Der vormundschaftliche Staat – Von der Notwendigkeit, seine Allmacht zu brechen

„Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer.
Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus
seinem Munde: ´Ich, der Staat, bin das Volk.`“
(Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra)

Fr. Nietzsche hatte den bestehenden Obrigkeitsstaat im Auge, der seit dem Absolutismus alle Lebensbereiche unter seine Regelungswut gebracht und den freien Menschen bis heute – auch hinter demokratischer Fassade – zum Befehlsempfänger unter dem Vorwand gemacht hat, dass er die Interessen des Volkes vertrete. Natürlich meinte Nietzsche nicht, dass es keines Staates bedürfe, aber nicht eines solchen, der als gigantischer kalter Machtapparat von einer „Elite“ benutzt wird, um den Menschen überall ihren Willen aufzuzwingen.

Der heutige Einheitsstaat, der reglementierend alles gesellschaftliche Leben umfasst, thront – ob als Monarchie, Republik oder Diktatur – beherrschend über den Menschen. Alle Kriege, vor allem auch die beiden fürchterlichen Weltkriege, sind nicht von den Völkern, sondern aus verborgenen Absichten immer von den Staatsführungen ausgegangen, d.h. von der die Macht ausübenden Politikerkaste. Und stets mussten die Medien, das Erziehungssystem, die Wissenschaften, die Kulturschaffenden, kurz, das Geistesleben so wie natürlich auch das gesamte Wirtschaftsleben den Herrschenden, die den Staatsapparat in der Hand haben, vollkommen dienstbar sein.

Die Knechtschaft des Geistes

Die jetzige Corona-Plandemie hat die Allmacht des Staates und mit ihr die nahezu grenzenlose Willkür einer ihn beherrschenden kleinen Clique im Exzess an den Tag gebracht. Drastisch wurde offenbar, wie die Wissenschaftler alles andere als frei sind und nicht nur in staatlichen Hochschulen, Instituten und Ämtern in ihrer Anstellung, Beförderung und finanziellen Ausstattung persönlich vom Staat abhängig sind, sondern dadurch auch in ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung von staatlichen Erwartungen, Interessen und Vorgaben beeinflusst und zu Wohlverhalten veranlasst werden. Was der Volksmund unmittelbar auf den Punkt bringt: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Es ist eine grundsätzliche Illusion zu meinen, der Staat müsse einen neutralen Arbeitsrahmen finanzieren, in dem dann freies wissenschaftliches Arbeiten möglich sei. Die Wissenschaftler sind immer mehr oder weniger abhängig und können ihre Wissenschaft nicht völlig frei, nur an der Sache selbst orientiert entfalten. Die Wissenschaften werden innerlich korrumpiert, wenn sie nicht ganz aus ihren eigenen Intentionen der objektiven Wahrheitsfindung entwickelt werden können. Schon mit einer offenen Kritik an bestehenden Verhältnissen gefährden die Wissenschaftler ihre Karriere. Es spricht eine deutliche Sprache, dass dies nur Wissenschaftler wagen, die bereits im Ruhestand sind oder kurz davor – von ganz wenigen mutigen Ausnahmen abgesehen.

In der Corona-Plandemie haben wir drastisch erlebt, wie die Wissenschaften für die totalitären staatlichen Maßnahmen instrumentalisiert werden. Eine allseitige wissenschaftliche Diskussion, wie sie notwendig gewesen wäre, wurde verhindert. Zu Wort kamen nur Wissenschaftler aus staatlichen Gesundheits-Instituten wie dem Robert-Koch-Institut und dem Paul- Ehrlich-Institut, die beide dem Bundesgesundheits-Ministerium unterstehen und von vorneherein weisungsgebunden sind, oder Wissenschaftler staatlicher Hochschulen, die sich an die geistige Prostitution zugunsten der eigenen Karriere gewöhnt haben. Trotz alledem mutige oder anderweit unabhängige Wissenschaftler, die den medial verbreiteten offiziellen Theorien widersprachen, wurden ignoriert, diskreditiert oder gar mit Hausdurchsuchungen verfolgt.
Es geht den Herrschenden, welche die staatlichen Machtstrukturen okkupiert haben, nicht um die Wahrheit, sondern um das Erreichen bestimmter politischer Ziele, für die sie in die angebliche Freiheit der Wissenschaft skrupellos eingreifen und sie für ihre Zwecke missbrauchen.

Wir erleben, wie in der erfundenen Corona-Krise das gesamte staatliche Schulsystem mit Zwangsmaßnahmen überzogen wird, durch die im Grunde ein regelrechter systematischer Kindesmissbrauch stattfindet, mit schweren körperlichen und vor allem auch seelischen Schädigungen für das Leben. Das ist jedoch nur der Exzess dessen, was über staatliche Lehrpläne sowieso ständig an befohlener Indoktrination im Interesse der Herrschenden geschieht. Die Hoheit des Staates über das Bildungssystem dient nicht der allgemeinen Bildung zum freien, selbst erkennenden und sich selbst bestimmenden Menschen, sondern der permanenten Abrichtung auf staatliche und wirtschaftliche Interessen.1

Auch die Theater, Opernhäuser und Filmproduktionen sind entweder staatlich oder von staatlicher Finanzierung abhängig und versagen weitgehend als kritische geistige Korrektur der Herrschenden. So konnte auch bei ihrer Corona-Lahmlegung außer einem kurzen satirischen Protest einiger Künstler von dort kein nennenswerter Widerstand gegen den omnipotenten Staat erfolgen, von dessen Gnade alle abhängig sind.

Eine besonders verheerende Rolle spielen – nicht erst in der Corona-Krise – die Medien, die zum Kulturleben gehören und angeblich frei sind, aber zum wüstesten Propaganda-Instrument des Staates gemacht wurden. Es sind nicht nur die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die von vorneherein den Interessen der herrschenden Parteien dienen, die Urteilsfähigkeit der Bürger ausschalten und dazu das Volk durch Zwangsbeiträge an Lautsprecher und Glotze binden.2  Auch die Zeitungen sind Transporteure und Prediger der offiziellen politischen Doktrin, da die führenden Journalisten zusammen mit den führenden Politikern in transatlantischen Gesellschaften wie Atlantik-Brücke, Aspen-Institut, Deutsche Atlantische Gesellschaft usw. auf die Schienen der US- und Nato-Außenpolitik gesetzt werden.3

Das gesamte Kulturleben befindet sich in einer furchtbaren politisch-staatlichen Versklavung.

Man darf nicht glauben, dass dies durch einzelne organisatorische Korrekturen und durch anständigere Menschen, wirkliche Demokraten etc. zu beheben sei. Es handelt sich um ein grundsätzliches, strukturelles Problem des überkommenen nationalen Einheitsstaates.

Die Rolle der Wirtschaft

Auch die Verflechtungen von Staat und Wirtschaft sind vielfältig. Zum einen beansprucht der Staat auch hier die Kompetenz, per Gesetz inhaltlich regelnd in das Handeln der dort fachkundig tätigen Menschen einzugreifen. Das Geldsystem, das dem wirtschaftlichen Austausch dient und daher eine Sache des Wirtschaftslebens ist, hat er schon von vorneherein in seine obrigkeitliche Regelung übernommen, wodurch bereits tiefgehende Herrschaftsverhältnisse vorbestimmt sind. Zum anderen agiert er wie z.B. mit den gesetzlichen Kranken-, Arbeitslosen-, und Rentenversicherungen noch immer selbst als Wirtschaftsunternehmer, der aber von oben die Bedingungen bestimmt.
Schließlich haben heute die großen Kapitalgesellschaften eine solche wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht, dass die Vertreter der politischen Parteien längst von ihnen abhängig sind und mehr oder weniger diktiert bekommen, wie die Gesetze in deren Interesse auszusehen haben.

Das Wesen des heutigen nationalen Einheitsstaates

Der heutige Staat hat seine Wurzeln im Absolutismus. Was in Italien in der Renaissancezeit unter dem Einfluss Machiavellis (1469 – 1527), der seine Theorie vom Staat auf den Egoismus gründete, mehr punktuell als neuer Machtstaat begonnen hatte, wurde in Frankreich in systematischer und planmäßiger Weise auf breiterem Boden ausgebaut. Es erreichte seinen Höhepunkt im Absolutismus Ludwig XIV. (1643-1715). Dessen Egoismus steigerte sich in einem solchen Maße, dass sich sein Ich gleichsam zu einer eingebildeten „Sonne“ aufblähte, die alles im Staate beschien, das gesamte Leben des Volkes, die Kultur und das merkantilistische Wirtschaftsleben umschloss, für die eigene Macht instrumentalisierte und zentral lenkte.

Es wurde so eine hierarchische bürokratische Staatsmaschinerie geschaffen, in die der einzelne Mensch hilflos eingegliedert war. Der König an der Spitze und seine Beamten saßen an den Schaltstellen dieses riesigen Herrschaftsapparates, der ein perfektes Instrument für ihn war, alle anderen Menschen mit unausweichlicher Gewalt seiner persönlichen Machtsucht zu unterwerfen. Die Französische Revolution von 1789 fegte zwar diese absolute Fürstenherrschaft hinweg und übernahm von England die Idee der parlamentarischen Demokratie, durch welche die Macht auf die ganze Bevölkerung – repräsentiert durch ihre gewählten Vertreter – übergehen sollte.
Aber der vom Absolutismus übernommene Machtapparat blieb nicht nur bestehen, sondern wurde im weiteren geschichtlichen Verlauf noch weiter perfektioniert.

Im Impuls der Demokratie machte sich die berechtigte Forderung der Individualität geltend, die Gesetze sich nicht von oben diktieren zu lassen, sondern bei der Entstehung des Rechts mitzuwirken. Die Rechtsorganisation, der Staat, nahm aber eine Allzuständigkeit für das Kultur- und das Wirtschaftsleben in Anspruch, die er durch Gesetze inhaltlich reglementierte. Dadurch wurden in das Recht, das nur die Beziehungen zwischen den einander gleichberechtigten Menschen zu regeln hat, Vorschriften zur Lebensgestaltung aufgenommen, die kein Recht, sondern Bevormundungen der sachkundig im Wirtschafts- und Kulturleben wirkenden mündigen Menschen, also Unrecht sind.

Das führte dazu, dass der Impuls der Selbstbestimmung sich noch in der Debatte der Abgeordneten artikulieren kann, im Moment der Abstimmung aber ausgeschaltet wird, denn damit sind alle gleichermaßen an die daraus folgenden inhaltlichen Regelungen gebunden und müssen – von außen bestimmt – nach ihnen handeln. Aus dem Streben des Individuums nach Selbst- und Mitbestimmung entstanden, führt der Parlamentarismus in der Abstimmung über inhaltliche Fragen des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens zu ihrer Vernichtung. Die Abstimmung im Parlament geht hier aus der Geltendmachung der Persönlichkeit hervor und endet mit ihrer Auslöschung.

Im Geistes- und im Wirtschaftsleben darf es keine gesetzgebenden Körperschaften geben, die per Abstimmung „von oben“ reglementieren, sondern nur horizontale Beratungs- und Kooperationsorgane freier und solidarisch einander zugewandter Bürger.
Nur auf dem Gebiete des Rechts selbst ist der gesetzgebende Parlamentarismus berechtigt, denn Fragen des gerechten Verhaltens untereinander, des Schutzes des inneren und äußeren Friedens, können nicht vom Einzelnen, sondern nur durch gemeinsam vereinbarte Regeln aller gelöst werden. Sie sind es, welche die Bildung ei­ner Gemeinschaft als Staat erst nötig machen und ihm konstitutiv zugrunde liegen. Hier ist auch jeder Mündige urteilsfähig.

Wenn sich die Gesetze darauf beschränken, den rechtlichen Rahmen für die inhaltliche Tätigkeit der Menschen im Kultur- und im Wirtschaftsleben zu bilden, wird durch sie die Freiheit und Selbstbestimmung nicht ausgeschaltet, sondern gerade ermöglicht. Und das Gewaltmonopol der Justiz und Polizei dient nicht der Macht über Menschen, sondern ihrem Schutz vor denen, die in die körperliche oder seelische Integrität anderer gewaltsam eingreifen.

Die Geschichte der Neuzeit ist gekennzeichnet durch den Kampf der Kräfte des Egoismus um den Staat als Instrument der Gewalt. Ob absoluter Fürstenstaat, konstitutionelle Monarchie oder demokratische Republik – der Staat wächst als zentralistisches, bürokratisches Riesengebilde, als hierarchischer Befehlsmechanismus, der sich über alle Lebensgebiete legt, immer mehr ins Gigantische, nimmt immer gewaltigere, erdrückendere Ausmaße an. Hand in Hand damit geht „die Atomisierung der Untertanen oder Staatsbürger zu einer homogenen Masse von Individuen, die man (…) von außen her durch abstrakte Gesetze zusammenhält.“ 4
Der Einheitsstaat wird ein immer perfekteres Instrument in den Händen derjenigen, die an den Schaltstellen sitzen – gleichgültig wie „demokratisch“ sie sich zu legitimieren suchen -, um die Masse der Menschen mit direkter oder indirekter Gewalt nach ihrem Willen zu formen und zu lenken.

Mit der Gewalt, die den Mitmenschen überwältigt, handelt noch nicht der Mensch, sondern das Tier in ihm. Das wird schon im innenpolitischen Kampf um die Macht sichtbar. Der peruanische Nobelpreisträger für Literatur Mario Vargas Llosa, der 1987 als Präsidentschaftskandidat für drei Jahre in die Politik ging, schilderte seine Erfahrungen so:
„Sie können die hehrsten Ideen haben, aber sobald es an deren Verwirklichung geht, sind Sie Intrigen, Verschwörungen, Paranoia, Verrat und Abgründen an Schmutz und Niedertracht ausgesetzt. Wenn ich eins über den Morbus der Politik gelernt habe, dann dies: Der Kampf um die Macht lockt die Bestie in uns hervor. Was den Berufspolitiker wirklich erregt und antreibt, ist das maßlose Verlangen nach Macht. Wer diese Obsession nicht hat, wird der kleinlichen und trivialen Praxis der Politik angeekelt den Rücken zukehren.“ 5

Die Möglichkeit der Machtausübung zieht die egoistischen Machtnaturen an, und so sorgt der „demokratische“ Einheitsstaat für die Auslese der Schlechtesten. Haben sie die Herrschaft über den Staatsapparat errungen, weitet sich ihr Ego ebenso besitzergreifend wie bei Ludwig XIV. über den Staat aus. Der Staat gehört ihnen. Die Rekrutierungsorganisationen dieses Menschenschlages werden zu „staatstragenden Parteien“, die sich den Staat zur Beute gemacht haben.

Existenzielle Notwendigkeiten

Solange dieser gewaltige Machtstaat, der alles unter sich fasst, in dieser Gestalt fortbesteht, wird es keine Besserung geben, im Gegenteil werden durch die neuen elektronischen Möglichkeiten Unterdrückung und Überwachung des Menschen, also der totalitäre Niedergang  des gesamten menschlichen Lebens, Chaos und Katastrophen immer mehr zunehmen – mit unabsehbaren Folgen.

Abhängigkeit, Manipulation und Versklavung und damit die Ausschaltung der freien Individualität sind nur zu verhindern, wenn das Kultur- oder Geistesleben mit seinem Kern, dem Bildungswesen,  sowie das Wirtschaftsleben vollständig aus dem Staat herausgelöst und ihm in je eigenen selbstverwalteten Organisationen gleichwertig gegenübergestellt werden. Damit würde der Staat selbst auf das Festlegen und Hüten des für alle geltenden reinen Rechts reduziert und so einen rechtlichen Rahmen bilden, in dem sich das ganze Leben zu bewegen hat. Nicht aber dürfte er inhaltlich in die verschiedenen Lebensgebiete eingreifen, so wie auch das Geistes- und das Wirtschaftsleben nicht in den anderen Bereich und nicht in das staatliche Rechtsleben bestimmend eingreifen dürfen.

Der soziale Organismus

Der Mensch ist ein Organismus. Aber auch die menschliche Gesellschaft bildet einen Organismus, der gleichsam ein Abbild des individuellen Organismus des Menschen darstellt. Indem der Mensch mit anderen Menschen in Beziehung tritt, erweitert er sein Leben über seinen individuellen Organismus hinaus in ein soziales Beziehungsgefüge, gleichsam in einen sozialen Organismus. Dieser wird ihm in dem Maße optimale Entfaltungsmöglichkeiten bieten, indem der individuelle Organismus sozusagen in den Gliedern des sozialen Organismus seine nach außen projizierte Fortsetzung findet.

Der leibliche Organismus des Menschen wird in seinen Funktionen nicht vom Kopf zentral gesteuert. Im Kopf sind nur die Nerven-Sinnes-Funktionen konzentriert, in Bauch und Gliedmaßen die Stoffwechsel- und davon impulsierten Bewegungsorgane und in der Brust – wie vermittelnd – die rhythmisch pulsierenden Organe der Lunge und des Herzens. Jedes System hat seine eigenen Funktionsbedingungen und arbeitet in einer relativen Selbständigkeit; erst das Zusammenwirken aller drei Funktionssysteme ergibt den ganzen Organismus. Wenn das Gehirn die Verdauungs-Funktionen des Darmes oder die Lunge Nervenfunktionen übernähme, würde der Organismus krank werden.
Jedes Funktionssystem muss sich ungehindert von den anderen entfalten können, dann entsteht gerade dadurch im Zusammenwirken ein gesunder Organismus, in dem jedes System das andere ermöglicht und stützt.

So darf auch der soziale Organismus nicht von einem System, dem staatlichen Rechtsleben, zentral gesteuert werden. Das Recht regelt nur die gerechten Verhältnisse und Beziehungen zwischen den einander gleichberechtigten Menschen, und der Staat sorgt so für innere und äußere Sicherheit seiner Bürger. Im Geistes- oder Kulturleben geht es ganz unabhängig davon jedoch um das individuelle freie Streben, in Wissenschaft, Technik, Kunst und Religion die natürlichen Verhältnisse nach darüber hinausführenden Ideen zu verändern. Und das Wirtschaftsleben sucht in der Produktion von Waren, ihrer Verteilung und ihrem Verbrauch durch die Konsumenten deren Bedürfnisse zu befriedigen.
Wenn der Staat hier steuernd eingreift, trägt er seine ihm eigentümlichen Rechtsprinzipien in die anderen Gebiete hinein und verdrängt und schädigt deren Funktionsweisen, die ganz eigene fachliche Kenntnisse erfordern. Wirkt der Staat inhaltlich regulierend in das Geistes- oder Wirtschaftsleben hinein, wird der soziale Organismus krank.
Jedes soziale Funktionssystem muss sich ungehindert von den anderen entfalten können. Dann können gerade dadurch erst seine Früchte den anderen zugutekommen und alle drei zusammen einen gesunden sozialen Organismus ergeben.

Krankheitsprozesse im sozialen Organismus

Das Stoffwechselsystem sorgt für die Ernährung des menschlichen Organismus, für die ständige Zufuhr neuer aufbauender Kräfte. Das Ernährungssystem für den sozialen Organismus ist aber nicht das Wirtschaftsleben, wie man kurzschlüssig meinen könnte, sondern das Geistesleben. Die Wirtschaft sorgt nur für den Erhalt der leiblichen Existenz der Menschen, was sie prinzipiell noch nicht von der Tierwelt unterscheidet. Doch das Kultur- oder Geistesleben führt dem sozialen Organismus die eigentlich menschlichen Entwicklungskräfte zu und prägt ihm den qualitativen Stempel auf. Und die aus allen kulturellen Gebieten des Geisteslebens hervorgehenden Ideen sind es, die idealerweise sowohl dem Rechts- wie auch dem Wirtschaftssystem ständig erhaltende, sowie erneuernde, innovative Ideen zukommen lassen.

Was wäre die Wirtschaft ohne das Schul- und Hochschulsystem, in dem die benötigten Fähigkeiten ausgebildet werden, in dem betriebs- und volkswirtschaftliche Ordnungs- und Rationalisierungs-Prinzipien sowie technische Systeme und Maschinen entwickelt werden. Was wäre das staatliche Parlament ohne die religiösen, ethischen und rechtswissenschaftlichen Errungenschaften von Ideen der Moral und des Rechts, die in die praktische Gesetzgebung einfließen.
Wenn aber die Wirtschaft und der Staat das Bildungssystem und die Kultur weitgehend bestimmen, werden diese für deren gegenwärtige Interessen instrumentalisiert, auf den Erhalt und die Konservierung des Bestehenden abgerichtet und ihnen alle Erneuerungskräfte genommen, die sie nur in der Freiheit ihres eigenen Wirkens aus sich selbst heraus entwickeln können.

Dies kann nur durch die organisatorische Dreigliederung des sozialen Organismus verhindert werden, in der jedes soziale Funktionssystem eine relative selbstverwaltete Unabhängigkeit hat, worauf Rudolf Steiner erstmals 1919 eindringlich hinwies.6  Diese Dreigliederung ist keine ausgedachte Theorie, nach der das gesellschaftliche Leben von außen zu ordnen wäre. Die Dreigliederung der Gesellschaft in diese drei Bereiche besteht bereits, sie ist in der Wirklichkeit vorhanden. Sie wird nur durch den Moloch Staat, wie er sich aus dem Absolutismus bis heute entwickelt hat, zugedeckt und in ihrer fruchtbaren Entfaltung gehindert.

Und diese Hindernisse zu beseitigen, darauf kommt jetzt alles an. Es ist nicht mehr die Zeit für kleine Korrekturen und Reparaturen, wenn die Entwicklung des Menschen zur freien, sich und ihr Leben aus eigener Erkenntnis bestimmenden Individualität vor dem Ansturm des Totalitarismus gerettet werden soll. Denn dieser ist nur durch den derzeitigen umfassenden Machtstaat möglich, der bereits zu dem kalten Ungeheuer herangewachsen ist, das der seelische Seismograph Friedrich Nietzsche skizziert hat.

Ich weiß, da bleiben viele Fragen der Durchführung offen. Doch es geht zunächst darum, die aus der gesellschaftlichen Situation sich mit Konsequenz ergebende Notwendigkeit der Dreigliederung der Gesellschaft einzusehen. Erkennt eine ausreichend große Zahl von Menschen, dass diese drängende Idee in der Wirklichkeit gegründet ist, werden sich auch Wille und Wege finden, ihre Realisierung anzustreben und voranzutreiben.

Man muss sich klar sein: Ohne den omnipotenten Staat zu entflechten und die Gesellschaft organisatorisch in ihre drei Lebensbereiche zu gliedern, die relativ unabhängig voneinander arbeiten und sich wechselseitig befruchten, wird dieses antimenschliche Gebilde immer weiter in die machtpolitische Brutalität und Barbarei absinken. –


Wird fortgesetzt.

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1   Fassadenkratzer: Allmächtiger Staat …
2   Fassadenkratzer: Verfassungsfeind Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
3   Fassadenkratzer: Der Journalismus als Herrschafts-Instrument
4   Karl Heyer: Machiavelli und Ludwig XIV., Stuttgart 1964, S. 224
5   Zitiert nach André Lichtschlag in „eigentümlich frei“ Aug./Sept. 2013, S. 40
6   Rudolf Steiner: Die Kernpunkte der sozialen Frage.

103 Kommentare zu „Der vormundschaftliche Staat – Von der Notwendigkeit, seine Allmacht zu brechen“

  1. Liebe Kommentatoren,
    bitte Ihren Kommentar nur direkt zum Thema des Artikels schreiben, wofür auch die Kommentarfunktion allein gedacht ist. Darüber hinausgehende Kommentare werde ich nicht mehr veröffentlichen. Die Grenze ist oft schwer zu ziehen, bitte akzeptieren Sie meine Entscheidung.
    Ein allgemeines Forum mit allen möglichen Themen kann ich nebenbei nicht auch noch moderieren.

  2. keine Frage, dass die Dreigliederung die einzig mögliche Stoßrichtung darstellt, a b e r : es gibt gar kein bzw. kaum ein Geistesleben, das vom Staat zu befreien wäre. Das zeigt sich nicht nur am Verhalten der Justiz, zeigt sich in der fast totalen Ohnmacht/ Hilflosigkeit/ Ideenlosigkeit der Leute.
    Der Weg in die neue Barbarei ist fast sicher, die Leute lechzen geistig nach Glotze, werden brav nach dem neuen Fressnapf „Grundeinkommen“ Schlange stehen?
    Dreigliederung ist ja NB auch nicht Selbstzweck als hübscher Staatsersatz, sie dient – klar? — letztlich der Individualentwicklung. Also kommt wohl jetzt vorläufig als fatales Gegenstück derselben der digitale Trottelsozialismus mit Lagergeruch für die letzten Mohikaner des Geistes.
    Vielleicht muss man sagen: jede tödliche Katastrophensituation ist förderlicher als der digitale Exerzierplatz??

    Immer DANK für ihren Einsatz, Herr Ludwig, von Herzen. Voilà un homme !
    Es grüßt aus der Katakombe Peter W.

    1. Ich glaube, dass da ein Irrtum vorliegt: auch ein unfreies Geistesleben, in dem die Menschen sich nur suchtartig bestimmten Einflüssen hingeben, ist ein Geistesleben. Außerdem gibt es ja überall Leute, die weiter denken – z.B. hier auf dieser Seite. Also: es ist schon da, nur unfrei. Also gibt es die Möglichkeit, schon in der allgemeinen Unfreiheit Grundlagen zu schaffen für eine freies Wirken des Geisteslebens. Das Entscheidende ist hier meiner Ansicht nach das nötig, was man schon seit Humboldts „Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ eigentlich wissen könnte: Rückzug staatlicher Regelungen und Verhinderung wirtschaftlicher Einflussnahme in allen entscheidenden Bereichen des Geisteslebens. So hat es Steiner meiner Ansicht nach auch immer wieder vertreten: man beginne, das Weitere tun dann schon die konkreten Menschen, die da sind, wenn man sie nur lässt.
      Dasselbe gilt für die sogenannte „Wirtschaft“. Wenn sie rechtlich auf das begrenzt wird, was sie zu tun hat (nämlich das Bedienen der vorhandenen menschlichen Bedürfnisse), was dann einschließt, dass die Verfügung über Produktionsmittel nach Kompetenz und Eignung zu vergeben Ist (Geistesleben …) und nicht nach ererbten oder anderweitig vorhandenen Besitzverhältnissen, dann wird auch die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsleistern und Arbeitsleitern sehr schnell vom heutigen System der verkappten Sklavenhalterei abkommen.
      Also, ich finde, es ist schon ein Problem der Gestaltung der staatlichen Einrichtungen, aber vor allem in Humboldts Sinne …

  3. Eine ausgezeichnete Einführung. Danke. Übrigens: als ich gestern die (griechischen) Abendnachrichten sah, fiel mir mal wieder auf, wie sehr der kalte Staat bemüht ist, sich ein mitmenschliches Gesicht zu geben. Da werden Hände geschüttelt, tröstliche Worte und Geldversprechen verteilt … (anlässlich eines schlimmen Erdbebens auf Kreta) und ich dachte mir: welch Scheinheiligkeit! Die Funktionäre der Macht haben tatsächlich das Bedürfnis, menschlich zu erscheinen, und die Regierten wollen auch ein „menschliches Gesicht“ sehen. Das ist das frou-frou, das die kalte Macht verkleidet und sie sichert. Ohne das würden die Menschen sie nicht hinnehmen.

    1. @ teutoburgswaelder
      Diese Lenker aus dem Hintergrund können das aber nur, weil die Macht-Strukturen des jetzigen Staates es möglich machen. Und um die geht es.

      1. Bitte beachten Sie die Kausalitaet: Es waren die „Hintergrund-Lenker“, welche die jetzigen Staatsstrukturen (nach westlichem Muster) zu ihrem spaeteren Vorteil gestalteten.

        1. @alphachamber
          Die Hintergrund-Lenker können wir nicht ändern, aber die jetzigen Staatsstrukturen, die sie benutzen. Wobei das natürlich nur in dem Maße gelingen kann, als genügend Menschen von der notwendigen Änderung überzeugt sind. Es kann daher hier zunächst nur um Aufklärung gehen.
          Selbstverständlich werden die jetzigen Parteien die Dinge nicht zu ihrem Nachteil ändern.

      2. Wenn Sie nicht öffentlich machen, wer die Hintergrundlenker sind, wird vom Bürger gar nichts kommen. Es wird auch nie eine Dreigliederung eines sozialen Organismus geben, weil die Hintergrundlenker das nicht zulassen werden. Und, wie oben P. Wyssling schrieb, es gibt ja gar kein unabhängiges Geistesleben mehr. Worauf will man denn aufbauen beim Bürger, der angeblich die Änderung (durch Selbstorganisation?) bringen soll: Wo nichts ist, da kommt auch nichts mehr. Und glauben Sie schon mal gar nicht, daß der Bürger bereit wäre, irgendwelche Machtstrukturen zu verändern, die ja noch nicht mal öffentlich benannt werden.

        1. @ teutoburgswaelder
          Ea läuft ja doch in den alternativen Medien eine immer größer werdende Aufklärungskampagne über die Hintergrundlenker. Davon muss ich doch nicht die Aufklärung über eine notwendige Entmachtung des Staates abhängig machen. Die wäre auch ohne die Hintergrundlenker, also nur bezogen auf die Marionetten an den staatlichen Schaltstellen notwendig.

          Herr Wysslingt meint, „es gibt gar kein bzw. kaum ein Geistesleben, das vom Staat zu befreien wäre“. Das ist überspitzt ausgedrückt und meint, dass es kein nennenswertes Geistesleben unter der Herrschaft des Staates gebe, keines, das den Namen verdient.
          Da ist ja was dran, aber um so dringender ist eine freie, unabhängige Organistion, in der sich wieder ein wirkliches, aus den verschütteten Tiefen der Volkskultur aufsteigendes Geistesleben entwickeln kann.

          Die meisten Bürger haben kein Interesse an Veränderungen. Vielleicht sind es mehr, als sie denken. Daher geht es nicht um Pessimismus, sondern um Aufklärung, wie die zunehmende innere und äußere Not gewendet werden kann und muss.

  4. Wes Brot ich esse, des Lied ich singen. Das gilt unverändert auch und gerade für sozialistische Regierungen.
    Die, die ungenannt dahinter stehen, gilt es zu entmachten.

  5. Insgesamt gutes und treffendes Essay, wie man es heute selten lesen kann.

    „…Auch die Verflechtungen von Staat und Wirtschaft sind vielfältig….“
    Die Untertreibung des Jahrhunderts 🙂

    „…Zum einen beansprucht der Staat auch hier die Kompetenz, per Gesetz inhaltlich regelnd in das Handeln der dort fachkundig tätigen Menschen einzugreifen…“
    Beide, Staat und Konzerne streben wieder die Monopolstrukturen an, wie sie unter dem New Deal bei FDR herrschten (und natuerlich unter AH und Mussolini: Nationaler Sozialismus und Korporatismus.
    MFG

  6. Die Zustandsbeschreibung ist vollkommen richtig. Es hat sich alles miteinander verflochten, Gewaltenteilung gibt es schon lange nicht mehr, und deshalb hat sich das trübe Gebilde verselbständigt. Die Politik muß mit der Justiz den Rahmen der Wirtschaft vorgeben, z.Z. ist es umgekehrt. Das war möglich, weil die Parteien sich durch ihre Spielregeln nicht die Besten an der Spitze auswählen, was Professor Hans Herbert von Arnim in seinen Büchern kritisierte. Aber die Parteien wollen seinen Rat und seine Vorschläge nicht realisieren.
    Wenn ich mir die Lebensläufe der 3 Kanzlerkandidaten anschaue, dann sehe ich förmlich die wandelnde Unfähigkeit vor mir. Nur wie bringt man die Parteien dazu, sich vom Regelwerk zu befreien? Nicht einmal bei der AfD sehe ich den Willen, das Regelwerk des Politbetriebes grundsätzlich zu ändern. Jeder Mensch im Leben muß sich bewerben, muß mit seinem Lebenslauf zumindest seine Fähigkeiten für seine Arbeitsstelle nachweisen. Das fehlt in der Politik, wo sich ganze Dynastien gebildet haben.
    Daß das Problem ein weltweites ist, hat aber nichts mit uns zu tun, wenn sich die BRD von den weltweiten NGOs und Denkfabriken lösen könnte. Eine Veränderung geht von kleinen Einheiten aus. Das Video von Wiiliam Toel gestern (3 Min) habe ich in meine Verteiler gegeben, weil es die Hoffnung ausspricht, daß wir Deutschen mit unserem Organisationstalent die Richtung für alle Staaten vorgeben könnten.

    Das nächste ist die Dauer eines Menshen im Politbetrieb, die verändert werden muß. Gesetze oder Rahmenbedingungen für die Wirtschaft kann nur jemand vorgeben, der Erfahrungen dort gessammelt hat. Dann muß diese reife Persönlichkeit aus der Wirtschaft vielleicht nur 2x wählbar sein, um keine Seilschaften zu bilden, wie es jetzt der Fall ist. Seilschaften im Parteienbetrieb sind das eine, das andere ist die Korruption zusammengehend mit Erpressung. Es darf nur jemand in die Polirik, der wirklich moralisch „sauber“ ist. Und das meinte ich mit „Bewerbung“.
    Und da kommen wir zur Rolle der Medien. Sie entscheiden, was Moral ausmacht. Der Jetzt-Zustand ist verheerend, weil nur noch die Sadomie-Erlaubnis fehlt. Das ist aber noch nicht alles, denn der äußere Zustand des Menschen war noch nie dreckoger als heute, Metall im Gesicht, Farbe auf der Haut und Löcher in der Hose. Der Sinn für Schönheit und Harmonie fehlt auf allen Gebieten. Wie konnte es dazu kommen? Der Mensch strebt doch nach Scönheit, wie konnte sich so eine Mode etablieren, wenn doch der Markt alles regelt? Oder funktioniert das auch nicht mehr? Bin ich bald wieder die einzige, die keine schönen Weihnachtskarten findet wie die Jahre zuvor?
    Herr Ludwig, ich danke Ihnen von ganzem Herzen, daß Sie diese Diskussion angestoßen haben. Sicher müssen auch Staatsrechtler zum Thema gehört werden, aber der erste Schritt muß sein, die BRD aus dem Globalismus herauszulösen, damit wir uns an die Arbeit machen können.
    Dazu brauchen wir Menschen, die die Souveränität der BRD einfordern und den Friedensvertrag abschließen. Daher müßte man dahin zurück, ab wann das Unrecht begann: 1914 und dem Haus der Hohenzollern.
    Wer nahm sich eigentlich das Recht, den deutschen Adel zu verjagen? Ist das nicht auch das Recht der Deutschen, darüber abzustimmen?

  7. @hwludwig
    „Wenn aber die Wirtschaft und der Staat das Bildungssystem und die Kultur weitgehend bestimmen, werden diese für deren gegenwärtige Interessen instrumentalisiert, auf den Erhalt und die Konservierung des Bestehenden abgerichtet “

    Ich würde eher meinen, dass die Staaten seit langer Zeit die Stabsstellen der internationalen Finanzkonzerne sind und weder für die Erfindung des Corona-Schwindels, noch für die Umprogrammierung mittels Gender-Schwindel URSÄCHLICH verantwortlich zeichnen (Frankfurter-Schule). Sie sind nur noch Ausführende. Das gilt selbstverständlich auch für die an Wahnsinn grenzende Energiepolitik und den dafür sorgsam aufgebauten Klima-Schwindel. Der klassische machiavellistische Staat hat dabei keine Machtfunktion mehr. Die haben spätestens seit dem 23.Dez.1913 die privaten Finanzjongleure, Kapitalgaukler und ungedecktes Geld-Drucker übernommen.
    Sie bestimmen mittels erfundenem Kapital, welches Profil Politiker zum Erhalt ihrer eigenen Macht erfüllen müssen, um den Ritterschlag zur Teilnahme an der Plünderung der Völker zu erhalten. Das Anforderungsprofil ist mittlerweile flächendeckend bekannt und manifestiert sich, in den an medizinischen Maßstäben gemessenen Psychos wie Markus Söder oder Angela Merkel und Zigtausenden, die bis in die dritte Reihe des Bürokratismus, auf allen horizontalen und vertikalen Ebenen, den Menschen das Leben schwermachen.

    Der dezentralisierte Staat wäre eine logische Fortentwicklung menschlicher Existenz, wären da nicht die Finanzjongleure, die den Staat, besser eine übergeordnete Entität brauchen, um ihre Macht zu erhalten. Geht es mit diesem Geld-System in der ersten Phase des programmierten Selbstmords durch Wiederaufbau und hoher Zinsen fast allen gut, wird im mittleren Zyklus bereits aufeinander eingedroschen, weil das verknappte Geld und Niedrigzinsen zunächst die Schwachen erwischt.
    In der dritten Phase bereiten die Akrobaten bereits einen Reset vor, in dem sie die Menschen aufeinander jagen. Hierzu bedienen sie sich den modernen Propaganda-Methoden. Bisher war der Vater aller Neuanfänge ein umfassender Krieg zur Zerstörung des Sachkapitals, damit für den Wiederaufbau der notwendige langjährige Kapitalzins von 3-5 % wieder erreicht werden kann. Heute ist diese Form des Machterhalts verbaut. Denn auch ein Jongleur möchte nicht auf einer Atombombe sitzen, wenn sie explodiert.

    So hat man sich entschieden, einen Mix von Maßnahmen zum Machterhalt zu konstruieren, statt endlich der menschlichen Entwicklung zu folgen und ein dezentrales soziales und geldwertes System zuzulassen, das der Fortentwicklung aller dient. Die Spitze der Unverfrorenheit ist dabei die Erfindung eines virtuellen Virus`, der mittels Propaganda in die Köpfe der Menschen gepflanzt wurde, wobei die nackten offiziellen Zahlen die Verhöhnung menschlicher Intelligenz sind. Die Mortalitäten lt. CDC v. 10.09.2021:
    0-19 Jahre: 0.00003
    20-49 Jahre: 0.0002
    50-69 Jahre: 0.005
    70+ Jahre: 0.054
    Insgesamt: 0,02
    https://archive.is/TQmiI
    Jedes Kind kann sich vorstellen, dass eine zwei Zahlen hinter dem Komma ausgewiesene Mortalität statistisch, aufgrund der inhärenten Fehlerquote, mit NICHTS gleichgestellt werden kann.

    FAZIT: So lange die Menschen keine Eigenständigkeit aufbauen (können), so lange werden sie weitermachen bis zu einem Blackout, der kein Kindergeburtstag wird. Wenn ein Volk sogar die Bereitschaft mitbringt, angesichts der frei verfügbaren Daten, die eigenen Kinder mit einer Spritze in eine lebensgefährliche Situation zu bringen, nur um die Reputation vom Nachbarn zu erhalten oder ihr Kind täglich in eine Indoktrinationsanstalt zu bringen, um ihren SUV weiter vorführen zu können, so lange wird das Pendel in Richtung Bösartigkeit und Selbstzerstörung ausschlagen. Da ist eine Dreigliederung des Staates in weiter Ferne, den die müsste von Menschen für Menschen durchgesetzt werden. Wo sind diese Menschen?

    1. @ hubi Stendahl
      „Ich würde eher meinen, dass die Staaten seit langer Zeit die Stabsstellen der internationalen Finanzkonzerne sind und weder für die Erfindung des Corona-Schwindels, noch für die Umprogrammierung mittels Gender-Schwindel URSÄCHLICH verantwortlich zeichnen (Frankfurter-Schule). Sie sind nur noch Ausführende.“

      Ja, die heutigen Einheitsstaaten, die Wirtschafts- und Geistesleben umfassen und von oben dirigieren, können aber nur durch diese alten obrigkeitsstaatlichen Machtstrukturen die „Stabsstellen“ der internationalen Finanzkonzerne sein. Deshalb müssen diese als erstes aufgelöst werden.
      Die internationalen Finanzkonzerne verlieren in einem unabhängigen, selbstverwalteten Wirtschaftsleben ihre Macht, in dem selbstverständlich das Währungs- und Finanzsystem eines Landes in selbstverwalteten Organen organisiert wird, nicht wie heute durch staatliche Zentralbanken, die aber in Wahrheit in den Händen internationaler Finanzkreise sind.

      „Da ist eine Dreigliederung des Staates in weiter Ferne, den die müsste von Menschen für Menschen durchgesetzt werden. Wo sind diese Menschen?“

      Die Dreigliederung kann nur dadurch erreicht werden, dass immer mehr Menschen von ihrer dringenden Notwendigkeit überzeugt werden. Dem dient der Artikel, dem ja schon einige vorangegangen sind. Ich mache mir da keine Illusionen, aber anders geht es nicht. Das Problem ist, dass breitere Menschenmassen erst dann überzeugt werden könnten, wenn sie durch ein freies Bildungssystem gegangen wären. So müssen die zunehmenden äußeren Nöte mithelfen.

      1. @hwludwig
        „Das Problem ist, dass breitere Menschenmassen erst dann überzeugt werden könnten, wenn sie durch ein freies Bildungssystem gegangen wären. So müssen die zunehmenden äußeren Nöte mithelfen.“

        Nette Umschreibung👍.
        Anders ausgedrückt:
        Es muss erst krachen, damit die Menschen begreifen, dass die derzeitigen Vorgänge sie betreffen und nicht – wie stets erhofft – die anderen. Interessant der Hinweis auf die Reihenfolge. Erst freie Bildung, dann geistige Befreiung. Genau das werden die Hinterzimmer nicht zulassen, koste es was es wolle. Und haben vorgebaut:
        „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“, frohlockt etwa SPD-Generalsekretär Olaf Scholz“ bereits 2002. Sie haben sie mittlerweile.
        https://www.welt.de/print-wams/article122357/Lufthoheit-ueber-Kinderbetten.html

        Uns bleibt nichts weiter als dafür zu werben, die kognitiven Fähigkeiten wieder und den notwendigen Gemeinsinn anzuwerfen und im Chaos auf ein Besinnen zu hoffen. Das ist eine Chance, die sich nur selten ergibt, denn die Hinterzimmer haben ohne Zweifel das Chaos als Werkzeug mit eingeplant. Ein Chaos, dessen Zweck es ist, der transhumanistischen Agenda den Boden zu bereiten. Aber für einen Erfolg, für eine Unumkehrbarkeit, noch einen gewissen Punkt auf der Zeitachse der Agenda überschreiten muss. Dieser ist noch nicht erreicht. Es ist die Einführung eines digitalen Geldes, das für beide Seiten, das Zerstörerische und das Erhaltende, von existentieller Bedeutung ist. Kommt dieses Geld unter Abschaffung des anonymen Bargelds, ist der Drops gelutscht. Deshalb müssen wir weitermachen. Für unsere Kinder und Kindeskinder, die dann vielleicht wieder lernen, dass sie nicht Schöpfer (Frankfurter Schule) sind, sondern Teil einer Schöpfung, als Idee einer höheren Entität.

        1. Es wird fortwähren und zunehmend krachen, so lange, bis sich etwas ändert: „Wenn nicht mehr Menschen über Menschen in der alten Art ‚regieren‘ sollen, so muß die Möglichkeit geschaffen werden, daß der freie Geist in jeder Menschenseele so kraftvoll, als es in den menschlichen Individualitä­ten jeweilig möglich ist, zum Lenker des Lebens wird. Dieser Geist läßt sich aber nicht unterdrücken. Einrichtungen, die aus den bloßen Gesichts­punkten einer wirtschaftlichen Ordnung das Schulwesen regeln wollten, wären der Versuch einer solchen Unterdrückung. Sie würde dazu führen, daß der freie Geist aus seinen Naturgrundlagen heraus fortdauernd revol­tieren würde. Die kontinuierliche Erschütterung des Gesellschaftsbaues wäre die notwendige Folge einer Ordnung, die aus der Leitung der Pro­duktionsprozesse zugleich das Schulwesen organisieren wollte.“ (Rudolf Steiner: Die pädagogische Grundlage und Zielsetzung der Waldorfschule. Dornach, 1978, S. 13)

    2. Fast 50 Prozent der Kinder sind inzwischen krank und das schon vor Corona so gewesen. Diese Krise verstärke den Effekt allerdings, Kinder wachsen gegen ihre Bedürfnisse auf. Staatliche Kontrolle statt Nähe zur Familie, Gehorsam statt lernen dürfen. Eine neue Generation emotionsgestörter, vielleicht sogar gefährlicher Erwachsener?

  8. Wenn man sich die Situation der Staaten weltweit anschaut, kann einem Angst und Bange werden. Der Totalitarismus ist inzwischen selbst ein global verstrickter Organismus geworden, dessen Geflecht geistig leider nur sehr wenige zu durchdringen vermögen.
    Ein weltweit wirkender Deep State eben, dessen wirkliche Führer einem Bereich entstammen, den sich wohl die wenigsten vorstellen können. Die Sichtbarkeit endet bei den obersten Marionetten, deren Herunterwirken auf die niedrigeren Ebenen der Pyramide dann den sogenannten Staat materialisieren.

    In Deutschland hat sich durch die weit über siebzig Jahre währende Reeducation eine derartige Betonmasse in die Hirme ergossen, dass kaum noch die einfachsten Prozesse reflektiert werden können.
    Schon die jener Stopfgans-Indoktrination ausgesetzten Generationen sind zu einer kadavergehorsamen Masse verklumpt worden, die noch dazu schwer am Stockholm-Syndrom leidet.
    Was aber nun mit diesem Impf- und Maskierungszwang unter den Nachwachsenden verbrochen wird, muss wohl als perfidestes Sozialexperiment in die Geschichte eingehen. Auch für phantasie-und denkbegabte Menschen kaum vorstellbar, welch verheerende und verherdende Beschädigung hier eine neue Klasse gesundheitlich schwer beschädigter Sklaven rekrutiert. Gott steh uns bei!

    Und da bin ich bei meiner Vorstellung einer Lösung, zu der nach meinen Beobachtungen viele Menschen – mich eingeschlossen- gerade aufbrechen. Sie organisieren sich in möglichst autarken Lebensgemeinschaften und wandern zurück in verlassene Landschaften. Gründen Kooperationen, Schulen und Heilstätten, in denen sie sich zu einem neuen Miteinander verbinden.
    Sie kehren dem Ungeheuer den Rücken zu, denn dieses kann nicht mehr von ihnen bezwungen, sondern nur verlassen werden.
    Nur innere Einkehr, verbunden mit der Entwicklung des eigenen Bewusstseins ist heilsam für den Einzelnen und letztlich für das gesamte Sein.

    Was freilich zu sehen ist: Es werden viele im Rachen des Tieres verschwinden.

    1. @ MutigeAngstfrau
      Sie beschreiben die vielen Schwierigkeiten und die Flucht in autarke Lebensgemeinschaften, womit das gesamtgesellschaftliche Problem aber nicht gelöst wird, das ist illusionär.
      Aber sie gehen nicht auf das Thema des Artikels ein.

    2. „Und da bin ich bei meiner Vorstellung einer Lösung, zu der nach meinen Beobachtungen viele Menschen – mich eingeschlossen – gerade aufbrechen. Sie organisieren sich in möglichst autarken Lebensgemeinschaften und wandern zurück in verlassene Landschaften. Gründen Kooperationen, Schulen und Heilstätten, in denen sie sich zu einem neuen Miteinander verbinden.
      Sie kehren dem Ungeheuer den Rücken zu, denn dieses kann nicht mehr von ihnen bezwungen, sondern nur verlassen werden.“

      Punktgenaue Landung. Gratuliere!

          1. @ waltomax
            Ich muss Sie auf meinen Fortsetzungs-Artikel vertrösten, der erst einzelnes Material bietet, an das anzuknüpfen wäre.

            Vielleicht nur so viel:
            Wenn ich schrieb: „Indem der Mensch mit anderen Menschen in Beziehung tritt, erweitert er sein Leben über seinen individuellen Organismus hinaus in ein soziales Beziehungsgefüge, gleichsam in einen sozialen Organismus“, dann gilt das auch für kleinere Gemeinschaften.
            Auch in ihnen ist ein Geistesleben zu unterscheiden, rechtliche Beziehungen, indem Vereinbarungen, Verträgen, geschlossen werden, und in gewisser Weise auch wirtschaftliche Beziehungen, indem es um die Mittel geht, gewisse Bedürfnisse zu befriedigen. Das lässt sich sogar in einer Ehe unterscheiden und damit manche Konflikte klären und lösen.

        1. „Aber das könnte nur … als Vorbild für die Gesamtgesellschaft dienen.“

          Ich würde spontan die Wörter „Aber“ und „nur“ in dem Satz streichen. Denn wenn es tatsächlich gelänge, Gemeinschaften dreigliedrig zu oganisieren und das auch tatsächlich dauerhaft zu leben (hier ist die Klippe), dann wäre es doch ausgezeichnet! Was gäbe es Besseres, als sich an solchen Vorbildern orientieren zu können.
          Aber – man recherchiere mal, was anthroposophische Initiativen und Gemeinschaften aus ihren Dreigliederungsansätzen verwirklichen konnten. Und: Was davon länger Bestand hatte. Mancher gute Ansatz, der von der Gestaltungskraft starker Persönlichkeiten ausging in Lebensgemeinschaften (zumeist ging das doch von einzelnen charismatischen Persönlichkeiten aus), ging spätestens nach deren Tod in die allmählich in die Versenkung. (Das habe ich in einem Fall auch persönlich erlebt.)

          Frage an Sie, Herr Ludwig: Gibt es Gründe / Aspekte, weshalb sich Lebensgemeinschaften nicht vergleichen lassen mit Volksgemeinschaften?

          1. @ Barbara Stoll
            Das „nur“ meine ich in dem Sinne, dass einige einzelne dreigegliederte Lebensgemeinschaften nicht die Dreigliederung der Gesamtgesellschaft, die der heutige Machtstaat in sich fasst, ersetzen können. Sonst wäre es nur eine private Flucht weniger aus der Gesamtverantwortung.

            Mit den anthroposophischen Institutionen haben Sie vollkommen recht. An „meiner“ Waldorfschule z.B. haben einige Lehrer, zu denen ich auch gehörte, und anthroposophische Eltern aus dem Schulvereins-Vorstand jahrelang an einer dreigliedrigen Schulstruktur gearbeitet, die auch in Gesamtkonferenzen in einem ersten Schritt beschlossen und umgesetzt wurde. Nach unserem altersbedingten Ausscheiden ist alles weitgehend wieder in alte Strukturen zurückgefallen.
            Der Grund liegt darin, dass 99 % der Lehrer an den Waldorfschulen von der Dreigliederung des sozialen Organismus nicht mehr Ahnung haben als die allgemeine Bevölkerung auch. Es besteht auch kein Impuls dazu. Aber das ist ein Spiegel der allgemeinen anthroposophischen Bewegung, die sich in ihrer überwiegenden Mehrheit schon zu R. Steiners Zeiten nicht damit befasst hat – trotz seiner flammenden Appelle nach der Katatstrophe des 1. Weltkrieges und vor dem von ihm vorausgesagten 2. Weltkrieg, falls nicht vorher die Dreigliederung gelinge.

  9. Um die Macht der Anti-Geist-Mafia gedanklich zu durchbrechen, bedarf es mehr Menschen die, wie dankenswerter Weise Herr Ludwig, die Kulturimpulse der Dreigliederung des sozialen Organismus weitertragen. Wer seinen Horizont in dieser Richtung erweitern und schulen will, dem sei die 14-teilige Video Reihe von Axel Burkard “Die soziale Dreigliederung” empfohlen. Hier die ersten beiden Teile:

    Teil 1 – Die soziale Dreigliederung – Unser Weltbild – Geisteswissenschaft TV:

    Teil 2 – Die soziale Dreigliederung – Die Wissenschaft – Geisteswissenschaft TV:

    Die gesamte Reihe (14 Teile), findet jeder Interessierte hier: https://www.youtube.com/c/AxelBurkart/videos

  10. @hwludwig
    Wie der Umbau einer zentralistschen Demokratur in eine dezentrale Bürgergesellschaft konkret passieren soll, bleibt auch in diesem Artikel unbeantwortet. Gleichwohl ist es dem Autor hoch anzurechnen, den Zentralismus in seinen letztlich detruktiven Wirkungen zu entlarven. Ich habe mich – nach all den Frustrationen – sehr gefreut, hier den richtigen Weg eingeschlagen zu sehen.

    Falls Vorschläge einer praktischen Umsetzung gewünscht werden, können diese gerne unterbreitet werden.
    Gorbatschow soll ebenfalls systemtheoretische und kybernetische Ansätze gehabt haben, die UDSSR umzubauen. Er kam nicht mehr dazu.

    Immerhin ist die Formulierung einer neuen Verfassung, die sich als Bürgergesellschaft viel von der („alten“) Schweiz abkucken könnte, historisch möglich.

    1. @Waltomax

      „Gorbatschow soll ebenfalls systemtheoretische und kybernetische Ansätze gehabt haben, die UDSSR umzubauen.“

      Ich denke, da sind Sie einem Märchen aufgesessen. Gorbatschow hatte an den Folgen des Zusammenbruchs und der späteren Plünderung durch Wallstreet und City großen Anteil. Der Friedensnobelpreisträger lebte nicht von ungefähr bis 2019 in einer „angemessenen“ Villa am Tegernsee mit Namen „Hubertus-Schlössl“.
      https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/gorbatschow-villa-macht-neugierig-7737843.html
      Heute soll Methusalem angeblich irgendwo in der Nähe von Moskau wohnen, was ich bezweifle.
      (…)

      (Gekürzt, da vom Thema abführend. hl.)

  11. Ich unterschreibe jedes Wort in diesem Artikel von Herrn Ludwig.
    Nicht unterschreiben kann ich diverse „Vorschläge“ von Kommentatoren.

    Wer den Beginn einer Lösung in einer neuen Verfassung oder der Unterzeichnung eines Friedensvertrages und damit einer angeblichen „Souveränität“ der Deutschen sieht, verkennt völlig die Realität und kann deshalb niemals erfolgreich zu einer tatsächlichen Lösung beitragen.
    Diese vielbeschworene „Souveränität“ existiert in keinem Staat dieser Erde. Von China und dem Iran abgesehen, vielleicht noch Nord-Korea oder anderen Exoten werden alle Regierungen von den wirklichen Herrschern der Erde gesteuert, die nicht im Scheinwerferlicht stehen.
    Doch bei den wirklichen Lenkern beginnt die Machtpyramide nicht. Diese Pyramide ist unsichtbar und reicht in die unsichtbare Geistwelt hinauf, wo viel mächtigere und intelligentere Geistwesen ihre Pläne umsetzen.

    Die menschlichen Lenker auf der Erde, die in Logen organisiert sind, haben also nur Vertreter-Funktion, sind also Marionetten der Geistwesen. Wobei es auch inkarnierte Dämonen geben soll. Stalin gilt als ein solcher Dämon und einige andere sichtbare Personen.
    Was nützt also ein Friedensvertrag mit den Marionetten der Weltenlenker, welche allesamt selbst keine souveränen Regierungen darstellen?
    Würde heute solch ein Friedensvertrag abgeschlossen (was völlig ausgeschlossen ist, weil die Marionetten dies nicht wollen), dann würde sich an den Strukturen nichts ändern.
    Die NWO-Programmatik ist seit Jahrzehnten im ganzen Staat verankert. Selbst wenn jemand alle Weltenlenker ermorden würde, würde sich nichts ändern, weil von der Regierung, den Abgeordneten in den Parlamenten bis in die letzten Amtsstuben und Lehrergehirnen sowie den Massenmedien und der Mehrheit der Bevölkerung alle die NWO-Programme in ihren Gehirnen am Laufen haben. Wer sich mit Computern oder mit der Psyche des Menschen auskennt, weiß, daß diese NWO-Programme von selbst laufen. Der Programmierer muß sie nicht jeden Tag neu schreiben und installieren.

    Um etwas an einem Computer oder einem Menschen zu ändern, muss ein neues Programm installiert werden. Der Mensch muß neue Gedanken denken, neue Argumente als wahr und richtig erkennen. Sonst läßt er die alten Überzeugungen nicht los. Neue Gedanken ignoriert er, läßt er an sich abprallen wie an einer Betonwand und bekämpft sie sogar.
    Deshalb ist die Aufklärung, wie sie Herr Ludwig und viele Andere betreiben, der einzige Weg, etwas zu ändern.
    Dieser Weg bringt keine sofortigen Früchte. Denn er geht über das Individuum.
    Dieser Weg kann auch nicht aufgezwungen werden. Der Einzelne muß die Wahrheit selbst erkennen.

    All jene, die sagen, daß die Aufklärung doch nichts bringt, das würde man doch sehen an der Realität, haben nicht verstanden, daß es Zeit braucht, bis genügend Individuen erwacht sind und aus dieser neuen Perspektive ins Handeln gehen können.
    Wer die Allmacht des totalitären Vormundsstaates brechen will, braucht mindestens 2 Dinge dazu:
    1. Ein neues Modell
    2. Genügend Individuen, die geeignete Mittel und Strategien für das Brechen der herrschenden Diktatur finden und anwenden.

    Für das Brechen der Allmacht des Staates reichen rein materielle oder mentale Mittel nicht aus, weil die Wurzeln der Macht im geistigen Bereich liegen. Wir brauchen geistige Waffen gegen diese Dämonen, mit denen wir deren Verbindung zu ihren menschlichen Marionetten stören.
    Beim Widerstand fehlt den meisten Systemkritikern das Wissen, das Bewußtsein über die wirklichen Vorgänge. Da sind Atheisten am Werk, die leugnen, daß es Dämonen und Engel gibt. Solchen Leuten bleiben nur untaugliche Mittel, die nicht wirklich etwas bewirken. Sie gehen deshalb oft in die Lethargie und verbreiten Defätismus oder sie rufen zur Gewalt auf in der Hoffnung, daß Gewehrkugeln die Herrschenden beseitigen könnten.
    Das Dumme dabei ist, daß der Widerstand weder Gewehre, noch Kugeln besitzt und auch nicht für den militärischen Kampf trainiert ist. Also eine offenkundige Sackgasse.

    Herr Ludwig. Weiter so. Sie sind auf dem richtigen Weg.

    1. Man muss hoffen, dass eine kritische Menge an ,,Aufgewachten“, Wissenden und Wachen erreicht wird für eine Schubumkehr, die der mit ausgefeilten psychologischen Methoden erzeugte Massenpsychose entgegenwirken. Ein Beispiel für eine derartige Massenpsychose ist und war die Hexenverfolgung in sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert.

    2. Eine Revolte der Bevölkerung mit dem Sturz der Regierung wie es in Rumänien erfolgte, wird es in Deutschland nicht geben. Da muss erst das Militär und Polizei die Seiten wechseln, was nicht passieren wird. Die Herrschenden Mächte haben Vorbereitungen getroffen, so etwas schon im Keim zu ersticken.
      Die Aufrüstung gegen die Bevölkerung ist beinahe abgeschlossen, finanziert durch die Finanz-Elite.

      1. Was Deutschland angeht ja; dieses Land ist reformunfähig. Was die Welt betrifft sieht das ein klein wenig anders aus. Ich zitiere Armstrong von heute:

        „…Dieses Bild aus Australien fasst die Tyrannei zusammen, der wir weltweit ausgesetzt sind. In den meisten Fällen ist die Polizei die Macht dieser Tyrannei. Solange sie diese nicht gewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Eliten schützt, die unsere Gesellschaft zerstören, wird die einzige Lösung darin bestehen, dass die Menschen beginnen, die Polizei mit Waffen anzugreifen. Hoffentlich braucht es kein Massaker an der Polizei, damit sie erkennt, dass sie in diesem Kampf auf der falschen Seite steht, wie es schon so oft in der Geschichte der Fall war.

        Unblutige Revolutionen sind möglich. 1991 stand Jelzin auf einem Panzer und forderte das Militär auf, nicht auf das eigene Volk zu schießen, und es hielt sich zurück. Aber oft braucht es eine Persönlichkeit von Format, um aufzustehen, und nicht nur irgendeine anonyme Person, die die Polizei aus Frustration gerne umbringen würde….“

  12. @hludwig:
    Machiavelli ist eine schillernde Person, die fast immer falsch interpretiert wird. Das liegt aller Voraussicht nach daran, dass man nur sein Werk „Der Fürst“ kennt. Wenn man aber seine Discorsi liest, kommt man zu einem völlig anderen Ergebnis, das mit Absolutismismus Nichts zu tun hat.
    Er bewunderte die Schweizer Landen, wie er es beschrieben hat und war Demokrat. Von 1499-1512 war Florenz eine Republik, in der Machiavelli das Amt, nennen wir es „für auswärtige Beziehungen“ inne hatte. In dieser Zeit schaffte er das Söldnertum ab und errichtete eine Bürgerwehr, weil er erkannte, dass man sich auf Söldner nicht verlassen konnte. Ein großer Erfolg war die Wiedereingliederung Pisas, die sich von Florenz gelöst hatten.
    Er was auch Stadtschreiber von Florenz und ist auch in der Literatur bekannt durch seine Komödie „Mandrogala“ die man in Italien kennt.
    Das soll erstmal genügen. Ich habe mich mit der Figur Machiavellis lange beschäftigt und möchte nochmals darauf hinweisen, dass sein Werk Der Fürst nie für die Öffentlichkeit gedacht war und auch nur zu einem bestimmten Zwecke geschrieben war, nämlich einen vergifteten Körper, Italien, zu einen. Das geht aus dem Vorwort in seinem Werk klar hervor. Die Person, in die Machiavelli seinen Hoffnungn gesetzt hat, geht auch aus dem Werk hervor. Man sollte nichts in seinem Werk verallgemeinern und nur auf die besondere damalige Situation in Italien abstellen.

    1. @ The Visitor
      Das ändert aber nichts daran, dass von seiner Schrift „Der Fürst“ die beschrieben Wirkungen für die staatliche Entwicklung hin zum Absolutismus ausgegangen sind oder zumindest eine große Rolle gespielt haben. Und um diese Staatsentwicklung bis heute geht es hier.

      1. Das ist durchaus richtig, aber man erkennt auch, wie wichtig es ist, sich mit Geschichte zu befassen. Unsere heutige Gesellschaft wird von den Eliten dahingehend gesteuert, sich auf die Zukunft zu fokussieren, z.B. Nachhaltigkeit und andere orwellsche Sprachperlen, was natürlich fatal ist, wenn man nur unzureichende Kenntnisse über Geschichte hat. Das beste Beispiel ist die Medizingeschichte, von der unsere Ärzte und das Gesundheitskartell so gut wie keine Ahnung haben. Und genau aus diesem Grunde ist der „Erfolg dieses Phantomvirus“ auch nachzuvollziehen.

        Die Übersetzung des Teil 1 aus dem Buch Vaccination, The Silent Killer habe ich heute fertiggestellt. Wenn Sie möchten, können Sie dies auf Ihrer Seite veröffentlichen.

  13. Wenn ich die Kommentare durchsehe, so stimmen fast alle darin überein, das die soziale Dreigliederung die ultimo ratio wäre. Nun ist es aber so, dass zu Beginn der BRD die demokratische Gewaltenteilung zumindest noch einen relativ unabhängigen Augenschein nach außen hin wahrte. Doch die Abhängigkeit dieser Gewaltenteilung nach innen, war bereits durch die Finanzierung und die Kontrolle der Karriere durch die Simulation seitens eines Scheinstaates sichergestellt.

    Nun erlauben sie mir die in ihren Augen vielleicht etwas ketzerische Frage, welche Sicherungsmechanismen sind im Entwurf der sozialen Dreigliederung enthalten, damit sich nicht eine ähnliche Entwicklung wiederholt, wie sie sich derzeit entfaltet hat?
    Wenn ich mir den Entwurf der sozialen Dreigliederung ansehe, so soll die Finanzierung der beiden anderen Zweige durch die Wirtschaft erfolgen. Dafür soll eine Assoziation zuständig sein. Nun frage ich mich, könnte dieses Assoziation nicht zu einem ähnlichen Staats-Moloch anwachsen, wie wir ihn derzeit haben?
    Anzustreben wäre meiner Ansicht nach, eine selbständige und unabhängige Finanzierung aller drei Gewalten. Die Wirtschaft hätte damit kein Problem, ebenso wenig das Rechtsleben und auch das Geistesleben könnte sich durch ihre Angebote in der Bildung selbst finanzieren.

    1. @ astroConsultant
      Sie greifen Organe des Wirtschaftslebens wie „Assoziationen“ auf, die ich hier noch gar nicht behandeln konnte. Deshalb lässt sich frühestens im einem Folgeartikel dazu etwas sagen.
      Inzwischen können Sie ja vielleicht selber die Sache durchdenken und überlegen, ob diese Gefahr wirklich so besteht und wenn, wie das zu vermeiden wäre.

  14. „Mit der Gewalt, die den Mitmenschen überwältigt, handelt noch nicht der Mensch, sondern das Tier in ihm. “

    Da ich all diese Schriften dieser m. E. unheiligen sogenannten Religionen, die ich zudem für eine Erfindung der sogenannten Schattenmächte halte, für die Dokumentation deren Agenda für die verschiedenen Gläubigen der verschiedenen Religionen, die sie, seit sie die Menschen gemacht haben, gegeneinander ausspielen und in bluttriefende grausamste Religionskriege gegeneinander aufhetzen, was ein wahrhaft liebendes allmächiges Wesen niemals tun würde (…)

    (Gekürzt, da vom Thema wegführend, hl.)

    1. @ mahdian
      Sie greifen eine Nebenbemerkung im Artikel auf, um mit dem Tier im Menschen ein ganz anderes Thema zu entfalten, das mit dem Thema des Artikels nichts mehr direkt zu tun hat. Das führt doch das eigentliche Thema nicht weiter.

  15. Ausgezeichnete Kommentare. Ich könnte das heutige und leider wohl auch zukünftige Mantra vielleicht als Apercu sarkastisch so servieren: „Die Führung der Völker ist viel zu wichtig, um sie den Regierungen zu überlassen.“ Ja, es ist schwer(?), gegen den Maschinenraum der Macht anzukommen. Johannes Heinrichs hat auch zu dem Thema etwas m.E. sehr Gescheites ausgeführt. Aber ich belasse es dabei.

  16. (Pardon, ist doch ein bisschen zu lang geworden)
    Eine bekannte These verkürzt zusammengefasst: Das Phänomen ”Staat“ ist aus Eroberung des einen (Dunbar-)Stammes gegen einen anderen (Dunbar-) Stamm entstanden. Durch eine solche Usurpation kommt es zu einem mindestens zweischichtigen Gesellschaftsgebilde, das die Dunbarzahl überschreitet. Die Besten des eroberten Stammes werden getötet oder verbannt, der Siegerstamm übernimmt als bestimmende Oberschicht die Führung.
    Diese Oberschicht hat dann jedoch ein Problem, sie muss sich nach innen und nach außen verteidigen. Um sich der äußeren Feinde zu entledigen, müssen diese ebenso usurpiert werden. Es kommt zu einem Wachstumszwang. Einmal durch das Außenverhältnis aber nun auch von innen her: Lässt die Bedrohung von außen nach, steigt die von innen, da die Wehrfähigen sozusagen arbeitslos geworden sind. Die Oberschicht muss also darauf achten, dass die Aufrechterhaltung der Macht so wenig wie möglich Kosten verursacht. Am besten immer etwas ”Gefahr“ von außen vorspiegeln, also immer ein bisschen Krieg führen. Was aber wiederum das Gebilde vergrößert.

    Was geschieht aber mit den Stämmen, die sich schon am Anfang erfolgreich gegen ihre Angreifer wehren konnten? Sie bleiben Dunbar-Stämme! Und kommen so nie zu der inneren Macht, die irgendwann unausweichlich nötig wird um sich gegen das, an anderer Stelle übermächtig gewachsene Großgebilde wehren zu können. Diese noch verbliebenen Stämme haben aber vielleicht eine kleine Chance: Sie können sich verbünden und gemeinsam sich gegen die Übermacht wenden. Oft ist es jedoch dafür schon zu spät (wie z.B. für die Indianerstämme in Nordamerika).
    Es gibt so gut wie keinen Staat, der durch Verbrüderung von Stämmen entstanden ist. Die meisten, denen man das nachsagt, sind von außen organisierte Staatsgebilde. So ist auch die Schweiz letztendlich nur durch die Machtausübung Napoleons zu einem Staatsgebilde geworden. Auch wenn der Tell-Mythos es nun zusammenhalten muss.
    Wie auch immer, sobald die Besiedelungsdichte einen gewissen Grad erreicht hat, kommt es zu Großgebilden, deren Hierarchie-Pyramide immer steiler und unübersichtlicher wird. Diese Unübersichtlichkeit können nun Gruppen innerhalb der Großgebilde ausnutzen um eine verdeckte Beeinflussungsstruktur aufzubauen. Das Ancien Régime unter Louis XVI war von Anfang an längst schon in die Falle der verdeckt operierenden ”Hintertanen“ geraten. Letztere haben ihn dann ja auch am Ende unter’s Fallbeil gebracht.

    Diese Situation hat Ähnlichkeit mit der heutigen. Der ”Staat“ ist längst unterwandert. Hauptwerkzeug dieser Usurpation von innen heraus war früher das Geld- und Kreditwesen. Heute ist es das Geld-, Kredit-, Militär-, Medien- und Datenverabeitungswesen. Für die Hintertanen gibt es fast keinen äußeren Feind mehr, die größte Gefahr für sie kommt nur noch von innerhalb ihrer Nutzmenschenherde. Deshalb unternehmen sie jetzt alles Erdenkliche und Unerdenkliche um Widerstand weitgehend auszuräumen. Dank dem technischen Fortschritt – noch nie war der Aufwand, ein Volk zu beherrschen so gering. Dennoch lässt die Geschwindigkeit und Vehemenz ihrer immer dreister werdenden Aktionen eine gewisse Panik unter ihnen vermuten. Sollten sie dennoch damit durchkommen, steht für uns, den meisten Menschen dieses Planeten, die Hölle offen.

    Die Verwirklichung einer (z.B.) dreigegliederten Volksgemeinschaft ist unter diesen Gegebenheiten leider um so schwieriger. Diesbezüglich Organisationen aufzubauen macht heute fast keinen Sinn mehr, da sie zu leicht unterwandert werden können. Allenfalls im versteckten Rahmen. Wir benötigen also zuerst einmal ein Verhaltens- und Ehrenkodex, dem jeder für sich selbst in Gedanken beitreten kann: ”Ich will im Einklang mit dem Guten stehen, ich will nicht töten, ich will niemandem Schaden zufügen, ich will kein Sklave sein, ich will frei sein, ich will in einem fruchtbaren Bund mit anderen stehen, ich will anderen Menschen helfen, gut sein zu können, ich will kein Verräter sein, ich will mein eigenes Machtstreben in nutzbringende Genialität umleiten…usw.“

    Dann werden sich diejenige, welche sich diesem Kodex (vor sich selbst) verschworen haben, ohne viel Zutun zusammenfinden. Findet ein passendes Symbol! Z.B. Das Sonnenkreuz in einem Dreieck. Findet unverdächtige Treffpunkte. Findet Alternativen zum Internet bzw. Wege dort unerkannt zu bleiben. Dann sind die Voraussetzungen um einiges besser (z.B.) die Dreigliederung ins bewusste Leben zu bringen. Die genannte ”Selbstverschwörung“ sei der Anfang.

    Allerdings: Die Dreigliederung, so vielversprechend und plausibel sie mir begegnet, scheint mir aber dennoch noch nicht ausreichend durchdacht zu sein. Da wäre es schön, wenn sich eine Gruppe finden könnte, die sich mit diesem Thema noch einmal eingehender befassen könnte. Auch die von @Zitrone vorgestellten Videos halte ich für ein bisschen zu oberflächlich (gut, als ”Kulturimpulse“ ist das natürlich ausreichend) . Hier sollten wir frei und unvoreingenommen weiter-denken. Würde mich gerne daran beteiligen.

    In ein Stammesleben können wir offensichtlich nicht mehr zurückkehren. Wir benötigen eine größere Gemeinschaftsstruktur um arbeitsteilend uns gegenseitig versorgen zu können , aber eben eine im Bewusstsein mindestens dreigegliederte mit sehr flacher Hierarchie. Nicht zu groß, nicht zu klein.
    ”Staat“ ist wie Beton: Es kommt darauf an, was man daraus macht.

    1. @ enrico
      „Wir benötigen also zuerst einmal einen Verhaltens- und Ehrenkodex, dem jeder für sich selbst in Gedanken beitreten kann.“

      Ein solcher „Ehrenkodex“ entsteht in einem freien Geistes- und Erziehungssystem, das solchen Unterwanderungen und deren Gesinnungen natürlich entgegenarbeiten wird. Ich glaube, ein freies Geistesleben wird ein viel größeres Korrektiv gegen dasjenige sein, was heute in Politik und Wirtschaft Gang und Gäbe ist, als wir das bis heute kennen.

    2. @enrico
      Interessanter Beitrag.

      Und wir haben universelle Unterstützung durch die menschliche Natur. Der Mensch hat eine soziale Reichweite von vielleicht 170 Menschen, die er überschauen kann, für die er bereit ist zu geben, mit der Erwartung zurück zu erhalten (Prof. Robin Dunbar). So wie in Dorfgemeinschaften noch heute das Zusammenleben (selbstverständlich mittlerweile beeinflusst durch die Moderne) oft geregelt wird über ich helfe dir, du hilfst mir. In dieser Reihenfolge, die vergessen wurde und eines der zentralen Themen Jesus von Nazareth war, geht die neue Ordnung.
      (…)

    3. @enrico
      Die Videos waren als Denkanstoß gedacht. Diese geben in kurzen Sequenzen einen ersten Überblick, einen Anstoß, einen Raum den man gedanklich betreten kann, um sich mit der Idee der Dreigliederung bekannt zu machen.

  17. Es herrscht der Staat und über den Staat beherrschen seine de facto EIGENTÜMER (korrumpierende Oligarchen und FinanzCluster) die Bevölkerungen. Der bisherige Gesellschaftsvertrag wurde jahrelang schleichend (durch korrupte alternativlose Politik) und zuletzt mit dem vom Staate orchestrierten TodesHype um das C-Virus und dem neuen Infektionsschutzgesetz schlagartig ausgehebelt und mit der Außerkraftsetzung von grundrechtlich garantierten Freiheiten und Rechten der Bevölkerung praktisch beendet. Das Vertrauen der Massen in den Staat wurde damit missbraucht, es wurde gegenstandslos und ist grundsätzlich nicht mehr gerechtfertigt. Der alte „Normenstaat“ wurde beendet und in wesentlichen Bereichen in einen autokratischen „Massnahmen-Staat“ fast geräuschlos gewendet.
    Siehe: https://apolut.net/der-doppelstaat-von-ruediger-lenz/
    Die Konsequenz ist die Rechtlosigkeit seiner Bevölkerung und die Herrschaft der Lüge. Dass dies mit vielen „Nebelschwaden“ von Politik und Staat verschleiert wird, ist nur Beweis einer zügellosen Verlogenheit. Die angegebenen „Ursachen und Notwendigkeiten“ für die Maßnahmen zur Bekämpfung der „Plandemie“ sind ohne entsprechende Evidenz und wissenschaftliche Grundlage.
    Ginge es dem Staat und den herrschenden Politikern wirklich um Volks-Gesundheit, wären Heilmittel und Medikamente für diese neue „Grippe“ die erste Wahl der Maßnahmen – sind sie aber mitnichten. (siehe ganz anders im Bundesstaat Uttar Pradesh Indien – 204 Millionen Einwohner C-frei durch Ivermectin).
    Außerdem erweckt das evidenzlose C-Zenario und der gleichzeitig kulminierende erbärmliche Zustand des internationalen Finanzsystems den Eindruck, als werde mit der Plandemie vom unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Währungssystems und damit des globalen Handels- und Wirtschaftssystems abgelenkt. Motto der BerufsPolitik: das war das Virus!

    Die Frage, wie dem scheinbaren Phlegma der Propaganda-verseuchten Massen bezgl. ihrer eigenen Errettung beizukommen wäre, ist „vielfältig“ und nicht einfach zu beantworten – dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass die allgemeine NOT bisher bei weitem noch nicht den Schmerz erzeugt, um massenweise auf vermeintliche Vorteile des Staates (besser: des Systems) zu verzichten – jeder rechnet noch und die Kraft des Faktischen treibt an. Das NÖTIGE wird aus der zunehmenden NOT erst erwachsen müssen. Wie dieses NÖTIGE dann konkret sich ausgestaltet, ist unvorhersehbar. Das DANACH (in einer postapokalyptische Welt) wird ein zäher Kampf der zentralistischen Herrschafts-Konzepte gegen die dezentralen Konzepte der Herrschaftslosigkeit/ Anarchie der Massen.
    Dabei wird eine Umverteilung von Kompetenzen im bisherigen System nicht ausreichen – ein Überschwung ins „Extreme“ ist zu befürchten, sollte es zu einer „Apokalypse“ mit Milliarden Opfern infolge der durchgedrückten MassenImpfungen und neuer Pandemien (Bill G.) kommen.
    Siehe hier zu den bisher möglichen Toten: https://uncutnews.ch/der-wichtigste-artikel-zur-mrna-impfung-den-sie-je-lesen-werden/
    Es existiert kein Zaubermittel, der diesen Spuk und die Allmacht des Staates beendet, leider müssen alle durch dieses tiefe Tal – ehe sich eine (Er-) Lösung abzeichnet.

  18. hwludwig: „Ein solcher „Ehrenkodex“ entsteht in einem freien Geistes- und Erziehungssystem, das solchen Unterwanderungen und deren Gesinnungen natürlich entgegenarbeiten wird. Ich glaube, ein freies Geistesleben wird ein viel größeres Korrektiv gegen dasjenige sein, was heute in Politik und Wirtschaft Gang und Gäbe ist, als wir das bis heute kennen.“

    Das ist natürlich ebenso richtig, wie auf absehbare Zeit unwahrscheinlich.
    „Ich bin nicht mehr naiv genug, an eine grundlegende Erneuerungsfähigkeit unserer Gesellschaft aus eigener Kraft, gar aus der Kraft der wissenschaftlichen Erkenntnis allein, zu glauben. Meine persönliche „Universitätskarriere“ hat mir genügend die Augen geöffnet, um zu der Diagnose zu gelangen: Rein menschlich gesprochen, ist die Hoffnung, auf eine grundsätzliche Erneuerungsfähigkeit unserer „demokratischen“ Gesellschaften (von den anderen zu schweigen) auf absehbare Zeit gleich Null.“
    (Johannes Heinrichs, bis 2002 Prof. f. Sozialökologie an der Humboldt Universität in Berlin in seinem Buch „Philosophie am Scheideweg“)

    1. @ Tonderer
      „Rein menschlich gesprochen, ist die Hoffnung, auf eine grundsätzliche Erneuerungsfähigkeit unserer „demokratischen“ Gesellschaften (von den anderen zu schweigen) auf absehbare Zeit gleich Null.“

      Es kommt hier jetzt nicht auf „absehbare Zeit gleich Null“ an. Das weiß ich doch auch. Daher ist eben nicht auf die passive Hoffnung zu setzen, die nur lähmt, sondern die Erkenntnisse und Ideen sind zu denken, die allein eine Änderung zum Positiven herbeiführen können und darüber aufzuklären und dafür zu werben, damit immer mehr Menschen da sind, die diese Änderung bewirken können.

  19. Endlich mal ein Blick auf den Staat, der die Vergangenheit in die Analyse einbezieht. Es ist aber noch schlimmer und so auch nicht ganz korrekt. Deshalb:
    „Die Französische Revolution war maßgeblich für die Entwicklung der heutigen National- und Sozialstaaten; sie markiert den Übergang von den alten Herrschafts- und Gesellschaftsstrukturen zu denen der Neuzeit. Damals wurden die alten feudalistischen Strukturen beseitigt, es entstand aber nichts neues aus dem Volk, kein „Reich“ bestehend aus eigenständigen Menschen, die dieses aus einer „vergrößerten Eigenständigkeit“ hätten entstehen lassen und das Ausdruck einer Entstehung aus dem Volk heraus gewesen wäre.

    Das Proletariat wollte damals die Erlösung („heraus-Lösung“) aus den feudalistischen Strukturen, statt sich selber herauszulösen, eigenständig zu werden und dann etwas aus sich selbst entstehen zu lassen. Das danach Entstandene ist nur Ausdruck des Erlösungswunsches des Proletariats nach und durch Zerstörung der Strukturen des Feudalismus. Das Proletariat ist nie aus dem Prinzip des Feudalismus herausgewachsen (erwachsen geworden).
    Damals wurden die gewachsenen Hierarchien bestimmungslos und damit die dazugehörigen Menschen. Bis dahin konnte die Uneigenständigkeit in der Hierarchie von den ihr zugehörigen Individuen als Begrenzung erlebt und dadurch die Entwicklung zu einer Eigenständigkeit möglich werden. Mit der Zerstörung der feudalistischen Hierarchien wurde die Uneigenständigkeit ortlos, es gab in der Welt den Zustand nicht mehr, wo sie für die Menschen erlebbar und damit greifbar war, was die Entwicklung zur Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Person ermöglich hätte.
    Stattdessen wurde die Uneigenständigkeit im sozialen Kollektiv als Sachzwang anonymisiert und neutralisiert, sozial verteilt und damit im sozialen Anspruch ihrer Grenzen enthoben.

    Die Beseitigung der alten feudalistischen Strukturen führte aus dem Ruf nach „Gleichheit“ in Kombination mit der weiteren Uneigenständigkeit der Menschen zu Kapitalismus und Sozialismus als Nachfolger des Feudalismus und als konsequente Entwicklung uneigenständiger Menschen ohne Bewusstsein mit dem (Sozial)-Staat als Ausdruck und Umsetzung dieser neuen Herrschaftsform und der Demokratie als politischer Organisationsform.
    Die Strukturen des Feudalismus wurden abgelöst durch Sozialismus und Kapitalismus und bilden diesen in seiner modernen Form ab (der allerdings in Deutschland noch immer Ausdruck im Rentensystem mit Pensionen, Ständerenten und Renten für das Volk findet, auf die dieses nach Beschluss des Bundesverfassungsgerichts keinen Rechtsanspruch hat), wobei Sozialismus bzw. das „Soziale“ das Ergebnis des Rufes nach „Gleichheit“ aus der Französischen Revolution sind.

    Der Staat ist der ausführende Vorgang zur Organisation der bestimmungslosen Massen und der Nachfolgestrukturen des Feudalismus, legitimiert durch die Demokratie.
    Der Staat ist also keine Institution, sondern nur ein Vorgang, potentiell grenzenlos und totalitär.“

    1. @ McPaul
      „Damals wurden die alten feudalistischen Strukturen beseitigt, es entstand aber nichts neues aus dem Volk, kein „Reich“ bestehend aus eigenständigen Menschen, die dieses aus einer „vergrößerten Eigenständigkeit“ hätten entstehen lassen und das Ausdruck einer Entstehung aus dem Volk heraus gewesen wäre.“

      Was eben hätte entstehen müssen, wäre die Herauslösung des Kultur- und Geisteslebens und des Wirtschaftslebens aus dem absoluten Staat in die jeweilige Selbstverwaltung der dort fachkundig tätigen Menschen und die Reduktion des Staates auf seine eigentliche Aufgabe der Regelung der reinen Rechtsbeziehungen zum Schutz der inneren und äußeren Sicherheit.

      1. Dann hast du den Staat nicht verstanden.
        Der Staat ist nichts anderes als ein permanenter, tendenziell grenzenloser Vorgang zur Organisation der bestimmungslosen Massen. Er ist keine Institution.
        Der Staat ist die permanente und potentiell grenzenlose Ausführung einer Vorstellung vom Gemeinschaftsprinzip (Sozialisierung), nur durch die permanente Ausführung überhaupt stabil, und – selbst ohne Leben, ohne Mitte, ohne Ort, ohne Dasein und ohne Gestalt – Ort-, Daseins- und Gestaltlosigkeit erzeugend. Die Entwicklung zu einem totalitären Staat ist damit nach diesem Prinzip nur konsequent.

        1. @ McPaul
          Das ist eine Ideologie und keine Realität.
          Der Staat ist natürlich eine Institution, deren Organe immer von anderen Menschen besetzt werden können. Er hat diese beschriebene Tendenz, das haben wir ja bis heute erlebt. Daher muss er ja auch entflochten und von einem Freien Geistesleben und Wirtschaftsleben in Schach gehalten werden, wie umgekehrt auch.

          1. Nein, das ist keine Ideologie, sondern Fakt des Staates. Ideologie, also die Vorstellung des Logos, ist es, was du und die meisten anderen denken, nämlich, dass der Staat eine Institution wäre.
            Der Staat ist wie gesagt nur der Vorgang der Vorstellung vom Gemeinwesen, nichts anderes. Der Staat ist ja nirgends und gleichzeitig überall, weil…eben, ein Vorgang.

            Ein Missverständnis kann nicht größer sein als das bezüglich des Staates. Und mit dem laufen die Leute durch’s Leben und meinen, sie wären der Staat…

        2. @McPaul,
          ich verstehe nicht, was Sie bezwecken. Dass der Staat eine Institution ist, sieht jeder, der Augen im Kopf hat.
          Finanzamt, Gesundheitsamt – kurz gesagt „Behörden“. Polizei, Richter, Staatsanwälte. Minister. Alles nur ein „Vorgang“?

          Was bezwecken Sie mit der Leugnung der Realität?
          Wie sieht Ihre Lösung aus? Den „Vorgang“ stoppen? Wie denn?
          Bitte klären Sie mich (uns) auf.

          1. Zitat: „Dass der Staat eine Institution ist, sieht jeder, der Augen im Kopf hat.“

            Nein, eben nicht, das ist ja das Problem.
            „Der Staat ist die Funktion einer Vorstellung eines Gemeinwesens als Form, und die ist als Zusammenhang von Einzelformen der Funktionen ein wucherndes Geflecht, ohne Gestalt und Ort, ohne Mitte, und weil ohne Mitte, ohne Leben, und um die fehlende Mitte auszugleichen verbraucht der Staat Leben, das zur ortlos flüchtigen Ausübung wird – ohne Ausgangspunkt und Ziel – die nur noch im Verbrauchtwerden befriedigt.
            Durch die permanente Umsetzung dieser Vorstellung von Gemeinschaft ergibt sich nur eine scheinbare Gemeinschaftsform mit dem Volk als Funktionselement, welches dadurch ohne Form, Gestalt und Dasein ist, und nur die Vorstellung hat, Gemeinschaft und selbst Staat zu sein.
            Die Entwicklung zu einem totalitären Staat, der in alle Lebensbereiche vordringt, um seine Existenz zu rechtfertigen und sich selbst aufrecht zu erhalten, ist damit nur konsequent. Sowohl Totalitarismus als auch Faschismus sind logische und zwangsläufige Entwicklungen einer sozialen Gesellschaft.“

            Der Staat ist also ein Vorgang als scheinbare Form. Und exakt das meinen die Leute wäre die Institution. Ist sie aber nicht, es ist eine Funktion, ein Vorgang. Anders gesagt: keine Form, die Vorgänge ausübt, sondern ein Vorgang, der zu einer scheinbaren Form wird. Ergo: die Vorstellung, es wäre eine Form, eine Institution.
            Nicht verstanden? Dachte ich mir, und exakt da liegt das Problem: die Menschen verstehen die Grundlagen der Welt nicht, in der sie existieren.

          2. @ McPaul
            Können Sie nur in Zitaten argumentieren, noch dazu ohne den Autor zu nennen?
            Der Unsinn ist jetzt genug dargestellt. Es kommen nur noch Wiederholungen.

        3. @McPaul,
          du sagst: Staat = «Vorgang als scheinbare Form.» Fein. Aber was bildet dieser Schein ab?
          du schreibst: « […]Gemeinschaft und selbst Staat zu sein.»
          Setzen wir nun das Äquivalent zu Staat ein: […]Gemeinschaft und Vorgang als scheinbare Form zu sein.
          du behauptest damit: Staat = Vorstellung von Staat. Toll!
          Mir wird schwindelig.

          1. Sie behaupten, ich hätte gesagt, „Staat = «Vorgang als scheinbare Form.»“
            Stimmt. Nur am Verstehen hapert’s.
            Antwort darauf: „Fein. Aber was bildet dieser Schein ab?“

            Nicht der Schein, sondern _scheinbare_ Form! Ist lesen so schwer? Der permanente Vorgang macht den Anschein, eine Form zu sein!
            Durch den permanenten Vorgang, also der permanenten Ausübung der Vorstellung vom Gemeinschaftsprinzip, macht der Staat den Anschein (!), eine Form zu haben. Hat er aber nicht.
            Der Staat ist effektiv wie ein Kreisel, der nur durch permanente Rotation Stabilität erlangt. Dieses Bild trifft es ganz gut.

  20. Schließe mich McPaul an.
    Chaos kann weder erklärt, noch geordnet werden. Es hat sich aufgrund der Entwicklung selbst erzeugt und wird sich selbst ordnen. „Finanzamt“ und andere Verwaltungsstrukturen sind kein Beweis des Vorhandenseins von Gemeinwesen, sondern die Beweise von Verwaltung der Sklaven.
    Einen neuen Staat zu planen ist utopisch und wird in der Theorie stecken bleiben, solange das Chaos anhält und der Wille des Einzelnen über seinen Kopf hinweg und ohne sein inneres Verständnis – wieder – übergangen wird!!!
    (…)

    1. Zitat: „Finanzamt“ und andere Verwaltungsstrukturen sind kein Beweis des Vorhandenseins von Gemeinwesen, sondern die Beweise von Verwaltung der Sklaven.“

      Da hat’s jemand ansatzweise verstanden. Immerhin eine…

  21. @ McPaul
    „Durch die permanente Umsetzung dieser Vorstellung von Gemeinschaft ergibt sich nur eine scheinbare Gemeinschaftsform mit dem Volk als Funktionselement, welches dadurch ohne Form, Gestalt und Dasein ist, und nur die Vorstellung hat, Gemeinschaft und selbst Staat zu sein.“

    Genauso fühle ich mich. Das ist die Grundlage, die Menschen depressiv macht, neurotisch, von sich selbst gespalten. Sie erleben das Leben als sinnlos, verlieren den Mut und sie verfallen in Hoffnungslosigkeit, ihr Dasein hat keinen Sinn und keine Verwurzelung. Da wundern sich Menschen, dass die Rückverbindung zu den Ahnen sinngebend zelebriert wird. Womöglich befinden wir uns auf dem äußersten Punkt der Entfremdung von uns selbst und diejenigen, die unsere Lebensweise noch verteidigen, leiden am Stockholm- Syndrom ???? Erinnere an unsere „Schrott-DNA“.

    1. Auch okay. Nur eine Korrektur: als Werkzeuge bei der Installation einer Vorstellung von Gemeinwesen durch den Staat haben die Menschen kein Dasein. „Sein“ im Deutschen = „Dasein“ und „ihm gehören“. Es gehört ihnen also nix, heutzutage noch nicht mal die eigenen Gedanken.
      Das ist die erwähnte Sinnlosigkeit, eigentlich Inhaltsleere. Diese hat die ganze Welt erfasst, was bei inhaltsleeren Hüllen ohne Selbstbestimmung, die weitestgehend nur noch Funktion sind, kein Wunder ist.

  22. Staat – MacPaul schrieb: „Anders gesagt: keine Form, die Vorgänge ausübt, sondern ein Vorgang, der zu einer scheinbaren Form wird. Ergo: die Vorstellung, es wäre eine Form, eine Institution.“ – der Staat also ein „Vorgang“, diese Vorstellung hatten schon andere. Wobei aber jede lebendige Form auch Vorgänge ausübt und diese Vorgänge dann als Voraussetzung die Form haben.
    Andere wiederum sahen im Staat durchaus eine feste dauerhafte (geistige) Form: z.B. die eines UNTIERES, welches von LÜGE u. Diebstahl lebt, Verderben und den Tod bringt und (über seine Lautsprecher und Brüllaffen der Propaganda) Götzenanbetung willentlich einfordert – das Ganze (meandernde Gebilde) erfunden von Fallen-stellenden VERNICHTERN. Hoffentlich liest M. nicht mit, da wird dann eventuell der Nietzsche noch (nach-)zensiert.

    Der im Artikel eingangs von hl. zitierte Friedrich Nietzsche beschreibt den Staat als einen Götzen. „Vom neuen Götzen“; Zitat:
    „Staat? Was heißt das? Wohlan! Jetzt tut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der Völker. … Vernichter sind es, die stellen Fallen auf für viele und heißen sie Staat: sie hängen ein Schwert und hundert Begierden über sie hin. Wo es noch Volk gibt, da versteht es den Staat nicht und haßt ihn als bösen Blick und Sünde an Sitten und Rechten. Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt – und was er auch hat, gestohlen hat er’s. … Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates. Wahrlich den Willen zum Tode deutet dieses Zeichen! Wahrlich es winkt den Predigern des Todes! Ja ein Sterben für viele ward da erfunden, das sich selber Leben preist: wahrlich, ein Herzensdienst allen Predigern des Todes . … Staat wo der lange Selbstmord aller – „das Leben“ heißt. … Übel riecht mir ihr Götze, das kalte Untier: übel riechen sie mir alle zusammen, diese Götzendiener…“ u.s.w.

    Das wurde alles vor den großen Abschlachten in WK 1 + 2 und dem großen sozialistischen Experimenten (Hitler/Stalin/Mao/Pol Pot) geschrieben, welche die Staaten (inkl. der beherrschenden Parteien) so listig & blutig betrieben. Allein schon daraus (neben überlebenswichtigen anderen Gründen) leitet sich die Notwendigkeit der wirksamen Machtaufteilung/-verteilung z.B. der sozialen Dreigliederung her – aber leider wird immer noch zuviel dem Götzen gedient und hinten rein gekrochen.
    „Geschwinde kletternde Affen“ gibt es wie Scheixxhausfliegen um den Misthaufen, d.h. mehr als genug und mutige Vordenker (wie hl.) viel zu wenig.

    1. Der Staat ist auch nur ein Vorgang, eine Ausführung, und zwar einer Vorstellung vom Prinzip des Gemeinwesens.

      „Wobei aber jede lebendige Form auch Vorgänge ausübt und diese Vorgänge dann als Voraussetzung die Form haben.“

      Da ist der Denkfehler: der Vorgang muss keine Form als Voraussetzung haben, eine Vorstellung geht auch. Genauer gesagt, hat man nur eine Vorstellung von einer zu entstehenden Form, die dann zu einer Gegenwart und einem Dasein führen würde, es bei einer Vorstellung aber nicht tut.
      Stattdessen gibt es nur die Ausübung der Vorstellung als staatliche Funktion, potentiell grenzenlos, bis hin zum Totalitären.
      Das erleben wir derzeit beschleunigt, die Menschen verstehen es nur nicht.

  23. @hwludwig
    Der „Unsinn“ ist dummerweise die Beschreibung unserer Welt. Und Wiederholungen müssen dann sein, wenn es jemand nicht versteht. Und dieser Tatsache haben sie die gesamten heutigen Umständen zu verdanken.

    1. @ McPaul
      Der Unsinn wird auch durch Wiederholungen nicht richtig. Wenn Sie ihre ungenannte Autorität zitieren, der Staat sei nur Funktion und Vorgang, dann liegt der Unsinn darin, dass es keine Funktion und keinen Vorgang sozusagen frei schwebend geben kann. Sie sind immer etwas, das von jemand ausgeht – hier von Menschen, denen eine geschaffene und mit Autorität ausgestattete Organisation, in der sie eine bestimmte Position einnehmen, die Macht dazu gibt, einen bestimmten Vorgang in Gang zu setzen.

      1. Ich habe auch nicht gesagt, dass es „den Vorgang sozusagen frei schwebend“ gibt.
        Noch mal genauer lesen: er basiert auf einer Vorstellung, und der Staat ist die Ausführung und Installation dieser Vorstellung.
        Und um das noch mal zu bekräftigen und weil ich zu faul zum Selberschreiben bin, noch mal ein Zitat. Von wem, tut nichts zur Sache, Verstehen schon:
        „Der Staat ist die Funktion einer Vorstellung eines Gemeinwesens als Form, und die ist als Zusammenhang von Einzelformen der Funktionen ein wucherndes Geflecht, ohne Gestalt und Ort, ohne Mitte, und weil ohne Mitte, ohne Leben, und um die fehlende Mitte auszugleichen verbraucht der Staat Leben, das zur ortlos flüchtigen Ausübung wird – ohne Ausgangspunkt und Ziel – die nur noch im Verbrauchtwerden…das heißt, Sie werden in der Ausübung des Gemeinschaftlichen zur Erscheinung des Staates.
        Insofern der Staat ohne eigenes Dasein ist, nicht aus sich existiert, ist er ohne Lösung. Er kann sich nur ausgleichen durch Übergriffe auf das Dasein der Vereinnahmten, und er wird immer sagen müssen: wir brauchen für die Lösung dieses Problems einen neuen Übergriff. In einem Staat sind Lösungen niemals möglich. Alles, was den Staat zum Untergang bringen könnte, gleicht er durch Ihren Untergang aus, indem er Sie verbraucht.“

        In anderen Worten, aber umfassender das, was der von Ihnen zitierte Nietzsche gesagt hat.

        1. @ McPaul
          „Ich habe auch nicht gesagt, dass es „den Vorgang sozusagen frei schwebend“ gibt. Noch mal genauer lesen: er basiert auf einer Vorstellung, und der Staat ist die Ausführung und Installation dieser Vorstellung.“

          Sie drehen alles um: Ich habe gesagt, dass der Vorgang, wie Sie oder Ihre Autorität ihn schildern, freischwebend ist.
          Alles, was der Mensch wahrnimmt und tut, besteht zunächst in seiner Vorstellung. Und aus der Vorstellung wird der Staat ausgeführt und installiert. Seine Funktionen und Vorgänge gehen von Menschen aus, die in den Machtpositionen der staatlichen Organisation sitzen, ohne die sie die Macht dazu nicht hätten.
          Das ist die Realität. Ihr Gerede, bzw. das Ihres Einflüsterers, ist ihre Vorstellung von der Vorstellung, die irgendwo rumschwebt.

          Es ist alles gesagt und eine weitere Diskussion damit unergiebig.

  24. Sehr geehrter Herr Ludwig, ganz herzlichen Dank, dass Sie meinen Kommentar, wenn auch auszugsweise, veröffentlichen. Ich möchte zum Thema etwas beitragen, das ich bei einem in Norddeutschland lebenden Privatgelehrten gefunden habe, dessen Namen ich aus Sicherheitsgründen nicht nennen werde und dessen Aussagen ich voll zustimme.
    Er sagt sinngemäß:
    „Soweit ich sehen kann, beruht unsere Kultur auf drei Grundprinzipien. ERSTENS auf Konformität [im Sinne von Geichmacherei], ZWEITENS auf Konkurrenz [im Sinne eines Kampfes aller gegen alle, einer gegen den anderen, Gruppen gegen Gruppen usw. usw. – da gibt es ein klassisches Zitat welches, mit den Worten endet „Du musst Hammer oder Amboss sein“], DRITTENS auf Determination [im Sinne von Fremdbestimmung] und alle wesentlichen kulturellen [er meint sicherlich auch und gerade die zivilisatorischen] Errungenschaften beruhen auf diesen Prinzipien.“
    Am Ende fügt er hinzu:
    „Soweit ich sehen kann, wird es auf absehbare Zeit keine Änderung dieser Prinzipien geben.“

    Meine Überzeugung ist, dass nach dem Verlassen oder mindestens nach einem sehr, sehr starken Schrumpfen dieser Prinzipien die Menschen sogar ohne Geld auskommen könnten, und der Erhalt natürlicher Ressourcen nicht mehr die Frage unserer Zeit bzw. die Frage des Tages wäre. Wir wären dann auf eine eher buddhistische oder religiöse, an den 10 Geboten orientierte Lebensphilosophie orientiert. Dazu gäbe es viel zu sagen, und das tun gerade Sie ja immer wieder.
    Wenn Sie diesen Kommentar nicht veröffentlichen, bin ich Ihnen selbstverständlich auch nicht böse!!

    1. @ Tonderer
      Was Ihr Privatgelehrter ziemlich zutreffend beschreibt, sind die Folgen der heutigen, durch den alten Obrigkeitsstaat hervorgerufenen Verhältnisse.
      Diese sollen ja gerade durch die dreigliedrige Entflechtung in die drei Bereiche der Gesellschaft grundlegend geändert werden.

  25. Das Cartesianische Chisma zwischen Materie und Geist zu übrwinden, würde auch das STEINER’sche Schema von der Dreigliederung m. E. hinter sich lassen. G. GÜNTER überwindet den subjektiven Innenraum und den objektiven Außenraum. Denn bei beiden Kategorien handelt es sich jeweils um Struktur, die in einer inversen Beziehung zueinander steht.
    M.E. kommt man mit kybernetischen und strukturtheoretischen Grundbegriffen weiter, als mit einem Chisma, das in der Natur nicht existiert.

    Ich freue mich auf den II.Teil von Herrn Ludwigs Einlassungen.
    Und werde dann die Facetten unseres Gemeinwesens im Sinne G. GÜNTERS durchdeklinieren.

    1. @ waltomax
      „Und werde dann die Facetten unseres Gemeinwesens im Sinne G. GÜNTERS durchdeklinieren.“

      Das würde bedeuten, dass Sie die Dreigliederung nicht aus sich heraus beurteilen, sondern an der Günterschen Theorie messen. Und wenn sie davor nicht bestehen kann, ist sie eben falsch. Gründlicher könnte ein vorurteilsvolles Vorgehen nicht sein.

      1. Ich messe die Dreigliederung nicht, weil es Begriffe wie Kybernetik zu Steiners Zeiten noch nicht gab. Man kann die Dinge nicht außerhalb ihre Kontextes beurteilen. Der Diskurs zu dem ich Sie einlade, muss ja nicht stattfinden.

      1. G. GÜNTER war ein Deutscher, der in den USA als Hochschullehrer wirkte. Siehe das GÜNTER – Archiv in Hamburg.

  26. Der Begriff “Staat” taugt nicht viel, er ist missverständlich. Vor allem dann, wenn Rechtswesen von Wirtschafts- und Geistesleben abgegliedert werden soll. Wird benötigen klare Begriffe für:
    1. Das gesamte Gemeinwesen auf einem definierten Territorium.
    2. Die Gesamtheit der Bürgerschaft
    3. Das Rechtswesen (Gesamtheit von Legislative, Judikative, Exekutive).
    Was wären die besten Begriffe dafür?

    Und für Mister McPaul, dem Erfinder der staatsfreien Staatserscheinung benötigen wir noch einen neuen Begriff für Staat als Schein. Staatsillusion?, Staatsschein? Scheinstaat? oder einfach “Mäkpaul”?

  27. Wenn ich jetzt doch auch Nietzsche noch einmal zitieren darf, weil dieser Gedanke wurde gestern moderiert. Alle Bücher, die ich habe, es sind drei von Nietzsche, geben mir deutlich den Hinweis, Nietzsche begreift den Menschen als ausschließlich sich selbst verantwortlich, was nach sich zieht, dass er keinen Staat, keine Staatsform begünstigt, sondern die Anarchie in ihrer klaren Form der Freiheit, von den Menschen einengenden, unnützen Gesetzen. Mir ist nicht bekannt, dass Nietzsche ausgedeutet werden kann, wie zB. die Bibel. Die Aussagen Nietzsches sind für mich eindeutig. Ich halte von einer „Dreigliederung“ nichts. Weil es wieder eine von außen aufgepfropfte Idee ist, die ein Theoretiker ersonnen hat. Damit ist es wieder eine nicht gewachsene, nicht von innen kommende Staatsform, und somit nicht tragend.

    1. @ Ela
      Haben Sie nicht gelesen und gemerkt, dass Wirtschafts- Kultur- Rechtsleben in der gesellschaftlichen Realität vorhanden sind, und dass es nur darauf ankommt, sie sich ungehindert entfalten zu lassen, so dass nicht ein System das andere unterdrückt? Das ist ganz von innen gedacht und nicht theoretisch von außen aufgepropft. Man muss sich schon blind machen dafür.
      Es ist ähnlich wie im Menschen selbst, wo auch oft das Fühlen das Denken überwältigt, so dass es sich nicht klar und sachlich entfalten kann, oder der Wille stiernackig das Mitgefühl überwältigt, und nur noch der nackte Egoismus herrscht.

      1. @ Herr Ludwig
        „Haben Sie nicht gelesen und gemerkt, dass Wirtschafts- Kultur- Rechtsleben in der gesellschaftlichen Realität vorhanden sind, “

        Meiner Ansicht nach ist dieses Dreigestirn von seinem jetzigen Zustand in keinen heilen Zustand zu bringen. Meine Vorstellung von Gemeinschaftsleben und Infrastruktur ist eine völlig andere, als die Ihrige. Das Rechtsleben kann unter den Tisch fallen und durch Pflege des ganzheitlichen Menschen ersetzt werden.

        „Es ist ähnlich wie im Menschen selbst, wo auch oft das Fühlen das Denken überwältigt, so dass es sich nicht klar und sachlich entfalten kann, oder der Wille stiernackig das Mitgefühl überwältigt, und nur noch der nackte Egoismus herrscht.“

        Ein sehr komplexer Satz von Ihnen. Ich will hinten anfangen. Egoismus ist lebenserhaltend. Im stofflichen Leben genauso wie im geistigen Streit. Ein Mensch, der keinen Egoismus hat, oder ihn sich abtrainiert, abtrainieren lässt, zB. vom Buddhismus, der ist reif für die Klapsmühle. Keinen Willen zu haben ist gefährlich. Es geht hier beim Schreiben um Nuancen, die sicher oft untergehen und fehlinterpretiert werden. Wie setzt sich jemand durch? Es bedarf mentaler Kraft und eines starken Rückgrates. Fühlen und Denken sollen in Balance sein und ich denke, eben wird das hier trainiert. Wir leben in Vorstellungswelten, die uns anerzogen wurden, oder die wir uns bevorzugt angeeignet haben. Deshalb kann echter Austausch kaum stattfinden und wir uns nicht von unseren eigenen Vorstellungen lösen und in andere Erlebniswelten eintauchen. Meist ist uns die Vorstellung davon schon widerwärtig, weil vom Unterbewusstsein Schranken eingebaut sind. Sehr wenige Menschen sind bereit, ihr bereits gefestigtes Weltbild zu hinterfragen und ständig neue Wege zu gehen. Mitgefühl ist ein Wort, das vom Dalai Lama sehr strapaziert wurde. Seine Intention wurde von Colin Goldner in Frage gestellt.

        Mehr kann ich nicht antworten, weil das wiederum das Thema splissen würde. DANKE.

        1. @ Ela
          „Deshalb kann echter Austausch kaum stattfinden und wir uns nicht von unseren eigenen Vorstellungen lösen und in andere Erlebniswelten eintauchen.“

          Deshalb sind Sie auch gar nicht auf meine Argumente, wie sie als Antwort auf Ihre gemeint sind, eingegangen. Schade.

        2. „Ein Mensch, der keinen Egoismus hat, oder ihn sich abtrainiert, abtrainieren lässt, zB. vom Buddhismus, der ist reif für die Klapsmühle.“

          Ein klares Ja und ein klares Nein. Ja zum lebenserhaltenden Egoismus. Nein zur irrigen Meinung, der Buddhismus trainiere den Egoismus ab, im Gegenteil Egoismus ist Pflicht:
          Zitat: „Der Buddhismus ist die einzige eigentlich positivistische Religion, die uns die Geschichte zeigt, auch noch in seiner Erkenntnistheorie …, er sagt nicht mehr Kampf gegen die Sünde, sondern, ganz der Wirklichkeit das Recht gebend, Kampf gegen das Leiden. Er hat – dies unterscheidet ihm vom Christentum – die Selbst-Betrügerei der Moral-Begriffe bereits hinter sich. … In der Lehre Buddhas wird der Egoismus Pflicht.: das „Eins ist not“, das „wie kommst du vom Leiden los“reguliert und begrenzt die ganze geistige Diät…“ (Friedrich Nietzsche aus: Der Antichrist ; 14 (20)).

          1. @ Ela
            Sie hatten zuvor geschrieben: „Ich halte von einer „Dreigliederung“ nichts. Weil es wieder eine von außen aufgepfropfte Idee ist, die ein Theoretiker ersonnen hat. Damit ist es wieder eine nicht gewachsene, nicht von innen kommende Staatsform, und somit nicht tragend.“
            Das ist ein gravierender Vorwurf.
            Ich antwortete: „Haben Sie nicht gelesen und gemerkt, dass Wirtschafts- Kultur- Rechtsleben in der gesellschaftlichen Realität vorhanden sind, und dass es nur darauf ankommt, sie sich ungehindert entfalten zu lassen, so dass nicht ein System das andere unterdrückt? Das ist ganz von innen gedacht und nicht theoretisch von außen aufgepropft.“

            Ich hätte jetzt gerne gelesen, ob das zutrifft oder nicht und warum nicht. Das ist doch ganz entscheidend. Aber Sie antworten: „Meiner Ansicht nach ist dieses Dreigestirn von seinem jetzigen Zustand in keinen heilen Zustand zu bringen. Meine Vorstellung von Gemeinschaftsleben und Infrastruktur ist eine völlig andere, als die Ihrige. Das Rechtsleben kann unter den Tisch fallen und durch Pflege des ganzheitlichen Menschen ersetzt werden.“
            Damit weichen Sie aus, setzen mit dem ersten Satz das Vorhandensein des „Dreigestirns“ in der Realität sogar indirekt voraus, wollen es nur anders haben.
            Dann stürzen Sie sich auf meinen Vergleich mit den Seelenkräften Denken, Fühlen und Wollen, die sich gegenseitig überwältigen können, speziell auf den übersteigerten Willen, mit dem nur noch der nackte Egoismus herrsche, und schreiben, dass der Egoismus lebenserhaltend und notwendig sei. Dabei sehen Sie aus meinem Satz, dass ich nicht den selbstverständlichen natürlichen Egoismus meine, sondern den stiernackigen, also übersteigerten Willen, der den Willen anderer nicht kennt oder überwältigen will.

            Das ist kein verständiges Eingehen auf die Argumente des anderen. Aber so ist es halt.

        3. @ Herr Ludwig
          mehr vermag ich nicht. Mein Vorwurf ergeht an diese und sämtliche lebensbedrohende Ideen, die doch nur Theorie sind, weil sie praktisch die Menschen ignorieren und wir davon kaputt gehen. Was ist das für eine Wirtschaft, die so subventioniert wird, dass die schlechten Firmen die guten ruinieren? Damit wird der Wettbewerb links außen überholt. Was ist das für eine Kultur, die ja doch nur die jahrhundertealten, kreativen Ergüsse widergibt, widergeben darf, ja in der Schule nur diese gelten als Maßstab, und nichts Neues entstehen darf? Was ist das für ein Rechts“Wesen“, das nicht gerecht ist, sondern willkürlich? Leidet nicht jeder letztendlich darunter?

          Damit ist auch der stiernackige Wille bereits inhaltlich abgelehnt, oder? Weil er unser aller Freiheit, Kreativität und Individualität blockiert, und uns hindert, in einer freien Gesellschaft zu leben, die sich dynamisch von selbst entwickelt. Ob wir dazu überhaupt noch fähig sind, bezweifle ich. Bitte sagen Sie mir, ob Ihnen diese Antwort gerecht wird.

          1. @ Ela
            „Bitte sagen Sie mir, ob Ihnen diese Antwort gerecht wird.“

            Nein.- Alles, was Sie beklagen, kommt davon, dass die drei Bereiche der Gesellschaft nicht sauber getrennt sind. Die saubere Dreigliederung würde gerade die Dinge zum Besseren wenden. Aber vielleicht warten Sie mit Ihren schnellen Urteilen bis zur Fortsetzung und Konkretisierung des Themas in einem der nächsten Artikel.

        4. @ Herr Ludwig
          „Dabei sehen Sie aus meinem Satz, dass ich nicht den selbstverständlichen natürlichen Egoismus meine, “

          nein, ich konnte den Unterschied nicht erkennen. Ein Stier ist für mich ein sympathisches Tier, das Rind im Allgemeinen. Hätten Sie etwas vom Reptil geschrieben, dann würde ich Ihre Intention besser erkannt haben…. wollte nicht absichtlich ausweichen. Danke, dass Sie nachgehakt haben. Können Sie ruhig nochmal, wenn es nicht ausreicht.

          1. @ Ela
            Ein Stier ist ein sympathisches Tier, ja.
            Ein Mensch mit einem stiernackigen Willen, der das Mitgefühl überwältigt, so dass bei ihm nur noch der nackte Egoismus herrscht, ist auch eine sympathische Erscheinung für Sie? –
            Davon war aber in meinem Beitrag die Rede und nicht von Tierkunde.

        5. @ Herr Ludwig
          auch mit sauberer Trennung kann ich dem Ganzen nichts abgewinnen, es ist ein Irrtum. Funktioniert sicher auch nicht als isolierte Elemente. ~ Danke für den Lacher wegen der Tierkunde. Sie sind schon ein bisschen streng mit mir. Assoziationen kommen von selbst, vor allem wenn Bilder angeboten werden. Bitte nicht böse sein, wenn ich Sie erinnere: Ich bin eine Frau. Die Politik trotz aller Logik gefühlsmäßig zu sehen, ist nicht nur mir eigen. Deshalb sollten wir auf jeden Fall die Wahlen für Frauen abschaffen, was ich freiwillig praktiziere. Jedenfalls funktioniert unsere gängige Politik nicht, deshalb muss etwas völlig neues entstehen. Mit der Zustimmung aller Menschen, solange diskutiert, bis alle verinnerlicht haben, was sie wollen und wie es realisierbar ist.

  28. Sehr guter Beitrag!
    Einzig „[…] in der erfundenen Corona-Krise […]“ und „Plandemie“ fand ich etwas unangebracht, denn diese Begriffe muss ich aus dem Artikel entfernen, bevor ich ihn anderen empfehle oder weitergebe.
    Denn jeder, welcher nicht sowieso schon `unserer´ Meinung ist, wird ob dieser Begriffe den Beitrag verwerfen und nach dem lesen dieser Begriffe nicht mehr objektiv sein.
    Klingt bescheuert – ist aber so. Man muss leider die Befindlichkeiten der Verblendeten mitdenken, bevor man versucht, mit ihnen zu kommunizieren …

  29. (Link gelöscht, hl)
    Als Einstieg geeignet. Und von zentraler Bedeutung für eine Erneuerung des Gemeinwesens.

    (Das mag sein. Aber so gehts nicht, waltomax. Sie müssen schon selbst aus solchen Vorlagen konkret eine Auseinandersetzung mit den Gedanken meines Artikels leisten und nicht einfach einen anderen Text dagegen hinsetzen. Das ist doch kein Kommentar. hl)

  30. Da sich sogar Ameisen selbst organisieren können, muss es doch auch Menschen gelingen, sich ein organisiertes, freies Leben zu erschaffen.

    1. @ Ela
      Nur machen das die kleinen Ameisen nicht selbst, sondern werden durch natürlich-göttliche Instinkte unbewusst weisheitsvoll gelenkt. Diese Weisheit muss der Mensch bewusst selber finden, durch klares Denken, das nicht durch sein Fühlen oder Wollen überwältigt, sondern harmonisch begleitet wird.

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