Das staatliche Schulsystem als Relikt des Obrigkeitsstaates

Die staatliche Schule ist in obrigkeitsstaatlichen Zeiten entstanden. Der absolutistische Staat übernahm das Schulwesen sukzessive aus der Hand der Kirchen und gestaltete es über verbindliche Lehrpläne und  Prüfungen in seinem Sinne aus. Weiterlesen „Das staatliche Schulsystem als Relikt des Obrigkeitsstaates“

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Ausbeutung durch das Zinssystem

 „Ich kenne nicht alle sieben Weltwunder. Aber ich kenne das achte: den Zinseszins-Effekt.“  (Bankier Maier A. Rothschild, zitiert nach Chr. Kreiß: Profitwahn, S. 117)                 

Banken und Sparkassen werben immer wieder mit Sprüchen wie: „Lassen Sie Ihr Geld für Sie arbeiten“. Gemeint ist, dass sich das bei der Bank angelegte Geld unter anderem durch den Zinseszinseffekt vermehrt, so dass man ein Einkommen bezieht, ohne dafür selbst arbeiten zu müssen. Das Geld arbeite für den Besitzer. –  Aber Geld arbeitet natürlich nicht, es sind immer andere Menschen, die für den Zins arbeiten müssen. Wenn die Bank wahrheitsgemäß schriebe: „Lassen Sie andere Menschen für Sie arbeiten“, würde sie die Ausbeutung, der sie dient, allen bewusst machen. Damit lässt sich natürlich nicht werben. Weiterlesen „Ausbeutung durch das Zinssystem“

Hintergründe der „europäischen Integrationsbewegung“

Am Beginn der sogenannten europäischen Integrationsbewegung stehen zwei besonders einflussreiche Gestalten: Der Österreicher Richard Graf Coudenhove-Kalergi (1894 – 1972) und der Franzose Jean Monnet (1888-1979). Weiterlesen „Hintergründe der „europäischen Integrationsbewegung““

Soziale Auswirkungen des Eigentums an Grund und Boden

 „Darum sollt ihr das Land nicht verkaufen ewiglich; denn das Land ist mein; und ihr seid Fremdlinge und Gäste vor mir.“                          3. Mose, 25, 23 Weiterlesen „Soziale Auswirkungen des Eigentums an Grund und Boden“

„Arbeitslosigkeit“ – Manipulation der Gesellschaft mit einem verengten Begriff

Manipulative Begriffsverwendung*

In der öffentlichen Diskussion fällt auf, dass die Menschen häufig mit bestimmten Begriffen konfrontiert werden, die sich einbürgern, selbstverständlich werden und das Bewusstsein in eine bestimmte Richtung lenken. Dazu gehören die Begriffe Arbeitslosigkeit und Arbeitsplatz. Weiterlesen „„Arbeitslosigkeit“ – Manipulation der Gesellschaft mit einem verengten Begriff“

Die sozial zerstörerische Wirkung des Aktienrechts

I. Begriff und Geschichte

Aktien sind Wertpapiere, die ein Unternehmen bei seiner Gründung oder Erweiterung gegen Einzahlung einer bestimmten Summe ausstellen kann, um einfach und schnell zu Investitionskapital zu gelangen. Die Aktie verbrieft das Eigentum an einem entsprechenden Anteil am Grundkapital, also am Unternehmen, mit der Aussicht, durch Dividende am Gewinn beteiligt zu sein.

Damit aber nicht genug, kann die Aktie als Eigentumsdokument im Hinblick auf die eingetretene oder mögliche Produktivitätssteigerung des Unternehmens und die zu erwartenden Dividenden zu einem höheren Preis an andere verkauft werden, als man selbst gezahlt hat, wodurch sich ein weiteres Feld eröffnet, Gewinne zu machen, Spekulationsgewinne unter Umständen riesigen Ausmaßes. Weiterlesen „Die sozial zerstörerische Wirkung des Aktienrechts“

„Arbeitsmarkt“ – der Mensch als Ware

Der Kapitalismus ist die Macht geworden, die noch einem Rest des Menschenwesens den Charakter der Ware aufdrückt: der Arbeitskraft.“  (Rudolf Steiner)

Das Wort „Arbeitsmarkt“ gehört heute im öffentlichen Leben ganz selbstverständlich zum gängigen Vokabular, das keinerlei Anstoß mehr erregt und über das kaum jemand nachdenkt. Es bedeutet aber nichts weniger als die menschliche Ungeheuerlichkeit, dass Einkommen suchende Menschen ihre Arbeitskraft auf dem (virtuellen) Markt zum Verkauf gegen eine „Entlohnung“ anbieten müssen. Verkaufen bedeutet, dass der Käufer die erworbene „Ware“ nach seinen Vorstellungen verwenden kann. Weiterlesen „„Arbeitsmarkt“ – der Mensch als Ware“