Die Kirchen – Feldprediger im Corona-Krieg des Staates

Wie schon beim existenziellen Thema der grenzenlosen Immigration stehen die Kirchen den verfassungsfeindlichen Staatspolitikern auch im totalitären Corona-Feldzug hilfreich zur Seite. Christen im Widerstand sind, wie gehabt, bekämpfte Ausnahme-Erscheinungen. Die Unterstützung ist total, bis in die psychologischen Techniken der Bewusstseinslenkung hinein.

Staatskirchen

In der 32. Sitzung des Corona Ausschusses vom 18.12.2020 über die Rolle der Kirchen in der Corona-Krise sagte der prominente protestantische Pfarrer i.R. Jürgen Fliege gleich zu Beginn unumwunden, dass die Kirchen, besonders in Deutschland, zwar nicht juristisch, aber tatsächlich Staatskirchen seien.
„Die evangelische Kirche war immer mit der SPD im Bett, und die katholische Kirche war immer mit der CDU im Bett, seit dem 2. Weltkrieg, seitdem die Amerikaner und die Russen den Krieg gewonnen haben, also die Amerikaner Einfluss genommen haben auf unsere Verfassung. Deswegen sind die Kirchen auf der einen Seite privilegiert, bis in die Gehaltszahlung der Bischöfe hinein. Und deswegen werden sie auch nicht den Regierungen groß widersprechen. Es gibt keine Anweisungen aus Berlin, soweit ich das wirklich auf den höchsten Etagen der Kirche miterlebt habe, aber es gibt Erwartung. Das heißt: ´Wir setzen einfach auf euch, und wir geben euch ja auch die Privilegien, die ihr habt, nicht nur die finanziellen´ – beispielsweise dass wir Gottesdienst halten können an jedem Bauzaun, an jedem Atomkraftwerk usw. usf. Das ist ein Privilegium.“

Die enge Verflechtung von Thron und Altar hat eine lange Tradition. Im Mittelalter waren die Bischöfe der katholischen Kirche teilweise zugleich weltliche Fürsten, die bei der Wahl des Kaisers mitwirkten. Und auch danach nahm die Papst-Kirche immer Einfluss auf das politische Geschehen und pflegte eine enge Zusammenarbeit mit dem Staat, da die Kirchen-Hierarchie mit ihrem autoritativen Herrschaftsanspruch über die Seelen ein tiefes Interesse daran hat, dass auch die politische Macht-Hierarchie über die Menschen erhalten bleibt, um das ihr gefährliche Freiheits-Virus des Individuums im Zaum zu halten. Das geflügelte Wort vom „König“ zum Bischof: „Halt Du sie dumm, ich halt sie arm“, deutet auf eine tiefe Wahrheit.

Auch Luther holte seinerzeit gegen die übermächtige Macht der katholischen Kirche die weltlichen Fürsten zu Hilfe, um die junge, noch nicht allein lebensfähige Kirche in ein Stützkorsett politischer Gewalt zu stecken. Damit leitete er ungewollt eine verhängnisvolle Fehlentwicklung der evangelischen Kirchen ein. Bereits 1526 kam es dazu, dass die Landesfürsten zu Notbischöfen erklärt wurden. Dieser Bund, den Luther mit den weltlichen Mächten schloss, war gleich im Entstehungsaugenblick der protestantischen Ära ein Sündenfall, der den reinen Reformationsimpuls schwer schädigte. Bis 1918 war z. B. der König von Preußen zugleich Bischof und oberster Führer der preußischen evangelischen Landeskirche. Nach der Revolution ging die Leitung der Kirche auf ein Kollegium von drei protestantischen Ministern, also praktisch an den Verwaltungsrat der Juristen und Beamten über.

Diese Verbundenheit mit der staatlichen Macht hat den Geist der evangelischen Kirchen bis heute geprägt. Man hat die Trennung von Kirche und Staat innerlich nie ganz vollzogen, offenbar auch niemals ernstlich gewollt. Im Gegenteil hat man die Verquickung von Politik und Religion sogar für gut gehalten und hält bis heute daran fest. Die Stimmung „Thron und Altar“ wirkt weiter. Kein Wunder, dass man es immer wieder mit politisierenden Pfarrern und vor allem Bischöfen zu tun hat. Durch jede Verquickung von Politik und Religion wird aber das eigentliche Niveau des Christentums heruntergedrückt – wenn es in den Kirchen überhaupt noch lebendig ist.
So kritisiert der Medienwissenschaftler Norbert Bolz, in der evangelischen Kirche sei der christliche Glaube inzwischen auf die Funktionserfordernisse einer so genannten Zivilreligion reduziert. „Was ist Zivilreligion? So nennt man die Schwundstufe eines Christentums, das nicht mehr in seinem Wahrheitsanspruch, sondern nur noch wegen seiner ethisch und politisch stabilisierenden Funktion ernst genommen wird.“ 1

Feldprediger

Jürgen Fliege setzt nun nach seiner nüchternen Feststellung, dass die Kirchen im Grunde auch heute noch Staatskirchen seien, fort:
„Und deshalb wundert man sich jetzt nicht, d.h. ich wundere mich nicht, dass die Kirchen wie bei jeder großen, sag ich mal, ´kriegerischen Auseinandersetzung` erst einmal zu ´Feldpredigern´ mutieren. Das ist einfach völlig normal und ich finde, das kommt nicht überraschend. … Und bei jedem Konflikt, bei jeder ´kriegerischen Auseinandersetzung´ ist es so, dass die Medien und die ´Feldprediger´ gerufen werden. Man kann das Volk nicht ohne Medien und ´Feldprediger´ in den Krieg schicken.“
Von sich aus würde es nämlich in diesen Wahnsinn nicht gehen.

Im Kriegsfall kommt in der Gestalt des Feldpredigers die enge Verbindung von Kirche und Staat besonders krass zum Ausdruck. Nicht nur dass die Militärbischöfe beider Seiten oft die eigenen Waffen segneten und den Beistand Gottes für die hehren Ziele des eigenen Staates reklamierten, trieben Militärpfarrer über die persönliche Seelsorge hinaus auch die Soldaten mit biblischen Argumenten zum heldenhaften Kampf gegen den verteufelten Gegner an.2

Im Corona-Feldzug rufen die Kirchen die Gläubigen zur strikten Befolgung der staatlichen Maßnahmen auf und übernehmen bereitwillig die verordneten Einschränkungen oder auch Verbote der Gottesdienste. Bei den magischen wöchentlichen Inzidenzwerten von über 300 waren Präsenz-Gottesdienste generell verboten, aber auch bei Werten darunter entschieden sich viele Kirchengemeinden an Weihnachten gegen Gottesdienste mit persönlicher Anwesenheit und wichen auf Online-Übertragungen aus. Heiligabend-Gottesdienste sagten die Kirchen in Baden-Württemberg z. B. generell ab.
Das Corona-Virus konnte, wie schon zu Ostern, ungebremst in das Zentrum des christlichen Glaubens eindringen und es nahezu völlig lahmlegen, ohne dass sich in den Staatskirchen auch nur der geringste Widerstand regte. Im Gegenteil fanden die staatlichen Maßnahmen großes Verständnis, das den Gläubigen in blumigen und moralisierenden Predigten und Verlautbarungen weitervermittelt wurde.
„Doch wieviel Vertrauen strahlt eine Kirche aus, die den Leib Christi, das Brot des Lebens, neuerdings als Infektionsrisiko behandelt und in sterile Tüten packt? Die das Weihwasser abschafft, das doch Segen bringen soll? Wäre ich der Teufel, ich würde mich totlachen“, schreibt Birgit Kelle in der Jungen Freiheit vom 24.12.2020.

Jürgen Fliege schaut auf die blinden Kirchen, die in ihrer Fixierung auf den Faschismus der Vergangenheit den neuen Totalitarismus nicht aufsteigen sehen, der sich hinter einem Gesundheits-Ausnahmezustand verbirgt:
Und wenn wir als Kirchen bei allen Gedenktagen immer dabei sind, frag ich mich immer: Wen meinen die eigentlich, wenn sie sagen: Das darf nie wieder passieren! Das darf nie wieder passieren! und sprechen ein Gebet dazu. Eigentlich ist doch keiner sonst da als sie selber. Also ist das doch eine Geschichte, die sie selber betreffen müsste, wenn sie da sitzen und sagen: Das darf nie wieder passieren. Also lodert in ihnen etwas, was Dunkelheit ist. Dieser Faschismus ist in Deutschland nicht überwunden. Das kann man bei jeder Gedenkfeier sehen. Das ist die Rolle der Kirche.

Und deshalb dürfen wir uns jetzt nicht wundern, dass das in Westdeutschland – und auch Ostdeutschland ist von westdeutschen Kirchen übernommen worden – so ist. Die ostdeutschen Kirchen hatten eine etwas andere, subversivere Tradition. Sie haben noch einen runden Tisch ausgerufen und gesagt: Die Umweltbewegungen sind ein Teil der kritischen Bewegungen der Kirche, und die haben bei uns einen Platz.
Aber diese protestantische Tradition, diese Widerstandstradition innerhalb der DDR ist in der BRD-Kirche nicht gelebt worden. Und weil wir sozusagen diese Länder übernommen haben, auch die Kirchen übernommen haben, müssen wir uns jetzt nicht wundern, dass ganz Deutschland im BRD-Kirchenschiff auf Gleichschritt geht. …
Das ist, wenn man so will, die Rolle der Institution Kirche, die sich auch weigert, mit mir oder anderen Brüdern und Schwestern ins Gespräch zu kommen. Da sind wir die schwarzen Schafe, da sind wir diejenigen, die von einer anderen Welt träumen. Also meine Existenz hat mit Berufsverbotsverfahren in der Kirche angefangen, und ich hab jetzt wieder eins, weil ich in München
(auf einer Anti-Corona-Maßnahmen-Demo) sozusagen den Gottesdienst mitgestaltet habe. Also das ist die Rolle der Kirche.
Pfarrer sind Kirchenbeamte. … Ich bleibe Beamter bis zum Tod, und auch wenn mit 73 Jahren längst außerhalb des Dienstes stehe,  und keine Gemeinde mehr betreuen muss, kommt die Kirche  und schreibt mir einen Brief: Du darfst ab jetzt keine Gottesdienste mehr halten, … bis wir geklärt haben, was ist da eigentlich in München gelaufen.“

Missbrauch der religiösen Autorität

Indem sich die Pfarrer, Bischöfe und Päpste in die Politik einmischen und die Seelen der Gläubigen  mit religiös verpackten Botschaften – oft in religiösem Gewand von Altar oder Kanzel aus – in die gewünschte politische Richtung lenken, missbrauchen sie schamlos die Autorität ihres kirchlichen Amtes für weltliche, politische Zwecke. Die Worte des Priesters ist der Gläubige auf religiösem Gebiet gewohnt, für wahr zu nehmen; seinem Wissen und Urteil bringt er Vertrauen entgegen und schaut in der Regel respektvoll zu ihm auf. Macht nun der Priester oder gar Bischof in seinem religiösen Amt Aussagen auf politischem Gebiete, wird dem Gläubigen suggeriert, sie auch für wahr zu nehmen, „Hochwürden“ zu vertrauen. Denn, sagt sich der autoritätsgläubige Mensch, wenn es schon der Priester, der Bischof oder der (unfehlbare) Papst sogar sagt, dann muss es ja stimmen.

Das ist Missbrauch der Autorität des priesterlichen Amtes und hat mit dem Wesen Christi und seinen Lehren nichts zu tun. Sein „Reich ist nicht von dieser Welt.“ Und er hat streng zwischen dem, was „des Kaisers“ und dem was Gottes ist, unterschieden. Dieser Missbrauch ist heute zu einer solchen selbstverständlichen offenen Gewohnheit geworden, dass den meisten Menschen die Schändlichkeit, Schamlosigkeit und Antichristlichkeit dieses Tuns der Pfaffen kaum noch auffällt. Es gehört wie selbstverständlich zum profanen Alltag.

Damit wird die politische Indoktrination mit Methoden vollzogen, die schon im religiösen Bereich gegen den die Freiheit des individuellen Geistes des Menschen gerichtet ist.

Herabdämpfung des Individual-Bewusstseins

In der katholischen und in gewisser Weise auch in der evangelischen Kirche wird das, was als religiöse Wahrheit zu gelten hat, von den Priestern den Gläubigen vorgegeben und von den Kanzeln immer wieder verkündet. Davon abweichende Äußerungen werden als Irrlehren abgekanzelt. So leben die Menschen nicht in einem individuellen Bewusstsein, sondern werden in einem passiven, autoritativ geführten kollektiven Gemeinschafts-Bewusstsein gehalten. Dabei ist gerade das Individual-Bewusstsein, in dem der einzelne Mensch generell immer mehr und mehr zu einem eigenen Erkenntnis-Urteil kommen will, seit dem 15. Jahrhundert Kern und treibende Kraft alles dessen, was sich als Entdeckungs- und Freiheitsbewegungen bis heute entwickelt hat. Gerade auf religiösem Gebiet hatte es im 15., 16.Jahrhundert in der Reformation zum Protest gegen die kirchliche Bevormundung des Menschen geführt.

Nur in einem individuell aktiv selbst geführten und auf selbst errungenen Erkenntnissen beruhenden Bewusstsein ist der Mensch aber voll wach. Demgegenüber bedeutet das passive Gemeinschafts-Bewusstsein mit einheitlich vorgegebenen Inhalten eine Art Traumbewusstsein. Das kann jeder an sich selbst beobachten. Denn zur wesentlichen Charakteristik des Traumes gehört es, dass wir laufend Vorstellungsbildern ausgesetzt sind, die wir nicht selber bilden, sondern in die wir eingetaucht werden, ohne auf sie einen regulierenden Einfluss ausüben zu können.
Ein weiteres Merkmal des Traumes ist, dass diese Bilder in vieler Beziehung unwahr sind, mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen, wir aber während des Traumes nicht zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheiden können. Das ist uns erst möglich, wenn wir aufwachen, also zum normalen individuellen Wachbewusstsein gekommen sind.

Wenn nun den Menschen das gewöhnliche individuelle Bewusstsein zu einem religiösen passiven Gemeinschafts-Bewusstsein herabgedämpft wird, in dem sie von oben geführt werden, sind sie dauerhaft erzählten Vorstellungen ausgesetzt, auf die sie selber keinen Einfluss ausüben und bei denen sie selber nicht zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterscheiden können. Wie gezielt diese autoritativ von den Kirchen vermittelten Vorstellungen vielfach unwahr sind, ist in einem vorigen Artikel behandelt worden.
Unter Autorität die Unwahrheit zu erzählen, ist also ein Mittel, das Bewusstsein zum traumartigen Bewusstsein herab zu dämpfen, in dem der Mensch auch gar nicht die Kraft hat, die Unwahrheit zu durchschauen. Erst wenn er sich selbst auf Erkenntnissuche  macht und in Bezug auf diese Dinge zum individuellen Bewusstsein erwacht, kann er dahinterkommen.

Diese Methode wird nun von den Kirchen unter Ausnutzung der priesterlichen Autorität auch auf politische Inhalte ausgedehnt. Die Gläubigen werden in der Corona-Krise durch vorgefertigte Vorstellungen, die in vielfacher Hinsicht unwahr sind, in ein traumhaftes Gemeinschafts-Bewusstsein geführt. Mit Recht sprechen Kritiker daher von der Masse der schlafenden Schafe.

Der politisch-mediale Betäubungskomplex

Staat und Staatskirche arbeiten hier Hand in Hand, wobei auch der Staat sich derselben Betäubungs-Methode bedient, um die Menschen zu lenken, wie die Kirchen. In Zusammenarbeit mit den Medien, den mächtigsten Bewusstseinsbildnern der Gegenwart, leiten die herrschenden Politiker das Individual-Bewusstsein in das politische Gemeinschafts-Bewusstsein der „Öffentlichen Meinung“ – die aber nur die veröffentlichte Meinung weniger ist -, in der die Allermeisten ohne eigene Erkenntnis passiv mitschwimmen.
Auf die Bilder und Denkvorgaben der gewaltigen Öffentlichen Meinungs-Macht kann der Einzelne wie im Traumbewusstsein keinen Einfluss ausüben, er ist ihnen ausgesetzt, und sie nehmen ihn gefangen. Und auch zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden, ist ihm in diesem herabgedämpften Bewusstsein, das beim Fernsehen noch durch die rein technisch erzeugte Bewusstseinstrübung der elektronischen Bilder verstärkt wird, kaum möglich.
So können Unwahrheit und Lüge, autoritativ von einer staatlichen Hierarchie medial vermittelt, vollends in den Menschen die Dumpfheit eines kollektiven Traumbewusstseins erzeugen und Meinen und Handeln der Massen, durch Angst vor Sanktionen verstärkt, nach Wunsch lenken.

Dies ist in der gegenwärtigen Corona-Krise mit aller Deutlichkeit an die Oberfläche getreten. In einem gigantischen Lügen- und Angstgebäude wird der Schein einer Infektions-Pandemie erzeugt und permanent medial aufrechterhalten. Und die Massen dulden nicht nur, sondern verlangen in diesem herabgedämpftem Traumbewusstsein sogar noch nach einer beispiellosen Einschränkung ihrer Bewegungs- und Freiheitsrechte.

Thomas Külken hat darauf hingewiesen, dass die moderne Psychologie hier von einer Art Hypnose spricht. Man hat in gut geprüften Experimenten gezeigt, wie mit erschreckend einfachen Mitteln das Bewusstsein der Menschen unselbständig und wehrlos gegenüber Lügen und Täuschungen gemacht werden kann. „Am Anfang eines solchen Experiments stellt der Versuchsleiter den Teilnehmern eine Behauptung vor, die unwahr ist – und er erklärt ihnen, warum sie falsch ist. Dann aber wird im weiteren Verlauf diese unwahre Behauptung ständig positiv wiederholt. Und es stellt sich heraus: je öfter die Unwahrheit wiederholt wird, umso mehr gewinnt sie bei den Teilnehmern an Glaubwürdigkeit. Und das noch Unglaublichere ist, dass das auch dann funktioniert, wenn die Versuchspersonen vorher über den Trick aufgeklärt werden.“ 3
Dadurch entsteht eben nicht nur der Glaube an eine Lüge. Die ständig gebetsmühlenartige und wie selbstverständliche Wiederholung einer Lüge in der Öffentlichkeit bewirkt in besonderer Weise eine Herabdämpfung des individuellen Bewusstseins zu einem traumhaften, dumpfen Kollektiv-Bewusstsein, das durch die moralische Fessel der „Political Correctness“ abgesichert wird.

Das Zusammenwirken von „Thron und Altar“ geht in einer Weise weiter, wie es den meisten nicht bewusst ist. Heute sorgt nicht nur die Kirche für die Dummheit der Untertanen, sondern ebenso der Staat mit seiner medialen Bewusstseinsindustrie und dem Bildungssystem, das er von der Kirche übernommen und ausgebaut hat.
So muss das alte geflügelte Wort des Königs an den Bischof heute heißen: „Halten wir sie zusammen dumm, ich halte sie weiter arm.“

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1   https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=14120
2   Vgl. Merry Christmas Kap. „Die Reaktion der Hierarchien“
3   In: Corona-Hypnose

30 Kommentare zu „Die Kirchen – Feldprediger im Corona-Krieg des Staates“

    1. „Écrasez l’infâme!“ (wörtlich: „Zermalmt die Niederträchtige!“)
      Voltaire – seine Kritik war auf die Kirche als Institution bezogen.

      „Himmlische Einflüsse in sich wahrnehmen zu wollen, ist eine Art Wahnsinn, in welchem wohl gar auch Methode sein kann (weil sich jene vermeinte innere Offenbarungen doch immer an moralische, mithin an Vernunftideen anschließen müssen), der aber immer doch eine der Religion nachtheilige Selbsttäuschung bleibt.“

      „alles, was, außer dem guten Lebenswandel, der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“
      Immanuel Kant – Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (RGV) Viertes Stück. Zweiter Teil. §2.

      „Die evangelische Kirche war immer mit der SPD im Bett, und die katholische Kirche war immer mit der CDU im Bett“
      und viele Nationalsozialisten in Deutschland und Italien waren Christen.

      Joseph Goebbels: „Es ist nicht wichtig, was man glaubt, Hauptsache ist, dass man glaubt.“ – an Gott oder den Führer, egal. Das Christentum legte das Fundament für den religiösen Führerkult um Adolf Hitler.

      „Im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz.”
      Friedrich Nietzsche

  1. Kompliment und Danke für dieses Thema!
    Um „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ zu praktizieren, ist es als zwingende Voraussetzung erforderlich, sich selbst und die Seinen – also die eigenen Nächsten – zu lieben. Alles andere kommt erst danach.
    Wer aber die Seinen der massiv erhöhten Gefahr aussetzt, vergewaltigt, mißhandelt oder ermordet zu werden, der ist dem den Deutschen ohne jeden triftigen Grund andressierten Selbsthaß erlegen und projeziert diesen auf seine nächsten Schutzbefohlenen. Und derjenige fördert aktiv den Tod des eigenen Volkes.

    Das alles ist m.E. in höchstem Maße gegen das Gebot des Christus!
    Zumal der Christus mit den Feinden Seiner Lehre nicht zimperlich war (siehe u.a. Joh 8:44) und diejenigen, die zum Zwecke der Umvolkung und der Entchristlichung von den Hintertanen ins Land geholt werden, die kommen hierher, um das Christentum zu zerstören.
    Aber wir wissen ja, daß die Amtkirchen satanisch durchseucht sind, nicht nur wegen Pädo, sondern viel tiefer gehend.

    Wer Näheres erfahren will, sollte sich die Interviews mit dem Zeitzeugen Malachi Martin anhören, einem Iren mit sehr gut verständlichem Englisch, der beim Vatikanums II und danach Insider des Vatikans war. Die meisten findet man (noch?) auf YT.

    1. @Urchrist
      „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“.

      Dieses konzeptionelle Fundament der Christen soll nicht etwa heißen, dass man der Berg- oder Feldpredigt wörtlich folgen soll. Es bedeutet, dass man dem Gegenüber, gleich ob einzelne Menschen oder Gruppen bzw. Völker, auf Augenhöhe begegnet, mit dem Ziel das Nehmen und Geben durch Geben und Zurückgeben zu ersetzen. Es ist in diesem Sinne nicht eine völlige Abkehr vom Auge um Auge (Moses), sondern die Rückkehr zum Naturgesetz des gegenseitigen Ausgleichs (ich aber sage euch). Nicht von ungefähr sind von Jesus Gleichnisse überliefert, in denen er metaphorische Vergleiche mit der Natur anstellt. Denn die Natur hebt Gegensätze auf und sucht IMMER den Ausgleich bzw. die Ruheposition am Angelpunkt.

      Ich glaube nicht, dass die frühen christlichen Führer das Konzept verstanden haben; was die Ursache dafür ist, dass sich bereits früh viele Strömungen bekämpften, bis die endgültige (katholische) satanische Fassung Fuß fassen konnte. Seine missverstandene Ansage, die andere Wange hinzuhalten bedeutet, dass immer die Forderung für BEIDE im Raum steht, den „Angelpunkt“ zu suchen. Das verstehen die Christen bis heute nicht, obwohl es, sucht man nach dem Konzept, so einfach zu lesen ist. Deshalb wurden sie den Löwen zum Fraß vorgeworfen und deshalb rennen sie mit Klangschalen durch die Straßen, bewirken nichts und werden instrumentalisiert (siehe Election in Washington).

      Es geht immer nur um Ausgleich. Wird er von einer Partei nicht gesucht, kommt es zur heftigen Gegensätzlichkeit ohne NOTWENDIGEN Hang zum Ausgleich, wie es die Natur vormacht. Ein heftiges Erdbeben ist dabei durchaus vergleichbar mit den Aktionen der Antifa. Das Erdbeben findet dabei seinen Angelpunkt, nachdem die tektonische Plattenverschiebung dem Druck nicht mehr nachgibt; es kommt zur Ruhe. die Wippe stürzt zu Boden, wenn eines der beiden Kinder nicht mehr den Angelpunkt im Auge behält.
      Die katholische und alle anderen Glaubensrichtungen nutzen diesen Zustand, in dem sie den Schafen verkaufen, ihr christliches (teilweise auch fernöstliches) Fundament bestünde aus dem physischen Hinhalten der anderen Wange. Die Steigerung dieses Unsinns ist die Idee des Auftragsschreibers Karl Marx, dessen Religion verheerende Schäden verursachte.
      Wie einfach alles wäre:
      https://kritisches-netzwerk.de/forum/natuerliche-wirtschaftsordnung-moralische-auswirkungen

      1. @Hubi Stendahl
        Sehe ich genauso. Die totale Verarschung. Aber ich komme so langsam drauf.
        Nehmen wir mal Geschichten aus der Bibel: Kain und Abel, Samson und Deliah.
        Was es hat es Kain und Samson denen gebracht zu lieben? Nichts.

        Oder Jesus selbst, er hat nur Gutes getan und eben weil er alle geliebt hat, haben die ganzen Misshandler und Toxen ihn umgebracht.
        1. Wisdom
        2. Discernment
        Dann kommt erst Liebe. Dazu kommt noch die romantische Liebe, siehe Goethe in Faust und im Werther.
        Alles ging ohne Wisdom und Discernment völlig in die Hosen.
        Und warum? Weil es eben Menschen gibt, sie gar nicht lieben können. Sie täuschen Liebe und Empathie vor, dass nennt sich dann so schön cognitive Liebe oder Empathie.

        1. „…er hat nur Gutes getan, und eben weil er alle geliebt hat, haben die ganzen Misshandler und Toxen ihn umgebracht.“

          Nein, Jesus Christus wurde gekreuzigt, weil Er Mysterienverrat beging, und indem Sein Blut auf die Erde floss, wurde der Christus zum ERDGEIST, dessen KÖRPER der Planet Erde ist. Und genau das hatte Er vorausgesagt, dass wir Seinen Leib mit Füssen treten werden.
          Mysterienverrat lag vor, weil es zwei Klassen von Menschen gab. Obere Klasse die Eingeweihten der Mysterienschulen. Untere Klasse des Volkes, das von den Mysterien nichts wissen durfte. Indem Er das Volk hatte bei einer Erweckung (!) zusehen lassen, hatte Er ein „Verbrechen“begangen.
          Und wenn wir Ihm Liebe geben wollen, umarmen wir die Erde.

  2. Beide Konfessionen feiern wohl insgeheim noch den 20. April und den 29. Juli, denn ohne das Konkordat und die Lateranverträge gäbe es heute keine Kirche mehr. Alle Akteure, politisch, wie kirchlich leben noch heute ganz erquicklich von diesem Erbe.
    Um Haaresbreite hätte auch der Panbyblonische Streit Anfang des 20. Jahrhunderts das Ende der Religion besiegelt, doch das Machtwort des Kaisers und ein streitbarer Jesuit konnten dies in letzter Sekunde verhindern.

  3. Guten Morgen Herr Ludwig,
    alles Gute zum neuen Jahr und viel Erfolg bei Ihrem Gerichts-Verfahren „Vom Anderssein des Schwarz-Afrikaners“ (Wie steht es damit?)
    zu Ihrem aktuellen Posting:
    Diesen Artikel wollte ich weiterleiten. Bezug nehmen wollte ich bei meinem Adressaten auf den „Aufruf der Bischöfe „.
    Dabei bin ich dann auf eine Entgegnung einer Gegen-Position gestoßen. Daraus folgendes Zitat:

    Katholisch.de titelte heute manipulativ: „Erzbischof Viganò: Vom Nuntius zum Verschwörungstheoretiker“. Diese Art der Berichterstattung mit Totschlagvokabeln wird von den Unterzeichnern des Aufrufs kritisiert. Obwohl deren Kritik sich an die Regierenden und die weltlichen Medien richtet, tritt Katholisch.de, ein kirchenbeitragsfinanziertes Medium, wie ein Propagandaorgan der Allianz Bundesregierung – EU-Kommission – WHO – Bill Gates auf.

    1. @ Thomas Koch
      Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren eingestellt, da subjektiv kein Vorsatz der Volksverhetzung nachweisbar sei. Ich werde darauf noch zu sprechen kommen.

  4. Carsten Frerk, Autor des Buches „Kirchenrepublik Deutschland: Christlicher Lobbyismus, bezeichnet die Kirche als „Wirtschaftsunternehmen mit religiösem Etikett“, das jährlich rund 129 Milliarden Euro erwirtschaftet.
    Weitere Informationen findet man in folgendem Zeitungsartikel von 2017: Versteckter Milliardenumsatz : Unternehmen Kirche: Mineralwasser, Windelmonopol, „Tatort“-Dreh und Banken – Quelle: https://www.shz.de/16909031 ©2021

    „Sie sind reich. Und etwa so umsatzstark wie die Autoindustrie mit ihrem Deutschlandgeschäft. Doch die Kirchen als Unternehmer sind kaum bekannt. Dabei haben sie in vielen Branchen ihre Gelder stecken, natürlich vor allem im sozialen Bereich. In Altenheimen und Kitas, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen, in Hospizen und in Sozial- und Beratungsstationen nehmen etwa zwölf Millionen Menschen jährlich die Dienste der katholischen Caritas in Anspruch. Die des evangelischen Pendants, der Diakonie, fragen rund zehn Millionen Menschen nach. Deshalb sind sie für diese Dienste bekannt.“

    „Aber das Geld der Kirchen steckt auch in Banken, etwa in der als Genossenschaft aufgestellten BIB, der Bank im Bistum Essen. Es arbeitet in Versicherungen, in etwa 60 Hotels, in Wohnungsgesellschaften, in Nachrichtenagenturen und Journalistenschulen. Tellux Film, mehrheitlich im Besitz katholischer Bistümer, produziert nicht nur Filme wie „Kraftort Kloster“, sondern auch den einen oder anderen „Tatort“. Die Adelholzener GmbH im Chiemgau verkauft für rund 100 Millionen Euro jährlich Mineralwasser und andere Erfrischungsgetränke, um die Dienste einer Ordensgemeinschaft, die der „Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul“, finanziell abzusichern. Hinzu kommen, neben den Kirchengebäuden, weitere 87.000 Immobilien. Und viel Land: Beiden Kirchen gehören zusammen knapp 830.000 Hektar in Deutschland. Sie sind damit der größte Grundbesitzer des Landes.“

    „Die beiden Kirchen sind auch große Arbeitgeber. Mehr als 600.000 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt die katholische Caritas. Damit ist sie, natürlich nach dem Staat, der größte Arbeitgeber in Deutschland, gefolgt von der evangelischen Diakonie. […] Bei der Diakonie sind 28 Prozent der hauptamtlich Beschäftigten in der Altenhilfe tätig, bei der katholischen Caritas sind es immerhin knapp 20 Prozent. […] Für die Beschäftigten der Kirchen gilt ein eigenes Arbeitsrecht. Gewerkschaften haben in dieser Kultur wenig Platz.“
    https://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/unternehmen-kirche-mineralwasser-windelmonopol-tatort-dreh-und-banken-id16909031.html?nojs=true

    Wer darüber hinaus an zusätzlichen Informationen Interesse hat, wird bei der Giordano-Bruno-Stiftung fündig:
    „Abschied von der Kirchenrepublik, 100 Jahre Verfassungsbruch sind genug“
    Inhaltsverzeichnis der PDF-Broschüre:
    100 Jahre Verfassungsbruch sind genug! 3
    Das Gebot der weltanschaulichen Neutralität 5
    Verfassungswidrige Kirchenprivilegien 7
    1. Ablösung der historischen Staatsleistungen 8
    2. Abschaffung des Kirchensteuereinzugs über den Arbeitgeber 9
    3. Schluss mit der religiösen Diskriminierung am Arbeitsplatz 10
    4. Durchsetzung des für alle geltenden Rechts 11
    5. Aufhebung der kirchlichen Vormacht in der Wohlfahrtspflege 12
    6. Alternativen zum Bekenntnisunterricht 13
    7. Schluss mit der kirchlichen Dominanz in öffentlichen Institutionen 14
    8. Abschied vom Staats-Kirchen-Recht 15
    Die verfassungswidrige Beschneidung individueller Freiheiten 16
    9. Schluss mit der Bevormundung schwangerer Frauen 18
    10. Eintreten für Kinderrechte 19
    11. Keine illegitimen Eingriffe ins Privatleben 20
    12. Selbstbestimmung am Lebensende 21
    13. Aufhebung des Friedhofszwangs 22
    Der Wandel der Gesellschaft 23
    Eine Frage des Gewissens 25

  5. Die Herabdämpfung des individuellen sowie des kollektiven Bewusstseins nennt man in der Hermetik okkulte Gefangenschaft und wird schon sehr lange als magische Praxis betrieben. Die Logen und Kreise, die uns beherrschen, arbeiten mit Magie, das sollte uns bewusst sein, um uns schützen zu können. Mit der Einführung der Priesterkaste wurde jede wahre Religion als persönlicher Gottesbezug korrumpiert, bzw. gänzlich unmöglich gemacht.

    1. Liebe Ursula
      Interessant.
      Könnte Sie vielleicht mehr Informationen bereitstellen ?
      Geht es eigentlich immer nur um Schutz, oder können wir auch selbst was machen?
      Herzliche Grüsse
      Ihr Charlie

    2. „Die Logen und Kreise, die uns beherrschen, arbeiten mit Magie, das sollte uns bewusst sein, um uns schützen zu können:“

      Was heisst „,um uns schützen zu können“. Ich habe den Satz mehrmals gelesen und bitte um Aufklärung wie Sie das meinen. Ich komme mit der Formulierung nicht klar und weis nicht was sie uns sagen wollen.

      1. Ich habe den Satz sofort verstanden.
        Wer sich mit echter Magie nicht auskennt, hat keine Ahnung davon, wie er durch echte Magier manipuliert wird.
        Wie soll er sich dann davor schützen können ?

        1. Können wir das bitte etwas ausweiten Herr Bichler?
          Was ist „echte“ Magie ?
          Das ist so wie Herr Möllmann, redet und redet von Psychopathen, aber O Antwort auf die Fragen, wie man sie erkennt und wie man sich vor ihnen schützt und DAS wird dann auch nicht diskutiert.
          Wie man sich vor Soziopathen schützt, hier mal eine Videoreihe natürlich in Englisch.

          Jetzt beantworte ich die Fragen von Herrn Möllmann.
          Ich habe auch in der Tat Ideen, wie man sich vor schwarzer Magie schützen kann, aber warum soll ich immer die Fragen an die anderen beantworten, die Behauptungen aufstellen, sich bei Rückfragen, aber dann in Schweigen hüllen?
          Ich schätze den Blog hier, weil er Recht auch mit Spirituellem verbindet und das passiert im deutschsprachigen nun nur noch sehr selten. Das Recht ist völlig abgespalten worden vom spirituellem Denken.

        2. Das denke ich nicht. Nehmen wir die Nebensätze raus, dann haben wir „Die Logen und Kreise arbeiten mit Magie um uns schützen zu können.“
          Uns bezieht sich nicht auf die Logen und Kreise, denn dann würde es „sich“ heissen. Die Frage bleibt unbeantwortet.
          Die Magie ist schlicht und einfach Teufelswerkzeug. Wie heisst es in der Bibel „Und führe uns in der Versuchung ..“
          Wer es glaubt, anders zu kennen, ist der Versuchung schon verfallen.

        3. @charlie,
          es gibt echte Magie, was soll man dazu sonst noch sagen ?
          In vielen Bereichen des Lebens gibt es „echt“ und „nicht echt“.
          Rolex-Uhren werden gefälscht. Experten können die echten von den unechten unterscheiden. Geldscheine werden gefälscht, es gibt echte und gefälsche Geldscheine.
          Gehen Sie zu Wikipedia und lesen den Eintrag über „Magie“.
          In Bezug auf Schwarzmagier kann ich mit persönlichen Erfahrungen aufwarten und kenne mir nahestehende Menschen, die echten Schwarzmagiern begegnet sind.
          Das würde den Rahmen eines Kommentars sprengen.

          Sie können bei Johannes Greber etwas über Schwarzmagier erfahren oder die beiden Bücher von Olga Kharitidi lesen („Das weisse Land der Seele“ und „Samarkand“). Sie ist Schamanen begegnet, die Dinge vollbringen, die sich naive und unwissende „aufgeklärte“ Menschen nicht mal im Ansatz vorstellen können.
          Sie können ein Buch über das Leben der Heiligen Matrona von Moskau lesen. Sie trieb Dämonen aus und hatte ständig mit Schwarzmagiern zu tun, die Menschen todkrank oder geisteskrank machen, wo kein Psychiater, kein Arzt und schon gar nicht Menschen helfen können, die denken, es gäbe keine magischen Kräfte.
          Ein echter Schwarzmagier lernt es nicht auf einer Universität oder durch das Lesen von Büchern. Ohne einen Meister geht da gar nichts, denn die Dämonen lachen Menschen nur aus, die sich ohne kompetente Führung an dieses Thema heranwagen.
          In den geistigen Welten, die unsichtbar für menschliche Augen sind, gibt es äußerst böse Wesen, welche ihre Freude am Leiden und der Zerstörung von Menschen haben.

    3. M.E. gibt es keine „wahren“ Religionen.
      Was ist denn Religion mehr als ein Gedankenkonstrukt mit dem allgemeinen Zweck, den Menschen zu lehren, ein einziges (jedoch falsches) Bild zum Zwecke der Autorität und Macht anzubeten. Individuelle Entwicklung wird dabei ebenso wie spirituelles Wachstum gezielt verhindert. Ich denke, je mehr der Mensch sich auf die Suche nach einem möglichst umfassenden Verständnis von (Mikro- und Makro-)Kosmos und Natur, also von der Schöpfung macht, in dem Maße würden auch Religionen verschwinden.

      1. Wenn Glauben wichtiger ist, als moralisch richtiges Handeln, dann ist Religion gefährlich!
        Wenn moralisch richtiges Handeln wichtiger ist als Glauben, ist Religion überflüssig!!
        Glauben ist eine Kette, Indoktrination das Schloss, Verstand der Schlüssel zur Befreiung!
        Der Hammer kann nicht groß genug sein, den man auf diesen Vatikan
        fallen lassen sollte! Was dort seit Jahrhunderten ausgebrütet wird, ist
        Schlimmer als alle Seuchen der vergangenen Zeit und der jetzigen Zeit !!

        1. Meine Auffassung ist: Wirkliche christliche Religion enthält das moralisch richtige Handeln. Moralische Ideale sind nicht etwas, was in der physischen Welt gefunden, sondern im Denken intuitiv aus einer höheren Welt erfasst wird, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht.

        2. Ich bin nicht sicher, wer der Urheber folgender Worte ist, gilt sie für mich im Herbst meiner Jugend doch als Denkstütze und Handlungsanleitung – „Die Gesinnung aus der ein Wollen und Handeln entsteht, ist das Ausschlaggebende. Darum gilt es zu erlernen, auch ohne egoistische Motive zu handeln, denn alle amoralischen Beweggründe menschlichen Handelns entspringen dem Egoismus“ .

    4. @ Ursula Kusche:“okkulte Gefangenschaft“
      Sie treffen den Kern der heutigen geistlosen und bewusstlosen Traumtänzer-„Kultur“, und ich selber muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich – bildlich formuliert – selbst mit einer Nachtmütze in okkulter Gefangenschaft umher lief und heute wach in Freiheit umher gehe. Es gibt Häuser, auf deren Dachfirst eine kleine Figur des Nachtwandlers mit Schlafmütze zu sehen ist, der beide Hände nach vorne streckt.
      Vielleicht das beste Bild für okkulte Gefangenschaft. Danke für den Kommentar.
      Es gibt ja lebendige Nachtwandler, die tatsächlich – im Schlaf – auf dem Dachfirst umher wandeln, und solche aufzuwecken brächte die in Lebensgefahr, weil sobald die ERKENNEN, in welcher Gefahr sie sind, bekämen die Angst und könnten abstürzen.
      Das auch an @ Charlie: Augen zu und Arme nach vorne strecken. Alkoholtest der Polizei für Autofahrer. Manche Fahnen flattern nicht nur auf Dächern.

      @ edmundotto
      Es gab Zeiten vor der Eiszeit, noch vor der ersten indischen Kultur, da brauchte es keine Religion = Rückführung. Warum nicht? Alkohol war unbekannt, und die Menschen hatten ein natürliches Schauen, wodurch sie sie die Götter erlebten, wie wir heute Tische und Stühle erleben.
      Manche Tiere wanderten in unterirdische Höhlen, in die kein Sonnenstrahl dringt.
      Sie brauchten ihre Augen nicht mehr. Also rück-entwickelten sie die und sind heute Tiere ohne Augen. Ähnlich verhält es sich mit dem spirituellen Schauen, das erst verschwand, als Menschen durch Alkohol in geistige Finsternis gerieten.
      LICHT gibt uns die wahre Geisteswissenschaft, sofern wir selber für sie etwas bereit sind, zu opfern, zu tun. Solchen ENTSCHLUSS kann nur jeder Mensch individuell fassen.
      Heutzutage braucht es dafür waches Ichbewusstsein.

  6. „Christen im Widerstand“

    Es gibt viele Christen und es gibt einen CHRISTUS. Es gibt viele Ärzte, aber nicht alle Ärzte heilen, denn Mut gehört zum Heilen und Angstmache gehört zum Geldverdienen an Krankheiten.
    Es gibt EINE menschliche Individualität, aber diverse menschliche Individuen verbergen sich hinter der Maske eines „Wir“, um das Ich – und somit auch die eigene Verantwortung – auszublenden. Das Entsetzliche ist, dass dafür die FREIHEIT abgeschafft wird.
    CHRISTUS spricht von der ERKENNTNIS der Wahrheit, die uns FREI macht.
    Aber politische Parteien des Staates blenden die Erkenntnis aus und sprechen nur noch von Meinungen. Ähnlich machen es die Pfaffen. Die sprechen nicht mehr von der Erkenntnis der Wahrheit, sondern nur noch vom Glauben.
    Solange ich noch nie in Afrika war, glaube ich, dass es dort heiss ist, und erst wenn ich in Afrika bin, ERKENNE ich, WIE heiss es dort wirklich ist. Glauben ist etwas, das zur Forschung gehört, solange die ERKENNTNISSE noch nicht vorliegen.
    Und diese Verbindung von Staat und Kirche verhindert, dass gewisse Erkenntnis der Wahrheit selbst nach etwa zwei Jahrtausenden Christentumes noch nicht da ist.
    Die katholische Kirche war anno 869 noch der Staat selber. Das waren weder Petrus noch Paulus. Urchristen lehrten, der Mensch besteht aus 1.) Geist, 2.) Seele und 3.) Körper.
    Auf dem 8. Konzil zu Byzanz im Jahre 869 schaffte der katholische Klerus den Geist ab und erklärte den Menschen aus 1.) Seele und 2.) Körper und behielt sich selber das Recht vor, vom Geist überhaupt in der Kirche zu sprechen, in lateinischer Sprache, was kaum jemand verstehen konnte.
    Freiheit wurde also schon von den Pfaffen abgeschafft, und Karl Marx war später deren gehorsamster Diener.

    1. Michael, das ist doch Blödsinn. Die können das gar nichts abschaffen. Lass dir doch nicht deren Mist aufdrücken und deren beschränkten Glauben.
      Klar sie können uns einsperren. Tun sie ja auch gerade. Aber Freiheit beginnt im Kopf, bei Denkverboten, die du dir selbst machst.
      Überleg doch mal, heute darf man Pornos frei gucken, herumf….mit wem und was man will, Drogen nehmen, also alles schädliche ist vom Staat erlaubt, aber du darfst das und das nicht sagen und am besten gar nicht denken.
      Dann geht es ab ins Gefängnis.

  7. Wir nehmen Abschied voneinander. Das sage nicht ich, das sagte Janusz Korczak, der einen Grund hatte. Ich habe keinen Grund, ich gehe aus freier Entscheidung und möchte dem Fassadenkratzer noch etwas auf den Weg geben: Dass Luther einen Grund hatte, das sollte man nach allem was geschehen ist niemals schreiben.
    Dass es unter den Katholiken extreme Wahrnehmungen gibt, davon zeuge ich selber. Wieder anders zeugen wie etwa der Kardinal Gerhard Ludwig Müller oder der Erzbischof Carlo Maria Vigano mit ihrem „Aufruf für die Kirche und für die Welt“.
    Diese und nicht nur diese haben längst die Dummheit der nationalen Schranken niedergerissen und warnen alle Christen vor einer Weltregierung. Die Protestanten warnen nicht. Die können einfach nicht begreifen, dass Jesus Jesus war und seiner Bergpredigt gefolgt werden sollte. Da gibt es keinesfalls eine individuelle Auswahl: Allem soll gefolgt werden und wer nicht folgt ist ein Schuft. Das hat nicht Jesus gesagt, das hat wieder diese Korczak gesagt. Der ist nicht Christus gefolgt, der ist Jesus gefolgt und will mit Menschen, die diesem Paulus folgen, der sich nach seinem Damaskuserlebnis Christus nannte, nichts zu tun haben. Janusz Korczak wusste, dass Christus ein Lump war.

    1. @Michael Schwegler

      Schade, dass Sie sich entschieden haben den Diskurs zu scheuen.
      Wäre es nicht interessant gewesen, sich mit der Historizität des Paulus, einmal jenseits der von Pfaffen und abhängigen „Gelehrten“ kolportierten Meinung auseinanderzusetzen? Es gibt schließlich sehr gute Argumente, dass das angebliche Damaskuserlebnis nachträglich redaktionell erstellt wurde. So wie die Briefe insgesamt mit Recht hinsichtlich ihrer Historizität in der Kritik stehen.

      Vielleicht beginnen Sie mit dem jüngsten zusammengefassten Buch von Hermann Detering: Die Paulusbriefe in der holländischen Radikalkritik:

      1. @hubi Stendahl

        Warum sollte es einen überhaupt noch wundern, wenn ein evangelischer Theologe, oder sollte ich besser Pfaffe sagen, angeblich “sehr gute Argumente” hat, um Paulus und dessen Erkennen des auferstandenen Christus
        in Abrede zu stellen. Was Paulus noch verkündete, darüber schweigt sogar der Papst, für den der Christus ebensowenig existent ist. Ab Seite 6: http://www.perseus.ch/PDF-Dateien/Ratzinger_0807.pdf

        Die offenkundigen Lügen dieser Pfaffen zu übernehmen, obwohl man heute die Möglichkeit hat, durch die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, zur Wahrheit vorzudringen, könnte man fast mit dem derzeit vorherrschenden Virus-Wahn gleichsetzen. Welches Interesse hat die Kirche daran, der Menschheit mit aller Macht die Christuswesenheit vorzuenthalten und warum?

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