Absurdes Lob des Reichtums weniger. Der blinde Fleck des Liberalismus

Am 19.11.2017 erschien auf dem Blog „ScienceFiles“, der sich einer „kritischen Wissenschaft“ verpflichtet fühlt, ein Artikel, in dem der ungleichen Verteilung von Einkommen und Vermögen auf Arme und Reiche ein enthusiastisches Loblied gesungen wird.1  Sie sei für die Gesellschaft geradezu überlebenswichtig. Man bezieht sich dabei auf den österreichischen Nationalökonomen Ludwig von Mises, einen Vertreter des klassischen Wirtschaftsliberalismus, der in seinem 1927 erschienenen Buch „Liberalismus“ die These vertreten hat, die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung habe grundlegend wichtige Funktionen für die gedeihliche ökonomische Entwicklung einer Gesellschaft. Weiterlesen „Absurdes Lob des Reichtums weniger. Der blinde Fleck des Liberalismus“

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Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen

In der heutigen kapitalistischen Wirtschaft wird primär nicht produziert, um die realen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, sondern um Profit zu machen und diesen unaufhörlich zu maximieren.  Die Entscheidungen über Art und Umfang der Produktion haben sich weitgehend verselbständigt und von den Grundbedürfnissen der Menschen immer weiter losgelöst. Da man nicht Art und Umfang des wirklichen Bedarfs ermittelt, wird vielfach aufgrund vager Absatzprognosen munter drauflos produziert, so dass es immer wieder zu gewaltigen Überproduktionen kommt. Weiterlesen „Das Verhängnis von Egoismus und Irrationalität im Marktgeschehen“

Profitmaximierung durch geplanten Verschleiß

Jeder aufmerksame Konsument hat es schon bei Druckern, Waschmaschinen, Handys oder Trockenrasierern z. B. erlebt: Nicht selten werden Geräte kurz nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Eine Reparatur lohnt sich oft nicht oder ist gar nicht erst möglich. Nicht wenige, vor allem große Hersteller sorgen absichtlich dafür, dass die Lebenszeit ihrer Produkte begrenzt ist, damit wir Kunden schneller neue Geräte kaufen müssen und ihr Profit zusätzlich gesteigert wird. Weiterlesen „Profitmaximierung durch geplanten Verschleiß“

Die kalte Macht des Kapitals steigt aus dem Eigentumsrecht auf

„Dividende et impera!“   
             Volker Pispers

Im Zeitalter des Absolutismus besaßen etwa 1 Prozent der Bevölkerung die entscheidenden wirtschaften Ressourcen: den landwirtschaftlichen Boden, die Wälder, die vorindustriellen Manufakturen. Diese kleine Elite bestimmte das öffentliche Leben, das Recht und zahlte keine Steuern. Die übrigen 99 Prozent der Bevölkerung arbeiteten direkt oder indirekt für dieses 1 Prozent. Ihr Vermögen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Stellungen wurden auf die nächste Generation weitervererbt. Weiterlesen „Die kalte Macht des Kapitals steigt aus dem Eigentumsrecht auf“

Politische Voraussagen als versteckte Planungen – Zur globalen Geostrategie des Westens

Die vielfache Planung und Steuerung der britischen und US-amerikanischen Politik durch elitäre Hintergrundkreise, insbesondere okkulte Gesellschaften, ist hier schon in mehreren Artikeln nachgewiesen worden.1 „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war“, lautet ein bekannter Hinweis Franklin D. Roosevelts, der es als aktiver Freimaurer und US-Präsident wissen musste. Geostrategische Planungen solcher Kreise erscheinen oft in Zeitschriften oder Büchern im Gewande von Satiren oder weitsichtigen, genialen Voraussagen, welche in den Medien breit diskutiert werden und den Boden bereiten für das, was eben aus dem Dunkel der Zukunft absehbar auf uns zukommen soll. Weiterlesen „Politische Voraussagen als versteckte Planungen – Zur globalen Geostrategie des Westens“

Pearl Harbor und die Münzen auf der Schulter

In den letzten Tagen wurde in den Medien wieder an den Angriff Japans auf Pearl Harbor, den zentralen US-Flottenstützpunkt auf Hawaii, erinnert, bei dem vor 75 Jahren, am 7. Dezember 1941, über 2.400 Amerikaner ums Leben kamen. Und natürlich propagierten die großen transatlantisch verankerten TV- und Printmedien erneut die offizielle amerikanische und von den Vasallenstaaten übernommene Geschichtsversion, die USA seien völlig ahnungslos und unvorbereitet von diesem schändlichen Überfall überrascht und zum Gegenangriff und Eintritt in den 2. Weltkrieg gezwungen worden. Weiterlesen „Pearl Harbor und die Münzen auf der Schulter“

Der Sozialstaat – Hilfsorganisation wirtschaftlicher Ausbeutung

Im Jahr 2014 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales insgesamt rund 849 Mrd. Euro für soziale Leistungen ausgegeben, wobei davon auf die staatlichen Sozialversicherungs-, Förder- und Fürsorgesysteme 675 Mrd. entfielen. Das Verhältnis dieser Sozialleistungen zum Bruttoinlandsprodukt von 2.903 Mrd. betrug damit 23,3 Prozent.1 Die Existenz eines inzwischen so gewaltig aufgeblähten Sozialstaates belegt das soziale Grundübel unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems: dass die meisten Menschen ein Einkommen erhalten, das insgesamt zum Leben und zur eigenständigen Vorsorge für Notlagen bei weitem nicht ausreicht. Sie werden zugunsten des Profits der Unternehmenseigentümer ausgebeutet. Weiterlesen „Der Sozialstaat – Hilfsorganisation wirtschaftlicher Ausbeutung“