Selbst muss der Freie sich schaffen – Vom Beitrag Richard Wagners zur mitteleuropäischen Kultur

„Denn selbst muss der Freie sich schaffen;
Knechte erknet` ich mir nur!“

(Wotan in: „Die Walküre“)

Ein Mensch, der nicht merkt, dass er ein gut genährter Sklave ist, wird nicht nach Freiheit streben. Sein Ich, das nur sich selbst bestimmend in Erscheinung treten kann, ist im äußeren Wohlbehagen eines empfangenden Konsumenten erstickt. Er lässt sich als Kreatur, als Objekt behandeln. Weiterlesen „Selbst muss der Freie sich schaffen – Vom Beitrag Richard Wagners zur mitteleuropäischen Kultur“

Die dramatischen Erinnerungen Udo Wieczoreks an ein vorheriges Leben

Am 6. November 2015 erschien in der Stuttgarter Zeitung ein Artikel mit der Überschrift: „Hat Udo Wieczorek schon einmal gelebt? Wer ist Vinz?“1 Die Geschichte ist so eindrucksvoll, dass hier darüber berichtet werden soll. Was da zum Vorschein kommt, rüttelt gewaltig an der Gewissheit des materialistischen Weltbildes und „kratzt,“ wie der Journalist Manfred Bomm schreibt, „an der Fassade der festgemauerten Wissenschaft, die nur zulässt, was physikalisch und mathematisch berechenbar erscheint.“ Weiterlesen „Die dramatischen Erinnerungen Udo Wieczoreks an ein vorheriges Leben“

Endzeiterwartung und Fanatismus – Zur kriegerischen Energie des „Islamischen Staates“

Das Jüngste Gericht

Ein wesentlicher Bestandteil des islamischen Glaubens ist die Erwartung des Weltenendes und Jüngsten Gerichts, das schon nach dem Koran nahe bevorstehen soll. Sein Herannahen wird durch den Posaunenstoß eines Engels angekündigt, worauf alle Lebewesen sterben und die ganze Welt zerstört wird. Allah stellt darauf die Ordnung wieder her, und nach einem zweiten Posaunenstoß werden alle Lebewesen wieder ins Leben zurückgerufen. Weiterlesen „Endzeiterwartung und Fanatismus – Zur kriegerischen Energie des „Islamischen Staates““