Der verdrängte Tod

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran,
wie es mit seinen Toten umgeht.“
                                   Perikles, 493-429 v. Chr.

Ob sich die Existenz des Menschen nach dem Tode fortsetzt, ist die zentrale Frage jedes denkenden Menschen. Doch wie viel denkende Menschen gibt es noch, die diese entscheidende Lebensfrage nicht verdrängen? – Wie leer oder erfüllt sind die Toten-Gedenktage im November, wenn nach einer Statistik von 2017 in Deutschland nur noch 35 % an ein Weiterleben nach dem Tode glauben? 37 % glauben nicht daran, und 26 % sind unentschieden.1 Sind unsere Verstorbenen geistig lebendig; stehen sie mit uns in Verbindung und bilden mit uns eine höhere Gemeinschaft, die aber wegen unsrer materialistischen Beschränktheit nicht fruchtbar werden kann?

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch schrieb noch 1945 unter dem Eindruck der 60 bis 70 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges ein Drama mit dem Titel „Nun singen sie wieder“, in dem er eine Gruppe erschossener Geiseln, die singend in den Tod gegangen waren, wieder als handelnde Personen auftreten lässt. Singend versuchen sie sich wieder bei den Lebenden bemerkbar zu machen und „sie dazu zu bringen, ein anderes Leben zu führen und sich miteinander zu versöhnen. Doch die Lebenden sehen den einzigen Trost darin, alles wieder aufzubauen wie zuvor und die Verstorbenen zu rächen.“ (Wikipedia)

Max Frisch geht davon aus, dass die Verstorbenen nach dem Tode eine höhere Lebensperspektive gewinnen, aus der sie nun das Leben auf der Erde betrachten und die Lebenden helfend beraten wollen. Doch diese können die Verstorbenen nicht wahrnehmen, sind völlig von ihnen und ihrer Welt abgeschnitten und verharren im Sumpf ihrer irdischen Leidenschaften und Beschränkungen, so dass es keinen Fortschritt gibt. Das ist die furchtbare Tragik.

Veränderung des Bewusstseins

Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, umso selbstverständlicher ist für die Menschen die Existenz der Verstorbenen in einer unmittelbar angrenzenden geistigen Welt höherer Wesen, deren Anwesenheit geahnt, empfunden, ja hellsichtig wahrgenommen wurde. Diese instinktive Verbundenheit ging ganz offensichtlich im Laufe der geschichtlichen Entwicklung immer mehr zurück. Nur in den Mysterien wurde sie für wenige Auserwählte durch eine strenge Einweihungsschulung bewahrt und zu besonderer Höhe und Klarheit gesteigert. Noch bis ins Mittelalter hinein erlebten viele Menschen mehr oder weniger traumhaft die reale Nähe der mit ihnen verbundenen toten Menschen. Doch seit Beginn der Neuzeit ist das Bewusstsein der Menschen im Allgemeinen völlig auf die Wahrnehmung der sinnlich-materiellen Welt reduziert.

Die Tatsache, dass sie keine körperlosen geistigen Wesen und Menschen wahrnehmen können, verleitet viele Menschen zu dem naiven, ahistorischen Schluss, also gebe es nichts Übersinnlich-Geistiges. Und zu der eigenen intellektuellen Beschränktheit gesellt sich der Hochmut, die Menschen seien früher noch in einem primitiven Aberglauben befangen gewesen. Sie merken nicht, dass sie es selbst sind, die sich in einem Aberglauben befinden. Denn die Tatsache, dass die Menschen aller früheren Kulturen übereinstimmend höhere Wesen und Verstorbene erlebt und wahrgenommen haben, führt zu dem einzig logischen Schluss, dass sich folglich bis heute Wahrnehmung und Erkenntnis der Menschen verändert haben – ohne ihr Zutun, wie durch höhere pädagogische Lenkung.

Erst jetzt ist der Mensch in seinem Bewusstsein völlig von den übersinnlichen Welten getrennt, sozusagen vollends aus dem Paradies vertrieben. Denn nur dadurch kann er zur Freiheit kommen. Solange noch Einflüsse aus einer höheren Welt ungefragt in sein Bewusstsein fließen und ihn so beeinflussen und bestimmen, ist er nicht frei. Und die bisher vergangenen fünfhundert Jahre der Neuzeit zeigen in allen Lebensgebieten eine intensive Entwicklung des abendländischen Menschen zur individuellen Freiheit. Doch mit der eroberten Freiheit muss er wieder aus eigenem Willen die Verbindung zu den höheren Welten suchen, aus denen er stammt. Denn ohne deren Entwicklungsintentionen zu erkennen, driftet er immer mehr in Chaos und Zerstörung, wie die grauenvollen Kriege und sozialen Zustände der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart offenbar machen.

Die Fähigkeit, Verstorbene und höhere Wesen wahrzunehmen, ist aber nicht nur eine Sache weit zurückliegender Zeiten. Die Menschheit entwickelt sich nicht gleichmäßig in einer Linie. Was die abendländische weiße Menschheit hinter sich gelassen hat, wurde und wird in farbigen Völkern vielfach erst noch in der unmittelbaren Vergangenheit und Gegenwart durchgemacht. Oder sie befinden sich in einem langsamen schmerzhaften Übergangstadium.

Eine eindrucksvolle authentische Schilderung der Bewusstseinsverfassung seines eigenen Volksstammes gibt der Schwarzafrikaner Malidoma Patrice Somé in seinem Buch  „Vom Geist Afrikas“, das auch zum Verständnis der Mentalität der Schwarzafrikaner sehr aufschlussreich ist.

Zwischen zwei Welten

Er wurde 1956 im Volksstamm der Dagara in der westafrikanischen französischen Kolonie Obervolta, dem heutigen Burkina Faso, geboren. Im Alter von vier Jahren wurde er von einem mit seinem Vater befreundeten französischen Jesuiten-Missionar gekidnappt und fünfzehn Jahre in einem Internat, weit weg von seiner Familie, aufgezogen und in den Fächern „des weißen Mannes“, in Geschichte, Geographie, Anatomie, Mathematik und Literatur unterrichtet. „Zusammen mit diesen Fächern wurde mir eine gute Dosis Christentum verabreicht, mit seinem leidenschaftlich zornigen Gott, der jeden Gläubigen zwingt, in dauernder Furcht vor ihm zu leben.“

Im Alter von zwanzig riss er aus und kehrte zu seinem Volk zurück, musste aber feststellen, dass er mit seinem jetzigen intellektuellen Bewusstsein nicht mehr in die instinktiv geistige Naturverbundenheit der Stammesgemeinschaft passte. Um wieder in sein Volk aufgenommen zu werden, machte er zusammen mit den 13-14-jährigen Jungens die wochenlangen Initiationsriten durch, die dazu führten, dass sie auf verschiedene Weise übersinnliche Erfahrungen außerhalb ihres physischen Leibes machten. Doch als er zweiundzwanzig war, forderten ihn die Ältesten des Stammes auf, in die Welt des weißen Mannes zurückzukehren und als Vermittler und Brücke zwischen beiden Kulturformen zu wirken.

Er studierte vier Jahre an einer von französischen Kolonialbeamten errichteten Hochschule des Landes und erwarb einen Magister in Soziologie, Literatur und Sprachwissenschaft sowie eine Promotion in Weltliteratur. Er erhielt ein Stipendium an der Sorbonne in Paris, wo er ein Diplom in Politikwissenschaft erwarb, ging dann noch in die USA und schloss an der Brandeis-Universität in Waltham/Boston ein weiteres Literaturstudium mit dem Dr. phil. ab. Er lebt jetzt in Amerika und gibt dort Kurse in afrikanischer Spiritualität. Doch einmal im Jahr kehrt er für Wochen zu seinem Volk zurück, um seine Ältesten zu Hause sehen. „Nicht um sie zu besuchen, sondern um gereinigt zu werden. Nach mehreren Jahren dieser Praxis habe ich begriffen, dass ein Aufenthalt im Westen fast so ist, wie wenn man sich in hochradioaktiver Umgebung befände. Ohne diese periodische Reinigung könnte ich nicht leben.“

Die spirituelle Lebensauffassung der Dagara

Malidoma Somé hat noch eine einigermaßen intakte Stammeskultur erlebt, die sich aber auch in langsamer Auflösung befindet.
Die Welt des Übernatürlichen, Übersinnlichen, die alles Physische umgibt und durchdringt, ist für die Dagara so selbstverständlich, dass sie in ihrer Sprache gar kein Wort dafür besitzen. „Am nächsten kommt diesem Begriff noch unser Wort ´Yielbongura`, ´das Ding, das vom Wissen nicht gegessen werden kann`. Das Wort besagt, dass Leben und Kraft bestimmter Dinge auf ihrem Widerstand gegen das kategorische Wissen beruhen, das die Menschen heute allem überstülpen.“
Es entzieht sich also dem intellektuellen Verstandesdenken, das ja auch nur Begriffe der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit bildet und zur Verfügung hat.

„In der Realität des Westens existiert eine deutliche Kluft zwischen dem geistigen und dem materiellen, dem religiösen und dem profanen Leben. Eine solche Vorstellung ist den Dagara fremd. Für uns ist, wie für viele andere Stammeskulturen auch, das Übernatürliche Bestandteil des Alltags. Für einen Dagara ist das Materielle nur das Form gewordene Spirituelle. Das Profane ist Religion auf niederer Ebene – ein Ort der trägen Ruhe im Vergleich zur Hochspannung des religiösen und spirituellen Lebens. …
In der Dagara-Welt unterscheidet man auch nicht zwischen Realität und Imagination. Für uns besteht die engste Beziehung zwischen Gedanke und Wirklichkeit. Sich etwas vorzustellen, also die Gedanken stark darauf zu konzentrieren, kann dieses Etwas auch ins Dasein rufen. Menschen z.B., die das Dasein pessimistisch betrachten und immer das Schlimmste erwarten, erzeugen diese Realität im allgemeinen auch. Menschen dagegen, die erwarten, dass ihnen die Dinge zum Besten dienen, erleben die Welt meist auch so. Im Reich des Heiligen reicht dieser Zusammenhang sogar noch weiter. Denn was ist Magie anderes als die Fähigkeit, Gedanken und Energien so zu konzentrieren, dass sich Ergebnisse auf der sichtbaren Ebene einstellen? Die Weltanschauung der Dagara ist umfassend. Kann sich jemand etwas vorstellen, so besteht zumindest die Möglichkeit, dass es auch ins Dasein tritt.“

Die Realität der Verstorbenen

Ein entscheidendes Element einer harmonischen und gedeihlichen Kultur sieht er in einer lebendigen Beziehung der Lebenden zu den Verstorbenen. Diese stehen in der Welt der körperlosen geistigen Wesen den lebenden Menschen am nächsten und nehmen an ihrem Leben weiter den intensivsten Anteil. Es ist seine feste Überzeugung, dass die Unrast, die den modernen westlichen und verwestlichten Menschen umtreibt, ihre Wurzeln in einer gestörten Beziehung zu den Vorfahren hat. In vielen nichtwestlichen Kulturen stehen die Ahnen mit der Welt der Lebenden „in innigster und absolut lebensnotwendiger Beziehung. Sie halten sich immer bereit, um Rat, Belehrung und Kraft zu geben. Sie bilden einen Weg zwischen dieser Welt und der künftigen. Und am wichtigsten – ja am paradoxesten – ist, dass sie die Richtlinien für ein erfülltes Leben verkörpern – für alles, was wertvoll im Leben ist. Aus einer ungleichgewichtigen Beziehung zwischen den Lebenden und den Toten kann nur Chaos entstehen“ (S. 19-20).

Den meisten erwachsenen Dagara machen sich die Ahnen im ahnenden Gefühl und in Träumen bemerkbar, während die führenden Ältesten des Stammes durch esoterische Schulungen die Fähigkeit erworben haben, sie bewusst übersinnlich wahrzunehmen und mit ihnen zu kommunizieren; so auch sein bei allen hoch angesehener Großvater.
„Großvater wusste auch, wie man zur Leere spricht, oder besser: zu einem unsichtbaren Geisterpublikum. Bei den Dagara ist es so, dass man, je älter man wird, desto häufiger auf Geister und Vorfahren stößt. Hört man eine Person laut vor sich hinsprechen, redet man sie nicht an, weil sie mit Sicherheit gerade einen wichtigen Fall mit einem Geist oder Ahnen durchspricht. Aber diese Regel bezieht sich mehr auf heilige Älteste als auf Erwachsene im Allgemeinen. Wenn ich mit Großvater zusammen war, hatte ich immer das Gefühl, wir seien von mehr Wesen umgeben, als man zählen könnte. Wenn er merkte, dass ich einmal nicht zuhörte, wandte er sich wieder diesen unsichtbaren Wesen zu. Niemals schien er sich darüber zu ärgern, dass ich ihm nicht zuhörte“ (S. 40)

Aus der verehrungsvollen Verbindung mit den Ahnen, den Vorfahren, ergibt sich eine große Verehrung der Alten mit ihrer Weisheit, die bald zu den Verstorbenen gehören. Und es ergibt sich daraus eine große Liebe zu den Kindern, in denen vielfach wiedergeborene Ahnen gesehen werden.
„Es gibt eine enge Beziehung zwischen Großvätern und Enkeln. Die ersten Jahre verbringt ein Junge in der Regel nicht mit seinem Vater, sondern mit seinem Großvater. Was Großvater und Enkel verbindet – und daran hat der Vater keinen Anteil -, ist ihre besondere Nähe zum Kosmos. Denn der Großvater wird in kurzem dorthin zurückkehren, woher der Enkel gerade gekommen ist. Daher ist der Enkel der Überbringer von Nachrichten, die den Großvater brennend interessieren. Der Großvater veranlasst den Enkel auf alle Weise, ihm die Nachrichten von den Ahnen zu übermitteln, bevor das Kind sie wieder vergisst, was über kurz oder lang unweigerlich geschieht. Mein Großvater verschaffte sich diese Nachrichten mittels Hypnose. Er versetzte mich in Schlaf und fragte mich aus.
Aber diese Beziehung zum Enkel hat nicht nur für den Großvater Vorteile. Er muss nämlich die erhaltenen Nachrichten seinem Enkel weitergeben und sich dabei an die Regeln halten, die nur für Großväter und Enkel bestimmt sind. Er muss das neue Mitglied der Gemeinschaft mit den schweren Aufgaben vertraut machen, die auf der steinigen Straße des Lebens vor ihm liegen.
Für den Dagara ist jeder Mensch eine ´Inkarnation`, d.h. ein Geist, der einen Körper angenommen hat. Unsere eigentliche Natur ist geistig. Man kommt auf diese Welt, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Eine Geburt ist nichts anderes als die Ankunft von jemandem, normalerweise eines Vorfahren, den jemand anders schon kennt, in dieser Welt, in der er wichtige Aufgaben zu übernehmen hat. Die Ahnen sind die eigentliche Lebensschule. Sie sind Träger der Weisheit, nach der sich die Menschen in dieser Welt richten sollen“ (S. 35-36).

 Als sein Großvater im Sterben lag, sagte dieser zu seinem Vater, der in gewisser Weise sein Sorgenkind war:
„Es ist soweit. Ich lege das Los der Familie in deine Hände. Ich muss jetzt zwar gehen, doch werde ich immer hier sein. Vom Reich der Toten kann ich dir noch besser helfen als bisher. Ich werde sogar zugleich dort und hier sein, denn ich habe kein Fleisch mehr. … Lass mich dir nahe sein und mit dir zusammenwirken. Solltest du einmal nicht mehr weiter wissen, werde ich dir im Traum erscheinen und zu dir sprechen“ (S. 88, 89).

In seiner Initiation hatte Malidoma tiefgehende spirituelle Erfahrungen. So schildert er, dass er sich – wie im Tode – außerhalb seines Leibes befand:
In diesem Moment hatte ich eine Offenbarung. Ich erkannte, dass das Licht, dem wir auf der Straße des Todes begegnen, unser Selbst ist, das sich auf dem Weg zu sich befindet. Ich begriff, dass Licht unser ursprünglicher Zustand ist, aber dass wir Menschen einander helfen müssen, während wir uns auf die Küsten des Lichts zubewegen. Viele Male müssen wir geboren werden und sterben, bis wir zu diesem Licht gelangen. Und zehntausend Jahre sind dabei wie ein Augenblick. Im Licht zu sein, bedeutet zu wissen, dass wir auch andere ins Licht hereinholen müssen. Die erleuchtete Seele kehrt voller Mitleid ins Leben zurück, um anderen Seelen auf deren Lebensreise zu helfen. …
Jetzt war es mir, als sähe ich eine lange Reihe vergangener Leben, beginnend in einer weit zurückliegenden Zeit. Und plötzlich fühlte ich mich mehr ich selbst denn je zuvor. …
Im Dorf gibt es ein Sprichwort: Beim Tod erleidet eine Welt einen Verlust, und eine andere feiert eine Geburt.“ (S. 383, 384, 385)

Das Sprichwort ist praktisch identisch mit dem Aphorismus des deutschen Romantikers Novalis (1772-1801), der aus der Morgenröte eines neuen spirituellen Denkens schrieb: „Sollte es nicht auch drüben einen Tod geben, dessen Resultat irdische Geburt wäre? Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist.“

Ausblicke

Natürlich kann es zur Überwindung des Materialismus kein Zurück zu der instinktiven Spiritualität alter Stammeskulturen geben, welche die abendländische weiße Menschheit bereits seit Jahrtausenden sukzessive hinter sich gelassen hat – auch für die Afrikaner selbst kann es keinen Weg zurück geben. Denn die Entwicklung zur individuellen Freiheit erfordert das Herauslösen aus der Fremdbestimmung durch die Stammes- und Sippengemeinschaften, sowie den Durchgang durch die völlige Reduktion des Bewusstseins auf die sinnliche Welt. Mit dem so errungenen Ich- und Freiheitsbewusstsein muss aber auf höherer Ebene ein neuer Zugang zu den übersinnlichen Welten und der Sphäre der uns nahe stehenden Verstorbenen gesucht werden, wenn die Entwicklung nicht weiter blind in Chaos und Zerstörung abgleiten soll.

Rudolf Steiner, der einen dem modernen Bewusstsein angepassten Erkenntnisweg in die höheren Welten geltend macht, wies in einem Vortrag auf eine vorbildliche Tat Platos hin, die wieder aufgegriffen werden müsse. Plato hat ja Wesentliches, das er philosophisch darstellen wollte, in Form von Gesprächen des – da schon gestorbenen – Sokrates mit seinen Schülern entwickelt. Nun war Plato, wie er im „Phädon“ selbst andeutet, noch ein Eingeweihter der griechischen Mysterien, in denen die Verbindung mit den Verstorbenen gepflegt wurde. Daher sagt Rudolf Steiner: „Plato knüpft an den toten Sokrates an in seinen Schriften. Das ist nicht nur eine belletristische Einkleidung, sondern das ist mehr. Das ist … die Fortsetzung, der Nachklang dessen, was in den Mysterien gelebt hat, wo die Mysterienschüler hingeführt wurden zum Verkehr mit den Verstorbenen, die von der geistigen Welt weiterregieren die äußere sinnliche Welt.“ 3

Plato entwickelte also nach Auffassung Rudolf Steiners die Dialoge des Sokrates mit dessen Schülern aus dem unmittelbaren übersinnlichen Kontakt mit dem verstorbenen Sokrates selbst. Diese Idee, sich aus der Verbindung mit verehrten Verstorbenen inspirieren und befruchten zu lassen, müsse wieder aufgegriffen werden.
Malidoma Somé schrieb, dass für die Dagara „die engste Beziehung zwischen Gedanke und Wirklichkeit besteht.“ Das ist so. Wir denken subjektiv den Gedanken, sein Inhalt aber hat eine objektive Beziehung zu dem Gegenstand, den er gedanklich repräsentiert. Wenn wir an einen mit uns verbundenen Verstorbenen denken, ihn uns vorstellen, wird dieser Gedanke von ihm wahrgenommen und empfunden, vor allem wenn er mit warmem, hingebungsvollem Gefühl durchdrungen ist. Und wenn wir in dieser Weise Fragen an ihn richten, können wir nach einer gewissen Zeit in unserem Gedankenleben Antworten von ihm empfangen. Rudolf Steiner weist daraufhin, dass diese Antworten besonders morgens kurz nach dem Aufwachen erlebt werden können. Wir müssen nur lernen, innerhalb unserer Gedanken diejenigen, die von uns selbst gedacht sind, von denen zu unterscheiden, die von dem Verstorbenen stammen, die uns sozusagen  gekommen sind. Das bedarf natürlich einer längeren Übung und inneren Aufmerksamkeitsschulung.

Auch der Schweizer Dichter Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) war ganz von der Notwendigkeit eines Verkehrs mit den Verstorbenen durchdrungen. In einem Gedicht lässt er die Toten die Lebenden daran erinnern, dass sie vielfach das ernten, was von ihnen, den Toten, zeit ihres irdischen Lebens gesät worden ist. Nach ihrem Tode bleiben sie aber Teil der Menschheit und nehmen weiter mit tiefstem Interesse Anteil an den menschlichen Zielen. Doch sie haben sich in der nachtodlichen geistigen Welt zu höheren Gesichtspunkten durchgerungen und gültige geistige Gesetze erkannt, von denen das irdische Leben bestimmt wird. Von dieser Perspektive aus können sie mit helfendem Rat dienen, wenn die Lebenden in der richtigen Weise die Verbindung zu ihnen suchen.

Chor der Toten

Wir Toten, wir Toten sind größere Heere
Als ihr auf der Erde, als ihr auf dem Meere!
Wir pflügten das Feld mit geduldigen Taten,
Ihr schwinget die Sicheln und schneidet die Saaten,
Und was wir vollendet und was wir begonnen,
Das füllt noch dort oben die rauschenden Bronnen,
Und all unser Lieben und Hassen und Hadern,
Das klopft noch dort oben in sterblichen Adern,
Und was wir an gültigen Sätzen gefunden,
Dran bleibt aller irdische Wandel gebunden,
Und unsere Töne, Gebilde, Gedichte
Erkämpfen den Lorbeer im strahlenden Lichte,
Wir suchen noch immer die menschlichen Ziele –
Drum ehret und opfert! Denn unser sind viele!

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Für nachdenkliche Erkenntnissucher zur Ergänzung:

Der Bericht des George Ritchie von der Rückseite des Lebens

Leben nach der Geburt

63 Kommentare zu „Der verdrängte Tod“

  1. Sehr geehrter Herr Ludwig,
    herzlichen Dank für diese herausragend hilfreiche und anregende ‚Zusammenschau’zu diesem Thema von brennender Wichtigkeit!

    Von Rudolf Steiner gibt es zum Thema des Lebens nach dem Tode sehr viele erhellende Ergebnisse seiner geistigen Forschung. Empfehlen möchte ich das preiswerte Buch: Rudolf Steiner, Das Leben nach dem Tod, Verlag der Rudolf Steiner Ausgaben.

    – Ohne ein Verständnis des irdischen Menschenlebens als Teil des Wechsels zwischen inkarniertem Leben auf der Erde und geistigem Leben in der geistigen Sphäre der WIRK L ICH (T) keit ist es nicht möglich, Sinn und Ziel des Menschseins zu finden.
    Die Folgen dieses Defizits umgeben uns vielfältig als Depression, Sucht,
    Ersatzhandlungen, Aggressivität, Kultur-, Natur- und Selbst-Zerstörung.
    Also: Auf zum Verständnis des Lebens als Ausdruck der Geistwesen-Welt!

  2. ZITAT@ Herbert Ludwig:
    „Je weiter man in der Geschichte zurückgeht, umso selbstverständlicher ist für die Menschen die Existenz der Verstorbenen in einer unmittelbar angrenzenden geistigen Welt höherer Wesen, deren Anwesenheit geahnt, empfunden, ja hellsichtig wahrgenommen wurde. Diese instinktive Verbundenheit ging ganz offensichtlich im Laufe der geschichtlichen Entwicklung immer mehr zurück. Nur in den Mysterien wurde sie für wenige Auserwählte durch eine strenge Einweihungsschulung bewahrt und zu besonderer Höhe und Klarheit gesteigert. “ (Ende Zitat)

    DANKE für diese präzise Beobachtung der Vergangenheit über den TOD und das Leben danach . . .

    Tatsächlich hat sich bis zum heutigen Tage NICHTS, absolut NICHTS daran geändert – ausser der TARNUNG der „Auserwählten“ & „Eingeweihten“ – also nur die Namen & Etiketten wurden geändert.

    Heute, in Zeiten der angeblichen Aufklärung durch das Internet nennen wir diese Auserwählten & Eingeweihten den „DEEP STATE“ – gemeint sind die unbekannten Herrscher & Gruppen – die HINTER DEN FASSADEN DIE STRIPPEN ZIEHEN . . .

    Im Jahre 1950 startete mit dem Bestseller „DIANETICS“ von L. Ron Hubbard die am schnellsten wachsende Religion auf diesem Planeten aller Zeiten – die für 22 lange Jahre durch NICHTS & NIEMANDEN zu stoppen erschien – sodaß im Jahre 1972 Hubbard schließlich von zwei US-GEHEIM-Agenten nach New York entführt wurde, und dort vom FBI gefangen genommen wurde und nach allen aufrichtigen Recherchen ganz offensichtlich das Jahr im Knast in New York NICHT überlebte . . .

    ALLE vorhergehenden Versuche der GEHEIM-Dienste, diese von Hubbard professionell organisierte AUFKLÄRUNG & MENTALE Befreiung des Planeten zu stoppen, wie zum Beispiel der Kennedy-CIA-Mord 1963, der ja genau diesen ANTI-demokratischen DEEP STATE in Amerika auflösen wollte, oder der CIA-Mord an Martin Luther King im April 1968 konnten die Menschen nicht aus der hellen Begeisterung über die Befreiung aus der ewigen ANGST der DEEP-STATE-UNTERDRÜCKER bringen, und so wurde das Jahr 1968 das Jahr der Blumenkinder & San Francisco zur Hauptstadt des Weltfriedens . . .

    Doch der DEEP-STATE gab sich noch nicht geschlagen & unterdrückte die FREIHEIT mit Hilfe von Timothy Leary & dem bereits seit 1953 in tödlichen Massen-Versuchen unter anderem in Pont-Saint-Esprit in Frankreich erprobten CIA-Kampfstoff LSD.

    Mit Hilfe anderer DEEP STATE GRUPPEN, wie den angeblich „christlichen“ Kirchen & den käuflichen MEDIEN & POLITIKERN begann gleichzeitig der brutalste GEHEIME RELIGIONS-KRIEG ALLER ZEITEN gegen ALLE Scientologen & ihre Kirchen, die komplett von der CIA unterwandert wurden, um die Werke von Hubbard perfide & raffiniert bis zur UNWIRKSAMKEIT zu verfälschen, und der DEEP STATE startete die größte DIFFAMIERUNGS-Kampagne aller Zeiten, die von BERUFS-VERBOTEN, MORDEN & anderen VERBRECHEN gegen die FRIEDLICHSTE RELIGION ALLER ZEITEN und ihrer weltweit ahnungslos diesem Massen-Vernichtungs-Krieg ausgelieferten Mitglieder begleitet wurden.

    DAS WAR ALLES UNBEDINGT NÖTIG AUS DER SICHT DES DEEP STATE – UM DIE HOHEIT ÜBER DAS GEHEIM-WISSEN DER AUSERWÄHLTEN & EINGEWEIHTEN WIE EIN MONOPOL ZU HÜTEN – UM DAS VORSÄTZLICH VERDUMMTE VOLK WEITERHIN AUSBEUTEN & HINTER’S LICHT FÜHREN ZU KÖNNEN.

    Wie lange der DEEP STATE noch seine LÜGEN & BETRÜGEREIEN vertuschen kann – daß weiß wahrscheinlich niemand – aber auch der Mauerfall hat ja so manchen Skeptiker überrascht . . .

    FAZIT:
    ALLE Rätsel um den Tod & das Leben danach sind längst komplett gelöst – das WISSEN liegt heute unbeachtet im Straßengraben – und der DEEP STATE erfindet eine angebliche „LEBENS“-Gefahr nach der Anderen, um seine kriminelle Berechtigung durch immer neuen BETRUG zu beweisen . . .

    Je mehr Menschen auf Drogen, Alkohol & Medikamente verzichten – statt dessen ihren Körper fit halten, und ansonsten auch LOGISCHES Denken trainieren – umso schneller wird das bereits seit 1950 für ALLE vorhandene WISSEN der Auserwählten & Eingeweihten, seinen Weg endlich auch in die Köpfe & die Herzen der „normalen“ Menschen finden . . .

    HIER der 33. Grad der Freimaurer – Kevin Trudeau sitzt für seinen Mut, das für ALLE Menschen zugänglich zu machen, seit 7 Jahren im US-Militär-Knast auf einem geheimen Militär-Flughafen in ALABAMA/USA im Folter-Knast – genauso wie Julian Assange in London.
    http://www.spiritcentrum.com/Selfconfidence-Formula-Napoleon-Hill-Law-of-Success-16-Lessons_files/Dein%20Wunsch%20ist%20Dir%20Befehl_EP-Spiritcentrum-com.pdf

    Und HIER die wahre Geschichte über den DEEP-STATE-KRIEG gegen die friedlichste Religion der Welt:
    http://www.davidmiscavige.wikiscientology.org/text/Why_the_U.S._is_Slave_to_Israel_-_the_Scientology_Connection

    Man muß schon kräftig an der FASSADE KRATZEN – wenn man die Wahrheit wirklich wissen WILL – denn die Auserwählten & Eingeweihten waren noch niemals zimperlich in ihren perfiden & hoch kriminellen Methoden, um ihr geraubtes WISSEN wie einen Schatz zu hüten . . .

  3. Nachdem mein Vater verstorben war, erschien er mir im Traum, gekleidet in weisses Gewand. Er stand vor mir und bewegte seine Kiefer hin und her. Dann ging er zum Garten raus, wo eine Kiefer dicht am Haus bei der Terrasse stand. So endete der Traum.
    Wir liessen diesen Baum überprüfen, und es stellte sich heraus, dass diese Kiefer innen fast hohl und marode war. Beim nächsten Sturm wäre dieser Baum aufs Dach gestürzt. Wir liessen diese Kiefer entfernen, und heute wächst dort Wein, Bambus und anderes Gewächs.
    Mein Vater hat uns nach seinem Tode geholfen ! Möge ihm der Vater, der Sohn und der heilige Geist helfen und ihm Segen spenden.

    1. DANKE für Dein Zeugnis Michael – ich habe ähnliches erlebt – und weiß inzwischen WIE man Kontakt zu Menschen ohne Körper aufnehmen kann . . .

      Das kann sehr hilfreich sein, weil manche Dich ärgern wollen, und andere Dir helfen wollen . . .

      Das ist wie im richtigen Leben.

      Ein gutes Handbuch ist „Talking to Spirits“ von David Saint Lawrence

  4. Niemals LSD – dazu wußte ich damals schon zu viel über eine der übelsten Drogen der Welt – und ich habe Gott sei Dank sehr früh kapiert WER HINTER DER FASSADE STECKT & DER GEHEIME MEGA-DEALER IST – DER DIE WELT VERGIFTET, und dabei ständig die Falschen beschuldigt . . .

    HIER ist ein Bericht vom Sohn von Pablo Escobar – dem angeblich so bösen KOKAIN-Baron – im GEHEIMEN Auftrag & auf GEHEIME Rechnung der CIA . . .
    https://connectiv.events/pablo-escobars-sohn-mein-vater-arbeitete-fuer-die-cia-die-kokain-verkaufte/

    1. Was hat kokain jetzt mit lsd zu tun? –
      ist immer wieder lustig zu lesen, wie leute etwas wissen, ohne jemals eine Erfahrung gemacht zu haben.
      das ist ja auch so bezeichnend für die ultra neurotische gesellschaft, jeder weiss alles und hat zu allem seine (lol) meinung.
      zum glück gibt es experten im zwingherrenrat, ist glaube ich derzeit irgend so eine trulla, die wie alle anderen selbstverständlich ebenso keinen schimmer von irgendwas hat, geschweige denn von ihrem „kompetenz“ bereich.
      aber auch wenn bzw grad dann, wenn man keinen schimmer hat, kann man alles wie gewohnt in einen topf schmeissen.
      dabei fällt einem dann auch die typische doppelmoral nicht auf, denn ein stück weiter unten, spirchst du auf einmal von spekulieren und die höhle erfahren. ja, so macht man sich die welt, wie sie gefällt.
      nicht falsch verstehen, dass ist kein angriff gegen dich, nur gegen diesen schwachsinn betreffs des themas drogen! allein dieser begriff ist so trivial, plakativ und manipulativ wie verschwörungstheoretiker.
      ich muss dir leider attestieren, dass du absolut überhaupt gar nichts weisst.
      und ironischerweise, hätte deinem vater mit nur einer sitzung unter anleitung mit psychedelischem hilfmittel geholfen werden können, GARANTIERT!
      hinzu kommt noch dieser schwachsinn bzgl leary. würdest du nicht diese selektive wahrnehmungsbrille tragen, wüsstest du, wieso er sich der erforschung dieses themas gewidmet hat!
      kulturhistorisch solltest du dich wenn der wille besteht mit christian rätsch beschäftigen und ansonten mit leary, den die meisten nicht verstehen und der seiner zeit mit seinem modell der psyche und des bewusstseins immer noch um hunderte jahre voraus ist. alternativ stanislav grof oder samuel widmer.
      wie gesagt, nix für ungut, aber bitte höre auf, solchen quatsch weiter zu verbreiten, danke!
      die leute die es am meisten verteufeln, täten gut daran, es mal zu nehmen, denn es macht nix anderes als sämtliche neurosen ins bewusstsein zu fördern, um sie erkennen, sie zuzulassen, so dass sie sich dann sofort in luft auflösen!

      1. Michael fragt:
        „Was hat kokain jetzt mit lsd zu tun? “

        Kalle antwortet: NICHTS!
        Ich habe über etwas anderes geschrieben – weil ich etwas anderes gemeint habe.

        Es gibt nichts auf der Welt, was man nicht auch auf natürliche Art & Weise erreichen kann – geht man den natürlichen Weg durch beispielsweise sehr hartes Training – dann kennt man aber den Preis, und hat das Spiel von A bis Z unter Kontrolle.
        Drogen sind Fremd-Kontrolle – das nennen wir auch Entmündigung – das ist einer der vielen Gründe warum die Nebenwirkungen oft die gewünschte Hauptwirkung überwiegen.

        Und am krassesten ist der Blick HINTER die Fassade – wenn man sich schlau machen will – WER DENN IN WAHRHEIT DAHINTER STECKT – und WAS GENAU DIE KRIMINELLEN ABSICHTEN DER ERFINDER ODER IM FALLE LSD DER AUFTRAGGEBER WAREN . . .?

        Beim LSD waren GEHEIME Nazi-Auftraggeber im Spiel – die ein hoch konzentriertes Medikament entwickelt haben wollten – das ein einziger Agent verdeckt hinter den feindlichen Linien in derart kleiner Menge unbeobachtet und unentdeckt in das Trinkwasser-Reservoir einer beliebigen Großstadt streuen konnte – damit ein paar Stunden später die ganze Stadt chemisch ausgeknockt wäre, um die Stadt dann völlig OHNE Gegenwehr, also OHNE Verluste übernehmen zu können . . .

        Per Operation Paperclip kamen diese Nazis nach dem Krieg auf GEHEIMEN Schleichwegen zur CIA – wo sie unter MK-ULTRA die Arbeit fortsetzten . . .
        Lesen Sie die GEHEIMEN CIA-Dokumente, die Hank Albarelli zu diesem Thema LSD durch mehrere F.o.i.a. Anfragen im Original besorgt hat. Sein Standard-Werk über die GEHEIMEN Praktiken der CIA heißt: „A TERRIBLE MISTAKE“

        Es gibt also Erfahrungen – die kann man nur EIN Mal pro Leben machen, weil es KEIN zurück gibt – LSD gehört leider zu diesen Stoffen.

        Wenn Sie sich für das Thema ernsthaft interessieren – können wir gerne unser Wissen austauschen – aber ich warne Sie gleich vorweg: Mich interessieren nur knallharte BEWEISE, Doppel-Blind-Studien mit Placebo – Vergleich. Also die Daten, die Ihnen in den Medien meistens verschwiegen werden. Und ich bin es gewohnt, angegiftet zu werden von Junkies & anderen Opfern, die sich ihre Vergangenheit schönlügen . . .

        Da das aber scheinbar eine Privat-Fehde werden soll, schreiben Sie mir an SwifterMan at AOL.com – denn nicht alle die gerne an Fassaden kratzen – haben auch LSD konsumiert . . .

        Schönen Abend Allerseits

        1. @ Kalle Möllmann

          Sie haben nicht an @ michel sondern an mich geschrieben, und es geht um LSD 25 und seine Bedeutung und Herkunft, zu der ich nur deswegen etwas mitteile, weil Plato und die griechischen Mysterien damit zu tun haben.

          Der Chemiker Albert Hofmann + entwickelte noch vor 1950 bei der Firma Sandoz, Schweiz besagtes LSD 25, testete die Wirkung und im Ergebnis fuhr er dann zu einer Ruine der griechischen Mysterien.
          Er war der Überzeugung, dass er die Substanz wiederentdeckt hatte, die zur Zeit des Plato und noch zur Zeit des Saulus-Paulus dort den Kandidaten für die Einweihung verabreicht worden war.

          „Das Volk“ durfte damals nichts wissen von diesen und anderen Dingen, und deswegen durften die Eingeweihten nicht frei und offen sprechen. Plato sprach nur andeutungsweise von manchen Dingen.
          Ein griechischer Eingeweihter, der dem Volk manches verriet, wurde wegen des Verrates im Meer ertränkt, und Jesus Christus wurde gekreuzigt, weil Er bei der Erweckung des Lazarus das Volk hatte dabei sein lassen.

  5. Das real existierende Leben nach dem Tod ist das Leben derer, die nicht gestorben sind. Man wird ja hoffentlich nicht der letzte Mensch gewesen sein. Das ist zugegeben nicht im Sinn des Textes oben, aber trotzdem geht es darum, was man hinterlässt bzw. was man vorfindet. Wie ich meine, man muss nicht an die Fortsetzung des eigenen Lebens nach dem Tod glauben, um einen Sinn für die Zukunft bzw. die Vergangenheit zu haben, und eine Moral die sich darüber erstreckt. Heutzutage gibt es da durchaus einen Mangel, vermutlich deshalb weil die Entwicklung so schnell voran schreitet, dazu noch mit schweren Erschütterungen a la „Vogelschiss“, das erschwert die Bildung eines grösseren Zeithorizonts. Andererseits wäre das Geschichtswissen und auch die Zukunftsforschung noch nie so weit entwickelt gewesen wie heute…

    1. @Realistischer
      Zitat: „Das real existierende Leben nach dem Tod ist das Leben derer, die nicht gestorben sind. Man wird ja hoffentlich nicht der letzte Mensch gewesen sein.“

      Man darf nicht an Worten kleben, sondern muss die Begriffe genau fassen. Mit „Tod“ ist seit je gemeint, dass der physische Körper tot ist. Der geistig-seelische Mensch dagegen lebt nach dem Tode in einer geistig-seelischen Welt weiter. Man müsste daher nicht von Toten, sondern von den in der geistigen Welt Lebenden sprechen. Der Schrecken des Toten entsteht dann, wenn man materialistisch das Wesen des Menschen mit seinem physischen Leibe identifiziert.

      Zitat: „Wie ich meine, man muss nicht an die Fortsetzung des eigenen Lebens nach dem Tod glauben, um einen Sinn für die Zukunft bzw. die Vergangenheit zu haben, und eine Moral die sich darüber erstreckt.“

      Das ist abstrakt und wirklichkeitsfremd. Wenn ich nach dem Tode nicht mehr existiere – welchen Sinn sollen Vergangenheit und Zukunft für mich haben, und so für jeden einzelnen Menschen? – Die Menschheit besteht aus lauter einzelnen Menschen.

      1. „Die Menschheit besteht aus lauter einzelnen Menschen.“
        Ja, aber nicht alle sind mir egal.

    2. Hallo anonymer „Realistischer“,

      Wenn jemand eine bisher unbekannte unterirdische Höhle entdeckt und total begeistert beschreibt – dann kann man draußen herumstehen & den Kopf ungläubig schütteln – oder man sucht sich einen erfahrenen Höhlenforscher & geht SELBST hinein, um sich von ihrer Existenz zu überzeugen . . .

      WARUM also spekulieren Sie – wenn es heute derart einfach geworden ist – zusammen mit einem Profi in die Aufzeichnungen der EIGENEN Vergangenheit früherer Leben zurück zu kehren . . . ?

      NIEMAND hindert Sie danach – Ihre so wieder aufgefrischten, ureigenen Erinnerungen dann mit der allergrößten Sorgfalt auf „Echtheit“ in der Realität zu überprüfen – WARUM also spekulieren Sie . . . ?

  6. Danke für den Artikel. Ich habe mir verlinktes Buch auf den Rat von Andreas Popp (aus einem seiner Videos) gekauft. Daher ist mir das Geschriebene ziemlich geläufig. Ich kann es weiterempfeheln, weil mir auch die Sprache gefällt. In einem Schluck ist es nicht zu lesen, ich habe auch erst eines der 3 Bücher durch, weil ich nach jedem Kapitel Zeit zum Durchdenken brauche..
    https://gralsbotschaft.org/
    Es kommen wohl immer wieder periodisch Wissende auf die Welt wie Steiner oder eben Oskat Ernst Bernhardt (1875-1941), auch genannt Abd Ru Shin. Interessant ist auch seine Vertreibung aus seiner Siedlung nach dem Anschluß von Österreich an Deutschland, sowie seine Verfolgung. Als Grund kann ich nur annehmen, daß A.H. ein „Wissender“ war und er eine Verbreitung an die Masse verhindern wollte.

    1. ZITAT @KW:
      „Als Grund kann ich nur annehmen, daß A.H. ein „Wissender“ war . . . “

      Mein Rat an Sie:

      Sie sollten das erste Buch von ABD-RU-SHIN (bürgerlicher Namen Oskar Ernst Bernhardt) noch einmal GENAU lesen und verstehen.

      ABD-RU-SHIN schreibt gleich zu Beginn im ersten Buch, Kapitel 1. „Was sucht ihr?“ über „Wissen“, „Wissende“ & „Wissenschaftler“ das Folgende:

      „Deshalb zurück von aller Wissenschaftlerei, dort, wo es um das Heiligste im Menschen geht, das voll erfaßt sein will! Laßt ab, weil Wissenschaft als Machwerk menschlichen Gehirnes Stückwerk ist und Stückwerk bleiben muß.

      Bedenkt, wie sollte mühselig erlernte Wissenschaft zur Gottheit führen? Was ist denn Wissen überhaupt? Wissen ist, was das Gehirn begreifen kann. Wie eng begrenzt ist aber das Begriffsvermögen des Gehirns, das fest an Raum und Zeit gebunden bleibt. Schon Ewigkeit und den Sinn für Unendlichkeit vermag ein menschliches Gehirn nicht zu erfassen. Gerade das, was mit der Gottheit untrennbar verbunden ist.“
      (Ende Zitat)

      Ansonsten meinen herzlichen DANK für den link zu diesem Werk eines offensichtlich erleuchteten großen Geistes – daß mit Sicherheit eine weit größere Verbreitung verdient hat – als die ebenfalls offensichtlich immer noch nicht verstandene & verdaute Psychose unseres geisteskranken Führers . . .

      1. Mein Rat, lieber Herr Möllmann, ist: Steiner ist der Weisere.

        Zitat des ABD-RU-SHIN: „Wissen ist, was das Gehirn begreifen kann. Wie eng begrenzt ist aber das Begriffsvermögen des Gehirns, das fest an Raum und Zeit gebunden bleibt.“

        Das stimmt in Bezug auf das gewöhnliche Bewusstsein. Es gibt aber, wie Sie wissen, auch ein Denken außerhalb des physischen Gehirns, das also nicht an Zeit und Raum gebunden ist. Das Gehirn ist Produkt des Denkens, nicht umgekehrt. Es kommt darauf an, die Wissenschaft auch darauf auszudehnen. Alle Nahtoderfahrungen zeigen, dass es klares Denken außerhalb des Gehirns, also außerhalb des physischen Leibes gibt. Ich habe das vor kurzem etwas genauer entwickelt und begründet, siehe:
        https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/08/30/der-unsichtbare-mensch/

        Aber man muss es etwas langsam und besonnen mitdenkend lesen.

        1. und wieder bleibt mir nur an Jean Gebser zu erinnern.
          Er war meines Wissens der Erste, der das Außenuniversum (Wissenschaft) mit dem Innenuniversum (Phänomenologie) zusammengeführt hat in seinem Hauptwerk „Ursprung und Gegenwart“

        2. ZITAT @ Herbert Ludwig:
          „Steiner ist der Weisere.“

          Da ich weder Rudolf Steiner noch Abd-Ru-Shin SELBST sorgfältig studiert habe – kann ich bei diesem Wettbewerb über den Grad der Erleuchtung verschiedener Philosophen – leider NICHT teilnehmen.

          Aus den von mir SELBST mit allergrößter Sorgfalt erforschten LÜGEN & FAKE-news aus der Schul-Medizin – und dem kriminellen Umgang der staatlich gesteuerten MEDIZIN mit echten Aufklärern & hoch seriösen Kritikern – kann ich aber mit einfacher Logik schließen, daß eine derartig perfide KOMMERZIALISIERUNG bis hin zur KRIMINALISIERUNG des Wissens an unseren Hochschulen auch in anderen Fach-Gebieten ganz offensichtlich ebenfalls gang & gäbe sein muß . . .

          Da ALLES was ich bisher von & über Rudolf Steiner gehört habe – völlig harmonisch zu meinem Weltbild und zu meinem erworbenen Wissen „passt“ – habe ich mich aus reiner Neugier vor allem auf alle ENTDECKUNGEN konzentriert, die NACH Rudolf Steiner das Licht der Welt erblickten . . .

          Als Rudolf Steiner am 30. März 1925 starb, da war der amerikanische Philosoph L. Ron Hubbard – der mich bis heute immer wieder mal beschäftigt – gerade einmal 14 Jahre alt . . .

          Bitte nicht vergessen: Mein spiritueller Fokus lag seit dem 19. Juli 1963 auf dem für mich völlig unerklärlichen Selbstmord eines hervorragenden deutschen Arztes & Chirurgen – Dr. med. Bernhard Möllmann – der ja auch gleichzeitig mein geliebter & verehrter Vater war . . .

          Ich schwor mir SELBST damals als Kind – ich würde mich solange dem Wunsch meiner ehrgeizigen jüdischen Mutter widersetzen, ebenfalls Medizin zu studieren – bis das Rätsel um den von den damligen Krankenhaus-Ärzten im Kreiskrankenhaus der Grafschaft HOYA vertuschten Selbstmord meines Vaters endlich AUFGEKLÄRT war, und die Ursache endlich auf dem Tisch lag.

          12 Jahre vergingen ergebnislos mit unzähligen Recherchen im In- & Ausland – denn fast alle unsere Freunde & Bekannten waren ja ebenfalls Ärzte – teilweise Hochkaräter . . .

          Aber KEINER kannte die Lösung – besser gesagt – KEINER kannte die Ursache für den Suizid.

          Der letzte der mir das UNWISSEN der Schulmedizin über die URSACHE der Depression am Telefon noch im Jahre 2014 als damaliger Direktor des Max‐Planck‐Instituts für Psychiatrie (MPI) in München bestätigte – war Professor Dr. Dr. med. Florian Holsboer – dessen ungeachtet schmiedete er damals bereits Pläne zusammen mit dem Versicherungs-Milliardär Carsten Maschmeyer „neue Moleküle“ zur Bekämpfung der Depression zu entwickeln & zu vermarkten . . .

          Ein Schelm, wer Böses dabei denkt . . .

          Aber nach 12 ergebnislosen Jahren der Recherche warf mir schließlich ein schmächtiger Typ in abgerissenen Klamotten die Lösung vor die Füße – „FAILED PURPOSE“ – das könnte man übersetzen als „verfehlter Sinn“ oder „verfehltes Lebensziel“!

          Erst nach ein paar Wochen fiel bei mir der Groschen . . .

          Denn über den Sinn des Lebens, oder meine eigenen ZIELE für mein Leben – hatte ich weder mit meinen Eltern, noch mit meinen Lehrern jemals wirklich intensiv philosophiert – denn zu Hause hatte meine Mutter die Hosen an, und die hatte wohl bereits vor meiner Geburt entschieden, daß ihr Sohn nur ein Arzt werden könne & dürfe!

          Dann „passierte“ 1975 in München diese Begegnung mit dem „FAILED PURPOSE“ als Ursache für die Depression meines Vaters – und DIESE Diagnose war die erste in 12 Jahren der intensiven Suche, die tatsächlich „passte“ und endlich alle Fragen rund um die Depression meines Vaters bis heute rundum zufriedenstellend beantwortete.

          Ich merkte aber schnell, daß ich nun ein NEUES Problem hatte – denn der schmächtige Typ mit den abgerissenen Klamotten, der als erster die RICHTIGE Diagnose aus dem Ärmel schüttelte – der war eben KEIN Arzt, KEIN Experte, nur ein belächelter Idiot aus einer angeblich durch & durch bösen Sekte, die sich Scientologen nannten . . .

          FUNDAMENTALER WIDERSPRUCH!

          WAS TUN?

          Ich entschied mich der Sache auf den Grund zu gehen.

          44 Jahre später schreibe ich deshalb wenig schmeichelhafte Kommentare über unsere komplett unterdrückte & verwirrte Schulmedizin.

          Und ich schreibe Kommentare über den perfiden GEHEIM-Krieg gegen das WISSEN auf allen Gebieten – denn ECHTE Forschung über das Leben passiert nur noch in GEHEIMEN Militär-Labors – denn die wahren aber GEHEIMEN ABSICHTEN liegen hier auf UNTERWERFEN & auf TÖTEN & aber ganz sicher nicht auf Leben.

          Zurück zum Thema:

          MEDIZIN wird niemals Depressionen (und viele andere Krankheiten) heilen – solange Medizin den KÖRPER des Menschen – mit dem MENSCHEN als Ganzes verwechselt . . .

          Der Mensch ist zu allererst Geist & Seele – und er besitzt einen Körper – oder eben auch nicht!

          Depressionen haben NICHTS mit dem Körper zu tun – selbst wenn Sie das Herz oder den Kopf transplantieren – gehen die Depressionen davon nicht weg!

          Depressionen spielen rein im MENTALEN, also im GEISTIGEN Bereich des Lebens eine Rolle – und zwar dort – wo die Entscheidungen für oder gegen irgend etwas getroffen werden . . .

          Manche nennen das Intuition, manche sprechen von Bauchgefühl, von Empathie, von Leidenschaft, von Berufung etc. etc. etc – alles Dinge die eben NICHT im Gehirn stattfinden – weshalb selbst eine Gehirn-Transplantation der heillos überforderten Medizin nicht weiter helfen würde . . .

          Wer da immer noch Bauklötze staut – der kann sich recht leicht EXTERIORISIEREN lassen – bedeutet schlicht und ergreifend den eigenen Körper mal eben zu verlassen – OHNE gleich zu sterben . . .

          Wenn Sie also Ihren eigenen Körper von außen sehen – dann haben SIE ja offensichtlich Ihren Körper in dem Moment verlassen – ABER GENAU DAS versuchen die „Eingeweiten“ & die „Auserwählten“ vor Ihnen zu verbergen & zu verschleiern, weil plötzlich JEDE Angst vor dem Tod wie weggeblasen ist. DAS wollen sie als exklusives Privileg eeben NICHT mit dem Pöbel teilen . . .

          WENN aber die Lösung für Scientologen so leicht & einfach zu sein scheint – WARUM ist ausgerechnet diese überaus friedliche Scientologie das oberste TABU aller TABU’s – DENN WER DAS ERFORSCHT, DER STÖSST UNWEIGERLICH auf alles das, was der „DEEP STAATE“ seit tausenden von Jahren mühsam vor dem VOLK versteckt & jegliche AUFKLÄRUNG durch Terror & Todesstrafen immer weniger erfolgreich verrucht zu VERHINDERN . . .

      2. Dann erklären Sie mir Blöden, die Abd Ru Shin angeblich nicht verstanden hat, warum dieser von der ebenfalls esoterisch dahergekommenen Hitlermannschaft verfolgt wurde.
        Ich würde wissenschaftliches und spirituelles Denken nicht voneinander ausschließen. Schließlich brachte wissenschaftliches Denken technischen Fortschritt. Ludwig schreibt doch ebenfalls, daß „es zur Überwindung des Materialismus kein Zurück zu der instinktiven Spiritualität alter Stammeskulturen geben kann“. Die Entwicklung kennt kein Zurück, sondern immer die nächst höhere Stufe.

        hwludwig
        Wer besser ist, weiß ich nicht, weil ich Steiner nicht gelesen habe, und Bernhardt bis jetzt nur zu 1/3.

        1. ZITAT @KW:
          „Dann erklären Sie mir Blöden, die Abd Ru Shin angeblich nicht verstanden hat, warum dieser von der ebenfalls esoterisch dahergekommenen Hitlermannschaft verfolgt wurde.“

          Ich versuch’s mal:
          Blöd sind Sie ganz sicher NICHT – sonst würden Sie dieses Thema ja hier nicht in aller Öffentlichkeit mit uns diskutieren – aber was wäre Ihre Meinung zu „Pervitin“, um den vermeintlichen „Wahnsinn“ des Adolf Hitler mit beklemmender Logik zu erklären . . . ?

          „Pervitin“ von der Firma Temmler lässt manches Verbrechen der National Zionisten (NaZi), aber auch den „Blitzkrieg“ in einem anderen Licht erscheinen – und viele junge Menschen aus der heutigen Generation tappen leider wieder in die selbe Falle – denn diesmal nennt die angebliche Zauberdroge sich „Chrystal Meth“ und ist gerade auch hier in Deutschland wieder angesagt . . .

          Googeln Sie einfach mal „Pervitin“ – bei mir führt die Suche in einer halben Sekunde zu 606.000 Ergebnissen – und bedanken Sie sich bei der angeblichen „Wissenschaft“, daß wir weltweit unsere Kinder (schon wieder) in diese uralte Drogen-Falle stolpern lassen . . .
          Sie argumentieren:
          „Ich würde wissenschaftliches und spirituelles Denken nicht voneinander ausschließen. Schließlich brachte wissenschaftliches Denken technischen Fortschritt.“

          Den technischen Fortschritt durch wissenschaftliches Denken – den sehen & lieben wir ja alle mehr oder weniger – ich denke darüber geht die Diskussion an dieser Stelle ja auch gar nict . . .

          Das echte Problem mit der Wissenschaft beginnt genau dort, wo Wissenschaft – „spirituelles Denken“, wie Sie es formulieren – auf’s Korn nimmt.

          Bereits „spirituelles Denken“ ist in meinen Augen ein fundamentaler Widerspruch.

          Entweder DENKEN Sie, DAS kann jedes Gehirn, wie auch jeder Computer- oder Sie sind SPIRITUELL unterwegs – aber genau DA versagen sowohl Gehirn als auch Computer.

          HIER die nachprüfbare Realität – wie die angeblich stärkste Armee der Welt – sich diesem Thema angenähert hat:

          Es war das Jahr 1972.
          Während im New Yorker FBI-Knast L. Ron Hubbard „ausgeschaltet“ wurde – startete kurz darauf das größte „wissenschaftliche“ Experiment aller Zeiten im ULTRA-GEHEIMEN Stanford Research Institute (SRI) in Kalifornien/USA mit den drei GEHEIM-Agenten der CIA, die Jahre zuvor innerhalb der amerikanischen Church of Scientology platziert worden waren, und mittlerweile den höchsten Bewusstseinszustand erreicht hatten, der sich OT VII nannte, und unter anderem die angebliche Fähigkeit mit sich brachte – den eigenen Körper mit voller Wahrnehmung verlassen zu können . . .

          DIESE Werbe-Aussage der Scientologen brachte die damaligen herrschenden Cliquen auf die Palme – denn sie bekamen ANGST die Kontrolle zu verlieren – weil Kontrolle ja seit ewigen Zeiten bedeutete den KÖRPER des Menschen zu kontrollieren, wie bei einsperren oder töten . . . ?

          Wenn einer aber einfach so seinen Körper verlassen kann – dann sind ja die herkömmlichen Methoden der Unterwerfung & Kontrolle der Menschheit allesamt hinfällig – und DAS war das allerletzte was die Herrscher wollten . . .

          Also wurde mit modernster Technik & modernsten Methoden im GEHEIMEN überprüft – ob Menschen wie von Hubbard tausendfach versprochen – ihre Körper verlassen könnten, oder ob das alles nur HokusPokus war . . . ?

          Die drei Top-Scientologen & CIA-Agenten hießen Professor Harold Puthoff, Ingo Swann & Pat Price – von denen heute nur noch Hal Puthoff lebt.

          Da die Google-ZENSUR per Algorithmen besonders clever getarnt ist – werden diese Dinge unter anderem extrem weit nach hinten verschoben – und Sie müssen schon verdammt genau wissen WONACH Sie suchen, um überhaupt Spuren dieses aus meiner Sicht GRÖSSTEN MENSCHHEITS-VERBRECHENS ALLER ZEITEN zu finden.

          Aber diese Spuren gibt es.

          Und WAS haben diese GEHEIMEN CIA-FORSCHER über das „exteriorisieren“ nach Hubbard heraus gefunden – so nannte Hubbard die Trennung des Menschen von seinem Körper bei voller Wahrnehmung – WAS glauben Sie?

          Die GEHEIMEN CIA-Forscher waren absolut elektrisiert – weil ALLES EXAKT SO WAR WIE VON HUBBARD BESCHRIEBEN – und sie entschieden sich zum Kampf, um die ihnen entgleitende Kontrolle wieder zu gewinnen . . .

          DAS ist die schlichte Ursache für den für die Polit-Gangster überlebenswichtigen TERROR – den sie bis heute finanzieren & auf GEHEIMEN Wegen immer wieder entzünden – selbst dann noch, wenn so ein angeblich „Verrückter“ wie der vom VOLK gewählte US-Präsident als erste Amtshandlung verkündet, die IS-Terror-Finanzierung durch die CIA einzustellen . . .

          DAS wurde nur EIN Mal live gesendet – seitdem nie wieder erwähnt – daß ein US-Präsident offen zugibt, den weltweiten TERROR via die CIA finanziert zu haben . . .

          DARUM muß Trump weg.

          Und nichts anderes ist den Scientologen widerfahren . . .

          Denn JEDERMANN kann in Null-Komma-Nix mit Hilfe scientologischer Techniken lernen, seinen eigenen Körper mit voller Wahrnehmung verlassen . . .

          Damit sind ALLE uralten menschlichen Fähigkeiten wie „Hellsehen“, „Telepathie“ usw. usw. usw. auch eindeutig BEWEISBAR – aber Wissenschaft versagt hier total – weil Wissenschaft sich ja selbst kastriert hat, weil sie sich nur auf die zweitrangige MATERIE beschränkt.

          Auch die GEHEIMEN CIA-Versuche im Stanford Research Institute des US-MILITÄRS liefen alle auf wissenschaftlichen Umwegen – um FAKE & Fälschung AUSZUSCHLIESSEN – aber WIE bitte wollen Sie erklären, daß Ingo Swann den JUPITER erkundete OHNE Körper, und seine Ergebnissen an mehreren Stellen gleichzeitig sicher deponierte, weil er mit einiger Verspätung die kriminellen Absichten seiner GEHEIMEN CIA-Sponsoren durchschaute, die DIESES HERRSCHAFTS-WISSEN WIEDER EINFANGEN & FÜR DAS EINFACHE VOLK UNTERDRÜCKEN WOLLTEN . . .

          Wenn die Armee zwei drei gute Hellseher hat – braucht niemand mehr Spionage-Satelliten, Spionage-Drohnen, Aufklärungs-Tornados, Mondlandungen & andere Reisen in’s All & all‘ das andere sündteure KRIEGS-Spielzeug der Psychopathen um die Menschheit in ANGST & SCHRECKEN zu halten . . .
          DENKEN Sie mal in Ruhe darüber nach –WAS sich alles in Richtung Einfachheit, Wohlstand & Liebe verschieben würde – wenn die Raubritter der MATERIE, die wir Regierungen nennen, wenn die endlich auf dem Boden der Realität, also der BEWIESENEN, aber vorsätzlich unterdrückten Tatsachen landen würden . . .
          Dann säßen die „Eingeweihten“ & „Auserwählten“ plötzlich auf dem Trockenen . . .
          Und weil diese Herrschaften schon immer Probleme mit der Wahrheit und dem „Fair Play“ hatten – LÜGEN & BETRÜGEN Sie uns weiter – und wir müssen Stück für Stück die BEWEISE suchen & finden & veröffentlichen. . .

          DAS ist derzeit das Katz & Maus-Spiel auf diesem Planeten.

  7. Unser Kommentar hat nur einen Wert, wenn er auf vernuenftige Leser trifft:
    Unsere Geist (Bewusstsein) funktioniert nur in einem lebenden Koerper. Ein „Leben nach dem Tod“ ist ein Oximoron. Selbst wenn es denn ein „Nachleben“ gaebe, koennte unser Bewusstsein nicht erkennen, ob wir nun in unserem Leben leben, oder in einem „nach dem Tod“. Das machte es auch unmoeglich, uns fuer ein „Danach“ vorzubereiten. Leben ist Leben, also haben entweder alle Kreaturen ein Nachleben (inkl. Pflanzen), oder nichts. Sagen wir nun, dass nur der Mensch ein Nachleben hat, so basiert dies eben auf unserem Bewusstsein – welches eben nur in einem lebenden Koerper existieren kann; und ein Leben ohne Bewusstsein ist so irrelevant wie das eines Bohnenstocks.

    Ohne jegliche Materie – in welcher Form auch immer – gibt es nichts, was eine Einwirkung verursacht. „Nachleben“ ist nichts weiteres als Teil des religioesen Glaubens, zur Kontrolle kulturellen Verhaltens.

    Nicht verworfen werden emotionelle, tiefe Bindungen an geliebte Verstorbene und deren Einfluss auf unsere Psyche (in Gedanken oder Traeumen) und damit auf unsere Verhalten.

    Wir sind etwas erstaunt, dass der Blog-Betreiber (Hr. Ludwig) sich mit diesem Thema ernsthaft befasst.
    Beste Gruesse

    1. @ alphachamber:“Unser Geist (Bewusstsein) funktioniert nur in einem lebenden Körper.“
      Und: „Ohne jegliche Materie..“

      Der Begriff „Materie“ hängt zusammen mit dem Begriff „Mater“, was „Mutter“ bedeutet.
      Kinder, die noch nichts vom Vater wissen, können schon wissen, dass sie aus dem Leib ihrer Mutter stammen. Nur wissen sie noch nicht, wie sie in den Leib ihrer Mutter hinein gekommen sind.

      Das Wissen vom Vater gibt erst die Geisteswissenschaft.

        1. @ alphachamber

          Das „Nachleben“ ist ja auch ein „Vorleben“vor neuer Inkarnation. Wir leben in dieser materiellen Welt und verlassen diese materielle Welt wieder mit dem Tode, wo wir den materiellen Körper zurücklassen, wie wir nach der Arbeit ein Werkzeug zurücklassen.

          Entweder weiss man um diese Dinge, weil man ein Eingeweihter der Mysterien ist, wie Plato einer war, wie auch Saulus – Paulus einer war, oder man macht aus dubiosen Gründen, vielleicht wegen eines dummen Fehlers eine Nahtoderfahrung durch und kennt dadurch die geistige – nichtmaterielle – Welt aus Erfahrung. Man schaut auch hellsichtig zurück auf eine vorige Inkarnation. Usw.
          Diese Erfahrung hilft nicht sofort, die Fehler zu überwinden, aber sie gibt eine „Wegbeschreibung“, durch die wir aktiv an uns selbst arbeiten können.
          Die Erfahrung hilft, das materialistische Denken zu überwinden.

        2. @Michael,
          wir sind kein geeigneter Diskutant fuer Sie. Ein weiterer Austausch wird aehnlich fruchtlos enden wie zuvor auf unserem Blog mit einem anderen Mystiker.
          Wir respektieren Ihren Glauben. Selbst jedoch ist uns der menschliche Geist zu wichtig und wertvoll um uns mit uebersinnlichen Hirngespinnsten zu befassen.
          Nach tausendjaehrigem Kampf um Freiheit und Aufklaerung sollten wir unsere Vernunft nicht einer erneuten Knechtschaft von Geistern, koerperlosen Seelen und diversem Spuk zu unterwerfen.
          Alles Gute

    2. macht nichts, auch Sie werden irgendwann mehr verstehen außerhalb Ihres materiellen Denkens.
      Wie wollen Sie Telepathie, spukhafte Fernwirkung von Elementarteilchen, die Nichtmaterialität der Materie nach Einstein E=m c²erklären. Wie erklären Sie die Raumzeit?
      Und überhaupt, Gehirnaktivität fußt auf elektromagnetischen Wellen, nicht materiell, die gerade auch außerhalb des Gehirns existieren und miteinander kommunizieren. Sehen Sie dan Ganze auf Molekular/Atomarebene, so werden Sie feststellen, dass es auf dieser Ebene gar keine Trennung zwischen Gehirn und Außenwelt /anderen Gehirnen gibt.

      1. Wenn Sie uns belehren wollen, muessen Sie zuerst Ihre uebersinnlichen Vorstellungen von Wissenschaft trennen.
        Einsteins Formel ist bewiesen, „spukhafte Fernwirkung“ nicht.

        „…Und überhaupt, Gehirnaktivität fußt auf elektromagnetischen Wellen, nicht materiell,…“
        Funktionierte Gehirne als Sender und Empfaenger sind Materie!

        „…Sehen Sie dan Ganze auf Molekular / Atomarebene…“
        Also doch Materie.
        [Davon abgesehen: Kennen Sie „Dualitaet von Teilchen nund Welle“?]

        1. Spukhafte Fernwirkung ist bewiesen, nennt sich auch Verschränkung. Kennen Sie Schrödingers Katze? Materie ist zur Übertragung von Wellen nicht vonnöten. Komplementarität von Teilchen Welle, eben KEINE Dualität ist doch auch bewiesen. Will Sie nicht belehren, habe nur rationale Argumente, die ins Metaphysische hineinragen, die Sie wiederlegen können sollten.

        2. „Spukhafte Fernwirkung ist bewiesen,…“
          als quantenmechanisches Prinzip schon, aber nicht als Moeglichkeit der Kommunikation. Sie versuchen mit Wissensfragmenten aus der Physik (die Sie nicht gaenzlich verstehen) Ihren Glauben zu untermauern. Mit dem Leben nach dem Tod hat das alles nichts zu tun.

        3. Es hat „alphachamber“mir geschrieben:“Selbst jedoch ist uns der menschliche Geist zu wichtig und wertvoll, um uns mit übersinnlichen Hirngespinsten zu befassen.“

          Wenn besagter „Geist“ nicht „übersinnlich“, sondern sinnlich wahrnehmbar sein sollte, woraus besteht der dann ? Etwa aus Holz ? Oder doch aus Plastikfantastik ?

        4. DANKE @Stiller Leser für das Video der Gehirn-Spezialistin aus Harvard . . .

          Die hat’s auf jeden Fall kapiert, daß das Leben auch OHNE Hirn wunderbar funktioniert . . .

    3. Wir sind etwas erstaunt, dass @alphachamber – offensichtlich OHNE jegliche Kenntnis spiritueller Vorgänge, Phänomene & wissenschaftlich unterdrückter Entdeckungen – sich mit diesem Thema, statt mit seinem Bohnenstock, so ernsthaft befasst.
      Beste Gruesse

      1. @Kalle Moellmann,
        „…mit seinem Bohnenstock…“ Clever!, lol. Nehmen wir Sie mal ernst:
        Nun, wenn es sich dabei um „bewiesene wissenschaftliche Phaenomene“ handelt, dann koennen Sie uns diese Kenntnis schlecht absprechen, ausser Sie sind mit den Gesetzen der Logik weniger vertraut.

        1. Wenn man die in dem Artikel angedeutete und historisch nachweisbare Bewusstseinsentwicklung nicht erkennt, hält man in naiver, unreflektierter Weise die heutige, auf die Wahrnehmung der materiellen Welt reduzierte Erkenntnis für absolut und bleibt in dieser unbemerkten Isolation des Bewusstseins befangen.

        2. Guten Morgen Hr. Ludwig,
          1.) „Bewusstseinsentwicklung, oder schlichter: Lernen, ist in der Tat wichtigster Teil der Menschheitsgeschichte. Jedoch, der Teil, der uns am weitesten fortschreiten lies, ist der bewusste. Der, welcher uns immer wieder zurueckwarf – zeitweise bis an die Abyss – ist der emotionelle, oder unterbewusste.
          2.) Das Bewusstsein, mit der Vernunft, ermoeglicht uns erst dieses bewusste Leben, das fuer das UEBER-leben so wichtige konzeptuelle Denken, kulturelle Institutionen und Ordnung, Rechssprechung und Wissenschaften. Es erlaubt uns allerdings auch das perzeptive Denken, spekulative Interpretationen der Realitaet, den religioesen Glauben, das Unterbewusstsein und den Eintritt in die Geisterwelt (im Gegensatz zur Geisteswelt). Die Menscheit lebte in diesem Raum 10 tausende von Jahren bis zur intellektuellen Reife, und hat ihn seit einigen hundert Jahren begonnen ihn zu verlassen. DIe Vernunft ist jedem gegeben, ihre Anwendung aber eine individuelle Entscheidung.
          3.) Meine Mitautoren und ich leben in verschiedenen Regionen Asiens (Thailand, Hong Kong, Kambodscha). Seit langer Zeit „surfen“ wir durch unterschiedliche Kulturen und anthropologischen Stufen, sozusagen. Wir kennen die sozialen Umstaende, Weisen und Effekt der Ahnenkultes, Geister, Seelen, Nachleben, usw. Man kann da gerne mitmachen, aber lassen wir die spekulativen Verbindungen mit Quantenphysik und Spuk, das haben Newton und Einstein nicht verdient, aber auch nicht unsere geistigen Groessen, wie z.B. Goethe:

          „Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
          der Menschen allerhöchste Kraft –
          so hab‘ ich dich schon unbedingt“
          (Mephisto in Faust)

        3. @alphachamber
          Guten Morgen,
          Sie haben mich nicht verstanden.
          Mit Bewusstseinsentwicklung bzw. -änderung habe ich nicht die individuelle durch Lernen gemeint, sondern die allgemeine menschheitliche. Ein Mensch, der im 2. Jahrtausend vor Christus in Ägypten geboren wurde, wuchs in eine ganz bestimmte Bewusstseinsverfassung und Erkenntnismöglichkeit hinein, die objektiv durch eine bestimmte seelisch-physische Konstitution der damaligen Zeit bedingt war.

          Diese menschliche Organisation ändert sich – ohne Zutun der Menschen – langsam, aber unaufhörlich. Sie war im 5. Jahrhundert in Griechenland z. B. wieder eine andere, so dass durch diese konstutive Veränderung die griechische Philosophie erst möglich wurde. Was ja auf eine Lenkung der Menschheitsentwicklung durch höhere Wesen hindeutet.

          Es ist im Grunde ein langsamer Inkarnationsprozess des Seelisch-Geistigen in die physische Leiblichkeit. In der ägyptischen Zeit war das Seelisch-Geistige des Menschen noch nicht besonders stark in dem physischen Leib inkarniert, lebte zum großen Teil noch außerhalb und erlebte so die seelisch-geistige Welt hinter der physischen in gewisser Weise mit.
          In Griechenland war dieser Inkarnationsprzess weiter fortgeschritten, nach R. Steiner bis in die Lebenskräfteorganisation, so dass die Entwicklung vom mytischen, imaginativen Bewusstsein zur konkreten bildlosen Begriffsbildung fortschreiten konnte. Er hat die Entwicklung von Griechenland bis heute in ihren Bewusstseinsergebnissen in seinem Buch „Die Rätsel der Philosophie“ nachvollziehbar dargestellt.

          Heute ist das Seelisch-Geistige des Menschen fest bis in den physischen Leib inkarniert, so dass das Erleben des Seelisch-Geistigen der Welt geschwunden und die Gedanken auf die sinnlich wahrnehmbare Welt reduziert sind. Das hat im 15. Jahrhundert, mit Beginn der Neuzeit, als allgemeines Phänomen ohne Zutun der Menschen eingesetzt und drückt sich in den historischen Ereignissen aus: Entdeckungen, Eroberungen, Erfindungen, Freiheitsbewegungen, Verlust des Glaubens usw.

          Diese Vorgänge erfasst man nur, wenn man nicht naiv den Gedankeninhalten, die aus unserer Erkenntnis kommen, als etwas Absolutes hingegeben ist, sondern sich sozusagen umwendet und die Erkenntnisbedingungen in ihrer historischen Veränderung selbst ins Auge fasst, die zu je bestimmten Inhalten führen.

          Sie werden das wieder bestreiten, weil Sie ja die Existenz von etwas unabhängig von der Materie existierendem Geistig-Seelischen meinen nicht anerkennen zu können. Aber das ist eben die Beschränktheit des jetzigen Bewusstseinszustandes, der Sie gefangen hält.

        4. Hello Hr. Ludwig,
          Wir haben schon verstanden; nur stehen Ihre Aussagen, mit Verlaub, auf unsoliden Grundlagen.

          „…bestimmte seelisch-physische Konstitution der damaligen Zeit bedingt war….“

          Das ergibt anthropologisch keinen Sinn. Der Mensch erstellt seine kulturellen Institutionen, nicht umgekehrt; das lässt sich auch sprachwissenschaftlich beweisen.

          „Diese menschliche Organisation ändert sich – ohne Zutun der Menschen„

          Das ist ein contradictio in adiecto und – pardon – schlicht Unsinn.

          „…so dass durch diese konstutive (?) Veränderung die griechische Philosophie erst möglich wurde. Was ja auf eine Lenkung der Menschheitsentwicklung durch höhere Wesen hindeutet.“

          Sie haben die Kausalität umgekehrt und man erkennt hier weder einen deduktiven noch induktiven Nachweis. Jede Hochkultur wurde getrieben durch die Fähigkeiten ihrer Bewohner, dabei spielen natürlich Klima, Umwelt (Geographie) u.a. eine Rolle.

          Alles „Geistige“ entsteht durch die Individuen der jeweiligen Gesellschaft. Griechenland wurde durch seine genialen Griechen zur Hochkultur, nicht umgekehrt. Und es verging wieder durch Unvermögen und Aufstieg von Konkurrenz.
          Nach Ihrem Schluss würde jede Hochkultur durch „höhere Wesen“ gelenkt (wie bringen Sie das nur den Israeliten bei!) Wer hat z.B. die Maya, und die Angkor-Zivilisation gelenkt?
          Das 15. Jahrh. hat ohne „das Zutun der Menschen eingesetzt“ – welch ein Widerspruch Ihrer gesamten Dialektik! Sie bieten sich selbst als eine Art „anti-materielles gnostisches Überwesen“, aber entfernen den Menschen, ja die Menschheit, aus der historischen Gleichung. Das 15. Jahrh. muss dabei als willkürlicher Zeitpunkt dienen, denn die Epochen liefen extrem unterschiedlich für verschiedene Völker und Regionen ab.

          Im sogenannten „Dunklen Mittelalter“, nach dem Untergang des Ostroms, folgte der generelle Zusammenbruch der Zivilisation und gesammeltes Wissen über Jahrhunderte verschwand vom Leben der Menschen, die unfähig und unwillig waren zu denken, oder weil es unter Verbot stand. Was geschah in dieser Zeit mit Ihrer seelisch-geistigen „Inkarnation“?

          Nach Ihrer Vorstellung „…erfasst man diese Vorgänge nur, wenn man nicht naiv den Gedankeninhalten, die aus unserer Erkenntnis kommen, als etwas Absolutes hingegeben ist…“,

          Wo also ist die Quelle Ihrer Gedankeninhalte? Der Mensch denkt durch die Sprache (Wittgenstein), und ohne Begriffe kein brauchbares geistiges Konzeptualisieren. Nun arbeiten wir aber beide mit den gleichen Begriffen, kochen beide nur mit Wasser.

          Erklären Sie einfach den Begriff „geistig-seelisch, mit dem Sie hier operieren. Vielleicht ist es nur ein psychischer Zustand, dass Gnostikern und Mystikern geistige Phänomene erfahren, die sie nicht erklären können; anstatt dies einzugestehen, sieht man sich gerne als Mitglied einer erlesenen, privilegierten Gruppe. Was Ihr letzter (ziemlich arroganter) Satz anbelangt, habe ich mich seit sehr vielen Jahren aus dem „Raum des Irrealen“ und der Emotionen befreit und in die Vernunft entlassen – seitdem fühle ich mich nicht mehr „beschränkt“.
          Beste Gruesse

        5. Hr. Ludwig,
          habe Text wie versprochen gelesen. Was stört ist folgendes:

          1. Sie schöpfen nur aus dem noch nicht wissenschaftlich Bewiesenen, beweisen selbst aber nichts. Gelehrte Annahmen gelten Ihnen als „absurd“, ihre eigenen Spekulationen jedoch als zweifelsfreie Alternativen. Dabei vermeiden Sie selbst den Weg logischer Beweisführung.

          2. Ihre Standard-Losung – für alles Ungereimte ist „Seele“, oder „seelisch“, als ob es sich um eine klar definierbaren Begriff handelte. Das ist unseriös! Eine unvollständige Erklärung des Lebens ist ebenso noch kein Beweis einer Geisterwelt.

          3. Nicht nur Lebewesen sind vergänglich im Sinne von chemischer Umsetzung, sondern auch physisches Material, z.B. Planeten, Sterne, Gestein werden zerstört und teilweise in andere Aggregatzustände umgewandelt, sogar Elementarteilchen werden gespalten.

          4. Sie behaupten, „das Denken muss vor dem Gehirn da gewesen sein“. Mit was wollen Sie sich dieser Gedanken dann bewusst werden? Ein Neugeborenes das „denkt“?.

          5. Auch „Nahtoderlebnisse“ brauchen ein Gehirn als Prozessor, wo soll es denn sonst stattfinden. Man „sieht“ Dinge, die einem vertraut sind, oder sich vorher gedacht hatte, wie im Traum. Ein Nah-hirntoter wäre kaum zu gleichen Erscheinungen fähig.

          6. Sie beharren auf „Bewusstseinserweiterung“, des Spirituellen, ohne Darlegung einer Bereicherung, weder moralisch noch kulturell; wozu dient also Ihr Glaube?
          In einer Gedenkrede zu Trendelenburgs Todestag hiess es: „Wie kann das Endliche das Unendliche erfassen“. Danach werden „wir“ die Lösung wohl nie erfahren…

          Belassen wir es einfach bei unseren verschiedenen Auffassungen.

        6. @alphachamber
          Zum Abschluss:

          „Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen.

          Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!

          Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“

          (Max Planck, Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Abt. Va, Rep. 11 Planck, Nr. 1797)

      2. ZITAT @lphachamber:
        „bewiesene wissenschaftliche Phaenomene“

        Diese angeblich „bewiesene wissenschaftliche Phaenomene“ haben SIE aus meinem Satz herausgewurstelt – der da im Original von mir lautete:

        „Wir sind etwas erstaunt, dass @alphachamber – offensichtlich OHNE jegliche Kenntnis spiritueller Vorgänge, Phänomene & wissenschaftlich unterdrückter Entdeckungen – sich mit diesem Thema, statt mit seinem Bohnenstock, so ernsthaft befasst.“ (Ende Zitat)

        Ich schreibe ÜBERDEUTLICH, daß Sie offensichtlich:
        – „OHNE jegliche Kenntnis spiritueller Vorgänge“
        – „OHNE jegliche Kenntnis spiritueller Phänomene“
        – „OHNE jegliche Kenntnis spiritueller wissenschaftlich unterdrückter Entdeckungen“
        sich mit diesem Thema befassen . . .

        Da Sie ja zweifellos über eine hohe Intelligenz verfügen – schließe ich einen Irrtum Ihrerseits aus – und verwehre mich deshalb entschieden gegen Ihre vorsätzliche UNREDLICHKEIT – weil Sie mir in satanischer Art & Weise das Wort im Mund umgedreht haben.

        1. Wo liegt denn der satanische Unterschied zwischen „„bewiesene wissenschaftliche Phaenomene“ und „wissenschaftlich unterdrückter Entdeckungen“?

          Unser Ziel war die Frage, wie Sie sich anmassen koennnen, uns Unkenntnis „spiritueller Vorgänge, Phänomene & wissenschaftlich unterdrückter Entdeckungen“ zu unterstellen.

          Wir erwarten freundlichst Ihre Antwort.

    4. Unser Kommentar – und – Wir sind erstaunt

      Wer ist wir? Wollen Sie damit ihrem Kommentar mehr Nachdruck verleihen? Diese Art eines Kommentars wirkt auf den Leser befremdlich. Entweder habe ich eine eigene Meinung und gebrauche keine – wir – Meinung.

      1. „Wir“ ist eine Gruppe von 4 Autoren aus unterschiedlichen Fachgebieten. Schreibe ich „wir“, handelt es sich um gemeinsame Ansichten; schreibe ich „ich“, waren unsere Meinungen sind geteilt.

  8. hmm, hier wird ja ganz viel durcheinander geworfen.
    worauf soll sich das sobenannte nachleben denn beziehen?
    aufs ich?
    was ist das ich?

    @echokamma: erschafft materie bewusstsein, oder umgekehrt?

    1. „Was ist das Ich?“

      „Ich bin! Mein Ich enthält ein Sein, das allem Denken und Vorstellen vorhergeht. Es ist, indem es gedacht wird, und es wird gedacht, weil es ist; deswegen, weil es nur insofern ist und nur insofern gedacht wird, als es sich selbst denkt. … Es bringt sich durch sein Denken selbst – aus absoluter Kausalität – hervor.“ (Schelling)

  9. @ HL: Was ist das Ich?

    Dazu Johann Gottlieb Fichte:

    Meine Herren, sprach er, fassen Sie sich zusammen,
    gehen Sie in sich ein,
    es ist hier von keinem Äußern die Rede,
    sondern lediglich von uns selbst. –

    Die Zuhörer schienen, so aufgefordert, wirklich in sich zu gehen.
    Einige veränderten die Stellung und richteten sich auf,
    andere sanken in sich zusammen und schlugen die Augen nieder;
    offenbar aber erwarteten alle mit großer Spannung, was nun auf diese Aufforderung folgen solle.

    – Meine Herrn, fuhr darauf Fichte fort, denken Sie an die Wand. –

    Ich sah es, die Zuhörer dachten wirklich die Wand, und es schien ihnen allen zu gelingen.

    Haben Sie die Wand gedacht? fragte Fichte.
    – Nun. Meine Herren, so denken Sie denjenigen, der die Wand gedacht hat. –

    zit. nach Henrik (manchmal auch Henrich) Steffens: Was ich erlebte, Seite 100-101

    1. ZITAT @ Herbert Ludwig:
      „Der verdrängte Tod“

      Mit unglaublicher Präzision ist es Herbert Ludwig wieder einmal gelungen – das vielleicht WICHTIGSTE Thema des Lebens auf diesem Planeten – aus der angeblich „politisch korrekten“ Versenkung durch ZENSUR & TABUISIERUNG wieder auszugraben & hervor zu holen . . .

      KEIN anderes Thema bringt „Aufklärung“ & „Wissenschaft“ derart schnell & direkt an die GEHEIMEN MILITÄRISCHEN ABGRÜNDE des angeblich hyper-modernen, angeblich wissenschaftlich errungenen & angeblich von Experten der globalen Weltregierung angeblich tausendfach abgesicherten Wissens . . . !

      Aber es ist alles nur Schall & Rauch, oder „FAKE-news“, wie Donald Trump die LÜGEN der „gekauften Journalisten“ (copyright: Dr. Udo Ulfkotte) nennt – denn bereits ein leichtes Kratzen an der Fassade lockt den Teufel aus seinem vermeintlich sicheren Alpha-Rückzugs-Häuschen – und plötzlich wird die hell lodernde Panik unter der messerscharfen Intelligenz sichtbar . . .

      WAS wäre WENN die GEHEIMEN Forschungen im SPIRITUELLEN Universum – statt wie bisher nur hinter verschlossenen Türen in den GEHEIMEN Militär-Laboren – nun endlich auch im Namen ECHTER Aufklärung & ECHTER weil EHRLICHER „Wissenschaft“, die diesen Namen auch verdient, nun auch erstmals für NICHT militärische Zwecke, also auch für das ganz normale VOLK legalisiert werden würden, und genauso selbstverständlich statt finden dürften, wie das basteln an neuen Batterien für das politisch korrekte E-Auto ?

      1. @alphachamber
        als mein Professor hätte ich Sie damals sehr wertgeschätzt. Mittlerweile habe ich aber nach einem naturwissenschaftlichen Studium ein geisteswissenschaftliches angeschlossen.
        Sie sehen die Welt nur aus Sicht des „Äußeren Universums“, sprich aus Sicht der Aufklärung und der Rationalität. Warum reagieren Sie dann emotional? Es gibt nämlich auch ein Inneres Universum, welches von Emotionen, gemeinhin der Phänomenologie geleitet wird. Zusammen ergibt sich erst eine Ganzheit.
        Es heißt nicht mehr nach Aristoteles „tertium non datur, nein, heute heißt es auch „sowohl als auch“. Bitte beziehen Sie das in Ihre Gedanken mit ein, denn die Physik tut tut es auch!

  10. Grenzgebiete der Wissenschaft war eine Quartalszeitschrift von 1951 – 2017.
    Hier wurden Antworten auf Grundfragen des Lebens gesucht. … Raum, Zeit, Kausalität, Materie, Psyche, Geist … Synchronizität und Materie-Geist-Problem… sowie des Fortlebens nach dem Tode.

    Band 7 der im RESCH-Verlag erschienen Buchreihe behandelt das Fortleben nach dem Tode.
    Interessant sind die bei RESCH erschienen Publikationen von Burhard Heim.

    weitere Infos:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Heim

    http://heim-theory.com

    Beat Imhof: Wohin unsere letzte Reise geht

  11. Beim Überblick über die vielen interessanten Kommentare kam mir die Frage, wie weit nützt alles studieren und erkennen?
    Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Ich sage euch, es sei denn, daß ihr umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer sich nun selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.…
    Heading to Glory – https://www.youtube.com/watch?v=RWcIISi5srQ
    Banksy: What we do in life echoes in eternity
    https://untappedcities.com/2013/10/14/banksy-in-nyc-day-14-what-we-do-in-life-echoes-in-eternity-queens/

  12. @ Eike Godau:“…, wie weit nützt alles studieren und erkennen ?“ Usw.

    Jesus Christus hat jedoch laut Joh. 8:32 auch gesagt, dass die Erkenntnis der Wahrheit uns „frei“ macht.
    Wenn wir z.B. die Wahrheit erkennen können, dass uns jemand vier mal vier Goldmünzen schuldet, erkennen wir, dass er uns sechzehn Goldmünzen schuldet und nicht etwa nur fünfzehn Stück.

    Das Gleichnis mit den Kindern könnte auf anderes hinweisen, was – scheinbar – zu Joh.8:32 im Widerspruch steht.

    1. P.S. zu dem Gleichnis mit dem Kind

      Das Gleichnis mit dem Kind deutet auch darauf hin, dass wir – sofern wir dasjenige durchmachen, was Lazarus durchmachte und auf andere Weise Paulus durchmachte – durch solche Erweckung JÜNGER werden, zum KIND werden. Zu einem NEUEN Menschen.
      Und nach dem realen physischen Tode erleben wir, wie die Zeit rückwärts läuft bis hin zum Zustand des Kindes, das wir gewesen sind und weiter zurück bis vor der Geburt und Zeugung.
      Das lässt sich nicht beweisen, wie wir beweisen können, dass vier mal vier sechzehn sind, aber es ist doch so:
      Können wir beweisen, dass wir diesen oder jenen Traum erlebt haben ? Unabhängig davon ist doch wahr, solches erlebt zu haben.
      Wie sollten wie das beweisen ? Die Erkenntnis der Wahrheit hängt nicht unbedingt davon ab, ob wir sie beweisen können.

    2. Hallo Michael! Bei dem Hinweis auf das Studieren und Erkennen überlegte ich, wann ich eigentlich am glücklichsten bin und habe dabei an Goethes Faust gedacht. „Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühn….“.

      Aber selbstverständlich ist es gut Wahrheiten, soweit wir diese als gesichert annehmen können, als große Geschenke anzusehen. Das größte Glück liegt meiner Erfahrung nach in der Dankbarkeit gegenüber Gott und dem kindlichen Vertrauen zu ihm. Es ist gut, auf den Herrn zu vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen. (Psalm 118, Vers 8)

      Wenn mein Bruder vor Jahrzehnten nicht eine sehr konkrete Engelszusage erhalten hätte, die darin bestand, dass wir ewig leben und alles gut werden würde, wenn auch nicht immer alles leicht fiele, wären wir vermutlich nicht zum christlichem Glauben gekommen. Falls mehr Interesse an diesem Ereignis besteht, bitte ich um Kontaktaufnahme unter eike_godau@protonmail.com. Liebe Grüße!

  13. GP
    @Eike Godau @Michael

    Wenn man bedenkt, dass die ersten Berichte über das Leben Jesu ca. 200 Jahre nach seinem Tode entstanden sind und der damaligen Glaubenslehre angepaßt wurden, so kann man sich die Mühe eines Theologie-STUDIUMS eigentlich ersparen.

    Dass trotz aller Verfälschungen das ‚geistige Licht‘ Jesu 2000 Jahre später in reinen Seelen heller strahlt als je zuvor, das erkläre ich mir mit der ungeheueren Wucht der geistigen Tat Jesu, die durch kein Leugnen, Verdrehen und durch keine Sophismen wieder ‚rückgängig‘ gemacht werden kann.

    Manch Echtes landete dennoch in den späteren Berichten. Das sind die Stellen in der heutigen ‚heiligen Schrift‘, wo die vorurteilslose, kindlich-reine Seele zu jauchzen beginnt, aber dann nicht weiß, was sie vom Ganzen halten soll, weil doch allzu viel daneben dort zu finden ist, wo das ‚Kind‘ nicht frohlocken KANN.

    Was wäre das doch für ein merkwürdiger Gott, der den ‚Studierten‘ allein vorbehalten wäre? Es ist doch so, dass der ‚Studierte‘ viel mehr Erlerntes energisch beiseite schieben muß, will er den Kern dessen erfassen, was ein Erleuchteter ihm etwa zu ’sagen‘ hat.

    Aber der wird seine Zeit ohnehin nicht mit so einem nutzlosen Unterfangen vergeuden. Er wird sich strengstens hüten, Perlen vor die ‚Tiermenschen‘ zu werfen, die ja doch (noch) nichts damit anfangen können.

    In unserer Welt leben und lebten immer ‚Kinder des Lichts‘ und ‚Kinder nur von dieser Welt‘ nebeneinander. Das Niederere kann das Höhere nicht erfassen – dazu muß es erst noch wachsen. Das Höhere weiß das und kann’s erwarten.

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