Die Vertrocknung des Lebens

Die Vorstellung, dass die irdische Welt die einzige Wirklichkeit und aus sich selbst erklärbar sei, führt dazu, dass auch die irdischen Verhältnisse nur aus dem an die Sinne gebundenen rationalen Verstand gestaltet werden. Doch das materielle Dasein für sich ist sinnlos und ihr Ende vollkommen hoffnungs- und trostlos. – Nur der Leib des Menschen ist der irdischen Materie entnommen, dient aber als Werkzeug seines Geistes, der aus einer höheren Welt stammt, in die er mit seinen irdischen Erfahrungen zurückkehrt. Die materielle Welt ist Feld der weisheitsvollen Entwicklung des menschlichen Geistes. Wenn die irdischen Lebensverhältnisse nicht immer wieder aus dieser höheren Weisheit gestaltet werden, müssen sie verdorren und zugrunde gehen.

Der größte Impuls aus der höheren Welt, das irdische Leben der Menschen zu befruchten, ist der Niederstieg Christi in einen menschlichen Leib. Wer sich strebend mit ihm verbindet, nimmt unerschöpfliche höhere Weisheitskräfte, gleichsam Wasser des Lebens auf, die ihn verwandeln und zu einem geistigen König machen, der alle irdischen Beschränkungen überwinden kann.
Die schwedische Dichterin Selma Lagerlöf hat dies in ihrer Legende „Der Brunnen der weisen Männer“ in wunderbar tiefe Bilder gekleidet. (hl)

 Der Brunnen der weisen Männer

von Selma Lagerlöf

Im alten Lande Judäa zog die Dürre einher, hohläugig und voll Bitterkeit schritt sie über vertrocknete Disteln und vergilbtes Gras hin.
Es war Sommerzeit. Die Sonne schien auf schattenlose Berggipfel, der leiseste Wind wirbelte dichte Wolken von Kalkstaub aus der grauweißen Erde, die Herden drängten sich um die ausgetrockneten Bäche der Täler.

Die Dürre ging durchs Land und beschaute die Wasservorräte. Sie wanderte nach den Teichen Salomos, und seufzend erkannte sie, dass diese noch eine große Menge Wassers zwischen ihren felsigen Ufern bargen. Dann ging sie zu dem berühmten Davids-Brunnen bei Bethlehem hinab und fand auch dort Wasser. Mit schleppenden Schritten zog sie nun auf der großen Heerstraße weiter, die von Bethlehem nach Jerusalem führt. Als sie etwa den halben Weg zurückgelegt hatte, erblickte sie den Brunnen der weisen Männer, der dicht am Wegrande liegt, und sie gewahrte sofort, dass er nahe am Versiegen sei.

Die Dürre ließ sich auf der Brunnenschale nieder, die aus einem einzigen großen, ausgehöhlten Stein besteht, und blickte hinab in den Brunnen. Der glänzende Wasserspiegel, der sonst nahe der Öffnung sichtbar wurde, war tief hinabgesunken und durch Schlamm und Schlick trübe und unrein.
Als der Brunnen das braungebrannte Gesicht der Dürre auf seinem matten Wasserspiegel erkannte, ließ er ein Plätschern der Angst vernehmen.

„Ich bin neugierig, wann es mit Dir aus sein wird“,  sagte die Dürre. „Dort unten in der Tiefe kannst Du wohl keine Wasserader finden, die da käme, Dir neues Leben zu verleihen. Und, Gott sei Dank, kann von Regen vor zwei, drei Monaten gar keine Rede sein“.
»Da sei Du beruhigt«, seufzte der Brunnen. »Mir hilft nichts mehr. Es müsste denn zum mindesten ein Quellenlauf aus dem Paradies mich speisen«.
»So will ich Dich nicht verlassen, ehe alles überstanden ist«, sagte die Dürre. Sie erkannte deutlich, dass der alte Brunnen am Versiegen war, und nun wollte sie auch die Freude haben, ihn Tropfen für Tropfen hinsterben zu sehen.

Sie setzte sich befriedigt auf der Brunnenschale zurecht und hörte mit Behagen, wie der Brunnen dort unten in der Tiefe stöhnte. Es war ihr auch eine große Labsal, dass durstige Wanderer dem Brunnen sich näherten, die den Eimer hinabließen und nur mit etlichen Tropfen schlammigen Wassers emporzogen.

So ging der ganze Tag dahin, und als das Dunkel herniedersank, blickte die Dürre nochmals in den Brunnen hinunter. Noch schimmerte dort ein wenig Wasser. »Ich werde über Nacht hier bleiben«, rief sie. »Beeile Dich nur nicht! Wenn es so hell wird, dass ich wieder in Dich hinabsehen kann, dann ist es sicherlich mit Dir zu Ende«.

Die Dürre kauerte auf dem Brunnendach zusammen, während die heiße Nacht, die noch grausamer und qualvoller wirkte als der Tag, sich über Judäa breitete. Die Hunde und Schakale heulten unablässig, und die durstigen Rinder und Esel antworteten ihnen aus ihren heißen Ställen. Regte sich auch zuweilen der Wind, so brachte er doch keine Kühlung, sondern war glühend und dumpf wie die keuchenden Atemzüge eines riesigen, schlafenden Ungeheuers.

Jedoch die Sterne erschimmerten im allerherrlichsten Glanze, und der kleine, strahlende Neumond goss ein schönes, blau-grünes Licht über die grauen Hügel. Und in diesem Mondschein sah die Dürre eine große Karawane zu dem Hügel heraufziehen, auf dem der Brunnen der weisen Männer lag.
Die Dürre blickte auf den langen Zug hin und freute sich von neuem bei dem Gedanken an all den Durst, der dort den Brunnen suchte und keinen Tropfen Wasser zur Löschung finden würde. Es kamen so viele Tiere und Führer, dass sie den Brunnen hätten leeren können, wenn er auch bis oben voll Wasser gewesen wäre.

Plötzlich hatte sie das Gefühl, als ob diese ganze Karawane etwas Sonderbares, Gespenstisches habe, wie sie dort durch die Nacht herbeizog. Alle Kamele kamen erst auf einem Berge zum Vorschein, der dicht am Horizont emporragte: es war, als stiegen sie gerade vom Himmel herab. Sie sahen im Mondlicht auch viel größer als gewöhnliche Kamele aus und trugen gar zu leicht die gewaltigen Lasten, mit denen sie gebürdet waren.
Dennoch konnte die Dürre nur glauben, dass alles Wirklichkeit sei, weil sie das Bild ja genau vor sich sah. Sie konnte sogar erkennen, dass die drei vordersten Tiere Dromedare mit grauem, glänzendem Fell waren, und dass sie, reich gezäumt und mit fransengezierten Schabracken gesattelt, von schönen, vornehmen Reitern geritten wurden.

Vor dem Brunnen machte der Zug Halt. Die Dromedare lagerten sich mit dreimaligem, schnellem Einknicken auf die Erde, und die Reiter stiegen ab. Die beladenen Kamele blieben aufrecht stehen und schienen in ihrer Versammlung eine unabsehbare Wirrnis von langen Hälsen und Höckern und sonderbar hoch aufgestapeltem Gepäck.
Die drei Dromedar-Reiter schritten stracks auf die Dürre zu und begrüßten sie, indem sie die Hand an Stirn und Brust legten. Sie sah, dass die drei blendendweiße Gewänder und riesige Turbane trugen, an deren oberem Rand ein hellglänzender Stern befestigt war, der so stark funkelte, als ob er eben vom Himmel genommen sei.

»Wir sind aus einem fernen Lande«, sprach einer der Fremdlinge, »und bitten Dich, uns zu sagen, ob das in Wahrheit der Brunnen der weisen Männer ist«.
»So nennt man ihn bis auf den heutigen Tag«, antwortete die Dürre, »aber morgen wird es hier keinen Brunnen mehr geben. Er wird noch in dieser Nacht versiegen«.
»Das kann ich begreifen, da ich Dich hier sehe«, sprach der Mann. »Aber ist dieser denn nicht einer der geheiligten Brunnen, die nimmer versiegen? Weshalb hätte er sonst wohl seinen Namen?«
»Ich weiß, dass er geheiligt ist«, sagte die Dürre, »aber was tut das? Die drei Weisen sind im Paradies«.

Die drei Fremdlinge blickten einander an und fragten: »Kennst Du wirklich die Geschichte dieses alten Brunnens?«
»Ich kenne die Geschichte aller Brunnen und Quellen, aller Bäche und Flüsse«, antwortete die Dürre mit Stolz.
»Dann mache uns die Freude und erzähle sie!« baten die Fremdlinge. Und sie setzten sich im Kreise um die alte Widersacherin alles Gedeihens nieder und lauschten.

Die Dürre räusperte sich, kauerte auf der Brunnenschale nieder wie ein Märchenerzähler auf seinem hohen Holzschemel und begann:
»In Gabes, einer Stadt in Medien, die an der Grenze der Wüste liegt und eben deshalb mir oft zur lieben Freistatt wurde, lebten vor vielen Jahren drei Männer, die um ihrer Weisheit willen berühmt waren. Sie waren jedoch auch sehr arm, was dort ein seltener Umstand war, denn zu Gabes wurde alle Wissenschaft hoch in Ehren gehalten und gut belohnt. Aber bei diesen drei Männern konnte es kaum anders zugehen, denn einer von ihnen war uralt, der zweite war aussätzig und der dritte war ein unansehnlich hässlicher Mann. Den Menschen galt der erste als zu bejahrt, um sie noch lehren zu können, dem zweiten wichen sie aus, weil sie die Ansteckung fürchteten, und dem dritten wollten sie nicht zuhören, weil sie zu wissen vermeinten, dass von so einem noch niemals Weisheit gekommen sei.*

»Die drei Weisen indessen schlossen in ihrem Unglück Freundschaft. Tags bettelten sie an derselben Tempelpforte, und nachts schliefen sie auf demselben Dach. So hatten sie zum mindesten Gelegenheit, sich die Zeit dadurch zu verkürzen, daß sie gemeinsam über alles Wunderbare nachgrübelten, was sie an Dingen und Menschen beobachteten.

»Eines Nachts, als sie nebeneinander auf einem Dach schliefen, das dicht mit rotem, betäubendem Mohn bewachsen war, erwachte der Älteste, und kaum hatte er umhergeblickt, als er auch schon die beiden anderen weckte. ›Gelobt sei unsere Armut, die uns zwingt, draußen im Freien zu schlafen!‹ sagte er zu ihnen. ›Erwachet und erhebet Eure Blicke zum Himmel!‹

»Nun«, sprach die Dürre mit etwas sanfterer Stimme, »dies war eine Nacht, die keiner, der sie erschaut hat, jemals vergessen könnte. So strahlend war der Luftraum, daß der Himmel, der sonst fast stets einem Gewölbe gleicht, tief und durchsichtig schien und wie von Meereswellen erfüllt war. Das Licht wogte hin und her, und die Sterne schienen in unterschiedlicher Tiefe zu schwimmen, einzelne inmitten der Lichtwogen, andere auf deren Oberfläche.

Aber in weiter Ferne und hoch oben in den Lüften sahen die drei Männer ein schwaches Dunkel erstehen. Und dieses Dunkel durchflog den Luftraum wie ein Ball und kam immer näher, und je mehr dieser Ball sich näherte, desto stärker leuchtete er, aber er leuchtete so wie Rosen – möge Gott sie alle verdorren lassen! –, wenn sie die Knospe sprengen. Der Ball vergrößerte sich mehr und mehr, und nach und nach zersprang seine dunkle Hülle, und das Licht entströmte ihm in vier lichten Blättern, die sich zu seinen Seiten abzweigten. Als er endlich so tief herabgeschwebt war, wie der zunächst stehende Stern, machte er Halt. Da bogen sich die dunklen Enden der Hülle weg, und es entfaltete sich Blatt um Blatt eines herrlichen, rosenfarbenen Lichtes, das wie ein Stern inmitten der Sterne strahlte.

Als die armen Männer dies gewahrten, sagten sie sich in ihrer Weisheit, daß zu dieser Stunde ein mächtiger König auf Erden geboren sein müsse, ein König, dessen Macht noch größer sein würde als die des Cyrus oder Alexanders des Großen. Und sie sprachen zueinander: ›Lasset uns hingehen zu den Eltern des Neugeborenen und ihnen berichten, was wir erschaut haben! Mag sein, sie belohnen uns mit einem Beutel Gold oder einer goldenen Armspange.‹

Da nahmen sie ihre langen Wanderstäbe und begaben sich auf den Weg. Sie wanderten durch die Stadt und durchschritten das Stadttor, aber dort schwankten sie einen Augenblick, denn vor ihnen erstreckte sich die große, unfruchtbare (ach, so anmutige) Wüste, die die Menschen verabscheuen. Da sahen sie, daß der neue Stern einen schmalen Lichtstreifen über den Wüstensand warf, und mit dem Stern als Wegweiser wanderten sie getrost ihres Weges dahin.

Die ganze Nacht durch gingen sie über die weite Sandebene, und auf der Wanderung sprachen sie von dem jungen, neugeborenen König, den sie in einer goldenen Wiege, mit Edelsteinen spielend, finden würden. Sie verkürzten sich die Nachtstunden, indem sie davon redeten, wie sie vor seinen Vater, den König, und seine Mutter, die Königin, hintreten würden, um ihnen zu verkünden, daß der Himmel ihrem Sohne Stärke und Macht, Schönheit und Glück verleihen würde, und daß er mächtiger als Salomo werden sollte.
Sie prahlten, daß sie von Gott dazu berufen seien, den Stern zu erschauen. Sie sagten sich, daß die Eltern des Neugeborenen sie nicht geringer als mit zwanzig Beuteln Gold belohnen könnten. Vielleicht würden sie ihnen sogar so viel geben, daß sie nie wieder die Qual der Armut zu fühlen brauchten.

Ich lag wie eine Löwin in der Wüste auf der Lauer«, sagte die Dürre, »und wollte mich mit allen Qualen des Durstes auf die Wanderer stürzen, sie aber entkamen mir. Der Stern geleitete sie die ganze Nacht, und als sich am Morgen der Himmel erhellte und alle die anderen Sterne verblichen, blieb dieser Stern beharrlich am Himmel stehen und leuchtete über der Wüste, bis er sie zu einer Oase geführt hatte, wo sie eine Quelle und fruchtreiche Obstbäume fanden. Dort ruhten sie den Tag über, und erst zur Nacht, als sie wieder den Sternenstrahl auf dem Wüstensand glänzen sahen, gingen sie weiter.

Nach der Anschauung der Menschen«, fuhr die Dürre fort, »war diese Wanderung schön. Der Stern führte sie immer so, daß sie weder dursteten noch hungerten. Er geleitete sie an scharfen Disteln vorbei, er wich dem tiefen, losen Flugsand aus, sie entgingen durch ihn dem blendenden Sonnenschein und den glühenden Wüstenstürmen. Die drei sprachen beständig zueinander: ›Gott schützt uns und segnet unsere Wanderung. Wir sind seine Sendboten.‹

Aber allmählich gewann ich dennoch Macht über sie«, erzählte die Dürre weiter. »Die Herzen der Sternwanderer wurden zu so trockenen Wüsteneien, wie jene, die sie durchschritten, sie waren voll unfruchtbarer Hoffart und wüster Begierde.
›Wir sind die Sendboten Gottes‹, wiederholten die drei Weisen, ›der Vater des neugeborenen Königs wird uns nicht zu reich belohnen, wenn er uns eine mit Gold beladene Karawane schenkt.‹

Endlich führte der Stern sie über den vielgerühmten Jordanfluss und hierauf zu den Bergen Judäas. Und eines Nachts blieb er über der kleinen Stadt Bethlehem stehen, die auf einem Bergkegel zwischen grünen Olivenbäumen hervorschimmerte.
Die drei Weisen blickten nach Schlössern, befestigten Türmen, Mauern und all dem anderen umher, das zu einer Königsstadt gehört, aber sie vermochten nichts dergleichen zu entdecken. Und was noch schlimmer war, das Sternenlicht geleitete sie nicht einmal zur Stadt hinein, sondern machte vor einer Felsenhöhle am Wegrande Halt. Dort glitt das milde Licht durch die Öffnung hinein und zeigte den drei Wandernden ein Kindlein, das im Schoße seiner Mutter lag und in Schlaf gesungen wurde.

Aber obwohl die drei Weisen wahrnahmen, daß das Sternenlicht des Kindes Haupt wie eine Krone umringte, blieben sie vor der Höhle stehen. Sie gingen nicht hinein, um dem Kleinen Ehren und Königreiche zu prophezeien. Sie wandten sich ab, ohne ihre Gegenwart zu verraten, sie flohen vor diesem Kinde und stiegen wieder bergaufwärts.
›Sind wir zu Bettlern ausgezogen, so gering und arm wie wir selber?‹ sprachen sie. ›Hat Gott uns hierher geführt, auf daß wir seiner spotten und dem Sohn eines Schafhirten Ehren weissagen? Dieses Kind wird niemals Höheres erreichen, als hier in diesen Tälern seine Herde zu hüten!‹«

Die Dürre hielt inne und nickte bekräftigend ihren Zuhörern zu. Habe ich nicht recht? schien sie sagen zu wollen. Es gibt mancherlei, das trockener ist als Wüstensand, aber nichts ist unfruchtbarer als das Menschenherz.

»Die drei Weisen waren noch nicht weit gegangen, als es sie bedünken wollte, daß sie sich verirrt hätten und dem Sterne nicht richtig gefolgt wären«, fuhr die Dürre fort. »Und sie wandten ihre Augen zum Himmel, um den Stern und den rechten Weg wiederzufinden. Aber da war der Stern, dem sie vom Morgenlande her gefolgt waren, vom Himmel verschwunden.
Die drei Fremdlinge schraken heftig zusammen, ihr Gesicht zeigte tiefen Schmerz.

»Was nun geschah«, hub die Erzählerin wieder an, »war, nach Menschensinn beurteilt, vielleicht sehr erfreulich. Sicher ist, daß die drei Weisen, sobald sie den Stern nicht mehr erblickten, erkannten, daß sie vor Gott gesündigt hatten. Und es erging ihnen«, fuhr die Dürre erschauernd fort, »wie es der Erde im Herbst geht, wenn die starken Regengüsse beginnen. Sie bebten vor Schrecken, wie bei einem Gewitter, ihre Herzen wurden wieder weich, und in ihrem Gemüt sprosste die Demut wie grünes Gras empor.
Drei Tage und drei Nächte durchwanderten sie das Land, um jenes Kind zu finden, das sie anbeten sollten. Der Stern jedoch zeigte sich ihnen nicht, sie verirrten sich mehr und mehr und waren voll Kummer und Verzweiflung. In der dritten Nacht aber kamen sie zu dem Brunnen hier, um zu trinken. Und nun hatte Gott ihnen ihre Sünde vergeben, und als sie sich über den Wasserspiegel beugten, da erblickten sie tief unten den Widerschein des Sternes, der sie aus dem Morgenlande hergeführt hatte.

Auch am Himmel gewahrten sie ihn alsogleich, und er geleitete sie aufs Neue nach der Höhle zu Bethlehem, wo sie vor dem Kinde auf die Knie sanken und sprachen: ›Wir bringen Dir goldene Schüsseln mit Weihrauch und köstlicher Spezerei. Du wirst der mächtigste König der Erde werden, der je seit ihrer Erschaffung gelebt hat und leben wird bis zu ihrem Untergang.‹

Alsbald legte das Kindlein seine kleine Hand auf ihre gesenkten Köpfe, und als sie aufstanden, siehe, da hatte es ihnen Gaben gespendet, größer und reicher als ein König sie spenden könnte. Denn der alte Bettler war wieder jung, der Aussätzige gesund und der Hässliche* ein schöner Mann. Und man erzählt, sie seien so herrlich gewesen, daß sie von dannen zogen und jeder König in seinem Heimatlande wurde«.

Die Dürre hielt in ihrer Erzählung inne, und die drei Fremdlinge lobten sie und sprachen: »Du hast gut berichtet.«
»Aber es wundert mich«, sagte der eine, »daß die drei Weisen gar nichts für den Brunnen tun, der ihnen einst den Stern zeigte. Sollten sie eine so große Wohltat ganz vergessen haben«?
»Müsste dieser Brunnen nicht ewig sein«, sprach der zweite Fremdling, »um die Menschen daran zu gemahnen, daß das Glück, das auf den Höhen des Stolzes eingebüßt wird, sich in der Tiefe der Demut wiederfindet?«
»Sind die Abgeschiedenen schlechter als die Lebenden«? fragte der dritte. »Erstirbt die Dankbarkeit bei denen, die im Paradiese leben«? –

Aber als sie diese Worte sprachen, fuhr die Dürre mit einem Schrei empor. Sie hatte die Fremdlinge erkannt, sie begriff, wer diese Wanderer waren. Und sie entfloh wie eine Rasende, um nicht mitansehen zu müssen, wie die drei weisen Männer ihre Sklaven herbeiriefen und ihre Kamele zum Brunnen führten, die alle mit Wasserschläuchen beladen waren, und wie sie den armen versiegenden Brunnen mit Wasser füllten, das sie im Paradiese geschöpft hatten.

——————————-  
* Kursivgedrucktes von mir leicht verändert (hl)

——————————- 

Der Artikel kann hier auch gehört werden.
Sprecher: Nikolas Gerdell:


41 Kommentare zu „Die Vertrocknung des Lebens“

  1. Ich kannte diese wunderbare Erzählung nicht, vielen Dank für die Anregung!

    Meine berufliche Tätigkeit als Pädagogin bewegt sich derzeit auf verdorrendem Feld: ständige kultusministerielle Schreiben mit irrationalen Anweisungen wollen gelesen und beachtet werden. Die fortschreitende Digitalisierung schiebt sich als distanzierende Barriere in die unterrichtliche Begegnung. Pädagogen, die ihren Ängsten frönen und vom Seelenleben der Kinder immer weniger ahnen.
    Ich habe aber immer mehr den Eindruck, dass meine Kollegen kaum sehen, wie alles immer mehr vertrocknet und verdorrt.

    Unser jetziges Tun mit Idealen aus der geistigen Weit wieder verlebendigen und das pädagogische Feld gestalten und aufblühen lassen – dann müsste die vertrocknete Schullandschaft mit staatlich verordneten Lehrplänen, mit Schulpflicht, Digitalisierung (bis hin zur propagierten „Gamification des Unterrichts“) doch von selbst weichen…

      1. Vielen Dank für den Link. Ich habe viel zu lange die Augen vor der schulischen Realität verschlossen und geglaubt, ich könnte mich auf meine kleine Freiheit im Klassenzimmer zurückziehen.

        Und noch eine kleine Anmerkung zum weiteren Diskussionsverlauf in den Kommentaren: Wie kam es denn nun dazu, dass die mit dem lebensspendenden Wasser beladene Karawane im rechten Moment zur Erde kam? Eine passive Erwartungshaltung, in der man angstbeladen zum Himmel blickt und Erlösung erhofft, wird es wohl nicht erwirkt haben.

        Weiterführende Gedanken zur Verantwortung des Menschen in der Gegenwart findet man hier:
        https://heinz-grill.de/2022-gedanke-geist-vernunft-prognose/

        1. „Der größte Impuls aus der höheren Welt, das irdische Leben der Menschen zu befruchten, ist der Niederstieg Christi in einen materiellen Leib.“

          Wenn Heinz Grill, den @ Bodenständige studiert, von „Yoga“ spricht, hält er Vorträge zu einer Zeit, in der die uralt – indische Kultur entstand. Christus war zu der Zeit noch nicht zur Erde hinabgestiegen.
          In dieser uralten Zeit brauchten Menschen noch nicht zu schreiben, weil die Gedächtniskräfte viel stärker waren als sie heute sind. Von Mund zu Ohr wurde manches gegeben, was mit höheren Sternenwelten verbunden war.
          Doch etwas, was mit dem Stern namens Erde zu schaffen hat, behielt eine höhere Klasse der MANUs für sich selber. Die lehrten die Rishis, dem Volk Yogamethoden zu geben und behielten anderes für sich, bis Christus in einen materiellen Leib niederstieg, um Geheimhaltung zu beenden.
          Ob das gelingt, liegt an uns selber. Wer alle „Religionen“ zu einem einzigen Haufen Quark- um nicht MIST zu sagen- verrührt, um das den „Kindern“ als Plumpudding zu servieren, muss zuerst alle Läden schliessen, bis Hungersnot herrscht. Dann kann man den Menschen ALLES servieren, und sie „fressen“ – fressen, nicht essen – sogar gegrillte Heuschrecken als Hummer aus der Wüste.

          Wer hat noch keine Devotion – Ehrfurcht – unter Blitz & Donner durchlebt? Jünger Jesu Christi sind Donnersöhne genannt.

          1. Lieber Michael Wolff,
            mir ist nicht ganz verständlich, wie Sie die Vorträge von Heinz Grill einordnen können, ohne ihn zu kennen und ohne seinen Text anständig gelesen zu haben. Denn wenn Sie ihn gelesen hätten und anständig damit umgehen würden, wüŕden Sie eine sachliche Kritik anwenden. Wie Predigt nicht gleich Predigt ist, so ist Anthroposoph nicht gleich Anthroposoph, und ist schließlich nicht von dem Wort „Yoga“ unmittelbar darauf zu schließen, was und wie diese Kunst im konkreten Fall gemeint ist. Ich kann Sie nur einladen, Heinz Grill einmal kennenzulernen und mit ihm zusammen ein paar Asanas zu machen. Denn es ist nicht ganz unnütz, das Denkwerkzeug, das wir besitzen, nicht nur intellektuell mit einer Ansammlung von Wissen zu benutzen, sondern konkret auf die Materie, in diesem Fall auf den materilellen Köerper, anzuwenden. Sie werden schnell merken, dass diese Konkretheit zusammen mit der genialen Anleitung von Heinz Grill nichts mit Geheimhaltung zu tun hat, sondern Ihnen eine sehr anschauliche, Gesundheit förderliche und die Erkenntnis mindestens der Seelenkräfte erweiternde Ebene vermitteln kann.

            Sie können dies natürlich tun oder nicht. Aber man darf wohl durchaus verlangen, dass Sie Ihre abwertende Weisheit nicht über jemand ergießen, dessen Arbeit Sie nur aus einem Reiz-Reaktions-Schema beurteilen.
            Darüber hinaus darf ich bemerken, dass es zwischen Anthroposphen und Heinz Grill durchaus produktive Zusammenarbeit gibt, die weit über den Schubladen hinaus geht, den manche Anthrophosphen öffnen, sobald sie den Begriff „Yoga“ hören.

    1. Ich habe unlängst ein „Deutschbuch“ der 9. Klasse vom Cornelsen-Verlag in der Hand gehabt. Seitdem bin ich meinen Lehrern, bei denen ich 9.-12. Klasse Deutsch hatte – damals in der DDR, sehr dankbar!

      1. Heinz Grill spricht von Zukunftsprognosen. Rudolf Steiner wurde während des Krieges gefragt, ob es nicht ihm möglich sei, den Sieg voraus zu wissen, eine solche Zukunftsprognose zu geben.
        Er sagte, das sei möglich, aber der Preis sei eigene Passivität. Diesen Preis wollte er nicht zahlen, denn ihm ging es um Aktivität. Wie hätte er kämpfen können und wissen können, wer gewinnt?
        Das wäre „hoffnungs – und trostlos“ gewesen. Ätherhellsehen ist das geistige Erleben der Gegenwart.

  2. ZITAT @ Herbert Ludwig:
    „… das materielle Dasein für sich ist sinnlos und ihr Ende vollkommen hoffnungs- und trostlos.“

    Kein anderes VOLK auf Erden konnte dieses Phänomen derart hautnah beobachten & am eigenen Leib erleben, als die zwecks totaler Kontrolle & Beherrschung GETEILTEN Deutschen – denn die kommunistische DDR war ein „vollkommen hoffnungs- und trostloser“ Ort, wenn man, wie ich, zu Besuch aus dem christlich inspirierten Westen kam!
    Diese vollkommen hoffnungs- und trostlose Stimmung entlud sich 1989 in einer gewaltigen Explosion der Euphorie – als mit der Mauer auch die EMOTIONALE Unterdrückung der Menschen fiel – und das Leben wieder von höheren also spirituellen Kräften „inspiriert“ wurde!

    Der mit Hilfe einer künstlichen Plandemie aus dem GEHEIMEN militärischen Bio-Waffen-Labor erzwungene Globalismus, ist nun der erneute Versuch der GEHEIMEN Führer HINTER unseren machtlosen Regierungen – einen globalen Kommunismus à la Klaus Schwab vom World Economic Forum zu errichten – aber diesmal für den ganzen Planeten!
    http://www.juedisches-leben-frankfurt.de/de/home/biographien-und-begegnungen/biographien-s/familie-schwab.html

    Die Menschheit kann jetzt entscheiden, entweder für immer & ewig „vollkommen hoffnungs- und trostlos“ in dieser Welt OHNE Gott, OHNE Seele, OHNE Geist & vor allem OHNE Be-GEIST-erung dahin zu vegetieren – oder diese mächtigen SATANISTEN ein für alle Mal zu „outen“, ihre geheimen Verbrechen an’s helle Licht zu zerren, ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu dokumentieren & zu BEWEISEN – um diese armseligen Materialisten ein für alle Mal aus dem Rennen um die Macht zu nehmen, was ganz einfach durch WIDERSTAND gegen jegliche satanische Unterwanderung der göttlichen Schöpfung gelingt.

    1. @ Kalle Möllmann
      Sie schreiben von einer „gewaltigen Explosion der Euphorie“ 1989 in der DDR. Ich erlebe auch in der Bundesrepublik Deutschland eine gewaltige Explosion der Euphorie der Gespritzten. Sehen Sie da keine Parallele? Ich schon. Alles eine Frage der Politik der Könige des Geldes und der von ihnen beherrschten Politiker, der Medien, der Geheimdienste, der Gesundheitsorganisationen usw. , sonst PsyOp genannt

    2. Da Sie ja „vollkommen hoffnungs- und trostlos“ in Anführungszeichen gesetzt haben, bedeutet es für Sie das Gegenteil?
      Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen und erlebte das, was sie da schildern nicht.
      Auch gab es Spiritualität und Kirche, nur eben nicht so verlogen, wie in der BRD.
      Als die Mauer fiel, gab es neben Ihrer zitierten Euphorie eben auch ganz viel Angst und Sorge. Das wird nur leider vergessen und gar wenig erwähnt, wenn man die Bilder des Mauerfalls sieht, die ohne weiteres sehr imposant sind. Aber sie zeigen nur einen Ausschnitt des ostdeutschen Volkes. Wir waren weder hoffnungslos, noch trostlos, noch gottlos und sind heute auch nicht voll Hoffnung, Trost und Gott, weil man uns „befreit“ hat.

      Ansonsten stimme ich Ihrem Aufruf zum Boykottieren der Globalisierung zu.

      1. ZITAT @ adele2610:
        „Als die Mauer fiel, gab es neben Ihrer zitierten Euphorie eben auch ganz viel Angst und Sorge.“

        Da ich davon leider noch nichts gehört habe – obwohl mein bester Freund ein „Ossi“ ist – bitte ich bei passender Gelegenheit um Ihren Bericht.

    3. @Herr Möllmann,
      „Der mit Hilfe einer künstlichen Plandemie aus dem GEHEIMEN militärischen Bio-Waffen-Labor erzwungene Globalismus…“

      können wir uns nicht wenigstens während der Weihnachtsfeiertage von ihrer Biowaffe verabschieden? Kein Militär dieser Welt hat es bisher geschafft, ein synthetisches Virus herzustellen. Dass Trump diese Mär in die Welt setzte, hat ausschließlich politische Gründe. Es ist eine logische Folge seiner aufgebauten Feindschaft gegenüber China, so dass er sich nun geradezu militant für das Impfen stark macht und Ungeimpfte trotz höchster Gefahren verunglimpft (Operation Warp Speed). Wenngleich er auch die Freiwilligkeit als Unterscheidungsmerkmal (noch) beibehält. Trump wurde zur Wahl ähnlich gestützt wie seinerzeit Ronald Reagan. Hier sind es die Heritage Foundtion, ein konservativer ThinTank und neben anderen, die Mercer Family Foundation.
      Das sind Milliardäre und Millionäre, die beim Verteilen des Fells nicht vergessen werden wollen, weil sie vorwiegend regional aufgestellt sind. Um Menschen geht es im Artikel, in Trumps als Reality Show geht es vor allem um die Befriedigung seiner Klientel. Und das sind nicht die Menschen zu denen er in Stadien spricht. Insofern ist er nichts anderes als die geplante Antithese.

      https://odysee.com/@DeansDanes:1/Es-kein-Virus-zusammenschnitt_ohne_Musik:6?r=9M7VCQaKivJePfxUymHsWcjdq7DMDLsK
      Das Video ist eine Zusammenstellung, die auch Ihnen mittlerweile deutlich machen sollte, dass die verwendeten und in den Test eingepflegten Sequenzen seit Anbeginn menschlicher Existenz existieren und nicht ansteckend sein können. Wie wären sonst die vielen Zusammenkünfte der Protestierenden in den Städten ohne jegliche Ansteckungen zu erklären? Wo bleibt Ihre Logik, dass das Militär als Biowaffe ganz andere und erfolgreichere Methoden anwenden könnte. Dieser Test und die noch folgenden zeigen keine Krankheit, sondern nur eine Korrelation zu bestimmten Erscheinungen wie Schnupfen, Husten usw. an, wie wir sie auch von Influenza, Adeno, Rhino usw usw. kennen, freilich mit unterschiedlichem bekannten Jahresverlauf. Die Initiatoren konnten sich also für diese medial hoch gekochte Korrelation jedes Jahr und jede Jahreszeit aussuchen, um ihren Great Reset zu forcieren. Denn streng genommen begann die heiße Phase bereits mit dem Inside-Job 9/11.
      Das „Virus“ ist eine mediale Erfindung durch die Geldmafia, während die „Impfung“ nichts anderes als ein medizinischer Großversuch des Pharma-Kartells ist, eine neue Plattform in das Medizin-Business einzufügen. Dabei ließen sie zu, dass Teile der Chargen inhaltlich frisiert wurden/ werden. Spätestens Ende März ist Corona Geschichte. Sie müssen sich dann was anderes einfallen lassen, weil auch die Idioten bemerken würden, dass erstmals in der Geschichte von Corona eine Mutation im Sommer auftaucht, wo doch schon Influenza macht, was es will.

      Da an solchen globalen Aktionen immer verschiedene Interessengruppen beteiligt sind, müssen diese auch ausreichend berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang ist die Impfung zur Biowaffe geworden, weil die Eugeniker und Menschenfeinde in den Hinterzimmern ebenso Berücksichtigung finden müssen, wie die Geldhaie, die eine Deflation verhindern wollten und das mit den Staats-Billionen auch schafften, und die Geo-Haie (Americas next Century) ihre Führungsrolle im Rahmen eines Geld-Resets behalten wollen. Und Trump steht für diesen erhaltenden Teil der USA und damit für seine Klientel.
      Und da ist die Tech-Industrie, deren längerfristiges Überleben von der Globalisierung abhängt. Vielleicht wird ihnen dann klar, warum er zu Beginn seiner Amtszeit R.F.K. Junior in die Wüste schickte. Weil er die Menschen als TV-Clown bei der Stange halten soll. Nein, er ist nicht der „Sendbote Gottes“, um einmal zum Artikel zurückzukehren.

      1. @hubi Stendahl, @ Kalle Möllmann
        Der letzte Satz ist – bei aller wichtigen, aber auch von mir oft behandelteten Aktualität des Virus-Phantoms – der wichtigste.
        Bitte bleibt mal beim weihnachtlichen Thema, wenigstens 2 Tage, Herr Möllmann, nicht immer nur einen Satz aus dem Artikel zitieren, um ihn nur zum Aufhänger für etwas ganz anderes zu benutzen.

      2. @ hubi Stendahl
        Genial auf den Punkt gebracht und wunderbar erklärt.
        Sie stecken ALLE unter einer Decke und spielen einfach nur das „Good Cop/Bad Cop Spiel.
        Dualität eben…… und wunderbare Projektionsflächen geben sie obendrein auch noch ab 🙂

    4. Es gibt aber auch Leute, die sagen, sie hätten sich in der ehem. D“D“R freier und unbeschwerter und sorgenfreier gefühlt als in der BRD.
      Auch Frauen soll man leichter nähergekommen sein.
      Nur diesen linken Politquatsch habe man mitmachen müssen – da verstand das Regime keinen Spaß.

      1. @ Martin 1

        Wie kann ein Frosch das Wasser in einem Teich beurteilen, den er nie gesehen hat? Mit DDR und BRD ist eine echte Spaltung im eigenen Volk entstanden. Unüberbrückbar. Ein Erwachsener ist konditioniert. Änderung oder Aufstockung nur in äußerster Ausnahme.

      2. ZITAT @ Martin1:
        „Es gibt aber auch Leute, die sagen, sie hätten sich in der ehem. D“D“R freier und unbeschwerter und sorgenfreier gefühlt als in der BRD.“

        WARUM bitte, habe ich davon in über 30 Jahren nichts gehöhrt?
        Zumindest bis zum 11. September 2001 gab es ja die Möglichkeiten FREI zu kommunizieren?

      3. @ Martin1- Meine Frage dazu wäre: Wie oft waren „wir“ denn seit Ende 1989 in der ehemaligen D“D“R? Wen kennen „wir“ denn da persönlich? Welch Ecke haben „wir“ denn in 8 Tagen Urlaub mal besonders auf die Hörner – samt Frauen – genommen?
        Mein kleines mitteldeutsches Thüringen wird „fremd-regiert! Ich wüßte momentan auf Anhieb keinen Minister, der aus Thüringen stammt. Darüber bin ich extrem begeistert!
        Und das Regime heute kennt auch keinen Spaß, wenn es denn heißt: Es wird keine Impfpflicht geben, aber Impfen (+Boostern) wird sein müssen. Großer Trost ist für mich, die untere Stufe des „biblischen Alters“ erreicht zu haben, die da heißt: 70 Jahre wärt das Leben …

    5. @Möllmann – ich konnte gut 30 Jahre „christlich inspirierten Westen“ bei meinen Freunden bzw. der Familie beobachten: Vertrocknung wie die wenigen Prozente christlich inspirierter Osten (gab es auch).
      Meine Feststellung Mitte Dezember 1989 an der französischen Grenze in Rheinland-Pfalz war: Auch im Westen wird – trotz Kapitalismus oder sozialer Marktwirtschaft – mit Wasser gekocht.
      Heute frage ich mich, wer nach 1989 gründlicher geschlafen oder verschlafen hat, der Osten oder der Westen. Oder beide zusammen – selbst verliebt.

    1. Liebe Marikka, schön hier auf Dich zu treffen. Sorry, Hr. Ludwig, dieser Gruß musste sein.

  3. Wer Existenz, Selbst-Organisation, Leben, Bewusstsein, Liebe auf Materie und mechanischen Utilitarimus nach Darwin und Co reduziert, muss sich fragen, was denn dann überhaupt noch bleibt, was ein Leben lebenswert und lebenswürdig macht. Und die einzige Antwort in diesem Rahmen ist Hedonismus, Satanismus (es gäbe nichts Höheres als das eigene Wünschen, Wollen und Begehren. Jede Rede von Religion, Spiritualität, Tugend, Moral, Anstand, Würde und Ehre wäre nur dem Versuch der Schwächung geschuldet. Es gäbe nichts über dem eigenen Ich.), Egomanie.

    Wer glaubt, das, was grobschlächtig-materialistische Wissenschaften nicht nachweisen können, würde folglich auch nicht existieren, ist ein armer Tropf. Und genau dazu sollen wir alle gemacht werden durch die Anbetung und Vergötterung der Wissenschaften.
    Wissenschaften (und Technik) geben das neue Heilsversprechen. Wie früher die Religionen verspricht Wissenschaft heute die Erlösung aus Leid und Elend. Den Sieg über den Tod. Das nahe (Technik-)Paradies. Die Erkenntnis angeblich unhinterfragbar frag- und zweifellos wahrer Wahrheit.

    Kurz: die maximale Hybris, die Selbstvergötterung im fehlbarem und verleitbarem menschlichen Tun. Der ultimative Hochmut vor dem absoluten Fall.

    1. ZITAT @ Albrecht Storz:
      „Wer glaubt, das, was grobschlächtig-materialistische Wissenschaften nicht nachweisen können, würde folglich auch nicht existieren, ist ein armer Tropf.“
      BINGO!

  4. Dank an Herrn Ludwig für diese Geschichte, die wie eine Musik ankommt. Selma Lagerlöf: „Die Dürre liess sich auf der Brunnenschale nieder, die aus einem einzigen grossen ausgehöhlten Stein besteht, und blickte hinab in den Brunnen.“

    Wer in einen Brunnen blickt, schaut das Spiegelbild des Himmels. „Till your well runs dry“ ist Titel eines Songs von Peter Tosh, und dieser geniale Musiker wurde leider von üblen Verbrechern erschossen.
    Leute, die nur an ein Leben in der materiellen Welt glauben, glauben nur an Gold, Geld usw. und haben heillose Angst vor Krankheit, vor Verlust des Arbeitsplatzes usw. und merken nicht, wie solche Angst sie fernsteuerbar macht.
    Ein trockener Brunnen kann nichts mehr spiegeln. Da muss der Himmel erst Regen spendieren, um Brunnen zu füllen.
    Wer dankt den Himmeln?

    1. FRAGE @ Michael Wolff:
      „Wer dankt den Himmeln?“

      Wenn unser WIDERSTAND „Die Vertrocknung des Lebens“ erfolgreich beenden soll – dann wäre meine Empfehlung, die einer Rückbesinnung auf ALLE, in der Geschichte der Menschheit jemals angewendeten Methoden der fruchtbaren Verbindungen mit „den Himmeln“ zu erinnern, denn auch eine Sintflut wie in Ahrweiler schützt ja nicht vor Vertrocknung . . .

  5. Ich bin gerade dem Link von Herrn Ludwig im Kommentarbereich gefolgt. Heute geht es nicht einmal um die Nutzbarkeit der beschulten Staatsbürger, sie werden heute bewußt verdummt, damit sie widerspruchslos die kranke neomarxistische Ideologie und die gefälschte Geschichte schlucken. Heute las ich von dem Buchautor Hans Ulrich Grimm, daß die Menschen durch industriell hergestellte Nahrungsmittel verblöden. Dazu kommt die anspruchslose Glotze und die Hilfstechnik, die unsere natürlichen Instinkte ersticken. Das Navi unseren Orientierungssinn, Alexa unser Gedächtnis. Da das „Programm“ weltweit läuft, ist es die kleine Cique im Hintergrund, die die letzten 100 Jahre die Menschen in Kriege trieb. Der ganze faule Handyzauber schädigt uns nicht nur gesundheitlich, er verblödet auch.

    Ein Bekannter erzählte sein Erlebnis am Weihnachtsabend: Alle glotzten auf ihre Scheibe, eine Unterhaltung fand nicht statt, die Restkultur, ein Gedicht zum Geschenk aufzusagen, wurde durch Vorlesen ersetzt, aber das Essen hat noch geschmeckt. Wie lange noch? Deutsche im Jahr 2021. Übrigens, liebe Bodenständige, ich habe den Schulbtrieb 13 Jahre vor der offiziellen Pension verlassen und sehe am Schulmaterial meiner Privatschüler, wie sich die Neomarxisten im Schulbetrieb breitmachen. Diktattexte sind nicht mehr zu gebrauchen, und nicht nur die, alles stinkt nach der allbekannten überdrüssigen und überflüssigen globalen Agenda.
    Texte wie Ihrer, Herr Ludwig, wäre den Schülern viel zu lang, die werden auf Sprechblasen und Comichefte getrimmt.

    1. ZITAT @ KW:
      „Da das „Programm“ weltweit läuft, ist es die kleine Cique im Hintergrund, die die letzten 100 Jahre die Menschen in Kriege trieb.“

      HIER ein Schmankerl von einem der führenden „Austrockner“ & Kriegstreiber – der sich als „Heiliger über den Himmeln“ verkleidet hat – raten Sie mal, WER das sein könnte:
      ZITAT @ ?:
      „Es gibt alle möglichen Wege, auf denen große wissenschaftliche Ideen veröffentlicht und getestet werden können. Für große politische Ideen sind die Wege nicht so klar. Denkfabriken und Akademiker können die richtige Richtung weisen, aber letzten Endes – zumindest in einer Demokratie – scheint es mir, dass man die richtigen Führungspersönlichkeiten auswählen und ihnen den Raum geben muss, um neue Ideen auszuprobieren.“(Ende Zitat)

      WER hier ÜBER ALLEM schwebt, und „…in einer Demokratie … die richtigen Führungspersönlichkeiten auswählen muss…“ ist kein Geringerer als unser ANTI-demokratischer Impf-Papst & oberster Impf-Profiteur KILL BILL Gates in seiner Weihnachsansprache genannt „Gates Notes“
      https://www.gatesnotes.com/About-Bill-Gates/Year-in-Review-2021

      Erst wenn wir uns als gesamte Menschheit – dieser gut organisierten ANTI-DEMOKRATISCHEN „VERTROCKNUNG des GEISTES“ von oben stellen, statt sie auszublenden – werden wir wieder gut gefüllte & gesunde Brunnen haben, die das Leben wieder lebenswert für ALLE machen!

          1. Vielen Dank für den Link. Ich meine, den kann man den Gespritzten gar nicht zeigen, weil die sich sonst noch elender fühlen müssen. Auch die Kommentare sind super.

    2. @ KW – ich wiederhole mich: Siehe Deutschbuch 9. Klasse von Cornelsen – nicht zu gebrauchen, Schrott! Aber dafür Bäume fällen.

  6. Die Tage werden wieder länger, die Nächte kürzer. Die „geistige Umnachtung“ allerdings – und das ist fatal -, die einen Großteil der Bevölkerung befallen hat, sie hat merklich zugenommen. – „Oh Herr – vergib` ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ –
    Wenn auch um diese (Weihnachts)Zeit nicht so recht passend, so beschreiben die Worte m.E. zutreffend das allgemeine gesellschaftliche Geschehen. Die „Funktionseliten“, angeführt durch Spitzenfunktionäre von Berufsverbänden, Gewerkschaften, Kirchen und (!) Kammern, die nicht müde werden, auf die von einer „neuen Virus-Variante“ ausgehenden Gefahren hinzuweisen und die Segnungen einer höchst fragwürdigen Injektion zum Schutze vor schwerwiegenden Folgen bei einer „Omikron-Infektion“ anpreisen, sie werden eines Tages die Folgen ihres anrüchigen Tuns und Unterlassens zu spüren bekommen. Denn sie wissen , im Gegensatz zu einer desinformierten und/oder verängstigten Bevölkerung, was sie tun.

  7. ZITAT @ Selma Lagerlöf:
    „. . . sie (die Dürre) entfloh wie eine Rasende, um nicht mitansehen zu müssen, wie die drei weisen Männer ihre Sklaven herbeiriefen und ihre Kamele zum Brunnen führten, die alle mit Wasserschläuchen beladen waren, und wie sie den armen versiegenden Brunnen mit Wasser füllten, das sie im Paradiese geschöpft hatten.“

    Eine wunderbare Legende, die aufzeigt, wie unendlich wichtig die Aufmerksamkeit & die Achtung auf die ECHTEN himmlischen Zeichen ist – die wir in der heutigen Zeit der digitalen ABLENKUNG immer häufiger übersehen & im Tsunami von FALSCHEN, weil künstlichen FAKE-Zeichen weder als himmlische Zeichen erkennen, noch als GEISTIGE FÜHRUNG für unser Leben anerkennen – was uns als gesamte Mernschheit zunehmend in die Irre, besser in die GEISTGE Vertrocknung verführen könnte, wenn wir nicht JETZT aufstehen & in den WIDERSRAND zu den FALSCHEN, weil künstlichen Zeichen gehen …!

    1. Selma Lagerlöf:“…, und wie sie den armen versiegenden Brunnen mit Wasser füllten, das sie im Paradiese geschöpft hatten.“

      Es gibt ja etwas – und @ Kalle Möllmann kennt es – besonderes in der englischen Sprache, wodurch sie von der deutschen Sprache unterschieden ist. In unserer Sprache müssen wir den Plural anwenden, und „die Himmel“ sagen,
      während man es englisch ausdrückt durch zwei Begriffe „sky“ und „heaven“.
      Das Paradies ist der geistige Himmel, und was die Engländer und Amerikaner als „heaven“ benennen, scheint mehr die Qualität des Paradieses zu bezeichnen, das durch unsere zwei sinnlichen Augen „nicht da“ ist, das nur durch das geistige Auge erlebbar ist als höhere Welten.
      Was wir hier leisten, ist Widerstand gegen den geistesblinden Materialismus.
      In einem Brunnen kann sich nur der „sky“ spiegeln.
      Die englische Königsfamilie hat sich lange Zeit von Rom emanzipieren können. Nun hat auch in England der unselige Materialismus um sich gegriffen, der „heaven“ abschaffen will gegen „sky“in aller Welt.
      Jeder Mensch in der Welt kann dagegen auf individuelle Art mit Liebe zur Wahrheit Widerstand leisten.

  8. »um die Menschen daran zu gemahnen, daß das Glück, das auf den Höhen des Stolzes eingebüßt wird, sich in der Tiefe der Demut wiederfindet?«

    Hochmut kommt immer vor dem Fall. Die korrupten, gierigen und völlig skrupellosen Profiteure der Plandemie werden immer mehr entlarvt:
    Lee Merritt – Militärärztin – enthüllt, dass mehr Soldaten an dem Impfstoff gestorben sind als an COVID:
    „Wir befinden uns im Krieg und müssen herausfinden, wer der Feind ist.“
    Quelle: https://rumble.com/vkoyqr-summit-sessions-the-science-lee-merritt-md-what-is-vaers-and-what-does-it-s.html

  9. «Sie sagten sich [die drei Weisen], daß die Eltern des Neugeborenen sie nicht geringer als mit zwanzig Beuteln Gold belohnen könnten. Vielleicht würden sie ihnen sogar so viel geben, daß sie nie wieder die Qual der Armut zu fühlen brauchten.»

    Erstens, waren sie nicht die Eltern. Maria war – nach Bibel – die Mutter des Jesus-Kindes, wer der leibliche Vater war, weiss kein Mensch. Die Mär von der unbefleckten Empfängnis ist eine Phantasie, die gegen alle Realität spricht. Die Juden bezeichneten Maria als eine Hure, weil sie ausserehelich schwanger wurde.

    Die eigentliche Heldenfigur in dieser monströsen Geschichte ist der Joseph. Er stand – vermutlich aus Zuneigung heraus – zu seiner Maria und nahm sie trotz dem vater-fremden Kind – möglicherweise wusste er gar nichts von einem sogenannten Kuckucksei. Dieserart war Joseph dem Gespött der strengen patriarchalen Sichtweisen dieser Zeit und Gesellschaftsnormen permanent ausgesetzt. (Das wäre übrigens zu einem guten Teil noch heute so, selbst in unseren Regionen).
    Er entschied sich trotzdem für seine Maria und – so wie es in anderen gut recherchierten Artikeln analysiert wurde – hatte noch weitere Kinder mit Maria, will auch heissen, Jesus hatte Geschwister.

    Die sogenannte Weihnachtsgeschichte ist – so kann man es sehen – eine Geschichte der tiefen Liebe, die ungeachtet jeglicher Gesellschaftsnormen unbeirrt ihren Lebensweg geht. Und Joseph, der einfache Handwerker – er war Schreiner – spielt in dieser Geschichte die eigentliche Hauptfigur, der alle Bewunderung gelten sollte.
    Entgegen dem Bild des Machos oder des schlagenden herrischen Mannes, dem vor lauter Machtanspruch in seinen vier Wänden die Sorge und Verantwortung für seine Lieben abhandenkommt, entgegen all dieser negativen Männerbilder, war er der liebende Mann, der für seine Familie sorgte – trotz aller persönlichen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten, denen er – nicht aus Eigenverschuldung – ausgesetzt war. Genau aber seine Figur wurde durch all die Jahrhunderte hindurch so schwach gezeichnet, als wäre er der dumme, sich nicht durchsetzende Mann, der schwache Softie, der lediglich als helfender Kumpel der Maria zur Seite steht. Da stellt sich schon Frage, wo nur bleibt das Bewusstsein der Menschen???

    1. Das sind furchtbar oberflächliche Urteile, Elisa. Die „Mär“ von der „unbeflekten Empfängnis“ kann sich natürlich nicht auf die geschlechtliche Vereinigung beziehen. Natürlich war Joseph der Vater, sonst hätten ja die ganzen Geschlechtsregister von Joseph aufwärts in den beiden Evangelien keinen Sinn. Die Vereinigung fand hier ungewöhnlicherweise nur im Schlafe, in völligem Unbwusstsein, also ohne geschlechtliche Begierden statt. Dies ist mit unbeflekter Empfängnis gemeint. Daher wusste Josef auch gar nichts davon. Was Sie unter Bezug auf die alles völlig verkennenden Juden schreiben, ist reine Phantasie.

  10. «Wir sind die Sendboten Gottes‹, wiederholten die drei Weisen, ›der Vater des neugeborenen Königs wird uns nicht zu reich belohnen, wenn er uns eine mit Gold beladene Karawane schenkt.»

    Zweitens: Man muss sich ja schon wundern ob solcher Ansprüche. Donnerwetter! Materialistischer geht es wohl nicht mehr! Vom durstenden vor dem Untergang stehenden Wüstenreiter zum reichen Wüstenherrscher. Das ist die jahrhunderte-alte Nah-Ost-Tellerwäscher-Geschichte, von der unterdessen alle wissen, dass sie nur selten die Realität gesehen hat. Dazu gibt es nur wenige Erfolgreiche, dafür umso mehr Gescheiterte oder Mord und Totschlag. Schon mal was von Gier gehört? Sie ist heute in aller Munde, weil kleine gierige Mafia-Gruppen, verbunden rund um den Globus, die Menschheit unentwegt ausnehmen, zur eigenen Bereicherung sich erfolgreiche Ideen mit Selbstverständnis und Gewalt unter den Nagel reissen.

    Ich habe genug von solchen Märchengeschichten, auch wenn sie noch so schön sprachlich ausgemalt werden. Sie dienen zur Verblendung der realen Verhältnisse und kaschieren die wahren Übeltäter.

    1. Sehen Sie denn nicht, dass ein gewisser Entwicklungsprozess geschildert wird, den die drei Weisen durchmachen? Natürlich sind auch sie in ihrer Armut Anfechtungen ausgesetzt, sich den neugeborenen König als mächtigen weltlichen König und die Belohnung in äußerem Golde vorzustellen. „… sie waren voll unfruchtbarer Hoffart und wüster Begierde“, sagt die Dürre von ihnen.
      Doch „sobald sie den Stern nicht mehr erblickten, erkannten (sie), daß sie vor Gott gesündigt hatten. Und es erging ihnen«, fuhr die Dürre erschauernd fort, »wie es der Erde im Herbst geht, wenn die starken Regengüsse beginnen. Sie bebten vor Schrecken, wie bei einem Gewitter, ihre Herzen wurden wieder weich, und in ihrem Gemüt sprosste die Demut wie grünes Gras empor.“
      Und was passierte daraufhin, als sie das Kind doch wieder gefunden hatten?

      „Alsbald legte das Kindlein seine kleine Hand auf ihre gesenkten Köpfe, und als sie aufstanden, siehe, da hatte es ihnen Gaben gespendet, größer und reicher als ein König sie spenden könnte. Denn der alte Bettler war wieder jung, der Aussätzige gesund und der Hässliche ein schöner Mann. Und man erzählt, sie seien so herrlich gewesen, daß sie von dannen zogen und jeder König in seinem Heimatlande wurde«.

      Das heimtückichste Hindernis des Verstehens ist das vorschnelle Urteil, das während des Lesens auftaucht.

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: