Die anglo-amerikanische Lenkung der Welt durch Elitenzirkel. Die Entstehung von Chatham House und Council on Foreign Relations

Es ist inzwischen vielen Beobachtern des Weltgeschehens keine Neuigkeit, dass die Außenpolitik der USA und damit ihre imperialistische Ausbreitung über die ganze Welt vom Council on Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen) mit Sitz in New York und Washington gesteuert wird. Weniger bekannt ist seine enge historische, personelle und intentionale Verflechtung mit dem entsprechenden elitären Zirkel in England, dem Royal Institute of International Affairs, nach seinem Sitz auch Chatham House genannt. Weiterlesen „Die anglo-amerikanische Lenkung der Welt durch Elitenzirkel. Die Entstehung von Chatham House und Council on Foreign Relations“

Wie die Medien für die Mächtigen zum Krieg trommelten

„Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.“                                                    (M.A. Verick)

Immer wieder wird behauptet, es sei ein Verdienst der EU und ihrer Vorgängerorganisationen, seit nunmehr siebzig Jahren verhindert zu haben, dass die Völker nach den zwei Weltkriegen des vorigen Jahrhunderts wieder übereinander herfallen konnten. Das ist eine Verschleierung der Wahrheit. Kriege gingen und gehen nie von den Völkern aus, sondern immer von den Herrschenden bzw. deren Fäden ziehenden Hintermännern, die mit Hilfe der von ihnen gelenkten Medien die Menschen täuschen, belügen und in den Krieg treiben. Weiterlesen „Wie die Medien für die Mächtigen zum Krieg trommelten“

Wie einflussreiche Kreise in England zum Ersten Weltkrieg trieben

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich in Englands Oberschicht ein Netzwerk von lockeren Kreisen, Gruppen und Clubs gebildet, die aus dem Anspruch gottgewollter Überlegenheit der englischen „Rasse“ intensiv für eine imperialistische Ausbreitung des Britischen Empire wirkten und einen Krieg mit dem aufstrebenden Deutschen Reich für unausweichlich hielten. Weiterlesen „Wie einflussreiche Kreise in England zum Ersten Weltkrieg trieben“

Okkulte Einflüsse im englischen Imperialismus vor dem 1. Weltkrieg

Der Einfluss des Okkultismus auf die britische Politik ist allgemein wenig bekannt oder wird in seiner Bedeutung unterschätzt. Schon im vorigen Artikel (hier) hatten wir den Hinweis des Historikers Markus Osterrieder zitiert, dass gerade in der imperialistischen Bewegung um Alfred Milner ein tiefes Interesse an okkultistischen und spiritistischen Phänomenen, „die seit 1852 immer mehr Menschen auf der britischen Insel in ihren Bann schlugen“, verbreitet war. (M. Osterrieder: Welt im Umbruch, Stuttgart 2014, S. 805). Weiterlesen „Okkulte Einflüsse im englischen Imperialismus vor dem 1. Weltkrieg“

Elitärer Nationalismus und Imperialismus in England vor dem Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum hundertsten Male jährt, wird allgemein treffend als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er zog die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges nach sich und bildet mit diesem in gewisser Weise eine Einheit. In den ungeheuren Veränderungen der Welt, die dadurch eingeleitet und herbeigeführt worden sind, leben wir alle noch heute. Es ist daher unabdingbar, sich mit der Vorgeschichte und den Hintergründen zu befassen, wenn man die nachfolgenden Ereignisse bis in die Gegenwart begreifen und bewusst gestaltend in sie eingreifen will. Weiterlesen „Elitärer Nationalismus und Imperialismus in England vor dem Ersten Weltkrieg“

Herrschaftsmethoden des US-Imperialismus

Für viele Menschen ist die globale Herrschaft der USA nicht durchschaubar, weil sie in der Propaganda von Politik und Medien als eine verbündete, ja befreundete Macht erscheinen, deren Lebensziele mit den eigenen identisch seien. Aufgrund ihrer militärischen Überlegenheit seien sie in der Lage, die gemeinsamen demokratischen und zivilisatorischen Werte der westlichen Welt vor Gefahren aus dem Osten zu schützen und zu verteidigen, ja aus einem glühenden Idealismus auch willens, sie unter eigenen Opfern zum Wohle der unterdrückten Völker in Ost und Süd auszubreiten. Weiterlesen „Herrschaftsmethoden des US-Imperialismus“

Europa – geostrategischer Brückenkopf der „einzigen Weltmacht“

Durchgehender Wille zur Weltherrschaft

Die USA haben in gut zweihundert Jahren, bis 2004, nach eigenen Angaben 220 Kriege, militärische Interventionen und CIA-Operationen gegen ausländische Staaten geführt. (Vgl. flegel) Der Historiker Mansur Khan schreibt in seinem Buch „Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege“: „Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der USA die rücksichtslose Durchsetzung eigener Macht. Aus einer Kolonie wurde in rund zweihundert Jahren durch fast pausenlose Kriege und weiträumige Eroberungen eine imperiale Macht, die heute die ganze Erde kontrolliert. … Seit dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums sind die vereinigten Staaten von Amerika unbestritten die Weltmacht Nummer eins, und sie sind in der Lage, überall auf der Erde ihre Interessen durchzusetzen.“ Weiterlesen „Europa – geostrategischer Brückenkopf der „einzigen Weltmacht““