Putin vs. Polen: Streit um die Geschichte

Über die Unfähigkeit, überkommene Geschichtsdeutungen/Narrative zu hinterfragen

Geschichtliche Vorgänge ohne Sympathie oder Antipathie objektiv zu erfassen und zu schildern ist nicht leicht, insbesondere dann, wenn die Ereignisse noch nicht lange zurückliegen und das eigene Land in ungünstiger Weise darin verwickelt ist. Patriotische Gefühle drängen dann dazu, die eigene Rolle günstiger darzustellen, als es der Wirklichkeit entspricht. Vor kurzem zeigte sich, nicht zum ersten Mal, dass die Politiker Polens besonders leicht dieser Gefahr erliegen und auch vor Geschichtsfälschungen nicht zurückschrecken. Wolfgang Effenberger stellt dazu einiges klar. (hl)

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Die Zerstörung Deutschlands – Wie es den führenden Briten gelang, die Deutschen für sie kämpfen zu lassen

Ein Gastbeitrag von Angelika Eberl

„Menschlichkeit, Friede und Freiheit ist immer ihr Vorwand…
In Wahrheit aber schrieben die Times und die Königin im
Interesse von England, das mit dem unsern nichts gemein hat.
Das Interesse Englands ist, daß das Deutsche Reich mit
Russland schlecht steht, unser Interesse, daß wir mit ihm
so gut stehen, als es der Sachlage nach möglich ist.“
                                         Otto von Bismarck, 7. April 1888 1

Das deutsche Volk ist umgeben von zahlreichen Nachbarvölkern. Ein deutscher Staat in der Mitte Europas hat somit das fundamentale Interesse, mit seinen Nachbarstaaten ein gutes Verhältnis zu pflegen, bis hin zu freundschaftlichen Bündnis-Beziehungen – auch und vor allem mit dem größten Nachbarn Russland. Doch vor einem solchen freundschaftlichen Bündnis zwischen Deutschland und Russland hatte bereit 1904 der britische Geograph und Geostratege Sir Halford Mackinder die Eliten Englands gewarnt. Weiterlesen „Die Zerstörung Deutschlands – Wie es den führenden Briten gelang, die Deutschen für sie kämpfen zu lassen“

Das Rätsel der zwei verschiedenen Geburtsgeschichten Jesu*

Das Fest der Geburt Jesu ist fester Bestandteil des Jahreslaufs im öffentlichen Leben, aber es ist vielfach zu einer kitschigen Geschenk- und Konsumorgie veräußerlicht. Immer weniger Menschen können seinen eigentlichen spirituellen Sinn noch erfassen und halten nur aus Tradition in Form eines großen Familientreffens daran fest. Dabei birgt Weihnachten noch tiefe Menschheits-Geheimnisse, die dem allgemeinen Bewusstsein verloren gegangen sind. Nur durch eine vertiefte Erkenntnis wird es möglich sein, die große Bedeutung des Weihnachtsfestes für das menschliche Gemüt zurückzugewinnen.

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Die Heilige Nacht

Die Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag unterscheidet sich von allen Nächten des Jahres. Es wohnt ihr objektiv ein besonderer Zauber inne – nicht weil die Menschen ihr erwartungsvoll entgegenleben, sondern sie leben ihr entgegen, weil sie diesen Zauber hat. Man macht sich das nur nicht ganz klar. Zwar ist Weihnachten zumeist zu einem Familienfest reduziert. Aber die Einsamkeit in dieser Nacht macht eben auch krassen Materialisten und Ungläubigen zu schaffen. Denn was sich in ihr abspielt, lässt sich nur voll in der Gemeinschaft mit anderen Menschen erleben – oder auch zudecken. Weiterlesen „Die Heilige Nacht“

Das Kollektiv jagt die Individualität – oder Christenverfolgung weltweit

Weit über 200 Millionen Christen sind gegenwärtig weltweit Verfolgungen ausgesetzt, wie das christliche Hilfswerk Open Doors ermittelt hat, das sich in über 60 Ländern der Welt für Christen einsetzt. Es sei „die größte Christenverfolgung aller Zeiten“. Christen werden wegen ihres Glaubens diskriminiert, ausgegrenzt, inhaftiert, gefoltert und getötet. Auffallend ist, dass die Verfolger Kulturen und Religionen angehören, in denen noch das Kollektiv der Blutsverwandtschaft das Leben des Einzelnen bestimmt. Es ist im Grunde ein Kampf gegen die freie Individualität, die freiheitliche Entwicklung der Menschheit. Weiterlesen „Das Kollektiv jagt die Individualität – oder Christenverfolgung weltweit“

Der verdrängte Tod

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran,
wie es mit seinen Toten umgeht.“
                                   Perikles, 493-429 v. Chr.

Ob sich die Existenz des Menschen nach dem Tode fortsetzt, ist die zentrale Frage jedes denkenden Menschen. Doch wie viel denkende Menschen gibt es noch, die diese entscheidende Lebensfrage nicht verdrängen? – Wie leer oder erfüllt sind die Toten-Gedenktage im November, wenn nach einer Statistik von 2017 in Deutschland nur noch 35 % an ein Weiterleben nach dem Tode glauben? 37 % glauben nicht daran, und 26 % sind unentschieden.1 Sind unsere Verstorbenen geistig lebendig; stehen sie mit uns in Verbindung und bilden mit uns eine höhere Gemeinschaft, die aber wegen unsrer materialistischen Beschränktheit nicht fruchtbar werden kann? Weiterlesen „Der verdrängte Tod“

Das Lügengespinst über die europäische Einigung und die „hehren“ Motive der „Gründerväter“

Die offizielle Version der Entstehungsgeschichte der europäischen Einigung, die bis zur heutigen Europäischen Union geführt hat, malt ein ideales Bild der „großen Gründungsväter“ und ihrer „edlen“ Motive und Ziele zu einer demokratischen Gemeinschaft, in der nach zwei fürchterlichen Weltkriegen die kriegstreibenden Nationalismen überwunden und Frieden, Freiheit und Wohlstand garantiert werde. – Doch das ist ein sorgfältig gepflegter Mythos, ein Lügengespinst, wie jetzt der Franzose Philippe de Villiers nach gründlichen historischen Forschungen in seinem neuen Buch aufdeckt.1
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