Ein „wissenschaftlicher“ Kongress

„Tiere haben ihre Komik und ihre Tragik wie wir; sie sind voller Ähnlichkeit und Wechselbeziehung“, schreibt der Dichter Manfred Kyber einleitend zu seinen Tiergeschichten. Tiere erscheinen wie Bruchteile des Menschen. Sie sind jeweils in eine ganz spezielle Lebensperspektive gebunden, aus der sie, anders als der Mensch, nicht herauskönnen. Daher können sie dem Menschen ein Spiegelbild  eigener Einseitigkeit vorhalten, in die er sich verrannt hat und darin stecken bleibt. Bei der folgenden Geschichte Manfred Kybers stellen sich unwillkürlich Assoziationen an enge materialistische Lebensanschauungen und Wissenschaften ein, die in dieser beschränkten Perspektive in absurder Weise festsitzen – allerdings mit oft schwerwiegenden Folgen. (hl)
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