Schaffung einer neuen – kriegerischen – Bevölkerung Mitteleuropas?

     Ein Gastbeitrag von Angelika Eberl

„Wanderer kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
Uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
                                                                                    Friedrich Schiller

Bis heute erinnert dieser Vers daran, wie bei den Thermopylen eine kleine Gruppe von Griechen unter dem Kommando des spartanischen Heerführers Leonidas, in verzweifelter Lage, gegen die riesige Übermacht des persischen Heeres die eigene Kultur verteidigte. Denn die Griechen wussten, worum es ging: Es galt, das Neue, das die Griechen in die Welt brachten, gegen das Alte zu verteidigen. Leonidas soll, so steht es im griechischen Nationalmuseum in Athen, auf die Aufforderung der Perser, die Waffen abzugeben, da Widerstand angesichts der Übermacht ja doch keinen Sinn habe, lakonisch zurückgerufen haben: „Komm und hol sie dir!“ Die Standhaftigkeit der Griechen bei den Thermopylen hat bewirkt, dass die Griechen später gegen die Perser siegen konnten.

Was war das Neue, das die Griechen verteidigen wollten? Am besten lässt sich dieses Neue zusammenfassen, wenn man die Inschriften über dem Tempel zu Delphi zitiert. Sie lauteten: „Nichts im Übermaß“ und „Erkenne Dich selbst.“ Es ist das Verdienst des antiken Griechentums, dass es die Maßlosigkeit der in die Dekadenz geratenen asiatischen und afrikanischen Kulturen, mit ihren Harems, ihrem „Turmbau zu Babel“, ihren gigantischen Pyramiden und ihrem unzeitgemäßen Gottkönigtum zu überwinden trachtete und den Fokus auf die Selbsterkenntnis des Menschen und auf das Maßhalten legte. Dies musste verteidigt werden gegen diejenigen, die das Alte, Nicht-mehr-Zeitgemäße perpetuieren wollten. Und so ist es nicht erstaunlich, dass Friedrich Schiller von diesem Leonidas und seiner Griechenschar beeindruckt war. Doch – was machen wir Vertreter der deutschen Kultur heute?

Die nicht ausreichend gepflegte Saat

Die deutschsprachigen Völker sind reich beschenkt worden: Große Genies in Philosophie, Dichtkunst, Musik, Naturwissenschaft und später in der Technik haben sich im deutschen Sprachraum ab dem 18. Jahrhundert  – z. T. auch schon früher – versammelt und äußerst wichtige, geistige Samen gesät. Auch sie haben Neues gebracht – ein neues, freies, selbstbestimmtes Menschen-Bild. Doch im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden diese Samen nur von einigen wenigen weiter gepflegt. Der geistige Boden (sprich: der Wille der Deutsch-Sprachigen und aller, die sich für diese Sprache und Kultur interessierten) war nicht genug vorbereitet, die Samen wurden vernachlässigt, so dass sie nur zu kümmerlichen Pflänzchen heranwuchsen, die neben der suggestiven Macht der materialistischen Wissenschaften und technischen Erfolge kaum Ausstrahlung zu besitzen schienen.

Stattdessen verstrickten sich die Deutschen immer tiefer in Materielles und vergaßen die Ideale: Sie ließen sich dahintreiben, eine zentralistisch verwaltete Militärmacht zu werden, wie Frankreich mit seinem unzeitgemäßen Cäsarismus, eine Flotte zu haben, wie Großbritannien, Kolonien zu haben, wie die alten Imperien. Und man saugte die im Westen entstandenen Wirtschafts- und Staats-Theorien auf, wie den Sozialismus, die sozialdarwinistische Evolutionstheorie und die materialistisch-kapitalistischen Wirtschaftstheorien, ohne ihre Einseitigkeiten zu erkennen. Das Ideal des freien, selbstbestimmten Menschenbildes schien ins Hintertreffen geraten zu sein.

Oft ist der Deutsche des Deutschen Feind

Oft war und ist der Deutsche des anderen Deutschen schlimmster Feind. Keine geringe Anzahl von Deutschen ließ sich dazu verleiten, andere Deutsche (und später dann auch Menschen anderer Nationen) zu bekämpfen – das war schon früher so und ist es auch heute wieder. Diejenigen Deutschen – und sie waren und sind leider zahlreich – die bestimmte, ideologische Begriffe ins fanatische Extrem treiben, sei es der Begriff des „Nationalismus“ (im Nationalsozialismus), sei es der Begriff des „Sozialismus“ (in der DDR) oder der des „Multikulturalismus“ (im heutigen Merkel-Regime) – bekämpfen die anderen Deutschen, die besonnen bleiben wollen und an die Vernunft und das rechte Maß appellieren.

Die heutigen deutschen Extremisten sind diejenigen, die kein Problem darin sehen, unbegrenzt „Flüchtlinge“ aus Afrika und Asien aufzunehmen, bar jeder Vernunft. Wenn man die Erdbevölkerung mit all ihren Menschen als komplizierten Gesamtorganismus betrachtet und die Staaten die Zellen dieses komplizierten Gesamtorganismus sind, dann brauchen diese Staaten, wie die Zellen innerhalb eines komplizierten, physischen Organismus, eine Membrane, eine Grenze, wenn sie funktionstüchtig sein sollen.

Zwar ist die Migrationsentwicklung von internationalen Organisationen schon seit langem geplant1, und ein reicher, inzwischen verstorbener Ire2 und ein EU-Niederländer3 sprachen sich mit Verve für die Zerstörung „monokultureller Gesellschaften“ aus, doch die fanatischste Umsetzung scheint von einem breiten, parteiübergreifenden deutschen Bündnis aus Links/Grün/SPD/FDP und CDU  betrieben zu werden – unterstützt von den Kirchen und der Presse. Doch wie denken die Menschen im Ausland wirklich über diese Befürworter einer freiwilligen, kulturellen Selbstaufgabe? Ernten diese nicht Unwillen und Kopfschütteln, und wird ihr Verhalten nicht wieder einmal, wie früher schon (!), von den umliegenden Völkern als extrem empfunden?

Offenbar ist die Angst vor der „Rassismuskeule“ sehr groß. Und doch ist diese Angst aus Feigheit geboren. Lässt man sich die Begriffe nehmen, wird einem das Denken vorgeschrieben. Wir denken in Begriffen und Ideen. Wenn Begriffe, die eine Realität bezeichnen, autoritativ abgeschafft oder durch andere ersetzt werden, hat das ganz weitreichende Konsequenzen. Wer gehorcht, wenn z. B. verlangt wird, dass gewisse Begriffe, wie der aktive Subjekt-Begriff „Volk“ durch ein Substantiv mit der passiven Vorsilbe „Be“ – nämlich durch „Bevölkerung“ ersetzt wird, lässt sich damit auch das Denken in gewissen Begriffen nehmen, und das bedeutet, sich das Denken vorschreiben zu lassen und damit die Einschränkung der Gedankenfreiheit und Unterwerfung unter eine Denk-Diktatur.

Ein Volk ist etwas Aktives, mit dem man rechnen muss. „Bevölkerung“ ist etwas Passives, mit dem etwas gemacht wird. Zuerst versucht man, die Begriffe abzuschaffen – und dann dasjenige, was der Begriff bezeichnet. Wir dürfen das nicht zulassen. Wir dürfen uns das Denken und unsere Gefühle nicht vorschreiben und auch keine Schuldgefühle einflößen lassen, für etwas, was lange vor unserer Geburt geschah. Das Einflößen von Schuldgefühlen und das Verändern von Begrifflichkeiten sind psychologische Kriegsführung, sind Herrschaftsmittel, die uns unterjochen sollen.

Heute ist Deutschland innerlich zerrissen, mit vielen inneren und äußeren Hassern, die nichts Erhaltenswertes an der deutschsprachigen Kultur sehen, ja die sogar leugnen, dass es überhaupt eine Kultur in diesem Lande gäbe und die sich einzig und allein auf Wirtschaftsmacht konzentrieren – Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft – „wir müssen wettbewerbsfähig sein, denn die Konkurrenz schläft nicht… .“ So wird es überall hier im Lande trompetet, aber soll das denn schon alles sein? Ist Kultur nicht viel mehr als nur Wirtschaft? Hat hier, im deutschsprachigen Raum nicht einmal eine reichhaltige Kultur bestanden, ein geistiges, kosmopolitisches Leben, das im 18. Jahrhundert gesät, aber nicht von einer genügend großen Anzahl von Menschen weiterentwickelt und gepflegt worden ist?

Denn es ist eben nicht so, dass erst der äußere Wohlstand den „Überbau“ des geistigen Lebens hervorbringe, wie der Materialismus lehrt. Denn dann müsste ja das geistige Leben bei uns nur so sprudeln – doch das tut es nicht mehr. Wir haben keine großen Dichter, Denker, Philosophen und Komponisten mehr. In praktisch jedem kulturellen Bereich verzeichnen wir in Deutschland einen geradezu forcierten Niedergang, ob das Musik (Rap), Dichtkunst (poetry slam), Theater (L), Film (Hohlformen!) oder Bildung (meist rein materialistische Lehrinhalte) ist.

Wenn wir Menschen, die sich der deutschen Kultur zugehörig fühlen, uns nicht auf das besinnen, was wirklich unsere Aufgabe ist, dann werden die uns umgebenden Mächte keinen Grund sehen, warum man den deutschen Kultur- und Sprachraum erhalten sollte.

Schaffung eines neuen  – kriegerischeren – Staatsvolks?

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts gab es zwei große Imperien: Das British Empire und das russische Zarenreich. Das eine war eine weltumspannende Seemacht, das andere eine Landmacht mit ausgedehnten Flächen. Traditionell hatte das britische Imperium auf dem europäischen Kontinent bis dahin eine Strategie des „Gleichgewichts der Mächte“ und des „Containment“ verfolgt, d.h., es verbündete sich z. B. mit den zweitstärksten Mächten, um einen möglichen Hegemon auf dem europäischen Festland zu verhindern oder es suchte, eine konkurrierende Kolonialmacht in Festlands-Konflikte zu verstricken, so dass deren Streitmächte auf dem Kontinent gebunden waren und nicht mehr nach Übersee geschickt werden konnten, um England beim Ausbau seiner Kolonien und seiner Seeherrschaft zu hemmen.

Doch in Bezug auf die ausgedehnten Landflächen Russlands war diese Strategie nicht anzuwenden. Die führenden Eliten des Empire fürchteten, dass Russland sich dem „Kronjuwel“ Indien nähern könnte. Der herausragende britische Staatsmann Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury überlegte sich daher schon im Jahre 1885, wie Russland in Schach gehalten werden konnte und das, was er sich schon damals überlegte, lässt einem heute den Atem stocken, denn es bestand aus drei Strategien, die bisher alle zur Anwendung gekommen sind: 1. Schwächung des Gegners durch Hineintreiben in Zahlungsunfähigkeit und danach Entfachen von Revolutionen, 2. Wiederbelebung des Islams an Russlands Rändern und 3. ein verlustreicher Krieg gegen Deutschland. 4 Sind nicht alle diese Strategien zur Anwendung gekommen – bis heute? Sind sie nicht immer noch wirksam?

Im Prinzip geht es der westlichen Politik auch heute noch darum, Länder und Gebiete, die sich dem westlichen Weltmachtstreben widersetzten oder eine geopolitisch wichtige Position haben, „einzuhegen.“ Doch wird der Kampf  heute mit anderen Mitteln, anderen Waffen geführt, als 1914, als der zweite Dreißigjährige Krieg gegen Deutschland begann. Diese anderen Mittel stehen im Pentagon-Strategiepapier von 1994, „Training and Doctrine Command-Pamphlet 525-5″ und heißen „Operations other than war: Der Weg in den beabsichtigten Krieg führt nach 525-5 über die gezielte Destabilisierung des Staates, bei dem man zum eigenen Vorteil einen „Regime Change“ herbeiführen will. Ein wichtiges Instrument dabei: Die „Operations other than War“ (OOTW) – gemeint sind Operationen vom Finanz- über den Cyberkrieg und den Einsatz verdeckter Spezialeinheiten bis zum Drohnenkrieg und alle Facetten von Schattenkriegen.5 Ist eine solche Destabilisierung in Deutschland und Europa gegenwärtig geplant? Es scheint so- und ein Grund dafür – neben anderen – könnte folgender sein:

Im Frühsommer 2015 brachte ZEIT-Online einen Artikel: „Deutsche würden NATO-Partner nicht verteidigen“.6 Er bezog sich auf eine Umfrage, die zu der Zeit in Deutschland durchgeführt worden war und die ergab, dass 58% der Deutschen nicht gegen Russland in den Krieg ziehen wollen. Man ersah daraus, dass es nichts werden würde mit den Empfehlungen George Friedmans, damals Chef des Thinktanks Stratfor, der doch im Februar 2015 in Chicago empfohlen hatte, Deutschland und Russland gegeneinander kämpfen zu lassen7, wie damals Reagan den Irak gegen den Iran. Kurze Zeit nach der Umfrage begannen die Wanderungen der Migranten. Einige Zeit später erschien ein Text von Jochen Bittner in ZEIT-Online: In „Uncle Fritz wants you“ hielt er eine „deutsch-syrische Brigade“ für eine „Win-Win“-possibility.8 Und wieder einige Zeit später plädierte die Stuttgarter Zeitung ebenfalls dafür, Muslime in die Bundeswehr aufzunehmen.9

Heute lehnt der deutsche Souverän, nämlich das deutsche Volk, eine militärische Beteiligung gegen Syrien zu einem noch wesentlich höheren Prozentsatz ab: Fast 74 Prozent sind gegen einen Militäreinsatz der Bundeswehr in Syrien, wie das Ergebnis des WELT-Trends zeigt, einer repräsentativen Umfrage, die exklusiv vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von WELT am 11.9.2018 erhoben wurde.10 Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags besagt, dass eine Beteiligung der Bundeswehr an einem militärischen Vergeltungsschlag gegen das Völkerrecht und das deutsche Grundgesetz verstoßen würde. Dennoch wünscht sich der US-Sondergesandte für Syrien, James Jeffrey am 13.9.2018, im ZDF-Morgenmagazin eine militärische Beteiligung Deutschlands im Syrien-Konflikt, insbesondere, wenn „das Regime Chemiewaffen einsetzt.“ 11

Eine solche militärische Beteiligung der deutschen Bundeswehr wäre eine ganz gravierende Sache, denn da könnte es leicht zu einer direkten Konfrontation mit Russland kommen – und George Friedman wäre am Ziel.  Man kann sich fragen, ob all die irrational erscheinenden Reaktionen der Regierung auf die Geschehnisse in Chemnitz in den Wochen zuvor nicht polarisieren und davon ablenken sollen, dass gewisse westliche Kräfte für Deutschland verhängnisvolle Veränderungen in Bezug auf militärische Einsätze planen. Ein solcher Schritt soll offenbar möglichst wenig Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen und da könnte es den gewissen Stellen ganz recht sein, wenn die Emotionen der Deutschen anderweitig gebunden und abgelenkt werden und wenn ein großer Teil der Deutschen international vorgeführt wird. Das schüchtert ein – und könnte Teil psychologischer Kriegsführung sein – gegen Deutsche.

Des Weiteren will man die Bundeswehr, mangels Nachwuchs, auch für Soldaten aus anderen EU-Ländern öffnen. Sogar eine Einführung einer Allgemeinen Dienstpflicht wird in die Diskussion geworfen. Warum macht man sich daran, die Armee zu vergrößern? Was ist geplant? Wird die traditionelle Politik der „Balance of Powers“ und des  „Containment“ fortgesetzt werden? Soll Russland in drei Teile geteilt werden? Soll die EU dabei eine maßgebliche Rolle spielen? Doch mit den Deutschen und auch den Europäern, so wie sie 2015 konstituiert waren, wäre ein solcher Krieg nicht zu machen gewesen. Was also tun mit einer kriegsunwilligen Nation? Ein anderes Staatsvolk schaffen? Bemerkenswerterweise scheint das gerade derjenige zu wollen, der als deutscher Bundespräsident von den Deutschen verlangt hatte, dass sie „mehr Verantwortung in der Welt“ übernähmen, nämlich Joachim Gauck.12 Und er ist nicht der Einzige.

Dazu passt das Folgende: Es gab einen darwinistischen, imperialistischen Vordenker, namens Brooks Adams (1848-1927). Er schrieb: „The Law of Civilization and Decay“, und trat darin für den Aufbau eines zentralisierten und auf Effizienz hin organisierten Staates ein. Er war ein Befürworter eines expansiven Imperialismus. Er glaubte, dass Nationen einen Aufstieg und einen Niedergang hätten, so wie Menschen Jugend, mittleres Alter und Seniorenzeit durchleben. Der Niedergang einer Kultur sei dann erreicht, wenn sich eine hoch zentralisierte Gesellschaft unter dem Druck des wirtschaftlichen Wettbewerbs zu zersetzen beginne. Dann bräuchte es eineInfusion barbarischen Blutes (nicht ich meine das, sondern er drückte sich so aus), um die Gesellschaft zu verjüngen.13 Jetzt erinnere man sich bitte an den unsäglichen Ausspruch von Wolfgang Schäuble vom Juni 2016, in der er Europa davor warnte, durch „Inzucht“ zu degenerieren.14 Solche entlarvenden Symptome sollten beachtet werden. Geschichte sollte symptomatisch betrachtet werden. Die Ideologie des Brooks Adams ist offenbar noch keineswegs überwunden.

Natürlich liest man selten, dass kriegerische Hintergedanken bei der Massenmigration ebenfalls eine Rolle spielen könnten, doch eines wundert mich schon: Denken denn die Aktivisten in den verschiedenen Friedensbewegungen, die ich ja inzwischen schon bei mehreren Demonstrationen erlebt habe und die immer verkünden, niemand sei illegal und es gäbe ein Menschenrecht auf unbegrenzte Migration, nicht auch einmal an diesen Aspekt? Glauben sie denn im Ernst, unser kapitalistisches, westliches System investiere so viele Milliarden in die Neuankömmlinge aus Afrika und dem Nahen Osten, ohne später etwas von ihnen zurückzufordern? Vielleicht das Leben ihrer Kinder, das sie als Soldaten für das Aufnahmeland ihrer Eltern und Großeltern hingeben sollen in den sinnlosen kommenden Kriegen, die von Leuten hinter den Kulissen schon längst geplant sind?

Und noch ein weiteres Indiz spricht dafür, dass die Absicht besteht, eine militaristischere, kriegerische, neue Generation heranzuziehen: Es gibt einen Zeichentrickfilm, der bereits auf die Kleinsten militärische Indoktrination auszuüben versucht. Er erklärt die „Aufgaben der Bundeswehrfahrzeuge“, indem er z. B. ein verniedlichtes Bombenflugzeug mit vermenschlichtem Grinsemund erklären lässt: „Ich beschütze den Himmel.“ 15 Es ist ungeheuerlich und mit gutem Recht blasphemisch zu nennen.

So sind sicherlich mehrere Aspekte zu betrachten, wenn man die neue, künstlich geförderte  „Völkerwanderung“ beurteilen will. Umsonst treiben unsere kapitalistischen EU-Staaten und die UNO einen solchen Aufwand nicht. Die Kräfte, die dahinter stehen, erwarten sich „Gewinn.“

Wie wird es für Deutschland und Europa weitergehen?

Ein nicht geringer Teil der Deutschen sehnt sich mit einer gewissen Wollust die kulturelle Vernichtung Deutschlands und Europas herbei, ohne diesen oben beschriebenen Aspekt der möglichen Folgen zu bedenken. Doch auch diese Deutschen verdanken das, was sie sind, was sie können und was sie haben, den Deutschen und dennoch betreiben sie die Auflösung dieses Volkes? Was unterscheidet sie denn von denjenigen Generationen von Deutschen ab dem 19. Jahrhundert, die ihr Eigenes nicht finden wollten, sondern das, was von anderen Ländern kam, kopierten? Was unterscheidet diese von denjenigen, die im 20. Jahrhundert gewisse Begriffe und Ideologien in ihr Extrem trieben? Wenn auch der ideologische Inhalt, also das „Was“ ihrer Themen heute anders sein mag, das „Wie“ des Verhaltens ähnelt dem Verhalten aus dunkelsten Zeiten. So sollten gewisse Aktivisten und Journalisten, die einen unliebsamen Redner mit einem heiklen Thema schon im Vorfeld diskreditieren, überprüfen, ob das „Wie“ ihres Verhaltens nicht genau dem entspricht, das sie zu bekämpfen vorgeben.

Äußerst bedauerlich ist auch die Haltung vieler, auf dem Narrativ der Siegermächte zu verharren, obwohl es heute die Möglichkeit gibt, die wahren Hintergründe für den Ersten Weltkrieg kennenzulernen,16 die von verantwortlich denkenden Historikern aus dem In- und Ausland erforscht wurden. Dieses Nicht-Wissen-Wollen, wie es wirklich war, um eventuell festgefahrene Denk-Schablonen nicht hinterfragen zu müssen, zeigt, dass der Krieg auch an der Propagandafront gewonnen wurde. Was bedeutet es für ein Volk, wenn viele seiner Angehörigen über Generationen hinweg pauschal mit dem Bösen assoziiert werden und viele das selbst auch glauben? Was bedeutet es für die Lebenden, was für die Toten eines solchen Volkes? Führt das nicht zu einer beinahe übernatürlichen moralischen Überhöhung der Sieger, die, Hohepriestern gleich, sich anmaßen, über Generationen hinweg, Lehrinhalte vorzugeben, ja sogar das Denken vorzuschreiben?

Und doch ist das Gelingen dieser „Erziehung“ gleichfalls ein Symptom für die fundamentale Urteilsschwäche, der viele Deutsche erliegen: Wieder adoptiert man widerspruchslos das, was manche Eliten in anderen Ländern sagen, denken und entwickeln, ohne selbst geistig aktiv zu werden, Fragen zu stellen und Widerspruch einzulegen. Ob dies ein Weg ist, Achtung zu erlangen, ist stark zu bezweifeln. Die Deutschen sollten sich fragen, ob sie würdige Erben derer sind, die hier die Zukunftskeime für eine geistige Kultur gesät haben.

Was ist das für eine geistige Kultur, die zum Beispiel Friedrich Schiller gesät hat? Um das herauszufinden, muss man ihn wieder lesen, sprechen, hören und seine Stücke sehen, oder noch besser, selbst spielen: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, Don Carlos, Wilhelm Tell, die theoretischen Schriften. Lasst uns versuchen, den Freiheitsbegriff bei Friedrich Schiller erneut zu fassen und seinen Geist wieder lebendig zu machen. Denn man kann ja den Begriff der Freiheit nur dann verteidigen, wenn man ihn vorher richtig erfasst hat. Dazu kann helfen zu verstehen, warum man sich gegen Intentionen, wie die des Landvogts Gessler aus Wilhelm Tell wehren muss:

Gessler: „Ich habe ihn (den Hut) aufgesteckt, dass sie den Nacken
Mir lernen beugen, den sie aufrecht tragen.“ (Wilhelm Tell)

Natürlich fordern die heutigen westlichen Eliten die Unterwerfung nicht so plump, wie Gessler sie verlangte. Nein, sie sind viel raffinierter, sie „erwarten“ die geistige Unterwerfung unter ihre „westlichen Werte“, da sie doch „allgemein anerkannt“ seien bei gleichzeitiger Leugnung der Werte, die Schiller und viele andere ab dem 18. Jahrhundert in Deutschland gebracht haben. Die westlichen Eliten fordern eine Akzeptanz ihres Weltbilds, ihrer Geschichtsdeutung, ihres Liberalismus, etc… Wer sich fügt, darf reich und erfolgreich werden, Titel ernten und Orden einstecken, wer den Westen allerdings kritisiert, wird diffamiert, wird nicht mehr befördert, verliert, bei Standhaftigkeit, den Job, bekommt keine Ehren, keine Orden, keine Adelstitel, keine Oscars und keine Literatur- oder Nobelpreise. Doch was sind Titel, Orden und Preise noch wert, wenn nur die brav Angepassten sie bekommen?

Der Geist Friedrich Schillers möge wieder lebendig werden. Wir sollten die Klassiker wieder lesen und lehren und lernen, den Idealismus und das freiheitliche Menschenbild wieder suchen, das uns der Westen verwehrt. Wo europäische Völker im eigenen Land in die Minderheit gedrängt werden sollen und der freie Geist, das freie Denken unterdrückt werden, wird geistiger Widerstand zur Pflicht. Es gilt, sich aufzurichten und den Geist des selbstbewussten Widerstandes wieder einzuatmen, den Schiller im „Wilhelm Tell“ den Urschweizern auf dem Rütli in der Gestalt Stauffachers in den Mund legte:

„Unser ist durch tausendjährigen Besitz
Der Boden – und der fremde Herrenknecht
Soll kommen dürfen und uns Ketten schmieden
Und Schmach antun auf unsrer eignen Erde?
Ist keine Hülfe gegen solchen Drang?
(Eine große Bewegung unter den Landleuten.)
Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht:
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräußerlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst. –
——————————————-

Anmerkung der Autorin 21.9.2018:
Ein aufmerksamer Leser hat mich darauf hingewiesen, dass für das zuerst im Text gebrachte Zitat Winston Churchills nur die Jahreszahl angegeben wurde und dass ansonsten die Quellenlage sehr rudimentär ausfällt. Ich habe daher versucht, noch mehr Details über diesen Brief, in dem das Zitat stehen soll, zu erfahren – leider bis jetzt ohne Erfolg. Deshalb sah ich mich veranlasst, den Text in dieser Passage umzuschreiben und auf das mutmaßliche Churchill-Zitat zu verzichten, da ich es weder verifizieren, noch falsifizieren kann.

————————————–
Quellenangaben:
1    UNO, EU und USA-Kreise planen …
2    https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Sutherland
3    https://www.youtube.com/watch?v=q94syUDDhxA

4  John Charmley: „Splendid Isolation?“ London, 1999, S. 201, unten, übersetzt von mir: (Salisbury erklärte dem neuen britischen Botschafter in St. Petersburg, Sir Robert Morier in 1885): Russlands einziger wunder Punkt seien „seine Zahlungsschwierigkeiten und „wenn wir Russlands chronischer Feind werden, müssen wir unsere Anstrengungen auf diesen wunden Punkt richten. Wir müssen es so stark wie möglich in Ausgaben treiben“, so dass „nur wenige Schritte weiter es in eine Revolution getrieben wird, die ständig über ihm zu schweben droht.“… Russland sei „wirklich unverwundbar in Bezug auf militärische Angriffe...“ und auf S. 213: „Die Zeit und das Glück könnten die Antwort auf das russische Problem bringen: Revolution, Widerbelebung des Islam oder Krieg gegen Deutschland…“
Original-Wortlaut (p. 201): Russia’s only weak point was her ‘financial embarrassement’, and ‘if we become her chronic enemy it is to that weak point that our efforts must be addressed. We must lead her into all the expence we can’ in the hope that ‘a few steps further must push her into the revolution over which she seems constantly to be hanging.’
(p. 213) Time and chance might provide the answer to the Russian problem, either in the form of revolution, Islamic revival or war against Germany…
Siehe auch: Terry Boardman: https://www.youtube.com/watch?v=k1yJ0zID_xw Ab. Min 53:24 geht es um das Buch von John Charmley: „Splendid Isolation“ und die betreffenden Stellen.
5    Wolfgang Effenberger 30.10.2014
6    zeit.de/2015/06

7    cashcurs.com
8    zeit.de/2015
9    stuttgarter-zeitung

10  https://www.welt.de/politik/ausland/article181491964/WELT-Trend-Fast-drei-Viertel-der-Deutschen-gegen-Bundeswehr-Einsatz-in-Syrien.html

11 https://www.facebook.com/hashtag/zdfmoma?source=feed_text&__tn__=*NKH-R

12  siehe hier: cashcurs.com und n-tv.de
13  Vgl. Markus Osterrieder: Welt im Umbruch, S. 1218
14  deutsche-wirtschafts-nachrichten.de 9.6.2016
15  https://www.youtube.com/watch?v=a6utrObsHsI&app=desktop

16  Einige Literatur über die Entstehungsgeschichte zum Ersten Weltkrieg: Wolfgang Effenberger: Europas Verhängnis 14/18. Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht. Höhr-Grenzhausen, 2018.  John P. Cafferky: Lord Milner’s Second War. 2013; Gerry Docherty & Jim Macgregor: Hidden History. 2014; Dr. Jacob Ruchti: ZUR GESCHICHTE DES KRIEGSAUSBRUCHS NACH DEN AMTLICHEN AKTEN DER KÖNIGLICH GROSSBRITANNISCHEN REGIERUNG, Bern 1916. A. J. A. Morris: The Scaremongers. London, 1984. Professor Evgenij A. Adamow: Die Diplomatie des Vatikans zur Zeit des Imperialismus. Berlin, 1932. John Charmley: Splendid Isolation? London, 1999/2009. Markus Osterrieder: Welt im Umbruch, Stuttgart 2014.

 

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73 Kommentare zu „Schaffung einer neuen – kriegerischen – Bevölkerung Mitteleuropas?“

  1. Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag! Er ist ein Augenöffner für all jene, die hinschauen(wollen) und nicht wegschauen und verdrängen. Er zeigt mit umsichtigen Worten die Gesamtzusammenhänge auf. Es ist wie es immer war, das deutsche (geistig überlegene) erfolgreiche Volk zu zerstören und die eigene (Welt) Herrschaft abzusichern und voranzutreiben! 2 Weltkriege sind diesem Ziel bereits geschuldet und jetzt wird der nächste vorbereitet. Und ein Volk wurde über Generationen versklavt und (geistig und finanziell) eingekerkert und so weit indoktriniert, dass es für diese Vorgänge blind ist und aktiv an seiner Zerstörung mitarbeitet.
    Ja, es ist höchste Zeit, dass der Geist Schillers wieder in das Bewusstsein des Volkes kommt, und ein Wilhelm Tell aufsteht und die Wahrheiten ausspricht. Diese Ketten gehören gesprengt, bevor es zu spät ist.

    1. Hmmm – Sie schreiben: „…das deutsche (geistig überlegene) erfolgreiche Volk zu zerstören…“ Wie sieht es denn mit dieser angeblichen „geistigen Überlegenheit“ aus? Mir geht es um Selbsterkenntnis und Maßhalten. Um ehrliche Selbstkritik, von der ich mir wünschen würde, dass jeder Mitteleuropäer sie an sich selbst praktizierte – und sich dann fragt, ob man sich nicht auch in der „Biographie“ seines Volkes um ehrliche Erkenntnis bemühen sollte. Und wenn das eine große Zahl ehrlich betreiben würde, müssten wir dann nicht zu dem Schluss kommen, dass wir lange nicht so toll sind, wie die Eitelkeit es uns einreden möchte? Ich schrieb, dass sich im 18. Jahrhundert bedeutende Geister im deutschsprachigen Raum inkarniert und die Deutschsprachigen reich beschenkt haben – eigentlich haben diese Philosophen, Dichter, Erfinder und Komponisten die ganze Menschheit reich beschenkt. Aber die Tatsache, dass sie das im deutschen Sprachraum taten: Ist damit nicht auch eine Verpflichtung für die Deutschsprachigen verbunden – wie bei jeder „Begabung“? Eine Verpflichtung, diese Gaben nicht aus Bequemlichkeit geistig „brach“ liegen zu lassen? Ich erinnere an das Gleichnis der Talente aus der Bibel und frage: Wurde diese geistige Saat von denen, die die deutsche Sprache als Muttersprache hatten, ausreichend gepflegt? Haben sie sich genug um dieses Geistesgut bemüht? Haben sie sich genug angestrengt, sich hineingearbeitet? Oder hat bei vielen die Bequemlichkeit gesiegt?

      Schließlich habe ich im Text auf Versäumnisse und mangelnde Urteilsfähigkeit hingewiesen. Ich schrieb auch von Vernunft und dem rechten Maßhalten. Und ich schrieb, dass leider zahlreiche Deutsche dazu neigen, Begriffe in ihr fanatisches Extrem zu treiben. Damit habe ich noch lange keine ausreichende Analyse gegeben – dazu ist das Thema viel zu komplex – aber der ganze Text ist als Denk-Anstoß gedacht. Wann begann der Irrweg?

      1. Als Denkanstoß ist der Artikel vielleicht brauchbar. Das Problem ist, dass die Deutschen über ein miserables Geschichtsverständnis verfügen, das allerdings gewollt ist. Man lese nur mal das Protokoll Nr. 16, das man mit Gehirnwäsche umschreiben kann und das leider auch schon in großen Teilen umgesetzt wurde (Man sollte das lesen und studieren, da man sonst die aktuelle Zeitqualität nicht mal in Ansätzen versteht!). Die Geschichte des Abendlandes und ihrer Kultur sowie die amerikanische Geschichte kann man nur unter 2 Prämissen verstehen, die ich aber hier nicht ausführe, da in Deutschland zig Tabus vorherrschen, die leider eine Diskussion unmöglich machen. In den USA herrscht Meinungsfreiheit, der durch den 1. Zusatz garantiert ist, und wenn man amerikanische Blogs und die dazugehörigen Kommentare liest, dann stellt man nur och verwundert fest, was für eine armselige Kultur oder besser gesagt Kulturmarxismus in Deutschland eingezogen ist.
        Erinnern sich an das Jahr 1879 wo prophetisch über Finis Germania geschrieben wurde und dass es keine 150 Jahre mehr dauern wird.

        1. @ Tom: „…nur unter zwei Prämissen verstehen, die ich hier aber nicht ausführe, da in Deutschland zig Tabus vorherrschen, die eine Diskussion unmöglich machen.“ Ich finde Ihre Entscheidung sehr schade und zudem unverständlich, weil diesen Blog überwiegend Personen lesen, die bereit sind, über den normalen Tellerrand hinauszuschauen und hinzuzulernen. Bitte überlegen Sie sich Ihre Entscheidung doch noch einmal!

        2. @Interessierter Leser: Leider lesen auch Personen diesen und andere Blogs die nicht über den normalen Tellerrand hinausschauen und von hinzulernen kann keine Rede sein. Wir haben in Deutschland keinen 1. Zusatz. Denken Sie daran für war das Konstrukt Europa steht, Kalergi-Plan und Kommunismus (=Globalismus) meiner Meinung nach.
          Lesen Sie im Internet die Rede des Freimaurers Winston Churchill vom 14.Mai 1947 in der Londoner Royal Albert Hall. Hier der Link dazu:https://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2012/02/Churchills_Rede.pdf

      2. Liebe Fr. Eberl!

        „…das deutsche (geistig überlegene) erfolgreiche Volk zu zerstören…“

        Mit geistig überlegen ist nicht die Selbstwahrnehmung gemeint, aber die Wahrnehmung von außen.

        Der deutsche Kultur- und Sprachraum hatte auf allen ebenen eine Hochblüte erreicht. Alle Großmächte waren in Gefahr überholt bzw. abgelöst zu werden.
        Sie zitieren 2 davon und schreiben:

        „Doch wird der Kampf heute mit anderen Mitteln, anderen Waffen geführt, als 1914, als der zweite Dreißigjährige Krieg gegen Deutschland begann.“

        …der Kampf heute……
        Ist der Krieg noch nicht aus?

        „Das Einflößen von Schuldgefühlen und das Verändern von Begrifflichkeiten sind psychologische Kriegsführung, sind Herrschaftsmittel, die uns unterjochen sollen.“

        …sind Herrschaftsmittel, die uns ……
        Wer sind die Herrschaften, die Herrscher, die uns unterjochen wollen?

        „Heute ist Deutschland innerlich zerrissen, mit vielen inneren und äußeren Hassern, die nichts Erhaltenswertes an der deutschsprachigen Kultur sehen, ja die sogar leugnen, dass es überhaupt eine Kultur in diesem Lande gäbe und die sich einzig und allein auf Wirtschaftsmacht konzentrieren “

        …..mit vielen inneren und äußeren Hassern,……
        Wer sind diese Hasser?

        „Wenn wir Menschen, die sich der deutschen Kultur zugehörig fühlen, uns nicht auf das besinnen, was wirklich unsere Aufgabe ist, dann werden die uns umgebenden Mächte keinen Grund sehen, warum man den deutschen Kultur- und Sprachraum erhalten sollte.“

        …..die uns umgebenden Mächte ……
        Wer sind diese Mächte?

        P.S.: Ich bin Österreicher und fühle mich dem deutschen Kultur- und Sprachraum zugehörig. Ich stimme mit
        Ihnen überein, was die Entwicklung der Samen und Werte betrifft. Aber wenn die aufkeimenden Pflänzchen
        jedesmal mit den Stiefeln des Krieges, der heutigen Kriegsführung, ausgetreten werden, können sich diese
        nur schwer und dann nur vereinzelt entfalten. Die Ursache sehe ich nicht in unserer Bequemlichkeit. Damit
        viele sehen können, muss es zuerst lichter werden. Dazu trägt vielleicht dieser Beitrag bei.
        Aber schon gar nicht sollten wir daraus den nächsten Schuldkult aufbauen.

        1. Zu Ihrer Frage: Ist der Krieg noch nicht aus? – Meiner Ansicht nach ist der blutige Schieß- und Bombenkrieg in Mitteleuropa aus, das ja. Aber denken Sie an die Ukraine und an Brzezinskis Buch: „The Grand Chessboard“ – das, was da drin steht, wird meiner Ansicht nach immer noch als Langzeitziel verfolgt. Und wird nicht gerade davon gesprochen, dass wir uns seit der Ukraine-Krise in einem „neuen Kalten Krieg“ befänden? Denken Sie daran, wie der Präsident der russischen Föderation, Putin von der westlichen Presse dargestellt wird. Denken Sie an George Friedman… Ich hoffe auch sehr, dass aus all dem kein heißer Krieg wird und dass der Syrienkrieg endlich beendet werden kann – aber: Denken Sie an die aktuelle Tagespolitik. Idlib?
          Mit : „Die uns umgebenden Mächte“ – meine ich EU, USA, Russland, auch Afrika (wo China investiert) und den Nahen Osten.
          Dass die „zarten Pflänzchen“ immer wieder durch Kriege ausgetreten wurden, das sehe ich auch so, doch das scheint mir die von außen kommende Herausforderung zu sein. Die trifft dann auf das Innere, die innere Disposition und beides zusammen ergibt das Resultat, wie wenn ein Mensch krank wird, dann teils von außen (durch Ansteckung z. B.) und auch von innen (z. B. seinen Immunstatus betreffend).
          Zum Thema Schuldkult: Es geht mir nicht um einen neuen Schuldkult sondern um den Versuch einer Einsicht, was die Konsequenz von Versäumnis ist. Denken Sie an das Gleichnis von den anvertrauten Talenten, Matthäus, 25,14-30. Das zeigt nämlich sehr gut, dass die „Talente“ nicht den Knechten „gehören,“ auch wenn sie ihnen zeitweilig (z. B. so lange sie auf der Erde leben und auf ihr wirken?) anvertraut werden. Das „Vermögen“ gehört ihrem Herrn (der göttlichen Welt, der Geistigen Welt). Das ist ein ziemlich streng wirkendes Gleichnis – und es ist einleuchtend, dass hier nicht Talente im Sinne von „Geld“ gemeint sind, sondern „Talente“ im Sinne von geistigen Fähigkeiten und Begabungen. Wer Begabungen zur Verfügung gestellt bekommt, erhält auch vom Herrn die Aufgabe, sie nutzbringend einzusetzen und zu vermehren. Die beiden Knechte, die sie (während ihres Lebens?) vermehren, werden bei Rückkehr des Herrn gelobt und bekommen eine größere Aufgabe (für ihr nächstes Leben?) Doch der Knecht, der sein „Talent“ nur vergraben hatte und weder genutzt noch vermehrt hatte und bei Rückkehr des Herrn auch noch unverschämt wird und behauptet, der Herr „ernte, wo er nicht gesät habe“ und dabei außer Acht lässt, dass er doch sein Talent ursprünglich als Vorschuss vom Herrn bekommen und nicht selbst erzeugt hatte, verliert dieses Talent und es wird dem gegeben, der sich am meisten angestrengt hatte. Doch das ist meine Ansicht – und keinesfalls dogmatisch zu sehen.

    2. 100 Jahre nach dem ersten Versuch einer marxistisch-leninistischen Weltrevolution jetzt von Deutschland ausgehend eine Neuauflage, mit deutscher Gründlichkeit, also stehen die Chancen diesmal besser. Wir werden quasi mit den eigenen Waffen geschlagen, das ist dramatisch.

      Natürlich sollte man wissen, dass darüber die NWO steht, die schon lange angestrebt wurde, wie aus dem ,Rakowski-Protokoll‘ oder auch die ,synfonia roja‘ genannt, ersichtlich. Wer sich damit befasst hat, kennt auch die Kräfte hinter all dem.

  2. Wir leben unter absolut anderen Bedingungen als jemals in der Geschichte zuvor. Unsere Hirne und damit unsere Verhaltensweisen, werden durch Hochfrequenz-Mikrowellenbestrahlung zunehmend manipuliert. Das kommende neue g5 Netz wird wahrscheinlich sogar das Ende jeder menschlichen Freiheit herbei führen, denn es wird zum totalen Überwachungs-, Manipulations- und Sanktionsnetz der verborgenen satanischen Eliten ausgebaut werden.

    Darauf aufbauend eine bargeldlose Big Brother-Gesellschaft mit Social Credit System, ein wahrhaft fürchterliches Biest-System mit gigantischen Zentralcomputern , Milliarden von Sensoren und Überwachungskameras. Es ist ein binäres Waffensystem bestehend aus Nano- und Hochfrequenztechnologie.

    Die durch dieses hinterhältige „kill grid“ erzeugten Manipulationen und Schäden werden für die Betroffen nicht beweisbar sein. Wenn ich um mich schaue, sehe ich eigentlich nur Menschen, die am liebsten perfekt angepasste, zufrieden konsumierende, steuerzahlende Rothschild-Batterien sein wollen. Ich kenne nur wenige Menschen, die dieses Kultur-zerstörende satanische System durchschauen und dagegen rebellieren. Wer sich gegen die Globalisten und ihr betrügerisches Fiatgeldsystem stellt, wird sehr rasch als Renegad, als Schmarotzer und Nichtstuer abgestempelt. Der globalistische Feind unserer Kultur wird von sehr vielen einfach nicht mehr erkannt.

  3. Danke, ein ausgezeichneter Beitrag, auf den ich gerne Mitmenschen hinweisen werde.
    Allerdings wird aus meiner Sicht ein Rückgriff auf Schiller zwar helfen, aber nicht ausreichen. Denn inzwischen gibt es das Werk Rudolf Steiners, ohne dessen – leider mühevolle und langwierige – Rezeption jetzt zeitgemäße Handlungsweisen und Lösungen wohl kaum zu finden sein dürften. Schlüssel sind ein geisteswissenschaftlich-anthroposophisch fundiertes Verständnis von Reinkarnation und Karma und ein Sich-auf-den-Weg-Machen zu einem spirituellen Verständnis und Fruchtbarmachen des Christus-Geschehens. „Wer suchet, der findet, und wer klopfet, dem wird aufgetan.“

  4. Interessante Idee, zu deren Realisierung aber sicher noch eine ganze Reihe von Schritten erforderlich wären.
    Nach der jahrzehntelangen Umerziehung, zu aller erst die Destabilisierung der europäischen Völker, die Einwilligung der Völker im Chaos Verfassungsänderungen (in der BRD GG- Änderungen) anzunehmen, dann die weitere Integration in die Nichtregierungsorganisation EU, um dann den übergeordneten Polizeistaat ausrufen zu können. Parallel die Militarisierung. Insgesamt ist das noch ein weiter Weg.

    Sicher haben zielgerichtete Entwicklungen stets die Eigenschaft sich zentrifugal, Tempo erhöhend auszubreiten. Unterschätzen darf man aber auch nicht die zentripetale Gegenkraft, die das Tempo wieder drosselt oder gar einfängt (Aktion-Reaktion). Hinzu kommt die Tatsache, dass das Geldsystem zwar zielgerichtet zum Einsturz gebracht werden kann, ein unkontrollierter Zusammenbruch aber nie auszuschließen ist. Es eilt.

    Da Deutschland wirtschafts- und geopolitisch in Europa eine entscheidende Position einnimmt, ist es auch der Hauptakteur bei der Zerstörung der Demokratien. Das hat m.E. noch nichts mit geistigen Eigenschaften zu tun, wie Churchill einst aus fadenscheinigen Gründen kolportierte. Der Begriff Spirit ist nicht zwingend gleichzusetzen mit unserem Wort Geist. That the spirit („das ist die richtige Einstellung) ist z.B. eine beliebte Wendung, um die Einstellung von jemandem zu bestätigen. Es ist für die Kontrolleure des Tiefen Staats und die Freimaurer, die profane Notwendigkeit Deutschland für immer aus dem Spiel zu nehmen, damit das eigene Imperium, aufgebaut auf Hass und Gegeneinander, nicht zusammenbricht, da Deutschland historisch andere Wege beschritt. Dafür wurden mit leicht durchschaubarer Dialektik sich diametral gegenüberstehende Pole als Extreme installiert und ein ganzer Sack voll Umdeutungen, wie Rassismus, Weltbürger, Toleranz, Nächstenliebe usw über die Medien, Kirchen und caritativen Profiteuren hoffähig gemacht. Der nächste Schritt wird m.E. das Chaos sein, aus dem die Initiatoren den Ausweg wie oben angedeutet aufzeigen werden. Erfinde ein Problem, schaffe Angst und setze Verbote durch. Biete dann im Chaos die Lösung an. Eigentlich furchtbar primitiv. In der BRD ist es m.E. das Schleifen der Artikel 79 und 146, um den Weg frei zu machen. Das hierfür eingesetzte Narrativ wird die Einführung von Volksabstimmungen sein, die in Wahrheit bereits heute ohne GG-Änderung möglich wären.

    Zitat:
    “ Doch wie denken die Menschen im Ausland wirklich über diese Befürworter einer freiwilligen, kulturellen Selbstaufgabe?“
    Im Urlaub im August:
    In Ungarn, Slowenien und Kroatien halten uns die Menschen für völlig übergeschnappt. Auch dort nutzt die Presse die Vorkommnisse für eigene Zwecke. Was sonst. Uninformiert bleibt der Bürger dort hinsichtlich der Hintergründe. Schließlich soll das eigene korrupte Verhalten nicht hinterfragt werden. Trotzdem sind in allen drei von mir bereisten Staaten die Menschen deutlich besser informiert und wurden historisch kaum mit Narrativen zugeworfen.

    Mein Eindruck ist, dass der Weg der globalen Elite zum Einheitsstaat noch langwierig und steinig wird. Zumal die großen Player, allen voran der nicht tiefe Staat der USA, kein Interesse an einer starken EU haben. Das gilt auch für Russland und China, das ihren Krieg mit für sie wertlosen Dollars mit dem schrittweisen Aufkauf afrikanischer und europäischer Infrastruktur auf andere Weise fortführt. Sie nennen es Seidenstraße und Win-Win, in Wahrheit sind es knallharte Geschäfte, bei denen Staaten ihr Tafelsilber, wie Häfen, hergeben und die Darlehen später nicht bedienen können (siehe Kenia).

  5. Es sieht so aus, als fielen wir bald zurück in die Zeit vor dem Ewigen Landfrieden von 1495 oder gar den Mainzer Landfrieden (1235), also wahrlich ins Mittelalter. Der deutsche Staat ist dabei, sein Gewaltmonopol aufzugeben und so wird durch die Hintertür die Fehde wieder eingeführt.

    ,,Also der deutsche Geist, wie er in Friedrich Schiller zum Ausdruck kam, ist es, gegen den die angelsächsische Elite, die er (Churchill) ja vertrat, in Wahrheit kämpft.“ Nun steht die angelsächsiche Elite eher als Vertreter eigenen Interessen und weniger für die des englischen Volkes. Vor kurzem preiste Therese May die kulturellen Neuzugänge, in einem Dreiminutenclip zu sehen und erweckt dabei den Eindruck, unter Drogen zu stehen. Es ist also nicht nur die deutsche Kultur, die zur Disposition steht.

    Ist erst der Zugang zur kulturellen Geschichte abgeschnitten und ist das kulturelle Gedächnis gelöscht, lebt man in einer ewigen Gegenwart. Erfreulicherweise nimmt die Anzahl der die deutsche Kultur schützen-und bewahrenwollenden Menschen, die Netzseiten und Blogs betreiben, stetig zu, wenngleich einige auch nicht bestimmten Standards entsprechen. Dennoch weckt das Zuversicht, es gibt sie noch, die von deutschem Geist und deutscher Kultur ,,beseelt“ sind.

    Hier noch ein Hinweis auf die Macht und Möglichkeiten Innehabenden, die Wahrnehmung und Steuerung der öffentlichen Meinung zu steuern und somit auch Einfluss auf Geschichtsschreibung .
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/05/elon-musk-stellt-eine-verbotene-frage.html

    1. Was kann der Einzelne denn tun?
      Ich laufe als Bayer, wenn ich über den Sommer in Nordschweden bin, dort mit Lederhosen rum, höre Blasmusik im Garten.
      Damit will ich zeigen, ich pfeiffe auf eure Gleichmacherei und ich habe eine bayerische Flagge auf meinem Grund gehisst.
      Es ist meine Kultur und es bleibt meine Kultur, auch wenn ich mich am Arsch der Welt befinde.
      Und zurück in der Heimat gilt dasselbe.
      Wo ich bin, ist Bayern.
      Und ich schreibe, ausser hier jetzt, nur noch Texte im Netz auf bayerisch!
      Die NSA kann mich am A…. lecken.

  6. Bernd Bernd Bernd

    Mein Hirn sagt folgendes:

    Die beste Demo gegen Kernkraft ist, wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf, wenn möglich selbst macht. Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich das nötige zum Leben selbst macht.

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

    Verwechseln wir bitte nicht unseren vom Konzern-Kapital erlaubten Freiraum nicht mit Freiheit, denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen ist die wahre Freiheit. Wir, das sind über 90% der Weltbevölkerung, dürfen nicht von Freiheit reden, da über 90% der Weltbevölkerung Lohnabhängig sind, was gleichbedeutend ist mit Versklavung durch Lohnabhängigkeit.

    Uuups, sind daran die Mikrowellen schuld ?

  7. Bernd Bernd Bernd

    Lassen wir uns den Nettolohn so wie Früher in Bar auszahlen, sind die Hirngespinste vom Bargeldlosen bezahlen sofort vom Tisch und alles bricht zusammen. Wir müssen nur wollen. Genauso mit dem Wechsel von Sommerzeit auf Winterzeit oder umgekehrt. Wenn wir nur zur Winterzeit zur Arbeit gehen und einkaufen und auch wenn uns die Chefs mit rausschmiss drohen, was solls . Sie müssen sich der Mehrheit beugen. Wir müssen nur wollen und was riskieren. No Risk no fun.

  8. Die Deutschen in der behaupteten Form gibt es nicht, damit kann es auch die Schlußfolgerungen und Urteile über die Deutschen nicht geben. Es scheint schon immer eine Methode der Herrschenden zu sein, den Opfern die Schuld zuzuschieben. Diese zerstörerische Ideologie hat immer den gleichen Ausgangspunkt. Die Meinung, daß die Deutschen sich zu sehr auf den Materialismus konzentriert hätten, habe ich schon von den Steiner-Nachfolgern gehört. Dahinter dürfte der OTO stehen, und dahinter die Wissenden von der Weltregierung, der Bruderschaft der Schlange oder deren Löwe-Kinder (Wappen- die Rubentara).

    Bardon oder Stejnar würden dagegen halten, daß jeder für sich die Welt empfindet und gestaltet und die Resonanz mit bestimmten Energien aus bestimmten Entwicklungen entsteht.
    Akzeptiert man dagegen das Außen als gestaltend, so ist die Realität, daß wir Völker, die hier leben, in Kriege getrieben und schon längere Zeit geplündert wurden. Es scheint um die Traumatisierungen zu gehen, die nach Generationen zu aussterbenden Völkern führen könnten (Dr. Klinghardt). Das Geschäftsmodell dieser Erde besteht nicht umsonst aus grenzenlosen Kriegen für eine grenzenlose Produktion, die auf der Basis von Geburtsurkunden und Projekten vermehrbarem Geld (auch Kriege werden als Projekte betrieben) organisiert werden (Treasury-System).

    Im sichtbaren Theater ist das die Geldschöpfung aus dem Nichts in privater Hand und die Umgestaltung der Erde nach der Strategie „Ordo ab Chao“vorgegeben, die die Freimaurer, die Jesuiten und die Rosenkreuzer z.B. als vorgegebene Strategie zu verfolgen haben. Alle denen, die sich dort energetisch angeschlossenen haben, sind gezwungen, die gleiche Strategie weltweit zu verfolgen. Deshalb finde ich es ein Frechheit, denen, die unwissend gehalten werden, „den Deutschen“ die Verantwortung für die Entwicklungen zu geben, die planmäßig unter Steuerung der Geldströme und der Macht im Außen hervorgerufen werden.

    Das ist nicht des Deutschen Größe
    Ob zu siegen mit dem Schwert,
    In das Geisterreich zu dringen
    Männlich mit dem Wahn zu ringen
    Das ist seines Eifers wert.

    Schwere Ketten drückten alle
    Völker auf dem Erdenballe
    Als der Deutsche sie zerbrach
    Fehde bot dem Vatikane
    Krieg ankündigte dem Wahne
    Der die ganze Welt bestach.

    Höhern Sieg hat der errungen
    Der der Wahrheit Blitz geschwungen,
    Der die Geister selbst befreit
    Freiheit der Vernunft erfechten
    Heißt für alle Völker rechten

    Schiller

    1. Die Fiktion der Länder, der Politik und der Religionen aufrecht zu halten dürfte vor dem Fall zugunsten einer neuen Fiktion sein. Ein neues Spiel beginnt. Man kann immer den Spielern die Schuld am Spiel geben, aber das setzt Grenzen der Erkenntnis voraus, die überschreitbar wären.

      1. „Wir kämpfen nicht gegen Hitler, sondern
        gegen den Geist Schillers,
        damit dieser Geist nie wieder hochkommen möge.“
        „Sie müssen verstehen, daß dieser Krieg
        nicht gegen den Nationalsozialismus
        geführt wird, sondern
        gegen die Stärke des Deutschen Volkes,
        welche ein für alle Mal zerstört werden muß,
        unabhängig davon, in wessen Hand es sich befindet,
        in den Händen von Hitler
        oder in denen eines Heiligen
        oder eines Jesuiten.“

        Winston Churchill

        1. Haben Sie hierfür genaue Quellen? Datum und wo und an wen diese Aussagen gemacht wurden? Das wäre toll, wenn man diese Aussagen noch genauer verifizieren könnte.

        2. Liebe Frau Eberl,

          keine Frage, ich schreibe gerade ein Buch über das Geschäftsmodell auf der Erde, da muß ich auch immer Literaturnachweise machen. Haben Sie denn auch welche?
          Für welches Zitat genau brauchen Sie denn eine Quelle? Vorab schon einmal folgende Hinweise:
          Zu Stejnar würde ich den Thebanischen Kalender empfehlen, da kann man diese Darstellungen nachvollziehen (das ist nicht so lang und gut geschrieben), für Bardon würde ich mit dem Weg zum wahren Adepten beginnen.
          Für die Richtung Steiner gibt es eine längere Vortragsserie aus der Schweiz zur gegenwärtigen Zeit (Internet), dort bekommt schon im ersten Teil Ihre These zu den Deutschen zu hören, daß die sich zu sehr in die Materialität geflüchtet hätten. Zum OTO gibt es z.B. ein dreibändiges Werk (runterladbar) und dann würde ich mir vielleicht von William Cooper zumindest seine Werke zu den Geheimgesellschaften zu Gemüte führen. Da gibt es viele weitere und auch ältere Quellen.
          Für Winston Churchill finden Sie das Zitat im Internet, wenn Sie wissen wonach Sie suchen oder in einer seiner Biographien (ich müßte auch suchen). Churchill war Literaturpreisträger dessen Bücher wirklich lesenswert sind, auch über die Feldzüge in Ägypten ( Ägypten wurde nur von den Griechen so genannt und hieß eigentlich Al Chem – wie die Cheops-Pyramide eigentlich Hathors Westberg hieß, bevor die Deutungshoheit aus einer anderen Richtung kam). Als Mensch war er ein Feigling, was sich in der Gefangenschaft bei den Buren zeigte. Als Mitglied der Ur-Loge war er am Projektmanagement des 1. Weltkrieg und 2. Weltkriegs beteiligt, wie z.B. auch der deutsche Reichskanzler von Caprivi arbeitsteilig für den 1. Weltkrieg (können Sie in Superlogen regieren die Welt finden – oder kürzer (https://deutschelobby.files.wordpress.com/2016/12/36-geheime-ur-logen-regieren-die-welt-machtergreifung-hinter-den-kulissen.pdf).
          Lesenswert wäre auch die Bücher von McGregor und Docherty, Die verborgene Geschichte, dort wird genau nachgewiesen, wer mit wem am ersten Weltkrieg gearbeitet hat, ohne die Ur-Loge zu nennen.

        3. Anbei die Steiner-Nachfolgerquelle: WELTPOLITIK ★ Wer verhindert, dass Deutschland und Russland Freunde werden und warum

  9. Mit irgendwelchen alten Schinken, sei es nun aus der Zeit der trojanischen Kriege oder die irgendwelcher Frankreichfeldzüge, die heutigen begründen zu wollen riecht für mich doch arg nach dem bildungsbürgerlichen Elfenbeinturm. Treibende Kraft sind Gier und Macht, auch und gerade in Germany. Follow the money reicht in der Regel für „Kriegserklärungen“ aus.

    Die Qualität deutscher Klassiker halte ich auch eher für „überschätzt“. Bis vielleicht auf Goethe kann man das wohl nur toll finden wenn man die entsprechende Erziehung – neudeutsch wäre wohl brainwash – genossen hat. Andernfalls ist die entsetzliche Ödnis und eindimensionalität dieser Werke kaum zu ertragen. Verglichen z.B. zu Shakespeare ist das fast alles eher 2. Liga. Davon ab ist es der Autor der ein Buch schreibt und nicht eine Nation.

    Zwischen den Staaten wird immer mit allen Mitteln gekämpft. Das war früher so und ist heute nicht anders. Wenn die Angelsachsen Staaten und Bevölkerungsteile gegeneinander aufhetzen dann aus dem Grund weil Sie es können. Das wäre andersherum genau so. Um einen Krieg zu beginnen bedarf es aber mehr als das. Wer aber wen überfallen hat ist überliefert und imo unstreitig, da helfen auch solche nachträglichen Gehirnverrenkungen nichts.

    Das Gehetze gegen Russland ist da ja ein schönes Beispiel, völlig aussichtslos die Menschen in einen Krieg gegen den Nachbarn zu treiben. Außerdem fehlen sämtliche Mittel, sowohl vom Kriegsgerät her als auch vom Personal. Eine Änderung in die Richtung ist nicht erkennbar. Die Reklame der Bundeswehr versucht eher den Personalstand zu halten es gibt nun mal zu wenig junge Menschen in D.

    Für einen Krieg gegen das größte Land der Welt wäre die Personalstärke min. zu verfünffachen, die der kämpfenden Truppe min. x 20. Das Material reichte auch nicht mal bei einer Verzehnfachung. Außerdem wird kein Land der Welt auf die Idee kommen das sich Deutschland wieder bewaffnen wird.

    Die erklärte Strategie der Russischen Föderation, bei einem Angriff gegen das Land ggf. Atomwaffen einzusetzen, wird die Angelsachsen im übrigen davon abhalten direkt mitzumischen. Zu riskant das es die eigene Oberschicht trifft.

    Der Gedanke ist imo absurd und zieht bestenfalls Typen an die nicht belegbaren Mikrowellenideologien huldigen. Qed. Wenn das Ihre Klientel ist, dann machen Sie weiter so.

    P.S. Schäuble hat mit den obigen Aussagen in der Tendenz übrigens Recht, ob es einem nun passt oder nicht.

    1. @Pjotr Paninin
      Die russische Zentralbank hat ein Verbot zur Investition im Inland. (Das können Sie bei Fjodorow nachhören).
      Frage: Woher kommen dann zum Beispiel die Investitionen in die Rüstungsindustrie?

      Politik ist immer nur das Theater für die Deppen, wie auch die Anti-Rußland-Hetze. Es ist ein polares Spiel der satanischen Kräfte, die der Vernichtungsideologie „Ordo ab Chao“ anhängen, die die negative Spiegelung des göttlichen Gesetzes in der Polarität darstellen dürfen oder müssen: „Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz.“ (Crowley)

      Das ganz normale Spektakel der Demokratie (J.Fjodorow)

      „Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Loyalität zur Familie, das Nationalbewußtsein und die religiösen Dogmen aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren.“
      Brock Chilsom – Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

      Der Artikel dient übrigens – bewußt oder unbewußt – der Untergrabung des Nationalbewußtseins.
      Diese Untergrabung einer Energie. Es wird Zeit, daß wir, wie die Maya wieder einmal die Qualität der Zeit wahrnehmen, um menschlich zu sein.

    2. „Davon ab ist es der Autor der ein Buch schreibt und nicht eine Nation.“ Das ist richtig. Es haben sich zu bestimmten Zeiten hervorragende Geister im deutschen Sprachraum verkörpert – aber das ist nicht das Verdienst der Massen des „Volkes“ sondern es haben sich bedeutende Einzelne hier verkörpert, um etwas zu bringen, das aufgenommen werden kann – oder auch nicht. Ob es aufgenommen wird, ist in die Freiheit der Einzelnen gestellt.

      Ihre Argumentation erinnert sehr an das sozialistisch-marxistische Klassendenken, das von vorne herein alles „Bürgerliche“ ablehnte und diskreditierte. Das ist – mit Verlaub – ein bequemes Vorurteil: Sich nicht tiefer darauf einzulassen, weil es schon ein allgemeines (Vor-)Urteil gibt, das einem das eigene Denken abnimmt. Die idealistisch-humanistische Literatur als „zweite Liga“ anzusehen und Shakespeare offenbar als Maß aller Dinge in dramaturgischen Angelegenheiten anzusehen ist die allgemeine Meinung, ist auch Mainstream.
      Ebenso ist es weit verbreitet, zu behaupten, dass das Deutsche Kaiserreich den Ersten Weltkrieg geplant und allein verschuldet habe. Aber wenn man tiefer nachforscht, andere Quellen heranzieht, die Literatur studiert, von der ich einen Teil oben angegeben habe, dann kann man das, was Mainstream ist -auch sozialistischen Geschichtsmainstream – durchaus in Frage stellen. Aber es erfordert Zeit, Interesse und Anstrengung – vor allem sollte man sich deshalb mit den Strategien angelsächsischer Eliten beschäftigen, um zu verhindern, dass man sich in Zukunft wieder in einen Krieg hineintreiben lässt.

      Die Chinesen und Russen beschäftigen sich offenbar damit – offenbar lesen sie die Pentagon-Papiere und die TRADOC-Papiere und nehmen den „Economist“ ernst und sind – trotz vieler Provokationen – noch nicht im katastrophalen Konfrontations-Krieg. Sie schreiben: „Wenn die Angelsachsen Staaten und Bevölkerungsteile gegeneinander aufhetzen dann aus dem Grund weil Sie es können. Das wäre andersherum genau so.“
      Wäre – Doch da zeigen meine Quellen, dass eben der deutsche Geheimdienst, die deutsche Kriegspropaganda und teilweise auch die Diplomatie vor und während des Ersten Weltkriegs ziemlich stümperhaft, um nicht zu sagen, „unfähig“ waren. Daraus ergibt sich mir das Urteil, dass sie sich noch nicht lange in solche Dinge eingearbeitet hatten und das widerspricht eben auch der Kriegsplanungs-These. Ich denke, man hatte nicht die Idee, andere Nationen wie Schachfiguren in einem „Great Game“ zu benutzen, sondern das Deutsche Kaiserreich wollte den friedlichen Handel ausbauen und seine Produkte weltweit verkaufen – doch das passte den Führern des Britischen Empire nicht, denn da entstand ein Konkurrent. Sind uns die angelsächsischen Eliten im Politischen überlegen? Es scheint so zu sein.

      1. @Angelika Eberl:
        „Doch da zeigen meine Quellen, dass eben der deutsche Geheimdienst, die deutsche Kriegspropaganda und teilweise auch die Diplomatie vor und während des Ersten Weltkriegs ziemlich stümperhaft, um nicht zu sagen, „unfähig“ waren. […] Sind uns die angelsächsischen Eliten im Politischen überlegen? Es scheint so zu sein.“

        An dieser Stelle will ich kurz einhaken. Die deutschen Eliten waren mE schlichtweg nicht so verkommen wie die Britischen. Man bedenke nur die schändliche anti-deutsche Gräuelpropaganda herausgegeben durch das „Ministry of Information“ im Ersten (Die entmenschlichte deutsche Pickelhauben-Bestie, abgehackte Kinderhände etc.) und später wieder im Zweiten Weltkrieg.

        Das kann man kritisch betrachtet als unangemessene Naivität und Gutherzigkeit seitens der Deutschen auslegen. Doch ist solch ein zynisches Vorgehen, wie jenes der Britischen Eliten nachahmungswürdig, gar erstrebenswert?

        Gewiss ist es mehr als angebracht, sich auf die Hinterhältigkeit seiner Gegner einzustellen und ggf. verdeckt zurückzuschlagen, doch niemals kann es geboten sein, selbst hinterhältig zu werden.

        1. Stellt sich nur die Frage wer oder was die britischen Eliten sind?
          Schon im 19. Jahrhundert gab es einen Benjamin Disraeli, der die Revolution von 1848 präzise voraussagte und die Deutschen nicht sonderlich mochte, aber trotz allem die Menschheit warnte und dies u.a. in seinem Roman Coningsby. Bei seinen Kontakten wahrlich nichts Außergewöhnliches. Um wirklich zu wissen, wer oder was die britischen Eliten sind muss man wie immer in der Geschichte etwas weiter zurückgehen. Die Gründung der Zentralbank von England ist ein guter Einstieg sich mit diesem Thema vertraut zu machen.

        2. @Tom :
          “Stellt sich nur die Frage wer oder was die britischen Eliten sind?
          Die Gründung der Zentralbank von England ist ein guter Einstieg sich mit diesem Thema vertraut zu machen.“


          … und es ist wohl auch kein Zufall, dass der Beginn des Ersten Weltkrieges zeitlich recht knapp auf die Gründung der Federal Reserve Bank fiel.

        3. Die Gründung der Federal Reserve hat mit dem ersten Weltkrieg nichts zu tun. Die Federal Reserve hat aber sehr viel mit den German Devils zu tun, wie man die deutschen Banker an der Wall Street nannte und hier an erster Stelle das Bankhaus Kuehn, Loeb & Co. (Warburg, Schiff und weitere) .
          Dass die Amerikaner in den ersten Weltkrieg hineingezogen wurden, verdanken sie den Umstand, dass die Deutschen 1916 den Engländen ein Friedensangebot unterbreitet haben und die Engländer ernsthaft überlegt haben dieses anzunehmen. Die Deutschen sagten lässt uns den Status Quo vor Ausbruch des Krieges wiederherstellen. Das Friedensangebot wurde erfolgreich torpediert und als Folge davon die Amerikaner in den Krieg hineingezogen. Interessanterweise waren die Deutschen bis zu jenem Zeitpunkt in den USA sehr beliebt. Man überlegte sogar Deutsche als Amtssprache einzuführen. Aber plötzlich von einem Tag auf den anderen waren die Deutschen die Bösen .
          Ein pikantes Detail habe ich bewusst ausgelassen, aber ich denke man weis was ich meine.

        4. Antwort an Tom:
          Sehr geehrter Tom,
          Sie fragen, wer oder was diese britischen Eliten sind. Dazu empfehle ich Ihnen folgende Datei von Terry Boardman: http://threeman.org/?p=2564 „The Cecils and the End of the British Empire”
          Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde daran gearbeitet, die Eliten von GB und USA zusammenzubringen. Die Pilgrim Society entstand daraus. Weitere Infos über die angloamerikan. Eliten:
          Terry Boardman sagt in diesem hochinteressanten Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=k1yJ0zID_xw bei Min. 46:50 (übersetzt von mir): „…Und besondere Gruppen waren für diesen Prozess verantwortlich. Elite-Gruppen. Elite-Gruppen, die am Anfang dynastisch waren, aber dann später, im 20. Jahrhundert, weniger dynastisch wurden – oder wir können für die Fälle Rockefeller und Rothschield immer noch von Dynastien sprechen, aber räumlich viel weiter verbreitet. Dies ist Samuel P. Huntington, der 2004 das Buch schrieb: „Who Are We? [Wer sind wir]. Und er stellt die Frage, wer wir englisch-sprechende Menschen sind. Was damit gemeint ist: Wir weiße, an der Spitze der Gesellschaft stehenden, englisch-sprechenden Leute von England und Amerika, die England und Amerika seit dem Ersten Weltkrieg regieren, als Tandem, zusammen: Durch unsere Thinktanks, durch unsere Geheimgesellschaften….“ (Ende Übers.)

          Es lohnt sich, den ganzen Vortrag anzuhören.

        5. Antwort an Tom zu seinem zweiten Post:
          Sie schreiben: „Dass die Amerikaner in den ersten Weltkrieg hineingezogen wurden, verdanken sie den Umstand, dass die Deutschen 1916 den Engländen ein Friedensangebot unterbreitet haben und die Engländer ernsthaft überlegt haben dieses anzunehmen. Die Deutschen sagten lässt uns den Status Quo vor Ausbruch des Krieges wiederherstellen. Das Friedensangebot wurde erfolgreich torpediert und als Folge davon die Amerikaner in den Krieg hineingezogen…“

          Zu diesem „Regierungswechsel“ in Großbritannien hat der britische Historiker Terry Boardman Folgendes erforscht und in diesem Vortrag, ab Min. 29:42 dargestellt: „June 16 – The Shadow of 1916 on Britain’s Momentous EU Decision: In, Out or Something Else?“, am 9.6.2016 veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=1yqD3CmiU9c
          [übersetzt ab 29:42] (Alfred) Milner machte den Burenkrieg in Südafrika, um die Gold-und Diamantenminen von Südafrika zu bekommen, so dass wir (Boardmdan meint die Briten – Anmerk. d. Übers.) fähig würden, den Ersten Weltkrieg zu kämpfen und die Deutschen dort (aus Südafrika) herauszuhalten. Denn das war einer der geopolitischen Schlüsselpositionen für die globale Kontrolle. Und einer der jungen Männer um ihn, war dieser hier, Philipp Kerr, der spätere Lord Lothian. Und im Dezember 1916 führten Milner und seine Freunde „einen sehr britischen Coup“ durch… … [30:40] Jedenfalls, dies ist ein anderer britischer Coup, der von Milner und seiner Gruppe junger Männer durchgeführt wurde, dem „Kindergarten“ und der „Round Table Group,“ den er 1909 gegründet hatte, von dem Philipp Kerr, später Lord Lothian, Mitglied war. Und was sie gemacht haben, war, dass sie diesen „Coup“ durchführten, zuerst, weil sie glaubten, dass die Männer, die uns in den Krieg hineingeführt haben, Asquith und Sir Edward Grey, den Krieg nicht effizient genug führten. Und Milner und seine Freunde waren entschlossen, dass der Krieg bis zur absoluten Kapitulation, zur bedingungslosen Kapitulation der Deutschen geführt werden müsse: Kein Frieden. Denn Sie sehen, 1915 war Großbritannien schon erschöpft, die Franzosen waren schon erschöpft. Und dann kam der Stellungskrieg bei Verdun, was fast das ganze Jahr 1916 lang dauerte. Absolut schrecklich. Es gab also Stimmen, die mehr und mehr nach Frieden riefen. Und diese Leute [Milners Leute] sagten „Nein“ dazu, sie waren entschlossen: „Wir werden diesen Krieg führen, bis die Deutschen vollkommen besiegt sind. Und deshalb brauchen wir eine neue Regierung, die bereit wäre, das zu tun.“ Und so führten sie diesen Coup durch, einer dieser Coups, ein bisschen wie Geoffrey Howe?? und Margaret Thatcher, der in den Korridoren und in den Gentlemen’s Clubs stattfindet und so weiter. Und sie ersetzten die Führung mit Lloyd George als Premierminister und „Trompete“, könnte man sagen. Eine rhetorische Trompete der Regierung. Er war ein guter Rhetoriker, er konnte gut reden. Und weil er im August eine Rede gehalten hatte, in der er selbst gesagt hatte: „Wir müssen kämpfen bis zum K.O.-Schlag.“ Und Milner und seine Freunde sagten: „Aha. Das ist unser Mann. Er ist bereit, den ganzen Weg zu gehen.“ Sie brachten Lloyd George an die Macht, aber umgaben ihn mit einem fünfköpfigen Kriegskabinett. Milner kam in das Kabinett als Minister „without Portfolio“. Und die meisten der anderen, außer dem Führer der Labour-Partei,… Henderson, waren alle Bundesgenossen von Milner. Tory-Verbündete von Milner. Und dann führten sie diesen Mann hier als Lloyd Georges Privatsekretär ein [Philipp Kerr]. So war Milner über alles auf dem Laufenden, was Lloyd George sagte, schrieb und dachte. Dezember 1916… Und sie wussten, dass sie das tun müssten, denn … früher im Jahr, hatte der deutsche Reichskanzler im Reichstag eine Rede gehalten, in der er sagte, man solle doch darüber nachdenken, Frieden zu machen. Die Deutschen hatten ein Friedensangebot vorangebracht – noch nicht förmlich, aber die Milner-Gruppe wusste, das würde kommen. Und so kamen sie dem zuvor, indem sie am 7. Dezember 1916 diesen Coup durchführten. Das deutsche Friedensangebot kam dann auch förmlich, am 12. Dezember 1916. Und dann, ich denke, es war am 18. Dezember (1916), machte US-Präsident Wilson ein Angebot für den Frieden, um zu vermitteln, wenigstens beiden Seiten zu helfen, den Krieg zu einem Ende zu bringen. Sehen Sie, das ist ein entscheidender Moment gewesen, an dem der Erste Weltkrieg zu einem Ende hätte kommen können: Im Dezember 1916, wenn Milner und seine Freunde das nicht ruiniert hätten, indem sie mit dem Coup zuvorkamen und Lloyd George und dem fünfköpfigen Kriegskabinett zur Macht verhalfen. Und Sie wissen, was das für Folgen hatte. 1917 treten die Amerikaner in den Krieg ein, die Russen hörten mit dem Krieg auf, die russische bolschewistische Revolution beginnt. In gewisser Weise können wir sagen, dass das 20. Jahrhundert da wirklich seinen Verlauf begonnen hat. Also 1917 – – das was nach dem Krieg kam: Faschismus, Mussolini, Nazis, Hitler, Vertrag von Versailles natürlich, russischer Bürgerkrieg, Millionen starben, Lenin, Trotzki, Stalin, und so weiter. Und führten eventuell zum Kalten Krieg. Alle diese schwerwiegenden Dinge passierten aufgrund des Coups von 1916 – als der Krieg hätte beendet werden können. Aber er wurde nicht beendet aufgrund der Vorstellungen einer kleinen Gruppe, die entschlossen war, ihn solange zu führen, bis er zum bitteren Ende käme.
          Und natürlich: Eine der anderen großen Folgen war, dass Amerika der Gläubiger der Welt wurde. Davor waren wir (Boardman meint die Briten – Anmerk. d. Übers.) der Gläubiger der Welt. Aber nach einem Jahr Krieg gegen Deutschland hatten wir solche Schulden, dass wir ohne amerikanische Kredite gar nicht mehr hätten weitermachen können. Zuallererst J. P. Morgan. Schon wieder J. P. Morgan. 500 000 Dollars. Für uns und die Franzosen im Jahre 1915. Ohne die hätten wir nicht weitermachen können. Und danach hat der US-amerikanische Staat uns so viele Kriegskredite gegeben, dass wir sie buchstäblich nicht zurückzahlen konnten. 1934 haben wir sie im Grunde nur abgeschrieben. Wir haben das bis heute noch nicht zurückgezahlt. Wir haben die Schulden für den Zweiten Weltkrieg zurückgezahlt, aber nicht die Schulden für den Ersten Weltkrieg.
          Aber die Amerikaner waren darüber nicht bekümmert. Sie freuten sich, unseren Platz einzunehmen und viele Mitglieder ihrer Elite hatten genau das geplant. So wurden die Briten die Juniorpartner und nicht die Senior-Mitglieder. Also passierte diese Umkehrung zwischen Großbritannien und Amerika auch als Ergebnis des Coups von 1916 – wenn Amerika damals nicht in den Krieg eingetreten wäre.
          Also, hier sind sie, das ist das Kriegskabinett von 1916: Diese fünf Leute hier: Der Führer der Labour-Partei [Henderson], Milner, der Tory-Grandi, Lord Curzon, Vize-König von Indien, Bonar Law, Führer der Tory-Partei und Lloyd George. Drei Tories, Labour und ein Liberaler Renegat??, denn die anderen Liberalen wollten nicht unter ihm dienen. Die liberale Partei war gespalten… Hier ist wieder Milner, Lord Balfour, von der Cecil-Familie, der Außenminister wurde, eng verbunden mit Milner. Hier ist Robert Cecil, auch aus der Cecil-Familie, er war ein wichtiges Rad in der Schaffung des Völkerbundes, den diese Leute nach dem Krieg zusammenfügen wollten, um die angloamerikanische globale Kontrolle zu fördern. [38:10] Ende der langen, aber sehr wichtigen Anmerkung zum Regierungswechsel in Großbritannien vom 7. Dez. 1916.

        6. Zur Frage, ob die Deutschen in den USA während des Ersten Weltkriegs beliebt waren: Wohl eher nicht, doch die US-Gesellschaft war gespalten. Die alliierte, vor allem die brit. Propaganda war sehr wirksam. Schon am 5. August 1914 kappte die britische Marine die deutschen Transatlantik-Kabel, so dass keine Depesche aus Berlin oder Wien mehr direkt an die amerikanische Presse kam. „Damit war die deutsche Regierung zur Nachrichtenübermittlung auf eine Kabelverbindung der US-Botschaft in Berlin angewiesen, die über eine Relaisstation in England verlief und dort vom britischen Nachrichtendienst abgehört wurde.“ (Info aus: Wolfgang Effenberger: Europas Verhängnis 14/18, S. 64).
          Ebenfalls am 5. August 1914, also kurz nach Kriegseintritt der Briten, veröffentlichte die New York Times eine Kolumne und Rechtfertigung für den Kriegseintritt Großbritanniens, unterschrieben von H. G. Wells, dem Autor von „Zeitmaschine.“ Darin beschimpfte Wells das deutsche Kaiserreich als trampelnde, exerzierende Tollerei im Herzen Europas, die die Zivilisation zum Stillstand gebracht habe und behauptete, nie sei ein Krieg so gerechtfertigt gewesen.

          Sir Gilbert Parker hatte ein großes Propagandabüro unter der Schirmherrschaft des brit. Außenamts. Amerikanische Korrespondenten bekamen kostenlose Artikel von patriotischen britischen Schriftstellern wie Kipling, Wells, Galsworthy, Arnold Bennett und George Bernard Shaw. Zudem arrangierte Sir Gilbert propagandistische Interviews mit führenden britischen Staatsmännern und verteilte Propagandamaterial, das an amerikanische Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und Zeitschriften gesandt wurde.

          Dann gab es noch Hudson Maxims „Defenceless America“ und einen Film mit dem Titel: “The Battle Cry of Peace“ deutsch: „Der Schlachtruf des Friedens.“ Das war ein raffinierter Propaganda-Film für die Entente. Der Plot handelte davon, dass die Feinde der Vereinigten Staaten die Pazifisten in den USA als Schachfiguren nutzen, um zu bewirken, dass die USA nicht zu viel Geld in Rüstung investierten. Deshalb sind die USA „unprepared“ und werden von den Feinden angegriffen und übernommen – soweit zum Inhalt des Films. Das zeigte natürlich Wirkung, wirkte auch wie eine Art Werbefilm für die „Preparedness-Bewegung“, die Bewegung, die den Amerikanern einbläuen wollte, sie müssten „bereit zur Verteidigung“ sein. Theodore Roosevelt, der Ex-Präsident, war in der Preparedness-Bewegung, ebenso General Wood und eine Reihe von High-Society Männern.
          Und last but not least: Lord Bryce, der Gräuel-Propaganda verfasste – z. B. über angeblich, von deutschen Soldaten abgeschnittene, belgische Kinderhändchen usw., was übrigens später von einem Oxford Professor selbst wiederlegt wurde, es sei kein einziges belgisches Kind mit einem abgeschnittenen Händchen nachweisbar.

        7. @Angelika Eberl: Die Frage nach den britischen Eliten war rhetorisch gestellt. Ich denke wir haben wenig gemeinsame Punkte, wenn ich mir so ihre Quellenangaben anschaue. Das ist für mich Mainstream. Ich halte mich an die Empfehlung von Ezra Pound, der sagte dass man die amerikanische Geschichte oder die Geschichte des Abendlandes in den letzten 2000 Jahren niemals verstehen wird, wenn man nicht 2 bestimmte Punkte untersucht, die ich hier aber nicht aufführen werde.
          Lesen Sie englischsprachige Blogs wie z.B. theoccidentalobserver.com oder henrymakow.com? Ich kann es mir nicht vorstellen.

    3. @Angelika Eberl

      Der deutsche Kaiser war der Enkel der englischen Königin Mutter, die er sehr geliebt hat und die auch am Totenbett nur deutsch sprechen konnte.
      Er hat bei ihr immer wieder interveniert und versuchte einen Krieg zu vermeiden. Deshalb war seine Propaganda auch so schlecht.
      Die Kriegsmächte waren beinahe alle von verwandten Familien beherrscht, die aber von einer anderen Macht legitimiert wurden.
      Deshalb liegt Bernhard Shaw richtig:
      „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“
      George Bernard Shaw
      Es wurden nur die ausgeklammert von der Informationsstrecke, die nicht mit dem Verlassen ihres Platzes einverstanden waren. Englands Strategie (im Auftrag der Weltregierung) war es, daß die Kriegsflotte immer doppelt so groß sein mußte, wie die gesamte Kriegsflotte der restlichen Welt.
      Das BAR-System (und das UCC )galten schon vorher im unsichtbaren Bereich (Spitzbubenerlaß).
      Zum roten Schild zählt nicht nur die rote-Schild-Zentralbank (Preußen seit 1847), sondern auch die rote Freimaurerei, die die Rolle der Herrschaft zu übernehmen hatte und die Länder umzustrukturieren hatte.
      Auftraggebener die Crown-Gesellschaft.
      Die Kaiser und Könige waren lediglich legitimierte, hatten ein Legat. „Ich dien“ findet man in einem Wappen, einer deutschen Familie, was immer nett weginterpretiert wird.
      Interessant wäre es, die Quellen des Illuminatentums anzuschauen. Dabei meine ich nicht das Weishaupt-Theater.

      1. Vielleicht noch eine Episode. Der Kaiser schälte sich in der Zeit des 1. Weltkrieges einen Apfel und schnitt sich in den Finger. Als sein Diener herbeilief, sagt der Kaiser:“Ach laß er nur, es ist ja englisches Blut“.

      2. Wilhelm II war offensichtlich der Lieblingsenkel von Queen Victoria. Doch ihr Sohn, der spätere Edward VII hat den deutschen Kaiser wohl verabscheut. Sehr informativ und dabei gleichzeitig sehr kompakt über die Entstehungsgeschichte zum Ersten Weltkrieg ist Wolfgang Effenbergers neues Büchlein: Europas Verhängnis 14/18, Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht. Sehr gut auch – in englischer Sprache – ist J. P. Cafferky: Lord Milner’s Second War.
        Und hier ist ein interessantes youtube-Video von T. Boardman über den Ersten Weltkrieg und die Auswirkungen bis auf unsere gegenwärtige Weltsituation:

        Es ist in Englisch. Aber Terry Boardman hat auf seiner Website Threeman.org auch deutsche Texte über den Ersten Weltkrieg und dessen Entstehungsgeschichte.

        1. Die Autobiographie des Kaisers ist auch interessant zu lesen, aber Preußen hatte eine roter Schild-Zentralbank der City of London und auch der Kaiser hatte die Deutsche Reichsbank als private roter Schild-Zentralbank, er war damit im UCC und BAR-System. Davon steht nichts in seinen Memoiren. Er war ein vom System versicherter und legitimierter „Herrscher“, dem „von Simon“ die Krone gereicht hat (ich würde einmal nachsehen, wer das war und in welchem Auftrag er handelte).
          Man kann sehen, daß vor jedem großen Krieg eine private roter Schild-Zentralbank der City of London gegründet wurde. Für den ersten Weltkrieg war es die roter Schild-Zentralbank FED und für den zweiten Weltkrieg die roter Schild-Zentralbank der City of London, BIZ, exterritorial in der Schweiz, die die Kriegsfinanzierung bis zum letzten Tag garantierte.
          Das System arbeitet in der durch geheime Schwüre abgegrenzten Zone der gesellschaftlichen Beherrschung anders als in der Theaterkulisse. Aber auch die Rechtsfiktion des UCC ist nur eine Plünderungsregelung.

        2. Edward VII hat mit der Ur-Loge „Edmund Burke“, die den 1. Weltkrieg als Projektmanagement der Weltregierung zu organisieren hatte, zusammengearbeitet. Sie können einmal die wichtigsten Personen des 1. WK und die Logenmitgliederliste vergleichen. Sie werden möglicherweise erstaunt sein.

      3. Vielleicht sollte man den Herrscherweg von Hannover nach Holland und England über die Jahrhunderte verfolgen.
        Von Sachsen-Coburg war nur ein Ableger davon, der sich in England zum 1. Weltkrieg in Windsor umbenannte.
        Konflikte können nur auf der Fiktion von Ländern geführt werden, sonst müßte jeder Legat ab und zu seine eigene Bevölkerung erschlagen, was sich nicht besonders förderlich auf den Widerstand des eigenen Zoos in der artgerechten Menschenhaltung zeigen würde.

  10. Ich habe ein Problem mit der Verachtung des Materialismus. Was hilft schon ein freier Geist, wenn man über keinerlei materielle Mittel verfügt und somit abhängig ist? Schlimmer noch: wem hilft es, wenn man die materielle Verfügungsmacht Fremden überlässt weil man sich selbst nicht „die Hände schmutzig“ machen will?
    Konkret: wenn sich die Deutschen aus ideologischer Ablehnung keine Aktien kaufen und die heimischen Konzerne somit überwiegend vom Ausland gelenkt werden, welche Auswirkungen wird das auf die deutschen (in Konzernbesitz befindlichen) Medien und die (sich um Arbeitsplätze und Konzernbedingungen sorgende) Politik haben?

    1. @Realistischer
      Wer sich am Monopoly-Spiel beteiligen will, in dem alle Häuser besetzt sind und wo die Bank sich soviel Geld nachdruckt, wie sie braucht, der kann das natürlich. Ich vermute aber, daß in DEUTSCH die Verarmungsstrategie durchschlägt.
      Die Geldmenge M3 wird von den USA schon lange nicht mehr ausgewiesen – bei Shadow stats können Sie sich die Entwicklung in etwa ansehen. Das Verhältnis Realproduktion und exponentielles Geldmengenwachstum ist ein Ausdruck für die Verarmung der Bevölkerung dort, wo ca. 50 Millionen Menschen schon Lebensmittelmarken brauchen. Hier wird die gleiche Strategie durchgesetzt, etwas später gab es hier Tafeln für die Armen.

      Das geschieht in einem Land, das bis zum Ende vom Bretton-Woods-System, Goldgutschriften für den Leistungsbilanzüberschuß gegenüber den USA bekam. Danach wurde einfach gestrichen, soweit man das lesen kann.
      Das dürfen jetzt schon etliche Billiönchen Dollar sein.
      Das Spiel hinter dem sichtbaren Aktienspiel ist völlig anders, deshalb auch die „jähen Wendungen“.

      Die Gläubigerbeseitigung ist immer schon ein probates Mittel im Raubrecht gewesen.
      Oder glauben Sie bei der Massenzuwanderung und der Strategie „Clash of Civilisations“ an einen Zufall?

  11. Wage deinen Kopf
    an den Gedanken,
    den noch niemand dachte,

    wage deinen Schritt
    auf den Weg,
    den noch niemand ging,

    auf dass der Mensch sich selber schaffe
    und nicht gemacht werde
    von irgendwem und irgend etwas.

    Friedrich Schiller

  12. Einordnung der Strategie in Deutschland in die weltweiten geplanten Transformationsprozesse – seid keine Personen mehr, werdet beseelte geistige Wesen und sagt einfach nein:

    Agenda 21 – das Verbrechen an der Menschheit verhindern

  13. „Dass der zeitlebens kränkliche Schiller in seinem Schlaf- und Arbeitszimmer auch noch nach und nach vergiftet wurde, ist für Helmuth Seemann, den Präsidenten der Stiftung Weimarer Klassik, das wichtigste Ergebnis der umfangreichen Untersuchungen, die von der Stiftung in Auftrag gegeben wurden.“ (zit.nach: FAZ, 13.7.2009)

    Es ist davon auszugehen, dass dem Tapetenkleister bei den Renovationsarbeiten des Weimarer Hauses Arsen beigemischt wurde. Aber nicht in einer sogleich tödlichen Dosis. Sondern genau soviel, dass der Körper sich an die Ausdünstungen des Giftes gewöhnen konnte. Mit der Zeit verfliegen dann aber doch diese Ausdünstungen. Und genau das wollten die Giftmörder erreichen. Der Tod wird nun nicht durch die Vergiftung erreicht. Sondern dadurch, dass der bereits daran gewöhnte Körper nun ohne die Substanz „dasteht“ und langsam dahinsiecht. Bei dieser Vorgehensweise, die länger dauert und sehr schmerzhaft für den Betroffenen ist, ist der Nachweis des Giftes kaum zu erbringen.

    Denn Schiller, der die Deutschen Lande Zeit seines Lebens nicht verlassen hatte, zeigt in seinen sieben Geschichtsdramen das Ringen der (Kern-) Völker Europas um die Freiheit. Ihm gelingt es, ohne Studien der jeweiligen kulturellen Identitäten vor Ort, exakt das wesenhafte des jeweiligen Volkes aufzuzeigen. Das macht ihm zu d e m großen Europäer, der aus wahrhafter Kenntnis und Empathie für das jeweils Identität stiftende handelt. Und hier liegt auch „Schillers Zukunft“. Er will den historisch Nachgeborenen nicht irgendein großer Dichter sein. Sondern ein adäquater Lehrer in der Gegenwart, bei dem das wagnerische Parzivalmotiv „durch Mitleid wissend anklingt“. Ein wirkliches Europa wird es wohl erst dann geben, wenn sich die unterschiedlichen Nationen dazu aufschwingen, sich selbst im Reigen mit den Nachbarn wirklich zu verstehen. Und mit einem Euro oder einer EU hat das natürlich nichts gemein.
    Goethe sagte einmal „Jedes Auftreten von Christus, jede seiner Äußerungen gehen dahin, das Höhere anschaulich zu machen. (…) Schiller war eben diese Chritustendenz eingeboren, er berührte nichts Gemeines, ohne es zu veredeln.“

  14. Liebe Frau Eberl,

    „Es haben sich zu bestimmten Zeiten hervorragende Geister im deutschen Sprachraum verkörpert –“

    es wäre interessant, diese “ zeiten “ etwas genauer zu “ bestimmen“. besonders im bezug auf den einzelnen
    in zusammenhang mit seinem volkstum. denn zu dieser zeit bedeutete ein solcher zusammenhang noch etwas ganz anderes, als es heute etwa der fall sein kann. daher kann man auch die aussagen dieser geister nicht 1:1
    wörtlich auf unsere zeit übertragen.
    das kann man heute auch nur dann wissen, wenn man etwa die spirituellen impulse dieser geister in sich aufgenommen hat und auch das, wie dieselben zu beginn des 20. jht durch Rudolf Steiner weiter entwickelt wurden. wenn man damit ernst macht, dann kann man auch nicht umhin als anzuerkennen, dass man heute auch nur mit einem solch vertieften, spirituellen bewusstsein in der lage sein kann sich nicht nur über den zusammenhang der einzelnen mit ihrem volkstum aufzuklären, sondern auch : “ mit den Strategien angelsächsischer Eliten(zu) beschäftigen“ und diese auch zu verstehen.
    denn unabhängig davon, ob diese heute nun in einen krieg hineintreiben wollen oder nicht.. in eines wollen sie auf jeden fall hinein treiben- vor allem in deutschland- , nämlich in eine reaktion ins nationalistische. ganz ähnlich also, wie nach dem 1. wk.

    in diesem blog ist öfter mal davon zu lesen, wie die impulse der deutschen klassiker, idealisten, romantiker usw.
    allesamt ins kosmopolitische zielen. zu freien, selbstbestimmten geister, für welche unter vielen anderen doch Schiller am deutlichsten eingetreten ist. doch von den durchgreifenden konsequenzen dieses ideals finden sich heute nur ansatzweise bruchtücke. auch in diesem blog.
    ich will hier nun keinen anthroposophischen vortrag halten, wie es notwendig wäre um es auch ausführlich zu begründen, sondern lediglich auf den volksgeist hinweisen, der zur Schiller-zeit in mitteleuropa anders wirkte
    als es heute der fall ist. * denn in diesem ist es ja letztlich begründet, ob die angehörigen eines volkes sich mehr als teile eines solchen empfinden, oder sich auf die eigene individualität stellen, die als impulsgeber für eine ganze epoche wirkt. und ein solcher wechsel der geistigen konfiguration hat zum ende des 19. jht für mitteleuropa statt gefunden. das was davor,
    also zur zeit Schillers, Goethes usw. innerhalb eines volks-zusammenhanges in mitteleuropa wirken konnte und von dem sich diese herausragenden geister inspirieren liessen, das wirkt seit dem letzten drittel des 19. jht. nun so, dass es die ganze epoche- unabhängig von allen landesgrenzen- inspirieren will. daher auch der kosmopolitische zug bei diesen geistern, der sich da aber noch
    in dem gewand des volkszusammenhanges offenbarte.

    sie haben oben in dem artikel von dem “ gesamtorganismus“ auf der erde geschrieben. nun, wenn es davon
    einzelne zellen gibt, so können diese aus meiner sicht doch nur aus einzelnen menschen bestehen. Völker wären dabei dann eher wie organe anzusehen, wie die leber, herz, niere usw.
    „Staaten “ aber, vor allem „einheitsstaaten“ wie wir sie heute als grundlage zu “ überstaaten“ haben,
    die zusammen die NWO ergeben sollen, bilden dabei so eine art krebsgeschwür innerhalb des gesamtorganismus.
    es ist als würden sich die organe der völker durch die staatsform verselbständigen und in sich selbst verhärten. als würde jedes für sich dann anspruch erheben, selbst ein gesamtorganismus zu sein. wie wir aber aktuell auch erleben,
    führen die einheitsstaaten letztlich zur zersetzung des gesamtorganimus, die in der diktatorischen form der aktuellen NWO in erscheinung tritt.

    wäre Rudolf Steiner nach dem 1. wk. mit seinem impuls zur „dreigliederung des sozialen organismus“
    durchgekommen, wäre diese angenommen worden, dann würde es heute auch eine “ globalisierung“ geben,
    aber keine einheitsstaaten mehr, in denen freiheit, gleichheit und geschwisterlichkeit, sowie kultur, recht und wirtschaft willkürlich durcheinandergewürfelt sind . nun will ich darüber wie gesagt hier keinen vortrag halten,
    sondern lediglich noch darauf hinweisen, dass die ideen die Steiner zur “ dreigliederung“ führten, in ihrer ersten erscheingungsform – sozusagen keimhaft- bei Goethe und anderen schon zu finden sind.

    * siehe dazu GA 152, vor allem die beiden vorträge in Stuttgart vom 18-20.5. 1913

  15. Lieber Schwan,
    ich meinte überwiegend die Zeit, die man den idealistischen Humanismus nennt – also ca. von Klopstock bis Goethes Tod – aber auch danach gab es ja noch große Philosophen, Dichter und Komponisten. Aber auch früher: Walther von der Vogelweide, Hildegard von Bingen, Elisabeth von Thüringen, Wolfram v. Eschenbach, Luther, Jakob Böhme, etc… – und Rudolf Steiner. Vielen Dank für die Hinweise auf die beiden Vorträge.

  16. Danke für den Artikel!

    Ich musste spontan an Peter Zeihan denken, ehem. Stratege bei Stratfor der drei Bücher geschrieben hat. Für die mit wenig Zeit gibt es auch einen Talk auf yt wo er die Zukunft umreißt. Schön gemacht und in den Büchern sauber mit Fakten unterlegt http://www.youtube.com/watch?v=feU7HT0x_qU

  17. Liebe Frau Eberl,

    „aber auch danach gab es ja noch große Philosophen, Dichter und Komponisten“

    das ist wohl richtig. für diese alle jedoch gilt dasselbe, nämlich dass in bezug auf den einzelnen in zusammenhang mit seinem volkstum ihre worte und aussagen nicht 1:1 auf unsere gegenwart angewendet werden können.

    oder anders und direkter ausgedrückt: wenn man heute im zuge der flüchtlingskrise staatsgrenzen geltend machen will, so geht es nicht an sich dabei auf aussagen dieser geister zu berufen, die zusammen das ausmachen, was man
    den deutschen geist nennt, dessen impuls eindeutig ins kosmopolitische zielt.
    dass es in ihrer zeit noch im gewand des völkischen auftrat, hat mit besagten volksgeist zu tun, der in dieser zeit, noch bis zum jahre 1879 eben anders wirkte. namentlich wurde der geist, der bis zu diesem zeitpunkt als mitteleuropäischer volksgeist ( also auch für deutschland) wirkte zu einem solchen der die ganze epoche inspirieren will. also nicht mehr nur zu den angehörigen
    eines volkes alleine seine impulse sendet, sondern in die ganze menschheit. denn es ist der repräsentant des sonnengeistes, der auch nicht mehr über die blutsverwandschaft wirkt. also auch nicht kollektiv über den zusammenhang mit dem volk, sondern jeden einzelnen menschen in seinem , freiheits- und erkenntnisstreben anzufeuern strebt.

    davor war über einige jahrhunderte jener geist für die vorangehende epoche tonangebend, den man als repräsentanten des mondes bezeichnen kann. als solcher wirkten seine impulse sehr wohl in den vererbungskräften und deshalb auch über den volkszusammenhang. daher erschienen auch die impulse die ins sonnenhaft-kosmopolitischen zielen
    noch im gewand des völkischen, das spätestens seit 1879 hätte abgestreift werden müssen.
    deshalb waren auch die deutschen zu beginn des 20. jht. eigentlich aus ihrem tiefsten unterbewusste innere die am wenigsten nationalistischen auf der ganzen welt, weil sie dem impuls ihres früheren volksgeistes folgend, der zum zeitgeist wurde, eigentlich zu den weltweiten wegbereitern
    des freien,spirituellen und kosmopolitischen menschen werden sollten.

    dann kam der von englischen logen aus eingefädelte 1. w.k. und in dessen folge die reaktion zum nationalismus,
    wie dieser im 3. reich fataler weise seine blüten trieb.
    es spricht einiges dafür, dass genau diese reaktion beabsichtigt war. denn das wurde letztlich zur legitimation dafür,
    den kultur-impuls des deutschen geistes auszuschalten. das geschah dadurch, dass die deutschen durch die dramatischen umständen sich zum nationalismus verführen liessen. also dem gegenteil dessen, was der deutsche geist eigentlich sein will.

    übrigens war derselbe geist der bis zum jahre 1879 volkgeist der mitteleurpäer war und danach zum zeitgeist wurde,
    auch einmal volksgeist des “ auserwählten volkes“ z.z. des alten testamentes.
    damit will ich lediglich auf die besondere affinität zwischen deutschen und juden deuten, die man erst mit einem spirituell vertieften bewusstsein finden kann.

    und schon das nicht berücksichtigen dieser geistigen impulse, bedeutet einen rückfall in den materialismus.

    im matthäusevangelium findet sich im 21. kap., 43-44, eine merkwürdige stelle, die auf diesen tatbestand hinweist.
    das sagt jesus zu den juden:
    „deshalb sage ich euch: das reich gottes wird euch weggenommen und einem volk gegeben, das die früchte des reiches reifen lassen kann. Und wer an diesen stein anrennt, wird zerschmettert; und der auf den er fällt, wird zermalmt.“

    1. Wer weiß, daß der „deutschen“Reichsbank mit dem Versailler Vertrag verboten wurde, Investitionen im Inland zu finanzieren (siehe Fjodorow), der kann sich an einem Finger ausrechnen, woher das Geld zur Finanzierung des Faschismus und des Gröfaz kam. Übrigens hat die russische roter-Schild-Zentralbank zur Zeit die gleiche Auflage.
      Das ist allerdings auch nur die Theaterebene für UCC und BAR. Die echte Verwaltung eines „Landes“ ist immer eine Firma für die Liegenschaften und eine für die Personenverwaltung. Die Personenverwaltung treibt Steuern für die Treasury ein und erhält in Deutschland im Rücklauf für eine Person mehr als 16 000 Dollar im Monat.
      Wer sind wohl die 64 Eigentümer der Firma GERMANY oder DEUTSCH?

      1. Und alle „Länder“ gehören dazu. Wer nicht dazugehörte oder nicht die richtige Struktur hatte oder dessen Population über bestimmten Wachstumswerten langen, die bekamen einen Krieg oder eine Revolution.
        Ich würde mir mal Gedanken machen, wer die „artgerechte Menschenhaltung“ betreibt und warum!

        1. Drusius,
          “ Ich würde mir mal Gedanken machen, wer die „artgerechte Menschenhaltung“ betreibt und warum!“

          gute anregung! schade nur dass es hier kein diskussionsforum ist, in dem man näher darauf eingehen könnte.

          so will ich hier lediglich noch eine solche anregung daneben stellen:

          warum glaubt wohl Lloyd C. Blankfein, ceo von rotschild-ableger goldman sachs , dass seine bank „gottes werk“ auf erden verrichtet?

        2. @schwan: Dieses Thema können Sie in Deutschland nicht diskutieren. Jesus Christus als Messias und das mit ihm entstandene Christentum und ihre Widersacher, ist ein wichtiges, nein das wichtigste Element zum Verstehen der heutigen Zeitqualität, die auf diesen Auseinandersetzungen beruhen.

          Zum Schuldgeldsystem auch eine Anregung: Geld ist nur ein mentales Konstrukt, ein Eintrag in das Rothschild-Buch.
          Das meiner Meinung nach beste Buch zu diesem Thema wurde unverzüglich nach Veröffentlichung auf den Index gesetzt. Wer es gelesen hat kann über sogenannte Finanzexperten nur lächeln. Dieses Buch hat über 600 Seiten und informiert ohne Vorkenntnisse, was natürlich nicht heisst das man keine haben sollte, nicht nur über das Schuldgeldsystem sondern darüber hinaus über die Staatsschuldenkrise in aller Ausführlichkeit. Selbstverständlich werden hier und da auch Namen genannt und es führt uns leider auch immer wieder zum oben genannten Thema.

        3. Schwan,
          stimmt, aber der Gott für einige in dem Sonnentempel jedes Kontinents sieht wohl anders aus, als der Gott der negativen dia-polischen oder diabolischen Richtung. SA.TA.AN (sumerisch) – aus dem Hut übersetzt, die fliegende künstliche Intelligenz am Himmel, ist da noch eine andere Nummer. Damit kommen wir zu Fragen unseres Weltbildes, daß durch die Rubentara auf die Erkenntnisebene beschränkt wurde. Universelles Wissen kann man nur durch die erste eigene Erleuchtung erleben, wenn Sie wissen, was ich meine. In dem Fall kommt einem das Theater hier schon sehr merkwürdig vor.

  18. Tom,

    „@schwan: Dieses Thema können Sie in Deutschland nicht diskutieren.“

    das ist wohl weltweit so! über diese agenda soll nach dem willen ihrer initiatoren
    nicht öffentlich geredet werden.
    „am besten“ auch nicht im stillen darüber nachgedacht.
    ganz besonders in deutschland.

    die akteure arbeiten mit dem unterbewussten. ihre impulse zielen dahin.
    ganz nach dem motto: der herr gibt es den seinen im schlaf.

    “ Jesus Christus als Messias und das mit ihm entstandene Christentum und ihre Widersacher, ist ein wichtiges, nein das wichtigste Element zum Verstehen der heutigen Zeitqualität, die auf diesen Auseinandersetzungen beruhen. “

    da stimme ich ihnen zu! es geht vor allem um die wiederkunft christi, die im 20. jht begonnen hat und vor allem mit dem bewusstsein zusammenhängt. dazu sind von mitteleuropa aus wichtigste grundlagen geliefert worden.

    zentraler inhalt der genannten agenda ist es, diese grundlagen unwirksam werden zu lassen.
    damit ist nämlich zugleich auch der kulturimpuls des „deutschen geistes“ geradezu ausgeschaltet.

    ziel der eingeweihten dieser agenda ist es, eine andere wesenheit an die stelle des wiedergekehrten christus zu setzen..

    1. 2 x Lesestoff von Martin Armstrong. Zum einen geht es um den tiefen Staat und seinen Putschversuch der unter Umständen die Demokratie beerdigt und falls die Computermodelle Armstrongs richtig liegen, und das tun sie „immer“, geht es in Richtung Auflösung der USA.
      https://www.armstrongeconomics.com/international-news/politics/deep-state-is-just-getting-deeper-rosenstein-is-a-member-of-a-coup-to-overthrow-an-elected-official-destroying-the-constitution-ending-democracy/

      Der andere Artikel warnt vor den militärischen Komplexen und gibt uns Des Weiteren eine kleine Rückschau auf den Beginn des ersten Weltkrieges mit interessanten historischen Einblicken sowie eine Biografie über den nach Armstrong genialsten Feldherrn, den Prinz von Savoyen und seinen Einfluss auf die amerikanische Verfassung.
      https://www.armstrongeconomics.com/world-news/war/beware-the-common-thread-that-runs-through-war/

  19. Drusius,

    „Universelles Wissen kann man nur durch die erste eigene Erleuchtung erleben, wenn Sie wissen, was ich meine. In dem Fall kommt einem das Theater hier schon sehr merkwürdig vor.“

    das ist wohl so! das geschieht auch, wenn man geistig dem wiedergekehrten christus begegnet, der ja nicht in einem körper aus fleisch und blut erscheint, sondern in einem aus “ wasser und geist“ .

  20. Seit 3 Jahren beklagt die EU Kommission die zu laschen oder nicht stattfindenden Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern in Deutschland
    Flüchtlinge: EU rügt laschen Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern. Nur jeder sechste abgelehnte Asylbewerber wird tatsächlich abgeschoben aus Deutschland
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlinge-eu-ruegt-laschen-umgang-mit-abgelehnten-asylbewerbern-13826037.html

    Blauer Brief aus Brüssel: EU rügt lasche Ausweisung von abgelehnten Migranten in Deutschland
    http://www.focus.de/politik/deutschland/blauer-brief-aus-bruessel-deutschland-zu-zahm-eu-ruegt-lasche-ausweisung-von-abgelehnten-migranten_id_4974944.html

    Politiker in Deutschland verteilen seit Jahren Handbücher an die Asylbewerber mit Anweisungen wie man einer Abschiebung aus Deutschland entgeht/verhindern kann
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/welcome-handbuch-wie-entkomme-ich-der-abschiebung-deutschland-a1280283.html

      1. Es geht bei der Farbe Schwarz nicht um den tiefen Staat, sondern um die Unterstützung durch die Weltregierung oder den globalen Prädiktor.

  21. Es geht nicht um eine kriegerische Rasse, sondern:
    Man sollte bedenken, daß das Ziel der Elite letzten Endes in nichts geringerem als einem Weltsystem der finanziellen Kontrolle besteht,das sich in privaten Händen befinden soll, um die Welt als ganze zu beherrschen. Dieses System soll in einer feudalen Art und Weise kontrolliert werden.
    (Carroll Quigley, Tragedy and Hope, S.324)

    1. Wenn etwas weltweit in den Medien platt getreten wird, dann ist es ein Witz – mehr nicht. Wenn es real sein würde,
      wäre nicht einmal ein Säuseln im Pressewald zu hören.

      1. Die AFP hat nichts mit Medien im Sinne von Mainstream oder wie sie es ausdrücken „in den Medien platt getreten wird“ zu tun. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
        Was sollen solche überflüssigen Kommentare? Bilden Sie sich ein nur das was Sie schreiben ist die Wahrheit. Wenn ich eines ganz besonders mag, sind Leute mit einer voreingenommenen Meinung.
        Antworten Sie bitte nicht auf meinen Kommentar!

    2. Wer will denn eine „kriegerische Bevölkerung“ schaffen? dazu muß man der Bevölkerung schon sehr auf die Füße treten. Im nächsten Jahr vielleicht mit den Immobilienverwertungsgesellschaften?
      Trump hat Mehrausgaben für Militär von Merkel gefordert. Das liegt vermutlich darin begründet, daß er die UNO und NATO auflösen soll.

      ÖDP Vortrag 04. Juni 2018 // Prof. Dr. Rainer Mausfeld: „Wie werden politische Debatten gesteuert?“

      1. Das System produziert Krieg – Oskar Lafontaine über große und kleine Oligarchien
        ( ein paar Halbwahrheiten zur kriegerischen Bevölkerung):

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