Finanzkapitalistische Strukturen der Macht

„Geld regiert die Welt“, heißt es. Die Jagd nach dem Geld bestimmt fast überall das Leben der Menschen, und diesem Egoismus wird nahezu alles andere untergeordnet. Das Geld bezieht ja auch seine Anziehungskraft von der Faszination, dass es als global geltendes Tauschmittel seinem Besitzer die Macht verleiht, jede Ware und Dienstleistung dagegen einzutauschen, sich also alle möglichen Begierden und Wünsche zu erfüllen  –  wenn man nur genug Geld dafür hat. Weiterlesen „Finanzkapitalistische Strukturen der Macht“

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Die Überwucherung von Politik und Kultur durch die Ökonomie

Vor kurzem erschien ein Artikel des großen brasilianischen Vertreters der Befreiungstheologie Leonardo Boff  mit dem Titel „Von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft“, in dem er der heutigen Gesellschaft schonungslos einen Spiegel vorhält. Er beschreibt, wie sich mit der industriellen Revolution die Ökonomie immer mehr von der Kontrolle der Politik gelöst und die Ethik, worunter er auch das spirituell-kulturelle Leben versteht, unter sich begraben habe. Weiterlesen „Die Überwucherung von Politik und Kultur durch die Ökonomie“

Das Jean Monnet-Hochschulprogramm der EU – oder Wissenschaft als Magd der Herrschenden

Die Wissenschaft ist allein der Wahrheit verpflichtet. Sie hat zu erforschen, was ist, wie die Dinge und ihre Zusammenhänge in Wirklichkeit sind. Das ist nicht leicht, denn dabei hat der Wissenschaftler darauf zu achten, dass  ihn weder aus dem eigenen Innern, noch von außen Sympathie und Antipathie oder irgendwelche Nützlichkeits-Interessen  beeinflussen und so den rein auf die Sache gerichteten Blick trüben. Weiterlesen „Das Jean Monnet-Hochschulprogramm der EU – oder Wissenschaft als Magd der Herrschenden“

Wirtschaftswissenschaft im Dienste der Reichen und Mächtigen?

Die Wirtschaftswissenschaft hat die Aufgabe, umfassend die Zusammenhänge und Bedingungen wirtschaftlichen Handelns zu erforschen und Wege aufzuzeigen, wie das Wirtschaftsleben der Menschen zum Wohle aller immer besser, effizienter und gerechter entwickelt und organisiert werden kann. Der Wissenschaft obliegt daher eine große Verantwortung. Von ihrer Qualität und wissenschaftlichen Gewissenhaftigkeit hängt es ab, Weiterlesen „Wirtschaftswissenschaft im Dienste der Reichen und Mächtigen?“

Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert

Die gesamte Entwicklung der „europäischen Integration“ ist geprägt von dem Spannungsverhältnis zwischen den bewahrenden Interessen der Nationalstaaten und der von den Eurokraten stetig angefachten Dynamik, immer mehr Kompetenzen in Brüssel zu zentrieren, bis der geplante Bundesstaat erreicht ist. Davon macht auch die Bildungspolitik keine Ausnahme. Obwohl die Kompetenzen für das Bildungswesen rechtlich in den Mitgliedstaaten verankert sind, richteten sich schon zu Zeiten der rein ökonomischen EG die Brüsseler Bestrebungen darauf, Einfluss auf die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten zu nehmen und ihre „europakonforme“ Angleichung zu fördern. Weiterlesen „Wie die EU mit dem Bologna-Prozess die Hochschulen okkupiert“

Der marktradikale Griff der EU nach der schulischen Bildung

Die EU ist nicht für die inhaltliche und strukturelle Gestaltung des Schulwesens in den EU-Staaten zuständig. Diese liegt ausschließlich in der Kompetenz der Mitgliedstaaten selbst. Das ist im Lissabon-Vertrag von 2007 festgehalten und auch vom Bundesverfassungsgericht in seinem „Lissabon-Urteil“ von 2009 ausdrücklich als eine nicht übertragbare Kernkompetenz nationaler Souveränität hervorgehoben worden. Weiterlesen „Der marktradikale Griff der EU nach der schulischen Bildung“

Das staatliche Schulsystem als Relikt des Obrigkeitsstaates

Die staatliche Schule ist in obrigkeitsstaatlichen Zeiten entstanden. Der absolutistische Staat übernahm das Schulwesen sukzessive aus der Hand der Kirchen und gestaltete es über verbindliche Lehrpläne und  Prüfungen in seinem Sinne aus. Weiterlesen „Das staatliche Schulsystem als Relikt des Obrigkeitsstaates“