Wie eine Generation ihre gemeinsame Kultur verlor

Patrick J. Deneen, Professor für Politikwissenschaft, blickt in einem Anfang 2016 veröffentlichten Artikel auf seine 19-jährige Lehrtätigkeit an drei amerikanischen Universitäten zurück und reflektiert über wesentliche Veränderungen des US- Bildungssystems. Es ist eine alarmierende Entwicklung, wie sie auch im Bildungssystem Deutschlands stattfindet. Der nachfolgende Text ist die Transkription der auf Video gesprochenen schönen deutschen Übersetzung von Gunnar Kaiser*, die mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlicht wird. (hl)

Von Patrick J. Deneen

Meine Schüler sind Nichtwissende. Sie sind überaus nett, angenehm, vertrauenswürdig, meist ehrlich, wohlmeinend und absolut anständig. Aber ihr Gehirn ist weitgehend leer, ohne nennenswertes Wissen, das die Folge einer Ausbildung über die eigene Herkunft und das Geschenk einer früheren Generation sein könnte. Sie sind der Höhepunkt der westlichen Zivilisation, einer Zivilisation, die fast alles Eigene vergessen und dadurch eine nahezu perfekte Gleichgültigkeit gegenüber ihrer eigenen Kultur erreicht hat.

Zu den Schulen Zugang zu erhalten, in denen ich unterrichtet habe – Princeton, Georgetown und jetzt Notre Dame, ist schwierig. Die Studenten dieser Institutionen haben getan, was von ihnen verlangt wurde: Sie sind hervorragende Testkandidaten, sie wissen genau, was nötig ist, um in jeder Klasse eine Eins zu bekommen (was bedeutet, dass sie sich selten erlauben, leidenschaftlich zu werden und sich auf ein bestimmtes Fach zu konzentrieren); sie erstellen hervorragende Lebensläufe. Sie sind respektvoll und herzlich gegenüber Älteren und locker und informell gegenüber ihren Altersgenossen. Sie respektieren die Vielfalt (ohne die geringste Ahnung zu haben, was Vielfalt ist), und sind Experten in der Kunst, nicht zu werten (zumindest öffentlich). Sie sind die Speerspitze ihrer Generation, die Meister des Universums, eine Generation, die darauf wartet, Amerika und die Welt zu regieren.

Das Chaos der Hochschullehrpläne

Aber wenn man ihnen einige grundlegende Fragen über die Zivilisation stellt, die sie erben werden, sollte man auf etwas panische Blicke gefasst sein. Wer kämpfte im peloponnesischen Krieg? Wer war Platons Lehrer? Und wer war Platons Schüler? Wie ist Sokrates gestorben? Wer von euch hat sowohl die Ilias als auch die Odyssee gelesen? Die Canterbury Geschichten? Das verlorene Paradies? Das Inferno?

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Die Schule von Athen (Raffael)
Quelle: Wikipedia, gemeinfrei

Wer war Saulus? Was waren die 95 Thesen? Wer hat sie geschrieben, und was war ihre Wirkung? Warum ist die Magna Charta wichtig? Wie und wo ist Thomas Becket gestorben? Wer war Guy Fawkes, und warum ist ein Tag nach ihm benannt? Was hat Lincoln in seiner zweiten Amtseinführung gesagt? In seiner ersten Amtseinführung? Wie wäre es mit seiner dritten?  Was sind die Federalist- Papers?

Einige Schüler können vielleicht einige Fragen beantworten, was auf den Zufall oder einen schrulligen, altmodischen Lehrer zurückzuführen ist. Aber die meisten Schüler wurden nicht dazu ausgebildet, die Fragen beantworten zu können. Sie besitzen bestenfalls zufälliges Wissen, sind aber ansonsten Meister der systematischen Unwissenheit. Die allgegenwärtige Unwissenheit über die westliche und amerikanische Geschichte, Zivilisation, Politik, Kunst und Literatur ist nicht ihre Schuld. Sie haben genau das gelernt, was wir von ihnen verlangt haben, nämlich wie Eintagsfliegen zu sein, durch Zufall in einer flüchtigen Gegenwart zu leben.

Kurse ohne Inhalt

Die Unwissenheit unserer Schüler ist kein Versagen des Bildungssystems – sie ist seine Krönung. Die Anstrengungen mehrerer Generationen von Philosophen und Reformern und Experten der öffentlichen Ordnung – von denen unsere Studenten (und die meisten von uns) nichts wissen – haben dazu geführt, eine Generation von Nichtswissern zu produzieren. Die allgegenwärtige Unwissenheit unserer Schüler ist kein Zufall oder unglückliches aber korrigierbares Ergebnis, wenn wir nur bessere Lehrer einstellen oder die Leselisten in der Schule optimieren würden. Sie ist die Folge des Bekenntnisses der Zivilisation zum Selbstmord. Das Ende der Geschichte für unsere Schüler ist das Ende der Geschichte für den Westen.

Zu meinen Lebzeiten wurde die Klage über die Unwissenheit der Studenten unter anderem von E.D. Hirsch, Alan Bloom, Mark Bauerlein und Jay Leno geäußert. Aber diese Klagen wurden mit der Hoffnung versehen, dass ein Appell an „the best angel“, das Gute, das in uns steckt, den Trend umkehren könnte. (Das ist übrigens eine Anspielung an Lincolns erste Antrittsrede). E.D. Hirsch hat sogar einen Selbsthilfe-Lehrplan ausgearbeitet, einen Do-it-yourself-Leitfaden, wie man kulturell gebildet wird, durchdrungen vom amerikanischen Unternehmergeist, der hofft, dass die kulturelle Fenstersturz durch eine gute Leseliste im Anhang rückgängig gemacht werden kann. Doch es fehlt die ausreichende Einsicht, dass diese Unwissenheit die beabsichtigte Folge unseres Bildungssystems ist, ein Zeichen für seine robuste Gesundheit und seinen Erfolg.

Wir haben die schlechte und unhinterfragte Gewohnheit angenommen, zu denken, dass unser Bildungssystem kaputt ist, aber es funktioniert in vollem Maße. Was unser Bildungssystem produzieren will, ist kulturelle Amnesie (Gedächtnisstörung, hl.),  einen Wald an Wissensvermittlung, der sich u. a. aus „soziale Gerechtigkeit“ und „kulturelle Kompetenz“ zusammensetzt.

Unsere Studenten sind die Verwirklichung eines systemischen Einsatzes zur Herstellung von Individuen ohne Vergangenheit, für die die Zukunft ein fremdes Land ist, von kulturlosen Nummern, die überall leben und jede Art von Arbeit verrichten können, ohne nach ihren Zielen zu fragen, von ausgereiften Werkzeugen für ein Wirtschaftssystem, das „Flexibilität“ schätzt (geographisch, zwischenmenschlich, ethisch).

In einer solchen Welt sind der Besitz einer Kultur, einer Geschichte, eines Erbes, der Einsatz für einen Ort und ein bestimmtes Volk, spezifische Formen der Dankbarkeit und Verpflichtung (und nicht ein verallgemeinertes und entwurzeltes Bekenntnis zur „sozialen Gerechtigkeit“), ein fester Bestand ethischer und moralischer Normen, die klare Grenzen dessen setzen, was man tun sollte und was nicht (abgesehen davon, dass sie wertend sind), in einer solchen Welt sind das alles nur Hindernisse und Nachteile.

Unabhängig von Studienfach und -richtung ist das Hauptziel der modernen Bildung, Überreste jeglicher kultureller oder historischer Besonderheit und Identität, die noch an unseren Schülern haften bleiben könnten, abzuschleifen, um sie zu perfekten Firmenangehörigen im Sinne einer modernen Politik und Wirtschaft zu machen, die diejenigen benachteiligt, die sich ernsthaft für etwas verpflichten. Die Bemühungen, zunächst die Wertschätzung für den „Multikulturalismus“ zu fördern, signalisierten den Willen, ein bestimmtes kulturelles Erbe auszuweiten, während die aktuelle Mode der „Vielfalt“ ein konsequentes Bekenntnis zu einer entpolitisierten und unaufhaltsamen Homogenisierung signalisiert.

Wir müssen es wissen…. Was?

Vor allem aber ist die eine übergreifende Lektion, die unsere Schüler erhalten, das wahre Ende der Bildung. Das einzige wesentliche Wissen ist, dass wir uns als radikal autonomes Selbst innerhalb eines umfassenden globalen Systems mit einem gemeinsamen Bekenntnis zur gegenseitigen Gleichgültigkeit wissen. Unsere Verpflichtung zur gegenseitigen Gleichgültigkeit verbindet uns als globale Menschen. Jeder Überrest einer gemeinsamen Kultur würde diese Hauptrichtlinie stören. Eine gemeinsame Kultur würde bedeuten, dass wir etwas Stärkeres teilen, ein Erbe, das wir nicht geschaffen haben, und eine Reihe von Verpflichtungen, die Einschränkungen und besondere Hingabe verlangen.

Die antike Philosophie und Praxis hat die res publica als ausgezeichnete Regierungsform gepriesen – eine Hingabe an öffentliche Angelegenheiten, Angelegenheiten, die wir gemeinsam teilen. Stattdessen haben wir die weltweit erste res idiotica geschaffen – aus dem griechischen Wort idiotes, was „Privatperson“ bedeutet. Unser Bildungssystem produziert ein solipsistisches (einzig existierendes, hl.), in sich geschlossenes Selbst, dessen einzige öffentliche Verpflichtung darin besteht, dass es keine Verpflichtung gegenüber einer Öffentlichkeit, einer gemeinsamen Kultur, einer gemeinsamen Geschichte gibt. Sie sind perfekt ausgehöhlte Gefäße, empfänglich und gehorsam, ohne wahre Verpflichtungen oder Hingabe.

Sie werden gegen niemanden kämpfen, denn das gehört sich nicht, aber sie werden auch nicht für jemanden oder etwas kämpfen. Sie leben in einer ewigen Truman-Show, einer Welt, die gestern konstruiert wurde, die nichts anderes ist als eine Bühne für ihren Solipsismus (Selbstbezogenheit, hl.), ohne Geschichte oder Richtung.

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Pixabay, lizenzfrei

Ich liebe meine Schüler – wie jeder Mensch hat jeder ein riesiges Potenzial und große Gaben, die er der Welt schenken kann. Aber ich trauere um sie, weil das, was ihnen zusteht, ihnen nicht gegeben wurde. An unseren besten Tagen erkenne ich ihre Sehnsucht und ihren Schmerz, und ich weiß, dass ihr angeborener menschlicher Wunsch, zu wissen, wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen sollen und wie sie leben sollen, sich immer wieder geltend machen wird. Aber selbst an diesen besseren Tagen kann ich nicht umhin, den hoffnungsvollen Gedanken zu hegen, dass die Welt, die sie geerbt haben – eine Welt ohne Erbe, ohne Vergangenheit, Zukunft oder Fürsorge – kurz davor steht, zusammenzubrechen, und dass dieser Zusammenbruch der wahre Beginn einer echten Bildung wäre.
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*   https://www.youtube.com/watch?v=6aOVG1XX2KQ

Zur europäischen Kultur:
Besinnung auf das eigentliche Europa
Volk oder Bevölkerung? – Von den Quellen der deutschen Kultur
Deutscher Geist und deutsche Seele – verkannt, verdrängt, verleumdet

 

81 Kommentare zu „Wie eine Generation ihre gemeinsame Kultur verlor“

  1. Das ist in Deutschland bezüglich des Wissens um deutsche Kultur noch schlimmer. Dieser Zustand gipfelt darin, daß Deutsche nicht mehr antworten können, wenn sie gefragt werden: Was ist denn deutsche Kultur. Zur Ächtung deutscher Kultur addiert sich noch die Veramerikanisierung ab 1945. Bis auf die Gebiete der ehemaligen DDR findet man keine deutsche Kultur mehr.
    Menschen, die kulturlos aufwachsen, haben logischerweise keine eigene unverwechselbare kulturelle Identität und werden sich natürlich auch nie für ihren Erhalt einsetzen. Und die, die es trotzdem tun, man ahnt es schon, sind die bösen Rechten, mit allen Konsequenzen.

    1. Ich sehe das ähnlich, und denke dass die Ächtung deutscher Kultur die erste Stufe in Richtung einer scheinbar „kulturlosen Kultur“ ist. Momentan scheint es so, als würden unsere Politiker den Islam/die Muslime fördern und unter einen besonderen Schutz stellen, aber man sollte nicht vergessen, dass der links-grüne Zeitgeist an die Errichtung der globalen Weltgesellschaft mit den Nachhaltigkeitszielen als materiellem und spirituellem Kern interessiert ist. Daher denke ich, dass die zweite Stufe in Richtung einer scheinbar „kulturlosen Kultur“ die Verbreitung der Ideologie des Genderfeminimus ist, und die Einführung von Kinderrechten und dergleichen. Mit den Kinderrechten würde die traditionelle Rolle von Eltern als Erzieher und als Übermittler der kulturellen Tradition an die eigenen Kinder weiter untergraben werden. Ob das allerdings so einfach mit den Muslimen funktioniert, wage ich zu bezweifeln, ebenso ob der wachsende Frust innerhalb der Bevölkerung ob der entfremdeten politischen „Elite“ ewig unterdrückt werden kann.

    1. Was heist hier „war“, wir sind immernoch geteilt. Die 4 Besatzungszonen sind nicht Deutschland, sondern nur deutsch verwaltet.

  2. „Aber selbst an diesen besseren Tagen kann ich nicht umhin, den hoffnungsvollen Gedanken zu hegen, dass die Welt, die sie geerbt haben – eine Welt ohne Erbe, ohne Vergangenheit, Zukunft oder Fürsorge – kurz davor steht, zusammenzubrechen, und dass dieser Zusammenbruch der wahre Beginn einer echten Bildung wäre.“

    Eine bessere Welt, das kommende Zeitalter wird in der Schule das Hauptfach „Herzenskunde“ haben.

  3. Mir gefällt besonders, wie das Thema Ethnie / Rasse zwanghaft ausgespart wird… au au dieses böse Wort es schmerzt so sehr kann´s nicht sagen nein nein. Kann man ja mal durchdeklinieren: wer hat mehr Interesse am antiken Griechenland, der Weiße oder der Chinese? Wenn der Harvard-Chineser einen antiken griechischen Tempel sieht und ein Gebäude in chinesischer Architektur: fühlt er sich dann dem einen oder dem anderen aus irgendeinem Grund mehr verbunden?

    Geht es also um Wissen über Geschichte, oder geht es um Wissen über Geschichte VON BESTIMMTEN VÖLKERN?
    Aber… au au autsch nee nee da laß man lieber die Finger davon: DAS kann richtig Schwierigkeiten geben, viel mehr als wohlfeiles Gejammer über mangelnde „Bildung“.

    Es ist eben die Frage der Identität. MEINE Identität bleibt mir ganz erhalten, egal ob ich in einer Kate von vor 1000 Jahren lebe oder einem Einfamlienhaus heutiger Zeit. Aber meine Identität ist NICHT erhalten, wenn ich unter (nicht-aussprechbares, verbotenes Wort) anderen Menschen leben muß.

  4. „…ihr Gehirn ist weitgehend leer, ohne nennenswertes Wissen, das die Folge einer Ausbildung über die eigene Herkunft und das Geschenk einer früheren Generation sein könnte.“

    Ein Geschenk früherer Generationen ist auch die Sprache, die wir hierzulande sprechen und schreiben.
    Im Englischen sind gewisse Unterschiede gar nicht da, wie sie z.B.. im Französischen da sind, denn der Franzose sagt
    z.B.: „la lune“, was genau genommen:“die Mond“bedeutet, und er sagt;“le soleil“, was „der Sonne“bedeutet-
    Im Deutschen ganz anders. Und im Englischen heisst es „the“, ganz gleich, ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt, es heisst „the man“ und „the woman“, wie auch „the moon“ und „the sun“.

    Und wir könnten mal anschauen, wie dieses „the“ausgesprochen wird. Man kann es nur aussprechen, wenn man beim th die Zunge etwas rausstreckt. Im Deutschen gilt als Unhöflichkeit, jemandem die Zunge raus zu strecken, denn wer das tut, spuckt jemand etwas an, weil die Zunge leicht feucht ist.
    Jemandem die Zunge raus zu strecken gilt in unserem Vaterland als Verhöhnung, als Frechheit.

    Wer jedoch die gesamte Welt als sein eigenes Vaterland betrachtet, macht der eigenen Muttersprache alle Ehre und tut das, indem er allen anderen Sprachen die Zunge rausstreckt und anderen Völkern deren Sprachen zerstört.
    Doch NUR in unserer Sprache ist möglich, den Namen Jesus Christus abgekürzt zu schreiben: I.CH. –
    Und was bedeutet der Begriff: ANGEL in welcher Sprache ? Wo liegt der Haken ?

  5. Bitte um Definitionen!

    Was ist denn Bildung? Woran will man Bildung messen? Was ist „Deutsche Kultur“? Was sind „Werte“ und wer legt diese fest? Wer ist Deutscher Staatsangehöriger und wer nicht? Wer ist Deutscher Staatsbürger und wer nicht? Wer von beiden trägt denn die Deutsche Kultur? Ist Deutschland souverän oder ein besetztes Verwaltungskonstrukt? Haben wir ein Staatsvolk, haben wir ein Territorium, eine vom Volk gebilligte Verfassung? Wer sind „wir“ eigentlich?

    Ohne klare Definitionen bleibt nur ein Fischen im Trüben.

    1. Das gilt aber genauso für alle anderen Kulturen.
      Ist aber ein Strohmann. Eine „Kultur“ besteht aus sehr vielen einzelnen Merkmalen die in Summa dann erst ein eigenständiges Ding, die Kultur eines Landes ergeben. In der Mathematik benutzt man dafür die Primary Component Analysis, Menschen als Gruppenwesen machen das intuitiv.

    2. @waltomax:“Ohne klare Definitionen bleibt nur ein Fischen im Trüben.“

      Hab mich früher mehr für Muddy Waters interessiert, weniger für die Fischerei im Trüben, aber ich will`s versuchen, die Frage:“Wer sind „wir“eigentlich ?“ zu beantworten. Wir sind ein Volk, das eine Sprache spricht. Wir sind entweder Männer oder Frauen, die diese Sprache sprechen, und da fängt schon an, was mir auffiel, weil es mir absurd vorkam. Denn mit etwa 13 oder 14 Jahren hatte ich eine Freundin, die nahe bei lebte, und ich traf sie erst vor etwa 10 Jahren wieder, als wir beide fast 60 waren, und sie erzählte mir von ihrem Leben, doch so, als sei sie selber gar keine Deutsche ! Jedes zweite oder dritte Wort war in englischer Sprache:“ Well “ oder „all right“, und als ich sie darauf ansprach, behauptete sie, sie sei keine Deutsche sondern ihre Urgrosseltern seien Polen gewesen……( ?)

      Die Frau war eine Deutsche, ihre Mutter war eine Deutsche, ihr Vater war Deutscher und sie selber ist eine Deutsche,
      ihre Muttersprache ist Deutsch. Aber um hierzulande mehr zu gelten, als sie ist, meint sie sogar ihre Muttersprache verleugnen zu müssen, als sei die ein Dreck, und da begann bei mir ein FRAGEZEICHEN zu wachsen……
      Als ich ein junger Mann war, sprach die noch ihre Muttersprache ! Ging auf ein deutsches Gymnasium.
      Als die dann vor ein paar Jahren einen Bekannten mitbrachte, der sagte, er „schäme sich, ein Deutscher zu sein“, habe ich ein AUSRUFUNGSZEICHEN gesetzt, und seitdem müssen beide draussen bleiben.
      Ich müsste mich selber schämen, die nochmal in mein Haus zu lassen.

      Bin in einer Hafenstadt aufgewachsen und hatte viele Bekannte, schwarze, gelbe usw. Freunde und Bekannte, und das schien uns damals als nichts Besonderes zu gelten, welche Sprache jemand spricht, aber das gilt natürlich genauso für die deutsche Sprache !
      Saulus war ein Jude, und erst Paulus war ein Christ ! Und dieser Christ hätte niemandem verboten, seine Muttersprache zu sprechen.

    3. @waltomax, der Begriff „Kultur“ ist einer der Begriffe welche von den Sprachverwirrern am meisten befeuert wurde und wird. „Deutsche Kultur“ ist auch deren Kreation. Es gibt keine „Deutsche Kultur“. Kultur steht für sich allein und dient als Referenz um den kulturellen Stand einer Gemeinschaft zu ermitteln. Die Referenz ist Kult-ur = Ur-kult. Urkult ist die Harmonie welche jeder gesunde Mensch für sich und seine Umgebung anstrebt.
      Um das zu verstehen, versuchen Sie mal den Kulturstand des Kulturkreises Schlumpfhausens, Japans und der westlichen Welt zu ermitteln und zu vergleichen.
      Dazu nehmen Sie z.B. die Qualität der sozialen Interaktion der Gruppenmitglieder, die Verteilung der Arbeit und der Ressourcen aus sozialer Sicht, die Verwendung der Ressourcen, die Qualität der Kunst, deren Aussagen und Wirkungen usw.
      Zu beachten ist auch, und das gemäß Kant, daß die Zivilisation zur Kultur gegensätzlich steht. Inkas oder Ägypten waren keine Hochkulturen, wie die Sprachverwirrer postulieren, sondern Zivilisationen, da die Herrscher Gesetze und Regeln über die Gesellschaft stellten. Kultivierte Menschen benötigen keine Gesetze…. wie die Bibel, Koran o.ä.

      1. Klar und die Kultur innerhalb einer definierten Gruppe nennt sich in Deutschland (unter einheimischen, nicht Passdeutschen) deutsche Kultur.
        Harmonie ist zwar schön, aber zum Gesundsein aller Dinge gehört Abgrenzung zum Anderen.

  6. Zitat vorletzter Satz des Artikels von Patrick J. Deneen: „An unseren besten Tagen erkenne ich ihre Sehnsucht und ihren Schmerz, und ich weiß, dass ihr angeborener menschlicher Wunsch, zu wissen, wer sie sind, woher sie kommen, wohin sie gehen sollen und wie sie leben sollen, sich immer wieder geltend machen wird.“

    Ist dieser „angeborene menschliche Wunsch“ heute noch Ziel und Gegenstand der Bildung? Ich denke nicht- im Gegenteil…

    „Schon 1961 hat sie (gemeint ist die OECD) dies bei einer entscheidenden Konferenz in Washington ganz offen so benannt: Das Bildungswesen habe heute ganz selbstverständlich die Aufgabe, „Menschen für die Wirtschaft vorzubereiten wie Sachgüter und Maschinen. Das Erziehungswesen steht nun gleichwertig neben Autobahnen, Stahlwerken und Kunstdüngerfabriken“ hieß es dort. Allgemeinbildung sei „die Befähigung zu immer neuer Anpassung“; sie solle befähigen zum Denken, also zum Umdenken und zum Verarbeiten fremder und neuer Ideen“. Schule solle eine Nation dazu bringen, „sich um Fortschritt zu bemühen, wirtschaftlich zu denken und zu handeln. Das bedeutet nicht weniger, als dass Millionen Menschen von einer Lebensweise losgerissen werden sollen, die seit Jahrhunderten und Jahrtausenden das Lebensmillieu ausmachte. Alles was bisher an Schule und in der Erziehung in diesen Ländern geleistet wurde, verfolge soziale und religiöse Ziele, die vorwiegend (…) Resignation und spirituelle Tröstung gewährten; Dinge, die jedem wirtschaftlichen Fortschrittsdenken zuwiderlaufen. Diese jahrhundertealten Einstellungen zu verändern. Ist vielleicht die schwerste, aber auch vordringlichste Aufgabe der Erziehungen den Entwicklungsländern.“
    Zitate zu dieser strategischen Konferenz aus Wirtschaftswachstum und Bildungsaufwand. Europ. Kulturpolitik Bd.2 Hg. i.A. der Kulturkommission des Europarates (Bericht über die OECD-Konferenz in Washington 1961).
    Dabei (1961) wurde auch festgestellt, dass Deutschland in Bildungsfragen als unterentwickelt zu gelten habe.

    OECD-Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist eine internationale Organisation mit 37 Mitgliedstaaten, die sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen. Die meisten Mitglieder gehören zu den Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen und gelten als entwickelte Länder. Wikipedia
    Gründung: 30. September 1961
    Zentrale: Paris, Frankreich
    Budget: 386 Millionen EUR (2019)
    Abkürzungen: OECD; OCDE
    Generalsekretär: José Ángel Gurría
    Gründer: USA, Vereinigtes Königreich, Italien, Frankreich, …

    Fazit: Die Treiber zur NWO verfolgen den strategischen Plan hin zum globalen neoliberalen „Ökonomismus“ und der Schaffung des dazugehörenden anpassungsfähigen „Homo oeconomicus (ökonomisch verkürztes Menschenbild mit niedriger moralischen Motivation) offiziell mindestens seit 1961 (in den Grundlagen seit den 1930-Jahren) und benutzen für die Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche langfristig und skrupellos solche Organisationen wie OECD ….. und WHO (unterwandert vom IMPFPATEN der Pharma-Lobby)

    Schlusssatz des Artikels „Der totalitäre Überwachungsstaat in China – Wer hält ihn bei uns auf?“ von hwludwig:
    „Daher kann und wird sich auch die Tendenz zu totalitären Verhältnissen nur stoppen lassen und sich erst dann etwas grundlegend ändern, wenn es zu allererst gelingt, das gesamte geistig-kulturelle Leben mit seinem Zentrum, dem Bildungswesen, aus der Abhängigkeit und Knechtung durch Staat und Wirtschaft zu befreien und ihm eine in sich selbst gegründete Unabhängigkeit zu geben, in der die Bildung zu Freiheit und Selbstbestimmung im Mittelpunkt steht und so befruchtend und gestaltend in das übrige soziale Leben hineinwirken kann.“

    ….wenn die falschen strategischen Weichenstellungen in der Bildung weltweit korrigiert werden…ist indes eine Frage des globalen Herrschafts- und des Machtanspruches der Finanzeliten… warum und wann sollten diese ihre Ziele aufgeben (?), bevor die absolute Machtkonzentration in der NWO vollzogen ist= „totalitäre Verhältnisse“ weltweit herrschen?

    „An unseren besten Tagen erkenne ich ihre Sehnsucht und ihren Schmerz…“

    1. WELT-KLASSE Kommentar @ vier!

      Besonders der geistige Brandstifter OECD, „arbeitet“ an vorderster Front bei der „Endlösung“ zur Vernichtung aller spirituellen, geistigen & mentalen KULTUR-WERTE der unterschiedlichsten VÖLKER auf unserem Heimat-Planeten – an dem von Professor Patrick J. Deneen genannten ZIEL – „. . . eine Generation von Nichtswissern zu produzieren.“

      ZITAT @ OECD:
      „Das Erziehungswesen steht nun gleichwertig neben Autobahnen, Stahlwerken und Kunstdüngerfabriken“

      Bei mir gingen ALLE Warnlampen an, als ich Ihren Kommentar las – denn daß die Politik im GEHEIMEN VERNICHTUNGS-KRIEG gegen das gesamte geistige Universum ist – das wußte ich bereits seit 1975 . . .

      Wie raffiniert unsere angeblich „demokratische“ Politik in Wahrheit aber ALLE demokratisch vorgesehenen & jederzeit durch angeblich ja „FREIE“ Wahlen auch jederzeit möglichen Korrekturen SYSTEMATISCH VERHINDERT – das lässt sich in diesem so WICHTIGEN Gebiet des WISSENS & der BILDUNG aber geradezu PERFEKT studieren – denn die OECD bildet in Wahrheit eine dubiose Parallel-DIKTATUR, ähnlich der kriminellen WHO, die sich zwar scheinheilig & etikettenschwindelnd als „demokratisch“ bezeichnet – aber noch auf KEINEM Wahlzettel jemals zur Wahl durch den SOUVERÄN stand, noch von irgendwem jemals abgewählt werden kann . . . ?

      DANKE @ vier für diesen erleuchtenden Spaziergang durch eines der satanischen Machwerke des TIEFEN STAATES, welches unser Leben seit nunmehr 59 Jahren in Grund & Boden DIKTIERT – OHNE die geringste demokratische Legitimation – und ich bin ziemlich sprachlos, WARUM ich Trottel fast sechs Jahrzehnte lang auf diesen perversen, globalen Satans-Kult hereingefallen bin, OHNE jemals durch dessen perfekte TARNUNG hindurch zu schauen . . . ?

      Nur Donald Trump gelang es bisher – diesen FAKE-VOODOO-ZAUBER der Globalisten-Sekte zu durchbrechen – und DAS erklärt den verbissenen DEEP-STATE-AMOK-LAUF gegen den vom VOLK gewählten US-Präsidenten, seit dessen Amtsantritt, und diese blutrünstigen Satanisten, in zunehmender Bedrängnis, sind immer öfter gezwungen Farbe zu bekennen:
      https://connectiv.events/luziferischer-aufmarsch-fuer-eine-weltregierung-satanische-gruppe-organisiert-landesweite-kundgebungen-zur-foerderung-einer-neuen-weltordnung/

    2. @ Vier:
      „Die Treiber zur NWO verfolgen den strategischen Plan hin zum globalen neoliberalen »Ökonomismus« und der Schaffung des dazugehörenden anpassungsfähigen »Homo oeconomicus« (ökonomisch verkürztes Menschenbild mit niedriger moralischen Motivation) offiziell mindestens seit 1961 (in den Grundlagen seit den 1930-Jahren) und benutzen für die Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche langfristig und skrupellos solche Organisationen wie OECD ….. und WHO (unterwandert vom IMPFPATEN der Pharma-Lobby).“

      Es sind alle Organisationen, in deren Kürzel entweder die Wörter „World“ (Kürzel: „W“) und „Organization“ (Kürzel: „O“) vorkommen oder zzumindest eines der beiden vorkommt, anders ausgedrückt: es sind alle Organisationen der Globalisten. Denn die Globalisten treten ja nicht als offizielle Politiker auf, müssen sich also mit Nichtregierungsorganisationen (englischsprachiges Kürzel: „NGO“) „begnügen“, was sie gerne tun, denn Organisationen sind mächtiger als alles andere. Das geht sogar auch aus Luhmanns Systemtheorie hervor. Es folgt ein Zitat, aus dem diese Tatsache auch hervorgeht:

      „Wie bereits mehrfach betont, kann das Gesellschaftssystem Kommunikationen nur als systeminterne Operationen verwenden, also nicht mit der gesellschaftsexternen Umwelt kommunizieren. Dies gilt aber nicht für die durch Differenzierung geprägten gesellschaftsinternen Verhältnisse. Es gibt also durchaus Kommunikationen, die systeminterne Systemgrenzen überschreiten. Daraus ergibt sich ein im Laufe der gesellschaftlichen Evolution zunehmender Bedarf für Organisation. Denn nur als Organisation, das heißt nur in der Form der Repräsentation seiner eigenen Einheit, kann ein System mit seiner Umwelt kommunizieren. Dieser Prozeß des Nahelegens von Organisationsbildung setzt sich unter den Bedingungen funktionaler Differenzierung innerhalb der Funktionssysteme fort, etwa für Firmen, die ihre Produkte am Markt anbieten bzw. sich die dafür notwendigen Ressourcen am Markt beschaffen müssen; oder für alle möglichen gesellschaftlichen Gruppierungen, die, wenn der Staat einmal organisiert ist, ihm gegenüber spezifische Interessen zu vertreten suchen. Ähnlich wie im Verhältnis Gesellschaft/Interaktion gibt es also auch im Verhältnis Gesellschaft/Oganisation einen langfristigen und schwer reversiblen Effekt der Evolution gesellschaftlicher Differenzierungsformen. (Vgl. Kapitel 4, XIV [S. 826-847].) Wir finden uns hier an der Stelle, an der die soziologische Klassik (Weber, Michels) »Bürokratie« als Bedingung moderner Gesellschafsordnung analysiert hatte.“ (Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, 1997, S. 607-608).

      Luhmann war wirklich weise.

    3. Revilo Pendleton Oliver benannte es in den 60er Jahren deutlich:

      „Wir erkennen, daß die öffentlichen Schulen seit vielen Jahren eine enorme Gehirnwäsche- und Hirnverseuchungsmaschine gewesen sind, die insgesamt mit großer Effizienz funktioniert hat. Es ist eine Maschine, in die wir unsere Kinder schicken, damit ihnen groteske und abwertende Aberglauben in die Köpfe gefüllt werden, damit ihre Instinkte für Integrität und Ehre aus ihren Seelen gelaugt werden, um zu verfrühter Liederlichkeit und Perversion angestiftet zu werden, um mit gedankenloser Verantwortungslosigkeit durchtränkt zu werden, und um auf die Sucht nach geistzerstörenden Drogen und eine Existenz unter dem Niveau von Tieren vorbereitet zu werden. Die öffentlichen Schulen sind in der Tat die stärkste einzelne Subversionsmaschine gewesen, die unsere Feinde gegen uns eingesetzt haben. Der Rest dieser Stunde würde nicht ausreichen, um auch nur die Arten aufzuzählen, auf die die selbsternannten „Pädagogen“ ihr tödliches Werk vollbracht haben.“

      https://morgenwacht.wordpress.com/2016/04/12/was-wir-unseren-parasiten-schulden/

  7. Wenn man sich durch diesen kurzen Artikel arbeitet, kommt man nicht umhin an Oswald Spengler’s „Der Untergang des Abendlandes“ (1918) zu denken. Offenbar kommen Menschen mit ähnlicher Ideologischer Ausrichtung auch zu ähnlichen Schlussfolgerungen.

    Oswald Spengler beschreibt Zivilisation / Kultur als Zyklentheorie, es entstehen immer wieder neue Kulturen, die eine Blütezeit erleben und sich durch eine Phase des Verfalls vollenden und untergehen.

    Solche Ansichten könne, müssen aber nicht stimmen. Man kann sich Zivilisation / Kultur auch als ein sich beständig verändernder Organismus vorstellen….. der übrigens eben nur noch wenig aus geistigen Gebilden zivilisatorischer / kultureller Vergangenheit besteht …..

    Man sollte weniger in den Rückspiegel schauen….

    1. @dragaonordestino: „Man sollte weniger in den Rückspiegel schauen….“
      Das machen doch die politischen „Linksabbieger“ alle- wenn’s dann mal wieder für die „viel zu vielen“ im Leichenschauhaus endet- denen doch egal… es wächst immer was „Neues“ heran, was getäuscht und verführt, äh „angeführt“= anmaßend genasführt werden kann, oder? „Linke & Grüne“ Utopien und Fantasien gibt’s genug- da ist Orientierung und Bodenhaftung überflüssig. (hier sarkastisch gemeint)

      1. Spenglers Überlegungen zum Untergang des „amerikanisch-europäischen“ Komplexes halte ich insgesamt für zu gering differenziert. Wenngleich sein 1.200 Seiten langes Buch absolut lesenswert ist und Analogien zum weitern Verlauf ab 1917 als er das Buch begann, nicht von der Hand zu weisen sind..

        So erkennt er auch die in der jüngeren Neuzeit als Warnung aufgetretene Dekadenz des Abendlandes als eine der Kausalitäten. Auch dem Geld, also dem Materialismus und der Kunst widmet er ein langes Kapitel und zeigt die Unterschiede zu konkurrierenden Kulturen zeitgenössisch und historisch auf.

        Die alles zerstörende Dekadenz, die sich zuerst in Ausschweifungen, Aggression gegenüber konkurrierenden Kulturen und Müßiggang äußern, geht immer einher mit dem geistigen Verfall aus Spenglers Perspektive eines idealen kulturellen Umfelds. Darin liegt auch das Problem. Denn Spengler war strenger Anhänger einer hierarchisch-elitären Ordnung, lehnte den Nationalsozialismus und Antsemitismus ebenso ab, wie die Weimarer Republik und die Bolschewiken. Seine prophezeite Zukunft entspringt einem zeitgenössischen Bild, aus der er ableitet:

        Dass er als Patriot die Zivilisation als das unausweichliche Schicksal einer Kultur bezeichnete, die im Falle einer Demokratie gewissermaßen automatisch in der Endphase in ein „Cäsarentum“ münden muss, kann man ihm angesichts der Beobachtungsperspektive des verlorenen 1.WK nicht verdenken. Der Untergang begann also für ihn bereits mit einsetzen der Kultur. Ein Prophet war er aber nicht, denn jede Kultur hat die Möglichkeit sich mit Erkennen der Unzulänglichkeit zu erhalten. Es gibt kein Gesetz des Untergangs, sondern nur Entwicklungen, denen man sich entgegenstellen kann und im heutigen Fall keine geistigen, sondern ganz profane materielle Hintergründe haben:

    2. Zu Oswald Spengler (sehr ausführlich):
      http://www.hubert-brune.de/v_a_p__p_t.html#spengler_oswald
      http://www.hubert-brune.de/g1_nk_p_spengler_oswald_arnold_gottfried.html
      https://beltwild.blogspot.com/2011/05/notizen-uber-den-geschichtsphilosophen.html?showComment=1594077442810#c1468882720088937953 (mein Eintrag von heute noch).

      Angesichts der Tatsache, daß Spengler, nur um einige Beispiele zu nennen, das Ende stehender Armeen gegen Ende des 20. Jahrhunderts, das Durchsetzen des Finanzkapitalismus (Geldadel, Hochfinanz) als des einzig übriggebliebenen Prinzips für das Abendland (den Westen), die Herrschaft von Milliardären und Konzernen, das Ende der Demokratie, die immer mehr zunehmende Unfruchtbarkeit und Gewalt bei immer mehr zunehmendem Pazifismus (Weltfriede schützt nicht, sondern macht nur die, die für den Weltfrieden sind, zu Opfern), die Kombination aus „weißer Weltevolution“ und „farbiger Weltrevolution“ (heute euphemistisch und eben pazifistisch „Massenmigrationspolitik“ oder „Black Lives Matter“, „affirmative action“, „Antifa“ u.s.w. genannt) und vieles mehr vorhergesagt hat, und zwar mittels kulturmorphologischer Erkenntnisse, die er Goethe verdankte, wie er selber zugab, steht er mit seinen Vorhersagen gut da – alles davon ist eingetroffen -, jedenfalls steht er sehr viel besser da als die hysterischen Klimapropheten, die in ihrem 1972 veröffentlichten Bericht den Weltuntergang für 2000 vorhersagten.

      Kultur und Zivilisation sind übrigens nicht synonym zu verstehen (wer sie so versteht, zeigt wieder nur sein Umerziehung in Richtung Anglizismen und Amerikanisierung, wo „culture“ kaum noch benutzt und an dessen Stelle „civilization“ für das deutsche Wort „Kultur“ benutzt wird). Die Zivilisation ist der Untergang einer Kultur, der Untergang ist aber nicht als ein Schiffsuntergang, sondern als ein Sonnenuntergang in Zeitlupe, aber nicht im Sinne eines Verschwindens, sondern im Sinne einer Vollendung zu verstehen. Eine Vollendung ist ein Fertigsein. Ob nach der Vollendung noch etwas geht, ist geschichtlich unbedeutend, weil es unerheblich geworden ist.

      Die Rezeption von Spenglers Hauptwerk ist nicht die gewesen, die von den Medien kolportiert wurde („Zusammenhang mit dem 1. Weltkrieg“), sondern es war genau umgekehrt: weil die Medien so etwas im nachhinein behaupteten, und zwar sehr viel später erst, setzte sich diese Deutung allmählich durch. In Wirklichkeit war Spenglers Hauptwerk mit dem Titel „Konservativ und liberal“ schon 1911 entworfen und 1912 unter dem Titel „Der Untergang des Abendlandes“ im wesentlichen vorliegend.

      Veröffentlicht wurde es im April 1918, und zwar während einer deutschen Großoffensive (auch kein Hinweis auf eine etwaigen „Pessimismus“ bezüglich des 1. Weltkrieges).

      Siehe: http://www.hubert-brune.de/g1_nk_p_spengler.html#kul_zu_duda
      Siehe: http://www.hubert-brune.de/g1_nk_p_spengler.html#duda_veroeffentlichung

      1. @Alf

        „jedenfalls steht er sehr viel besser da als die hysterischen Klimapropheten, die in ihrem 1972 veröffentlichten Bericht den Weltuntergang für 2000 vorhersagten.“

        Kein geeigneter Vergleich. Der eine (Spengler) leitet aus einer Philosophie die voraussichtlichen zukünftigen kulturellen Vorgänge ab; die anderen (Globalisten aus vielen Kulturkreisen ) verführten Idioten (im Sinne des griechischen Ursprungs) , die Welt zur persönlichen Bereicherung auf den Kopf zu stellen.

        Nichts anderes passiert derzeit mit Klima- Corona oder Genderideologie. Es sind nur Werkzeuge zur Machtausweitung und nicht etwa philosophisch vorhersehbare Vorgänge hin zu einem Untergang. Das kann man beim Geldsystem ohne Zweifel machen ohne Prophet zu sein.

        Wenn Spengler in seinem Buch von einer amerikanisch-europäischen Kultur schreibt, dann hat er bereits eine Verallgemeinerung vorgenommen, die sich so in der Realität nur politisch zeigt. Ich gehe sogar soweit zu widersprechen, weil die kulturellen Eigenschaften eng mit der sozialen und geistigen Reichweite eines Menschen verbunden sind.

        1. Guten Tag, Hubi Standahl.

          Der eine war Philosoph, obwohl er selbst von der Philosophie nicht viel hielt, doch der andere war in der Mehrzahl, eine Gruppe von bezahlten Leuten, die im Sinne ihrer Bezahler geschrieben haben. Der eine war also schriftstellerisch frei, der andere nicht. Der ein schrieb sechzig Jahre eher als der andere. Der eine sagte etwas über die nächsten drei Jahrhunderte aus, der andere über die nächsten drei Jahrzehnte. Der eine lag mit seinen meisten Vorhersagen richtig, denn wir können deren Richtigkeit es mittlerweile an den geschaffenen Tatsachen deutlich erkennen, der andere muß sich immer wieder vorwerfen lassen, daß seine Vorhersagen auf Lug und Betrug beruhen (wie die angebliche „Coronakrise“, die in Wirklichkeit von der Weltwirtschaftskrise ablenken soll). Der eine schrieb auch aus Angst, sein Plan war es aber nie, seine Leser zu ängstigen, der andere aber wollte von Anfang an Angst verbreiten, sie aus Geld- und also auch Machtgründen zu mißbrauchen und hatte dabei keinen Grund, selbst Angst zu haben.

          @ Hubi Standahl: „Wenn Spengler in seinem Buch von einer amerikanisch-europäischen Kultur schreibt, dann hat er bereits eine Verallgemeinerung vorgenommen, die sich so in der Realität nur politisch zeigt. Ich gehe sogar soweit zu widersprechen, weil die kulturellen Eigenschaften eng mit der sozialen und geistigen Reichweite eines Menschen verbunden sind.“

          Spengler klammert andere, den Kulturen untergeordnete Gemeinschaften – z.B. Nationen, Stämme, Clans bis hin zu den Familien – überhaupt nicht aus. Ihm ging es primär nicht darum, die Kulturen nach unten hin, sondern nach oben hin abzugrenzen, also zu sagen, daß es keine Menschheit als Gemeinschaft gibt, wie es in modernen Zeiten oft gepredigt wird (die „EINE WELT“), sondern nur kleinere Einheiten (von der Kultur abwärts). Wobei man durchaus kritisieren darf, ja sogar sollte, ob es die Kulturen in dem monadologischen Sinne Spenglers gibt oder nicht. Ich sehe das übrigens auch eher kritisch. Doch ändert das nichts an der Existenz einer solchen Struktur, einem solchen gemeinschaftlichen System, weil die auch in einem zweitweis offenen (nämlich bei den Operationen) und zeitweise geschlossenen (nämlich bei den Deutungen) Sinne gegeben sein kann (vgl. z.B. Toynbee und Luhmann). Man kann unsere derzeitige Situation sogar losgelöst von dieser Gemeinschaft betrachten und wird trotzdem zu denselben Ergebnissen kommen. Wir müssen z.B. mit den USA nicht eine politische oder wirtschaftliche Gemeinschaft bilden, um zu bemerken, daß EU und USA trotzdem schicksalhaft verbunden sind.

        2. Die jetzigen Zustände können und werden so nicht bleiben. Die Frage ist nur, in welche Richtung sie verändert werden. Wenn eine neue Weltordnung schon nicht mehr zu vermeiden sein wird, unsere Kultur sich aber vielleicht für ein letztes, möglichst abschließendes, vollendetes Mal wird aufraffen können, um z.B. die jetzige Bildungsmisere in den westeuropäisch-nordamerikanisch-australischen Regionen – also überall da, wo Abendländer entweder von Anfang an heimisch oder seit den Zeiten der überseeischen Kolonisierung in der Fremde zur Mehrheit bzw. herrschenden Klasse geworden sind – wieder ernster zu nehmen, dann wird das nach meiner Einschätzung nicht gehen, wenn die „EINE WELT“ darüber entscheiden wird, wir also in einer unipolaren Welt leben werden (obwohl es derzeit danach aussieht, als ginge es in diese Richtung), sondern nur dann gehen, wenn die verschiedenen Kulturen jeweils für sich darüber entscheiden werden, wir also in einer multipolaren Welt leben werden, wobei aber Westeuropäer, Nordamerikaner und Australier nicht notwendigerweise eine politische und/oder wirtschaftliche Gemeinschaft einzugehen haben werden, denn das wird allein schon aus geographischen Gründen kompliziert durchzuführen sein (Geostrategie beachten!).

          Wichtig für die Westeuropäer aber ist, daß sie politisch unabhängig werden vom globalen Geldadel (auch Hochfinanz oder Finanzkapitalismus genannt), obwohl oder weil der ebenfalls ursprünglich aus Westeuropa stammt. Zwei Voraussetzungen werden gegeben sein müssen für unseren Erfolg, besonders auch in der Bildungspolitik: (1.) die Unabhängigkeit vom globalen Geldadel in seiner jetzigen Form und (2.) die Verteidigungsfähigkeit gegenüber anderen Regionalmächten. Wenn diese zwei Voraussetzungen erfüllt sein werden, dann wird Westeuropa oder auch ganz Europa es schaffen können. Ein unabhängiges Europa könnte sich auch mit Rußland verbünden und trotzdem zu den USA oder zu China gute Verbindungen haben. Entscheidend ist die Unabhängigkeit.

          Aus der von den Globalisten abhängigen EU würde ein unabhängiges Europa herzustellen sein, das auch gesetzlich auf Einigkeit und Recht und Freiheit zu schwören und nach außen völlig verteidigungsfähig zu sein haben wird.

  8. Wer sind wir, und wer nicht? Regieren wir uns, oder werden wir von jemand anderem regiert? Wer gehört zu uns und wer nicht? Wie erkennt man das? Die Antwort ist böse, weil es böse ist eine Identität zu haben, weil wir alle sein müssen, alle eins und alle gleich, alle Mensch und keinesfalls eine eigene Gemeinschaft bilden dürfen. Denn das dürfen nur die wenigen Auserwählten, die gleicher sind, die alle Macht für sich beanspruchen.

  9. Die Zustände in den USA, über die Patrick J. Deneen spricht, sind typisch für den gesamten Westen, wenn auch am schlimmsten in den angelsächsischen Ländern, von denen aus diese Misere ja auch startete, besonders eben von den USA aus. Wir sind der Amerikanisierung seit 1945 ausgesetzt, dürfen uns darüber nicht beschweren, weil es ja seit langem schon bei uns das Stigma „Antiamerikanismus“ gibt. Hätten wir unsere eigene nationale Angelegenheit weiterführen dürfen, hätten wir heute viel bessere Verhältnisse. Beim Schreiben dieses letzten Satzes allein schon bemerkte ich, daß es doch dazu auch wieder ein Tabu gibt: Was dürfen wir überhaupt noch?

    Wir dürfen nicht wir sein. Wir sollen immer andere sein. Wir dürfen in keinerlei Hinsicht anders sein als andere, außer in einer negativen Hinsicht (und die haben die Trolle in diesem Blog ja auch gleich wieder ausgenutzt). Es ist alles verboten, was mit unserem Selbstbewußtsein, Selbstverständnis, Nationalgefühl zu tun hat. Es soll weltweit eine einheitliche Masse hergestellt werden, also stören intelligentere Völker nur. Deswegen gibt es bereits eine Wettbewerbsspirale nach unten. Es ist bekannt, woher und von wem das kommt.

    Eine einheitliche, auf einen gemeinsamen Dummheitsnenner gebrachte globale Masse wird keinen Widerstand mehr leisten. Vielleicht wird dieser gemeinsame Dummheitsnenner einfach per Impfung verabreicht werden.

    1. Völlige Zustimmung.

      Ich möchte noch an einem Deneen-Zitat zeigen, daß, wenn Herr Deneen das Personalpronomen „wir“ benutzt, er in der Hauptsache sich und seine Kollegen aus dem Bildungsbereich meint und dieser gesteuert wird, wobei man zunächst an den Nationalstaat denken mag, richtig, doch dieser wird auch gelenkt. Es folgt das Deneen-Zitat:
      „Sie haben genau das gelernt, was wir von ihnen verlangt haben, nämlich wie Eintagsfliegen zu sein, durch Zufall in einer flüchtigen Gegenwart zu leben.“ Wer hat ein Interesse daran?“

      Ein weiteres Deneen-Zitat:
      „Die Unwissenheit unserer Schüler ist kein Versagen des Bildungssystems – sie ist seine Krönung. Die Anstrengungen mehrerer Generationen von Philosophen und Reformern und Experten der öffentlichen Ordnung – von denen unsere Studenten (und die meisten von uns) nichts wissen – haben dazu geführt, eine Generation von Nichtswissern zu produzieren. Die allgegenwärtige Unwissenheit unserer Schüler ist kein Zufall oder unglückliches aber korrigierbares Ergebnis, wenn wir nur bessere Lehrer einstellen oder die Leselisten in der Schule optimieren würden. Sie ist die Folge des Bekenntnisses der Zivilisation zum Selbstmord. Das Ende der Geschichte für unsere Schüler ist das Ende der Geschichte für den Westen.“

      Wer hat ein Interesse daran?
      Es werden keine Massen an Menschen mehr gebraucht. Die 500 Millionen Menschen, die in dem in die Guidestones (in Georgia, USA) gemeißelten Text erwähnt sind, können wahrscheinlich schon auf 50 Millionen Menschen gekürzt werden. Mehr braucht man nicht. In einigen Jahrzehnten wird man wahrscheinlich noch weniger brauchen, dafür aber immer mehr echte Roboter und menschliche Roboter, also computerisierte Menschen. Diese müssen auch nicht superintelligent sein, sondern dürfen sogar superdoof sein, denn sie müssen ja nur auf einer bestimmten Ebene funktionieren. Den Rest erledigen die echten Roboter, während die übriggebliebenen echten Menschen (vielleicht 100 an der Zahl) sich davon ein Paradies versprechen. Wird deren „Rechnung“ aufgehen? Ich glaube, daß das nur kurz- bis mittelfristig, nicht aber mittel- bis langfristig funktionieren wird.

      Den Preis aber werden bis dahin mindestens 10 Milliarden Menschen und wahrscheinlich alle anderen höheren Lebewesen ebenfalls zu bezahlen haben.

      Ich habe selber lange im Bildungsbereich gearbeitet, arbeite ihm jetzt noch von außen als Nachhilfe- bzw. Intensivlehrer zu, weil diejenigen, die in Schulen und Universitäten arbeiten (sie haben ihre offizielle Berufsbezeichnung nicht mehr verdient), um Schüler und Studenten von der Bildung fernzuhalten, die Leistungsfähigen vernachlässigen, ja regelrecht ignorieren, eine etwas geringere, aber dennoch nicht zu unterschätzende Gleichgültigkeit gegenüber den Mittelmäßigen an den Tag legen und nur die Leistungsschwachen sozialarbeitermäßig (also noch nicht einmal sozialpädagogisch, geschweige denn pädagogisch) unterstützen, indem sie das durchschnittliche Leistungsniveau permanent senken.

      1. Beschämend für einen „Lehrer“, als Ergebnis seiner Arbeit „nichtwissende“ Studenten zurückzulassen. Und überhaupt, die Definition für eine „gemeinsame Kultur“ ( Dank an @Waltomax) der US-Amerikaner scheint noch nicht vielen Sachverständigen gelungen zu sein. Was also hat die genannte Generation verloren?

        Da hat er ( Deenen) nun 19 Jahre tagaus, tagein Angehörige verschiedener ethnischer Kulturen unterrichtet – Multikulti in Reinkultur – da sollte ihm kaum entgangen sein, dass in der amerikanischen Gesellschaft kulturelle Belange stets Profiterwägungen untergeordnet waren, dass man sich seit langem selbstzufrieden im krassen Materialismus eingerichtet hat. Die von Kritikern dem US-Amerikaner vielfach zugeschriebene „Kulturlosigkeit“spiegelt insofern nur die Realität einer von materialistischen Werten durch und durch geprägten Gesellschaft wieder. Also, was beklagt er? Das er an dem System mitgearbeitet hat?

        1. @erwinlottermann:“Also, was beklagt er sich ?“

          Vielleicht hat er ein schlechtes Gewissen, und nun drängt es ihn, die Wahrheit bekannt zu geben ?
          Ähnlich wie bei der Wandlung des Saulus zum Paulus vor Damaskus ?

        2. „Beschämend für einen „Lehrer“, als Ergebnis seiner Arbeit „nichtwissende“ Studenten zurückzulassen.“

          Ich hoffe, Sie haben meinen Text richtig verstanden. Nicht ich, sondern die Lehrer an den Schulen und die Dozenten an den Universitäten waren und sind diejenigen, die (ich zitiere mich) „Schüler und Studenten von der Bildung fernzuhalten, die Leistungsfähigen vernachlässigen, ja regelrecht ignorieren, eine etwas geringere, aber dennoch nicht zu unterschätzende Gleichgültigkeit gegenüber den Mittelmäßigen an den Tag legen und nur die Leistungsschwachen sozialarbeitermäßig (also noch nicht einmal sozialpädagogisch, geschweige denn pädagogisch) unterstützen, indem sie das durchschnittliche Leistungsniveau permanent senken.“

          Das ist nicht nur beschämend, sondern auch und insbesondere traurig.

          Europäer verfügen über keine nennenswerten Bodenschätze, können daher, wenn sie wirtschaftlichen Erfolg haben wollen, dies nur mit ihrer Intelligenz tun. Wenn ihre Intelligenz sinkt, dann sinkt alles andere mit. Die Zahl derer, die ein Interesse daran haben, die europäische Intelligenz auszulöschen, weil sie den europäischen Wirtschaftserfolg – d.h.: die europäischen Leistungsträger aus der Mittelschicht (dem Bürgertum) – auslöschen wollen, wird immer größer. Die Oberschicht wird immer mächtiger, weil reicher, die Unterschicht wird zahlenmäßig immer größer und damit massiger. Das Geld aber, an diese beiden Schichten haben wollen, ist das der Mittelschicht – noch (es fragt sich, wie lange noch). Es gibt also einen Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftserfolg samt ihrer Ausbeutung (Vernichtung) und der Intelligenz samt ihrer Auslöschung (Vernichtung).

        3. @Herr Schütze – um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen – meine Worte beziehen sich ausschließlich auf Deenen.

          Was die „Qualität“ der von Ihnen genannten Lehrer und Dozenten angeht, so ist diese mangelnde Qualität ein Ergebnis einer mit dem Ende des II.WK beginnenden Strategie, initiiert von „alliierter“ Seite.

    2. „Eine einheitliche, auf einen gemeinsamen Dummheitsnenner gebrachte globale Masse wird keinen Widerstand mehr leisten. Vielleicht wird dieser gemeinsame Dummheitsnenner einfach per Impfung verabreicht werden.“

      VOLLTREFFER! Dazu setzen sie jetzt grad an.

  10. Leider ist es möglich, dass welche von z. B. von „Kultur“ sprechen, sich freundlich zunicken und dabei etws völlig anderes meinen. „Bildung“ ist ebenfalls beliebig.

    1. „Wie eine Generation ihre gemeinsame Kultur verlor“

      …ist immer schmerzhaft, aber ist auch interessant zu beobachten wie die „Ersatzkultur“ (eine Unkultur des Konformismus) ausgestaltet wurde und was sie aus dem Menschen macht.

      Zit. Artikel: „Sie werden gegen niemanden kämpfen, denn das gehört sich nicht, aber sie werden auch nicht für jemanden oder etwas kämpfen. Sie leben in einer ewigen Truman-Show, einer Welt, die gestern konstruiert wurde, die nichts anderes ist als eine Bühne für ihren Solipsismus (Selbstbezogenheit, hl.), ohne Geschichte oder Richtung.“

      „…ohne Geschichte oder Richtung.“ (im Denken und in der Zeit und ihr „es war“ und „es wird sein“)? Bedeutet: „Zeitlos“ nur dem „Jetzt“ verhaftet und ohne Zukunft- ohne Tiefe = oberflächlich… Der „nahe“ Vorteil scheint hier das allein Gültige. Daraus ergibt sich das totale Anpassungsbedürfniss an jegliche Zwänge und Vorgaben und eine Definition für den Begriff eines „Kompromisses“, demzufolge man „Alles“ akzeptieren kann, Hauptsache, es schadet einem persönlich nicht – keiner wird von keinerlei Moral mehr belastet – die Wahrheit wird beliebig und somit auch käuflich. Wenn man dabei nicht völlig gleichgültig, satt und abgestumpft wird, wird man mit derartiger Prägung ein konformistischer, oberflächlicher Karrierist…- ähnlich der Gattung „letzter Mensch“ im Zarathustra … brauchbar für Alles und Jeden…der wahre „animal rationale“- das noch nicht festgestellte „Tier“.
      Und Grillparzers Worte: »Der Weg der neuern Bildung geht von Humanität durch Nationalität zur Bestialität.«- heute ergänzend und weiterführend: „in die Brutalität“ – weisen wie ein Orakel den Weg. Oder anders ausgedrückt: Das End-Ziel steht in Stein gemeißelt auf den Georgia Guidstones- sein verdeckter Name ist NWO.

      „Und also sprach Zarathustra zum Volke:
      Es ist an der Zeit, daß der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, daß der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.
      Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können.[283]
      Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!
      Ich sage euch: man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.
      Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.
      Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.
      »Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?« – so fragt der letzte Mensch und blinzelt.
      Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.
      »Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.
      Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.
      Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!
      Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
      Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, daß die Unterhaltung nicht angreife.
      Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.
      Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.
      »Ehemals war alle Welt irre« – sagen die Feinsten und blinzeln.
      Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.[284]
      Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.
      »Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.“

      (Friedrich Nietzsche)

      1. @ vier:“Steiner, einer der führenden Köpfe der Theosophie“

        Steiner war nicht nur ein Kopf, sondern auch der Hals gehörte zu ihm.
        Steiner hatte allen Grund, sich von der Theosophischen Gesellschaft zu trennen, und der Grund lag in dem Irrglauben der Theosophen, dass eine „Reinkarnation“ des „Christus“ bevorstünde.

        „Hass auf alles „UNGLÄUBIGE“
        Ist es nicht eher der Hass derer, die nicht vom WISSEN und nicht von ERKENNTNISSEN sprechen wollen, die deswegen den Stifter des Christentumes ausblenden? Steiner, der Begründer der Anthroposophie, hat dem Stifter des Christentumes Ehre bereitet.
        Saulus – Paulus , ein Initiant der Mysterien – wurde schon – von wem wohl? – gehasst, mit dem Tode bedroht und verfolgt.

    2. Nach der „Definition“ für „Kultur“ zu rufen, ist dann pingelig, wenn klar und deutlich ist, was der Sprecher mit diesem Wort meint und mit seinem Text meint. Bei Deneen ist dies der Fall. Wir wissen doch, was Deneen meint.

      Wer verlangt denn eine „Definition“ für „Biologie“, wenn es darum geht, wie eine Zelle aufgebaut ist? Wer verlangt denn eine „Definition“ für „Philosophie“, wenn es darum geht, was Platon mit seinem „Höhlengleichnis“ gemeint hat.

      Die Fragen desjenigen, der sich „Realistischer“ nennt, sind hier schon bedeutender:
      „Wer sind wir, und wer nicht?“
      „Regieren wir uns, oder werden wir von jemand anderem regiert?“
      „Wer gehört zu uns und wer nicht?“
      „Wie erkennt man das?“
      Und seine Antworten sind auch bedeutend, besonders die Antwort auf die Frage nach der Identität:
      „Die Antwort ist böse, weil es böse ist eine Identität zu haben, weil wir alle sein müssen, alle eins und alle gleich, alle Mensch und keinesfalls eine eigene Gemeinschaft bilden dürfen. Denn das dürfen nur die wenigen Auserwählten, die gleicher sind, die alle Macht für sich beanspruchen.“

      Er fragt nicht nach einer „Definition“, sondern nach Antworten!

    3. Nach der „Definition“ für „Kultur“ zu rufen, ist dann pingelig, wenn klar und deutlich ist, was der Sprecher mit diesem Wort meint und mit seinem Text meint. Bei Deneen ist dies der Fall. Wir wissen doch, was Deneen meint.

      Wer verlangt denn eine „Definition“ für „Biologie“, wenn es darum geht, wie eine Zelle aufgebaut ist? Wer verlangt denn eine „Definition“ für „Philosophie“, wenn es darum geht, was Platon mit seinem „Höhlengleichnis“ gemeint hat?

      Die Fragen desjenigen, der sich „Realistischer“ nennt, sind hier schon bedeutender:
      „Wer sind wir, und wer nicht?“
      „Regieren wir uns, oder werden wir von jemand anderem regiert?“
      „Wer gehört zu uns und wer nicht?“
      „Wie erkennt man das?“
      Und seine Antworten sind auch bedeutend, besonders die Antwort auf die Frage nach der Identität:
      „Die Antwort ist böse, weil es böse ist eine Identität zu haben, weil wir alle sein müssen, alle eins und alle gleich, alle Mensch und keinesfalls eine eigene Gemeinschaft bilden dürfen. Denn das dürfen nur die wenigen Auserwählten, die gleicher sind, die alle Macht für sich beanspruchen.“

      Er fragt nicht nach einer „Definition“, sondern nach Antworten!

      1. @ Realist.

        Ich versuche, die vier Fragen zu beantworten:

        1.) „Wer sind wir, und wer nicht?“
        Wir sind biologisch Weiße und als solche Zielobjekt der Rassisten. Wir sind kulturell die durch unser heidnisch-antikes Erbe, das Christentum auf westliche (katholisch-protestantische) Weise und die Aufklärung im Sinne der das Christentum abgelösten wissenschaftlichen Weise geprägte Menschen.
        Nicht sind wir all das, was nicht zu diesen Begrifflichkeiten gehört. Beispielsweise sind wir nicht orthodoxe Christen oder solche, die sich nicht der Aufklärung (Wissenschaft) verpflichtet fühlen. Ich spreche hier nicht davon, wie das zu bewerten ist, denn das steht auf einem ganz anderen Blatt, sondern davon, was wir sind, indem wir es geworden sind.

        2.) „Regieren wir uns, oder werden wir von jemand anderem regiert?“
        Wir regieren uns insofern selbst, als daß diejenigen, die uns regieren, welche von uns sind; doch wir regieren uns nicht selbst insofern, als daß diejenigen, die uns regieren, uns ständig verraten.

        3.) „Wer gehört zu uns und wer nicht?“
        Siehe 1.).

        4.) „Wie erkennt man das?“
        An zweierlei: (a) an den biologischen Merkmalen (siehe 1.)) und (b) an den Zeichen, die wir von uns geben und uns damit untereinander beschäftigen sowie dem Rest der Welt mitteilen. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es heute solche unter uns gibt, die eine derartige Mittelung nicht mehr wagen, denn sie werden so erst recht von den Fremden erkannt. Wir werden erkannt – so oder so!

    4. @ Herr Schütze: „Europäer verfügen über keine nennenswerten Bodenschätze“

      Wenn wir Russland aus dem Begriff“Europa“entfernen, stimmt es. Und in wessen Dienst „unsere“Politik steht, wird ja gerade an deren anti – Russsland – Geschwätz erkennbar. „Unsere“ Politik steht im Dienste derer, die seit zwei Weltkriegen alles dafür tun, um eine russischdeutsche friedliche Kooperation zu verhindern, und warum
      Henry Ford & Konsorten ausgerechnet A.H. bezahlten, wirft ja Fragen auf, solange Intelligenz (noch)vorhanden ist.

      Derzeit wird hierzulande Kritik an der Politik geübt, ob mit oder ohne Masken, aber diesen Kritikern scheint gar nicht einzufallen, Kritik an den durch die Politik ferngesteuerten Schulen und Hochschulen zu üben und FREIE Schulen ZU GRÜNDEN, wie R.S. es getan hat. Und was denen auch nicht einfällt, ist, zu hinterfragen, warum denn in Russland längst keine Masken mehr getragen werden müssen.

      1. Die Mehrheit der Russen zählt sich nicht zu den Europäern. Ich habe das in meinem Text gewürdigt. Trotzdem kann man darüber streiten, ob Russen Europäer sind oder nicht. Aber das ist jetzt auch nicht so wichtig. Es ist ähnlich wie mit der Bitte um Definitionen (siehe den Kommentar von Waltomax und in Reaktion darauf den von Realist). Die Russen sind biologisch Weiße wie alle Europäer, kulturell gehören sie nicht zum Abendland, sind aber seit dem Tag, an dem Peter Zar wurde, immer mehr dem Abendland zwangsangepaßt worden, haben 1917 ganz offiziell auch den abendländischen Kommunismus übernommen, ebenfalls zwangsweise, sind jedoch seit Putins Amtsantritt wieder mehr auf sich selbst bezogen, vielleicht erstmals nicht zwangsweise. Ich glaube, es ist das, was sie wollen: nicht Europäer, sondern Russen sein.

        Wenn die Russen keine Masken mehr tragen, sollten wir aufmerken, weil diese Tatsache wieder als Scheinargument benutzt werden kann, um gegen die Russen endlich den besonders von den US-Linken gewünschten Krieg führen zu können. Das muß nicht, kann aber geschehen.

        Freie Schulen kann die Mehrheit des Volkes nicht bezahlen. Welches Interesse sollte der Unstaat an freien Schulen haben? Alle westlichen Unstaaten wollen gerade Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen für sich haben, d.h. für ihren Auftraggeber, den Geldadel. Hat sich das bis Ihnen noch nicht herumgesprochen? Die Globalisten wollen wie alle Totalitaristen die Unter-30-Jährigen ganz (total eben!) für sich auf ganz bestimmte Weise, die 30-bis-60-Jährigen größtenteils für sich auf eine andere Weise und den Rest entsorgen lassen. Sie wollen nur die, die sie brauchen können, wie auch immer.

        1. Wenn wir einen korrekten Globus haben, sehen wir doch, das Russland ein grosser Teil von Europa ist, denn Russland ist uns näher als Amerika, trotzdem die Amis von Rammstein aus Morde begehen.
          Wer bestimmt denn Ihrer Meinung nach was Morgenland, Mitteleuropa, Abendland ist ?
          Halten Sie den abendländischen Kommunismus etwa für die „Aufklärung“ ?
          Ich halte den für einen geistigen Kindergarten, und warum ich das tue, habe ich hier schon begründet.

  11. „( Friedrich Nietzsche)“

    Friedrich Nietzsche und das deutsche Volk haben eins gemeinsam: Desinteresse und Ablehnung des Christentumes.
    Nietzsche endete in geistiger Umnachtung, die offenbar dem deutschen Volk bevorsteht.

    1. @Michael
      “ Nietzsche endete in geistiger Umnachtung, die offenbar dem deutschen Volk bevorsteht.“

      Rudolf Steiner war an seinem Krankenbett und was dem deutschen Volk bevorsteht ist bestimmt nicht geistige Umnachtung.

      1. @Lothar

        P.J.Deneen sagte:“Die Unwissenheit unserer Schüler ist kein Versagen des Bildungssystems, sie ist dessen Krönung.“ Gibt uns das nicht zu denken ?
        Deneen bestätigt, was Steiner schon vor über hundert Jahren sagte, und gemäss dieser Erkenntnis hat Steiner
        Schulen gegründet, die durch Kooperation von Wirtschaft & Bildung zustande kamen. Das Bildungssystem der staatl. Schulen spricht eine andere Sprache, worauf Deneen ja hinweist.

        Nietzsche gab ja geradezu ein Paradebeispiel ab für Deneen`s Aussage, weil Nietzsche im Irrenhaus lag und die Krönung staatlicher Bildung sichtbar machte. Und worauf ich hinweisen möchte, ist der grundlegende Unterschied zwischen Steiner und Nietzsche.

        Steiner sagte: Wenn wir frei sein wollen, müssen wir das Opfer bringen, die Freiheit dem Christus zu verdanken.
        Nietzsche schrieb den Antichrist. Steiner wies uns darauf hin, dass wir Deutschen das Wort ICH gebrauchen, dass nur in unserer Sprache möglich ist, eine Verbindung zum Christus auszudrücken: I.CH. IESUS CHRISTUS.
        Mir scheint, dass die meisten Deutschen nicht frei sein wollen, dass deswegen auch kaum jemand sich mit „Die Philosophie der Freiheit“ befasst, und eine andere Krönung ist den Kirchen zuteil geworden, die gegen Steiner
        Stimmung verbreiten. Vielleicht sind Priester die neuesten Opfer staatlicher Schulen ?

        1. Diese Fokussierung auf das Christentum ist ein Teil des Fehlgehens. Ich habe nichts gegen Christen, so viel vorweg, aber der einzig wahre Glaube des Deutschen ist das Altheidentum. Ich lebe durch die Götter, wenn ich ihnen gemäß lebe – das ist dasselbe Prinzip, das Christentum hat bloß bei den Germanengöttern geklaut.

          Menschen oder einer Lehre, die anderswo klaut, traue ich nicht.
          Christentum ist deshalb ein Irrweg, weil es gefügig macht und das Heil (Paradies) irgendwo anders, vorzugsweise „im Himmel“ (wo auch immer das sein mag) verspricht. Dies ist keine Hilfe für das reale Leben. Auch dies ist im Altheidentum anderes: Altheidentum ist tatkräftige Hilfe im Hier und Jetzt, ohne Anleitung zum Kuschen, sich nicht wehren, und ohne Versprechen, daß, wenn ihr euch alle wohl verhaltet, es irgendwo nach dem Tod besser wird. Heidentum ist was für freie Menschen, die freiwillig glauben, Christentum ist was für Kriecher. Unter dem Joch des Christentums wird es in Europa keine Änderung der Verhältnisse geben, da in ihm immer noch das Prinzip der Schuld und des Büßen-Müssens gelehrt wird. Einem Prinzip, dem ein traumatisiertes Volk nur zu gerne folgt.

        2. @teutoburgswaelder

          Ist Ihnen bekannt, das es die Firmen WELEDA und WALA gibt ? Dass es auch die DEMETER gibt ?
          WELEDA und WALA sind Namen, die mit den germanischen Stämmen Verbindung haben, und DEMETER
          hat mit griechischen Göttern zu schaffen, die mit den griechischen Mysterienstätten zu schaffen hatten, in denen Einweihungen stattfanden.
          Nun könnte man fragen, was denn das mit Saulus – Paulus zu tun habe.

        3. @Michael
          Was tut der barmherzige Samariter am Krankenbett seines Bruders? Und wahrlich Rudolf Steiner war ein solcher.

          Jetzt wo der Himmel die größte Barmherzigkeit über die Menschheit ausgießt, werden wir erleben, wie das schlimmste Böse und die größte Liebe sich hier auf der Erde begegnen werden.

        4. @Michael: „Nietzsche gab ja geradezu ein Paradebeispiel ab für Deneen`s Aussage, weil Nietzsche im Irrenhaus lag und die Krönung staatlicher Bildung sichtbar machte.“

          Ohjee….Ich denke da übertreiben sie ungemein und eine Kausalität zwischen Nietzsches schwerer Krankheit und den Bezug auf eine dadurch bedingte Sichtbarmachung der „Krönung staatlicher Bildung“, wie sie meinen, ist nicht vorhanden, sondern lediglich Ausdruck einer gewissen Boshaftigkeit und Wunschdenken im Hass auf alles „UNGLÄUBIGE“. Nietzsche: „Überzeugungen sind Gefängnisse“

          Viele Priester und Kuttenträger der streng hierarchisch strukturierten Kirchen „hassten“ und „verfluchten“ Nietzsche, v.a. wegen seiner Feststellungen und Aussagen im Antichrist, wo es auch heißt:

          „…im Grunde gab es nur EINEN Christen, und der starb am Kreuz. Das Evangelium starb am Kreuz…
          Alle Begriffe der Kirche sind erkannt, als die bösartigste Falschmünzerei, die es gibt, zum Zweck, die Natur, die Natur-Werte zu entwerten; der Priester selbst ist erkannt als das, was er ist, als die gefährlichste Art Parasit, als die eigentliche Giftspinne des Lebens…“
          „Überzeugungen sind Gefängnisse (….) Die Freiheit von jeder Art Überzeugungen GEHÖRT zur Stärke ….“
          Zitate aus: Der Antichrist

          Es ist ein eklatanter Unterschied zwischen Jesus Christus und den sog. „christlichen“ Kirchen und deren Untaten, Anmaßungen und Machtgelüsten…Steiner, einer der führenden Köpfe der Theosophie wusste dies einzuordnen und sah in Nietzsches Daseinsbezogenheit im sinnlich Wahrnehmbaren und der NATUR die Handschrift von Ahriman.

          Zitat: „In seinem Frühwerk „Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit“ zeichnet Rudolf Steiner ein positives Bild Nietzsches. Das Spätwerk Nietzsches – insbesondere „Der Antichrist“ und der von Nietzsche propagierte «Wille zur Macht» – sieht Steiner als inspiriert von Ahriman an, wo Nietzsche nur der „Schreiber“ war.“
          https://anthrowiki.at/Friedrich_Nietzsche

          P.S.: Die pädophilen Verbrechen diverser Priester bestätigen Nietzsche im Nachhinein…wem denn die monströse Inquisition und Ablasshandel noch nicht reichte…

  12. Hallo Herr Ludwig! Herzlichen Dank für den Hinweis auf Gunnar Kaisers’ Kanal mit diesem Beitrag.
    Kultur ist ein Überbegriff, der gern mit Charakterbildung und Wissen in einem Bild gemeinsam gedacht wird. Zur Bildung möchte ich nur anmerken, es nützt rein gar nichts beispielsweise Miltons Lost Paradies gelesen zu haben, wenn das Drama selbst nicht verinnerlicht und auch verstanden wird. Außerdem muss man nicht alles wissen, sondern nur wo es geschrieben steht ;-). Frei nach Popper, durch unser Wissen unterscheiden wir ins nur wenig, in unserer Unwissenheit sind wir eher gleich. Die Frage nach der Intelligenz ist dabei unberührt und nicht all zu viele unter uns sind damit reichlich versehen. Wer in den Lernfabriken über den Tellerrand blicken kann ist besser dran.

  13. Ouwe wie jaemerliche junge Leute ziens.

    Alle Jahre wieder, bzw alle Generationen wieder. Die Philosophen der alten Griechen haben ähnliche Sprüche rausgehauen. Fakt ist daran ist nichts, gar nix. Sieht man ja heute.

    Deutsche Kultur? Wann, wo und von wem wurde die Currywurst erfunden? Welche Zange braucht man um Lederhosen anzuziehen und warum was wollten die ganzen Typen im Sumpfloch von Haithabu?

    Die ganzen maßlos überschätzten Dichter muss sich die unschuldige Jugend doch nur reinziehen weil es neben Göthe schlicht nichts gibt was einigermaßen Weltgeltung hat. Die mit Abstand größte deutsche Kulturleistung ist dann das Normensystem DIN. Das ist so gut das es nahezu unverändert in der ISO aufgegangen ist. Der Rest ist Schweigen.

    Das Ergebnis deutscher Kultur lässt sich im German TV beobachten. Generationenübergreifend unerträglich falls man sich die Geschmacksnerven nicht restlos verödet hat. „Harry hol den Wagen“. Die Musik nicht minder schrecklich und Klassik konnten Russen Franzosen und Italiener auch.

    Warum muss dann auch noch irgendjemand wissen was ein Sklavenhalter der Feudalkaste mal gesagt hat? Gibt es alles bei Youtube, at your Fingertips. .

    und Kultur? Wie wäre es mit junger Kultur, und Heisenbergsche Fortschreibungen.
    Unschärferelation? Es geht nicht um Quantenphysik https://www.youtube.com/watch?v=MBnnXbOM5S4

    Das toppt alles was man an einer Uni und ihren verkrusteten Strukturen jemals lernen wird oder gelernt hat. Die deutsche „Akademikerkultur“ hält dann noch dieses unverschämte Feudalsystem der Ausbeutung durch Staatsbeamte auf Lebenszeit die sich Prof. nennen parat.

    Natürlich finden es die Profiteure bedauerlich wenn „ihr“ System der strukturellen Vorteilnahme endlich im Orkus der Zeit verschwindet. Aber was ich an Jungen Leuten sehe lässt hoffen. In Kultur, Musik, IT usw. Die können auf den Fundus der ganzen Welt zugreifen und das machen Sie auch. Die ganzen Jammerer sollten lieber überlegen welche Welt Sie denen hinterlassen haben die Sie auch noch wagen in Altherrenmanier zu kritisieren. Dazu haben Sie noch die Frechheit ihnen ihre „Grundversorgung“ per „Haushaltsabgabe“ abknöpfen. Obwohl Junge Leute die Glotze nur noch für Netflix und Amazon Prime haben.

    1. Vor Ihrem offensichtlichen Hintergrund können Sie deutsche Kultur gar nicht verstehen und müssen sie daher – wie wir lesen können- ablehnen. Da gibt es in Ihrer Gedankenwelt blinde Flecken , die Sie daran hindern, zu ermessen, was Kultur und Zivilisation bedeuten.
      Sie ähneln jenen letzten Menschen der Großstadt, die sich Kultur, ohne sie zu haben, lediglich noch vormachen und daraus einen eitlen Genuß ziehen, sei es hedonistisch oder um sich künstlich von der Masse abzuheben.

      „Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande; vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen was fürchterlich ist; aber jener ist unbequem, und man muss ihn beiseite schaffen, diese ist nur verderblich, und das kann man abwarten.“

      Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter

      1. Also in Ferndiagnose sind Sie gut, vor allem wenn Sie mich gar nicht kennen.

        Erstmal kann man nicht alles schreiben und es gibt durchaus Bereiche wo sogar ich das relativiere.

        Aber eine deutsche Kultur gibt es für mich nicht. Es gibt auch keine russische, spanische oder wie auch immer sonstige „Nationalkultur“.

        Es gibt aber durchaus Bereiche wo sich die Strukturprofiteure die Leistung von Künstlern, Handwerkern, Technikern etc. angeeignet haben um Sie als die Ihre auszugeben. Das wirkt ein wenig lächerlich also wird es auf die Nation transponiert vor der man profitiert. Zu eigenem schaffen sind die fast nie in der Lage, aber zum abkassieren.

        Dabei geht natürlich alles verloren. Works of Art are of an infinite loneliness hat zwar kein „deutscher“ gesagt, ist aber auch hier nicht falsch.

        Es gibt durchaus Lokalkolorit, Styles und Stilrichtungen. Kultur ist „national“ oder sprachraumbedingt wenn Sie wo anders nicht entstehen könnte, was nie der Fall ist. Die sprachliche Ausnahme ist nur ein Zirkelschluss.

        1. Danke für die links und noch mehr für ihre tolle Arbeit (geht manchmal etwas unter).

          Hätte den Teil wohl besser weggelassen, ist leider oft so dass sich die meisten auf den allgemeinen Teil stürzen da sich über metaphorisches Gerümpel nun mal am besten Streiten lässt. Selber hab ich überhaupt nichts dagegen wenn jemand das so oder so sieht, für mich ist das nicht mehr als ein philosophischer Rohrschach-test. Das ändert jetzt nichts an meiner Meinung, aber die interessiert nicht mal mich.

          Wenn Sie sich in den xyz Kulturkreis eingebettet sehen wollen, bitte sehr, kein Problem. Wenn in meinem Leben Theaterbesuche und Museumsführungen eine Rolle spielen würden dann … usw.

          Für mich ist Goethe nur Material, die Bibel ne Story in der jede Menge Araber herumrennen müssen und deren Inhalt aus Gleichnissen besteht.
          Gegen Shakespeare sind die Germanen alle Lowperformer und trotzdem stehe ich nicht auf britisch culture.

          Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass die Altherrenriege die Veränderung gar nicht mitbekommt und sich ein Urteil über Dinge erlaubt, von denen Sie keine Ahnung hat.

          War mal auf nem Konzert, wo die Schülerband als Vorgruppe den Hauptgig locker ausgestochen hat und auch nur mitgemacht hat, weil jene das bessere Equipment hatten. Das Repertoire war um Längen besser, die Stilmittel aus aller Herren Länder und Songs weitaus vielschichtiger als das Geschrummel der Rentner in Spe.

          Das ist für mich Kultur, nicht irgendwelche Zitate aus vergangenen Jahrhunderten.

      2. Logos! Danke!

        Passend dazu:
        „Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n M e n s c h e n . Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern? – so fragt der letzte Mensch und blinzelt. Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten. »Wir haben das Glück erfunden« – sagen die letzten Menschen und blinzeln.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche, „Also sprach Zarathustra“, 1883-1885, S. 13).

        Ja, es gibt auch in diesem Blog viele Erdflöhe, die alles gar nicht klein genug machen können, um ihre eigene Winzigkeit dahinter verstecken und wenigstens darin noch ein Glück sehen zu können.

    2. ZITAT @ Trebon:
      „Gibt es alles bei Youtube, at your Fingertips.“

      Denkste Puppe!
      NIX gibt es bei YouTube – außer extrem raffinierte GEHIRN-Wäsche!
      Sobald irgend ein Thema an die MINI-YouTube-Grenzen stößt – ist Schicht im Schacht – brutalste ZENSUR nach alter DIKTATOREN Art.
      YouTube ist DEEP STATE in seiner ganzen Pracht!

      Anti Kultur, Anti FREIHEIT, Anti Intelligenz, Anti Menschen-Rechte!
      Wenn Ihnen wenigstens DIN einfällt – dann lässt das darauf schließen – daß Sie sich SELBST als Materialist definieren.
      Und DARUM dem satanistischen DEEP STATE zugeneigt sind – und ihn sogar vehement verteidigen – allerdings OHNE Flagge zu zeigen.

      Aber gerade diese TARNUNG der wahren Absichten & Ziele der Globalisten-Sekte – ist genau DAS – was sogar ein intelligenter Materialist begreifen könnte, wenn er denn wollte.

      Aber SIE fliegen offensichtlich lieber unter dem Radar.
      DAS ABER VERSCHLIESST IHNEN DIE OBEREN WELTEN – DIE SPIRITUELLEN, DIE GEISTIGEN & DIE MENTALEN URSACHEN & WIRKUNGEN DES LEBENS – UND LÄSST IHRE UNTERIRDISCHEN ANGRIFFE IN’s LEERE LAUFEN.

  14. ALLES ist ENERGIE, manifestierte Energie, und somit seid IHR ALLE, die Ihr Eure Aufmerksamkeit (Energie) nicht Gott und Euch selbst – Eurer eigenen Vervollkommnung – widmet, nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

    DU SIEHST DEN SPLITTER IN DEINES BRUDERS AUGE UND ACHTEST NICHT DES BALKENS IN DEINEM AUGE!

    »O Herr, allmächtiger Gott, Vater im Himmel, der Du über allen Welten thronest, im Namen (im Wort) und in der Kraft (in der Urkultur) Deines geliebten Sohnes Christus Jesus (chi): Dein Lichtreich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Amen.«

  15. @teutoburgswaelder bezüglich Ihrer Einstellung zum Christentum:
    Sie setzen die Kirchen, und damit Institutionen, die aus welchem Grund auch gebildet wurden, mit dem Christus gleich! Nein, nur bei den Urkirchen finden wir das wahre Christentum. Und dann hat auch kein Christ die Germanenreligion gekapert. Urchristentum, so wie von Christus gesagt, entspricht dann dem Glauben der Germanen. Keiner muß vom anderen klauen, wenn beide Teil der Wahrheit sind.

    1. @msschrat@arcor.de:“Glauben“

      Der Grund, warum überhaupt Jesus von Nazareth gekreuzigt wurde, war allerdings – aus damaliger Sicht – ein Verrat an den Mysterien, welche die höchsten Schulen waren, und der Verrat war der Grund für das Todesurteil.
      Es gab damals ein Zweiklassensystem. Nur die oberste Klasse war die der Eingeweihten, und die untere war das Volk.
      Das Volk durfte gewisse Dinge nicht wissen, welche die oberste Klasse wissen musste. Und was diese oberste Klasse dem Jesus vorwarf, war, dass er dieses WISSEN auch dem Volk „verriet“, indem er bei der Erweckung des Lazarus auch das Volk (!!!) zusehen liess.

      „-eine Welt ohne Erbe, ohne Vergangenheit,Zukunft oder Fürsorge – kurz davor steht, zusammenzubrechen, und dass dieser Zusammenbruch der wahre Beginn echter Bildung wäre.“ Deneen.

      Allgemein zumindest wird heutzutage besagtes WISSEN noch immer vor dem Volk (!!!) geheim gehalten, und um es auszublenden, spricht „man“ NUR noch vom Glauben. Eine echte Bildung hat nicht NUR von Glauben, nicht bloss von politischen usw. Meinungen zu sprechen, worauf Deneen hinweist, sondern sie hat ERKENNTNISSE und WISSEN zu verbreiten, und zwar ohne Unterscheidung zwischen dem Volk und dem darüber stehenden höheren „Geldadel“.

  16. Was ist der Kern der Ideologie bzw. Lebens-Philosophie von (Artikel) „Diversitaet & Multikulturalismus“- in der Tat wohl das Ende der deutschen Geschichte, ggf. wohl auch des Westens (s. Spengler) – eine der inetressantesten und schicksalhaften Fragen unserer Zeit? Hier die m.E. wichtigsten Kernpunkte:
    1) Es handelt sich mitnichten um Diversitaet i.S. einer Weltkulturbzw. der Etablierung eines Kanons fuer diese auf Basis von Gleichheit der Kulturen, sondern die Ideologie ist spezifisch anti-weiss , also rassistisch, auch spezifisch anti-europaeisch. Dieser Widerspruch zw. Anspruch & Wirklichkeit fuehrt zu der intensiven Zensur gegen weisse Personen und Kulturen.
    Eine adaequate Gehirnentwicklung & max. Intelligenz braucht intensives Lesen und scharfe Begrifflichkeiten, wie sie in Hochkulturen entwickelt und tradiert werden.
    Unscharfe Begriffe, Heuchelei und Luegen fuehren zum Ggt. , also in die Dummheit (Flynn effect reversal).
    2) Das herrschende Weltbild/Paradigma („Diversitaet & Multikulturalismus“) blendet voellig die Wirtschaftsordnung aus, ueberspringt sozusagen alles das und will „soziale Gerechtigkeit“ – bezeichnenderweise nicht Gerechtigkeit i.S. universell gueltiger abstrakter Regeln (im Lichte von instrumenteller Rationalitaet)- sondern i.S.v. „Fairness“ die man dem anderen sozusagen direkt emotional angedeihen lassen soll. Emotionalisierung statt instrumenteller Rationalitaet.

    => Das reicht eigentlich schon, damit ist der Weg vorgezeichnet, wie ihn Spengler in der Tat geradezu unheimlich treffend beschrieben hat. Eine einzige Generation, die mit Heuchelei, Luegen, Denkverboten, und Emotionalisierung statt Rationalietaet aufwaechst reicht, um die gesamte Kette der Generationen zu unterbrechen. Und wir koennen sagen, wir sind dabei gewesen. Finis Germania. (Wohl des Westens insgesamt).

  17. Frueher, so im 18. Jh. war ein Begriff populaer, der schlaglichtartig beleuchtet, woran es heute – den Kindern im Artikel – am meisten fehlt: Urteilskraft.
    Insbesondere im Hinblick auf Handeln, eigenes, persoenliches, und im sozialen Raum.
    So kann und sollte man „psychologische Probleme“ – statt als ein „medizinisches Problem“ – die Luegen, die man sich selber so erzaehlt, um sein eigenes (feiges?!) Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen, als einen Mangel an Urteilskraft ansehen. Die psy. Erkrankungen/Probleme nahmen uebrigens in den letzen Jahrzehnten exponentiell (!) zu, in allen westl. Laendern.

  18. Um noch die Bruecke zur Kultur zu schlagen (‚Urteilskraft‘ ist die philosophische/intellektuelle Bezeichnung): „Besitz einer Kultur, einer Geschichte, eines Erbes, der Einsatz für einen Ort und ein bestimmtes Volk, spezifische Formen der Dankbarkeit und Verpflichtung […], ein fester Bestand ethischer und moralischer Normen“ => Das ist das, was man eine sprachl. vermittelte ‚Moral‘ nicht als ethische Theorie sondern i.S.v. ‚moralischer Gemuetsverfassung, Optimismus betr. der Handlungsmoeglichkeiten‘ – engl. ‚morale‘, – auch etwa im Krieg, frz. ‚avoir le moral‘ => Und genau dies wird kulturell NICHT mehr vermittelt.
    Was heute typischerweise vermittelt wird ist folgendes, etwas Introspektives, und hier sehen Sie die Verbindung zur Psychopathologie: Fuehle ich mich heute morgen emotional stark genug, der Welt und den Menschen zu begegnen – oder habe ich nicht diese tiefe Unsicherheit/Kopfschmerz etc., so dass ich es auf morgen verschieben muss?
    => Dieser Prozess des versuchten Managements der Vermeidung eigener negativer Emotionen ist (laut Relational Frame Theory, S. Hayes) DER Prozess der Psychopathologie SCHLECHTHIN unterliegt, er bewirkt Rueckzug vom obj. Handeln und als „Rechtfertigung“ Katalyse diverser Symptome via suggestiver Selbstbeobachtung der eigenen Emotionen.
    Das Gegenteil ist der kulturell tradierte Appell an die eigene Staerke zum Handeln, der fehlt.
    Nehmen Sie dazu die hohe Plastizitaet der Gehirnentwicklung betr. Sprache (bis zum 12./13. Lebensjahr werden Fremd-Sprachen noch sehr leicht gelernt), die nur durch intensives Training – wofuer es aber auch ein Ziel/Interesse geben muss (= Entwicklung von (Hoch)Kultur) => Ein MAngel an einem solchen Training, wie er traditionell in Lat. America, Afrika, aber natuerl. auch immer mehr in Nord-Amerika/Europa sattfindet (ausser in Asien) fuehrt dann zu einer spaeter nicht mehr korrigierbaren subopt. Gehirnentwicklung (schwacher IQ).
    => Kurz: Eine kulturelle Katastrophie bzw. Atrophie.

  19. Wilhelm Reich: „Warum geriet die Menschheit über die Jahrtausende hinweg jedesmal, wenn sie wissenschaftliche, philosophische, oder religiöse Systeme errichtete, auf Abwege.? Und zwar mit solcher Hartnäckigkeit und mit solch katastrophischen Konsequenzen?“

    Kluge Köpfe haben sich in der Vergangenheit an dieser Frage abgearbeitet, ohne das sie jemals eine Antwort finden konnten, die die menschliche Gesellschaft vor weiteren „Abwegen“ bewahren kann. Stellt sich die „junge Generation“ ( die sich m.E. bereits auf „Abwegen“ befindet) diese Frage überhaupt noch? Eine Antwort wird wohl irgendwo in jenem Bereich unserer Existenz liegen, der so massiv von organisierten Religionen verdunkelt und außerhalb unserer Reichweite platziert wurde. Liegt sie in der Beziehung der Menschen zu den kosmischen Energien, die ihn bestimmen?

    1. erwinlottermann ZITIERT @ Wilhelm Reich: (9. Juli 2020 um 08:29)

      „Warum geriet die Menschheit über die Jahrtausende hinweg jedesmal, wenn sie wissenschaftliche, philosophische, oder religiöse Systeme errichtete, auf Abwege?

      Meine Antwort:
      Weil bisher in JEDER Wissenschaft, JEDER Philosophie & in JEDEM religiösen System die ERINNERUNG an unsere gemeinsame VERGANGENHEIT ausgeblendet worden war – und diese LÜCKE vollautomatisch zu LÜGEN führte – um das durch diese WISSENS-LÜCKE entstandene Vakuum zu füllen.

      Der TOD ist vor allem anderen ein Mechanismus, der die Erinnerung nur scheinbar auslöscht – und DIESES Amnesie genannte „Vergessen“, wird seit Urzeiten von Herrschern bewußt & vorsätzlich kultiviert – denn je mehr Amnesie, desto verlorener der Mensch . . .
      Und verlorene Seelen sind empfänglicher für Herrscher-Hokus-Pokus & FALSCHEN Zauber! Laut Patrick J. Deneen sind wir mit der Zielsetzung der OECD, wie uns @ vier berichtete, schon seit 1961 auf diesem vom DEEP STATE heimlich & OHNE Wähler-Auftrag organisierten Kurs des totalen Vergessens unserer Vergangenheit, und damit unserer eigenen Wurzeln . . .
      Ausgerechnet Alkohol ist in Schein-Demokratien genau darum legal – die beschissenste Droge der Welt – denn sie zerstört den Verstand. Gehen Sie in ein beliebiges Senioren-Heim irgendwo im Westen – je näher der TOD kommt – desto härtere Medikamente, bis hin zum Gnadentod durch Morphium, werden zum Exitus gereicht . . . ! Hauptsache: VERGESSEN!

      Es gibt andererseits nur einen Weg zum ZIEL der eigenen Erinnerung – und das ist der Rückweg in die eigene Vergangenheit – und weil das ein echtes Abenteuer ist, wie auf den Mount Everest OHNE Sauerstoff, oder in eine tiefe unbekannte Höhle, mit tausenden von Möglichkeiten sich zu verlaufen – funktioniert ein derartiges Unterfangen nur mit professioneller Ausbildung.

      Um genau DAS möglichst zu verhindern – hat unser geheimer DEEP STATE, ab 1950 alle Hebel in Bewegung gesetzt – GENAU DAS AUF ILLEGALE & EXTREM KRIMINELLE ART & WEISE, ZU VERHINDERN.

      Und da stehen wir heute, zwangsverblödet, hinter’s Licht geführt & mehrfach hintergangen, behandelt wie Nutzvieh, das ja auch nur eine „Sache“ ist . . .

      Riesen TAM-TAM der amtlichen Betrüger – denen das Wasser am Hals steht – weil der Materialismus an sein gutes Ende gekommen ist, denn inzwischen kann so ziemlich jeder alles, inklusive neue Hokus-Pokus-Viren durch’s globale Dorf jagen, aber der Sinn des Lebens, ist uns bei diesem von den westlichen GEHEIM-Diensten organisierten MEGA-BETRUG leider abhanden gekommen . . .

      Und so beendet Patrick J. Deneen seinen Aufsatz mit seiner sehr interessanten Beobachtung der Sehnsucht seiner Schüler nach echtem WISSEN:
      „An unseren besten Tagen erkenne ich ihre Sehnsucht und ihren Schmerz, und ich weiß, dass ihr angeborener menschlicher Wunsch, zu wissen, wer sie sind, woher sie kommen . . . „

  20. Noch ein letzter eher techn. Kommentar: Das „Daddeln “ an elektr. Bildschirmen, das i.W. der Beobachtung von“ Gossip „dient, also der Beobachtung der Meinung der anderen um seine eigene daran auszurichten:
    – „Likes“ bei Facebook u.dgl.,
    – aeltere Generation eher das exzessive Verfolgen von News im Internet ,
    wirkt wie ein symbol. Verstaerker, eine Abrichtung zu OCD (Obsessive Compulsive Disorder).
    => Es mag viele schockieren: Physiolog. unterliegende chem. Mechanismen sind bei dieser symbol. antrainierten Sucht DIESELBEN wie bei einer chem. Sucht (Nikotin, Alkohol etc.) => Die starke innere Unruhe, das Beduerfnis, unbedingt Likes/News „checken“ zu MUESSEN.
    => Man DARF Kinder nicht diesem Gossip-Konditionierungs-Prozess aussetzen, und muss Exposure-Zeit strikt limitieren. Wenn Sie Ihr eigenes Verhalten als ERwachsener betr. dieser Dinge kritisch ueberdenken, werden viele zugeben muessen, wie STARK dieser Gossip-Abrichtungsmechanismus wirklich ist.

    => FAZIT: Zu der Heranbildung der juengeren Generation zu psychisch labilen Deppen (vgl. Def. Dummheit bei Kant: Ein nicht aufhebbarer Mangel an Urteilskraft) kommt noch der Mangel an Konzentrationsfaehigkeit und die SUCHT der Ausrichtung in REAL TIME der eigenen Meinung an der der anderen (=OCD).

    [Anders kann man ja auch nicht mehr erklaeren, was uns aus eben diesen News heutzutage entgegentritt – alles das fahrlaessig und/oder absichtlich implementiert vom Partein-Staat zwecks Zementierung der Klientel-Interessen durch Kontrolle ueber Meinungen via Schulen/gleichgeschaltete Massenmedien.
    Ich wuensche allen hier trotzdem noch einen schoenen Tag (und einen schoenen Untergang des Abendlandes ;). ]

  21. ZITAT @ Patrick J. Deneen:
    „Was unser Bildungssystem produzieren will, ist kulturelle Amnesie.“

    Genau übersetzt bedeutet Amnesie: „NICHT Erinnerung“, also den Verlust der Erinnerung, damit den Verlust der Vergangenheit, mit allem was dazu gehört, im Guten wie im Bösen.
    DAS meinen sie, wenn uns‘ IM Erika, oder die blonde Laien-Predigerin von Brüssel – von „IMPF-ZWANG“, „G 5“ dem „Klima-Wandel“ oder neuerdings von „künstlicher Intelligenz“ schwafeln.
    Sie meinen GLEICHgeschaltete Wähler, gut erzogene Sklaven, pünktliche Steuer-Zahler und ansonsten weichgespülte Schlaf-Schafe, die zu allem Ja & Amen sagen, was von „oben“ kommt!

    Und DAS war schon immer so – mindestens aber, seitdem wir von den drei uralten, und angeblich „heiligen“ Büchern regiert werden – die da heißen: „Altes Testament“, „Thorah“ & „Talmud“.
    Tatächlich aber regieren uns keine Bücher – sondern es regiert der kriminelle Geist aus diesen Büchern – den wir inzwischen als „Psychopathie“ entlarvt haben, eine echte Geistes-Krankheit, die die Menschheit schon sehr lange begleitet, und mit Hilfe der perfekten T A R N U N G durch die genannten, angeblich „heiligen“ Bücher, sich aber in den vielen Führungs-Etagen dieses Planeten häuslich eingerichtet hat!

    Und 1950 kam mit Hubbard & seiner Dianetik eine brandneue Technologie auf diese Welt – die die Erinnerung eines jeden Menschen, der das wünscht – in Perfektion wieder herstellen, also reparieren, besser rehabilitieren kann! Das funktioniert derart präzise auch für frühere Leben, daß mein Freund Waki Zöllner vom Tegernsee sogar seinen alten, verwitterten Grabstein aus seinem letzten Leben wieder fand.

    HIER haben wir also als ZIEL die vollkommene Wiederherstellung der Erinnerung – im krassen Gegensatz zu dem von Patrick J. Deneen geschilderten globalen Bildungs-ZIEL – der „kulturellen Amnesie“!
    DAS IST ALSO DER GEHEIME HINTERGRUND DES VOR UNSEREN GEBLENDETEN AUGEN ABLAUFENDEN WELT-KRIEGES – DEN WIR NICHT SEHEN & NICHT ERKENNEN – WEIL ER ABSOLUT PERPEKT GETARNT IST!

    ZITAT @ Realistischer fragt: (7. Juli 2020 um 12:56)
    „Wer sind wir, und wer nicht? Regieren wir uns, oder werden wir von jemand anderem regiert? Wer gehört zu uns und wer nicht? Wie erkennt man das?“

    Wir sind unsterbliche, weil geistige Wesen!
    DIESE Wahrheit „passt“ aber weder vorn noch hinten zu den ZIELEN der satanischen Herrscher, die sich auf die besagten, angeblich „heiligen“ drei Schinken berufen – um die Menschheit auszupressen, zu drangsalieren, und in Kürze per IMPF-TERROR zu reduzieren – weil ja sogar der Weltuntergang als „Armageddon“ GETARNT, in diesen FAKE-Vorschriften der Psychopathen zum kriminellen „Heiligtum“ erklärt wurde.

    Diese zwei komplett entgegengesetzten ZIELE der totalen FREIHEIT von unsterblichen geistigen Wesen auf der einen Seite – und den millionenfach in unseren Schulen & Universitäten zu gedächtnislosen Zombies OHNE Erinnerungen von Kultur & Wissen degradierten Körpern, auf der anderen Seite – erzeugt dieses MENTALE Spannungsfeld rund um den Planeten in Aufruhr, weil die Menschen ja spüren, das da irgend etwas oberfaul ist.

    DARUM wird der IMPF-TERROR mit Hilfe von Nano-Chips zur genetischen Manipulation der menschlichen NATUR – mit extremster Brutalität voran getrieben – nachdem in den USA bereits JEDE Verantwortung für IMPF-SCHÄDEN durch die Verursacher, per Gesetz AUSGESCHLOSSEN wurde!
    Und Elon Musk hat die Lizenz für 42.000 Satelliten erhalten – um 5 G mit maximaler Power aus dem Weltall auf uns Menschen herab zu ballern – was in Verbindung mit den in Kürze Nano-gechipten Menschen, ganz neue, aber auch höchst perfide KONTROLL-Möglichkeiten für Psychopathen & andere geisteskranke Steuermänner aus dem Weltall, auf ihren satanischen Abwegen erlaubt, bis hin zum „ausknipsen“ . . .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Starlink
    https://connectiv.events/20-000-5g-satelliten-werden-gestartet-sie-senden-gefaehrliche-mikrowellenstrahlung-ueber-die-ganze-welt/

  22. @ Kalle Möllmann:
    „Sie meinen GLEICHgeschaltete Wähler, gut erzogene Sklaven, pünktliche Steuer-Zahler und ansonsten weichgespülte Schlaf-Schafe, die zu allem Ja & Amen sagen, was von „oben“ kommt!“

    Deswegen müssen die auch nur bei den intelligenten Völkern so vehement aufräumen, die in diesem Blog einige Schafe oder Michels als „Schlaf-Schafe“ oder Michels bezeichnen, obwohl es genau andersherum ist: die Schlaf-Schafe sind nicht die Ausgangsbasis, sondern das Ziel des „Unternehmens“. Die jetzt schon dummen Schafe müssen ja nicht verändert werden, weil sie schon dumm sind.

    1. Kathrina, wenn der IQ flächendeckend auf 65 abgesenkt ist, nehmen die Probanden ohnehin nichts mehr wahr, weil nur noch Primitivfunktionen realisiert werden. Lange kann es nicht mehr dauern. Beispiele finden sich auch hier. Vorgestanzte Worthülsen, die über das Fassungsvermögen der Neuronen hinausgehen, sind Potemkinsche Dörfer.

  23. Zit.: „Zahlreiche führende Persönlichkeiten aus der Politik fordern einen „Großen Neustart“ des Kapitalismus. Es soll ein sozialistisches System eingeführt werden, das den ganzen Globus umfasst. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, wäre die Freiheit der gesamten Menschheit in Gefahr.
    Denn die verzweifelten Bevölkerungen sind jetzt „empfänglicher für große Visionen des Wandels“.
    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/weltfuehrer-draengen-auf-grossen-neustart-des-kapitalismus-hin-zum-sozialismus-a3287218.html

    Zit. Professor Patrick J. Deneen: „Die allgegenwärtige Unwissenheit unserer Schüler ist kein Zufall oder unglückliches aber korrigierbares Ergebnis, wenn wir nur bessere Lehrer einstellen oder die Leselisten in der Schule optimieren würden. Sie ist die Folge des Bekenntnisses der Zivilisation zum Selbstmord. Das Ende der Geschichte für unsere Schüler ist das Ende der Geschichte für den Westen.“

    …und der Beginn einer NeuenWeltOrdnung = NWO. Vom Kapitalismus über Sozialismus und Totalitarismus ins Grab der Menschheit.

    Die techn. Entwicklungen und die „Moderne“ täuschen darüber hinweg, dass in der Geschichte der Menschheit jeder Gedanke schon mehrfach gedacht wurde – in der einen oder anderen Form- und sich in wechselnden Gewändern fast alles wiederholt. Man ersäuft heute regelrecht in einer unbedachten Selbstherrlichkeit und hält dieses Ersaufen noch für seine Tiefe…und Schrott und Xxxeißhaufen für Kultur…Quo vadis?

    „Was geschieht das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.“
    Prediger Salomo 3.15

  24. @ „Die techn. Entwicklungen und die „Moderne“ täuschen darüber hinweg, dass in der Geschichte der Menschheit jeder Gedanke schon mehrfach gedacht wurde ….“

    Auch der Gedanke, der sich um die Frage kreist, ob der FC Bayern München auch im nächsten Jahr wieder Deutscher Meister wird? Oder der Gedanke in der Antike an eine Dampfmaschine, an eine Eisenbahn, an ein Auto, an ein Flugzeug, an das Plancksche Wirkungsquantum, an die Heisenbergsche Unschärferelation, an die Hahnsche Kernspaltung, an Wernher von Brauns Rakete, an das Periodische System der Elemente, an einen Gencode, an einen Computer, an das Internet?

    Ich meine, wir müssen hier „ein wenig“ relativieren, denn die eben genannten Gedanken hat es in der Antike nicht gegeben.

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