Die Gleichstellungskampagne – Missbrauch des Gleichheitsprinzips

Starke gesellschaftliche Kräfte betreiben seit Jahren die Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Menschen und Gruppen in der Gesellschaft. Unter diesen wohlklingenden Begriffen verbirgt sich ein Missbrauch des Gleichheitsprinzips, das nur im Recht als Gleichheit vor dem Gesetz seine Gültigkeit haben kann. Denn die Menschen sind im übrigen nicht gleich, sondern sehr unterschiedlich. Weiterlesen „Die Gleichstellungskampagne – Missbrauch des Gleichheitsprinzips“

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Die manipulierte Gesellschaft – Strategien der Fremdbestimmung

„Dem modernen Menschen ist es gleichgültig,
in seinem Leben keine Freiheit zu finden,
wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet,
die ihn unterdrücken.“
Nicolás Gómez Dávila
(kolumbianischer Philosoph)

Die großen Ideale der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind in den heutigen Demokratien nur ansatzweise und punktuell verwirklicht. Sie stehen vielfach als Grundrechte auf dem Papier der Verfassungen, in der Realität jedoch hat man es zumeist mit ihren Gegenkräften zu tun. Anstelle von Freiheit oder Selbstbestimmung des Handelns herrscht Determination oder Fremdbestimmung. Weiterlesen „Die manipulierte Gesellschaft – Strategien der Fremdbestimmung“

Der geraubte Gewinn als Grundlage des Reichtums und der globalen kapitalistischen Herrschaft

„Dividende et impera!“
Volker Pispers

Das hier schon in mehreren Artikeln behandelte Problem, dass im kapitalistischen Wirtschaftssystem der Gewinn allein den Eigentümern des Unternehmenskapitals in die privaten Taschen fließt, soll noch einmal zentral thematisiert werden, da dieser Gewinn die Grundlage des Reichtums und der Macht der in Wahrheit Herrschenden bildet. Dies wird, wie ich meine, von zu wenigen in seiner Bedeutung durchschaut. Weiterlesen „Der geraubte Gewinn als Grundlage des Reichtums und der globalen kapitalistischen Herrschaft“

Absurdes Lob des Reichtums weniger. Der blinde Fleck des Liberalismus

Am 19.11.2017 erschien auf dem Blog „ScienceFiles“, der sich einer „kritischen Wissenschaft“ verpflichtet fühlt, ein Artikel, in dem der ungleichen Verteilung von Einkommen und Vermögen auf Arme und Reiche ein enthusiastisches Loblied gesungen wird.1  Sie sei für die Gesellschaft geradezu überlebenswichtig. Man bezieht sich dabei auf den österreichischen Nationalökonomen Ludwig von Mises, einen Vertreter des klassischen Wirtschaftsliberalismus, der in seinem 1927 erschienenen Buch „Liberalismus“ die These vertreten hat, die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung habe grundlegend wichtige Funktionen für die gedeihliche ökonomische Entwicklung einer Gesellschaft. Weiterlesen „Absurdes Lob des Reichtums weniger. Der blinde Fleck des Liberalismus“

Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen

In der heutigen kapitalistischen Wirtschaft wird primär nicht produziert, um die realen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, sondern um Profit zu machen und diesen unaufhörlich zu maximieren.  Die Entscheidungen über Art und Umfang der Produktion haben sich weitgehend verselbständigt und von den Grundbedürfnissen der Menschen immer weiter losgelöst. Da man nicht Art und Umfang des wirklichen Bedarfs ermittelt, wird vielfach aufgrund vager Absatzprognosen munter drauflos produziert, so dass es immer wieder zu gewaltigen Überproduktionen kommt. Weiterlesen „Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen“

Profitmaximierung durch geplanten Verschleiß

Jeder aufmerksame Konsument hat es schon bei Druckern, Waschmaschinen, Handys oder Trockenrasierern z. B. erlebt: Nicht selten werden Geräte kurz nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Eine Reparatur lohnt sich oft nicht oder ist gar nicht erst möglich. Nicht wenige, vor allem große Hersteller sorgen absichtlich dafür, dass die Lebenszeit ihrer Produkte begrenzt ist, damit wir Kunden schneller neue Geräte kaufen müssen und ihr Profit zusätzlich gesteigert wird. Weiterlesen „Profitmaximierung durch geplanten Verschleiß“

Die kalte Macht des Kapitals steigt aus dem Eigentumsrecht auf

„Dividende et impera!“   
             Volker Pispers

Im Zeitalter des Absolutismus besaßen etwa 1 Prozent der Bevölkerung die entscheidenden wirtschaften Ressourcen: den landwirtschaftlichen Boden, die Wälder, die vorindustriellen Manufakturen. Diese kleine Elite bestimmte das öffentliche Leben, das Recht und zahlte keine Steuern. Die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung arbeiteten direkt oder indirekt für dieses 1 Prozent. Ihr Vermögen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Stellungen wurden auf die nächste Generation weitervererbt. Weiterlesen „Die kalte Macht des Kapitals steigt aus dem Eigentumsrecht auf“