Der verhängnisvolle Autoritätsglaube

 „Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.“
 (Albert Einstein)

In der Corona-Krise ist auf erschreckende Weise offenbar geworden, wie stark in der Gesellschaft noch der Glaube an die Autoritäten in den Staatsämtern, in der Medizin, in der Wissenschaft überhaupt verankert ist. Mit Hilfe der ständig erzeugten panischen Angst vor dem Tode hat er sich gar zum blinden Autoritätsglauben gesteigert, dem die offenen Lügen, Täuschungen, Manipulationen und beispiellosen Verfassungsbrüche nicht mehr auffallen, an denen man eigentlich aufwachen müsste. Wo ist die jahrelange „Erziehung zum mündigen Bürger der Demokratie“ geblieben?

Das gläubig-ängstliche Aufschauen zu den heutigen medizinischen Autoritäten hat epidemische Ausmaße angenommen. Diese Wissenschaftler sind die modernen Priester, deren Worte von vorneherein als absolute Wahrheit genommen werden. „Nicht einmal die katholische Kirche genoss in den Pestzeiten des 14. Jahrhunderts eine vergleichbare Autorität wie die naturalistische Medizin der Gegenwart. Heute ist das Weihwasser am Eingang der Gotteshäuser ausgetauscht durch Sprühflaschen mit Desinfektionsmitteln.“ 1

Jeder wache Mensch müsste wahrgenommen haben, dass Politiker wie Wissenschaftler auch Irrtümer begehen, sogar große Irrtümer, dass sie der Kritik und Korrektur durch andere Wissenschaftler und die Öffentlichkeit bedürfen. Jedem müsste aufgefallen sein, dass nicht wenige von ihnen unlautere Motive haben: Wissenschaftler, die aus Ehrgeiz, Ruhm- und Geldgier vor gigantischem Wissenschaftsbetrug nicht zurückscheuen, korrupte Politiker, die scheinheilig das Gemeinwohl ihren Einzel- oder Gruppeninteressen opfern. Autoritätsgläubigkeit ist da nicht nur naiv und zurückgeblieben, sondern, wie Einstein sagte, „der größte Feind der Wahrheit“. Sie fördert die Herrschaft der Unwahrheit und Lüge im Land.

Zur Kritik an Wissenschaftlern muss man nicht selbst ihr Fach studiert haben. Wohl aber kann man die Solidität und Sauberkeit der angewendeten wissenschaftlichen Methode beurteilen und wieweit ihre Ergebnisse sich sinnvoll in einen größeren Sinnzusammenhang eingliedern lassen. In jedem Fall muss man hinzuziehen, was andere Wissenschaftler kritisch dazu zu sagen haben. Denn „die Wissenschaft“ gibt es nicht, die mit einer Stimme die Wahrheit verkünden könnte, sondern immer nur eine Fülle von verschiedenen Forschungs-Richtungen und -Ansätzen, zwischen denen auch nicht die Mehrheit über die Wahrheit entscheiden kann. Nur in der jeweiligen Fruchtbarkeit muss sich die Wahrheit letztlich erweisen. „Was fruchtbar ist, allein ist wahr“, resümierte Goethe am Ende seines langen Forscher-, Politiker- und Dichterlebens.

Angesichts der verheerenden Auswirkungen, welche die Autoritätsgläubigkeit vieler Menschen auf das Leben der Gesellschaft haben kann und hat, ist es von großer Bedeutung, ihren vielfältigen Ursachen nachzugehen.

Die Schwäche des Ich

Die tiefste Ursache scheint mir darin zu liegen, dass die meisten Menschen innerlich passiv im Strom des Lebens mitschwimmen und ihr Ich als innere aktive Instanz ihres Denkens und Wollens nicht ergreifen. Sie überlassen sich dem, was man ihr Alltags-Ich nennen könnte, ihrem Ego, das sich möglichst bequem und seine persönlichen Vorteile suchend im Leben einrichtet. Sie ahnen zwar und spüren in ihrem Gewissen, dass es noch einen höheren Menschen, ein höheres Ich in ihnen gibt, das ihr Ego in seinen Trieben, Begierden und seinem Handeln aus höheren Gesichtspunkten beurteilt. Und sie sehnen sich in lichten Momenten der Nachdenklichkeit auch danach, sich diesem idealen Menschen in sich anzunähern, ihn zum Herrscher in ihrer Seele zu machen. Aber das ist mühsam, bedarf ständiger Anstrengung und unterbleibt daher in der Regel.

Können sie so die höhere Instanz in ihrem Inneren nicht finden, scheint sie ihnen stattdessen von außen in der hohen Obrigkeit bequem entgegenzukommen. An die Stelle des eigenen höheren Ich tritt das Pseudo-Ich der Obrigkeit, die äußere Autorität, deren Willen sie folgen. Der Mensch bleibt im Alltags-Ich stecken und empfängt gehorsam die Anordnungen der Autoritäten, denen er sich wie selbstverständlich unterwirft.
Dies ist ein allgemeines Phänomen. Die Obrigkeitshörigkeit hat aber bei den Deutschen eine besonders starke Ausprägung, da sich hier die Negativseite einer nicht ergriffenen Volks-Veranlagung auswirkt. Dies ist von mir hier und hier (ab min. 2.07:40) näher ausgeführt worden.

Zu dieser Schwäche im Inneren des Menschen kommt nun eine ganze Reihe äußerer Faktoren hinzu, die sie fördern und verstärken.

Staatliches Schulsystem

Das Bildungssystem befindet sich in der Hand der Obrigkeit. Sie bestimmt, was in den staatlich organisierten Schulen gelehrt wird, die von der großen Masse der Kinder besucht werden. Selbstverständlich wird das unterrichtet, was diese Obrigkeit zur Aufrechterhaltung der bestehenden Obrigkeitsverhältnisse und damit zur Sicherung ihrer eigenen Macht den Lehrern verordnet. Diese stehen in einem Treue- und Gehorsamsverhältnis zum Staat und sind das unterste Glied einer sich über den Schülern und Eltern erhebenden Verwaltungs-Hierarchie der Obrigkeit.

Als der absolutistische Staat im 18. Jahrhundert die Schulen von den Kirchen übernahm, bekamen die Schulen die Aufgabe, „konservative Untertanen zu erziehen, die durch ihre Leistungen zur Vermehrung der wirtschaftlichen, der politischen und der militärischen Macht des Staates beitragen sollten. Man benutzte die Schulen zur Festigung der überkommenen, statischen Ordnungen. Die Leistungsanforderungen sollten daher auch – verstärkt in der Volksschule – die Schüler nicht zum Bewusstsein ihrer Freiheit und Selbstverantwortlichkeit führen. Nicht das Wachsen und Reifen der Schüler, denen die Leistungsanforderungen in der Schule zu dienen haben, stand im Vordergrund, sondern die einseitige Ausrichtung auf den künftigen Zweck, auf die Verwendbarkeit des Erwachsenen.“ (Prof. Carl-Ludwig Furck) 2

Dieses staatliche System herrscht noch heute. Es hat sich im Prinzip nicht verändert. Einst vom absolutistischen Staat als Herrschaftsinstrument etabliert, hat es so unterschiedliche Staatsformen wie das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die Hitler-Diktatur überdauert. Stets war es ein geeignetes Instrument für die jeweils Herrschenden, die Jugend nach ihren Vorstellungen unterrichten und ausbilden zu lassen. Zwar ist die Erziehung zum Untertanen kein Bestandteil der offiziellen Lehrpläne mehr, aber das Prinzip ist geblieben, durch zentrale Steuerung dafür zu sorgen, dass die Jugend einer „freien“ Gesellschaft nach den Grundsätzen und für die Ziele unterrichtet wird, die eine herrschende Schicht im Gewand der staatlichen Obrigkeit für wünschenswert hält.

Und niemand kann übersehen, dass auch heute in starkem Maße wirtschaftliche und politische Forderungen, also außerpädagogische Interessen in den staatlichen  Lehrplänen Berücksichtigung finden. Ja, das noch halbwegs am Humboldt`schen Bildungsideal orientierte bisherige Schul- und Hochschulsystem ist seit über zwanzig Jahren mit einer noch nie dagewesenen Radikalität in Richtung eines an ökonomischen Interessen orientierten Schul- und Hochschulunterrichts umgestaltet worden. Der Mensch soll nicht mehr im Sinne der christlichen Humanitätsideale Europas zur autonomen, sich selbst bestimmenden Individualität gebildet, sondern als Objekt, als Produktionsfaktor, zu immer neuer Anpassung an die abstrakten Anforderungen der Wirtschaft befähigt werden. 3

Sowie der Staat inhaltlich gestaltend in den kulturellen, erzieherischen Lebensbereich der Menschen eingreift, der ihn grundsätzlich nichts angeht, begründet er automatisch ein demokratiewidriges Über- und Unterordnungsverhältnis, dem die Menschen passiv als Untertanen ausgesetzt sind. Er nötigt dem Lehrenden als ausführendem Organ eine pädagogische Verhaltensnorm auf, die sein schöpferisches Ideenvermögen, seine Eigeninitiative und Selbstverantwortung lähmen und ihn als mündigen, sich selbst bestimmenden Fachmann missachten.
Der staatliche Lehrer tritt dem Schüler als Vertreter der Obrigkeit entgegen. Selbst wenn er von Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen redet, straft er als ausführende obrigkeitliche Figur seine Worte Lügen. Zur Freiheit erziehen kann nur ein Lehrer, der selbst frei ist.

Autoritative Stoffvermittlung

Insbesondere in der Oberstufe der Staatsschulen besteht der Unterricht fast ausschließlich aus dem Pauken des Stoffes, den der obrigkeitliche Lehrplan vorschreibt. Nicht wird altersmäßig geeigneter Stoff benutzt, um die erwachende Urteilsfähigkeit zu schulen, sondern der Stoff selbst ist die Hauptsache, der das Bewusstsein der Schüler nach dem Willen der Obrigkeit formen und erfüllen soll. Dies geschieht unter dem ständigen seelischen Druck benoteter Überprüfungen durch mündliche und schriftliche Fragen und Tests, ob und inwieweit die Dinge aufgenommen und verstanden worden sind, ein Prozess, der über die Versetzung in die nächst höhere Klassenstufe entscheidet und in der Schulabschlussprüfung gipfelt, deren Bestehen Eingangsvoraussetzung für bestimmte Berufe ist oder die Berechtigung zum Studium vermittelt.

Das Lernen findet dauerhaft unter dem Druck von Angst und Sorge statt, welche die Anpassung an Inhalte erzwingen, die nicht mit eigener Erkenntnis erarbeitet, sondern von Autoritäten der Obrigkeit vorgegeben werden. Das führt dazu, dass die Schüler nicht aus einem ursprünglichen Interesse an den Dingen lernen; sie lernen überwiegend aus Angst vor schlechten Noten und um die Prüfung zu bestehen.
Grotesk wird es, wenn die Erfüllung etwa noch bestehender Lernziele wie Motivation, Interesse, freiwillige und selbständige Mitarbeit und Initiative geprüft werden sollen, Lernziele die frühere Strukturpläne noch als wichtig ansahen: Höher zu werten als Lernen zur Vermeidung von Sanktionen oder zur Erledigung einer von außen auferlegten Verpflichtung sei Lernen aus eigener Verantwortung. Das bedeutet in diesem System: Wer nur zur Vermeidung von Sanktionen lernt, hat Sanktionen zu erwarten. Wer nur um der Noten willen arbeitet, ist unreif und bekommt eine schlechte Note.

Die obrigkeitliche Schule erzieht durch Angst zum folgsamen und in der bestehenden Wirtschaft und Gesellschaft brauchbaren Untertan. Wer sich die Schule als Förderungsstätte vorstellt, in der jedes Kind sein Recht auf Bildung geltend machen kann, bemerkt eine merkwürdige Umkehrung: Nicht der Schüler, sondern die Schule macht Forderungen geltend. Aber jeder Schüler, der den Anforderungen der Schule nicht gewachsen ist, ist im Grunde ein Beweis dafür, dass in Wahrheit die Schule den Anforderungen der Schüler nicht gewachsen ist.

Der Prozess des autoritativen Lernens setzt sich an den Hochschulen fort, die ebenfalls staatlich organisiert und von obrigkeitlicher und auch von zweckgebundener Finanzierung aus der Wirtschaft abhängig sind. Sie sind heute so verschult, dass sie vielfach nur als höhere Gymnasien bezeichnet werden können. Auch hier muss unter Zeit- und Prüfungsdruck, also Angst, eine dichtgedrängte Fülle von vorgegebenen Wissensinhalten aufgenommen und immer wieder in Klausuren bestätigt werden, so dass überhaupt keine Zeit besteht, darüber reflektierend nachzudenken. Es handelt sich zumeist nicht mehr um ein wissenschaftliches Studium, in dem die wissenschaftlichen Grundlagen des jeweiligen Faches, geschweige denn erkenntnistheoretische Voraussetzungen wissenschaftlichen Erkennens überhaupt thematisiert würden. Daher können die Studenten die wissenschaftliche Qualität dessen, was ihnen die Professoren vorsetzen und was sie von Lehrbuch-Autoritäten aufnehmen, in der Regel gar nicht beurteilen. Sie werden im Grunde autoritativ indoktriniert.

Die meisten Mediziner z.B. sind von der Richtigkeit der Theorie von den Viren, die als Erreger vielen Infektions-Krankheiten zugrunde liegen sollen, deswegen vollkommen überzeugt, weil sie es im Studium von ihren Professoren so gelernt haben. Es ist richtig, weil es ihnen Autoritäten gesagt haben, nicht weil sie sich durch eigene Erkenntnisbemühung von der Wahrheit überzeugt hätten. Und arbeiten in einem Krankenhaus mehrere Ärzte zusammen, so wird der Autoritätsglaube des Einzelnen durch den Autoritätsglauben der anderen natürlich bestätigt und noch verstärkt. – Dies erklärt, warum die allermeisten Ärzte in den Krankenhäusern in der gegenwärtigen Corona-Panik so reibungslos mitmachen.

Die Wirkung der obrigkeitlichen Krankenfürsorge

Über 90% der Bevölkerung sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zwangsversichert. Diese beruht nicht auf einem Vertragsverhältnis zwischen gleichen Vertragspartnern, sondern „Vater Staat“ tritt hier mit dem obrigkeitlichen Anspruch der totalen Gesamtversorgung auf. Das ist den Wenigsten bewusst. Den untergebenen Zwangsmitgliedern werden nicht nachträglich Krankheitskosten erstattet wie bei privaten Krankenversicherungen, sondern die medizinische Behandlung, therapeutische Betreuung und die Arzneimittel werden vom Staat direkt zur Verfügung gestellt. Weil Verwaltungsleute diese selbst natürlich nicht erbringen können, werden Ärzte, Therapeuten und Apotheker in Dienst genommen, die diese Leistungen im Auftrag der GKV den Patienten erbringen.

Dies bedeutet, dass nicht ein horizontales Vertragsverhältnis zwischen Patient und Arzt besteht, sondern ein vertikales Abhängigkeitsverhältnis zwischen GKV und Patient einerseits und zwischen GKV und Arzt andererseits. Der Arzt stellt daher nicht dem Patienten eine Rechnung aus, sondern rechnet mit der GKV ab, in deren Auftrag er auf Veranlassung des Patienten jeweils tätig wird. Er steht ebenso wie der Patient zur GKV in einem Unterordnungsverhältnis: Er muss die medizinischen Leistungen erbringen, die im staatlich diktierten Leistungskatalog enthalten sind, andere werden ihm nicht bezahlt. Er wird zwar anders als der Patient nicht zwangsrekrutiert, sondern wird freiwillig Kassenarzt, hat aber angesichts dessen, dass über 90 % der Bevölkerung am Tropf der GKV hängen, kaum eine andere Wahl.

Das Verhältnis des Arztes zur GKV hat eine weitere Zwangseinrichtung zur Folge: die Kassenärztliche Vereinigung (KV). Auch sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, in der alle Kassenärzte Zwangsmitglieder sind. Sie entlastet einerseits die Ärzte von der aufwendigen Abrechnungsarbeit mit der GKV, die sie zentral für die Ärzte nach deren Angaben durchführt und ihnen die Vergütung überweist, andererseits ist sie ein fachkundiges Überwachungsinstrument, das streng darauf achtet, dass sich die Ärzte mit ihren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen genau innerhalb der staatlichen Direktiven bewegen, andernfalls sie ihnen nicht vergütet werden.4
Damit greift der Staat massiv in die Therapiefreiheit der Ärzte ein. Welche Heilverfahren, therapeutische Leistungen und Heilmittel bezahlt werden, wird von der Obrigkeit bestimmt. So werden Naturheilmittel z.B. so gut wie nicht finanziert. Dass dahinter die mächtigen Interessen der Pharmaindustrie stehen, ist offensichtlich und von Horst Seehofer 2012 bestätigt worden.

Der Staat nimmt hier gegenüber seinen Untertanen die gleiche Stellung ein wie ein Vater gegenüber seinen unmündigen Kindern. Auch der Vater geht für seine Kinder ein Vertragsverhältnis sowohl mit einem Arzt wie einem Apotheker oder Therapeuten ein, die mit ihm abrechnen, nicht mit den Kindern. Und diese wissen gar nicht, wieviel es kostet. „Vater Staat“ ist unser aller Vormund, der natürlich nur das Beste für uns will, sagt er, und alle lieben und glauben ihm in kindlicher Einfalt.

Diese umfassende „Fürsorge“ des vormundschaftlichen Staates ist den meisten Menschen nicht bewusst, übt aber unbewusst einen umso wirksameren  Einfluss auf ihre folgsame Einstellung zur selbstverständlichen Autorität der omnipotenten Obrigkeit aus.
Und von hier ist es kein weiter Weg zur selbstverständlichen Akzeptanz, des totalen obrigkeitlichen „Schutzes“, der Fürsorge, ja der Vorsorge vor einer aufgeblasenen Epidemie und der Hinnahme der eigenen Erniedrigung und Entwürdigung zum willenlosen Objekt durch eine politische Kaste.

Autoritative Medien-Macht

Die Autoritäten der Obrigkeit können heute die Menschen über die willfährigen Medien in einem noch nie dagewesenen Ausmaß über ihre Politik informieren oder auch desinformieren. Dabei haben sie als staatliche Autoritäten bei der Masse der Bevölkerung von vorneherein einen Glaubensbonus. Dieser wird noch dadurch verstärkt, dass ihre Verlautbarungen durch öffentlich-rechtliche, im staatlichen Auftrag betriebene und finanzierte Rundfunk- und Fernsehsender verbreitet und unterstützend kommentiert werden. Deren Nachrichtensendungen erhalten damit gleichsam einen amtlichen Stempel der Richtigkeit. Wenn dann auch noch die Meldungen der privaten Sender und Zeitungen gleichlautend sind, kann für die meisten Menschen gar kein Zweifel an der Wahrheit bestehen. Dabei spielt sich ein Prozess ab, der in seiner Wirksamkeit auf das Bewusstsein der Menschen besonders ins Auge gefasst werden muss.

Es wird durch diese mediale Vermittlung oder Propaganda ein öffentliches Gemeinschafts-Bewusstsein gebildet über das, was angeblich politisch und gesellschaftlich wirklich, gut und richtig ist, in dem die Allermeisten ohne eigene aktive Erkenntnis passiv mitschwimmen. Dadurch befinden sie sich in einem von außen gelenkten traumartigen Bewusstseinszustand. Im Traum sind wir ohne unser Zutun in Bilder und Vorstellungen eingetaucht, die wir nicht beeinflussen können, die uns gleichsam gefangen nehmen und die wir für wahr halten, obwohl sie es in der Regel nicht sind, was wir in diesem Zustand auch nicht unterscheiden können., sondern erst, wenn wir erwacht sind.

Auch in die medial vermittelten Bilder und Vorstellungen werden wir eingetaucht, ohne dass wir auf sie einen Einfluss haben, und die meisten nehmen sie eben als gegeben und wahr hin, obwohl sie in dieser Passivität nicht unterscheiden können, ob sie wahr oder unwahr sind. Das ist erst möglich, wenn man sich aus diesem passiven Gemeinschafts-Bewusstsein herauszieht, aktiv die eigene Erkenntnis anstrengt und überprüft, wie es sich mit diesen Inhalten eigentlich verhält, und sich dadurch in ein Individual-Bewusstsein erhebt, in dem man erst voll wach ist. Das aber machen aus der anerzogenen Ich-Schwäche nur verhältnismäßig wenige.5

Eine „Obrigkeit“, die diesen bewusstseins-dämpfenden psychologischen Mechanismus kennt, kann sich seiner in großem Stile bedienen, um Unwahrheiten und Lügen autoritativ zu verbreiten, die dann als Wahrheit genommen werden; wobei die Unwahrheit noch in einem besonderen Maße das Bewusstsein zum Traum herabdämpft, weil sie die Kraft der Illusion bereits in sich selbst trägt. Lügen und Täuschungen versetzen uns von sich aus in illusionäre Vorstellungen, die das Bewusstsein trüben; nur in der selbst errungenen Wahrheit sind wir im vollen Sinne wach.
Greift man nun zusätzlich noch zum emotional besonders tiefgreifenden Mittel der Angst-Erzeugung vor schweren persönlichen Nachteilen, vor Krankheit und tödlichen Gefahren, sind die Menschen erst recht in diesem traumartigen Zustand der Autoritätsgläubigkeit gefangen.

Dies ist in der gegenwärtigen Corona-Krise mit aller Deutlichkeit an die Oberfläche getreten. In einem gigantischen Lügen- und Angstgebäude wird der Schein einer Infektions-Pandemie erzeugt und permanent medial aufrechterhalten. Und die Massen dulden nicht nur, sondern verlangen in diesem herabgedämpftem Traumbewusstsein sogar noch nach einer beispiellosen Einschränkung ihrer Bewegungs- und Freiheitsrechte.

Fazit

Die Autoritätsgläubigkeit hat in einer ICH-Schwäche der meisten Menschen ihre Ursache, die ganz in einem äußeren materiellen Leben aufgehen und ihr innerstes geistiges Wesen mit seinen Bedürfnissen verleugnen.
Doch wird die Entwicklung des Ich durch die gesellschaftliche Verfassung auch massiv erschwert und behindert. In überkommenen obrigkeitsstaatlichen Strukturen beansprucht noch immer ein vormundschaftlicher Staat in vielen Lebensbereichen, wie im Bildungs- und Gesundheitswesen, absolute Für- und Vorsorge über die Menschen, die er dadurch ihrer Selbstbestimmung und Selbstverantwortung beraubt und zu folgsamen Untertanen entmündigt.
Ohne strukturell erzwungene Autorität gäbe es auch keine Autoritätshörigkeit, jedenfalls nicht in diesem verheerenden Ausmaß.

Es ist ein gewaltiges Umdenken erforderlich. Der Staat muss endlich auf seine eigentliche Aufgabe zurückgeführt werden, für die Sicherheit gegen äußere Feinde und die innere Sicherheit durch das Recht zu sorgen. Das geistig kulturelle Leben mit dem Bildungswesen in der Mitte gehört in die Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der freien Menschen, die nur so dem staatlich-rechtlichen und einem ebenfalls selbständigen Wirtschaftsleben immer neue Innovationskräfte zuführen und Gestaltungen hervorbringen können, die dem Menschen und seiner Entwicklung zur Freiheit dienen und ihn nicht umgekehrt zum unselbständigen Teil einer Staatsmaschine machen.

In einem Brief vom August 1791 hatte bereits der junge Wilhelm von Humboldt treffend geschrieben, dass „das Prinzip, dass die Regierung für das Glück und das Wohl, das physische und moralische, der Nation sorgen muss“, gerade „der ärgste und drückendste Despotismus“ sei.  Also Gesetze des Staates, die das Handeln des Menschen im Wirtschafts- und im Geistesleben inhaltlich diktieren, und wären es die bestmöglichen, erniedrigen den Menschen zum folgsamen Sklaven und bedeuten nichts anderes als eben Diktatur. Der Mensch wird seines eigenen Zweckes, seiner wahren Bestimmung, sich selbst zu bestimmen und sich dadurch weiter zu entwickeln, beraubt.6

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1    Andreas Matner im „Europäer“ Jan./Febr. 2020/2021, S. 33
2    Siehe genauer: Das staatliche Schulsystem …
3    Vgl. näher: Der marktradikale Griff …
4    Näher hier
5    Näheres hier
6    Vgl. Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates

74 Kommentare zu „Der verhängnisvolle Autoritätsglaube“

  1. Rund 50 % der Menschen können nicht erkennen, was um sie herum vor sich geht, weil sie schlicht nicht intelligent genug sind. Der Rest teilt sich auf in die Begünstigten des Systems, die kein Interesse haben, ihrgend welche Missstände zu erkennen, und in ganz wenige, bei denen nicht der Wille ihre Erkenntnisfähigkeit trübt, sondern ihr Verstand vorherrscht. Es sind die von ihnen beschriebenen Menschen auf der Suche nach ihrem höheren Selbst. Allein, sie sind nicht genug. Sie sind die Ausnahme.

    Manchmal begünstigen die Umstände, dass so einer zum Herrscher wird. Das Zeitalter wird dann im Rückblick „ein goldenes“ genannt. Wenn die Umstände sehr schlecht sind, wie nach der totalen Niederlage Preussens gegen Napoleon, war der Boden bereitet für solch außergewöhnliche Personen, die mit den Reformern den Grundstein für den Aufschwung des Preußischen Deutschlands legten.
    Dasselbe gilt für die Zeit nach 1945 und der totalen Niederlage des dritten Deutschen Reichs. Die hohe Zeit einer Nation mit allgemeinem Wohlstand, ist jedoch die Zeit der Narren. Da müssen wir durch. Es hilft nichts.

    1. Lieber Herr Zorn, alles was Sie schreiben, kann ich unterschreiben, wie man so schön sagt, mit einer wichtigen Ausnahme: auf die 50 Prozent würde ich noch 35 Prozent drauflegen.

  2. Lieber Her Ludwig, (solche Sachen) gehören zum Wohltuendsten, was ich derzeit so zu lesen finde – herzlichen Dank. Auch wenn man mit einem solchen Block wohl nur selten Andersdenkende erreicht, ist es ja legitim und wichtig, sich in dieser Zeit gegenseitig zu bestärken.

  3. Wieder ein hervorragender und treffender Text. Ist eigentlich geplant, ein Buch mit den Artikeln herauszubringen, dann würde ich auf das Kopieren verzichten? Und noch eine Frage – gibt es irgendwo Diskussionskreise, in denen ich mich über solche Themen mit Anders- oder Gleichgesinnten unterhalten könnte. Das vermisse ich immer mehr und denke gerade in Coronazeiten gehäuft darüber nach, da mir vermehrt auffällt, dass ich unter Freunden und Bekannten sehr viele Menschen mit ICH-Schwäche habe.

    1. „Können sie so die höhere Instanz in ihrem Inneren nicht finden, scheint sie ihnen stattdessen von außen in der hohen Obrigkeit bequem entgegenzukommen.“

      Damit ist schon sehr viel oder fast alles gesagt. Ansonsten kann ich mich den bisherhigen Kommentaren nur anschließen. Großen Dank an Herrn Ludwig und ebensolchen Respekt für sein Schaffen und Werk.
      Zugleich ein Hinweis auf weitere Literatur zur „Ichwerdung“: Sozialisationstheorien,
      Klaus-Jürgen Tillmann, oder allgemeiner dazu Dr. Michael Winterhoff mit den Folgen beschädigten „Ichs“, oder auch Dr. Hans-Joachim Maaz mit den Folgen eines beschädigten „Selbst“.

      1. @Neland
        Es gibt wirklich einiges fortschrittlicheres als Maaz. Natürlich in Englisch. Der Maaz ist 15 bis 10 Jahre zurück. Lernt englisch, dann könnt ihr das alles lesen und hören.
        Es eröffnet andere Welten.

        1. @Charlie
          „Lernt englisch, dann könnt ihr das alles lesen und hören.“

          Was das Thema mit der Fähigkeit eine fremde Sprache zu beherrschen zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis. Im Gegenteil; gerade wenn es das Englisch ist, wird Ihnen auf der metaphysischen Ebene vieles verborgen bleiben. Denn diese Sprache ist so ziemlich das Primitivste, was es in der menschlichen Ausdrucksform als Brücke zwischen Fühlen, Denken und Sprechen geben kann (Ausnahme afrikanische Pfeiflaute).

          „Der Maaz ist 15 bis 10 Jahre zurück.“

          Können Sie sich vorstellen, dass die Psychologie gar keine Wissenschaft sein kann? Warum kann es deshalb kein Vor oder Zurück geben? Psychiater bzw. Psychologen beobachten nicht passiv, wie etwa ein Astrophysiker. Es entsteht immer eine Wechselwirkung, denn die eigenen seelischen Phänomene sind dem Psychiater bzw. Psychologen zwar zugänglich, doch wenn er sie sich vorstellt, verändert er damit auch das beobachtete seelische Phänomen des Gegenübers und verfälscht damit die folgenden Erklärungen. Da er also nicht passiv sein kann, kann er auch keine gesicherten Erkenntnisse liefern. Schon gar nicht in der Form, wie Sie sich Entwicklung vorstellen.

          Ihre Vorstellung, dass Entwicklung immer mit Zeit einhergeht, entspringt einem darwinistischen Glauben. Sie können das schön an den Arbeiten von Freud und Gustav Jung feststellen, deren Neigungen und Interessen sich in ihren eigenen Überlegungen wiederfinden. Der eine hinsichtlich seiner PERSÖNLICHEN sexuellen Überzeugungen, der andere im Zusammenhang mit seinem Hang zum Übersinnlichen. Obgleich die Theorien als Idee anderer interessant sind; vor allem Jungs Archetypen.
          Will man sein Selbst, sein ICH entdecken, geht das nicht durch Bücher!!! In Büchern können Sie nur Ideen anderer finden, die Sie auf Kompatibilität mit den eigenen überprüfen können; haben Sie nur wenige, dann vielleicht auch als Anstoß die wenigen weiter zu verfeinern, nie umgekehrt und schon gar nicht orientiert an einer angeblich sich entwickelnden Zeitreihe. Dann könnten Sie Hippokrates ja sofort in die Tonne werfen.

    2. @Hartmann
      Ja, es gibt englischsprachige Gruppen.
      Ich denke, dass Problem ist hier eine Balance zu halten. Zwischen Egoismus und Helfertum.

  4. „Die Autoritätsgläubigkeit hat in einer ICH-Schwäche der meisten Menschen ihre Ursache…“

    Wobei die ICH-Schwäche lediglich ein eingesetztes Trojanisches Pferd ist, dass die natürlichen Bestimmungen der Menschen überdeckt. Das hierarchische Denken ist ja nicht etwa ein Produkt neuzeitlicher Entwicklung, sondern bereits seit der Arbeitsteilung eine unvollkommene Lösung, weil man sich eine andere nicht vorstellen konnte. Daraus entwickelte sich der Prozess des Obrigkeits- Untertanverhältnisses, an dem sich bis heute mit vielen Varianten, nichts geändert hat. Obwohl mit der Verbreitung der Erkenntnisse des Jesus v. Nazareth, seit 2.000 Jahren die Lösung auf dem Tisch liegt. Eine Konzept, das uns über Nacht vom unzivilisierten „Homo Erectus“ mit Keule, zum „Übermenschen“ des Lukian bringen würde.

    In jedem Zeitalter seit dem Rauswurf aus dem Paradies, gab es an die Epoche angelehnte Maßnahmen, um die Deutungshoheit derer, die den Grund für den Rauswurf nicht mehr kannten, nicht zu gefährden. Nur Jesus v. Nazareth erkannte den künstlichen Archetyp JHWE und stellte ihm ein entwicklungsfähiges Konzept entgegen. Dabei erzählt uns die „BILD der Antike“ die Bibel in vielen Geschichten, wie es zum Missverständnis kommen konnte. Vorausgesetzt man liest sie korrekt. Mit dem Gefühl für eine Zeit, in der die Arbeitsteilung noch ohne liquides Geld zum Wahnsinn mit Methode wurde. Nun schlagen wir uns seit mehr als 4.000 Jahren mit diesem vorzivilisatorischen sozialen Modell in vielen Varianten herum, und uns fällt seit 120 Jahren nichts besseres ein, als wieder in den Urkommunismus der Pharaonen zurückzufallen, weil in der jeweiligen Volksseele dieser Glaube an eine hierarchische Ordnung einen festen Platz eingenommen hat. Nicht nur im Westen.

    Grundlage der im Artikel beschriebenen Wirkungen, ist also die unverstandene Arbeitsteilung, aus der sich als Ur-Ursache der Glaube an eine notwendige Hierarchie speist. Die aktuell konstruierte epochale Ursache aber ist die Tatsache, dass die Spitze der pyramidalen Herrscherstruktur nach der Zeit der Aufklärung bereits Ende des 19.Jahrhunderts ein neues Denkmodell einführte – den Kulturmarxismus – der als Rückfall in die geistige Steinzeit in die Geschichte eingehen wird, falls er vollendet wird.
    Im Link kann man sich (in Kürze zusammengefasst), die verheerende Wirkung dieser Ideologie auf die Menschen er-lesen. Dabei sollte man im Hintergrund natürlich die besondere Volksseele der Deutschen im Kopf haben, aber auch den besonderen Druck mit installiertem Schuldkult der Alliierten als Initiatoren ab 1945. Ein Druck, der den anderen europäischen Völkern in dieser Massivität erspart blieb und deshalb wenigstens einen Rest an Identität erhalten konnten.

    https://marbec14.wordpress.com/2017/01/16/die-gender-ideologie-grundlage-gesellschaftlicher-zerstoerung/

    1. Lieber Hubi Stendahl
      Der Blog von Herrn Ludwig ist fast der einzige, den ich lese in Deutsch.
      Es geht sich darum, dass viel mehr Menschen auf diesem Planeten die englische Sprache beherrschen und man sich weltweit austauschen kann, zB Über COVID und alles an dieses Thema angeht, hilft es ungemein, Einsichten weltweit zu bekommen. Aber auch über politische und spirituelle Angelegenheiten. Es gibt zB in den USA eine sehr grosse Gemeinschaft, die vom New Age zurück zum Christentum geht, genauso wie immer mehr Chinesen, Christen werden. In Europa sitzt man sehr noch im New Age drin, was in den USA zB mehr und mehr verblasst.

      Die Psychologie entwickelt sich selbstverständlich weiter. Was wissen wir heute alles über Gehirne, Kindheitsentwicklungen etc. Was meinen Sie, was dieses Wissen den Europäern nach dem 1. und 2. Weltkrieg genutzt hätte ? Warum daher einen Maaz lesen? Zu Freud und Jung, jeder Psychologe entwickelt seine eigenen Thesen. Ob übersinnlich oder rein wissenschaftlich, mich interessiert was wirkt und ob es mit meinen Ansichten konform geht.
      Es geht mir nicht um Entwicklung mit der Zeit, sondern um die Erkenntnis, die gewonnen wird. Heute hat man zB andere Erkenntnis aus bestimmten Strömungen als früher. Oder kann ich Ereignisse aus meinem Leben ganz anders beurteilen, als vor Dekaden und würde heute auch anders handeln. Diese Erkenntnisse habe ich sehr wohl aus Büchern oder Medien und aus dem regen Austausch mit anderen Menschen weltweit.

      (Antwort hier, weil es bei Ihrem anderen Beitrag technisch nicht ging, bitte daher herzlich um Verzeihung)

      1. Hallo @Charlie
        „Es geht sich darum, dass viel mehr Menschen auf diesem Planeten die englische Sprache beherrschen und man sich weltweit austauschen kann…“

        Ich sehe das völlig anders. Ich bin der Meinung, dass die Menschen wieder ihrer regionalen Natur folgen sollten und nicht ihre Zeit damit verschwenden, in die Muttersprache anderer Völker zu investieren. Dafür ist das Leben zu kurz. Mein Schwager ist Italiener und eine Schwägerin Spanierin. Trotz perfektem Deutsch werden sie nie in der Tiefe das Denken hinter dem Ausdruck der über viele Jahrhunderte gewachsenen Perfektionierung vom Denken zum Text verstehen. Obwohl ich mit gutem Englisch und Urlaubs-italienisch und Spanisch in der Welt überall zurecht komme, fühle ich in mir eine tiefe Verbundenheit zu meiner regional geformten Ausdrucksform, die wir nicht umsonst MUTTERSPRACHE nennen, da sie sich über Jahrtausende auf allen Ebenen vom Fühlen bis zur Sprache gebildet hat.

        Sie meinen das profane Übersetzen von Texten, dass kann auch jedes zweitklassige Programm am Rechner, ohne je die Essenz des transportierten Textes, auf die es ankommt, zu übermitteln.
        Daraus folgt, dass Sie glauben, dass sich die Psychologie weiter entwickelt. Das sehe ich nicht so. Entwicklung ist kein Vorgang, der nur eine Richtung kennt. Die Psychologie stapelt seit jeher im besten Fall wiederholbare Automatismen übereinander oder stellt im schlechteren Fall Behauptungen auf, die der Idee eines Verfasser unter Beimischung beobachteter Probanden entspringt.
        Die Psychologie ist keine Wissenschaft. Wie z.B. die Angst oder der Mut in Menschen hervorgerufen werden kann, wussten bereits die Babylonier. Ist es wirklich wichtig, welche Hirnregionen in diesem Zusammenhang reagieren? Oder nehmen wir den Narzissmus unserer Politkaste (engl. narcissism), dessen Wirkungen bereits in der griechischen Mythologie ausreichend beschrieben sind. Heute haben wir lediglich Dutzende von Interpretationen von Wichtigtuern, die Bücher verkaufen oder Professuren anstreben. So z.B. das Buch Narzissmus und Macht von Hans-Jürgen Wirth, der in dem Buch von 2002 die seelischen Störungen in der Politik mit Fallbeispielen anhand von Joschka Fischer und Helmut Kohl beschreibt. 400 Seiten und kein Mehrwert; jedenfalls für mich. Selbstverständlich habe ich es gelesen. Aber immer unter dem Aspekt, dass es eine Meinung eines Verfassers mit politischen Ansichten, sexuellen Prioritäten und unbekannten Charaktereigenschaften ist, der mein Fühlen – das eigentliche Wissen – nicht beeinflussen darf, damit ich mir weiterhin meine eigene Meinung und nicht die eines anderen bilden kann.

  5. Schöner Artikel.

    Ich bin kein bisschen autoritätsgläubig. Das hat diverse Gründe: 1. Schule interessierte mich nicht, hat mich gelangweilt, ich habe frühestmöglich dort Freiräume gesucht, und „Karriere machen“ hat mich auch nicht interessiert. 2. langjährige chronische Erkrankung macht erfahren mit Ärzten und dem Mist, den sie drauf haben. Ärzte gehören zu den Berufsgruppen, die ich generell IMMER hinterfrage, zumindest wenn sie Kassenärzte sind. 3. Die dritte Berufsgruppe, die ich immer, seitdem ich mit 15 „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ gelesen habe, hinterfragt habe, sind die sogenannten „Journalisten“.
    Das reicht eigentlich schon aus.

    Ich habe nie gute Autorität im Sinne von „fürsorglich für alle“ erlebt. Gibt es die überhaupt? Ist sie überhaupt notwendig für mündige Erwachsene? Ich denke, nicht.

    1. @Herr Ludwig
      Brillianter Artikel
      @teuto
      No 4 Juristen und zwar insbesondere Richter und in der Verwaltung arbeitende Juristen
      No 5 die Polizei
      No 6 Politiker

    2. @teutoburgswaelder
      „Ich habe nie gute Autorität im Sinne von „fürsorglich für alle“ erlebt.“ Gibt es die überhaupt? Ist sie überhaupt notwendig für mündige Erwachsene? Ich denke, nicht.“

      Natürlich gibt es sie. In der christlichen Religion ist Maria Mutter Jesu aber auch die Mutter aller menschlichen Seelen. Sie ist auch die Zärtlichkeit Gottes. Der einzelne Mensch kann sie auch als die unbefleckte Empfängnis in sich erleben.
      Haben Sie denn wirklich nie Menschen mit diesem guten Geist kennengelernt?

      1. Nein. Ich bin auch kein Christ. Christengerede geht mir sogar ziemlich auf den Senkel, weil Christen allesamt Masochisten sind – meiner Erfahrung nach. Ihr predigt das Warten und Ertragen mit der Hoffnung auf ein besseres Jenseits, aber nur, wenn die „armen Sünder“ alle schön brav sind.
        Das ist auch eine Form von Idiotie bzw. Manipulation zum Gehorsam. „Verhaltet euch so, wie ich das will, und ihr kommt ins Himmelreich“ – GÄHN.

        1. @teutoburgswaelder

          Verwechseln Sie hier nicht Christen- mit Kirchentum? Ein Christ im Besten Sinne, wartet nicht „auf ein besseres Jenseits“, sondern weiß um das Prinzip von Ursache und Wirkung. Alles was ein Mensch verursacht, sprich sät, wird er auch als Ernte einfahren. Es geht nicht darum zu warten, sondern sondern sich zu entwickeln, hin zu einem höheren Menschen, so wie er, der Mensch, von den Götterwesen gedacht ist.
          https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/05/19/priesterherrschaft-ueber-die-seelen/

      2. @ Lothar: „ist Maria Mutter Jesu“

        Nein, nein, sie ist Mutter des Jüngers, der beim Kreuz stand.
        Christus hatte keine Mutter, denn Er fuhr bei der Jordantaufe des ca.30 jährigen Jesus in dessen Körper, und erst ca. 3 Jahre später starb Jesus Christus am Kreuz und auferstand,fuhr in die Wolken hinauf, und 1969 wurde Er auch mir geistig sichtbar.
        Danke, dass Sie ein Thema anschneiden, bei dem Materialisten allesamt dasselbe tun.
        Wenn einer gähnt, müssen sogar Affen alle mitgähnen, es sei denn es herrscht GEWITTER.
        Da fürchten sogar die Affen die wahre OBRIGKEIT.
        Und auch Ferkel läuft ängstlich davon.

        1. @Michael
          @ Lothar: „ist Maria Mutter Jesu“

          „Meine Mutter hielt Mir ihr Herz entgegen. Nur so konnte Ich mein Erbarmen ausgießen über die ganze Welt. Ihre Augen waren nie trocken, so hat sie um ihr Kind geweint. Nur GOTT hat ihre Liebe geschaut, bevor sie noch kam und kommen sollte. Sie ist noch da, wo sie war, mit der Sonne im Herzen. – Ihr leuchten die Sterne bis hinab in die Tiefe, den Letzten zu finden. Wie hat Meine Mutter geweint, euch wieder zu finden.“ Jesus zu Justine Klotz, einer Trägerin seiner Wundmale.
          Wer Ohren hat zu hören, der höre.
          Die Weisheit folgt der Liebe und nicht dem klügelden Verstand.

          @Michael
          „…bei dem Materialisten allesamt dasselbe tun. Wenn einer gähnt, müssen sogar Affen alle mitgähnen, es sei denn es herrscht GEWITTER. Da fürchten sogar die Affen die wahre OBRIGKEIT. Und auch Ferkel läuft ängstlich davon.“

          Das sind keine Worte der Liebe, noch bewirken sie etwas Gutes. Solche Gedanken machen Sie unfähig, ihre geistigen Ohren zu öffnen und die Worte Jesu zu verstehen.

        2. Der Christenglauben wurde uns GERMANEN aufgezwungen, mit Gewalt. Wir haben einen eigenen Glauben. Wir brauchen euren masochistischen Passivglauben nicht.
          Und hütet euch, uns als „ungläubig“ oder als Materialisten darzustellen, denn das Gegenteil ist wahr: Es gibt keine größeren Materialisten als Christen, die sich die Erde untertan machen für Geld und sie somit zerstören. Da kennen Christen keine Skrupel!
          Menschen, die unseren heidnischen Glauben am Leben erhalten, würden sich zu Tode schämen für solch ein schändliches Verhalten. Also hört auf, die Wahrheit zu verdrehen, oder aber ich muß davon ausgehen, daß das normaler Usus ist bei Christen.

  6. „Es ist ein gewaltiges Umdenken erforderlich. Der Staat muss endlich auf seine eigentliche Aufgabe zurückgeführt werden, für die Sicherheit gegen äußere Feinde und die innere Sicherheit durch das Recht zu sorgen.“

    Die Hauptaufgabe.
    Genau das macht er nicht, zumindestens seit Merkel wird das sehr fahrlässig gehandhabt.

  7. Sie ahnen zwar und spüren in ihrem Gewissen, dass es noch einen höheren Menschen, ein höheres Ich in ihnen gibt, das ihr Ego in seinen Trieben, Begierden und seinem Handeln aus höheren Gesichtspunkten beurteilt.

    Vermutlich ist dies Wunschdenken. So eine innere Instanz haben allenfalls noch diejenigen Menschen, denen dies in der frühkindlichen Sozialisierung vermittelt wurde.

    Das geistig kulturelle Leben mit dem Bildungswesen in der Mitte gehört in die Selbstverantwortung und Selbstverwaltung der freien Menschen, die nur so dem staatlich-rechtlichen und einem ebenfalls selbständigen Wirtschaftsleben immer neue Innovationskräfte zuführen und Gestaltungen hervorbringen können

    Hmmm, ist es nicht genau dies, was seit den neoliberalen Reformen seit den späten 80iger passiert.? Mit absolut verherrenden Auswirkungen wie heute jederman leicht an der aktuellen Realität feststellen kann. MMn, ist es ganz im Gegenteil an der Zeit, dem kleptomanischen, raubkapitalistischem wirtschaftlichen und kulturellen Treiben ein Ende zu setzen. Es braucht endlich wieder verbindliche Regeln die für alle gelten.
    Zu glauben, dass das Gros der Menschen sich selber ohne übergeordnetes Regelwerk, verwalten könnte, ohne andere massiv dabei zu schädigen, ist eine Ilusion.

    1. @dragao
      a) Da müssten Sie sich erst noch etwas mehr damit beschäftigen, um das als Wunschdenken abzuqualifizieren.
      b) Ein selbständiges Wirtschaftsleben bedeutet natürlich nicht, dass ihm nicht vom Staat ein den Grundrechten entsprechender gesetzlicher Rahmen gesetzt werden muss. Aber der Staat darf nicht in die inhaltliche Gestaltung des Wirtschaftslebens eingreifen. Das ist von mir oft und oft in anderen Artikel betont worden.
      Das Gleiche gilt für ein freies Bildungswesen.

      1. @hwludwig ….
        Da müssten Sie sich erst noch etwas mehr damit beschäftigen, um das als Wunschdenken abzuqualifizieren.

        Möglich, jedoch ist dies einfach meine wohl zugegebenermassen subjektive Erfahrung.

        Aber der Staat darf nicht in die inhaltliche Gestaltung des Wirtschaftslebens eingreifen.

        Dies sehe ich anders und gebe Ihnen dafür ein aktuelles Beispiel. Brasilien ist ein grosser Agrarstaat und hat dieses Jahr Rekordernten eingefahren. Eigentlich sollten die Preise für die verschiedensten Lebensmittel nun fallen, tun Diese aber nicht, im Gegenteil. Es finden massive Preiserhöhungen statt für manche Grundnahrungsmittel über 400%.

        Wieso dies so ist, erklärt das Agrarbusiness damit, dass Exporte dieser Grundnahrungsmittel wesentlich lukrativer sind, als lokale nationale Vermarktung. Hmmm, da sollen also 220 Millionen Brasilianer Schwierigkeiten beim Kauf von Grundnahrungsmittel bekommen, nur weil der neoliberale Staat sich mit dem Agrarbusiness verkorrumpiert hat und deshalb nicht in die inhaltliche Gestaltung des Wirtschaftslebens eingreifen will.

        Dies ist nur ein Beispiel unter vielen. Man kïnnte da zum Beispiel auch die Skandale um die riesig Trinkwasser Reserve aufgreifen, die da im Dreiländereck Brasilien / Argentinien / Paraquai zu finden ist, oder den Litium Skandal in Bolivien. Wo man auch schaut, die Liste ist endlos. Es kann keine freie inhaltliche Gestaltung des Wirtschaftslebens geben, ohne dass dabei massiv hunderte Millionen von Menschen geschädigt werden. Es braucht daher umbedingt wieder institutionelle Regeln der Wirtschaftsordnung, die diesen Namen auch verdienen.

        1. @dragao
          Sie schreiben vom jetzigen staatlich geförderten und geschützten Wirtschaftssystem, bei dem der Profit über alles geht.
          Ich spreche von einem künftigen staatlich unabhängigem Wirtschaftssystem, das durch Rahmengesetz zum Prinzip der Brüderlichkeit verpflichtet werden kann, und in dessen Selbstverwaltungsorganen nicht nur Vertreter der Produzenten und des Handels, sondern auch der Konsumten zwingend mitwirken, die ihre berechtigten Interessen aufeinander abstimmen.

        2. @hwludwig ….
          Ich spreche von einem künftigen staatlich unabhängigem Wirtschaftssystem, das durch Rahmengesetz zum Prinzip der Brüderlichkeit verpflichtet werden kann, und in dessen Selbstverwaltungsorganen nicht nur Vertreter der Produzenten und des Handels, sondern auch der Konsumten zwingend mitwirken, die ihre berechtigten Interessen aufeinander abstimmen.

          Und dies glauben Sie ohne starken omnipräsenten Staat durchsetzen zu können? gegen Macht-und Habgier, die wegen einigen Kreditgeldeinheiten mehr, über Leichen geht!

          Um mal Thomas J. Dunning (1799 – 1873) London 1860 zu zitieren:
          Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.

        3. @dragao
          Der rein auf das Recht reduzierte Rechts-Staat kann dies mit seiner daraus resultieren staatlichen Durchsetzungsgewalt durchsetzen, natürlich. Ein „omnipräsenter Staat“ (wer hat den denn in der Hand?), der über alle Lebensgebiete herrscht, bedeutet in Wahrheit Diktatur.
          Offensichtlich verstehen Sie die Idee dieser Dreigliederung der Gesellschaft noch nicht und sollten sich damit wie vorgeschlagen noch näher beschäftigen. Es wird auch noch ein weiterer Artikel dazu folgen.

        4. @hwludwig

          Offensichtlich verstehen Sie die Idee dieser Dreigliederung der Gesellschaft noch nicht und sollten sich damit wie vorgeschlagen noch näher beschäftigen.

          Ich verstehe dies schon, halte es aber wie gesagt ohne omnipräsenten Staat nicht durchsetzbar. Aber ok, lassen wir es dabei. Ich freu mich auf Ihren Artikel zu diesem Thema.

      2. @hwludwig ….. Das Gleiche gilt für ein freies Bildungswesen.

        Erstaunliche Feststellung. Noch vor etwa 50 Jahren war eigentlich klar, dass nur der Staat einen neutralen Bildungsbetrieb garantieren konnte. Danach kam der neoliberale Aufputz und seit dem, geht es mit dem Bildungswesen abwärts, beziehungsweise wird sehr einseitig, von der Privatwirtschaft beeinflusst und schafft reihenweise Fachidioten.

        1. Der Staat hat noch nie „einen neutralen Bildungsbetrieb garantiert“, sondern nur einen, der seinen Obrigkeits-Interessen und den Profit-Interessen des Kapitals dient. Gehen Sie mal in mein Inhaltsverzeichnis und lesen Sie im ersten Kapitel „Macht oder Demokratie“ alle Artikel über das Bildungssystem.

  8. Zitat Herr Ludwig: “…ihr Ich als innere aktive Instanz ihres Denkens und Wollens nicht ergreifen…”

    Vor einigen Tagen leitete ich den neuesten Newsletter von Dr. Reiner Fuellmich an eine entfernte Bekannte weiter, ohne mich persönlich dazu zu äußern. In besagtem Newsletter, werden die derzeitigen Erkenntnisse des Corona-Ausschusses bekannt gegeben. Anstatt sich mit diesen Erkenntnissen einmal unvoreingenommen zu beschäftigen, bekam ich die Rückmeldung, dass sie mir “die Polizei auf den Hals hetzen würde”, “meine Nachbarn darüber informieren werde, was ich so treibe”, denn “sie wisse schließlich, wo ich wohne”.
    Durch diese Drohung kommt das verknöcherte, niedere Ego zum Einsatz, welches eindeutig nicht mehr in der Lage zu sein scheint, selbst aktiv zu denken und zu hinterfragen. Fakten, Tatsachen und sachliche Argumentation, dringt nicht mehr durch diese fest betonierten Quader.

    Rudolf Steiner ließ die Menschheit vor hundert Jahren wissen, dass nur “Der Erkenntnisprozess der Entwicklungs-prozess zur Freiheit ist“. Wie weit sich der geistig-seelische Wesenskern des Homo Sapiens inzwischen von dieser Weisheit entfernt hat, ist eine offenkundige Tatsache!

    1. @Zitrone
      Wie heisst es im englischen so schön :
      „My mind is made up, do not confuse me with facts“.

        1. Übersetzung:
          „My mind is made up, do not confuse me with facts“.
          –>

          Ich habe mir meine Meinung gebildet, bitte verwirren Sie mich nicht mit Fakten.

    2. Werte Zitrone,
      Ihre „entfernte Bekannte“ ist in zahlreicher Gesellschaft, denn viele haben einen Lebensweg ohne das Licht der Wahrheit gewählt. Diese wollen weiterhin in einer Welt leben, die von Gewalt und Ungerechtigkeit geprägt ist. Sie wollen zurück in die alte Normalität. Doch das wird nicht unsere Welt sein!
      Kämpfen Sie nur, wenn es unvermeidlich ist, und weinen Sie nicht, um diejenigen, die ihr Glück im Unglück wähnen, deren Licht Dunkelheit heißt.
      Es ist deren Entscheidung. Jene haben ihren Weg gewählt und auch die Konsequenzen zu verantworten.

      In meinem sozialen Umfeld gab es auch etliche, die mich beschimpften und verspotteten. Von diesen habe ich mich getrennt. Jetzt sind sie buchstäblich entfernte Bekannte, weil ich sie aus meinem Leben entfernt habe. Wir sind nun nicht mehr auf der selben Wellenlänge. Na, und?
      Respektieren wir, daß die anderen anders sind und gehen unseren eigenen Weg. Schauen wir nicht zurück sondern voraus, und unsere Zukunft wird uns gehören!
      Meine Meinung.

      1. Wer mit seiner geistigen Entwicklung weit gekommen ist, wird sehr, sehr einsam!!
        Schon Jesus sagte (nicht wörtlich) „lasst die Toten ihre Toten begraben“

        1. @Eva Scherrer
          „Wer mit seiner geistigen Entwicklung weit gekommen ist, wird sehr, sehr einsam!!
          Schon Jesus sagte (nicht wörtlich) „lasst die Toten ihre Toten begraben“

          Ja, das hat Jesus gesagt und er wußte auch, warum er diese Worte sagte.
          Heute sagt er: „Tragt die Liebe dem Bruder entgegen, damit seine Seele nicht stirbt.“
          Ist das nicht mehr wert als das Wissen. Sollte der Mensch doch das Beste, was er hat, schenken.

      2. @Charlie & @Kai Ahnung

        Leider handelt es sich nicht nur um entfernte und nahe Bekannte, die Fakten-resistent sind! Auf dem alternativen Blog eines bekannten Islam-Kritikers, steht man schnell auf der Abschussliste, wenn man Aussagen oder
        Videos u.a. von Dr. Stefan Lanka veröffentlichen will. Kommentare werden in der Regel zensiert, nicht weiter öffentlich gemacht, weil Dr. Lanka die gängige Virus-Theorie widerlegt. Der dortige Blogbetreiber, behauptet trotzdem immer wieder, er fühle sich der Wissenschaftlichkeit verpflichtet. Wäre dem tatsächlich so, dann müssten alle relevanten Informationen, die der Wahrheitsfindung dienlich sind, zugelassen werden.

        Insofern passt @Charlie’s Zitat: „Ich habe mir meine Meinung gebildet, bitte verwirren Sie mich nicht mit Fakten.“

        1. @Zitrone
          Ich habe in den letzten 20 Jahre gelernt, diese Menschen da zu lassen, wo sie sind und weiterzugehen. Meiner Meinung nach sind diese Menschen toxisch. Verschwendete Zeit, Mühen und Energien.
          Mir selbst hat die Ignoranz von Fakten, die ich lieber nicht sehen wollte oder konnte, in meinem privaten und geschäftlichen Bereich leider oft desaströse Ergebnisse gebracht. Das gab dann meist Anlass zu einer längeren Nachanalyse.
          Daher verstehe ich diese Menschen auch nicht, sie handeln nach dem Motto „Ignorance is Bliss“, Ignoranz ist ein Segen, auf Deutsch. Oder im Deutschen sagen wir, was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Wenn es aber dann rauskommt, ist der Katzenjammer meist um einiges grösser.

          Hier in Mitteleuropa wird kollektiv so gedacht und dazu wird die Wahrheit noch stark manipuliert. Geht nicht gut. Die Wahrheit kommt irgendwann immer raus.
          Für mich ist das eine fortgeschrittene Art von Spitting und cognitive disonance. Eine Art Verdrängung. Was nicht sein darf, darf nicht sein.
          Eigentlich sind es unreife Erwachsene.

  9. Hier eine Sprachnachricht des ehemaligen Polizisten Karl Hilz, der ungeheuerliches zu Tage bringt. Um einen C-Test eines systemkritischen Menschen zu erzwingen und ihn anschließend festzusetzen, wird von offizieller Seite gelogen, dass sich die Balken biegen. Für hiesige Kommentatoren und stille Leser eigentlich nichts Neues. https://t.me/KarlHilzDasOriginal/24

  10. Wissenschaft, ihre Arbeitsweise und die Früchte (Konsequenzen) ihres Wirkens:

    1.) Die naturwissenschaftliche Mehothode ist die einzig Erfolgversprechende. Jeder bedient sich ihrer, auch wenn er es nicht weiß. Versuch und Irrtum auf Basis des ‚Weltbildes‘.
    So wie vernünftige Menschen ein Problem gemeinsam lösen können – oder eingestandermaßen auch nicht – genau so ist’s bei ehrlichen Wissenschaftlern.
    Zwei ehrliche Wissenschaftler, die sich widersprechen, die kann es nicht geben. Das wäre ein Widerspruch in sich.
    Natürlich – von verschiedenen Weltbildern ausgehend stellt man verschiedene Fragen ‚an die Welt‘ und erhält entsprechende ‚Antworten‘ – das wissen ehrliche Wissenschaftler und sind gerne bereit, sich über den Nutzen unterschiedlicher Weltbilder auszutauschen.
    Wo dieser Austausch nicht stattfindet, da ist keine Wissenschaft. Im öffentlich-rechtanmaßenden Diskurs ist sie offenbar verschwunden. Austausch unerwünscht.

    2. Naturwissenschaft hat schon Gewaltiges geleistet – das spricht für die Richtigkeit ihrer Vorgehensweise – , ob zum Guten oder Schlechten für die Gemeinschaft? Nur diese kann das vor ihrem kollektiven Gewissen entscheiden – und muß es auch.
    Zwei ehrliche Wissenschaftler, die sich widersprechen, die kann es nicht geben. Das wäre ein Widerspruch in sich. Ich weiß: eine Wiederholung, aber …..

  11. Wer Städte baut, benötigt gefolgsame Untertanen, sowie eine Religion, die von einem guten Hirten angeführt wird. Dieses Lebensmuster, das den Städtern Sicherheit und Bequemlichkeit verspricht, entstand vor rund 6000 Jahren in Mesoptamien, wo auch das Bild des Guten Hirten erfunden wurde. 2019 begann ein neues religiöses Zeitalter und wieder regiert ein guter Hirte, aber in weitaus größeren Städten als in ‚Mesoptamien. Was jetzt noch fehlt ist die vergöttlichung des neuen Hirten.

    1. @gunst01
      In welcher Stadt leben Sie, wo Hirten ihre Schafe weiden können?
      Grasen die in der Fussgängerzone? Oder knabbern die sogar die Blumen von Balkons?
      Wurde ein Bild erfunden? Wer staunt da Bauklötze!?

      „Autoritätsdusel ist der grösste Feind der Wahrheit.“ (Albert Einstein)

      1. Das Bild des Fürsten als guter Hirte wurde in Vorderen Orient erfunden und von der Kirche kräftig weiterentwickelt. Im postkirchlichen Zeitalter lebt er nun wieder auf.

  12. Wer anderen sagt, wo es langgehen soll, die anderen das auch freiwillig tun, hat eine natürliche Autorität bestehend aus Führungseigenschaften und Empathie.
    Solche Menschen werden immer wieder als Führer in kleinen wie in großen Gruppen anerkannt.
    Hier akzeptiere auch ich die Obrigkeit und ordne mich unter. Ich bin Mitspieler in einem Orchester.
    Wir leben aber in Zeiten von Propaganda, die bestimmte Gruppen in die Welt setzen.
    Diejenigen, die bis jetzt noch im Großen und Ganzen selber dachten, also ein funktionierendes ICH hatten, werden durch die maßlose Propaganda (Zahlen- und Panikmache) nun in Stress und Angst versetzt. Adrenalin führt zum Nicht-mehr-Denken (Flucht oder Kampf) oder Verstecken hinter Mutti/Vater Staat.
    Diese Menschen regredieren zurück in einen kindlichen Bewusstseinszustand. Aus archaischer Angst vor dem Ersticken ergreifen sie jeden Strohhalm nicht sterben zu müssen. Und gerade solche Menschen tragen auch Maske, weil es eigentlich ein Fetisch ist, der schützen kann.

    1. Ohne Führung geht – gar nichts. Selbst der weiseste der Weisen weiß um seine Führung – daß ER nichts weiß.
      Das Leid mit dem Obrigkeitsmißbrauch und daraus folgend der Schluß, keine übergeordnete Instanz zu brauchen und hierarchische Strukturen in Summe abzulehnen, das ist ein Irrtum – ein schwerer Irrtum sogar.
      „Dem Ertrinkenden wurde ein Rettungsring zugeworfen und geraten, er möge ihn doch bitte ergreifen. Ob das ein Trick sei, wollte dieser wissen und weil die Nützlichkeit (des Rats) ihm nicht bewiesen werden konnte, ertrank er lieber, als von jemandem einen Rat (den er noch dazu nicht kannte) anzunehmen..“
      Dabei hatter er nichts zu verlieren und alles zu gewinnen.

    2. „Diejenigen, die bis jetzt noch im Großen und Ganzen selber dachten, also ein funktionierendes ICH hatten, werden nun…in Streß und Angst versetzt.“ –

      Werte Frau Scherrer- ich kann dem nicht zustimmen. Wie auch immer Ihre Definition für „ein funktionierendes ICH“ aussehen mag, der meinen entspricht sie kaum. Ein Mensch mit einem „funktionierenden ICH“, im „Großen und Ganzen selber denkend“, wird im Bewußtsein, daß bildgebende Medien bestenfalls ein Abbild der Wirklichkeit liefern können – eine subjektive Interpretation eines Geschehens – dieselbe auch als Möglichkeit zur Manipulation sehen und entsprechend reagieren. Einem „selbstdenkenden“ Menschen unterstelle ich einen freien Willen, der auch in Zeiten wie diesen entscheiden kann, was in sein Bewußtsein Eingang finden kann und was nicht.

      1. @edmundotto, ja ein wacher Geist kennt die Manipulationen. Aber wie im wirklichen Leben man im Traum Dinge anders wahrnimmt/erlebt, so verändert sich das Freie ICH unter Stress und regrediert. Panik kann jeden befallen, aus Panik heraus wächst irrationale Handlung etc.

  13. Das ist nicht Autoritätsglaube – das ist Hörigkeit …. Fragt sich nur warum?
    Corona-Kampagne: G7-Staaten unterstellen sich Bill Gates
    Der G7 gibt Bill Gates die Macht gegen die Covid und bringt die Globalisierung wieder in Gang.
    „Der G7-Gipfel traf sich am 19. Februar 2021 auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs zu einer Videokonferenz. (…)

    Der Begriff ‚COVAX facility‘ wird in der französischen Fassung des G7-Abschlusskommuniqués in der französischen Fassung mit ‚COVAX-Fazilität‘ lügenhaft übersetzt. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit, Impfstoffe herzustellen und sie mit einem Schlag für die ganze Welt für gültig zu erklären. Für die Regierungen, die nicht über große Zulassungsverwaltungen verfügen, soll diese Koordinierung Zeit sparen. Für den privaten Sektor soll sie die Märkte öffnen.
    Diese Koordinierung wird nicht von Staaten, sondern vom Gavi geleitet werden, d. h. faktisch von der Bill and Melinda Gates Foundation, die sie eingeleitet hat und sie kontrolliert. Sie hat also keine demokratische Rechtfertigung. Aus diesem Grund hatte Präsident Trump eine Beteiligung der USA abgelehnt.

    Es gibt keine Möglichkeit zu überprüfen, wofür die an die ‚COVAX facility‘ gezahlten öffentlichen Gelder genau verwendet werden. Wir erleben also die Einführung eines gigantischen Systems der Korruption, wie immer unter dem Vorwand der Dringlichkeit.“
    Quelle:
    http://blauerbote.com/2021/02/22/corona-kampagne-g7-staaten-unterstellen-sich-bill-gates/

  14. Danke Herr Ludwig.
    Ein Lichtblick in dieser Zeit.
    Ihre Artikel waren schon ein Lichtblick vor der „Krone.“

    Schon verteilt ihren Artikel.

  15. Tja Herr Ludwig,
    genau das denke ich seit Jahrzehnten.
    Leider konnte ich das kritische Denken selbst in meiner Familie nicht an die Jungen weitergeben. Der eine davon lebt seit Jahren in Berlin, wo er den Master in Architektur macht.
    Nicht etwa in der Schwei,z wo wir hier gute Unis haben, nein er macht den im Shithole, wo keine Uni mehr von Weltrang ist. Aber klar Berlin ist natürlich spannend für junge Leute… ausserhalb der Schulzeiten.
    Also er kommt an Weihnachten nach Hause und meint, er könne sich sehr gut eine Stadt wie Berlin ohne Individualverkehr vorstellen.
    Ich darauf, ja sicher, ich kann mir auch vorstellen, dass es keinen Individual-Flugverkehr mehr gibt.
    Autsch, der hat gesessen….(((-:

    Tja, dass ein Architekt nicht erkennt, wie viel Transportleistung der Individualverkehr leistet, kann ja noch sein.
    Aber wenn die nicht mehr fliegen können, heisst das mit dem Zug nach St. Gallen… Gäll…
    Nun jedenfalls … wer in einem Shithole lebt, wird mit den Jahren zum Idioten gemacht.
    —————
    Im Magazin „NOVO… Argumente für den Fortschritt“ finden ich oft sehr gute Artikel.
    Den hier möchte ich als Ergänzung zu obigem hinzufügen.
    https://www.novo-argumente.com/artikel/erosion_der_buergerrechte
    Textzitat:
    07.05.2018
    Erosion der Bürgerrechte
    Von Kai Rogusch
    „Die Politik misstraut freien Menschen. Sie hat vergessen, dass die Interessen und Leidenschaften des Staatsbürgers nicht nur legitim, sondern sogar produktiv für das Gemeinwesen sind.
    Angesprochen auf die Frage, ob heutzutage die bürgerlichen Freiheiten durch einen immer mächtigeren Staat bedroht seien, reagieren viele Leute mit Unverständnis: Wir lebten vielmehr in einer mitunter allzu laxen Gesellschaft, in der schlecht ausgestattete Behörden einen gravierenden Kontrollverlust erlitten. Der Orwellsche Polizeistaat, der oppositionelle Gruppen niederknüppelt und einkerkert, erscheint vor dem Hintergrund, dass unsere politische Klasse nicht gerade zu wissen scheint, was sie eigentlich will, als eine realitätsferne Vorstellung linker Splittergruppen.“

  16. Der Artikel ist richtig gut, Herr Ludwig, kommt gleich ins Archiv, um ihn später noch Mal in Ruhe zu lesen. Danke!
    Grand Nix

  17. Was ist die «naturalistische Medizin der Gegenwart»???

    «dass Politiker wie Wissenschaftler auch Irrtümer begehen»
    Huch, ist das schön ausgedrückt! Diese Herrschaften lügen und irren bewusst, wissen weit mehr als der Alltagsmensch und kennen die Forderungen ihrer hintanstehenden Strippenzieher genau, um dann nach Geheiss das Gegenteil davon medial zu verbreiten. Die armen Politiker und Wissenschaftler irren sich, so ganz unschuldig denken sie falsch, obwohl sie genau wissen, was sie tun. Nein, das glaubt auch kein Mensch mehr!!!

  18. «Das Virus ist ein Phantom – Es gibt keinen Nachweis seiner Existenz»
    Das Virus ist ein Phantom – Es gibt keinen Nachweis seiner Existenz – FASSADENKRATZER (wordpress.com)

    Auf diese Tatsache konnte man bereits schliessen, wenn man den Artikel im Fassadenkratzer über das angebliche HI-Virus las:
    «AIDS und das verborgene HI-Virus – Ein gigantisches Geschäft mit dem langsamen Tod?» https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/07/

    Wenn aber die Existenz des Virus – ganz allgemein, egal welches Virus damit gemeint ist – aufgrund fehlender Beweise ernsthaft in Frage gestellt wird, müssten eigentlich die namhaften Wissenschaftler das zur Sprache bringen. Tun sie aber nicht! Sie reden alle von Viren als wäre deren Existenz selbstverständlich eine Tatsache. Warum wohl??? Sie sind ebenfalls Profiteure dieses verlogenen Wissenschaftssystems. Modelle und Annahmen werden medial zur Wahrheit gemacht, um daraus viel Gewinne zu ziehen. So einfach ist das.
    In den aufbrechenden Widersprüchlichkeiten – für und gegen Virus-Existenz – treten scharfe Verdachtsmomente der Vertuschung auf, die die Wissenschaft und seine Vertreter nicht in ein gutes Licht rücken. Was soll der Leser von alledem halten??? Anscheinend lügen nicht nur Drosten & Co., sondern auch dessen wissenschaftliche Kollegen, die ihm mit aller Bestimmtheit und sehr plausibel widersprechen. Aus diesen Abläufen entsteht für jeden Laien ein Wirrwarr, der keine definitiven Schlüsse zulässt.

    Lügen und Schwindel, die es möglich machen, via Täuschung der Öffentlichkeit für wenige Personen und Konzerne Unsummen an Geldeinnahmen und Ansehen zu generieren, sind anscheinend in der Wissenschaft – so ist am Beispiel Corona zu sehen – gang und gäbe. Es ist nicht anzunehmen, dass andere Wissenschaftszweige viel besser sind. Nimmt mich schon Wunder, was passiert, wenn der Virus-Spuk endlich vom Tisch gefegt ist. Wissenschaft war bis anhin ein Kulturgut, vor dem der Alltagsmensch Respekt und Achtung hatte. Heute steht alles in Frage!!! Misstrauen und Unglaube sind die ersten Reaktionen auf Aussagen jeglicher Wissenschaftler. Die Wissenschaft ist kaputt!!! Was für ein Schaden wurde hier angerichtet!

    Corona: Die nachvollziehbare und überprüfbare Widerlegung der Virus-Behauptungen❗️
    https://telegra.ph/Corona-Die-nachvollziehbare-und-%C3%BCberpr%C3%BCfbare-Widerlegung-der-Virus-Behauptungen-10-15

  19. Zum Schluss bleiben die Grundfragen bestehen: Was macht die Menschen tatsächlich krank? Was steckt wie, wann und wo an? Und warum bleiben Teile in den einzelnen Menschengruppen vor einer Krankheit verschont??? Welche Substanzen oder Pflanzen bringen die gewünschten Heilungsprozesse in Gang? Die Wissenschaft hat darauf nicht ansatzweise zufriedenstellende Antworten und Vorgehensweisen parat. Und die Wirtschaft muss schon gar nicht gefragt werden. Dort spielt in erster Linie das Geld die massgebliche Rolle, die Gesundheit hat eine sekundäre bis vernachlässigbare Stellung. Was für ein Resultat!!! Zeit, sich von vermeintlich Wissenden geistig unabhängiger zu machen! Zuviele Phantasmagorien, Annahmen, Zirkelschlüsse, Spekulationen und Zukunftsgeschwafel, das alles nicht beweisbar ist. Und dazu noch die Abhängigkeiten von wirtschaftlichen Grössen und hinterhältigen Strippenziehern, die manipulieren, was das Zeug hält.

    Tja, es ist halt schon eine Wahrheit, dass die Gesunden und die Toten die grössten Feinde – nicht nur der Ärzte, sondern auch der Wissenschaft und der Wirtschaft sind. Auch wenn das nicht alle wahrhaben wollen, unsere Wirtschaft hängt von der Kaufkraft der Menschen ab. Es braucht Masse, um viel Geld zu generieren und die Gierigen und Unersättlichen, sprich Mächtigen zu befriedigen. Verarmen die Bevölkerungen und sterben massgebliche Anteile davon, dann brechen die Wirtschaftssysteme und die Staatssteuersysteme zusammen, und gleich werden sich auch die Wissenschaften in keiner Weise halten können – schon gar nicht mit ihren bekannten Verlogenheiten.

    1. Das Gesundheitswesen hat nur eine Aufgabe: die Zerstörung der Gesundheit.
      Was ist Gesundheit?
      Gesundheit ist das Streben nach Balance, Harmonie und Schönheit.
      Die Formel zur Gesundheit: Musikalische (Musische) Schwingungen + Licht – Spannung = Heilung von Krankheiten

      „Alle Schwingungen, unabhängig von ihrem Ursprung oder ihrer Art, spielen eine große Rolle bei allen physischen Dingen, sei es in Form der komplizierten Komplexität der lebenden Planeten, der Tiere, der Fische der Meere, der Menschen oder der baulichen Meisterwerke des Menschen. Jedes ausgesprochene Wort, jeder Strang der Musik, jedes rhythmische Brummen von Maschinen, elektrische Stürme oder der leiseste Schrei eines Kleinkindes, trägt im Schoß der universellen Schöpfung Schwingungen, die dazu bestimmt sind, in aller harmonischen Einheit einem multifunktionellen Zweck zum Wohle der Menschheit zu dienen.
      Es wurde jedoch eine deutliche Barriere zwischen universellen Schwingungen und den vom Menschen geschaffenen Schwingungen errichtet. Alle Schwingungen in der universellen Energie sind harmonisch zu ihrer Umgebung, während die vom Menschen erzeugten Schwingungen von allgemeiner Disharmonie, wenn nicht sogar von zerstörerischer Natur sind.

      Musik und Licht sind die Schlüsselkombinationen, die der Schöpfer als Formel für gute Gesundheit, Glück und erfolgreiche Grundlage allen Lebens entworfen hat. Um diese Aussage genau zu erklären, würde es eine umfangreiche Mathematik erfordern, die sich auf verschiedene Klangschwingungen und ihre direkte Auswirkung auf die menschliche Funktion bezieht. Um alle Erklärungen in einer laienhaften Sprache zu halten, würde ich das Beispiel der Sonne und der vibronischen Klänge unseres Universums anführen, mit der Aussage, dass die Sonne genügend Licht, Wärme und exakte Strahlung liefert, um einen perfekten Planeten zu erhalten. Ich könnte mich weiter auf den musikalischen Teil dieser Formel beziehen, indem ich darauf hinweise, dass alle Planeten in unserem Universum, die sich in orbitalen Bahnen drehen, musikalische Stränge erzeugen, die stark den Melodien eines Symphonieorchesters ähneln. Im Grunde sind dieses Licht und diese gedämpften musikalischen Schwingungen die eigentlichen Schlüssel zu aller universellen Harmonie. …“

      1. @Andrew
        Eine interessante Sicht.
        Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne von Harmonie und Disharmonie. Wenn wir ein Glas Wasser an einen Lautsprecher stellen und Beethoven auflegen (am besten mit einem Plattenspieler wegen der natürlichen Magnetabtastung), dann entwickeln die Wassertropfen durch die ankommenden Schwingungen wunderschöne Abbilder der Schöpfung. Bieten Sie den Tropfen die heutigen Musikstandards wie z.B. Metal an, gerät der Tropfen in Disharmonie und zeigt zerfranste Formen:

      2. Wer wie unlängst Nobelpreisträger Montagnier (und andere wie F.A. Popp, Alexander Gurwitsch … vor ihm) in seinen Versuchen nachweist, dass Lichtemissionen wesentlich an der Steuerung der biochemischen Vorgänge in unseren Zellen beteiligt sind und zugleich darauf hinweist, bakterielle und „virale“ DNS Strahlung im Niederfrequenzbereich des elektromagnetischen Spektrums emittiert UND das diese (wenn auch ultraschwache, jedoch messbare) Strahlung über die Fähigkeit verfügt, Wasser zu „organisieren“ wie auch Informationen zu übertragen, überwirft sich mit der sich dem oktroyierten wissenschaftlichen Konsens unterwerfenden W.gemeinde.

        Nicht weniger als über 30 Nobelpreisträger unterzeichneten eine „Petition“, in der Montagnier angeprangert, abgeurteilt wurde. Dieser bewies jedoch Rückgrat und konterte – „Ich bin Angriffe dieser Akademiker gewohnt, sie sind abgehalferte Amtsschimmel, die sich jeder neuen Idee verschließen. Ich verfüge über wissenschaftliche Beweise für meine Behauptungen.“
        M. konnte zudem den Nachweis erbringen, dass zahlreiche Frequenzen der elektromagnetischen Strahlung von diversen Varianten mikrobieller DNS ausgehen, diese auch im Plasma von Patienten aufzuspüren, jedoch laut orthodoxer Medizin nicht auf bakterielle Einflüsse zurückzuführen wären. Da diese Nachweise auch bei Krebsarten wie Autismuspatienten erbracht wurden, erscheint die Folgerung, bestimmte Licht emittierende Mikrobenarten liegen näher am Ursprung schwerwiegender Erkrankungen als die Pharmaindustrie zugeben würde, nur naheliegend.

        Im Zuge der Biophotonenforschung F.A. Popp’s hatte dieser bereits Anfang der 70er die Lichtspeicherfähigkeit von Lebensmitteln erforscht. Je höher diese ist, um so mehr sorgt sie für die zelluläre Ordnung, was sich für uns letztlich in Lebensqualität und Gesundheit bemerkbar macht.

      3. @Andrew

        Danke für Ihren schönen Beitrag. Er hatte gestern Abend viel in mir ausgelöst.
        „Die Formel zur Gesundheit: Musikalische (Musische) Schwingungen + Licht – Spannung = Heilung von Krankheiten“
        Das ist eine schöne Arbeit im neuen Zeitalter und wird die Menschen unter Umgehung ihres Verstandes sehr schnell den Himmel erreichen lassen. Ja, das habe ich bei Max Heindel gelesen.

        Folgende Sprüche werden Sie bestimmt gleich wiedererkennen:
        „Die Musik gibt uns Erkenntnis und Kraft in einer Fülle und mit einer Intensität, die nirgendwo sonst zu finden ist. (Balan, Initiation, 119)“

        „Die uns innewohnende Musik ist eine Brücke, über die hinweg die Boten der Geisteswelt uns immer zu Hilfe eilen können. Wem dieses Geheimnis bewusst wird, der kann selbst über die musikalische Brücke, die von der Menschenseele ins Reich der Engel führt, die geistige Welt betreten. (Balan, Initiation, 56, 57)“

        „Unabhängig davon, was es konkret erzählt, ist jedes echte Musikwerk eine Stimme des Jenseits und ein Blick in eine übersinnliche Wirklichkeit. Für den Hörer ist diese Botschaft Nachklang einer sehr realen, höheren Welt, in der er die Heimat seines höheren Ich erahnt. (Balan, Initiation, 86)“

        Eine Bitte hätte ich an Sie und es würde mir sehr helfen wie Sie folgende Musik verstehen, empfinden und beurteilen. Danke dafür!

        1. Ich wäre vorsichtig.
          Man kann in diese Meditationen, Musikstücke sublingual alles mögliche hineinmischen, was dann auf das Unterbewusstsein des Gehirns geht. zB Verkaufsstrategien. Solange ich nicht weiss, von welcher Quelle das Musikstück kommt und wer wirklich dahintersteckt, höre ich mir nichts an. Für ca 40 Euro kann man sowas in Asien bestellen.

    2. „Wo ist die jahrelange „Erziehung zum mündigen Bürger der Demokratie“geblieben?“

      Wenn keine Menschen mit Ichbewusstsein da sind, sondern nur noch welche, die von einem „Wir“schwätzen, ohne Verantwortlichkeit zu klären, sind keine mündigen Bürger da, sondern nur entmündigte Maskenträger.
      Geblieben ist die beim „Wir“, das zwei WK verlor, weil es sich gegen Freiheit und Individualismus entschied, aus Angst vor dem Geist. Liebe ist starkmütig.
      Mut gehört zum Heilen, Angstmache gehört zum Geldscheffeln an Krankheiten.

      1. WER hat gesagt, dass die ERKENNTNIS DER WAHRHEIT uns FREI macht ?
        Hat Erkenntnis der Wahrheit mit Wissenschaft oder hat sie mit Religion zu tun?
        Wenn wir die winzigen kleinen Schuhe von Kindern als Religion benennen und später, wenn sie Erwachsene sind und grössere Galoschen tragen, die als Wissenschaft benennen, erkennen wir die Wahrheit, unsere Kinder frei lassen zu müssen in die Eigenverantwortlichkeit.

  20. Denken kann aber dennoch jeder selbst. Wer seinen Denkapparat nur mangelhaft gebraucht und bequemerweise dem Geschwätz von Politikern und Wissenschaftsgünstlingen folgt, liefert sich der Manipulation aus.

    1. Es gibt andere, die sich mit Bestimmtheit und Überzeugung wehren, weil sie sich diese verlogenen Frechheiten der angeblichen Corona-Pandemie nicht gefallen lassen wollen. Hier ein Beispiel:
      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2021/02/koppel-lockdowns-sind-politische.html

      Wichtig ist eben doch, keine falschen Machtspiele mitzumachen, dann kann man auch nicht erpresst werden. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist die Unabhängigkeit. Sobald finanzielle Abhängigkeit besteht, wird die Abwehr heikel. Einen Rausschmiss aus dem Berufsleben können sich die Meisten nicht leisten.

      1. @ Elisa
        Einen Rausschmiss aus dem Beruf kann sich nicht jeder leisten.
        Kommt darauf an, wie man die Sache sieht. Ich für mein Teil habe den Entschluss gefasst, auf KEINEN Fall mich impfen zu lassen, koste es was es kosten mag, und wenn es das Gottes Wille ist und es mein Leben kostet.

      2. @ Elisa
        Erweiterung: Und wenn es mein Erdenleben kostet. Dann findet mein Leben in der geistigen Welt statt.

  21. Es gibt durchaus Wissenschaftler, die den Tatsachen ins Auge schauen. Sie werden allerdings nicht selten bedroht und zum Schweigen gedrängt sowie aus den Mainstream-Medien ausgeschlossen. Mittlerweile versuchen die Mächtigen via Zensur, die kritischen Stimmen – darunter auch namhafte Wissenschaftler, Ärzte und Journalisten – mundtot zu machen. Keine einfache Situation, die Verständnis erzeugt dafür, dass sich manche Wissenschaftler zugunsten ihrer Familie und Kindern zurücknehmen und ruhig verhalten, um ihre berufliche Laufbahn, ihre Existenzgrundlage, nicht leichtsinnig aufs Spiel zu setzen.

    Doch irgendwann quillt die Wahrheit unaufhaltsam durch alle Ritzen der Gegenwart. Das zeigt auch der folgende Artikel, der heute zu lesen ist:
    Die größte Lüge, die jemals erzählt wurde: Sieben amerikanische Universitäten bestätigen, dass das Coronavirus nicht existiert
    https://uncutnews.ch/die-groesste-luege-die-jemals-erzaehlt-wurde-sieben-amerikanische-universitaeten-bestaetigen-dass-das-coronavirus-nicht-existiert/

  22. Metaphysisch gesehen, ist die Menschheit weitgehend degeneriert. Christliche Mystiker/Propheten/Seher werden verlacht und verspottet, wie einst vor der Sündflut.

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