Wie einflussreiche Kreise in England zum Ersten Weltkrieg trieben

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich in Englands Oberschicht ein Netzwerk von lockeren Kreisen, Gruppen und Clubs gebildet, die aus dem Anspruch gottgewollter Überlegenheit der englischen „Rasse“ intensiv für eine imperialistische Ausbreitung des Britischen Empire wirkten und einen Krieg mit dem aufstrebenden Deutschen Reich für unausweichlich hielten. Weiterlesen „Wie einflussreiche Kreise in England zum Ersten Weltkrieg trieben“

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Okkulte Einflüsse im englischen Imperialismus vor dem 1. Weltkrieg

Der Einfluss des Okkultismus auf die britische Politik ist allgemein wenig bekannt oder wird in seiner Bedeutung unterschätzt. Schon im vorigen Artikel (hier) hatten wir den Hinweis des Historikers Markus Osterrieder zitiert, dass gerade in der imperialistischen Bewegung um Alfred Milner ein tiefes Interesse an okkultistischen und spiritistischen Phänomenen, „die seit 1852 immer mehr Menschen auf der britischen Insel in ihren Bann schlugen“, verbreitet war. (M. Osterrieder: Welt im Umbruch, Stuttgart 2014, S. 805). Weiterlesen „Okkulte Einflüsse im englischen Imperialismus vor dem 1. Weltkrieg“

Elitärer Nationalismus und Imperialismus in England vor dem Ersten Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum hundertsten Male jährt, wird allgemein treffend als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er zog die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges nach sich und bildet mit diesem in gewisser Weise eine Einheit. In den ungeheuren Veränderungen der Welt, die dadurch eingeleitet und herbeigeführt worden sind, leben wir alle noch heute. Es ist daher unabdingbar, sich mit der Vorgeschichte und den Hintergründen zu befassen, wenn man die nachfolgenden Ereignisse bis in die Gegenwart begreifen und bewusst gestaltend in sie eingreifen will. Weiterlesen „Elitärer Nationalismus und Imperialismus in England vor dem Ersten Weltkrieg“

Staatsanleihen – oder: Warum leiht der Staat über Banken dem Staat Geld? *

Das Buch- oder Giralgeld, das ca. 90% des Geldvolumens ausmacht, entsteht durch die Kreditvergabe der Geschäftsbanken. Diese verleihen entgegen dem Glauben der Bürger, den sie fortgesetzt nähren, nicht das Geld der Anleger – dieses dient lediglich als Reserve, von der das Hundertfache als Kredit vergeben werden kann -,  sondern schöpfen Geld aus dem Nichts. Weiterlesen „Staatsanleihen – oder: Warum leiht der Staat über Banken dem Staat Geld? *“

Die Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und
Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so
hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“
(Henry Ford zugeschrieben)

Weitaus die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Banken nur das Geld weiterverleihen, das bei ihnen angelegt, ihnen also als Darlehen anvertraut ist. In Wahrheit dürfen die Banken ein Vielfaches davon als Kredit ausgeben, obwohl sie so viel Geld gar nicht haben. Sie besitzen das einzigartige Privileg, selbst Geld aus dem Nichts zu schöpfen und gegen Zinsen auszuleihen. Mit jedem Kredit durch eine Bank entsteht neues Geld: Buch- oder Giralgeld, das als Buchungsvorgang auf dem Girokonto erscheint und das Geldvolumen vermehrt. Was bedeutet das, und wie ist das zu verstehen? Weiterlesen „Die Geldschöpfung der Banken – Lizenz zum legalen Betrug?“

Erkenntnis der Erkenntnis – Voraussetzung einer Erneuerung von Kultur und Gesellschaft

Die meisten von uns wissen sicher nicht, wie unser Erkennen genau zustande kommt. Wir benutzen einfach naiv diese bedeutendste Fähigkeit des Menschen, wenden sie unentwegt an, ohne weiter über sie nachzudenken. Doch zuweilen leiden wir an ihrer Begrenztheit und sehnen uns nach Lösungen der gegenwärtigen sozialen Probleme und Katastrophen. Aber Probleme lassen sich, wie auch Einstein bemerkte, nicht mit demselben Denken lösen, das sie hervorgebracht hat. Weiterlesen „Erkenntnis der Erkenntnis – Voraussetzung einer Erneuerung von Kultur und Gesellschaft“

Die Aufgabe Europas zwischen Ost und West

Die Staaten West- und Mitteleuropas sind heute praktisch amerikanisches Protektorat und erinnern an Vasallen und Tributpflichtige von einst. (Zbigniew Brzezinski). Auch ihr originäres Geistesleben ist vom amerikanischen Kulturimperialismus überschwemmt und im Verein mit der staatlich-wirtschaftlichen Instrumentalisierung des Bildungswesens weitgehend als eigenständige kulturelle Macht ausgeschaltet. Das hat zur Folge, dass der große Ost–West–Gegensatz, der in polaren Geisteshaltungen der Menschen des Ostens und des Westens, also Asiens und Amerikas, begründet ist, unmittelbar aufeinanderstößt und keine Vermittlung durch ein unabhängiges Europa findet. Weiterlesen „Die Aufgabe Europas zwischen Ost und West“