Wer ist der Sünder?

Ein chinesisches Märchen

Etwas Nachdenkliches zwischendurch zum Wochenende:
Die Märchen aller Völker sind oft voll tiefer Weisheit. Das folgende kleine chinesische Märchen stammt aus mündlicher Überlieferung. Es lebt also im Erzählschatz des Volkes, das sich in einer höheren Gerechtigkeit eingebettet empfindet.
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Sonntagsgeschichte: Warum es nicht zum Krieg kam

Nach einem chinesischen Märchen

Kriege werden nicht von den Völkern, sondern von den Staaten und den diese beherrschenden Machtpsychopathen geführt, welche die verruchte Gewalt haben, die Völker auf die Schlachtfelder zu treiben. Die Menschen selbst treffen sich in der Regel auf der Ebene der menschlichen Begegnung, der Menschlichkeit. Der Krieg spielt sich dagegen auf der Ebene der Menschenvernichtung, des Antimenschlichen ab. Die Menschlichkeit hat kaum die Möglichkeit, in die Räder des Unmenschlichen einzugreifen und sie zum Stehen zu bringen. Es sei denn, maßgebliche Menschen der Kriegsmaschine werden von der Menschlichkeit ergriffen, wie es in China einmal vorgekommen sein soll. (hl) Weiterlesen „Sonntagsgeschichte: Warum es nicht zum Krieg kam“