Kapital-Macht und Lohnsklaverei – Das Versagen des Rechts

Die Stellung der Abhängig-Beschäftigten, die ihre Arbeitskraft auf dem „Arbeitsmarkt“ gegen einen oft zum Leben nicht oder kaum ausreichenden Lohn verkaufen müssen, ist nach wie vor das ungelöste Urproblem des sozialen Lebens. Es ist von den Herrschenden und ihrer willfährigen Bewusstseinsindustrie weitgehend in den Hintergrund gedrängt. Auch die Gewerkschaften thematisieren es nicht mehr. Sie sind offensichtlich angepasster Bestandteil des herrschenden Systems geworden. Weiterlesen „Kapital-Macht und Lohnsklaverei – Das Versagen des Rechts“

Erkenntnis der Erkenntnis – Voraussetzung einer Erneuerung von Kultur und Gesellschaft

Die meisten von uns wissen sicher nicht, wie unser Erkennen genau zustande kommt. Wir benutzen einfach naiv diese bedeutendste Fähigkeit des Menschen, wenden sie unentwegt an, ohne weiter über sie nachzudenken. Doch zuweilen leiden wir an ihrer Begrenztheit und sehnen uns nach Lösungen der gegenwärtigen sozialen Probleme und Katastrophen. Aber Probleme lassen sich, wie auch Einstein bemerkte, nicht mit demselben Denken lösen, das sie hervorgebracht hat. Weiterlesen „Erkenntnis der Erkenntnis – Voraussetzung einer Erneuerung von Kultur und Gesellschaft“

Das eigentliche Europa – Eine Besinnung in den Zeiten der Entmündigung

Es soll hier nicht um die EU gehen, dieses Bürokratiemonster auf europäischem Boden, das von seinen Agenten und medialen Lautsprechern ständig mit Europa identifiziert wird. Offenbar um mit dem Glanz dieses Namens die Illusion zu erzeugen, als münde die historische Entwicklung Europas folgerichtig in dieses Machtgefängnis ein und finde hier ihre Erfüllung. Enzensberger spottete darüber mit der Bemerkung: „Zwar liegt Brüssel in Europa, aber Europa liegt nicht in Brüssel.“ Weiterlesen „Das eigentliche Europa – Eine Besinnung in den Zeiten der Entmündigung“

Die Überwucherung von Politik und Kultur durch die Ökonomie

Vor kurzem erschien ein Artikel des großen brasilianischen Vertreters der Befreiungstheologie Leonardo Boff  mit dem Titel „Von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft“, in dem er der heutigen Gesellschaft schonungslos einen Spiegel vorhält. Er beschreibt, wie sich mit der industriellen Revolution die Ökonomie immer mehr von der Kontrolle der Politik gelöst und die Ethik, worunter er auch das spirituell-kulturelle Leben versteht, unter sich begraben habe. Weiterlesen „Die Überwucherung von Politik und Kultur durch die Ökonomie“

Das Jean Monnet-Hochschulprogramm der EU – oder Wissenschaft als Magd der Herrschenden

Die Wissenschaft ist allein der Wahrheit verpflichtet. Sie hat zu erforschen, was ist, wie die Dinge und ihre Zusammenhänge in Wirklichkeit sind. Das ist nicht leicht, denn dabei hat der Wissenschaftler darauf zu achten, dass  ihn weder aus dem eigenen Innern, noch von außen Sympathie und Antipathie oder irgendwelche Nützlichkeits-Interessen  beeinflussen und so den rein auf die Sache gerichteten Blick trüben. Weiterlesen „Das Jean Monnet-Hochschulprogramm der EU – oder Wissenschaft als Magd der Herrschenden“

Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert

Die gesamte Entwicklung der „europäischen Integration“ ist geprägt von dem Spannungsverhältnis zwischen den bewahrenden Interessen der Nationalstaaten und der von den Eurokraten stetig angefachten Dynamik, immer mehr Kompetenzen in Brüssel zu zentrieren, bis der geplante Bundesstaat erreicht ist. Davon macht auch die Bildungspolitik keine Ausnahme. Obwohl die Kompetenzen für das Bildungswesen rechtlich in den Mitgliedstaaten verankert sind, richteten sich schon zu Zeiten der rein ökonomischen EG die Brüsseler Bestrebungen darauf, Einfluss auf die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten zu nehmen und ihre „europakonforme“ Angleichung zu fördern. Weiterlesen „Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert“

Der marktradikale Griff der EU nach der schulischen Bildung

Die EU ist nicht für die inhaltliche und strukturelle Gestaltung des Schulwesens in den EU-Staaten zuständig. Diese liegt ausschließlich in der Kompetenz der Mitgliedstaaten selbst. Das ist im Lissabon-Vertrag von 2007 festgehalten und auch vom Bundesverfassungsgericht in seinem „Lissabon-Urteil“ von 2009 ausdrücklich als eine nicht übertragbare Kernkompetenz nationaler Souveränität hervorgehoben worden. Weiterlesen „Der marktradikale Griff der EU nach der schulischen Bildung“