Es ist auffallend, dass die Menschen der islamischen Völker in ihrem Bewusstsein sehr stark in Abstammungsgemeinschaften verankert sind. Die Familie, die Sippe, der Stamm oder der von der Abstammung geprägte Volkszusammenhang sind als Kollektive die bestimmenden sozialen Kräfte, denen der Einzelne weitgehend untergeordnet ist. Er empfindet sich auch in der Regel nicht als eine davon unabhängige Persönlichkeit mit eigenen Lebensvorstellungen, sondern als ein Glied der Gemeinschaft, ohne die er nicht leben könnte, deren Zusammenhalt und Lebensregeln ihn mitumfassen und seine Lebenswege stark bestimmen. Weiterlesen „Islam, Sippenbindung und europäische Geistesentwicklung“
Zwang England Hitler zum Angriff gegen Polen?
Den Angriff Hitlers auf Polen am 1. 9. 1939 als „Überfall“ zu bezeichnen, ist gängiges Vokabular der offiziellen Geschichtsschreibung. Es suggeriert ein böswilliges Vom-Zaun-Brechen des Krieges durch den deutschen Diktator und eine völlige Überraschung des ahnungslosen Polens. Diese Ansicht kann nur solange zweifelsfrei aufrechterhalten werden, solange wesentliche historische Fakten ausgeblendet bleiben. Weiterlesen „Zwang England Hitler zum Angriff gegen Polen?“
Das britische Schachspiel – Die Instrumentalisierung Hitlers für die westliche Kriegs-Strategie
Weltpolitik ist weitgehend ein Intrigenspiel im Gewande der Diplomatie, in dem Machtsüchtige durch Täuschen und Lügen die Ausdehnung ihrer Herrschaft vorbereiten, um sie dann mit militärischen Mitteln zu vollenden. Von Friedrich Nietzsche ist der Ausspruch überliefert: „Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde. Das bedeutet, dass er nur eine Klasse kennt: Feinde.“ („Wille zur Macht“) Weiterlesen „Das britische Schachspiel – Die Instrumentalisierung Hitlers für die westliche Kriegs-Strategie“
Von der Wegbereitung des Nationalsozialismus durch britisch-amerikanische Finanzkreise
„Während die Halbwahrheit, dass der Hitlerismus mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte 1945 besiegt wurde, in alle Köpfe gehämmert wurde, bleibt die andere Hälfte der Wahrheit, dass derselbe Hitlerismus nur mit Hilfe britisch-amerikanischer Kapitalhilfe überhaupt aufgebaut werden konnte, bis heute ein Tabu akademischer Geschichtsschreibung.“ 1
Am 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, klang uns wieder vielfach die politische Geschichtsversion von der Befreiung Deutschlands von der nationalsozialistischen Diktatur in den Ohren. Als reiner Vorgang auf der äußeren Tatsachenebene ist sie eine Banalität; sie war die automatische Folge des Sieges der Alliierten. Als Kriegsziel der Alliierten, das ja damit suggeriert wird, ist sie nicht wahr. Weiterlesen „Von der Wegbereitung des Nationalsozialismus durch britisch-amerikanische Finanzkreise“
Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens
„Der Kapitalismus gleicht einem Pferd: Um dem Menschen nützlich zu sein, müssen ihm Zügel angelegt werden.“ (Prof. Querulix, deutscher Aphoristiker)
Das Kapital beherrscht die Welt. Das ist für jeden aufmerksamen Zeitbeobachter unbestreitbar. Aber das Kapital ist keine anonyme Macht. Es sind Menschen, die hinter ihm stehen und es als Instrument im Positiven wie im Negativen benutzen: seine Eigentümer. Das Eigentumsrecht gestattet ihnen die unbegrenzte Verfügungsbefugnis über das Kapital und seinen Profit. Weiterlesen „Die ungebändigte Macht des Kapitals – das nach wie vor zentrale Problem des sozialen Lebens“
Der Aufstieg des Privatkapitalismus im Osten und die Herrschaft der ukrainischen Oligarchen
Das US-Imperium arbeitet an seiner Ausbreitung auf verschiedenen Ebenen. Die Eingliederung ex- sowjetischer Teil- und Satellitenstaaten und die derzeit laufende Transformation der Ukraine in eine politische und wirtschaftliche US-Kolonie wurde bereits vor einem Vierteljahrhundert mit dem auf finanzkapitalistischem Wege herbeigeführten Untergang der Sowjetunion vorbereitet, aus deren staatskapitalistischer Asche der westliche neoliberale Privatkapitalismus wie ein Phönix aufstieg. Weiterlesen „Der Aufstieg des Privatkapitalismus im Osten und die Herrschaft der ukrainischen Oligarchen“
Die polare Spaltung der Ukraine und ihre geostrategische Instrumentalisierung
Die Ukraine, seit 1991 ein selbständiger Staat, bildet im Chor der Völker Europas kulturell eine Brücke zwischen den Russen und den westslawischen Völkern am Ostrand Mitteleuropas, den Polen, Slowaken, Ungarn und Rumänen. Sie hat also im Völkerorganismus Europas und im Rahmen seiner vermittelnden Aufgabe zwischen dem großen Ost-West-Gegensatz Asien – Amerika eine wichtige Funktion (vgl. Besinnung auf; Die Aufgabe Europas). Weiterlesen „Die polare Spaltung der Ukraine und ihre geostrategische Instrumentalisierung“
Der Welthunger – Produkt kapitalistischer Ausbeutung
„Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“ Jean Ziegler
Wer glaubt, der Hunger in den Entwicklungsländern, sei ein Ergebnis der schwierigen geographischen und klimatischen Bedingungen, sowie der Rückständigkeit und der Unfähigkeit der dort lebenden Menschen, mit den Problemen fertig zu werden, unterliegt einem schweren Irrtum. Es ist ein Irrtum, der aus Unwissenheit und Gleichgültigkeit erwächst und in der großen Zahl dazu beiträgt, dass die wahren Ursachen nicht benannt, geschweige denn bekämpft werden und maßloses Elend, Leid, Krankheit und frühzeitiger Tod unter Milliarden Menschen weiter wüten können. Weiterlesen „Der Welthunger – Produkt kapitalistischer Ausbeutung“
Die Raubzüge des IWF in Europa
Hinter der ehrenwerten Fassade einer international hilfreichen Finanzorganisation arbeitet der IWF als ein Interessen-Instrument des internationalen Finanzkapitals zur Maximierung der Profite. Seine Mittel sind die Mechanismen der Kreditwirtschaft. Ist ein Land durch großzügige Kredite der Banken in finanzielle Schwierigkeiten gelockt, so dass es auf dem Finanzmarkt keinen Kredit mehr erhält, ist der IWF als „Kreditgeber letzter Instanz“ zur Stelle und erzwingt rigorose Spardiktate um den Schuldendienst für sich und die internationalen Banken aufrecht zu erhalten. Weiterlesen „Die Raubzüge des IWF in Europa“
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ausbeutung der Entwicklungsländer
„Wo immer er einschreitet, greift er tief in die Souveränität von Staaten ein (…) und hinterlässt eine breite Spur wirtschaftlicher und sozialer Zerstörung.“ Ernst Wolff in „Weltmacht IWF, S. 9
Der IWF ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat offiziell die hauptsächliche Aufgabe, das globale Finanzsystem zu stabilisieren und Ländern, die in Schwierigkeiten geraten sind, aus der Krise zu helfen. Er vermittelt so der Weltöffentlichkeit den Eindruck einer ehrenwerten, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft verpflichteten internationalen Organisation unter dem Dache der vielfach mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Welt-Staaten-Gemeinschaft UNO. Doch wie so oft, sieht es hinter dieser noblen Fassade ganz anders aus, wie Ernst Wolff in seinem kürzlich erschienen Buch: Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs, in besonders kompakter Form aufgezeigt hat.(1) Weiterlesen „Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ausbeutung der Entwicklungsländer“