      1. ZITAT @ Hubi Stendahl:
        Daß Sie meinen Kommentar als „rund & schlüssig“ erkennen – das ehrt SIE!
        Daß Sie dann aber über’s Ziel hinausschießen – und MEINEN Kommentar mit Ihren Ideen, die ich leider NICHT verstehe, zu ergänzen versuchen – DAS verbitte ich mir, JETZT & für alle Zeit!

        Zur Erklärung:
        Ich lese – besser überfliege alle Ihre Kommentare – mit denen ich oft wenig bis nichts anfangen kann, aber gelegentlich Ihre genialen Gedankengänge überaus schätze.

        Machen SIE Ihre Kommentare einfach EINFACH – so daß einfache Geister wie ich, auch eine Chance haben, SIE zu verstehen – dann will ich gerne IHREM Fan-Club beitreten, und beim Palavern mitreden.

    2. Jeckyll Island – Wieso kommt mir da unwillkürlich der Film „Dr. Jeckyll und Mr. Hyde“ in den Sinn?

      Übrigens: Den Namen Jeckyll kann man auf Jack Ill (Jack=Jakob, der Verwegene & ill=krank) zurückführen.

  6. Es gibt sehr wenige Bücher die das Übel des Wuchers genau beschreiben. Unsere Finanzexperten- und sogenannte Wirtschaftswissenschaftler werden doch nicht den Ast absägen von dem sie sich ernähren. Die kann man getrost ausblenden.
    Wo sucht man? Bei den Truthseekern, wo sonst. Stephen Mitford Goodson, ehemaliger südafrikanischer Zentralbanker, mittlerweile verstorben, hat das Buch „Die Geschichte der Zentralbanken und die Versklavung der Menschheit“ vor ein paar Jahren herausgebracht. Das Buch hat im Ausland ein wenig Aufsehen erregt – bei dem Titel durchaus verständlich. In Deutschland ist es im Mainstreambuchhandel nicht erhältlich, aber man kann wenn man will es durchaus erwerben. Er untersucht nicht nur die Wurzel des Übels, sondern gibt auch Lösungsvorschläge, was das Buch so interessant macht.
    Ein anderer ist ein deutscher Theologe, der eine Wissenschaft daraus gemacht hat, aber auf den ich nicht weiter eingehen möchte. Nur soiel, jener erläutert nicht nur das Schuldgeldsystem, darüber hinaus auch die Staatsschuldenkrise, die natürlich auch den Wucher beinhaltet und so einiges Mehr, worüber sich Viele nicht bewusst sind und für die Allgemeinheit sehr gefährlich ist.

    Wenn man sich über die diabolischen Auswirkungen des Wuchers tatsächlich im Klaren sein sollte, empfehle ich diese Lektüre:

    https://henrymakow.com/deutsche/2020/09/03/dieser-brief-von-jacob-r-gibt-es-eine-grenze-fur-die-us-verschuldung/

    Der Brief von Jacob R (natürlich ist er es nicht, hätte aber sein können – so unglaublich gut ist der Brief geschrieben) ist eine Antwort eines Kommentators auf Henry’s Artikel „Ob es eine US-Schuldengrenze gibt“.
    Selbstverständlich gibt es keine Grenze in einem Fiat-System.

    Viel Spaß beim Lesen mit Jacob R!

  7. Verkaufen wir, was wir haben und geben davon den Armen Almosen, machen wir uns Geldbeutel, die nicht altern, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo sich kein Dieb naht, und den keine Motten fressen.

    Was hilft gegen Motten ? Lavendel. Diebe kommen gar nicht erst so hoch, wie der Himmel ist, den wir meinen, und von unserem wahren Schatz, der niemals abnimmt, wissen die nicht. Und Geldbeutel, die niemals altern, besingt Karel Gott durch „Für immer jung“.
    Die bleiben uns, nachdem wir Almosen den Armen gegeben haben, um Gott die Ehre zu erweisen, die Gott gebührt.

    Der grösste Trick des Mephisto ist, vorzugaukeln, es gebe ihn gar nicht. ZERO. NULL.
    Leute, die so schmalspurig denken, haben noch nicht durch leidvolle Erfahrung etwas lernen müssen. Es sind die Opfer des katholischen Klerus, aber da sie geistig meilenweit entfernt von Religiösem und Spirituellem sind, sind sie Marxisten geworden, und sie ahnen nur noch nicht, dass der Vater des Marxismus der katholische Klerus ist.
    Der hat seit langer langer Zeit schon den Geist abgeschafft, indem er den Universitäten verbot, vom Geist zu sprechen und sich selber das alleinige Recht vorbehielt, vom Geist zu sprechen. Luther hielt sich nicht dran, und ein Gewitter half ihm.
    Wer sich „brav“ dran hält, sind Marxisten, die Kinder schon im Mutterleib töten und abstreiten, dass jemand selbst der Vater ist. Das sind Materialisten. Mater = Mutter.
    Von Vaterschaft wollen die nichts wissen. Deswegen Abtreibungen ohne Ende.
    Was sich wütend gegeneinander öffentlich positioniert, Kath. Klerus gegen linke Materialisten, Marxisten, sind zwei Kinder ein und desselben Vaters.
    Wer ahnt denn, wer dieser Vater ist ?

    1. @Michael

      Meine Ahnung ist, daß Sie den meinen, den Christus als Vater der Lüge bezeichnete.

      1. @ Till Aussenspiegel: „Vater der Lüge“

        Ja, genau dieser Mephisto ist gemeint. Ich und der Vater sind eins, spricht Christus, um jedes menschliche Individuum frei zu machen vom Vater der Lüge.
        Jesaja 55: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege spricht der Herr…“

        Zur Zeit des Alten Testamentes war das Ichbewusstsein den Initiaten des Mose vorbehalten, und dem Wir des Volkes blieb noch der Weg hinein in die Mysterienschulen verwehrt, wie kleinen Kindern der Zugang zu bestimmten Räumen noch verwehrt bleibt.
        Das hörte auf, als ein Tempelvorhang zerriss.

  8. Der einzige Weg, diese „Schulden“ aus der Welt zu schaffen, ist sie zu stornieren, sie für nichtig zu erklären – kein „Schulden“-Schnitt, sonderen eine „Schulden“ – Streichung und zwar komplett.

    Dieses sogenannte „Fiatgeld“, das ich LUFT-GELD nenne, was aber noch treffender in Wahrheit NICHT-Geld ist – also existenzlos ist, wurde ohne eine wertschaffende bzw. tatsächliche Leistung per Computerknopfdruck in die Welt gesetzt ohne wirklich erwirtschaftet, verdient worden zu sein – ohne dass ihm ein Gegenwert gegenübersteht, ohne dass es aus einer echten Wertschöpfung durch die Realwirtschaft entstanden wäre.
    Es ist SCHEIN-Geld im Sinne von „nur scheinbares Geld“, nicht wirklich existent.

    Zu welchem Zweck es von den E.ITEN als solches Luftgeld/Nichtgeld ohne Wert in die Welt gesetzt wurde, dürfte uns allen mittlerweile hier klar sein.
    Es kann aber genauso gut per Knopfdruck nun wieder storniert, gelöscht werden – weil es eben nur illusionär ist.
    Da es nur Täuschungsgeld ist, können alle auf dieser Basis erzeugten Luft-Schulden/Nicht-Schulden ebenso sofort storniert/gelöscht werden – denn von NICHTS kommt auch NICHTS. – Von NICHT-Geld können keine ECHTEN Schulden entstehen – diese angeblichen „Schulden“ sind ebenso NICHTS wie dieses Täuschungsgeld in Wahrheit NICHTS ist.

    Würden sie nun sofort storniert/gelöscht, wäre nur der Status Quo VOR dieser Täuschung wiederhergestellt – nur die aus dieser Täuschung entstandenen Folgeschäden wären dann mittels der Rückkehr zu einem echten wahren Geldverkehr in einer dem Menschen dienenden Realwirtschaft mit echten Geld/Zahlungsmittel zu beseitigen bzw. zu heilen – aber das wäre dann durchaus mit gesunden Heilungsmaßnahmen im entsprechenden geheilten Bewusstsein zu schaffen.

    Würden jetzt alle in dieser „Schein-Verschuldung“ und vermeintlich von dadurch von dieser E.ITE abhängigen Regierungen sich in diesem Wissen und Bewusstsein zusammentun und zusammen legitim diese Luftschulden/ Nichtschulden stornieren mit genau dieser Argumentation, würde dieses ganze Kartenhaus der E.ITE zusammenbrechen.
    Auch müssten alle Regierung zusammen nebst allen M.lit.r- und P.lizeikräften sich deren Diktat verweigern – was wollten sie tun ohne all diese Kräfte, die bislang die Dr.cksarbeit für sie erledig(t)en?

    Es braucht das Bewusstsein, dass das ganze All ein einziges lebendiges Wesen ist, das in sich gespalten ist und diese Spaltung kann nur durch kollektive wie individuelle Heilung des gespaltenen Bewusstseins durch Bewusstwerdung dessen erfolgen.
    Die Polarität, die Dualität ist eine Spaltung im Bewusstsein des ALL-EINEN – ist dies geheilt, endet der Kampf des ALL-EINEN mit sich selbst und es ist von da an in FRIEDEN mit sich selbst.

    1. @Atar ….. Es ist SCHEIN-Geld im Sinne von „nur scheinbares Geld“, nicht wirklich existent.

      Ja so was hört und sieht man oft….. interessant, denn mit diesem angeblichen „Nichtgeld“ kann man Lebensmittel, Industrie-und Luxusgüter kaufen.
      Und wenn die Behauptung „Nichtgeld „stimmt, wie so regt man sich dann über die Geldbergbesitzer auf….. und wieso macht eine Guthabenkrise derart viele Ungerechtigkeiten, wie wir sie heut zu tage, zu sehen bekommen.
      Gesellschaftlich / politisch wären allerdings die meissten Probleme des Kreditgeldsystems relativ einfach zu lösen:

      1. Weg von den Reaganomics und dem Thatcherismus

      2. Der Spekulationszirkus ist unverzüglich zu beenden. In anderen Worten, in einem der Wirtschaft dienenden Kreditgeldsystem gehört dies verboten. Eventuell kann man darüber nachdenken, für den Markt der Finanzprodukte ein eigenes Banksystem auf zu ziehen…. welches jedoch strikt getrennt vom KGS zu unterhalten ist und die Konvertierung von Spekulationsgeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten bis aufs Detail genau geregelt ist… auf alle Fälle so, das es dem KGS nicht Schaden zugügt.

      3. Ein KGS verträgt kein horten. Denn durch das Horten werden dem KGS Kreditgeldeinheiten entzogen, welche anderen Kretitgeldteilnehmern die erfüllungen ihrer Kreditverträge erschwert bis unmögich macht. Dies macht es notwenig, neben dem KGS ein eigenständiges und strikt vom KGS getrenntes Spargeldsystem zu entwickeln. Auch hier wieder: die Konvertierung von Spargeldeinheiten zu Kreditgeldeinheiten müssen bis aufs Detail genau geregelt sein… auf alle Fälle so, das es dem KGS nicht Schaden zugügt.

      4. Eine Kapitalisierung von Zins auf Guthaben, gehören sofort verboten und zwar ohne Ausnahme. Zinserträge sind vom Ursprungsbetrag getrennt zu verbuchen (zum Beispiel Zinskonto zu XXX) und dürfen nicht weiter verzinst werden. Dies würde ein sofortiger Stop des Zinseszins bedeuten. Wer nicht weiß, was Kapitalisierung bedeutet, kann sich hier informieren

      5. Erbschaften gehören gedeckelt…. Was jedoch nicht heißen soll, das Guthaben resozialisiert werden. Alle Guthaben aus Erbschaften die zum Beispiel die Deckelungshöhe von 5 Millionen Kreditgeldeinheiten übersteigen, und keinen realen Mehrwert für die Gesellschaften bringen, werden vernichtet.
      Das hätte neben dem Gerechtigkeit, gleiche Chancen für alle, auch noch den Vorteil, dass in der Höhe der vernichteten Guthaben, auch die gleiche Höhe an Schulden vernichtet würde….. In anderen Worten, die Staatsschuldenkrise würde effektiv bekämpft und nicht sozialisiert wie heute. In Wahrheit gibt es ja gar keine Staatsschuldenkrise, sondern wir haben eine Guthabenkrise.
      Denn: des einen Geldberge sind des anderen Schuldenberge

      1. @dragaonordestino

        Es handelt sich bei diesem scheinbaren Geld, dem Luftgeld, nicht um das in einer gesunden Realwirtschaft durch Wertschöpfung entstandene, erwirtschaftete Geld, dem ein realer Gegenwart gegenübersteht.
        Es geht um das künstlich per Computerknopfdruck oder auch per Druckerpresse einfach gedruckte und in Umlauf gebrachte Falschgeld – denn es ist wie Falschgeld.

        Stell‘ Dir/stellen Sie sich einen Kriminellen vor, der in seinem Keller mit einer Druckerpresse einfach Falschgeld druckt und es dann verleiht an Leute, die „Kredit“ benötigen. – Er verleiht einfach dieses Falschgeld als echtes Geld und bekommt dafür von seinen „Kreditnehmer“ echtes Geld zurück + zusätzlichem echten Geld als Zinsen.
        Nicht anders läuft das mit diesem sogenannten „Fiatgeld“. – Die bekommen echtes Geld/Vermögen für ihr Falschgeld – es ist nach meiner Vermutung – sage ich vorsichtshalber – nichts anderes als ein riesen Betrug – legalisierten Diebstahl könnte man es auch nennen.

        An diesem Beispiel können Sie es vielleicht verstehen. – Die Wahrheit ist immer einfach und auch die ganze Finanzwirtschaft ist nur so verkompliziert, damit die Leute sie nicht verstehen und so einfach(er) besch.ss.n werden können – auf deutsch gesagt. – Ist mit dem Steuersystem nicht anders.
        Wenn man aber das ganze komplizierte Drumherum wegnimmt und die Angelegenheit auf die grundlegende Einfachheit herunterbricht, dann wird klar, was da gespielt wird.

        Ich habe geschrieben was die Lösung wäre. – Was hast Du/haben Sie für einen Vorschlag?

      2. @ dragaonordestino
        Zitat:
        „1. Weg von den Reaganomics und dem Thatcherismus“
        Dementgegen stimme ich @ Urchrist – vom 1.10.2020, 11:20 Uhr zu:
        “ 1) Gegen etwas zu sein, ist ja keine aktive Alternative. Insofern halte ich Ihre Frage für falsch gestellt oder nicht richtig durchdacht.“

        Die weiteren Punkte / Verbesserungsvorschläge von Ihnen sind ein Erziehungsschnitt an einem Baum, der ansonsten für gesund gehalten wird (hier von Ihnen). Beim Lesen des Artikels von Herrn Ludwig, der der – ueberragenden – Qualität eines Doktor Sauerbruchs gleichkommt, fiel mir auf, dass der Baum des Geldes (des Kapitalismus) sehr sehr krank ist und Mephistopheles in ihm haust, dem „Genug, kann nie genügen!“ implementiert ist, gleichwohl mit welchen
        -ismen er das Denken verwirrt und zusehends vergiftet, bis sich das „System“ nur noch in einen Virus von Wirrologen rettet.
        = Es braucht wirklich umfassende Heilung, wofür die Anamnese der Kommentatoren vor Ihnen, mir als brillant vorkam. Natürlich sehen Sie es, wie es Ihre Wahrnehmung zulässt.
        Eine Lösung zu einem ausbalancierten Finanzsystem, das weder in das Extrem „ungehinderte Eigentumsanhäufung“ (Kapitalismus) noch in Zeitschleifen in das Extrem „ungehinderte Enteignung“ (Sozialismus – > Kommunismus) abdriftet, muss erdacht und entwickelt werden. Über einen Vorschlag von Ihnen freue ich mich.

        1. Ein weiterer – vielleicht zuerst oder parallel vorzunehmender – Lösungsschritt wäre/ist die Einführung des Trennbankensystems, wobei ich dies noch anders definieren würde.
          Diese Investmentbanken sind keine Banken im eigentlichen ursprünglichen Sinne im Dienste eines gesunden realwirtschaftlichen Kreislaufs. – Investmentbanken sind in Wahrheit Unternehmen, die mit der WARE KAPITAL HANDELN. – Sie sind meines Erachtens daher auch genauso wie solche UNTERNEHMEN zu behandeln und garnicht als BANKEN zu bezeichnen – das ist nämlich die grundlegende Irreführung nach meiner Erkenntnis, sie als BANKEN zu bezeichnen und damit in den Köpfen der Menschen gleichzusetzen mit den normalen Kleinbanken im Dienste eben der Realwirtschaft in einem gesunden Wirtschaftskreislauf.

          Und somit haben diese als Banken getarnte Unternehmen auch alleine das gesamte Risiko für ihre Transaktionen, für ihren KAPITAL-WAREN-HANDEL zu tragen in Vollhaftung mit ihrem Privat- und Geschäftsvermögen bzw. ihre Aktionäre als Eigner.
          Das Risiko auf die Bürger und Bürgerinnen eines Staates, der von ihnen dieses F.lschgeld/Nicht-Geld als vermeintliche Kredite angenommen hat, abzuwälzen, ist eben der große Coup dieser -vermutlichen sag‘ ich vorsichtshalber- Betrugsmasche, durch den dann mittels dieser Regierungen das echte Vermögen der Bürger und Bürgerinnen in die Hände dieser UNTERNEHMEN gebracht werden soll und zur Zeit noch wird.
          Es ist nicht im Prinzip nicht anders wie das Beispiel mit dem Falschgelddrucker.

          Und wenn wir dann auch schon bei den Begriffen sind, dann sollten wir uns mal überlegen, warum die Menschen, das V.lk in einem Land -zumindest hierzuland- BÜRGER und BÜRGERINNEN genannt werden. – Kommt von BÜRGEN im SINNE einer BÜRGSCHAFT. – Normalerweise übernimmt jemand freiwillig und voll bewusst eine BÜRGSCHAFT für jemand anderen und unterschreibt eine Vereinbarung, dass er/sie für jemand anderen haftet, wenn diese/r seinen/ihren Kredit nicht zurückbezahlt.
          Die BÜRGER und BÜRGERINNEN eines Staates jedoch wird hier eine ZWANGS-BÜRG-SCHAFT auferlegt, der sie niemals freiwillig zugestimmt haben, für die sie niemals eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben haben.
          DAS ist bereits auch ZW.NGS-ENTE.GNUNG und damit D.ktatur.

          Nun zurück zu diesen fälschlicherweise BANKEN genannten Investment-UNTERNEHMEN. – Wie ich es beschrieben habe müsste dies vor oder parallel zu einer Stornierung all dieser in Wahrheit NICHT EXISTENTEN SCHULDEN (aus erläuterten Gründen) ebenfalls erfolgen.

        2. Wiederum meine Zustimmung, Hardy Stapf. Denn es stimmt: Für eine Gesundung ist das System mittlerweile viel zu krank – ich sage lieber, daß es schon seit seinem Beginn falsch ist, und zwar logisch falsch, ethisch falsch (böse) und ästhetisch falsch (häßlich). Schon Goethe hat das sehr gut erkannt, ebenso alle sich auf Goethe beziehenden Dichter und Denker (Philosophen und Wissenschaftler). Deshalb möchte ich Herrn Ludwig auch noch einmal meinen herzlichen Dank aussprechen für seinen Text: „Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft“.

          Die Extremismen müssen beendet werden. Ich kenne nur ein Beispiel aus der Geschichte, das sehr lange Zeit ohne diese Extremismen ausgekommen ist: Deutschland. Mehr dazu erfahren Sie z.B. von Oswald Spengler, Hubert Brune ( http.//www.Hubert-Brune.de ), Max Otte, um nur drei Namen zu nennen. Ob es möglich ist, das Deutsche System auf die Welt zu übertragen, weiß ich nicht, denn noch sind die Verteidiger des jetzt noch dominanten Englischen Systems, das das Deutsche System schon seit dem 19. Jahrhundert bekämpft, und die Verteidiger des allmählich dominant werdenden Chinesischen Systems, das zwar einerseits anders als, aber andererseits zu extrem wie das Englische System ist, nicht aufzugeben bereit. „Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht“, so der typische Engländer. Wir haben uns daran gewöhnt, diese Einstellung „Liberalismus“ zu nennen, und das ist auch nicht falsch; aber wir sollten auch nicht vergessen, wo dieser entstanden ist und warum er dort entstanden ist, wo er entstanden ist. Der Kommunismus bekämpft den Liberalismus nicht wirklich, er ist nur „die andere Seite der Münze“ (Alf, https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/10/06/die-mephisto-prinzipien-in-der-kapitalistischen-wirtschaft/#comment-17647). Und wenn beide in extremer Form zusammengehen, dann sehen wir das Chinesische System. Die Extremismen müssen aber vermieden werden. Das Deutsche System hat genau das getan, ist dafür zuletzt bestraft worden, so daß wir heute in Deutschland nur noch Reste des Deutschen Systems, ansonsten seit der rotgrünen Koalition das Englische System haben und in Zukunft wahrscheinlich das Chinesische System haben werden. …. „Heinrich! Mir graut’s vor dir.“ (Margarete, in: J. W. v. Goethe, Faust I.)

    2. Das gegenwärtige Geldsystem funktioniert nicht aufgrund seiner Wirklichkeit, sondern aufgrund seiner allgemeinen Wahrnehmung.

      Wie so vieles andere auch …

    3. ZITAT @Atar:
      „NICHT-Geld ist … per Computerknopfdruck in die Welt gesetzt, ohne wirklich erwirtschaftet, verdient worden zu sein – ohne dass ihm ein Gegenwert gegenübersteht, ohne dass es aus einer echten Wertschöpfung durch die Realwirtschaft entstanden wäre. Es ist SCHEIN-Geld im Sinne von „nur scheinbares Geld“, nicht wirklich existent.“ (Ende Zitat)

      Sehr schöne Erklärung & Definition von „NICHT-Geld“ und/oder „SCHEIN-Geld“ – im Gegensatz zu „REAL-Geld“ aus echter „REAL-Wirtschaft“.
      Wer DAS nicht versteht – der WILL es nicht verstehen – und dann wird langsam aber sicher, Psychopathie aus dem schwierigen Fall, weil dann mindestens EINE Tasse im Schrank fehlt. …

  9. Den Wucher erläutert kurz und sehr präzise ein anonym bleiben wollender bekehrter Jude und zwar so, dass es jeder verstehen sollte (Quellenangabe lasse ich mal aussen vor):

    „…Das 18. und 19. Jahrhundert führte, durch jüdische Wucherer wie die Rothschilds, das betrügerische Papiergeld- und Kreditsystem ein, wie von J.W. von Goethe in Die Tragödie des Faust, Teil 2, geschildert. Hier wurden die Liquidität bzw. die Kinder künstlich in Form von Papiergeld und Kredit geschaffen, um den Zins zu bedienen, aber dieses System ist sowohl gegen die Natur als auch gegen Gott gerichtet, da es betrügerisch Werte aus nichts schafft. (Siehe Leviticus 19, 36, das ein Gesetz gegen diesen Betrug erlässt; Exodus 22, 25; Leviticus 25, 36-37 und Deuteronomium 23, 19-20 für Verbote des Wuchers.) Weil der Wucher unaufhörlich wächst, müssen von der Zentralbank und den Privatbanken fortlaufend das Papiergeld und der Kredit geschaffen werden, um den Zins zu bezahlen, bis das System so brüchig wird, dass es zusammenstürzt, wie in Deutschland zwischen 1914 und 1923.

    Als diese Brüchigmachung stattfand, manipulierten die Rothschilds >>die Menge und den Fluss des Geldes, so dass sie imstande waren, einerseits die Regierungen und andererseits die Industrien zu beeinflussen, wenn nicht gar zu kontrollieren<< (Carroll Quigley, Tragödie und Hoffnung (Tragedy and Hope), Verlag Macmillan, New York 1966, Seite 51). Wenn die Rothschilds eine Regierung loswerden wollten, würden sie die Kreditversorgung durch die von ihnen kontrollierte Zentralbank einschnüren und dadurch eine Rezession und politischen Aufruhr erzeugen, wie es der Pariser Baron Edouard de Rothschild zwischen 1929 und 1932 in den Vereinigten Staaten tat, um die protektionistischen Republikaner loszuwerden, die vorschlugen, ihre internationalen Anleihen einfach aufzukündigen. Natürlich verkaufen sie (die Rothschilds etc.) ihre Wertpapier-Portfeuilles vor dem Zusammenbruch und kaufen die Wertpapiere hinterher zurück. ……."
    Es dürfte jetzt verständlich sein, warum "Finanzexperten" die Mär vom ewigen Wachstum predigen.

    Wenn man sich mit dem Geldsystem ausführlich beschäftigt, merkt man, dass man sich mit dem Gott Mammon einlässt. Dieses, nennen wir es mal Erkenntnis, wird natürlich niemals an den Universitäten gelehrt, weil diese von den Mammonsanbetern kontrolliert, gesteuert und ihren "Nachwuchs" heranzieht.

    Die einzige realistische Option diesem Teufelskreislauf zu entkommen, ist, dass das Zentralbankensystem durch Erdveränderungen zerstört wird. Ich meine damit keine mutwillige, absichtliche Zerstörung, sondern nur natürliche Phänomene wie Erdbeben, Vulkanausbrüche usw. Kein Internet, kein digitales Währungssystem, nichts, nada! Der Zusammenbruch der Infrastruktur.
    So wird es kommen. Man darf gespannt sein welche Währungen dann existieren. Gold ist es jedenfalls nicht. Und die Zeitqualität ist sehr unschön und es dauert auch gar nicht mehr so lange bis dahin.

    1. Wenn man alles Geld von privaten Banken gegen Zinsen leihen muß, bedeutet das, daß nach Rückzahlung des aufgenommenen Betrages kein Geld da ist um die Zinsen zu bezahlen.
      Dann muß man einen Kredit aufnehmen um die Zinsen aus dem vorherigen Kredit zu bedienen und so fort.
      Eigentlich nur zum Lachen, wenn es nicht so tragisch wäre!

      1. @Kai Ahnung

        Also ganz so ist das nicht. – Wenn z. B. ein Häuslebauer einen Baukredit aufnimmt, dann wird der Zins in seinen monatlichen Abtrag einkalkuliert und wenn der Häuslebauer bei der Finanzierungskalkulation diesen Abtrag bestehend aus Rückzahlung + Zinsen nicht durch sein Einkommen decken kann, bekommt er den Baukredit nicht. Zudem liegen die Zinsen zur Zeit bei Null, wenn nicht gar bei Negativzinsen.

        Wir müssen zwischen den Aktionen dieser Investment-Banken, die in Wahrheit Investment-Unternehmen sind, die mit der Ware Kapital handeln und den kleinen realwirtschaftlichen Banken unterscheiden.
        Beleuchten wir aber jetzt z. B. eben mal einen Kredit, den z. B. ein Kleinunternehmer für die Gründung seines kleinen Unternehmens aufnimmt, um mit diesem Kredit dann zum einen wertschöpfend und zum anderen auch verständlicherweise gewinnbringend für seinen Lebensunterhalt wie zur Aufrechterhaltung seines Unternehmens und evtl. auch zur Bezahlung evtl. Arbeitskräfte zu wirtschaften bzw. sein Kleinunternehmen aufzubauen und zu erhalten.
        Beispiel: SIE haben von ihrem durch ihre Arbeit verdienten Einkommen einen gewissen Betrag gespart auf ihrem Sparkonto ihrer örtlichen realwirtschaftlichen Bank. – Sie benötigen das Geld auf absehbare Zeit nicht und haben auch nicht vor, selbst mit dem Geld ein gewinnbringendes Unternehmen zu gründen. – So. Nun ist die realwirtschaftliche Bank Vermittler wie z. B. auch ein Makler zwischen ihnen und dem Kreditsuchenden. – Die Bank verleiht nun an Ihrer Stelle als Vermittlerin IHR verdientes und gespartes Geld an den Kreditsuchenden, der damit dann dieses gewinnbringende Kleinunternehmen gründet.

        Dafür bekommen SIE dann von dem Kreditnehmer eine gewisse Leihgebühr dafür, dass sie ihm IHR verdientes Geld zur Verfügung stellen. – Diese Leihgebühr zieht die Bank von dem Kreditnehmer für SIE ein in einer vereinbarten Höhe und leitet diese Leihgebühr an SIE weiter. – Für ihre Vermittlungs- und Verwaltungstätigkeit erhält die Bank dann von dem Kreditnehmer auch eine Vermittlungsgebühr, aus der die Bank ja auch ihre Personalkosten etc. wie auch Rückstellungen / Reserven finanzieren muss. – Diese Leihgebühr an SIE wie die Vermittlungsgebühr an die Bank zahlt der Kreditnehmer aus seinem mit IHREM ersparten Geld erwirtschafteten Gewinn, den er an IHRER Stelle mit IHREM Geld erwirtschaftet.
        Da ist es durchaus legitim, dass SIE für die Bereitstellung IHRES Geldes an den Kreditnehmer, der damit einen Gewinn an IHRER Stelle erwirtschaftet, IHNEN einen Teil seines Gewinnes als Leihgebühr zahlt. – Diese Leihgebühr nennen wir dann Zins.

        Zum Vergleich: Wenn SIE z. B. mit IHREM ersparten Geld ein Auto kaufen und dann als Autoververleihungs-Firma Ihr Auto gegen eine Leihgebühr für gewisse Zeiten an andere Menschen verleihen, dann tun Sie das ja auch nicht umsonst und lassen sich legitimerweise von denen ja auch eine Leihgebühr, die wir ebenfalls Zins nennen können, zahlen. – In diese Leihgebühr kalkulieren Sie neben ihren Erhaltungskosten für das Auto sowie auch Rücklagen für eine spätere Anschaffung eines neuen Autos, wenn das jetzt gekaufte abgeschrieben und verschrottet werden muss sowie sonstige Verwaltungskosten auch ihren Gewinn für Ihre Lebenshaltungskosten ein, den wir dann eben auch ZINS nennen können.

        Wenn also die Bank als Vermittlerin von dem Kreditnehmer neben der Rückzahlung auch einen Zins verlangt, der neben ihrer Vermittlungs- und Verwaltungsgebühr für ihre eigene Kalkulation auch eine Leihgebühr für SIE verlangt und an SIE weiterleitet, dann ist diese Leihgebühr/dieser Zins für den ihnen entgangenen Gewinn, den SIE auch selbst direkt hätten erwirtschaften können anstelle des Kreditnehmers, der diesen Gewinn nun an Ihrer Stelle mit IHREM Geld tut.
        Das ist legitim in einem gesundem realwirtschaftlichen Kreislauf. – Sie würden IHR Auto ja auch als Autoverleiher-Firma nicht umsonst verleihen an andere Menschen als Vertragspartner.
        Hier wird aber echtes verdientes Geld aus einer wertschöpfenden Arbeit an einen Kreditnehmer verliehen, der wiederum dieses echte Geld für eine wertschöpfende Arbeit einsetzt, mit der er wiederum echtes Geld verdient, das einen Gegenwert hat und kein Nicht-Geld, kein Luftgeld oder Falschgeld ohne Gegenwert ist.

        Das ist der Unterschied.

        1. Was Sie hier darlegen, ist sicherlich stimmig, jedoch haben Sie mich offenbar mißverstanden.
          Die Staaten schöpfen das Geld nicht selbst, sondern leihen es sich von privaten Banken.
          Da liegt der „Hund“ begraben, meine ich.

  10. „Der Kapitalismus gründet auf einem faustischen Handel. Die Teufel der Habgier und des Wuchers wurden von der Leine gelassen. (R. u. E. Skridelsky)“

    Solcher Wucher funktioniert allerdings nur unter einer Bedingung, und die ist, MENSCHEN ALS WARE zu betrachten. Je mehr wir nur über materielle Dinge nachdächten und Mose als „Betrüger“ dächten, den Erdenmenschen nur als polare Dualität maskuliner und femininer Natur auffassen könnten, hätten wir erst bis zwei zu zählen gelernt und ausser Dualität die TRINITÄT noch nicht im Bewusstsein.

    Wenn ein Mensch z.B. Hühner hält, die Eier legen, kann er zum Markt fahren und die Eier verkaufen. Etwas ganz Anderes ist es, den MENSCHEN zur Ware zu machen, um den MENSCHEN am Markt verkaufen zu können.
    Solange wir nicht erstmal differenzieren zwischen 1.) Mensch u. 2.) Tier und dann bis drei zählen 1.) Freie Schule/Geistesleben 2.) Gleichheit beachtendes Rechtsleben 3.) Brüderliches Wirtschaftsleben, solange wir noch nicht bis drei zählen, landen wir selber als Ware auf einem Markt.
    Und um uns von Tieren zu unterscheiden, braucht es Geist, Ichbewusstsein, das ein einzelnes Tier nicht hat, und um diese Differenz auszublenden, wollen uns obig besagte Teufel bei der Maske packen, die besagt: diese WARE mit Maulkorb hat nichts zu sagen.
    Solche Ware ist nicht mehr als eine Herde Schafe, deren Hund selber Maulkorb trägt, damit auch er verkaufbar ist. VON WEM DENN ?
    Etwa von WÖLFEN in Menschengestalt ?

    1. @Michael

      Der Mensch ist für die „Brüder des Schattens“ nicht nur „Ware“, sondern auch Maschine. Wie diese „Maschine“ zukünftig, im Sinne der dunklen Brüder, funktionieren soll, wird hier erläutert. Ein grauenhaftes Zukunftsszenario:

      Ein amerikanischer Blog hat den Teil des Interviews von Dr. Andrew Kaufman mit Dr. Carrie Madej zusammengefasst der sich mit Hydrogel befasst.
      Eine echte Internet-Verbindung – Der Impfstoff macht Computer oder Telefone überflüssig, weil Ihr Körper durch das Hydrogel eine Verbindung zum Internet herstellen kann.

      Zwei der schärfsten und sichtbarsten Kritiker der weltweiten Pandemieabwehr haben sich in diesem Video zusammengetan und einige erschreckende Wahrscheinlichkeiten offenbart. Diese Geschichte konzentriert sich auf den letzten Teil des Interviews
      Dr. Carrie Madej mit Dr. Andrew Kaufman zu Impfstoffen, Hydrogel und geheimen Regierungsprogrammen. Ca. Min 58:00

      Das Problem mit Hydrogel, betont Dr. Madej ominös, ist . . . „Wenn es einmal drin ist, kriegt man es nicht mehr raus. Es verändert das Spiel“, fügt sie hinzu, „ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal in meinem Leben sehen würde. Sehr schnell verliert man all seine Autonomie und seine Freiheiten.“
      Dr. Kaufman, eine Internet-Sensation für seine gelehrten Erklärungen zu den schwerwiegenden Fehlern in der offiziellen Pandemiegeschichte, stimmte zu: „Es ist eine Hauptstrategie des Zwangs“.

      Dr. Madej (ausgesprochen ma-DAYJ), deren freimütige medizinische Perspektiven sie in die vorderste Reihe der prinzipientreuen Ärzte stellen, die klaffende Löcher in die Version der Regierung von den Ereignissen gesprengt haben, spekulierte, dass, wenn Hydrogel in der Mischung wäre, „Sie könnten Millionen dieser Nanobots mit einer winzigen Menge einer Injektion in sich tragen“.
      „Es braucht viel Kraft, um das abzulehnen“, sagte Kaufman. „Wenn man die Heiligkeit des eigenen Körpers aufgibt, bleibt wirklich nichts mehr übrig.“

      „Es ist buchstäblich der Wilde Westen, der da draußen vor sich geht, und die Freiheiten und die Freiheit der Menschen stehen auf dem Spiel“, sagte Madej.
      Sie erklärte, dass die beste Art der Anwendung der totalitären Ideen der Regierung Hydrogel wäre, denn „Wenn es einmal subkutan ist, wird dein Körper es nicht mehr abstoßen … du könntest Millionen dieser winzigen Nanobots in dir haben“.
      Kaufman verstärkte den Gedanken. Hydrogel, erklärte er, ist ein „synthetisches Biopolymer, das mit unserem eigenen Gewebe kompatibel ist (und das sogar seine eigene Blutversorgung entwickeln könnte), da Blutgefäße direkt hineinwachsen können“.

      Madej erklärte weiter, dass es „im gesamten Körper wachsen kann, sich zusammensetzen, auseinandernehmen und wieder zusammensetzen kann, vielleicht für immer in Ihrem Körper. Dies wäre die perfekte Art und Weise, sich an das Internet von allem und jedem intelligenten Gerät anzuschließen. Dann brauchen Sie kein Smartphone, Sie können sich einfach direkt anschließen“.
      Kaufman fasste zusammen, dass „eine Nano-Antenne und ein Nano-Empfänger und -Sender, die in das Hydrogel eingebettet werden könnten, die … Informationen verarbeiten und übertragen könnten; sozusagen eine direkte Verbindung von Ihrem Körper zur Cloud“.

      Madej stimmte zu: „Dies geht zurück auf das, was Dr. Craig Venter vorschlug, dass man Impfstoffe herunterladen könnte, weil alles im Grunde genommen ein Code ist, wenn man ihn zerlegt“, erklärte sie. „Mit dem Hydrogel könnte man tatsächlich ein Signal setzen – Ton oder Licht – das dem Körper sogar beibringen könnte, den Impfstoff oder das Medikament herzustellen. Das ist beängstigend, denn wer hat die Kontrolle darüber und was bekommen Sie?
      Kaufman hat es neu formuliert. „Mit anderen Worten, unsere Biologie könnte fernprogrammierbar sein und unsere Physiologie könnte verändert werden“.
      Dr. Kaufman verwies auf eine italienische Studie über Metalle aus den Jahren 2014-16, in der seltene und exotische Metallpartikel in Impfstoffen entdeckt wurden, von denen die Hersteller nichts wussten.

      „Wenn sie in unseren Impfstoffen gefunden werden können, sind diese Dinge bereits in unserem Körper. Wenn diese schädlichen Stoffe in unseren Impfstoffen landen können, ohne dass jemand davon erfährt, dann sind sie bereits in unserem Körper. Es ist vernünftig anzunehmen, dass Hydrogel in einem COVID-Impfstoff landen könnte, ohne dass dies bekannt wird. Aufgrund der Beschaffenheit dieser Eigenschaft kann man nichts dagegen tun, wenn es einmal in den Körper gelangt ist“.
      „Das ist es, was meine Forschung zeigt“, stimmte Madej zu. „Das ist ein sehr beängstigender Gedanke.“

      Kaufman präzisierte: „Es ist wichtig, ernsthafte Forschung zu betreiben, bevor man sich entscheidet, irgendeinen Impfstoff zu nehmen, vor allem aber diesen Impfstoff, weil sie nicht nur möglicherweise verdächtiges und unentdecktes Material einführen, sondern auch einen Impfstoff für etwas, das sie noch nie erfolgreich zur Isolierung eines Impfstoffs gegen ein Coronavirus eingesetzt haben.
      Die schnellste Zulassung eines Impfstoffs in der Geschichte, und sie haben bereits angekündigt, dass sie die meisten Sicherheitsstandards umgehen. Und wir wissen, dass es in den Studien mit Astra Zeneca und Moderna bereits zwei Fälle von schweren neurologischen Komplikationen gegeben hat.

      In Australien, so Kaufman, würden Sie keine Vorteile für Ihre Kinder erhalten, wenn Sie sich den Impfstoffen nicht unterziehen. Er bemerkte ferner „eine Hauptstrategie von Zwang und Manipulation“. Es wird viel Standhaftigkeit erfordern, sie abzulehnen. Aber Sie wissen, dass Sie ein großes Risiko eingehen, wenn Sie sich bereit erklären, dies zu akzeptieren“.
      Es stellte sich die Frage, ob es einen Weg gäbe, die Auswirkungen zu mildern. Nicht für Hydrogel“ war Kaufmans schnelle Antwort, die Madej ergänzte:

      „Dies ist eine Veränderung auf einem Niveau, von dem ich dachte, dass ich es in meinem Leben nie sehen würde. Sehr schnell verliert man all seine Autonomie und Freiheit. Wir müssen nein sagen, wir müssen hier stark sein“.
      Kaufman: „Niemand hat das Recht oder die Autorität zu sagen, was mit unseren physischen Körpern geschieht. Das ist eine extrem wichtige Linie im Sand. Wenn man die Heiligkeit des eigenen Körpers aufgibt, bleibt wirklich nichts mehr übrig“.
      Madej: Sagen Sie nein zur Zensur.

      Hier gefunden: https://astrologieklassisch.wordpress.com/2020/10/07/es-geht-nicht-um-die-pandemie-es-geht-um-die-grose-transformation/#comment-88632

      1. @ Zitrone: „Kaufmann: „Niemand hat das Recht oder die Autorität zu sagen, was mit unseren physischen Körpern geschieht.““

        Was Sie mitteilen und Kaufmann sagt, ist richtig und trotzdem erscheint es mir FRAG-würdig, wenn ich an Deutschland denke. WEIL: Als ich ein junger Mann war, gerade mündig geworden, legte ich LP s auf in einer Disco, wo auch viele Amis verkehrten, mit denen wir auch Geschäfte machten, weil die in der PX ganz billig an Waren ran kamen. Und ich kam an andere Waren ran, die ich billig kaufen konnte, die die Amis bei mir kauften.
        Abends sass ich mit einem Amerikaner, der Militärpolizist war, in dessen MP Wagen, der parkte. UND DIESER ABEND VERÄNDERTE MEINE DENKWEISE BETREFFS RECHT.

        Denn plötzlich machte deutsche Polizei genau dort vor einer Disco eine Razzia, um uns herum. Es wimmelte nur so von lauter fleissigen deutschen Polizeibeamten, die jeden kontrollierten ob der im Auto war oder da lang lief.
        Mein Geschäftspartner sagte zu mir nur, ich möge mir keine Sorgen machen, dass die auch uns nerven würden. Und er begründete das mit den Worten: „We are in America.“
        WIR SASSEN IN DEUTSCHLAND IN EINEM POLIZEIAUTO UND WO WAREN WIR?
        In Amerika, wo RECHT ganz andere BEDEUTUNG hat.

        Seitdem weiss ich, dass RECHT mindestens ZWEI Bedeutungen hat, und ähnlich verhält es sich mit Deutschland. Gestern war es noch da, und plötzlich ist es Amerika ??

        1. @Michael

          Zitat: “WIR SASSEN IN DEUTSCHLAND IN EINEM POLIZEIAUTO UND WO WAREN WIR?”

          Im alliierten Verwaltungsorgan BRD. Somit stünde auch die Bundesregierung im Mandat der Alliierten. Sie arbeitet demnach nicht im Sinne der Deutschen, was inzwischen offenkundig sein dürfte, sondern im Sinne der Alliierten. Haben wir es hier lediglich mit einer Verwaltung (BRD) zu tun, die nur eine höhere Form der Organisiertheit eines Staates ist und nicht der Staat selber? https://www.youtube.com/watch?v=bpymjpZ3OMY

        2. @Zitrone

          Ob wir es nur mit einer Verwaltung (BRD) zu tun haben, weiss ich auch nicht besser, aber hier in meinem Büro liegt noch ein Grundgesetz, Ausgabe vom 1- April – kein Scherz – von 1954, wo unter Artikel 146 geschrieben steht, wer unterschrieben hat:
          Dr. Adenauer, dann Schönfelder (Vizepräsident) und Dr. Schäfer, Bonn am Rhein, am 23 Mai 1949. und gemäss Artikel 146 habe ich meinen Namen drüber geschrieben, Datum 30.9.2020, und vorne DER SOUVERÄN und NEUE VERFASSUNG.
          Dachte mir, jemand muss ja mal den Anfang machen.

        3. @Michael

          Das sehe ich so:
          Die amerikanische Militärpolizei hat in der BRD die Oberhoheit aufgrund der Rechtslage (s. Art. 120 GG).
          Das Fahrzeug der MP ist amerikanisches Hoheitsgebiet. An der Fahrzeugtür enden darum die Befugnisse der deutschen Polizei und damit auch ihre Zuständigkeit.
          Es ist sogar so, daß die MP der USA gegenüber den deutschen Cops weisungsbefugt ist. In anderen Worten: Die Amis haben hier das Sagen.

          Weil man aber den Deutschen erfahrungsgemäß nicht trauen kann (hierzulande spielt man gerne „Bescheißerles“), gibt es in Deutschland den amerikanischen Geheimdienst NSA (z. B. in Wiesbaden). Solche Einrichtungen befinden sich zwar auf deutschem Boden, sind aber rechtlich gesehen Ausland. Man spricht da von exterritorialem Gebiet, wie es auch Botschaften sind.

      2. @ Zitrone.

        Bereits von 2014 bis 2017 führte ich eine ähnliche Diskussion im Rahmen eines von mir in einem englischsprachigen Forum eröffneten Thread mit dem Titel „Will machines completely replace all human beings?, wobei wir auch über die nun von Carrie Madej ebenfalls angesprochenen Nanobots sprachen.

        Für Interessierte:
        https://www.ilovephilosophy.com/search.php?keywords=Will+machines+completely+replace+all+human+beings?+++nanobots&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=300&t=0&submit=Search
        https://www.ilovephilosophy.com/search.php?keywords=Nanobots&terms=all&author=Arminius&fid%5B%5D=1&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=300&t=0&submit=Search

  11. Beim lesen all der Kommentare hier, sehe ich eigentlich nur Anklage und Gejammer. Kaum jemand macht sich die Mühe, mal etwas zu posten, dass zu einer möglichen Auflösung der Probleme beitragen würde. ….. Schade

    1. @ dragaonordestino

      Haben Sie die Dreigliederung des sozialen Organismus gar nicht als Lösung der Probleme
      beachtet ? Seit über hundert Jahren macht sich kaum jemand die Mühe, diese Lösung zu beachten. Woran mag das liegen ?

    2. @dragaonordestino
      „Kaum jemand macht sich die Mühe, mal etwas zu posten, dass zu einer möglichen Auflösung der Probleme beitragen würde. …..“

      Der Mensch denkt, aber Gott lenkt……
      „Eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und meine Gedanken sind nicht eure Gedanken.“ Zitat aus der Bibel.
      Die Lösung aller Probleme ist in Arbeit, ein bißchen Geduld noch.

    3. Durch das Dogma eines materialistischen Weltbildes kann in derart konditionierten Menschen (nur) das Streben nach Geld, nach Besitz und nicht selten auch das Streben nach Macht erwachsen. M.E. kann die Gesellschaft von Ökonomen daher auch keine brauchbaren Lösungen erwarten, da sie über kein Wissen über den Menschen verfügen, ihn samt seiner Habgier ausklammern . Sie ( Ö.en) sind eher Teil des Problems, denn ihre Lehre ( die Bezeichnung Wissenschaft verdient die Ökonomie nicht!) ist mitverantwortlich für die destruktive Tendenz der finanzwirtschaftlichen Entwicklung. Ich sehe ihre gesellschaftliche Stellung als völlig überbewertet an – sie verdienen eher Ächtung.

      Grundsätzlich ist für mich kaum vorstellbar, dass von einer durch und durch materialistisch geprägten Gesellschaft eine Kehrwendung zu erwarten ist. Veränderung bedeutet zuallererst, dass der Mensch sich verändert, sein Denken bzw. seine Werte einer Prüfung unterzieht. Ohne dies vorab geleistet zu haben, ist jeder Versuch, die Gesellschaft politisch und ökonomisch zu verändern zum scheitern verurteilt.

    4. Die Auflösung der Probleme kommt früher oder später so oder so, wie wenn das Brot aus dem Toaster kommt.
      Der Toaster ist hier das Universum, das Brot darin ein gewaltiges Naturereignis.
      Falls Sie verstehen, was ich meine!

    1. Es gibt keine Integrationskrise aber eine Invasionskrise (sog. Geburtendschihad):

      „Eines Tages werden Millionen von Männern die
      Südhalbkugel verlassen, um in die Nordhalbkugel zu ziehen. Und sie werden dort nicht als Freunde hingehen, sondern um sie zu erobern.
      Und sie werden sie durch ihre Söhne erobern. Die Bäuche unserer Frauen werden uns den Sieg bescheren.“
      (Früherer Algerischer Staatschef Houari Boumediene am 10.04.1974 vor der UN-Versammlung)

      1. @geneigter Leser

        Exakt so ist es. – Es ist zum einen eine Invasion und die Invasoren betreiben bereits seit den ersten als G.starb.iter eingeschleusten den Geb.rt.n-Dsch.h.d.

        Wir sind ein Mini-Städtchen, das bereits nicht mehr wirklich als D.utschl.nd zu erkennen ist. – Man könnte es eher Türkafrikarabien nennen und falls überhaupt bei den G.starbeiterfamilien so etwas wie eine Integration in Einzelfällen stattgefunden haben sollte, so ist da eher eine Re-Integration zu beobachten – man merkt, sie sehen sich bereits als die neuen Herren und Frauen dieses Landes und führen sich auch so auf. – Sie sehen ihr von All.h mittels M.h.mm.d aufgetragenes Ziel bereits in direkter Reichweite – sehen sich im Zieleinlaufbereich sozusagen.

  12. Um den Ball von @Atar aufzunehmen, die Pläne, die alt sind, glauben die Illuminierten jetzt oder nie umzusetzen. Gegenwehr ist nicht zu erwarten, da @Urchrist so treffend formulierte „Die Hölle ist leer und hier auf Erden inkarniert“. Was bleibt ist Mutter Natur mit ihrer Urgewalt.
    Spiro von activpost.com hat ein neues Video eingestellt. Und das interessante daran ist, dass Kerry Mullis erst vor einem Jahr gestorben ist und das Warum wird Spiro weiter untersuchen und wird auch im Video angesprochen. Es beginnt mit Kerry Mullis:

    1. @ Vivaldi
      “ Um den Ball von @Atar aufzunehmen…“
      &
      „… da @ Urchrist so treffend formulierte „Die Hölle ist leer und hier auf Erden inkarniert““, lässt mich formulieren:
      WIR spielen gegen den FC Hölle!

      Warum nur denken Sie:
      „Gegenwehr ist nicht zu erwarten“, und: „Was bleibt ist Mutter Natur mit ihrer Urgewalt.“ Glauben Sie der „Himmel“, die geistige Welt, lässt Menschen gegen Psychopathen und Dämonen spielen, ohne den FC Himmel auf die Erde zu „schicken“. Die Frage ist nur, erkennen wir die Kräfte des FC Himmel überhaupt noch (deren Teil WIR sind)? Vertrauen wir auf den besten Trainer? Glauben WIR an uns. Wem nützt es, wenn wir ständig in Angst schwingen?

      a) dem FC Himmel
      b) dem FC Hölle

      WIR haben die Wahl.
      Oder ist die Tragödie schon zu Ende und ich habe die Komik dabei verpasst?

      1. @ Vivaldi
        „Die Hölle ist leer und hier auf Erden inkarniert“

        Nein, die Hölle füllt sich auf und die Erde dehnt sich dabei aus. Vermehrte Erdbeben und Vulkanausbrüche sind die Folgen davon.

        „Fc Himmel“ hat seine Mannschaft noch nicht komplett. Wenn sie aber vollständig ist werden alle Menschen auf der Erde es bemerken.
        Der beste Trainer hat einen perfekten Plan in dem z.B. steht, das zuerst der Mannschaftskapitän von „Fc Hölle“ auch Anitchrist genannt, das Spielfeld betritt von all seinen Anhängern weltweit bejubelt wird. Der Kapitän von „Fc Himmel“, auch der „Engel des Friedens“ genannt, betritt dann das Spielfeld.
        Da es sich hier um ein Endspiel handelt, wird der Verlierer „absteigen“ und der „Sieger“ aufsteigen.

        Der Mensch möge weise seine Mannschaft wählen.

      2. @Hardy

        Ich meine, der FC Hölle mag gegen sich selbst spielen. Schließlich spielt er sowieso gegen alle Regeln.
        Mein Trainer, der große J. C., hat mich gelehrt, am bösen Spiel nicht teilzunehmen.
        Darum will ich einstweilen in Stoa verweilen und mit der Mondfee Tee trinken. Dabei schauen wir zu, wie die mißratene Menschheit sich selbst versenkt. Das wird ein Spektakel!
        Das Gute daran: Aus der Entfernung hört man das Geschrei nicht.

        (Sarkasmus aus)

  13. @ Herbert Ludwig.

    Danke für den doch wichtigen Text mit den darin enthaltenen Zitaten aus einem bedeutsamen Buch. Er enthält größtenteils das, was ich auch immer wieder sage, nur habe ich es bisher unterlassen, die Thematik direkt auf Goethes Mephistopheles zu beziehen.

    Wir wird es weitergehen? Ich befürchte das Schlimmste. Damit meine ich das, was Volkmar Weiss das „Große Chaos“ genannt hat.

    Vor allem ist hervorzuheben, daß diese Vorgehensweise sich immer wiederholen kann, so daß jede Generation mindestens eine große Katastrophe mitzumachen hat. Die Vergangenheit hat ja auch gezeigt, daß dies so ist und jedes Mal die Katatstrophe auch geplant, auf sie gezielt hingewirkt worden ist, und zwar seit mindestens 250 Jahren und ganz deutlich seit Ende des 19. Jahrhunderts, wobei die Krisen, Kriege und Chaos immer grausamer, immer mörderischer, immer verlustreicher, immer aussichtsloser geworden sind.

    Nicht erst der Zinseszins, sondern der Zins überhaupt – der Urzins – ist schon das Übel, das sich immer mehr mit immer mehr Leid für immer mehr Menschen auf diesem Globus verbreitet hat.

    1. @Alf:“…der Zins überhaupt – der Urzins – ist schon das Übel.“
      Das wußten die Altvorderen auch schon und hatten Schuldregelungen getroffen- siehe Altes Testament:
      2.Mose 22.24: …so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln und keinerlei Zins nehmen.
      3.Mose 25.10: …Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.

      An der Klugheit und dem Verständnis der Schuldproblematik kann’s also nicht gelegen haben, dass es bis heute zu derartig horrenden Verwerfungen gekommen ist. Was hat sich da durchgesetzt? Der Wille zur Macht und die Habgier sind sicher nicht ganz unbeteiligt. Dass diese „Verwerfungen“ heute für die „viel zu Vielen“ als Vorbild und Triebfeder dienen, ist ein Grundübel und in etwa so, wie auf einen bereits am Boden Liegenden einzuprügeln und ihn dann höhnend auszuschlachten. Jemand der da reingerät wird fast alles tun, was von ihm verlangt wird – auf dem Wege in den großen Zerfall und in die Hölle. Zins ist wie eine geistige Hundeleine für Menschen.

      1. @ Vier.

        Ja, die Altvorderen wußten es. Ich nehme sogar an, daß sie es von Anfang an, also seit Beginn der Seßhaftigkeit (etwa 10000 v. Chr.), gewußt haben, jeder auf seine Art bzw. aus der Situation heraus, in der er jeweils war. Denn Menschen kriegen sehr schnell heraus, was für wen zum Nachteil oder zum Vorteil ist, was dabei die Ungerechtigkeit ist. Auch bei Kindern ist das, sobald sie die Sprache im rein linguistischen Sinne im Kern aktiv beherrschen, zu beobachten. Sie finden sehr schnell heraus, was ungerecht ist.

        Daß diese Probleme heute Dimensionen angenommen haben, die an die Hölle, an den Teufel, an den Verleumder und damit auch an Goethes Warnung durch die Figur Mephistopheles erinnern, liegt nicht daran, daß es „an der Klugheit und dem Verständnis der Schuldproblematik“ fehlt, obwohl man es glauben könnte, weil es ja tatsächlich nach reiner Dummheit zu riechen scheint.
        Diese Einsicht versuche ich hier ja schon seit langem zu vermitteln, denn auch das mit dieser Problematik verbundenen Über-sich-ergehen-Lassen und Alles-ins-Positive-Umdeuten, das von Engländern schon seit mindestens zweieinhalb Jahrhunderten praktiziert wird (Stichwort: „cant“, „insincere talk“ [Heuchelei, scheinheiliges Gerede]) sowie jede Art von „Politkorrektheit“ hat so gut wie nichts mit Dummheit zu tun (das müssen aber viele Kommentatoren hier und anderswo im Internet erst noch lernen), sondern mit dem Streben nach Anerkennung bzw. die Angst davor, die bereits bekommene Anerkennung zu verlieren – Sie haben das mit dem durch Nietzsche bekannt gewordenen Ausdruck „Wille zur Macht“ umschrieben -, auch mit der von Ihnen genannten „Habgier“, hinter der allerdings oft doch nur wieder die mit der Anerkennung bzw. dem Willen zur Macht zusammenhängende Thematik bzw. Problematik steckt.

        1. @ Alf.

          Es riecht deshalb oft nach Dummheit, weil es bezüglich aller Menschen zwar auch dumm ist (denn wer sägt sich freiwillig den Ast ab, auf dem er sitzt?) und darum auch die Globalisten dumm sind (denn sie sind Menschen – auch dann noch, wenn sie sich für etwas „Besseres“ halten), aber bezüglich jedes einzelnen Menschen nicht dumm ist, weil jeder sich etwas oder viel davon verspricht, also persönliche Vorteile gerne, persönliche Nachteile ungerne annimmt, kurz (wie Sie es schon gesagt haben): Anerkennung haben bzw. Anerkennung nicht verlieren will und folglich gegebenenfalls lügt, heuchelt, mitmacht, wegguckt, und zwar ausdrücklich bei Gefahr, die Anerkennung bzw. Macht zu verlieren.

          Mein Fazit war und ist es daher, das Thema „Dummheit“ außen vor zu lassen, weil nicht eindeutig zu bestimmen ist, ob Menschen dumm oder intelligent sind, wenn sie sich selbst unterdrücken und sogar selbst vernichten. Wenn ein einzelner Mensch überleben will, richtet er sich notfalls auch gegen alle anderen Menschen. Das ist kurz- bis mittelfristig eine intelligente, langfristig aber eine dumme Strategie. Aber es gibt auch die auf die Gruppe oder das Leben überhaupt bezogene Überlebensstrategie, und die ist kurz- bis mittelfristig eine dumme Strategie, mittel- bis langfristig eine intelligente Strategie. So wird oft das Individuum für Dummheiten, die die Gruppe begangen hat, und die Gruppe für Dummheiten, die das Individuum begangen hat, getadelt und bestraft.

          Bei den Globalisten jedoch ist die auf ihre ursprüngliche Gruppe oder das Leben überhaupt bezogene Überlebensstrategie ausgeschaltet. Dafür aber haben sie sich selbst zu einer neuen Gruppe gemacht, die die ursprüngliche Gruppe nicht mehr beachtet, ja sogar nur noch verachtet. Für ihre eigene Gruppe stehen die Globalisten also ein, wohl auch jeder einzelne Globalist (wenn nicht, dann wird er getötet – das ist wieder wie in den Urgemeinschaften).

        2. @ Kathrina.

          Es gibt ein gutes historisches Besipiel für dieses Paradoxon: Cicero.
          Cicero war ein Konservativer, also einer, der heute im Westen nahezu verboten ist, und hatte dennoch in der zu seiner Zeit ausgehenden römischen Republik politische Macht inne, besonders als Anwalt. 58 v. Chr. erfuhren die Kämpfe im Zuge der römischen „Bürgerkriege“ ihren Höhepunkt, nämlich während des Volkstribunats des als Erzfeind Ciceros bekannten P. Clodius Pulcher. Am 18. Januar 52 v. Chr. gipfelten die Auseinandersetzungen zwischen P. Clodius Pulcher und T. Annius Milo in einer blutigen Schlacht, in der Clodius schließlich zum Entsetzen der Popularen und zur Freude der Optimaten erschlagen wurde – eine Tat, welche in Ciceros zugunsten seines Freundes Milo gehaltenen Verteidigungsrede „Pro Milone“ zu trauriger Berühmtheit gelangte. Beim Prozeß gegen Milo war die Öffentlichkeit mittlerweile unter Verweis auf mögliche Unruhen ausgeschlossen und das Forum von Pompejus’ Soldaten besetzt worden, was den Quellen zufolge Cicero so verwirrt haben soll, daß er seine Verteidigungsrede nur zögernd vorbrachte und keinen Freispruch erwirkte (vgl. Cassius Dio, “Römische Geschichte“, 40,54) – eine sicherlich geschönte Darstellung, die nur verdecken sollte, daß Cicero den politischen Willen des neuen Herrschers wohl erkannt hatte und seinen Freund Milo opferte.

          Warum tat Cicero das? Cicero wollte seine Anerkennung nicht verlieren. Deswegen tat er etwas, was genau entgegengesetzt zu dem war, was er eigentlich hatte tun wollen.

  14. „dass in die Wirtschaftstheorie möglichst falsche und schädliche Grundannahmen (Axiome) eingeführt werden müssen …

    Einspruch, Euer Ehren!
    Ein Axiom ist eine sich selbst beweisende Aussage, die keines weiteren Beweises bedarf.
    Beispiel: Licht erscheint hell.
    ___
    „Das Weltbild der Ökonomen geht davon aus, dass Güter knapp sind und die Menschen endlose Bedürfnisse haben.“

    Güter gibt es zuhauf und Bedürfnisse können gestillt werden.
    Hier behandelt man wieder einmal Umstände als gegeben, obwohl sie in Wirklichkeit nicht oder anders vorliegen. Das ist eine Fiktion.
    Aus falscher Prämisse kann kein richtiger Schluß gezogen werden.
    Tugend kommt von taugend. Menschen ohne Tugenden taugen nichts, sind also Taugenichtse.
    ___
    „Wer anderen Kapital gibt, geht dadurch ein Risiko ein und muss dafür in Form von Dividenden oder Zinsen entschädigt werden.“

    So, muß er das?
    Wäre es nicht auch möglich, für die geliehene Sache eine einmalige Gebühr zu entrichten? Etwa so, wie bei einem Werkzeugverleih? Geld ist schließlich auch nur ein Mittel zum Zweck, wie ein Werkzeug.
    ___
    „Das Dogma des Wirtschaftswachstums ist geradezu ein Credo.“

    Ja, es ist eine Ersatzreligion. Ihre Angehörigen beten den Mammon an.
    ___
    „So sind 8 Männer derzeit etwa so reich wie 3,5 Milliarden Menschen zusammen, die reichsten 1% der Erdbevölkerung sind etwa so reich wie die restlichen 99% zusammen.“

    Dies ist eine widernatürliche Entwicklung und zeigt die menschliche Perversion auf erschreckende Weise.
    Wie wird es weitergehen?
    Wenn jemand leistungslos Vermögen anhäufen kann, also sozusagen für seine Faulheit belohnt wird, bedeutet das, daß ein anderer für seine Leistung nichts oder zuwenig erhält. Die Bereitschaft Leistung zu bringen nimmt ab, denn wer will schon für seine Leistung bestraft werden, indem er beispielsweise mit mehr und mehr Steuern belastet wird?
    Mit der Zeit werden also die Leistungserbringer weniger und die Faulen mehr. Ab einem gewissen Punkt kommt es zum Kollaps. – Fertig.
    ___
    Und schließlich: Wer einen Kredit aufnimmt, verkauft dem Gläubiger seine Zukunft und versklavt sich auf diese Weise selbst.
    SVVM CVIQVE! – Jedem das Seine!

    1. Guten Tag, Till.
      Leider kann auch aus einer falschen Prämisse ein richtiger Schluß gezogen werden. Ein Beispiel: „Wenn 3 mal 3 gleich 10, dann liegt München an der Isar“. Dem liegt ein aussagenlogischer Junktor zu Grunde, den man auch „materiale Implikation“ oder „adjunkte Implikation“ oder „Konditional“ oder „Subjunktion“ nennt. Wenn man die beiden verknüpften Teilaussagen umdreht, wird die Gesamtaussage falsch: „Wenn München an der Isar liegt, dann ist 3 mal 3 gleich 10“. Als Mengendiagramm gezeichnet erscheint die materiale Implikation in zwei sich teilweise deckenden Kreisen.

      ***
      Wir hatten in Deutschland bis zum Ende des 20. Jahrhunderts ein Wirtschaftssystem, das man früher den „Preußischen Sozialismus“, später die „Soziale Marktwirtschaft“ genannt hat. Dieses Wirtschaftssystem hat so gut funktioniert, das uns alle Welt darum beneidet und deswegen Kriege gegen uns geführt hat. Es funktionierte nicht wie der typisch englische Raubtierkapitalimus, der sich endgültig seit Ende des 20. Jahrhunderts durchgesetzt hat, und auch nicht so wie der Kommunismus, der den Staat allein zum Kapitalisten gemacht hat.

      Das erfolgreichste Wirtschaftssystem der Welt wurde zerstört vom Raubtierkapitalismus, weil dieser Raubtierkapitalismus das gierigste Monster überhaupt und dazu verdammt ist, alle und jeden, auch jede Natur und jede Kultur in den Abgrund zu stürzen. Wer jetzt aber glaubt, man müsse deswegen kommunistisch werden, der täuscht sich gewaltig. Der Kommunismus ist nur die andere Seite der Münze. Wir wissen aus der Geschichte und auch aus der Gegenwart, daß die Führer der kommunistischen Staaten beim Raubtierkapitalismus mitmachten und immer noch mitmachen. Dieses kommunistische Mitmachen wird sich auch nicht ändern. Denn das gesamte System ist falsch- logisch falsch, ethisch falsch (= böse [übel {vgl. Dübel = Teufel}]) und ästhetisch falsch (= häßlich).

      ***
      Sie haben geschrieben: „Wenn jemand leistungslos Vermögen anhäufen kann, also sozusagen für seine Faulheit belohnt wird, bedeutet das, daß ein anderer für seine Leistung nichts oder zuwenig erhält. Die Bereitschaft Leistung zu bringen nimmt ab, denn wer will schon für seine Leistung bestraft werden, indem er beispielsweise mit mehr und mehr Steuern belastet wird? Mit der Zeit werden also die Leistungserbringer weniger und die Faulen mehr. Ab einem gewissen Punkt kommt es zum Kollaps. – Fertig.“

      Die „Tragik der Allmende“ nennt man das auch, was Sie beschrieben haben, und sie ist schon seit langer Zeit bekannt. Sie haben damit auf einen sehr wichtigen Aspekt hingewiesen. Man hätte das alles wissen können und hat es auch gewußt – wie gesagt -, doch die Gier nach Macht (Geld ist nur ein Mittel dazu) ist stets stärker gewesen. Daß am Ende jeder völlig umsonst mächtig sein wird, wird natürlich nicht funktionieren. Deshalb müssen Lösungen her. Eine davon ist der völlige Zusammenbruch – das was ich in meinem letzten Kommentar in Anlehnung an Volkmar Weiss das „Große Chaos“ das genannt habe.

      Die Globalisten werden aber sagen: „Was wollt ihr denn? Das, was wir tun, ist doch genau das, was ihr wollt!“ Sie können das „Blaue vom Himmel“ herunterlügen und dennoch ihr Spiel weitertreiben. Für sie werden all die Regeln auch dann nicht gelten, wenn der Rest (99,99% der Menschheit) kommunistisch dahinvegetiert und verreckt. Man kann die Globalisten nur stoppen, indem man sie verhaftet und anschließend gerichtlich bestraft.

      1. @Alf

        „Man kann die Globalisten nur stoppen, indem man sie verhaftet und anschließend gerichtlich bestraft.“

        Warum ist das noch nicht geschehen?

        1. @ Till:
          „@ Alf: »Man kann die Globalisten nur stoppen, indem man sie verhaftet und anschließend gerichtlich bestraft.«
          Warum ist das noch nicht geschehen?“

          Weil die Globalisten auf Vernebelung und Erpressung setzen. Sie haben auf diese Weise viele auf ihre Linie gebracht, denen dadurch mehr Anerkennung / Macht (zumeist in Form von Geld) zukam und diese natürlich nicht verlieren wollen. Das geht herunter bis in die Unterschicht. Und diejenigen, die davon nicht profitieren, haben andere Interessen, wollen mit Politik und Wirtschaft nichts zu tun haben, sondern statt dessen ihre Anerkennung / Macht lediglich in ihrer Berufswelt, ihrem Freundeskreis, ihrer Familie, ihrer Ehe bekommen, oder/und sind rein geistig nicht fähig zu verstehen, was mit ihnen geschieht bzw. geschehen wird.

      2. @Alf

        „Wir hatten in Deutschland bis zum Ende des 20. Jahrhunderts ein Wirtschaftssystem, das man früher den „Preußischen Sozialismus“, später die „Soziale Marktwirtschaft“ genannt hat. Dieses Wirtschaftssystem hat so gut funktioniert, das uns alle Welt darum beneidet und deswegen Kriege gegen uns geführt hat. Es funktionierte nicht wie der typisch englische Raubtierkapitalimus, der sich endgültig seit Ende des 20. Jahrhunderts durchgesetzt hat, und auch nicht so wie der Kommunismus, der den Staat allein zum Kapitalisten gemacht hat. “

        Exakt. – Kein System ist perfekt – doch die „soziale Marktwirtschaft“, die wir vor der Wende insbesondere unter damals rechts-konservativer CDU/CSU-Regierung mit F. J. Strauß als Finanzminister in Westdeutschland hatten war das beste System überhaupt. – Dieses wurde bereits mit der Wende aufgegeben.

        1. Ja, aber die „Soziale Marktwirtschaft“ (ich schreibe das Adjektiv „sozial“ groß, weil es sich bei der „Sozialen Marktwirtschaft“ um einen feststehenden Begriff, einen Namen handelt) hat eine Vorgeschichte, ohne die sie nicht einmal denkbar ist. Es müssen die entsprechenden Menschen und Einstellungen dazu existieren – und vor allem: auch zuvor schon existiert haben! Ein Wirtschaftssystem allein ist noch nicht das ganze System. Die in Deutschlands „Bonner Republik“ aktiven Politiker sind mit dem gesamten System noch völlig vertraut gewesen. Es ist kein Zufall, daß es erst zu bröckeln begann, als die angeblichen „Achtundsechziger“ (in Deutschland müßten sie eigentlich Siebenundsechziger heißen, weil in Deutschland der Höhepunkt der 1960er Unruhen bereits 1967 erreicht war) in Regierungsverantwortung kamen, konkret: als „rotgrüne“ Koalition (1998-2005). Die hätten das System auch noch kennen müssen und haben es auch größtenteils gekannt, doch waren sie die ersten in Regierungsverantwortung, die es offen verraten und verkauft haben – und das mit Absicht. Das Deutsche System lebt trotzdem noch, wenn auch nur noch zu einem Bruchteil.

          Da wir die Zukunft nicht kennen und diese für Überraschungen immer zu haben ist, ist es den Versuch wert, das Deutsche System in vollem Umfang zumindest in ganz Europa durchzusetzen. Jene unserer Nachbarn, die früher mit uns zusammen zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört haben, haben auch später als selbständige Staaten kein Problem mit dem Deutschen System gehabt (siehe: Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederland). Die meisten anderen Staaten waren – zumeist aus Neidgründen (besonders Frankreich und England) – mit dem Deutschen System nicht einverstanden, kamen aber, wie die Geschichte der Montanunion, EWG, EG und auch noch die frühe Zeit der EU deutlich gezeigt hat, mit ihm trotzdem ganz gut klar, weil sie von ihm profitierten. Den Neidern und unseren eigenen Verrätern haben wir leider auch den Verlust der Deutschen Mark und den Ruin vieler unserer großen und mittleren Unternehmen zu „verdanken“.

          Wenn aber das Vorhaben der Globalisten sich durchsetzen wird, dann brauchen wir hier oder anderswo gar nicht mehr über die Zukunft zu sprechen.

  15. ich dachte immer, „Teufel“ kommt von „Deibel“, „Deubel“, „D’übel“ == „das Übel“ vgl. engl: evil -> devil

    …mit der Letztbedeutung: „von unten heran/hinauf“

    1. Dübel – die Bezeichnung geht zurück auf mhd. tübel, ahd. tubil und bedeutete ursprünglich „Bolzen, Pflock“.
      (Quelle: wissen.de)

  16. Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft:
    Mal in’s Moderne (Modern ist das stets Neue, was schon wieder vor dem Neuesten zittert) übersetzt, drücken sich diese Prinzipien auch wie folgt aus: „Die Medienseuche: Wer hat Bill Gates gewählt?“
    Siehe auch hier: https://www.journalistenwatch.com/2020/10/06/die-medienseuche-wer/

    Oder je mehr der Mensch, in seiner vorgeblichen Befreiung von den „Fesseln“ des Glaubens und des „Gedächtnisses“, d.h. den Erkenntnissen der Vorväter, auf seinem Wege die altbewährten „Leitplanken“ schleift, umso mehr wird das Tier in ihm wach.
    Mit anderen Worten, der Teufel pflastert mit Lügenmärchen und Versprechungen immer breitere und bequemere Wege in den Höllenschlund.

    So auch die blühenden Wucherungen des „FinanzmarktMonsters“, dessen Entfesselungen nunmehr der WeltWirtschaft und dem freien Markt die Luft nehmen und die Menschen in einer z.T. „sklavischen“ Abhängigkeit und Hörigkeit halten.

    Damit nicht wieder bloßes Jammern und Lamentieren unterstellt wird: Ja, es muss Veränderungen geben aber keine „künstlichen“, angeblich „nachhaltigen“ (besser formuliert: hinterhältigen), deren entscheidende (und oft verschleierte) Grundlagen dürftiges Hin- und Her-RECHNEN irgendwelcher Fachidioten im Solde der, zur Leibhaftigkeit gewordenen, Habgier (ehemals eine der TodSünden) und Herrschsucht sind.

    Zitat: „REVOLUTION- ihr Wesen müssen wir endlich doch revolutionär verstehen und d.h. worthaft als die Rückwälzung des Wesens in das Anfängliche. Der eigentliche Revolutionär bringt weder Neues, noch bewahrt er Altes, ER ERWECKT DAS ANFÄNGLICHE.“
    „…eher ein Bleiben, nämlich dort, wo das Wesen des Menschen schon ge-wesen ist, ohne dieses ge-wesen übernommen zu haben und ehedem übernehmen zu können. Die Schritte irgendwohin fort scheinen dem Menschen leichter zu fallen als das Bleiben und gar das Bleiben im Ge-wesen, das indessen nicht aufhört zu Wesen, obzwar es in die Vergessenheit sank. Der Mensch scheint durch Fortschritt verwöhnt zu sein, so daß ihm der Rückschritt daraus verpönt ist, trotz der vielen Zeichen, die seine FORTGESCHRITTENHEIT in einem seltsamen Licht zeigen.“ Zitate Martin Heidegger

    Heute heißt das Synonym für Fortgeschrittenheit: Technik-Gläubigkeit hin zum Technik-Wahn und weg von (den Bauplänen) der Natur- hin zum Transhumanistischen – zur vorgeblichen „Verbesserung“ des Menschen, sagt man uns“-…ein Prozess, der „scheinbar“ nicht mehr aufzuhalten ist- ebenso wie die sog. „Vergemeinschaftung “ der Produktion & des Geldes durch immer höhere Konzentrationen in immer weniger Händen. So auch die Konzentration der tatsächlichen Macht in immer weniger Händen, was schlußendlich zum „Kommunismus der Monster“ und auf geradem Wege in eine apokalyptischen Katastrophe führen muss.

    Der Mensch, als das noch nicht festgestellte Tier, wurde teuflisch aufbereitet für jegliche UNGEHEUERLICHKEIT gegen sich selbst- das eigentliche Mephisto-Prinzip.

  17. Interessant wird das mit dem Zins erst dann, wenn man versteht, dass die Zinsen durch Renditen ersetzt wurden. Die nicht dann, wenn jemand einen Kredit aufnimmt, sondern dann, wenn es um die Beteiligung am eingesetzten Kapital geht.
    In vielen Bereichen, bei Versicherungen, Renten, Sparguthaben (allgemein der Finanzbranche) werden in aller Regelmässigkeit Renditen nach Kosten von 8% und mehr erzielt, während man allen erzählt, dass man zum Beispiel die Renten wegen der tiefen Zinsen nicht mehr zahlen kann (zusätzlich zu den Betrügereien mit der Demographie).

  18. Nun guckt mal, was der Vorfahr der R.ckef.llers war und woher die stammen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller

    „Die Familie Rockefeller wurde durch den Unternehmer John D. Rockefeller und seinen Bruder William Rockefeller bekannt. Diese beiden Brüder waren die Söhne von William Avery Rockefeller (1810–1906), einem Hausierer und Quacksalber, und dessen Frau Eliza Davison Rockefeller (1813–1889). “

    „HAUSIERER und QUACKSALBER“. – Tja – den Rest kann sich dann jede/r denken. 😉

  19. Zwischendurch aus Koblenz – gehört zwar nicht direkt zum Thema, aber es hängt ja alles zusammen, alles ein Konglumerat der üblen Machenschaften derselben Klientel:

    KOBLENZ – LIVE, Polizei ändert Veranstaltungsort, Maskenpflicht ?!?

    Koblenz ist ebenfalls tiiieeef-rot – alte Beamtenstadt. – Aus einem Kommentar ist zu entnehmen, dass wohl auch eine Veranstaltung in Limburg (vermutlich Limburg/Lahn) geplant ist. – Bitte selbst recherchieren bei Interesse.

    1. Deutschland war schon immer ein Epizentrum von Kommunismus und Sozialismus. Adam Weishaupt könnte man den Begründer des Kommunismus nennen, sofern man mit der schändlichen Geschichte vertraut ist. @Urchrist würde mir zustimmen. Schade, dass er nichts schreibt.
      Schauen Sie sich das Video an, dass ich eingestellt habe. Das was Spiro über Kerry Mullins berichtet geht in eine Richtung, was allen ehrlichen Ärzten droht. Mich wundert dass Youtube noch nicht gelöscht hat.

      https://pbs.twimg.com/card_img/1313833301073899521/eqC6o0fU?format=jpg&name=600×314

      Hier noch ein Link zu einem Video bzgl. der in der Grafik gezeigten Test Kits

      https://www.bitchute.com/video/7bmEC5NDEhJU/

      1. Deutschland hat den Kommunismus und den linken (marxistischen) Sozialismus verhindert, wo es nur ging, und das war nicht immer einfach. Die Revolution von 1848/’49 war bereist eine linkssozialistische, also kommunistische Revolution. Marx ging nach England, der Heimat von Adam Smith und anderen Markttheoretikern und Liberalisten, die später als „Bourgeoises“ und „Kapitalisten“ ausgeschimpft wurden. Marx ist aus Deutschland ausgewiesen worden, gerade weil in Deutschland der Kommunismus keine Chance bekommen sollte; deswegen wurde die Revolution von 1848/’49 ja erfolgreich bekämpft. Diese Bekämpfung zog sich sowohl durch den Deutschen Bund (1815-1866) und den Norddeutschen Bund (1866-1870) als auch durch das Deutsche Kaiserreich (1871-1918).
        Bismarck machte Kompromisse nicht aus Gründen der eigen Überzeugung vom Kommunismus, sondern aus Gründen der Bekämpfung, Es wurde ja seitens der angelsächsischen (englischsprachigen) Geostrategie schon zwischen 1871 und 1918 versucht, Deutschland zu unterwandern, um es, da es zu dieser Zeit bereits England industriell und wirtschaftlich überholt hatte und als Weltmeister in allen Bereichen dastand, zu vernichten. Dazu bot sich auch der Kommunimus an, den man dann allerdings auf deutscher Seite zunächst ablenken, nämlich auf Rußland ubertragen konnte (mit Hilfe Kaiser Wilhelms II. und seines Geheimdienstchefs Warburg); doch bei Kriegsende sah man, wie bedrohlich er nun auch in Deutschland wirkte (dank der Unterwanderung, die aus dem Ausland kam), und dennoch gelang es auch jetzt, den Kommunismus zu verhindern.
        Es gelang erst zu dem Zeitpunkt nicht mehr, als das Deutsche Reich besiegt und in Besatzungszonen eingeteilt worden war, also zu einer Zeit, in der Deutsche selbst an der Etablierung des Kommunismus gar nicht mitentscheiden durften. In der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland ging es bald wieder los mit den Versuchen, es kommunistisch zu unterwandern, und man muß sagen, daß diese Republik – auch die „Bonner Republik“ genannt – es wieder geschafft hat, den Kommunismus abzuwehren und dessen Unterwanderung zumindest im Zaum zu halten (Stichwort: „RAF“). Erfolg hat der Kommunismus hier erst, seit die kommunistischen Staaten in Europa und Rußland nicht mehr existieren und sogar die USA immer mehr in Richtung Kommunismus abdriften. (…)

    2. Ergänzend dazu besagte ARD-Sendung, bei der ich allerdings die Aussage kritisiere, dass C. nicht mehr zu beseitigen sei und wir damit nun quasi für immer leben müssten:

      Zu dieser Absurdität dann auch im Zusammenhang mit dem Bundeshaushalt Peter Boehringer (A.D) bei einer Pressekonferenz:

      Nur bei dieser Partei sehe ich noch gesunden Menschenverstand. – Was auch immer dieser Partei angelastet wird, wodurch oder durch wen auch immer (vielleicht die Partei unterwandert habende V-Leute) interne Probleme tatsächlich oder angeblich vorhanden sind, halte ich diese Partei nach wie vor für die einzig wählbare mit kompetenten Politikern und Politikerinnen mit gesundem Menschenverstand auf dem Boden der Realität.

      Wer weiß, ob es im nächsten Jahr noch zu Wahlen kommt – jedenfalls brauchen diese Leute so viele Stimmen wir möglich – auch auf Landes- und Kreis- und Gemeindeebene – sofern es noch dazu kommt. – Alle anderen Parteien sind meines Erachtens ein einziges gleichgestimmtes Parteienkartell innerhalb dessen es natürlich noch schlimmer geht als M.rk.l -ich denke da an rot-tiefrot-grün-, aber insgesamt ist meines Erachtens dieses ganze Kartell die reinste Katastrophe für uns und unser Land.

      1. @atar – nach meinem Informationsstand trägt jeder Mensch die für das sog. SARS-CoV-2 charakteristischen Genabschnitte mit sich. Das für den „Nachweis“ verwendete Test-Kit wird vom „Erfinder“, wie auch von den Herstellern der Test-Kits als untauglich für Diagnosezwecke (bei vermeintlichen Infektionskrankheiten) beschrieben. Die Aussagen von K.Mullis sind bekannt.
        Ein Hersteller – Fa. Roche – „Positive Ergebnisse deuten auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2 hin, aber nicht unbedingt auf das Vorliegen eines übertragbaren Virus“.
        Creative Diagnostics – ein weiterer Hersteller – „Das Nachweisergebnis dieses Produkts dient nur zur klinischen Referenz, und es sollte nicht als einziger Nachweis für die klinische Diagnose und Behandlung verwendet werden“.

        Andere zusätzliche „Nachweis“verfahren wären die zahlreichen Antikörpertests (z.B. ELISA oder Western Blot), bei denen die Interpretation des Ergebnisses jeweils zur Ermessensangelegenheit des Testenden wird, wobei unterstellt wird (werden kann), die Produktion nachgewiesener körpereigener Proteinen sei die Folge bzw. Abwehrreaktion auf eine Virusinfektion.

        Keine/r der ARD-Experten erwähnt diese Faktenlage auch nur mit einem Wort, von daher können die „Eingeständnisse“ mich keinesfalls beeindrucken. Möglicherweise macht man sich seitens des Intendanten Sorgen um die Einschaltquoten.

  20. @Atar

    Seit dem „Tod“ meiner Glotze besitze ich keinen systemischen Verdummungsstrahler mehr und meine Lebensqualität ist deutlich besser geworden.
    Mehr Zeit für vernünftige Dinge habe ich dabei gewonnen und kann jedem nur empfehlen, das mal auszuprobieren! Das geht ganz einfach: Stecker ziehen und mal 3 Wochen NICHT wieder einstecken!
    Das führt zunächst zu Entzugserscheinungen aber danach zu einem ganz vortrefflichen Glücksgefühl.
    😀

    1. @Till Aussenspiegel

      Mein alter noch funktionsfähiger Röhrenfernseher steht seit Jahren im Abstellraum mit gezogenem Stecker.

      Ich versuche den Mittelweg zwischen Information in den alternativen Medien und gleichzeitigem Abschalten zwecks Erholung bzw. Bodenhaftung, wozu auch ein möglichst täglicher flotter Spaziergang in der Natur gehört.
      Ich sage immer: „Vom Augenzumachen verschwinden die Dämonen nicht und von einem Vogel-Strauß-Verhalten (Kopf in den Sand stecken) auch nicht.“ 😉

  21. Freunde!
    Es gibt intelligente Menschen, die gut oder böse sind.
    Es gibt dumme Menschen, die gut oder böse sind.

    Es gibt also vier Extrempole:
    1. Intelligente und gleichzeitig gute Menschen.
    2. Intelligente aber gleichzeitig böse Menschen.
    3. Dumme aber gleichzeitig gute Menschen,
    4. Dumme und gleichzeitig böse Menschen.
    Welche sind wohl die gefährlichsten?
    Klar, das sind diejenigen, die gleichzeitig böse und intelligent sind.
    Nennen wir diese in der Mehrzahl einmal die “Mephistophelim”.

    Den Mephistophelim fällt es leichter sich mit ihresgleichen zu verschwören als das die den Nicht-Mephistophelim der Fall ist. Einfach deshalb, weil Mephistophelim keine Hemmungen haben zu lügen und zu täuschen und sich so als brave Nicht-Mephistophelim ausgeben können. Umgekehrt ist das eben nicht möglich. Dadurch steht jede benevolente Organisation von Menschen immer in der Gefahr irgend wann einmal von Mephistophelim unterwandert zu werden.

    Es ist also gar nicht so hilfreich sich im großen Rahmen zu verbinden um dem Bösen Widerstand bieten zu können. Das einzige, was Nicht-Mephistophelim tun können um sich von den Mephistophelim auf Dauer emanzipieren zu können ist die Wahrheit zu erkennen und dafür zu sorgen, dass andere diese Wahrheit ebenfalls erkennen können. Allerdings muss jeder selbst erkennen, was Wahrheit ist. Nicht-Mephistophelim benötigen also einen offenen Diskurs, wo jeder die verschiedenen vorgebrachten Ansichten unabhängig und ohne Beeinflussung für sich selbst neu entdecken und frei beurteilen kann. Keine Massenbewegung, keine Farbrevolution sondern der freie Austausch von Gedanken ist mithin das wirkungsvollste Befreiungswerkzeug der Nicht-Mephistophelim.

    Man kann den inneren Mephistopheles, der ja potentiell in allen Menschen innewohnt, als Dämon ansehen, oder eben auch nicht als solchen ansehen, das ist nicht entscheidend. Es lässt sich jedoch geschichtlich beobachten, dass immer wenn die Evolution des Bewusstseins der Menschen bzw. der Menschheit als Kultur oder Geistesleben an einem Punkt angekommen ist, wo eine Schwelle überschritten werden muss, dies aber die Menschen noch nicht schaffen, plötzlich die zerstörerischen Kräfte zum Zuge kommen. Böse Kräfte, die Horror, Elend, Leid und Chaos verbreiten.

    An so einer Schwelle stehen wir heute. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Rechtswesen und vor allem der Kultur, dem heutigen von Mephistophelim gefangengenommenen Geistesleben.

    Es ist hier nicht der geeignete Rahmen sich darüber weiter auszubreiten, aber dennoch würde ich noch gerne, ohne näher darauf einzugehen, ein paar ketzerische Thesen bzgl. der Wirtschaft aufs Parkett werfen:
    Die Arbeitenden (einschl. Arbeitsleitung) in den Unternehmen stellen all diejenigen Produkte her, die sie in ihren Haushalten selbst verbrauchen. Sie stellen aber darüber hinaus auch noch all diejenigen Produkte her, die die Unternehmen als “Maschinal” (die Ausrüstung der Betriebe) benötigen. Da die Kosten des Maschinals auf die Preise der Produkte an die Haushalte aufgeschlagen werden, bedeutet dies in der volkswirtschaftlichen Gesamtheit nichts anderes, als dass am Ende die Arbeitenden den Unternehmen ihre Ausrüstung schenken.

    Wenn man das in all seinem Umfang erkennt, erkennt man auch, dass Unternehmen, als Arbeitsgemeinschaft eigentlich keine Eigentümer haben dürfen. Das ist nämlich fast das Gleiche, wie wenn man den Berlinern sagen würde, sie hätten jetzt einen neuen Eigentümer, und dass ganz Berlin ab sofort einem Inveschtor, einem Herrn Fröschle aus Böblingen gehören würde. He He…
    Weiter kann man daraus folgen, dass die Gewinne der Unternehmen in ihrer Gesamtheit genau dasjenige sind, was die Arbeitenden mit ihrer Arbeit herstellen und an die Unternehmen schenken:
    Einzig und allein die Betriebsausrüstungen in ihrer volkswirtschaftlichen Gesamtheit. Mehr gibt es nicht für die Unternehmen, mehr kann es logischerweise auch gar nicht geben. Wo soll dieses Mehr auch herkommen? Verwirrend ist dabei nur, dass die einen Unternehmen Gewinn als Geld erhalten und andere Gewinn als abbezahlte Sachwerte. Man muss das wie gesagt in der Gesamtheit der Unternehmen betrachten: Da haben eben die einen Geld und die anderen entsprechend Schulden.

    Leider entpuppt sich unsere heutige Wirtschaft aber mehr und mehr als Ponzi-Kapitalismus. Eine Scheinwirtschaft, wo massenweise Kredite geschöpft werden, die keinerlei Gegenseitigkeit aufweisen und deshalb (volkswirtschaftlich gesehen!) nie ein Ende finden können. Massenweise Kredite = Massenweise Geld und massenweise Schulden. Mehr als 90% der monetären Vermögen sind nichts anderes als Scheinvermögen. Es gibt es also doch dieses Mehr an Gewinn! Tja, allerdings nur einzelwirtschaftlich gesehen, denn volkswirtschaftlich bestehen diese Gewinne nur aus schwefliger, heißer Luft. Aus Illusionen und Täuschungen, die sicher nicht ewig unerkannt bleiben können.

    Das liegt nicht nur daran, dass Immobilien oder Wertpapiere per Ponzi-Kredite zu Preisen kommen können die mehr als absurd sind, sondern auch daran, dass es so etwas wie Ponzi-Gewinne gibt, die ebenfalls durch Ponzi-Kredite in die Welt kommen: Entlang den weitverzweigten und oft sehr etappenreichen Produktionsketten will jedes Unternehmen ein bisschen mehr einnehmen als vorher ausgegeben wurde, das ist erst einmal o.k. Dafür muss sich aber das nachfolgende Unternehmen mehr-verschulden. Das ist zunächst auch noch kein Problem, sobald aber die Rücklagen der Unternehmen im Volumen die Investitionsschulden (nicht die Korrentschulden!) der Unternehmen (jeweils in ihrer volkswirtschaftlichen Gesamtheit) überschreiten, zeigt dies an, dass Schein-Kredite vergeben wurden. Das ist immer noch kein so großes Problem, das überschüssige Geld der Unternehmen (dem logischerweise auch entsprechend überschüssige Schulden gegenüber stehen) kann ja ausgegeben werden. Nur, für was kann es ausgegeben werden? Werden damit Gehälter bezahlt, entstehen zusätzliche Produkte, denen eben kein zusätzliches Geld bei den Haushalten gegenüber steht, also zusätzliche Produkte, die nicht abgesetzt werden können. Es gibt aber etwas, das die Not zur Tugend machen kann: Das überschüssige Geld der Unternehmen (nicht der Haushalte) für Forschung und Entwicklung einfach verschenken! Dann kann es zu Fortschritt auch ohne unnötigem Wachstum kommen. Überschüssiges Geld der Unternehmen muss letztendlich durch den Konsum der Haushalte verschwinden, nur so kommt das überschüssige Geld wieder mit den überschüssigen Schulden zusammen. Nur so wird vorübergehend fehlende Mutualität wieder hergestellt.

    Jetzt verschenken also die Arbeitenden neben dem Maschinal auch noch Wissen und Erkenntnisse an die Unternehmen. Das bedeutet aber auch, dass dieses Wissen (im großen Gegensatz zu heute) allen Unternehmen zugänglich sein muss! dass es also keine Patente mehr geben darf, die andere vom Produzieren ausschließen könnten. Was weitergedacht wiederum bedeutet, dass sich unter diesen neuen Bedingungen die Arbeitsgemeinschaften der Forschung und Entwicklung von den Unternehmen ausgliedern und eigenständig werden aber weiterhin durch Schenkungen versorgt werden.
    Die genannte Arbeitsgemeinschaften forschen und entwickeln für alle Unternehmen, die diese dann ohne Patentgebühren frei herstellen können.

    Kaum zu glauben aber wahr:
    Schenken ist eines der wichtigsten Vorgänge im laufenden Prozess einer gesunden Wirtschaft.

    Fazit meiner Erkenntnis:
    Die Unternehmen (das Kapital) muss unverkäuflich werden, Unternehmen müssen juristisch zu Stiftungen werden, wie es z.B. die Firma Bosch ist.
    Grund und Boden muss unverkäuflich werden oder sollte zumindest nur von den Kommunen verkauft oder gekauft werden dürfen. Alles was darauf gebaut wurde kann weiterhin frei gehandelt werden.
    Arbeit muss ebenfalls unverkäuflich werden. Deshalb sollten die Kommunen die Arbeitskosten den bei ihnen angesiedelten Unternehmen in Rechnung stellen und auf der anderen Seite den Arbeitenden ihr den jeweiligen Bedürfnissen angepasstes Einkommen mittels klarer, dem Gleichheitsprinzip entsprechenden Kriterien zukommen lassen.

    Unternehmen ——-Kommunen ———-Menschen
    Wirtschaft ——— Rechtswesen ——— Kulturleben
    Mutualité ———— Egalité ————- Liberté

    Belassen wir es aber vorerst dabei, es kann ja jeder selbst weiter denken….

    PS.: mit Mephistopheles ist es wie mit Rumpelstilzchen, man kann sie nicht bekämpfen, aber ihnen unbemerkt die Nahrung entziehen, indem man sie durchschaut.

    LG, enrico

    1. Mein Applaus für Ihren Erguss! Für die von Ihnen unter „Extrempol 2“ genannten Personen kennt die Medizin die Diagnose „essentielle Psychopathen“. Leider verhält es sich so, dass wir diese in jedem noch so humanen und demokratischen System wiederfinden werden, mit gleichen Absichten bzw. mit gleicher Motivation und wie Sie auch schreiben, mit den immer wieder gleichen Folgen für die Gesellschaft.

    2. @enrico …. Es gibt aber etwas, das die Not zur Tugend machen kann: Das überschüssige Geld der Unternehmen (nicht der Haushalte) für Forschung und Entwicklung einfach verschenken! Dann kann es zu Fortschritt auch ohne unnötigem Wachstum kommen. Überschüssiges Geld der Unternehmen muss letztendlich durch den Konsum der Haushalte verschwinden, nur so kommt das überschüssige Geld wieder mit den überschüssigen Schulden zusammen. Nur so wird vorübergehend fehlende Mutualität wieder hergestellt.

      Dies ist so allgemein gesehen falsch. Überflüssiges Geld gehört weder verschenkt noch sonstwie benutzt… und schon gar nicht gehortet. Überflüssiges Geld gehört vernichtet…. denn nur so, werden auch überflüssige Schulden vernichtet.

      Eigentlich ein einfacher Zusammenhang in einem Kreditgeldsystem…. Aber für viele wohl schwer zu begreifen…. vor allem dann, wenn man prähistorischen Geldtheorien nach trauert.

      Wir haben eine Guthabenkrise ….. zu viel nicht zu gebrauchendes Kreditgeld geistert durch den Laden… vernichten ist die einzige Lösung…. habe ich weiter oben schon angeführt.

      1. @ dragaonordestino
        Ach! Ohne ein Wort des Lobes für @Enrico, und seinem durchdachten und präsentierten 1. Aufschlag?
        Das sehe ich als grob unsportlich an.
        Ich wünsche Ihnen eine gute Nachtruhe, denn mein Zwischenfazit der Kommentare bleibt: BRILLIANT!!

  22. hola dragonsito del norte,

    Dies ist so allgemein gesehen falsch. Überflüssiges Geld gehört weder verschenkt noch sonstwie benutzt… und schon gar nicht gehortet. Überflüssiges Geld gehört vernichtet…. denn nur so, werden auch überflüssige Schulden vernichtet.
    Man kann die fünf Sektorenkonten der VW (Unternehmen, Haushalte, Staat, Finanzinstitute, Außenhandel) auf zwei Konten, namentlich die der Unternehmen und Haushalte reduzieren, indem man die übrigen Konten auf diese zwei verbliebenen verteilt. So haben wir nun links die Unternehmen und rechts die Haushalte. Dadurch kommen wir zu drei möglichen Verhältnissen, drei Mutualitäten:
    Unternehmen mit Unternehmen, Unternehmen mit Haushalten und Haushalten mit Haushalten.

    Immer wenn Arbeitende für die Maschinalproduktion werken, entstehen Arbeitskosten (und noch andere Kosten, die aber ebenfalls durch Arbeitskosten zustande gekommen sind) diese Kosten, die ja Schulden sind, werden dann von Unternehmen übernommen, wenn sie per Maschinalkredit z.B. eine Maschine kaufen. Bei diesem Kauf übernehmen die kaufenden Unternehmen alle Schulden, die der Maschine anhaften. Das bedeutet, es wird kurzfristiges Kontokorrentdebit in langfristiges Maschinaldebit umgebucht. Wenn man von Inflation oder Deflation spricht, geht es nur um das Verhältnis von kurzfristigem Kontokrrent-Debit zu dem Geld der Haushalte. Wenn nun kurzfristiges Debit in langfristiges Debit umgebucht wird (das geschieht wenn die Maschine via Kredit gekauft wurde), dann steht dem Geld der Haushalte weniger Kontokorrent-Debit der Unternehmen gegenüber. Es entsteht also eine inflationäre Situation.

    Dies kann aber dadurch ausgeglichen werden, eben weil die Unternehmen entlang der Produktionsketten Gewinn machen und bei der Gewinnentstehung wiederum Kontokorrentschulden (D1) nachgeschöpft werden. Schwierig wird es nur, wenn die Gewinne zu üppig ausfallen und zu viel D1 nachgeschöpft wurde, dann haben wir ruckzuck eine deflatorische Situation im Verhältnis U – HH obwohl die Geldkonten der Unternehmen prallvoll sind. Um dieses überschüssige Geld ging es in meinem Kommentar. Das Problem ist einfach das, dass den Unternehmen die volkswirtschaftliche Information fehlt um hier eine Punktlandung hinzubekommen. Deshalb kann man es niemand übel nehmen, wenn jeder versucht so viel Gewinn zu erzielen, wie der Markt es eben gerade noch hergibt. Dadurch kommt es aber zwangsläufig zu schädlichen Überschüssen und es ist leider zu spät die Sache wieder rückgängig zu machen. Diese Erkenntnis findet sich aber sicher in keiner VWL-Literatur.

    Dein Vorschlag hier das Geld einfach zu vernichten ist nicht falsch, die Sache ist nur die, dass die dazugehörenden Schulden mit den fertigen Produkten bereits Richtung Haushalte weitergezogen sind um dort mit dem Geld der Haushalte vernichtet zu werden. Aber die Schulden, die einst dem Geld der Haushalte gegenüber standen sind weiterhin bei den Unternehmen verteilt. Wir haben hier also ein logistisches Problem, denn wie sollte man einen gerechten Weg finden Schulden und Geld zusammen zu bringen? Da ist das Investieren in konsumierende Arbeitsgemeinschaften der Forschung und Entwicklung sicher die elegantere Methode, die ja auch noch den Vorteil hat, dass neue verbesserte Produkte oder arbeitssparende Produktionsverfahren gestaltet oder erfunden werden können. Volkswirtschaftlich gesehen ist das sicher sinnvoller als das Zuviel an Geld und Schulden einfach gegenseitig zu vernichten, was ja nichts anderes wäre als ein Rückabwickeln des Kredites. Aber wie gesagt, dieses Rückabwickeln ist gar nicht mehr möglich, weil es zu spät ist. Die dazugehörenden Schulden sind bereits mit den Produkten an die Haushalte gegangen.

    In dieser Antwort ging es nur um die Seite der Unternehmen. Auf der Seite der Haushalte sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

    PS: die genannte Mx / D1 -Schöpfung ist übrigens genau das, an was es in der Sowjetunion gefehlt hat: Die notwendige Rückkoppelung um Fortschritt zu ermöglichen.

    Grüße aus Venezuela

    1. @enrico …. Um dieses überschüssige Geld ging es in meinem Kommentar.

      Danke für die ausführliche Antwort. Vermutlich reden wir nicht übers gleiche Thema…. Ihr Kommentar so verstehe ich dies nun, bezieht sich auf realwirtschaftliche Fakten, während ich mich eher aufs Finanzkasino und Erbenkarusell bezog.

  23. @ Herbert Ludwig:

    „»Fragt man Ökonomen oder sucht man in Lehrbüchern nach der moralischen Legitimation für Zinsen und Dividenden, erhält man normalerweise die Antwort: Wer anderen Kapital gibt, geht dadurch ein Risiko ein und muss dafür in Form von Dividenden oder Zinsen entschädigt werden.« Diese Argumentation hinke jedoch, sei sehr einseitig und wiederum Propaganda zu Gunsten der Wohlhabenden. Denn ein Arbeitnehmer, der bei einem Unternehmen arbeitet, gehe das Risiko ein, entlassen und arbeitslos zu werden, mit allen existenziellen Beeinträchtigungen und Gefahren. Aber für dessen Risiko machten sich die Ökonomen nicht stark und forderten kein entsprechendes Entgelt, sähen keine moralische Legitimation für eine Risikokompensation.“

    Das Problem wird aber leider nicht dadurch gelöst, daß die Arbeitnehmer ihrerseits einen Aufpreis erhalten, z.B. durch Streik oder Druck seitens der Gewerkschaften erreicht. „Der Kommunismus ist nur die andere Seite der Münze“; er ist der „Kapitalismus der Arbeitnehmer“, führt jedenfalls nicht zu einer Lösung, sondern – im Gegenteil – verschärft die Situationen, weil dadurch, daß jeden Arbeitnehmer immer Lohn bekommt, die Unternehmen ab einem kritischen Punkt (der erreicht ist, wenn der jeweilige Staat gelähmt ist wie die westlichen spätestens seit etwa 1960 und in einem fast schon anarchistischen Ausmaß seit 1990/2000) dazu übergehen, immer billigere Arbeitnehmer (anfangs Frauen und Ausländer aus der „näheren“ Umgebung, dann aus der ganzen Welt) gegen die teuer gewordenen Arbeitnehmer auszutauschen, wobei dieser Austausch mit Lügen und Beschönigungen vertuscht, aber auch – je später, desto mehr – mit Drohungen und Kriegsansagen deutlich eingefordert wird: „Emanzipation“, „Feminismus“/„Genderismus“, „Sexismus“, „Ausländerfeindlichkeit“, „Rassismus“, „Rechtsextremismus“ usw. usf.. Dieses Ganze muß im Chaos enden! Nicht nur die Logik des Kapitalismus, sondern auch die seines Gegenspielers, des Kommunismus, der vom System her gesehen nichts anderes ist als die andere Seite des Kapitalismus, ist falsch. Das ganze System ist falsch!

    Ich wiederhole mich: Wir hatten in Deutschland eine Tradition, die bis Ende des 20. Jahrhunderts gereicht hat und in einigen Teilen auch noch existiert, und mit der haben wir eine Alternative. Die meisten der ehrlichen und klugen Vertreter der AfD wissen das übrigens auch. Und ein bekannter Engländer hat vor einigen Jahren mit Rückblick auf Deutschlands beste Zeit uns sein System gesagt: „Es funktionierte doch sehr gut, besser als unseres“. Er hat es erkannt.

  24. In einem anderen Internetportal schrieb ich u.a.:
    „Es folgen zwei Kapitelbeispiele aus Ottes Buch Weltsystemcrash (2019):

    »Beginnend mit der Kanzlerschaft Gerhard Schröders wurde die Deutschland AG entflochten. …. Exemplarisch dafür steht die gigantische US-Investmentgesellschaft Black-Rock, ›die mächtigste Firma auf dem Planeten‹, wie sie in eine ARD-Dokumentation genannt wird. …. Die Bilanz von Angela Merkels Kanzlerschaft fällt für Deutschland verheerend aus. Aber der Abstieg des Landes begann bereits zu Zeiten der Kanzlerschaft von Helmut Kohl mit drei gravierenden Fehlentwicklungen: 1. der Einführung des Euros, deren Konsequenzen ich bereits beschrieben habe (vgl. Kapitel 10: »Der Euro-Crash«, S. 293-321), 2. der Zulassung von privaten Rundfunk- und Fernsehanstalten ohne gleichzeitige Reform der öffentlich-rechtlichen und 3. der mißglückten Wirtschaftspolitik für die ehemalige DDR. Kohl interessierte sich bekanntermaßen nicht besonders für die Wirtschaftspolitik (ein ›gefundenes Fressen‹ für die Globalisten – deshalb haben sie Kohl auch zur Kanzlerschaft verholfen; Anm. Alf). Die Fehler aus seiner Ära wirken bis heute nach. …. Der Euro, der noch auf die Ära Kohl zurückgeht, ist nicht das einzige Megaproblem. … Auch die Migrationspolitik wurde nebenbei durch die Öffnung der Grenzen entschieden. Der Journalist Robin Alexander zeigt in seinem Buch Die Getriebenen auf, wie eine folgenschwere Politik durch den Druck der Ereignisse ohne Plan und Konzept in Gang gesetzt wurde. …. Stelters Fazit: Die Politik vernichtet unseren Wohlstand gleich mehrfach. Der unabhängige Kapitalmarktexperte Dirk Müller legt in seinem Crash-Video vom 9, April 2019 nach: ›Keiner zerstört die eigene Wirtschaft so wie Deutschland‹. …. Zwei Jahre nach Abstieg eines Superstars legte Steingart nach und veröffentlichte Weltkrieg um Wohlstand – wie Macht und Reichtum neu verteilt werden. Das Buch, bei dem der Titel dieses Kapitels Anleihen nimmt, hielt sich lange in den Bestsellerlisten. Steingart …: ›Heute wird der Nationalstaat von denen, die ihn gestern fürchteten, als Schwächling bezeichnet. … Wer so redet, vergißt, daß der Nationalstaat noch immer und womöglich für lange Zeit die einzige legitimierte Macht verkörpert. Wer ihn beiseiteschiebt, hat nichts zu gewinnen. Er schafft genau das, was er vorgibt, beseitigen zu wollen: Unsicherheit und Instabilität‹. …. Luft- und Raumfahrtindustrie …, deutsche Investitionen im Dritten Reich …, die nach 1945 als Beutetechnologien den USA und Rußland (Sowjetunion; Alf) zu einem massiven Investitionsschub verhalfen (Deutschland war auch diesbezüglich dem Zweiten – USA – um viele Generationen voraus! Alf ). 540 deutsche Wissenschaftler und Techniker, die meisten aus dem Raketenprogramm der Nationalsozialisten, waren als Kriegsbeute in die USA geholt worden. Der bekannteste von ihnen, Wernher von Braun …. Die Luft- und Raumfahrtbranche, in der Deutschland Weltmaßstäbe gesetzt hatte, war durch den riesigen Verlust an Wissenschaftlern und Know How nach dem Zweiten Weltkrieg ausgeblutet. …. Die Mär vom ›Stupid German Money‹ …. Nicht nur befinden sich mittlerweile zwei Drittel der Aktien der DAX-Konzerne in der Hand ausländischer Hedgefonds, Investmentgesellschaften und Pensionskassen, nicht nur übt die geheimnisvolle, gigantische Firma Black Rock (Cheflobbyist: Friedrich Merz) einen ungesunden Einfluß auf die DAX-Unternehmen aus, zu allem Überfluß stellen sich deutsche Unternehmen häufig auch noch selten dumm (die sind gekauft! Alf) im Übernahmepoker an. …. Jörg Schierholz …: ›Mit der Zerstörung der Welt AG (Hoechst) wurde die Apotheke der Welt abgewickelt.‹ …. Hoechst, … Bayer …. Vielleicht … haben große US-Hedgefonds wie Black Rock … Druck auf die Vorstände beider Unternehmen ausgeübt. …. Wenn man sich bei den DAX-30-Unternehmen umblickt, ist von der einstigen Größe nicht mehr viel übrig. Die Versorger: durch die Politik an die Wand gedrängt und in einer Nebenrolle verabschiedet. Die Banken: durch den Krieg gegen das einstmalig vorbildliche deutsche Bankwesen ebenfalls wegfusioniert oder zu Nebenrollen verdammt. Die (noch) führende deutsche Autobranche läuft Gefahr, einen ähnlichen Weg zu gehen. …. Das Nachsehen haben Mittelstand und Verbraucher. …. Im Januar 2017 zitieret die Welt ein … Mitglied der Bundesregierung …: ›Was hier läuft, ist ein Wirtschaftskrieg‹ (es ist ein WirtschaftsWELTkrieg! Alf). « (Max Otte, »Weltystemcrash – Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung «, 2019, S. 346, 349, 351, 353, 358, 359-360, 368, 370, 373, 376, 377, 384, 386).

    All diese Probleme sind gewollt – von den Globalisten, insbesondere denen angelsächsischer Provenienz, die die deutschen Politiker bestochen haben und schon während, aber besonders nach Kohls Kanzlerschaft schon gar keine Bestechung mehr nötig hatten, weil die deutschlandfeindliche Politik bereits zur Staaträson geworden war. Die EU war schon von Anfang an gegen Deutschland gerichtet.“(Alf, in: „Freie Welt“, 10.09.2020, 22:33).

    Wer wissen will, was geplant ist, schaue sich im Internet nach bestimmten Seiten um, die das Thema Geostrategie, besonders die der englischen Welt, betreffen. Man muß beim Thema „Wirtschaft“ unbedingt auch über deren „Tellerrand“ hinausschauen.

  25. Tja, was soll man da sagen? All die Sachverhalte lassen sich sehr wohl kritisieren und ursächlich auch auf den Egoismus zurückführen. Doch bei all der Kritik über etwas, was mit dem Schlagwort des ‚Kapitalismus‘ verbunden ist, sollte man niemals vergessen, wer eigentlich die Regeln dazu macht. Sind es die von Sozialisten gern als Ausbeuter hingestellten Unternehmer? Die Regeln der Globalisierung sind auch nicht ‚vom Himmel gefallen‘ oder höhere Gewalt. Sie entstammen den Gedanken von Menschen – von meist unfähigen und/oder unredlichen Politikern. Sie haben – auch in christlichem Namen – das wirtschaftliche Wachstum über die Menschlichkeit gestellt und betreiben durch ihre ständigen Eingriffe in die Marktwirtschaft von unternehmerischen Freiheiten eine immer größere sozialistische Planwirtschaft. Es sind in den seltensten Fällen ausbeuterische Unternehmer dafür verantwortlich, dass der Mensch von seiner Arbeit ein schlechtes Auskommen hat, sondern die etwa 70 Prozent direkte und indirekten Steuern und Abgaben, die vom Lohn ans Finanzamt fließen und aus der Belohnung eine Entlohnung machen.
    Auch die vielen kleineren Unternehmer sind durch Steuern und Bürokratie getriebene des Staates. Es ist dann auch unredlich, von Umverteilung zu sprechen. Auch das sind marxistische Reflexe eines ewigen gedankenlosen Klassenkampfes und der Ruf nach einem immer stärkeren Staat. Der Mensch möchte von selber aufrecht stehen und nicht von einem allerhaltenden staatlichen Korsett aufrecht gehalten werden. Unternehmerische Freiheit ist werthaltig und schöpferisch – also wertschöpfend und innovativ. Die immer größere Horde der politischen Bande ist wertvernichtend – die Politiker, die vielen Nutzlosparasiten aus Beratern, Beauftragten zum unredlichen Kampf gegen viele weitere aufgebaute Feindbilder, gegen die man angeblich kämpfen müsse.
    Aus dem Gespenst des alten marxistischen Kampfes gegen Faschismus und Kapitalismus der DDR ist längst ein Kampf gegen Diskriminierungen und den Rassismus des weißen Mannes geworden. Also ein Kampf gegen Mensch, Leben und Kultur. Zu dieser Horde gehören auch all die vielen akademischen Weltverbesserer sozial-politischer Geschwätzwissenschaften, die alle glauben besser zu wissen, was für den Menschen gut ist, als dieser selber. In Wahrheit zerstören sie Mensch und Kultur. Der Begriff des ‚Kapitalismus‘ ist ein Teil des marxistischen Feindbildes, um die Menschen gleichzumachen. Keine Ideologien staatlicher Gehirnwäsche durch die Schulpflicht, sondern mehr eigenverantwortliche Freiheit. Also weniger Politik! Dann wird der Mensch automatisch auf heilsamere Gedanken kommen, um gewisse Ruchlosigkeiten jenseits von Quacksalbereien zu beseitigen.

Kommentare sind geschlossen.