Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung

Anknüpfend an den vorangegangenen Artikel über die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft, sei eine weitere Grundannahme der heutigen Ökonomie in ihren zerstörerischen Auswirkungen betrachtet: das rücksichts- und grenzenlose Streben der Wirtschaftsunternehmen nach ständiger Steigerung des Gewinns, des Profits, für die Eigentümer. Sie wird den Ökonomie-Studenten bereits im ersten Semester wie ein Axiom, ein festes Postulat eingebläut und lebt in ihnen unhinterfragt als vollkommen selbstverständlich weiter. Dabei sind die Auswirkungen für die Gesellschaft verheerend.

In seinem Buch „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ schreibt der Volkswirtschaftler Prof. Christian Kreiß : „Im meistverbreiteten … deutschen BWL-Lehrbuch, dem ´Wöhe´, steht: ´Für die traditionelle Betriebswirtschaftslehre ist das Prinzip der langfristigen Gewinnmaximierung das oberste Formalziel, an dem betriebswirtschaftliche Entscheidungen ausgerichtet werden. (…) Das Gewinnstreben ist die Triebfeder unternehmerischen Handelns´.“ 1

Dabei gelte die Devise, dass die Gewinnhöhe unbegrenzt sei. Das Prinzip der Gewinnmaximierung ziehe sich nicht als wissenschaftliches Ergebnis, sondern gleichsam als zentrales ethisches Postulat wie selbstverständlich durch praktisch sämtliche Lehrbücher der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. „Die Zunft der Ökonomen hat sich voll und ganz dem Glaubenssatz von Milton Friedman angeschlossen: ´Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist es, die Gewinne zu erhöhen.“
Der nackte Egoismus des Einzelnen wird zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ hochgelogen.

 Martin Luther brachte bereits 1524 den Glaubenssatz der Gewinnmaximierung und ihre Auswirkungen gut auf den Punkt: ´Erstlich haben die Kaufleute unter sich eine gemeine Regel, das ist ihr Hauptspruch und Grund aller Finanzen, dass sie sagen: Ich mag meine Waar so theur geben, als ich kann. Das halten sie für ein Recht. Das ist dem Geiz Raum gemacht, und der Hölle Thur und Fenster alle aufgethan. Was ist das anders gesagt, denn so viel: Ich frage nichts nach meinem Nähisten (Nächsten), hätte ich nur meinen Gewinn und Geiz voll; was gehet michs an, dass es zehen Schaden meinem Nähisten thät auf einmal?´“ (S. 22)

Die Folgen der Gewinnmaximierung

Selbstverständlich kann es nicht darum gehen, dass die Unternehmen keine Gewinne machen sollen. Sie brauchen natürlich Gewinne, um investieren und das Unternehmen ausbauen zu können, sowie als Rücklagen für schlechte Zeiten. Gewinne sind das Ergebnis guten Wirtschaftens. Es ist aber ein großer Unterschied, ob sie das Ergebnis verantwortungsvollen Handelns zur Bedürfnisbefriedigung der Menschen sind oder das Motiv zu immer größerer Bereicherung, ohne Rücksicht auf die Nachteile und Schäden für andere.
„Hermann Josef Abs (1901-1994), der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, wies auf diesen Unterschied hin: ´Gewinne zu machen, ist so wichtig wie die Luft zum Atmen. Es wäre traurig, wenn wir nur auf der Welt wären, um Luft zu atmen, genauso wie es schlimm wäre, würden wir nur Unternehmen führen, um Gewinne zu machen.´“ (S. 74)

Der Siegeszug der Gewinnmaximierung

Das Dogma, dass Sinn, Zweck und oberstes Ziel von Unternehmen die ständige Maximierung des Gewinnes sei, ist noch nicht besonders alt. „Bis weit in die 1980er Jahre hinein wurde ganz anders unterrichtet: dass die zentrale Aufgabe von Managern sei, sich mit Blick auf das öffentliche Wohl um die Kunden zu kümmern und gerade ´nicht selbstzerstörerische Gewinnmaximierung´ zu betreiben. Führende Ökonomen vertraten noch bis in die 1970er Jahre die Meinung, dass Management auf einem moralischen Fundament ruhen und dessen Entscheidungen im Hinblick auf das öffentliche Wohl getroffen werden müssen. Es hieß ausdrücklich, dass Gewinn nicht das Ziel von Unternehmen, sondern das Ergebnis der Erfüllung von Kundenbedürfnissen sei.“

 Erst ab den 1980er Jahren habe sich in der intellektuellen Auseinandersetzung besonders durch Milton Friedman und Alfred Rappaport die Theorie der Gewinnmaximierung durchgesetzt. Der geistige Siegeszug sei bereits ab den 1950er Jahren langfristig und systematisch durch die 1947 von Friedrich August von Hayek und anderen in der Schweiz gegründete neoliberale Mont Pèlerin Gesellschaft vorbereitet worden, die jahrzehntelang im Hintergrund bis in höchsten Gesellschaftskreise hinein arbeitete (s. dazu unbedingt „Die Anstalt“).
Der Sieg des Postulats der Gewinnmaximierung war schließlich so fundamental, dass die gegenteilige Ansicht heute praktisch vollkommen diskreditiert und in den Lehrbüchern gezielt eliminiert ist.

Die systematisch betriebene Verdrehung der Begriffe ist inzwischen so weit gediehen, dass sie für die meisten Menschen selbstverständlich ist. In der einflussreichen Wirtschaftszeitschrift Forbes kann man als Antwort auf die Frage nach dem Zweck einer Firma lesen: „Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass der Zweck von Unternehmen ist, Geld zu machen.“ Also die völlige Pervertierung des Unternehmensziels wird hier sogar als ´gesunder Menschenverstand´ ausgegeben. Der Lügengeist Mephisto hat in den Gedanken der Menschen bereits ganze Arbeit geleistet.
Heute handeln praktisch alle Großkonzerne nach diesem menschenverachtenden Prinzip. Spitzenmanager, die sich nicht danach richten, werden schnell gefeuert. Andere Namen dafür sind ´Shareholder Value´, ´Economic Value Added´, ´wertorientierte Unternehmensführung´ oder einfach Renditeorientierung.“

Betrug und Übervorteilung

Wenn ein Unternehmen seine Profite steigern will, müssen alle Aufwandsposten so stark wie möglich gedrückt werden: Material billigst einkaufen, aus den Arbeitnehmern so viel rausholen und sie so gering bezahlen wie möglich, die Kosten des Umweltschutzes minimieren oder vermeiden, sowie auch die Steuern weitestgehend umgehen. Und auf der Einnahmenseite gilt, für die Produkte und Dienstleistungen maximal hohe Preise rauszuholen.
Konsequent gedacht führt die Aufforderung, die Gewinne zu maximieren dazu, dass Unternehmen versuchen sollen, so stark wie möglich zu Lasten aller übrigen Menschen zu leben und zu handeln, also den rücksichtslosesten Egoismus in höchstem Maße zu verfolgen.

Für die Kunden bedeutet das Postulat der Gewinnmaximierung, dass es dem Unternehmen nicht um ihre Bedürfnissen geht, sondern darum, aus ihnen so viel Geld wie möglich herauszuholen, „nach dem Motto: Wir wollen nur dein Bestes, dein Geld. Die Folgen liegen auf der Hand: Man versucht mit aller Energie, Intelligenz, Tricks und Kniffen, die Ware so teuer wie möglich zu verkaufen oder bei gleichbleibenden Preisen die Qualität zu verschlechtern – oder beides gleichzeitig.“

Besonders deutlich wird dies an der Privatisierung der kommunalen Wasserwerke. Dann ist das Ziel nicht mehr, die Menschen mit günstigem und sauberem Trinkwasser zu versorgen, sondern maximale Gewinne und Rendite zu erzielen. „Das erreicht man, indem die Investitionen in die Leitungen verringert und die Preise erhöht werden. Und genau das ist in fast allen Fällen von Privatisierung der Wasserversorgung auch eingetreten. ´Fast überall, wo eine solche Privatisierung schon versucht wurde, haben Verbraucher und Kommunen ihr Waterloo erlebt´, d.h. steigende Preise bei sinkender Wasserqualität, schreibt die Süddeutsche Zeitung im Juli 2018.“ (S. 80)

Christian Kreiß war selbst sieben Jahre lang Investmentbanker und schildert seine Erfahrungen: „Wenn wir einen Unternehmenskauf finanziert hatten, gab es danach drei Unternehmensziele: Profit, Profit und Profit. Für einen Controller sind Konzernprodukte Gewinnträger. Diejenigen Produkte oder Dienstleistungen mit den höchsten Deckungs- bzw. Gewinnbeiträgen müssen über das Marketing gepusht werden. Es geht, wie das Prinzip schon sagt, nicht um Kundennutzen oder Bedürfnisbefriedigung, das sind nur Randbedingungen. Der eigentliche Unternehmenszweck ist maximale Gewinnerzielung. Das Mittel sind die Produkte. Der Zweck heiligt die Mittel.“
Man solle sich mit aller Deutlichkeit klarmachen, dass es Unternehmen, die der Gewinnmaximierung folgen, nicht um das Wohl der Kunden, sondern um das Wohl der Kaitalgeber gehe. Die Ökonomie-Lehrbücher versuchten das zwar in dieser Konsequenz zu verschleiern, doch seien das nur Ablenkungsmanöver. Der Verbraucher sei Profitbeschaffer, sonst nichts.

Aus der Sicht Mephistos ist das egoistische Prinzip der Profitmaximierung ein unerschöpfliches Füllhorn, um Sand in das Getriebe der Ökonomie zu streuen, die Verbraucher in großem Umfang zu schädigen und so ein Gegeneinander statt Für- und Miteinander zu bewirken. Kundenbetrug und Verbraucherübervorteilung bewirken permanentes Misstrauen, zerstören das fundamentale Prinzip von Treu und Glauben und jegliche Moral und Anständigkeit zwischen den Menschen im Wirtschaftsleben. – Profitmaximierung ist ein wahrhaft diabolisches Mittel.

Mitarbeiter als Produktionsfaktoren

Ein sehr großer Kostenfaktor für profitorientierte Unternehmen sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter, gönnerhaft als Arbeitnehmer bezeichnet, ohne die indessen kein Profit zustande kommen könnte. Hier lassen sich durch „Kosten“-Reduktionen die Profite besonders gut maximieren. Dazu kann man bei ihnen von zwei Seiten her ansetzen: Die Löhne drücken und von den Mitarbeitern mehr Leistungen verlangen. Beides wird von den Konzernen vielfach auch umfangreich praktiziert. Besondere Ausprägungen dieser Praktiken sind Zeitarbeit, Werkverträge und Scheinselbständigkeit, durch die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ein Niedriglohnsektor mit besonders prekären Arbeitsverhältnissen entstanden ist, wie es etwa in den 1960er Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Das ist eine Steigerung der skrupellosen Ausbeutung der Menschen.

„Symptomatisch für diese Entwicklungen ist der Begriff ´Human Resources´, der sich mittlerweile in der BWL (Betriebswirtschaftslehre) eingebürgert hat, und der von vielen Personalabteilungen verwendet wird. Unter Human Resources kann man menschliche Rohstoffe, Menschenmaterial, Menschennachschub, menschliche Reserve oder Humankapital – das Unwort des Jahres 2004 – verstehen. … Die Begriffe stammen aus dem Bergbau, wo man Ressourcen ausbeutet, oder aus dem Militärbereich, wo man aufgerieben Bataillone durch frisches Menschenmaterial ersetzen muss.“

Die eigentliche Ursache der Abhängigkeit und Ausbeutbarkeit der Beschäftigten, die auch die Verschärfung im Zuge der Gewinnmaximierung erst möglich macht, liegt allerdings noch tiefer. Sie liegt im privatrechtlichen Eigentum am Unternehmen und seinem Gewinn, das die Mitarbeiter von vorneherein in ein existenzielles Abhängigkeitsverhältnis bringt. Die unbeschränkte Verfügungsbefugnis über das Eigentums muss dringend in ein soziales Verantwortungseigentum umgewandelt werden (vgl. dazu hier).
Der Zynismus des „Arbeiters als Produktionsfaktor“, als Ware, kommt auch darin zum Ausdruck, dass es neben dem Warenmarkt einen „Arbeitsmarkt“ gibt, auf dem die Arbeitskraft der Mitarbeiter nach Angebot und Nachfrage wie auf einem modernen Sklavenmarkt gehandelt wird (s. hier).

Diese Zustände sind kein Zufall, sondern werden gezielt herbeigeführt. Sie sind ganz im Sinne Mephistos, dem es darauf ankommt, Arbeitsverhältnisse zu schaffen, in denen steigende Arbeitslast, Misstrauen, hierarchische statt kooperative Strukturen und die Entwürdigung von Menschenmassen zu Produktionsfaktoren, die man wie Maschinen oder Material ausnützen kann, das Leben buchstäblich zur Hölle machen.

Aufstieg der Rücksichtslosen

„Das System der Menschenausbeutung funktioniert nur mit Führungskräften, die diese Denkweise verinnerlichen und umsetzen. Die langjährige Investmentbankerin und Coach von Führungspersonen, Ulrike von Aufschnaiter, hat in ihren umfangreichen eigenen Erfahrungen festgestellt, dass viele hohe Führungskräfte ´gravierende Persönlichkeitsstörungen´ aufweisen. Sie beschreibt die Spitzenkräfte in Wirtschaft (und Politik) folgendermaßen: ´Bei vielen von diesen Charakteren beobachtet man auch narzisstische oder autistische, teilweise sogar psychopatische Züge. Diesen Menschen fehlt es oft an Empathie und jeglichem Gefühl von Verhältnismäßigkeit. Sie haben einen Drang, sich selbst zu verwirklichen und zu gewinnen. Egal wie.´ Sie beruft sich dabei nicht nur auf ihre eigenen umfangreichen persönlichen Erfahrungen, sondern auch auf etliche internationale Studien.“ (S. 85-86)

Chr. Kreiß schließt daran an, das rücksichtslose Konkurrenzsystem innerhalb der Großunternehmen erzwinge ja auch geradezu den Aufstieg von möglichst herrschsüchtigen, skrupellosen, gefühllosen und narzisstischen Menschen mit Hang zu Überheblichkeit und Selbstüberschätzung. Das Hau- und Stechsystem um Karriere und Aufstieg in vielen Konzernen sorge für eine solche Selektion der Asozialen und Rücksichtslosen. Belohnt werde, wer so rücksichtslos wie möglich die Maximierung der Gewinne durchsetze. Das gehe nicht mit Empathie und menschlichem, sozialem Denken. Und die Belohnung sei hoch: Millionen-Saläre, Ansehen und Macht über Tausende von Menschen. Mephisto halte seine Versprechen.

Von den Großinvestoren an den internationalen Kapitalmärkten werde zudem auf die börsennotierten Unternehmen ständig ein gewaltiger Renditedruck ausgeübt. Von ihnen werde erwartet, dass Quartal für Quartal die Gewinne steigen. Der dadurch entstehende Wettbewerbsdruck führe dazu, dass die Unternehmen, die bei diesem Konkurrenzkampf nicht mithalten, in ihren Aktienkursen zurückbleiben und ständig unter der Drohung stehen, von Konkurrenten oder Großinvestoren aufgekauft, vereinnahmt oder zerschlagen zu werden. So könne permanenter Druck auf die Führungskräfte der Unternehmen ausgeübt werden, die ihn nach unten weitergeben.

Steuervermeidung

Die Konsequenzen der egoistischen Profitmaximierung, die immer auf Kosten anderer verläuft, sind vielfältig. Selbstverständlich führt sie in dem Bestreben, zugunsten der Gewinnmaximierung alle Kosten zu minimieren, auch dazu, so wenig wie möglich Steuern zu zahlen. Das bedeutet, der Allgemeinheit von den Millionen-, ja Milliardengewinnen so wenig wie möglich abzugeben und sie stattdessen ungeschmälert einer kleinen Minderheit von Superreichen zuzuschieben. Denn der Großteil des Unternehmenseigentums ist in den Händen von sehr wenigen, sehr reichen Familien. In Deutschland z.B. kontrollieren 7.700 Haushalte, das sind 0,02 % aller Haushalte, über die Hälfte des deutschen Betriebsvermögens. (S. 89. Anm. 104)

Zu diesem Zweck beschäftigen die Großunternehmen ein ganzes Heer von hochbezahlten Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Firmenanwälten – die Kosten dafür lohnen sich allemal -, die sich raffinierte, extrem intelligente Steuersparmodelle ausdenken. Einige international bekannte Unternehmen haben es inzwischen erreicht, dass sie durch Steuerflucht und Steueroasen fast überhaupt keine Steuern mehr zu zahlen brauchen.
Das Vermögen vermehrt sich dadurch bei den Vermögenden immer weiter, und so soll es auch bleiben – das lehren die Ökonomen tagtäglich Millionen von jungen Menschen.“
Es ist klar, dass so langfristig die öffentlichen Finanzen geschwächt, das Gemeinwesen ausgehöhlt und der langsame Zerfall der Gesellschaft durch immer stärkere Umverteilung gefördert wird.

Profitmaximierung in der Pharmaindustrie

Besonders zynisch und menschenverachtend wirkt sich die skrupellose Gewinnmaximierung in der Pharmaindustrie aus. So habe, wie Chr. Kreiß schildert, der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline aus internen Studien gewusst, dass sein Antidepressivum Paroxetin bei der Behandlung von Kindern keinen Nutzen hat, im Gegenteil die Neigung zu Selbstmord auslöste oder verstärkte. In einem internen Dokument hieß es: „Es wäre wirtschaftlich inakzeptabel, einen Vermerk über die Unwirksamkeit aufzunehmen, denn das würde das Profil von Paroxetin unterminieren.“ Mit „Profil“ hat man sicher „Profit“ gemeint. Allein in Großbritannien wurde ein Jahr nach diesem internen Memo Paroxetin 32.000 mal an Kinder verschrieben. Auch in insgesamt neun weiteren Studien in den Folgejahren konnte keine Wirksamkeit des Medikaments festgestellt werden. Doch die Gewinninteressen des Konzerns waren wichtiger als die Gesundheit der Patienten (S. 81-82).

Das gilt für alle gewinnmaximierenden Pharmakonzerne. Sie versuchen systematisch diejenigen Medikamente durch massive Marketingmaßnahmen in den Markt zu drücken, die für die Konzerngewinne die besten sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie auch für die Patienten die besten sind.
Der unabhängige britische Arzt Ben Goldacre fasst die Ergebnisse seiner jahrelangen Untersuchungen folgendermaßen zusammen: ´Ein Viertel der Pharmaausgaben fließt ins Marketing, zweimal so viel wie in Forschung und Entwicklung, und das Geld dafür liefern wir über unsere Medikamente. Wir bezahlen für Arzneimittel den enormen Aufschlag von 25 %, damit viele Milliarden Euro jährlich für die Herstellung von Materialien ausgegeben werden können, die Ärzte gezielt verwirren und die evidenzbasierte Medizin untergraben.´ (…)
´Gewinn geht vor Gesundheit´ ist das Grundprinzip gewinnmaximierender Pharmakonzerne. Dafür gibt es zahllose Beispiele´.“ (S. 91-92)

Für einen Profit-orientierten Pharmakonzern gibt es keine größere Schreckensvorstellung als lauter gesunde Menschen. Daher wird immer wieder versucht, neue Krankheiten zu erfinden (erhöhte Cholesterinwerte als Volkskrankheit, ADHS etc.), denn desto mehr Medikamente dagegen kann man verkaufen. Am besten für die Gewinne sind chronische Krankheiten, für die dauerhaft Medikamente verkauft werden können. Daher hat man kein Interesse an Medikamenten, die eine chronische Krankheit etwa heilen, das wäre katastrophal für den Gewinn. Daher werden Preise für extrem effiziente Medikamente in astronomische Höhen getrieben, „Beispielsweise kostet eine Spritze gegen Netzhautablösung 850.000 Dollar.“
Ein dänischer intimer Kenner der Pharmaindustrie-Praktiken sagte: „Der einzige Standard der Branche ist das Geld, und der Wert eines Menschen hängt davon ab, wie viel Geld er einbringt.“
Das bedeutet die völlige Zerstörung aller Moral. Und das genau ist das tiefere Ziel von Mephisto.

Ein besonders lukrativer Teil der Pharmaindustrie ist der Impfstoff. „In Deutschland haben sich die Impfungen im ersten Lebensjahr von 1970 bis heute versechsunddreißigfacht. 1970 gab es für Säuglinge und Kleinkinder in der Regel eine Impfung, heute werden sie innerhalb des ersten Lebensjahres 36 mal geimpft. (…) Wieviel und wann in Deutschland geimpft wird, entscheidet die Ständige Impfkommission am RKI in Berlin, die Stiko. Die ´Stiko´ ist mehrheitlich mit Vertretern besetzt, die finanzielle und geistige Verflechtungen mit den Impfstoffherstellern haben.“ (S. 96)

Es ist deutlich, dass in den derzeitigen skandalösen Corona-Vorgängen wieder Interessen der Impfstoffhersteller eine große Rolle spielen, mit denen offensichtlich auch die Politik verflochten ist, wenn man sich allein vor Augen führt, was Bundeskanzlerin Merkel am 9.4.2020 offen äußerte: „Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.“ – Die Pandemie ist also nicht vorbei, wenn sie tatsächlich vorbei ist, sondern die Regierung bestimmt, wann sie vorbei ist: wenn die ganze Bevölkerung geimpft ist (und die Pharmaindustrie ihre entsprechenden Gewinne gemacht hat).

Gewinnmaximierung und Wahrheit

Für die alles Denken und Handeln beherrschende Sucht der ständigen Steigerung des Profits ist letztlich jedes Mittel recht, auch Lüge, Täuschung und Betrug. Die Tabakindustrie z.B. beschönigte über Jahrzehnte systematisch das Rauchen und bestach scheinbar unabhängige Wissenschaftler an Hochschulen, um „wissenschaftliche“ Studien vorzulegen, die den Menschen suggerierten, dass Rauchen bzw. Passivrauchen nur wenig schädlich sei. „Dadurch konnten Schutz-Gesetze wie Tabakwerbeverbote, Rauchverbote in Gaststätten, Tabaksteuern usw. jahrzehntelang erfolgreich verhindert werden. Das systematische Lügen hat der Zigarettenindustrie auf diese Weise bis 2006 Zusatzgewinne von über 700 Milliarden US-Dollar verschafft. Die Tabakindustrie wurde daher von einer US-Richterin 2006 offiziell als ´kriminelle Vereinigung´ bezeichnet.“ (S. 102 f.)

Die Konzerne versuchen seit Jahren zunehmend, die Autorität der Wissenschaftler in den Hochschulen für ihre Interessen zu nutzen, indem sie deren Forschungen finanziell unterstützen, um Einfluss auf für sie günstige Ergebnisse zu nehmen. Dies ist umso wirksamer, je knapper der Haushalt der Hochschulen vom Staat bemessen ist. „Prominente Beispiele sind außer der Tabakindustrie die Automobilkonzerne, Facebook, Glyphosat, Stromkonzerne, Arbeitgeberverbände, Gen-Food, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, die Finanzindustrie usw. Sie alle fördern industriefreundliche Lehrstühle. Durch subtile Anreizsysteme und Auswahl industriefreundlicher Professoren wird versucht, auf unehrliche Weise mit Milliardenbeträgen die Universitäten vor den Karren der Gewinnmaximierung zu spannen. Einseitige Studienergebnisse werden als unabhängige Wissenschaft präsentiert, um höhere Gewinne machen zu können.“ (S. 104)
Das hat natürlich nichts mit Wissenschaft, sondern mit geistiger Prostitution zu tun.

Schließlich ist die Werbung das beste Beispiel dafür, wie das Prinzip der Profitmaximierung Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bis ins Mark korrumpiert. 1984 schrieb der damals führende Werbeprofi David Ogilvy: „All diejenigen von uns, die regelmäßig die Meinungsumfragen lesen, sind sich bewusst, dass die breite Öffentlichkeit uns Werbeleute für Gauner hält.“ In kaum einer anderen Branche herrscht so viel systematische Irreführung, Manipulation, suggestive Verführung zum Kauf, Einseitigkeit und Lüge. Der sehr erfolgreiche und seinerzeit führende Werbeprofi Samm Baker brachte die Methoden bereits 1969 auf den Punkt: „Um die Umsätze hochzufahren, ist so ziemlich alles erlaubt – Falschdarstellung, Täuschung, Lügen -, außer es ist strafbar. Normalerweise geht man so vor, die Kampagne, die die besten Verkäufe bringt, zu fahren, ohne nachweisbaren Betrug zu verüben. Diese Einstellung führt unweigerlich zur erlaubten Lüge.“ (S. 106 f.)

Wir leben durch die uns permanent umgebende und auf uns eindringende Werbung von Kindesbeinen an ständig in einer Atmosphäre der Unaufrichtigkeit, Unehrlichkeit und Unwahrhaftigkeit. Das selbstverständliche Gefühl für Ehrlichkeit und Anstand wird so systematisch untergraben.

Fazit

 Aus der Sicht Mephistos ist das Prinzip der Gewinnmaximierung kaum zu überbieten. Wenn er sich fragt: Wie kann ich erreichen, dass
– systematisch schlechte, unnötige oder kurzlebige Produkte zu überhöhten Preisen angeboten werden;
– die arbeitenden Menschen im Unternehmen in Abhängigkeit gebracht und wie   Produktionsfaktoren ausgebeutet werden;
– maximale Leistungen bei minimalen Löhnen gefordert, Ängste vor Kündigung erzeugt werden;
– die herrschsüchtigsten und rücksichtslosesten Menschen in die Führungsetage gelangen;
– Unternehmen gegeneinander in einen zerstörerischen Konkurrenzkampf gehetzt werden;
– Unternehmen die Natur möglichst rücksichtslos ausbeuten und zerstören;
– Unternehmen systematisch Produkte in die Welt setzen, die schlecht für die Gesundheit sind;
– Unternehmen ihre PR so unaufrichtig wie möglich ist und es auf die Wahrheit nicht ankommt?

dann ist die Antwort: Alles dies erreiche ich, wenn ich dafür sorge, dass in den Gesinnungen der Menschen das Prinzip der Gewinnmaximierung fest verankert wird, das aus dem sozial zerstörerischen Element des Egoismus aufsteigt.

Rudolf Steiner bezeichnete es geradezu eine Gesetzmäßigkeit, dass der Egoismus negative Folgen im gesellschaftlichen Zusammenleben haben muss:
„Not, Elend und Leid sind nichts anderes als eine Folge des Egoismus. Dies ist wie ein Naturgesetz aufzufassen. Aber dieser Satz ist nicht so aufzufassen, dass es etwa bei einem einzelnen Menschen eintreten müsse. Es kann an ganz anderen Orten zur Erscheinung kommen. Auch hier kommt es darauf an, nicht kurz zu denken, sondern weit im Umkreis um einen solchen Satz herumzugehen.“ 2

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1   Christian Kreiß: „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“, Hamburg 2019, S. 22
2   Rudolf Steiner Gesamtausgabe Nr. 266/I, S. 128

85 Kommentare zu „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“

  1. An die Kommentatoren:
    Bitte zum Thema des Artikels schreiben und nicht über Gott und die Welt. Es hängt natürlich alles mit allem zusammen, ich weiß. Aber ich behalte mir vor, Grenzen zu ziehen.

  2. Der gute Herr Ludwig versteht – als Lehrer – natürlich von allem vieles, hier aber rein gar nichts. Sonst würde er nicht immer das propagandistische Wort „Profit“ aus der Mottenkisten des Klassenkampfes verwenden.

    Das Streben nach Erfolg ist dem Menschen eigen und natürlich, das ist „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“.
    Das Problem mit dem USUK Raubkapitalismus ist der komplette Mangel an Beschränkung der Größe von Unternehmen und damit von Macht.
    Dieses Problem wird nirgendwo erkannt, vor allem nicht bei berufsmäßigen Sozialisten, denn das würde ja im Erfolgsfall auch die eigene Macht begrenzen und das wollen Diktatoren niemals (und alle Sozialisten sind potentielle Diktatoren).

    Man muß nur die Gier begrenzen, nicht aber den Wunsch nach Erfolg. Der Unterschied liegt im der Größe des Gewünschten, Erreichten und Erreichbaren.
    Niemand muß über Milliarden herrschen, aber es geht allen Menschen besser, wenn viele über ein paar Millionen oder aus ein paar zip Millionen der jeweiligen Währung herrschen.

    Darum wünsche ich mir *** ein Volk mit möglichst vielen Unternehmern ***, denn NUR DIE sind haftend, verantwortlich und in den meisten Fällen sogar im christlichen Sinne sozialer als Manager oder Politiker.
    Manager sind i.d.R. eigennützig, machtgeil, herrschsüchtig, ruhmsüchtig – nicht alle, aber viel zu viele. Ich habe viele von denen erlebt – ebenso wie Unternehmer – und nur unter Gewerkschaftern ähnlich viel ekelhafte Typen gefunden wie unter angestellten Managern.
    Manger werden selten bessere Leute einstellen, die ihnen gefährlich werden, ebenso wie Bonzen in Parteien und Staat.
    Unternehmer tun genau das, denn „bessere“ Angestellte können ihnen nicht gefährlich werden.

    Aber solche Erfahrungen muß man machen, und das bleibt Lehrern nun mal verwehrt.

    1. Der gute Herr Urchrist übersieht, dass in dem Artikel das Streben nach Gewinn natürlich als notwendig beschrieben ist. Ich habe neben „Gewinn“ bewusst „Profit“ gewählt, um ihn als Streben nach Gewinn um des Gewinnes willen vom selbstverständlichen Gewinnstreben abzusetzen. Vielleicht denkt da ein Lehrer, der auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht, als Rechtspfleger am Amtsgericht auch Konkurse bearbeitet hat und 8 Jahre in der Leitung einer freien zweizügigen Schule mit bis zu 1.200 Schülern tätig war, etwas differenzierter.
      Aber es sollte hier nur um sachlichliche Argumente gehen, persönliche Angriffe werden in Zukunft gelöscht.

      1. Ich versuche mal ein Brücke über die 1001 x mißbrauchten Reiz-Worte zu basteln, denn Gewinn, Profit, Ergebnis, Reibach, Überfluß soll ja im Endeffekt nur ausdrücken, daß nach harter Arbeit – am Ende etwas ERFREULICHES dabei herauskommen möge – und WAS das nun ist, das definiert sowieso ein Jeder anders.

        Auch die MENGE des Profites, oder die GRÖSSE des Erfolges zu BESCHRÄNKEN ist Quatsch, denn wenn das Geschäftsmodell Menschen tötet oder verletzt – dann ist JEDE Größe schlecht!
        Und wenn eine einzige MEGA-Unternehmung zum Beispiel erstklassiges Wasser für ALLE Menschen, Tiere, Pflanzen, Wassersportarten, Luftbefeuchter, Chemiefabriken, Zementhersteller & alle anderen Bereiche & die gutes Wasser wollen, zur Zufriedenheit ALLER Beteiligten liefert, dann ist es doch Wurst, wie sich eine derartige Organisation nennt, und wie sie geführt wird!

        Unser aller Problem sind doch die oft verschwiegenen NEBENWIRKUNGEN – die man erst hundert Jahre später entdeckt – weil wir KEINE echte Wissenschaft haben.
        DARUM würde ich mich weder um den PROFIT, noch um dessen GRÖSSE sorgen!
        Ich schlage vor – wir ändern mal den Blickwinkel – und fokussieren uns einzig & allein auf das ZIEL bei jeder Art & Größe von Unternehmung oder Spiel.
        Und um die GUTEN Ziele von den KRIMINELLEN Zielen zu unterscheiden – braucht es einzig & allein einen ANDEREN Blickwinkel – als nur die extrem beschränkte & einseitige Sicht aus dem eigenen EGO.

        – Klar braucht das EGO den größtmöglichen PROFIT, warum denn auch nicht?
        – Aber bitte FAIR teilen mit Deiner Frau, die Deine Familie Pflegt & Deine Kinder ausbildet, ernährt & aufzieht!
        – Und ebenso gebühren Teile Deines PROFITES den Gruppen, die Dich rund um die Uhr unterstützen, wie Müllabfuhr, Kanalisation, Feuerwehr, Straßenbau, Schule, Fabriken, Handwerker, Unterhaltung, Krankenhaus etc. OHNE die es Deinen PROFIT erst gar nicht gäbe . . .
        – Dann gibt es noch eine große Gruppe, von der Du ein Teil bist – das ist die gesamte Menschheit – weil wir alle miteinander im selben Boot sitzen.

        DAS sind schon mal VIER Bereiche des Lebens – die Dein PROFIT nicht schädigen sollte – und tatsächlich gibt es noch weitere VIER Bereiche des Lebens, wie Tiere & Pflanzen, die materielle Welt, die geistige Welt, und am Ende das höchste Wesen, welches manche auch Gott nennen, oder mit tausend anderen Begriffen belegen.
        Von ALLEN Theorien, die ich kenne, um herauszufinden was im Einzelfall für MEIN Handeln oder MEINE Unterlassung zu Handeln jetzt gerade richtig oder falsch wäre – halte ich diese Überlegnngen zu den, in die ACHT (8) Kern-Bereiche aufgeteilten ÜBERLEBENS-KRÄFTE, für die mich überzeugende Lösung.

        Nehmen wir mal einen krassen Fall – als Beispiel – damit Sie erkennen, daß dieser Weg immer zu einem oft überraschenden Ergebnis führt, was unser Wertesystem gelegentlich auf den Kopf stellt, und dennoch immer zum BESTEN möglichen Ergebnis führt, allerdings bei der ehrlichen Betrachtung ALLER acht Bereiche des ÜBERLEBENS.
        Nehmen wir Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Darf ich Hitler ermorden, muß ich, soll ich, darf ich, oder nicht? So oder so ähnlich hat es in seinem Kopf ausgesehen, bevor er seine Entscheidung traf.

        War das gut für sein Porte-monnaie? Wohl kaum.
        Was war mit seiner Ehe, seiner Frau, seinen Kindern? Auch keine gute Wahl.
        Was war mit seinen Gruppen? Soldaten? SS? Polizei? Feuerwehr? die Welt der Adeligen?
        Welchen Einfluß hatte die Tat auf die Menschheit als Ganzes?
        Welchen Einfluß auf die Tierwelt, die Pflanzenwelt?
        Die materielle Welt?
        Die geistige Welt? HIER sehe ich einen positiven Einfluß, aber kann der die Schäden in anderen Bereichen aufwiegen?
        Und WAS sagt Gott? Sagte er nicht: „Du sollst nicht töten!“ ?

        Diese acht „Dynamiken des Lebens“ genannten Bereiche entstanden in der praktischen Therapie im Auditing, bei der Beseitigung von Traumata aller Art – weil genau an diesen ACHT Bereichen sich ein Mensch „aufhängen“ kann, was sagen will, er bleibt spirituell bei seiner Enscheidung „hängen“, wenn er das Ergebnis falsch berechnet hat.
        DIESE Abwägung ist immer individuell, das lässt sich nicht verallgemeinern – der oder die Eine leidet ewig an seiner Verfehlung – weil er jemanden getötet hat, der oder die Andere leidet aus dem entgegengesetzten Grund, weil er es zu seinem Leidwesen versäumt hat, einem Verbrecher das Handwerk zu legen.

        Und es sind immer, immer, immer die Unterlassungen, wider besseres Wissen & wider das Bauch-Empfinden – die die zerstörerischsten Spuren im menschlichen Verstand hinterlassen – und das auf ewig, beziehungsweise bis zur professionellen Entdeckung & Entladung von Stress, Emotionen und Selbstvorwürfen die sich im Laufe der Zeit zu chaotischen Depressionen verknoten können , bis man den Fehler findet, spirituell im Nachhinein BESSER auflöst, und so eine großartige Erleichterung erfährt, die von Dauer ist.

  3. Nachtrag zur Praxis:

    Das Problem wäre extrem einfach und wirkungsvoll zu lösen:
    Je größer Unternehmen sind, umso höhere Steuern zahlen sie und bei internationalen Unternehmen dann eben auf die Umsätze statt auf die Gewinne.
    Der Umkehrschluß gilt ebenso: Je kleiner Unternehmen sind, desto weniger oder gar keine Steuern zahlen sie.

    Das muß in der Justiz seine Entsprechung finden: Sehr sehr oft wurden/werden kleine Unternehmen absichtlich kaputt gemacht von Großen oder dem Staat durch Zahlungsverweigerungen unter Vorwänden. Nicht selten geht das Unternehmen pleite und der Große oder Staat erspart sich i.d.R. die Zahlung (Konkursverwalter scheuen oft Prozeßrisiken). Das habe ich in meinem Umfeld mehrfach beaobachtet.

    Ganz einfach: KMU (Kleine und MIttlere Unternehmen) müssen die Zahlungen ohne lange Prozeßdauer und Länge erhalten, auch vor entgültigem Urteil. Manager in Großunternehmen, Beamte und Poiliker haften für Ausfälle persönlich UND strafrechtlich.
    Die Börse zur kuzrfristigen Spekulation muß abgeschafft werden. Unternehmensbeteiligungen durch natürliche Personen sind erwünscht, durch Heuschrecken VERUNMÖGLICHT.

    Großunternehmen wird es attraktiv gemacht, sich in Genossenschaften zu verwandeln.
    Dazu könnte ich Bücher schreiben, will es aber dabei belassen.
    Jedenfalls: Keine Gesellschaftsform ist gesünder und gerechter als eine mit extrem hohem Anteil an Unternehmern, Freiberuflern und persönlich haftenden Menschen und mit extrem wenig Bürokratie, Staat und politischem Einfluß.

    Für’s nächste Leben suche ich mir einen solchen Planeten, denn hier wird das nix im Reich des „Fürsten dieser Welt“, der will Sklaven bzw. Steuersklaven.

    1. @Urchrist

      Ich bin bei Ihnen und kann ebenfalls auf lange Tätigkeiten in direktem Kontakt, auch mit Spitzenmanagern internationaler Konzerne zurückblicken.

      Ja, es gibt kein besseres System als das PRIVATE Unternehmertum als Quell von Ideen und sozialen Fortschritt. Und die Triebfeder dabei ist der Lohn, der beim Unternehmer eben nicht nur aus Geldzahlung, sondern aus dem Streben nach Anerkennung und Freiheit und der unternehmerischen Vision im Einzelfall besteht.

      Ganz anders bei den Konzernen. Hier gibt es keinen natürlichen Unternehmer. Auch der Aufsichtsrat oder der Vorstand sind Angestellte und einer anderen Macht verpflichtet. Sie können gar nicht nach einem sozioökonomischen Prinzip handeln, weil die soziale Verbindung zu den Herren und Damen des Geldes vollständig fehlt. Erst daraus erwuchs das unreflektierte „Gewinnmaximierungsprinzip“ heutiger Tage, dass übrigens nicht erst seit den 80igern zum Dogma erklärt wurde. Mir liegt ein Wöhe-Exemplar aus meiner Studienzeit von Anfang der 70iger vor. Es handelt sich bei diesem Gewinnmaximierungsprinzip aber um eine rein akademische Formel. Gewinnmaximierung im Gleichgewicht ist kurz formuliert die Anpassung der Produktionsfaktoren an die als möglich erachtete Marktdurchdringung, während die Gewinnmaxmierung der Monopole ganz anders funktioniert. Sie stellen einfach formuliert, die höchst mögliche Produktionsmenge dem höchst möglichen Gewinn ohne besondere soziologische Aspekte zu berücksichtigen gegenüber. Heute haben wir nur noch acht Kartelle in der Welt, die alle Monopolisten zusammenführen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Cournotscher_Punkt

      Dieser Unterschied wäre mir im Artikel besonders wichtig gewesen, weil im ersten Fall noch die Devise „ein Geschäft ist erst dann eines, wenn beide Partner es als solches bewerten“ Vorrang haben MUSS (das ist der Sinn der konkurrierenden Marktwirtschaft), während im Falle der Monopolisten bzw Konzerne ausschließlich die cournotsche Betrachtung eine Rolle spielt:
      Hier erklärt:
      https://studyflix.de/wirtschaft/cournotscher-punkt-1357
      (Weiter unten die graphische Darstellung auf einer X/Y-Achse.)

      Nein, das Problem des mittlerweile asozialen Handelns, dass in einer Zerstörungsagenda mündet, ist nicht das freie Unternehmertum, sondern die im System seit Urzeiten inhärente Möglichkeit, durch leistungslose (Zins-) Gewinne schleichend eine Marktmacht, gepaart mit den dem Menschen auch innewohnenden negativen Eigenschaften, erobern zu können. Sie führen zur Zentrierung von Macht auch über Staaten, wenn das Gegensätzliche (im Sinne von Partnerprinzip), Altruismus, Liebe und Gemeinsinn keinen Eingang mehr finden (kann).
      Die Ursache aller Wirkungen wie perverse Werbung, Gleichmachung, Denken im ausschließlichen Gewinnstreben etc, ist die systemische Möglichkeit über das leistungslos ergaunerte Zins-Geld, Menschen (soziologisch betrachtet) mit besonders negativen Attributen den Vorzug zu geben vor Menschen, deren Ansinnen der natürliche Ausgleich im Geschäftsbetrieb zwischen (Geschäfts)-Partnern ist. Diese unheilvolle Zentrierung negativer Attribute wie Gier, Selbstüberhöhung (Narzissmus) und Hass kann nur ausgelebt werden, weil das System dazu zwingt, Menschen mit überwiegend unemphatischem Seelenleben in die Rolle der Mächtigen über Machtlose zu bringen. Wer nicht die Fähigkeit und Bereitschaft besitzt, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, der wird als Psychopath die Konsequenz seines Handelns nie korrekt einschätzen können.
      Ob Bill Gates oder sein Chef und Mentor Rockefeller; sie stehen stellvertretend für eine im Übergewicht handelnde vergleichsweise kleine Minderheit von geistig Verwirrten, die den Sinn ihrer Existenz nie verstehen werden.

      Alle Wirkungen sind in diesem Sinne nicht auf Gut oder Böse, sondern auf unser falsch verstandenes Wirtschaftssystem zurückzuführen. Es sind nur wenige Stellschrauben, die uns wieder (auch die Mächtigen) ins Paradies zurückführen könnten. Aber wenn ein Blinder einen Blinden führt, dann fallen beide in die Grube. Anders ausgedrückt: Dann geht´s zurück in den Sozialismus, um einen weiteren Anlauf Richtung Paradies zu nehmen.

      1. Es sind in der Hauptsache auch die Konzerne gemeint, das ist doch klar.

        Die Differenzierung ergibt sich aus dem Passus:
        „Selbstverständlich kann es nicht darum gehen, dass die Unternehmen keine Gewinne machen sollen. Sie brauchen natürlich Gewinne, um investieren und das Unternehmen ausbauen zu können, sowie als Rücklagen für schlechte Zeiten. Gewinne sind das Ergebnis guten Wirtschaftens. Es ist aber ein großer Unterschied, ob sie das Ergebnis verantwortungsvollen Handelns zur Bedürfnisbefriedigung der Menschen sind oder das Motiv zu immer größerer Bereicherung, ohne Rücksicht auf die Nachteile und Schäden für andere.“

        Wer das positive natürliche Gewinnstreben hat, braucht sich nicht angesprochen zu fühlen. Es bleiben dann noch genug übrig, um die es hier geht.

      2. @syendahl …. Ja, es gibt kein besseres System als das PRIVATE Unternehmertum als Quell von Ideen und sozialen Fortschritt.

        Ob das so stimmt.? ich hab da meine Zweifel, denn die Gewinnmaximierung findet ja nicht nur bei Multis statt.

        In der von mir verlinkten Doku, wird auch noch dargestellt, dass Pharmaunternehmen kaum noch inovativ arbeiten und dass neue Erkenntnisse / Forschungen fast ausschliesslich aus öffentliche Einrichtungen stammen. Die Pharma kauft sich da über einen korrumpierten Beamtenapparat einfach ein….. und sichert sich Patente, die dann extrem teuer vermarktet werden. (Video 1.03 Std)

        Also nichts da von Quell von Ideen und sozialen Fortschritt…..

        1. @dragao

          Sie müssen hier etwas verwechselt haben.

          Ich schrieb vom Unternehmertum als Quell für Prosperität und sozialer Fortentwicklung und kritisierte die Entwicklung von Monopolisten hin zu Kartellen. Sie bezweifeln, dass das Unternehmertum Quell des Wohlstands sein kann, weil Kartelle wie das Pharmakartell die Politik bestechen?

          Ich beschrieb einen Unternehmer gleich welchen Rechtsstands, der mit Wagemut, Phantasie, Risikobereitschaft und schöpferische Kraft ausgestattet ist und der die Bereitschaft mitbringt, unter Berücksichtung seines eigenen Nutzens dem Gemeinwohl zu dienen, in dem er seine Fähigkeiten allen zur Verfügung stellt. Das unterscheidet den Konzernchef von einem Unternehmer.

          Die Gewinnmaximierung im vom Artikel gemeinten Sinne findet unter Ausschluss sozialer Aspekte NUR in Konzernen bzw. Großunternehmen statt, die keinen Bezug mehr zu irgendeiner sozialen Einheit wie Belegschaft hat. Ich greife von den abertausenden mittelständischen Unternehmen mal Ritter Sport heraus. Nicht weil die Schokolade so lecker ist, sondern weil dieses Familienunternehmen stellvertretend für viele eine Agenda verfolgt, die zur Befruchtung auf Gegenseitigkeit führt. Obwohl die Globalisierung, der Sie ja anhängen, diesen Unternehmen das Leben extrem schwer macht, halten sie bis heute durch:

          Klicke, um auf Leitbild_DE.pdf zuzugreifen

          Zigtausende Unternehmen allein in der BRD wie einst Rodenstock, die von der Familie an eine Beteiligungsgesellschaft abgegeben werden musste, wurden mit einem „Scheme of Arrangement“, eine neue Kreditform für Heuschrecken, um leichter die Gewalt über mittelständische Unternehmen zu bekommen und um sie zu später zu filetieren. Sie kämpfen gegen die Erfinder von Corona ums überleben, nicht etwa mit ihnen. Auch dafür war Corona gedacht. Sie werden sich noch wundern, was weltweit mit dem Abbruch des Mittelstandes mit der „low-class“ passieren wird, wenn die derzeitige Kartell-Agenda nicht mehr gestoppt werden kann.

        2. @ Hubi Stendahl.

          Es ist sehr wichtig, auf mittelständische Unternehmen hinzuweisen und sie auch namentlich zu nennen, wie Sie es getan haben mit dem Beispiel der Schokoladenfabrik des mittelständischen Unternehmers Alfred Ritter. Ich unterstütze mittelständische Unternehmen, wann und wo ich nur kann. Es geht darum, die Extremismen zu vermeiden.

          Globalistische „Heuschrecken“ überfallen und fressen alle Unternehmen. Der Globalismus läuft auf nur zwei Schichten hinaus: Ober- und Unterschicht – anders gesagt: Superreiche (0,00001%-1%) und Bettelarme (99-99,9999%). Aus Sicht der Mittelschicht sind Ober- und Unterschicht Extreme. Das ist erst einmal bildlich gemeint. Die Mittelschicht ist die einzige Schicht, die verläßlich dafür sorgt, daß auch die Ober- und erst recht die Unterschicht allein dadurch gewinnen, daß es die Mittelschicht überhaupt gibt. Nur Extremisten sind gegen die Mittelschicht. Diese Extremisten können wir nennen, wie wir wollen – z.B. „Globalisten“, „Kapitalisten“, „Liberalisten“, „Egalitaristen“, „Kommunisten“, „Fraternitaristen“, „Humanitaristen“ usw. -, vielleicht wären sie alle unter dem Namen „Mephistophelisten“ treffender zu subsummieren, mit der Zeit werden alle diesbezüglichen Namen semantisch „vernebelt“, ins Gegenteil verkehrt, denn die sich hinter diesen Namen Verbergenden eint die Leistungsunwilligkeit bis hin zur Leistungsunfähigkeit und nicht zuletzt darum auch die Ablehnung der Leistungswilligen und Leistungsfähigen, die hauptsächlich der Mittelschicht angehören, und darum die Ablehnung der Mittelschicht, weil die Mittelschicht ab einem bestimmten Entwicklungsstand dieses bösen Spiels am effektivsten ausbeutbar ist, und zwar sowohl von der Oberschicht als auch von der Unterschicht, wobei sich die Oberschicht noch als angeblich „philanthrope“, „humanitäre“ „Wohltäter“ heuchlerisch anbieten, also wiederum vernebelnd vorgehen kann.
          Mit zu dieser Logik gehört, daß beim Erreichen des eben erwähnten Entwicklungsstands schon viele Teile der Oberschicht in die Mittelschicht abgerutscht sind, auch deshalb also die Oberschicht zwar immer kleiner, dafür aber um so reicher und also mächtiger wird, während die Mittelschicht immer kleiner, ärmer und also ohmächtiger wird, zuletzt sogar verschwunden ist, weil sie Teil einer immer größer, ärmer und also ohnmächtiger gewordenen Unterschicht geworden ist.

          Was die meisten Menschen diesbezüglich verkennen, ist die Tatsache, daß die Unterschicht den mephistophelischen „Angeboten“ seitens der Oberschicht nicht widerstehen kann und deshalb die Mittelschicht im Auftrag der Oberschicht angreift, bekriegt, eventuell sogar vernichtet (die Waffen kommen von der „philanthropen“ Oberschicht), also „den Ast absägt, auf dem sie sitzt“, denn sie verdankt primär der Mittelschicht ihre glückliche Zeit. So hat also die Unterschicht, weil sie auf die Tricks der Oberschicht hereingefallen ist, sich zwar für eine gewisse Zeit austoben können und sich an der Mittelschicht für etwas rächen können, für das jedoch nicht die Mittelschicht, sondern die Oberschicht verantwortlich ist.

          Das Mephistophelische an diesem Ganzen ist somit die Regieführung seitens der oberen Oberschicht, die zuletzt als Oberschicht nur noch übrigbleibt. Also sind die mittlere und untere Oberschicht in den letzten Etappen dieser Entwicklung ebenfalls Opfer der Regieführenden, aber dennoch nicht unschuldig, weil sie vor ihrem Untergang größtenteils die Regieführenden unterstützt und dabei ihre Pflicht (z.B. gemäß dem Kantschen Kategorischen Imperativ) vernachlässigt haben, der Mittel- und Unterschicht zu helfen und dem bösen Spiel ein Ende zu setzen.

          Es ist schwierig, die die Schuld betreffenden Grenzen genau zu ziehen. Ich bin kein Richter. Nach meinem Rechtsempfinden aber machen sich die Beteiligten um so mehr schuldig, je länger und intensiver bzw. massiver sie sich an dem bösen Spiel beteiligt haben. Und daß die Regieführenden verurteilt werden müssen, muß ich ja wohl nicht extra erwähnen. Oder?

        3. Vielleicht passend zu meinem letzten Kommentar (siehe: Alf, 11.10.2020, 03:57):

          „Soll die Weltwirtschaft eine Weltausbeutung oder eine Weltorganisation sein? Sollen die Cäsaren dieses künftigen Imperiums Milliardäre oder Weltbeamte, soll die Bevölkerung der Erde, solange dieses Imperium der faustischen Zivilisation zusammenhält, Objekt der Politik von Trusts oder von Menschen sein, wie sie am Ende des zweiten Faust angedeutet werden?“ (Oswald Spengler, Preußentum und Sozialismus, 1919, S. 53).

          „Was Goethe im 2. Teil des »Faust« versiegelte und den Zeitgenossen vorenthielt, waren vor allem »Kainszeichen der Selbstzerstörung«, wie sie im V. Akt der Tragödie sichtbar werden. Goethe gibt hier den Blick frei auf die beiden großen Phänomene aller Übereilungen: Irrtum und Gewalt, die er offenbar auch als die eigentlichen Konstanten der Geschichte verstanden hat. …. Fausts Leugnung der Gegenwart im Namen einer veloziferisch antizipierten Zukunft kulminiert im V. Akt allerdings nicht nur in Irrtum und Gewalt, in Torheit und Schlechtigkeit. Goethe antizipiert hier auch jenes andere Phänomen der Übereilung, das erst Heidegger in »Sein und Zeit« als eines der zentralen Themen der Moderne wieder neu reflektieren wird: die Sorge. Die Sorge als Personifikation eines hypotroph zukunftsorientierten Bewußtseins läßt Faust erblinden mit den Worten: »Die Menschen sind im ganzen Leben blind, nun, Fauste, werde du’s am Ende!« (S. 350). Erst die Sorge ermöglicht endgültig das apokalyptische Szenarium des Veloziferischen: Fausts Untergang im Zeichen von Blindheit und Verblendung. Faust beschäftigt sich – bereits erblindet – mit modernen »Visionen«: mit einem groß angelegten Entsumpfungs-Projekt im Zeichen der Eile: »Was ich gedacht, ich eil (!) es zu vollbringen« (S. 350). Faust begeht hier denn auch den letzten, den irreversiblen Irrtum: er hört das Klirren der Spaten und glaubt, die Arbeit gelte einem Graben. In Wahrheit gräbt man sein eigens Grab.“ (Manfred Osten, „Homunculus, die beschleunigte Zeit und Max Beckmanns Illustration zur Modernität Goethes“, 1999, S. 7 und S. 9-10]).

      3. Es geht darum, die Extremismen zu vermeiden, wie ich andernorts schon oft gesagt habe. Die Extremismen, die (a) den Liberalismus bzw. Kapitalismus als Raubtierkapitalismus und (b) den Sozialismus nur noch als Kommunismus (Egalitarismus, Gleichheitsdiktatur) und (c) beide zusammen nur noch so kennen, wie wir ihn heute von den Globalisten und in gewisser Hinsicht vom Chinesischen System ebenfalls vorgestellt bekommen. Das alles sind Extremismen. Dabei haben gerade wir Deutschen über Jahrhunderte ein System gehabt, daß genau diese Extremismen immer vermieden hat und zum Wohle aller existiert hat.

        Das Deutsche System (allegmeinverpflichtet und allgemeinverpflichtend: „alle für alle“) ist von dem Englischen System („jeder für sich“, „jeder gegen jeden“), dem Milton Friedman, obwohl er deutsche Vorfahren hat, ebenfalls angehört, mehr und mehr verdrängt worden – das ist der Plan der englischsprachigen Geostrategen schon seit dem 19. Jahrhundert gewesen -, so daß man mittlerweile fast schon sagen kann, daß die ganze Welt dem Englischen System verfallen ist. Von Adam Smith bis Milton Friedman zieht sich ein roter Faden durch die Theorie des Englischen Systems – und in der Praxis gibt es diesen roten Faden natürlich auch (nicht nur Engländer oder Englischsprachige, sondern mehr und mehr auch andere sind Freunde dieses Systems, und zwar besonders auf höchster Ebene [siehe: Globalisten], deren Vertreter aus Deutschland stammen, die aber Deutschland verlassen haben, weil sie ihre Ziele in Deutschland nicht so widerstandslos [eben: extrem{istisch}] verfolgen konnten [siehe: Deutsches System] wie in England oder anderen englischsprachigen Ländern [allen voran: USA]). Das Englische System hat sich spätestens seit 1990 global durchgesetzt.

        Ich vermeide die Wörter „Kapitalismus“ und „Liberalismus“ lieber, weil mit diesen Wörtern ziemlich viel Unfug getrieben worden ist und deswegen viele Leute beide eher mißverstehen als verstehen. Außerdem bin ich für Freiheit, doch das, was sich heute propagandistisch bzw. marketingstrategisch „Liberalismus“ nennt, verbietet die Freiheit genauso wie die hinter dem Wort „Egalitarismus“ stehende antifreiheitliche Diktatur des Kommunismus.

        Das Mephistophelische an den Sozial- und Wirtschaftssystemen sind diese Extremismen. Da aber eines der extremsten Beispiele mittlerweile die Welt monopolartig / monarchistisch beherrscht – der Pakt mit dem Teufel also nicht nur geschlossen worden ist, sondern nun auch seine Konsequenzen zeigt -, ist es auch nicht so einfach wieder abzuschaffen. Ein Umsturz dieses Systems funktioniert nur, wenn seine Drahtzieher verhaftet und bestraft werden, damit Platz da ist für die (Wieder-)Erneuerung in Richtung Menschlichkeit.

        Wer die Unternehmen und die Mittelschicht abschaffen will, hat sich schon geoutet als Unterstützer der Globalisten, die nämlich genau das auch wollen, damit es nur noch eine Oberschicht (sie) und eine Unterschicht (alle anderen) geben kann – vielleicht sogar als zwei verschiedene Menschenarten (biologisch!).

        Wer kann das hinnehmen? Wer will das hinnehmen? Wer will sich überhaupt mit diesem Thema wirklich beschäftigen? Wer hat keine Angst vor dem Anerkennungs- bzw. Machtverlust?

        1. @Aöf

          „Wer kann das hinnehmen? Wer will das hinnehmen? Wer will sich überhaupt mit diesem Thema wirklich beschäftigen?…..“

          Eine weitere Frage gesellt sich hinzu; wer soll das im Dualismus (Oberschicht/Unterschicht) verstehen und sich entgegenstellen, wenn gerade der Mittelstand zwischen Elite und Prekariat aufgerieben wird und er es selbst ist, der diese Vorgänge mit dem erklärten Hang zum Globalismus durch Nichtstun unterstützt? Sich also gewissermaßen selbst abschafft ohne es zu bemerken.

        2. @ Hubi Stendahl.

          Vielleicht sollte man auch hier wieder eine Dreigliederung vornehmen und von einem oberen, einem mittleren und einem unteren Mittelstand sprechen, weil sein Widerstand tatsächlich keineswegs zu 100% und auch nicht zu gleichen Anteilen erfolgt. Auch der Mittelstand – die Mittelschicht – hat Angst.

          Ich weiß, da ich die meisten Ihrer Kommentare lese, daß Sie die Angst nicht gerade als Begründung begrüßen und in Ihrem Heimatort ganz alleine unmaskiert herumlaufen, obwohl in dieser Gangsterwelt doch alle maskiert herumlaufen müssen. Angst blockiert. Der Widerstand, obwohl eigentlich gewollt und im Grunde auch als richtig und wichtig gewußt, wird nicht gewagt. Was tun Ängstliche dann? Nun, sie haben mehrere Möglichkeiten. Viele schotten sich innerlich ab, isolieren sich gegenüber der Problematik, wollen damit nichts zu tun haben, betätigen sich absichtlich mehr sowie anderswo und andersartig, vergessen die Problematik, so daß sie trotz bzw. wegen der Tatsache, daß sie eigentlich darüber informiert sind, nicht bemerken wollen, was mit ihnen geschieht.

          Darum sage ich nicht, daß die Mittelschicht (der Mittelstand), wie Sie sagen, „sich also gewissermaßen selbst abschafft“, sondern daß sie diejenigen, die sie abschaffen wollen, bei der Abschaffung unterstützt, und zwar aus Angst, also unfreiwillig, nur zum kleineren Teil unbemerkt, zum größeren Teil bemerkt. Das ist sehr traurig, womit wir wieder beim Thema „Tragödie“ angekommen sind. Es gibt Menschen, die ohne Beachtung ihrer Irrtümer und Gewalttätigkeiten, ohne Rücksicht auf Natur und Kultur, ohne Rücksicht auf Lebewesen und Mitmenschen nur die Machbarkeit sehen und rücksichtslos in die Praxis umsetzen. Goethe hat das ganz klar erkannt. Auch Goethes Mephistopheles ist ein solcher, nur auf Machbarkeit bedachter Antialtruist, der auf die Wette mit Faust („Die Wette biet ich!“) getrost eingehen kann, weil er weiß, daß Faust die vielen Annehmlichkeiten auch wirklich annehmen wird, die Mephistopheles ihm nur beibringen, zeigen, angenehm umschreiben, andienen muß. Daß Faust Mephistopheles „drüben … das Gleiche tun“ soll, tut Faust ja leichten Herzens ab: „Das Drüben kann mich wenig kümmern …. Davon will ich nichts weiter hören“.

        3. Faust will den Genuß hier und jetzt, und Mephistopheles kann ihm genau den sofort an Ort und Stelle anbieten und versprechen, dies auch weiterhin zu tun.

          Man sollte die Gründe für die hier mit zwei Titeln („Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft“ und „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“) zum Thema gemachte Problematik eben nicht so sehr in der Wirtschaft selbst suchen, wie es mittlerweile millionenfach geschehen ist – dafür stehen die Kampfbegriffe wie „Kapitalismus“ oder „Kommunismus“, „Kommandowirtschaft“ und viele andere -, sondern in den Menschen selber, und zwar wiederum nicht so, daß man sie lediglich als „Kapitalisten“ oder „Kommunisten“, „Kommandowirtschaftler“ o.ä. beschimpft, sondern solche Menschen zunächst einmal beobachtet und anschließend beschreibt, also den Mut hat, „sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ (Kant **). Auf diese Weise wird man ziemlich bald wissen, wer bei dieser Problematik der Verursacher ist, und auch, ob und, wenn ja, wer für diese Problematik verantwortlich, also schuldig ist. Eine mathematische Analyse für alle wirtschaftlichen Zusammenhänge ist ziemlich unergiebig dann, wenn es um die Frage geht, warum welche Menschen mit welchem Hintersinn, welchem Ziel mit welchen Mitteln andere Menschen absolut beherrschen wollen, also einen Willen zur Macht haben, der absolut ist und darum auch nur völlig rücksichtslos sein kann. Die Beantwortung einer solchen Frage kann die Wirtschaft selbst und erst recht als Wissenschaftsdisziplin nicht liefern.

        4. @ Alf: „Eine mathematische Analyse für alle wirtschaftlichen Zusammenhänge ist ziemlich unergiebig dann, wenn es um die Frage geht, warum welche Menschen mit welchem Hintersinn, welchem Ziel mit welchen Mitteln andere Menschen absolut beherrschen wollen, also einen Willen zur Macht haben, der absolut ist und darum auch nur völlig rücksichtslos sein kann. Die Beantwortung einer solchen Frage kann die Wirtschaft selbst und erst recht als Wissenschaftsdisziplin nicht liefern.“

          So ist es. Auch kann man die Physik nicht mit rein physikalischen Mitteln erklären. Das kann man nur denkerisch, philosophisch erklären: So sagte es auch Martin Heidegger sinngemäß.

          Folglich ist der hier gemachte Versuch, mit Hilfe von Goethes „Faust“ die Wirtschaft einmal anders zu verstehen, nämlich von außerhalb (so wie es gemäß der Systemtheorie Luhmanns auch geschieht: der Beobachter aus einem System beobachtet seine Umwelt), als immer nur mit Wirtschafstheorien und der Wirtschaft selbst.

      4. Es erstaunt übrigens überhaupt nicht, daß so wenig gegen diesen menschenverachtenden Extremismus der Globalisten unternommen wird. Fahren Sie einmal nach Sizilien, Kalabrien, Apulien oder Neapel und fragen dort: „Gibt es hier eine Mafia? Ist der Bürgermeister in Machenschaften einer Mafia verstrickt?“ Sie werden keine bejahende Antwort erhalten. Die bejahende Antwort werden Ihnen nur die wenigen Ausnahmen geben, doch die müssen auch erst einmal Vertrauen zu Ihnen aufbauen. Aus genau denselben Gründen finden Sie so wenig Widerstand auf diesem Globus gegen die Globalmafia.

    2. @ Urchrist:

      „Keine Gesellschaftsform ist gesünder und gerechter als eine mit extrem hohem Anteil an Unternehmern, Freiberuflern und persönlich haftenden Menschen und mit extrem wenig Bürokratie, Staat und politischem Einfluß.“

      Das ist völlig richtig und nur zu unterstützen.

  4. Ja dieser Artikel trifft die heute anzutreffende Raubtierkapitalistische Realität voll…. Interessanterweise wird dieses Thema auch von Nebenströmungen des Mainstreams aufgenommen. So zeigte Arte TV am 15. 09.2020 eine Dokumentation über die Pharmamafia ….. wirklich erhellend

    BIG PHARMA – Die Allmacht der Konzerne

    Also wie man sieht, sind die Probleme der Gewinnmaximierung durchaus bekannt. …. das da nichts dagegen passiert, erstaunt….. Danke für den Artikel

  5. Zitat Georg Maier: „Da Higlanger, ein reicher Unternehmer, von der Bevölkerung auch „Da Ruach“ genannt, nützt Zwangslagen der Leute aus und macht sie durch Darlehen, die er großzügig gewährt, von sich abhängig.“ https://www.laienbuehne.de/laienbuehne-schorndorf-ev/gastauftritte/fruehere-auffuehrungen/iberlbuehne-da-ruach.html

    „Da Ruach“ (im bayrischen Volksmund)
    [Das hebräische Wort rûaḥ (רוּחַ) kommt im Tanach 378 Mal vor. An bestimmten Stellen wird das Wort mit ‚Geist‘ übersetzt.]
    hat alles durchdrungen. Dabei hat Martin Luther den Werbeslogan „Geiz ist Geil!“ schon vor Jahrhunderten entlarvt.
    – Das sollte man in den Studiengängen zu BWL & VWL endlich zu einem Fundament der reinen Lehre machen. –

    Ich kann Ulrike von Aufschnaiter nur Recht geben: „Bei vielen von diesen Charakteren beobachtet man auch narzisstische oder autistische, teilweise sogar psychopatische Züge. Diesen Menschen fehlt es oft an Empathie und jeglichem Gefühl von Verhältnismäßigkeit. Sie haben einen Drang, sich selbst zu verwirklichen und zu gewinnen. Egal wie.“
    Nur 2 (ohne gravierende Persönlichkeitsstörungen) von 14 Chefs, die ich kennen lernen durfte / musste, hatten die innere Souveränität – die Balance -, die Mitarbeiter nicht „auszusaugen“, bis nur noch die Haut der ausgezuzzelten ‚Weisswurscht‘ – zur Rente hin – übrig blieb.

    = WIR brauchen eine geistige Erneuerung, eine Heilung, wo sich jeder selbst bei der Nase nimmt.
    Danke Herr Ludwig, dass Sie Journalist, Lehrer, Schiedsrichter und ein Heiler sind.

  6. Was ist eine Sollbruchstelle? Da selbst der Teufel nur rausholen kann, was drin ist, braucht es „Sollbruchstellen“ zur Gewinnmaximierung- also den „Betrug“ ins Spiel reinbringen, um – einseitig Vorteil nehmend – den Gewinn zu maximieren – auch den „Betrug“ am Lohn, den dann „Reste verwertend“ die rechte Hand des Teufels – der Staat – räuberisch in allergrößter Scheinheiligkeit und Schwindelei seinen „Schafen“ wieder entreißt – Steuern halt, die alle Betroffenen, konformistisch sich beugend, gehorsam begrüßen und staunend deren oft „Sinn freie“ (oder ihnen direkt schadende Verwendung) beobachten dürfen- siehe Kriege etc..

    Und es braucht immer größere Märkte in immer größerer „Auslenkung“ (anderes Wort für Regulierung mit Sollbruchstellen für die „Kleinen“ -sind gewinnmaximierend für die Größen) – quasi eine Entfesselung aller Märkte und Eliten- für immer größeres Wachstum – gekennzeichnet von immer größerer Konzentration finanzieller mithin auch wirtschaftlicher Schlagkraft und Macht. Die Größten im „Haifischbecken“ verdrängen (anderes Wort für Fressen) die Kleinen. Aber wie schon gesagt, die „Konzentration“ macht es – ob es ein Heilmittel oder ein Gift wird.

    Das weiß man spätestens seit der Sintflut- ein „zu viel“ ist toxisch und ein „viel zu viel“ ist tödlich – muss es auch, schließlich kann der wuchernde Krebs (als Symbol für das viel zu viel) nicht ganz alleine – spätestens wenn der Wirt stirbt, ist Alle und Ende.
    Die Prinzipien einer „grenzenlosen Entfesselung“ in einer endlichen, materiell ausgerichteten Welt „müssen“ tödlich enden- wie auch Wasser in Unmengen mit der Sintflut (sinnbildlich) eine tödliche Sollbruchstelle war.

    Oder das 2. Hermetische Prinzip – Das Prinzip der Entsprechung-Wie oben so unten, wie unten so oben. Erweiterbar: Wie innen so außen, wie außen so innen. Wie im Kleinen, so im Großen, wie im Großen, so im Kleinen.

    1. @vier

      Schon Hahnemann -Begründer der Homöopathie – sagte richtigerweise: „Das Maß macht das Heil oder das Gift“.
      Der weise Volksmund sagt: „Allzuviel ist ungesund“.
      Nicht ohne Grund spricht dieser weise Volksmund auch von der „Goldenen Mitte“.
      Das Maß ist schon sehr lange nicht mehr nur voll oder gerade so am übertröpfeln – das Maß ist schon lange mehr als maßlos überschritten – sowohl von den E.ITEN wie von den von dieser dorthin geleiteten und sich leiten habenden lassenden Masse/Mehrheit der Menschen.

      Das Jagen nach mehr und mehr und mehr – immer höher, immer weiter, immer schneller, immer mehr wurde für die meisten Menschen zum Maß aller DINGE, zum Ersatz für die in diesem Fall entsprechend immer größer werdenden Leere in ihrem Inneren.
      Ein weiteres altes weises Sprichwort sagt auch: „Geld statt Liebe“, was bedeutet, dass die immer größer werdende Gier auch im Mater-iellen den Ersatz für nie wirklich erhaltene Herzensliebe, für den vermeintlichen Verlust der Ur-Liebe durch die Ur-spaltung.
      Das sitzt ganz tief im Unbewussten und ist die uralten Triebfeder jeglichen Materialismus‘.

  7. „FAZIT: Aus der Sicht Mephistos ist das Prinzip der Gewinnmaximierung kaum zu überbieten.“

    Das kommt besonders auch Künstlern zugute, deren Werke ja ins Uferlose steigen. Bilder des Paul Gauguin usw. werden heute zu Fantasiepreisen verkauft, und da – so scheint mir zumindest – ist die Gewinnmaximierung noch kein Problem. Was geht es mich an, wenn jemand Fantasiepreise zahlt für z.B. den „PAN“ von Picasso ?

    Zum Problem wird sie erst z.B. am Sektor Medizin. ENTWEDER geht es da um die Heilung von Menschen. ODER es geht um Gewinnmaximierung im Sinne von Profitmaximierung.
    MUT gehört zum Heilen. ANGSTMACHE gehört zur Gewinnmaximierung durch den Verkauf von Medikamenten. Angst macht krank.
    Am Sektor Medizin wird besonders deutlich erkennbar, wie GEGENEINANDER die Kunstformen der Gewinnmaximierung durch Verkauf von Medikamenten und die Kunst des Heilens zueinander stehen. Die Kunst des Heilens macht die Menschen gesund. Gesunde brauchen keine Drogen/Medikamente. Mephistos grosse FURCHT erregt die Vorstellung von gesunden Menschen, die UNABHÄNGIG sind.

  8. ZITAT @ BWL-Lehrbuch „WÖHE“:
    „Das Gewinnstreben ist die Triebfeder unternehmerischen Handelns.“

    So weit, so gut.
    DIESE Theorie funktioniert zum Beispiel bei AUTO’s derart gut – daß Regierungen im Erfolg, also im Geld versinken, wie die GroKo in Deutschland – aber diese Theorie ist beim Thema GESUNDHEIT geradezu ein Todesurteil für die Bürger!
    Fazit:
    DIESE im Westen gelehrte Theorie, kann also nur FALSCH sein!
    „GEWINN“ muß also zu allererst ANDERS definiert werden – als nur in schnödem Mammon, nur in Kohle oder nur in Geld – denn wenn GELD das einzige Ziel ist, dann sind DROGEN-Händler, WAFFEN-Händler, Erpresser, Betrüger & andere Gangster ja das anzustrebende IDEAL!

    Der absolute Höhepunkt dieser skandalösen Betrügereien ist inzwischen mit dem Corona-FAKE erreicht – wenn die US-Demokraten mit FAKE-Zahlen, FAKE-Informationen, FAKE-Therapien & FAKE-Beschuldigungen die nächste, angeblich sogar „demokratische“ amerikanische Wahl gegen Donald Trump gewinnen wollen!
    Die GLEICHSCHALTUNG des US Deep State & die amerikanische FAKE-ZENSUR von Marc Zuckerberg, Google, Alphabeth & Co ist inzwischen offensichtlich geworden, und in Wahrheit viel tiefer, viel umfassender & viel perverser geworden als die leicht erkennbare Zensur im Iran, in China oder in Nord Korea – und Deutschland & andere „Verbündete“, GEGEN den vom US-VOLK gewählten US-Präsidenten, sitzen mit im selben Boot ,dieser global organisierten Kriminalität Orwellscher Dimensionen!

    Und DAS alles nur aufgrund von frei erlogenen Behauptungen derjenigen Gutmenschen, die dieses GEWINN-PRINZIP der westlichen Betriebswirtschaft in seiner brutalen EINFÄLTIGKEIT genau kapiert haben – und mit der künstlich erzeugten FAKE-PANIK nun Trillionen mit FAKE-Tests & in Kürze mit FAKE-Impfungen „machen“ – für die neben dem schnöden Mammon sogar das Bundesverdienstkreuz an einen Kriminellen verliehen wurde, wie seinerzeit der Friedens-Nobel-Preis an den schwarzen, feigen & äußerst blutrünstigen Drohnen-Killer, in der perfekten TARNUNG des vorhergehenden US-Präsidenten . . .
    https://blog.nomorefakenews.com/2020/10/08/the-smoking-gun-where-is-the-coronavirus-the-cdc-says-it-isnt-available/

    Der GEWINN muß auf das GESAMTE LEBEN bezogen werden – damit diese bisherige FAKE-Theorie der westlichen Betriebswirschaft für ALLE & ALLES LEBEN funktionieren kann – statt nur den größten & intelligentesten Gangstern zu dienen, wie derzeit!

  9. Zitat eines Zitates aus dem Artikel:
    „Das erreicht man, indem die Investitionen in die Leitungen verringert und die Preise erhöht werden. Und genau das ist in fast allen Fällen von Privatisierung der Wasserversorgung auch eingetreten. ´Fast überall, wo eine solche Privatisierung schon versucht wurde, haben Verbraucher und Kommunen ihr Waterloo erlebt´, d.h. steigende Preise bei sinkender Wasserqualität, schreibt die Süddeutsche Zeitung im Juli 2018.“ (S. 80)

    Hier wird deutlich, dass man unterscheiden muss zwischen den Gewinnen der Unternehmen und den Gewinnen der Eigentümer der Unternehmen. Im zitierten Beispiel kommt der oder die Eigentümer des Unternehmens zu Gewinnen, während das Unternehmen (das Wasserwerk) offen eindeutig Verluste erleidet. Man muss Unternehmen und Menschen gegliedert ansehen. Die Profitgier haben ja nicht Unternehmen sondern Menschen, die für ihre eigenen privaten Haushalte Gewinne erzielen wollen.
    Eigentümer, UnternehmeR und UnternehmeN sind drei verschiedene Agens auch wenn Unternehmer gleichzeitig auch Eigentümer sein können. Es könnte aber auch so sein – und so sollte es eigentlich auch sein – dass UnternehmeN Eigentümer von sich selbst sind.

    Die Gewinne der Unternehmen in ihrer volkswirtschaftlichen Gesamtheit (!) sind deren Betriebsausrüstungen. Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge usw. und im Fall des Wasserwerkes gehört auch noch die ganze Infrastruktur des Leitungsnetzes dazu.
    Die Gewinne der Eigentümer der Unternehmen sind Gewinne die an Menschen gehen.
    Die Einkommen der Arbeitenden könnte man auch als “Gewinne” bezeichnen. So haben wir eine Trinität: Das Unternehmen, die darin Arbeitenden und die Eigentümer der Unternehmen.

    – Arbeiten die Arbeitenden (Beschäftigte und UnternehmeR) vermehrt für das Unternehmen, kommt das Unternehmen zu Gewinnen, also zu besserer Ausrüstung. Während die Arbeitenden und die Eigentümer zu weniger kommen.
    – Arbeiten die Arbeitenden vermehrt für die Arbeitenden (für sich selbst), dann geht das zu Lasten des Unternehmens und zu Lasten des Eigentümers.
    – Arbeiten die Arbeitenden vermehrt für die Eigentümer (wie im obigen Zitat), dann geht das zu Lasten der Arbeitenden und auch noch zu Lasten des Unternehmens.

    Welchen volkswirtschaftlichen Sinn machen dann “Eigentümer” von Unternehmen? Keinen!
    Die Volkswirtschaft kann problemlos auf diese Art des Mitessens verzichten. Deshalb sollte das Unternehmen auch das Eigentum von sich selbst werden. Der UnternehmeR bliebe dabei jedoch der Kapitän auf hoher See, der das absolute Sagen hat. Und wenn er meint er müsse die neue Drehbank zur privaten Benutzung in sein eigenes Wohnzimmer stellen, kann er das jederzeit machen. Ob es Sinn macht oder nicht. Er hat das absolute Sagen. Ebenso kann man ihm problemlos zugestehen auch im freiem Rahmen monetäre Einnahmen für sich in Anspruch zu nehmen. Wenn ein Kapitän “sein” Schiff auf ein Riff setzt und untergehen lässt, verliert er seine Ehre und Reputation. Und so wird es auch für den Unternehmer sein, dessen Unternehmen sich selbst gehört.

    Dann kämen wir auch zu einer neuen Trinität: 1.Die in den Unternehmen Arbeitenden (incl. dem Kapitän), 2. das Unternehmen selbst und 3. das freie Geistesleben und das Rechtswesen die von den Unternehmen versorgt werden.
    Nur, warum sollten UnternehmeR diese Schenkungen an die genannten Dritten vornehmen? Könnten sie doch sich selbst üppiger versorgen. Ja das könnten sie. Auf Dauer gesehen werden sie aber sehen, dass dieses Schenken für sie eine gute Werbung ist. Es wird wohl nicht gleich zu einem Potlatch kommen, aber die Unternehmen werden sich stets gegenseitig anspornen zu Schenken. Durch Zwang eingetriebene Steuern könnten so sogar überflüssig werden.

    LG enrico

    1. @ enrico:“neuen Trinität“

      In Ihrer „neuen Trinität“ gibt es zwei Bereiche, in denen der MENSCH, ein LEBEWESEN, noch vorkommt. Das sind unter 1 und unter 3 beschriebene Bereiche, die gesamt schon 4 sind, weil unter 3 das freie Geistesleben UND ein Rechtswesen vorkommen. Unter 2 ein Unternehmen, das getrennt vom Menschen da ist.

      Wird nicht gerade in dieser heutigen Zeit erkennbar, was für fatale Auswirkungen es nach sich zieht, wenn Unternehmen mit der Politik/Staat gemeinsame Ziele verfolgen ?
      Eine Folge solcher Ziele ist, dass kaum noch von ERKENNTNIS gesprochen wird sondern von Meinungen. Als sei es nötig, von politischen Meinungen zu reden und Menschen, die unabhängig von Parteien von Erkenntnissen sprechen, den Mund zu verbieten ?
      Mit was für einem Unternehmen wäre solches „Rechtswesen“, das kein Rechtsleben mehr sein müsste, verbunden ? Genau das, was Sie unter 2 beschreiben als „Unternehmen, das getrennt vom Menschen“ da wäre. Ein entmenschlichtes Unternehmen, das mit einem „Rechtswesen“ kooperierte. Haben wir das nicht schon und ist das nicht unser Problem ?

      1. @Michael

        nehmen wir die bekannte Dreigliederung : Wirtschaft – Rechtswesen – Geistesleben
        –Die Wirtschaft versorgt das freie Geistesleben UND das Rechtswesen mit den Produkten aus ihren Unternehmen.
        –Das Rechtswesen bildet die Ordnungsgrundlage für die Wirtschaft UND das Geistesleben
        –Das Geistesleben empfängt und dokumentiert die Erkenntnisse, die für das Rechtswesen UND für das

        In meinem letzten Kommentar habe ich die Wirtschaft als eine “neue Trinität” als Untergliederung gesehen:
        Wirtschaft gliedert sich auf in:
        1. Die Unternehmen als Werkzeug und Projekt, (ohne die Menschen)
        2. Die darin Arbeitenden (incl. “Chef”)
        3. Die Verbraucher, also alles was außerhalb der Produktionssphäre versorgt werden soll.
        Das ist dann das Rechtswesen, und das Kulturwesen. Natürlich können Menschen, die in den Unternehmen der Wirtschaft arbeiten auch am Kulturleben beteiligt sein.

        Es ging mir nur darum, zu zeigen, dass das Ziel der Arbeit, also der Produktion, sich auf drei Pole verteilt, 1. einmal baut man die Ausrüstung der Unternehmen auf, 2. einmal ist das Ziel der Konsum der Arbeitenden (mit Familien) und 3. einmal die Versorgung des Geisteslebens UND des Rechtswesens.
        (Heute haben wir noch einen vierten Pol, die “Eigentümer”, die ja so gut wie nichts als Gegenleistung beitragen)

        Das soll aber nicht bedeuten, dass Unternehmen und “Staat” (das Rechtswesen) unter einer Decke stecken sollen oder gar, dass dann die Unternehmen Einfluss auf das Rechtswesen nehmen dürften.
        Die Unternehmen sollen nur die Ausstattung des Rechtswesens und die Einkommen der im Rechtswesen arbeitenden ermöglichen.

        Das selbe auch für das Geistesleben. Wie man das dann in der Praxis technisch realisiert ist eine andere Frage, die ich gar nicht angesprochen habe. Tatsache ist aber, dass alles, was im Rechtsleben oder Geistesleben an Wirtschaftsprodukten verbraucht wird, von der Wirtschaft hergestellt werden muss. Wenn nun mehr für die Wirtschaft selbst hergestellt wird, ist dann auch weniger da um es an das Rechtswesen oder Geistesleben zu verschenken.

        Den Unterschied von Rechtswesen und Rechtsleben, den Sie in Ihrem Kommentar erwähnten, verstehe ich nicht. Habe das Wort Rechts-”Wesen” verwendet, weil es statischer wirkt, während Geistes-”Leben” mir mehr dynamisch erscheint. Wie gesagt ich verstehe das noch nicht so recht.
        Das Rechtswesen soll die Ordnung für das Gesamte schaffen, den juristischen Kósmos sozusagen, während das Geistesleben durch freies Denken Erkenntnisse erntet. D.h. eigentlich müssten die Gesetze im Geistesleben durch freies Denken und Debattieren entwickelt, und im Rechtswesen lediglich beschlossen und durchgesetzt werden. Tatsächlich bin ich mir bezüglich einem Politischen Ideal noch nicht schlüssig. Was die Wirtschaft betrifft aber schon eher.

        Gruß, enrico

        1. Hallo Enrico,

          mit Politik hab auch ich wenig am Hut, und Ideale der franz. Revolution sind FREIHEIT- GLEICHHEIT – BRÜDERLICHKEIT.
          Wohin gehört die Freiheit im Leben? Dahin, wo Bildung stattfindet, gehört Freies Geistesleben, Freie Schule.
          Wohin gehört Gleichheit im Leben? Dahin, wo Recht gesprochen wird, gehört Gleichheit. In das Rechtsleben bzw. die Politik.
          Und wohin gehört die Brüderlichkeit im Leben? Sie gehört in das Wirtschaftsleben, wo es mit den Bereichen Produktion & Konsumption verbunden ist.

          Schulen sind in den Händen der Politik, und die Politik ist ferngesteuert durch eine Wirtschaft, die die Menschen versklavt und entmündigt, damit sie wie dressierte Hunde an der Leine laufen – statt aufrecht zu gehen.
          Was haben wir falsch gemacht oder vergessen ?

          Gruss: Michael, Spitzname Jesus

    2. Um den Eigentümer abzuschaffen, müssen die entsprechenden juristischen Gesetze geändert oder ebenfalls abgeschafft werden. Überhaupt muß man sagen, daß die Mephistoprinzipien häufig zuerst die juristischen Gesetze beeinflussen, die rücksichtslose Gewinnmaximierung in der Wirtschaft also gesetzlich als Universalregel durchsetzen müssen, bevor sie in der Wirtschaft zur Anwendung kommt. Wer aber das Eigentum abschafft, ist ein Kommunist oder Anarchist. Die Globalisten haben nichts gegen den Kommunismus bzw. die Eigentumslosigkeit (ganz im Gegenteil!), nur wollen sie selbst davon nicht betroffen sein – die Ähnlichkeiten mit den kommunistischen Staaten sind kein Zufall.

    3. Selbstverständlich muß man „zwischen den Gewinnen der Unternehmen und den Gewinnen der Eigentümer der Unternehmen“ unterscheiden; aber man darf nicht den kommunistischen Fehlschluß daraus ziehen, daß deswegen das Eigentum beseitigt, also verboten werden müsse. Wir müssen Grenzen setzen, d.h. Extremismen vermeiden, wie wir es in Deutschland immer getan haben, bevor uns die „Rotgrünen“ den „Heuschrecken“ ausgeliefert haben.

      @ Sorge von und um Faust:

      „Nicht das Gewinnstreben als solches ist ein Übel. Es kann aber zum Übel werden, wenn z.B. das Mephistophelische das Gewinnstreben exponentiell, bis in den Himmel und darüber hinaus steigert, es in die Extremismen bringt. »Die Extremismen müssen beendet werden« (Alf, 09.10.2020, 17:27). »Es geht darum, die Extremismen zu vermeiden« (Alf, 11.10.2020, 17:33). Extremes Gewinnstreben ist bereits eine Sucht.“

      Danke.

  10. „…zugunsten der Gewinnmaximierung alle Kosten zu minimieren…“

    Es läuft sogar beides. – Gleichzeitige stetige Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Kostenminimierung. – Also stetige Preiserhöhung durch stetige Erhöhung der Gewinnmarge bei gleichzeitiger stetiger Kostensenkung bei vor allem den Personalkosten (da die bei den meisten personalintensiven Firmen der höchste Fixkostenblock), aber auch eben Minimierung der Herstellungskosten auf Kosten der Qualität und beides, indem man bereits vor Jahren den Bereich der Qualitätssicherung abgebaut hat, was a) dort die Personalkosten der dann dort nicht mehr Beschäftigten eingespart hat wie eben auch die Kosten für gute Qualität.

    Das nennt man Minimax-Prinzip. – Früher gab es vor diesem W.hnsinn nur entweder das Minimalprinzip oder das Maximalprinzip. – Entweder wurde versucht, einen vertretbaren Gewinn mit geringstmöglichen Kosten herzustellen oder einen möglichst hohen Gewinn bei erforderlichen Kosten für eine vertretbare gute Qualität zu erzielen.
    Bei dem Minimax-Prinzip wird beides gemacht und das beim Gewinn so hoch wie möglich und bei den Kosten so niedrig wie nur möglich auf Kosten eben von.

    Das Ziel dieser Gewinnmaximierungsspirale von der meines Erachtens hinter dieser Strategie stehenden E.ITE bzw. den ihnen gehörenden oder von ihnen gesteuerten großen Kapitalgesellschaften/Konzernen eine Schicht der Einkommenspyramide von unten her abzurasieren bis ihnen an der Spitze am Ende wirklich alles gehört. – Das ist kein nachhaltiger gesunder Wirtschaftskreislauf – das ist eine Vernichtungsspirale, durch die eine Einkommensschicht nach der anderen abrasiert würde, sollte das nicht gestoppt werden.

    Auch die mit jetzt noch überdurchschnittlichen Einkommen, die jetzt noch meinen, ihnen könne nix passieren, wären dann logischerweise irgendwann selbst die nächste Schicht, die über die Wupper ging.
    So sieht das meines Erachtens aus – DAS haben DIE meines Erachtens vor und begründet wird das immer mit den Baukosten – z. B. wenn man mal bei den Wohngebäudenversicherungen wegen den jährlichen drastischen Neuwertfaktor-Erhöhungen nachfragt. – Doch wenn das so ist, dann muss das ja schon bei den Rohstoffherstellern beginnen, die den Hals nicht voll genug bekommen können und sukzessive ihre Preise erhöhen, was sich dann bis zum Endkunden bzw. Konsumenten fortsetzt und den Letzten beißen bekanntlich die Hunde.

    Das sieht dann irgendwann z. B. bei den Wohngebäudeversicherungen so aus, dass sich nur noch die überdurchschnittlich Verdienenden eine Wohngebäudeversicherung leisten können, was aber bei einem Wohneigentum wirklich die wichtigste Versicherung ist. – Früher war beim Bau oder Kauf eines Hauses eine Wohngebäudeversicherung Pflicht – mittlerweile ist das nicht mehr so. – Warum? – Weil die immer mehr Leute aus der Versicherung drängen und auf deren eigenes Risiko schieben wollen.

    Aber auch die noch überdurchschnittlich Verdienenden wären dann nach diesem Prinzip irgendwann mal nicht mehr in der Lage, diese WG-Versicherung nebst all den anderen stetig steigenden Zwangskosten und zu bezahlen – wozu das dann letztlich führen würde ist klar – die wollen uns wie eben in den kommunistischen/sozialistischen Regimen am Ende alle wieder im Plattenbau auf ein paar Quadratmetern sitzen haben – Enteignung !!!

  11. Man kann die Diskussion abkürzen, weil sie irreführend ist.

    Chaim Rakovsky sagte 1938 seinem NKWD-Vernehmungsbeamten, dass die Bankiers den kommunistischen Staat als eine in der Geschichte beispiellose „Maschine der totalen Macht“ geschaffen hätten. In der Vergangenheit gab es aufgrund vieler Faktoren „immer Raum für individuelle Freiheit“. Verstehen Sie, dass diejenigen, die bereits teilweise über Nationen und weltliche Regierungen herrschen, einen Anspruch auf absolute Herrschaft haben? Verstehen Sie, dass dies die einzige Sache ist, die sie noch nicht erreicht haben“.

    Und heute wird die Agenda 1984 installiert, die im wahrsten Sinne des Wortes die UN-Agenda 2030 ist.
    Was haben 179 Länder auf dem Gipfel in Rio unterschrieben?

    Und jetzt können alle auf mich einschlagen; werde in aller Gelassenheit die Antworten lesen und innerlich lächeln😇.

    1. @ Vivaldi

      Zitat @ enrico
      (8. Oktober 2020 um 16:25) :
      „Das einzige, was Nicht-Mephistophelim tun können um sich von den Mephistophelim auf Dauer emanzipieren zu können ist die Wahrheit zu erkennen und dafür zu sorgen, dass andere diese Wahrheit ebenfalls erkennen können. Allerdings muss jeder selbst erkennen, was Wahrheit ist. Nicht-Mephistophelim benötigen also einen offenen Diskurs, wo jeder die verschiedenen vorgebrachten Ansichten unabhängig und ohne Beeinflussung für sich selbst neu entdecken und frei beurteilen kann.“

      Solange es die Mephistophelim gibt, werden sie immer mit der Angst des Egos, besonders mit seiner Eitelkeit, arbeiten.
      Gelassenheit ist ein hervorragender Selbstschutz vor: Killerbienen, Greta und vielen Protokollen.

    2. Einschlagen? Nicht nötig. Danke trotzdem für das Angebot. 😉

      Die Diskussion ist nicht „irreführend“ und wird auch nicht durch die Information eines Chaim Rakovsky oder durch die „Agenda 1984 …, , die im wahrsten Sinne des Wortes die UN-Agenda 2030 ist“, „abgekürzt“. Alf hat an vielen verschiedenen Textstellen darauf hingewiesen, daß die Globalisten als die verantwortlichen „Drahtzieher“ gestoppt, verhaftet und bestraft werden müssen, bevor sich etwas in Richtung Menschlichkeit ändern kann.

  12. „#Masks4All is an all-volunteer org that started and powered the movement for people and Governments to follow the overwhelming scientific evidence that shows we need to wear homemade masks in public to slow COVID-19. Now that this is widely accepted as a fact by Government, news, and health leaders, we’re focused on getting masks to be required across the U.S. and the world.“
    Automatische Übersetzung: #Masks4All ist eine rein ehrenamtlich tätige Organisation, die die Bewegung für Menschen und Regierungen ins Leben gerufen und angetrieben hat, den überwältigenden wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folgen, die zeigen, dass wir in der Öffentlichkeit selbstgemachte Masken tragen müssen, um COVID-19 zu verlangsamen. Jetzt, da dies von der Regierung, den Nachrichtendiensten und führenden Vertretern des Gesundheitswesens weithin als Tatsache akzeptiert wird, konzentrieren wir uns darauf, dafür zu sorgen, dass in den USA und auf der ganzen Welt Masken vorgeschrieben werden.

    The Team:
    https://archive.vn/5Ho8U

  13. Ich zitiere aus: 2 Rudolf Steiner Gesamtausgabe Nr. 266/I, S. 127+128

    „Wenn der Sozialdemokrat als radikalster Sozialtheoretiker neue Verhältnisse schaffen will, so werden diese Verhältnisse genauso ungenügend sein wie die bisherigen, weil er nämlich aus denselben ungenügenden Gedanken und ungenügenden Empfindungen schöpft wie die, die vor ihm diesen Zustand herbeigeführt haben.
    Was will also Geisteswissenschaft? Sie will eine mächtige Erziehung unserer innersten Seelenkräfte bewirken, damit aus anderen Gedanken und anderen Empfindungen heraus das soziale Leben sich gestaltet.“

    Gedanken und Empfindungen aus unseren innersten Seelenkräften. ..
    Jesus sagte: „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…“
    Warum verstehen das so wenige Menschen?

    1. „Warum verstehen das so wenige Menschen ?“

      Weil die noch keine Nahtoderfahrungen haben, wodurch die neu geboren wurden.

        1. @ Lothar

          Manches, was ich hier lese, ist nicht von Mut zur Wahrheit bewegt, der vom Herzen kommt.

    2. „……………………weil er nämlich aus den gleichen ungenügenden Gedanken und ungenügenden Empfindungen schöpft wie die, die diesen Zustand herbeigeführt haben.“

      So ist es – ein vom Menschen gemachtes System kann nur so gut sein, wie der Mensch es zuläßt.

      Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns, unser Denken, zuvor nicht selbst verändert haben. Selbst die in den exzellenten Kommentaren mancher Mitforisten geäußerten Ideen , die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen neu zu gestalten (die profundes volkswirtschaftliches Wissen erkennen lassen) würden im Wesentlichen nichts verändern. Der „diabolische Geist“ , der seine Wurzeln m.E. in „gewissen“ religiösen Lehren hat, wird auf Dauer jedes neue System in die Hand bekommen. P.S. Ich möchte davon absehen, hier Vorschläge zur Beseitigung des „größten Menschheitproblems“ und seiner Verursacher , zu machen.

  14. Hier aktuell eine Meldung:

    Und in dem Zusammenhang noch dieses Video ohne Kommentar – es spricht für sich:

  15. @Alf am 10.10.2020-3:52 Uhr: „Es müssen also zuerst die Globalisten verhaftet und anschließend bestraft werden.“

    Wacker geschrieben und trifft voll den Impuls, den ich jedesmal verspüre wenn ich an die fortlaufenden Verwüstungen unserer Mitmenschen und der Mitwelt denke. Aber wie kann man einen „Geist oder Ungeist“ verhaften und bestrafen? Mit Sicherheit bringt die „Erkenntnis“ dessen „was ist“ den schlafenden „Schafen“ (als Gegensatz zu den räuberischen Hirten) das Notwendige, damit endlich Allen ein Licht aufgehe oder sie das ihre nicht mehr verstecken (unter den Scheffel stell’n).
    Denn wo kein Licht, da ist der Raum und die Zeit für die Finsternis und die Machenschaften des Ungeistes, des Mephistopeles als Teil des Teils, das anfangs alles war (und wieder werden will):

    „Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
    ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
    das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
    den alten Rang, den Raum ihr streitig macht.
    Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, soviel es strebt,
    verhaftet an den Körpern klebt:
    Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
    ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
    so, hoff ich, dauert es nicht lange,
    und mit den Körpern wird’s zugrunde gehn.“
    (Faust 1, Studierzimmer. (Mephistopheles) J.W.v.G.)

    Die Hoffnung stirbt zuletzt- helfe uns Gott. Wünsche ihnen ein geruhsames Wochenende.

    1. @ Vier.

      Danke für die Antwort.

      Die „Schafe“ schlafen nicht, sondern haben Angst, Angst vor der Mafia (in Italien und vielen anderen Ländern kennt man das schon seit langem) und Angst vor dem Verlust von Anerkennung (Macht) bzw. Kompetenzen. Und die Globalisten sind keine „Hirten“, sondern Bestien, die die „Schafe“ reißen wollen und auch immer wieder zu reißen drohen, viele schon gerissen haben. Es ist angesichts dieser Umstände und der eingegangen Wette mit dem Teufel schwierig, sie zu verhaften und zu bestrafen. Es bleibt die Hoffnung. Ja.

      Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

    2. @ vier

      Ja, der gute Goethe bringt’s mal wieder auf den Punkt. Aber … wo ist der Mensch, der dem stolzen Licht Luzifers über die Jahrtausende hinweg widerstehen konnte? Wo ist der Mensch, der diesem stolzen Licht nicht mit Haut und Haar und voll und ganz verfallen ist? Wo ist der Mensch, der in sich die Reinheit bewahren konnte, um dieses hohe Wort des Geistes noch rein erfassen zu können?

      „Wer darf das Kind beim Namen nennen?

      Die wenigen, die was davon erkannt,
      Die töricht g’nug ihr volles Herz nicht wahrten,
      Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
      Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“

  16. Solange der Egoismus mit moralischem Blick verurteilt wird, ohne zwischen Selbstsucht und Eigennnutz unterscheiden zu können, wird man immer wieder fehl gehen.
    „Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist.“ (Silvio Gesell, 1918)

    Der gegenwärtig klügste lebende Mensch sagt: „Wer ein kluger Mensch werden will, muss zuerst die eigene Dummheit erkennen.“
    Das ist selbstverständlich für Menschen, die sich für klüger halten als Jesus, S. Gesell und Nietzsche zusammen und sich das nicht bewusst machen können, überaus schwierig, wenn nicht gar in den überwiegenden Fällen von sich selbst heraus unmöglich.

    Nochmal der Klügste: „In einer vom Geldstreik- und Bodenmonopol befreiten Marktwirtschaft ist die Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft, unabhängig vom Stand der Technologie, stets größer als das Angebot und damit der arbeitende Mensch das, was er sein soll: das Allerwertvollste!“
    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2014/10/eigennutz-und-gemeinnutz.html

    Wer da nicht hin will ist ein Schuft, nichts anderes.

    1. @Melezy Przikap

      „Solange der Egoismus mit moralischem Blick verurteilt wird, ohne zwischen Selbstsucht und Eigennnutz unterscheiden zu können, wird man immer wieder fehl gehen.“

      Ich bin beeindruckt. Es wundert mich, dass einfach kein Bewusstsein in der Masse der Völker dafür entsteht, dass der größte Nutzen des Einzelnen nur dann entsteht, wenn sich der Einzelne wechselseitig im Umgang mit der Gemeinschaft gemeinnützig verhält, wie es Gesell formuliert und wie wir es metaphorisch z.B. in der Bergpredigt lesen können. Entsprechende Rahmenbedingungen vorausgesetzt. Denn darin liegt ganz automatisch der höhere individuelle Nutzen. Eigentlich ist das ganz einfach. Aber die umprogrammierte Gesellschaft, allen voran, die „Programmierer“, Politiker und Pfaffen, wollen oder können es nicht begreifen.

      Die verlinkte Seite finde ich sehr interessant. Wenngleich der Verfasser seine Theorie zu den heiligen Schriften mit der ausschließlichen Fokussierung auf das Geldwesen m.E. übertreibt. Denn die von ihm selektiv herangezogenen Schriften, lassen sich auch auf andere soziale Zusammenhänge und auf die geistige Ebene logisch beziehen. Ich schaue mir die Seite aber beizeiten nochmal etwas genauer an, weil er Gustav Ruhland und Dr. Winkler neben Gesell als Zeuge seiner Theorie nutzt. Das interessiert mich. Danke für die Verlinkung.

      1. ZITAT @ Hubi Stendahl:
        „Es wundert mich, dass einfach kein Bewusstsein in der Masse der Völker dafür entsteht, dass der größte Nutzen des Einzelnen nur dann entsteht, wenn sich der Einzelne wechselseitig im Umgang mit der Gemeinschaft gemeinnützig verhält, wie es Gesell formuliert und wie wir es metaphorisch z.B. in der Bergpredigt lesen können.“

        Mich wundert das NICHT!
        Denn es liegt am masngelnden VERSTEHEN!
        DAS war bereits @ Lothar aufgefallen!
        Meine sorgfältige Ausarbeitung über „VERSTEHEN“ fiel leider durch – weil nach Meinung von Herbert Ludwig „zu weit vom Thema“ – Schade.

        1. HIER der Bezug zu @ Lothar:
          Lothar sagt:
          9. Oktober 2020 um 19:35
          . . . Jesus sagte: „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…“
          Warum verstehen das so wenige Menschen?

  17. An alle Kommentatoren:
    Wie oben angekündigt, habe ich Grenzen gezogen und einige allzu weit vom Thema des Artikels operierende Kommentare nicht veröffentlicht.
    Ich bin ja nicht pingelig, aber es musste mal sein. Bitte locker nehmen.

  18. Also ich jetzt nur die ersten Absätze gelesen und bin etwas erschrocken. So viel plumpes Zeugs hätte ich hier nicht erwartet. Mag ja sein des es Firmen gibt die diese sog. Profitmaximierung über alles betreiben, aber selber habe ich noch keine kennen gelernt. Profitmaximierung läuft da bestenfalls am Rande. Weder beim 20 Mann Gewerbe noch im Großbetrieb habe ich etwas anderes kennen gelernt.

    Der Grund ist relativ simpel, beide brauchen die Leute. Die kleinen um die Arbeit zu machen die anderen weil es Zellen eines Organismus sind. Die Anzahl der Mitarbeiter ist einer der wichtigsten Kennzahlen außerhalb künstlicher und „natürlicher“ Monopole. Keiner hat Interesse die Leute freizusetzen, da ist das schrumpfen vorprogrammiert. Unter vielen vielen anderen Dingen weil sich das Momentum dreht. Das weiter auszuführen ist leider nicht möglich, u. a. weil ich in der Zwischenzeit verhungern würde.

    Das ganze ist auch unwissentschaftlich, ergo nur eine Meinung unter vielen. Wissenschaftliche Herangehensweise würde eine zahlenmäßige Belegung diese abstrusen Behauptungen erfordern. Da würde dann sehr schnell klar werden das z.B. der Feudalstaatsanteil (eine Kennzahl die ich bestimmt schon mal erläutert habe und Angesichts der Sinnlosigkeit der Wiederholung auch nicht erneut belegen werde) ein vielfaches der hier genannten „Kapitalistengewinne“ (die ja in real Unternehmensgewinne währen, die Kapitalsten sind im Finanzsektor zu finden ) beträgt.

    1. @ Trebon
      Zitat: „Mag ja sein des es Firmen gibt die diese sog. Profitmaximierung über alles betreiben, aber selber habe ich noch keine kennen gelernt.“ Dann ist das, aus meiner Sicht, ein großes Glück für Sie, und somit geht der sehr gute Artikel – irgendwie – an Ihnen vorbei.

      1. Klar das solche pauschalen Statements aus persönlicher Erfahren auch solche Antworten generieren. Es ging mir um einen Kontrapunkt. Wenn Sie das ganze ernsthaft beschreiben wollen ist das Big Picture die Lohnsumme, die geleisteten Arbeitsstunden und die Staatsquote. Meinetwegen auch noch die Firmengewinne. Die sind aber ein Pickel am Elefantenarsch im Verhältnis was der Staat einstreicht. Das ganze wäre dann in eine Cash Flow Rechnung einzubauen. Macht aber keiner weil dann rauskommen würde das der Staat das meiste abzweigt wo es dann in dessem „Konsum“ versickert. Nicht nur, eben Big Picture.

        Wer z.B. in einem Konzern arbeitet hat Aufgrund der dortigen hohen Zuwendungen Abstriche zu befürchten. Im Gegensatz zum bösen Gewinnstreben (um mich mal auf das Niveau solcher Artikel zu begeben) liegt das aber an der Konkurrenz in Ländern die billiger sind. Das drückt die Preise und damit den Gewinn.

        Umgekehrt wird also ein Schuh daraus.

        1. @ Trebon

          Wenn 2 am Tisch sitzen und in einen Topf voll Suppe schauen, so ist es möglich, dass dem einen zuwenig Fettaugen drin sind und dem anderen zuviel. Der Koch hat trotzdem eine gute Suppe gekocht, die er zum Genießen und zur Sättigung anbietet. Wenn man satt zu Tische kommt, so sagt man im Schwäbischen: „Wenn’s Mäusle voll isch, noa schmeckt’s Mehl bitter.“

          Die bös-hohe Staatsquote kocht Herr Christian Kreiß als Professor (-In seinen Sachbüchern kritisiert er die Prämissen der neoliberalen Wirtschaftstheorie-) vielleicht in einem anderen Buch oder Kapitel durch, welchen Herr Ludwig dann auch zu einem gut durchdachten Artikel in seinem Fassadenkratzer möglicherweise – für uns – anbietet. Weder Herr Kreiss noch Herr Ludwig verkennen die wichtige Bedeutung von einem positiven Streben nach Gewinn. Was jedoch unter dem Zutun von Mephisto daraus wurde, ist in dem Artikel unter die Lupe genommen worden.
          Zitat: „Aus der Sicht Mephistos ist das egoistische Prinzip der Profitmaximierung ein unerschöpfliches Füllhorn, um Sand in das Getriebe der Ökonomie zu streuen, die Verbraucher in großem Umfang zu schädigen und so ein Gegeneinander statt Für- und Miteinander zu bewirken. Kundenbetrug und Verbraucherübervorteilung bewirken permanentes Misstrauen, zerstören das fundamentale Prinzip von Treu und Glauben und jegliche Moral und Anständigkeit zwischen den Menschen im Wirtschaftsleben. – Profitmaximierung ist ein wahrhaft diabolisches Mittel.“

        2. Der Akzent des Themas hier liegt etwas mehr auf den Mephistoprinzipien und den teuflischen Auswirkungen als auf der Wirtschaft und der Profitmaximierung. Jedenfalls zeigen uns das schon die beiden Titel („Die Mephisto-Prinzipien in der kapitalistischen Wirtschaft“ und „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“), und die beiden Texte unterhalb der Titel verdeutlichen es noch einmal.

          Bildlich gesprochen nimmt das Mephistophelische Besitz von einer Seele, frißt sich fort bis zum Geist, wirkt wieder zurück usw.. Es ist also zuerst einmal noch gar nicht wichtig, ob die Mephistoprinzipien auch in der Wirtschaft oder – genauer (wie hier) – in der „kapitalistischen Wirtschaft“ stecken. Doch sie scheinen in der Wirtschaft zu stecken, weil das Mephistophelische gern dort ist, wo auch Seelisches anzutreffen ist. Wenn man versucht, an das Thema auf diese Weise heranzugehen, ergibt sich ein ganz anderes Bild und eine ganz andere, durchaus interessante Herangehensweise. Viele der heutigen Wirtschaftstheoretiker sollten sich damit intensiv beschäftigen, um aus ihrem Elfenbeinturm endlich einmal herauskommen zu können. Es ist oft sehr sinnvoll, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Man muß ja deswegen die alte Perspektive oder – besser – Weltanschauung nicht aufgeben.

          Ein bestimmter Mensch will z.B. nur geliebt werden, von jedem und überall zu jeder Zeit. Ist dieser Wille, dieses Streben eine „Profilmaximierung“ oder sogar auch – wie in der Wirtschaft – eine Profitmaximierung oder beides? Was ist mit diesem Menschen los? Nicht immer hat so etwas solche Ursachen, die aus einem Menschen selbst kommen, sondern solche Ursachen, die in ihn hineinkommen, über seine Seele und seinen Geist Macht bekommen wollen. Steckt dann das Teuflische in ihm? Schwer zu sagen, aber es ist nicht weniger möglich, als daß das Teuflische durch Inbesitznahme der Seele und des Geistes und durch beide die Wirtschaft beeinflußt. Es geht nicht darum, hier etwas im Sinne des Materialismus zu „beweisen“ oder, weil Materialisten ohnehin nichts Seelisches und Geistiges akzeptieren, „unwissenschaftlich“ nennen zu können oder zu müssen, sondern darum, eine andere Methode anzuwenden, um nichtmateriale Phänomene besser verstehen zu können, und trotzdem die andere Methode nicht zu leugnen, sondern als gleichberechtigt anzuerkennen.

          Unser Gehirn stellt doch selbst auch immer wieder eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie eine Kosten-und-Leistungs-Rechnung an. Wir bringen also die Disposition für alles Mephistophelische bereits mit. So braucht es auch niemander zu wundern, daß in politischer, wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer Hinsicht „der Staat bzw. sein ständig mächtiger werdender Auftraggeber – die private Globalmafia – der „Mephistopheles“ (Alf, 11.10.,2020, 17:33 ) ist.

          Nicht das Gewinnstreben als solches ist ein Übel. Es kann aber zum Übel werden, wenn z.B. das Mephistophelische das Gewinnstreben exponentiell, bis in den Himmel und darüber hinaus steigert, es in die Extremismen bringt. „Die Extremismen müssen beendet werden“ (Alf, 09.10.,2020, 17:27). „Es geht darum, die Extremismen zu vermeiden“ (Alf, 11.10.,2020, 17:33). Extremes Gewinnstreben ist bereits eine Sucht. Jeder Globalist kann uns davon ein Liedlein singen. Doch dafür, dies öffentlich zu tun, fehlt jedem dieser Feiglinge der Mut.

    2. Kleines Beispiel gefällig?

      „Nach der Methodik des Sachverständigenrates der deutschen Wirtschaft beträgt die Höhe dieser „Nicht-Arbeits-Einkommenszuflüsse“ oder Rentiereinkommen an die Rentiers in Form von Mieten, Pachten, Dividenden, Gewinnentnahmen und Zinsen für die Jahre 2014 bis 2016 (rund) 546 Mrd. Euro pro Jahr.“

      Eine alberne Milchmädchenrechnung da dies Bruttozuflüsse sind. Als ob niemand auf diese Summen Steuern zahlt und auch sonst keine Kosten anfallen. Bei Mieten z.B. wäre die die Nettorendite ein besserer Anhaltspunkt. Dann wird dieser landesweite Gesamtbetrag weiter unten mit nur einem Haushalt verglichen (immerhin dem größten). Hoffe das es nur tendenziös ist sonst wäre es dämlich (was ich dem Autor nicht unterstelle).

      1. Kleines Beispiel gefällig?
        Ein Rundfunkintendant, meldet die Presse, hat ein enormes Jahreseinkommen von 399.000 Euro, also monatlich 33.250 Euro.
        Eine alberne Milchmädchenrechnung, da dies Bruttozuflüsse sind. Als ob er nicht auf diese Summen Steuern zahlt und auch sonst keine Kosten anfallen. Der Arme.

        1. So sehr ich diese ganzen GEZ Schmarotzer nicht leiden kann, das hat leider mit dem Thema nichts zu tun.

          @Hardy Stapf
          Das ist leider auch nur rein emotional. Sicher, Reichtum ist wie Salzwasser trinken, auch Stimme ich ihnen zu das es diese MephistoTypen gibt. Aber die gehen irgendwann ihren Weg zu ihrem Kumpel in der Hölle. Das kann man vom Staat (die Kirche ist da ein noch besseres Beispiel) nun mal nicht sagen. Da gibt es keine Auflösung sondern der wächst immer weiter (es sei denn er zerlegt sich mal wieder in einem Russlandfeldzug). Deshalb sind diese Böse und noch böser Typisierungen auch sinnlos, das fliest irgendwann zurück.

          Nochmal: Ohne sinnvolle Analysen ist das ganze reines Charactertheater. Comedia del Arte im Wirtschaftsseminar.

        2. @ Trebon
          „Nochmal: Ohne sinnvolle Analysen ist das ganze reines Charactertheater. Comedia del Arte im Wirtschaftsseminar.“

          Sehen Sie, ich gehe davon aus, dass der Charakter die entscheidende Rolle spielt. Denn selbst wenn man die Staatsquote senkt, ändert sich nicht der Charakter der Menschen, die durch permanente Gehirnwaesche einer Gier verfallen sind: „MEINS!“ Was sich zu:“DEINS ist auch MEINS, aber meins ist noch lange nicht Deins!“ entartete, denn ‚Geiz‘ soll ja „GEIL“ sein. Die meisten Chefs, denen ich begegnete sind dem mit Haut & Haar verfallen. Lieber bauen sie noch für die Urenkel Häuser, als den Mitarbeitern ein 13. Monatsgehalt zu geben. Wissenschaftliche Analysen gibt es doch schon zu Hauf – nicht erst seit gestern. Sie kennen sich doch gut damit aus. Es muss sich was grundlegendes in uns ändern & deshalb ist der Artikel in meinen Augen gut geeignet, um langsam in eine andere Richtung zu gehen. Ein Kontrapunkt, eine Kehrtwende ist dringend notwendig. Sie können doch gerne Ihre Analysen hier präsentieren, wenn der Artikel dazu passt. Hervorragende Kommentare, wie man sie hier findet, werden dann ihre Gedankengänge ergänzen, denn einen ‚blinden Fleck‘ haben wir alle, schon von Haus aus.

        3. @hardy

          „Sehen Sie, ich gehe davon aus, dass der Charakter die entscheidende Rolle spielt. “

          Wo dann wieder die Analyse fehlt. Der Character ist seit Jahrtausenden unverändert dennoch ist die Welt (bzw. vor dem globalen Irgendwas“ Länder und Kontinente) nicht im Besitz weniger.

          Heute ist es auch so das die Besitzenden ihren Enkeln und Urenkeln jeweils 100 Häuser bauen müssten um überhaupt eine Vermögensumschichtung zu bemerken.

          Eines der Probleme ist das die ganzen Wirtschaftstheorien nicht taugen. Sie scheitern (wie der Darwinismus am Henne Ei Problem) schon an simplen Grundüberlegungen. Ergo sind Sie weitgehend Ideologie. Aber alle haben das im Kopf und bekommen es auch nicht raus. Wenn das aus manipulativen Gründen gemacht wurde dann war das sehr geschickt. Es ist aber sehr viel Arbeit da etwas neues zu schaffen und ich sehe auch nirgends die Bereitschaft umzudenken.

          Davon ausgehend, wenn mephistophelische Motive eine Rolle spielen dann ist der erste Adressat „das kälteste aller Ungeheuer“. Schauen Sie sich mal an was der Staat aus diesen Firmen an „Leistungslosen* Gewinnen“ herauszieht und mit welchen Mitteln. Stellen Sie das in Relation zu Firmengewinnen die selbst unversteuert fast überall nur wenige % vom Umsatz betragen.

          ______________________
          * Leistungslos da auch im Staat sehr viel in den Konsum seiner „Angehörigen“ fließt. Die „Reichen“ könnten von ihrem Vermögen ebenfalls Schulen und Feuerwehren betreiben was sich nicht rechnet da der Staat Sie ja angeblich kostenlos anbietet..

  19. ZITAT @ Herbert Ludwig:
    „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“

    . . . einiger geisteskranker Oligarchen, wie den Rockefelles, Gates & Soros – um nur die bisher akribisch, durch Gerichtsfeste BEWEISE, identifizierten Köpfe der Hydra zu nennen – durchdringen inzwischen das allgemeine Leben ÜBERALL auf diesem Planeten.
    Nur nicht in China – die kommunistische Partei Chinas läßt gerade die Sektkorken knallen & läßt derzeit die wildeste „Goldene Woche“ aller Zeiten feiern – aber auch die Gangster von der Charité, vom RKI & von der GroKo frohlocken. über den gelungenen Coup mit dem zweiten, weil unsichtbaren Lockdown durch die Hintertür.
    Denn China ist – DANK sei Vooodooo-Zauber & dem global ge-PLAN-ten Kommunismus – vollkommen Corona-FREI!

    DANK sei Corona, DANK sei Wuhan & DANK sei unseren amtierenden, weil „gekauften“ Regierungs-Faschisten – die ja HIER erst noch ihre Schein IMPFUNG verkaufen müssen – bevor auch HIER der Vooodooo-Zauber wirken darf.
    Schöne Neue Schein-Welt-Ordnung des globalen KONTROLL-WAHNS – der bestens organisierten Psychopathen, Oligarchen, Medien & den armseligen, weil ebenfalls „gekauften“ Gestalten unserer schrillen Schein-Demokratien im ehemals angeblich „freien“ & angeblich „demokratischen“ Westen.

    So wächst zusammen, WAS & WIE es, von Anfang an ge-PLAN-t war – die globale ZWANGS-KONTROLLE der Milliarden Bürger in der Corona-Falle – die nur die plumpe TARNUNG war, für die Abschaffung aller BÜRGERRECHTE & der FREIHEIT.

    1. @ Kalle Möllmann,
      12. Oktober 2020 um 09:19

      „… the whole Covidiocracy is a masquerade and a simulation long prepared by The World Bank / IMF / The Rothschilds and their lemmings,…“, Zitat aus dem Link.

      Machen die sich auch so viele Sorgen um ihre Ur(-Ur….) Enkel & mit WEM die aufwachsen müssen?
      Dann kommen mir doch -gleich- die Tränen.

      1. Echte Psychopathen sind diejenigen Geisteskranken – die sich „Sorgen machen“ um ALLE & ALLES, und DAS auch noch 24/7 – jedenfalls ist es DAS, was sie SAGEN!
        Tatsächlich sind Psychopathen von einer unbezähmbaren UR-ANGST überwältigt vor anderen Menschen – und DAS ist der einzige Grund dafür – daß sie die TOTALE KONTROLLE anstreben, über diese anderen Menschen.

        Geistig Gesunde dagegen leben nach dem Motto: „Leben & Leben lassen!“
        DAS ist nun extrem vereinfacht – für den Fall, daß Sie ein echtes Interesse haben sollten – DIESES Thema zu vertiefen & zu verstehen.
        Und daß Ihnen – gleich – die Tränen kommen, DAS wage ich zu bezweifeln, denn Ihr beißender Zynismus deutet auf eine völlig andere, viel schwermütigere Gemütslage hin.

  20. Die drei Grundübel heißen Lüge, Gier und Verblendung.
    Sie gedeihen auf dem Boden der Gott- u. Ehrlosigkeit.
    Ihre Früchte heißen Leid, Mißgunst, Haß, Tod und Verderben.
    Ihre Saat ist finsterer Herkunft.

    Finsternis kann man aber nicht bekämpfen, denn was wir so nennen, existiert nicht wirklich, ist lediglich das Nicht-Vorhandensein von Licht.
    Um Finsternis zu beseitigen, braucht man nur ein Licht anmachen. Sobald die Sonne aufgeht, verschwindet die Nacht.

    FIAT LVX!

  21. “ Milton Friedman:“Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist es, die Gewinne zu erhöhen.“ Der nackte Egoismus des Einzelnen wird zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ hochgelogen.“

    Durch diese Lüge ist die Verantwortung, die es ja ohne die Freiheit nicht gibt, die beim Einzelnen zu hinterfragen wäre, auf eine Gesellschaft abgewälzt. Und je nach Möglichkeit jedes Einzelnen diese Verantwortung von sich zu weisen und sich selber für „nicht zuständig“ zu „erklären“, was auf nacktem Egoismus beruht, läuft es weiter.

    Die Wahrheit besteht doch darin, dass Unternehmen z.B. Schokolade produzieren, die so lecker schmeckt, dass Menschen sie mögen und kaufen, und das zu einem Preis, den sie auch bezahlen wollen. Wenn aber Milton Friedman die Wahrheit gesagt hätte, ginge es nicht zuerst um die Kundschaft. Sondern dem geht es um Maximierung von Gewinnen eines Unternehmens. Ob eine Schokolade auch qualitativ hochwertig ist oder nur braun ausschaut, scheint den nicht zuerst zu interessieren.

    Gewinne kann jemand erhöhen, indem er – grob veranschaulicht – billiges Holz zurechtsägt, bis es die Form einer Tafel Schokolade hat, und wenn er es dann noch braun anstreicht, fallen vielleicht viele drauf rein und kaufen. Ähnlich „arbeitet“ Mephisto mit Impfstoffen, die -schwuppdiwupp – plötzlich für erfundene Krankheiten am Markt sind.
    Nur wird da die Freiheit nicht nur weg gelogen – sondern wirklich abgeschafft.
    Wenn wir einen Hund haben, fragen wir ja nicht zuerst den Hund:“WILLST du geimpft werden oder nicht ?“ Der Hundebesitzer entscheidet selber.
    Wenn nun aber ein reicher Mann geisteskrank ist, der uns Menschen wie Hunde betrachtet, wird nicht bloss nicht gefragt. Sondern zuerst der Maulkorb verordnet.

  22. Michael Haberkamm, 9. Oktober 2020 um 22:50 ( https://fassadenkratzer.wordpress.com/2020/10/06/die-mephisto-prinzipien-in-der-kapitalistischen-wirtschaft/comment-page-1/#comment-17714)

    Zum Staatanteil (auch bekannt als „Staatsquote“):
    „Unser Jahrhundert ist gekennzeichnet durch den Gegensatz zweier politischer Philosophien: die kollektivistische Gesellschaftstheorie einerseits und den klassischen Liberalismus auf der anderen Seite. …. Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist freilich der bekennende, fundamentalistische Sozialismus unverkäuflich geworden. Der Sozialismus tritt daher nur mehr in der Form des schleichenden Sozialismus auf, unter dem Deckmantel der Demokratie. … Nahezu alle westlichen Demokratien sind teilweise sozialistisch. … Ein grober, aber brauchbarer Indikator für den Grad von »sozialistisch« ist die Staatsquote: der Anteil von Steuern und anderen Zwangsabgaben am Volkseinkommen. Die Besteuerungsquote stieg ständig. 1960 betrug sie 33 Prozent, heute liegt sie weit über 50 Prozent.“ (Gerard Radnitzky, „Der Weg des Erfolgs – Freiheit statt Gleichheit“ , 1998).

    „In den 1990er Jahren betrug in der Bundesrepublik Deutschland der Staatsanteil zwischen 50 und 60 Prozent.“ (Hubert Brune, „Politische Geometrie“, 2001 ff.).

    „Adolph Wagner hat bereits um 1860 die Aufblähung des Öffentliches Dienstes durch den Parallelismus zwischen dem »Gesetz der Ausdehnung der Staatstätigkeit« und dem »Gesetz der wachsenden Ausdehnung des öffentlichen Finanzbedarfs« (»Wagnersches Gesetz«) prophezeit. Selbst dieser hellsichtige Gelehrte konnte das Wachstum der Staatsausgaben von 1876 bis heute um das mehr als 50fache ebenso wenig vorhersehen wie den Anstieg des Anteils der Staatausgaben am Volkseinkommen von 12,6% im Jahr 1881 auf 53,3% im Jahr 1994.“ (Peter Sloterdijk, „Die nehmende Hand und die gebende Seite, 2010“, S. 13-14).

    „Bei einer Staatsquote um fünfzig Prozent ist die öffentliche Hand nicht so jämmerlich, wie sie seit langem tut.“ (Peter Sloterdijk, „Die nehmende Hand und die gebende Seite“, 2010, S. 77).
    „Bei einer Staatsquote von über fünfzig Prozent kann es nicht ausbleiben, daß der Staat die größte Wirtschaftsmacht darstellt.“ (Peter Sloterdijk, „Die nehmende Hand und die gebende Seite“, 2010, S. 119).
    „1958 … betrug die Staatsquote noch um die 30%, gegenüber mehr als 50% heute.“ (Volmar Weiss, Die Intelligenz und ihre Feinde, 2012, S. 442).

    Der Staat bzw. sein ständig mächtiger werdender Auftraggeber – die private Globalmafia – ist der „Mephistopheles“.

    1. „Die Folgen der Gewinnmaximierung“

      Wäre allein die Gewinnmaximierung von Betrieben das, worauf es ankommt, wäre ein Bereich des Wirtschaftslebens aus dem Leben entfernt. Zum Wirtschaftsleben gehören sowohl die Konsumption, als auch die Produktion, die sich fragt, was WILL eine Gruppe von Menschen konsumieren. Ist es Selterwasser? Oder ist es Sekt?

      Eine „Wirtschaft“, die nur auf Gewinnmaximierung fixiert ist, fragt gar nicht mehr nach dem WILLEN der anderen Menschen, sondern sie ignoriert ihn sogar, und im Extremfall findet Krieg statt, wo diese “ Wirtschaft“ besonders grosse Gewinne einstreicht durch Verkauf von Bomben und Patronen usw.. Da braucht sie nicht vorher zu fragen, ob jemand lieber durch eine Patrone oder lieber durch eine Bombe ums LEBEN gebracht werden möchte.
      Sondern BEZAHLT WIRD MIT DEM LEBEN selber. Nur einer bleibt übrig, der die Geldgewinne einstreicht, und das ist der Kriegsgewinner, der dann auch noch das Ölgeschäft bestimmt. U.s.w.

      Gewinnmaximierung ist für ein Wirtschaftsleben, das diesen Namen verdient, nicht nur ein Begriff, welcher Geldgewinne eines Unternehmens und deren Erhöhung betrifft. Sondern es besteht aus Konsumption UND Produktion, aus Produzierenden UND Konsumierenden, und solches WIRTSCHAFTSLEBEN fragt eben, was die Konsumenten selber WOLLEN, statt denen etwas aufzudrängen.
      Nicht wahr ?

    2. ZITAT @ Alf:
      „Der Staat bzw. sein ständig mächtiger werdender Auftraggeber – die private Globalmafia – ist der „Mephistopheles“.“

      Geniale Logik!

      Von mir ein BINGO!

  23. ZITAT @ Herbert Ludwig:
    “ . . . sei eine weitere Grundannahme der heutigen Ökonomie in ihren zerstörerischen Auswirkungen betrachtet: das rücksichts- und grenzenlose Streben der Wirtschaftsunternehmen nach ständiger Steigerung des Gewinns, des Profits, für die Eigentümer.“

    DAS ist genauso normal, wie „das rücksichts- und grenzenlose Streben der“ weltbesten Athleten, der weltbesten Geiger, der weltbesten Forscher, Ärzte, Lehrer, Bauern, Bettler, Umweltschützer, Priester, Polizisten, Postboten, HartzIV-Empfänger, etc. etc. etc. nach „nach ständiger Steigerung des Gewinns, des Profits“ wenn man mal als den GEMEINSAMEN NENNER statt der Worte „Gewinn & Profit“ – etwas PRÄZISER die jeweiligen ZIELE, die sich hinter Gewinn & Profit verbergen – unter die Lupe nimmt!
    DAS wäre eigentlich doch die Aufgabe des „Fassadenkratzers“ – auch mal an dieser Fassade zu kratzen – denn der Krieg für und wider den Gewinn, der hat, wie ja auch alle anderen Bereiche des Lebens, ein paar ewige Wahrheiten im Fundament & ein paar fette LÜGEN des Tiefen Staates im Umgang mit dem Souverän im täglichen brainwash-Gesülze der jeweils regierenden Herrrscher . . .

    Absolut NICHTS ist verwerflich am Ziel „Gewinn & Profit“ – genau DARUM entzünden sich ja seit Jahrhunderten die Debatten an diesen Worten – die ja nicht mehr und nicht weniger, als die Natur des Lebens auf den Kopf stellen wollen?
    DAFÜR haben wir Justitia!
    Diese Institution ist ausschließlich dafür da – die ZIELE und die Wege dahin, genau darauf zu überprüfen, ob sie ANDEREN Zielen von ANDEREN Individuenn oder Unternehmen in die Quere kommen!
    Nur weil unsere derzeitige Justitia blind & blöd & manchmal korrupt ist – sollte man nicht die Natur mit ihrem Drang zu ÜBERLEBEN – ebenfalls für blöd erklären & korrumpieren.

    1. @Kalle Möllman

      Zitat K.M.:
      ””””Absolut NICHTS ist verwerflich am Ziel „Gewinn & Profit“ – genau DARUM entzünden sich ja seit Jahrhunderten die Debatten an diesen Worten – die ja nicht mehr und nicht weniger, als die Natur des Lebens auf den Kopf stellen wollen? DAFÜR haben wir Justitia!””””

      Keine Gerechtigkeit ohne Erkenntnis durch Bewusstwerdung.
      Leider doch! Es ist doch etwas Verwerfliches daran – zumindest wenn es um Geldgewinne und Geldprofite geht (bei Sachgewinnen verhält sich die Sache anders), denn dem Geld steht immer auch ein entsprechendes Debit gegenüber.
      Gewinne entstehen durch “Gewinnkredit” (dieser Terminus entspringt natürlich nicht der gängigen Lehre). Man könnte ihn auch “Mehrwertkredit” nennen. Wie auch immer, mit “Gewinnkredit meine ich dasjenige Mehr an Geldschöpfung zusammen mit dem Mehr an Debitschöpfung, mithin das Mehr an Kreditschöpfung, das immer dann entsteht, wenn sich ein Unternehmen als Nachschuldner mehr verschulden muss um einem Unternehmen als Vorschuldner einen Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben zu ermöglichen.

      Zum Problem werden Gewinne der Unternehmen dann (in der volkswirtschaftlichen Gesamtheit), wenn durch Gewinnkredite die volkswirtschaftliche Summe der Korrent-Debits die Summe des (Kauf-) Geldes aller privaten Haushalte übersteigt. Es gibt also eine Volkswirtschaftliche Gewinnkapazität, die ihr jeweiliges Limit aufweist. Damit wird der Vorgang zum Nullsummenspiel, wo die übertriebenen Gewinne der einen Unternehmen zu den Absatzschwierigkeiten oder Verlusten der anderen Unternehmen werden können.
      Übertriebene Gewinnerzielung der Unternehmen führt dann dazu, dass das Verhältnis von Kontokorrent-Debit bei den Unternehmen (das nenne ich D1) zum Geld der Haushalte (das nenne ich M1) in Richtung Deflation verschoben wird. D.h. es gibt dann mehr D1 als M1.

      Die große Schwierigkeit ist nun, zu erkennen wo dieses volkswirtschaftliche Limit liegt. Aber was bestimmt das genannte Limit? Ganz einfach: Je mehr für das Maschinal (die technische Betriebsausrüstung) der Unternehmen investiert und produziert wird, desto größer die monetären Gewinnmöglichkeiten der Unternehmen.
      Alle schreien über die hohen Arbeitskosten, aber niemand sieht die überhöhten Gewinnkosten, die die Unternehmen (vor allem die des Mittelstandes) unnötig belasten.

      Da wir aber wissen, dass es die Arbeitenden in den Wirtschaftsunternehmen sind, die die Betriebsausrüstungen erzeugen, wissen wir auch, dass daraus ein Verhältnis von Maschinalproduktion zu Dominalproduktion gibt. Dieses Verhältnis kann man statistisch ermitteln (wenn auch nicht sehr genau).
      In der jetzigen Wirtschaft muss der Nachschuldner mehr Kredit aufnehmen um dem Vorschuldner einen entsprechenden Gewinn zu ermöglichen. Gestalten wir das einmal in Gedanken um: Bereits der Vorschuldner verschuldet sich um den Gewinnbetrag mehr und erhält gleichzeitig das Mehr an Geld aber auch das Mehr an Debit (Schulden). Das Debit geht dann an den Nachschuldner, der sich dem Betrag entsprechend neu verschulden muss. Übrig bleibt das Geld beim Vorschuldner. Limitieren wir nun den jeweiligen Umfang der Gewinnkredite an die Vorschuldner indem wir diese von den Arbeitskosten abhängig machen: Je mehr Gehälter Richtung Beschäftigte gehen, desto mehr an Gewinnkrediten kann in Anspruch genommen werden. Das anzuwendende Verhältnis kennen wir ja nun aus unserer statistischen Ermittlung.

      Die (moralische) Frage, ob Gewinn und Profit verwerflich sind oder nicht, sollte besser durch eine andere (objektive) Frage ersetzt werden: Wie kann man den volkswirtschaftlich gerechtesten Preis ermitteln?

      LG, enrico

  24. „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“

    ….können sich nun auch – im Zuge der allseitigen „Ökonomisierung“ (auch Versimplung, Verblödung oder Tod der Metaphysik) des menschlichen Lebens und all seiner Bereiche (seit den 1960-er Jahren) – als wesentlicher und bestimmender Teil des NEUEN „Menschtums“ entgrenzen und hemmungslos materialistisch entfalten.
    Eine allseitige, durch- und tiefgreifende „Materialisierung“ der „Menschlichkeit“ ist indes (in partieller Form) nicht neu- z.B. wirksam in der PROSTITUTION (oft auch als Söldnertum) – eines der ältesten Gewerbe der Welt. Das NEUE im „Heute“ ist, dass dieser Ökonomismus nun auf ALLE (zwischen- u.) menschlichen Bereiche profitmaximierend ausgeweitet wurde und immer weiter wird- beginnend in der (Aus-) Bildung unsrer Kleinsten bis hin zum Gesundheitswesen inkl. „Durchimpfung der Welt“ durch Pharmaunternehmen und dem Organhandel – endend mit der profitmaximierenden Verwertung der menschlichen Biologie im Transhumanismus, der bereits offen erklärtes und intensiv beforschtes Ziel der Globalisten ist (WEF).

    All dies ist eine konsequente, kalte, lieblose Logik des vorherrschenden Willens, der uns das Himmelreich im materiellen Profit vorgaukelt.
    Die ehemals (vor-und) bedingungslose Liebe wird gewinnmaximierend durch Prostitution ersetzt, da sie (die Liebe- auch Menschenliebe und Gottesliebe) keinen materielle Gewinn einbringe. Die Satisfaktion (im Sinne von Zufriedenstellung der Triebe) kann jederzeit vollumfänglich gekauft werden- aber nur von den Herren der Welt- für die anderen „viel zu vielen“ bleibt das „billigste Surregat“ im Ersäufen der Sinne, die kriechende Heuchelei und die allseitige Angst und der tiefe, todähnliche Schlaf.

    Seht doch genau hin, wie die SchlepperIndustrie, die AsylIndustrie, die BerufsPolitik inkl. der scheinheilig heuchlerisch involvierten Kirchen am Leid der Menschen partizipieren und gewinnmaximierend nach immer neuen „Migranten“ trachten. Während sie mit Tränen in den Augen deren Leid zitieren- zählen sie im Geiste den dadurch erzielbaren „Profit“- ihre „verfluchten 30 Silberlinge“, ohne auf die dadurch angerichteten Verheerungen und deren Pull-Effekte zu achten. Der Ablasshändler Tetzel war harmlos gegen diese…

    Sie verkaufen alle Menschen und das Menschsein und beten für ihre „Profitmaximierung“ zu Gott- möge der ihnen zeitnah das Handwerk legen.
    Zitat: „Die Sinnlosigkeit der Welt und die Besinnungslosigkeit des Menschen stehen in notwendiger Entsprechung innerhalb des Seins als des Willens zum Willen.“ -Martin Heidegger
    „Was sich da andrängt an politischen Machtgestalten ist unser eigenes neuzeitlich abendländisches Wesen: Humanität, Nationalität, Bestialität- sind die Wesensstufen der Entfaltung der Subjektivität, die sich in der Brutalität des Willens zum Willen vollendet. Grillparzer Wort (…) dürfen wir heute ergänzen, um die innere Folge der Zeitalter der Neuzeit noch deutlicher zu erkennen in ihrem Grundzug: „Von der Humanität über die Nationalität zur Bestialität in die Brutalität.“ Kennzeichnend auch, daß hier lauter römische Namen sprechen.“ -Martin Heidegger

    Nochmal: „…Wesensstufen der Entfaltung der Subjektivität, die sich in der Brutalität des Willens zum Willen vollendet..“- Also: Der Mensch muss es „wollen“ dem Teufel zu folgen- er muss es wollen, sonst funktioniert es nicht. Daher auch die viele unsägliche stinkende Propaganda der MSM…und der „Erika“ (ehemals ehrenamtliche Sekretärin für Agitation und Propaganda) und ihrer Clique.

    Übrigens: Aus der Sicht der QuantenPhysik gibt es keine Materie- und dies nach Jahrhunderten ideologischen Palaver’s, Beschimpfungen und anmaßender Übergriffigkeit zur Profitmaximierung – es gibt keine „objektivierbare“ Welt!- dem wissenschaftlichen Anschein nach….
    ZITAT: „Materie ist nicht aus Materie aufgebaut. Es gibt damit streng genommen auch nicht mehr die für uns so selbstverständliche, zeitlich durchgängig existierende, von materiellen Objekten weiter getragene, objektivierbare Welt.“
    Hans-Peter Dürr- Schüler und Freund Werner Heisenbergs sowie Träger des Alternativen Nobelpreises; Zitat aus: Materie.Energie.Potentialität

    Aber die mit dem „Materialismus“ mit seiner in Stein gemeißelten KausalOrdnung – den Materialismus als anmaßende sowie aggressiv übergriffige „Anschauung“ und öffentliche, gesellschaftlich tragende „Begründung“ der Welt- den gibt es noch, auch in den Lehrbüchern der Kleinsten (der unschuldigsten Opfer der Brutalität des Willens zum Willen).

    1. Vier & Vier

      „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“ könnte man ergänzen durch: „Die himmlischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“

      Ich muß nur vier Buchstaben durch vier andere Buchstaben eintauschen – das BÖSE gegen das GUTE – nur vier Buchstaben.
      Diese minimale Änderung des Satzes von Herbert Ludwig zeigt eindrücklich – warum ein Teil der Welt – an dieser „rücksichtslosen Profitmaximierung“ festhalten will!
      Und sie haben recht!
      Also brauchen wir eine Brücke zwischen den „teuflischen“ Auswirkungen & den „himmlischen“ Auswirkungen dieser „rücksichtslosen Profitmaximierung“, oder anders gesagt, wir brauchen eine Mediation, eine Vermittlung zwischen den beiden scheinbar unversönlichen Extremen.

      WAS bedeutet „rücksichtslose Profitmaximierung“. „rücksichtslos“ besteht aus drei Worten: – rück = nach hinten gewandt – Sicht = optische Wahrnehmung, das Sehen – …los = Fehlen oder Mangel an einer Sache
      Nehmen wir Usein Bolt – den schnellsten Mann der Welt über 100 Meter – wenn der nach hinten gewandt laufen würde. oder ein Torwart beim Fußball . . oder ein Chirurg mitten in einer Herz-Op . . .
      „Rücksicht“ ist also weder überall, noch immer etwas GUTES – „rücksichtslos“ ist also weder überall noch immer etwas SCHLECHTES!

      Daraus ergibt sich die nächste Frage:
      Müssen Unternehmer MEHR Rücksicht nehmen als andere Berufe, MEHR Rücksicht als andere Menschen?
      An dieser Stelle kommt Logik in’s Spiel: WER entscheidet darüber – WIEVIEL „Rücksicht“ die einzelnen Berufsgruppen, aber auch einzelne Menschen im Leben nehmen MÜSSEN – was ja auch automatisch darüber entscheidet, WIEVIEL Fokus, wieviel Konzentration dem einzelnen Menschen ERLAUBT ist im Privaten, wie im Geschäft . . . ?
      Sie sehen wie extrem kompliziert diese Fragen zu beantworten sind – weil weder VOR-Sicht, noch RÜCK-Sicht generell nur gut oder nur schlecht sind – denn ein LKW, der auf der Autobahn einen anderen „Brummi“ überholen will, der braucht extreme Rücksicht, wenn er ÜBERLEBEN will, um keinen Unfall zu provozieren.

      Aber ein internationaler Marktführer bei der Entwicklung & Herstellung von Baby-Schnullern braucht dagegen extreme VOR-Sicht – wenn er ÜBERLEBEN will, um nicht von billigeren Nachahmern aus China eingeholt & geschluckt zu werden.
      WER hier von politischer Seite pauschal MEHR VOR-Sicht oder MEHR RÜCK-Sicht von seinen Unternehmern fordert – der hat selbst noch nie ein Unternehmen geführt und/oder liebäugelt mit den populären Ideen der Psychopathen – denn wie in JEDEM Spiel, braucht es erstens KLARE Regeln & zweitens auch „UNPARTEIISCHE“ wie die im Fußball so genannten Schiedsrichter!
      Wenn Sie beim Fußballspiel Deutschland gegen Italien auf die Schiedsrichter verzichten – dann haben sie noch vor der Halbzeit – eine MEGA Massen-Schlägerei.

      Derartige KLARE Regeln braucht es im Handel genauso & es braucht bestens ausgebildete & unparteiische Schiedsrichter – und nur für den Extrem-Fall eine NICHT von der Politik oder dem Tiefen Staat gekaufte & kontrollierte JUSTIZ – die mit höchster Professinalität entscheidet, wie uns das der Sport in den allermeisten Fällen vorbildlich zeigt!
      Das alles verhindern derzeit noch die herrschenden Psychopathen, die mit ihren kriminellen Gangster-Methoden – wie KRIEG & SANKTIONEN – einfach behaupten OHNE Beweise zu liefern, daß sie mit ihren bestialischen & perversen KRIEGEN besser fahren – weil eben nicht das SPIEL auf höchstem Niveau das ZIEL ist, wie im Sport, sondern UNTERDRÜCKUNG, AUSBEUTUNG, SKLAVEREI & KONTROLLE OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE!

      Wir sollten also auch bei DIESEM uralten Thema, endlich die FAKE VOR-Urteile begraben & kräftig an der Fassade kratzen, und diese Dinge OHNE spezielle Rück-Sicht & OHNE spezielle Vor-Sicht – nur mit Ehrlichkeit, Logik & Fairness – durchspielen & miteinander durchdiskutieren, indem wie das Problem zunächst von ALLEN Seiten beleuchten.

      1. @Kalle Möllmann,
        Sie haben in allem was sie oben schreiben Recht- nur eben in dem, was sie NICHT damit sagen (aber an anderen Stellen sehr deutlich bereits kommentierten), liegt das Problem: In der „maß-und grenzenlosen“ Übersteigerung des EGO in die EgoManie, der Psyche in das PsychoPathische….in der Überkonzentration des Heilmittels zum Gift. Der grenzenlosen Enthemmung und völligen bis kranken Ausreizung und damit Überreizung unserer begrenzten Welt, dem brutalstmöglichem Willen seinen eigenen Willen-sein Himmelreich im Weltlichen (siegreich über alles andere und dies sich unterordnend und maximalistisch und vernichtend nutzend) zu errichten- koste es was es wolle und sei es den Mitmenschen, die Natur oder den Planeten und dies zu einem Zeitpunkt, wo der Mensch (als Gattung) der Herrscher dieser Erde geworden scheint- das ist eine tödliche Krankheit.

        Dass dies alles aber auch nur Technik & Tand und im Grunde krank ist, dass der Mensch dies zwar zu brauchen glaubt aber nichts davon „mitnehmen“ kann, dürften, wenn es schon von der Mehrheit zeitlebens nicht erkannt und respektiert wird, diejenigen am Besten wissen, die ihre NTE (NahTodErfahrungen) bereits machen mussten/ durften und seitdem verändert sind und die Welt etwas anders als vorher sehen. Gott braucht und sucht keinerlei Zwecke, eher die LIEBE- Denn: Nur wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm. Geschäfte sollten das bleiben, was sie sind Zwecke zum diesseitigen Überleben und gut leben- so what.

        „Nicht die vielberedete Atombombe ist als diese besondere Tötungsmaschinerie das TÖDLICHE. Was den Menschen, den neuzeitlichen, langher schon mit dem Tode bedroht, nämlich mit dem Tod seines Wesens, ist das UNBEDINGTE des Wollens im Sinne des Sichdurchsetzens.“ M. Heidegger

        Im Übrigen lohnt es sich nicht über Egoismus zu diskutieren- das ist die GRUNDLAGE für unser Leben und Überleben: Wer nicht für sich SORGE tragen kann, kann es auch nicht für seine Nächsten und für die Allgemeinheit. Lediglich das zu NICHTS mehr im Verhältnis stehende kranke Übermaß des EGO ist das, was uns umbringt – umbringen muss!

        1. ZITAT @ vier:
          “ . . . liegt das Problem: In der „maß-und grenzenlosen“ Übersteigerung des EGO in die EgoManie, der Psyche in das PsychoPathische . . .

          KLAR doch!
          Wenn aber einer derart übersteigert „spinnt“ – haben wir dafür nicht die Kripo & eine Justiz, die immer dann eingreifen sollte, zum Schutz der Allgemeinheit – wenn der EINZELNE Amok läuft?
          Oder sollen wir vorsorglich ALLE einsperren – damit nicht EINZELNE Kriminelle uns schaden können – wobei wir das ja fast schon wieder haben, nur dummerweise sind die EINZELNEN Kriminellen ausgerechnet schon wieder in führenden Positionen gelandet?

          War das nicht die Lehre aus dem Aufstieg Hitlers zum Führer?
          Ich fürchte, die FREIHEIT werden wir nur miteinander verteidigen können, wenn wir miteinander lernen – einzelnen „Kriminellen“, egal ob Bettler oder Bundeskanzler – auf die Finger zu schauen, wenn Gesetze, die für ALLE gelten, gebrochen werden.

    2. ZITAT @ vier:
      „Sie verkaufen alle Menschen und das Menschsein“

      Ja, so ist es – das sollte man, aus meiner Sicht, nicht einer Profit-maximierten Wirtschaft ankreiden – der Fehler liegt weit DAVOR, und in einem anderen Heuhaufen versteckt!
      Die reine Profit-Maximierung kann Wunder vollbringen – wie in China – wo in absoluter Rekord-Zeit, ein Land aus der tiefsten, MATERIELLEN Armut an die Weltspitze des MATERIELLEN Wohlstandes geradezu geschossen ist!
      Leider haben auch die Chinesen dabei mit BRUTALITÄT & GEWALT gearbeitet – um den GEIST auszuschalten – was aus meiner Sicht langfristig zu überdenken ist, weil der Preis dieser kommunistischen PLAN-ung am Ende sehr hoch sein wird.

      In Wahrheit haben wir es aus meiner bescheidenen Sicht – mit ZWEI unterschiedlichen Entwicklungen in Chiina zu tun – die aber BEIDE aus ANDEREN Kulturen/Philosophien übernommen & verbessert worden sind.
      1.) Die totale FREIHEIT in der Herstellung & Vermarktung von MATERIELLEN Gütern, wurde in HongKong abgekupfert von den Briten – in der extra dafür neu gegründeten FreiHandelsZone Shenzen in FestLandChina auf Herz & Nieren getestet – und dann für ganz China übernommen, mit MEGA-ERFOLG.
      2.) Die totale UNTERDRÜCKUNG in der Entwicklung & Verbreitung von GEISTIGER Freiheit, wurde in den USA abgekupfert von den Amerikanern im Umgang mit David Koresh/Wako, Jim Jones im Jonestown Massaker, den Morden an John Lennon, am Maharishi & an L. Ron Hubbard, weshalb erst die Falun Gong, dann die Tibeter & schließlich die Uiguren dran glauben mußten, im erbitterten KRIEG gegen die Lehre Buddha’s . . .
      http://www.kommundsieh.de/bni-15-2.htm
      https://www.welt.de/politik/ausland/article216652972/Repressionspolitik-China-schickt-eine-halbe-Million-Tibeter-in-Zwangsarbeit.html
      https://www.n-tv.de/politik/China-vernichtet-Uiguren-die-Welt-schaut-zu-article21985382.html

      FAZIT:
      Auch wenn diese totale Unterdrückung der GEISTIGEN FREIHEIT durch extremste BRUTALITÄT, im westlichen wie auch im chinesischen System des MATERIALISMUS – die wirtschaftliche Blüte SCHEINBAR beschleunigt hat – so ist doch der Keim des Unterganges damit bereits in BEIDEN Fällen gelegt, wie der durch Drogen, Krankheiten & explodierende Kriminalität in den USA bereits offen sichtbare Verfall.

      Auch China wird diese Rechnung für seine mit GEWALT & BRUTALITÄT errzwungene Gleichschaltung – auf rein MATERIELLE Ziele – am Ende extrem teuer bezahlen müssen.
      Spätestens wenn es den Menschen MATERIELL an NICHTS fehlt – das GEISTIGE Universum aber ein stinkendes Schlachtfeld verwesender Kadaver ist – wird die Sehnsucht nach dem GEISTIGEN mit brachialer Gewalt versuchen in die FRERIHEIT auszubrechen.

      Dieser ewige Drang in die FREIHEIT – DEN STOPPEN NUR PSYCHOPATHEN – denn das hat nichts mit Gewinnmaximierung zu tun, nichts mit den Lügen, den Gesetzen & dem ewigen Krieg der verarmten Seelen, dieser Drang zur FREIHEIT ist unkaputtbar.

  25. Und Christian Friedrich Hebbel über die Deutschen 1860, also lange vor den zwei WKn:

    Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

    Friedrich Hebbel (1813 – 1863), Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

  26. Je größer und komplexer eine politische Großgemeinschaft ist, desto unübersichtlicher wird sie für die Beteiligten und desto einfacher wird es für diejenigen, die danach streben, ihr Eigeninteresse über das Gemeinwohl stellen zu können.
    Das, was man heute als “Globalisierung” bezeichnet, ist am Ende nichts anderes als die Vernichtung der Verantwortungsmöglichkeit auf lokaler und “lokalster” Ebene. Es gibt keine Demokratie der Massen.

    Krankheit ist der Verlust des Bewusstseins der Einzelnen bezüglich den Gesamtzusammenhängen. So gesehen sollte man viel, viel mehr Gestaltungseinfluss den Kommunen zukommen lassen. Und nicht zuletzt auch den Familien als Organe der Kommunen. Freiheit durch Geborgenheit bei gleichzeitiger Geborgenheit durch Freiheit!
    Macht hat eine ähnliche Wirkung wie die eines Transistors: Einen großen Strom durch einen kleinen (Wechselstrom) modellieren zu können. Autofahren (z.B.) macht Spaß, weil man mit kleinem Aufwand “Viel” beeinflussen (steuern) kann. Macht kann aber auch wie eine Droge wirken: Das einstige Vergnügen, die einstige Begeisterung wird zum wachsenden, bald krankhaften Verlangen mit noch weniger Einfluss noch mehr beeinflussen zu können. Auf Teufel komm raus.

    LG, enrico

  27. „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“
    hat über „Gesetze, die für ALLE gelten“ bisher gesiegt, wenn man das Maß anlegt:
    ELKG 055 • Mk 12,28–34 • Lutherübersetzung • Elberfelder
    „Und es trat zu ihm einer der Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen? — Vers 28“

    „Jesu Antwort besteht aus zwei Zitaten aus dem Alten Testament – der Schrift, in der sich der Schriftgelehrte auskennt.“
    „1. „Er (=Gott) ist einer, und ist kein anderer außer ihm“ (V. 32) und 2. „und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer“ (V. 33).“

    „Schaut man sich die Antwort Jesu genauer an wird deutlich, dass unser eigener (heutiger) Fokus auf das Doppelgebot der Liebe den zweiten zentralen Aspekt des Textes oft verdeckt…“

    Zitiert aus: https://www.predigttagebuch.de/2019/08/19/das-hoechste-gebot-10-so-n-trinitatis-25-8-2019/

    “ Ein dänischer intimer Kenner der Pharmaindustrie-Praktiken sagte: „Der einzige Standard der Branche ist das Geld, und der Wert eines Menschen hängt davon ab, wie viel Geld er einbringt.“
    Das bedeutet die völlige Zerstörung aller Moral. Und das genau ist das tiefere Ziel von Mephisto.“, Zitiert aus dem Artikel von Herrn Ludwig „Die teuflischen Auswirkungen der rücksichtslosen Profitmaximierung“

    P. S. : Ist der Mensch „in der Moderne“ zum Schlachtopfer aufgestiegen?

  28. Die Weise spricht: „Aus Eins mach Zehn!“
    So steht’s im Buch des Lebens.
    Das unbedingt du musst verstehn,
    Sonst lebst am End‘ vergebens.

    Die Eins steht für die Eine Kraft,
    Die vorwärts in die Weite dringt,
    Nur Reines und nur Edles schafft,
    Dem Guten höchste Freude bringt.

    Doch engend, hemmend reißt uns fort
    Der Strom der Welt im äußern Streite.
    Verloren geht dabei das Wort,
    Wird Spiegelbild der dunklen Seite.

    Den Weg zurück nicht mehr zu finden,
    Das ist das Ziel der finst’ren Macht.
    Drum rat ich dir: lass dich nicht binden,
    Sonst ist’s zu Ende, ist’s vollbracht.

    Die Kraft, die Hohe, sei dir Alles!
    Das meint das Wort „Aus Eins mach Zehn“.
    Erinn’re dich, im Fall des Falles,
    Wenn du den rechten Weg willst gehn.

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