Der Reichtum Afrikas, die verfehlte Entwicklungshilfe und der Reichtum der Machteliten

„Entwicklungshilfe ist in vielen Ländern
nicht die Lösung, sondern das Problem.“
(Afrikaner)

„Die (derzeitige) Entwicklungshilfe ist in vielen Ländern nicht die Lösung, sondern das Problem“, sagen einsichtige Afrikaner, die die Entwicklung ihrer Länder voranbringen wollen. Seit Jahrzehnten werden mit großen humanen Gesten Milliarden in dieselben alten Kanäle gepumpt, die in korrupte Taschen münden und keine Entwicklung der armen Länder bewirken. Ein Umdenken, wie es der ehemalige Botschafter in Afrika Volker Seitz eindringlich fordert, findet merkwürdigerweise auch in der deutschen Politik nicht statt. Man schaut zu, wie Afrika weiterhin „armregiert“ wird und die Ursachen der Massenmigration nicht beseitigt werden.

Die Korruption der lokalen Eliten ist im vorangehenden Artikel anhand des fachkundigen Buches des Afrika-Experten Volker Seitz1 breit geschildert worden. Doch die Korruption verschlingt nicht nur die Entwicklungshilfe, sondern auch das Gros der Einnahmen aus dem Verkauf der Bodenschätze.

Der Reichtum Afrikas

Afrikanische Eliten sehen vielfach die Ursachen für ihren Rückstand in der Sklaverei und 80 Jahren Kolonialherrschaft (1880-1960). Doch verantwortlich für das heutige Elend des Kontinents seien sie selbst, hält ihnen Volker Seitz vor. „Die koloniale Vergangenheit kann nicht mehr als Entschuldigung für das Versagen der Gegenwart herhalten. (…) Die Lebensbedingungen vieler Afrikaner in den afrikanischen Klassengesellschaften, in denen die einstige Mittelschicht schon vor Jahrzehnten weggebrochen ist, die Oberschicht sich Privilegien verschafft hat und die Mehrheit der Bevölkerung ausbeutet, sind heute schlechter als zu Beginn der Unabhängigkeit. Weiße Kolonialherren wurden durch schwarze Kolonialherren ersetzt. Eine neue Feudalklasse hat sich in den letzten 50 Jahren gebildet.“ (S. 47)

Als Ghana 1957 unabhängig wurde, sei die ehemalige Goldküste nicht nur schuldenfrei gewesen, sondern habe sogar über Auslandsguthaben verfügt. Das Bildungswesen sei vorbildlich gewesen, das Land habe eine gut erschlossene Infrastruktur, einen relativ unbestechlichen Staatsapparat und unabhängige Gerichte gehabt. Das Pro-Kopf-Einkommen habe sich mit dem Spaniens messen können. „Ghana war der weltgrößte Kakaoproduzent. Daneben wurden Gold und Tropenhölzer exportiert. An den Ressourcen hat sich nichts geändert. Doch heute leben trotz der hohen Hilfszahlungen mehr als die Hälfte der 27 Millionen Ghanaer in Armut. Die Zahl der Analphabeten liegt bei 24 %. Die Verwaltung ist aufgebläht und die Infrastruktur mangels Wartung heruntergekommen. Es waren einige selbstherrliche Führer, die das Land systematisch ruiniert haben.“
Inzwischen gilt Ghana wieder als Demokratie mit deutlicher Aufwärtsentwicklung, doch was in Jahrzehnten zerstört wurde, muss erst mühsam wieder aufgebaut werden.

Selbst der von Belgien mitleidlos ausgebeutete Kongo hatte, so V. Seitz, zum Zeitpunkt seiner Unabhängigkeit eine exportorientierte Landwirtschaft, einen ebensolchen Bergbau und einen höheren Industrialisierungsgrad als Brasilien, mit Straßen, Eisenbahnlinien, Schiffsverkehr und kostenlosem Schulunterricht. Neben Nigeria und Ghana hatte der Kongo 1960 bessere Entwicklungsindikatoren als Südkorea.
Doch die Unabhängigkeit brachte für die meisten Bewohner des Kongo wie für die meisten Afrikaner Not und Elend. „Es gibt heute kaum noch eine befahrbare Überlandstraße oder belastbare Eisenbahnlinien. Universitäten, Hochspannungsleitungen und Verwaltungsgebäude müssen wieder oder neu errichtet werden.“ (S. 48)

Angola nimmt gegenwärtig nach Medienberichten durch Öl 5 Milliarden US-Dollar pro Jahr ein, genaue Zahlen werden jedoch nicht veröffentlicht.  Zwischen 1997 und 2002 sind laut Global Witness 1,5 Millionen US-Dollar „verloren gegangen“. Bis heute war es nicht möglich, für die 5 Millionen Einwohner der angolanischen Hauptstadt Luanda einen öffentlichen Nahverkehr einzurichten.
Als 2002 British Petroleum (BP) auf öffentlichen Druck hin seine Finanztransfers an Angola offenlegte, habe, so Volker Seitz, die Regierung in Luanda damit gedroht, die bestehenden Ölverträge zu kündigen. Dies habe die 34 anderen im Lande tätigen Erdölfirmen davon abgeschreckt, dem Beispiel von BP zu folgen.

In Nigeria sollen von den Einnahmen aus den Ölquellen dem Staat 80 % zufließen, 16 % auf Betriebskosten entfallen und 4 % an die privaten Ölgesellschaften Shell, Elf, Chevron, Exxon Mobil, Agip, Total und ENI gehen. „Von diesem Anteil bauen die „Big Oil“-Firmen noch Schulen, Krankenhäuser, verlegen Stromleitungen und erschließen Straßen, weil der Staat dort kaum einen Cent investiert. … In Nigeria (´democrazy` nennen die Nigerianer die dortige Mischung aus Demokratie und Wahnsinn) leben trotz der märchenhaft hohen Öl-Einnahmen noch immer etwa 70 % der Bevölkerung zum Teil weit unterhalb der Armutsgrenze.“
Nigeria ist der sechstgrößte Ölexporteur der Welt und gehörte noch vor 25 Jahren zu den 48 reichsten Ländern; heute gehört es zu den 25 ärmsten.
Öl und Gasvorkommen sind in der Vergangenheit selten die Triebfedern für wirtschaftliche Entwicklung in Afrika gewesen. Öl exportierende Entwicklungsländer seien 1962 bis 2002 nur um 1,6 % gewachsen. Das Wachstum sämtlicher Entwicklungsländer habe in diesem Zeitraum dagegen 2,2 % betragen. (S. 113 f.)

Volker Seitz weist darauf hin, dass Afrika im Grunde ein reicher Kontinent ist. 60 % des Kaffees weltweit, 70 % des Kakaos, mehr als die Hälfte des Goldes, 90 % des Kobalts, 50 % der Phosphate, 40 % des Platins kommen aus Afrika. Das seltene und kostbare Erz Coltan, unverzichtbar für Handys, Laptops und Lenksysteme von Raketen, finde sich weltweit nur im Kivu, dem Grenzgebiet von Kongo, Burundi und Ruanda/Uganda. Hinzu kommen reiche Vorkommen an Diamanten, Saphiren, in einigen Gegenden fruchtbare Böden und ein gewaltiges Potential für Tourismus. Doch die Regierungen machen daraus nichts für die Entwicklung des Landes.
„Viele Regierungen ruhen sich heute wie in der Vergangenheit auf den leicht verdienten Rohstofferlösen aus, zumal wenn sie – ohne etwas dafür tun zu müssen – diese in die eigenen Taschen fließen lassen können. In diesen Ländern ist das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen erschreckend gering, der Rechtsstaat oft eine Farce, die soziale Ungerechtigkeit skandalös.“ (S. 49, 50) Ein besonders krasses Beispiel dafür ist auch der Tschad.2

Budgethilfe

Eine Form der Entwicklungshilfe besteht darin, dass direkt in einzelne Sektoren des Budgets eines Entwicklungslandes Gelder gezahlt werden, um Investitionen in diesem Bereich zu fördern. Direkte Zuschüsse zum Staatsbudget werden als zentrales Instrument einer „modernen“ Entwicklungspolitik gepriesen. „Budgethilfe ist verbunden mit dem Prinzip der sogenannten Ownership. (Eigenverantwortung). Dies bedeutet, dass die Hauptverantwortung für die Verteilung bei den Regierungen der Empfängerstaaten liegt, selbst wenn die Zuweisung mit Konditionen verbunden ist. Theoretisch können solche Konditionen, eine Rechenschaftslegung oder Evaluierung, den Finanztransfer ins Stocken bringen. In der Praxis wälzen die Geber unter dem Deckmantel des Ownership jede Verantwortung für eine ordnungsgemäße Verwendung der Mittel auf die Empfänger ab.“ (S. 67 f.)

Doch vernünftige Budgethilfe setzt voraus, dass hohe Eigenverantwortung in den Regierungen der Entwicklungsländer besteht und ein gutes Regierungsmanagement funktioniert. Weder dies noch die angestrebte Transparenz der Mittelverwendung, so Volker Seitz, ist in vielen Entwicklungsländern überhaupt gegeben. „Es gibt in vielen dieser Länder keine eigene ´Kultur der Kontrolle`. Jeder Sachkenner vor Ort wird bestätigen, dass das Engagement zurückgeht, sobald der Druck durch Kontrolle fehlt. Die Rechenschaftspflicht der Behörden gegenüber ihren Bürgern wird nicht eingefordert. (…) Budgethilfe ist fragwürdig, wenn die an die Mittelvergabe geknüpften Ergebnisse nicht kontrolliert werden.“

Man weiß, wohin die Mittel vielfach verschwinden. Ein erfahrener EU-Beamter, der lange in Ostafrika gearbeitet hat, sagte knapp und dezidiert: „Budgethilfe in Afrika ist Korruptionsförderung auf direktem Wege.“ Oder die Mittel werden nach Belieben für ganz andere Dinge ausgegeben. So weist Volker Seitz auf das Beispiel der tansanischen Regierung hin, die im Jahr 2011 für Dienstreisen „mehr als die gesamte Budgethilfe aller 12 Budgethilfegeber ausgegeben“ habe.

Schuldenerlass

Eine weitere Form der Entwicklungshilfe ist der Schuldenerlass. Er „sollte ursprünglich den überschuldeten Partnerregierungen die Möglichkeit verschaffen, die durch die Entschuldung verfügbaren zusätzlichen Mittel im Kampf gegen die Armut und für die Entwicklung ihres Landes einzusetzen. Im Prinzip ist ein Schuldenerlass an Bedingungen geknüpft: höhere Investitionen in Bildung und Gesundheit, Bekämpfung von Korruption als integraler Bestandteil von schwacher Regierungsführung. Damit diese segensreiche Wirkung eintritt, müsste das Handeln der Partner-Regierungen allerdings konsequent überprüft werden. Das ist nicht der Fall.“ (S. 73 f.)

Kamerun etwa sei in den Jahren 2000, 2006 und 2007 in den Genuss eines Schuldenerlasses in Höhe von insgesamt 3 Milliarden Euro gekommen. Doch in all den Jahren habe sich an der Günstlingswirtschaft, den schlechten Rahmenbedingungen und der allgegenwärtigen Armut kaum etwas geändert. Nach übereinstimmender Einschätzung der Geber sei höchstens ein Drittel der freigewordenen Mittel überhaupt bei den Bedürftigen angekommen. Ein großer Teil der Gelder werde für laufende Personalkosten der Ministerien, vor allem für Zahlungen von Tagegelder bei Missionen und von Benzinkosten verwendet.
Kameruns Präsident Paul Biya verbrachte im September 2009 mit dem „erforderlichen Personal“ drei Wochen Urlaub in Frankreich. Die 43 Suiten und Zimmer kosteten nach französischen Medienberichten 900.000 Euro. (S. 103)

Dabei gibt es eine Menge Geld in Afrika. Das wandert allerdings woandershin. Im September 2007 hat die UNCTAD, die Welthandels- und Entwicklungshilfekonferenz der UNO, einen Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas vorgelegt, an dessen Inhalt sich in zehn Jahren wenig geändert hat. Darin geht es auch um die Kapitalflucht aus den Entwicklungsländern. Insgesamt handelt es sich um 400 Milliarden Dollar, die ins Ausland gehen. Demgegenüber stehen 215 Milliarden Dollar Schulden. Javier Nkurunziza Von UNCTAD beschreibt, dass jährlich bis zu 13 Milliarden Dollar Afrika verlassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Machteliten und die Entwicklungshilfeindustrie nach immer mehr Finanzmitteln für Afrika rufen (und ständig Schulden erlassen werden, hl), ist das eine bemerkenswerte Summe.“
Muhammed Yunus, der Erfinder der Kleinkredite für die Armen und Träger des Friedensnobelpreises von 2006, hält den kompletten Schuldenerlass für Entwicklungsländer für schädlich, weil dies die Politiker aus ihrer Verantwortung entlasse.

Volker Seitz weist immer wieder auf die zentrale Problematik der Regierungsformen vieler afrikanischer Staaten, die zwar aussehen wie eine Demokratie, mit Parlament, Parteien und Wahlen, in der aber die Willensbildung einer Gesellschaft und die Organisation von Interessen nur simuliert werden. Schuldenerlasse sind für Politiker ein Grund sich zu brüsten. Sie messen ihren persönlichen Erfolg daran, wie viel Schulden in ihrer Amtszeit erlassen worden sind.
Grundübel bleiben die korrupten, inkompetenten Eliten, das völlige Fehlen von Unrechtsbewusstsein und eine beunruhigende Achtlosigkeit gegenüber der Bevölkerung. Es mangelt meist am Verstehen und am Mitleid gegenüber anderen. Es fehlt bei den Machteliten am Gefühl für ein anständiges Verhalten, besonders gegenüber Schwächeren. Oft bekommen die Eliten alles, die breite Masse jedoch nichts.“

Grundlegende Änderungen der Entwicklungspolitik

Volker Seitz lässt es nicht mit einer scharfen Kritik bewenden, sondern macht konkrete Vorschläge, was in der Entwicklungshilfepolitik geändert werden muss, wenn sie Entwicklung auch wirklich bewirken soll.

Das erste ist, dass Diktaturen und Fassadendemokratien nicht mehr unterstützt werden dürften. Es müsse zumindest eine gute Regierungsführung gewährleistet sein mit Rechenschaftspflicht und Transparenz des staatlichen Handelns. „Der Respekt für universelle Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sollte nicht verhandelbar sein.“Nach meiner Erfahrung kann auch deutsche Politik in Afrika auf lange Sicht nur dann erfolgreich sein, wenn wir ehrlich und standhaft auftreten. Je kritischer ich mich zu fehlenden Menschenrechten und zur formalen Anerkennung der demokratischen Spielregeln (Mehrheitsprinzip, Gewaltenteilung, Rechte der legalen Opposition, Macht auf Zeit) äußerte, desto interessanter wurde ich als Gesprächspartner. Das Paradox bestand darin, dass ich durch die deutliche Sprache in den Augen der Regierenden plötzlich als gleichberechtigt empfunden wurde.“

Die Beseitigung der Korruption müsse für jede Regierung oben auf der Agenda stehen. Es sollte verlangt werden, dass Korruption durch Einführung und Durchsetzung von empfindlichen Strafen wirksam bekämpft und beseitigt wird. Vorher dürfe es keine materielle Hilfe mehr geben. „Es muss etwas getan worden sein, um zu zeigen, dass das Land Unterstützung verdient.“Wir dürfen die korrupten Kostgänger der dortigen Regime nicht als unvermeidlichen Bestandteil des Lebens hinnehmen. Solange wir mit diesen Ländern Zweckfreundschaften pflegen und damit die Ausplünderungspolitik unterstützen, wird die Korruption nicht aufhören.“ Solange die Mächtigen für sich selbst eine „Kultur der Straffreiheit“ als festen Bestandteil des täglichen Lebens pflegen, werden ihnen die Armen weiterhin ausgeliefert sein.

Entwicklungshilfe muss nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ an Bedingungen gebunden werden, deren Erfüllung nachgewiesen werden muss. „Es gibt nur eines, was politisch korrekt ist: unsere Hilfe an strikte Auflagen zu binden. Sie können das afrikanische Elend mildern. Wenn wir das nicht bald tun, werden die Migrationsbewegungen weiter rasant anwachsen und die allgemeine Brutalität in den Entwicklungsländern wird weiter fortschreiten.“
Und bei den konkreten Programmen sollten wir „noch größeren Wert als bisher darauf legen, dass wir unsere Hilfe mit nachvollziehbaren Zwischenschritten verknüpfen, die mit festen Zielvorgaben verbunden sind. Wenn die Zielvorgaben nicht erfüllt werden, muss das spürbare Konsequenzen haben, notfalls den Ausstieg. Wir sollten das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe ernst nehmen und vor allem Eigenverantwortung und Eigeninitiative stärken.“

Bildung

Entwicklung eines Volkes kann nicht von außen importiert, nur angeregt werden; sie muss von innen erfolgen. Primäre Voraussetzung dafür ist die Bildung. „Die wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Entwicklung und Zukunft eines Landes hängt in hohem Maße von der schulischen Grundbildung der dort lebenden Menschen ab. Lesen, schreiben und rechnen zu können ist die Voraussetzung dafür, die eigene Zukunft zu gestalten. Ohne Grundbildung sind die Menschen nicht in der Lage, ihre Lebensverhältnisse langfristig zu verbessern und sich für ihre Interessen einzusetzen. Wenn die meisten Erwachsenen eines Landes nicht einmal eine Grundschule besucht haben, wie z.B. im Niger, dann greift jede Entwicklungshilfe zu kurz. Am Anfang von Entwicklung und Armutsbekämpfung steht Grundbildung für alle.“

Doch sollten wir das nur tun, wenn wir auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass Eigenverantwortung eingefordert wird. In vielen Ländern Afrikas verkommen die Universitäten.“  „Wohlhabende Afrikaner schicken ihre Kinder nach Frankreich, England oder in die USA zu Schule und Studium. Schulen und Universitäten in Afrika zu schaffen, die die Jugend mit Stolz besuchen kann, das wäre die eigentliche Aufgabe.“
Daher sollte jede wirkliche Entwicklungshilfe hierauf ihren ersten Schwerpunkt richten.

Landwirtschaft

In Subsahara-Afrika leben bis zu 80 Prozent der Bevölkerung auf dem Land. Landwirtschaft kann also bescheidenen Wohlstand in breiten Bevölkerungsschichten erzeugen. Doch in den meisten Staaten gehen nur fünf Prozent des Staatsbudgets in die Landwirtschaft, die sich in einem desolaten Zustand befindet. Mehr als die Hälfte der afrikanischen Bauern betreibt Subsistenzwirtschaft, sie arbeiten nur für die eigene Versorgung. Durch Verbesserung der traditionellen, oft ineffizienten Anbaumethoden, die vielfach zu Übernutzung der Böden, Überweidung, Abholzung und Erosion führen, könnten die Landwirtschaft modernisiert, die Landflucht in die Slums der Städte gebremst und Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Laut Weltbank gibt es in Afrika 400 Millionen landwirtschaftlich nutzbarer Fläche, von denen gerade mal 10 Prozent kultiviert werden.“ „Afrika verfügt über 50 bis 70 Prozent des fruchtbaren Bodens der Welt.“ Doch nur wenige Länder, wie Südafrika, Äthiopien, Malawie, auch Ruanda, exportieren mehr Lebensmittel, als sie für die Ernährung ihrer Bevölkerung importieren. Noch vor 30 Jahren konnten sich die meisten Länder selbst ernähren. „Dass sich die ärmsten Länder heute über den Weltmarkt ernähren müssen, ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Politik der Diskriminierung bäuerlicher Landwirtschaft.“ Dazu trägt auch der IWF bei, der seine Kredite an rigide Bedingungen bindet, die neben Einsparungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich Zollfreiheit für die subventionierten Nahrungsmittelimporte aus den USA und der EU  verlangen, mit deren niedrigen Preisen die einheimischen Bauern nicht mithalten können.3

Die Erfahrungen in Asien zeigen, dass dort die wirtschaftliche Entwicklung mit Investitionen und Erfolgen in der Landwirtschaft begonnen hat. Allerdings werden in Südostasien 40 % der Flächen systematisch bewässert, in Afrika nur etwa 5 %. Experten sind sich einig, dass ein Wachstum, das in der Landwirtschaft einsetzt, rund viermal wirksamer beim Armutsabbau ist als Investitionen in anderen Wirtschaftsbereichen.“

Kleinkredite

Der bengalische Ökonomieprofessor und Träger des Friedensnobelpreises Muhammad Yunus entwickelte 1975 ein Kreditsystem, das auf Vertrauen beruht, indem sich Kleinunternehmer aufgrund persönlicher Bindungen zur Rückgabe der Kredite von 30 bis 250 Euro verpflichtet fühlen. Sie müssen das geliehene Geld nutzen, um ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen und eine eigene Einkommensquelle zu erschließen. „Die Rückzahlquote liegt – nicht zuletzt, weil der größte Teil der Schuldner Frauen sind – bei fast 99 %. Yunus hat festgestellt, dass Frauen ein besonderes Geschick und Ehrgefühl bei Geschäften haben.“
„Kleinste Summen, clever investiert, reichen in Afrika oft aus, damit sich ganze Familien von Armut und Abhängigkeit befreien können.“

„Das Kreditsystem hat sich so gut bewährt, dass mit einem Pilotprojekt in zwei, drei Ländern ausprobiert werden könnte, Entwicklungshilfe grundsätzlich nur noch als Kredit zu vergeben. Gleichzeitig müsste dazu beigetragen werden, dass alle Menschen in den betreffenden Ländern Zugang zu Krediten bekommen.“

Dies würde zugleich Initiative und Eigenverantwortung der Menschen herausfordern und stärken, auf die alles ankommt.

Fazit

Seit über fünfzig Jahren gibt es westliche Entwicklungshilfe in Afrika, die insgesamt der Bevölkerung zu kaum einer Entwicklung verholfen hat. Sie ist in den allermeisten afrikanischen Ländern noch ärmer, die Migrationsursachen sind größer und die herrschenden Cliquen immer reicher geworden.
Woran liegt es, dass die verantwortlichen Politiker aus einer ständig verfehlten  Entwicklungspolitik nicht die richtigen Lehren und Konsequenzen ziehen, sondern sie immer weiter fortsetzen? Ist es persönliche Dummheit und Bequemlichkeit? Oder folgt die Dummheit des Handelns einem globalen Prinzip, das hinter dem Schein der Hilfe die Länder Afrikas in ständiger hilfsbedürftiger Abhängigkeit halten und die Ursachen für die Massenmigration bestehen lassen will, weil diese für andere Ziele gebraucht wird? 4

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1   Volker Seitz: Afrika wird armregiert, aktualisierte und erweiterte Neuausgabe München 20183
2   Siehe: Ölreichtum im Tschad – Verarmung der Bevölkerung
3   Siehe: Der IWF und die Ausbeutung der Entwicklungsländer
4   Vgl. Die UNO schmiedet einen globalen Pakt für dauerhafte Massenmigration


Das Thema wird fortgesetzt.

 

 

 

10 Kommentare zu „Der Reichtum Afrikas, die verfehlte Entwicklungshilfe und der Reichtum der Machteliten“

  1. Erst ein Albert Schweitzer mit seinem Krankenhaus in Lambarene, dann ein Karl-Heinz Böhm mit „Menschen für Menschen“ in Äthiopien & heute ein Reiner Meutsch mit seiner Stiftung https://www.fly-and-help.de/ traten den klaren BEWEIS an – daß man unseren REGIERUNGEN nicht vertrauen kann & darf – wenn es um ECHTE & EHRLICHE Unterstützung für die Menschen in Afrika & anderswo geht!
    Der Grund ist simpel.

    Es gibt viele gute & wenige schlechte Menschen auf dieser Welt – und, warum auch immer – sammeln sich die SCHLECHTEN fast immer in den Regierungen ihrer jeweiligen Länder . . .

    Regierungen sind mit ihren unbegrenzten Schmier-Geld-Töpfen, dem unbegrenzten Gewalt-Monopol & der von einer brutal mißbrauchten Justiz garantierten Straffreiheit bei „amtlich“ organisierter Kriminalität- der Elefant oder besser der GEHEIME TERRORIST im Porzellan-Laden – den die „gekauften Journalisten“ (copyright: Dr. Udo Ulfkotte) grundsätzlich übersehen . . .

    ERST dann, wenn Regierungsamtliche MASSEN-MORDE, STEUER-VERSCHWENDUNG, RECHTS-BEUGUNG & andere FEHLER & VERBRECHEN aller Art, auch für STAATS-DIENER zu den gleichen Konsequenzen führen – wie die im Vergleich eher lächerliche Steuer-Vermeidung eines Uli Höneß, oder die eher geniale Software-Lösung eines Manfred Winterkorn oder eines Rupert Stadler – erst dann wenn GLEICHES RECHT FÜR ALLE gilt, erst dann wird dieser Planet zur Ruhe kommen, und erst dann werden unsere BESTEN an den entsprechenden Schaltstellen der Macht diese Probleme lösen wie immer & wie überall, wo die Spielregeln für alle gleich sind wie zum Beispiel im Fußball, mit unabhängigen Schiedsrichtern & im Zweifel dem für ALLE sichtbaren Video-Beweis . . .

    Noch immer „dürfen“ Regierungen brutalen TERROR wie durch die ISIS in Syrien GEHEIM durch die CIA finanzieren, weil Hillary Clinton damals meinte: „Assad muß weg!“ – wie Donald Trump als seine erste Amtshandlung BEKLANNT gab – um diese GEHEIME Finanzierung des weltweiten TERRORS durch seine Vorgänger erstens BEKANNT zu machen, und zweitens zu BEENDEN.

    Aber unsere gleichgeschalteten Medien haben diese Sensation nach seiner einmaligen Ausstrahlung bei einer LIVE-Übertragung – derart perfekt UNTERDRÜCKT – daß bis heute kaum einer davon weiß, daß unser TERROR seit „GLADIO“ von unseren Regierungen GEHEIM finanziert, mit Waffen versorgt & gesteuert wird . . .

    Ganz im Gegenteil steht Donald Trump seit diesem GESTÄNDNIS – daß die USA eines bejubelten Friedensnobelpreisträgers in Wahrheit die GEHEIMEN Finanzierer, Ausbilder & Waffen-Lieferanten des „ISLAMISCHEN STAATES“ waren, seit der jetzige US-Präsident Donald Trump den Stecker zog mit seiner Beichte – jetzt in Amerika & dem Rest der POLIT-VERBRECHER – WELT als angeblicher „Täter“ unter fast täglich wechselnden „FAKE“-Anklagen . . .

    Merke: Die echten Strippenzieher verstecken sich hinter GEHEIMEN Fassaden – und Regierungen im Westen werden ähnlich „fremdgesteuert“ – wie die korrupten Regierungen Afrika’s . . .

    WER DERART PERFIDE & GEHEIM GEGEN DAS EIGENE VOLK VORGEHT – DER WIRD AUCH IN AFRIKA KEINE GUTEN TATEN PLANEN – WIR MÜSSEN ALSO ALS ERSTES DIE EIGENEN GEHEIMEN SÜMPFE IN UNSEREN EIGENEN REGIERUNGEN TROCKEN LEGEN.

    DAS hat Julian Assange getan!
    Und an Julian Assange erkennen wir glasklar – WIE erschreckend schlecht es um die Menschenrechte in Europa steht – unsere eigenen Regierungen & die dunklen Kräfte dahinter sind die allerletzten, die den geschundenen Afrikanern einen Ausweg aus dem Schlamassel aufzeigen könnten . . .

  2. Auch wenn es „kolonialistisch“ klingt, das Prinzip „Treuhandgebiete“ des alten Völkerbundes sollte wieder durch die an sich nutzlose UNO eingeführt werden. Staaten mit hoher Prosperität sollten für 50 Jahre ein afrikanisches Gebiet zugewiesen bekommen um es danach in eine „echte“ Unabhängigkeit zu entlassen. In der Teuhandzeit sollten echte nationale Behörden und Gerichte aufgebaut werden und die Bewohner dieser Gebiete geschult und in die Pflicht genommen werden. Nach dieser Zeit sollte ein unabhängiges Komitee den Entwicklungsstand überprüfen und im Fall von noch notwendiger Treuhandzeit 25 weitere Jahre der UNO empfehlen. Wie gute Eltern ihre Kinder in ein selbstbestimmtes Leben führen , sollten auch die Treuhandstaaten ihre „Kinder“ umsorgen, erziehen und später auf eigene Beine stellen. So einfach ist es, wenn die Eltern nur wollten, wenn sie es auch könnten!

  3. Nordafrika steuert durch die Verwaltung seines Vermögen durch Frankreich, sowie durch gelenkte Korruption ungefähr 20-30% zum französischen Staatshaushalt bei.Ohne diese Tribute wären die Käseproduzenten längst insolvent.

    1. Neben der Herrschaft durch den Kommunismus von „Kommune“ und den Kapitalismus von „Kapital“ – gibt es den von allen selbst ernannten „Experten“ als direkte Folge von Berufsverboten, allgemeiner Unterdrückung, Erpressung & Bestechung regelmäßig & geflissentlich übersehenen „KRIMINALISMUS“ – also die Herrschaft durch KRIMINELLE.

      Wenn diese Kriminellen ganze Regierungen unterwandern, wie zum Beispiel in den USA, dann kann es sogar in dieser westlichen Vorzeige-Demokratie „passieren“ – daß weder das VOLK, noch der von eben diesem VOLK gewählte Präsident, irgend etwas zu melden haben – weil der „DEEP STATE“, gemeint sind NICHT gewählte & zumeist unbekannte, weil GEHEIME Krtäfte HINTER den FASSADEN, wie zum Beispiel hochrangige RICHTER, hochrangige MILITÄRS, hochrangige WIRTSCHAFTS-Bosse & last but not least völlig unkontrollierte GEHEIM-Dienste, nach Lust & Laune entscheiden, ob VOLK & gewählter Präsident regieren dürfen, oder ob man wie im Falle Donald Trump beide diffamiert, herabwürdigt & mit kriminellen Tricks einen ANDEREN Kurs erzwingt, als es DEMOKRATISCH vom VOLK gewählt wurde.

      Der Fachausdruck für derartige ORGANISIERTE KRIMINALITÄT einer ganzen Regierung – die von verdeckt operierenden Kriminellen vor sich her getrieben wird – ist „FASCHISMUS“.

      Und DAS, was derzeit hinter den Kulissen in Amerika abgeht – das sickert nach und nach auch nach Europa – und AFRIKA zahlt momentan die größte Rechnung für den kriminellen Wahnsinn, der zum Beispiel die NATO bewog, JUGOSLAWIEN, AFGHANISTAN, den IRAK, SYRIEN & das blühende LIBYEN in kaputte Schutthalden des menschlichen Elends zu verwandeln . . . !

      Wenn wir jetzt noch MEHR Geld für diese kriminelle NATO bezahlen sollen – dann könnten selbst die verblödeten deutschen PISA-Trottel irgendwann mal kapieren – was als nächstes geplant ist . . .

      Zur geplanten Reduktion der Menschheit auf nur noch 500 Mio laut Georgia Guide Stones – ist erstens jegliches Wachstum TABU – und zweitens müssen darüber hinaus auch noch rund sieben Milliarden Menschen in die ewigen Jagdgründe abwandern . . .
      https://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/reduzierung-der-weltbevoelkerung-auf-unter-500-millionen-menschen.php

      Weil dieses perverse Globalisten-Sekten-Spiel kaum einer freiwillig mitspielt – tobt, wütet & jettet die Klima-Sekte derzeit rastlos rund um den Planeten, um hinter FAKE-Beschuldigungen GETARNT – eine MEGA-PANIK nach der anderen zu erzeugen . . .

      Aus BSE, Aids und der Vogel-Grippe ist inzwischen der Viren-Wahn der Globalisten-Sekte zu Ebola & der afrikanischen Schweine-Grippe mutiert -aber weil die Menschen immer aufgeklärter & vor allem PANIK-RESITENTER werden & weil DAUER-PANIK mit wild wechselnden PANIK-ERREGERN zu einer natürlichen PANIK-IMMUNITÄT führt – DARUM ist ab sofort nun das KLIMA der böse, böse KILLER, der alles Leben auf Erden vernichten will . . . ?

      Wenigsten ein Gutes hatte also der Impf-Wahn . . .

      Die Ozeane können aber NICHT einfach mal eben so ansteigen und eine neue/alte Sündflut als PANIK-Szenario im ARMAGEDDON-Rausch der Klima-Sekte erzeugen – die alles niederwalzt und alles Leben ertränkt – wie die Klima-Sekte es gerne hätte . . .

      Nicht ein Tropfen Wasser kommt hinzu oder geht verloren – man kann H²O nur umwandeln in Eis, oder den Wasserstoff (H) vom Sauerstoff (O) trennen – aber man kann das Ganze auch wieder rückgängig machen, und zwar auf ewig & unendlich . . .

      Wenn also irgendwo der Ozean STEIGT – dann muß zwangsläufig irgendwo anders genau die GLEICHE Menge Wasser FEHLEN – für professionell ausgebildete Ingenieure NO PROBLEM!

      Wohl genau deshalb wird zeitgleich mit der künstlich geschürten MEGA-PANIK – auch die Qualität der BILDUNG dramatisch verschlechtert – denn Idioten kann die Klima-Sekte westlich leichter das Gehirn waschen, denn Bekloppte lassen sich wesentlich leichter hinter’s Licht führen.

      Also noch einmal gaaaaaaaaaaaaaanz langsam:

      Politik derzeit erscheint zwar vielfach als angeblicher „Kommunismus“ oder als vermeintlicher „Kapitalismus“ – wenn man aber mal sorgfältig an der Fassade kratzt – erscheint hinter der meist perfekten TARNUNG, immer wieder nichts anderes als die gut ORGANISIERTE KRIMINALITÄT.

      Darum ist das Schicksal eines Julian Assange für unser aller ÜBERLEBEN so überaus wichtig!

      Denn kaum Einer hat derzeit den MUT & die COURAGE die Dinge beim Namen zu nennen – denn die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT kennt weder Gnade noch Grundgesetz – GEHEIME Diesnste bringen JEDEN Dissidenten zum Schweigen, per „Herzinfarkt-Spritze“ wie die CIA oder per „Anus-Einlauf“ wie der Mossad beim nicht erpressbaren Ministerpräsidenten Dr. Uwe Barschel, oder auf die besonders perfide Tour, wie der RUFMORD bei „PSIRAM“ in Deutschland gelebte aber GEHEIME Praxis ist, während in der gezielt in die Irre geführten Öffentlichkeit laut getrommelt wird, weil irgend jemand über irgend jemand anderen eine gemeine Hass-Mail gepostet hat . . .
      https://www.amazon.de/Geheimakte-Mossad-schmutzigen-israelischen-Geheimdienstes/dp/3442126584

      WARUM finden unsere GEHEIM-Dienste ausgerechnet DIESE Täter nicht – drei Mal dürfen Sie raten – WER & WARUM diese Hass-Mails im Rahmen der ORGANISIERTEN KRIMINALITÄT produziert . . .

      Beim TERROR hatte Donald Trump gleich zum Amts-Antritt die Katze aus dem Sack gelassen – daß er diese hoch kriminelle aber GEHEIME TERROR-Finanzierung des islamischen Staates durch die CIA von seinem Vorgänger, dem Drohnen-Killer & Friedens-Nobel-Preisträger Barack Obama geerbt hatte – seit drei Jahren schweigt die gleichgeschaltete Medien-MAFIA zu diesem ALLES IN FRAGE STELLENDEN Sachverhalt, was den „war on terror“ betrifft, der offensichtlich, genau wie damals der europäische NATO-TERROR-Vorgänger „GLADIO“, ein kriminelles Hirngespinst der NATO-Psychopathen ist . . .

      John F. Kennedy war bis dato der Letzte – der die ABSCHAFFUNG aller GEHEIMEN Dienste forderte – weil GEHEIM-Dienste & DEMOKRATIE nicht zusammen passen. DIESE Aussage kostete JFK damals das Leben – und auch DIESE drei US-Killer waren von eben diesem US-GEHEIM-Dienst, der kriminellen CIA – wie einer der drei CIA-Killer in seinem GESTÄNDNIS der Welt hinterließ . . .
      https://www.karfreitagsgrill.at/2014/01/30/der-spektakularste-mord-des-20-jahrhunderts/

      Noch Fragen?

  4. Im Jahre 1948 hatte die Erde etwa 2,5 Mrd. Einwohner, 71 Jahre später, 2019, hat sie ca. 7,5 Mrd. Wie groß ist der Vermehrungsfaktor?
    Einfach ist die Zinseszinsrechnung: Man teile 7,5 durch 2,5 (ist =3) und ziehe hieraus die 71. Wurzel. Die 71. Wurzel aus 3 ist 1,0156. Das heißt, die Weltbevölkerung nimmt jährlich um 1,56% zu. Auf die Sekunde umgerechnet sind es etwa 3,7 Menschen pro/s. Uns das wissen die Herren der Welt auch. Welche Zukunftsaussichten daraus ergeben, sollte sich Jeder einmal selbst überlegen. Aus gutem Grund wird diese Rechnung dem Publikum vorenthalten. Ich sehe keine Lösung, die ich diskutieren möchte.

    1. Ein paar deutsche Studenten, die damals noch das kleine Ein-Mal-Eins beherrschten – die haben mal ausgerechnet wieviel Platz man wohl für die gesamte derzeitige Welt-Bevölkerung von 7,5 Milliarden Menschen bräuchte – wenn sie so cool leben würden, wie die Bürger in der angeblich tollsten Stadt der Welt, in New York . . . ?

      Das Ergebnis wird Viele überraschen, denn als Resultat kam dabei heraus – daß nur ein einziger der 51 Staaten der USA, alle diese 7,5 Milliarden Menschen, also die GESAMTE WELT-BEVÖLKERUNG locker aufnehmen könnte – denn Texas hat etwa 1000 Mal die Fläche von New York . . .

      Und tausend Mal die Bevölkerung von New York (damals 7 Mio) ergab vor ein paar Jahren exakt die Weltbevölkerung von damals rund 7 Milliarden. (Wisse: 1 Milliarde = 1000 Millionen)

      Wenn die Welt & New York seither in der selben Geschwindigkeit gewachsen wären – dann hätten wir heute bereits 8,6 Milliarden Menschen auf der Erde – aber dank der Todes-Sehnsucht der religiös getarnten APOKALYPSEN-Prediger & ARMAGEDDON-Priester aus der KLIMA-SEKTE mit der THORA & dem TALMUD im unheiligen Gepäck, breitet sich die PANIK in Windeseile aus, und die Menschen lassen sich von den perfiden Forderungen nach der Reduzierung der Menschheit anstecken . . .

      Noch einmal Mathematik für Anfänger:

      Die auf den Georgia Guide Stones seit 1978 KRITIKLOS & ANSTANDSLOS in Granit verewigten Träume unserer Multi-Milliardäre, Regierungen & Medien in neun Sprachen (außer Deutsch) zur angeblich zwingend für das Überleben des Planeten geforderten Reduzierung der Menschheit um 7 Milliarden Menschen – erfordern genau 1016 Mal einen neuen HOLOCAUST, also weitere 1016 neue AMOK-LÄUFE von ebenso kriminellen Regierungen wie den damaligen NAZI’s (in Worten: EINTAUSEND und SECHZEHN Mal einen weiteren HOLOCAUST mit jeweils SECHS MILLIONEN TOTEN!)

      Fragt sich nur WO die heutigen, die wahren NAZI’s derzeit sitzen???

      Und es stellt sich die Frage – WER DENN DIE PAAR GLÜCKLICHEN ÜBERLEBENDEN WOHL SEIN WERDEN – wenn nur noch rund 6 oder 7 Prozent von uns am Leben bleiben dürfen . . . ?

      Nur die „exceptional people“ von Barack Obama & die Milliardäre einer exklusiven Religion mit ihren Leibeigenen & Bediensteten . . . ?

      Und das alles während Dr. Paul Craig Roberts gerade die erst kürzlich aus den GEHEIMEN Kriegs-Archiven endlich aufgetauchten BEWEISE & die AKRIBISCHE, FORENSISCHE INVESTIGATION des jüdischen Weltklasse-Autors Ron Unz verbreitet – daß es entgegen der 70-jährigen LÜGEN & Kriegs-Propaganda der wahren kriminellen TÄTER – eben NICHT Deutschland war – welches damals den zweiten Weltkrieg begann . . . !
      https://www.paulcraigroberts.org/2019/11/22/germany-did-not-start-world-war-ii/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=germany_did_not_start_world_war_ii&utm_term=2019-12-04

      Wilde Zeiten . . . !

    2. @ Tonderer:“die Herren der Welt“

      Die Herren der Welt haben zum Nikolaustag beschlossen, sich selber hin zu opfern und haben sich in Gruppen zu je 5 Mann&Maus vom Eiffelturm gestürzt. So selbstlos und mutig sind sie eben, die Herren der Welt !
      Und sie haben – bevor sie ihr Erdenleben aufgaben- beschlossen, den Afrikanern die Welt zu schenken, und zwar genauer gesagt den Pygmäen.
      Die verbrauchen nicht so viele Ressourcen, weil sie so klein sind, und sie brauchen nur klitzekleine Häuschen und mini Anbauflächen für mini tomaten und mini kartoffeln und anderes Grünzeugs.
      Ja, ab heute sind die Herren der Welt 120 cm klitzeklein , was besser passt für die Welt als so lange Lulatsche von 200 cm Grösse.

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