Der verdrängte Tod

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran,
wie es mit seinen Toten umgeht.“
                                   Perikles, 493-429 v. Chr.

Ob sich die Existenz des Menschen nach dem Tode fortsetzt, ist die zentrale Frage jedes denkenden Menschen. Doch wie viel denkende Menschen gibt es noch, die diese entscheidende Lebensfrage nicht verdrängen? – Wie leer oder erfüllt sind die Toten-Gedenktage im November, wenn nach einer Statistik von 2017 in Deutschland nur noch 35 % an ein Weiterleben nach dem Tode glauben? 37 % glauben nicht daran, und 26 % sind unentschieden.1 Sind unsere Verstorbenen geistig lebendig; stehen sie mit uns in Verbindung und bilden mit uns eine höhere Gemeinschaft, die aber wegen unsrer materialistischen Beschränktheit nicht fruchtbar werden kann? Weiterlesen „Der verdrängte Tod“

„Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung“ – Gedichte zum Sonntag

Zum Nachdenken und zur Erbauung seien vier Gedichte eingestreut, drei zum Zeitgeschehen von Erich Kästner, mit erstaunlicher Aktualität, und ein wenig bekanntes Naturgedicht von Emanuel Geibel, das die vorher möglicherweise aufgetretene trübe Stimmung wieder aufzuhellen geeignet ist. Weiterlesen „„Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung“ – Gedichte zum Sonntag“

Die Staats-Agentin für Diversitätsentwicklung im Staats-Theater und der Musengaul

Am Badischen Staatstheater Karlsruhe hat mit der neuen Spielzeit eine „Agentin für Diversitätsentwicklung“ ihre Arbeit aufgenommen – finanziert aus einem Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes, „mithilfe dessen ausgewählte deutsche Kulturinstitutionen ihre Arbeit auf die Anforderungen einer modernen, offenen Gesellschaft hin überprüfen und ausrichten können“, wie sie im Editorial des Haus-Magazins Nr. 27 schreibt. Weiterlesen „Die Staats-Agentin für Diversitätsentwicklung im Staats-Theater und der Musengaul“

Anthroposophische Gutmenschen* in der Massenimmigration und die Erhaltung der Kultur Mitteleuropas

Nicht nur in den Kirchen gibt es viele gutmeinende Menschen, die sich aus Gründen der Humanität und des christlichen Gebots der Nächstenliebe, wie sie es verstehen, für die Politik der offenen Grenzen gegenüber allen ankommenden Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten einsetzen, sondern auch bei den Mitgliedern der Anthroposophichen Gesellschaft. Nur dass letztere sich noch besonders auf die Anthroposophie berufen, zu Recht? Weiterlesen „Anthroposophische Gutmenschen* in der Massenimmigration und die Erhaltung der Kultur Mitteleuropas“

Der Erwachsene als Kumpel und der jugendliche Größenwahn

Es ist bekannt, dass die Klima-Demonstrationen der Schüler und Jugendlichen keineswegs eine spontane Graswurzelbewegung sind, sondern dass dahinter eine geschickt inszenierte PR-Strategie interessengeleiteter Organisatoren steht.1 Die Jugendlichen mit ihrer Unschuld, ihren Zukunftshoffnungen und ihrem herzerfrischenden Idealismus werden instrumentalisiert. Dass das in diesem Maße möglich ist, liegt aber vor allem an der Pädagogik der Eltern und Lehrer, die den Jugendlichen eine Erkenntnis- und Urteilskompetenz einräumen, die sie noch nicht haben können. Weiterlesen „Der Erwachsene als Kumpel und der jugendliche Größenwahn“

Der kleine Erwachsene – oder die Verdummung des Kindes

Seit etwa zwanzig Jahren wird in den Bildungseinrichtungen die Vorstellung umgesetzt, dass die Kinder kleine Erwachsene und damit Partner der Erzieher und Lehrer seien. Entsprechend müssten die Kinder schon früh zu selbstverantwortlichem Lernen angeregt werden, indem sie selbst bestimmen, mit welchen Themen sie sich, wann, wie, wie lange und mit wem zusammen beschäftigen wollen. – Der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff schlägt Alarm. Weiterlesen „Der kleine Erwachsene – oder die Verdummung des Kindes“

Wie eine Rechtspflicht zur Souveränitätsaufgabe konstruiert und das Volk zum „Mythos“ gemacht wird

Eine Schar jüngerer einflussreicher Juristen – mit der Macht gut vernetzt und der Idee eines europäischen Superstaates verpflichtet – stellt die grenzenlose Zuwanderung und die damit verbundenen Souveränitätsverluste des eigenen Staates als rechtliche Verpflichtung dar, gegen die auch das deutsche Grundgesetz keine Möglichkeit der Selbstbehauptung eines „mythischen“ deutschen Volkes biete. Die fortgesetzten Rechtsbrüche der Bundesregierung seien keine, es bestehe eine „Herrschaft des Rechts“. Weiterlesen „Wie eine Rechtspflicht zur Souveränitätsaufgabe konstruiert und das Volk zum „Mythos“ gemacht wird“